| 52 Änderungen an Fachinfo Bonviva i.v. |
-Injektionslösung mit 3 mg Ibandronsäure (aus 3.375 mg Ibandronsäure Mononatriumsalz Monohydrat) in 3 ml
- +Injektionslösung in einer Fertigspritze mit 3 mg Ibandronsäure (aus 3.375 mg Ibandronsäure Mononatriumsalz Monohydrat) in 3 ml
-Der intravenöse Applikationsweg ist strikt einzuhalten.
-Wird die Gabe einer Dosis vergessen, sollte die Injektion so bald wie möglich nachträglich verabreicht werden. Danach sollten die Injektionen alle 3 Monate erfolgen, gerechnet ab dem Datum der letzten Injektion.
-Die optimale Dauer der Behandlung einer Osteoporose mit Bisphosphonaten ist nicht geklärt. Der Bedarf für eine Fortsetzung einer Behandlung mit Bonviva sollte unter Berücksichtigung des Nutzens und der möglichen Risiken für den individuellen Patienten in regelmässigen Abständen erneut geprüft werden, insbesondere nach einer Anwendungsdauer von fünf oder mehr Jahren.
- +Die optimale Dauer der Behandlung einer Osteoporose mit Bisphosphonaten ist nicht geklärt. Der Bedarf für eine Fortsetzung einer Behandlung mit Bonviva sollte unter Berücksichtigung des Nutzens und der möglichen Risiken für die individuelle Patientin in regelmässigen Abständen erneut geprüft werden, insbesondere nach einer Anwendungsdauer von fünf oder mehr Jahren.
- +Versäumte Anwendung
- +Wird die Gabe einer Dosis vergessen, sollte die Injektion so bald wie möglich nachgeholt werden. Danach sollten die Injektionen wieder in 3monatigen Intervallen fortgeführt werden, gerechnet ab dem Tag der letzten Injektion.
- +Art der Anwendung
- +Der intravenöse Applikationsweg ist strikt einzuhalten, da eine intraarterielle oder paravenöse Applikation zu einer Gewebeschädigung führen kann.
- +
-Patienten mit Leberfunktionsstörungen
-Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich (siehe "Pharmakokinetik" ).
-Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
- +Ältere Patientinnen
- +Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich (siehe "Pharmakokinetik" ). Die Abnahme der Nierenfunktion mit dem Alter sollte jedoch berücksichtigt werden.
- +Kinder und Jugendliche
- +Zur Sicherheit und Wirksamkeit bei Patientinnen unter 18 Jahren liegen keine Erfahrungen vor. Bonviva sollte daher nicht an pädiatrische Patienten verabreicht werden.
- +Patientinnen mit Nierenfunktionsstörungen
-Die intravenöse Injektion von 3 mg Bonviva i.v. alle 3 Monate wird nicht empfohlen bei Patientinnen, die Serumkreatininwerte über 200 µmol/l (2,3 mg/dl) aufweisen oder bei denen die Kreatininclearance (gemessen oder geschätzt) unter 30 ml/min liegt (siehe "Pharmakokinetik" ).
-Ältere Patienten
- +Bei Patientinnen, die Serumkreatininwerte über 200 µmol/l (2,3 mg/dl) aufweisen oder bei denen die Kreatininclearance (gemessen oder geschätzt) unter 30 ml/min liegt, wird die Anwendung von Bonviva i.v. nicht empfohlen (siehe "Pharmakokinetik" ).
- +Patientinnen mit Leberfunktionsstörungen
-Kinder und Jugendliche
-Über die Sicherheit und Wirksamkeit bei Patientinnen unter 18 Jahren liegen keine Erfahrungen vor. Bonviva sollte daher nicht an pädiatrische Patienten verabreicht werden.
-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
- +Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
- +Überempfindlichkeitsreaktionen
- +Bei Patienten, die intravenös mit Ibandronsäure behandelt wurden, wurden Fälle von anaphylaktischen Reaktionen/anaphylaktischem Schock, einschliesslich letal verlaufenden Ereignissen, gemeldet. Insbesondere wurde bei Patientinnen mit Acetylsalicylsäure-sensitivem Asthma über bronchospastische Reaktionen im Zusammenhang mit der Anwendung von Bisphosphonaten berichtet.
- +Bei intravenöser Verabreichung von Bonviva sollten geeignete medizinische Unterstützungs- und Überwachungsmassnahmen bereitstehen. Bei Auftreten von anaphylaktischen oder anderen schweren Überempfindlichkeits-/allergischen Reaktionen ist die Injektion sofort abzubrechen und eine geeignete Behandlung einzuleiten.
-Bei Patienten, die mit intravenös verabreichter Ibandronsäure behandelt wurden, wurden Fälle von anaphylaktischen Reaktionen/anaphylaktischem Schock, einschliesslich tödlich verlaufenden Ereignissen, gemeldet.
-Bei Verabreichung einer intravenösen Injektion von Bonviva sollten geeignete medizinische Unterstützungs- und Überwachungsmassnahmen bereitstehen. Bei Auftreten von anaphylaktischen oder anderen schweren Überempfindlichkeits-/allergischen Reaktionen ist die Injektion sofort abzubrechen und eine geeignete Behandlung einzuleiten.
- +Einfluss auf das Serumcalcium
-Der intravenöse Applikationsweg ist strikt einzuhalten. Es muss darauf geachtet werden, dass Bonviva i.v. nicht intraarteriell oder paravenös injiziert wird, da dies das Gewebe zerstören könnte.
-Patientinnen, die gleichzeitig an anderen Krankheiten leiden oder Medikamente mit potenziell unerwünschten Wirkungen auf die Nieren einnehmen, sollten während der Behandlung entsprechend den Regeln der guten medizinischen Praxis regelmässig untersucht werden.
-Bei mit Bisphosphonaten behandelten Patienten wurde über Osteonekrose des Kiefers (Osteonecrosis of the Jaw, ONJ) berichtet. Die meisten Fälle betrafen Krebspatienten, die sich zahnärztlichen Eingriffen unterzogen, einige traten jedoch bei Patienten mit postmenopausaler Osteoporose und anderen Diagnosen auf. Osteonekrosen des Kiefers stehen im Allgemeinen im Zusammenhang mit Zahnextraktionen und/oder lokalen Infektionen (einschliesslich Osteomyelitis). Bekannte Risikofaktoren für Osteonekrose des Kiefers umfassen Krebserkrankungen, Begleittherapien (z.B. Chemotherapie einschliesslich Angiogenese- Inhibitoren, Radiotherapie, Kortikosteroide) und Komorbiditäten (z.B. Anämie, Koagulopathie, Infektion, vorbestehende Zahnerkrankungen). Die meisten gemeldeten Fälle betrafen Patienten, die intravenös mit Bisphosphonaten behandelt wurden, doch einige kamen bei oral behandelten Patienten vor.
-Bei Patienten, die während Bisphosphonattherapie eine Osteonekrose des Kiefers (ONJ) entwickeln, kann sich der Zustand durch Zahnchirurgie verschlimmern. Für Patienten, die zahnärztliche Eingriffe benötigen, sind keine Daten verfügbar, die andeuten, ob das Absetzen der Bisphosphonat-Behandlung das Risiko einer ONJ reduziert. Eine zahnärztliche Untersuchung mit geeigneten Vorsorgemassnahmen sollte vor einer Behandlung mit Bisphosphonaten bei Patienten mit gleichzeitigen Risikofaktoren (z.B. Krebs, Chemotherapie, Strahlentherapie, Kortikosteroide, schlechte Mundhygiene) erwogen werden. Die klinische Beurteilung des behandelnden Arztes sollte als Leitlinie des Behandlungsplans für den einzelnen Patienten dienen, unter individueller Nutzen/Risiko-Abschätzung.
-Bei Patienten unter Bisphosphonattherapie, einschliesslich Ibandronsäure, wurde auch über Fälle von Osteonekrose an anderen orofazialen Stellen einschliesslich des äusseren Gehörgangs berichtet. Die Risikofaktoren sind ähnlich wie bei ONJ. Zu den zusätzlichen Risikofaktoren können wiederholte kleine Verletzungen gehören (z.B. gewohnheitsmässiger Gebrauch von Wattestäbchen). Die Möglichkeit einer Osteonekrose des äusseren Gehörgangs sollte in Betracht gezogen werden bei Patienten unter Bisphosphonat-Behandlung, die Ohrsymptome einschliesslich chronischer Ohrenentzündungen aufweisen.
- +Osteonekrosen des Kiefers (Osteonecrosis of the Jaw, ONJ)
- +Bei mit Bisphosphonaten behandelten Patienten wurde über Osteonekrosen des Kiefers berichtet. Die meisten Fälle betrafen Malignompatienten, die sich zahnärztlichen Eingriffen unterzogen, einige traten jedoch bei Patientinnen mit postmenopausaler Osteoporose und anderen Diagnosen auf. Osteonekrosen des Kiefers stehen im Allgemeinen im Zusammenhang mit Zahnextraktionen und/oder lokalen Infektionen (einschliesslich Osteomyelitis). Bekannte Risikofaktoren für eine Osteonekrose des Kiefers umfassen Malignome, Begleittherapien (z.B. Chemotherapie einschliesslich Angiogenese-Inhibitoren, Radiotherapie, Kortikosteroide) und Komorbiditäten (z.B. Anämie, Koagulopathie, Infektion, vorbestehende Zahnerkrankungen). Die meisten gemeldeten Fälle betrafen Patienten, die intravenös mit Bisphosphonaten behandelt wurden.
- +Bei Patientinnen, die während Bisphosphonattherapie eine Osteonekrose des Kiefers (ONJ) entwickeln, kann sich der Zustand durch zahnchirurgische Eingriffe verschlimmern. Es ist nicht bekannt, ob das Absetzen der Bisphosphonat-Behandlung vor einem zahnärztlichen Eingriff das Risiko einer ONJ reduziert. Eine zahnärztliche Untersuchung mit geeigneten Vorsorgemassnahmen wird vor einer Behandlung mit Bisphosphonaten bei Patientinnen mit gleichzeitigen Risikofaktoren (z.B. Krebs, Chemotherapie, Strahlentherapie, Kortikosteroide, schlechte Mundhygiene) empfohlen. Der Behandlungsplan für die einzelne Patientin sollte in enger Zusammenarbeit zwischen behandelndem Arzt und Zahnarzt bzw. Kieferchirurgen und unter individueller Nutzen-Risiko-Abwägung erstellt werden.
- +Bei Patienten unter Bisphosphonattherapie, einschliesslich Ibandronsäure, wurde auch über Fälle einer Osteonekrose an anderen orofazialen Stellen einschliesslich des äusseren Gehörgangs berichtet. Die Risikofaktoren sind ähnlich wie bei ONJ. Zu den zusätzlichen Risikofaktoren können wiederholte kleine Verletzungen gehören (z.B. gewohnheitsmässiger Gebrauch von Wattestäbchen). Die Möglichkeit einer Osteonekrose des äusseren Gehörgangs sollte in Betracht gezogen werden bei Patientinnen unter Bisphosphonat-Behandlung, die Ohrsymptome einschliesslich einer chronischen Otitis aufweisen.
-Unter der Therapie mit Bisphosphonaten wurden atypische subtrochanterische und diaphysäre Femurfrakturen berichtet, hauptsächlich bei Patienten, die über längere Zeit gegen Osteoporose behandelt wurden. Diese transversalen Frakturen oder kurzen Schrägfrakturen können an jeder Stelle entlang des Femurs von knapp unterhalb des Trochanter minor bis zu den Kondylen auftreten. Diese Frakturen treten nach einem minimalen Trauma oder ohne Trauma auf und manche Patienten verspüren bereits Wochen bis Monate vor der Ausbildung einer vollständigen Femurfraktur Schmerzen im Oberschenkel oder im Bereich der Leiste, oftmals verbunden mit röntgenologischen Merkmalen einer Stressfraktur. Die Frakturen treten häufig bilateral auf; daher sollte bei Patienten, die mit Bisphosphonaten behandelt werden und eine Femurschaftfraktur erleiden, auch der kontralaterale Femur untersucht werden. Auch wurde eine schlechte Heilung dieser Frakturen berichtet. Bei Patienten mit Verdacht auf eine atypische Femurfraktur sollte bis zu einer Beurteilung des Patienten auf der Grundlage einer individuellen Nutzen-Risiko- Bewertung ein Abbruch der Therapie mit Bisphosphonaten erwogen werden.
-Diese Frakturen wurden auch bei Patienten mit Osteoporose berichtet, die nicht mit Bisphosphonaten behandelt wurden.
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 3 ml, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
- +Unter Therapie mit Bisphosphonaten wurden atypische subtrochanterische und diaphysäre Femurfrakturen berichtet, hauptsächlich bei Patienten, die über längere Zeit wegen einer Osteoporose behandelt wurden. Diese transversalen Frakturen oder kurzen Schrägfrakturen können an jeder Stelle entlang des Femurs von knapp unterhalb des Trochanter minor bis zu den Kondylen auftreten. Diese Frakturen treten nach einem minimalen Trauma oder ohne Trauma auf, und manche Patienten verspüren bereits Wochen bis Monate vor der Ausbildung einer vollständigen Femurfraktur Schmerzen im Oberschenkel oder im Bereich der Leiste, oftmals verbunden mit radiologischen Merkmalen einer Stressfraktur. Die Frakturen treten häufig bilateral auf; daher sollte bei Patientinnen unter Bisphosphonat-Therapie, die eine Femurschaftfraktur erleiden, auch der kontralaterale Femur untersucht werden. Auch wurde eine schlechte Heilung dieser Frakturen berichtet. Bei Patientinnen mit Verdacht auf eine atypische Femurfraktur sollte eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen und ein Abbruch der Bisphosphonat--Therapie in Erwägung gezogen werden.
- +Solche Frakturen wurden auch bei Patienten mit Osteoporose berichtet, die nicht mit Bisphosphonaten behandelt wurden.
- +Atypische Frakturen anderer Röhrenknochen
- +Bei Patienten unter einer Langzeitbehandlung mit Bisphosphonaten wurde auch über atypische Frakturen anderer Röhrenknochen, wie der Ulna und der Tibia, berichtet. Wie bei den atypischen Femurfrakturen traten diese Frakturen ohne Trauma oder nach einem minimalen Trauma auf, und bei einigen Patienten traten Prodromalschmerzen auf, bevor es zu einer vollständigen Fraktur kam. Bei Ulnafrakturen kann dies mit einer wiederholten Stressbelastung in Verbindung mit der langfristigen Verwendung von Gehhilfen zusammenhängen.
- +Sonstige Vorsichtsmassnahmen
- +Patientinnen, die gleichzeitig an anderen Krankheiten leiden oder Medikamente mit potenziell unerwünschten Wirkungen auf die Nieren einnehmen, sollten während der Behandlung entsprechend den Regeln der guten medizinischen Praxis regelmässig untersucht werden.
- +Der intravenöse Applikationsweg ist strikt einzuhalten. Es muss darauf geachtet werden, dass Bonviva i.v. nicht intraarteriell oder paravenös injiziert wird, da dies zu einer Gewebeschädigung führen könnte.
- +Besondere Hilfsstoffe
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Fertigspritze, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-In pharmakokinetischen Interaktionsstudien bei postmenopausalen Frauen wurde kein Wechselwirkungspotenzial mit Tamoxifen oder mit Hormonersatztherapien (Östrogen) nachgewiesen. Bei gleichzeitiger Gabe mit Melphalan/Prednisolon bei Patientinnen mit Plasmozytom wurden keine Wechselwirkungen beobachtet.
-In-vivo-Daten
-Ibandronat inhibiert nicht das hepatische Cytochrom P450-System.
- +Ibandronat wird renal eliminiert. Es inhibiert nicht das hepatische Cytochrom P450-System. Es gibt keine Hinweise auf eine Beteiligung der bekannten sauren oder basischen Transportsysteme an der Elimination von Ibandronat.
- +In pharmakokinetischen Interaktionsstudien bei postmenopausalen Frauen wurde kein Wechselwirkungspotenzial mit Tamoxifen oder mit Hormonersatztherapien (Östrogen) nachgewiesen. Bei gleichzeitiger Gabe mit Melphalan/Prednisolon bei Patientinnen mit Plasmozytom wurden keine Interaktionen beobachtet.
- +Bonviva ist nur für postmenopausale Frauen vorgesehen und darf bei Frauen im gebärfähigen Alter nicht angewendet werden.
-Es wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt.
- +Es wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt. Unter Anwendung von Ibandronat wurde jedoch über unerwünschte Wirkungen an den Augen berichtet (siehe "unerwünschte Wirkungen" ), welche die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen können.
- +Die relevantesten gemeldeten unerwünschten Wirkungen sind anaphylaktische Reaktion (einschliesslich anaphylaktischem Schock), atypische Femurfrakturen, Osteonekrose des Kiefers und entzündliche Veränderungen der Augen.
- +Die am häufigsten gemeldeten unerwünschten Wirkungen waren Arthralgien und grippeähnliche Symptome. Diese Symptome traten typischerweise in Verbindung mit der ersten Dosis auf, waren im Allgemeinen von kurzer Dauer und klangen in der Regel trotz fortgesetzter Behandlung spontan ab,.
-„sehr häufig“ (≥1/10)
-„häufig“ (≥1/100, <1/10),
-„gelegentlich“ (≥1/1'000, <1/100)
-„selten“ (≥1/10'000, <1/1'000)
-„sehr selten“ (<1/10'000)
- +"sehr häufig" (≥1/10)
- +"häufig" (≥1/100, <1/10),
- +"gelegentlich" (≥1/1'000, <1/100)
- +"selten" (≥1/10'000, <1/1'000)
- +"sehr selten" (<1/10'000)
-Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen.
-Sehr selten: Bei Patienten, die mit Ibandronsäure behandelt wurden, wurden Fälle von anaphylaktischen Reaktionen/anaphylaktischem Schock, einschliesslich tödlich verlaufenden Ereignissen, gemeldet (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Es wurde über allergische Reaktionen, einschliesslich Asthma Exazerbationen, berichtet.
-Es wurden schwere unerwünschte Hautreaktionen, einschliesslich Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme und bullöse Dermatose, berichtet.
- +Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen, Angioödem.
- +Sehr selten: allergische Reaktionen (einschliesslich Asthma-Exazerbationen), anaphylaktische Reaktionen/anaphylaktischer Schock (einschliesslich letal verlaufenden Ereignissen) (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- +Gelegentlich: Hypocalcämie
-Sehr selten: Uveitis, Iridoskleritis, Skleritis. Unter der Behandlung mit Bisphosphonaten einschliesslich Ibandronsäure wurden entzündliche okulare Ereignisse wie zum Beispiel Uveitis, Iridoskleritis und Skleritis gemeldet. In einigen Fällen heilten diese Ereignisse nicht ab, bevor das Bisphosphonat abgesetzt wurde.
- +Sehr selten: Uveitis, Iridoskleritis, Skleritis.
- +Unter Behandlung mit Bisphosphonaten einschliesslich Ibandronsäure wurden entzündliche okuläre Ereignisse wie z.B. Uveitis, Iridoskleritis und Skleritis gemeldet. In einigen Fällen heilten diese Ereignisse erst ab, nachdem das Bisphosphonat abgesetzt wurde.
-Häufig: Dyspepsie, Übelkeit, Brechreiz, Bauchschmerzen, Diarrhö, Obstipation, Gastritis.
- +Häufig: Dyspepsie, Übelkeit, Brechreiz, Bauchschmerzen, Diarrhoe, Obstipation, Gastritis.
-Selten: Angioödem, Gesichtsödem, Urtikaria.
- +Selten: Gesichtsödem, Urtikaria.
- +Sehr selten: schwere Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme und bullöse Dermatose.
- +
-Häufig: Arthralgie, Myalgie, Schmerzen des Bewegungsapparates, Rückenschmerzen.
- +Häufig: Arthralgien, Myalgien, Schmerzen des Bewegungsapparates, Rückenschmerzen.
-Selten: Atypische subtrochanterische und diaphysäre Femurfrakturen (Klasseneffekt der Bisphosphonate) wurden berichtet (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Sehr selten: Osteonekrose des Kiefers und anderer orofazialer Stellen, einschliesslich des äusseren Gehörgangs. (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Selten: atypische subtrochanterische und diaphysäre Femurfrakturen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Sehr selten: Osteonekrose des Kiefers und anderer orofazialer Stellen, einschliesslich des äusseren Gehörgangs (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Unbekannt: atypische subtrochantäre und diaphysäre Frakturen an anderen langen Röhrenknochen als dem Femur (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
- +
-Zur Therapie einer Überdosierung von Bonviva i.v. stehen keine speziellen Informationen zur Verfügung.
- +Zur Therapie einer Überdosierung von Ibandronsäure stehen keine speziellen Informationen zur Verfügung. Ein spezifisches Antidot existiert nicht.
- +Ibandronat ist dialysierbar. Erfahrungen mit dem Einsatz einer Hämodialyse bei einer Ibandronat-Überdosierung liegen jedoch nicht vor.
-Im Tierversuch werden biochemische Marker des Knochenumbaus in Serum und Harn reduziert (wie z.B. Desoxypyridinolin und die quervernetzten C- und N-Telopeptide des Kollagens Typ I), die Knochenmineraldichte (BMD) wird erhöht und die Frakturhäufigkeit reduziert.
-Die Zunahme der BMD der Lendenwirbelsäule in der Gruppe mit intravenöser Injektion von 3 mg alle 3 Monate (n=365) betrug nach einem Jahr 4,8% (4,5%, 5,2%; 95%-Vertrauensbereich) gegenüber dem Ausgangswert im Vergleich zu 3,8% (3,4%, 4,2%; 95%-Vertrauensbereich) in der Gruppe mit 2,5 mg täglich oral (n=377).
-Der Unterschied zwischen beiden Behandlungen über die BMD der Lendenwirbelsäule betrug 1,05% (CI 95%, 0,53%, 1,57%, p<0,001). Der mittlere Anstieg in der Hüft-BMD betrug im Vergleich i.v. vs orale Behandlung 2,1% vs 1,5%. Ebenfalls bei der BMD von Femurhals und Trochanter waren die Ergebnisse für die i.v. Behandlung besser.
- +Die Zunahme der BMD der Lendenwirbelsäule in der Gruppe mit intravenöser Injektion von 3 mg alle 3 Monate (n=365) betrug nach einem Jahr 4,8% (95%-Konfidenzinterall [KI] 4,5%, 5,2%) gegenüber dem Ausgangswert im Vergleich zu 3,8% (95%-KI 3,4%, 4,2%) in der Gruppe mit 2,5 mg täglich oral (n=377).
- +Der Unterschied zwischen beiden Behandlungen über die BMD der Lendenwirbelsäule betrug 1,05% (KI 95% 0,53%, 1,57%, p<0,001). Der mittlere Anstieg in der Hüft-BMD betrug im Vergleich i.v. vs orale Behandlung 2,1% vs 1,5 Auch für die BMD an Femurhals und Trochanter waren die Ergebnisse für die i.v. Behandlung besser.
-Nach der initialen systemischen Exposition bindet sich Ibandronsäure rasch an den Knochen oder wird mit dem Urin ausgeschieden. Das scheinbare terminale Verteilungsvolumen beträgt mindestens 90 l, und die Menge der Dosis, die den Knochen erreicht, wird auf 40-50% der zirkulierenden Dosis geschätzt. Die Proteinbindung in Humanserum in vitro lag in einer Studie zwischen 99.5% und 90.0% bei Ibandronat-Konzentrationen von 2 bis 10 ng/ml und in einer anderen Studie bei ungefähr 85.7% bei Konzentrationen von 0.5 bis 10 ng/ml.
- +Nach einer anfänglichen systemischen Exposition bindet Ibandronsäure rasch an den Knochen oder wird mit dem Urin ausgeschieden. Das apparente terminale Verteilungsvolumen beträgt mindestens 90 Liter, und die Menge der Dosis, die den Knochen erreicht, wird auf 40-50% der zirkulierenden Dosis geschätzt. Die Proteinbindung im Humanserum beträgt etwa 85 % - 87 % (in vitro bei therapeutischen Ibandronsäurekonzentrationen bestimmt).
-Es gibt keinerlei Hinweise, dass Ibandronsäure in Tieren oder Menschen metabolisiert wird.
- +Es gibt keinerlei Hinweise, dass Ibandronsäure metabolisiert wird.
-Die Gesamtclearance der Ibandronsäure ist niedrig mit 84-160 ml/min. Die renale Clearance beträgt 50-60%.
- +Die Gesamtclearance der Ibandronsäure ist niedrig mit 84-160 ml/min. Die renale Clearance beträgt 50-60% und korreliert mit der Kreatininclearance.
-Leberfunktionsstörungen
-Für Patientinnen mit Leberinsuffizienz liegen keine pharmakokinetischen Daten vor.
-Die Leber spielt bei der Clearance keine bedeutende Rolle, da Ibandronsäure nicht metabolisiert, sondern durch renale Ausscheidung und durch die Aufnahme in den Knochen aus dem Körper entfernt wird. Deshalb ist bei Patientinnen mit Leberinsuffizienz keine Dosisanpassung erforderlich.
-Nierenfunktionsstörungen
-Die renale Clearance von Ibandronsäure steht in linearer Beziehung zur Kreatininclearance.
-Bei Patientinnen mit leichter bis mässiger Niereninsuffizienz (Kreatininclearance ≥30 ml/min) ist keine Dosisanpassung erforderlich.
-Patientinnen mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatininclearance <30 ml/min), die während 23 Tagen täglich 10 mg Ibandronsäure oral erhielten, zeigten eine zwei- bis dreimal höhere Exposition (AUC) auf als Patientinnen mit normaler Nierenfunktion (Kreatininclearance >90 ml/min). Nach intravenöser Gabe von 0,5 mg Ibandronsäure war die Exposition bei Patientinnen mit schwerer Niereninsuffizienz zirka dreimal höher als bei Patientinnen mit normaler Nierenfunktion. Bei Patientinnen mit schwerer Niereninsuffizienz nahm die Gesamtclearance um 66% und die renale Clearance um 77% ab. Ibandronat wurde von gesunden Probanden und Patientinnen mit Niereninsuffizienz unterschiedlichen Schweregrades gut vertragen.
-Ältere Patienten
-Die Abnahme der Nierenfunktion mit dem Alter sollte berücksichtigt werden.
- +Ältere Patientinnen
- +Eine Anpassung der Dosierung ist nicht erforderlich (siehe'Abschnitt "Nierenfunktionsstörungen" ). Dennoch sollte der altersbedingte Rückgang der Nierenfunktion in Betracht gezogen werden
- +Nierenfunktionsstörungen
- +Bei Patientinnen mit leichter bis mässiger Niereninsuffizienz (Kreatininclearance ≥30 ml/min) ist keine Dosisanpassung erforderlich.
- +Patientinnen mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatininclearance <30 ml/min), die während 23 Tagen täglich 10 mg Ibandronsäure oral erhielten, zeigten eine zwei- bis dreimal höhere Exposition (AUC) als Patientinnen mit normaler Nierenfunktion (Kreatininclearance >90 ml/min). Nach intravenöser Gabe von 0,5 mg Ibandronsäure war die Exposition bei Patientinnen mit schwerer Niereninsuffizienz zirka dreimal höher als bei Patientinnen mit normaler Nierenfunktion. Bei Patientinnen mit schwerer Niereninsuffizienz nahm die Gesamtclearance um 66% und die renale Clearance um 77% ab (siehe auch "Dosierung / Anwendung" ).
- +Leberfunktionsstörungen
- +Für Patientinnen mit Leberinsuffizienz liegen keine pharmakokinetischen Daten vor.
- +Die Leber spielt bei der Clearance keine bedeutende Rolle, da Ibandronsäure nicht metabolisiert, sondern durch renale Ausscheidung und durch die Aufnahme in den Knochen aus dem Körper entfernt wird.
-Für den Fall, dass das Arzneimittel über eine bestehende intravenöse Infusionsleitung verabreicht wird, sollte zur Verdünnung nur eine isotonische Kochsalzlösung oder eine Dextroselösung 5% verwendet werden. Das gilt auch für Lösungen zum Spülen von Butterfly-Nadeln und anderen Instrumenten.
- +Falls das Arzneimittel über einen bestehenden intravenösen Zugang verabreicht wird, sollte zur Verdünnung nur eine isotonische Kochsalzlösung oder eine Dextroselösung 5% verwendet werden. Dies gilt auch für Lösungen zum Spülen von Butterfly-Nadeln und anderen Instrumenten.
- +Die Freisetzung pharmazeutischer Präparate in die Umwelt ist auf ein Minimum zu reduzieren. Das Arzneimittel sollte nicht ins Abwasser entsorgt werden, und die Entsorgung im Haushaltsabfall ist zu vermeiden. Nicht verwendete Arzneimittel oder davon stammende Abfallmaterialien sind entsprechend den geltenden Vorschriften zu entsorgen.
- +
-Atnahs Pharma Switzerland AG, Zug.
- +Atnahs Pharma Switzerland AG, 6300 Zug.
-April 2021
-
- +Oktober 2025
|
|