| 18 Änderungen an Fachinfo Duodopa |
-Die Dosis sollte für eine optimale klinische Reaktion jedes einzelnen Patienten angepasst werden, das bedeutet, Maximierung der funktionalen «ON»-Phase während des Tages durch Minimierung der Anzahl und Dauer der «OFF»-Episoden (Bradykinesie) und Minimierung der «ON»-Phase mit behindernder Dyskinesie (siehe Empfehlungen unter «Dosierung»).
- +Die Dosis sollte für eine optimale klinische Reaktion jedes einzelnen Patienten angepasst werden, das bedeutet, Maximierung der funktionalen «ON»-Phase während des Tages durch Minimierung der Anzahl und Dauer der «OFF»-Episoden (Bradykinesie) und Minimierung der «ON»-Phase mit behindernder Dyskinesie (siehe Empfehlungen unter Dosierung).
-Die nachfolgenden unerwünschten Wirkungen enthalten unerwünschte Arzneimittelwirkungen und unerwünschte verfahrens- und gerätebedingte Wirkungen sowie unerwünschte Wirkungen, welche bei Anwendung von Duodopa nach der Zulassung aufgetreten sind. Die Häufigkeiten sind dabei wie folgt definiert: Sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100, <1/10); gelegentlich (≥1/1'000, <1/100); selten (≥1/10'000, <1/1'000)*; sehr selten (<1/10'000); nicht bekannt; ausschliesslich aus Meldungen während der Marktüberwachung, genaue Häufigkeit kann nicht angegeben werden.
-* Unerwünschte Wirkungen, die mit Duodopa beobachtet wurden, aber die Schätzungen der Häufigkeit nicht verfügbar sind. Festgesetzte Häufigkeiten basieren auf historischen Daten für orales Levodopa/Carbidopa.
- +Die nachfolgenden unerwünschten Wirkungen enthalten unerwünschte Arzneimittelwirkungen und unerwünschte verfahrens- und gerätebedingte Wirkungen sowie unerwünschte Wirkungen, welche bei Anwendung von Duodopa nach der Zulassung aufgetreten sind. Die Häufigkeiten sind dabei wie folgt definiert: Sehr häufig (≥1/10; häufig (≥1/100, <1/10); gelegentlich (≥1/1'000, <1/100); selten (≥1/10'000, <1/1'000)*; sehr selten (<1/10'000); nicht bekannt; ausschliesslich aus Meldungen während der Marktüberwachung, genaue Häufigkeit kann nicht angegeben werden.
- +* Unerwünschte Wirkungen, die mit Duodopa beobachtet wurden, aber die Schätzungen der Häufigkeit nicht verfügbar sind. Festgesetzte Häufigkeiten basieren auf historischen Daten für orales Levodopa/Carbidopa.
-*** Das Dopamin-Dysregulationssyndrom (DDS) ist eine Suchterkrankung, die bei einigen mit Duodopa behandelten Patienten beobachtet wurde. Betroffene Patienten zeigen einen zwanghaften Missbrauch dopaminerger Arzneimittel bei Verwendung höherer Dosen als zur adäquaten Kontrolle von motorischen Symptomen der Parkinson-Krankheit erforderlich. Dies kann in einigen Fällen zu schweren Dyskinesien führen (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +*** Das Dopamin-Dysregulationssyndrom (DDS) ist eine Suchterkrankung, die bei einigen mit Duodopa behandelten Patienten beobachtet wurde. Betroffene Patienten zeigen einen zwanghaften Missbrauch dopaminerger Arzneimittel bei Verwendung höherer Dosen als zur adäquaten Kontrolle von motorischen Symptomen der Parkinson-Krankheit erforderlich. Dies kann in einigen Fällen zu schweren Dyskinesien führen.
-Selten: Phlebitis
- +Selten: Phlebitis.
-Keine Angaben.
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- +Eine offene, randomisierte, multizentrische Phase-IIIb-Studie wurde durchgeführt, um die Wirkung von Duodopa auf Dyskinesien im Vergleich zu einer optimierten medizinischen Behandlung (OMT; optimized medical treatment) über 12 Wochen bei Patienten mit fortgeschrittenem Morbus Parkinson zu untersuchen. Die Studie wurde bei Patienten durchgeführt, die auf Levodopa ansprachen, jedoch anhaltende motorische Fluktuationen hatten, die durch eine optimierte medizinische Behandlung nicht kontrolliert werden konnten. Es wurden Patienten eingeschlossen, die gemäss der Unified Dyskinesia Rating Scale (UDysRS) eine Baseline-Gesamtpunktzahl von ≥30 erreichten. 61 Patienten wurden in der Studie behandelt. Die Veränderung der UDysRS-Gesamtpunktzahl von Baseline bis Woche 12 zeigte einen statistisch signifikanten Unterschied im LS-Mittelwert zugunsten der Duodopa-Behandlungsgruppe (Tabelle 1). Die Analyse aller sekundären Wirksamkeitsendpunkte, mit Ausnahme von UPDRS Teil III (motorische Untersuchung), zeigte statistisch signifikante Ergebnisse zugunsten Duodopa im Vergleich zur OMT-Gruppe.
- +Tabelle 1. Primäre und wichtige sekundäre Wirksamkeitsendpunkte in Woche 12
- +Behandlungsgruppe Baseline Woche 12
- +N Mittelwert (SD) N Veränderung (SD) LS Mittelwert (SE) der Veränderung LS Mittelwert (SE) der Differenz p- Wert
- +Primärer Endpunkt
- +UDysRS Gesamtpunktzahl
- +OMT 32 51,2 (11,56) 26 -1,5 (11,19) -2,33 (2,56)
- +Duodopa 27 53,2 (12,24) 24 -18,7 (14,39) -17,37 (2,79) -15,05 (3,20) <0,0001
- +Wichtige Sekundäre Endpunkte
- +«ON» Phase ohne beschwerliche Dyskinesie (Stunden)
- +OMT 32 9,7 (3,57) 28 -0,2 (2,60) -0,12 (0,63)
- +Duodopa 27 8,8 (2,88) 25 3,3 (3,37) 3,15 (0,69) 3,27 (0,78) 0,0001
- +PDQ-8 Gesamt-index
- +OMT 32 43,4 (15,81) 29 -0,7 (15,00) -4,95 (3,11)
- +Duodopa 27 45,1 (20,46) 25 -16,8 (19,28) -21,62 (3,47) -16,66 (3,89) <0,0001
- +CGI-C Punktzahl
- +OMT 32 5,0 (1,05)a 29 4,6 (1,12)b 4,58 (0,25)b
- +Duodopa 27 5,2 (1,03)a 25 2,5 (1,36)b 2,48 (0,28)b -2,11 (0,33) <0,0001
- +UPDRS Teil II (ADL) Punktzahl
- +OMT 33 18,4 (6,44) 29 -0,0 (3,40) 0,21 (1,16)
- +Duodopa 27 18,3 (6,35) 24 -5,7 (8,28) -5,33 (1,28) -5,54 (1,52) 0,0006
- +«OFF» Phase (Stunden)
- +OMT 32 4,0 (2,99) 28 0,5 (2,39) 0,18 (0,49)
- +Duodopa 27 4,8 (2,41) 25 -2,1 (2,19) -2,17 (0,53) -2,35 (0,58) 0,0002
- +UPDRS Teil IIIc (motorische Untersuchung)
- +OMT 33 25,4 (10,91) 29 -0,4 (7,23) -0,87 (1,89)
- +Duodopa 27 26,3 (6,66) 25 -4,2 (10,06) -4,93 (2,08) -4,05 (2,24) 0,0762
- +
- +SD = Standardabweichung; SE = Standardfehler
- +a Baseline CGI-S Punktzahl
- +b Woche 12 CGI-C Punktzahl anstelle Änderung von Baseline Punktzahl
- +c Durchgeführt während «On» Phase
- +
-57624 (Swissmedic).
- +57'624 (Swissmedic)
-100 ml im PVC-Beutel in einer Schutzkassette aus Hartplastik.
- +100 ml im PVC-Beutel in einer Schutzkassette aus Hartplastik
-April 2020.
- +Oktober 2020
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