| 64 Änderungen an Fachinfo Duodopa |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +100 ml Gel zur intestinalen Anwendung enthalten 2000 mg Levodopa und 463 mg Carbidopa als Carbidopa-Monohydrat.
-Die Dosis sollte für eine optimale klinische Reaktion jedes einzelnen Patienten angepasst werden, das bedeutet, Maximierung der funktionalen «ON»-Phase während des Tages durch Minimierung der Anzahl und Dauer der «OFF»-Episoden (Bradykinesie) und Minimierung der «ON»-Phase mit behindernder Dyskinesie (siehe Empfehlungen unter Dosierung).
- +Die Dosis sollte für eine optimale klinische Reaktion jedes einzelnen Patienten angepasst werden, das bedeutet, Maximierung der funktionalen "ON" -Phase während des Tages durch Minimierung der Anzahl und Dauer der "OFF" -Episoden (Bradykinesie) und Minimierung der "ON" -Phase mit behindernder Dyskinesie (siehe Empfehlungen unter Dosierung).
-Die gesamte Tagesdosis von Duodopa besteht aus drei individuell eingestellten Dosen: Der morgendlichen Bolusdosis, der kontinuierlichen Erhaltungsdosis und den Extra-Bolusdosen, verabreicht über einen Zeitraum von etwa 16 Stunden. Die Anwendung erfolgt normalerweise während der Wachphase des Patienten. Wenn es medizinisch gerechtfertigt ist, kann Duodopa während 24 Stunden verabreicht werden.
-Morgendosis: Die morgendliche Bolusdosis wird mittels der Pumpe verabreicht, um schnell die therapeutische Dosishöhe zu erreichen (innerhalb von 10-30 Minuten). Die Dosis sollte auf der Grundlage der vorhergehenden morgendlichen Levodopa-Dosis des Patienten + des Volumens zum Befüllen der Sonde festgelegt werden. Die gesamte Morgendosis beträgt gewöhnlich 5-10 ml, was 100-200 mg Levodopa entspricht. Die gesamte Morgendosis sollte 15 ml (300 mg Levodopa) nicht übersteigen.
-Kontinuierliche Erhaltungsdosis: Die Erhaltungsdosis kann in Schritten von 2 mg/Stunde (0,1 ml/Stunde) angepasst werden. Die Dosis sollte entsprechend der vorhergehenden täglichen Einnahme von Levodopa berechnet werden. Wenn zusätzliche Arzneimittel abgesetzt werden, muss die Duodopa-Dosis angepasst werden. Die kontinuierliche Erhaltungsdosis wird individuell eingestellt. Sie sollte innerhalb eines Bereichs von 1-10 ml/Stunde (20-200 mg Levodopa/Stunde) liegen und beträgt gewöhnlich 2-6 ml/Stunde (40-120 mg Levodopa/Stunde). In Ausnahmefällen ist möglicherweise eine höhere Dosis erforderlich.
- +Die gesamte Tagesdosis von Duodopa besteht aus drei individuell eingestellten Dosen: Der morgendlichen Bolusdosis, der kontinuierlichen Erhaltungsdosis und den Extra-Bolusdosen, verabreicht über einen Zeitraum von etwa 16 Stunden. Die Anwendung erfolgt normalerweise während der Wachphase des Patienten. Wenn es medizinisch gerechtfertigt ist, kann Duodopa während 24 Stunden verabreicht werden.
- +Morgendosis: Die morgendliche Bolusdosis wird mittels der Pumpe verabreicht, um schnell die therapeutische Dosishöhe zu erreichen (innerhalb von 10-30 Minuten). Die Dosis sollte auf der Grundlage der vorhergehenden morgendlichen Levodopa-Dosis des Patienten + des Volumens zum Befüllen der Sonde festgelegt werden. Die gesamte Morgendosis beträgt gewöhnlich 5-10 ml, was 100-200 mg Levodopa entspricht. Die gesamte Morgendosis sollte 15 ml (300 mg Levodopa) nicht übersteigen.
- +Kontinuierliche Erhaltungsdosis: Die Erhaltungsdosis kann in Schritten von 2 mg/Stunde (0,1 ml/Stunde) angepasst werden. Die Dosis sollte entsprechend der vorhergehenden täglichen Einnahme von Levodopa berechnet werden. Wenn zusätzliche Arzneimittel abgesetzt werden, muss die Duodopa-Dosis angepasst werden. Die kontinuierliche Erhaltungsdosis wird individuell eingestellt. Sie sollte innerhalb eines Bereichs von 1-10 ml/Stunde (20-200 mg Levodopa/Stunde) liegen und beträgt gewöhnlich 2-6 ml/Stunde (40-120 mg Levodopa/Stunde). In Ausnahmefällen ist möglicherweise eine höhere Dosis erforderlich.
-Tägliche Dosis von Levodopa in Form von Duodopa: 1640 mg/Tag
-Morgendliche Bolusdosis: 140 mg = 7 ml (ausschliesslich des Volumens zum Befüllen der Intestinalsonde)
-Kontinuierliche Erhaltungsdosis: 1500 mg/Tag
-1500 mg/Tag: 20 mg/ml = 75 ml Duodopa pro Tag
-Die Einnahme wird über 16 Stunden berechnet. 75 ml/16 Stunden = 4,7 ml/Stunde.
-Extra-Bolusdosen: Falls erforderlich zu verabreichen, wenn der Patient im Verlaufe des Tages hypokinetisch wird. Die Extradosis sollte individuell eingestellt werden, sie liegt normalerweise zwischen 0,5-2,0 ml. In seltenen Fällen ist möglicherweise eine höhere Dosis erforderlich. Wenn es notwendig ist, mehr als 5-mal täglich eine Extra-Bolusdosis zu verabreichen, dann sollte die Erhaltungsdosis erhöht werden.
- +Tägliche Dosis von Levodopa in Form von Duodopa: 1640 mg/Tag
- +Morgendliche Bolusdosis: 140 mg = 7 ml (ausschliesslich des Volumens zum Befüllen der Intestinalsonde)
- +Kontinuierliche Erhaltungsdosis: 1500 mg/Tag
- +1500 mg/Tag: 20 mg/ml = 75 ml Duodopa pro Tag
- +Die Einnahme wird über 16 Stunden berechnet. 75 ml/16 Stunden = 4,7 ml/Stunde.
- +Extra-Bolusdosen: Falls erforderlich zu verabreichen, wenn der Patient im Verlaufe des Tages hypokinetisch wird. Die Extradosis sollte individuell eingestellt werden, sie liegt normalerweise zwischen 0,5-2,0 ml. In seltenen Fällen ist möglicherweise eine höhere Dosis erforderlich. Wenn es notwendig ist, mehr als 5-mal täglich eine Extra-Bolusdosis zu verabreichen, dann sollte die Erhaltungsdosis erhöht werden.
-Patienten sollten, falls eine plötzliche Reduzierung der Dosis erforderlich wird oder wenn es notwendig ist, die Behandlung mit Duodopa abzubrechen, sorgfältig überwacht werden; dies ist insbesondere bei Patienten erforderlich, die Antipsychotika erhalten (siehe auch Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Patienten sollten, falls eine plötzliche Reduzierung der Dosis erforderlich wird oder wenn es notwendig ist, die Behandlung mit Duodopa abzubrechen, sorgfältig überwacht werden; dies ist insbesondere bei Patienten erforderlich, die Antipsychotika erhalten (siehe auch Kapitel "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Es gibt keine relevanten Indikationen für die Anwendung von Duodopa bei Kindern und Jugendlichen. Die Sicherheit von Duodopa bei Patienten unter 18 Jahren ist nicht erwiesen und eine Anwendung bei Patienten unter 18 Jahren wird nicht empfohlen.
- +Es gibt keine relevanten Indikationen für die Anwendung von Duodopa bei Kindern und Jugendlichen. Die Sicherheit von Duodopa bei Patienten unter 18 Jahren ist nicht erwiesen und eine Anwendung bei Patienten unter 18 Jahren wird nicht empfohlen.
-·Überempfindlichkeit gegen Levodopa, Carbidopa oder einen der sonstigen Bestandteile;
-·Engwinkel-Glaukom;
-·schwerer Leber- und Niereninsuffizienz;
-·schwerer Herzinsuffizienz;
-·schwerer Herzarrhythmie;
-·akutem Schlaganfall;
-·Nicht-selektive MAO-Hemmer und selektive MAO-Hemmer des Typs A sind für eine gemeinsame Anwendung mit Duodopa kontraindiziert. Diese Hemmer müssen mindestens zwei Wochen vor Aufnahme der Behandlung mit Duodopa abgesetzt worden sein. MAO-Hemmer des Typ B: siehe «Interaktionen»;
-·Erkrankungen, bei denen Sympathikomimetika kontraindiziert sind, z.B. Phäochromozytom, Schilddrüsenüberfunktion und Cushing-Syndrom.
- +-Überempfindlichkeit gegen Levodopa, Carbidopa oder einen der sonstigen Bestandteile;
- +-Engwinkel-Glaukom;
- +schwerer Leber- und Niereninsuffizienz;
- +schwerer Herzinsuffizienz;
- +schwerer Herzarrhythmie;
- +akutem Schlaganfall;
- +-Nicht-selektive MAO-Hemmer und selektive MAO-Hemmer des Typs A sind für eine gemeinsame Anwendung mit Duodopa kontraindiziert. Diese Hemmer müssen mindestens zwei Wochen vor Aufnahme der Behandlung mit Duodopa abgesetzt worden sein. MAO-Hemmer des Typ B: siehe "Interaktionen" ;
- +-Erkrankungen, bei denen Sympathikomimetika kontraindiziert sind, z.B. Phäochromozytom, Schilddrüsenüberfunktion und Cushing-Syndrom.
-·Duodopa wird für die Behandlung von durch Arzneimittel verursachten extrapyramidalen Reaktionen nicht empfohlen.
-·Die Duodopa-Therapie sollte bei Patienten mit schweren Herz-Kreislauf- oder Lungenerkrankungen, Bronchialasthma, einer Nieren-, Leber- oder endokrinen Erkrankung sowie bei Patienten mit peptischen Ulzera oder Krampfanfällen in der Anamnese mit Vorsicht erfolgen.
-·Bei Patienten mit anamnestisch bekanntem Myokardinfarkt und residualer Vorhof, AV-Knoten- oder Kammerarrhythmie sollte die Herzfunktion während des Zeitraums der anfänglichen Dosisanpassungen besonders engmaschig überwacht werden.
-·Alle Patienten, die mit Duodopa behandelt werden, sollten sorgfältig im Hinblick auf die Entwicklung von psychischen Veränderungen, Depression und Suizidneigung und andere schwerwiegende psychische Veränderungen beobachtet werden. Patienten, die an einer Psychose leiden oder gelitten haben, müssen mit Vorsicht behandelt werden.
-·Die gleichzeitige Anwendung von Antipsychotika mit Dopamin-Rezeptor blockierenden Eigenschaften, insbesondere D2-Rezeptor-Antagonisten, sollte mit Vorsicht erfolgen und der Patient sollte engmaschig auf einen Verlust der Anti-Parkinson-Wirkung oder eine Verschlechterung der Parkinson-Symptome hin beobachtet werden (siehe Kapitel «Interaktionen»).
-·Patienten mit einem chronischen Weitwinkel-Glaukom können mit Vorsicht mit Duodopa behandelt werden, vorausgesetzt, dass der Augeninnendruck gut kontrolliert und der Patient kontinuierlich auf Veränderungen des Augeninnendrucks überwacht wird.
-·Duodopa kann eine orthostatische Hypotonie verursachen. Deshalb sollte Duodopa bei Patienten, die andere Arzneimittel einnehmen, die eine orthostatische Hypotonie verursachen können, mit Vorsicht angewendet werden (siehe Kapitel «Interaktionen»).
-·Levodopa ist bei Parkinson-Patienten mit Somnolenz und mit Episoden plötzlich eintretender Schlafanfälle in Verbindung gebracht worden, daher ist beim Lenken von Fahrzeugen oder Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten (siehe auch Kapitel «Wirkungen auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen»).
-·Ein Symptomenkomplex, der dem malignen neuroleptischen Syndrom (MNS) ähnelt, einschliesslich Muskelsteifigkeit, erhöhter Körpertemperatur, psychischen Veränderungen (z.B. Agitation, Verwirrtheit, Koma) und ein erhöhter Spiegel der Serum-Kreatinphosphokinase wurde bei Patienten beobachtet, bei denen Anti-Parkinson-Mittel abrupt abgesetzt wurden. In seltenen Fällen wurden bei Parkinson-Patienten eine sekundäre Rhabdomyolyse als Folge des malignen neuroleptischen Syndroms oder schwere Dyskinesien beobachtet. Deshalb sollten Patienten sorgfältig überwacht werden, wenn die Dosis der Levodopa/Carbidopa Kombinationen abrupt reduziert oder abgesetzt wird; insbesondere bei den Patienten, die Antipsychotika erhalten. Im Zusammenhang mit Duodopa ist weder über MNS noch über Rhabdomyolyse berichtet worden.
-·Wenn eine Vollnarkose erforderlich ist, kann die Behandlung mit Duodopa so lange fortgesetzt werden, wie es dem Patienten erlaubt wird, Flüssigkeiten und Arzneimittel oral aufzunehmen. Wenn die Therapie vorübergehend abgesetzt werden muss, kann die Behandlung mit Duodopa, sobald die orale Flüssigkeitsaufnahme erlaubt ist, mit der gleichen Dosis wieder aufgenommen werden, die vorher gegeben wurde.
-·Es kann erforderlich sein, die Duodopa-Dosis nach unten anzupassen, um eine Levodopa-induzierte Dyskinesie zu vermeiden.
-·Die regelmässige Evaluierung der Leber-, hämatopoetischen, Herz-Kreislauf- und Nierenfunktion wird bei einer längeren Duodopa-Therapie empfohlen.
-·Die Patienten sollten regelmässig auf die Entwicklung von Störungen der Impulskontrolle überwacht werden. Patienten und Betreuer sind darauf hinzuweisen, dass Symptome einer Störung der Impulskontrolle (z.B. pathologisches Spielen, gesteigerte Libido und Hypersexualität, zwanghaftes Geldausgeben oder Kaufsucht, Binge Eating und zwanghaftes Essen) bei Patienten auftreten können, die mit Dopamin-Agonisten und/oder anderen Levodopa enthaltenden Dopaminergika einschliesslich Duodopa behandelt werden. Falls solche Symptome auftreten, muss die Behandlung überprüft werden.
-·Unter der Behandlung mit Levodopa/Carbidopa-haltigen Gelen zur kontinuierlichen intestinalen Anwendung werden Fälle akut oder subakut auftretender Polyneuropathien mit sensorischer und motorischer Beteiligung, teilweise mit schwerem Verlauf, beobachtet. Vor Therapiebeginn mit Duodopa sollten Patienten bezüglich ihrer Vorgeschichte oder Anzeichen einer vorliegenden Neuropathie sowie bekannter Risikofaktoren untersucht werden. Führen Sie diese Untersuchung auch nach Start der Therapie in regelmässigen Abständen durch (siehe auch Kapitel «Präklinische Daten»).
-·Epidemiologische Studien haben gezeigt, dass Parkinson-Patienten ein höheres Risiko für die Entwicklung eines Melanoms aufweisen als die Allgemeinbevölkerung. Es ist unklar, ob das erhöhte Risiko auf die Parkinson-Erkrankung zurückzuführen ist oder auf andere Faktoren, wie z.B. auf die Arzneimittel zur Behandlung dieser Erkrankung. Daher sollten Patienten und Ärzte während der Behandlung mit Duodopa in allen Indikationen die Haut regelmässig auf Anzeichen eines Melanoms untersuchen. Im Idealfall sollten regelmässige Hautuntersuchungen durch entsprechend qualifizierte Personen (z.B. Dermatologen) durchgeführt werden.
-·Duodopa enthält Hydrazin (siehe auch Kapitel «Präklinische Daten»), ein Abbauprodukt von Carbidopa, das genotoxisch und möglicherweise karzinogen sein kann. Die durchschnittliche Tagesdosis von Duodopa beträgt 100 ml, welche 2 g Levodopa und 0,463 g Carbidopa beinhaltet. Die maximale übliche Tagesdosis beträgt 200 ml. Dies bedeutet eine durchschnittliche Hydrazin Exposition von bis zu 4 mg/Tag, mit einem Maximum von 8 mg/Tag. Die klinische Signifikanz dieser Hydrazin Exposition ist nicht bekannt.
-·Ein früherer chirurgischer Eingriff im oberen Teil des Abdomens kann zu Schwierigkeiten bei der Durchführung der Gastrostomie/Jejunostomie führen.
-·Berichte über Komplikationen in den klinischen Studien und nach Markteinführung umfassen Abszess, Bezoarbildung, Ileus, Erosion/Ulzeration an der Implantatstelle, intestinale Blutungen, intestinale Ischämie, intestinale Obstruktion, intestinale Perforation, Intussuszeption, Pankreatitis, Peritonitis, Pneumonie (inkl. Aspirationspneumonie), Pneumoperitoneum, postoperative Wundinfektion und Sepsis. Bezoare sind Konkremente aus unverdaulichen Pflanzen- oder Fruchtfasern im Magen-Darm-Trakt. Die meisten Bezoare befinden sich im Magen, können aber auch an anderen Stellen des Magen-Darm-Trakts auftreten. Ein Bezoar um die Spitze der Jejunalsonde kann Ausgangspunkt für einen Darmverschluss oder die Bildung einer Intussuszeption sein. Abdominalschmerzen, Übelkeit und Erbrechen können Symptome der obigen Komplikationen sein. Manche Ereignisse können einen schwerwiegenden Verlauf nehmen (z.B. operative Eingriffe und/oder Tod). Die Patienten sind anzuweisen, ihren Arzt zu benachrichtigen, falls bei ihnen eines der mit den obigen Ereignissen assoziierten Symptome auftritt. Ein Risikofaktor für die Bildung eines Bezoars kann der Verzehr von faserförmiger Nahrung (z.B. Spargel) sein.
-·Eine eingeschränkte Fähigkeit, das System zu bedienen (Pumpe, Sondenanschlüsse) kann zu Komplikationen führen. Bei solchen Patienten sollte ein Pflegender (z.B. Pflegepersonal, Hilfsschwester oder Betreuer), der Erfahrung mit der Bedienung der Pumpe hat, den Patienten unterstützen.
-·Eine plötzliche oder allmähliche Verschlechterung der Bradykinesie kann auf eine Verstopfung der Vorrichtung, aus welchem Grund auch immer, hinweisen und muss untersucht werden.
-Bei einigen Patienten wurde unter der Behandlung mit Carbidopa/Levodopa ein Dopamin-Dysregulationssyndrom (DDS) beobachtet. Hierbei handelt es sich um eine Suchterkrankung, die zu einer übermässigen Anwendung des Arzneimittels führt. Vor Behandlungsbeginn müssen Patienten und Betreuer vor dem potenziellen Risiko der Entwicklung eines DDS gewarnt werden (siehe auch «Unerwünschte Wirkungen»).
-Dieses Arzneimittel enthält 277.4 mg Natrium pro 100 ml Kassette, entsprechend 13.9% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
- +-Duodopa wird für die Behandlung von durch Arzneimittel verursachten extrapyramidalen Reaktionen nicht empfohlen.
- +-Die Duodopa-Therapie sollte bei Patienten mit schweren Herz-Kreislauf- oder Lungenerkrankungen, Bronchialasthma, einer Nieren-, Leber- oder endokrinen Erkrankung sowie bei Patienten mit peptischen Ulzera oder Krampfanfällen in der Anamnese mit Vorsicht erfolgen.
- +-Bei Patienten mit anamnestisch bekanntem Myokardinfarkt und residualer Vorhof, AV-Knoten- oder Kammerarrhythmie sollte die Herzfunktion während des Zeitraums der anfänglichen Dosisanpassungen besonders engmaschig überwacht werden.
- +-Alle Patienten, die mit Duodopa behandelt werden, sollten sorgfältig im Hinblick auf die Entwicklung von psychischen Veränderungen, Depression und Suizidneigung und andere schwerwiegende psychische Veränderungen beobachtet werden. Patienten, die an einer Psychose leiden oder gelitten haben, müssen mit Vorsicht behandelt werden.
- +-Die gleichzeitige Anwendung von Antipsychotika mit Dopamin-Rezeptor blockierenden Eigenschaften, insbesondere D2-Rezeptor-Antagonisten, sollte mit Vorsicht erfolgen und der Patient sollte engmaschig auf einen Verlust der Anti-Parkinson-Wirkung oder eine Verschlechterung der Parkinson-Symptome hin beobachtet werden (siehe Kapitel "Interaktionen" ).
- +-Patienten mit einem chronischen Weitwinkel-Glaukom können mit Vorsicht mit Duodopa behandelt werden, vorausgesetzt, dass der Augeninnendruck gut kontrolliert und der Patient kontinuierlich auf Veränderungen des Augeninnendrucks überwacht wird.
- +-Duodopa kann eine orthostatische Hypotonie verursachen. Deshalb sollte Duodopa bei Patienten, die andere Arzneimittel einnehmen, die eine orthostatische Hypotonie verursachen können, mit Vorsicht angewendet werden (siehe Kapitel "Interaktionen" ).
- +-Levodopa ist bei Parkinson-Patienten mit Somnolenz und mit Episoden plötzlich eintretender Schlafanfälle in Verbindung gebracht worden, daher ist beim Lenken von Fahrzeugen oder Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten (siehe auch Kapitel "Wirkungen auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen" ).
- +-Ein Symptomenkomplex, der dem malignen neuroleptischen Syndrom (MNS) ähnelt, einschliesslich Muskelsteifigkeit, erhöhter Körpertemperatur, psychischen Veränderungen (z.B. Agitation, Verwirrtheit, Koma) und ein erhöhter Spiegel der Serum-Kreatinphosphokinase wurde bei Patienten beobachtet, bei denen Anti-Parkinson-Mittel abrupt abgesetzt wurden. In seltenen Fällen wurden bei Parkinson-Patienten eine sekundäre Rhabdomyolyse als Folge des malignen neuroleptischen Syndroms oder schwere Dyskinesien beobachtet. Deshalb sollten Patienten sorgfältig überwacht werden, wenn die Dosis der Levodopa/Carbidopa Kombinationen abrupt reduziert oder abgesetzt wird; insbesondere bei den Patienten, die Antipsychotika erhalten. Im Zusammenhang mit Duodopa ist weder über MNS noch über Rhabdomyolyse berichtet worden.
- +-Wenn eine Vollnarkose erforderlich ist, kann die Behandlung mit Duodopa so lange fortgesetzt werden, wie es dem Patienten erlaubt wird, Flüssigkeiten und Arzneimittel oral aufzunehmen. Wenn die Therapie vorübergehend abgesetzt werden muss, kann die Behandlung mit Duodopa, sobald die orale Flüssigkeitsaufnahme erlaubt ist, mit der gleichen Dosis wieder aufgenommen werden, die vorher gegeben wurde.
- +-Es kann erforderlich sein, die Duodopa-Dosis nach unten anzupassen, um eine Levodopa-induzierte Dyskinesie zu vermeiden.
- +-Die regelmässige Evaluierung der Leber-, hämatopoetischen, Herz-Kreislauf- und Nierenfunktion wird bei einer längeren Duodopa-Therapie empfohlen.
- +-Die Patienten sollten regelmässig auf die Entwicklung von Störungen der Impulskontrolle überwacht werden. Patienten und Betreuer sind darauf hinzuweisen, dass Symptome einer Störung der Impulskontrolle (z.B. pathologisches Spielen, gesteigerte Libido und Hypersexualität, zwanghaftes Geldausgeben oder Kaufsucht, Binge Eating und zwanghaftes Essen) bei Patienten auftreten können, die mit Dopamin-Agonisten und/oder anderen Levodopa enthaltenden Dopaminergika einschliesslich Duodopa behandelt werden. Falls solche Symptome auftreten, muss die Behandlung überprüft werden.
- +-Unter der Behandlung mit Levodopa/Carbidopa-haltigen Gelen zur kontinuierlichen intestinalen Anwendung werden Fälle akut oder subakut auftretender Polyneuropathien mit sensorischer und motorischer Beteiligung, teilweise mit schwerem Verlauf, beobachtet. Vor Therapiebeginn mit Duodopa sollten Patienten bezüglich ihrer Vorgeschichte oder Anzeichen einer vorliegenden Neuropathie sowie bekannter Risikofaktoren untersucht werden. Führen Sie diese Untersuchung auch nach Start der Therapie in regelmässigen Abständen durch (siehe auch Kapitel "Präklinische Daten" ).
- +-Epidemiologische Studien haben gezeigt, dass Parkinson-Patienten ein höheres Risiko für die Entwicklung eines Melanoms aufweisen als die Allgemeinbevölkerung. Es ist unklar, ob das erhöhte Risiko auf die Parkinson-Erkrankung zurückzuführen ist oder auf andere Faktoren, wie z.B. auf die Arzneimittel zur Behandlung dieser Erkrankung. Daher sollten Patienten und Ärzte während der Behandlung mit Duodopa in allen Indikationen die Haut regelmässig auf Anzeichen eines Melanoms untersuchen. Im Idealfall sollten regelmässige Hautuntersuchungen durch entsprechend qualifizierte Personen (z.B. Dermatologen) durchgeführt werden.
- +-Duodopa enthält Hydrazin (siehe auch Kapitel "Präklinische Daten" ), ein Abbauprodukt von Carbidopa, das genotoxisch und möglicherweise karzinogen sein kann. Die durchschnittliche Tagesdosis von Duodopa beträgt 100 ml, welche 2 g Levodopa und 0,463 g Carbidopa beinhaltet. Die maximale übliche Tagesdosis beträgt 200 ml. Dies bedeutet eine durchschnittliche Hydrazin Exposition von bis zu 4 mg/Tag, mit einem Maximum von 8 mg/Tag. Die klinische Signifikanz dieser Hydrazin Exposition ist nicht bekannt.
- +-Ein früherer chirurgischer Eingriff im oberen Teil des Abdomens kann zu Schwierigkeiten bei der Durchführung der Gastrostomie/Jejunostomie führen.
- +-Berichte über Komplikationen in den klinischen Studien und nach Markteinführung umfassen Abszess, Bezoarbildung, Ileus, Erosion/Ulzeration an der Implantatstelle, intestinale Blutungen, intestinale Ischämie, intestinale Obstruktion, intestinale Perforation, Intussuszeption, Pankreatitis, Peritonitis, Pneumonie (inkl. Aspirationspneumonie), Pneumoperitoneum, postoperative Wundinfektion und Sepsis. Bezoare sind Konkremente aus unverdaulichen Pflanzen- oder Fruchtfasern im Magen-Darm-Trakt. Die meisten Bezoare befinden sich im Magen, können aber auch an anderen Stellen des Magen-Darm-Trakts auftreten. Ein Bezoar um die Spitze der Jejunalsonde kann Ausgangspunkt für einen Darmverschluss oder die Bildung einer Intussuszeption sein. Abdominalschmerzen, Übelkeit und Erbrechen können Symptome der obigen Komplikationen sein. Manche Ereignisse können einen schwerwiegenden Verlauf nehmen (z.B. operative Eingriffe und/oder Tod). Die Patienten sind anzuweisen, ihren Arzt zu benachrichtigen, falls bei ihnen eines der mit den obigen Ereignissen assoziierten Symptome auftritt. Ein Risikofaktor für die Bildung eines Bezoars kann der Verzehr von faserförmiger Nahrung (z.B. Spargel) sein.
- +-Eine eingeschränkte Fähigkeit, das System zu bedienen (Pumpe, Sondenanschlüsse) kann zu Komplikationen führen. Bei solchen Patienten sollte ein Pflegender (z.B. Pflegepersonal, Hilfsschwester oder Betreuer), der Erfahrung mit der Bedienung der Pumpe hat, den Patienten unterstützen.
- +-Eine plötzliche oder allmähliche Verschlechterung der Bradykinesie kann auf eine Verstopfung der Vorrichtung, aus welchem Grund auch immer, hinweisen und muss untersucht werden.
- +Bei einigen Patienten wurde unter der Behandlung mit Carbidopa/Levodopa ein Dopamin-Dysregulationssyndrom (DDS) beobachtet. Hierbei handelt es sich um eine Suchterkrankung, die zu einer übermässigen Anwendung des Arzneimittels führt. Vor Behandlungsbeginn müssen Patienten und Betreuer vor dem potenziellen Risiko der Entwicklung eines DDS gewarnt werden (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ).
- +Dieses Arzneimittel enthält 277.4 mg Natrium pro 100 ml Kassette, entsprechend 13.9% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
-Es liegen keine entsprechenden Daten über die Anwendung von Levodopa/Carbidopa bei schwangeren Frauen vor. Daten aus Tierversuchen haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe Kapitel «Präklinische Daten»). Das potentielle Risiko für den Menschen ist unbekannt. Duodopa darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich.
- +Es liegen keine entsprechenden Daten über die Anwendung von Levodopa/Carbidopa bei schwangeren Frauen vor. Daten aus Tierversuchen haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe Kapitel "Präklinische Daten" ). Das potentielle Risiko für den Menschen ist unbekannt. Duodopa darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich.
-Duodopa hat einen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen. Levodopa und Carbidopa können Benommenheit und orthostatische Hypotonie hervorrufen. Daher ist beim Führen von Fahrzeugen und beim Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten. Patienten, die mit Duodopa behandelt werden und bei denen Somnolenz oder Episoden plötzlich eintretender Schlafanfälle auftreten, müssen darauf hingewiesen werden, dass sie kein Fahrzeug führen oder keinen Tätigkeiten nachgehen dürfen, bei denen sie sich selbst oder andere aufgrund verminderter Aufmerksamkeit dem Risiko schwerer Verletzungen oder des Todes aussetzen (z.B. beim Bedienen von Maschinen), bis solche wiederkehrenden Episoden und Somnolenz nicht mehr auftreten (siehe auch Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Duodopa hat einen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen. Levodopa und Carbidopa können Benommenheit und orthostatische Hypotonie hervorrufen. Daher ist beim Führen von Fahrzeugen und beim Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten. Patienten, die mit Duodopa behandelt werden und bei denen Somnolenz oder Episoden plötzlich eintretender Schlafanfälle auftreten, müssen darauf hingewiesen werden, dass sie kein Fahrzeug führen oder keinen Tätigkeiten nachgehen dürfen, bei denen sie sich selbst oder andere aufgrund verminderter Aufmerksamkeit dem Risiko schwerer Verletzungen oder des Todes aussetzen (z.B. beim Bedienen von Maschinen), bis solche wiederkehrenden Episoden und Somnolenz nicht mehr auftreten (siehe auch Kapitel "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die meisten dieser unerwünschten Wirkungen wurden zu einem frühen Zeitpunkt der Studien im Anschluss an die perkutane endoskopische Gastrostomie gemeldet und traten innerhalb der ersten 28 Tage auf (siehe auch Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», Abschnitt «Berichte über Komplikationen in den klinischen Studien»).
- +Die meisten dieser unerwünschten Wirkungen wurden zu einem frühen Zeitpunkt der Studien im Anschluss an die perkutane endoskopische Gastrostomie gemeldet und traten innerhalb der ersten 28 Tage auf (siehe auch Kapitel "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , Abschnitt "Berichte über Komplikationen in den klinischen Studien" ).
-Infektionen und parasitäre Erkrankungen
-Sehr häufig: Harnwegsinfektionen.
- +Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- +Sehr häufig: Harnwegsinfektionen.
-Gelegentlich: Desorientierung, Euphorie, Hypästhesie, verstärkte Libido (siehe Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), Alpträume, Suizidversuch.
- +Gelegentlich: Desorientierung, Euphorie, Hypästhesie, verstärkte Libido (siehe Kapitel "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), Alpträume, Suizidversuch.
-** Störungen der Impulskontrolle: Pathologisches Spielen, gesteigerte Libido und Hypersexualität, zwanghaftes Geldausgeben oder Kaufsucht, Binge Eating und zwanghaftes Essen können bei Patienten auftreten, die mit Dopamin-Agonisten und/oder anderen Levodopa enthaltenden Dopaminergika einschliesslich Duodopa behandelt werden (siehe Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-*** Das Dopamin-Dysregulationssyndrom (DDS) ist eine Suchterkrankung, die bei einigen mit Duodopa behandelten Patienten beobachtet wurde. Betroffene Patienten zeigen einen zwanghaften Missbrauch dopaminerger Arzneimittel bei Verwendung höherer Dosen als zur adäquaten Kontrolle von motorischen Symptomen der Parkinson-Krankheit erforderlich. Dies kann in einigen Fällen zu schweren Dyskinesien führen (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +** Störungen der Impulskontrolle: Pathologisches Spielen, gesteigerte Libido und Hypersexualität, zwanghaftes Geldausgeben oder Kaufsucht, Binge Eating und zwanghaftes Essen können bei Patienten auftreten, die mit Dopamin-Agonisten und/oder anderen Levodopa enthaltenden Dopaminergika einschliesslich Duodopa behandelt werden (siehe Kapitel "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +*** Das Dopamin-Dysregulationssyndrom (DDS) ist eine Suchterkrankung, die bei einigen mit Duodopa behandelten Patienten beobachtet wurde. Betroffene Patienten zeigen einen zwanghaften Missbrauch dopaminerger Arzneimittel bei Verwendung höherer Dosen als zur adäquaten Kontrolle von motorischen Symptomen der Parkinson-Krankheit erforderlich. Dies kann in einigen Fällen zu schweren Dyskinesien führen (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Häufig: Dystonie, Kopfschmerzen, «ON-OFF»-Phänomen, Parästhesien, Schwindel, Verschlechterung der Parkinson-Krankheit, Polyneuropathie, Somnolenz, Synkopen, Tremor.
- +Häufig: Dystonie, Kopfschmerzen, "ON-OFF" -Phänomen, Parästhesien, Schwindel, Verschlechterung der Parkinson-Krankheit, Polyneuropathie, Somnolenz, Synkopen, Tremor.
-Selten: Urtikaria, Erythem, malignes Melanom (siehe Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Selten: Urtikaria, Erythem, malignes Melanom (siehe Kapitel "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Gelegentlich: Bezoar (siehe Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), ischämische Kolitis, gastrointestinale Ischämie, gastrointestinale Obstruktion, Intussuszeption, Pankreatitis, Dünndarmblutung, Dünndarmulkus.
- +Gelegentlich: Bezoar (siehe Kapitel "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), ischämische Kolitis, gastrointestinale Ischämie, gastrointestinale Obstruktion, Intussuszeption, Pankreatitis, Dünndarmblutung, Dünndarmulkus.
-Unter oralem Levodopa/Carbidopa wurden selten hämolytische Anämie, Trismus, malignes neuroleptisches Syndrom (siehe Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), Horner-Syndrom, Mydriasis, okulogyre Krisen, Angioödem oder Purpura Schönlein-Henoch beobachtet, sehr selten Agranulozytose.
- +Unter oralem Levodopa/Carbidopa wurden selten hämolytische Anämie, Trismus, malignes neuroleptisches Syndrom (siehe Kapitel "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), Horner-Syndrom, Mydriasis, okulogyre Krisen, Angioödem oder Purpura Schönlein-Henoch beobachtet, sehr selten Agranulozytose.
-Technisches System: Komplikationen mit dem technischen System sind sehr häufig (≥1/10) z.B. Undichtigkeiten an den Verbindungsstücken, Lageveränderung der Intestinalsonde. Eine Lageveränderung der Intestinalsonde zurück in den Magen führt zum Wiederauftreten von motorischen Fluktuationen (dies ist auf die unregelmässige Entleerung des Magens und des Duodopas in den Dünndarm zurückzuführen). Generell kann die Neupositionierung der Sonde mit einem Führungsdraht, mit dem die Sonde unter fluoroskopischer Kontrolle ins Duodenum gesteuert wird, erfolgen. Verstopfung, Abknickung oder Verwicklung der Intestinalsonde bewirkt, dass die Pumpe einen Hochdruck-Warnton abgibt. Verstopfungen können gewöhnlich dadurch beseitigt werden, dass die Sonde mit Leitungswasser gespült wird. Abknickungen, Verwicklungen oder Ersetzen der Sonde müssen durch eine Neupositionierung der Sonde behoben werden. Sollte ein vollständiges Versagen der Intestinalsonde oder der Pumpe auftreten, muss der Patient oral mit Levodopa/Carbidopa behandelt werden, bis das Problem behoben ist. Das Stoma heilt gewöhnlich ohne Komplikationen. Kurz nach dem chirurgischen Eingriff kann es jedoch zu Schmerzen im Abdomen, Infektion und Absonderung von Magenflüssigkeit kommen; dies ist jedoch selten ein Langzeitproblem. Berichtete Komplikationen schliessen eine Perforation der angrenzenden anatomischen Strukturen vor allem während der PEG-Positionierung und Blutungen sowie Wundinfektion (die häufigste Komplikation) und Peritonitis ein. Lokale Infektionen um das Stoma werden konservativ mit einem Desinfektionsmittel behandelt; eine Behandlung mit Antibiotika ist selten erforderlich. Es liegen einzelne Berichte über die Bildung eines Bezoars vor (siehe Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Technisches System: Komplikationen mit dem technischen System sind sehr häufig (≥1/10) z.B. Undichtigkeiten an den Verbindungsstücken, Lageveränderung der Intestinalsonde. Eine Lageveränderung der Intestinalsonde zurück in den Magen führt zum Wiederauftreten von motorischen Fluktuationen (dies ist auf die unregelmässige Entleerung des Magens und des Duodopas in den Dünndarm zurückzuführen). Generell kann die Neupositionierung der Sonde mit einem Führungsdraht, mit dem die Sonde unter fluoroskopischer Kontrolle ins Duodenum gesteuert wird, erfolgen. Verstopfung, Abknickung oder Verwicklung der Intestinalsonde bewirkt, dass die Pumpe einen Hochdruck-Warnton abgibt. Verstopfungen können gewöhnlich dadurch beseitigt werden, dass die Sonde mit Leitungswasser gespült wird. Abknickungen, Verwicklungen oder Ersetzen der Sonde müssen durch eine Neupositionierung der Sonde behoben werden. Sollte ein vollständiges Versagen der Intestinalsonde oder der Pumpe auftreten, muss der Patient oral mit Levodopa/Carbidopa behandelt werden, bis das Problem behoben ist. Das Stoma heilt gewöhnlich ohne Komplikationen. Kurz nach dem chirurgischen Eingriff kann es jedoch zu Schmerzen im Abdomen, Infektion und Absonderung von Magenflüssigkeit kommen; dies ist jedoch selten ein Langzeitproblem. Berichtete Komplikationen schliessen eine Perforation der angrenzenden anatomischen Strukturen vor allem während der PEG-Positionierung und Blutungen sowie Wundinfektion (die häufigste Komplikation) und Peritonitis ein. Lokale Infektionen um das Stoma werden konservativ mit einem Desinfektionsmittel behandelt; eine Behandlung mit Antibiotika ist selten erforderlich. Es liegen einzelne Berichte über die Bildung eines Bezoars vor (siehe Kapitel "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Durch die intestinale Infusionstherapie mit Duodopa werden die motorischen Fluktuationen reduziert und die «OFF»-Phase der Patienten mit fortgeschrittener Parkinson-Krankheit, die vorher jahrelang eine Tablettenbehandlung mit Levodopa/Decarboxylase-Hemmer erhalten haben, wird verringert. Die motorischen Fluktuationen und Hyper-/Dyskinesien werden reduziert aufgrund der Tatsache, dass die Plasmakonzentrationen von Levodopa auf einem gleichmässigen Niveau innerhalb des individuellen therapeutischen Fensters gehalten werden. Der therapeutische Effekt auf motorische Fluktuationen und Hyper-/Dyskinesien wird häufig am ersten Behandlungstag erzielt.
- +Durch die intestinale Infusionstherapie mit Duodopa werden die motorischen Fluktuationen reduziert und die "OFF" -Phase der Patienten mit fortgeschrittener Parkinson-Krankheit, die vorher jahrelang eine Tablettenbehandlung mit Levodopa/Decarboxylase-Hemmer erhalten haben, wird verringert. Die motorischen Fluktuationen und Hyper-/Dyskinesien werden reduziert aufgrund der Tatsache, dass die Plasmakonzentrationen von Levodopa auf einem gleichmässigen Niveau innerhalb des individuellen therapeutischen Fensters gehalten werden. Der therapeutische Effekt auf motorische Fluktuationen und Hyper-/Dyskinesien wird häufig am ersten Behandlungstag erzielt.
-Behandlungsgruppe Baseline Woche 12
-N Mittelwert (SD) N Veränderung (SD) LS Mittelwert (SE) der Veränderung LS Mittelwert (SE) der Differenz p- Wert
- +Behandlungsgruppe Baseline Woche 12
- +N Mittelwert (SD) N Veränderung (SD) LS Mittelwert (SE) LS Mittelwert (SE) p- Wert
- + der Veränderung der Differenz
-UDysRS Gesamtpunktzahl
-OMT 32 51,2 (11,56) 26 -1,5 (11,19) -2,33 (2,56)
-Duodopa 27 53,2 (12,24) 24 -18,7 (14,39) -17,37 (2,79) -15,05 (3,20) <0,0001
-Wichtige Sekundäre Endpunkte
-«ON» Phase ohne beschwerliche Dyskinesie (Stunden)
-OMT 32 9,7 (3,57) 28 -0,2 (2,60) -0,12 (0,63)
-Duodopa 27 8,8 (2,88) 25 3,3 (3,37) 3,15 (0,69) 3,27 (0,78) 0,0001
- +UDysRS Gesamtpunktza
- +hl
- +OMT 32 51,2 (11,56) 26 -1,5 (11,19) -2,33 (2,56)
- +Duodopa 27 53,2 (12,24) 24 -18,7 (14,39) -17,37 (2,79) -15,05 (3,20) <0,0001
- +Wichtige Sekundäre
- +Endpunkte
- +"ON" Phase ohne
- +beschwerliche
- +Dyskinesie (Stunden)
- +OMT 32 9,7 (3,57) 28 -0,2 (2,60) -0,12 (0,63)
- +Duodopa 27 8,8 (2,88) 25 3,3 (3,37) 3,15 (0,69) 3,27 (0,78) 0,0001
-OMT 32 43,4 (15,81) 29 -0,7 (15,00) -4,95 (3,11)
-Duodopa 27 45,1 (20,46) 25 -16,8 (19,28) -21,62 (3,47) -16,66 (3,89) <0,0001
- +OMT 32 43,4 (15,81) 29 -0,7 (15,00) -4,95 (3,11)
- +Duodopa 27 45,1 (20,46) 25 -16,8 (19,28) -21,62 (3,47) -16,66 (3,89) <0,0001
-OMT 32 5,0 (1,05)a 29 4,6 (1,12)b 4,58 (0,25)b
-Duodopa 27 5,2 (1,03)a 25 2,5 (1,36)b 2,48 (0,28)b -2,11 (0,33) <0,0001
-UPDRS Teil II (ADL) Punktzahl
-OMT 33 18,4 (6,44) 29 -0,0 (3,40) 0,21 (1,16)
-Duodopa 27 18,3 (6,35) 24 -5,7 (8,28) -5,33 (1,28) -5,54 (1,52) 0,0006
-«OFF» Phase (Stunden)
-OMT 32 4,0 (2,99) 28 0,5 (2,39) 0,18 (0,49)
-Duodopa 27 4,8 (2,41) 25 -2,1 (2,19) -2,17 (0,53) -2,35 (0,58) 0,0002
-UPDRS Teil IIIc (motorische Untersuchung)
-OMT 33 25,4 (10,91) 29 -0,4 (7,23) -0,87 (1,89)
-Duodopa 27 26,3 (6,66) 25 -4,2 (10,06) -4,93 (2,08) -4,05 (2,24) 0,0762
- +OMT 32 5,0 (1,05)a 29 4,6 (1,12)b 4,58 (0,25)b
- +Duodopa 27 5,2 (1,03)a 25 2,5 (1,36)b 2,48 (0,28)b -2,11 (0,33) <0,0001
- +UPDRS Teil II (ADL)
- +Punktzahl
- +OMT 33 18,4 (6,44) 29 -0,0 (3,40) 0,21 (1,16)
- +Duodopa 27 18,3 (6,35) 24 -5,7 (8,28) -5,33 (1,28) -5,54 (1,52) 0,0006
- +"OFF" Phase (Stunden
- +)
- +OMT 32 4,0 (2,99) 28 0,5 (2,39) 0,18 (0,49)
- +Duodopa 27 4,8 (2,41) 25 -2,1 (2,19) -2,17 (0,53) -2,35 (0,58) 0,0002
- +UPDRS Teil IIIc
- +(motorische Untersuc
- +hung)
- +OMT 33 25,4 (10,91) 29 -0,4 (7,23) -0,87 (1,89)
- +Duodopa 27 26,3 (6,66) 25 -4,2 (10,06) -4,93 (2,08) -4,05 (2,24) 0,0762
- +
- +
-c Durchgeführt während «On» Phase
- +c Durchgeführt während "On" Phase
-Abbildung 1: Plasmakonzentrationen (Mittelwert ± Standardabweichung) versus Zeitprofil von Levodopa bei 16stündiger Infusion von Duodopa
- +Abbildung 1: Plasmakonzentrationen (Mittelwert ± Standardabweichung) versus Zeitprofil von Levodopa bei 16stündiger Infusion von Duodopa
-Carbidopa: Die 2 Metabolite α-Methyl-3-Methoxy-4-Hydroxyphenylpropionsäure und α-Methyl-3,4-Dihydroxyphenylpropionsäure werden primär über den Urin (unverändert oder als Glucuronidkonjugate) ausgeschieden. Unverändertes Carbidopa nimmt an der Gesamtausscheidung über den Urin einen Anteil von 30% ein. Die Eliminationshalbwertszeit von Carbidopa beträgt etwa 2 Stunden.
- +Carbidopa: Die 2 Metabolite α-Methyl-3-Methoxy-4-Hydroxyphenylpropionsäure und α-Methyl-3,4-Dihydroxyphenylpropionsäure werden primär über den Urin (unverändert oder als Glucuronidkonjugate) ausgeschieden. Unverändertes Carbidopa nimmt an der Gesamtausscheidung über den Urin einen Anteil von 30% ein. Die Eliminationshalbwertszeit von Carbidopa beträgt etwa 2 Stunden.
-Hydrazin ist ein Abbauprodukt von Carbidopa. In Tierstudien zeigte Hydrazin bedeutende systemische Toxizität, vor allem bei Inhalationsexposition. Diese Studien zeigten, dass Hydrazin hepatotoxisch ist, eine ZNS Toxizität aufweist (obwohl nach oraler Behandlung nicht beschrieben), sowie genotoxisch wie auch karzinogen ist (siehe auch Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Studien an murinen Spinalganglienzellen in vitro zeigten, dass Hydrazin auch neurotoxisch auf das periphere Nervensystem wirkt.
- +Hydrazin ist ein Abbauprodukt von Carbidopa. In Tierstudien zeigte Hydrazin bedeutende systemische Toxizität, vor allem bei Inhalationsexposition. Diese Studien zeigten, dass Hydrazin hepatotoxisch ist, eine ZNS Toxizität aufweist (obwohl nach oraler Behandlung nicht beschrieben), sowie genotoxisch wie auch karzinogen ist (siehe auch Kapitel "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Studien an murinen Spinalganglienzellen in vitro zeigten, dass Hydrazin auch neurotoxisch auf das periphere Nervensystem wirkt.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. 15 Wochen im Originalbehälter (unangebrochene Kassette) bei Lagerung im Kühlschrank (2 – 8 °C) haltbar. Arzneimittel nicht einfrieren.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden. 15 Wochen im Originalbehälter (unangebrochene Kassette) bei Lagerung im Kühlschrank (2 – 8 °C) haltbar. Arzneimittel nicht einfrieren.
-Die Arzneimittelkassetten sind nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt. Sobald das Arzneimittel aus dem Kühlschrank genommen wurde, darf die Kassette nicht länger als 24 Stunden verwendet werden. Allfällige Restmengen sind zu verwerfen.
- +Die Arzneimittelkassetten sind nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt. Sobald das Arzneimittel aus dem Kühlschrank genommen wurde, darf die Kassette nicht länger als 24 Stunden verwendet werden. Allfällige Restmengen sind zu verwerfen.
-Im Kühlschrank lagern (2 °C - 8 °C). Nicht einfrieren.
- +Im Kühlschrank lagern (2 °C - 8 °C). Nicht einfrieren.
-Zur Lagerung nach Anbruch, siehe Abschnitt «Haltbarkeit nach Anbruch».
- +Zur Lagerung nach Anbruch, siehe Abschnitt "Haltbarkeit nach Anbruch" .
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