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Home - Fachinformation zu Pantoprazol Sandoz 20 mg - Änderungen - 13.07.2016
22 Änderungen an Fachinfo Pantoprazol Sandoz 20 mg
  • -a) 2-mal täglich 1 magensaftresistente Filmtablette Pantoprazol Sandoz 40 mg
  • -+ 2-mal täglich 1000 mg Amoxicillin
  • -+ 2-mal täglich 500 mg Clarithromycin.
  • -b) 2-mal täglich 1 magensaftresistente Filmtablette Pantoprazol Sandoz 40 mg
  • -+ 2-mal täglich 400–500 mg Metronidazol
  • -+ 2-mal täglich 250–500 mg Clarithromycin.
  • -c) 2-mal täglich 1 magensaftresistente Filmtablette Pantoprazol Sandoz 40 mg
  • -+ 2-mal täglich 1000 mg Amoxicillin
  • -+ 2-mal täglich 500 mg Metronidazol.
  • +a) 2 mal täglich 1 magensaftresistente Filmtablette Pantoprazol Sandoz 40 mg
  • ++ 2 mal täglich 1000 mg Amoxicillin
  • ++ 2 mal täglich 500 mg Clarithromycin.
  • +b) 2 mal täglich 1 magensaftresistente Filmtablette Pantoprazol Sandoz 40 mg
  • ++ 2 mal täglich 400–500 mg Metronidazol
  • ++ 2 mal täglich 250–500 mg Clarithromycin.
  • +c) 2 mal täglich 1 magensaftresistente Filmtablette Pantoprazol Sandoz 40 mg
  • ++ 2 mal täglich 1000 mg Amoxicillin
  • ++ 2 mal täglich 500 mg Metronidazol.
  • -Die magensaftresisteten Filmtabletten sollten unzerkaut und unzerbrochen als Ganzes 1 Stunde vor einer Mahlzeit mit etwas Wasser eingenommen werden. Im Falle der Kombinationstherapie zur Beseitigung der Helicobacter pylori Infektion ist die zweite Pantoprazol Sandoz 40 Filmtablette vor dem Abendessen einzunehmen.
  • +Die magensaftresisteten Filmtabletten sollten unzerkaut und unzerbrochen als Ganzes 1 Stunde vor einer Mahlzeit mit etwas Wasser eingenommen werden. Im Falle der Kombinationstherapie zur Beseitigung der Helicobacter pylori Infektion ist die zweite Pantoprazol Sandoz 40 mg Filmtablette vor dem Abendessen einzunehmen.
  • -Bei Patienten die mit PPI's (Protonenpumpenhemmern), wie Pantoprazol, für mindestens 3 Monate, in den meisten Fällen aber für 1 Jahr behandelt wurden, gab es Berichte von schwerer Hypomagnesiämie. Schwere Erscheinungsformen einer Hypomagnesiämie wie Müdigkeit, Tetanie, Delirium, Krämpfe, Schwindel und ventrikulärer Arrythmie können auftreten. Sie können schleichend beginnen und übersehen werden. Bei den meisten der betroffenen Patienten besserte sich die Hypomagnesiämie nach Zufuhr von Magnesium und Abbruch der Behandlung mit einem PPI (Protonenpumpenhemmer).Für Patienten, die voraussichtlich über einen längeren Zeitraum behandelt werden oder die PPIs (Protonenpumpenhemmer) mit Digoxin oder Arzneimitteln, die Hypomagnesiämie verursachen können (z.B. Diuretika), einnehmen, soll die Messung des Magnesiumspiegels vor und in regelmässigen Abständen während der PPI-Behandlung in Betracht gezogen werden.
  • +Bei Patienten die mit PPIs (Protonenpumpenhemmern), wie Pantoprazol, für mindestens 3 Monate, in den meisten Fällen aber für 1 Jahr behandelt wurden, gab es Berichte von schwerer Hypomagnesiämie. Schwere Erscheinungsformen einer Hypomagnesiämie wie Müdigkeit, Tetanie, Delirium, Krämpfe, Schwindel und ventrikulärer Arrythmie können auftreten. Sie können schleichend beginnen und übersehen werden. Bei den meisten der betroffenen Patienten besserte sich die Hypomagnesiämie nach Zufuhr von Magnesium und Abbruch der Behandlung mit einem PPI (Protonenpumpenhemmer).Für Patienten, die voraussichtlich über einen längeren Zeitraum behandelt werden oder die PPIs (Protonenpumpenhemmer) mit Digoxin oder Arzneimitteln, die Hypomagnesiämie verursachen können (z.B. Diuretika), einnehmen, soll die Messung des Magnesiumspiegels vor und in regelmässigen Abständen während der PPI-Behandlung in Betracht gezogen werden.
  • -Pantoprazol wird weitgehend über das Cytochrom P450 Enzymsystem in der Leber metabolisiert. Die hauptsächliche Metabolisierung umfasst die Demethylierung durch CYP 2C19, andere Metabolisierungswege führen über die Oxidation durch CYP 3A4.
  • +Pantoprazol wird weitgehend über das Cytochrom P450 Enzymsystem in der Leber metabolisiert. Die hauptsächliche Metabolisierung umfasst die Demethylierung durch CYP2C19, andere Metabolisierungswege führen über die Oxidation durch CYP3A4.
  • -Die Ergebnisse aus einer Reihe von Interaktionsstudien zeigen, dass Pantoprazol weder die Metabolisierung von Wirkstoffen über CYP 1A2 (wie Coffein, Theophyllin), CYP 2C9 (wie Piroxicam, Diclofenac, Naproxen), CYP 2D6 (wie Metoprolol), CYP 2E1 (wie Ethanol) noch die mit p-Glycoprotein verbundene Resorption von Digoxin beeinflusst.
  • +Die Ergebnisse aus einer Reihe von Interaktionsstudien zeigen, dass Pantoprazol weder die Metabolisierung von Wirkstoffen über CYP1A2 (wie Coffein, Theophyllin), CYP2C9 (wie Piroxicam, Diclofenac, Naproxen), CYP2D6 (wie Metoprolol), CYP2E1 (wie Ethanol) noch die mit p-Glycoprotein verbundene Resorption von Digoxin beeinflusst.
  • -Nicht bekannt: Halluzinationen, Verwirrtheit, insbesondere bei prädisponierten Patienten sowie die Verschlechterung bei Vor-bestehen dieser Symptome.
  • +Nicht bekannt: Halluzinationen, Verwirrtheit, insbesondere bei prädisponierten Patienten sowie die Verschlechterung bei Vorbestehen dieser Symptome.
  • -Gelegentlich: erhöhte Leberenzyme (Transaminasen, γ-GT).
  • -Selten: erhöhtes Bilirubin.
  • +Gelegentlich: Erhöhte Leberenzyme (Transaminasen, γ-GT).
  • +Selten: Erhöhtes Bilirubin.
  • -Selten: erhöhte Körpertemperatur; periphere Ödeme.
  • +Selten: Erhöhte Körpertemperatur, periphere Ödeme.
  • -Pantoprazol wird praktisch ausschliesslich durch die Leber abgebaut. Die hauptsächliche Metabolisierung umfasst die Demethylierung durch CYP 2C19 und anschliessende Sulfatierung, andere Metabolisierungswege führen über die Oxidation durch CYP 3A4. Sowohl im Serum als auch im Urin ist der Hauptmetabolit das mit Sulfat konjugierte Desmethyl-Pantoprazol. Die Halbwertszeit des Hauptmetaboliten (ca. 1,5 Std.) ist nur unwesentlich länger als die von Pantoprazol. Der Hauptmetabolit trägt nicht zur Säurehemmung bei (Tierversuch).
  • +Pantoprazol wird praktisch ausschliesslich durch die Leber abgebaut. Die hauptsächliche Metabolisierung umfasst die Demethylierung durch CYP2C19 und anschliessende Sulfatierung, andere Metabolisierungswege führen über die Oxidation durch CYP3A4. Sowohl im Serum als auch im Urin ist der Hauptmetabolit das mit Sulfat konjugierte Desmethyl-Pantoprazol. Die Halbwertszeit des Hauptmetaboliten (ca. 1,5 Std.) ist nur unwesentlich länger als die von Pantoprazol. Der Hauptmetabolit trägt nicht zur Säurehemmung bei (Tierversuch).
  • -Etwa 3% der europäischen Bevölkerung hat einen funktionellen CYP 2C19 Enzymmangel (poor metabolizers = langsame Verstoffwechsler). Bei diesen Personen wird Pantoprazol wahrscheinlich hauptsächlich über CYP 3A4 katalysiert. Nach einer Einmalgabe von 40 mg Pantoprazol war die mittlere AUC etwa 6-mal höher in poor metabolizers als in Personen mit intakter CYP 2C19 Enzymaktivität (extensive metabolizers). Die mittlere maximale Plasmakonzentration war um 60% erhöht. Diese Ergebnisse haben keinen Einfluss auf die Dosierung von Pantoprazol.
  • +Etwa 3% der europäischen Bevölkerung hat einen funktionellen CYP2C19 Enzymmangel (poor metabolizers = langsame Verstoffwechsler). Bei diesen Personen wird Pantoprazol wahrscheinlich hauptsächlich über CYP3A4 katalysiert. Nach einer Einmalgabe von 40 mg Pantoprazol war die mittlere AUC etwa 6-mal höher in poor metabolizers als in Personen mit intakter CYP2C19 Enzymaktivität (extensive metabolizers). Die mittlere maximale Plasmakonzentration war um 60% erhöht. Diese Ergebnisse haben keinen Einfluss auf die Dosierung von Pantoprazol.
  • -In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15-25 °C) und an einem für Kinder unerreichbaren Ort aufbewahren.
  • +In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern lagern.
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