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Home - Fachinformation zu NovoSeven 1 mg - Änderungen - 28.01.2026
44 Änderungen an Fachinfo NovoSeven 1 mg
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Raumtemperaturstabile Injektionslösung
  • +Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung
  • +Durchstechflasche mit Pulver à 1 mg (entspricht 50 KIU pro Durchstechflasche), 2 mg (entspricht 100 KIU pro Durchstechflasche), 5 mg (entspricht 250 KIU pro Durchstechflasche), 8 mg (entspricht 400 KIU pro Durchstechflasche).
  • +Weisses lyophilisiertes Pulver.
  • +Lösungsmittel: klare, farblose Lösung.
  • +Nach Rekonstitution mit dem Lösungsmittel enthält das Produkt 1 mg/ml eptacogum alfa (entspricht 50 KIU/ml) und 10 mg/ml Saccharose. Der pH-Wert der rekonstituierten Lösung beträgt ungefähr 6.
  • -NovoSeven sollte so früh wie möglich nach dem Beginn einer Blutung verabreicht werden. Es wird eine Initialdosis von 90 µg/kg Körpergewicht verabreicht als intravenöse Bolusinjektion über einen Zeitraum von 2–5 Minuten, empfohlen.
  • +NovoSeven sollte so früh wie möglich nach dem Beginn einer Blutung verabreicht werden. Es wird eine Initialdosis von 90 µg/kg Körpergewicht verabreicht als intravenöse Bolusinjektion über einen Zeitraum von 2–5 Minuten, empfohlen.
  • -Die bisherigen klinischen Erfahrungen rechtfertigen keine generelle Unterscheidung in der Dosierung für Kinder und Erwachsene, obwohl kleine Kinder eine schnellere Clearance aufweisen als Erwachsene. Daher können bei Kindern höhere rFVIIa-Dosen als bei erwachsenen Patienten erforderlich sein, um ähnliche Plasmakonzentrationen zu erhalten. Siehe auch die Rubrik «Pharmakokinetik».
  • +Die bisherigen klinischen Erfahrungen rechtfertigen keine generelle Unterscheidung in der Dosierung für Kinder und Erwachsene, obwohl kleine Kinder eine schnellere Clearance aufweisen als Erwachsene. Daher können bei Kindern höhere rFVIIa-Dosen als bei erwachsenen Patienten erforderlich sein, um ähnliche Plasmakonzentrationen zu erhalten. Siehe auch die Rubrik "Pharmakokinetik" .
  • -·2 bis 3 i.v. Injektionen von 90 µg pro kg Körpergewicht verabreicht im 3-Stundenintervall. Falls eine weitere Behandlung erforderlich ist, kann eine zusätzliche Dosis von 90 µg pro kg Körpergewicht verabreicht werden.
  • -·Eine einzelne i.v. Injektion von 270 µg pro kg Körpergewicht.
  • +-2 bis 3 i.v. Injektionen von 90 µg pro kg Körpergewicht verabreicht im 3-Stundenintervall. Falls eine weitere Behandlung erforderlich ist, kann eine zusätzliche Dosis von 90 µg pro kg Körpergewicht verabreicht werden.
  • +-Eine einzelne i.v. Injektion von 270 µg pro kg Körpergewicht.
  • -Als Richtwert wird eine initiale Dosierung von 90 µg pro kg Körpergewicht (i.v.) empfohlen. Diese kann auf dem Weg zur medizinischen Einrichtung verabreicht werden, in der der Patient gewöhnlich behandelt wird. Die nachfolgende Dosierung richtet sich nach Typ und Schweregrad der Blutung. Die Behandlungen sollten zu Beginn in Abständen von 2 Stunden erfolgen, bis sich eine klinische Besserung zeigt. Falls eine Fortführung der Therapie angezeigt ist, können die Behandlungsintervalle für 1–2 Tage auf 3 Stunden, anschliessend dann sukzessive auf 4, 6, 8 oder 12 Stunden verlängert werden. Die Therapie einer schweren Blutung kann 2–3 Wochen betragen, falls klinisch angezeigt, auch länger.
  • +Als Richtwert wird eine initiale Dosierung von 90 µg pro kg Körpergewicht (i.v.) empfohlen. Diese kann auf dem Weg zur medizinischen Einrichtung verabreicht werden, in der der Patient gewöhnlich behandelt wird. Die nachfolgende Dosierung richtet sich nach Typ und Schweregrad der Blutung. Die Behandlungen sollten zu Beginn in Abständen von 2 Stunden erfolgen, bis sich eine klinische Besserung zeigt. Falls eine Fortführung der Therapie angezeigt ist, können die Behandlungsintervalle für 1–2 Tage auf 3 Stunden, anschliessend dann sukzessive auf 4, 6, 8 oder 12 Stunden verlängert werden. Die Therapie einer schweren Blutung kann 2–3 Wochen betragen, falls klinisch angezeigt, auch länger.
  • -Eine Initialdosis von 90 µg pro kg Körpergewicht (i.v.) sollte unmittelbar vor Beginn der Intervention als intravenöse Injektion erfolgen. Nach 2 Stunden sollte die Injektion mit gleicher Dosis wiederholt werden. Anschliessend sollten die Behandlungsintervalle für die Dauer von 24 bis 48 Stunden jeweils 2–3 Stunden betragen, abhängig von der Art des Eingriffs und dem klinischen Zustand des Patienten. Bei grossen Operationen sollte die Therapie 6–7 Tage lang mit Behandlungsintervallen von 2–4 Stunden fortgesetzt werden. Danach können die Behandlungsintervalle für weitere 2 Wochen auf 6–8 Stunden verlängert werden. Nach grossen chirurgischen Eingriffen kann die Therapiedauer bis zu 2–3 Wochen betragen, bis Wundheilung eingetreten ist.
  • +Eine Initialdosis von 90 µg pro kg Körpergewicht (i.v.) sollte unmittelbar vor Beginn der Intervention als intravenöse Injektion erfolgen. Nach 2 Stunden sollte die Injektion mit gleicher Dosis wiederholt werden. Anschliessend sollten die Behandlungsintervalle für die Dauer von 24 bis 48 Stunden jeweils 2–3 Stunden betragen, abhängig von der Art des Eingriffs und dem klinischen Zustand des Patienten. Bei grossen Operationen sollte die Therapie 6–7 Tage lang mit Behandlungsintervallen von 2–4 Stunden fortgesetzt werden. Danach können die Behandlungsintervalle für weitere 2 Wochen auf 6–8 Stunden verlängert werden. Nach grossen chirurgischen Eingriffen kann die Therapiedauer bis zu 2–3 Wochen betragen, bis Wundheilung eingetreten ist.
  • -Zur Behandlung von Blutungen und zur Prophylaxe von Blutungen bei invasiven und chirurgischen Eingriffen wird eine Dosis von 15–30 µg pro kg Körpergewicht (i.v.) alle 4–6 Stunden bis zum Erreichen einer Hämostase empfohlen. Dosis und Behandlungsintervalle müssen auf jeden Patienten individuell abgestimmt werden.
  • +Zur Behandlung von Blutungen und zur Prophylaxe von Blutungen bei invasiven und chirurgischen Eingriffen wird eine Dosis von 15–30 µg pro kg Körpergewicht (i.v.) alle 4–6 Stunden bis zum Erreichen einer Hämostase empfohlen. Dosis und Behandlungsintervalle müssen auf jeden Patienten individuell abgestimmt werden.
  • -Zur Behandlung von Blutungen und zur Prophylaxe von Blutungen bei invasiven und chirurgischen Eingriffen wird eine Dosis von 90 µg (Dosierungsbereich von 80 bis 120 µg) pro kg Körpergewicht alle 2 Stunden (1,5 bis 2,5 Stunden) empfohlen. Zur Gewährleistung einer effektiven Hämostase sollten mindestens drei Dosen verabreicht werden. Die empfohlene Art der Verabreichung ist die intravenöse Bolusinjektion, da bei einer kontinuierlichen Infusion fehlende Wirksamkeit auftreten kann. Bei Patienten mit Thrombasthenie Glanzmann wurde über Thromboembolien berichtet.
  • +Zur Behandlung von Blutungen und zur Prophylaxe von Blutungen bei invasiven und chirurgischen Eingriffen wird eine Dosis von 90 µg (Dosierungsbereich von 80 bis 120 µg) pro kg Körpergewicht alle 2 Stunden (1,5 bis 2,5 Stunden) empfohlen. Zur Gewährleistung einer effektiven Hämostase sollten mindestens drei Dosen verabreicht werden. Die empfohlene Art der Verabreichung ist die intravenöse Bolusinjektion, da bei einer kontinuierlichen Infusion fehlende Wirksamkeit auftreten kann. Bei Patienten mit Thrombasthenie Glanzmann wurde über Thromboembolien berichtet.
  • -Der empfohlene Dosierungsbereich zur Behandlung von Blutungen beträgt 60–90 µg pro kg Körpergewicht, verabreicht als intravenöse Bolusinjektion. Der Höhepunkt der gerinnungsfördernden Wirkung ist nach 10 Minuten zu erwarten. Bei unzureichendem hämostatischem Ansprechen kann nach 30 Minuten eine zweite Dosis verabreicht werden. Dosierung und Dosierungsintervall sollten auf dem klinischen Ansprechen basieren und an der jeweiligen Patientin angepasst werden.
  • -Die Standardbehandlungsmethoden sollten auf der Grundlage der individuellen Anforderungen der Patientin weitergeführt werden. Es wird empfohlen, eine angemessene Fibrinogenkonzentration und Thrombozytenzahl aufrechtzuerhalten, um den Nutzen der Behandlung mit NovoSeven zu optimieren.
  • +Der empfohlene Dosierungsbereich zur Behandlung von Blutungen beträgt 60–90 µg pro kg Körpergewicht, verabreicht als intravenöse Bolusinjektion. Der Höhepunkt der gerinnungsfördernden Wirkung ist nach 10 Minuten zu erwarten. Bei unzureichendem hämostatischem Ansprechen kann nach 30 Minuten eine zweite Dosis verabreicht werden. Dosierung und Dosierungsintervall sollten auf dem klinischen Ansprechen basieren und an der jeweiligen Patientin angepasst werden.
  • +Die Standardbehandlungsmethoden sollten auf der Grundlage der individuellen Anforderungen der Patientin weitergeführt werden. Es wird empfohlen, eine angemessene Fibrinogenkonzentration und Thrombozytenzahl aufrechtzuerhalten, um den Nutzen der Behandlung mit NovoSeven zu optimieren.
  • -Die Rekonstitution von NovoSeven erfolgt wie unter «Hinweise und Handhabung» angegeben und wird als intravenöse Bolusinjektion über einen Zeitraum von 2–5 Minuten verabreicht.
  • +Die Rekonstitution von NovoSeven erfolgt wie unter "Hinweise und Handhabung" angegeben und wird als intravenöse Bolusinjektion über einen Zeitraum von 2–5 Minuten verabreicht.
  • -Bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe oder gegen Maus-, Hamster- oder Rinderproteine ist NovoSeven kontraindiziert (s. unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe oder gegen Maus-, Hamster- oder Rinderproteine ist NovoSeven kontraindiziert (s. unter "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Thrombosen sind bei Faktor VII defizienten Patienten, die NovoSeven während einer Operation erhielten, berichtet worden. Das Thromboserisiko in Faktor VII defizienten Patienten, die mit NovoSeven behandelt werden, ist jedoch unbekannt (siehe unter «Pharmakodynamik»).
  • +Thrombosen sind bei Faktor VII defizienten Patienten, die NovoSeven während einer Operation erhielten, berichtet worden. Das Thromboserisiko in Faktor VII defizienten Patienten, die mit NovoSeven behandelt werden, ist jedoch unbekannt (siehe unter "Pharmakodynamik" ).
  • -Bei hämophilen Patienten konnte der Blutverlust bei Operationen durch zusätzliche Verabreichung von Antifibrinolytika reduziert werden, speziell bei Eingriffen im Schleimhautbereich. Antifibrinolytika werden auch eingesetzt, um den Blutverlust bei Frauen mit postpartalen Blutungen zu verringern. Erste Erfahrungen haben gezeigt, dass die gleichzeitige Verabreichung von NovoSeven und Antifibrinolytika bei kleineren und grossen Operationen ebenfalls vorteilhaft und klinisch sicher ist. Klinische Studien, die diese Vorteile dokumentieren, liegen noch nicht vor. Entsprechende Therapieempfehlungen mit Dosierungsrichtlinien können deshalb nicht gemacht werden. Antifibrinolytika werden verabreicht, um das Fibringerinnsel vor der normalen, physiologischen lokalen Fibrinolyse zu schützen. Antifibrinolytika (Tranexamsäure) wurden Patienten unter NovoSeven-Behandlung unmittelbar vor der Operation und 6-stündlich während der ersten 24 Stunden postoperativ intravenös verabreicht. Die Behandlung wurde postoperativ während mehreren Tagen fortgesetzt.
  • +Bei hämophilen Patienten konnte der Blutverlust bei Operationen durch zusätzliche Verabreichung von Antifibrinolytika reduziert werden, speziell bei Eingriffen im Schleimhautbereich. Antifibrinolytika werden auch eingesetzt, um den Blutverlust bei Frauen mit postpartalen Blutungen zu verringern. Erste Erfahrungen haben gezeigt, dass die gleichzeitige Verabreichung von NovoSeven und Antifibrinolytika bei kleineren und grossen Operationen ebenfalls vorteilhaft und klinisch sicher ist. Klinische Studien, die diese Vorteile dokumentieren, liegen noch nicht vor. Entsprechende Therapieempfehlungen mit Dosierungsrichtlinien können deshalb nicht gemacht werden. Antifibrinolytika werden verabreicht, um das Fibringerinnsel vor der normalen, physiologischen lokalen Fibrinolyse zu schützen. Antifibrinolytika (Tranexamsäure) wurden Patienten unter NovoSeven-Behandlung unmittelbar vor der Operation und 6-stündlich während der ersten 24 Stunden postoperativ intravenös verabreicht. Die Behandlung wurde postoperativ während mehreren Tagen fortgesetzt.
  • -Basierend auf einer präklinischen Studie (siehe unter «Präklinische Daten») wird nicht empfohlen rFVIIa und rFXIII zu kombinieren.
  • +Basierend auf einer präklinischen Studie (siehe unter "Präklinische Daten" ) wird nicht empfohlen rFVIIa und rFXIII zu kombinieren.
  • -Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert: «Sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (<1/10, ≥1/100), «gelegentlich» (<1/100, ≥1/1'000), «selten» (<1/1'000, ≥1/10'000), «sehr selten» (<1/10'000).
  • +Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert: "Sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (<1/10, ≥1/100), "gelegentlich" (<1/100, ≥1/1'000), "selten" (<1/1'000, ≥1/10'000), "sehr selten" (<1/10'000).
  • -Selten: Disseminierte intravasale Gerinnung mit zugehörigen Laborbefunden, einschliesslich erhöhter D-Dimer-Bildung und niedrigere ATIII-Konzentrationen, siehe unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»; Gerinnungsstörung.
  • +Selten: Disseminierte intravasale Gerinnung mit zugehörigen Laborbefunden, einschliesslich erhöhter D-Dimer-Bildung und niedrigere ATIII-Konzentrationen, siehe unter "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ; Gerinnungsstörung.
  • -In einer klinischen Studie und in nichtinterventionellen Studien mit 409 mit NovoSeven behandelten Patientinnen (medianer Dosierungsbereich: 58 –105 µg/kg) und 485 nicht mit NovoSeven behandelten Patientinnen wurden bei 5 mit NovoSeven behandelten Patientinnen (1,2 %) und bei 7 nicht mit NovoSeven behandelten Patientinnen (1,4 %) venöse thromboembolische Ereignisse gemeldet. Bei einer mit NovoSeven behandelten Patientin (0,2 %) und bei einer nicht mit NovoSeven behandelten Patientin (0,2 %) wurden arterielle thromboembolische Ereignisse gemeldet.
  • -Die klinischen Umstände in Zusammenhang mit einer Schwangerschaft und schweren postpartalen Blutungen (Entbindung, schwere Blutungen, Transfusion, DIC, chirurgische/invasive Eingriffe und Koagulopathie) sind bekannte Faktoren, die zu einem solchen thromboembolischen Risiko beitragen (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +In einer klinischen Studie und in nichtinterventionellen Studien mit 409 mit NovoSeven behandelten Patientinnen (medianer Dosierungsbereich: 58 –105 µg/kg) und 485 nicht mit NovoSeven behandelten Patientinnen wurden bei 5 mit NovoSeven behandelten Patientinnen (1,2 %) und bei 7 nicht mit NovoSeven behandelten Patientinnen (1,4 %) venöse thromboembolische Ereignisse gemeldet. Bei einer mit NovoSeven behandelten Patientin (0,2 %) und bei einer nicht mit NovoSeven behandelten Patientin (0,2 %) wurden arterielle thromboembolische Ereignisse gemeldet.
  • +Die klinischen Umstände in Zusammenhang mit einer Schwangerschaft und schweren postpartalen Blutungen (Entbindung, schwere Blutungen, Transfusion, DIC, chirurgische/invasive Eingriffe und Koagulopathie) sind bekannte Faktoren, die zu einem solchen thromboembolischen Risiko beitragen (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -In 13 Jahren wurden drei Fälle von Überdosierung bei Hämophilie-Patienten berichtet. Die einzige Komplikation, die in Zusammenhang mit einer Überdosierung berichtet wurde, war eine geringfügige vorübergehende Erhöhung des Blutdrucks bei einem 16-jährigen Patienten, der 24 mg statt 5,5 mg rFVIIa erhalten hatten.
  • +In 13 Jahren wurden drei Fälle von Überdosierung bei Hämophilie-Patienten berichtet. Die einzige Komplikation, die in Zusammenhang mit einer Überdosierung berichtet wurde, war eine geringfügige vorübergehende Erhöhung des Blutdrucks bei einem 16-jährigen Patienten, der 24 mg statt 5,5 mg rFVIIa erhalten hatten.
  • -In einer multizentrischen, offenen klinischen Studie (NN7711-4816) wurden die Wirksamkeit und Sicherheit von NovoSeven bei 84 Frauen mit schweren postpartalen Blutungen untersucht. Die Patientinnen wurden nach Nichtansprechen auf Uterotonika (Sulproston) entweder für eine Behandlung mit einer einzelnen Dosis von 60 µg/kg NovoSeven (zusätzlich zur Standardversorgung; n = 42) oder für eine Referenztherapie (nur Standardversorgung; n = 42) randomisiert. Die Behandlungsgruppen waren in Bezug auf demografische Merkmale und Behandlung postpartaler Blutungen vor der Randomisierung gut ausgewogen. Die Verabreichung von NovoSeven bei Frauen mit schweren postpartalen Blutungen führte zu einem um 45% geringeren Risiko (95% KI [24%; 60%], p<0,0001) für invasive Eingriffe, definiert als Ligatur der Uterusarterie/Arteria iliaca interna, Uteruskompressionsnaht, Uterusarterienembolisation und Hysterektomie. Insgesamt kam bei 3 Frauen in der NovoSeven-Gruppe eine Hysterektomie zur Anwendung, im Vergleich zu 8 Frauen in der Referenzgruppe (Reduktion des relativen Risikos = 63%; 95% Konfidenzintervall [-32%; 89%]; p=0,1944). In der Referenzgruppe erhielten 8 der 42 Patientinnen zu einem späten Zeitpunkt versuchsweise NovoSeven als Härtefallbehandlung, um eine Notfall-Hysterektomie zu vermeiden, was in 2 Fällen erfolgreich war.
  • -«Schwere postpartale Blutung» wurde definiert als Blutverlust ≥1500 ml und/oder hämodynamische Instabilität und/oder Notwendigkeit einer Transfusion von Erythrozytenkonzentraten.
  • +In einer multizentrischen, offenen klinischen Studie (NN7711-4816) wurden die Wirksamkeit und Sicherheit von NovoSeven bei 84 Frauen mit schweren postpartalen Blutungen untersucht. Die Patientinnen wurden nach Nichtansprechen auf Uterotonika (Sulproston) entweder für eine Behandlung mit einer einzelnen Dosis von 60 µg/kg NovoSeven (zusätzlich zur Standardversorgung; n = 42) oder für eine Referenztherapie (nur Standardversorgung; n = 42) randomisiert. Die Behandlungsgruppen waren in Bezug auf demografische Merkmale und Behandlung postpartaler Blutungen vor der Randomisierung gut ausgewogen. Die Verabreichung von NovoSeven bei Frauen mit schweren postpartalen Blutungen führte zu einem um 45% geringeren Risiko (95% KI [24%; 60%], p<0,0001) für invasive Eingriffe, definiert als Ligatur der Uterusarterie/Arteria iliaca interna, Uteruskompressionsnaht, Uterusarterienembolisation und Hysterektomie. Insgesamt kam bei 3 Frauen in der NovoSeven-Gruppe eine Hysterektomie zur Anwendung, im Vergleich zu 8 Frauen in der Referenzgruppe (Reduktion des relativen Risikos = 63%; 95% Konfidenzintervall [-32%; 89%]; p=0,1944). In der Referenzgruppe erhielten 8 der 42 Patientinnen zu einem späten Zeitpunkt versuchsweise NovoSeven als Härtefallbehandlung, um eine Notfall-Hysterektomie zu vermeiden, was in 2 Fällen erfolgreich war.
  • +"Schwere postpartale Blutung" wurde definiert als Blutverlust ≥1500 ml und/oder hämodynamische Instabilität und/oder Notwendigkeit einer Transfusion von Erythrozytenkonzentraten.
  • -Der Medianwert der Clearance 33,3 bis 37,2 ml/h × kg und die mittlere terminale Halbwertszeit 3,9 bis 6,0 Stunden.
  • +Der Medianwert der Clearance 33,3 bis 37,2 ml/h × kg und die mittlere terminale Halbwertszeit 3,9 bis 6,0 Stunden.
  • -NovoSeven darf nach Ablauf des mit «EXP» auf der Packung aufgedruckten Datums nicht mehr verwendet werden.
  • -Es wurde gezeigt, dass die chemische und physikalische Stabilität nach der Aufbereitung der Injektionslösung 6 Stunden bei 25 °C und 24 Stunden bei 5 °C beträgt.
  • +NovoSeven darf nach Ablauf des mit "EXP" auf der Packung aufgedruckten Datums nicht mehr verwendet werden.
  • +Es wurde gezeigt, dass die chemische und physikalische Stabilität nach der Aufbereitung der Injektionslösung 6 Stunden bei 25 °C und 24 Stunden bei 5 °C beträgt.
  • -Es wird empfohlen, NovoSeven unmittelbar nach Rekonstitution zu verwenden, ausser es handelt sich um eine Polypropylen-Spritze. Für die Aufbewahrungsbedingungen siehe unter «Sonstige Hinweise – Haltbarkeit».
  • +Es wird empfohlen, NovoSeven unmittelbar nach Rekonstitution zu verwenden, ausser es handelt sich um eine Polypropylen-Spritze. Für die Aufbewahrungsbedingungen siehe unter "Sonstige Hinweise – Haltbarkeit" .
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