| 34 Änderungen an Fachinfo Valaciclovir Therica 250 mg |
-Valaciclovir (als Valaciclovirhydrochlorid).
- +Valaciclovirum (ut Valacicloviri hydrochloridum).
-Studien mit einer Einzeldosis von 1 g Valaciclovir Therica haben gezeigt, dass eine Dosisanpassung bei leichter oder mässiger Zirrhose (Synthesefunktion erhalten) nicht nötig ist. Bei Patienten mit fortgeschrittener Zirrhose (eingeschränkte Synthesefunktion und Zeichen für Pfortader-Shunts) zeigen die pharmakokinetischen Daten keine Notwendigkeit einer Dosisanpassung. Die klinische Erfahrung hingegen ist beschränkt.
- +Studien mit einer Einzeldosis von 1 g Valaciclovir Therica haben gezeigt, dass eine Dosisanpassung bei leichter oder mässiger Zirrhose (Synthesefunktion erhalten) nicht nötig ist. Bei Patienten mit fortgeschrittener Zirrhose (eingeschränkte Synthesefunktion und Zeichen für portosystemische Shunts) zeigen die pharmakokinetischen Daten keine Notwendigkeit einer Dosisanpassung. Die klinische Erfahrung hingegen ist beschränkt.
-Kreatinin-Clearance Valaciclovir Therica Dosis
-≥50 ml/Minute 3x täglich 1'000 mg (keine Änderung nötig)
-30-49 ml/Minute 2x täglich 1'000 mg
-10-29 ml/Minute 1x täglich 1'000 mg
- + Kreatinin-Clearance Valaciclovir Therica Dosis
- +≥50 ml/Minute 3x täglich 1000 mg (keine Änderung nötig)
- +30-49 ml/Minute 2x täglich 1000 mg
- +10-29 ml/Minute 1x täglich 1000 mg
-Kreatinin-Clearance Valaciclovir Therica Dosis
- + Kreatinin-Clearance Valaciclovir Therica Dosis
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-Kreatinin-Clearance Valaciclovir Therica Dosis
- + Kreatinin-Clearance Valaciclovir Therica Dosis
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-Kreatinin-Clearance Valaciclovir Therica Dosis
- + Kreatinin-Clearance Valaciclovir Therica Dosis
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-Die Möglichkeit einer eingeschränkten Nierenfunktion muss bei älteren Patienten berücksichtigt und die Dosierung entsprechend angepasst werden (vgl. "Spezielle Dosierungsanweisungen - Patienten mit Nierenfunktionsstörungen" ).
- +Die Möglichkeit einer eingeschränkten Nierenfunktion muss bei älteren Patienten berücksichtigt und die Dosierung entsprechend angepasst werden (siehe "Spezielle Dosierungsanweisungen - Patienten mit Nierenfunktionsstörungen" ).
-Valaciclovir Therica ist kontraindiziert bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit auf Valaciclovir, Aciclovir oder auf die Hilfsstoffe der Formulierungen.
- +Valaciclovir Therica ist kontraindiziert bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit (einschliesslich z.B. bei einer schweren unerwünschten Hautreaktion (SCAR), einer verzögerten, T-Zell-vermittelten Überempfindlichkeitsreaktion) auf Valaciclovir, Aciclovir oder auf die Hilfsstoffe der Formulierungen.
-Aciclovir wird renal ausgeschieden, daher muss die Dosierung von Valaciclovir Therica bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion reduziert werden (vgl. "Dosierung/Anwendung" ). Bei älteren Patienten besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Nierenfunktionsstörungen, die Notwendigkeit einer Dosisreduktion sollte in dieser Patientengruppe deshalb berücksichtigt werden. Sowohl bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion wie auch bei älteren Patienten besteht ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von neurologischen Störungen, sie sollten daher engmaschig auf Anzeichen für derartige unerwünschte Wirkungen überwacht werden. In den gemeldeten Fällen waren die Störungen im Allgemeinen reversibel nach Absetzen der Behandlung (vgl. "Unerwünschte Wirkungen" ).
- +Aciclovir wird renal ausgeschieden, daher muss die Dosierung von Valaciclovir Therica bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion reduziert werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Bei älteren Patienten besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Nierenfunktionsstörungen, die Notwendigkeit einer Dosisreduktion sollte in dieser Patientengruppe deshalb berücksichtigt werden. Sowohl bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion wie auch bei älteren Patienten besteht ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von neurologischen Störungen, sie sollten daher engmaschig auf Anzeichen für derartige unerwünschte Wirkungen überwacht werden. In den gemeldeten Fällen waren die Störungen im Allgemeinen reversibel nach Absetzen der Behandlung (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Es sind keine Daten zur Verabreichung von hohen Dosen Valaciclovir Therica (4 g oder mehr pro Tag) bei Patienten mit Lebererkrankungen vorhanden. Es ist deshalb Vorsicht geboten, wenn Valaciclovir Therica in hohen Dosen bei diesen Patienten verwendet wird. Es wurden keine spezifischen Studien mit Valaciclovir bei Lebertransplantierten durchgeführt; eine Prophylaxe mit hohen Dosen Aciclovir zeigte jedoch eine Reduktion der CMV-Infektion und –Erkrankung.
-Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)
-Eine DRESS, die lebensbedrohlich oder tödlich sein kann, wurde in Verbindung mit einer Valaciclovir-Behandlung berichtet. Zum Zeitpunkt der Verschreibung sollten die Patienten über die Anzeichen und Symptome informiert werden, und sie sollten besonders auf Hautreaktionen überwacht werden. Wenn Anzeichen und Symptome auftreten, die auf eine DRESS hindeuten, sollte Valaciclovir sofort abgesetzt und (gegebenenfalls) eine alternative Behandlung erwogen werden. Wenn der Patient eine DRESS unter Anwendung von Valaciclovir entwickelt hat, darf die Behandlung mit Valaciclovir bei diesem Patienten zu keinem Zeitpunkt wieder aufgenommen werden.
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- +Es sind keine Daten zur Verabreichung von hohen Dosen Valaciclovir Therica (4 g oder mehr pro Tag) bei Patienten mit Lebererkrankungen vorhanden. Es ist deshalb Vorsicht geboten, wenn Valaciclovir Therica in hohen Dosen bei diesen Patienten verwendet wird. Es wurden keine spezifischen Studien mit Valaciclovir bei Lebertransplantierten durchgeführt; eine Prophylaxe mit hohen Dosen Aciclovir zeigte jedoch eine Reduktion der CMV-Infektion und –Erkrankung.Schwere kutane Arzneimittelreaktionen
- +Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCARs), einschliesslich akuter generalisierter exanthematöser Pustulosis (AGEP) und Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), wurden bei Patienten berichtet, die Valaciclovir erhalten haben. Darüber hinaus wurden Fälle von toxischer epidermaler Nekrolyse (TEN), Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) und Erythema multiforme (EM) bei Patienten gemeldet, die mit Aciclovir behandelt wurden. Nach der Verabreichung wird Valaciclovir schnell und nahezu vollständig in seinen Hauptmetaboliten Aciclovir umgewandelt (siehe "Pharmakokinetik" ).
- +Da schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCARs) lebensbedrohlich oder tödlich sein können, muss beim Auftreten von Anzeichen und Symptomen die auf SCARs hindeuten, die Behandlung mit Valaciclovir unverzüglich abgebrochen und eine alternative Behandlung eingeleitet werden. Patienten, bei denen unter der Anwendung von Valaciclovir oder Aciclovir SCARs aufgetreten sind, dürfen kein Valaciclovir oder Aciclovir mehr erhalten (siehe "Kontraindikationen" und "Unerwünschte Wirkungen" ).
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-Ein Schwangerschaftsregister hat die Geburten von Frauen (basierend auf freiwilliger Angabe) dokumentiert, die mit Valaciclovir oder Aciclovir (aktiver Metabolit von Valaciclovir) behandelt wurden. Daten von 111 resp. 1'246 Geburten (davon 29 resp. 756 Behandlungen während des ersten Trimesters) sind gesammelt worden. Bei Geburten von mit Aciclovir behandelten Frauen ist keine erhöhte Anzahl von Geburtsdefekten oder einzelnen Anomalien, die ein gleichbleibendes Muster zeigten oder eine gemeinsame Ursache annehmen liessen, festgestellt worden. Für Valaciclovir können, da nur wenige Frauen während der Schwangerschaft behandelt wurden, keine Schlussfolgerungen bezüglich der Sicherheit während der Schwangerschaft gemacht werden (vgl. "Pharmakokinetik" ).
-Bezüglich der beim Tier beobachteten teratogenen Effekte von Valaciclovir siehe Rubrik "Präklinische Daten" .
- +Ein Schwangerschaftsregister hat die Geburten von Frauen (basierend auf freiwilliger Angabe) dokumentiert, die mit Valaciclovir oder Aciclovir (aktiver Metabolit von Valaciclovir) behandelt wurden. Daten von 111 resp. 1'246 Geburten (davon 29 resp. 756 Behandlungen während des ersten Trimesters) sind gesammelt worden. Bei Geburten von mit Aciclovir behandelten Frauen ist keine erhöhte Anzahl von Geburtsdefekten oder einzelnen Anomalien, die ein gleichbleibendes Muster zeigten oder eine gemeinsame Ursache annehmen liessen, festgestellt worden. Für Valaciclovir können, da nur wenige Frauen während der Schwangerschaft behandelt wurden, keine Schlussfolgerungen bezüglich der Sicherheit während der Schwangerschaft gemacht werden (siehe "Pharmakokinetik" ).
- +Bezüglich der beim Tier beobachteten teratogenen Effekte von Valaciclovir siehe "Präklinische Daten" .
-Die beobachteten unerwünschten Wirkungen wurden anhand ihrer Häufigkeiten wie folgt klassifiziert: Sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1'000, <1/100), selten (≥1/10'000, <1/1'000), sehr selten (<1/10'000).
- +Die beobachteten unerwünschten Wirkungen wurden anhand ihrer Häufigkeiten wie folgt klassifiziert: Sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1'000, <1/100), selten (≥1/10'000, <1/1'000), sehr selten (<1/10'000), nicht bekannt (kann anhand der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden).
-Die oben aufgeführten unerwünschten Ereignisse sind reversibel und wurden üblicherweise bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder anderen prädisponierenden Faktoren beobachtet (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Bei organtransplantierten Patienten, welche hohe Dosen Valaciclovir (8 g/Tag) zur CMV-Prophylaxe erhielten, traten neurologische Reaktionen häufiger auf als bei mit niedrigeren Dosen behandelten Patienten.
- +Die oben aufgeführten unerwünschten Ereignisse sind reversibel und wurden üblicherweise bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder anderen prädisponierenden Faktoren beobachtet (siehe. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Bei organtransplantierten Patienten, welche hohe Dosen Valaciclovir (8 g/Tag) zur CMV-Prophylaxe erhielten, traten neurologische Reaktionen häufiger auf als bei mit niedrigeren Dosen behandelten Patienten.
-Erkrankungen der Haut und des UnterhautgewebesGelegentlich: Hautausschlag einschliesslich Lichtüberempfindlichkeit.Selten: Juckreiz.Sehr selten: Urtikaria, Angioödem.
-Nicht bekannt: Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS).
- +Erkrankungen der Haut und des UnterhautgewebesGelegentlich: Hautausschlag einschliesslich Lichtüberempfindlichkeit.Selten: Juckreiz.Sehr selten: Akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP), Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), Urtikaria, Angioödem.
- +Nicht bekannt: Toxische epidermale Nekrolyse (TEN)*, Stevens-Johnson-Syndrom (SJS)*, Erythema multiforme (EM)*.
- +*Diese Ereignisse wurden unter Aciclovir berichtet (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die Bindung von Valaciclovir an Plasmaproteine ist niedrig (15%). Die Penetration in die Zerebrospinalflüssigkeit (CSF), ermittelt anhand des Verhältnisses der CSF-AUC zur Plasma-AUC, beläuft sich für Aciclovir und den Metaboliten 8-Hydroxy-Aciclovir (8-OH-ACV) auf ca. 25% und für den Metaboliten 9-(Carboxymethoxy)methylguanin (CMMG) auf ca. 2,5% (vgl. "Pharmakokinetik: Metabolismus" und "Pharmakokinetik: Besondere Patientengruppen" ).
- +Die Bindung von Valaciclovir an Plasmaproteine ist niedrig (15%). Die Penetration in die Zerebrospinalflüssigkeit (CSF), ermittelt anhand des Verhältnisses der CSF-AUC zur Plasma-AUC, beläuft sich für Aciclovir und den Metaboliten 8-Hydroxy-Aciclovir (8-OH-ACV) auf ca. 25% und für den Metaboliten 9-(Carboxymethoxy)methylguanin (CMMG) auf ca. 2,5% (siehe "Pharmakokinetik: Metabolismus" und "Pharmakokinetik: Besondere Patientengruppen" ).
-Die Exposition gegenüber Aciclovir und seinen Metaboliten CMMG und 8-OH-ACV in Plasma und Zerebrospinalflüssigkeit (CSF) wurde beim Steady State nach Mehrfachdosen Valaciclovir an 6 nierengesunden Personen (mittlere Creatinin-Clearance 111 ml/min, Bereich 91–144 ml/min) untersucht, die 2'000 mg in 6-stündigen Intervallen erhielten, sowie an 3 Patienten mit hochgradiger Nierenfunktionsbeeinträchtigung (mittlere CLcr 26 ml/min, Bereich 17–31 ml/min), die 1'500 mg in 12-stündigen Abständen erhielten. In Plasma sowie in CSF waren die Konzentrationen von Aciclovir, CMMG und 8-OH-ACV bei Patienten mit hochgradiger Nierenfunktionsbeeinträchtigung gegenüber Nierengesunden jeweils durchschnittlich um die Faktoren 2, 4 bzw. 5–6 erhöht. Die beiden Populationen wiesen keinen Unterschied in Bezug auf den Umfang der CSF-Penetration (CSF-AUC/Plasma-AUC-Verhältnis) auf (vgl. "Pharmakokinetik: Distribution" ).
- +Die Exposition gegenüber Aciclovir und seinen Metaboliten CMMG und 8-OH-ACV in Plasma und Zerebrospinalflüssigkeit (CSF) wurde beim Steady State nach Mehrfachdosen Valaciclovir an 6 nierengesunden Personen (mittlere Creatinin-Clearance 111 ml/min, Bereich 91–144 ml/min) untersucht, die 2'000 mg in 6-stündigen Intervallen erhielten, sowie an 3 Patienten mit hochgradiger Nierenfunktionsbeeinträchtigung (mittlere CLcr 26 ml/min, Bereich 17–31 ml/min), die 1'500 mg in 12-stündigen Abständen erhielten. In Plasma sowie in CSF waren die Konzentrationen von Aciclovir, CMMG und 8-OH-ACV bei Patienten mit hochgradiger Nierenfunktionsbeeinträchtigung gegenüber Nierengesunden jeweils durchschnittlich um die Faktoren 2, 4 bzw. 5–6 erhöht. Die beiden Populationen wiesen keinen Unterschied in Bezug auf den Umfang der CSF-Penetration (CSF-AUC/Plasma-AUC-Verhältnis) auf (siehe "Pharmakokinetik: Distribution" ).
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