| 89 Änderungen an Fachinfo Simponi 50 mg |
- +Axiale Spondyloarthritis
-Simponi ist angezeigt zur Behandlung der schweren, aktiven Ankylosierenden Spondylitis bei erwachsenen Patienten, die auf eine konventionelle Therapie unzureichend angesprochen haben.
- +Simponi ist indiziert zur Behandlung der schweren, aktiven ankylosierenden Spondylitis bei erwachsenen Patienten, die auf eine konventionelle Therapie unzureichend angesprochen haben.
- +Nicht-radiographische axiale Spondyloarthritis (nr-axiale SpA)
- +Simponi ist indiziert zur Behandlung von Erwachsenen mit schwerer, aktiver nicht-radiographischer axialer Spondyloarthritis mit objektiven Anzeichen einer Entzündung mit erhöhtem C-reaktivem Protein (CRP) und Magnetresonanztomographie (MRT)-Befund, die auf nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente (NSAIDs) unzureichend angesprochen haben oder diese nicht vertragen.
- +
-Die Behandlung mit Simponi ist von qualifizierten Ärzten, die in der Diagnose und der Behandlung der Rheumatoiden Arthritis, der Psoriasis-Arthritis, der Ankylosierenden Spondylitis oder der Colitis ulcerosa erfahren sind, einzuleiten und zu überwachen. Patienten, die Simponi erhalten, soll die Patienten-Hinweiskarte mit Warnhinweisen ausgehändigt werden.
- +Die Behandlung mit Simponi ist von qualifizierten Ärzten, die in der Diagnose und der Behandlung der rheumatoiden Arthritis, der Psoriasis-Arthritis, der ankylosierenden Spondylitis, der nicht-radiographischen axialen Spondyloarthritis oder der Colitis ulcerosa erfahren sind, einzuleiten und zu überwachen. Patienten, die Simponi erhalten, soll die Patienten-Hinweiskarte mit Warnhinweisen ausgehändigt werden.
-Psoriasis Arthritis
- +Psoriasis-Arthritis, ankylosierende Spondylitis (AS), nicht-radiographische axiale Spondyloarthritis
-Ankylosierende Spondylitis
-Simponi 50 mg wird einmal im Monat, und zwar jeweils am selben Tag des Monats, verabreicht.
-Für alle oben genannten Indikationen wird den verfügbaren Daten zufolge ein klinisches Ansprechen auf die Therapie üblicherweise innerhalb von 12 bis 14 Behandlungswochen (d.h. nach 3-4 Dosen) erzielt. Die Fortführung der Behandlung ist bei Patienten, bei denen innerhalb dieser Zeit kein therapeutischer Nutzen belegt werden kann, zu überdenken.
- +Für alle oben genannten Indikationen wird den verfügbaren Daten zufolge ein klinisches Ansprechen auf die Therapie üblicherweise innerhalb von 12 bis 14 Behandlungswochen (d.h. nach 3–4 Dosen) erzielt. Die Fortführung der Behandlung ist bei Patienten, bei denen innerhalb dieser Zeit kein therapeutischer Nutzen belegt werden kann, zu überdenken.
- +Zu nicht-radiographischer axialer Spondylarthritis liegen für Patienten >50 Jahre keine Daten vor.
- +
-Patienten, die TNF-Blocker anwenden, sind anfälliger für schwere Infektionen. Unter der Behandlung mit Simponi wurden bakterielle Infektionen (einschliesslich Sepsis und Pneumonie), mykobakterielle Infektionen (einschliesslich TB), systemische Mykosen und opportunistische Infektionen, darunter auch Infektionen mit letalem Verlauf, beschrieben. In einigen Fällen traten diese schwerwiegenden Infektionen bei Patienten unter einer begleitenden immunsuppressiven Therapie auf, die zusätzlich zur Grunderkrankung das Auftreten von Infektionen begünstigen kann. Patienten, bei denen während einer Behandlung mit Simponi eine neue Infektion auftritt, sind engmaschig zu überwachen und einer vollständigen diagnostischen Evaluierung zu unterziehen. Bei Auftreten einer neuen schwerwiegenden Infektion oder einer Sepsis ist die Anwendung von Simponi zu unterbrechen und eine geeignete antimikrobielle oder antimykotische Therapie einzuleiten, bis die Infektion unter Kontrolle ist. Bei Patienten, die in Gebieten gewohnt haben oder in Gebiete gereist sind, in denen systemische Mykosen, z.B. Histoplasmose, Kokzidioidomykose oder Blastomykose, endemisch vorkommen, ist das Nutzen-Risiko-Verhältnis einer Behandlung mit Simponi vor deren Einleitung sorgfältig abzuwägen.
- +Patienten, die TNF-Blocker anwenden, sind anfälliger für schwere Infektionen. Unter der Behandlung mit Simponi wurden bakterielle Infektionen (einschliesslich Sepsis und Pneumonie), mykobakterielle Infektionen (einschliesslich TB), systemische Mykosen und opportunistische Infektionen, darunter auch Infektionen mit letalem Verlauf, beschrieben. Die Patienten zeigten oft eher eine disseminierte als eine lokalisierte Erkrankung. Fälle von disseminierter Tuberkulose, Histoplasmose und Herpes-Infektion sind berichtet worden. In einigen Fällen traten diese schwerwiegenden Infektionen bei Patienten unter einer begleitenden immunsuppressiven Therapie auf, die zusätzlich zur Grunderkrankung das Auftreten von Infektionen begünstigen kann. Patienten, bei denen während einer Behandlung mit Simponi eine neue Infektion auftritt, sind engmaschig zu überwachen und einer vollständigen diagnostischen Evaluierung zu unterziehen. Bei Auftreten einer neuen schwerwiegenden Infektion oder einer Sepsis ist die Anwendung von Simponi zu unterbrechen und eine geeignete antimikrobielle oder antimykotische Therapie einzuleiten, bis die Infektion unter Kontrolle ist.
- +Bei Patienten, die in Gebieten gewohnt haben oder in Gebiete gereist sind, in denen systemische Mykosen, z.B. Histoplasmose, Kokzidioidomykose oder Blastomykose, endemisch vorkommen, ist das Nutzen-Risiko-Verhältnis einer Behandlung mit Simponi vor deren Einleitung oder Weiterführung sorgfältig abzuwägen. Bei diesen Risikopatienten muss eine invasive Pilzinfektion vermutet werden, falls eine schwerwiegende systemische Erkrankung auftritt. Die Prüfung auf Antigene und Antikörper kann bei einigen Patienten mit aktiver Infektion negativ ausfallen. Die diagnostische Abklärung und therapeutischen Massnahmen, einschliesslich einer allfälligen empirischen antimykotischen Therapie, sind in Absprache mit einem Experten für invasive Pilzinfektionen durchzuführen. Das Risiko für eine schwerwiegende Pilzinfektion, das unter Umständen ohne diagnostische Erhärtung mittels spezifischer Labortests abgeschätzt werden muss, soll gegen die Risiken einer antimykotischen Therapie abgewogen werden.
-In den kontrollierten Zeitabschnitten von klinischen Studien zu allen TNF-Blockern, einschliesslich Simponi, wurden bei den Patienten, die einen TNF-Blocker erhielten, mehr Fälle von Lymphomen beschrieben als bei den Patienten in den Kontrollgruppen. Im Rahmen der klinischen Studien der Phasen IIb und III zu Simponi bei RA, PsA und AS war die Inzidenz an Lymphomen bei den mit Simponi behandelten Patienten höher als in der Allgemeinbevölkerung erwartet. Nach Markteinführung wurden Fälle von Leukämie bei Patienten berichtet, die mit einem TNF-Antagonisten behandelt wurden. Es besteht ein erhöhtes Grundrisiko für Lymphome und Leukämie bei Patienten, die an einer langjährigen, hochaktiven, entzündlichen rheumatoiden Arthritis leiden, was eine Risikoeinschätzung erschwert.
- +In den kontrollierten Zeitabschnitten von klinischen Studien zu allen TNF-Blockern, einschliesslich Simponi, wurden bei den Patienten, die einen TNF-Blocker erhielten, mehr Fälle von Lymphomen beschrieben als bei den Patienten in den Kontrollgruppen. Im Rahmen der klinischen Studien der Phasen IIb und III zu Simponi bei RA, PsA und AS war die Inzidenz an Lymphomen bei den mit Simponi behandelten Patienten höher als in der Allgemeinbevölkerung erwartet. Fälle von Leukämie wurden bei Patienten berichtet, die mit einem TNF-Antagonisten, einschliesslich Simponi, behandelt wurden. Es besteht ein erhöhtes Grundrisiko für Lymphome und Leukämie bei Patienten, die an einer langjährigen, hochaktiven, entzündlichen rheumatoiden Arthritis leiden, was eine Risikoeinschätzung erschwert.
-Melanom ist bei Patienten, die mit TNF-Blockern einschliesslich Simponi behandelt wurden, berichtet worden. Merkelzellkarzinom ist bei Patienten, die mit TNF-Blockern behandelt wurden, berichtet worden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Regelmässige Hautuntersuchungen werden für alle Patienten empfohlen, besonders für solche mit Risikofaktoren für Hautkrebs.
- +Melanom ist bei Patienten, die mit TNF-Blockern, einschliesslich Simponi, behandelt wurden, berichtet worden. Merkelzellkarzinom ist bei Patienten, die mit TNF-Blockern behandelt wurden, berichtet worden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Regelmässige Hautuntersuchungen werden für alle Patienten empfohlen, besonders für solche mit Risikofaktoren für Hautkrebs.
-Fälle von exazerbierender und neu auftretender dekompensierter Herzinsuffizienz sind unter der Anwendung von TNF-Blockern, einschliesslich Simponi, beschrieben worden. In einer klinischen Studie zu einem anderen TNF-Blocker wurden Exazerbationen der dekompensierten Herzinsuffizienz und eine erhöhte Letalität infolge einer dekompensierten Herzinsuffizienz beschrieben. Bei Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz wurde Simponi nicht untersucht. Bei Patienten mit leichter Herzinsuffizienz (NYHA-Klasse I/II) ist Simponi mit Vorsicht anzuwenden. Die Patienten sind engmaschig zu überwachen. Bei Patienten, die neue Symptome einer Herzinsuffizienz entwickeln oder deren Symptome sich verschlechtern, muss Simponi abgesetzt werden (siehe Abschnitt «Kontraindikationen»).
- +Fälle von exazerbierender und neu auftretender dekompensierter Herzinsuffizienz sind unter der Anwendung von TNF-Blockern, einschliesslich Simponi, beschrieben worden. Einige Fälle endeten tödlich. In einer klinischen Studie zu einem anderen TNF-Blocker wurden Exazerbationen der dekompensierten Herzinsuffizienz und eine erhöhte Letalität infolge einer dekompensierten Herzinsuffizienz beschrieben. Bei Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz wurde Simponi nicht untersucht. Bei Patienten mit leichter Herzinsuffizienz (NYHA-Klasse I/II) ist Simponi mit Vorsicht anzuwenden. Die Patienten sind engmaschig zu überwachen. Bei Patienten, die neue Symptome einer Herzinsuffizienz entwickeln oder deren Symptome sich verschlechtern, muss Simponi abgesetzt werden (siehe Abschnitt «Kontraindikationen»).
-Nach Markteinführung wurde über Panzytopenie, Leukopenie, Neutropenie, aplastische Anämie und Thrombozytopenie bei Patienten berichtet, die TNF-Blocker erhalten. Über Zytopenien, einschliesslich Panzytopenie wurde im Zusammenhang mit Simponi in klinischen Studien selten berichtet. Allen Patienten muss geraten werden, sich sofort in ärztliche Behandlung zu geben, wenn Anzeichen und Symptome auftreten, die auf Blutkrankheiten (z.B. anhaltendes Fieber, Blutergüsse, Blutungen, Blässe) hindeuten. Ein Abbruch der Simponi-Therapie sollte bei Patienten mit bestätigten erheblichen hämatologischen Auffälligkeiten erfolgen.
- +Nach Markteinführung wurde über Panzytopenie, Leukopenie, Neutropenie, aplastische Anämie und Thrombozytopenie bei Patienten berichtet, die TNF-Blocker erhalten. Über Zytopenien, einschliesslich Panzytopenie, wurde im Zusammenhang mit Simponi in klinischen Studien selten berichtet. Allen Patienten muss geraten werden, sich sofort in ärztliche Behandlung zu geben, wenn Anzeichen und Symptome auftreten, die auf Blutkrankheiten (z.B. anhaltendes Fieber, Blutergüsse, Blutungen, Blässe) hindeuten. Ein Abbruch der Simponi-Therapie sollte bei Patienten mit bestätigten erheblichen hämatologischen Auffälligkeiten erfolgen.
-In klinischen Studien wurde ein erhöhtes Risiko für Infektionen, einschliesslich schwerwiegenden Infektionen, mit der gleichzeitigen Gabe von TNF-Antagonisten und Abatacept verbunden, ohne zusätzlichen klinischen Nutzen im Vergleich zur alleinigen Gabe von TNF-Antagonisten. Eine Kombination von Simponi mit Abatacept wird nicht empfohlen.
- +In klinischen Studien wurde ein erhöhtes Risiko für Infektionen, einschliesslich schwerwiegender Infektionen, mit der gleichzeitigen Gabe von TNF-Antagonisten und Abatacept verbunden, ohne zusätzlichen klinischen Nutzen im Vergleich zur alleinigen Gabe von TNF-Antagonisten. Eine Kombination von Simponi mit Abatacept wird nicht empfohlen.
-In der kontrollierten Phase der pivotalen Studien zu RA, PsA, AS und CU war eine Infektion der oberen Atemwege die am häufigsten beschriebene unerwünschte Arzneimittelwirkung (UAW) und trat bei 12,6% der mit Golimumab behandelten Patienten sowie im Vergleich dazu bei 10,7% der Patienten in den Kontrollgruppen auf. Die zu Simponi beschriebenen schwerwiegendsten UAWs umfassen schwerwiegende Infektionen (einschliesslich Sepsis, Pneumonie, TB, invasive Pilzinfektionen und opportunistische Infektionen), demyelinisierende Erkrankungen, Lymphome, Reaktivierung von HBV, dekompensierte Herzinsuffizienz, Autoimmunprozesse (Lupus-ähnliches Syndrom) und hämatologische Reaktionen (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +In der kontrollierten Phase der pivotalen Studien zu RA, PsA, AS, nr-axiale SpA und CU war eine Infektion der oberen Atemwege die am häufigsten beschriebene unerwünschte Arzneimittelwirkung (UAW) und trat bei 12,6% der mit Golimumab behandelten Patienten sowie im Vergleich dazu bei 11,0% der Patienten in den Kontrollgruppen auf. Die zu Simponi beschriebenen schwerwiegendsten UAWs umfassen schwerwiegende Infektionen (einschliesslich Sepsis, Pneumonie, TB, invasive Pilzinfektionen und opportunistische Infektionen), demyelinisierende Erkrankungen, Hypertonie, Lymphome, Reaktivierung von HBV, dekompensierte Herzinsuffizienz, Autoimmunprozesse (Lupus-ähnliches Syndrom), hämatologische Reaktionen, schwerwiegende systemische Überempfindlichkeitsreaktionen (einschliesslich anaphylaktischer Reaktionen), Vaskulitis, Psoriasis (Neuauftreten oder Verschlechterung einer bereits bestehenden Psoriasis), Hautkrebs, Sarkoidose/Sarkoid-ähnliche Reaktion und Leukämie (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Gelegentlich: Sepsis, einschliesslich septischer Schock, opportunistische Infektionen (z.B. invasive Pilzinfektionen [Histoplasmose, Kokzidioidomykose, Pneumozystose], bakterielle, atypische mykobakterielle Infektionen und Protozoeninfektionen), bakterielle Arthritis, Pyelonephritis
-Selten: Hepatitis-B-Reaktivierung, Tuberkulose, infektiöse Bursitis
- +Gelegentlich: Sepsis, einschliesslich septischer Schock, Pyelonephritis
- +Selten: Tuberkulose, opportunistische Infektionen (z.B. invasive Pilzinfektionen [Histoplasmose, Kokzidioidomykose, Pneumozystose], bakterielle, atypische mykobakterielle und Protozoeninfektionen), Hepatitis-B-Reaktivierung, bakterielle Arthritis, infektiöse Bursitis
-In der kontrollierten Phase der pivotalen Studien war die am häufigsten beschriebene Nebenwirkung eine Infektion der oberen Atemwege. Diese trat auf bei 12,6% der mit Golimumab behandelten Patienten (Inzidenz pro 100 Patientenjahre: 60,9; 95%-KI: 54,9-67,3) und im Vergleich dazu bei 10,7% der Patienten in den Kontrollgruppen (Inzidenz pro 100 Patientenjahre: 53,2; 95%-KI: 44,4-63,2). In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der Studien betrug die Inzidenz an Infektionen der oberen Atemwege pro 100 Patientenjahre 35,9 (95%-KI: 34,8-37,1) Ereignisse bei mit Golimumab behandelten Patienten nach einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 2 Jahren.
-In der kontrollierten Phase der pivotalen Studien wurden bei 22,8% der mit Golimumab behandelten Patienten (Inzidenz pro 100 Patientenjahre: 130,4; 95%-KI: 121,6-139,7) im Vergleich zu 19,9% der Patienten in den Kontrollgruppen (Inzidenz pro 100 Patientenjahre: 123,0; 95%-KI: 109,4-137,8) Infektionen beobachtet. In den kontrollierten und unkontrollierten Teilen der Studien betrug die Inzidenz an Infektionen pro 100 Patientenjahre 83,5 (95%-KI: 81,8-85,3) Ereignisse bei mit Golimumab behandelten Patienten nach einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 2 Jahren.
-In der kontrollierten Phase der Studien zur RA, PsA und AS wurden bei 1,4% der mit Golimumab behandelten Patienten und bei 1,3% der Patienten in den Kontrollgruppen schwere Infektionen beobachtet. Die Inzidenz an schweren Infektionen pro 100 Patientenbeobachtungsjahre in der kontrollierten Phase der Studien zur RA, PsA und AS betrug 7,4 (95%-KI: 4,6-11,1) für die Golimumab 100 mg Gruppe; 3,3 (95%-KI: 1,3-6,9) für die Golimumab 50 mg Gruppe und 4,2 (95%-KI: 1,8-8,2) für die Placebo Gruppe. In der kontrollierten Phase der Studien zur CU wurden während der Golimumab Induktionsphase bei 0,8% der mit Golimumab behandelten Patienten im Vergleich zu 1,5% der Patienten in den Kontrollgruppen schwere Infektionen beobachtet. Zu den unter Golimumab beobachteten schwerwiegenden Infektionen zählten: Tuberkulose, bakterielle Infektionen einschliesslich Sepsis und Pneumonie, invasive Pilzinfektionen und andere opportunistische Infektionen. Einige dieser Infektionen verliefen tödlich.
-In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der pivotalen Studien mit einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 2 Jahren war die Häufigkeit von schweren Infektionen, einschliesslich opportunistischer Infektionen und Tuberkulose, grösser bei Patienten, die mit 100 mg Golimumab behandelt wurden als bei Patienten, die 50 mg Golimumab erhielten. Die Inzidenz aller schweren Infektionen pro 100 Patientenjahre betrug 4,3 (95%-KI: 3,8-4,8) bei Patienten, die 100 mg Golimumab erhielten, und 2,7 (95%-KI: 2,2-3,3) bei Patienten, die 50 mg Golimumab erhielten.
- +In der kontrollierten Phase der pivotalen Studien war die am häufigsten beschriebene Nebenwirkung eine Infektion der oberen Atemwege. Diese trat auf bei 12,6% der mit Golimumab behandelten Patienten (Inzidenz pro 100 Patientenjahre: 60,8; 95%-KI: 55,0-67,1) und im Vergleich dazu bei 11,0% der Patienten in den Kontrollgruppen (Inzidenz pro 100 Patientenjahre: 54,5; 95%-KI: 46,1-64,0). In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der Studien betrug die Inzidenz an Infektionen der oberen Atemwege pro 100 Patientenjahre 36,0 (95%-KI: 34,9-37,2) Ereignisse bei mit Golimumab behandelten Patienten nach einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 2 Jahren.
- +In der kontrollierten Phase der pivotalen Studien wurden bei 23,0% der mit Golimumab behandelten Patienten (Inzidenz pro 100 Patientenjahre: 132,0; 95%-KI: 123,3-141,1) im Vergleich zu 20,2% der Patienten in den Kontrollgruppen (Inzidenz pro 100 Patientenjahre: 122,3; 95%-KI: 109,5-136,2) Infektionen beobachtet. In den kontrollierten und unkontrollierten Teilen der Studien betrug die Inzidenz an Infektionen pro 100 Patientenjahre 83,5 (95%-KI: 81,8-85,3) Ereignisse bei mit Golimumab behandelten Patienten nach einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 2 Jahren.
- +In der kontrollierten Phase der Studien zur RA, PsA und AS und nr-axialen SpA wurden bei 1,2% der mit Golimumab behandelten Patienten und bei 1,2% der Patienten in den Kontrollgruppen schwere Infektionen beobachtet. Die Inzidenz an schweren Infektionen pro 100 Patientenbeobachtungsjahre in der kontrollierten Phase der Studien zur RA, PsA und AS und nr-axialen SpA betrug 7,3 (95%-KI: 4,6-11,1) für die Golimumab 100 mg Gruppe; 2,9 (95%-KI: 1,2-6,0) für die Golimumab 50 mg Gruppe und 3,6 (95%-KI: 1,5-7,0) für die Placebo Gruppe. In der kontrollierten Phase der Studien zur CU wurden während der Golimumab Induktionsphase bei 0,8% der mit Golimumab behandelten Patienten im Vergleich zu 1,5% der Patienten in den Kontrollgruppen schwere Infektionen beobachtet. Zu den unter Golimumab beobachteten schwerwiegenden Infektionen zählten: Tuberkulose, bakterielle Infektionen einschliesslich Sepsis und Pneumonie, invasive Pilzinfektionen und andere opportunistische Infektionen. Einige dieser Infektionen verliefen tödlich.
- +In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der pivotalen Studien mit einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 2 Jahren war die Häufigkeit von schweren Infektionen, einschliesslich opportunistischer Infektionen und Tuberkulose, grösser bei Patienten, die mit 100 mg Golimumab behandelt wurden als bei Patienten, die 50 mg Golimumab erhielten. Die Inzidenz aller schweren Infektionen pro 100 Patientenjahre betrug 4,3 (95%-KI: 3,8-4,8) bei Patienten, die 100 mg Golimumab erhielten, und 2,6 (95%-KI: 2,1-3,2) bei Patienten, die 50 mg Golimumab erhielten.
-Während den pivotalen Studien war die Inzidenz an Lymphomen bei den mit Golimumab behandelten Patienten höher als in der Allgemeinbevölkerung erwartet. Bis zu einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 2 Jahren war in den kontrollierten und unkontrollierten Zeitabschnitten dieser Studien die Inzidenz an Lymphomen bei Patienten, die 100 mg Golimumab erhielten, höher als bei Patienten, die 50 mg Golimumab erhielten. Lymphome wurden bei 9 Patienten diagnostiziert (8 in der Behandlungsgruppe mit 100 mg Golimumab und 1 in der Behandlungsgruppe mit 50 mg Golimumab). Die Inzidenz (95%-KI) pro 100 Patientenbeobachtungsjahre betrug 0,12 (0,05-0,24) Ereignisse für Golimumab 100 mg, 0,03 (0,00-0,16) Ereignisse für Golimumab 50 mg und 0,00 (0,00-0,63) Ereignisse für Placebo. Der Grossteil der Lymphome trat in der Studie GO-AFTER auf, für die Patienten mit vorheriger Exposition zu TNF-Blockern, mit längerer Dauer der Erkrankung und mit stärker therapierefraktärer Erkrankung rekrutiert wurden (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Während den pivotalen Studien war die Inzidenz an Lymphomen bei den mit Golimumab behandelten Patienten höher als in der Allgemeinbevölkerung erwartet. Bis zu einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 2 Jahren war in den kontrollierten und unkontrollierten Zeitabschnitten dieser Studien die Inzidenz an Lymphomen bei Patienten, die 100 mg Golimumab erhielten, höher als bei Patienten, die 50 mg Golimumab erhielten. Lymphome wurden bei 9 Patienten diagnostiziert (8 in der Behandlungsgruppe mit 100 mg Golimumab und 1 in der Behandlungsgruppe mit 50 mg Golimumab). Die Inzidenz (95%-KI) pro 100 Patientenbeobachtungsjahre betrug 0,12 (0,05-0,24) Ereignisse für Golimumab 100 mg, 0,03 (0,00-0,16) Ereignisse für Golimumab 50 mg und 0,00 (0,00-0,59) Ereignisse für Placebo. Der Grossteil der Lymphome trat in der Studie GO-AFTER auf, für die Patienten mit vorheriger Exposition zu TNF-Blockern, mit längerer Dauer der Erkrankung und mit stärker therapierefraktärer Erkrankung rekrutiert wurden (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der pivotalen Studien mit einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 2 Jahren wurde bei 5 Patienten unter Placebo, 10 Patienten unter Golimumab 50 mg und 29 Patienten unter Golimumab 100 mg ein nicht-melanomatöser Hautkrebs diagnostiziert. Die Inzidenz (95%-KI) pro 100 Patientenbeobachtungsjahre betrug 0,39 (0,28-0,53) Ereignisse für Golimumab (kombiniert) und 0,95 (0,31-2,22) Ereignisse für Placebo.
-In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der pivotalen Studien mit einer medianen Beobachtungszeit von 2 Jahren wurden maligne Erkrankungen, bei denen es sich nicht um einen nicht-melanomatösen Hautkrebs oder ein Lymphom handelte, bei 5 Patienten unter Placebo, 20 Patienten unter Golimumab 50 mg und 32 Patienten unter Golimumab 100 mg diagnostiziert. Die Inzidenz (95%-KI) pro 100 Patientenbeobachtungsjahre betrug 0,51 (0,38-0,67) Ereignisse für Golimumab (kombiniert) und 0,95 (0,31-2,22) Ereignisse für Placebo (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der pivotalen Studien mit einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 2 Jahren wurde bei 5 Patienten unter Placebo, 10 Patienten unter Golimumab 50 mg und 29 Patienten unter Golimumab 100 mg ein nicht-melanomatöser Hautkrebs diagnostiziert. Die Inzidenz (95%-KI) pro 100 Patientenbeobachtungsjahre betrug 0,38 (0,27-0,52) Ereignisse für Golimumab (kombiniert) und 0,90 (0,29-2,10) Ereignisse für Placebo.
- +In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der pivotalen Studien mit einer medianen Beobachtungszeit von 2 Jahren wurden maligne Erkrankungen, bei denen es sich nicht um ein Melanom, nicht-melanomatösen Hautkrebs oder ein Lymphom handelte, bei 5 Patienten unter Placebo, 19 Patienten unter Golimumab 50 mg und 30 Patienten unter Golimumab 100 mg diagnostiziert. Die Inzidenz (95%-KI) pro 100 Patientenbeobachtungsjahre betrug 0,47 (0,35-0,63) Ereignisse für Golimumab (kombiniert) und 0,90 (0,29-2,10) Ereignisse für Placebo (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Im Rahmen einer explorativen klinischen Studie erhielten Patienten mit schwerem persistierendem Asthma bronchiale in Woche 0 subkutan eine Aufsättigungsdosis von Golimumab (150% der zugewiesenen Behandlungsdosis) und danach alle 4 Wochen bis Woche 52 subkutan Golimumab 200 mg, Golimumab 100 mg bzw. Golimumab 50 mg. In der kombinierten Gruppe der mit Golimumab behandelten Patienten (n = 230) traten 8 maligne Erkrankungen auf, in der Placebogruppe (n = 79) keine. Ein Lymphom wurde bei 1 Patienten beschrieben, ein Hautkrebs (kein Melanom) bei 2 Patienten und andere maligne Erkrankungen bei 5 Patienten. Es kam zu keinem gehäuften Auftreten einer bestimmten Art maligner Erkrankungen.
- +Im Rahmen einer explorativen klinischen Studie erhielten Patienten mit schwerem persistierendem Asthma bronchiale in Woche 0 subkutan eine Aufsättigungsdosis von Golimumab (150% der zugewiesenen Behandlungsdosis) und danach alle 4 Wochen bis Woche 52 subkutan Golimumab 200 mg, Golimumab 100 mg bzw. Golimumab 50 mg. In der kombinierten Gruppe der mit Golimumab behandelten Patienten (n=230) traten 8 maligne Erkrankungen auf, in der Placebogruppe (n=79) keine. Ein Lymphom wurde bei 1 Patienten beschrieben, ein Hautkrebs (kein Melanom) bei 2 Patienten und andere maligne Erkrankungen bei 5 Patienten. Es kam zu keinem gehäuften Auftreten einer bestimmten Art maligner Erkrankungen.
-In der kontrollierten Phase pivotaler Studien zur RA und PsA kam es bei einem ähnlichen Anteil der Patienten in der Golimumab- wie in der Kontrollgruppe (22,1 bis 27,4% der Patienten) zu einem leichten Anstieg der ALT (>1× und <3× obere Normgrenze [ONG]); in der Studie zur AS war der Anteil der Patienten, bei denen ein leichter Anstieg der ALT auftrat, bei den mit Golimumab behandelten Patienten (25,6%) höher als bei den Patienten in den Kontrollgruppen (3,9%). In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der pivotalen Studien zur RA und zur PsA mit einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 5 Jahren war die Inzidenz an leichten ALT-Erhöhungen bei den mit Golimumab behandelten Patienten ähnlich wie bei den Patienten in den Kontrollgruppen. Innerhalb der AS-Patientengruppe war die Inzidenz an leichten ALT-Erhöhungen bei den mit Golimumab behandelten Patienten höher als bei den Patienten in der Kontrollgruppe. In der kontrollierten Phase pivotaler Studien in CU kam es während der Golimumab Induktionsphase bei einem ähnlichen Anteil der mit Simponi behandelten Patienten wie in der Kontrollgruppe (8,0 vs. 6,9%) zu einem leichten Anstieg der ALT (>1× und <3× ONG). In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der pivotalen Studien zur CU mit einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 1 Jahr lag die Inzidenz eines leichten Anstiegs der ALT bei 17,4% der Patienten, die während der Erhaltungsphase der CU-Studie Golimumab erhielten.
-In der kontrollierten Phase der pivotalen Studien zur RA und AS kam es gelegentlich zu einer Erhöhung der ALT auf ≥5× ONG, und zwar bei einem grösseren Anteil der mit Golimumab behandelten Patienten (0,4 bis 0,9%) als der Patienten in den Kontrollgruppen (0,0%). Eine solche Tendenz wurde in der PsA-Patientengruppe nicht beobachtet. In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der Studien zur RA, PsA und AS mit einer medianen Beobachtungsdauer von 5 Jahren war die Inzidenz an ALT-Erhöhungen ≥5× ONG bei den mit Golimumab behandelten Patienten ähnlich wie bei den Patienten in den Kontrollgruppen. Im Allgemeinen waren diese Erhöhungen nicht von Symptomen begleitet und die Veränderungen bildeten sich sowohl unter Fortführung der Therapie als auch nach dem Absetzen von Golimumab oder einer Modifikation der gleichzeitig verabreichten Arzneimittel teilweise oder vollständig zurück. In der kontrollierten Phase der pivotalen Studien zur CU kam es während der Golimumab Induktionsphase bei einem ähnlichen Anteil der mit Simponi behandelten Patienten und den mit Placebo behandelten Patienten (0,3 vs. 1,0%) zu einem Anstieg der ALT ≥5× ONG. In den kontrollierten und unkontrollierten Abschnitten der pivotalen Studien zur CU mit einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 1 Jahr lag die Inzidenz eines Anstiegs der ALT ≥5× ONG bei 0,7% der Patienten, die während der Erhaltungsphase der CU-Studie Golimumab erhielten.
-Im Rahmen der pivotalen Studien zur RA, PsA und AS trat bei einem mit Golimumab behandelten Patienten, der eine vorbestehende Leberfunktionsstörung aufwies und als konfundierend eingestufte Arzneimittel erhielt, eine nicht infektiöse letal verlaufende Hepatitis mit Ikterus auf. Die Funktion von Golimumab als beteiligter oder verschlimmernder Faktor kann nicht ausgeschlossen werden.
- +In der kontrollierten Phase pivotaler Studien zur RA und PsA kam es bei einem ähnlichen Anteil der Patienten in der Golimumab- wie in der Kontrollgruppe (22,1 bis 27,4% der Patienten) zu einem leichten Anstieg der ALT (>1× und <3× obere Normgrenze [ONG]); in den Studien zu AS und nr-axialer SpA war der Anteil der Patienten, bei denen ein leichter Anstieg der ALT auftrat, bei den mit Golimumab behandelten Patienten (26,9%) höher als bei den Patienten in den Kontrollgruppen (10,6%). In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der pivotalen Studien zur RA und zur PsA mit einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 5 Jahren war die Inzidenz an leichten ALT-Erhöhungen bei den mit Golimumab behandelten Patienten ähnlich wie bei den Patienten in den Kontrollgruppen. Innerhalb der AS-Patientengruppe war die Inzidenz an leichten ALT-Erhöhungen bei den mit Golimumab behandelten Patienten höher als bei den Patienten in der Kontrollgruppe. In der kontrollierten Phase pivotaler Studien in CU kam es während der Golimumab Induktionsphase bei einem ähnlichen Anteil der mit Simponi behandelten Patienten wie in der Kontrollgruppe (8,0 vs. 6,9%) zu einem leichten Anstieg der ALT (>1× und <3× ONG). In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der pivotalen Studien zur CU mit einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 1 Jahr lag die Inzidenz eines leichten Anstiegs der ALT bei 19,4% der Patienten, die während der Erhaltungsphase der CU-Studie Golimumab erhielten.
- +In der kontrollierten Phase der pivotalen Studien zur RA und AS kam es gelegentlich zu einer Erhöhung der ALT auf ≥5× ONG, und zwar bei einem grösseren Anteil der mit Golimumab behandelten Patienten (0,4 bis 0,9%) als der Patienten in den Kontrollgruppen (0,0%). Eine solche Tendenz wurde in der PsA-Patientengruppe nicht beobachtet. In den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der Studien zur RA, PsA und AS mit einer medianen Beobachtungsdauer von 5 Jahren war die Inzidenz an ALT-Erhöhungen ≥5× ONG bei den mit Golimumab behandelten Patienten ähnlich wie bei den Patienten in den Kontrollgruppen. Es wurden keine Fälle während den kontrollierten und unkontrollierten Phasen der nr-axialen SpA Studie (bis zu einem Jahr) berichtet. Im Allgemeinen waren diese Erhöhungen nicht von Symptomen begleitet und die Veränderungen bildeten sich sowohl unter Fortführung der Therapie als auch nach dem Absetzen von Golimumab oder einer Modifikation der gleichzeitig verabreichten Arzneimittel teilweise oder vollständig zurück. In der kontrollierten Phase der pivotalen Studien zur CU kam es während der Golimumab Induktionsphase bei einem ähnlichen Anteil der mit Simponi behandelten Patienten und den mit Placebo behandelten Patienten (0,3 vs. 1,0%) zu einem Anstieg der ALT ≥5× ONG. In den kontrollierten und unkontrollierten Abschnitten der pivotalen Studien zur CU mit einer medianen Beobachtungszeit von ungefähr 1 Jahr lag die Inzidenz eines Anstiegs der ALT ≥5× ONG bei 0,7% der Patienten, die während der Erhaltungsphase der CU-Studie Golimumab erhielten.
- +Im Rahmen der pivotalen Studien zur RA, PsA, AS und nr-axialen SpA trat bei einem mit Golimumab behandelten Patienten in einer RA Studie, der eine vorbestehende Leberfunktionsstörung aufwies und als konfundierend eingestufte Arzneimittel erhielt, eine nicht infektiöse letal verlaufende Hepatitis mit Ikterus auf. Die Funktion von Golimumab als beteiligter oder verschlimmernder Faktor kann nicht ausgeschlossen werden.
-In der kontrollierten Phase der pivotalen Studien traten bei 5,1% der mit Golimumab behandelten Patienten, verglichen mit 2,0% der Patienten in den Kontrollgruppen, Reaktionen an der Injektionsstelle auf. Die Anwesenheit von Antikörpern gegen Golimumab kann das Risiko für Reaktionen an der Injektionsstelle erhöhen. Die Reaktionen an der Injektionsstelle waren in den meisten Fällen leicht- bis mässiggradig ausgeprägt, die häufigste Form war ein Erythem an der Injektionsstelle. Reaktionen an der Injektionsstelle erforderten im Allgemeinen keine Absetzung des Arzneimittels.
-In kontrollierten Phase-IIb- und Phase-III-Studien zur Anwendung bei RA, PsA, AS, schwerem persistierendem Asthma bronchiale und Phase II/III Studien bei CU traten bei den mit Golimumab behandelten Patienten keine anaphylaktischen Reaktionen auf.
- +In der kontrollierten Phase der pivotalen Studien traten bei 5,4% der mit Golimumab behandelten Patienten, verglichen mit 2,0% der Patienten in den Kontrollgruppen, Reaktionen an der Injektionsstelle auf. Die Anwesenheit von Antikörpern gegen Golimumab kann das Risiko für Reaktionen an der Injektionsstelle erhöhen. Die Reaktionen an der Injektionsstelle waren in den meisten Fällen leicht- bis mässiggradig ausgeprägt, die häufigste Form war ein Erythem an der Injektionsstelle. Reaktionen an der Injektionsstelle erforderten im Allgemeinen keine Absetzung des Arzneimittels.
- +In kontrollierten Phase-IIb- und Phase-III-Studien zur Anwendung bei RA, PsA, AS, nr-axialer SpA, schwerem persistierendem Asthma bronchiale und Phase II/III Studien bei CU traten bei den mit Golimumab behandelten Patienten keine anaphylaktischen Reaktionen auf.
-In allen Phase-III-Studien zur RA, zur PsA und zur AS wurden bis Woche 52 bei 5% (105/2115) der mit Golimumab behandelten Patienten Antikörper gegen Golimumab nachgewiesen und, wo getestet, erwiesen sich in vitro fast alle Antikörper als neutralisierend. Bei allen rheumatologischen Indikationen wurde eine ähnliche Inzidenz beobachtet. Die Anwendung von MTX als Begleitmedikation führte zu einem geringeren Anteil an Patienten, die Antikörper gegen Golimumab bildeten, als die Behandlung mit Golimumab ohne MTX (ca. 3% [41/1262] versus 8% [64/853]).
- +In den Phase-III-Studien zur RA, zur PsA, zur AS und zur nr-axialen SpA wurden bis Woche 52 bei 5% (119/2255) der mit Golimumab behandelten Patienten Antikörper gegen Golimumab nachgewiesen und, wo getestet, erwiesen sich in vitro fast alle Antikörper als neutralisierend. Bei allen rheumatologischen Indikationen wurde eine ähnliche Inzidenz beobachtet. Die Anwendung von MTX als Begleitmedikation führte zu einem geringeren Anteil an Patienten, die Antikörper gegen Golimumab bildeten, als die Behandlung mit Golimumab ohne MTX (ca. 3% [41/1236] versus 8% [78/1019]).
-In der Studie GO-FORWARD waren die (ko-)primären Endpunkte der Anteil an Patienten, die in Woche 14 ein ACR20-Ansprechen erzielten, sowie die Verbesserung des Scores gemäss Health Assessment Questionnaire (HAQ) in Woche 24 gegenüber dem Ausgangswert. In der Studie GO-AFTER war der primäre Endpunkt der Anteil an Patienten, die in Woche 14 ein ACR20-Ansprechen erzielten. In der Studie GO-BEFORE waren die ko-primären Endpunkte der Anteil an Patienten, die ein ACR50-Ansprechen in Woche 24 erreichten, sowie die Veränderung des modifizierten Sharp-van-der-Heijde-Scores (vdH-S) in Woche 52 gegenüber dem Ausgangswert. Neben dem bzw. den primären Endpunkt(en) wurden zusätzlich die Auswirkungen der Behandlung mit Simponi auf die Symptomatik der Arthritis, auf die körperliche Funktionsfähigkeit und auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität beurteilt.
- +In der Studie GO-FORWARD waren die (ko-)primären Endpunkte der Anteil an Patienten, die in Woche 14 ein ACR20-Ansprechen erzielten, sowie die Verbesserung des Scores gemäss Health Assessment Questionnaire (HAQ) in Woche 24 gegenüber dem Ausgangswert. In der Studie GO-AFTER war der primäre Endpunkt der Anteil an Patienten, die in Woche 14 ein ACR20-Ansprechen erzielten. In der Studie GO-BEFORE waren die ko-primären Endpunkte der Anteil an Patienten, die ein ACR50-Ansprechen in Woche 24 erreichten, sowie die Veränderung des modifizierten Sharp-van-der-Heijde-Scores (vdH-S) in Woche 52 gegenüber dem Ausgangswert. Neben dem bzw. den primären Endpunkt(en) wurden zusätzlich die Auswirkungen der Behandlung mit Simponi auf die Symptomatik der Arthritis, das radiologische Ansprechen, die körperliche Funktionsfähigkeit und die gesundheitsbezogene Lebensqualität beurteilt.
-Von 89 Patienten, die in der Studie GO-FORWARD randomisiert Simponi 50 mg plus MTX erhielten, waren bis Woche 104 noch 48 Patienten unter dieser Behandlung. Von diesen wiesen 40, 33 bzw. 24 Patienten ein ACR-Ansprechen von 20, 50 bzw. 70 in Woche 104 auf. Bei den Patienten,die in der Studie verblieben und mit Simponi behandelt wurden, wurden von Woche 104 bis Woche 256 ähnliche Raten von ACR20/50/70-Ansprechen beobachtet.
- +Von 89 Patienten, die in der Studie GO-FORWARD randomisiert Simponi 50 mg plus MTX erhielten, waren bis Woche 104 noch 48 Patienten unter dieser Behandlung. Von diesen wiesen 40, 33 bzw. 24 Patienten ein ACR-Ansprechen von 20, 50 bzw. 70 in Woche 104 auf. Bei den Patienten, die in der Studie verblieben und mit Simponi behandelt wurden, wurden von Woche 104 bis Woche 256 ähnliche Raten von ACR20/50/70-Ansprechen beobachtet.
-Placebo plus MTX Simponi 50 mg plus MTX Placebo Simponi 50 mg Placebo plus MTX Simponi 50 mg plus MTX
- + Placebo plus MTX Simponi 50 mg plus MTX Placebo Simponi 50 mg Placebo plus MTX Simponi 50 mg plus MTX
-Woche 24 28% 60%* 16% 31% p= 0,002 49% 62%
- +Woche 24 28% 60%* 16% 31% p=0,002 49% 62%
-Woche 14 10% 35%* 7% 15% p= 0,021 n.z. n.z.
- +Woche 14 10% 35%* 7% 15% p=0,021 n.z. n.z.
-Woche 14 4% 14% p= 0,008 2% 10% p= 0,005 n.z. n.z.
-Woche 24 5% 20%* 2% 9% p= 0,009 16% 24%
- +Woche 14 4% 14% p=0,008 2% 10% p=0,005 n.z. n.z.
- +Woche 24 5% 20%* 2% 9% p=0,009 16% 24%
-a Die Zahl n gibt die Zahl der randomisierten Patienten wieder; die tatsächliche Zahl der auswertbaren Patienten zu den einzelnen Endpunkten kann in Abhängigkeit vom Zeitpunkt variieren
- +a Die Zahl n gibt die Zahl der randomisierten Patienten wieder; die tatsächliche Zahl der auswertbaren Patienten zu den einzelnen Endpunkten kann in Abhängigkeit vom Zeitpunkt variieren.
-In der Studie GO-BEFORE erbrachte die Primäranalyse der Patienten mit mittelschwerer bis schwerer rheumatoider Arthritis (Vergleich der kombinierten Behandlungsgruppen unter Simponi 50 und 100 mg plus MTX mit der alleinigen Anwendung von MTX hinsichtlich des ACR50-Ansprechens) in Woche 24 kein statistisch signifikantes Ergebnis (p= 0,053). In Woche 52 war im Gesamtkollektiv der prozentuale Anteil der Patienten, die ein ACR-Ansprechen erreichten, in der Behandlungsgruppe unter Simponi 50 mg plus MTX zwar numerisch, jedoch nicht statistisch signifikant höher als unter der alleinigen Anwendung von MTX (siehe Tabelle 2). Zusätzliche Auswertungen wurden bei Untergruppen durchgeführt, die die indizierte Patientenpopulation mit schwerer, aktiver und progredienter RA widerspiegeln. Der Vergleich von Simponi 50 mg plus MTX mit der alleinigen Anwendung von MTX erbrachte für die indizierte Population einen allgemein stärkeren Effekt als für das Gesamtkollektiv.
- +In der Studie GO-BEFORE erbrachte die Primäranalyse der Patienten mit mittelschwerer bis schwerer rheumatoider Arthritis (Vergleich der kombinierten Behandlungsgruppen unter Simponi 50 und 100 mg plus MTX mit der alleinigen Anwendung von MTX hinsichtlich des ACR50-Ansprechens) in Woche 24 kein statistisch signifikantes Ergebnis (p=0,053). In Woche 52 war im Gesamtkollektiv der prozentuale Anteil der Patienten, die ein ACR-Ansprechen erreichten, in der Behandlungsgruppe unter Simponi 50 mg plus MTX zwar numerisch, jedoch nicht statistisch signifikant höher als unter der alleinigen Anwendung von MTX (siehe Tabelle 2). Zusätzliche Auswertungen wurden bei Untergruppen durchgeführt, die die indizierte Patientenpopulation mit schwerer, aktiver und progredienter RA widerspiegeln. Der Vergleich von Simponi 50 mg plus MTX mit der alleinigen Anwendung von MTX erbrachte für die indizierte Population einen allgemein stärkeren Effekt als für das Gesamtkollektiv.
-In der Studie GO-BEFORE wurde das relevante klinische Ansprechen bestimmt, welches definiert war als die Aufrechterhaltung eines ACR70-Ansprechens über einen zusammenhängenden Zeitraum von 6 Monaten. In Woche 52 erreichten 15% der Patienten der Behandlungsgruppe unter Simponi 50 mg plus MTX ein relevantes klinisches Ansprechen, im Vergleich zu 7% der Patienten der Behandlungsgruppe unter Placebo plus MTX (p= 0,018). Von 159 Patienten, die bei der Randomisierung der Behandlung mit Simponi 50 mg plus MTX zugewiesen worden waren, befanden sich in Woche 104 noch 96 Patienten unter dieser Behandlung. Von diesen Patienten zeigten 85 ein ACR20-, 66 ein ACR50- und 53 ein ACR70-Ansprechen in Woche 104. Bei den Patienten, die in der Studie verblieben und mit Simponi behandelt wurden, wurden von Woche 104 bis Woche 256 ähnliche Raten von ACR20/50/70-Ansprechen beobachtet.
- +In der Studie GO-BEFORE wurde das relevante klinische Ansprechen bestimmt, welches definiert war als die Aufrechterhaltung eines ACR70-Ansprechens über einen zusammenhängenden Zeitraum von 6 Monaten. In Woche 52 erreichten 15% der Patienten der Behandlungsgruppe unter Simponi 50 mg plus MTX ein relevantes klinisches Ansprechen, im Vergleich zu 7% der Patienten der Behandlungsgruppe unter Placebo plus MTX (p=0,018). Von 159 Patienten, die bei der Randomisierung der Behandlung mit Simponi 50 mg plus MTX zugewiesen worden waren, befanden sich in Woche 104 noch 96 Patienten unter dieser Behandlung. Von diesen Patienten zeigten 85 ein ACR20-, 66 ein ACR50- und 53 ein ACR70-Ansprechen in Woche 104. Bei den Patienten, die in der Studie verblieben und mit Simponi behandelt wurden, wurden von Woche 104 bis Woche 256 ähnliche Raten von ACR20/50/70-Ansprechen beobachtet.
-Die Zahl der Patienten ohne Auftreten neuer Erosionen bzw. mit einer Veränderung des vdH-S-Gesamtscores von ≤0 gegenüber dem Ausgangswert war in der Behandlungsgruppe unter Simponi signifikant höher als in der Kontrollgruppe (p= 0,003). Die in Woche 52 beschriebenen radiologischen Befunde wurden bis Woche 104 aufrechterhalten. Bei den Patienten, die in der Studie verblieben und mit Simponi behandelt wurden, waren die radiologischen Befunde von Woche 104 bis Woche 256 ähnlich.
- +Die Zahl der Patienten ohne Auftreten neuer Erosionen bzw. mit einer Veränderung des vdH-S-Gesamtscores von ≤0 gegenüber dem Ausgangswert war in der Behandlungsgruppe unter Simponi signifikant höher als in der Kontrollgruppe (p=0,003). Die in Woche 52 beschriebenen radiologischen Befunde wurden bis Woche 104 aufrechterhalten. Bei den Patienten, die in der Studie verblieben und mit Simponi behandelt wurden, waren die radiologischen Befunde von Woche 104 bis Woche 256 ähnlich.
-a Die Zahl n gibt die Zahl der randomisierten Patienten wieder
-* p= 0,015
-** p= 0,044
- +a Die Zahl n gibt die Zahl der randomisierten Patienten wieder.
- +* p=0,015
- +** p=0,044
-In der Studie GO-FORWARD wurde in Woche 24 bei den mit Simponi behandelten Patienten im Vergleich zu Placebo eine klinisch relevante und statistisch signifikante Verbesserung der Lebensqualität gemäss dem Score für die körperliche Komponente des SF-36 aufgezeigt. Bei Patienten, die in dem Simponi-Behandlungsregime blieben, in das sie zu Studienbeginn randomisierte wurden, hielt die Verbesserung der körperlichen Komponente im SF-36 bis Woche 104 an. Bei den Patienten, die in der Studie verblieben und mit Simponi behandelt wurden, war die Verbesserung in der körperlichen Komponente im SF-36 von Woche 104 bis Woche 256 ähnlich.
-In den Studien GO-FORWARD und GO-AFTER wurde eine statistisch signifikante Verbesserung beim Parameter Erschöpfung beobachtet. Der Parameter Erschöpfung wurde bestimmt anhand der Fatigue-Skala des Fragebogensystems Functional Assessment of Chronic Illness Therapy (FACIT-F).
- +In der Studie GO-FORWARD wurde in Woche 24 bei den mit Simponi behandelten Patienten im Vergleich zu Placebo eine klinisch relevante und statistisch signifikante Verbesserung der Lebensqualität gemäss dem Score für die körperliche Komponente des SF-36 aufgezeigt. Bei Patienten, die in dem Simponi-Behandlungsregime blieben, in das sie zu Studienbeginn randomisierte wurden, hielt die Verbesserung der körperlichen Komponente im SF-36 bis Woche 104 an. Bei den Patienten, die in der Studie verblieben und mit Simponi behandelt wurden, war die Verbesserung in der körperlichen Komponente im SF-36 von Woche 104 bis Woche 256 ähnlich. In den Studien GO-FORWARD und GO-AFTER wurde eine statistisch signifikante Verbesserung beim Parameter Erschöpfung beobachtet. Der Parameter Erschöpfung wurde bestimmt anhand der Fatigue-Skala des Fragebogensystems Functional Assessment of Chronic Illness Therapy (FACIT-F).
-a Die Zahl n gibt die Zahl der randomisierten Patienten wieder; die tatsächliche Zahl der auswertbaren Patienten zu den einzelnen Endpunkten kann in Abhängigkeit vom Zeitpunkt variieren
- +a Die Zahl n gibt die Zahl der randomisierten Patienten wieder; die tatsächliche Zahl der auswertbaren Patienten zu den einzelnen Endpunkten kann in Abhängigkeit vom Zeitpunkt variieren.
-In der Woche 24 wurde bei den mit Simponi behandelten Patienten Verbesserungen bei den Parametern der für die Psoriasis-Arthritis charakteristischen peripheren Aktivität (z.B. Zahl geschwollener Gelenke, Zahl schmerzender/druckschmerzhafter Gelenke, Daktylitis und Enthesitis) festgestellt.
-Die Behandlung mit Simponi führte zu einer signifikanten Verbesserung der körperlichen Funktionsfähigkeit gemäss HAQ-DI sowie zu einer signifikanten Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität gemäss den Summenscores für die körperliche und für die psychische Komponente des SF-36. Bei Patienten, die bei dem Simponi-Behandlungsregime blieben, in das sie zu Studienbeginn randomisiert wurden, hielt das Ansprechen gemäss DAS28 und HAQ-DI bis Woche 104 an. Bei den Patienten, die in der Studie verblieben und mit Simponi behandelt wurden, war das Ansprechen gemäss DAS28 und HAQ-DI von Woche 104 bis Woche 256 ähnlich.
- +In der Woche 24 wurde bei den mit Simponi behandelten Patienten Verbesserungen bei den Parametern der für die Psoriasis-Arthritis charakteristischen peripheren Aktivität (z.B. Zahl geschwollener Gelenke, Zahl schmerzender/druckschmerzhafter Gelenke, Daktylitis und Enthesitis) festgestellt. Die Behandlung mit Simponi führte zu einer signifikanten Verbesserung der körperlichen Funktionsfähigkeit gemäss HAQ-DI sowie zu einer signifikanten Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität gemäss den Summenscores für die körperliche und für die psychische Komponente des SF-36. Bei Patienten, die bei dem Simponi-Behandlungsregime blieben, in das sie zu Studienbeginn randomisiert wurden, hielt das Ansprechen gemäss DAS28 und HAQ-DI bis Woche 104 an. Bei den Patienten, die in der Studie verblieben und mit Simponi behandelt wurden, war das Ansprechen gemäss DAS28 und HAQ-DI von Woche 104 bis Woche 256 ähnlich.
-Die Behandlung mit Simponi 50 mg verringerte die Progressionsrate der peripheren Gelenkschäden verglichen mit einer Placebo-Behandlung in Woche 24, bestimmt über die Veränderung des modifizierten vdH-S-Gesamtscores gegenüber dem Ausgangswert (Mittelwert + SD Score 0,27 + 1,3 in der Placebogruppe verglichen mit -0,16 + 1,3 in der Simponi-Gruppe; p= 0,011). Von 146 Patienten, die zu Simponi 50 mg randomisiert wurden, lagen in Woche 52 für 126 Patienten Röntgenaufnahmen vor, von denen 77% keine Progression verglichen mit dem Ausgangswert zeigten. In Woche 104 lagen für 114 Patienten Röntgenaufnahmen vor und 77% zeigten keine Progression zum Ausgangswert. Bei den Patienten, die in der Studie verblieben und mit Simponi behandelt wurden, zeigten ähnliche Anteile von Patienten von Woche 104 bis 256 keine Progression verglichen mit dem Ausgangswert.
- +Die Behandlung mit Simponi 50 mg verringerte die Progressionsrate der peripheren Gelenkschäden verglichen mit einer Placebo-Behandlung in Woche 24, bestimmt über die Veränderung des modifizierten vdH-S-Gesamtscores gegenüber dem Ausgangswert (Mittelwert + SD Score 0,27 + 1,3 in der Placebogruppe verglichen mit -0,16 + 1,3 in der Simponi-Gruppe; p=0,011). Von 146 Patienten, die zu Simponi 50 mg randomisiert wurden, lagen in Woche 52 für 126 Patienten Röntgenaufnahmen vor, von denen 77% keine Progression verglichen mit dem Ausgangswert zeigten. In Woche 104 lagen für 114 Patienten Röntgenaufnahmen vor und 77% zeigten keine Progression zum Ausgangswert. Bei den Patienten, die in der Studie verblieben und mit Simponi behandelt wurden, zeigten ähnliche Anteile von Patienten von Woche 104 bis 256 keine Progression verglichen mit dem Ausgangswert.
- +Axiale Spondyloarthritis
- +
-In den Wochen 14 und 24 wurde ausserdem ein statistisch signifikantes Ansprechen im Hinblick auf die BASDAI50-, BASDAI70- und BASDAI90-Kriterien (p ≤0,017) beobachtet. Verbesserungen bei den wichtigsten Parametern der Krankheitsaktivität wurden bei der ersten Beurteilung (Woche 4) nach der ersten Applikation von Simponi beobachtet und bis Woche 24 aufrechterhalten. Bei den Patienten, die in der Studie verblieben und mit Simponi behandelt wurden, wurden von Woche 24 bis 256 ähnliche BASDAI-Änderungsraten bezüglich Ausgangswert beobachtet. In Woche 14 wurde bei allen Patienten unabhängig von der Anwendung von DMARDs (MTX, Sulfasalazin und/oder Hydroxychloroquin), vom HLA-B27-Antigenstatus sowie vom CRP-Spiegel bei Studienbeginn eine konsistente Wirksamkeit gemäss dem ASAS20-Ansprechen beobachtet.
- +In den Wochen 14 und 24 wurde ausserdem ein statistisch signifikantes Ansprechen im Hinblick auf die BASDAI50-, BASDAI70- und BASDAI90-Kriterien (p ≤0,017) beobachtet. Verbesserungen bei den wichtigsten Parametern der Krankheitsaktivität wurden bei der ersten Beurteilung (Woche 4) nach der ersten Applikation von Simponi beobachtet und bis Woche 24 aufrechterhalten. Bei den Patienten, die in der Studie verblieben und mit Simponi behandelt wurden, wurden von Woche 24 bis 256 ähnliche BASDAI-Änderungsraten bezüglich Ausgangswert beobachtet. In Woche 14 wurde bei allen Patienten unabhängig von der Anwendung von DMARDs (MTX, Sulfasalazin und/oder Hydroxychloroquin), vom HLA-B27-Antigenstatus sowie vom CRP-Spiegel bei Studienbeginn eine konsistente Wirksamkeit gemäss dem ASAS 20-Ansprechen beobachtet.
- +Nicht-radiographische axiale Spondyloarthritis
- +Die Wirksamkeit und Sicherheit von Simponi wurden in einer multizentrischen, randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie (GO AHEAD) bei 197 erwachsenen Patienten mit schwerer aktiver nicht-radiographischer axialer Spondyloarthritis (definiert als Patienten, welche die ASAS Klassifikationskriterien für axiale Spondyloarthritis, nicht aber die modifizierten New Yorker Kriterien für AS, erfüllten) untersucht. Die für diese Studie rekrutierten Patienten wiesen trotz bestehender oder vorangegangener NSAID Behandlung, eine aktive Erkrankung auf (definiert als BASDAI-Score ≥4 und ein Wert ≥4 auf der visuellen Analogskala [VAS] von 0 bis 10 cm für den Gesamt-Rückenschmerz) und waren nicht mit Biologika, einschliesslich TNF-Blockern, vorbehandelt. Die Patienten wurden randomisiert der subkutanen Verabreichung von Placebo oder Simponi 50 mg alle 4 Wochen zugewiesen. In Woche 16 traten die Patienten in eine unverblindete Phase ein, in der alle Patienten Simponi 50 mg subkutan alle 4 Wochen bis Woche 48 erhielten. Es wurden sowohl Analysen zur Gruppe aller behandelter Patienten (all treated, AT, n=197) als auch zur Gruppe mit Entzündungszeichen definiert durch erhöhtes CRP und aktuelle Hinweise auf Sakroiliitis im MRT zu Studienbeginn durchgeführt. Placebo-kontrollierte Wirksamkeitsdaten wurden bis Woche 16 gesammelt und analysiert. Der primäre Endpunkt war der Anteil der Patienten, die ein ASAS 20-Ansprechen in Woche 16 erreichten. Die wichtigsten Ergebnisse sind in Tabelle 6 dargestellt und beschrieben.
- +Tabelle 6
- +Wichtigste Ergebnisse zur Wirksamkeit in der Studie GO-AHEAD in Woche 16
- +Verbesserungen der Symptomatik
- + Gruppe aller behandelten Patienten (AT) Gruppe mit pos. CRP/pos. MRI
- + Placebo Simponi 50 mg Placebo Simponi 50 mg
- +na 100 97 27 26
- +Prozentualer Anteil der Responder unter den Patienten
- +ASAS 20 40% 71%** 37% 85%*
- +ASAS 40 23% 57%** 26% 69%*
- +ASAS 5/6 23% 54%** 26% 77%*
- +ASAS partielle Remission 18% 33%* 26% 31%
- +ASDAS-Cb <1,3 13% 33%* 18% 35%
- +BASDAI 50 30% 58%** 37% 69%*
- +Entzündungshemmung in den sakroiliakalen Gelenken gemessen mit MRT
- + Placebo Simponi 50 mg Placebo Simponi 50 mg
- +Nc 87 74 23 21
- +Mittlere Veränderung des SPARCCd MRT sakroiliakal-Gelenk-Scores -0,9 -5,3** -3,5 -8,2*
- +
- +a n=Anzahl randomisierte und behandelte Patienten
- +b Ankylosierende Spondylitis Disease Activity Score C-Reactive Protein (AT-Placebo, n=90; AT-Simponi 50 mg, n=88; pos. CRP/pos. MRI-Placebo, n=22; pos. CRP/pos. MRI-Simponi 50 mg, n=23)
- +c n=Anzahl Patienten mit Ausgangswert und MRT Daten in Woche 16
- +d SPARCC (Spondyloarthritis Research Consortium of Canada)
- +** p <0.0001 für Simponi im Vergleich zu Placebo
- +* p <0.05 für Simponi im Vergleich zu Placebo
- +Symptomatik:
- +Statistisch signifikante Verbesserungen der Symptomatik schwerer aktiver nr-axialer SpA wurden bei Patienten, die mit Simponi 50 mg behandelt wurden, im Vergleich zu Placebo in Woche 16 gezeigt (Tabelle 6). Schmerzen, beurteilt anhand der VAS für Gesamt-Rückenschmerzen und nächtlichen Rückenschmerzen, zeigten ebenfalls eine statistisch signifikante Verbesserung vom Ausgangswert bis Woche 16 (p <0,0001). Patienten, welche mit Simponi 50 mg behandelt wurden, zeigten eine statistisch signifikante Verbesserung der Krankheitsaktivität, gemessen am ASDAS-C (p <0,0001). Ähnliche Verbesserungen der Symptomatik wurden in Woche 16 bis 24 bei den Patienten, die in der Studie verblieben und mit Simponi 50 mg behandelt wurden, beobachtet.
- +Spinale Mobilität:
- +Die spinale Mobilität wurde mittels BASMI (Bath Ankylosing Spondylitis Metrology Index) bei Studienbeginn und in Woche 16 erfasst. Patienten, welche mit Simponi 50 mg behandelt wurden, zeigten statistisch signifikante Verbesserungen im Vergleich zu Patienten, die mit Placebo behandelt wurden (p <0,0001). Ähnliches BASMI-Ansprechen wurde bei den Patienten, die in der Studie verblieben und mit Simponi 50 mg behandelt wurden, in Woche 16 bis 24 beobachtet.
- +Entzündungshemmung, gemessen mit Magnetresonanztomographie (MRT):
- +Eine statistisch signifikante Verbesserung im SPARCC Score für sakroiliakale Gelenke gemessen mittels MRT, wurde bei Patienten, die mit Simponi 50 mg behandelt wurden, im Vergleich zu Placebo in Woche 16 gezeigt (Tabelle 6).
- +Körperliche Funktion:
- +Die Behandlung mit Simponi führte zu erheblichen Verbesserungen der körperlichen Funktionsfähigkeit beurteilt durch Änderungen des BASFI in Woche 16 (p<0,001) im Vergleich zum Ausgangswert. Die gesundheitsbezogene Lebensqualität gemäss dem Score für die körperliche Komponente des SF-36 war in Woche 16 ebenfalls signifikant verbessert.
-Tabelle 6
- +Tabelle 7
- Placebo N= 251 Simponi 200/100 mg N= 253
- + Placebo N=251 Simponi 200/100 mg N=253
-Patienten mit klinischem Ansprechen in Woche 6a 30% 51%***
-Patienten mit klinischer Remission in Woche 6b 6% 18%***
-Patienten mit Mukosaheilung in Woche 6c 29% 42%**
- +Patienten mit klinischem Ansprechen in Woche 6 a 30% 51%***
- +Patienten mit klinischer Remission in Woche 6 b 6% 18%***
- +Patienten mit Mukosaheilung in Woche 6 c 29% 42%**
- +
- +
- Placebod N= 154 Simponi 50 mg N= 151 Simponi 100 mg N= 151
- + Placebod N=154 Simponi 50 mg N=151 Simponi 100 mg N=151
-N = Anzahl Patienten
-*** p ≤0.001
-** p ≤0.01
-* p ≤0.05
-ᵃ definiert als Reduktion des Mayo Scores seit Studienbeginn um ≥30% und ≥3 Punkte, begleitet von einer Reduktion des Subscores Rectal Bleeding von ≥1 oder eines Subscores Rectal Bleeding von 0 oder 1
- +N= Anzahl Patienten
- +*** p≤0.001
- +** p≤0.01
- +* p≤0.05
- +a definiert als Reduktion des Mayo Scores seit Studienbeginn um ≥30% und ≥3 Punkte, begleitet von einer Reduktion des Subscores Rectal Bleeding von ≥1 oder eines Subscores Rectal Bleeding von 0 oder 1.
-e Die Patienten wurden alle 4 Wochen in Bezug auf ihre CU Krankheitsaktivität anhand des partiellen Mayo Scores beurteilt (ein Verlust des Ansprechens wurde durch Endoskopie bestätigt). Deshalb war ein Patient mit aufrechterhaltenem Ansprechen bei jeder Auswertung bis Woche 54 in einem Zustand von anhaltendem klinischem Ansprechen
-ᶠ Ein Patient musste in Woche 30 und 54 in Remission sein (ohne einen Verlust des Ansprechens zu jedem Zeitpunkt bis Woche 54 zu zeigen), um eine anhaltende Remission zu erreichen
- +e Die Patienten wurden alle 4 Wochen in Bezug auf ihre CU Krankheitsaktivität anhand des partiellen Mayo Scores beurteilt (ein Verlust des Ansprechens wurde durch Endoskopie bestätigt). Deshalb war ein Patient mit aufrechterhaltenem Ansprechen bei jeder Auswertung bis Woche 54 in einem Zustand von anhaltendem klinischem Ansprechen.
- +f Ein Patient musste in Woche 30 und 54 in Remission sein (ohne einen Verlust des Ansprechens zu jedem Zeitpunkt bis Woche 54 zu zeigen), um eine anhaltende Remission zu erreichen.
-Nach subkutanen Applikationen von 50 mg Golimumab bei Patienten mit RA, PsA oder AS in Abständen von 4 Wochen erreichte die Serumkonzentration in Woche 12 ein Fliessgleichgewicht. Bei begleitender Anwendung von MTX führte die Therapie mit Golimumab 50 mg s. c. alle 4 Wochen zu einem mittleren Serum-Talspiegel im Fliessgleichgewicht (± Standardabweichung) von ca. 0,6 ± 0,4 μg/ml bei RA-Patienten mit aktiver RA trotz MTX-Therapie bzw. von ca. 0,5 ± 0,4 μg/ml bei Patienten mit aktiver PsA bzw. von ca. 0,8 ± 0,4 μg/ml bei Patienten mit AS.
- +Nach subkutanen Applikationen von 50 mg Golimumab bei Patienten mit RA, PsA oder AS in Abständen von 4 Wochen erreichte die Serumkonzentration in Woche 12 ein Fliessgleichgewicht. Bei begleitender Anwendung von MTX führte die Therapie mit Golimumab 50 mg s. c. alle 4 Wochen zu einem mittleren Serum-Talspiegel im Fliessgleichgewicht (± Standardabweichung) von ca. 0,6 ± 0,4 μg/ml bei RA-Patienten mit aktiver RA trotz MTX-Therapie bzw. von ca. 0,5 ± 0,4 μg/ml bei Patienten mit aktiver PsA bzw. von ca. 0,8 ± 0,4 μg/ml bei Patienten mit AS. Die mittleren Serum-Talspiegel im Fliessgleichgewicht von Golimumab bei Patienten mit nr-axialer SpA waren ähnlich jener, die bei Patienten mit AS nach subkutaner Verabreichung von 50 mg Golimumab alle 4 Wochen beobachtet wurden.
-Im Kühlschrank lagern (2-8 °C). Nicht einfrieren.
- +Im Kühlschrank lagern (2 °C-8 °C). Nicht einfrieren.
-Januar 2015.
-S-HQSPC-MK8259-SOi-072014/MK8259-CHE-2015-010461
- +Dezember 2015.
- +S-HQSPC-MK8259-SOi-072015/MK8259-CHE-2016-012178
|
|