| 102 Änderungen an Fachinfo Cefuroxim Fresenius i.v. 750 mg |
-Die Durchstechflasche zu 750 mg Cefuroxim enthält 39 mg Natrium.
-Die Durchstechflasche zu 1500 mg Cefuroxim enthält 78 mg Natrium.
- +Die Durchstechflasche zu 750 mg Cefuroxim enthält 39 mg Natrium.
- +Die Durchstechflasche zu 1500 mg Cefuroxim enthält 78 mg Natrium.
-Durchstechflasche zu 750 mg und 1500 mg Cefuroxim.
- +Durchstechflasche zu 750 mg und 1500 mg Cefuroxim.
-Anwendungsgebiet Dosierung
- + Anwendungsgebiet Dosierung
-Komplizierte Harnwegsinfektionen 1,5 g intravenös alle 8 Stunden
- +Komplizierte Harnwegsinfektionen 1.5 g intravenös alle 8 Stunden
-Schwere Infektionen 750 mg intravenös alle 6 Stunden 1,5 g intravenös alle 8
- +Schwere Infektionen 750 mg intravenös alle 6 Stunden 1.5 g intravenös alle 8
-Prophylaxe von Infektionen bei 1,5 g bei der Narkoseeinleitung Dies kann um zwei 750
- +Prophylaxe von Infektionen bei 1.5 g bei der Narkoseeinleitung Dies kann um zwei 750
-Prophylaxe von Infektionen bei 1,5 g bei der Narkoseeinleitung gefolgt von 750 mg
- +Prophylaxe von Infektionen bei 1.5 g bei der Narkoseeinleitung gefolgt von 750 mg
-
- Säuglinge und Kleinkinder >3 Wochenund Säuglinge(Geburt bis 3
- + Säuglinge und Kleinkinder >3 Wochen und Säuglinge (Geburt bis 3
-Ambulant erworbene Pneumonie 30 bis 100 mg/kg/Tag intravenös, 30 bis 100 mg/kg/Tag
- verteilt auf drei bis vier Einzeldosen; intravenös, verteilt auf
- eine Dosis von 60 mg/kg/Tag ist für die zwei bis drei Einzeldosen
- meisten Infektionen geeignet. (vgl. "Pharmakokinetik" )
- +Ambulant erworbene Pneumonie 30 bis 100 mg/kg/Tag (intravenös), 30 bis 100 mg/kg/Tag
- + verteilt auf drei bis vier Einzeldosen; (intravenös), verteilt auf
- + eine Dosis von 60 mg/kg/Tag ist für zwei bis drei Einzeldosen
- + die meisten Infektionen geeignet. (vgl. "Pharmakokinetik" )
-
-Sowohl tierexperimentelle als auch klinische Ergebnisse zeigen eine sehr gute Nierenverträglichkeit von Cefuroxim. Trotzdem sollte bei Patienten mit offensichtlich eingeschränkter Nierenfunktion die Dosis reduziert werden, um eine verlangsamte Ausscheidung kompensieren zu können. Es gelten folgende Richtlinien:
-Kreatinin-Clearance T½ (h) Dosierung in mg
-≥20 ml/min/1,73 m2 1,7–2,6 Es ist nicht notwendig, die Standarddosis
- +Sowohl tierexperimentelle als auch klinische Ergebnisse zeigen eine sehr gute Nierenverträglichkeit von Cefuroxim. Trotzdem sollte bei Patienten mit offensichtlich eingeschränkter Nierenfunktion die Dosis reduziert werden, um eine verlangsamte Ausscheidung kompensieren zu können.
- +Es gelten folgende Richtlinien:
- + Kreatinin-Clearance T1/2 (h) Dosierung in mg
- +≥20 ml/min/1.73 m2 1.7-2.6 Es ist nicht notwendig, die Standarddosis
- 1,5 g)
-10-20 ml/min/1,73 m2 4,3–6,5 zweimal täglich 750 mg
-<10 ml/min/1,73 m2 14,8–22,3 einmal täglich 750 mg
-Hämodialyse-Patienten 3,75 Am Ende jeder Dialysesitzung sollte eine
- + 1.5 g)
- +10-20 ml/min/1.73 m2 4.3-6.5 zweimal täglich 750 mg
- +<10 ml/min/1.73 m2 14.8-22.3 einmal täglich 750 mg
- +Hämodialyse-Patienten 3.75 Am Ende jeder Dialysesitzung sollte eine
-Patienten mit Nierenversagen auf 7,9–12,6 (CAVH) 1,6 zweimal täglich 750 mg; für
- +Patienten mit Nierenversagen auf 7.9-12.6 (CAVH) 1.6 zweimal täglich 750 mg; für
-
-Schwere Überempfindlichkeit (z.B. anaphylaktische Reaktion) gegen andere Betalaktam-Antibiotika (Penicilline, Carbapeneme und Monobactame) in der Krankheitsgeschichte.
- +Schwere Überempfindlichkeit (z.B. anaphylaktische Reaktion) gegen andere Betalactam-Antibiotika (Penicilline, Carbapeneme und Monobactame) in der Krankheitsgeschichte.
-Vorsicht ist bei Penicillin-Allergie geboten, besonders bei Anaphylaxie in der Anamnese, wegen möglicher Kreuzallergie.
- +Vorsicht ist bei Penicillin-Allergie geboten, besonders bei Anaphylaxie in der Anamnese, wegen möglicher Kreuzallergie. Wie bei allen Beta-Lactam-Antibiotika wurden schwerwiegende und gelegentlich tödliche Überempfindlichkeitsreaktionen berichtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
- +Bei schweren Überempfindlichkeitsreaktionen muss die Behandlung mit Cefuroxim Fresenius i.v. sofort abgebrochen und geeignete Notfallmassnahmen eingeleitet werden. Vor Beginn der Behandlung sollte festgestellt werden, ob der Patient in der Vorgeschichte schwere Überempfindlichkeitsreaktionen auf Cefuroxim, andere Cephalosporine oder eine andere Art von Beta-Lactam-Wirkstoff hatte. Vorsicht ist geboten, wenn Cefuroxim Fresenius i.v. Patienten verabreicht wird, bei denen in der Vorgeschichte eine nicht schwere Überempfindlichkeit gegen andere Beta-Lactam-Wirkstoffe aufgetreten ist.
-Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme und akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP) wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Laktam-Antibiotika, einschliesslich Cefuroxim Natrium, berichtet (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ).
- +Schwere kutane Arzneimittelreaktionen
- +Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme und akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP) wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Lactam-Antibiotika, einschliesslich Cefuroxim Natrium, berichtet (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Wie bei anderen Antibiotika kann bei Behandlung mit Cefuroxim ein gesteigertes Wachstum von Candida vorkommen. Bei längerer Behandlung kann ebenfalls ein gesteigertes Wachstum von nicht empfindlichen Keimen (z.B. Enterokokken, Clostridium difficile) vorkommen, was eine Unterbrechung der Behandlung erforderlich machen kann. Eine genaue Beobachtung des Patienten ist daher wesentlich. Tritt während der Behandlung eine Superinfektion auf, sind entsprechende Massnahmen zu ergreifen.
- +Wie bei anderen Antibiotika kann bei Behandlung mit Cefuroxim ein gesteigertes Wachstum von Candida vorkommen. Bei längerer Behandlung kann ebenfalls ein gesteigertes Wachstum von nicht empfindlichen Keimen (z.B. Enterokokken, Clostridioides difficile) vorkommen, was eine Unterbrechung der Behandlung erforderlich machen kann. Eine genaue Beobachtung des Patienten ist daher wesentlich. Tritt während der Behandlung eine Superinfektion auf, sind entsprechende Massnahmen zu ergreifen.
-Cefuroxim Fresenius i.v. Pulver zur Herstellung einer Injektions- oder Infusionslösung enthält 39 mg Natrium pro Cefuroxim Fresenius i.v. 750 mg bzw. 78 mg Natrium pro Cefuroxim Fresenius i.v. 1500 mg. Dies entspricht 1,95% bzw, 3,9% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g. Die maximale tägliche Dosis dieses Arzneimittels entspricht 11,7% der von der WHO empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme. Dies ist bei Personen unter Natriumkontrollierter Diät zu berücksichtigen.
- +Cefuroxim Fresenius i.v. Pulver zur Herstellung einer Injektions- oder Infusionslösung enthält 39 mg Natrium pro Cefuroxim Fresenius i.v. 750 mg bzw. 78 mg Natrium pro Cefuroxim Fresenius i.v. 1500 mg. Dies entspricht 1.95% bzw. 3.9% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g. Die maximale tägliche Dosis dieses Arzneimittels entspricht 11.7% der von der WHO empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme. Dies ist bei Personen unter Natrium-kontrollierter Diät zu berücksichtigen.
-Probenecid verzögert die Ausscheidung von Cefuroxim Fresenius i.v. durch die Nieren. Es erhöht dadurch die Konzentration und verlängert die Verweildauer von Cefuroxim im Organismus. Die gleichzeitige Anwendung von Probenicid wird nicht empfohlen.
- +Probenecid verzögert die Ausscheidung von Cefuroxim Fresenius i.v. durch die Nieren. Es erhöht dadurch die Konzentration und verlängert die Verweildauer von Cefuroxim im Organismus. Die gleichzeitige Anwendung von Probenecid wird nicht empfohlen.
-Cefuroxim tritt in geringer Menge in die Muttermilch über. Beim gestillten Säugling ist die Möglichkeit einer Sensibilisierung, von Durchfällen und einer Sprosspilzbesiedlung nicht auszuschliessen. Während der Behandlung mit Cefuroxim Fresenius i.v. soll nur in zwingenden Fällen gestillt werden.
- +Cefuroxim tritt in geringer Menge in die Muttermilch über. Beim gestillten Säugling ist die Möglichkeit einer Sensibilisierung, von Durchfällen und einer Sprosspilzbesiedlung nicht auszuschliessen. Es muss entschieden werden, ob das Stillen oder die Cefuroxim-Therapie abgebrochen/unterlassen wird, wobei der Nutzen des Stillens für das Kind und der Nutzen der Therapie für die Frau zu berücksichtigen sind.
-sehr häufig ≥1/10,
-häufig ≥1/100 und <1/10,
-gelegentlich ≥1/1'000 und <1/100,
-selten ≥1/10'000 und <1/1'000,
-sehr selten <1/10'000.
- +sehr häufig ≥1/10, häufig ≥1/100 und <1/10, gelegentlich ≥1/1'000 und <1/100, selten ≥1/10'000 und <1/1'000, sehr selten <1/10'000.
-Siehe auch unter "Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes" und "Erkrankungen der Nieren und Harnwege" .
- +Siehe auch unter "Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes" und "Erkrankungen der Nieren und Harnwege" .
-Sehr selten: Colitis pseudomembranacea (durch Clostridium difficile verursacht; kann während oder nach der Behandlung auftreten, siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Sehr selten: Colitis pseudomembranacea (durch Clostridioides difficile verursacht; kann während oder nach der Behandlung auftreten, siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
-Häufig: Reaktionen an der Injektionsstelle, einschliesslich Schmerz und Thrombophlebitis. Thrombophlebitis lässt sich allerdings durch langsames Injizieren (über 3–5 Minuten) weitgehend vermeiden.
- +Häufig: Reaktionen an der Injektionsstelle, einschliesslich Schmerz und Thrombophlebitis. Thrombophlebitis lässt sich allerdings durch langsames Injizieren (über 3–5 Minuten) weitgehend vermeiden.
-Eine Überdosierung parenteraler Cephalosporine kann Krämpfe verursachen (Dosierungsanpassung bei eingeschränkter Nierenfunktion beachten). Treten Krämpfe auf, sollte Cefuroxim Fresenius i.v. sofort abgesetzt werden. Eine Behandlung mit Antikonvulsiva kann angebracht sein. Bei starker Überdosierung kann eine Hämodialyse sinnvoll sein.
- +Eine Überdosierung parenteraler Cephalosporine kann neurologische Folgeerscheinungen wie Enzephalopathie, Krämpfe und Koma verursachen (Dosierungsanpassung bei eingeschränkter Nierenfunktion beachten, da Symptome einer Überdosierung auftreten können). Treten Krämpfe auf, sollte Cefuroxim Fresenius i.v. sofort abgesetzt werden. Eine Behandlung mit Antikonvulsiva kann angebracht sein. Bei starker Überdosierung kann eine Hämodialyse sinnvoll sein.
-Cefuroxim ist ein halbsynthetisches Cephalosporin der 2. Generation zur parenteralen Applikation. Die bakterizide Wirksamkeit von Cefuroxim ergibt sich aus der Hemmung der Zellwandsynthese.
- +Cefuroxim ist ein halbsynthetisches Cephalosporin der 2. Generation zur parenteralen Applikation. Die bakterizide Wirksamkeit von Cefuroxim ergibt sich aus der Hemmung der Zellwandsynthese.
- +Resistenzmechanismen
- +Eine bakterielle Resistenz gegen Cefuroxim kann auf einem oder mehreren der folgenden Mechanismen beruhen:
- +-Hydrolyse durch Betalactamasen einschliesslich (jedoch nicht beschränkt auf) Betalactamasen mit erweitertem Spektrum (extended-spectrum beta-lactamases, ESBLs) und AmpC-Enzyme hydrolysiert werden, die bei bestimmten Gram-negativen Bakterienarten induziert oder stabil dereprimiert werden können
- +verminderte Affinität von Penicillin-bindenden Proteinen für Cefuroxim
- +-Impermeabilität der äusseren Membran, wodurch der Zugang für Cefuroxim zu Penicillin-bindenden Proteinen in Gram-negativen Bakterien eingeschränkt wird
- +bakterielle Efflux-Pumpen
- +Organismen, die eine Resistenz gegen andere injizierbare Cephalosporine entwickelt haben, sind höchstwahrscheinlich resistent gegen Cefuroxim. Abhängig vom Resistenzmechanismus können Organismen mit erworbener Resistenz gegen Penicilline eine verminderte Empfindlichkeit oder Resistenz gegen Cefuroxim aufweisen.
- +Eine Kreuzresistenz kann, wie bei anderen Penicillinen und Cephalosporinen, innerhalb derselben Antibiotikaklasse auftreten.
- +
-Die Prävalenz erworbener Resistenzen schwankt in Abhängigkeit von der geographischen Region sowie im Zeitverlauf und kann bei bestimmten Spezies sehr hoch sein. Informationen zur Resistenz in der jeweiligen Region sind vorteilhaft, insbesondere bei der Behandlung schwerer Infektionen.
- +Grenzwerte der Empfindlichkeitstestung
- +Die Interpretationskriterien für die Empfindlichkeitstestung wurden vom European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing (EUCAST) für Cefuroxim Natrium festgelegt und sind hier aufgeführt: www.eucast.org (Rubrik Clinical Breakpoints).
- +Mikrobiologische Empfindlichkeiten
- +Die Prävalenz erworbener Resistenzen schwankt in Abhängigkeit von der geographischen Region sowie im Zeitverlauf und kann bei bestimmten Spezies sehr hoch sein. Informationen zur Resistenz in der jeweiligen Region sind vorteilhaft, insbesondere bei der Behandlung schwerer Infektionen.
-Streptococcus pyogenes* (und andere β-hämolysierende Streptokokken)
-Staphylococcus aureus (methicillin-empfindliche Isolate)+
-Koagulase-negative Staphylokokken (methicillin-empfindliche Isolate)
- +-Streptococcus pyogenes* (und andere β-hämolysierende Streptokokken)
- +-Staphylococcus aureus (methicillin-empfindliche Isolate)+
- +-Koagulase-negative Staphylokokken (methicillin-empfindliche Isolate)
-Haemophilus influenzae (inkl. ampicillinresistente Stämme)*
-Haemophilus parainfluenzae*
-Moraxella catarrhalis*
- +-Haemophilus influenzae (inkl. ampicillinresistente Stämme)*
- +-Haemophilus parainfluenzae*
- +-Moraxella catarrhalis*
-Streptococcus pneumoniae*
-Streptococcus-viridans-Gruppe
- +-Streptococcus pneumoniae*
- +-Streptococcus-viridans-Gruppe
-Bordetella pertussis
-Citrobacter spp. ohne C. freundii
-Enterobacter spp. ohne E. aerogenes und E. cloacae
-Escherichia coli*
-Klebsiella spp. inkl. K. pneumoniae*
-Proteus mirabilis
-Proteus spp. ohne P. penneri und P. vulgaris
-Providencia spp.
-Salmonella spp.
- +-Bordetella pertussis
- +-Citrobacter spp. ohne C. freundii
- +-Enterobacter spp. ohne E. aerogenes und E. cloacae
- +-Escherichia coli*
- +-Klebsiella spp. inkl. K. pneumoniae*
- +-Proteus mirabilis
- +-Proteus spp. ohne P. penneri und P. vulgaris
- +-Providencia spp.
- +-Salmonella spp.
-Clostridium spp. ohne C. difficile
-Peptostreptococcus spp.
-Propionibacterium spp.
- +-Clostridium spp. ohne C. difficile
- +-Peptostreptococcus spp.
- +-Propionibacterium spp.
-Bacteroides spp. ohne B. fragilis
-Fusobacterium spp.
- +-Bacteroides spp. ohne B. fragilis
- +-Fusobacterium spp.
-Enterococcus spp. inkl. E. faecalis und E. faecium
-Listeria monocytogenes
- +-Enterococcus spp. inkl. E. faecalis und E. faecium
- +-Listeria monocytogenes
-Acinetobacter spp.
-Burkholderia cepacia
-Campylobacter spp.
-Citrobacter freundii
-Enterobacter aerogenes
-Enterobacter cloacae
-Morganella morganii
-Proteus penneri
-Proteus vulgaris
-Pseudomonas spp. inkl. P. aeruginosa
-Serratia spp.
-Stenotrophomonas maltophilia
- +-Acinetobacter spp.
- +-Burkholderia cepacia
- +-Campylobacter spp.
- +-Citrobacter freundii
- +-Enterobacter aerogenes
- +-Enterobacter cloacae
- +-Morganella morganii
- +-Proteus penneri
- +-Proteus vulgaris
- +-Pseudomonas spp. inkl. P. aeruginosa
- +-Serratia spp.
- +-Stenotrophomonas maltophilia
-Clostridium difficile
- +-Clostridium difficile
-Bacteroides fragilis
- +-Bacteroides fragilis
-Chlamydia species
-Mycoplasma species
-Legionella species
- +-Chlamydia species
- +-Mycoplasma species
- +-Legionella species
-Grenzwerte für Cefuroxim-Natrium
-Vom European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing (EUCAST) wurden die folgenden Grenzwerte der minimalen Hemmkonzentration (MHK) festgelegt:
-Erreger Grenzwerte (mg/L)
- S R
-Enterobacteriaceae1 ≤82 >8
-Staphylococcus spp. –3 –3
-Streptococcus A, B, C und G –4 –4
-Streptococcus pneumoniae ≤0,5 >1
-Streptococcus (sonstige) ≤0,5 >0,5
-Haemophilus influenzae ≤1 >2
-Moraxella catarrhalis ≤4 >8
-Nicht speziesspezifische Grenzwerte1 ≤45 >85
-1 Die Cephalosporin-Grenzwerte für Enterobacteriaceae
-erfassen alle klinisch relevanten Resistenzmechanismen
-(einschliesslich ESBL und plasmidvermittelte AmpC).
-Einige Betalactamasen-produzierende Stämme sind bei
-Anwendung dieser Grenzwerte sensibel oder intermediär
-gegenüber Cephalosporinen der dritten oder vierten
-Generation und sollten entsprechend berichtet werden,
-d.h. das Vorhandensein oder Fehlen von ESBL hat für
-sich allein keinen Einfluss auf die Klassifizierung der
-Sensibilität. In vielen Bereichen sind Nachweis und
-Charakterisierung von ESBL als Instrument für die
-Infektionskontrolle empfehlenswert oder zwingend
-erforderlich. 2 Grenzwert bezieht sich auf eine
-Dosierung von dreimal 1,5 g und ausschliesslich auf E.
-coli, P. mirabilis und Klebsiella spp. 3 Für
-Staphylokokken wird die Sensibilität auf Cephalosporine
-von der Methicillin-Empfindlichkeit abgeleitet;
-ausgenommen hiervon sind Ceftazidim, Cefixim und
-Ceftibuten, die keine Grenzwerte aufweisen und daher
-bei Infektionen mit Staphylokokken nicht eingesetzt
-werden sollen. 4 Die Betalaktam-Empfindlichkeit
-beta-hämolysierender Streptokokken der Gruppen A, B, C
-und G wird von deren Penicillin-Empfindlichkeit
-abgeleitet. 5 Grenzwert gilt für eine tägliche
-intravenöse Dosis von dreimal 750 mg und hochdosierte
-Gabe von mindestens dreimal 1,5 g.
-
-
-S = sensibel, R = resistent
-Eine bakterielle Resistenz kann natürlich oder erworben sein.
-Resistenzmechanismen
-Eine bakterielle Resistenz gegen Cefuroxim kann auf einem oder mehreren der folgenden Mechanismen beruhen:
--Hydrolyse durch Betalaktamasen einschliesslich (jedoch nicht beschränkt auf) Betalaktamasen mit erweitertem Spektrum (extended-spectrum beta-lactamases, ESBLs) und AmpC-Enzyme hydrolysiert werden, die bei bestimmten Gram-negativen Bakterienarten induziert oder stabil dereprimiert werden können
-verminderte Affinität von Penicillin-bindenden Proteinen für Cefuroxim
--Impermeabilität der äusseren Membran, wodurch der Zugang für Cefuroxim zu Penicillin-bindenden Proteinen in Gram-negativen Bakterien eingeschränkt wird
-bakterielle Efflux-Pumpen
-Organismen, die eine Resistenz gegen andere injizierbare Cephalosporine entwickelt haben, sind höchstwahrscheinlich resistent gegen Cefuroxim. Abhängig vom Resistenzmechanismus können Organismen mit erworbener Resistenz gegen Penicilline eine verminderte Empfindlichkeit oder Resistenz gegen Cefuroxim aufweisen.
-Eine Kreuzresistenz kann, wie bei anderen Penicillinen und Cephalosporinen, innerhalb derselben Antibiotikaklasse auftreten.
-Nach einer i.v.-Injektion einer Einzeldosis von 500 mg bzw. 1000 mg über 3 Minuten beträgt die Serumkonzentration unmittelbar nach der Injektion 66 µg/ml resp. 99 µg/ml.
-Bei einer i.v. Infusion über 30 Minuten von 500 mg bzw. 750 mg Cefuroxim werden Serumkonzentrationen von 38 µg/ml resp. 52 µg/ml erreicht.
- +Nach einer i.v.-Injektion einer Einzeldosis von 500 mg bzw. 1'000 mg über 3 Minuten beträgt die Serumkonzentration unmittelbar nach der Injektion 66 µg/ml resp. 99 µg/ml.
- +Bei einer i.v. Infusion über 30 Minuten von 500 mg bzw. 750 mg Cefuroxim werden Serumkonzentrationen von 38 µg/ml resp. 52 µg/ml erreicht.
-Nach einer i.v.-Injektion wird das Antibiotikum in den meisten Körperflüssigkeiten und Geweben verteilt. Das Verteilungsvolumen liegt bei gesunden Erwachsenen zwischen 9,3 und 15,8 l/1,73 m². Die Eiweissbindung beträgt 33–50%, je nach Bestimmungsmethode.
-Hohe Wirkstoffkonzentrationen werden in den Nieren, Herz, Gallenblase, Leber, Prostata, Ovarien, Uterus, Knochen, Fettgewebe, Speichel, Bronchialsekret, Wundexsudaten, Kammerwasser, Synovialflüssigkeit, Perikardialflüssigkeit, Peritonealflüssigkeit und Pleuralflüssigkeit nachgewiesen. Cefuroxim passiert die Blut-/Hirnschranke nur bei entzündeten Meningen.
-Cefuroxim passiert die Placentaschranke. Cefuroxim geht in die Muttermilch über.
- +Nach einer i.v.-Injektion wird das Antibiotikum in den meisten Körperflüssigkeiten und Geweben verteilt. Das Verteilungsvolumen liegt bei gesunden Erwachsenen zwischen 9.3 und 15.8 l/1.73 m². Die Eiweissbindung beträgt 33-50%, je nach Bestimmungsmethode.
- +Hohe Wirkstoffkonzentrationen werden in den Nieren, Herz, Gallenblase, Leber, Prostata, Ovarien, Uterus, Knochen, Fettgewebe, Speichel, Bronchialsekret, Wundexsudaten, Kammerwasser, Synovialflüssigkeit, Perikardialflüssigkeit, Peritonealflüssigkeit und Pleuralflüssigkeit nachgewiesen. Cefuroxim passiert die Blut-Hirnschranke nur bei entzündeten Meningen.
- +Cefuroxim passiert die Plazentaschranke. Cefuroxim geht in die Muttermilch über.
-Cefuroxim wird nicht metabolisiert und im Laufe von 24 Stunden unverändert über die Nieren ausgeschieden.
- +Cefuroxim wird nicht metabolisiert und im Laufe von 24 Stunden unverändert über die Nieren ausgeschieden.
-Die Serumhalbwertszeit nach i.v. Injektion beträgt 1–2 Stunden. 90–100% einer Dosis werden im Laufe von 24 Stunden in antibiotisch wirksamer Form mit dem Urin ausgeschieden, die Hauptmenge in den ersten 6 Stunden. Die Ausscheidung erfolgt etwa zu gleichen Teilen mittels tubulärer Sekretion und glomerulärer Filtration.
- +Die Serumhalbwertszeit nach i.v. Injektion beträgt 1-2 Stunden. 90-100% einer Dosis werden im Laufe von 24 Stunden in antibiotisch wirksamer Form mit dem Urin ausgeschieden, die Hauptmenge in den ersten 6 Stunden. Die Ausscheidung erfolgt etwa zu gleichen Teilen mittels tubulärer Sekretion und glomerulärer Filtration.
- +Die durchschnittliche renale Clearance liegt zwischen 114 und 170 ml/min/1.73 m² nach Verabreichung von i.v. über den Dosierungsbereich von 250 bis 1000 mg.
- +
-Niereninsuffizienz: Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen wird die Serum-Halbwertszeit verlängert. Die Verweildauer der Substanz im Organismus hängt vom Schweregrad der Nierenfunktionsstörung ab. Bei anurischen Patienten wurden Halbwertszeiten von 15–22 Stunden gemessen.
-Pädiatrie: Beim Neugeborenen verhält sich die Halbwertszeit umgekehrt proportional zum Alter. Beim 3 Tage alten Neugeborenen (oder jünger) wurden Serumhalbwertszeiten von 5–6 Stunden gemessen.
- +Niereninsuffizienz: Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen wird die Serumhalbwertszeit verlängert. Die Verweildauer der Substanz im Organismus hängt vom Schweregrad der Nierenfunktionsstörung ab. Bei anurischen Patienten wurden Halbwertszeiten von 15–22 Stunden gemessen.
- +Pädiatrie: Beim Neugeborenen verhält sich die Halbwertszeit umgekehrt proportional zum Gestationsalter. Beim 3 Tage alten Neugeborenen (oder jünger) wurden Serumhalbwertszeiten von 5-6 Stunden gemessen. In den ersten Lebenswochen kann die Serumhalbwertszeit von Cefuroxim das 3- bis 5-fache der Serumhalbwertszeit von Erwachsenen betragen. Bei älteren Säuglingen (im Alter von >3 Wochen) und bei Kindern ist die Serumhalbwertszeit von 60 bis 90 Minuten jedoch ähnlich wie bei Erwachsenen.
-Cefuroxim Fresenius i.v. ist bei 2–8°C 5 Stunden haltbar, wenn es in Aqua ad iniect. oder NaCl 0,9% oder Glucose 5% aufgelöst wird. Die Farbintensität der hergestellten Lösungen kann sich innerhalb dieser Zeitspanne vertiefen, ohne dass sich Wirkung und Verträglichkeit ändern.
- +Cefuroxim Fresenius i.v. ist bei 2-8°C 5 Stunden haltbar, wenn es in Aqua ad iniect. oder NaCl 0.9% oder Glucose 5% aufgelöst wird. Die Farbintensität der hergestellten Lösungen kann sich innerhalb dieser Zeitspanne vertiefen, ohne dass sich Wirkung und Verträglichkeit ändern.
-Die Durchstechflaschen sind bei Raumtemperatur (15–25°C) und vor Licht geschützt in der Originalpackung aufzubewahren.
- +Die Durchstechflaschen sind bei Raumtemperatur (15-25°C) und vor Licht geschützt in der Originalpackung aufzubewahren.
--NaCl 0,9%
- +-NaCl 0.9%
-Der 750 mg-Durchstechflasche müssen mindestens 6 ml Aqua ad iniect. zugefügt werden, der 1500 mg-Durchstechflasche 15 ml, um eine klare Lösung zu erhalten. Diese Lösungen können langsam (in 3–5 Minuten) direkt i.v. injiziert werden.
- +Der 750 mg-Durchstechflasche müssen mindestens 6 ml Aqua ad iniect. zugefügt werden, der 1500 mg-Durchstechflasche 15 ml, um eine klare Lösung zu erhalten. Diese Lösungen können langsam (in 3-5 Minuten) direkt i.v. injiziert werden.
-1500 mg Cefuroxim Fresenius i.v. Trockensubstanz werden in 15 ml Aqua ad iniect. gelöst und zu 50-100 ml Infusionslösung (kompatible Infusionslösungen oben angegeben) hinzugefügt.
- +1500 mg Cefuroxim Fresenius i.v. Trockensubstanz werden in 15 ml Aqua ad iniect. gelöst und zu 50-100 ml Infusionslösung (kompatible Infusionslösungen oben angegeben) hinzugefügt.
-Bei Zugabe zu einer Dauertropfinfusion werden 1500 mg Cefuroxim Fresenius i.v. in 20 ml Aqua ad iniect. gelöst und in erforderlicher Menge der Infusionslösung beigegeben.
- +Bei Zugabe zu einer Dauertropfinfusion werden 1500 mg Cefuroxim Fresenius i.v. in 20 ml Aqua ad iniect. gelöst und in erforderlicher Menge der Infusionslösung beigegeben.
-Cefuroxim Fresenius i.v. Trockensub 750 mg Durchstfl 10. [B]
-Cefuroxim Fresenius i.v. Trockensub 1500 mg Durchstfl 10. [B]
- +Cefuroxim Fresenius i.v. Trockensub 750 mg Durchstechflaschen 10. [A]
- +Cefuroxim Fresenius i.v. Trockensub 1500 mg Durchstechflaschen 10. [A]
-April 2023.
- +Oktober 2025.
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