| 36 Änderungen an Fachinfo Oracea |
-AMZV
-1 Hartkapsel enthält 40 mg Doxycyclin (als Monohydrat), wovon 30 mg in einer schnell freisetzenden Form und 10 mg in einer retardiert freisetzenden Form vorliegen.
- +1 Hartkapsel enthält 40 mg Doxycyclin (als Monohydrat), wovon 30 mg in einer schnell freisetzenden Form und 10 mg in einer retardiert freisetzenden Form vorliegen.
-Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder andere Tetracycline oder einen der sonstigen Bestandteile.
- +Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder andere Tetracycline oder einen der sonstigen Bestandteile.
-Obgleich während der klinischen Studien zu Oracea kein Überwachsen durch opportunistische Mikroorganismen wie Hefen beobachtet wurde, kann die Therapie mit Tetracyclinen in höheren Dosen zu einem Überwachsen mit nicht empfindlichen Mikroorganismen einschliesslich Pilzen führen. Obwohl dies in klinischen Studien zu Oracea nicht beobachtet wurde, kann die Anwendung von Tetracyclinen in höheren Dosen die Inzidenz einer vaginalen Candidiasis erhöhen. Oracea sollte bei Patienten mit einer anamnestisch bekannten Prädisposition für eine Candidiasis mit Vorsicht angewendet werden. Wird eine Superinfektion vermutet, sollten entsprechende Massnahmen ergriffen werden, unter anderem ist auch die Beendigung der Behandlung mit Oracea in Erwägung zu ziehen.
-Die Blutspiegel von Doxycyclin bei mit Oracea behandelten Patienten sind niedriger als die von mit herkömmlichen antimikrobiell wirksamen Formulierungen von Doxycyclin behandelten Patienten. Da jedoch keine Daten zur Unbedenklichkeit der Anwendung bei Leberfunktionsstörungen in dieser niedrigen Dosierung vorliegen, sollte die Anwendung von Oracea bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen oder Patienten, die potentiell hepatotoxische Arzneimittel erhalten, mit Vorsicht erfolgen. Die antianabole Wirkung von Tetracyclinen kann eine Erhöhung des Blut-Harnstoff-Stickstoffs (BUN) hervorrufen. Aus den bislang durchgeführten Studien geht hervor, dass dies unter der Anwendung von Doxycyclin bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion nicht auftritt.
- +Obgleich während der klinischen Studien zu Oracea kein Überwachsen durch opportunistische Mikroorganismen wie Hefen beobachtet wurde, kann die Therapie mit Tetracyclinen in höheren Dosen zu einem Überwachsen mit nicht empfindlichen Mikroorganismen einschliesslich Pilzen führen. Obwohl dies in klinischen Studien zu Oracea nicht beobachtet wurde, kann die Anwendung von Tetracyclinen in höheren Dosen die Inzidenz einer vaginalen Candidiasis erhöhen. Oracea sollte bei Patienten mit einer anamnestisch bekannten Prädisposition für eine Candidiasis mit Vorsicht angewendet werden. Wird eine Superinfektion vermutet, sollten entsprechende Massnahmen ergriffen werden, unter anderem ist auch die Beendigung der Behandlung mit Oracea in Erwägung zu ziehen
- +Die Blutspiegel von Doxycyclin bei mit Oracea behandelten Patienten sind niedriger als die von mit herkömmlichen antimikrobiell wirksamen Formulierungen von Doxycyclin behandelten Patienten. Da jedoch keine Daten zur Unbedenklichkeit der Anwendung bei Leberfunktionsstörungen in dieser niedrigen Dosierung vorliegen, sollte die Anwendung von Oracea bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen oder Patienten, die potentiell hepatotoxische Arzneimittel erhalten, mit Vorsicht erfolgen. Die antianabole Wirkung von Tetracyclinen kann eine Erhöhung des Blut-Harnstoff-Stickstoffs (BUN) hervorrufen. Aus den bislang durchgeführten Studien geht hervor, dass dies unter der Anwendung von Doxycyclin bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion nicht auftritt.
-Bei einigen Patienten wurde während der Einnahme von Tetracyclinen, einschliesslich Doxycyclin, eine Photosensibilisierung beobachtet. Bei diesen Patienten entsteht nach Sonnen- oder Ultraviolettbestrahlung ein ausgeprägter Sonnenbrand, selten auch mit Beteiligung der Nägel (Nagelablösung und -verfärbung). Die Patienten sollten über diese Tetracyclin-Reaktion informiert werden.
- +Bei einigen Patienten wurde während der Einnahme von Tetracyclinen, einschliesslich Doxycyclin, eine Photosensibilisierung beobachtet. Bei diesen Patienten entsteht nach Sonnen- oder Ultraviolettbestrahlung ein ausgeprägter Sonnenbrand, selten auch mit Beteiligung der Nägel (Nagelablösung und verfärbung). Die Patienten sollten über diese Tetracyclin-Reaktion informiert werden.
-Beim Menschen kann die Anwendung von Tetracyclinen während der Zahnentwicklung eine bleibende Verfärbung der Zähne (gelb-grau-braun) hervorrufen. Diese Reaktion tritt häufiger unter der langfristigen Anwendung des Arzneimittels auf, wurde aber auch nach wiederholten kurzzeitigen Behandlungszyklen beobachtet. Auch eine Schmelzhypoplasie wurde berichtet. Doxycyclin bildet ebenso wie andere Tetracycline einen stabilen Kalziumkomplex in knochenbildenden Geweben. Bei Frühgeborenen, die orale Tetracycline in Dosen von 25 mg/kg alle 6 Stunden erhalten hatten, wurde ein verzögertes Fibulawachstum beobachtet. Es konnte gezeigt werden, dass diese Erscheinung nach Absetzen des Arzneimittels reversibel ist.
-Nach Verabreichung therapeutischer Dosen von Doxycyclin wurde bei Kleinkindern eine Vorwölbung der Fontanellen und bei Erwachsenen eine gutartige intrakraniale Hypertonie beobachtet. Diese Symptome bildeten sich nach Absetzen des Arzneimittels rasch zurück.
-Die orale Gabe von Doxycyclin hatte bei männlichen und weiblichen Sprague-Dawley-Ratten negative Auswirkungen auf die Fertilität und die Reproduktivität (siehe «Präklinische Daten»); die Wirkung von Oracea auf die Fertilität des Menschen ist unbekannt.
-Im Fall einer schweren akuten Überempfindlichkeitsreaktion (z.B. Anaphylaxie) müssen die Behandlung mit Oracea sofort beendet und die üblichen Notfallmassnahmen ergriffen werden (z.B. Verabreichung von Antihistaminika, Kortikosteroiden, Sympathikomimetika sowie, falls erforderlich, künstliche Beatmung).
-Patienten mit einer seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Insuffizienz sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
-Die Drucktinte auf der Kapselhülle enthält Allurarot-Aluminium-Komplex (E129); dieser Farbstoff kann allergische Reaktionen hervorrufen. Patientinnen und Patienten, die auf Azofarbstoffe, Acetylsalicylsäure sowie Rheuma- und Schmezmittel (Prostaglandinhemmer) überempflindlich reagieren, sollen Oracea nicht anwenden.
- +Beim Menschen kann die Anwendung von Tetracyclinen während der Zahnentwicklung eine bleibende Verfärbung der Zähne (gelb-grau-braun) hervorrufen. Diese Reaktion tritt häufiger unter der langfristigen Anwendung des Arzneimittels auf, wurde aber auch nach wiederholten kurzzeitigen Behandlungszyklen beobachtet. Auch eine Schmelzhypoplasie wurde berichtet. Doxycyclin bildet ebenso wie andere Tetracycline einen stabilen Kalziumkomplex in knochenbildenden Geweben. Bei Frühgeborenen, die orale Tetracycline in Dosen von 25 mg/kg alle 6 Stunden erhalten hatten, wurde in verzögertes Fibulawachstum beobachtet. Es konnte gezeigt werden, dass diese Erscheinung nach Absetzen des Arzneimittels reversibel ist.
- +Nach Verabreichung therapeutischer Dosen von Doxycyclin wurde bei Kleinkindern eine Vorwölbung der Fontanellen und bei Erwachsenen eine gutartige intrakraniale Hypertonie beobachtet. Diese Symptome bildeten sich nach Absetzen des Arzneimittels rasch zurück.
- +Die orale Gabe von Doxycyclin hatte bei männlichen und weiblichen Sprague-Dawley-Ratten negative Auswirkungen auf die Fertilität und die Reproduktivität (siehe „Präklinische Daten“); die Wirkung von Oracea auf die Fertilität des Menschen ist unbekannt.
- +Im Fall einer schweren akuten Überempfindlichkeitsreaktion (z.B. Anaphylaxie) müssen die Behandlung mit Oracea sofort beendet und die üblichen Notfallmassnahmen ergriffen werden (z.B. Verabreichung von Anthistaminika, Kortikosteroiden, Sympathikomimetika sowie, falls erforderlich, künstliche Beatmung).
- +Patienten mit einer seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Insuffizienz sollten diese Arzneimittel nicht einnehmen.
- +Die Drucktinte auf der Kapselhülle enthält Allurarot-Aluminium-Komplex (E129); dieser Farbstoff kann allergische Reaktionen hervorrufen. Patientinnen und Pateinten, die auf Azofarbstoffe, Acetylsalicylsäure sowie Rheuma- und Schmerzmittel (Prostaglandinhemmer) überempfindlich reagieren, sollen Oracea nicht anwenden.
-– Wenn Doxycyclin kurz vor, während oder nach Behandlungszyklen mit Isotretinoin verabreicht wird, besteht die Möglichkeit einer gegenseitigen Wirkungsverstärkung der Arzneimittel, die zu einem reversiblen intrakraniellen Liquordruckanstieg (intrakranielle Hypertonie) führen kann. Eine begleitende Gabe sollte daher vermieden werden.
-– Bakteriostatisch wirkende Arzneimittel wie Doxycyclin können die bakterizide Wirkung von Penicillin und Betalaktam-Antibiotika beeinträchtigen. Es ist daher ratsam, Doxycyclin und Betalaktam-Antibiotika nicht kombiniert anzuwenden.
- +-Wenn Doxycyclin kurz vor, während oder nach Behandlungszyklen mit Isotretinoin verabreicht wird, besteht die Möglichkeit einer gegenseitigen Wirkungsverstärkung der Arzneimittel, die zu einem reversiblen intrakraniellen Liquordruckanstieg (intrakranielle Hypertonie) führen kann. Eine begleitende Gabe sollte daher vermieden werden.
- +-Bakteriostatisch wirkende Arzneimittel wie Doxycyclin können die bakterizide Wirkung von Penicillin und Betalaktam-Antibiotika beeinträchtigen. Es ist daher ratsam, Doxycyclin und Betalaktam-Antibiotika nicht kombiniert anzuwenden.
-Schwangerschaft/Stillzeit
- +Schwangerschaft, Stillzeit
-Die weitere Resorption von noch nicht aufgenommenem Doxycyclin über den Darm sollte durch die Gabe von Magnesium oder kalziumhaltigen Antazida zur Bildung nicht resorbierbarer Chelatkomplexe mit Doxycyclin minimiert werden. Eine Magenspülung kann in Erwägung gezogen werden.
- +Die weitere Resorption von noch nicht aufgenommenem Doxycyclin über den Darm sollte durch die Gabe von Magnesium oder kalziumhaltigen Antazida zur Bildung nicht resorbierbarer Chelatkomplexe mit Doxycyclin minimiert werden. Eine Magenspülung kann in Erwägung gezogen werden.
-Wirkmechanismus: Die Pathophysiologie der entzündlichen Läsionen der Rosazea ist unbekannt und möglicherweise teilweise die Manifestation eines Neutrophilen-vermittelten Prozesses. Es konnte gezeigt werden, dass Doxycyclin die Aktivität von Neutrophilen hemmt, ebenso wie die verschiedenen proinflammatorischen Reaktionen einschliesslich solcher, die mit Phospholipase A 2 , endogenem Stickoxid und Interleukin-6 assoziiert sind. Die klinische Signifikanz dieser Erkenntnisse ist nicht bekannt.
- +Wirkmechanismus: Die Pathophysiologie der entzündlichen Läsionen der Rosazea ist unbekannt und möglicherweise teilweise die Manifestation eines Neutrophilen-vermittelten Prozesses. Es konnte gezeigt werden, dass Doxycyclin die Aktivität von Neutrophilen hemmt, ebenso wie die verschiedenen proinflammatorischen Reaktionen einschliesslich solcher, die mit Phospholipase A2, endogenem Stickoxid und Interleukin-6 assoziiert sind. Die klinische Signifikanz dieser Erkenntnisse ist nicht bekannt.
-Mikrobiologische in vivo -Studien, bei denen eine gleiche Wirkstoffexposition über 6 bis 18 Monate zur Anwendung kam, konnten keine Effekte auf die vorherrschende bakterielle Flora nachweisen, die aus der Mundhöhle, der Hautoberfläche, dem Intestinaltrakt und der Scheide entnommen wurden. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass die langfristige Anwendung von Oracea möglicherweise zum Auftreten von resistenten Darmbakterien wie Enterobakterien und Enterokokken sowie zur Anreicherung von Resistenzgenen führt.
-Oracea wurde in zwei randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten, 16-wöchigen Pivotalstudien bei 537 Patienten mit Rosazea (mit 10 bis 40 Papeln und Pusteln, und zwei oder weniger Knoten) untersucht. In beiden Studien war der mittlere Rückgang der Gesamtzahl der entzündlichen Läsionen in der mit Oracea behandelten Gruppe signifikant grösser als in der Placebo-Gruppe.
- +Mikrobiologische in vivo-Studien, bei denen eine gleiche Wirkstoffexposition über 6 bis 18 Monate zur Anwendung kam, konnten keine Effekte auf die vorherrschende bakterielle Flora nachweisen, die aus der Mundhöhle, der Hautoberfläche, dem Intestinaltrakt und der Scheide entnommen wurden. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass die langfristige Anwendung von Oracea möglicherweise zum Auftreten von resistenten Darmbakterien wie Enterobakterien und Enterokokken sowie zur Anreicherung von Resistenzgenen führt.
- +Oracea wurde in zwei randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten, 16-wöchigen Pivotalstudien bei 537 Patienten mit Rosazea (mit 10 bis 40 Papeln und Pusteln, und zwei oder weniger Knoten) untersucht. In beiden Studien war der mittlere Rückgang der Gesamtzahl der entzündlichen Läsionen in der mit Oracea behandelten Gruppe signifikant grösser als in der Placebo-Gruppe.
- Studie 1 Studie 2
- Oracea Placebo Oracea Placebo
- 40 mg (n= 124) 40 mg (n= 144)
- (n= 127) (n= 142)
-Läsionen 19,5 20,3 20,5 21,2
-bei Beginn (8,8) (10,4) (11,7) (12,5)
-der Behand-
-lung (SD)
-Mittlerer –11,8 –5,9 –9,5 –4,3
-(SD) Rück- (9,8) (13,9) (9,6) (11,6)
-gang seit
-Studien-
-beginn
-Mittlerer –5,9 –5,2
-Unterschied (–8,9, –2,9) (–7,7, –2,7)
-zwischen
-den Gruppen
-(oberer und
-unterer Wert
-des 95%
-Vertrauens-
-intervalls)
-p-Wert¹ 0,0001 <0,0001
- + Studie 1Oracea 40 mg (n=127) Placebo (n=124) Studie 2Oracea40 mg(n=142) Placebo(n=144)
- +Läsionen bei Beginn der Behandlung (SD) 19,5(8,8) 20,3(10,4) 20,5(11,7) 21,2(12,5)
- +Mittlerer (SD) Rückgang seit Studienbeginn -11,8(9,8) -5,9(13,9) -9,5(9,6) -4,3(11,6)
- +Mittlerer Unterschied zwischen den Gruppen (oberer und unterer Wert des 95% Vertrauensintervalls) -5,9(-8,9, -2,9) -5,2(-7,7, -2,)
- +p-Wert1 0,0001 <0,0001
-¹ p-Wert für den Behandlungsunterschied des Rückgangs seit Studienbeginn (Varianzanalyse = ANOVA).
- +1p-Wert für den Behandlungsunterschied des Rückgangs seit Studienbeginn (Varianzanalyse = ANOVA).
-Doxycyclin wird nach der Einnahme fast vollständig resorbiert. Nach der oralen Gabe von Oracea betrugen die mittleren Plasmakonzentrationen 510 ng/ml nach einer Einmalgabe und 600 ng/ml im Steady-State (Tag 7). Die maximalen Plasmaspiegel wurden im Allgemeinen 2 bis 3 Stunden nach der Verabreichung erreicht. Die gleichzeitige Einnahme zusammen mit einer fett- und eiweissreichen Mahlzeit, die Milchprodukte beinhaltete, reduzierte die Bioverfügbarkeit (Fläche unter der Kurve = AUC) des in Oracea enthaltenen Doxycyclins um etwa 20% und die Spitzenplasmaspiegel um 43%.
- +Doxycyclin wird nach der Einnahme fast vollständig resorbiert. Nach der oralen Gabe von Oracea betrugen die mittleren Plasmakonzentrationen 510 ng/ml nach einer Einmalgabe und 600 ng/ml im Steady-State (Tag 7). Die maximalen Plasmaspiegel wurden im Allgemeinen 2 bis 3 Stunden nach der Verabreichung erreicht. Die gleichzeitige Einnahme zusammen mit einer fett- und eiweissreichen Mahlzeit, die Milchprodukte beinhaltete, reduzierte die Bioverfügbarkeit (Fläche unter der Kurve = AUC) des in Oracea enthaltenen Doxycyclins um etwa 20% und die Spitzenplasmaspiegel um 43%.
-Doxycyclin wird als unveränderte Wirksubstanz über den Urin und den Stuhl ausgeschieden. Zwischen 40% und 60% einer verabreichten Dosis finden sich innerhalb von 92 Stunden im Urin wieder, etwa 30% im Stuhl. Die terminale Eliminationshalbwertzeit von Doxycyclin nach der Verabreichung von Oracea betrug etwa 21 h nach einer Einzeldosis und etwa 23 h im Steady-State.
- +Doxycyclin wird als unveränderte Wirksubstanz über den Urin und den Stuhl ausgeschieden. Zwischen 40% und 60% einer verabreichten Dosis finden sich innerhalb von 92 Stunden im Urin wieder, etwa 30% im Stuhl. Die terminale Eliminationshalbwertzeit von Doxycyclin nach der Verabreichung von Oracea betrug etwa 21 h nach einer Einzeldosis und etwa 23 h im Steady-State.
-Doxycyclin war nicht mutagen und lieferte auch keine überzeugenden Hinweise auf eine klastogene Aktivität. In einer Karzinogenitätsstudie wurde bei weiblichen Ratten eine Zunahme gutartiger Tumoren der Brustdrüse (Fibroadenom), des Uterus (Polyp) und der Schilddrüse (C-Zell-Adenom) gesehen.
-Bei Ratten riefen Dosen von 50 mg/kg/Tag Doxycyclin einen Rückgang der Progressivgeschwindigkeit der Spermien hervor, hatten jedoch keinen Einfluss auf die Fertilität, weder bei männlichen noch bei weiblichen Tieren, und auch keinen Einfluss auf die Morphologie der Spermien. Bei dieser Dosis wird bei der Ratte eine etwa 4-fache Humanexposition erreicht. Dosierungen von mehr als 50 mg/kg/Tag wirkten sich nachteilig auf die Fertilität und Reproduktionsleistung von Ratten aus. In einer Studie zur peri- bzw. postnatalen Toxizität bei Ratten zeigten sich signifikante Effekte in Dosierungen über 500 mg/kg/Tag. Doxycyclin passiert die Plazenta und Daten aus der Literatur geben Hinweise darauf, dass Tetracycline toxische Wirkungen auf den sich entwickelnden Fetus haben können.
- +Doxycyclin war nicht mutagen und lieferte auch keine überzeugenden Hinweise auf eine klastogene Aktivität. In einer Karzinogenitätsstudie wurde bei weiblichen Ratten eine Zunahme gutartiger Tumoren der Brustdrüse (Fibroadenom), des Uterus (Polyp) und der Schilddrüse (C-Zell-Adenom) gesehen.
- +Bei Ratten riefen Dosen von 50 mg/kg/Tag Doxycyclin einen Rückgang der Progressivgeschwindigkeit der Spermien hervor, hatten jedoch keinen Einfluss auf die Fertilität, weder bei männlichen noch bei weiblichen Tieren, und auch keinen Einfluss auf die Morphologie der Spermien. Bei dieser Dosis wird bei der Ratte eine etwa 4-fache Humanexposition erreicht. Dosierungen von mehr als 50 mg/kg/Tag wirkten sich nachteilig auf die Fertilität und Reproduktionsleistung von Ratten aus. In einer Studie zur peri- bzw. postnatalen Toxizität bei Ratten zeigten sich signifikante Effekte in Dosierungen über 500 mg/kg/Tag. Doxycyclin passiert die Plazenta und Daten aus der Literatur geben Hinweise darauf, dass Tetracycline toxische Wirkungen auf den sich entwickelnden Fetus haben können
- Menge CHF SM Rückerstattungskat.
-ORACEA Kaps 40 mg (iH 10/12) 28 Stk (iH 10/12) 37.45 A SL (LIM)
-56 Stk (iH 10/12) 58.50 A SL (LIM)
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- +Oracea Kaps 40 mg 28. (A)
- +Oracea Kaps 40 mg 56. (A)
- +
-Galderma SA, 6330 Cham.
- +Galderma Schweiz AG, 4622 Egerkingen/Schweiz
-Mai 2011.
- +Mai 2011
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