| 36 Änderungen an Fachinfo Levetiracetam Sandoz 250 mg |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Filmtabletten (teilbar) zu 250, 500 oder 1000 mg Levetiracetam.
- +Lösung zum Einnehmen zu 100 mg/ml Levetiracetam: Flasche zu 300 ml.
-Galenische Form Dosisstärke Empfohlene Altersgrenze
-Levetiracetam Sandoz Lösung zum Einnehmen 100 mg/ml Erwachsene und Kinder ab 4 Jahren
-Levetiracetam Sandoz Filmtabletten 250 mg Erwachsene und Kinder ab 4 Jahren
-Levetiracetam Sandoz Filmtabletten 500 mg Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren
-Levetiracetam Sandoz Filmtabletten 1000 mg Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren
- +Galenische Form Dosisstärke Empfohlene Altersgrenze
- +Levetiracetam Sandoz Lösung zum Einnehmen 100 mg/ml Erwachsene und Kinder ab 4 Jahren
- +Levetiracetam Sandoz Filmtabletten 250 mg Erwachsene und Kinder ab 4 Jahren
- +Levetiracetam Sandoz Filmtabletten 500 mg Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren
- +Levetiracetam Sandoz Filmtabletten 1000 mg Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren
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-Der Arzt sollte je nach Gewicht, Alter und Dosis die am besten geeignete Darreichungsform, Aufmachung und Stärke verschreiben. Siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen» für Dosierungseinstellungen in Abhängigkeit vom Gewicht.
- +Der Arzt sollte je nach Gewicht, Alter und Dosis die am besten geeignete Darreichungsform, Aufmachung und Stärke verschreiben. Siehe "Spezielle Dosierungsanweisungen" für Dosierungseinstellungen in Abhängigkeit vom Gewicht.
-Gewicht Initialdosis: 10 mg/kg zweimal täglich Maximale Dosis: 30 mg/kg zweimal täglich
-10 kg (1) 100 mg (1 ml) zweimal täglich 300 mg (3 ml) zweimal täglich
-15 kg (1) 150 mg (1,5 ml) zweimal täglich 450 mg (4,5 ml) zweimal täglich
-20 kg (1) 200 mg (2 ml) zweimal täglich 600 mg (6 ml) zweimal täglich
-25 kg 250 mg (2,5 ml) zweimal täglich 750 mg (7,5 ml) zweimal täglich
-Über 40 kg (2) 500 mg (5 ml) zweimal täglich 1500 mg (15 ml) zweimal täglich
- +Gewicht Initialdosis: 10 mg/kg zweimal täglich Maximale Dosis: 30 mg/kg zweimal täglich
- +10 kg (1) 100 mg (1 ml) zweimal täglich 300 mg (3 ml) zweimal täglich
- +15 kg (1) 150 mg (1,5 ml) zweimal täglich 450 mg (4,5 ml) zweimal täglich
- +20 kg (1) 200 mg (2 ml) zweimal täglich 600 mg (6 ml) zweimal täglich
- +25 kg 250 mg (2,5 ml) zweimal täglich 750 mg (7,5 ml) zweimal täglich
- +Über 40 kg (2) 500 mg (5 ml) zweimal täglich 1500 mg (15 ml) zweimal täglich
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- +
-·Eine 300 ml Flasche mit einer 10 ml Dosierpipette mit Skalierungsschritten von jeweils 0,25 ml (entsprechend 25 mg).
- +-Eine 300 ml Flasche mit einer 10 ml Dosierpipette mit Skalierungsschritten von jeweils 0,25 ml (entsprechend 25 mg).
-Bei älteren Patienten wird eine Dosisanpassung in Abhängigkeit von der Kreatinin-Clearance empfohlen (siehe «Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion»).
- +Bei älteren Patienten wird eine Dosisanpassung in Abhängigkeit von der Kreatinin-Clearance empfohlen (siehe "Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion" ).
-Nierenfunktion Kreatinin-Clearance (ml/min/1,73 m²) Erhaltungsdosis und Einnahmehäufigkeit
-Normal >80 500–1500 mg zweimal täglich
-Leicht eingeschränkt 50–79 500–1000 mg zweimal täglich
-Mässig eingeschränkt 30–49 250–750 mg zweimal täglich
-Stark eingeschränkt <30 250–500 mg zweimal täglich
-Dialysepflichtige Patienten* – 500–1000 mg einmal täglich**
- +Nierenfunktion Kreatinin-Clearance(ml/min/1,73 Erhaltungsdosis und Einnahmehäufigke
- + m²) it
- +Normal >80 500–1500 mg zweimal täglich
- +Leicht eingeschränkt 50–79 500–1000 mg zweimal täglich
- +Mässig eingeschränkt 30–49 250–750 mg zweimal täglich
- +Stark eingeschränkt <30 250–500 mg zweimal täglich
- +Dialysepflichtige – 500–1000 mg einmal täglich**
- +Patienten*
- +
- +
-Gruppe Kreatinin-Clearance (ml/min/1,73 m2) Dosis und Einnahmehäufigkeit
-Kinder und Jugendliche unter 50 kg Körpergewicht
-Normal >80 10 bis 30 mg/kg (0,10 bis 0,30 ml/kg) zweimal täglich
-Leicht 50−79 10 bis 20 mg/kg (0,10 bis 0,20 ml/kg) zweimal täglich
-Mässig 30−49 5 bis 15 mg/kg (0,05 bis 0,15 ml/kg) zweimal täglich
-Schwer <30 5 bis 10 mg/kg (0,05 bis 0,10 ml/kg) zweimal täglich
-Dialysepflichtige Patienten − 10 bis 20 mg/kg (0,10 bis 0,20 ml/kg) einmal täglich (1) (2)
- +Gruppe Kreatinin-Clearance(ml/ Dosis und Einnahmehäufigkeit
- + min/1,73 m2)
- +Kinder und Jugendliche unter 50
- +kg Körpergewicht
- +Normal >80 10 bis 30 mg/kg (0,10 bis 0,30 ml/kg)
- + zweimal täglich
- +Leicht 50−79 10 bis 20 mg/kg (0,10 bis 0,20 ml/kg)
- + zweimal täglich
- +Mässig 30−49 5 bis 15 mg/kg (0,05 bis 0,15 ml/kg)
- + zweimal täglich
- +Schwer <30 5 bis 10 mg/kg (0,05 bis 0,10 ml/kg)
- + zweimal täglich
- +Dialysepflichtige Patienten − 10 bis 20 mg/kg (0,10 bis 0,20 ml/kg)
- + einmal täglich (1) (2)
- +
- +
-In Zusammenhang mit der Einnahme von Levetiracetam wurden Fälle von verminderten Blutzellzahlen beschrieben (Neutropenie, Agranulozytose, Leukopenie, Thrombozytopenie und Panzytopenie), in der Regel zu Beginn der Behandlung. Ein komplettes Blutbild wird bei Patienten mit erheblicher Schwäche, Pyrexie, wiederkehrende Infektionen oder Koagulationsstörungen empfohlen (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
- +In Zusammenhang mit der Einnahme von Levetiracetam wurden Fälle von verminderten Blutzellzahlen beschrieben (Neutropenie, Agranulozytose, Leukopenie, Thrombozytopenie und Panzytopenie), in der Regel zu Beginn der Behandlung. Ein komplettes Blutbild wird bei Patienten mit erheblicher Schwäche, Pyrexie, wiederkehrende Infektionen oder Koagulationsstörungen empfohlen (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Generalisierte Exantheme können auch im Rahmen eines Überempfindlichkeitssyndroms in Kombination mit irgendeinem der folgenden systemischen Symptomen wie Fieber, Lymphadenopathie, Leukozytose, Eosinophilie, atypischen Lymphozyten, anormalen Leber-, Nierenwerten oder mit anderen Symptomen, die auf eine systemische Implikation hinweisen (siehe «Unerwünschte Wirkungen − DRESS: Drug Reaction with Eosinophilia and Systemic Symptoms»), auftreten. Dieses Syndrom variiert hinsichtlich seines klinischen Schweregrades beträchtlich, mit zum Teil letalem Verlauf. Es ist wichtig zu beachten, dass die systemischen Anzeichen einer Überempfindlichkeit (wie z.B. Fieber und Lymphadenopathie) bereits manifest sein können, auch wenn keine Hautveränderungen sichtbar sind.
- +Generalisierte Exantheme können auch im Rahmen eines Überempfindlichkeitssyndroms in Kombination mit irgendeinem der folgenden systemischen Symptomen wie Fieber, Lymphadenopathie, Leukozytose, Eosinophilie, atypischen Lymphozyten, anormalen Leber-, Nierenwerten oder mit anderen Symptomen, die auf eine systemische Implikation hinweisen (siehe "Unerwünschte Wirkungen − DRESS: Drug Reaction with Eosinophilia and Systemic Symptoms" ), auftreten. Dieses Syndrom variiert hinsichtlich seines klinischen Schweregrades beträchtlich, mit zum Teil letalem Verlauf. Es ist wichtig zu beachten, dass die systemischen Anzeichen einer Überempfindlichkeit (wie z.B. Fieber und Lymphadenopathie) bereits manifest sein können, auch wenn keine Hautveränderungen sichtbar sind.
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-In einer doppelblinden, placebokontrollierten pädiatrischen Sicherheitsstudie, die auf «Nicht-Unterlegenheit» prüfte, wurde bestimmt, welche kognitiven und neuropsychologischen Effekte Levetiracetam auf Kinder im Alter von 4 bis 16 Jahren, die an fokalen Anfällen leiden, hat. Levetiracetam war im Vergleich zu Placebo gleichwertig in Bezug auf die Differenz zu den Ausgangswerten des «Leiter-R Attention and Memory, Memory Screen Composite Score» in der «Per-Protocol» Patientenpopulation. Die Ergebnisse, die sich auf das Verhalten und die Gefühlslage bezogen, deuten darauf hin, dass sich aggressives Verhalten bei den mit Levetiracetam behandelten Patienten verschlechterte. Dieses Ergebnis wurde unter standardisierten Bedingungen und unter Verwendung einer validierten Messskala ermittelt (CBCL – Achenbach Child Behavior Checklist). Allerdings zeigten Studienteilnehmer, die Levetiracetam während der offenen Langzeit-Nachbeobachtungsstudie einnahmen, im Durchschnitt keine Verschlechterung des Verhaltens und der Gefühlslage; insbesondere waren die Ergebnisse für aggressives Verhalten nicht schlechter als die Ausgangswerte.
- +In einer doppelblinden, placebokontrollierten pädiatrischen Sicherheitsstudie, die auf "Nicht-Unterlegenheit" prüfte, wurde bestimmt, welche kognitiven und neuropsychologischen Effekte Levetiracetam auf Kinder im Alter von 4 bis 16 Jahren, die an fokalen Anfällen leiden, hat. Levetiracetam war im Vergleich zu Placebo gleichwertig in Bezug auf die Differenz zu den Ausgangswerten des "Leiter-R Attention and Memory, Memory Screen Composite Score" in der "Per-Protocol" Patientenpopulation. Die Ergebnisse, die sich auf das Verhalten und die Gefühlslage bezogen, deuten darauf hin, dass sich aggressives Verhalten bei den mit Levetiracetam behandelten Patienten verschlechterte. Dieses Ergebnis wurde unter standardisierten Bedingungen und unter Verwendung einer validierten Messskala ermittelt (CBCL – Achenbach Child Behavior Checklist). Allerdings zeigten Studienteilnehmer, die Levetiracetam während der offenen Langzeit-Nachbeobachtungsstudie einnahmen, im Durchschnitt keine Verschlechterung des Verhaltens und der Gefühlslage; insbesondere waren die Ergebnisse für aggressives Verhalten nicht schlechter als die Ausgangswerte.
-Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (Drug Reaction with Eosinophilia and Systemic Symptoms [DRESS], siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»); anaphylaktische Reaktionen.
- +Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (Drug Reaction with Eosinophilia and Systemic Symptoms [DRESS], siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ); anaphylaktische Reaktionen.
-Toxische epidermale Nekrolyse, Stevens-Johnson-Syndrom (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), Erythema multiforme und Alopezie (in mehreren Fällen von Alopezie wurde nach dem Absetzen von Levetiracetam eine Besserung beobachtet), Angioödem.
- +Toxische epidermale Nekrolyse, Stevens-Johnson-Syndrom (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), Erythema multiforme und Alopezie (in mehreren Fällen von Alopezie wurde nach dem Absetzen von Levetiracetam eine Besserung beobachtet), Angioödem.
-Bei Patienten mit leichter bis mässiger Beeinträchtigung der Leberfunktion ist die Clearance von Levetiracetam nur unwesentlich verändert. Dagegen ist bei den meisten Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung aufgrund einer gleichzeitig vorliegenden Beeinträchtigung der Nierenfunktion die Clearance von Levetiracetam um mehr als 50% herabgesetzt (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Bei Patienten mit leichter bis mässiger Beeinträchtigung der Leberfunktion ist die Clearance von Levetiracetam nur unwesentlich verändert. Dagegen ist bei den meisten Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung aufgrund einer gleichzeitig vorliegenden Beeinträchtigung der Nierenfunktion die Clearance von Levetiracetam um mehr als 50% herabgesetzt (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Die Gesamtkörperclearance von Levetiracetam und seinem Hauptmetaboliten korreliert mit der Kreatinin-Clearance. Es wird daher empfohlen, die tägliche Erhaltungsdosis von Levetiracetam Sandoz entsprechend der Kreatinin-Clearance bei Patienten mit mässiger bis schwerer Nierenfunktionsstörung anzupassen (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Die Gesamtkörperclearance von Levetiracetam und seinem Hauptmetaboliten korreliert mit der Kreatinin-Clearance. Es wird daher empfohlen, die tägliche Erhaltungsdosis von Levetiracetam Sandoz entsprechend der Kreatinin-Clearance bei Patienten mit mässiger bis schwerer Nierenfunktionsstörung anzupassen (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Die Halbwertszeit von Levetiracetam verlängert sich bei älteren Patienten um etwa 40% auf 10–11 Stunden. Dies hängt mit der verminderten Nierenfunktion bei dieser Personengruppe zusammen (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Die Halbwertszeit von Levetiracetam verlängert sich bei älteren Patienten um etwa 40% auf 10–11 Stunden. Dies hängt mit der verminderten Nierenfunktion bei dieser Personengruppe zusammen (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
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