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Home - Fachinformation zu Adcetris 50 mg - Änderungen - 28.01.2026
104 Änderungen an Fachinfo Adcetris 50 mg
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung.
  • +Durchstechflaschen zu 50 mg: 1 ml rekonstituierte Lösung enthält 5 mg Brentuximab Vedotin.
  • -Adcetris ist für die Therapie bei unvorbehandelten erwachsenen Patienten mit CD30 positivem (+), Stadium IV Hodgkin-Lymphom (HL) in Kombination mit einer Chemotherapie mit Doxorubicin, Vinblastin und Dacarbazin (AVD) indiziert (siehe «Klinische Wirksamkeit»).
  • +Adcetris ist für die Therapie bei unvorbehandelten erwachsenen Patienten mit CD30 positivem (+), Stadium IV Hodgkin-Lymphom (HL) in Kombination mit einer Chemotherapie mit Doxorubicin, Vinblastin und Dacarbazin (AVD) indiziert (siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
  • -Adcetris ist für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit zuvor unbehandeltem CD30+ Stadium IIB mit Risikofaktoren, Stadium III oder Stadium IV Hodgkin-Lymphom (HL) in Kombination mit Etoposid, Cyclophosphamid, Doxorubicin, Dacarbazin, Dexamethason (BrECADD) indiziert (siehe «Klinische Wirksamkeit»).
  • -Adcetris ist nach einer autologen Stammzelltransplantation für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit CD30+ Hodgkin-Lymphom (HL) indiziert, die ein erhöhtes Risiko für ein Rezidiv oder Progression aufweisen (siehe «Klinische Wirksamkeit»).
  • +Adcetris ist für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit zuvor unbehandeltem CD30+ Stadium IIB mit Risikofaktoren, Stadium III oder Stadium IV Hodgkin-Lymphom (HL) in Kombination mit Etoposid, Cyclophosphamid, Doxorubicin, Dacarbazin, Dexamethason (BrECADD) indiziert (siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
  • +Adcetris ist nach einer autologen Stammzelltransplantation für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit CD30+ Hodgkin-Lymphom (HL) indiziert, die ein erhöhtes Risiko für ein Rezidiv oder Progression aufweisen (siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
  • -·nach einer autologen Stammzell-Transplantation
  • -·oder nach zumindest zwei vorherigen Behandlungen, falls eine Stammzell-Transplantation keine Behandlungsmöglichkeit darstellt.
  • +nach einer autologen Stammzell-Transplantation
  • +oder nach zumindest zwei vorherigen Behandlungen, falls eine Stammzell-Transplantation keine Behandlungsmöglichkeit darstellt.
  • -Adcetris ist für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit zuvor unbehandeltem CD30+ peripheren T-Zell-Lymphom (PTCL) in Kombination mit einer Chemotherapie mit Cyclophosphamid, Doxorubicin und Prednison (CHP) indiziert (siehe «Klinische Wirksamkeit»).
  • +Adcetris ist für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit zuvor unbehandeltem CD30+ peripheren T-Zell-Lymphom (PTCL) in Kombination mit einer Chemotherapie mit Cyclophosphamid, Doxorubicin und Prednison (CHP) indiziert (siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
  • -Die Patienten müssen während und nach der Infusion überwacht werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Die Patienten müssen während und nach der Infusion überwacht werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die empfohlene Dosierung in Kombination mit einer AVD-Chemotherapie beträgt 1,2 mg/kg, verabreicht als intravenöse Infusion über 30 Minuten am 1. und 15. Tag jedes 28-tägigen Zyklus; Dauer der Behandlung 6 Zyklen (siehe «Klinische Wirksamkeit»).
  • -Bei allen Patienten wird, beginnend mit der ersten Dosis, zur Unterstützung eine primäre Prophylaxe mit Wachstumsfaktor (Granulozyten-Kolonie-stimulierender Faktor [G-CSF]) empfohlen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Die empfohlene Dosierung in Kombination mit einer AVD-Chemotherapie beträgt 1,2 mg/kg, verabreicht als intravenöse Infusion über 30 Minuten am 1. und 15. Tag jedes 28-tägigen Zyklus; Dauer der Behandlung 6 Zyklen (siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
  • +Bei allen Patienten wird, beginnend mit der ersten Dosis, zur Unterstützung eine primäre Prophylaxe mit Wachstumsfaktor (Granulozyten-Kolonie-stimulierender Faktor [G-CSF]) empfohlen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die empfohlene Dosis in Kombination mit Chemotherapie (Etoposid (E), Cyclophosphamid (C), Doxorubicin (A), Dacarbazin (D), Dexamethason (D) [BrECADD]) beträgt 1,8 mg/kg, verabreicht als intravenöse Infusion über 30 Minuten alle 3 Wochen für bis zu 6 Zyklen (siehe «Klinische Wirksamkeit»).
  • -Bei allen Patienten mit zuvor unbehandeltem HL, die eine Kombinationstherapie erhalten, muss ab dem 5. Tag jedes Zyklus eine primäre Prophylaxe mit Unterstützung von Wachstumsfaktoren (G-CSF) verabreicht werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Eine Vorbehandlung mit Dexamethason für 4 Tage vor dem ersten Zyklus der Chemotherapie wird für Patienten > 40 Jahren oder nach Ermessen des Arztes empfohlen. Eine Antibiotikaprophylaxe muss während der gesamten Dauer der Chemotherapie 3 x/Woche verabreicht werden.
  • +Die empfohlene Dosis in Kombination mit Chemotherapie (Etoposid (E), Cyclophosphamid (C), Doxorubicin (A), Dacarbazin (D), Dexamethason (D) [BrECADD]) beträgt 1,8 mg/kg, verabreicht als intravenöse Infusion über 30 Minuten alle 3 Wochen für bis zu 6 Zyklen (siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
  • +Bei allen Patienten mit zuvor unbehandeltem HL, die eine Kombinationstherapie erhalten, muss ab dem 5. Tag jedes Zyklus eine primäre Prophylaxe mit Unterstützung von Wachstumsfaktoren (G-CSF) verabreicht werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Eine Vorbehandlung mit Dexamethason für 4 Tage vor dem ersten Zyklus der Chemotherapie wird für Patienten > 40 Jahren oder nach Ermessen des Arztes empfohlen. Eine Antibiotikaprophylaxe muss während der gesamten Dauer der Chemotherapie 3 x/Woche verabreicht werden.
  • -Die empfohlene Dosis beträgt 1,8 mg/kg, verabreicht alle 3 Wochen als 30-minütige intravenöse (i.v.) Infusion. Die Behandlung mit Adcetris sollte nach der Erholung von der ASCT beginnen, basierend auf der ärztlichen Beurteilung. Diese Patienten sollten bis zu 16 Behandlungszyklen erhalten (siehe «Klinische Wirksamkeit»).
  • +Die empfohlene Dosis beträgt 1,8 mg/kg, verabreicht alle 3 Wochen als 30-minütige intravenöse (i.v.) Infusion. Die Behandlung mit Adcetris sollte nach der Erholung von der ASCT beginnen, basierend auf der ärztlichen Beurteilung. Diese Patienten sollten bis zu 16 Behandlungszyklen erhalten (siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
  • -Die empfohlene Dosierung beträgt 1,8 mg/kg, die als intravenöse (i.v.) Infusion über 30 Minuten alle 3 Wochen verabreicht wird. Patienten, bei denen eine Stabilisierung oder Besserung der Erkrankung erreicht wird, sollten mindestens 8 Behandlungszyklen und bis zu maximal 16 Zyklen (ca. 1 Jahr) erhalten (siehe «Klinische Wirksamkeit»).
  • +Die empfohlene Dosierung beträgt 1,8 mg/kg, die als intravenöse (i.v.) Infusion über 30 Minuten alle 3 Wochen verabreicht wird. Patienten, bei denen eine Stabilisierung oder Besserung der Erkrankung erreicht wird, sollten mindestens 8 Behandlungszyklen und bis zu maximal 16 Zyklen (ca. 1 Jahr) erhalten (siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
  • -Die empfohlene Dosierung in Kombination mit CHP Chemotherapie beträgt 1,8 mg/kg, verabreicht als intravenöse Infusion über 30 Minuten alle 3 Wochen für 6 bis 8 Zyklen (siehe «Klinische Wirksamkeit»).
  • -Primäre Prophylaxe mit G-CSF wird beginnend mit der ersten Dosis für alle Patienten empfohlen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Die empfohlene Dosierung in Kombination mit CHP Chemotherapie beträgt 1,8 mg/kg, verabreicht als intravenöse Infusion über 30 Minuten alle 3 Wochen für 6 bis 8 Zyklen (siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
  • +Primäre Prophylaxe mit G-CSF wird beginnend mit der ersten Dosis für alle Patienten empfohlen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die empfohlene Dosierung beträgt 1,8 mg/kg, die als intravenöse (i.v.) Infusion über 30 Minuten alle 3 Wochen verabreicht wird. Patienten mit CTCL können bis zu 16 Behandlungszyklen erhalten (siehe «Klinische Wirksamkeit»). In der klinischen Studie betrug die mediane Anzahl der Zyklen 12 (1-16 Zyklen, siehe «Klinische Wirksamkeit»).
  • +Die empfohlene Dosierung beträgt 1,8 mg/kg, die als intravenöse (i.v.) Infusion über 30 Minuten alle 3 Wochen verabreicht wird. Patienten mit CTCL können bis zu 16 Behandlungszyklen erhalten (siehe "Klinische Wirksamkeit" ). In der klinischen Studie betrug die mediane Anzahl der Zyklen 12 (1-16 Zyklen, siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
  • -Bei der Berechnung der Dosis für Patienten, die mehr als 100 kg wiegen, wird ein Körpergewicht von 100 kg zugrunde gelegt (siehe «Hinweise zur Handhabung»).
  • +Bei der Berechnung der Dosis für Patienten, die mehr als 100 kg wiegen, wird ein Körpergewicht von 100 kg zugrunde gelegt (siehe "Hinweise zur Handhabung" ).
  • -Dosierungs-niveau Cyclophosphamid (C) Doxorubicin (A) Etoposid (E) Dacarbazin (D) Dexamethason (D)
  • -4 (volle Dosis) 1250 mg/m2 40 mg/m2 150 mg/m2 250 mg/m2 40 mg
  • -3 1100 mg/m2 40 mg/m2 125 mg/m2 250 mg/m2 40 mg
  • -2 950 mg/m2 40 mg/m2 100 mg/m2 250 mg/m2 40 mg
  • -1 800 mg/m2 40 mg/m2 100 mg/m2 250 mg/m2 40 mg
  • -Ausgangs- niveau 650 mg/m2 35 mg/m2 100 mg/m2 250 mg/m2 40 mg
  • +Dosierungs-niveau Cyclophosphamid (C) Doxorubicin (A) Etoposid (E) Dacarbazin (D) Dexamethason (D)
  • +4 (volle Dosis) 1250 mg/m2 40 mg/m2 150 mg/m2 250 mg/m2 40 mg
  • +3 1100 mg/m2 40 mg/m2 125 mg/m2 250 mg/m2 40 mg
  • +2 950 mg/m2 40 mg/m2 100 mg/m2 250 mg/m2 40 mg
  • +1 800 mg/m2 40 mg/m2 100 mg/m2 250 mg/m2 40 mg
  • +Ausgangs- niveau 650 mg/m2 35 mg/m2 100 mg/m2 250 mg/m2 40 mg
  • + 
  • +
  • -Die empfohlene Startdosis bei Patienten mit leicht eingeschränkter Leberfunktion (Child-Pugh A) beträgt 1,2 mg/kg, die als intravenöse Infusion über 30 Minuten alle 3 Wochen verabreicht wird. Die Anwendung von Adcetris sollte bei Patienten mit mässiger und schwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh B und C) vermieden werden. Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sollten hinsichtlich auftretender unerwünschter Wirkungen engmaschig überwacht werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
  • +Die empfohlene Startdosis bei Patienten mit leicht eingeschränkter Leberfunktion (Child-Pugh A) beträgt 1,2 mg/kg, die als intravenöse Infusion über 30 Minuten alle 3 Wochen verabreicht wird. Die Anwendung von Adcetris sollte bei Patienten mit mässiger und schwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh B und C) vermieden werden. Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sollten hinsichtlich auftretender unerwünschter Wirkungen engmaschig überwacht werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
  • -Die Anwendung von Adcetris sollte bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (GFR unter 30 ml/min) vermieden werden. Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollten hinsichtlich auftretender unerwünschter Wirkungen engmaschig überwacht werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
  • +Die Anwendung von Adcetris sollte bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (GFR unter 30 ml/min) vermieden werden. Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollten hinsichtlich auftretender unerwünschter Wirkungen engmaschig überwacht werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
  • -Die Dosisempfehlungen für Patienten im Alter von 65 Jahren oder älter entsprechen denen für Erwachsene. Aktuell vorliegende Daten werden in den Abschnitten «Unerwünschte Wirkungen», «Klinische Wirksamkeit» und «Pharmakokinetik» dargestellt.
  • -Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Adcetris als Bestandteil der BrECADD Kombinationstherapie bei Patienten zwischen 61 und 75 Jahre (n=85) liegen aus einer nicht-randomisierten Kohorte vor (siehe «Unerwünschte Wirkungen» und «Klinische Wirksamkeit»).
  • +Die Dosisempfehlungen für Patienten im Alter von 65 Jahren oder älter entsprechen denen für Erwachsene. Aktuell vorliegende Daten werden in den Abschnitten "Unerwünschte Wirkungen" , "Klinische Wirksamkeit" und "Pharmakokinetik" dargestellt.
  • +Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Adcetris als Bestandteil der BrECADD Kombinationstherapie bei Patienten zwischen 61 und 75 Jahre (n=85) liegen aus einer nicht-randomisierten Kohorte vor (siehe "Unerwünschte Wirkungen" und "Klinische Wirksamkeit" ).
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von Adcetris bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sind nicht erwiesen. Aktuell vorliegende Daten für Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche werden in den Abschnitten «Unerwünschte Wirkungen», «Klinische Wirksamkeit» und «Pharmakokinetik» dargestellt, es kann jedoch keine Dosierungsempfehlung gegeben werden.
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Adcetris bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sind nicht erwiesen. Aktuell vorliegende Daten für Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche werden in den Abschnitten "Unerwünschte Wirkungen" , "Klinische Wirksamkeit" und "Pharmakokinetik" dargestellt, es kann jedoch keine Dosierungsempfehlung gegeben werden.
  • -Bei Patienten mit Antikörpern gegen Brentuximab Vedotin treten IRRs häufiger und in schwerer Ausprägung auf (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Bei Patienten mit Antikörpern gegen Brentuximab Vedotin treten IRRs häufiger und in schwerer Ausprägung auf (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Die Behandlung mit Brentuximab Vedotin kann eine sowohl sensorische als auch motorische periphere Neuropathie auslösen. Meist handelt es sich um eine Erkrankung Grad 1 oder 2. In der Regel ist die Brentuximab Vedotin-induzierte periphere Neuropathie eine Folge der kumulierten Arzneimittel-Exposition und in den meisten Fällen reversibel (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • -Die Patienten müssen hinsichtlich der Symptome einer Neuropathie überwacht werden; derartige Symptome sind beispielsweise: Hypästhesien, Hyperästhesien, Parästhesien, Unwohlsein, brennendes Gefühl, neuropathische Schmerzen oder Schwäche. Bei Patienten mit neu auftretender oder schlimmer werdender peripherer Neuropathie kann eine Verschiebung der nächsten Infusion und eine Senkung der Brentuximab Vedotin-Dosis oder ein Absetzen der Therapie erforderlich sein (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Die Behandlung mit Brentuximab Vedotin kann eine sowohl sensorische als auch motorische periphere Neuropathie auslösen. Meist handelt es sich um eine Erkrankung Grad 1 oder 2. In der Regel ist die Brentuximab Vedotin-induzierte periphere Neuropathie eine Folge der kumulierten Arzneimittel-Exposition und in den meisten Fällen reversibel (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • +Die Patienten müssen hinsichtlich der Symptome einer Neuropathie überwacht werden; derartige Symptome sind beispielsweise: Hypästhesien, Hyperästhesien, Parästhesien, Unwohlsein, brennendes Gefühl, neuropathische Schmerzen oder Schwäche. Bei Patienten mit neu auftretender oder schlimmer werdender peripherer Neuropathie kann eine Verschiebung der nächsten Infusion und eine Senkung der Brentuximab Vedotin-Dosis oder ein Absetzen der Therapie erforderlich sein (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Unter Brentuximab Vedotin können Grad 3- oder Grad 4-Anämie, Thrombozytopenie, und anhaltende (≥1 Woche) Grad 3- oder Grad 4-Neutropenie auftreten. Unter Behandlung mit Brentuximab Vedotin wurden Fälle von febriler Neutropenie (Fieber unbekannter Ursache, ohne klinisch oder mikrobiologisch dokumentierte Infektion mit <1,0× 109/l neutrophile Granulozyten, Fieber ≥38,5 °C) berichtet. Vor der Verabreichung jeder Dosis sollte ein komplettes Blutbild erstellt werden. Die Patienten sollten engmaschig auf Fieber überwacht werden, und wenn sich eine febrile Neutropenie entwickelt, entsprechend dem besten medizinischen Verfahren behandelt werden. Im Falle einer Neutropenie vom Grad 3 oder 4 siehe «Dosierung/Anwendung». Bei der Anwendung von Brentuximab Vedotin in Kombination mit einer Chemotherapie (AVD/CHP) wird, beginnend mit der ersten Dosis, bei allen Patienten eine primäre Prophylaxe mit G-CSF empfohlen. Wenn Adcetris in Kombination als Teil des BrECADD-Schemas angewendet wird, muss eine primäre Prophylaxe mit G-CSF ab dem 5. Tag jedes Zyklus für alle Patienten verabreicht werden.
  • +Unter Brentuximab Vedotin können Grad 3- oder Grad 4-Anämie, Thrombozytopenie, und anhaltende (≥1 Woche) Grad 3- oder Grad 4-Neutropenie auftreten. Unter Behandlung mit Brentuximab Vedotin wurden Fälle von febriler Neutropenie (Fieber unbekannter Ursache, ohne klinisch oder mikrobiologisch dokumentierte Infektion mit <1,0× 109/l neutrophile Granulozyten, Fieber ≥38,5 °C) berichtet. Vor der Verabreichung jeder Dosis sollte ein komplettes Blutbild erstellt werden. Die Patienten sollten engmaschig auf Fieber überwacht werden, und wenn sich eine febrile Neutropenie entwickelt, entsprechend dem besten medizinischen Verfahren behandelt werden. Im Falle einer Neutropenie vom Grad 3 oder 4 siehe "Dosierung/Anwendung" . Bei der Anwendung von Brentuximab Vedotin in Kombination mit einer Chemotherapie (AVD/CHP) wird, beginnend mit der ersten Dosis, bei allen Patienten eine primäre Prophylaxe mit G-CSF empfohlen. Wenn Adcetris in Kombination als Teil des BrECADD-Schemas angewendet wird, muss eine primäre Prophylaxe mit G-CSF ab dem 5. Tag jedes Zyklus für alle Patienten verabreicht werden.
  • -Die Häufigkeit von ≥ Grad 3 Nebenwirkungen und Todesfällen war bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz höher als bei Patienten mit normaler Nierenfunktion. Aufgrund der höheren Monomethylauristatin E (MMAE)-Exposition können bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz ≥ Grad 3 Nebenwirkungen häufiger auftreten als bei Patienten mit normaler Nierenfunktion. Vermeiden Sie die Anwendung von Adcetris bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz. (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Pharmakokinetik»).
  • +Die Häufigkeit von ≥ Grad 3 Nebenwirkungen und Todesfällen war bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz höher als bei Patienten mit normaler Nierenfunktion. Aufgrund der höheren Monomethylauristatin E (MMAE)-Exposition können bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz ≥ Grad 3 Nebenwirkungen häufiger auftreten als bei Patienten mit normaler Nierenfunktion. Vermeiden Sie die Anwendung von Adcetris bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz. (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Pharmakokinetik" ).
  • -Die Häufigkeit von ≥ Grad 3 Nebenwirkungen und Todesfällen war bei Patienten mit mässiger und schwerer Leberinsuffizienz höher als bei Patienten mit normaler Leberfunktion. Vermeiden Sie die Anwendung von Adcetris bei Patienten mit mässiger (Child-Pugh B) oder schwerer (Child-Pugh C) Leberfunktionsstörung (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Pharmakokinetik»).
  • +Die Häufigkeit von ≥ Grad 3 Nebenwirkungen und Todesfällen war bei Patienten mit mässiger und schwerer Leberinsuffizienz höher als bei Patienten mit normaler Leberfunktion. Vermeiden Sie die Anwendung von Adcetris bei Patienten mit mässiger (Child-Pugh B) oder schwerer (Child-Pugh C) Leberfunktionsstörung (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Pharmakokinetik" ).
  • -In präklinischen Studien führte Brentuximab Vedotin zu toxischen Wirkungen an Hoden und möglicherweise zu Veränderungen der männlichen Fertilität (siehe «Präklinische Daten»). Männern, die mit Adcetris behandelt werden, wird empfohlen, vor der Behandlung Sperma-Proben einfrieren zu lassen und während der Behandlung und bis 6 Monate nach der letzten Dosis kein Kind zu zeugen.
  • +In präklinischen Studien führte Brentuximab Vedotin zu toxischen Wirkungen an Hoden und möglicherweise zu Veränderungen der männlichen Fertilität (siehe "Präklinische Daten" ). Männern, die mit Adcetris behandelt werden, wird empfohlen, vor der Behandlung Sperma-Proben einfrieren zu lassen und während der Behandlung und bis 6 Monate nach der letzten Dosis kein Kind zu zeugen.
  • -Bei gleichzeitiger Verabreichung von Brentuximab Vedotin mit dem starken CYP3A4- und P-gp-Inhibitor Ketoconazol nahm die Exposition von MMAE um ca. 73% zu, die Plasma-Exposition von Brentuximab Vedotin wurde nicht beeinflusst. Daher kann die gleichzeitige Gabe von Brentuximab Vedotin zusammen mit starken CYP3A4-und P-gp-Inhibitoren dazu führen, dass die Häufigkeit von Neutropenie zunimmt. Wenn sich eine Neutropenie entwickelt, siehe «Dosierung/Anwendung».
  • +Bei gleichzeitiger Verabreichung von Brentuximab Vedotin mit dem starken CYP3A4- und P-gp-Inhibitor Ketoconazol nahm die Exposition von MMAE um ca. 73% zu, die Plasma-Exposition von Brentuximab Vedotin wurde nicht beeinflusst. Daher kann die gleichzeitige Gabe von Brentuximab Vedotin zusammen mit starken CYP3A4-und P-gp-Inhibitoren dazu führen, dass die Häufigkeit von Neutropenie zunimmt. Wenn sich eine Neutropenie entwickelt, siehe "Dosierung/Anwendung" .
  • -Bisher liegen keine Erfahrungen mit der Anwendung von Brentuximab Vedotin bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe «Präklinische Daten»).
  • +Bisher liegen keine Erfahrungen mit der Anwendung von Brentuximab Vedotin bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe "Präklinische Daten" ).
  • -In präklinischen Studien verursachte die Behandlung mit Brentuximab Vedotin Hodentoxizität und kann möglicherweise die männliche Fertilität verändern. Es hat sich gezeigt, dass MMAE aneugenische Eigenschaften besitzt (siehe «Präklinische Daten»). Männern, die mit diesem Arzneimittel behandelt werden, wird empfohlen, vor der Behandlung Sperma-Proben einfrieren zu lassen.
  • +In präklinischen Studien verursachte die Behandlung mit Brentuximab Vedotin Hodentoxizität und kann möglicherweise die männliche Fertilität verändern. Es hat sich gezeigt, dass MMAE aneugenische Eigenschaften besitzt (siehe "Präklinische Daten" ). Männern, die mit diesem Arzneimittel behandelt werden, wird empfohlen, vor der Behandlung Sperma-Proben einfrieren zu lassen.
  • -In den gepoolten Daten (n=482) für Adcetris als Monotheraphie in HL-, sALCL- und CTCL-Studien (SG035-0003, SG035-0004, SGN35-005, SGN35-006, C25001 und C25007, siehe Abschnitt «Klinische Wirksamkeit») waren die häufigsten Nebenwirkungen (≥10%) Infektionen, periphere sensorische Neuropathie, Übelkeit, Müdigkeit, Durchfall, Fieber, Infektionen der oberen Atemwege, Neutropenie, Hautausschlag, Husten, Erbrechen, Arthralgie, periphere motorische Neuropathie, infusionsbedingte Reaktionen, Pruritus, Verstopfung, Dyspnoe, Gewichtsabnahme, Myalgie und Bauchschmerzen.
  • +In den gepoolten Daten (n=482) für Adcetris als Monotheraphie in HL-, sALCL- und CTCL-Studien (SG035-0003, SG035-0004, SGN35-005, SGN35-006, C25001 und C25007, siehe Abschnitt "Klinische Wirksamkeit" ) waren die häufigsten Nebenwirkungen (≥10%) Infektionen, periphere sensorische Neuropathie, Übelkeit, Müdigkeit, Durchfall, Fieber, Infektionen der oberen Atemwege, Neutropenie, Hautausschlag, Husten, Erbrechen, Arthralgie, periphere motorische Neuropathie, infusionsbedingte Reaktionen, Pruritus, Verstopfung, Dyspnoe, Gewichtsabnahme, Myalgie und Bauchschmerzen.
  • -Schwerwiegende unerwünschte Arzneimittelwirkungen waren: Pneumonie, akute respiratorische Insuffizienz, Kopfschmerzen, Neutropenie, Thrombozytopenie, Obstipation, Diarrhoe, Erbrechen, Übelkeit, Fieber, periphere motorische Neuropathie, Hyperglykämie, periphere sensorische Neuropathie, Polyneuropathie mit Demyelinisierung, Tumorlyse-Syndrom, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
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  • +Schwerwiegende unerwünschte Arzneimittelwirkungen waren: Pneumonie, akute respiratorische Insuffizienz, Kopfschmerzen, Neutropenie, Thrombozytopenie, Obstipation, Diarrhoe, Erbrechen, Übelkeit, Fieber, periphere motorische Neuropathie, Hyperglykämie, periphere sensorische Neuropathie, Polyneuropathie mit Demyelinisierung, Tumorlyse-Syndrom, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
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  • -Organklasse Nebenwirkungen (Monotherapie) Nebenwirkungen (Kombinationstherapie AVD/CHP)d
  • -Infektionen und parasitäre Erkrankungen
  • -Sehr häufig: Infektiona (56%), Infektion der oberen Atemwege (22%) Infektiona (54%), Infektion der oberen Atemwege (10%)
  • -Häufig: Herpes zoster, Pneumonie, orale Candidiasis Pneumonie, orale Candidiasis, Sepsis/septischer Schock, Herpes zoster
  • -Gelegentlich: Pneumocystis jiroveci-Pneumonie, Staphylokokken-Bakteriämie, Sepsis/septischer Schock Herpes simplex, Pneumocystis jiroveci-Pneumonie
  • -Häufigkeit unbekannt: Progressive multifokale Leukoenzephalopathie
  • -Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
  • -Sehr häufig: Neutropenie (22%) Neutropeniea (53%), Anämie (21%), febrile Neutropenie (19%)
  • -Häufig: Anämie, Thrombozytopenie Thrombozytopenie
  • -Gelegentlich: Febrile Neutropenie
  • -Erkrankungen des Immunsystems
  • -Gelegentlich: Anaphylaxie (Urtikaria, Angioödem, Hypotonie und Bronchospasmus) Anaphylaktische transfusionsbedingte Reaktion
  • -Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
  • -Sehr häufig: Appetitlosigkeit (18%)
  • -Häufig: Hyperglykämie Hyperglykämie
  • -Gelegentlich: Tumorlyse-Syndrom Tumorlyse-Syndrom
  • -Erkrankungen des Nervensystems
  • -Sehr häufig: Periphere sensorische Neuropathie (46%), periphere motorische Neuropathie (13%) Periphere sensorische Neuropathiea (33%), Schwindel (10%), periphere motorische Neuropathiea (6%)
  • -Häufig: Schwindel
  • -Gelegentlich: Polyneuropathie mit Demyelinisierung
  • -Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums
  • -Sehr häufig: Husten (16%), Dyspnoe (12%) Husten (14%), Dyspnoe (13%)
  • -Häufig: Pulmonale Toxizität
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • -Sehr häufig: Übelkeit (30%), Diarrhoe (26%), Erbrechen (16%), Obstipation (12%), Bauchschmerzen (11%) Übelkeit (51%), Verstopfung (39%), Erbrechen (31%), Durchfall (30%), Stomatitis (19%), Bauchschmerzen (18%)
  • -Gelegentlich: Akute Pankreatitis, intestinale Obstruktion/Ileus, Colitis, gastrointestinale Erosion/Ulzeration Akute Pankreatitis
  • -Leber- und Gallenerkrankungen
  • -Häufig: Erhöhte Alanin-Aminotransferase/Aspartat-Aminotransferase (ALT/AST) (zu Fällen schwerer Hepatotoxizität unter Adcetris siehe weiter unten sowie unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen») Erhöhte Alanin Aminotransferase (ALT), erhöhte Aspartat-Aminotransferase (AST)
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • -Sehr häufig: Hautausschlaga (17%), Pruritus (13%) Haarausfall (26%), Hautausschlaga (14%)
  • -Häufig: Alopezie Juckreiz
  • -Gelegentlich: Stevens-Johnson-Syndromb
  • -Selten: Stevens-Johnson-Syndrom/toxische epidermale Nekrolyse
  • -Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
  • -Sehr häufig: Arthralgie (16%), Myalgie (11%) Knochenschmerzen (16%), Arthralgie (16%), Myalgie (12%), Rückenschmerzen (11%)
  • -Häufig: Rückenschmerzen
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • -Sehr häufig: Müdigkeit (29%), Fieber (23%), infusionsbedingte Reaktionena (13%) Müdigkeit (30%), Fieber (27%)
  • -Häufig: Schüttelfrost Infusionsbedingte Reaktionena, Schüttelfrost
  • -Selten: Extravasationsbedingte Reaktionen im Bereich der Infusionsstellec
  • +Organklasse Nebenwirkungen(Monotherapie) Nebenwirkungen(Kombinationst
  • + herapie AVD/CHP)d
  • +Infektionen und
  • +parasitäre Erkrankun
  • +gen
  • +Sehr häufig: Infektiona (56%), Infektion der oberen Atemwege Infektiona (54%), Infektion
  • + (22%) der oberen Atemwege (10%)
  • +Häufig: Herpes zoster, Pneumonie, orale Candidiasis Pneumonie, orale Candidiasis
  • + , Sepsis/septischer Schock,
  • + Herpes zoster
  • +Gelegentlich: Pneumocystis jiroveci-Pneumonie, Herpes simplex, Pneumocystis
  • + Staphylokokken-Bakteriämie, Sepsis/septischer jiroveci-Pneumonie
  • + Schock
  • +Häufigkeit unbekannt Progressive multifokale Leukoenzephalopathie
  • +:
  • +Erkrankungen des
  • +Blutes und des
  • +Lymphsystems
  • +Sehr häufig: Neutropenie (22%) Neutropeniea (53%), Anämie
  • + (21%), febrile Neutropenie
  • + (19%)
  • +Häufig: Anämie, Thrombozytopenie Thrombozytopenie
  • +Gelegentlich: Febrile Neutropenie
  • +Erkrankungen des
  • +Immunsystems
  • +Gelegentlich: Anaphylaxie (Urtikaria, Angioödem, Hypotonie Anaphylaktische transfusions
  • + und Bronchospasmus) bedingte Reaktion
  • +Stoffwechsel- und
  • +Ernährungsstörungen
  • +Sehr häufig: Appetitlosigkeit (18%)
  • +Häufig: Hyperglykämie Hyperglykämie
  • +Gelegentlich: Tumorlyse-Syndrom Tumorlyse-Syndrom
  • +Erkrankungen des
  • +Nervensystems
  • +Sehr häufig: Periphere sensorische Neuropathie (46%), Periphere sensorische
  • + periphere motorische Neuropathie (13%) Neuropathiea (33%),
  • + Schwindel (10%), periphere
  • + motorische Neuropathiea (6%)
  • +Häufig: Schwindel
  • +Gelegentlich: Polyneuropathie mit Demyelinisierung
  • +Erkrankungen der
  • +Atemwege, des
  • +Brustraums und des
  • +Mediastinums
  • +Sehr häufig: Husten (16%), Dyspnoe (12%) Husten (14%), Dyspnoe (13%)
  • +Häufig: Pulmonale Toxizität
  • +Erkrankungen des
  • +Gastrointestinaltrak
  • +ts
  • +Sehr häufig: Übelkeit (30%), Diarrhoe (26%), Erbrechen Übelkeit (51%), Verstopfung
  • + (16%), Obstipation (12%), Bauchschmerzen (11%) (39%), Erbrechen (31%),
  • + Durchfall (30%), Stomatitis
  • + (19%), Bauchschmerzen (18%)
  • +Gelegentlich: Akute Pankreatitis, intestinale Akute Pankreatitis
  • + Obstruktion/Ileus, Colitis, gastrointestinale
  • + Erosion/Ulzeration
  • +Leber- und Gallenerk
  • +rankungen
  • +Häufig: Erhöhte Alanin-Aminotransferase/Aspartat-Aminotr Erhöhte Alanin Aminotransfer
  • + ansferase (ALT/AST) (zu Fällen schwerer ase (ALT), erhöhte
  • + Hepatotoxizität unter Adcetris siehe weiter Aspartat-Aminotransferase
  • + unten sowie unter "Warnhinweise und (AST)
  • + Vorsichtsmassnahmen" )
  • +Erkrankungen der
  • +Haut und des Unterha
  • +utzellgewebes
  • +Sehr häufig: Hautausschlaga (17%), Pruritus (13%) Haarausfall (26%),
  • + Hautausschlaga (14%)
  • +Häufig: Alopezie Juckreiz
  • +Gelegentlich: Stevens-Johnson-Syndromb
  • +Selten: Stevens-Johnson-Syndrom/toxische epidermale
  • + Nekrolyse
  • +Skelettmuskulatur-,
  • +Bindegewebs- und
  • +Knochenerkrankungen
  • +Sehr häufig: Arthralgie (16%), Myalgie (11%) Knochenschmerzen (16%),
  • + Arthralgie (16%), Myalgie
  • + (12%), Rückenschmerzen (11%)
  • +Häufig: Rückenschmerzen
  • +Allgemeine Erkrankun
  • +gen und Beschwerden
  • +am Verabreichungsort
  • +Sehr häufig: Müdigkeit (29%), Fieber (23%), Müdigkeit (30%), Fieber
  • + infusionsbedingte Reaktionena (13%) (27%)
  • +Häufig: Schüttelfrost Infusionsbedingte
  • + Reaktionena, Schüttelfrost
  • +Selten: Extravasationsbedingte Reaktionen im Bereich
  • + der Infusionsstellec
  • -Sehr häufig: Gewichtsabnahme (12%) Gewichtsverlust (20%)
  • -Psychiatrische Erkrankungen
  • -Sehr häufig: Schlaflosigkeit (17%)
  • +Sehr häufig: Gewichtsabnahme (12%) Gewichtsverlust (20%)
  • +Psychiatrische
  • +Erkrankungen
  • +Sehr häufig: Schlaflosigkeit (17%)
  • + 
  • +
  • -Unter Adcetris kann es zu einer schweren und länger andauernden (≥1 Woche) Neutropenie kommen, die das Risiko der Patienten für schwerwiegende Infektionen erhöht (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Eine febrile Neutropenie wurde bei <1% der Patienten berichtet (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Unter Adcetris kann es zu einer schweren und länger andauernden (≥1 Woche) Neutropenie kommen, die das Risiko der Patienten für schwerwiegende Infektionen erhöht (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Eine febrile Neutropenie wurde bei <1% der Patienten berichtet (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Eine febrile Neutropenie wurde von 20% der Patienten, die keine primäre Prophylaxe mit G-CSF erhielten, berichtet (siehe «Dosierung/Anwendung»). Die Häufigkeit der febrilen Neutropenie betrug 13% bei Patienten, die eine primäre Prophylaxe mit G-CSF erhielten.
  • -In der klinischen Studie HD21 (BrECADD) mit Adcetris als Kombinationstherapie führte eine Neutropenie bei 0,5% der Patienten zu Behandlungsverzögerungen. Eine Neutropenie Grad 3 wurde bei 1,6% der Patienten und eine Neutropenie Grad 4 bei 9% der Patienten berichtet. Eine Dosisreduktion war bei 1,1% der Patienten erforderlich und es gab keinen Behandlungsabbruch aufgrund einer schwerwiegenden Neutropenie. Alle Patienten erhielten eine primäre Prophylaxe mit G-CSF (siehe «Dosierung/Anwendung»). Die Häufigkeit der febrilen Neutropenie betrug 26,6% bei Patienten, die BrECADD erhielten.
  • +Eine febrile Neutropenie wurde von 20% der Patienten, die keine primäre Prophylaxe mit G-CSF erhielten, berichtet (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Die Häufigkeit der febrilen Neutropenie betrug 13% bei Patienten, die eine primäre Prophylaxe mit G-CSF erhielten.
  • +In der klinischen Studie HD21 (BrECADD) mit Adcetris als Kombinationstherapie führte eine Neutropenie bei 0,5% der Patienten zu Behandlungsverzögerungen. Eine Neutropenie Grad 3 wurde bei 1,6% der Patienten und eine Neutropenie Grad 4 bei 9% der Patienten berichtet. Eine Dosisreduktion war bei 1,1% der Patienten erforderlich und es gab keinen Behandlungsabbruch aufgrund einer schwerwiegenden Neutropenie. Alle Patienten erhielten eine primäre Prophylaxe mit G-CSF (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Die Häufigkeit der febrilen Neutropenie betrug 26,6% bei Patienten, die BrECADD erhielten.
  • -Ausserhalb der pivotalen Phase-2-Studien wurde über akute Pankreatitis (auch mit tödlichem Ausgang) berichtet. Bei Patienten mit neuen oder sich verschlimmernden Bauchschmerzen sollte die Diagnose einer akuten Pankreatitis in Betracht gezogen werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Ausserhalb der pivotalen Phase-2-Studien wurde über akute Pankreatitis (auch mit tödlichem Ausgang) berichtet. Bei Patienten mit neuen oder sich verschlimmernden Bauchschmerzen sollte die Diagnose einer akuten Pankreatitis in Betracht gezogen werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Es wurden anaphylaktische Reaktionen berichtet (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Zu den Symptomen einer anaphylaktischen Reaktion können Urtikaria, Angioödeme, Hypotonie und Bronchospasmen zählen.
  • +Es wurden anaphylaktische Reaktionen berichtet (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Zu den Symptomen einer anaphylaktischen Reaktion können Urtikaria, Angioödeme, Hypotonie und Bronchospasmen zählen.
  • -Die Sicherheit wurde in einer Phase-1/2-Studie an pädiatrischen Patienten im Alter von 7-17 Jahren (n=36) mit rezidiviertem oder refraktärem HL und sALCL untersucht (siehe Abschnitt «Klinische Wirksamkeit»). Das Sicherheitsprofil, welches im Rahmen dieser Studie beobachtet wurde, ist konsistent mit demjenigen bei erwachsenen Patienten.
  • +Die Sicherheit wurde in einer Phase-1/2-Studie an pädiatrischen Patienten im Alter von 7-17 Jahren (n=36) mit rezidiviertem oder refraktärem HL und sALCL untersucht (siehe Abschnitt "Klinische Wirksamkeit" ). Das Sicherheitsprofil, welches im Rahmen dieser Studie beobachtet wurde, ist konsistent mit demjenigen bei erwachsenen Patienten.
  • -Die Sicherheit wurde in einer offenen, multizentrischen Studie an 59 pädiatrischen Patienten im Alter von 6-17 Jahren mit zuvor unbehandeltem klassischen CD30+ HL im fortgeschrittenen Stadium in Kombination mit einer Chemotherapie untersucht (siehe Abschnitt «Klinische Wirksamkeit»). Das Sicherheitsprofil, welches im Rahmen dieser Studie beobachtet wurde, ist konsistent mit demjenigen bei erwachsenen Patienten. Die in dieser Studie am häufigsten gemeldete schwerwiegende Nebenwirkung war febrile Neutropenie (17%). Die Gabe einer G-CSF-Prophylaxe war im Ermessen des Arztes. 63% der Patienten erhielten G-CSF für die therapeutische Anwendung. In dieser Studie wurden bei 24% der pädiatrischen Patienten periphere Neuropathie-Ereignisse (gemäss standardisierter MedDRA-Abfrage) gemeldet.
  • +Die Sicherheit wurde in einer offenen, multizentrischen Studie an 59 pädiatrischen Patienten im Alter von 6-17 Jahren mit zuvor unbehandeltem klassischen CD30+ HL im fortgeschrittenen Stadium in Kombination mit einer Chemotherapie untersucht (siehe Abschnitt "Klinische Wirksamkeit" ). Das Sicherheitsprofil, welches im Rahmen dieser Studie beobachtet wurde, ist konsistent mit demjenigen bei erwachsenen Patienten. Die in dieser Studie am häufigsten gemeldete schwerwiegende Nebenwirkung war febrile Neutropenie (17%). Die Gabe einer G-CSF-Prophylaxe war im Ermessen des Arztes. 63% der Patienten erhielten G-CSF für die therapeutische Anwendung. In dieser Studie wurden bei 24% der pädiatrischen Patienten periphere Neuropathie-Ereignisse (gemäss standardisierter MedDRA-Abfrage) gemeldet.
  • -Die Sicherheit wurde in einer älteren, nicht-randomisierten Kohorte von 85 Patienten im Alter von 61-75 Jahren mit zuvor unbehandeltem Stadium IIB mit grossem Mediastinaltumor und/oder extranodalen Läsionen, Stadium III oder IV HL in Kombination mit einer Chemotherapie (Etoposid [E], Cyclophosphamid [C], Doxorubicin [A], Dacarbazin [D], Dexamethason [D] [BrECADD]) untersucht (siehe Abschnitt «Klinische Wirksamkeit»). Die Nebenwirkungen, die in der älteren, nicht-randomisierten Kohorte häufiger berichtet wurden als in der randomisierten Kohorte von Patienten im Alter von 18-60 Jahren, waren Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts (62,4% vs. 45,6%), febrile Neutropenie (54,1% vs. 26,4%) und Infektionen (64,7% vs. 43,6%).
  • +Die Sicherheit wurde in einer älteren, nicht-randomisierten Kohorte von 85 Patienten im Alter von 61-75 Jahren mit zuvor unbehandeltem Stadium IIB mit grossem Mediastinaltumor und/oder extranodalen Läsionen, Stadium III oder IV HL in Kombination mit einer Chemotherapie (Etoposid [E], Cyclophosphamid [C], Doxorubicin [A], Dacarbazin [D], Dexamethason [D] [BrECADD]) untersucht (siehe Abschnitt "Klinische Wirksamkeit" ). Die Nebenwirkungen, die in der älteren, nicht-randomisierten Kohorte häufiger berichtet wurden als in der randomisierten Kohorte von Patienten im Alter von 18-60 Jahren, waren Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts (62,4% vs. 45,6%), febrile Neutropenie (54,1% vs. 26,4%) und Infektionen (64,7% vs. 43,6%).
  • -Es ist kein Antidot bekannt, das zur Behandlung einer Überdosierung von Adcetris eingesetzt werden könnte. Im Falle einer Überdosierung sollte der Patient engmaschig auf unerwünschte Wirkungen – insbesondere auf Infektionen und Neutropenie – überwacht und unterstützend behandelt werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Es ist kein Antidot bekannt, das zur Behandlung einer Überdosierung von Adcetris eingesetzt werden könnte. Im Falle einer Überdosierung sollte der Patient engmaschig auf unerwünschte Wirkungen – insbesondere auf Infektionen und Neutropenie – überwacht und unterstützend behandelt werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • - BrECADD N=747 eBEACOPP N=741
  • -Anzahl der Patienten mit TRMB 315 (42) 435 (59)
  • -Akute hämatologische Toxizität Grad 4 233 (31) 386 (52)
  • -Anämie 3 (< 1) 3 (< 1)
  • -Thrombozytopenie 227 (30) 383 (52)
  • -Infektion 13 (2) 10 (1)
  • -Akute Organtoxizität; Grad 3 oder Grad 4 140 (19) 129(17)
  • -Herzerkrankungen 18 (2) 10 (1)
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts (ausgenommen Erbrechen, Übelkeit, Mukositis) 58 (8) 32 (4)
  • -Leber- und Gallenerkrankungen 37 (5) 22 (3)
  • -Erkrankungen des Nervensystems 21 (3) 40 (5)
  • -Periphere sensorische Neuropathie 10 (1) 17 (2)
  • -Periphere motorische Neuropathie 3 (< 1) 1 (< 1)
  • -Andere Erkrankung des Nervensystems als Neuropathie 12 (2) 24 (3)
  • -Erkrankungen der Nieren und Harnwege 7 (< 1) 10 (1)
  • -Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums 25 (3) 35 (5)
  • -CMH p-Wert < 0,0001
  • -Relatives Risiko - nicht stratifiziert (BrECADD/eBEACOPP) (95%-KI) 0,718 (0,648; 0,797)
  • -Relatives Risiko - stratifiziert (BrECADD/eBEACOPP) (95% CI) 0,715 (0,645; 0,792)
  • -% Unterschied (BrECADD-eBEACOPP) -16,5
  • -Genaues 95%-KI -21,6; -11,4
  • + BrECADDN=747 eBEACOPPN=741
  • +Anzahl der Patienten mit TRMB 315 (42) 435 (59)
  • +Akute hämatologische Toxizität Grad 4 233 (31) 386 (52)
  • +Anämie 3 (< 1) 3 (< 1)
  • +Thrombozytopenie 227 (30) 383 (52)
  • +Infektion 13 (2) 10 (1)
  • +Akute Organtoxizität; Grad 3 oder Grad 4 140 (19) 129(17)
  • +Herzerkrankungen 18 (2) 10 (1)
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts (ausgenommen 58 (8) 32 (4)
  • +Erbrechen, Übelkeit, Mukositis)
  • +Leber- und Gallenerkrankungen 37 (5) 22 (3)
  • +Erkrankungen des Nervensystems 21 (3) 40 (5)
  • +Periphere sensorische Neuropathie 10 (1) 17 (2)
  • +Periphere motorische Neuropathie 3 (< 1) 1 (< 1)
  • +Andere Erkrankung des Nervensystems als Neuropathie 12 (2) 24 (3)
  • +Erkrankungen der Nieren und Harnwege 7 (< 1) 10 (1)
  • +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und 25 (3) 35 (5)
  • +Mediastinums
  • +CMH p-Wert < 0,0001
  • +Relatives Risiko - nicht stratifiziert 0,718(0,648; 0,797)
  • +(BrECADD/eBEACOPP)(95%-KI)
  • +Relatives Risiko - stratifiziert (BrECADD/eBEACOPP)(95% 0,715(0,645; 0,792)
  • +CI)
  • +% Unterschied (BrECADD-eBEACOPP) -16,5
  • +Genaues 95%-KI -21,6; -11,4
  • + 
  • +
  • - BrECADD N=85
  • -Anzahl der Patienten mit TRMB 67 (78,8)
  • -Akute hämatologische Toxizität Grad 4 61 (71,8)
  • -Anämie 3 (3,5)
  • -Thrombozytopenie 57 (67,1)
  • -Infektion 10 (11,8)
  • -Akute Organtoxizität; Grad 3 oder Grad 4 28 (32,9)
  • -Herzerkrankungen 2 (2,4)
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts (ausgenommen Erbrechen, Übelkeit, Mukositis) 19 (22,4)
  • -Leber- und Gallenerkrankung 2 (2,4)
  • -Erkrankungen des Nervensystems 4 (4,7)
  • -Periphere sensorische Neuropathie 1 (1,2)
  • -Periphere motorische Neuropathie 2 (2,4)
  • -Andere Erkrankung des Nervensystems als Neuropathie 3 (3,5)
  • -Erkrankungen der Nieren und Harnwege 3 (3,5)
  • -Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums 5 (5,9)
  • + BrECADDN=85
  • +Anzahl der Patienten mit TRMB 67 (78,8)
  • +Akute hämatologische Toxizität Grad 4 61 (71,8)
  • +Anämie 3 (3,5)
  • +Thrombozytopenie 57 (67,1)
  • +Infektion 10 (11,8)
  • +Akute Organtoxizität; Grad 3 oder Grad 4 28 (32,9)
  • +Herzerkrankungen 2 (2,4)
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts (ausgenommen Erbrechen, Übelkeit, Mukositis) 19 (22,4)
  • +Leber- und Gallenerkrankung 2 (2,4)
  • +Erkrankungen des Nervensystems 4 (4,7)
  • +Periphere sensorische Neuropathie 1 (1,2)
  • +Periphere motorische Neuropathie 2 (2,4)
  • +Andere Erkrankung des Nervensystems als Neuropathie 3 (3,5)
  • +Erkrankungen der Nieren und Harnwege 3 (3,5)
  • +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums 5 (5,9)
  • + 
  • +
  • -·HL, welches auf die Erstlinienbehandlung nicht ansprach;
  • -·Rezidiviertes oder fortschreitendes HL, welches weniger als 12 Monate nach dem Ende der Erstlinienbehandlung auftrat;
  • -·Extranodaler Befall zum Zeitpunkt des Rezidivs vor der ASCT, einschliesslich extranodale Verbreitung von nodaler Masse in angrenzende lebenswichtige Organe.
  • +-HL, welches auf die Erstlinienbehandlung nicht ansprach;
  • +-Rezidiviertes oder fortschreitendes HL, welches weniger als 12 Monate nach dem Ende der Erstlinienbehandlung auftrat;
  • +-Extranodaler Befall zum Zeitpunkt des Rezidivs vor der ASCT, einschliesslich extranodale Verbreitung von nodaler Masse in angrenzende lebenswichtige Organe.
  • -Zu den wichtigsten sekundären Endpunkten gehörten PFS per IRF für Patienten mit zentral bestätigtem sALCL, komplette Remission (CR)-Rate per IRF nach Abschluss der Studienbehandlung, Gesamtüberleben (OS) und objektive Ansprechrate (ORR) per IRF nach Abschluss der Studienbehandlung. Patienten mit zentral bestätigtem sALCL hatten eine statistisch signifikante Verbesserung des PFS per IRF im Adcetris+CHP-Arm gegenüber dem CHOP-Arm (HR=0,59; 95% CI: 0,42; 0,84; p=0,003) (siehe Tabelle 5). In der ITT-Population wurde das mediane OS in beiden Armen nicht erreicht. Beim primären data cut off (15. August 2018) gab es 51 Todesfälle im Adcetris+CHP-Arm gegenüber 73 Todesfällen im CHOP-Arm (HR=0,66; 95% CI: 0,46; 0,95; p=0,024). Bei Studienende (data cut off 5. November 2020; mediane Nachbeobachtungsdauer 67 Monate) gab es 68 Todesfälle im Adcetris+CHP-Arm gegenüber 89 Todesfällen im CHOP-Arm (HR=0,72; 95% CI: 0,53; 0,99). Die ORR betrug 83% (95% CI: 77,7; 87,8) im Adcetris+CHP-Arm gegenüber 72% (95% CI: 65,8; 77,9) im CHOP-Arm.
  • +Zu den wichtigsten sekundären Endpunkten gehörten PFS per IRF für Patienten mit zentral bestätigtem sALCL, komplette Remission (CR)-Rate per IRF nach Abschluss der Studienbehandlung, Gesamtüberleben (OS) und objektive Ansprechrate (ORR) per IRF nach Abschluss der Studienbehandlung. Patienten mit zentral bestätigtem sALCL hatten eine statistisch signifikante Verbesserung des PFS per IRF im Adcetris+CHP-Arm gegenüber dem CHOP-Arm (HR=0,59; 95% CI: 0,42; 0,84; p=0,003) (siehe Tabelle 5). In der ITT-Population wurde das mediane OS in beiden Armen nicht erreicht. Beim primären data cut off (15. August 2018) gab es 51 Todesfälle im Adcetris+CHP-Arm gegenüber 73 Todesfällen im CHOP-Arm (HR=0,66; 95% CI: 0,46; 0,95; p=0,024). Bei Studienende (data cut off 5. November 2020; mediane Nachbeobachtungsdauer 67 Monate) gab es 68 Todesfälle im Adcetris+CHP-Arm gegenüber 89 Todesfällen im CHOP-Arm (HR=0,72; 95% CI: 0,53; 0,99). Die ORR betrug 83% (95% CI: 77,7; 87,8) im Adcetris+CHP-Arm gegenüber 72% (95% CI: 65,8; 77,9) im CHOP-Arm.
  • - sALCL Non-sALCL
  • - Adcetris + CHP n=162a CHOP n=154a Adcetris + CHP n=64b CHOP n=72b
  • + sALCL Non-sALCL
  • + Adcetris + CHPn=162a CHOPn=154a Adcetris + CHPn=64b CHOPn=72b
  • -Anzahl der Patienten mit einem PFS-Ereignis, n (%) 56 (34) 73 (48) 40 (63) 48 (67)
  • -Medianes PFS, Monate (95% CI) 55,66 (48,20; NE) 54,18 (13,44; NE) 13,90 (7,52; 35,15) 14,55 (8,80; 21,49)
  • -Hazard Ratio (95% CI)c 0,59 (0,42; 0,84) 0,96 (0,62; 1,46)
  • -p-Wertd 0,0031 0,8315e
  • +Anzahl der Patienten 56 (34) 73 (48) 40 (63) 48 (67)
  • + mit einem PFS-Ereig
  • +nis, n (%)
  • +Medianes PFS, 55,66 (48,20; NE) 54,18 (13,44; NE) 13,90 (7,52; 35,15) 14,55 (8,80; 21,49)
  • +Monate(95% CI)
  • +Hazard Ratio(95% 0,59 (0,42; 0,84) 0,96 (0,62; 1,46)
  • +CI)c
  • +p-Wertd 0,0031 0,8315e
  • -Anzahl der Todesfälle, n (%) 34 (21) 44 (29) 26 (41) 36 (50)
  • -Medianes OS, Monate (95% CI) NE (NE; NE) NE (NE; NE) - (50,27; -) 51,81 (36,67; -)
  • -Hazard Ratio (95% CI)c 0,63 (0,40; 0,99) 0,74 (0,44; 1,23)
  • -p-Wertd,e 0,0433 0,2432
  • +Anzahl der Todesfäll 34 (21) 44 (29) 26 (41) 36 (50)
  • +e, n (%)
  • +Medianes OS, Monate( NE (NE; NE) NE (NE; NE) - (50,27; -) 51,81 (36,67; -)
  • +95% CI)
  • +Hazard Ratio(95% 0,63 (0,40; 0,99) 0,74 (0,44; 1,23)
  • +CI)c
  • +p-Wertd,e 0,0433 0,2432
  • -Anzahl der Todesfälle, n (%) 39 (24) 49 (32) 29 (45) 40 (56)
  • -Medianes OS, Monate (95% CI) NE (NE; NE) NE (NE; NE) 67,68 (50,27; -) 51,81 (35,71; 71,06)
  • -Hazard Ratio (95% CI)c 0,66 (0,43; 1,01) 0,76 (0,46; 1,23)
  • +Anzahl der Todesfäll 39 (24) 49 (32) 29 (45) 40 (56)
  • +e, n (%)
  • +Medianes OS, Monate( NE (NE; NE) NE (NE; NE) 67,68 (50,27; -) 51,81 (35,71; 71,06)
  • +95% CI)
  • +Hazard Ratio(95% 0,66 (0,43; 1,01) 0,76 (0,46; 1,23)
  • +CI)c
  • +
  • -a Das PFS per IRF wird anhand von Patienten mit zentral bestätigtem sALCL berechnet, mit n=163 Patienten im Adcetris+CHP-Arm und n=151 im CHOP-Arm. Das OS wird anhand von Patienten mit lokal diagnostiziertem sALCL berechnet.
  • + 
  • +a Das PFS per IRF wird anhand von Patienten mit zentral bestätigtem sALCL berechnet, mit n=163 Patienten im Adcetris+CHP-Arm und n=151 im CHOP-Arm. Das OS wird anhand von Patienten mit lokal diagnostiziertem sALCL berechnet.
  • -Die Sicherheit, Pharmakokinetik und Anti-Tumor-Aktivität von Adcetris bei 36 pädiatrischen Patienten (7-17 Jahre alt) mit rezidiviertem oder refraktärem (r/r) HL und sALCL (Kinder im Alter von 7-11 Jahren, n=12 und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren, n=24) wurden im Rahmen einer offenen, multizentrischen Phase-1/2-Dosiseskalationsstudie als Monotherapie untersucht. In Phase 1 der Studie wurden das Sicherheitsprofil (siehe «Unerwünschte Wirkungen»), die empfohlene Phase-2-Dosis (RP2D) ermittelt, sowie die Pharmakokinetik von Adcetris bewertet (siehe «Pharmakokinetik»). Phase 1 umfasste 3 r/r HL-Patienten, die mit 1,4 mg/kg behandelt wurden, und 9 Patienten (7 r/r HL und 2 sALCL), die mit 1,8 mg/kg behandelt wurden. Als RP2D wurde 1,8 mg/kg bestimmt. In der ganzen Studie wurden insgesamt 16 Patienten mit r/r HL und 17 Patienten mit r/r sALCL, von denen sich 10 im ersten Rezidiv befanden, mit 1,8 mg/kg Adcetris behandelt. Die objektive Ansprechrate (ORR) per unabhängigem Aufsichtskomitee (IRF) wurde in beiden Studienphasen bei RP2D untersucht. Von diesen 33 Patienten, die die RP2D erhielten, konnte das Ansprechen bei 32 Patienten ausgewertet werden. Die ORR der Patienten mit auswertbarem Ansprechen betrug bei r/r HL-Patienten 47%, bei r/r sALCL-Patienten 53% (Zweitlinientherapie und später) und bei sALCL-Patienten im ersten Rezidiv 60% (Zweitlinientherapie). Acht HL-Patienten und 13 sALCL-Patienten erhielten nach der Behandlung mit Adcetris eine SCT. Allogene SCT war das am häufigsten berichtete Transplantationsverfahren (n=11).
  • +Die Sicherheit, Pharmakokinetik und Anti-Tumor-Aktivität von Adcetris bei 36 pädiatrischen Patienten (7-17 Jahre alt) mit rezidiviertem oder refraktärem (r/r) HL und sALCL (Kinder im Alter von 7-11 Jahren, n=12 und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren, n=24) wurden im Rahmen einer offenen, multizentrischen Phase-1/2-Dosiseskalationsstudie als Monotherapie untersucht. In Phase 1 der Studie wurden das Sicherheitsprofil (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ), die empfohlene Phase-2-Dosis (RP2D) ermittelt, sowie die Pharmakokinetik von Adcetris bewertet (siehe "Pharmakokinetik" ). Phase 1 umfasste 3 r/r HL-Patienten, die mit 1,4 mg/kg behandelt wurden, und 9 Patienten (7 r/r HL und 2 sALCL), die mit 1,8 mg/kg behandelt wurden. Als RP2D wurde 1,8 mg/kg bestimmt. In der ganzen Studie wurden insgesamt 16 Patienten mit r/r HL und 17 Patienten mit r/r sALCL, von denen sich 10 im ersten Rezidiv befanden, mit 1,8 mg/kg Adcetris behandelt. Die objektive Ansprechrate (ORR) per unabhängigem Aufsichtskomitee (IRF) wurde in beiden Studienphasen bei RP2D untersucht. Von diesen 33 Patienten, die die RP2D erhielten, konnte das Ansprechen bei 32 Patienten ausgewertet werden. Die ORR der Patienten mit auswertbarem Ansprechen betrug bei r/r HL-Patienten 47%, bei r/r sALCL-Patienten 53% (Zweitlinientherapie und später) und bei sALCL-Patienten im ersten Rezidiv 60% (Zweitlinientherapie). Acht HL-Patienten und 13 sALCL-Patienten erhielten nach der Behandlung mit Adcetris eine SCT. Allogene SCT war das am häufigsten berichtete Transplantationsverfahren (n=11).
  • -Die Pharmakokinetik von Brentuximab Vedotin-ADC und MMAE nach einer 30-minütigen intravenösen Infusion von Brentuximab Vedotin in einer Dosierung von 1,4 mg/kg oder 1,8 mg/kg alle 3 Wochen wurde in einer klinischen Phase-1/2-Studie an 36 pädiatrischen Patienten (7-17 Jahre alt) mit rezidiviertem oder refraktärem HL und sALCL untersucht (Kinder im Alter von 7-11 Jahren, n=12 und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren, n=24) (siehe Abschnitt «Klinische Wirksamkeit»). Die Cmax von ADC wurde in der Regel am Ende der Infusion oder zum Zeitpunkt der Probennahme, der dem Ende der Infusion am nächsten lag, beobachtet. Es wurde ein multiexponentieller Abfall der ADC-Serumkonzentration mit einer terminalen Eliminationshalbwertszeit von etwa 4 bis 5 Tagen beobachtet. Die Exposition war in etwa proportional zur Dosis, wobei ein Trend zu einer niedrigeren ADC-Exposition bei niedrigerem Alter/niedrigerem Körpergewicht in der Studienpopulation beobachtet wurde. Die mediane AUC von ADC bei den Kindern und Jugendlichen in dieser Studie war etwa 14% bzw. 3% niedriger als die bei erwachsenen Patienten, wohingegen die MMAE-Exposition um 53% unter bzw. um 13% über der von erwachsenen Patienten lag. Die mediane Cmax und AUC von ADC nach einer einzelnen Dosis von 1,8 mg/kg betrugen 29,8 µg/ml bzw. 67,9 µg*Tag/ml bei Patienten im Alter von < 12 Jahren und 34,4 µg/ml bzw. 77,8 µg* Tag/ml bei Patienten im Alter von ≥12 Jahren. Die mediane Cmax, AUC und Tmax von MMAE nach einer einzelnen Dosis von 1,8 mg/kg betrugen 3,73 ng/ml, 17,3 ng*Tag/ml bzw. 1,92 Tage bei Patienten im Alter von < 12 Jahren und 6,33 ng/ml, 42,3 ng*Tag/ml bzw. 1,82 Tage bei Patienten im Alter von ≥12 Jahren.
  • +Die Pharmakokinetik von Brentuximab Vedotin-ADC und MMAE nach einer 30-minütigen intravenösen Infusion von Brentuximab Vedotin in einer Dosierung von 1,4 mg/kg oder 1,8 mg/kg alle 3 Wochen wurde in einer klinischen Phase-1/2-Studie an 36 pädiatrischen Patienten (7-17 Jahre alt) mit rezidiviertem oder refraktärem HL und sALCL untersucht (Kinder im Alter von 7-11 Jahren, n=12 und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren, n=24) (siehe Abschnitt "Klinische Wirksamkeit" ). Die Cmax von ADC wurde in der Regel am Ende der Infusion oder zum Zeitpunkt der Probennahme, der dem Ende der Infusion am nächsten lag, beobachtet. Es wurde ein multiexponentieller Abfall der ADC-Serumkonzentration mit einer terminalen Eliminationshalbwertszeit von etwa 4 bis 5 Tagen beobachtet. Die Exposition war in etwa proportional zur Dosis, wobei ein Trend zu einer niedrigeren ADC-Exposition bei niedrigerem Alter/niedrigerem Körpergewicht in der Studienpopulation beobachtet wurde. Die mediane AUC von ADC bei den Kindern und Jugendlichen in dieser Studie war etwa 14% bzw. 3% niedriger als die bei erwachsenen Patienten, wohingegen die MMAE-Exposition um 53% unter bzw. um 13% über der von erwachsenen Patienten lag. Die mediane Cmax und AUC von ADC nach einer einzelnen Dosis von 1,8 mg/kg betrugen 29,8 µg/ml bzw. 67,9 µg*Tag/ml bei Patienten im Alter von < 12 Jahren und 34,4 µg/ml bzw. 77,8 µg* Tag/ml bei Patienten im Alter von ≥12 Jahren. Die mediane Cmax, AUC und Tmax von MMAE nach einer einzelnen Dosis von 1,8 mg/kg betrugen 3,73 ng/ml, 17,3 ng*Tag/ml bzw. 1,92 Tage bei Patienten im Alter von < 12 Jahren und 6,33 ng/ml, 42,3 ng*Tag/ml bzw. 1,82 Tage bei Patienten im Alter von ≥12 Jahren.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Für die Lagerungsbedingungen des rekonstituierten und verdünnten Arzneimittels siehe «Haltbarkeit».
  • +Für die Lagerungsbedingungen des rekonstituierten und verdünnten Arzneimittels siehe "Haltbarkeit" .
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