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Home - Fachinformation zu Meropenem Fresenius i.v. 500 mg - Änderungen - 27.08.2026
58 Änderungen an Fachinfo Meropenem Fresenius i.v. 500 mg
  • -Natrii carbonas 104 mg (500 mg Meropenem) bzw. 208 mg (1 g Meropenem) corresp. Natrium 45,1 mg (1,96 mval) bzw. 90,2 mg (3,92 mval).
  • +Natrii carbonas 104 mg (500 mg Meropenem) bzw. 208 mg (1 g Meropenem) corresp. Natrium 45.1 mg (1.96 mval) bzw. 90.2 mg (3.92 mval).
  • -1 Durchstechflasche Meropenem Fresenius i.v., Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung enthält 500 mg bzw. 1 g Meropenemum.
  • +Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung i.v.
  • +1 Durchstechflasche enthält 500 mg oder 1 g Meropenemum.
  • -Normaldosierung Erwachsene
  • -Die Dosierung für Erwachsene beträgt zwischen 1,5 g bis 6 g täglich, aufgeteilt in 3 Dosen. Normalerweise werden alle 8 Stunden 500 mg oder 1 g Meropenem Fresenius i.v. intravenös gegeben, abhängig von der Art und dem Schweregrad der Infektion, der bekannten oder erwarteten Empfindlichkeit der Erreger und dem Allgemeinzustand des Patienten.
  • -Ausnahmen: Bei febrilen Episoden von neutropenischen Patienten sollte die Dosis 1 g Meropenem Fresenius i.v. alle 8 Stunden betragen. Bei Meningitis beträgt die empfohlene Dosis 2 g Meropenem Fresenius i.v. alle 8 Stunden (Erfahrung bei Erwachsenen sehr beschränkt und nicht Mittel der Wahl bei Meningitis). Bei cystischer Fibrose beträgt die empfohlene Dosis 2 g Meropenem Fresenius i.v. alle 8 Stunden, für Patienten <50 kg: 40 mg/kg KG.
  • -Bei der Behandlung von Infektionen, die durch Pseudomonas aeruginosa verursacht wurden, wird eine Dosis von mindestens 1 g alle 8 Stunden bei Erwachsenen (tägliche zugelassene Höchstdosis ist 6 g, gegeben in 3 Dosen) und von bis zu 40 mg/kg KG 3 mal täglich bei Kindern empfohlen. Während der Behandlung einer solchen Infektion soll eine regelmässige Empfindlichkeitsprüfung durchgeführt werden (siehe auch "Eigenschaften/Wirkungen: Resistenzbildung" ).
  • -Meropenem Fresenius i.v. wird als intravenöse Bolusinjektion über 5 Minuten oder als i.v. Kurzinfusion über 15–30 Minuten gegeben (siehe auch "Hinweise für die Handhabung: Zubereitung der intravenösen Lösung" ). Es gibt nur beschränkt Sicherheitsdaten, welche die Anwendung einer 2 g Bolusinjektion belegen.
  • +Übliche Dosierung für Erwachsene
  • +Die Dosierung für Erwachsene beträgt zwischen 1.5 g bis 6 g täglich, aufgeteilt in 3 Dosen. Normalerweise werden alle 8 Stunden 500 mg oder 1 g Meropenem Fresenius i.v. intravenös gegeben, abhängig von der Art und dem Schweregrad der Infektion, der bekannten oder erwarteten Empfindlichkeit der Erreger und dem Allgemeinzustand des Patienten.
  • +Ausnahmen: Bei febrilen Episoden von neutropenischen Patienten sollte die Dosis 1 g Meropenem Fresenius i.v. alle 8 Stunden betragen. Bei Meningitis beträgt die empfohlene Dosis 2 g Meropenem Fresenius i.v. alle 8 Stunden (Erfahrung bei Erwachsenen sehr beschränkt und nicht Mittel der Wahl bei Meningitis). Bei cystischer Fibrose beträgt die empfohlene Dosis 2 g Meropenem Fresenius i.v. alle 8 Stunden, für Patienten <50 kg: 40 mg/kg KG.
  • +Bei der Behandlung von Infektionen, die durch Pseudomonas aeruginosa verursacht wurden, wird eine Dosis von mindestens 1 g alle 8 Stunden bei Erwachsenen (tägliche zugelassene Höchstdosis ist 6 g, gegeben in 3 Dosen) und von bis zu 40 mg/kg KG 3-mal täglich bei Kindern empfohlen. Während der Behandlung einer solchen Infektion soll eine regelmässige Empfindlichkeitsprüfung durchgeführt werden (siehe auch "Eigenschaften/Wirkungen: Resistenzbildung" ).
  • +Meropenem Fresenius i.v. wird als intravenöse Bolusinjektion über 5 Minuten oder als i.v. Kurzinfusion über 15–30 Minuten gegeben (siehe auch "Hinweise für die Handhabung: Zubereitung der intravenösen Lösung" ). Es gibt nur beschränkt Sicherheitsdaten, welche die Anwendung einer 2 g Bolusinjektion belegen.
  • -Dosierung von Meropenem Fresenius i.v. bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
  • +Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
  • -Kreatinin-Clearance( Dosis (basierend auf einer Einheitsdosis von 500 mg bis Zeitintervall
  • + Kreatinin-Clearance( Dosis (basierend auf einer Einheitsdosis von 500 mg bis Zeitintervall
  • -10-25 0,5 Einheiten alle 12 Stunden
  • -<10 0,5 Einheiten alle 24 Stunden
  • +10-25 0.5 Einheiten alle 12 Stunden
  • +<10 0.5 Einheiten alle 24 Stunden
  • - 
  • -Dosierung von Meropenem Fresenius i.v. bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
  • +Patienten mit Leberfunktionsstörungen
  • -Dosierung von Meropenem Fresenius i.v. im Alter
  • -Bei älteren Patienten mit einer Kreatinin-Clearance >50 ml/min ist keine Dosisanpassung notwendig.
  • -Dosierung von Meropenem Fresenius i.v. bei Kindern
  • +Ältere Patienten
  • +Bei älteren Patienten mit einer Kreatinin-Clearance >50 ml/min ist keine Dosisanpassung notwendig.
  • +Pädiatrische Population
  • -Für Kleinkinder >3 Monate und Kinder bis 12 Jahre beträgt die i.v. Dosierung 10–40 mg/kg KG alle 8 Stunden abhängig vom Schweregrad und Infektionstyp, von den bekannten oder vermuteten pathogenen Keimen und dem Allgemeinzustand. Bei Kindern mit einem KG >50 kg wird die Erwachsenendosis gewählt. Meropenem Fresenius i.v. wird als intravenöse Bolusinjektion über 5 Minuten oder als i.v. Kurzinfusion über 15–30 Minuten gegeben. Es gibt nur beschränkt Sicherheitsdaten, welche die Anwendung einer 40 mg/kg KG Bolusinjektion belegen.
  • -Ausnahmen: Bei febrilen Episoden von Kindern mit Neutropenie sollte die Dosis 20 mg/kg alle 8 Stunden betragen. Bei Meningitis beträgt die empfohlene Dosis 40 mg/kg alle 8 Stunden. Bei cystischer Fibrose beträgt die empfohlene Dosis 40 mg/kg Meropenem Fresenius i.v. alle 8 Stunden (maximale Dosis: 2 g alle 8 h).
  • +Für Kleinkinder >3 Monate und Kinder bis 12 Jahre beträgt die i.v. Dosierung 10–40 mg/kg KG alle 8 Stunden abhängig vom Schweregrad und Infektionstyp, von den bekannten oder vermuteten pathogenen Keimen und dem Allgemeinzustand. Bei Kindern mit einem KG >50 kg wird die Erwachsenendosis gewählt. Meropenem Fresenius i.v. wird als intravenöse Bolusinjektion über 5 Minuten oder als i.v. Kurzinfusion über 15–30 Minuten gegeben. Es gibt nur beschränkt Sicherheitsdaten, welche die Anwendung einer 40 mg/kg KG Bolusinjektion belegen.
  • +Ausnahmen: Bei febrilen Episoden von Kindern mit Neutropenie sollte die Dosis 20 mg/kg alle 8 Stunden betragen. Bei Meningitis beträgt die empfohlene Dosis 40 mg/kg alle 8 Stunden. Bei cystischer Fibrose beträgt die empfohlene Dosis 40 mg/kg Meropenem Fresenius i.v. alle 8 Stunden (maximale Dosis: 2 g alle 8 h).
  • -Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme und akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP) wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Laktam-Antibiotika, einschliesslich Meropenem berichtet (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ). Beim Auftreten solcher Reaktionen ist Meropenem Fresenius i.v. sofort abzusetzen und eine Alternativtherapie ist in Erwägung zu ziehen.
  • -Überempfindlichkeitsreaktionen können auch zum Kounis-Syndrom führen, einer schweren allergischen Reaktion, die in einem Myokardinfarkt enden kann. Zu den ersten Symptomen solcher Reaktionen können Brustschmerzen gehören, die in Verbindung mit einer allergischen Reaktion auf Beta-Lactam-Antibiotika auftreten.
  • +Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme und akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP) wurden bei Patienten unter Behandlung mit β-Laktam-Antibiotika, einschliesslich Meropenem berichtet (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ). Beim Auftreten solcher Reaktionen ist Meropenem Fresenius i.v. sofort abzusetzen und eine Alternativtherapie ist in Erwägung zu ziehen.
  • +Überempfindlichkeitsreaktionen können auch zum Kounis-Syndrom führen, einer schweren allergischen Reaktion, die in einem Myokardinfarkt enden kann. Zu den ersten Symptomen solcher Reaktionen können Brustschmerzen gehören, die in Verbindung mit einer allergischen Reaktion auf β-Laktam-Antibiotika auftreten.
  • +Die Leberfunktion sollte während der Behandlung mit Meropenem Fresenius i.v. engmaschig überwacht werden. Ein arzneimittelbedingter Leberschaden (DILI) wurde mit der Anwendung von Meropenem in Verbindung gebracht (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Wenn ein schwerer DILI auftritt, sollte ein Behandlungsabbruch, falls klinisch angemessen, erwogen werden und die Behandlung nur dann wieder aufgenommen werden, wenn dies für die Behandlung als notwendig erachtet wird.
  • +
  • -Bei Patienten mit vorbestehender Leberinsuffizienz sollte die Leberfunktion während der Behandlung mit Meropenem Fresenius i.v. regelmässig überprüft werden.
  • -Wirksamkeit und Sicherheit bei Kindern unter 3 Monaten wurden nicht geprüft.
  • +Wirksamkeit und Sicherheit bei Kindern unter 3 Monaten wurden nicht geprüft.
  • -Meropenem Fresenius i.v. Pulver zur Herstellung einer Injektions- oder Infusionslösung enthält 45,1 mg Natrium pro Meropenem Fresenius i.v. 500 mg bzw. 90,2 mg Natrium pro Meropenem Fresenius i.v. 1000 mg. Dies entspricht 2,25% bzw. 4,5% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
  • +Hilfsstoffe von besonderem Interesse
  • +Meropenem Fresenius i.v. enthält Natrium.
  • +Meropenem Fresenius i.v. 500 mg: Dieses Arzneimittel enthält 45.1 mg Natrium pro 500 mg Durchstechflasche, entsprechend 2.25% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
  • +Meropenem Fresenius i.v. 1 g: Dieses Arzneimittel enthält 90.2 mg Natrium pro 1 g Durchstechflasche, entsprechend 4.5% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
  • -Sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1000, <1/100), selten (≥1/10'000, <1/1000), sehr selten (<1/10'000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
  • +Sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1'000, <1/100), selten (≥1/10'000, <1/1'000), sehr selten (<1/10'000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
  • +Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
  • +Gelegentlich: Hypokaliämie*.
  • +
  • -In klinischen Studien wurden Krampfanfälle bei 0,5% (20 Fälle von 3911) der Patienten beobachtet; 2 davon wurden als möglicherweise medikamentenbedingt eingestuft (0,05%). Ein kausaler Zusammenhang mit Meropenem konnte nicht nachgewiesen werden.
  • +In klinischen Studien wurden Krampfanfälle bei 0.5% (20 Fälle von 3911) der Patienten beobachtet; 2 davon wurden als möglicherweise medikamentenbedingt eingestuft (0.05%). Ein kausaler Zusammenhang mit Meropenem konnte nicht nachgewiesen werden.
  • -Sehr häufig: Anstieg der Alanin Aminotransferase und Aspartat Aminotransferase bei Patienten mit cystischer Fibrose (13,0%) und bei Patienten mit Meningitis (12,5%).
  • +Sehr häufig: Anstieg der Alanin Aminotransferase und Aspartat Aminotransferase bei Patienten mit cystischer Fibrose (13.0%) und bei Patienten mit Meningitis (12.5%).
  • -Gelegentlich: erhöhtes Bilirubin.
  • +Gelegentlich: Arzneimittelbedingter Leberschaden (DILI)* (DILI umfasst Hepatitis und Leberversagen), erhöhtes Bilirubin.
  • -Nicht bekannt: schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie toxische epidermale Nekrolyse*, Stevens-Johnson-Syndrom*, Erythema multiforme*, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)*, akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP)* (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Nicht bekannt: schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie toxische epidermale Nekrolyse*, Stevens-Johnson-Syndrom*, Erythema multiforme*,
  • +Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)*, akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP)* (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Im Allgemeinen empfindliche Erreger
  • -Gram-positive Aerobier
  • -Enterococcus faecalis (Achtung: E. faecalis kann natürlicherweise eine intermediäre Empfindlichkeit aufweisen)
  • -Staphylococcus aureus (nur Methicillin-empfindliche Stämme: Methicillin-resistente Staphylokokken inkl. MRSA sind resistent gegenüber Meropenem)
  • -Staphylococcus Spezies inkl. Staphylococcus epidermidis (nur Methicillin-empfindliche Stämme, Methicillin-resistente Staphylokokken inkl. MRSE sind resistent gegenüber Meropenem)
  • -Streptococcus agalactiae (Gruppe-B-Streptokokken)
  • -Streptococcus milleri Gruppe (S. anginosus, S. constellatus, und S. intermedius)
  • -Streptococcus pneumoniae
  • -Streptococcus pyogenes (Gruppe-A-Streptokokken)
  • -Gram-negative Aerobier
  • -Citrobacter freundii
  • -Citrobacter koseri
  • -Enterobacter aerogenes
  • -Enterobacter cloacae
  • -Escherichia coli
  • -Haemophilus influenzae
  • -Klebsiella oxytoca
  • -Klebsiella pneumoniae
  • -Morganella morganii
  • -Neisseria meningitidis
  • -Proteus mirabilis, Proteus vulgaris
  • -Serratia marcescens
  • -Gram-negative Anaerobier
  • -Bacteroides caccae
  • -Bacteroides fragilis
  • -Prevotella bivia
  • -Prevotella disiens
  • -Gram-positive Anaerobier
  • -Clostridium perfringens
  • -Peptoniphilus asaccharolyticus
  • -Peptostreptococcus species (einschliesslich P. micros, P. anaerobius, P. magnus)
  • -Keime, bei denen eine erworbene Resistenz problematisch sein könnte
  • -Gram-positive Aerobier
  • -Enterococcus faecium (Spezies, die natürlicherweise eine intermediäre Empfindlichkeit aufweisen. Zu beachten ist, dass in einigen europäischen Ländern die Häufigkeit einer Resistenz bei mehr als 50% der E. faecium Isolate vorkommt).
  • -Gram-negative Aerobier
  • -Acinetobacter species
  • -Burkholderia cepacia
  • -Pseudomonas aeruginosa
  • -Gram-negative Aerobier mit natürlicher Resistenz
  • -Stenotrophomonas maltophilia, Legionella species
  • -Weitere Keime mit natürlicher Resistenz
  • -Chlamydophila pneumoniae
  • -Chlamydophila psittaci
  • -Coxiella burnetii
  • -Mycoplasma pneumoniae
  • -Publikationen beschreiben in-vitro Empfindlichkeiten von vielen andern bakteriellen Keimen. Der klinische Stellenwert solcher in-vitro Resultate ist jedoch unklar. Empfehlungen zur klinischen Bedeutung solcher in-vitro Befunde sollten bei lokalen Infektiologen und klinischen Mikrobiologen sowie offiziellen Empfehlungen eingeholt werden.
  • + Empfindlichkeit
  • +Üblicherweise empfindliche Spezies: Gram-positive Aerobier -Enterococcus faecalis (es ist zu
  • +beachten, dass E. faecalis natürlicherweise eine intermediäre Empfindlichkeit aufweisen kann)
  • +-Staphylococcus aureus (nur Methicillin-empfindliche Stämme, Methicillin-resistente Staphylokokken
  • +einschliesslich MRSA sind resistent gegenüber Meropenem) -Staphylococcus Spezies einschliesslich
  • +Staphylococcus epidermidis (nur Methicillin-empfindliche Stämme, Methicillin-resistente
  • +Staphylokokken einschliesslich MRSE sind resistent gegenüber Meropenem) -Streptococcus agalactiae
  • +(Gruppe-B-Streptokokken) -Streptococcus milleri Gruppe (S. anginosus, S. constellatus und S.
  • +intermedius) -Streptococcus pneumoniae -Streptococcus pyogenes (Gruppe-A-Streptokokken)
  • +Gram-negative Aerobier -Citrobacter freundii -Citrobacter koseri -Enterobacter aerogenes
  • +-Enterobacter cloacae -Escherichia coli -Haemophilus influenzae -Klebsiella oxytoca -Klebsiella
  • +pneumoniae -Morganella morganii -Neisseria meningitidis -Proteus mirabilis -Proteus vulgaris
  • +-Serratia marcescens Gram-positive Anaerobier -Clostridium perfringens -Peptoniphilus
  • +asaccharolyticus -Peptostreptococcus Spezies (einschliesslich P. micros, P. anaerobius, P. magnus)
  • + Gram-negative Anaerobier -Bacteroides caccae -Bacteroides fragilis -Prevotella bivia -Prevotella
  • +disiens
  • +Spezies, bei denen eine erworbene Resistenz problematisch sein könnte: Gram-positive Aerobier
  • +-Enterococcus faecium (E. faecium kann natürlicherweise eine intermediäre Empfindlichkeit
  • +aufweisen, selbst ohne erworbene Resistenzmechanismen. Zu beachten ist, dass in einigen
  • +europäischen Ländern die Häufigkeit einer Resistenz bei mehr als 50% der E. faecium Isolate
  • +vorkommt.) Gram-negative Aerobier -Acinetobacter species -Burkholderia cepacia -Pseudomonas
  • +aeruginosa
  • +Organismen mit natürlicher Resistenz: -Stenotrophomonas maltophilia -Legionella Spezies
  • +-Chlamydophila pneumoniae -Chlamydophila psittaci -Coxiella burnetii -Mycoplasma pneumoniae
  • +
  • +Interpretationskriterien für die Empfindlichkeitstestung (Grenzwerte)
  • +Die Interpretationskriterien für die Empfindlichkeitstestung wurden vom European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing (EUCAST) für Meropenem festgelegt und sind hier aufgeführt: www.eucast.org (Rubrik Clinical Breakpoints).
  • -Der PAE ist für jede Antibiotika/Organismus Kombination verschieden und abhängig von der Arzneimittelkonzentration und der Zeitdauer der Exposition. Zur PAE Bestimmung in vitro werden unterschiedliche Methoden verwendet, deshalb sind die Resultate nicht immer vergleichbar. Trotzdem kann man aus den verfügbaren Daten schliessen, dass Meropenem auf die meisten Keime eine postantibiotische Wirkung von bis zu 6 Stunden ausübt. In vivo wurde bei immunsupprimierten Mäusen ein PAE von Meropenem gegen P. aeruginosa nachgewiesen.
  • +Der PAE ist für jede Antibiotika/Organismus Kombination verschieden und abhängig von der Arzneimittelkonzentration und der Zeitdauer der Exposition. Zur PAE-Bestimmung in vitro werden unterschiedliche Methoden verwendet, deshalb sind die Resultate nicht immer vergleichbar. Trotzdem kann man aus den verfügbaren Daten schliessen, dass Meropenem auf die meisten Keime eine postantibiotische Wirkung von bis zu 6 Stunden ausübt. In vivo wurde bei immunsupprimierten Mäusen ein PAE von Meropenem gegen P. aeruginosa nachgewiesen.
  • -Bei gesunden Probanden beträgt die mittlere Halbwertzeit von Meropenem etwa 1 Stunde; das mittlere Verteilungsvolumen liegt bei etwa 0,25 l/kg. Die mittlere Plasma-Clearance beträgt 239 ml/min bei 500 mg und fällt bei einer Dosis von 2 g auf 205 ml/min Intravenös über 30 Minuten verabreichte Dosierungen von 500, 1000 und 2000 mg ergeben mittlere Spitzenplasmaspiegel (Cmax) von etwa 23, 49 bzw. 115 µg/ml; die entsprechenden AUC-Werte betragen 39,3; 62,3 sowie 153 µg·h/ml. Nach einer intravenös über 5 Minuten verabreichten Dosierung von 500 bzw. 1000 mg wurden Cmax-Werte von etwa 52 bzw. 112 µg/ml erreicht. Bei Patienten mit normaler Nierenfunktion führte die Gabe wiederholter Dosen im Abstand von 8 Stunden zu keiner Akkumulation von Meropenem.
  • -Eine Studie mit 12 an einer intraabdominellen Infektion erkrankten Patienten, die nach einer Operation alle 8 Stunden 1000 mg Meropenem erhielten, zeigte vergleichbare Cmax und Halbwertszeiten wie bei gesunden Probanden, aber ein grösseres Verteilungsvolumen von 27 l.
  • +Bei gesunden Probanden beträgt die mittlere Halbwertzeit von Meropenem etwa 1 Stunde; das mittlere Verteilungsvolumen liegt bei etwa 0.25 l/kg. Die mittlere Plasma-Clearance beträgt 239 ml/min bei 500 mg und fällt bei einer Dosis von 2 g auf 205 ml/min. Intravenös über 30 Minuten verabreichte Dosierungen von 500, 1000 und 2000 mg ergeben mittlere Spitzenplasmaspiegel (Cmax) von etwa 23, 49 bzw. 115 µg/ml; die entsprechenden AUC-Werte betragen 39.3; 62.3 sowie 153 µg·h/ml. Nach einer intravenös über 5 Minuten verabreichten Dosierung von 500 bzw. 1000 mg wurden Cmax-Werte von etwa 52 bzw. 112 µg/ml erreicht. Bei Patienten mit normaler Nierenfunktion führte die Gabe wiederholter Dosen im Abstand von 8 Stunden zu keiner Akkumulation von Meropenem.
  • +Eine Studie mit 12 an einer intraabdominellen Infektion erkrankten Patienten, die nach einer Operation alle 8 Stunden 1000 mg Meropenem erhielten, zeigte vergleichbare Cmax und Halbwertszeiten wie bei gesunden Probanden, aber ein grösseres Verteilungsvolumen von 27 l.
  • -Meropenem wird durch Hydrolyse des β-Laktam-Rings verstoffwechselt, wobei ein mikrobiologisch inaktiver Metabolit gebildet wird. In-vitro zeigt Meropenem im Vergleich zu Imipenem eine geringe Empfindlichkeit gegenüber einer Hydrolyse durch humane Dehydropeptidase-I (DHP-I). Die zusätzliche Gabe eines DHP-Hemmers ist nicht erforderlich.
  • +Meropenem wird durch Hydrolyse des β-Laktam-Rings verstoffwechselt, wobei ein mikrobiologisch inaktiver Metabolit gebildet wird. In vitro zeigt Meropenem im Vergleich zu Imipenem eine geringe Empfindlichkeit gegenüber einer Hydrolyse durch humane Dehydropeptidase-I (DHP-I). Die zusätzliche Gabe eines DHP-Hemmers ist nicht erforderlich.
  • -Bei renaler Insuffizienz ergaben sich höhere AUC-Werte und eine längere Halbwertszeit von Meropenem. Die AUC erhöhte sich im Vergleich zu gesunden Probanden (CrCL >80 ml/min) 2,4-fach bei Patienten mit mässigen Funktionsstörungen (CrCL 33–74 ml/min), 5-fach bei schweren Funktionsstörungen (CrCL 4–23 ml/min) und 10-fach bei dialysepflichtigen Patienten (CrCL <2 ml/min). Die AUC des mikrobiologisch inaktiven Metaboliten mit offenem β-Laktam-Ring war bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen ebenfalls beträchtlich erhöht. Eine Dosierungsanpassung ist bei Patienten mit mässigen und schweren Störungen der Nierenfunktion zu empfehlen (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Meropenem wird durch Hämodialyse eliminiert, wobei die Clearance während der Dialyse etwa 4-mal höher ist als bei Patienten mit Anurie.
  • +Bei renaler Insuffizienz ergaben sich höhere AUC-Werte und eine längere Halbwertszeit von Meropenem. Die AUC erhöhte sich im Vergleich zu gesunden Probanden (CrCL >80 ml/min) 2.4-fach bei Patienten mit mässigen Funktionsstörungen (CrCL 33–74 ml/min), 5-fach bei schweren Funktionsstörungen (CrCL 4–23 ml/min) und 10-fach bei dialysepflichtigen Patienten (CrCL <2 ml/min). Die AUC des mikrobiologisch inaktiven Metaboliten mit offenem β-Laktam-Ring war bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen ebenfalls beträchtlich erhöht. Eine Dosierungsanpassung ist bei Patienten mit mässigen und schweren Störungen der Nierenfunktion zu empfehlen (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Meropenem wird durch Hämodialyse eliminiert, wobei die Clearance während der Dialyse etwa 4 mal höher ist als bei Patienten mit Anurie.
  • -Die Pharmakokinetik bei Kleinkindern und Kindern mit Infektionen, die Dosierungen von 10, 20 und 40 mg/kg erhielten, zeigte Cmax-Werte, die in etwa denen von Erwachsenen nach Gabe von 500, 1000 und 2000-mg-Dosierungen entsprachen. Vergleiche zeigten weiterhin eine konsistente Pharmakokinetik zwischen den Dosierungen sowie Halbwertzeiten, die denen bei Erwachsenen glichen, mit Ausnahme der jüngsten Kinder (<6 Monate t½ 1,6 Stunden). Die mittlere Meropenem-Clearance betrug 5,8 ml/min/kg (6–12 Jahre), 6,2 ml/min/kg (2–5 Jahre), 5,3 ml/min/kg (6–23 Monate) und 4,3 ml/min/kg (2–5 Monate). Etwa 60% der Dosis werden innerhalb von 12 Stunden unverändert als Meropenem über den Urin ausgeschieden, weitere 12% als dessen Metabolit. Meropenem-Konzentrationen im Liquor cerebrospinalis von Kindern, die an Meningitis erkrankt sind, liegen bei etwa 20% der entsprechenden Plasmaspiegel, wobei es eine signifikante interindividuelle Variabilität gibt.
  • -Die Pharmakokinetik von Meropenem bei Neugeborenen die eine antiinfektive Behandlung benötigten zeigte bei einer mittleren Halbwertszeit von 2,9 Stunden eine grössere Clearance bei Neugeborenen mit einem höheren chronologischen Alter oder Gestationsalter. Eine Monte-Carlo-Simulation, die auf einem Populations-PK-Modell beruhte, zeigte, dass ein Dosierungsschema von 20 mg/kg alle 8 Stunden bei 95% der Frühgeborenen und 91% der zum Termin Geborenen zu 60% T > MHK für P. aeruginosa führte.
  • +Die Pharmakokinetik bei Kleinkindern und Kindern mit Infektionen, die Dosierungen von 10, 20 und 40 mg/kg erhielten, zeigte Cmax-Werte, die in etwa denen von Erwachsenen nach Gabe von 500, 1000 und 2000 mg-Dosierungen entsprachen. Vergleiche zeigten weiterhin eine konsistente Pharmakokinetik zwischen den Dosierungen sowie Halbwertzeiten, die denen bei Erwachsenen glichen, mit Ausnahme der jüngsten Kinder (<6 Monate t½ 1.6 Stunden). Die mittlere Meropenem-Clearance betrug 5.8 ml/min/kg (6–12 Jahre), 6.2 ml/min/kg (2–5 Jahre), 5.3 ml/min/kg (6–23 Monate) und 4.3 ml/min/kg (2–5 Monate). Etwa 60% der Dosis werden innerhalb von 12 Stunden unverändert als Meropenem über den Urin ausgeschieden, weitere 12% als dessen Metabolit. Meropenem-Konzentrationen im Liquor cerebrospinalis von Kindern, die an Meningitis erkrankt sind, liegen bei etwa 20% der entsprechenden Plasmaspiegel, wobei es eine signifikante interindividuelle Variabilität gibt.
  • +Die Pharmakokinetik von Meropenem bei Neugeborenen, die eine antiinfektive Behandlung benötigten, zeigte bei einer mittleren Halbwertszeit von 2.9 Stunden eine grössere Clearance bei Neugeborenen mit einem höheren chronologischen Alter oder Gestationsalter. Eine Monte-Carlo-Simulation, die auf einem Populations-PK-Modell beruhte, zeigte, dass ein Dosierungsschema von 20 mg/kg alle 8 Stunden bei 95% der Frühgeborenen und 91% der zum Termin Geborenen zu 60% T > MHK für P. aeruginosa führte.
  • -In reproduktionstoxikologischen Untersuchungen an Ratten und Affen in höchstmöglichen Dosierungen (bis zu 750 mg/kg in Ratten und 360 mg/kg in Affen) wurde kein teratogenes Potenzial beobachtet (bis zu einer Dosierung von 120 mg/kg KG kam es bei Ratten in der 1. Generation zu keiner Reduktion des Körpergewichtes). Meropenem, intravenös verabreicht, wurde in tierexperimentellen Studien gut vertragen.
  • +In reproduktionstoxikologischen Untersuchungen an Ratten und Affen in höchstmöglichen Dosierungen (bis zu 750 mg/kg in Ratten und 360 mg/kg in Affen) wurde kein teratogenes Potenzial beobachtet (bis zu einer Dosierung von 120 mg/kg KG kam es bei Ratten in der 1. Generation zu keiner Reduktion des Körpergewichtes). Meropenem, intravenös verabreicht, wurde in tierexperimentellen Studien gut vertragen.
  • -Das Medikament darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Bolusinjektion: Für die Bolusinjektion wird pro 500 mg Meropenem 10 ml Aqua ad iniectabilia zugegeben, dies entspricht einer Endkonzentration von 50 mg/ml. Zubereitete Bolus-Injektionslösungen sind für 3 Stunden bei Lagerung bis zu 25°C und für 16 Stunden bei Kühllagerung (2-8°C) chemisch und physikalisch stabil.
  • -Intravenöse Infusion: Für eine i.v. Infusion wird Meropenem Fresenius i.v. in 0,9% Natriumchlorid Infusionslösung oder 5%iger Glucose (Dextrose) Infusionslösung zu einer Endkonzentration von 1-20 mg/ml gelöst. Die mit 0,9% Natriumchlorid zubereitete Infusionslösung ist chemisch und physikalisch für 3 Stunden bis zu 25°C und für 24 Stunden bei Kühllagerung (2-8°C) stabil. Mit 5%iger Glucose (Dextrose) hergestellte Lösungen sollen sofort verwendet werden.
  • +Bolusinjektion: Für die Bolusinjektion wird pro 500 mg Meropenem 10 ml Aqua ad iniectabilia zugegeben, dies entspricht einer Endkonzentration von 50 mg/ml. Zubereitete Bolus-Injektionslösungen sind für 3 Stunden bei Lagerung bis zu 25°C und für 16 Stunden bei Kühllagerung (2-8°C) chemisch und physikalisch stabil.
  • +Intravenöse Infusion: Für eine i.v. Infusion wird Meropenem Fresenius i.v. in 0.9% Natriumchlorid Infusionslösung oder 5%iger Glucose (Dextrose) Infusionslösung zu einer Endkonzentration von 1-20 mg/ml gelöst. Die mit 0.9% Natriumchlorid zubereitete Infusionslösung ist chemisch und physikalisch für 3 Stunden bis zu 25°C und für 24 Stunden bei Kühllagerung (2-8°C) stabil. Mit 5%iger Glucose (Dextrose) hergestellte Lösungen sollen sofort verwendet werden.
  • -Meropenem Fresenius i.v. Pulver 500 mg Durchstechflaschen 10 [A]
  • -Meropenem Fresenius i.v. Pulver 1 g Durchstechflaschen 10 [A]
  • +Meropenem Fresenius i.v. Pulver 500 mg Durchstechflaschen 10 [A]
  • +Meropenem Fresenius i.v. Pulver 1 g Durchstechflaschen 10 [A]
  • -Mai 2024.
  • +Februar 2026.
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