| 123 Ănderungen an Fachinfo Kalydeco 150 mg |
- +Filmtabletten
-Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, Hypromelloseacetatsuccinat, Croscarmellose-Natrium, Natriumdodecylsulfat, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat.
-FilmĂŒberzug: Poly(vinylalkohol); Titandioxid (E171); Macrogol; Talkum; Indigocarmin, Aluminiumsalz (E132); Carnaubawachs
- +Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, Hypromelloseacetatsuccinat, Croscarmellose-Natrium, Natriumdodecylsulfat, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat
- +FilmĂŒberzug: Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E171), Macrogol (PEG 3350), Talkum, Indigocarmin-Aluminiumlack (E132); Carnaubawachs
- +Granulat im Beutel
- +Hochdisperses Siliciumdioxid, Croscarmellose-Natrium, Hypromelloseacetatsuccinat, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat, Mannitol, Sucralose, Natriumdodecylsulfat
- +Filmtabletten
- +
-Hellblaue ovale Tabletten, auf der einen Seite mit dem Aufdruck âV 150â in schwarzer Druckfarbe und auf der anderen Seite unbedruckt (16,5 mm x 8,4 mm in abgewandelter Kapselform).
- +Hellblaue ovale Tabletten, auf der einen Seite mit dem Aufdruck âV 150â in schwarzer Druckfarbe und auf der anderen Seite unbedruckt (16,5 mm x 8,4 mm in ovaler Form).
- +Granulat im Beutel
- +Kalydeco 50 mg Granulat im Beutel â Ein Beutel enthĂ€lt 50 mg Ivacaftor.
- +Kalydeco 75 mg Granulat im Beutel â Ein Beutel enthĂ€lt 75 mg Ivacaftor.
- +Weisse bis fast weisse Granula mit einem Durchmesser von etwa 2 mm.
-Kalydeco ist angezeigt zur Behandlung der zystischen Fibrose (CF, Mukoviszidose) bei Patienten ab 6 Jahren mit einer der folgenden Gating-Mutationen (Klasse III) im CFTR-Gen: G551D, G1244E, G1349D, G178R, G551S, S1251N, S1255P, S549N oder S549R (siehe Abschnitte 7 und 13).
- +Kalydeco Filmtabletten sind angezeigt zur Behandlung der zystischen Fibrose (CF, Mukoviszidose) bei Patienten ab 6 Jahren mit einem Körpergewicht von mindestens 25 kg und einer der folgenden Gating-Mutationen (Klasse III) im CFTR-Gen: G551D, G1244E, G1349D, G178R, G551S, S1251N, S1255P, S549N oder S549R (siehe Rubriken 7 und 13).
- +Kalydeco Granulat ist angezeigt zur Behandlung der zystischen Fibrose (CF, Mukoviszidose) bei Kindern ab 2 Jahren mit einem Körpergewicht von weniger als 25 kg und einer der folgenden Gating-Mutationen (Klasse III) im CFTR-Gen: G551D, G1244E, G1349D, G178R, G551S, S1251N, S1255P, S549N oder S549R (siehe Rubriken 7 und 13).
-Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren
-Die empfohlene Dosis betrÀgt 150 mg oral alle 12 Stunden (300 mg Tagesgesamtdosis).
-Kalydeco sollte mit einer fetthaltigen Mahlzeit eingenommen werden. Die in CF-Leitlinien empfohlenen Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten bzw. die in Standardleitlinien zur ErnĂ€hrung empfohlenen Mahlzeiten enthalten ausreichende Mengen an Fett. Beispiele fĂŒr fetthaltige Mahlzeiten sind mit Butter oder Ăl zubereitete oder eier-, kĂ€se-, nuss-, vollmilch- oder fleischhaltige Speisen. Auf Speisen, die Grapefruit oder Pomeranzen (Bitterorangen) enthalten, sollte wĂ€hrend der Behandlung mit Kalydeco verzichtet werden (siehe Abschnitt 8).
- +Die fĂŒr Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 2 Jahren empfohlenen Dosierungen sind in Tabelle 1 aufgefĂŒhrt.
- +Tabelle 1. Dosierungsempfehlungen fĂŒr Patienten ab 2 Jahren
- +Körpergewicht Einzeldosis Tagesgesamtdosis
- +< 14 kg Ein Beutel mit 50 mg Granulat oral alle 12 Stunden zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit 100 mg
- +â„ 14 kg bis < 25 kg Ein Beutel mit 75 mg Granulat oral alle 12 Stunden zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit 150 mg
- +â„ 25 kg Eine Filmtablette zu 150 mg oral alle 12 Stunden zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit 300 mg
- +
- +VersÀumte Dosis
- +Wenn eine Dosis ausgelassen wurde und weniger als 6 Stunden seit dem Zeitpunkt, an dem sie ĂŒblicherweise eingenommen wird, vergangen sind, ist der Patient aufzufordern, diese Dosis so bald wie möglich nachzuholen und die nĂ€chste Dosis dann wieder zum regulĂ€r vorgesehenen Zeitpunkt einzunehmen. Wenn mehr als 6 Stunden seit dem ĂŒblichen Einnahmezeitpunkt der Dosis vergangen sind, ist der Patient anzuweisen, bis zur nĂ€chsten vorgesehenen Dosis zu warten.
-Zum Einnehmen. Die Patienten sind anzuweisen, die Tabletten im Ganzen zu schlucken (d. h. die Tabletten nicht zu kauen, zu zerbrechen oder aufzulösen).
- +Zum Einnehmen.
- +Kalydeco ist zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit einzunehmen.
- +Auf den Verzehr von Grapefruit oder Pomeranzen (Bitterorangen) ist wÀhrend der Behandlung mit Kalydeco zu verzichten (siehe Rubrik 8).
- +Filmtabletten
- +Die Patienten sind anzuweisen, die Tabletten im Ganzen zu schlucken (d. h. die Tabletten nicht zu kauen, zu zerbrechen oder aufzulösen).
- +Granulat im Beutel
- +Jeder Beutel ist nur zur einmaligen Verwendung vorgesehen.
- +Der Inhalt jedes Beutels Granulat ist mit 5 ml einer altersgerechten weichen Speise oder FlĂŒssigkeit zu vermischen und unverzĂŒglich vollstĂ€ndig zu verzehren. Die Speise oder FlĂŒssigkeit darf höchstens Raumtemperatur haben. Wird die Mischung nicht sofort eingenommen, ist sie eine Stunde lang stabil und ist daher innerhalb dieses Zeitraums einzunehmen. Das Arzneimittel ist unmittelbar vor oder nach einer fetthaltigen Mahlzeit oder Zwischenmahlzeit einzunehmen.
- +
-Ăltere Patienten
-Die Wirksamkeit und Sicherheit von Kalydeco bei Patienten ĂŒber 65 Jahren wurden nicht untersucht.
-Bei Patienten mit leicht bis mÀssig eingeschrÀnkter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich. Zur Vorsicht wird geraten bei der Anwendung von Ivacaftor bei Patienten mit stark eingeschrÀnkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance †30 ml/min) oder terminaler Niereninsuffizienz (siehe Abschnitte 7 und 14).
- +Bei Patienten mit leicht bis mÀssig eingeschrÀnkter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich. Zur Vorsicht wird geraten bei der Anwendung von Kalydeco bei Patienten mit stark eingeschrÀnkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance †30 ml/min) oder terminaler Niereninsuffizienz (siehe Rubriken 7 und 14).
-Bei Patienten mit leicht eingeschrĂ€nkter Leberfunktion (Child-Pugh-Klasse A) ist keine Dosisanpassung erforderlich. FĂŒr Patienten mit mĂ€ssig eingeschrĂ€nkter Leberfunktion (Child-Pugh-Klasse B) wird eine reduzierte Dosis von 150 mg einmal tĂ€glich empfohlen. Zur Anwendung von Kalydeco bei Patienten mit stark eingeschrĂ€nkter Leberfunktion liegen keine Erfahrungen vor. Die Anwendung von Kalydeco bei diesen Patienten wird daher nur empfohlen, wenn der Nutzen der Behandlung die Risiken ĂŒbersteigt. In diesem Fall sollte mit einer Anfangsdosis von 150 mg jeden zweiten Tag begonnen werden. Die Dosierungsintervalle sind je nach klinischem Ansprechen und VertrĂ€glichkeit anzupassen (siehe Abschnitte 7 und 14).
- +Bei Patienten mit leicht eingeschrĂ€nkter Leberfunktion (Child-Pugh-Klasse A) ist keine Dosisanpassung erforderlich. Bei Patienten mit mĂ€ssig eingeschrĂ€nkter Leberfunktion (Child-Pugh-Klasse B) wird eine einmal tĂ€gliche, auf einen Beutel oder eine Filmtablette reduzierte Dosis empfohlen. Zur Anwendung von Kalydeco bei Patienten mit stark eingeschrĂ€nkter Leberfunktion liegen keine Erfahrungen vor. Die Anwendung von Kalydeco bei diesen Patienten wird daher nur empfohlen, wenn der Nutzen der Behandlung die Risiken ĂŒbersteigt. Bei diesen Patienten sollte mit einer Anfangsdosis von einer Filmtablette oder einem Beutel jeden zweiten Tag begonnen werden. Die Dosierungsintervalle sind je nach klinischem Ansprechen und VertrĂ€glichkeit anzupassen (siehe Rubriken 7 und 14).
-Bei gleichzeitiger Anwendung mit starken CYP3A-Inhibitoren (z. B. Ketoconazol, Itraconazol, Posaconazol, Voriconazol, Telithromycin und Clarithromycin) sollte Kalydeco in einer Dosis von 150 mg zweimal wöchentlich eingenommen werden (siehe Abschnitte 7 und 8).
-Bei gleichzeitiger Anwendung mit mittelstarken CYP3A-Inhibitoren (z. B. Fluconazol, Erythromycin) sollte Kalydeco einmal tÀglich als Tagesdosis von 150 mg eingenommen werden (siehe Abschnitte 7 und 8).
- +Bei gleichzeitiger Anwendung mit starken CYP3A-Inhibitoren (z. B. Ketoconazol, Itraconazol, Posaconazol, Voriconazol, Telithromycin und Clarithromycin) sollte Kalydeco in einer Dosis von einer Filmtablette oder einem Beutel zweimal wöchentlich eingenommen werden (siehe Rubriken 7 und 8).
- +Bei gleichzeitiger Anwendung mit mittelstarken CYP3A-Inhibitoren (z. B. Fluconazol, Erythromycin) sollte Kalydeco einmal tÀglich als Tagesdosis in Form von einer Filmtablette oder einem Beutel eingenommen werden (siehe Rubriken 7 und 8).
-Die Sicherheit und Wirksamkeit von Kalydeco bei Kindern unter 6 Jahren ist nicht erwiesen. Es liegen keine Daten vor.
- +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Kalydeco bei Kindern unter 2 Jahren mit einer Gating-Mutation (Klasse III) ist nicht erwiesen. Es liegen keine Daten vor.
- +Eine geeignete Dosis fĂŒr Kinder unter 6 Jahren und mit einem Körpergewicht von weniger 25 kg kann mit Kalydeco-Filmtabletten nicht erreicht werden.
- +
-Ăberempfindlichkeit gegenĂŒber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe (siehe Abschnitt 2).
- +Ăberempfindlichkeit gegenĂŒber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe (siehe Rubrik 2).
-In die Studien 1, 2 und 5 wurden nur Patienten mit CF aufgenommen, welche eine G551D-, G1244E-, G1349D-, G178R-, G551S-, G970R-, S1251N-, S1255P-, S549Noder S549R-Gating-Mutation (Klasse III) in mindestens einem Allel des CFTR-Gens aufwiesen (siehe Abschnitt 13). Von Patienten, die TrĂ€ger der G551D-CFTR-Mutation sind und die einen Wert der EinsekundenkapazitĂ€t (FEV1âforciertes exspiratorisches Volumen in der ersten Sekunde) von weniger als 40 % des Sollwerts haben, sind nur begrenzte Daten verfĂŒgbar (12 Patienten). Patienten mit einem FEV1 unter 40 % des Sollwerts waren nicht in die Studie bei Patienten mit CF und Nicht-G551D-Gating-Mutationen eingeschlossen worden (Studie 5, siehe Abschnitt 13).
-Studie 5 schloss vier Patienten mit der G970R-Mutation ein. Bei drei dieser vier Patienten wurde eine Abnahme der Chloridkonzentration im Schweiss um <5 mmol/l festgestellt, wobei diese Gruppe nach 8 Wochen Behandlung keine klinisch relevante Besserung der FEV1 zeigte. Die klinische Wirksamkeit bei Patienten mit der G970R-Mutation des CFTR-Gens konnte nicht nachgewiesen werden (siehe Abschnitt 13).
-Die Ergebnisse zur Wirksamkeit aus einer Phase-II-Studie bei CF-Patienten, die homozygot fĂŒr die F508del-Mutation im CFTR-Gen sind, zeigten ĂŒber eine 16-wöchige Behandlung mit Ivacaftor gegenĂŒber Placebo keinen statistisch signifikanten Unterschied beim FEV1 (siehe Abschnitt 13). An anderen Populationen von CF-Patienten wurde Ivacaftor nicht untersucht. Daher wird die Anwendung von Kalydeco bei diesen Patienten nicht empfohlen.
- +In die Studien 1, 2, 5 und 6 wurden nur Patienten mit CF aufgenommen, welche eine G551D-, G1244E-, G1349D-, G178R-, G551S-, G970R-, S1251N-, S1255P-, S549Noder S549R-Gating-Mutation (Klasse III) in mindestens einem Allel des CFTR-Gens aufwiesen (siehe Rubrik 13). Von Patienten, die TrĂ€ger der G551D-CFTR-Mutation sind und die einen Wert der EinsekundenkapazitĂ€t (FEV1 â forciertes exspiratorisches Volumen in der ersten Sekunde) von weniger als 40 % des Sollwerts haben, sind nur begrenzte Daten verfĂŒgbar (12 Patienten). Patienten mit einem FEV1 unter 40 % des Sollwerts waren nicht in die Studie bei Patienten mit CF und Nicht-G551D-Gating-Mutationen eingeschlossen worden (Studie 5, siehe Rubrik 13).
- +Studie 5 schloss vier Patienten mit der G970R-Mutation ein. Bei drei dieser vier Patienten wurde eine VerÀnderung der Chloridkonzentration im Schweiss um <5 mmol/l festgestellt, wobei diese Gruppe nach 8 Wochen Behandlung keine klinisch relevante Besserung der FEV1 zeigte. Die klinische Wirksamkeit bei Patienten mit der G970R-Mutation des CFTR-Gens konnte nicht nachgewiesen werden (siehe Rubrik 13).
- +Die Ergebnisse zur Wirksamkeit aus einer Phase-II-Studie bei CF-Patienten, die homozygot fĂŒr die F508del-Mutation im CFTR-Gen sind, zeigten ĂŒber eine 16-wöchige Behandlung mit Ivacaftor gegenĂŒber Placebo keinen statistisch signifikanten Unterschied beim FEV1 (siehe Rubrik 13). Daher wird die Anwendung von Kalydeco bei diesen Patienten nicht empfohlen.
-Moderate Transaminaseanstiege [Alanin-Aminotransferase (ALT) oder Aspartat-Aminotransferase (AST)] sind bei CF-Patienten hĂ€ufig. Insgesamt waren die Inzidenz und die klinischen Merkmale von Transaminaseanstiegen zwischen den Patienten in der Ivacaftor-Gruppe und der Placebo-Gruppe insgesamt vergleichbar (siehe Abschnitt 11). In der Untergruppe von Patienten mit Transaminaseanstiegen in der Vorgeschichte wurde bei Patienten, die mit Ivacaftor behandelt wurden, hĂ€ufiger ĂŒber ALT- oder AST-Anstiege berichtet als in der Placebo-Gruppe. Daher werden Leberfunktionstests vor Beginn der Behandlung mit Ivacaftor, alle 3 Monate im ersten Jahr der Behandlung und danach mindestens einmal jĂ€hrlich empfohlen. Patienten, bei denen es wĂ€hrend der Behandlung zu einem unerklĂ€rlichen Transaminaseanstieg kommt, sollten bis zur RĂŒckbildung der pathologischen Werte engmaschig kontrolliert werden, und nach einer Beurteilung des Nutzens und der Risiken der Behandlung fĂŒr den einzelnen Patienten ist eine Fortsetzung der Behandlung abzuwĂ€gen.
- +Moderate Transaminasenanstiege (Alanin-Aminotransferase [ALT] oder Aspartat-Aminotransferase [AST]) sind bei CF-Patienten hĂ€ufig. Die Inzidenz von Transaminasenanstiegen (auf mehr als das 3-Fache des oberen Normalwerts [ULN]) war zwischen den Patienten in der Ivacaftor-Gruppe und denen der Placebo-Gruppe in den kontrollierten Studien gegen Placebo (Studie 1 und 2) vergleichbar (siehe Rubrik 11). In der Untergruppe von Patienten mit Transaminasenanstiegen in der Vorgeschichte wurde bei Patienten, die mit Ivacaftor behandelt wurden, hĂ€ufiger ĂŒber ALT- oder AST-Anstiege berichtet als in der Placebo-Gruppe. Daher werden Leberfunktionstests vor Beginn der Behandlung mit Ivacaftor, alle 3 Monate im ersten Jahr der Behandlung und danach mindestens einmal jĂ€hrlich bei allen Patienten empfohlen. Bei Patienten mit Transaminasenanstiegen in der Vorgeschichte ist deshalb eine hĂ€ufigere Kontrolle der Leberfunktionswerte in ErwĂ€gung zu ziehen.
- +Bei Patienten, bei denen es zu Transaminasenanstiegen kommt, sind die Leberfunktionswerte engmaschig zu ĂŒberwachen, bis sich die auffĂ€lligen Werte wieder normalisiert haben. Steigen die ALT- oder AST-Werte auf mehr als das 5-Fache des ULN, ist die Behandlung zu unterbrechen. Nach der RĂŒckbildung des Transaminasenanstiegs sind Nutzen und Risiken der Wiederaufnahme der Behandlung mit Kalydeco gegeneinander abzuwĂ€gen.
-Bei Patienten mit stark eingeschrÀnkter Nierenfunktion oder terminaler Niereninsuffizienz sollte Kalydeco mit Vorsicht angewendet werden (siehe Abschnitte 5 und 14).
- +Bei Patienten mit stark eingeschrÀnkter Nierenfunktion oder terminaler Niereninsuffizienz sollte Kalydeco mit Vorsicht angewendet werden (siehe Rubriken 5 und 14).
-Die Anwendung von Kalydeco bei Patienten mit stark eingeschrĂ€nkter Leberfunktion wird nur dann empfohlen, wenn zu erwarten ist, dass der Nutzen der Behandlung die Risiken einer Ăberexposition ĂŒberwiegt. In diesem Fall soll die Anfangsdosis 150 mg Kalydeco betragen und jeden zweiten Tag gegeben werden (siehe Abschnitte 5 und 14).
- +Die Anwendung von Kalydeco bei Patienten mit stark eingeschrĂ€nkter Leberfunktion wird nur dann empfohlen, wenn zu erwarten ist, dass der Nutzen der Behandlung die Risiken einer systemischen Ăberexposition ĂŒberwiegt. Bei diesen Patienten soll die Anfangsdosis eine Filmtablette oder ein Beutel Kalydeco jeden zweiten Tag betragen (siehe Rubriken 5 und 14).
-Bei CF-Patienten nach Organtransplantation wurde Kalydeco nicht untersucht. Die Anwendung bei Patienten mit Organtransplantaten wird daher nicht empfohlen. Hinweise zu Interaktionen mit Ciclosporin oder Tacrolimus siehe Abschnitt 8.
- +Bei CF-Patienten nach Organtransplantation wurde Ivacaftor nicht untersucht. Die Anwendung bei Patienten mit Organtransplantaten wird daher nicht empfohlen. Hinweise zu Interaktionen mit Ciclosporin oder Tacrolimus siehe Rubrik 8.
-Ivacaftor ist ein Substrat von CYP3A4 und CYP3A5. Arzneimittel, welche die CYP3A-AktivitĂ€t hemmen oder induzieren, können deshalb die Pharmakokinetik von Ivacaftor beeinflussen (siehe Abschnitt 8). Eine Anpassung der Kalydeco-Dosis ist erforderlich, wenn es gleichzeitig mit starken oder moderaten CYP3A-Inhibitoren angewendet wird. Die BioverfĂŒgbarkeit von Ivacaftor wird durch die gleichzeitige Anwendung von CYP3A-Induktoren möglicherweise reduziert, was u. U. zu einem Wirksamkeitsverlust bei Kalydeco fĂŒhren kann (siehe Abschnitte 5 und 8).
-Ivacaftor ist ein schwacher CYP3A-Inhibitor und kann die Pharmakokinetik von Arzneimitteln, die ĂŒber das CYP3A-System metabolisiert werden, modifizieren. In-vitro-Untersuchungen wiesen darauf hin, dass Ivacaftor die AktivitĂ€t von CYP2C9 hemmen kann. Ivacaftor ist ein schwacher Hemmer von P-Glykoprotein (P-gp) und kann die BioverfĂŒgbarkeit von Arzneimitteln, die Substrate von P-gp sind, erhöhen (siehe Abschnitt 8).
- +Ivacaftor ist ein Substrat von CYP3A4 und CYP3A5. Arzneimittel, welche die CYP3A-AktivitĂ€t hemmen oder induzieren, können deshalb die Pharmakokinetik von Ivacaftor beeinflussen (siehe Rubrik 8). Eine Anpassung der Kalydeco-Dosis ist erforderlich, wenn es gleichzeitig mit starken oder moderaten CYP3A-Inhibitoren angewendet wird (siehe Rubrik 5). Die systemische Exposition gegenĂŒber Ivacaftor wird durch die gleichzeitige Anwendung von CYP3A-Induktoren möglicherweise reduziert, was u. U. zu einem Wirksamkeitsverlust bei Ivacaftor fĂŒhren kann (siehe Rubriken 5 und 8).
- +Ivacaftor ist ein schwacher CYP3A-Inhibitor und kann die Pharmakokinetik von Arzneimitteln, die ĂŒber das CYP3A-System metabolisiert werden, modifizieren. In-vitro-Untersuchungen wiesen darauf hin, dass Ivacaftor die AktivitĂ€t von CYP2C9 hemmen kann. Ivacaftor ist ein schwacher Hemmer von P-Glykoprotein (Pgp) und kann die systemische Exposition gegenĂŒber Arzneimitteln, die Substrate von Pgp sind, erhöhen (siehe Rubrik 8).
-Bei Kindern wurde unter der Behandlung mit Ivacaftor ĂŒber FĂ€lle von nicht kongenitaler LinsentrĂŒbung ohne Auswirkungen auf das Sehvermögen berichtet. Obgleich in manchen FĂ€llen andere Risikofaktoren (z. B. die Anwendung von Kortikosteroiden sowie eine Strahlenexposition) vorhanden waren, kann ein mögliches, auf Ivacaftor zurĂŒckzufĂŒhrendes Risiko nicht ausgeschlossen werden. Bei Kindern und Jugendlichen, die eine Therapie mit Ivacaftor beginnen, werden vor Therapiebeginn sowie zur Verlaufskontrolle Augenuntersuchungen empfohlen.
- +Bei Kindern wurde unter der Behandlung mit Kalydeco ĂŒber FĂ€lle von nicht kongenitaler LinsentrĂŒbung ohne Auswirkungen auf das Sehvermögen berichtet. Obgleich in manchen FĂ€llen andere Risikofaktoren (z. B. die Anwendung von Kortikosteroiden sowie eine Strahlenexposition) vorhanden waren, kann ein mögliches, auf Ivacaftor zurĂŒckzufĂŒhrendes Risiko nicht ausgeschlossen werden. Bei Kindern und Jugendlichen, die eine Therapie mit Kalydeco beginnen, werden vor Therapiebeginn sowie zur Verlaufskontrolle Augenuntersuchungen empfohlen.
-Ivacaftor ist ein Substrat von CYP3A4 und CYP3A5. Es ist ein schwacher Inhibitor von CYP3A und P-gp und ein potentieller Inhibitor von CYP2C9.
- +Interaktionsstudien wurden nur bei Erwachsenen durchgefĂŒhrt.
- +Ivacaftor ist ein Substrat von CYP3A4 und CYP3A5. Es ist ein schwacher Inhibitor von CYP3A und Pgp und ein potentieller Inhibitor von CYP2C9.
-Ivacaftor ist ein CYP3A-Substrat. Bei gleichzeitiger Anwendung von Ketoconazol, einem starken CYP3A-Inhibitor, erhöhte sich die systemische Exposition gegenĂŒber Ivacaftor [gemessen als FlĂ€che unter der Kurve (AUC) der Plasmakonzentrationen] um das 8,5-Fache, und die systemische Exposition gegenĂŒber Hydroxymethylivacaftor (M1) erhöhte sich in einem geringeren Mass als die von Ivacaftor. Bei gleichzeitiger Anwendung von starken CYP3A-Inhibitoren wie Ketoconazol, Itraconazol, Posaconazol, Voriconazol, Telithromycin und Clarithromycin wird eine Reduktion der Kalydeco-Dosierung auf 150 mg zweimal wöchentlich empfohlen.
-Bei gleichzeitiger Anwendung von Fluconazol, einem mĂ€ssigen CYP3A-Inhibitor, erhöhte sich die systemische Exposition gegenĂŒber Ivacaftor um das 3-Fache, wĂ€hrend sich die systemische Exposition gegenĂŒber dem Metaboliten M1 in geringerem Mass erhöhte als die Exposition gegenĂŒber Ivacaftor. Bei Patienten, die eine gleichzeitige Behandlung mit mĂ€ssigen CYP3A-Inhibitoren wie Fluconazol und Erythromycin erhalten, wird eine Reduktion der Kalydeco-Dosierung auf 150 mg einmal tĂ€glich empfohlen.
-Bei gleichzeitiger Anwendung von Kalydeco mit Grapefruitsaft, der einen oder mehrere Bestandteile mit mĂ€ssiger Hemmwirkung auf CYP3A enthĂ€lt, kann es zu einem Anstieg der BioverfĂŒgbarkeit von Ivacaftor kommen. WĂ€hrend der Behandlung mit Kalydeco sollte auf Speisen, die Grapefruit oder Pomeranzen (Bitterorangen) enthalten, verzichtet werden.
- +Ivacaftor ist ein CYP3A-Substrat. Bei gleichzeitiger Anwendung von Ketoconazol, einem starken CYP3A-Inhibitor, erhöhte sich die systemische Exposition gegenĂŒber Ivacaftor (gemessen als FlĂ€che unter der Kurve [AUC] der Plasmakonzentrationen) um das 8,5-Fache, und die systemische Exposition gegenĂŒber Hydroxymethylivacaftor (M1) erhöhte sich in einem geringeren Mass als die von Ivacaftor. Bei gleichzeitiger Anwendung von starken CYP3A-Inhibitoren wie Ketoconazol, Itraconazol, Posaconazol, Voriconazol, Telithromycin und Clarithromycin wird eine Reduktion der Kalydeco-Dosierung auf eine Filmtablette oder einen Beutel zweimal wöchentlich empfohlen.
- +Bei gleichzeitiger Anwendung von Fluconazol, einem mĂ€ssigen CYP3A-Inhibitor, erhöhte sich die systemische Exposition gegenĂŒber Ivacaftor um das 3-Fache, wĂ€hrend sich die systemische Exposition gegenĂŒber dem Metaboliten M1 in geringerem Mass erhöhte als die Exposition gegenĂŒber Ivacaftor. Bei Patienten, die eine gleichzeitige Behandlung mit mĂ€ssigen CYP3A-Inhibitoren wie Fluconazol und Erythromycin erhalten, wird eine Reduktion der Kalydeco-Dosierung auf eine Filmtablette oder einen Beutel einmal tĂ€glich empfohlen.
- +Bei gleichzeitiger Anwendung von Kalydeco mit Grapefruitsaft, der einen oder mehrere Bestandteile mit mĂ€ssiger Hemmwirkung auf CYP3A enthĂ€lt, kann es zu einem Anstieg der Exposition gegenĂŒber Ivacaftor kommen. WĂ€hrend der Behandlung mit Kalydeco sollte auf den Verzehr von Grapefruit oder Pomeranzen (Bitterorangen) verzichtet werden.
-Bei gleichzeitiger Anwendung von Ivacaftor und Rifampicin, einem starken CYP3A-Induktor, kam es zu einer Abnahme der systemischen Exposition gegenĂŒber Ivacaftor (AUC) um 89 % sowie zu einer Abnahme der systemischen Exposition gegenĂŒber dem Metaboliten M1, die geringer ausfiel als die von Ivacaftor. Die gleichzeitige Anwendung mit starken CYP3A-Induktoren wie Rifampicin, Rifabutin, Phenobarbital, Carbamazepin, Phenytoin und Johanniskraut (Hypericum perforatum) wird nicht empfohlen.
-Die gleichzeitige Anwendung schwacher bis mĂ€ssiger CYP3A-Induktoren (z. B. Dexamethason, hochdosiertes Prednison) kann die BioverfĂŒgbarkeit von Ivacaftor reduzieren und damit auch die Wirksamkeit von Kalydeco herabsetzen.
- +Bei gleichzeitiger Anwendung von Kalydeco und Rifampicin, einem starken CYP3A-Induktor, kam es zu einer Abnahme der systemischen Exposition gegenĂŒber Ivacaftor (AUC) um 89 % sowie zu einer Abnahme der systemischen Exposition gegenĂŒber dem Metaboliten M1, die geringer ausfiel als die von Ivacaftor. Die gleichzeitige Anwendung mit starken CYP3A-Induktoren wie Rifampicin, Rifabutin, Phenobarbital, Carbamazepin, Phenytoin und Johanniskraut (Hypericum perforatum) wird nicht empfohlen.
- +Die gleichzeitige Anwendung schwacher bis mĂ€ssiger CYP3A-Induktoren (z. B. Dexamethason, hochdosiertes Prednison) kann die Exposition gegenĂŒber Ivacaftor reduzieren und damit auch die Wirksamkeit von Ivacaftor herabsetzen.
-Die gleichzeitige Anwendung von Ciprofloxacin mit Ivacaftor hatte keinen Einfluss auf die systemische Exposition gegenĂŒber Ivacaftor. Eine Dosisanpassung von Kalydeco bei gleichzeitiger Anwendung mit Ciprofloxacin ist daher nicht erforderlich.
- +Die gleichzeitige Anwendung von Ciprofloxacin mit Kalydeco hatte keinen Einfluss auf die systemische Exposition gegenĂŒber Ivacaftor. Eine Dosisanpassung von Kalydeco bei gleichzeitiger Anwendung mit Ciprofloxacin ist daher nicht erforderlich.
-CYP3A-, P-gpoder CYP2C9-Substrate
-Ergebnisse von In-vitro-Untersuchungen zeigen, dass Ivacaftor und sein M1-Metabolit das Potential zur Hemmung von CYP3A und P-gp besitzen. Bei gleichzeitiger Anwendung von (oral verabreichtem) Midazolam, einem sensitiven CYP3A-Substrat, erhöhte sich die BioverfĂŒgbarkeit von Midazolam um das 1,5-Fache, entsprechend einer schwachen CYP3A-Hemmung durch Ivacaftor. Die gleichzeitige Anwendung mit Digoxin, einem sensiblen P-gp-Substrat, erhöhte die BioverfĂŒgbarkeit von Digoxin um das 1,3-Fache, was mit einer schwachen Hemmung von P-gp durch Ivacaftor ĂŒbereinstimmt. Die Anwendung von Kalydeco kann die systemische BioverfĂŒgbarkeit von Arzneimitteln, die Substrate von CYP3A und/oder P-gp sind, erhöhen, wodurch ihre therapeutische Wirkung sowie unerwĂŒnschte Wirkungen verstĂ€rkt oder lĂ€nger anhaltend auftreten können. Bei Anwendung zusammen mit Midazolam, Alprazolam, Diazepam oder Triazolam ist Vorsicht geboten und der Patient auf Benzodiazepin-bedingte unerwĂŒnschte Wirkungen zu ĂŒberwachen. Bei Anwendung zusammen mit Digoxin, Ciclosporin oder Tacrolimus ist Vorsicht geboten und eine entsprechende Ăberwachung angezeigt. Ivacaftor kann CYP2C9 hemmen. Daher werden bei gleichzeitiger Anwendung von Warfarin INR-Kontrollen empfohlen.
- +CYP3A-, Pgpoder CYP2C9-Substrate
- +Ergebnisse von In-vitro-Untersuchungen zeigen, dass Ivacaftor und sein Metabolit M1 das Potential zur Hemmung von CYP3A und Pgp besitzen. Bei gleichzeitiger Anwendung von (oral verabreichtem) Midazolam, einem CYP3A-Substrat, erhöhte sich die systemische Exposition gegenĂŒber Midazolam um das 1,5-Fache, entsprechend einer schwachen CYP3A-Hemmung durch Ivacaftor. Die gleichzeitige Anwendung mit Digoxin, einem Substrat mit starker Pgp-AffinitĂ€t, erhöhte die systemische Exposition gegenĂŒber Digoxin um das 1,3-Fache, was mit einer schwachen Hemmung von Pgp durch Ivacaftor ĂŒbereinstimmt. Die Anwendung von Kalydeco kann die systemische Exposition gegenĂŒber Arzneimitteln, die Substrate mit starker CYP3A-AffinitĂ€t und/oder Pgp-Substrate sind, erhöhen, wodurch ihre therapeutische Wirkung sowie unerwĂŒnschte Wirkungen verstĂ€rkt oder lĂ€nger anhaltend auftreten können. Bei Anwendung zusammen mit Midazolam, Alprazolam, Diazepam oder Triazolam ist Vorsicht geboten und der Patient auf Benzodiazepin-bedingte unerwĂŒnschte Wirkungen zu ĂŒberwachen. Bei Anwendung zusammen mit Digoxin, Ciclosporin oder Tacrolimus ist Vorsicht geboten und eine entsprechende Ăberwachung angezeigt. Ivacaftor kann CYP2C9 hemmen. Daher werden bei gleichzeitiger Anwendung von Warfarin INR-Kontrollen empfohlen.
-Ivacaftor wurde zusammen mit einem oralen Ăstrogen-Progesteron-Kontrazeptivum untersucht und hatte keinen signifikanten Einfluss auf die BioverfĂŒgbarkeit des oralen Kontrazeptivums. Es ist nicht zu erwarten, dass Ivacaftor die Wirksamkeit oraler Kontrazeptiva verĂ€ndert. Daher ist bei oralen Kontrazeptiva keine Dosisanpassung erforderlich.
-Ivacaftor wurde zusammen mit dem CYP2C8-Substrat Rosiglitazon untersucht. Es fand sich keine signifikante Beeinflussung der BioverfĂŒgbarkeit von Rosiglitazon. Daher ist bei CYP2C8-Substraten wie Rosiglitazon keine Dosisanpassung erforderlich.
-Ivacaftor wurde zusammen mit dem CYP2D6-Substrat Desipramin untersucht. Es fand sich keine signifikante Beeinflussung der BioverfĂŒgbarkeit von Desipramin. Daher ist bei CYP2D6-Substraten wie Desipramin keine Dosisanpassung erforderlich.
-Interaktionsstudien wurden nur bei Erwachsenen durchgefĂŒhrt.
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- +Ivacaftor wurde zusammen mit einem oralen Ăstrogen-Progesteron-Kontrazeptivum untersucht und hatte keinen signifikanten Einfluss auf die systemische Exposition gegenĂŒber dem oralen Kontrazeptivum. Es ist nicht zu erwarten, dass Ivacaftor die Wirksamkeit oraler Kontrazeptiva verĂ€ndert. Daher ist bei oralen Kontrazeptiva keine Dosisanpassung erforderlich.
- +Ivacaftor wurde zusammen mit dem CYP2C8-Substrat Rosiglitazon untersucht. Es fand sich keine signifikante Beeinflussung der systemischen Exposition gegenĂŒber Rosiglitazon. Daher ist bei CYP2C8-Substraten wie Rosiglitazon keine Dosisanpassung erforderlich.
- +Ivacaftor wurde zusammen mit dem CYP2D6-Substrat Desipramin untersucht. Es fand sich keine signifikante Beeinflussung der systemischen Exposition gegenĂŒber Desipramin. Daher ist bei CYP2D6-Substraten wie Desipramin keine Dosisanpassung erforderlich.
-Bei Schwangeren wurden mit Kalydeco keine angemessenen und gut kontrollierten Studien durchgefĂŒhrt. Tierexperimentelle Studien an Ratten und Kaninchen mit Tagesdosen vom bis zu 5-Fachen der beim Menschen angewendeten Tagesdosis ergaben keinen Anhalt fĂŒr eine schĂ€dliche Wirkung von Ivacaftor auf die Embryonalentwicklung bzw. die Entwicklung des Föten (siehe PrĂ€klinische Daten). Da tierexperimentelle Reproduktionsstudien nicht immer ausreichen, um ein Risiko fĂŒr den Menschen grundsĂ€tzlich auszuschliessen, sollte Kalydeco wĂ€hrend der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn es eindeutig benötigt wird.
- +Bei Schwangeren wurden mit Ivacaftor keine spezifischen Studien durchgefĂŒhrt. Tierexperimentelle Studien an Ratten und Kaninchen mit Tagesdosen vom bis zu 5-Fachen der beim Menschen angewendeten Tagesdosis ergaben keinen Anhalt fĂŒr eine schĂ€dliche Wirkung von Ivacaftor auf die Embryonalentwicklung bzw. die Entwicklung des Föten (siehe PrĂ€klinische Daten). Da tierexperimentelle Reproduktionsstudien nicht immer ausreichen, um ein Risiko fĂŒr den Menschen grundsĂ€tzlich auszuschliessen, sollte Ivacaftor wĂ€hrend der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn es eindeutig benötigt wird.
-Es ist nicht bekannt, ob Ivacaftor und/oder seine Metaboliten in der Muttermilch ausgeschieden werden. FĂŒr Ivacaftor konnte gezeigt werden, dass es in die Milch laktierender weiblicher Ratten ĂŒbertritt. Die sichere Anwendung von Kalydeco wĂ€hrend der Stillzeit ist nicht erwiesen. Kalydeco sollte wĂ€hrend der Stillzeit nur dann angewendet werden, wenn der potentielle Nutzen das potentielle Risiko ĂŒberwiegt.
- +Es ist nicht bekannt, ob Ivacaftor und/oder seine Metaboliten in der Muttermilch ausgeschieden werden. FĂŒr Ivacaftor konnte gezeigt werden, dass es in die Milch laktierender weiblicher Ratten ĂŒbertritt. Die sichere Anwendung von Ivacaftor wĂ€hrend der Stillzeit ist nicht erwiesen. Ivacaftor sollte wĂ€hrend der Stillzeit nur dann angewendet werden, wenn der potentielle Nutzen das potentielle Risiko ĂŒberwiegt.
-Bei Patienten, die Kalydeco erhielten, wurde ĂŒber Schwindel berichtet, was die FahrtĂŒchtigkeit und die FĂ€higkeit, Maschinen zu bedienen, beeinflussen könnte (siehe Abschnitt 11). Die Patienten mĂŒssen darĂŒber aufgeklĂ€rt werden und Patienten, bei denen es zu Schwindel kommt, sind anzuweisen, so lange keine Fahrzeuge zu fĂŒhren und keine Maschinen zu bedienen, bis sich die Symptome zurĂŒckbilden.
- +Ivacaftor hat geringen Einfluss auf die VerkehrstĂŒchtigkeit und die FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen. Ivacaftor kann Schwindel auslösen (siehe Rubrik 11). Daher sind Patienten, bei denen es zu Schwindel kommt, anzuweisen, so lange nicht aktiv am Strassenverkehr teilzunehmen und keine Maschinen zu bedienen, bis die Symptome abklingen.
-Das Sicherheitsprofil von Kalydeco basiert auf den gepoolten Daten von zwei doppelblinden placebokontrollierten klinischen Studien bei 213 Patienten mit CF (109 Patienten erhielten bis zu 48 Wochen lang Ivacaftor und 104 Patienten bis zu 48 Wochen lang Placebo), die eine G551D-Mutation im CFTR-Gen aufwiesen, und einer 8-wöchigen doppelblinden placebokontrollierten Crossover-Studie bei 39 Patienten mit CF und einer Nicht-G551D-Gating-Mutation (Klasse III) im CFTR-Gen.
-Die hĂ€ufigsten unerwĂŒnschten Wirkungen, die bei Patienten unter Ivacaftor in den gepoolten placebokontrollierten Phase-III-Studien auftraten, waren Bauchschmerzen (15,6 % versus 12,5 % unter Placebo), Durchfall (12,8 % versus 9,6 % unter Placebo), Schwindel (9,2 % versus 1,0 % unter Placebo), Hautausschlag (12,8 % versus 6,7 % unter Placebo), Reaktionen der oberen Atemwege (einschliesslich Infektion der oberen Atemwege, verstopfte Nase, Rachenrötung, oropharyngeale Schmerzen, Rhinitis, verstopfte Nasennebenhöhlen und Nasopharyngitis) (63,3 % versus 50,0 % unter Placebo), Kopfschmerzen (23,9 % versus 16,3 % unter Placebo) und Bakterien im Sputum (7,3 % versus 3,8 % unter Placebo). Ein Patient in der Ivacaftor-Gruppe meldete eine schwerwiegende unerwĂŒnschte Wirkung: Bauchschmerzen.
- +Die hĂ€ufigsten unerwĂŒnschten Wirkungen, die bei Patienten ab 6 Jahren unter Ivacaftor in den gepoolten 48wöchigen placebokontrollierten Phase-III-Studien mit einer Inzidenz auftraten, die mindestens 3 % und bis zu 9 % höher war als im Placeboarm, waren Kopfschmerzen (23,9 %), oropharyngeale Schmerzen (22,0 %), Infektion der oberen Atemwege (22,0 %), verstopfte Nase (20,2 %), Bauchschmerzen (15,6 %), Nasopharyngitis (14,7 %), Durchfall (12,8 %), Schwindel (9,2 %), Hautausschlag (12,8 %) und Bakterien im Sputum (12,8 %). Transaminasenanstiege traten bei 12,8 % der mit Ivacaftor behandelten Patienten versus 11,5 % der mit Placebo behandelten Patienten auf.
- +Bei Patienten zwischen 2 und weniger als 6 Jahren waren die hĂ€ufigsten unerwĂŒnschten Wirkungen verstopfte Nase (26,5 %), Infektion der oberen Atemwege (23,5 %), Transaminasenanstiege (14,7 %), Hautausschlag (11,8 %) und Bakterien im Sputum (11,8 %).
- +Zu den schwerwiegenden unerwĂŒnschten Wirkungen bei den mit Ivacaftor behandelten Patienten gehörten Bauchschmerzen und Transaminasenanstiege (siehe Rubrik 7).
-UnerwĂŒnschte Wirkungen, die bei Patienten ab 6 Jahren mit einer G551D-Mutation in mindestens einem Allel festgestellt wurden (gepoolte Phase-III-Studien mit einer 96-wöchigen offenen VerlĂ€ngerungsphase), sind in Tabelle 1 dargestellt und nach Systemorganklasse, âbevorzugte Bezeichnungâ und HĂ€ufigkeit aufgefĂŒhrt. Die unerwĂŒnschten Wirkungen sind nach der HĂ€ufigkeit entsprechend der MedDRA-Klassifikation aufgelistet: sehr hĂ€ufig (â„1/10), hĂ€ufig (â„1/100, <1/10), gelegentlich (â„1/1âČ000, <1/100), selten (â„1/10'000, <1/1âČ000), sehr selten (<1/10'000) und nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar).
-Tabelle 1. UnerwĂŒnschte Wirkungen bei Anwendung von Kalydeco bei Patienten ab 6 Jahren mit der G551D-Mutation im CFTR-Gen
-Systemorganklasse HĂ€ufigkeitskategorie UnerwĂŒnschte Wirkungen(Bevorzugte Bezeichnung)Kalydeco N=198
-Infektionen und parasitÀre Erkrankungen Sehr hÀufig Nasopharyngitis
-Sehr hÀufig Infektion der oberen Atemwege
-HĂ€ufig Rhinitis
-Erkrankungen des Nervensystems Sehr hÀufig Kopfschmerzen
-Sehr hÀufig Schwindel
-Erkrankungen des Ohrs und des Innenohrs HĂ€ufig Beschwerden im Ohr
-HĂ€ufig Ohrenschmerzen
-HĂ€ufig Tinnitus
-HÀufig TrommelfellhyperÀmie
-Gelegentlich Verstopfte Ohren
-HÀufig Gleichgewichtsstörungen (Vestibularisstörungen)
-Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Sehr hÀufig Verstopfte Nase
-Sehr hÀufig Oropharyngeale Schmerzen
-HÀufig Rachenrötung
-HÀufig Verstopfte Nasennebenhöhlen
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Sehr hÀufig Bauchschmerzen
-Sehr hÀufig Diarrhoe
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Sehr hÀufig Hautausschlag
-Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der BrustdrĂŒse Gelegentlich EntzĂŒndung der BrustdrĂŒse
-HĂ€ufig Gutartige Knoten der Brust
-Gelegentlich GynÀkomastie
-Gelegentlich Brustwarzenerkrankung
-Gelegentlich Brustwarzenschmerzen
-Untersuchungen HĂ€ufig Bakterien im Sputum
- +Tabelle 2 unten zeigt die unerwĂŒnschten Wirkungen, die unter Ivacaftor im Rahmen von klinischen Studien (placebokontrolliert und nicht placebokontrolliert) mit einer Ivacaftor-Expositionsdauer zwischen 16 Wochen und 144 Wochen auftraten. Die HĂ€ufigkeitsangaben der unerwĂŒnschten Wirkungen sind wie folgt definiert: sehr hĂ€ufig (â„ 1/10), hĂ€ufig (â„ 1/100, < 1/10), gelegentlich (â„ 1/1â000, < 1/100), selten (â„ 1/10â000, < 1/1â000), sehr selten (< 1/10â000). Innerhalb jeder HĂ€ufigkeitsgruppe werden die unerwĂŒnschten Wirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben.
- +Tabelle 2. UnerwĂŒnschte Wirkungen bei Anwendung von Ivacaftor bei Patienten ab 2 Jahren
- +Systemorganklasse UnerwĂŒnschte Wirkung HĂ€ufigkeit
- +Infektionen und parasitÀre Erkrankungen Infektion der oberen Atemwege Sehr hÀufig
- +Nasopharyngitis Sehr hÀufig
- +Rhinitis HĂ€ufig
- +Erkrankungen des Nervensystems Kopfschmerzen Sehr hÀufig
- +Schwindel Sehr hÀufig
- +Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths Ohrenschmerzen HĂ€ufig
- +Beschwerden im Ohr HĂ€ufig
- +Tinnitus HĂ€ufig
- +TrommelfellhyperÀmie HÀufig
- +Gleichgewichtsstörungen (vestibulÀre Störungen) HÀufig
- +Verstopfte Ohren Gelegentlich
- +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Oropharyngeale Schmerzen Sehr hÀufig
- +Verstopfte Nase Sehr hÀufig
- +Verstopfte Nasennebenhöhlen HÀufig
- +Rachenrötung HÀufig
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Bauchschmerzen Sehr hÀufig
- +Diarrhoe Sehr hÀufig
- +Leber- und Gallenerkrankungen Transaminasenanstiege Sehr hÀufig
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Hautausschlag Sehr hÀufig
- +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der BrustdrĂŒse Gutartige Knoten in der Brust HĂ€ufig
- +EntzĂŒndung der BrustdrĂŒse Gelegentlich
- +GynÀkomastie Gelegentlich
- +Affektion der Brustwarzen Gelegentlich
- +Brustwarzenschmerzen Gelegentlich
- +Untersuchungen Bakterien im Sputum Sehr hÀufig
-Hautausschlag
-In den 48-wöchigen placebokontrollierten klinischen Studien betrug die Inzidenz von HautausschlĂ€gen unter Kalydeco 12,8 %. GemĂ€ss den aus klinischen Studien hervorgegangenen und im Rahmen der Pharmakovigilanz erhobenen Daten waren diese Ereignisse in der Mehrheit der FĂ€lle nicht schwerwiegend und fĂŒhrten bei den meisten Patienten nicht zum Abbruch der Behandlung.
-Funktionsstörungen des Ohrs und des Innenohrs
-In den 48-wöchigen placebokontrollierten klinischen Studien betrug die Inzidenz von Funktionsstörungen des Ohrs und des Innenohrs unter Kalydeco 9,2 %. Die meisten dieser berichteten FÀlle wurden als leicht bis mittelschwer beschrieben, 1 Ereignis (Ohrenschmerzen) war schwer, kein Ereignis war schwerwiegend und keines hatte den Abbruch der Behandlung zur Folge.
-Störungen des Nervensystems
-Kopfschmerzen
-In den 48-wöchigen placebokontrollierten klinischen Studien betrug die Inzidenz von Kopfschmerzen unter Kalydeco 23,9 %. GemĂ€ss den aus klinischen Studien hervorgegangenen und im Rahmen der Pharmakovigilanz erhobenen Daten waren diese Ereignisse in der Mehrheit der FĂ€lle nicht schwerwiegend und fĂŒhrten bei den meisten Patienten nicht zum Abbruch der Behandlung.
-Schwindel
-In den 48-wöchigen placebokontrollierten klinischen Studien betrug die Inzidenz von Schwindel unter Kalydeco 9,2 %. GemĂ€ss den aus klinischen Studien hervorgegangenen und im Rahmen der Pharmakovigilanz erhobenen Daten waren diese Ereignisse in der Mehrheit der FĂ€lle nicht schwerwiegend und fĂŒhrten bei den meisten Patienten nicht zum Abbruch der Behandlung
-Die oberen Atemwege betreffende Reaktionen
-In den 48-wöchigen placebokontrollierten klinischen Studien betrug die Inzidenz von Reaktionen im Bereich der oberen Atemwege (Infektionen der oberen Atemwege, verstopfte Nase, Rachenrötung, oropharyngeale Schmerzen, Rhinitis, verstopfte Nasennebenhöhlen und Nasopharyngitis) unter Kalydeco 63,3 %. Die meisten Ereignisse wurden als leicht bis mittelschwer beschrieben, 1 Infektion der oberen Atemwege und 1 Ereignis mit verstopfter Nase wurden als schwer betrachtet, keines war schwerwiegend und keiner der Patienten setzte die Behandlung wegen Reaktionen, die die oberen Atemwege betrafen, ab.
-Transaminasenanstieg
-In den placebokontrollierten klinischen Studien der Phase IIb/III, die bis zu 48 Wochen dauerten, betrug die Inzidenz maximaler Transaminasenwerte (ALT oder AST) von > 8 x, > 5 x oder > 3 x ULN unter Kalydeco 1,8 %, 2,7 % bzw. 6,3 % und bei den mit Placebo behandelten Patienten 1,5 %, 2,3 % bzw. 8,4 %. Drei Patienten, 2 (1,5 %) unter Placebo und 1 (0,5 %) unter Kalydeco setzten die Behandlung wegen erhöhter Transaminasen, jeweils > 8 x ULN, dauerhaft ab. Bei keinem der mit Kalydeco behandelten Patienten kam es zu einem Transaminasenanstieg auf > 3 x ULN zusammen mit einem Anstieg des Gesamtbilirubins auf > 1,5 x ULN. Die meisten Transaminasenanstiege auf bis zu 5 x ULN bildeten sich ohne Unterbrechung der Behandlung wieder zurĂŒck. Bei den meisten Patienten mit Transaminasenanstiegen auf > 5 x ULN wurde die Kalydeco-Gabe unterbrochen. In allen FĂ€llen, in denen die Behandlung wegen eines Anstiegs der Transaminasen unterbrochen wurde, konnte die Kalydeco-Gabe wieder fortgesetzt werden (siehe Abschnitt 7).
- +Transaminasenanstiege
- +WĂ€hrend der 48-wöchigen placebokontrollierten Studien 1 und 2 bei Patienten ab 6 Jahren betrug die Inzidenz maximaler Transaminasenwerte (ALT oder AST) von > 8, > 5 oder > 3 x ULN bei den mit Ivacaftor behandelten Patienten 3,7 %, 3,7 % bzw. 8,3 % und bei den mit Placebo behandelten Patienten 1,0 %, 1,9 % bzw. 8,7 %. Zwei Patienten, je einer unter Placebo und Ivacaftor, setzten die Behandlung wegen Transaminasenanstiegen, jeweils auf > 8 x ULN, dauerhaft ab. Bei keinem der mit Ivacaftor behandelten Patienten kam es zu einem Transaminasenanstieg auf > 3 x ULN zusammen mit einem Anstieg des Gesamtbilirubins auf > 1,5 x ULN. Bei den mit Ivacaftor behandelten Patienten bildeten sich die meisten Transaminasenanstiege auf bis zu 5 x ULN ohne Unterbrechung der Behandlung wieder zurĂŒck. Bei den meisten Patienten mit Transaminasenanstiegen auf > 5 x ULN wurde die Ivacaftor-Gabe unterbrochen. In allen FĂ€llen, in denen die Behandlung wegen eines Anstiegs der Transaminasen vorĂŒbergehend unterbrochen und anschliessend wieder aufgenommen wurde, konnte die Ivacaftor-Gabe erfolgreich fortgesetzt werden (siehe Rubrik 7).
-Die unerwĂŒnschten Wirkungen, die bei Kindern und Jugendlichen mit CF und G551D-Mutation im Alter von 6 bis 17 Jahren in den gepoolten 48wöchigen Phase-III-Studien mit einer 96-wöchigen offenen VerlĂ€ngerungsphase in der mit Kalydeco behandelten Gruppe auftraten, sind in Tabelle 2 nach Systemorganklasse, âbevorzugte Bezeichnungâ und HĂ€ufigkeit aufgefĂŒhrt. Die Sicherheitsdaten beschrĂ€nken sich auf 44 Patienten zwischen 6 und 11 Jahren und auf 38 Patienten zwischen 12 und 17 Jahren. Die unerwĂŒnschten Wirkungen sind nach der HĂ€ufigkeit entsprechend der MedDRA-Klassifikation aufgelistet: sehr hĂ€ufig (â„1/10), hĂ€ufig (â„1/100, <1/10), gelegentlich (â„1/1âČ000, <1/100), selten (â„1/10'000, <1/1âČ000), sehr selten (<1/10'000) und nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar).
-Tabelle 2. UnerwĂŒnschte Wirkungen bei Anwendung von Kalydeco bei Patienten im Alter von 6 bis 17 Jahren mit der G551-Mutation im CFTR-Gen
-Systemorganklasse HĂ€ufigkeitskategorie UnerwĂŒnschte WirkungenKalydeco(Bevorzugte Bezeichnung)
-6 bis 11 Jahre N=44 12 bis 17 Jahre N=38
-Infektionen und parasitÀre Erkrankungen Sehr hÀufig Sehr hÀufig Nasopharyngitis
-Sehr hÀufig Sehr hÀufig Infektion der oberen Atemwege
-HÀufig Sehr hÀufig Rhinitis
-Erkrankungen des Nervensystems Sehr hÀufig Sehr hÀufig Kopfschmerzen
-HÀufig Sehr hÀufig Schwindel
-Erkrankungen des Ohrs und des Innenohrs HĂ€ufig HĂ€ufig Ohrenschmerzen
-HÀufig Nicht beobachtet TrommelfellhyperÀmie
-HĂ€ufig Nicht beobachtet Tinnitus
-Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Sehr hÀufig Sehr hÀufig Verstopfte Nase
-Sehr hÀufig Sehr hÀufig Oropharyngeale Schmerzen
-HÀufig Nicht beobachtet Rachenrötung
-HÀufig HÀufig Verstopfte Nasennebenhöhlen
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Sehr hÀufig Sehr hÀufig Bauchschmerzen
-Sehr hÀufig Sehr hÀufig Diarrhoe
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes HÀufig Sehr hÀufig Hautausschlag
-Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der BrustdrĂŒse Nicht beobachtet HĂ€ufig Gutartige Knoten in der Brust
-Untersuchungen Sehr hÀufig Sehr hÀufig Bakterien im Sputum
-
- +Die Sicherheitsdaten wurden bei 34 Patienten im Alter zwischen 2 und unter 6 Jahren, bei 61 Patienten im Alter zwischen 6 und unter 12 Jahren und bei 94 Patienten im Alter zwischen 12 und unter 18 Jahren untersucht.
- +Die Sicherheitsprofile in den verschiedenen Altersgruppen von Kindern und Jugendlichen decken sich im Allgemeinen und stimmen auch mit dem bei erwachsenen Patienten ĂŒberein.
- +In der 24wöchigen offenen klinischen Studie der Phase III bei 34 Patienten im Alter von 2 bis unter 6 Jahren (Studie 6) lag die HĂ€ufigkeit von Transaminasenanstiegen (ALT oder AST) >3 x ULN bei den Patienten bei 14,7 % (5/34). Alle 5 Patienten hatten ALT- oder AST-Höchstspiegel von >8 x ULN, die nach Unterbrechung der Behandlung mit Ivacaftor-Granulat wieder zum Ausgangsniveau zurĂŒckkehrten. Bei einem Patienten wurde Ivacaftor dauerhaft abgesetzt. Bei Kindern zwischen 6 bis unter 12 Jahren betrug die Inzidenz von Patienten mit Transaminasenanstiegen (ALT oder AST) auf > 3 x ULN bei den mit Ivacaftor behandelten Patienten 15,0 % (6/40) und bei den Patienten, die Placebo erhielten, 14,6 % (6/41). Bei einem einzigen mit Ivacaftor behandelten Patienten (2,5 %) dieser Altersgruppe kam es zu einem ALT- und AST-Anstieg auf > 8 x ULN. Die maximalen Leberwertanstiege (ALT oder AST) fielen bei Kindern und Jugendlichen generell höher aus als bei Ă€lteren Patienten. In fast allen FĂ€llen, in denen die Behandlung wegen eines Anstiegs der Transaminasen unterbrochen und danach wieder aufgenommen wurde, konnte die Ivacaftor-Gabe erfolgreich fortgesetzt werden (siehe Rubrik 11). FĂ€lle mit positiver Rechallenge (Wiederauftreten des Transaminasenanstiegs nach Reexposition) wurden beobachtet.
-Ivacaftor ist ein selektiver Potentiator der AktivitĂ€t des CFTR-Proteins (Cystic Fibrosis Transmembrane Conductance Regulator), d. h. Ivacaftor erhöht in vitro die CFTR-Kanal-Gating-AktivitĂ€t und verstĂ€rkt so den Chloridionentransport. Der genaue Mechanismus, der dazu fĂŒhrt, dass Ivacaftor die Gating-AktivitĂ€t bestimmter CFTR-Mutanten verlĂ€ngert, wurde jedoch noch nicht vollstĂ€ndig aufgeklĂ€rt.
-Pharmakodynamik
-In klinischen PrĂŒfungen (Studien 1 und 2) an Patienten mit der G551D-Mutation in einem Allel des CFTR-Gens fĂŒhrte Ivacaftor zu einer raschen (15 Tage), erheblichen [die mittlere Ănderung der Schweisschloridkonzentration von Baseline bis Woche 24 betrug -48 mmol/l (95 %-KI: -51, -45) bzw. -54 mmol/l (95 %-KI: -62, -47)] und nachhaltigen (bis Woche 48) Reduktion der Schweisschloridkonzentration.
-In einer klinischen Studie bei Patienten mit einer Nicht-G551D-Gating-Mutation im CFTR-Gen (Studie 5) fĂŒhrte die Behandlung mit Ivacaftor zu einer raschen (15 Tage) und ausgeprĂ€gten mittleren VerĂ€nderung der Chloridkonzentration im Schweiss gegenĂŒber Baseline von -49 mmol/l (95 % KI -57, -41) wĂ€hrend der 8 Wochen Behandlung. Bei Patienten mit der G970R-CFTR-Mutation dagegen betrug die mittlere (SD) absolute VerĂ€nderung der Chloridkonzentration im Schweiss in Woche 8 -6,25 (6,55) mmol/l.
- +Ivacaftor ist ein selektiver Potentiator der AktivitĂ€t des CFTR-Proteins (Cystic Fibrosis Transmembrane Conductance Regulator). Ivacaftor erhöht in vitro die CFTR-Kanal-Gating-AktivitĂ€t und verstĂ€rkt so den Chloridionentransport. Die Reaktionen, die in vitro bei Patch-Clamp-Experimenten mit einem Messkanal und Membran-Patches von Nagetierzellen, die mutierte CFTR-Formen exprimieren, beobachtet wurden, entsprechen nicht unbedingt der pharmakodynamischen Reaktion (z. B. Chloridgehalt des Schweisses) in vivo oder dem klinischen Nutzen. Der genaue Mechanismus, der dazu fĂŒhrt, dass Ivacaftor die Gating-AktivitĂ€t von normalen und einigen mutierten CFTR-Formen in diesem System verlĂ€ngert, wurde jedoch noch nicht vollstĂ€ndig aufgeklĂ€rt.
- +Pharmakodynamische Wirkungen
- +In den Studien 1 und 2 an Patienten mit der G551D-Mutation in einem Allel des CFTR-Gens fĂŒhrte Ivacaftor zu einer raschen (15 Tage), erheblichen (die mittlere Ănderung der Schweisschloridkonzentration von Baseline bis Woche 24 betrug -48 mmol/l [95 %-KI: -51, -45] bzw. -54 mmol/l [95 %-KI: -62, -47]) und nachhaltigen (bis Woche 48) Reduktion der Schweisschloridkonzentration.
- +In Studie 5, Teil 1, bei Patienten mit einer Nicht-G551D-Gating-Mutation im CFTR-Gen fĂŒhrte die Behandlung mit Ivacaftor zu einer raschen (15 Tage) und ausgeprĂ€gten mittleren VerĂ€nderung der Chloridkonzentration im Schweiss gegenĂŒber Baseline von -49 mmol/l (95 %-KI: -57, -41) durch die 8 Wochen Behandlung. Bei Patienten mit der G970R-CFTR-Mutation dagegen betrug die mittlere (SD) absolute VerĂ€nderung der Chloridkonzentration im Schweiss nach 8 Wochen -6,25 (6,55) mmol/l. Ăhnliche Ergebnisse wie in Teil 1 wurden auch in Teil 2 der Studie beobachtet. Bei der 4 Wochen nach dem Ende der Behandlung mit Ivacaftor durchgefĂŒhrten Nachkontrolle tendierten die mittleren Chloridkonzentrationen im Schweiss in jeder Gruppe zu Werten, wie sie vor der Behandlung festgestellt worden waren.
- +In Studie 6 bei Patienten im Alter von 2 bis unter 6 Jahren mit einer Gating-Mutation in mindestens einem Allel des CFTR-Gens, die entweder mit 50 mg oder 75 mg Ivacaftor zweimal tĂ€glich behandelt wurden, betrug die mittlere absolute VerĂ€nderung des Schweisschloridgehalts gegenĂŒber dem Ausgangswert -47 mmol/l (95 %-KI: -58, -36) in Woche 24.
-Die Wirksamkeit von Kalydeco wurde in zwei randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten, multizentrischen Phase-III-Studien bei klinisch stabilen CF-Patienten mit der G551D-Mutation im CFTR-Gen auf mindestens 1 Allel und einem FEV1 â„ 40 % des Sollwerts untersucht.
-In beiden Studien wurden die Patienten im VerhÀltnis 1:1 randomisiert und erhielten zusÀtzlich zu ihren verordneten CF-Therapien (z. B. Tobramycin, Dornase alfa) 48 Wochen lang alle 12 Stunden entweder 150 mg Kalydeco oder Placebo zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit. Die Anwendung von inhalativer hypertoner Kochsalzlösung war nicht gestattet.
- +Die Wirksamkeit von Ivacaftor wurde in zwei randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten, multizentrischen Phase-III-Studien bei klinisch stabilen CF-Patienten mit der G551D-Mutation im CFTR-Gen auf mindestens 1 Allel und einem FEV1 â„ 40 % des Sollwerts untersucht.
- +In beiden Studien wurden die Patienten im VerhÀltnis 1:1 randomisiert und erhielten zusÀtzlich zu ihren verordneten CF-Therapien (z. B. Tobramycin, Dornase alfa) 48 Wochen lang alle 12 Stunden entweder 150 mg Ivacaftor oder Placebo zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit. Die Anwendung von inhalativer hypertoner Kochsalzlösung war nicht gestattet.
-In Studie 2 wurden 52 Patienten, die beim Screening 6 bis 11 Jahre alt waren, untersucht; das mittlere (SD) Körpergewicht betrug 30,9 (8,63) kg. 42 (80,8 %) Patienten hatten die F508del-Mutation im zweiten Allel. Bei Baseline betrug das mittlere FEV1 in Prozent des Sollwerts 84,2 % (Bereich: 44,0 % bis 133,8 %) und das mittlere Alter 9 Jahre (Bereich: 6 bis 12 Jahre); 8 (30,8 %) der Patienten in der Placebogruppe und 4 (15,4 %) in der Ivacaftor-Gruppe hatten bei Baseline ein FEV1 von weniger als 70 % des Sollwerts.
- +In Studie 2 wurden 52 Patienten, die beim Screening 6 bis 11 Jahre alt waren, untersucht; das mittlere (SD) Körpergewicht betrug 30,9 (8,63) kg. 42 (80,8 %) der Patienten hatten die F508del-Mutation im zweiten Allel. Bei Baseline betrug das mittlere FEV1 in Prozent des Sollwerts 84,2 % (Bereich: 44,0 % bis 133,8 %) und das mittlere Alter 9 Jahre (Bereich: 6 bis 12 Jahre); 8 (30,8 %) der Patienten in der Placebogruppe und 4 (15,4 %) in der Ivacaftor-Gruppe hatten bei Baseline ein FEV1 von weniger als 70 % des Sollwerts.
-Der Behandlungsunterschied zwischen Ivacaftor und Placebo bei der mittleren absoluten Ănderung (95 %-KI) des FEV1 in Prozent des Sollwerts von Baseline bis Woche 24 betrug 10,6 Prozentpunkte (8,6; 12,6) in Studie 1 und 12,5 Prozentpunkte (6,6; 18,3) in Studie 2. Der Behandlungsunterschied zwischen Ivacaftor und Placebo bei der mittleren relativen Ănderung (95 %-KI) des FEV1 in Prozent des Sollwerts von Baseline bis Woche 24 betrug 17,1 % (13,9; 20,2) in Studie 1 und 15,8 % (8,4; 23,2) in Studie 2. Die mittlere Ănderung des FEV1 (l) von Baseline bis Woche 24 betrug 0,37 l in der Ivacaftorgruppe und 0,01 l in der Placebogruppe in Studie 1 bzw. 0,30 l in der Ivacaftorgruppe und 0,07 l in der Placebogruppe in Studie 2. In beiden Studien waren die Verbesserungen des FEV1 rasch (bis Tag 15) nachweisbar und blieben bis einschliesslich Woche 48 erhalten.
- +Der Behandlungsunterschied zwischen Ivacaftor und Placebo bei der mittleren absoluten Ănderung (95 %-KI) des FEV1 in Prozent des Sollwerts von Baseline bis Woche 24 betrug 10,6 Prozentpunkte (8,6; 12,6) in Studie 1 und 12,5 Prozentpunkte (6,6; 18,3) in Studie 2. Der Behandlungsunterschied zwischen Ivacaftor und Placebo bei der mittleren relativen Ănderung (95 %-KI) des FEV1 in Prozent des Sollwerts von Baseline bis Woche 24 betrug 17,1 % (13,9; 20,2) in Studie 1 und 15,8 % (8,4; 23,2) in Studie 2. Die mittlere Ănderung des FEV1 (l) von Baseline bis Woche 24 betrug 0,37 l in der Ivacaftor-Gruppe und 0,01 l in der Placebo-Gruppe in Studie 1 bzw. 0,30 l in der Ivacaftor-Gruppe und 0,07 l in der Placebo-Gruppe in Studie 2. In beiden Studien waren die Verbesserungen des FEV1 rasch (bis Tag 15) nachweisbar und blieben bis einschliesslich Woche 48 erhalten.
-Endpunkt Behandlungsunterschieda(95%-KI) p-Wert Behandlungsunterschieda(95%-KI) p-Wert
- +Endpunkt Behandlungsunterschieda (95%-KI) p-Wert Behandlungsunterschieda (95%-KI) p-Wert
-Bis Woche 24 8,1 (4,7, 11,4) <0,0001 6,1 (-1,4, 13,5) 0,1092
-Bis Woche 48 8,6 (5,3, 11,9) <0,0001 5,1(-1,6, 11,8) 0,1354
- +Bis Woche 24 8,1 (4,7; 11,4) <0,0001 6,1 (-1,4; 13,5) 0,1092
- +Bis Woche 48 8,6 (5,3; 11,9) <0,0001 5,1 (-1,6; 11,8) 0,1354
-In Woche 24 2,8 (1,8, 3,7) <0,0001 1,9 (0,9, 2,9) 0,0004
-In Woche 48 2,7 (1,3, 4,1) 0,0001 2,8(1,3, 4,2) 0,0002
- +In Woche 24 2,8 (1,8;3,7) <0,0001 1,9 (0,9; 2,9) 0,0004
- +In Woche 48 2,7 (1,3; 4,1) 0,0001 2,8 (1,3; 4,2) 0,0002
-In Woche 24 0,94(0,62, 1,26) <0,0001 0,81(0,34, 1,28) 0,0008
-In Woche 48 0,93(0,48, 1,38) <0,0001 1,09(0,51, 1,67) 0,0003
- +In Woche 24 0,94 (0,62; 1,26) <0,0001 0,81 (0,34; 1,28) 0,0008
- +In Woche 48 0,93 (0,48; 1,38) <0,0001 1,09 (0,51; 1,67) 0,0003
-Gewicht nach Alter, Z-Score in Woche 48 0,33(0,04, 0,62) 0,0260 0,39(0,24, 0,53) <0,0001
-BMI fĂŒr das Alter, Z-Score in Woche 48c 0,33(0,002, 0,65) 0,0490 0,45(0,26, 0,65) <0,0001
-KI: Konfidenzintervall; NA: nicht ausgewertet wegen geringer Inzidenz von Ereignissena Behandlungsunterschied = Wirkung von Ivacaftor â Wirkung von Placebob CFQ-R: Cystic Fibrosis Questionnaire-Revised (revidierter Fragebogen zu zystischer Fibrose), ein krankheitsspezifischer, gesundheitsbezogener Fragebogen zur LebensqualitĂ€t bei CF.c Die Daten des CFQ-R fĂŒr Erwachsene/Jugendliche und des CFQ-R fĂŒr Kinder im Alter von 12 bis 13 Jahren aus Studie 1 wurden gepoolt ausgewertet. Die Daten von Studie 2 stammen aus dem CFQ-R fĂŒr Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren. d Hazard Ratio fĂŒr die Zeit bis zur ersten pulmonalen Exazerbatione Bei Patienten unter 20 Jahren (CDC Growth Charts (Wachstumskurven))
- +Gewicht nach Alter, Z-Score in Woche 48 e 0,33 (0,04; 0,62) 0,0260 0,39 (0,24; 0,53) <0,0001
- +BMI fĂŒr das Alter, Z-Score in Woche 48e 0,33 (0,002; 0,65) 0,0490 0,45 (0,26; 0,65) <0,0001
- +KI: Konfidenzintervall; NA: nicht ausgewertet wegen geringer Inzidenz von Ereignissen a Behandlungsunterschied = Wirkung von Ivacaftor â Wirkung von Placebo b CFQ-R: Cystic Fibrosis Questionnaire-Revised (revidierter Fragebogen zu zystischer Fibrose), ein krankheitsspezifischer, gesundheitsbezogener Fragebogen zur LebensqualitĂ€t bei CF. c Die Daten des CFQ-R fĂŒr Erwachsene/Jugendliche und des CFQ-R fĂŒr Kinder im Alter von 12 bis 13 Jahren aus Studie 1 wurden gepoolt ausgewertet. Die Daten von Studie 2 stammen aus dem CFQ-R fĂŒr Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren. d Hazard Ratio fĂŒr die Zeit bis zur ersten pulmonalen Exazerbation e Bei Patienten unter 20 Jahren (CDC Growth Charts (Wachstumskurven))
-Studie 5 war eine aus zwei Teilen bestehende randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-Studie (Teil 1) der Phase 3 mit anschliessender 16-wöchiger offener VerlÀngerungsphase (Teil 2) zur Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von Ivacaftor bei Patienten mit CF ab dem Alter von 6 Jahren, die eine Nicht-G551D-Gating-Mutation im CFTR-Gen (G178R, S549N, S549R, G551S, G970R, G1244E, S1251N, S1255P oder G1349D) aufwiesen. Die unten beschriebenen Ergebnisse entsprechen Teil 1.
-In Teil 1 wurden die Patienten im VerhĂ€ltnis 1:1 auf eine 8-wöchige Behandlung mit entweder 150 mg Ivacaftor oder Placebo alle 12 Stunden in Verbindung mit einer fetthaltigen Mahlzeit zusĂ€tzlich zu den ihnen verordneten CF-Therapien randomisiert und wechselten anschliessend nach einer 4- bis 8wöchigen Auswaschphase fĂŒr den zweiten 8-wöchigen Zeitraum zu der anderen Behandlung ĂŒber. Die Anwendung von Inhalationen mit hypertoner Kochsalzlösung war nicht gestattet.
-Neununddreissig Patienten (mittleres Alter: 23 Jahre) mit einem Baseline-FEV1 ℠40 % des Sollwerts [mittleres FEV1 in Prozent des Sollwerts 78 % (Bereich: 43 % bis 119 %)] wurden in die Studie aufgenommen. 59 % der Patienten (23/39) waren TrÀger der F508del-CFTR-Mutation im zweiten Allel.
-Der mittlere FEV1 in Prozent des Sollwerts bei Baseline der mit Placebo behandelten Patienten betrug 79,3 %, wĂ€hrend dieser Wert bei den mit Ivacaftor behandelten Patienten bei 76,4 % lag. Der mittlere Gesamtwert nach der Behandlung lag bei 76,0 % bzw. 83,7 %. Die mittlere absolute VerĂ€nderung des FEV1 in Prozent des Sollwerts gegenĂŒber Baseline bis Behandlungswoche 8 (primĂ€rer Wirksamkeitsendpunkt) betrug 7,5 % im Ivacaftor-Behandlungszeitraum und -3,2 % im Placebo-Behandlungszeitraum. Der beobachtete Behandlungsunterschied zwischen Ivacaftor und Placebo betrug 10,7 % (95 % KI: 7,3; 14,1) (P < 0,0001).
- +Studie 5 war eine aus zwei Teilen bestehende randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-Studie (Teil 1) der Phase III mit anschliessender 16-wöchiger offener VerlÀngerungsphase (Teil 2) zur Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von Ivacaftor bei Patienten mit CF ab dem Alter von 6 Jahren, die eine Nicht-G551D-Gating-Mutation im CFTR-Gen (G178R, S549N, S549R, G551S, G970R, G1244E, S1251N, S1255P oder G1349D) aufwiesen. Die unten beschriebenen Ergebnisse entsprechen Teil 1.
- +In Teil 1 wurden die Patienten im VerhĂ€ltnis 1:1 auf eine 8-wöchige Behandlung mit entweder 150 mg Ivacaftor oder Placebo alle 12 Stunden in Verbindung mit einer fetthaltigen Mahlzeit zusĂ€tzlich zu den ihnen verordneten CF-Therapien randomisiert und wechselten anschliessend nach einer 4- bis 8wöchigen Auswaschphase fĂŒr den zweiten 8-wöchigen Zeitraum zu der anderen Behandlung ĂŒber. Die Anwendung von Inhalationen mit hypertoner Kochsalzlösung war nicht gestattet. In Teil 2 erhielten alle Patienten in der gleichen Weise wie in Teil 1 Ivacaftor weitere 16 Wochen lang. Die Dauer der fortlaufenden Behandlung mit Ivacaftor betrug bei den in Teil 1 auf die Behandlungsabfolge Placebo/Ivacaftor randomisierten Patienten 24 Wochen und bei den in Teil 1 auf die Behandlungsabfolge Ivacaftor/Placebo randomisierten Patienten 16 Wochen.
- +Neununddreissig Patienten (mittleres Alter: 23 Jahre) mit einem Baseline-FEV1 ℠40 % des Sollwerts (mittleres FEV1 in Prozent des Sollwerts 78 % [Bereich: 43 % bis 119 %]) wurden in die Studie aufgenommen. 59 % der Patienten (23/39) waren TrÀger der F508del-CFTR-Mutation im zweiten Allel. Insgesamt setzten 36 Patienten die Behandlung in Teil 2 fort (18 pro Behandlungsabfolge).
- +In Teil 1 von Studie 5 betrug das mittlere FEV1 in Prozent des Sollwerts bei Baseline der mit Placebo behandelten Patienten 79,3 %, wĂ€hrend dieser Wert bei den mit Ivacaftor behandelten Patienten bei 76,4 % lag. Der mittlere Gesamtwert nach der Behandlung lag bei 76,0 % bzw. 83,7 %. Die mittlere absolute VerĂ€nderung des FEV1 in Prozent des Sollwerts gegenĂŒber Baseline bis Behandlungswoche 8 (primĂ€rer Wirksamkeitsendpunkt) betrug 7,5 % im Ivacaftor-Behandlungszeitraum und -3,2 % im Placebo-Behandlungszeitraum. Der beobachtete Behandlungsunterschied zwischen Ivacaftor und Placebo betrug 10,7 % (95 %-KI: 7,3; 14,1) (P < 0,0001).
-Absolute VerĂ€nderung des FEV1 in Prozent des Sollwerts BMI(kg/m2) Score (Punkte) fĂŒr die respiratorische DomĂ€ne des Fragebogens CFQ-R
- +Absolute VerĂ€nderung des FEV1 in Prozent des Sollwerts BMI (kg/m2) Score (Punkte) fĂŒr die respiratorische DomĂ€ne des Fragebogens CFQ-R
-Alle Patienten (n=39)Ergebnisse dargestellt als mittlere (95 % KI) VerĂ€nderung gegenĂŒber Baseline fĂŒr Patienten unter Ivacaftor vs. Placebo-Behandlung:
- +Alle Patienten (n=39) Ergebnisse dargestellt als mittlere (95 %-KI) VerĂ€nderung gegenĂŒber Baseline fĂŒr Patienten unter Ivacaftor vs. Placebo-Behandlung:
-Nach Mutationstypen gruppierte Patienten (n)Ergebnisse dargestellt als Mittelwert (Minimum, Maximum) der VerĂ€nderung gegenĂŒber Baseline fĂŒr Patienten unter Ivacaftor-Behandlung in Woche 8*:
-Mutation (n) Absolute VerÀnderung des Chloridgehalts des Schweisses (mmol/l) Absolute VerÀnderung des FEV1 in Prozent des Sollwerts(Prozentpunkte)
- +Nach Mutationstypen gruppierte Patienten (n) Ergebnisse dargestellt als Mittelwert (Minimum, Maximum) der VerĂ€nderung gegenĂŒber Baseline fĂŒr Patienten unter Ivacaftor-Behandlung in Woche 8*:
- +Mutation (n) Absolute VerÀnderung des Chloridgehalts des Schweisses (mmol/l) Absolute VerÀnderung des FEV1 in Prozent des Sollwerts (Prozentpunkte)
-G1244E (5)G1349D (2)G178R (5)G551S (2)G970R (4)S1251N (8)S1255P (2)S549N (6)S549R (4) -55 (-75, -34)-80 (-82, -79)-53 (-65, -35)-68â -6 (-16, -2)-54 (-84, -7)-78 (-82, -74)-74 (-93, -53)-61â â (-71, -54) 8 (-1, 18)20 (3, 36)8 (-1, 18)3â 3 (-1, 5)9 (-20, 21)3 (-1, 8)11 (-2, 20)5 (-3, 13)
-Statistische Tests wurden auf Grund der geringfĂŒgigen Zahl individueller Mutationen nicht durchgefĂŒhrt.â Zeigt die Ergebnisse eines Patienten mit der G551S-Mutation mit Daten zum 8-Wochen-Zeitpunkt.â â n=3 fĂŒr die Analyse der absoluten VerĂ€nderung des Chloridgehalts im Schweiss.
- +G1244E (5) G1349D (2) G178R (5) G551S (2) G970R (4) S1251N (8) S1255P (2) S549N (6) S549R (4) -55 (-75; -34) -80 (-82; -79) -53 (-65; -35) -68â -6 (-16; -2) -54 (-84; -7) -78 (-82; -74) -74 (-93; -53) -61â â (-71; -54) 8 (-1; 18) 20 (3; 36) 8 (-1; 18) 3â 3 (-1; 5) 9 (-20; 21) 3 (-1; 8) 11 (-2; 20) 5 (-3; 13)
- +* Statistische Tests wurden auf Grund der geringfĂŒgigen Zahl der einzelnen Mutationen nicht durchgefĂŒhrt. â Zeigt die Ergebnisse eines Patienten mit der G551S-Mutation mit Daten zum 8-Wochen-Zeitpunkt. â â n=3 fĂŒr die Analyse der absoluten VerĂ€nderung des Chloridgehalts im Schweiss.
- +In Teil 2 von Studie 5 betrug die mittlere (± SD) absolute VerĂ€nderung des FEV1 in Prozent des Sollwerts nach 16 Wochen fortlaufender Behandlung mit Ivacaftor (bei in Teil 1 auf die Behandlungsabfolge Ivacaftor/Placebo randomisierten Patienten) 10,4 % (± 13,2 %). Bei der Nachkontrolle von Teil 2, 4 Wochen nach dem Ende der Behandlung mit Ivacaftor, betrug die mittlere (± SD) absolute VerĂ€nderung des FEV1 in Prozent des Sollwerts gegenĂŒber Woche 16 von Teil 2 -5,9 % (± 9,4 %). Bei den in Teil 1 auf die Behandlungsabfolge Placebo/Ivacaftor randomisierten Patienten konnte nach den weiteren 16 Wochen der Behandlung mit Ivacaftor eine weitere mittlere (± SD) VerĂ€nderung des FEV1 in Prozent des Sollwerts von 3,3 % (± 9,3 %) verzeichnet werden. Bei der Nachkontrolle von Teil 2, 4 Wochen nach dem Ende der Behandlung mit Ivacaftor, betrug die mittlere (± SD) VerĂ€nderung des FEV1 in Prozent des Sollwerts gegenĂŒber Woche 16 von Teil 2 -7,4 % (± 5,5 %).
- +
-Studie 3 (Teil A) war eine 16-wöchige, im VerhĂ€ltnis 4:1 randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Parallelgruppenstudie der Phase II mit Ivacaftor (150 mg alle 12 Stunden) bei 140 CF-Patienten ab 12 Jahren, die homozygot fĂŒr die F508del-Mutation im CFTR-Gen waren und ein FEV1 â„ 40 % des Sollwerts aufwiesen.
-Die mittlere absolute Ănderung des FEV1 in Prozent des Sollwerts (primĂ€rer Wirksamkeitsendpunkt) von Baseline bis Woche 16 betrug 1,5 Prozentpunkte in der Ivacaftorgruppe und -0,2 Prozentpunkte in der Placebogruppe. Der geschĂ€tzte Behandlungsunterschied fĂŒr Ivacaftor versus Placebo lag bei 1,7 Prozentpunkten (95 %-KI: -0,6; 4,1); dieser Unterschied war statistisch nicht signifikant (p = 0,15).
- +Studie 3 (Teil A) war eine 16-wöchige, im VerhĂ€ltnis 4:1 randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Parallelgruppenstudie der Phase II mit Ivacaftor (150 mg alle 12 Stunden) bei 140 CF-Patienten ab 12 Jahren, die homozygot fĂŒr die F508del-Mutation im CFTR-Gen waren und ein FEV1 in Prozent des Sollwerts von â„ 40 % aufwiesen.
- +Die mittlere absolute Ănderung des FEV1 in Prozent des Sollwerts (primĂ€rer Wirksamkeitsendpunkt) von Baseline bis Woche 16 betrug 1,5 Prozentpunkte in der Ivacaftor-Gruppe und -0,2 Prozentpunkte in der Placebo-Gruppe. Der geschĂ€tzte Behandlungsunterschied fĂŒr Ivacaftor versus Placebo lag bei 1,7 Prozentpunkten (95 %-KI: -0,6; 4,1); dieser Unterschied war statistisch nicht signifikant (p = 0,15).
-Aus Studie 1 wurden 144 Patienten in Studie 4 ĂŒbernommen, 67 in die Placebo/Ivacaftor-Gruppe und 77 in die Ivacaftor/Ivacaftor-Gruppe. Aus Studie 2 wurden 48 Patienten in Studie 4 ĂŒbernommen, 22 in die Placebo/Ivacaftor-Gruppe und 26 in die Ivacaftor/Ivacaftor-Gruppe.
- +Aus Studie 1 wurden 144 Patienten in Studie 4 ĂŒbernommen, 67 in die Placebo/Ivacaftor-Gruppe und 77 in die Ivacaftor/Ivacaftor-Gruppe. Aus Studie 2 wurden 48 Patienten in Studie 4 ĂŒbernommen, davon 22 in die Placebo/Ivacaftor-Gruppe und 26 in die Ivacaftor/Ivacaftor-Gruppe.
-Behandlung wĂ€hrend der verblindeten randomisierten 48-wöchigen Phase-3-Studie.â VerĂ€nderung gegenĂŒber dem Baseline-Wert der frĂŒheren Studie nach 48 Wochen Placebo-Behandlung.
- +* Behandlung wĂ€hrend der verblindeten randomisierten 48-wöchigen Phase-III-Studie. â VerĂ€nderung gegenĂŒber dem Baseline-Wert der frĂŒheren Studie nach 48 Wochen Placebo-Behandlung.
- +Studie 6: Eine Studie bei Kindern mit CF und einer G551D- oder einer anderen Gating-Mutation im Alter von 2 bis unter 6 Jahren
- +Das pharmakokinetische Profil, die Sicherheit und die Wirksamkeit von Ivacaftor wurden bei 34 Patienten im Alter von 2 bis unter 6 Jahren mit CF und einer G551D-, G1244E-, G1349D-, G178R-, G551S-, S1251N-, S1255P-, S549N- oder S549R-Mutation im CFTR-Gen im Rahmen einer 24-wöchigen nicht kontrollierten Studie mit Ivacaftor bewertet. Patienten mit einem Körpergewicht unter 14 kg erhielten 50 mg Ivacaftor und Patienten mit einem Körpergewicht von 14 kg oder darĂŒber erhielten 75 mg Ivacaftor. Ivacaftor wurde oral alle 12 Stunden zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit zusĂ€tzlich zu den sonstigen verordneten CF-Therapien der Patienten eingenommen.
- +Die an Studie 6 teilnehmenden Patienten waren 2 Jahre bis unter 6 Jahre alt (mittleres Alter 3 Jahre). Von den aufgenommenen 34 Patienten wiesen 26 (76,5 %) einen CFTR-Genotyp G551D/F508del auf und nur 2 Patienten hatten eine Nicht-G551D-Mutation (S549N). Der mittlere (SD) Schweisschloridgehalt zu Studienbeginn (n=25) betrug 97,88 mmol/l (SD ± 14,00). Der mittlere (SD) FÀkale-Elastase-1-Wert zu Studienbeginn (n=27) lag bei 28 ”g/g Stuhl (SD ± 95).
- +Der primĂ€re Endpunkt dieser Studie war die Bewertung der Sicherheit bis Woche 24 (siehe Rubrik 11). Die bewerteten sekundĂ€ren und explorativen Wirksamkeitsendpunkte waren die absolute VerĂ€nderung des Schweisschloridgehalts gegenĂŒber dem Ausgangswert ĂŒber 24 Wochen Behandlung, die absolute VerĂ€nderung von Körpergewicht, Körpermassenindex (BMI) und Körpergrösse (bestĂ€tigt durch die Z-Scores fĂŒr Körpergewicht, BMI und Körpergrösse) nach 24 Wochen Behandlung, jeweils gegenĂŒber dem Ausgangswert, sowie die entsprechende VerĂ€nderung der fĂ€kalen Elastase-1. Daten fĂŒr den FEV1-Wert in Prozent des Sollwerts (explorativer Endpunkt) lagen fĂŒr 3 Patienten in der Ivacaftor-Gruppe mit 50 mg und 17 Patienten in der Behandlungsgruppe mit 75 mg vor.
- +Die mittlere absolute VerĂ€nderung (gegenĂŒber dem Ausgangswert) insgesamt (fĂŒr beide Ivacaftor-Behandlungsgruppen zusammen) fĂŒr den BMI in Woche 24 betrug 0,32 kg/m2 (SD: ± 0,54) und die mittlere (SD) GesamtverĂ€nderung des Z-Score fĂŒr den BMI nach Lebensalter betrug 0,37 (SD: ± 0,42). Die mittlere (SD) GesamtverĂ€nderung des Z-Score fĂŒr die Körpergrösse nach Lebensalter betrug -0,01 (SD: ± 0,33). Die mittlere (SD) GesamtverĂ€nderung der fĂ€kalen Elastase-1 (n = 27) gegenĂŒber dem Ausgangswert betrug 99,8 ”g/g Stuhl (SD: ± 138,4). Sechs Patienten mit Ausgangswerten unter 200 ÎŒg/g Stuhl erreichten bis Woche 24 einen Wert von â„ 200 ÎŒg/g Stuhl. Die mittlere (SD) GesamtverĂ€nderung des FEV1-Werts in Prozent des Sollwerts gegenĂŒber dem Ausgangswert betrug in Woche 24 (explorativer Endpunkt) 1,8 % (SD: ± 17,81).
- +
-Die EuropĂ€ische Arzneimittel-Agentur hat fĂŒr Kalydeco eine ZurĂŒckstellung von der Verpflichtung zur Vorlage von Ergebnissen zu Studien in einer oder mehreren pĂ€diatrischen Altersklassen bei zystischer Fibrose gewĂ€hrt. Siehe Abschnitt 5 bzgl. Informationen zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen.
- +Die EuropĂ€ische Arzneimittel-Agentur hat fĂŒr Kalydeco eine ZurĂŒckstellung von der Verpflichtung zur Vorlage von Ergebnissen zu Studien in einer oder mehreren pĂ€diatrischen Altersklassen bei zystischer Fibrose gewĂ€hrt. Siehe Rubrik 5 bzgl. Informationen zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen.
-Die Pharmakokinetik von Ivacaftor ist bei gesunden erwachsenen Probanden und CF-Patienten vergleichbar. Nach oraler Einmalgabe von 150 mg an gesunde Probanden nach Nahrungsaufnahme lag der Mittelwert (± SD) der AUC und der Cmax bei 10'600 (5'260) ng*hr/ml bzw. bei 768 (233) ng/ml. Bei Gabe alle 12 Stunden wurden die Steady-State-Plasmakonzentrationen von Ivacaftor innerhalb von 3 bis 5 Tagen erreicht, mit einem Kumulationsquotienten von 2,2 bis 2,9.
- +Die Pharmakokinetik von Ivacaftor ist bei gesunden erwachsenen Probanden und CF-Patienten vergleichbar. Nach oraler Einmalgabe von 150 mg an gesunde Probanden nach Nahrungsaufnahme lag der Mittelwert (± SD) der AUC und der Cmax bei 10â600 (5â260) ng*hr/ml bzw. bei 768 (233) ng/ml. Bei Gabe alle 12 Stunden wurden die Steady-State-Plasmakonzentrationen von Ivacaftor innerhalb von 3 bis 5 Tagen erreicht, mit einem Kumulationsquotienten von 2,2 bis 2,9.
-Nach oraler Mehrfachgabe von Ivacaftor nahm die Ivacaftor-Exposition nach Dosen von 25 mg alle 12 Stunden bis 450 mg alle 12 Stunden generell mit der Dosis zu. Bei Gabe in Verbindung mit einer fetthaltigen Mahlzeit stieg die Ivacaftor-Exposition um etwa das 2- bis 4-Fache an. Daher sollte Ivacaftor zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit eingenommen werden. Die mediane (Bereich) tmax betrÀgt ungefÀhr 4,0 (3,0; 6,0) Stunden nach Nahrungsaufnahme.
- +Nach oraler Mehrfachgabe von Ivacaftor nahm die Ivacaftor-Exposition nach Dosen von 25 mg alle 12 Stunden bis 450 mg alle 12 Stunden generell mit der Dosis zu. Bei Gabe in Verbindung mit einer fetthaltigen Mahlzeit stieg die systemische Exposition gegenĂŒber Ivacaftor generell um etwa das 2- bis 4-Fache an. Daher muss Ivacaftor zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit eingenommen werden. Die mediane (Bereich) tmax betrĂ€gt ungefĂ€hr 4,0 (3,0; 6,0) Stunden nach der Einnahme in Verbindung mit Nahrungsaufnahme.
- +Ivacaftor-Granulat (zwei 75-mg-Beutel) hatte eine vergleichbare BioverfĂŒgbarkeit wie die 150-mg-Tablette, wenn die Einnahme bei gesunden erwachsenen Probanden in Verbindung mit einer fetthaltigen Mahlzeit erfolgte. Der Quotient der geometrischen Least-Square-Mittelwerte (90 %-KI) fĂŒr das Granulat im VerhĂ€ltnis zu den Tabletten betrug 0,951 (0,839; 1,08) fĂŒr die AUC0-â und 0,918 (0,750; 1,12) fĂŒr Cmax. Der Einfluss einer Mahlzeit auf die Absorption von Ivacaftor ist bei beiden Formulierungen, d. h. Filmtabletten und Granulat, Ă€hnlich.
- +
-Nach Gabe einer Einzeldosis von 150 mg Ivacaftor wiesen Patienten mit mĂ€ssig eingeschrĂ€nkter Leberfunktion (Child-Pugh-Klasse B, Score 7 bis 9) im Vergleich zu anhand demographischer Angaben zugeordneten gesunden Probanden eine Ă€hnliche Ivacaftor-Cmax (Mittelwert (±SD) von 735 (331) ng/ml), jedoch einen ungefĂ€hr zweifachen Anstieg der Ivacaftor-AUC0-â (Mittelwert (±SD) von 16'800 (6'140) ng*h/ml) auf. Simulationen fĂŒr die Vorhersage der BioverfĂŒgbarkeit von Ivacaftor im Steady-State zeigten, dass die Reduktion der Dosis von 150 mg alle 12 Stunden auf 150 mg einmal tĂ€glich bei Patienten mit mĂ€ssig eingeschrĂ€nkter Leberfunktion zu vergleichbaren Cmin-Werten im Steady-State fĂŒhren wĂŒrde, wie man sie mit einer Dosis von 150 mg alle 12 Stunden bei CF-Patienten erreicht. Daher wird bei Patienten mit mĂ€ssig eingeschrĂ€nkter Leberfunktion eine auf 150 mg einmal tĂ€glich reduzierte Dosierung empfohlen. Die Auswirkungen einer leicht eingeschrĂ€nkten Leberfunktion (Child-Pugh-Klasse A, Score 5 bis 6) auf die Pharmakokinetik von Ivacaftor wurden zwar nicht untersucht, doch ist davon auszugehen, dass der Anstieg der Ivacaftor-AUC0-â weniger als das Doppelte betrĂ€gt. Daher ist bei Patienten mit leicht eingeschrĂ€nkter Leberfunktion keine Dosisanpassung erforderlich.
-Bei Patienten mit stark eingeschrĂ€nkter Leberfunktion (Child-Pugh-Klasse C, Score 10 bis 15) wurden keine Studien durchgefĂŒhrt, jedoch ist davon auszugehen, dass die Exposition höher sein dĂŒrfte als bei Patienten mit mĂ€ssig eingeschrĂ€nkter Leberfunktion. Die Anwendung von Kalydeco bei Patienten mit stark eingeschrĂ€nkter Leberfunktion wird deshalb nur empfohlen, wenn der Nutzen der Behandlung die Risiken ĂŒbersteigt. In diesem Fall sollte mit einer Anfangsdosis von 150 mg jeden zweiten Tag begonnen werden. Die Dosierungsintervalle sind je nach klinischem Ansprechen und VertrĂ€glichkeit anzupassen (siehe Abschnitte 5 und 7).
- +Nach Gabe einer Einzeldosis von 150 mg Ivacaftor wiesen erwachsene Patienten mit mĂ€ssig eingeschrĂ€nkter Leberfunktion (Child-Pugh-Klasse B, Score 7 bis 9) im Vergleich zu anhand demographischer Angaben zugeordneten gesunden Probanden eine Ă€hnliche Ivacaftor-Cmax (Mittelwert (±SD) von 735 (331) ng/ml), jedoch einen ungefĂ€hr zweifachen Anstieg der Ivacaftor-AUC0-â (Mittelwert (±SD) von 16â800 (6â140) ng*h/ml) auf. Simulationen fĂŒr die Vorhersage der BioverfĂŒgbarkeit von Ivacaftor im Steady-State zeigten, dass die Reduktion der Dosis von 150 mg alle 12 Stunden auf 150 mg einmal tĂ€glich bei erwachsenen Patienten mit mĂ€ssig eingeschrĂ€nkter Leberfunktion zu vergleichbaren Cmin-Werten im Steady-State fĂŒhren wĂŒrde, wie man sie mit einer Dosis von 150 mg alle 12 Stunden bei lebergesunden Erwachsenen erreicht. Daher wird bei Patienten mit mĂ€ssig eingeschrĂ€nkter Leberfunktion eine auf eine Filmtablette oder einen Beutel einmal tĂ€glich reduzierte Dosierung empfohlen. Die Auswirkungen einer leicht eingeschrĂ€nkten Leberfunktion (Child-Pugh-Klasse A, Score 5 bis 6) auf die Pharmakokinetik von Ivacaftor wurden zwar nicht untersucht, doch ist davon auszugehen, dass der Anstieg der Ivacaftor-AUC0-â weniger als das Doppelte betrĂ€gt. Daher ist bei Patienten mit leicht eingeschrĂ€nkter Leberfunktion keine Dosisanpassung erforderlich.
- +Bei Patienten mit stark eingeschrĂ€nkter Leberfunktion (Child-Pugh-Klasse C, Score 10 bis 15) wurden keine Studien durchgefĂŒhrt, jedoch ist davon auszugehen, dass die Exposition höher sein dĂŒrfte als bei Patienten mit mĂ€ssig eingeschrĂ€nkter Leberfunktion. Die Anwendung von Kalydeco bei Patienten mit stark eingeschrĂ€nkter Leberfunktion wird deshalb nur empfohlen, wenn der Nutzen der Behandlung die Risiken ĂŒbersteigt. Bei diesen Patienten sollte mit einer Anfangsdosis von einer Filmtablette oder einem Beutel jeden zweiten Tag begonnen werden. Die Dosierungsintervalle sind je nach klinischem Ansprechen und VertrĂ€glichkeit anzupassen (siehe Rubriken 5 und 7).
-Pharmakokinetische Studien mit Ivacaftor wurden bei Patienten mit eingeschrĂ€nkter Nierenfunktion nicht durchgefĂŒhrt. In einer humanpharmakokinetischen Studie fand sich eine minimale Elimination von Ivacaftor und seinen Metaboliten mit dem Urin (lediglich 6,6 % der GesamtradioaktivitĂ€t wurden im Urin wiedergefunden). Die Ausscheidung von Ivacaftor als unverĂ€nderte Muttersubstanz mit dem Urin war vernachlĂ€ssigbar (weniger als 0,01 % nach oraler Einmalgabe von 500 mg). Daher werden fĂŒr Patienten mit leicht und mĂ€ssig eingeschrĂ€nkter Nierenfunktion keine Dosisanpassungen empfohlen. Allerdings wird bei der Anwendung von Ivacaftor bei Patienten mit stark eingeschrĂ€nkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance †30 ml/min) oder terminaler Niereninsuffizienz zur Vorsicht geraten (siehe Abschnitte 5 und 7).
- +Pharmakokinetische Studien mit Ivacaftor wurden bei Patienten mit eingeschrĂ€nkter Nierenfunktion nicht durchgefĂŒhrt. In einer humanpharmakokinetischen Studie fand sich eine minimale Elimination von Ivacaftor und seinen Metaboliten mit dem Urin (lediglich 6,6 % der GesamtradioaktivitĂ€t wurden im Urin wiedergefunden). Die Ausscheidung von Ivacaftor als unverĂ€nderte Muttersubstanz mit dem Urin war vernachlĂ€ssigbar (weniger als 0,01 % nach oraler Einmalgabe von 500 mg). Daher werden fĂŒr Patienten mit leicht oder mĂ€ssig eingeschrĂ€nkter Nierenfunktion keine Dosisanpassungen empfohlen. Allerdings wird bei der Anwendung von Ivacaftor bei Patienten mit stark eingeschrĂ€nkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance †30 ml/min) oder terminaler Niereninsuffizienz zur Vorsicht geraten (siehe Rubriken 5 und 7).
-Eine nicht-kompartimentelle Analyse einer geringen Zahl von in Phase-3-Studien gewonnenen PK-Proben zeigte eine scheinbare (orale) Clearance (CL/F), die bei Kindern niedriger war als bei Erwachsenen und die zu einer um ca. 47 % bis 58 % höheren AUC0-12 und einer um 35 % bis 46 % höheren Ctrough bei Kindern im Alter von 6 bis < 12 Jahren im Vergleich zu Erwachsenen fĂŒhrte (Tabelle 6). Auf Grund der geringen Zahl von PK-Proben können das Verteilungsvolumen und die Halbwertszeit von Ivacaftor nicht berechnet werden.
-Tabelle 6. Mittlere (SD) PK-Parameter fĂŒr Ivacaftor im Steady-State nach Gabe einer Dosis von 150 mg Ivacaftor alle 12 Stunden
-Kollektiv G551D Nicht-G551D
-Studie Studie 1 Studie 2 Studie 5
-Altersgruppe (Jahre) â„18 12 bis <18 6 bis <12 â„18 12 bis <18 6 bis <12
-N 60a 14b 26 19 11 8
-Cmax (ng/ml) 1'310 (658) 1'010 (530) 2'030 (1'030) 1'450 (720) 1'370 (741) 2'350 (1'500)
-AUC0-12 (ng.h/ml) 11'800 (6'570) 8'220 (5'820) 17'400 (10'900) 13'500(7'350) 12'200(6'750) 21'300(13'700)
-Ctrough(ng/ml) 773(544) 545(492) 1'040(874) 962(587) 853(542) 1'400(934)
-CLss/F (l/h) 17,3 (11,6) 30,8 (26,4) 12,4 (7,63) 14,3 (7,27) 16,9 (9,78) 10,9 (9,01)
-a N=63 fĂŒr Cmax; b N=17 fĂŒr CmaxHinweis: Die Entnahme von PK-Proben in Studie 1 und 2 erfolgte in Woche 24 und beinhaltete Proben, die vor der Behandlung sowie 1,5; 3; 4 und 6 Stunden nach der Behandlung entnommen wurden. Die Entnahme von PK-Proben fĂŒr Studie 5 erfolgte in Woche 2 oder Woche 14 und umfasste Proben, die vor der Behandlung sowie 1, 2, 3, 4 und 6 bis 8 Stunden nach der Behandlung entnommen wurden. Die vor der Behandlung entnommene Blutprobe wurde recycelt und fĂŒr C12 zur SchĂ€tzung der AUC0-12 verwendet. Deshalb sind die AUC0-12-Werte nur als NĂ€herungswerte zu betrachten.
- +Die auf Grundlage von in Studien der Phase II und III beobachteten Ivacaftor-Spiegeln prognostizierte und mithilfe einer Populations-PK-Analyse bestimmte systemische Exposition gegenĂŒber Ivacaftor ist in Tabelle 6 nach Altersgruppen aufgelistet. Die Expositionsdaten von 6- bis 11-JĂ€hrigen sind SchĂ€tzwerte auf der Grundlage einer Simulation des populationspharmakokinetischen Modells unter Verwendung von Daten, die fĂŒr diese Altersgruppe gewonnen wurden.
- +Tabelle 6. Mittlere (SD) Exposition gegenĂŒber Ivacaftor, nach Altersgruppe
- +Altersgruppe Dosis Cmin, ss (ng/ml) AUCÏ, ss (ng.h/ml)
- +2- bis 5-JĂ€hrige (< 14 kg) 50 mg alle 12 Std. 577 (317) 10â500 (4â260)
- +2- bis 5-JĂ€hrige (â„ 14 kg bis < 25 kg) 75 mg alle 12 Std. 629 (296) 11â300 (3â820)
- +6- bis 11-JĂ€hrige (â„ 14 kg bis < 25 kg) 75 mg alle 12 Std. 641 (329) 10â760 (4â470)
- +6- bis 11-JĂ€hrige (â„ 25 kg) 150 mg alle 12 Std. 958 (546) 15â300 (7â340)
- +12- bis 17-JĂ€hrige 150 mg alle 12 Std. 564 (242) 9â240 (3â420)
- +Erwachsene (â„ 18-JĂ€hrige) 150 mg alle 12 Std. 701 (317) 10â700 (4â100)
-Ăltere Patienten
-In die klinischen Studien mit Ivacaftor wurden keine Patienten ĂŒber 65 Jahre eingeschlossen. Somit sind Wirksamkeit und Sicherheit von Ivacaftor bei Ă€lteren Patienten nicht erwiesen.
-Ivacaftor bewirkte eine konzentrationsabhĂ€ngige Hemmwirkung auf hERG (human ether-a-go-go related gene) Tail-Ströme, mit einer IC15 von 5,5 ”M, die vergleichbar ist mit der Cmax (5,0 ”M) fĂŒr Ivacaftor in der therapeutischen Dosis. Jedoch wurde in einer telemetrischen Studie an Hunden mit Einzeldosen von bis zu 60 mg/kg oder bei EKG-Messungen an Hunden in Studien mit Mehrfachverabreichung mit einer Dauer von bis zu 1 Jahr bei einer Dosis von 60 mg/kg/Tag keine Ivacaftor-induzierte QT-VerlĂ€ngerung beobachtet (Cmax nach 365 Tagen = 36,2 bis 47,6 ÎŒM). Ivacaftor bewirkte einen dosisabhĂ€ngigen, jedoch nur vorĂŒbergehenden Anstieg der Blutdruckparameter bei Hunden in oralen Einzeldosen von bis zu 60 mg/kg.
-Ivacaftor beeintrĂ€chtigte FertilitĂ€ts- und Fortpflanzungsleistungsindizes bei mĂ€nnlichen und weiblichen Ratten in einer Dosierung von 200 mg/kg/Tag (ungefĂ€hr das 5- bzw. 6-Fache der maximalen empfohlenen humantherapeutischen Dosis (MRHD) basierend auf den aufsummierten AUCs von Ivacaftor und seinen Metaboliten), wenn die Muttertiere vor Beginn der TrĂ€chtigkeit und wĂ€hrend der FrĂŒhschwangerschaft damit behandelt wurden. Bei Gabe von †100 mg/kg/Tag (ungefĂ€hr das 3-Fache der MRHD basierend auf den aufsummierten AUCs von Ivacaftor und seinen Metaboliten) wurden keine Auswirkungen auf Indizes der mĂ€nnlichen oder weiblichen FertilitĂ€t und Fortpflanzungsleistung beobachtet.
- +Ivacaftor bewirkte eine konzentrationsabhĂ€ngige Hemmwirkung auf hERG (human ether-agogo related gene) Tail-Ströme, mit einer IC15 von 5,5 ”M, die vergleichbar ist mit der Cmax (5,0 ”M) fĂŒr Ivacaftor in therapeutischen Dosen. Jedoch wurde in einer telemetrischen Studie an Hunden mit Einzeldosen von bis zu 60 mg/kg oder bei EKG-Messungen an Hunden in Studien mit Mehrfachverabreichung mit einer Dauer von bis zu 1 Jahr bei einer Dosis von 60 mg/kg/Tag keine Ivacaftor-induzierte QT-VerlĂ€ngerung beobachtet (Cmax nach 365 Tagen = 36,2 bis 47,6 ÎŒM). Ivacaftor bewirkte einen dosisabhĂ€ngigen, jedoch nur vorĂŒbergehenden Anstieg der Blutdruckparameter bei Hunden in oralen Einzeldosen von bis zu 60 mg/kg.
- +Ivacaftor beeintrĂ€chtigte FertilitĂ€ts- und Fortpflanzungsleistungsindizes bei mĂ€nnlichen und weiblichen Ratten in einer Dosierung von 200 mg/kg/Tag (mit daraus resultierenden Expositionen von ungefĂ€hr dem 5- bzw. 6-Fachen der systemischen Exposition beim Menschen nach der maximalen empfohlenen humantherapeutischen Dosis (MRHD) basierend auf den aufsummierten AUCs von Ivacaftor und seinen Metaboliten), wenn die Muttertiere vor Beginn der TrĂ€chtigkeit und wĂ€hrend der FrĂŒhtrĂ€chtigkeit damit behandelt wurden. Bei Gabe von †100 mg/kg/Tag (mit daraus resultierenden Expositionen von ungefĂ€hr dem 3-Fachen der systemischen Exposition beim Menschen nach der MRHD basierend auf den aufsummierten AUCs von Ivacaftor und seinen Metaboliten) wurden keine Auswirkungen auf Indizes der mĂ€nnlichen oder weiblichen FertilitĂ€t und Fortpflanzungsleistung beobachtet.
-Bei oraler Verabreichung an trĂ€chtige Ratten und Kaninchen wĂ€hrend der Organogenesephase der fetalen Entwicklung in Dosen, die etwa dem 6bzw. 12-Fachen der Exposition bei humantherapeutischen Dosen entsprachen, war Ivacaftor nicht teratogen. In maternaltoxischen Dosen bewirkte Ivacaftor bei Ratten Abnahmen des fetalen Körpergewichts sowie ein vermehrtes Auftreten zervikaler Rippen, hypoplastischer Rippen, welliger Rippen und UnregelmĂ€ssigkeiten des Sternums, einschliesslich Fusionen. Die Bedeutung dieser Befunde fĂŒr den Menschen ist nicht bekannt.
- +Bei oraler Verabreichung an trĂ€chtige Ratten und Kaninchen wĂ€hrend der Organogenesephase der fetalen Entwicklung in Dosen, die etwa dem 6- bzw. 12-Fachen der Exposition bei humantherapeutischen Dosen entsprachen, erwies sich Ivacaftor nicht als teratogen. In maternaltoxischen Dosen bewirkte Ivacaftor bei Ratten eine Abnahme des fetalen Körpergewichts sowie ein vermehrtes Auftreten zervikaler Rippen, welliger Rippen und UnregelmĂ€ssigkeiten des Sternums, einschliesslich Fusionen. Die Bedeutung dieser Befunde fĂŒr den Menschen ist nicht bekannt.
-Bei juvenilen Ratten, die ab dem 7. bis zum 35. Tag nach der Geburt mit Dosen von 10 mg/kg/Tag und höher (dem 0,22-Fachen der fĂŒr den Menschen empfohlenen Höchstdosis basierend auf der systemischen Exposition gegenĂŒber Ivacaftor und dessen Metaboliten; die Expositionen wurden anhand einer nicht-kompartimentellen Analyse (NCA) der Plasmakonzentrationen von allen Patienten in Studie 5 ermittelt) behandelt worden waren, wurden Kataraktbefunde festgestellt. Dieser Befund wurde bei Feten von Ratten, die vom 7. bis zum 17. Tag der TrĂ€chtigkeit behandelt worden waren, bei Jungtieren von Ratten, die durch Milchaufnahme bis zum 20. Tag nach der Geburt einer gewissen Exposition unterlagen, bei 7 Wochen alten Ratten oder bei 4 bis 5 Monate alten Hundewelpen nicht beobachtet. Die mögliche Bedeutung dieser Befunde fĂŒr den Menschen ist nicht bekannt.
-ZweijÀhrige Studien an MÀusen und Ratten zur Beurteilung des kanzerogenen Potentials von Ivacaftor belegten, dass Ivacaftor bei keiner der beiden Spezies kanzerogen war. Die Ivacaftor-Expositionen im Plasma von MÀusen waren bei der nicht-kanzerogenen Dosierung (200 mg/kg/Tag, höchste untersuchte Dosierung) ungefÀhr 4- bis 7-mal höher als die beim Menschen nach Behandlung mit Ivacaftor gemessenen Plasmaspiegel. Die Ivacaftor-Expositionen im Plasma von Ratten waren bei der nicht-kanzerogenen Dosierung (50 mg/kg/Tag, höchste untersuchte Dosierung) ungefÀhr 17- bis 31mal höher als die beim Menschen nach Behandlung mit Ivacaftor gemessenen Plasmaspiegel.
- +Kataraktbefunde wurden bei juvenilen Ratten festgestellt, die ab dem 7. bis zum 35. Tag nach der Geburt mit Dosen von 10 mg/kg/Tag und höher behandelt worden waren (die zu Expositionen vom 0,22-Fachen der systemischen Exposition beim Menschen bei der empfohlenen Höchstdosis basierend auf der systemischen Exposition gegenĂŒber Ivacaftor und dessen Metaboliten fĂŒhrten; die Expositionen wurden anhand einer nichtkompartimentellen Analyse (NCA) der Plasmakonzentrationen von allen Patienten in Studie 5 ermittelt). Dieser Befund wurde bei Feten von Ratten, die vom 7. bis zum 17. Tag der TrĂ€chtigkeit behandelt worden waren, bei Jungtieren von Ratten, die durch Milchaufnahme bis zum 20. Tag nach der Geburt einer gewissen Exposition unterlagen, bei 7 Wochen alten Ratten oder bei 4 bis 5 Monate alten Hundewelpen nicht beobachtet. Die mögliche Bedeutung dieser Befunde fĂŒr den Menschen ist nicht bekannt.
- +ZweijÀhrige Studien an MÀusen und Ratten zur Beurteilung des kanzerogenen Potentials von Ivacaftor belegten, dass Ivacaftor bei keiner der beiden Spezies kanzerogen war. Die Ivacaftor-Expositionen im Plasma von MÀusen waren bei der nicht-kanzerogenen Dosierung (200 mg/kg/Tag, höchste untersuchte Dosierung) ungefÀhr 4- bis 7-mal höher als die beim Menschen nach Behandlung mit Ivacaftor gemessene systemische Exposition. Die Ivacaftor-Expositionen im Plasma von Ratten waren bei der nicht-kanzerogenen Dosierung (50 mg/kg/Tag, höchste untersuchte Dosierung) ungefÀhr 17- bis 31mal höher als die beim Menschen nach Behandlung mit Ivacaftor gemessene systemische Exposition.
- +Granulat im Beutel â Nach dem Vermischen mit einer Speise ist das Arzneimittel fĂŒr eine Stunde stabil.
-Bei 15-30 ÂșC lagern.
- +Bei 15-30ÂșC lagern.
-62686 (Swissmedic).
- +62â686, 66â169 (Swissmedic).
-Die folgende Packungsgrösse steht zur VerfĂŒgung:
-Kalydeco â Tiefzieh-Blisterpackung mit 56 Filmtabletten zu 150 mg (A)
- +Folgende Packungsgrössen stehen zur VerfĂŒgung:
- +Kalydeco-Filmtabletten
- +-Tiefzieh-Blisterpackung mit 56 Filmtabletten zu 150 mg [A]
- +Kalydeco-Granulat im Beutel
- +-Packung mit 56 Beuteln (4 Walletpackungen mit jeweils 14 Beuteln) zu 50 mg [A]
- +-Packung mit 56 Beuteln (4 Walletpackungen mit jeweils 14 Beuteln) zu 75 mg [A]
-Vertex Pharmaceuticals (Switzerland) GmbH
-Dammstrasse 19
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- +Vertex Pharmaceuticals (CH) GmbH
-Schweiz
-September 2015
- +August 2016
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