| 80 Änderungen an Fachinfo Argatra 100mg/ml |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung (i.v.).
- +1 Durchstechflasche mit 2.5 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält 250 mg Argatrobanmonohydrat. Die Endkonzentration nach Verdünnen beträgt 1 mg/ml. Mehrfachnutzung einer Durchstechflasche möglich (Multidose), siehe Rubrik "Hinweise für die Handhabung" .
- +Argatra ist eine klare, farblose bis blassgelbe Lösung.
-Die Diagnose sollte durch den HIPAA («heparin induced platelet activation assay») oder einen entsprechenden Test bestätigt werden. Dies darf jedoch den Behandlungsbeginn nicht verzögern.
- +Die Diagnose sollte durch den HIPAA ( "heparin induced platelet activation assay" ) oder einen entsprechenden Test bestätigt werden. Dies darf jedoch den Behandlungsbeginn nicht verzögern.
-Die Behandlung mit Argatra soll unter engmaschigem Monitoring der aktivierten partiellen Thromboplastinzeit (aPTT) erfolgen, bis die aPTT im Zielbereich liegt. Danach sollte das Monitoring der aPTT einmal täglich erfolgen (siehe «Therapeutisches Monitoring und Dosisanpassung».
- +Die Behandlung mit Argatra soll unter engmaschigem Monitoring der aktivierten partiellen Thromboplastinzeit (aPTT) erfolgen, bis die aPTT im Zielbereich liegt. Danach sollte das Monitoring der aPTT einmal täglich erfolgen (siehe "Therapeutisches Monitoring und Dosisanpassung" .
-Das Konzentrat (250 mg / 2.5 ml) wird zur Herstellung einer Infusionslösung mit einer Endkonzentration von 1 mg/ml 100-fach verdünnt (siehe Rubrik «Hinweise zur Handhabung»).
- +Das Konzentrat (250 mg / 2.5 ml) wird zur Herstellung einer Infusionslösung mit einer Endkonzentration von 1 mg/ml 100-fach verdünnt (siehe Rubrik "Hinweise zur Handhabung" ).
-Die initiale Dosierung bei lebergesunden, erwachsenen Patienten beträgt 2 µg/kg/min als Dauerinfusion. Bei Patienten mit leichter Leberfunktionsstörung (Child-Pugh Klasse B), nach Herzoperationen und für kritisch kranke Patienten wird eine reduzierte initiale Dosierung von 0.5 µg/kg/min angewandt (siehe «Spezielle Patientenpopulationen»). Die Infusionsraten für die initiale Dosierungen von 2 µg/kg/min bzw. 0.5 µg/kg/min sind in der nachstehenden Tabelle angegeben.
-Körpergewicht (kg) Infusionsrate (ml/h)
- 2 µg/kg/min 0.5 µg/kg/min
-50 6 1.5
-60 7 1.8
-70 8 2.1
-80 10 2.4
-90 11 2.7
-100 12 3.0
-110 13 3.3
-120 14 3.6
-130 16 3.9
-140 17 4.2
- +Die initiale Dosierung bei lebergesunden, erwachsenen Patienten beträgt 2 µg/kg/min als Dauerinfusion. Bei Patienten mit leichter Leberfunktionsstörung (Child-Pugh Klasse B), nach Herzoperationen und für kritisch kranke Patienten wird eine reduzierte initiale Dosierung von 0.5 µg/kg/min angewandt (siehe "Spezielle Patientenpopulationen" ). Die Infusionsraten für die initiale Dosierungen von 2 µg/kg/min bzw. 0.5 µg/kg/min sind in der nachstehenden Tabelle angegeben.
- +Körpergewicht (kg) Infusionsrate (ml/h)
- + 2 µg/kg/min 0.5 µg/kg/min
- +50 6 1.5
- +60 7 1.8
- +70 8 2.1
- +80 10 2.4
- +90 11 2.7
- +100 12 3.0
- +110 13 3.3
- +120 14 3.6
- +130 16 3.9
- +140 17 4.2
- +
- +
-Gerinnungstests (einschliesslich aPTT) erreichen in der Regel innerhalb von 1-3 Stunden nach Erstanwendung von Argatra den Gleichgewichtszustand (Steady-state).
- +Gerinnungstests (einschliesslich aPTT) erreichen in der Regel innerhalb von 1-3 Stunden nach Erstanwendung von Argatra den Gleichgewichtszustand (Steady-state).
-Bei einem aPTT-Wert > 3.0-fache des Ausgangswerts bzw. > 100 Sekunden, sollte die Infusion unterbrochen werden, bis der therapeutische Zielbereich (1.5 bis 3.0-fache Verlängerung) wieder erreicht ist (üblicherweise tritt dies innerhalb von 2 Stunden nach dem Abbruch der Infusion ein). Die Infusion sollte dann mit der Hälfte der vorherigen Infusionsgeschwindigkeit neu gestartet werden, und die aPTT ist anschliessend in 2 stündlichen Abständen zu prüfen, und nach 2 konsekutiven Messungen im Zielbereich mindestens einmal täglich zu bestimmen. Therapeutisches Monitoring und Dosisanpassungen sind in untenstehender Tabelle zusammengefasst.
-Die empfohlene Höchstdosis beträgt 10 µg/kg/min. Die empfohlene Behandlungsdauer beträgt maximal 14 Tage. Für längere Behandlungszeiträume liegen nur begrenzt klinische Erfahrungen vor.
-Standard-Dosierungsschema Kritisch kranke Patienten oder / Patienten mit Leberfunktionsstörung oder nach Herzoperation
-Initiale Dosierung 2 µg/kg/min Initiale Dosierung 0.5 µg/kg/min
-aPTT Anpassung der Dosierung Nächste aPTT Änderung der Dosierung Nächste aPTT
-<1.5-fache des Ausgangswertes Steigerung um 0.5 µg/kg/min nach 2 Stunden Steigerung um 0.1 µg/kg/min nach 4 Stunden
-1.5-3.0-fache des Ausgangswertes bis maximal 100 Sekunden Keine Anpassung nach 2 Stunden; nach 2 konsekutiven aPTTs innerhalb des Zielbereiches; mindestens einmal täglich überprüfen Keine Anpassung nach 4 Stunden; nach 2 konsekutiven aPTTs innerhalb des Zielbereiches; mindestens einmal täglich überprüfen
->3.0-fache des Ausgangswertes oder >100 Sekunden Infusion stoppen, bis aPTT das 1.5-3.0-fache des Ausgangswertes erreicht hat; anschliessend Reduktion auf halbe Dosierung nach 2 Stunden Infusion stoppen, bis aPTT das 1,5-3,0-fache des Ausgangswertes erreicht hat; anschliessend Reduktion auf halbe Dosierung nach 4 Stunden
- +Bei einem aPTT-Wert > 3.0-fache des Ausgangswerts bzw. > 100 Sekunden, sollte die Infusion unterbrochen werden, bis der therapeutische Zielbereich (1.5 bis 3.0-fache Verlängerung) wieder erreicht ist (üblicherweise tritt dies innerhalb von 2 Stunden nach dem Abbruch der Infusion ein). Die Infusion sollte dann mit der Hälfte der vorherigen Infusionsgeschwindigkeit neu gestartet werden, und die aPTT ist anschliessend in 2 stündlichen Abständen zu prüfen, und nach 2 konsekutiven Messungen im Zielbereich mindestens einmal täglich zu bestimmen. Therapeutisches Monitoring und Dosisanpassungen sind in untenstehender Tabelle zusammengefasst.
- +Die empfohlene Höchstdosis beträgt 10 µg/kg/min. Die empfohlene Behandlungsdauer beträgt maximal 14 Tage. Für längere Behandlungszeiträume liegen nur begrenzt klinische Erfahrungen vor.
- +Standard-Dosierungss Kritisch kranke
- +chema Patienten oder /
- + Patienten mit
- + Leberfunktionsstörun
- + g oder nach Herzoper
- + ation
- +Initiale Dosierung Initiale Dosierung
- +2 µg/kg/min 0.5 µg/kg/min
- +aPTT Anpassung der Nächste aPTT Änderung der Dosieru Nächste aPTT
- + Dosierung ng
- +<1.5-fache des Steigerung um 0.5 nach 2 Stunden Steigerung um 0.1 nach 4 Stunden
- +Ausgangswertes µg/kg/min µg/kg/min
- +1.5-3.0-fache des Keine Anpassung nach 2 Stunden; Keine Anpassung nach 4 Stunden;
- +Ausgangswertes bis nach 2 konsekutiven nach 2 konsekutiven
- +maximal 100 Sekunden aPTTs innerhalb des aPTTs innerhalb des
- + Zielbereiches; Zielbereiches;
- + mindestens einmal mindestens einmal
- + täglich überprüfen täglich überprüfen
- +>3.0-fache des Infusion stoppen, nach 2 Stunden Infusion stoppen, nach 4 Stunden
- +Ausgangswertes oder bis aPTT das 1.5-3.0 bis aPTT das 1,5-3,0
- +>100 Sekunden -fache des Ausgangsw -fache des Ausgangsw
- + ertes erreicht hat; ertes erreicht hat;
- + anschliessend anschliessend
- + Reduktion auf halbe Reduktion auf halbe
- + Dosierung Dosierung
- +
-Kinder und Jugendliche (<18 Jahren)
-Die Datenlage aus einer prospektiven klinischen Studie an 18 Kindern (von Neugeborenen bis zum Alter von 16 Jahren) und aus veröffentlichten Daten ist beschränkt. Die sichere und wirksame Dosis oder der effektive Zielbereich für aPTT oder aktivierte Gerinnungszeit (ACT) von Argatra wurde in dieser Patientenpopulation nicht klar definiert (siehe Rubrik «Pharmakokinetik»). Aufgrund der verfügbaren Daten der wenigen pädiatrischen Patienten wird eine niedrigere Initialdosis von 0.75 µg/kg/min, und bei kritisch kranken Patienten oder Patienten mit Leberfunktionsstörung 0.2 µg/kg/min empfohlen. Das therapeutische Monitoring erfolgt im Weiteren analog zu erwachsenen Patienten.
- +Kinder und Jugendliche (<18 Jahren)
- +Die Datenlage aus einer prospektiven klinischen Studie an 18 Kindern (von Neugeborenen bis zum Alter von 16 Jahren) und aus veröffentlichten Daten ist beschränkt. Die sichere und wirksame Dosis oder der effektive Zielbereich für aPTT oder aktivierte Gerinnungszeit (ACT) von Argatra wurde in dieser Patientenpopulation nicht klar definiert (siehe Rubrik "Pharmakokinetik" ). Aufgrund der verfügbaren Daten der wenigen pädiatrischen Patienten wird eine niedrigere Initialdosis von 0.75 µg/kg/min, und bei kritisch kranken Patienten oder Patienten mit Leberfunktionsstörung 0.2 µg/kg/min empfohlen. Das therapeutische Monitoring erfolgt im Weiteren analog zu erwachsenen Patienten.
-Die Datenlage für die Verwendung von Argatra bei HIT-II Patienten unter Hämodialyse ist beschränkt. Auf der Grundlage der Daten wird eine Behandlung mit einer initialen Bolusgabe (250 µg/kg) über 2 Minuten, gefolgt von einer Dauerinfusion von 2 µg/kg/min empfohlen. Die Infusion wird 1 Stunde vor dem Ende des Verfahrens gestoppt. Das therapeutische Monitoring erfolgt mittels aktivierter Gerinnungszeit erstmals 15 Minuten nach Bolusgabe und danach in Intervallen von 60 Minuten. (ACT-Zielbereich liegt bei 170-230 Sekunden (mit HemoTec oder Hemochron-Geräten gemessen)).
- +Die Datenlage für die Verwendung von Argatra bei HIT-II Patienten unter Hämodialyse ist beschränkt. Auf der Grundlage der Daten wird eine Behandlung mit einer initialen Bolusgabe (250 µg/kg) über 2 Minuten, gefolgt von einer Dauerinfusion von 2 µg/kg/min empfohlen. Die Infusion wird 1 Stunde vor dem Ende des Verfahrens gestoppt. Das therapeutische Monitoring erfolgt mittels aktivierter Gerinnungszeit erstmals 15 Minuten nach Bolusgabe und danach in Intervallen von 60 Minuten. (ACT-Zielbereich liegt bei 170-230 Sekunden (mit HemoTec oder Hemochron-Geräten gemessen)).
-Bei Patienten mit mässigen Leberfunktionsstörungen (Child-Pugh Klasse B) beträgt die empfohlene Anfangsdosis 0.5 µg/kg/min. Die aPTT ist engmaschig zu kontrollieren und die Dosierung entsprechend der klinischen Notwendigkeit anzupassen. Argatra ist für Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (Child-Pugh Klasse C) kontraindiziert.
- +Bei Patienten mit mässigen Leberfunktionsstörungen (Child-Pugh Klasse B) beträgt die empfohlene Anfangsdosis 0.5 µg/kg/min. Die aPTT ist engmaschig zu kontrollieren und die Dosierung entsprechend der klinischen Notwendigkeit anzupassen. Argatra ist für Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (Child-Pugh Klasse C) kontraindiziert.
-Die Datenlage für die Verwendung von Argatra bei Patienten mit HIT-II nach Herzoperation und kritisch kranken Patienten/Intensivpatienten mit (multiplem) Organversagen ist beschränkt. Es wird empfohlen die Behandlung mit reduzierter initialer Dosierung von 0.5 µg/kg/min (Maximum 10 µg/kg/min) zu beginnen und auf einen aPTT-Zielbereich vom 1.5- bis 3.0-fachen des Ausgangswerts einzustellen (maximal 100 Sekunden).
- +Die Datenlage für die Verwendung von Argatra bei Patienten mit HIT-II nach Herzoperation und kritisch kranken Patienten/Intensivpatienten mit (multiplem) Organversagen ist beschränkt. Es wird empfohlen die Behandlung mit reduzierter initialer Dosierung von 0.5 µg/kg/min (Maximum 10 µg/kg/min) zu beginnen und auf einen aPTT-Zielbereich vom 1.5- bis 3.0-fachen des Ausgangswerts einzustellen (maximal 100 Sekunden).
-Die Datenlage für die Verwendung von Argatra bei Patienten mit HIT-II, die sich einer perkutanen Koronarintervention unterziehen, ist beschränkt. Falls keine Alternative besteht wird empfohlen, die Behandlung mit einer initialen Bolusdosis von 350 µg/kg über 3 bis 5 Minuten und anschliessender Infusion mit einer Dosis von 25 µg/kg/min durchzuführen. Das therapeutische Monitoring erfolgt mittels aktivierter Gerinnungszeit 5 - 10 Minuten nach Bolusgabe und nach Dosisanpassungen (ACT-Zielbereich liegt bei 300 - 450 Sekunden (mit HemoTech oder Hemochron-Geräten gemessen).
-Falls der ACT–Wert unter 300 Sekunden liegt, wird eine zusätzliche Bolusdosis von 150 µg/kg und eine Erhöhung der Infusionsgeschwindigkeit auf 30 µg/kg/min empfohlen. Falls der ACT-Wert über 450 Sekunden liegt, sollte die Infusionsgeschwindigkeit auf 15 µg/kg/min gesenkt werden. Sobald eine therapeutische ACT zwischen 300 bis 450 Sekunden erreicht ist, sollte die Infusionsdosis für die Dauer der Behandlung beibehalten werden.
- +Die Datenlage für die Verwendung von Argatra bei Patienten mit HIT-II, die sich einer perkutanen Koronarintervention unterziehen, ist beschränkt. Falls keine Alternative besteht wird empfohlen, die Behandlung mit einer initialen Bolusdosis von 350 µg/kg über 3 bis 5 Minuten und anschliessender Infusion mit einer Dosis von 25 µg/kg/min durchzuführen. Das therapeutische Monitoring erfolgt mittels aktivierter Gerinnungszeit 5 - 10 Minuten nach Bolusgabe und nach Dosisanpassungen (ACT-Zielbereich liegt bei 300 - 450 Sekunden (mit HemoTech oder Hemochron-Geräten gemessen).
- +Falls der ACT–Wert unter 300 Sekunden liegt, wird eine zusätzliche Bolusdosis von 150 µg/kg und eine Erhöhung der Infusionsgeschwindigkeit auf 30 µg/kg/min empfohlen. Falls der ACT-Wert über 450 Sekunden liegt, sollte die Infusionsgeschwindigkeit auf 15 µg/kg/min gesenkt werden. Sobald eine therapeutische ACT zwischen 300 bis 450 Sekunden erreicht ist, sollte die Infusionsdosis für die Dauer der Behandlung beibehalten werden.
-Körper- gewicht (kg) ACT 300-450 Sekunden ACT <300 Sekunden ACT >450 Sekunden
- Bolus-dosis Infusionsdosis Infusionsgeschwindigkeit Bolusdosis Infusionsdosis Infusionsgeschwindigkeit Infusionsdosis Infusionsgeschwindigkeit
- (µg) (µg/min) (ml/h) (µg) (µg/min) (ml/h) (µg/min) (ml/h)
-50 17500 1250 75 7500 1500 90 750 45
-60 21000 1500 90 9000 1800 108 900 54
-70 24500 1750 105 10500 2100 126 1050 63
-80 28000 2000 120 12000 2400 144 1200 72
-90 31500 2250 135 13500 2700 162 1350 81
-100 35000 2500 150 15000 3000 180 1500 90
-110 38500 2750 165 16500 3300 198 1650 99
-120 42000 3000 180 18000 3600 216 1800 108
-130 45500 3250 195 19500 3900 234 1950 117
-140 49000 3500 210 21000 4200 252 2100 126
- +Körper- gewicht (kg) ACT 300-450 Sekunden ACT <300 Sekunden ACT >450 Sekunden
- + Bolus-dosis Infusionsdosis Infusionsgeschwindig Bolusdosis Infusionsdosis Infusionsgeschwindig Infusionsdosis Infusionsgeschwindig
- + keit keit keit
- + (µg) (µg/min) (ml/h) (µg) (µg/min) (ml/h) (µg/min) (ml/h)
- +50 17500 1250 75 7500 1500 90 750 45
- +60 21000 1500 90 9000 1800 108 900 54
- +70 24500 1750 105 10500 2100 126 1050 63
- +80 28000 2000 120 12000 2400 144 1200 72
- +90 31500 2250 135 13500 2700 162 1350 81
- +100 35000 2500 150 15000 3000 180 1500 90
- +110 38500 2750 165 16500 3300 198 1650 99
- +120 42000 3000 180 18000 3600 216 1800 108
- +130 45500 3250 195 19500 3900 234 1950 117
- +140 49000 3500 210 21000 4200 252 2100 126
-BEMERKUNG: Das Argatra-Konzentrat wird vor der Anwendung auf 1 mg/ml = 1000 µg/ml verdünnt.
- +
- +BEMERKUNG: Das Argatra-Konzentrat wird vor der Anwendung auf 1 mg/ml = 1000 µg/ml verdünnt.
-Zur Vermeidung von Cumarin-bedingten mikrovaskulären Thrombosen und venöser Gliedmassengangrän sollte mit der Anwendung von oralen Antikoagulanzien (des Cumarintyps) gewartet werden, bis die Thrombozytenzahl > 100 x 109/l beträgt. Die geplante Erhaltungsdosis sollte ohne Gabe einer Initialdosis begonnen werden.
-PT-Assay vom Quick-Typ PT-Assay vom Owren-Typ
-Bei einem PT-Assay vom Quick-Typ sollten die nachstehenden Empfehlungen berücksichtigt werden: Die gleichzeitige Gabe von Argatra und oralen Antikoagulanzien vom Cumarintyp bewirkt einen additiven Effekt auf den INR-Wert, wenn der PT-Assay vom Quick-Typ verwendet wird. Der INR-Wert hängt sowohl von der Argatra-Dosis als auch vom International Sensitivity Index (ISI) des verwendeten Thromboplastinreagens ab. Bei Dosen bis 2 µg/kg/min beträgt der Ziel-INR-Wert unter kombinierter Therapie 4. Argatra darf nicht vor 5 Tagen kombinierter Behandlung und Erreichen einer stabilen Ziel-INR unter kombinierter Therapie abgesetzt werden. Wenn ein PT-Assay vom Owren-Typ verwendet wird, werden die Plasmaproben vor der Analyse erheblich verdünnt und die nachstehenden Empfehlungen sollten berücksichtigt werden: Dosen bis 2 µg/kg/min zeigen in vitro keine klinisch relevante Interaktion mit dem INR-Wert. Höhere Dosen von Argatra führen jedoch zu einer Erhöhung der INR-Werte. Bei Dosierungen bis 2 µg/kg/min bleibt der Ziel-INR-Wert unter kombinierter Therapie unverändert 2-3. Argatra darf nicht vor 5 Tagen kombinierter Behandlung und Erreichen eines stabilen Ziel-INR unter kombinierter Therapie abgesetzt werden.
- +Zur Vermeidung von Cumarin-bedingten mikrovaskulären Thrombosen und venöser Gliedmassengangrän sollte mit der Anwendung von oralen Antikoagulanzien (des Cumarintyps) gewartet werden, bis die Thrombozytenzahl > 100 x 109/l beträgt. Die geplante Erhaltungsdosis sollte ohne Gabe einer Initialdosis begonnen werden.
- +PT-Assay vom Quick-Typ PT-Assay vom Owren-Typ
- +Bei einem PT-Assay vom Quick-Typ sollten die Wenn ein PT-Assay vom Owren-Typ verwendet
- +nachstehenden Empfehlungen berücksichtigt wird, werden die Plasmaproben vor der Analyse
- +werden:Die gleichzeitige Gabe von Argatra und erheblich verdünnt und die nachstehenden
- +oralen Antikoagulanzien vom Cumarintyp bewirkt Empfehlungen sollten berücksichtigt
- +einen additiven Effekt auf den INR-Wert, wenn der werden:Dosen bis 2 µg/kg/min zeigen in vitro
- +PT-Assay vom Quick-Typ verwendet wird.Der INR-Wert keine klinisch relevante Interaktion mit dem
- +hängt sowohl von der Argatra-Dosis als auch vom INR-Wert. Höhere Dosen von Argatra führen
- +International Sensitivity Index (ISI) des jedoch zu einer Erhöhung der INR-Werte.Bei
- +verwendeten Thromboplastinreagens ab.Bei Dosen bis Dosierungen bis 2 µg/kg/min bleibt der
- +2 µg/kg/min beträgt der Ziel-INR-Wert unter Ziel-INR-Wert unter kombinierter Therapie
- +kombinierter Therapie 4. Argatra darf nicht vor 5 unverändert 2-3. Argatra darf nicht vor 5
- +Tagen kombinierter Behandlung und Erreichen einer Tagen kombinierter Behandlung und Erreichen
- +stabilen Ziel-INR unter kombinierter Therapie eines stabilen Ziel-INR unter kombinierter
- +abgesetzt werden. Therapie abgesetzt werden.
-Die gleichzeitige Behandlung mit Argatra und oralen Antikoagulanzien (vom Cumarintyp) wird für mindestens 5 Tage empfohlen. Während der gleichzeitigen Gabe von Argatra und oralen Antikoagulanzien sollte der INR-Wert täglich gemessen werden. Bei der Co-Therapie sollte der Zielwert für INR mindestens 2 Tage innerhalb des therapeutischen Bereichs des verwendeten Assaytyps liegen (siehe oben), bevor Argatra abgesetzt wird.
-Die INR-Messung sollte 4-6 Stunden nach Absetzen von Argatra wiederholt werden. Liegt dieser INR-Wert unter dem erwünschten therapeutischen Bereich, ist die Infusion von Argatra wiederaufzunehmen und diese Vorgehensweise täglich zu wiederholen, bis der erwünschte therapeutische Bereich mit oralen Antikoagulanzien allein erreicht wird.
-Bei Dosen über 2 µg/kg/min lässt sich die Beziehung zwischen INR nach alleiniger Gabe von oralen Antikoagulanzien bzw. INR nach Gabe oraler Antikoagulanzien gemeinsam mit Argatra nicht abschätzen, und die Dosis ist vorübergehend auf 2 µg/kg/min herabzusetzen. Die Messung der INR unter kombinierter Therapie sollte 4 bis 6 Stunden nach Reduzierung der Argatra-Dosis auf 2 µg/kg/min erfolgen.
- +
- +Die gleichzeitige Behandlung mit Argatra und oralen Antikoagulanzien (vom Cumarintyp) wird für mindestens 5 Tage empfohlen. Während der gleichzeitigen Gabe von Argatra und oralen Antikoagulanzien sollte der INR-Wert täglich gemessen werden. Bei der Co-Therapie sollte der Zielwert für INR mindestens 2 Tage innerhalb des therapeutischen Bereichs des verwendeten Assaytyps liegen (siehe oben), bevor Argatra abgesetzt wird.
- +Die INR-Messung sollte 4-6 Stunden nach Absetzen von Argatra wiederholt werden. Liegt dieser INR-Wert unter dem erwünschten therapeutischen Bereich, ist die Infusion von Argatra wiederaufzunehmen und diese Vorgehensweise täglich zu wiederholen, bis der erwünschte therapeutische Bereich mit oralen Antikoagulanzien allein erreicht wird.
- +Bei Dosen über 2 µg/kg/min lässt sich die Beziehung zwischen INR nach alleiniger Gabe von oralen Antikoagulanzien bzw. INR nach Gabe oraler Antikoagulanzien gemeinsam mit Argatra nicht abschätzen, und die Dosis ist vorübergehend auf 2 µg/kg/min herabzusetzen. Die Messung der INR unter kombinierter Therapie sollte 4 bis 6 Stunden nach Reduzierung der Argatra-Dosis auf 2 µg/kg/min erfolgen.
-·unkontrollierbaren Blutungen,
-·Überempfindlichkeit gegen Argatroban oder einen der sonstigen Bestandteile,
-·schwere Leberfunktionsstörungen.
- +unkontrollierbaren Blutungen,
- +-Überempfindlichkeit gegen Argatroban oder einen der sonstigen Bestandteile,
- +schwere Leberfunktionsstörungen.
-Leberfunktionsstörung: Bei der Gabe von Argatra an Patienten mit Lebererkrankung ist Vorsicht geboten und zu Beginn eine niedrigere Dosis anzuwenden, die bis zum Erreichen des erwünschten Antikoagulationsniveau sorgfältig titriert wird (siehe «Dosierung / Anwendung»). Auch kann bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen die vollständige Aufhebung des Antikoagulationseffekts nach Beendigung der Argatra-Infusion aufgrund der herabgesetzten Argatroban-Clearance länger als 4 Stunden dauern.
- +Leberfunktionsstörung: Bei der Gabe von Argatra an Patienten mit Lebererkrankung ist Vorsicht geboten und zu Beginn eine niedrigere Dosis anzuwenden, die bis zum Erreichen des erwünschten Antikoagulationsniveau sorgfältig titriert wird (siehe "Dosierung / Anwendung" ). Auch kann bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen die vollständige Aufhebung des Antikoagulationseffekts nach Beendigung der Argatra-Infusion aufgrund der herabgesetzten Argatroban-Clearance länger als 4 Stunden dauern.
-Die gleichzeitige Anwendung von Argatra und oralen Antikoagulanzien (vom Cumarintyp) kann zu einer erhöhten Verlängerung der PT (INR) im Vergleich zur alleinigen Gabe von oralen Antikoagulanzien führen (siehe «Dosierung / Anwendung»).
- +Die gleichzeitige Anwendung von Argatra und oralen Antikoagulanzien (vom Cumarintyp) kann zu einer erhöhten Verlängerung der PT (INR) im Vergleich zur alleinigen Gabe von oralen Antikoagulanzien führen (siehe "Dosierung / Anwendung" ).
-Dieses Arzneimittel enthält 1000 mg Ethanol (Alkohol) pro 2.5 ml Durchstechflasche entsprechend 40% w/v. Dies entspricht einer Konzentration von 4 mg/ml nach Verdünnung gemäss Anweisung in der Rubrik «Hinweise für die Handhabung».
-Die empfohlene maximale Tagesdosis (10 μg/kg/min) dieses Arzneimittels, angewendet bei einem Erwachsenen mit einem Körpergewicht von 70 kg würde einer Exposition von 57.6 mg Ethanol/kg Körpergewicht entsprechen, was zu einem Anstieg der Blutalkoholkonzentration von ungefähr 9.6 mg/100 ml führen kann.
- +Dieses Arzneimittel enthält 1000 mg Ethanol (Alkohol) pro 2.5 ml Durchstechflasche entsprechend 40% w/v. Dies entspricht einer Konzentration von 4 mg/ml nach Verdünnung gemäss Anweisung in der Rubrik "Hinweise für die Handhabung" .
- +Die empfohlene maximale Tagesdosis (10 μg/kg/min) dieses Arzneimittels, angewendet bei einem Erwachsenen mit einem Körpergewicht von 70 kg würde einer Exposition von 57.6 mg Ethanol/kg Körpergewicht entsprechen, was zu einem Anstieg der Blutalkoholkonzentration von ungefähr 9.6 mg/100 ml führen kann.
-Orale Antikoagulanzien: Pharmakokinetische Arzneimittelwechselwirkungen zwischen Argatra und Phenprocoumon und zwischen Argatra und Acenocoumarol haben sich nicht gezeigt. Die gleichzeitige Gabe von Argatra und Phenprocoumon oder Acenocoumarol führt jedoch zu einer Erhöhung der INR. Empfehlungen für die Vorgehensweise bei der Umstellung von Argatra auf orale Antikoagulanzien finden sich in der Rubrik «Dosierung / Anwendung».
- +Orale Antikoagulanzien: Pharmakokinetische Arzneimittelwechselwirkungen zwischen Argatra und Phenprocoumon und zwischen Argatra und Acenocoumarol haben sich nicht gezeigt. Die gleichzeitige Gabe von Argatra und Phenprocoumon oder Acenocoumarol führt jedoch zu einer Erhöhung der INR. Empfehlungen für die Vorgehensweise bei der Umstellung von Argatra auf orale Antikoagulanzien finden sich in der Rubrik "Dosierung / Anwendung" .
-Argatra enthält Ethanol. Ein 70 kg schwerer Patient, der die maximal empfohlene Tagesdosis (10 µg/kg/min) erhält, würde eine Dosis von ungefähr 4 g Ethanol pro Tag erhalten.
- +Argatra enthält Ethanol. Ein 70 kg schwerer Patient, der die maximal empfohlene Tagesdosis (10 µg/kg/min) erhält, würde eine Dosis von ungefähr 4 g Ethanol pro Tag erhalten.
-Infektionen und parasitäre Erkrankungen
-Gelegentlich: Infektion, Harnwegsinfekt
-Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
-Häufig: Anämie
-Gelegentlich: Koagulopathie, Thrombozytopenie, Leukopenie
-Einzelfälle Intrazerebrale Blutung
-Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
-Gelegentlich: Appetitverlust, Hypoglykämie, Hyponaträmie
-Psychiatrische Erkrankungen
-Gelegentlich: Verwirrheitszustand
-Erkrankungen des Nervensystems
-Gelegentlich: Schwindel, Kopfschmerzen, Synkope, Schlaganfall, Muskelhypotonie, Sprachstörungen
- +Infektionen und
- +parasitäre Erkrankun
- +gen
- +Gelegentlich: Infektion, Harnwegsinfekt
- +Erkrankungen des
- +Blutes und des
- +Lymphsystems
- +Häufig: Anämie
- +Gelegentlich: Koagulopathie, Thrombozytopenie, Leukopenie
- +Einzelfälle Intrazerebrale Blutung
- +Stoffwechsel- und
- +Ernährungsstörungen
- +Gelegentlich: Appetitverlust, Hypoglykämie, Hyponaträmie
- +Psychiatrische
- +Erkrankungen
- +Gelegentlich: Verwirrheitszustand
- +Erkrankungen des
- +Nervensystems
- +Gelegentlich: Schwindel, Kopfschmerzen, Synkope, Schlaganfall, Muskelhypotonie,
- + Sprachstörungen
-Gelegentlich: Sehstörungen
-Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
-Gelegentlich: Taubheit
- +Gelegentlich: Sehstörungen
- +Erkrankungen des
- +Ohrs und des Labyrin
- +ths
- +Gelegentlich: Taubheit
-Gelegentlich: Vorhofflimmern, Tachykardie, Herzstillstand, Myokardinfarkt, supraventrikuläre Arrhythmie, Perikarderguss, ventrikuläre Tachykardie, Hypertonie, Hypotonie
- +Gelegentlich: Vorhofflimmern, Tachykardie, Herzstillstand, Myokardinfarkt,
- + supraventrikuläre Arrhythmie, Perikarderguss, ventrikuläre Tachykardie,
- + Hypertonie, Hypotonie
-Häufig tiefe Venenthrombose, Blutung
-Gelegentlich: Thrombose, Phlebitis, Thrombophlebitis, oberflächliche Thrombophlebitis des Beins, Schock, periphere Ischämie, periphere Embolie
-Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
-Gelegentlich: Hypoxie, Lungenembolie, Dyspnoe, Lungenblutung, Pleuraerguss, Schluckauf
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
-Häufig: Nausea
-Gelegentlich: Erbrechen, Obstipation, Diarrhö, Gastritis, gastrointestinale Blutung, Teerstuhl, Dysphagie, Zungenfunktionsstörungen
-Leber- und Gallenerkrankungen
-Gelegentlich: anomale Leberfunktion, Hyperbilirubinämie, Leberversagen, Hepatomegalie, Ikterus
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
-Häufig: Purpura
-Gelegentlich: Ausschlag, verstärktes Schwitzen, bullöse Dermatitis, Alopecia, Hauterkrankungen, Urtikaria
-Skelettmuskulatur- Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
-Gelegentlich: Muskelschwäche, Muskelschmerzen
-Erkrankungen der Nieren und Harnwege
-Gelegentlich: Hämaturie, Niereninsuffizienz
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
-Gelegentlich: Pyrexie, Schmerzen, Müdigkeit, Reaktionen an der Anwendungsstelle, Reaktionen an der Einstichstelle, peripheres Ödem
- +Häufig tiefe Venenthrombose, Blutung
- +Gelegentlich: Thrombose, Phlebitis, Thrombophlebitis, oberflächliche Thrombophlebitis des
- + Beins, Schock, periphere Ischämie, periphere Embolie
- +Erkrankungen der
- +Atemwege, des
- +Brustraums und
- +Mediastinums
- +Gelegentlich: Hypoxie, Lungenembolie, Dyspnoe, Lungenblutung, Pleuraerguss, Schluckauf
- +Erkrankungen des
- +Gastrointestinaltrak
- +ts
- +Häufig: Nausea
- +Gelegentlich: Erbrechen, Obstipation, Diarrhö, Gastritis, gastrointestinale Blutung,
- + Teerstuhl, Dysphagie, Zungenfunktionsstörungen
- +Leber- und Gallenerk
- +rankungen
- +Gelegentlich: anomale Leberfunktion, Hyperbilirubinämie, Leberversagen, Hepatomegalie,
- + Ikterus
- +Erkrankungen der
- +Haut und des Unterha
- +utgewebes
- +Häufig: Purpura
- +Gelegentlich: Ausschlag, verstärktes Schwitzen, bullöse Dermatitis, Alopecia,
- + Hauterkrankungen, Urtikaria
- +Skelettmuskulatur-
- +Bindegewebs- und
- +Knochenerkrankungen
- +Gelegentlich: Muskelschwäche, Muskelschmerzen
- +Erkrankungen der
- +Nieren und Harnwege
- +Gelegentlich: Hämaturie, Niereninsuffizienz
- +Allgemeine Erkrankun
- +gen und Beschwerden
- +am Verabreichungsort
- +Gelegentlich: Pyrexie, Schmerzen, Müdigkeit, Reaktionen an der Anwendungsstelle,
- + Reaktionen an der Einstichstelle, peripheres Ödem
-Gelegentlich: Senkung des Prothrombinkomplexspiegels, Senkung der Gerinnungsfaktoren, Verlängerung der Koagulationszeit, erhöhte Werte für Aspartataminotransferase, Alaninaminotransferase, erhöhte alkalische Phosphatase im Blut und erhöhte Lactatdehydrogenase im Blut
-Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen
-Gelegentlich: Wundsekretion
- +Gelegentlich: Senkung des Prothrombinkomplexspiegels, Senkung der Gerinnungsfaktoren,
- + Verlängerung der Koagulationszeit, erhöhte Werte für
- + Aspartataminotransferase, Alaninaminotransferase, erhöhte alkalische
- + Phosphatase im Blut und erhöhte Lactatdehydrogenase im Blut
- +Verletzung, Vergiftu
- +ng und durch Eingrif
- +fe bedingte Komplika
- +tionen
- +Gelegentlich: Wundsekretion
- +
- +
-Bei einer lebensbedrohlichen Blutung und Verdacht auf überhöhte Argatrobanspiegel im Plasma ist Argatra sofort abzusetzen und die aPTT zu bestimmen bzw. andere Gerinnungstests durchzuführen. Die Behandlung des Patienten sollte symptomatisch und unter Einleitung unterstützender Massnahmen erfolgen. Antikoagulationsparameter gingen in klinischen Studien innerhalb von 2 bis 4 Stunden nach Absetzen von Argatra auf den Basis-Wert zurück. Die Aufhebung des Antikoagulationseffekts kann bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen länger dauern.
- +Bei einer lebensbedrohlichen Blutung und Verdacht auf überhöhte Argatrobanspiegel im Plasma ist Argatra sofort abzusetzen und die aPTT zu bestimmen bzw. andere Gerinnungstests durchzuführen. Die Behandlung des Patienten sollte symptomatisch und unter Einleitung unterstützender Massnahmen erfolgen. Antikoagulationsparameter gingen in klinischen Studien innerhalb von 2 bis 4 Stunden nach Absetzen von Argatra auf den Basis-Wert zurück. Die Aufhebung des Antikoagulationseffekts kann bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen länger dauern.
-Argatroban, ein synthetisches L-Arginin-Derivat, ist ein direkter Thrombininhibitor (Molekulargewicht Argatrobanmonohydrat: 526,65), der reversibel an Thrombin bindet. Argatroban entfaltet seinen Antikoagulationseffekt unabhängig von Antithrombin III und hemmt die Bildung von Fibrin, die Aktivierung der Gerinnungsfaktoren V, VIII und XIII, die Aktivierung von Protein C und die Aktivierung der Thrombozytenaggregation.
- +Argatroban, ein synthetisches L-Arginin-Derivat, ist ein direkter Thrombininhibitor (Molekulargewicht Argatrobanmonohydrat: 526,65), der reversibel an Thrombin bindet. Argatroban entfaltet seinen Antikoagulationseffekt unabhängig von Antithrombin III und hemmt die Bildung von Fibrin, die Aktivierung der Gerinnungsfaktoren V, VIII und XIII, die Aktivierung von Protein C und die Aktivierung der Thrombozytenaggregation.
-Argatroban ist hochselektiv gegenüber Thrombin; im Rahmen von in-vitro-Studien lag die Hemmkonstante (Ki) bei synthetischen Tripeptiden zwischen 5 und 39 nM.
- +Argatroban ist hochselektiv gegenüber Thrombin; im Rahmen von in-vitro-Studien lag die Hemmkonstante (Ki) bei synthetischen Tripeptiden zwischen 5 und 39 nM.
-Die Wirksamkeit von Argatra bei HIT-II wird anhand von Daten aus zwei Studien mit historischen Kontrollen, in denen insgesamt 568 erwachsene Patienten mit Argatra behandelt wurden, belegt. Die durchschnittliche Behandlungsdauer betrug 6 Tage, die Maximaldauer 14 Tage. In der ersten prospektiven Studie wies der kombinierte Endpunkt (Tod, Amputation, Auftreten weiterer Thrombosen) am Tag 37 in der Argatra-Gruppe im Vergleich zur historischen Kontrollgruppe eine Verbesserung auf (n=46). Die verminderte Inzidenz des primären Endpunkts war sowohl in der Patienten-Untergruppe mit HIT-II ohne thromboembolische Komplikationen (25.6% gegenüber 38.8%, p=0.014 für die kategorische Analyse; p=0.007 für die Überlebenszeitanalyse) als auch in der Patienten-Untergruppe mit HIT-II mit thromboembolischen Komplikationen (43.8% gegenüber 56.5%, p=0.131 für die kategorische Analyse; p=0.018 für die Überlebenszeitanalyse) evident.
- +Die Wirksamkeit von Argatra bei HIT-II wird anhand von Daten aus zwei Studien mit historischen Kontrollen, in denen insgesamt 568 erwachsene Patienten mit Argatra behandelt wurden, belegt. Die durchschnittliche Behandlungsdauer betrug 6 Tage, die Maximaldauer 14 Tage. In der ersten prospektiven Studie wies der kombinierte Endpunkt (Tod, Amputation, Auftreten weiterer Thrombosen) am Tag 37 in der Argatra-Gruppe im Vergleich zur historischen Kontrollgruppe eine Verbesserung auf (n=46). Die verminderte Inzidenz des primären Endpunkts war sowohl in der Patienten-Untergruppe mit HIT-II ohne thromboembolische Komplikationen (25.6% gegenüber 38.8%, p=0.014 für die kategorische Analyse; p=0.007 für die Überlebenszeitanalyse) als auch in der Patienten-Untergruppe mit HIT-II mit thromboembolischen Komplikationen (43.8% gegenüber 56.5%, p=0.131 für die kategorische Analyse; p=0.018 für die Überlebenszeitanalyse) evident.
-Steady-state-Spiegel sowohl hinsichtlich der Argatrobankonzentration als auch des Antikoagulationseffekts werden in der Regel innerhalb von 1-3 Stunden erreicht. Die Plasmakonzentrationen von Argatroban im Steady-state steigen proportional zur Dosis (bei Infusionsdosen von bis zu 40 µg/kg/min bei Gesunden) und korrelieren mit dem Antikoagulationseffekt. Bei Infusionsdosen von bis zu 40 Mikrogramm/kg/min führt Argatroban bei gesunden Probanden und Herzpatienten dosisabhängig zu einer Erhöhung der aktivierten partiellen Thromboplastinzeit (aPTT), der aktivierten Gerinnungszeit (ACT), der INR und der Thrombinzeit (TZ).
- +Steady-state-Spiegel sowohl hinsichtlich der Argatrobankonzentration als auch des Antikoagulationseffekts werden in der Regel innerhalb von 1-3 Stunden erreicht. Die Plasmakonzentrationen von Argatroban im Steady-state steigen proportional zur Dosis (bei Infusionsdosen von bis zu 40 µg/kg/min bei Gesunden) und korrelieren mit dem Antikoagulationseffekt. Bei Infusionsdosen von bis zu 40 Mikrogramm/kg/min führt Argatroban bei gesunden Probanden und Herzpatienten dosisabhängig zu einer Erhöhung der aktivierten partiellen Thromboplastinzeit (aPTT), der aktivierten Gerinnungszeit (ACT), der INR und der Thrombinzeit (TZ).
-Argatroban verteilt sich hauptsächlich in der extrazellulären Flüssigkeit. Das Verteilungsvolumen (Vdβ) betrug 391 ± 155 ml/kg (Mittelwert ± SD). Argatroban wird zu 54% an Humanserumproteine gebunden, wobei die Bindung an Albumin und α1-saures Glycoprotein 20% bzw. 34% beträgt.
- +Argatroban verteilt sich hauptsächlich in der extrazellulären Flüssigkeit. Das Verteilungsvolumen (Vdβ) betrug 391 ± 155 ml/kg (Mittelwert ± SD). Argatroban wird zu 54% an Humanserumproteine gebunden, wobei die Bindung an Albumin und α1-saures Glycoprotein 20% bzw. 34% beträgt.
-Eine gegenseitige Umwandlung zwischen 21-(R)- und 21-(S)-Diastereoisomeren findet nicht statt. Das Verhältnis der Diastereoisomere verändert sich nicht durch Metabolismus oder Leberfunktionsstörungen und liegt konstant bei 65:35 (±2%).
- +Eine gegenseitige Umwandlung zwischen 21-(R)- und 21-(S)-Diastereoisomeren findet nicht statt. Das Verhältnis der Diastereoisomere verändert sich nicht durch Metabolismus oder Leberfunktionsstörungen und liegt konstant bei 65:35 (±2%).
-Nach Infusionsende nimmt die Argatrobankonzentration rasch ab. Die apparente Eliminationshalbwertszeit (Mittelwert ± SD) beträgt 52 ± 16 min, die Clearance (Mittelwert ± SD) 5.2 ± 1.3 ml/kg/min.
-Argatroban wird hauptsächlich über die Fäzes ausgeschieden, vermutlich über biliäre Sekretion. Nach intravenöser Infusion von 14C-markiertem Argatroban wurden 21.8 ± 5.8% der Dosis im Urin und 65.4 ± 7.1% in den Fäzes ausgeschieden.
- +Nach Infusionsende nimmt die Argatrobankonzentration rasch ab. Die apparente Eliminationshalbwertszeit (Mittelwert ± SD) beträgt 52 ± 16 min, die Clearance (Mittelwert ± SD) 5.2 ± 1.3 ml/kg/min.
- +Argatroban wird hauptsächlich über die Fäzes ausgeschieden, vermutlich über biliäre Sekretion. Nach intravenöser Infusion von 14C-markiertem Argatroban wurden 21.8 ± 5.8% der Dosis im Urin und 65.4 ± 7.1% in den Fäzes ausgeschieden.
-Nierenfunktionsstörung: Im Vergleich zu Patienten mit normaler Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance ≥ 80 ml/min), die eine terminale Halbwertszeit von 47 ± 22 min aufweisen, zeigte sich bei Patienten mit schwerwiegenden Nierenfunktionsstörungen (Kreatinin-Clearance ≤ 29 ml/min) nur eine geringe Verlängerung dieser Werte (65 ± 35 min).
- +Nierenfunktionsstörung: Im Vergleich zu Patienten mit normaler Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance ≥ 80 ml/min), die eine terminale Halbwertszeit von 47 ± 22 min aufweisen, zeigte sich bei Patienten mit schwerwiegenden Nierenfunktionsstörungen (Kreatinin-Clearance ≤ 29 ml/min) nur eine geringe Verlängerung dieser Werte (65 ± 35 min).
-Da keine Verträglichkeitsstudien durchgeführt wurden, darf das Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden ausser mit den unter «Hinweise zur Handhabung» aufgeführten Lösungen zur Herstellung der gebrauchsfertigen Infusionslösung.
- +Da keine Verträglichkeitsstudien durchgeführt wurden, darf das Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden ausser mit den unter "Hinweise zur Handhabung" aufgeführten Lösungen zur Herstellung der gebrauchsfertigen Infusionslösung.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «Verwendbar bis» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "Verwendbar bis" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Verdünnte Lösung: Die chemische und physikalische Stabilität der gebrauchsfertigen Zubereitung wurde für bis zu 14 Tage bei 25°C und 2 bis 8ºC in 9 mg/ml (0,9%iger) Natriumchlorid-Infusionslösung, 50 mg/ml (5%iger) Glukose-Infusionslösung oder Natriumlactat-Lösung zur intravenösen Infusion nachgewiesen.
-Aus mikrobiologischer Sicht sollte die gebrauchsfertige Zubereitung sofort verwendet werden. Wenn die gebrauchsfertige Zubereitung nicht sofort eingesetzt wird, ist der Anwender für die Dauer und die Bedingungen der Aufbewahrung verantwortlich. Sofern die Herstellung der gebrauchsfertigen Zubereitung nicht unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen erfolgt, ist diese nicht länger als 24 Stunden bei 2 bis 8°C aufzubewahren.
- +Verdünnte Lösung: Die chemische und physikalische Stabilität der gebrauchsfertigen Zubereitung wurde für bis zu 14 Tage bei 25°C und 2 bis 8ºC in 9 mg/ml (0,9%iger) Natriumchlorid-Infusionslösung, 50 mg/ml (5%iger) Glukose-Infusionslösung oder Natriumlactat-Lösung zur intravenösen Infusion nachgewiesen.
- +Aus mikrobiologischer Sicht sollte die gebrauchsfertige Zubereitung sofort verwendet werden. Wenn die gebrauchsfertige Zubereitung nicht sofort eingesetzt wird, ist der Anwender für die Dauer und die Bedingungen der Aufbewahrung verantwortlich. Sofern die Herstellung der gebrauchsfertigen Zubereitung nicht unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen erfolgt, ist diese nicht länger als 24 Stunden bei 2 bis 8°C aufzubewahren.
-Argatra ist mit 9 mg/ml (0,9%iger) Natriumchlorid-Infusionslösung, 50 mg/ml (5%iger) Glukose-Infusionslösung oder Natriumlactat-Lösung zur intravenösen Infusion auf eine Endkonzentration von 1 mg/ml zu verdünnen. Die Durchstechflasche ist zu verwerfen, wenn die Lösung trübe ist oder unlösliche Ausflockungen enthält.
- +Argatra ist mit 9 mg/ml (0,9%iger) Natriumchlorid-Infusionslösung, 50 mg/ml (5%iger) Glukose-Infusionslösung oder Natriumlactat-Lösung zur intravenösen Infusion auf eine Endkonzentration von 1 mg/ml zu verdünnen. Die Durchstechflasche ist zu verwerfen, wenn die Lösung trübe ist oder unlösliche Ausflockungen enthält.
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