| 62 Änderungen an Fachinfo Mozobil 20mg/mL |
-Jeder ml enthält circa 5 mg (0,2 mmol) Natrium.
- +Jeder ml enthält circa 5 mg (0,2 mmol) Natrium.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Injektionslösung mit 20 mg/ml Plerixafor
- +Jede Durchstechflasche enthält 24 mg Plerixafor in 1,2 ml Lösung.
- +Klare farblose bis blassgelbe Lösung mit einem pH-Wert von 6,0 – 7,5 und einer Osmolalität von 260 – 320 mOsm/kg.
-Mozobil ist in Kombination mit G-CSF indiziert, um die Mobilisierung von hämatopoetischen Stammzellen in das periphere Blut zur Entnahme und anschliessenden autologen Transplantation bei Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphom oder multiplem Myelom zu verbessern, die nicht ausreichend Stammzellen mobilisieren (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung»).
- +Mozobil ist in Kombination mit G-CSF indiziert, um die Mobilisierung von hämatopoetischen Stammzellen in das periphere Blut zur Entnahme und anschliessenden autologen Transplantation bei Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphom oder multiplem Myelom zu verbessern, die nicht ausreichend Stammzellen mobilisieren (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
-·20 mg als Festdosis oder 0,24 mg/kg Körpergewicht für Patienten mit einem Gewicht von ≤83 kg (siehe Rubrik «Pharmakokinetik»)
-·0,24 mg/kg Körpergewicht für Patienten mit einem Gewicht von >83 kg
- +-20 mg als Festdosis oder 0,24 mg/kg Körpergewicht für Patienten mit einem Gewicht von ≤83 kg (siehe Rubrik "Pharmakokinetik" )
- +-0,24 mg/kg Körpergewicht für Patienten mit einem Gewicht von >83 kg
-Männer (kg): 50 + 2,3 x ((Körpergrösse (cm) x 0,394) – 60);
-Frauen (kg): 45,5 + 2,3 x ((Körpergrösse (cm) x 0,394) – 60).
-Die nach dem Körpergewicht berechnete Plerixafor-Dosis darf jedoch 40 mg pro Tag nicht übersteigen.
- +Männer (kg): 50 + 2,3 x ((Körpergrösse (cm) x 0,394) – 60);
- +Frauen (kg): 45,5 + 2,3 x ((Körpergrösse (cm) x 0,394) – 60).
- +Die nach dem Körpergewicht berechnete Plerixafor-Dosis darf jedoch 40 mg pro Tag nicht übersteigen.
-Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von 20 - 50 ml/min sollte die Plerixafor-Dosis um ein Drittel auf 0,16 mg/kg/Tag reduziert werden (siehe Rubrik «Pharmakokinetik»). Die klinischen Daten mit dieser Dosisanpassung sind beschränkt. Die bis jetzt verfügbaren klinischen Daten reichen nicht aus, um eine Dosisanpassung bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance <20 ml/min oder bei Hämodialyse-Patienten zu empfehlen.
- +Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von 20 - 50 ml/min sollte die Plerixafor-Dosis um ein Drittel auf 0,16 mg/kg/Tag reduziert werden (siehe Rubrik "Pharmakokinetik" ). Die klinischen Daten mit dieser Dosisanpassung sind beschränkt. Die bis jetzt verfügbaren klinischen Daten reichen nicht aus, um eine Dosisanpassung bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance <20 ml/min oder bei Hämodialyse-Patienten zu empfehlen.
-Dosisanpassungen sind bei älteren Patienten (>65 Jahre) mit normaler Nierenfunktion nicht notwendig. Eine Dosisanpassung bei älteren Patienten mit einer Kreatinin-Clearance ≤50 ml/min wird jedoch empfohlen (siehe Rubrik «Niereninsuffizienz» weiter oben). Grundsätzlich ist bei der Dosisbestimmung für ältere Patienten Vorsicht geboten, da eine Verminderung der Nierenfunktion bei älteren Patienten häufiger auftritt.
- +Dosisanpassungen sind bei älteren Patienten (>65 Jahre) mit normaler Nierenfunktion nicht notwendig. Eine Dosisanpassung bei älteren Patienten mit einer Kreatinin-Clearance ≤50 ml/min wird jedoch empfohlen (siehe Rubrik "Niereninsuffizienz" weiter oben). Grundsätzlich ist bei der Dosisbestimmung für ältere Patienten Vorsicht geboten, da eine Verminderung der Nierenfunktion bei älteren Patienten häufiger auftritt.
-Die Erfahrung bei pädiatrischen Patienten ist begrenzt. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Mozobil bei pädiatrischen Patienten wurden nicht in kontrollierten klinischen Phase-III-Studien nachgewiesen. Die derzeit verfügbaren Daten sind in der Rubrik «Eigenschaften/Wirkungen» beschrieben.
- +Die Erfahrung bei pädiatrischen Patienten ist begrenzt. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Mozobil bei pädiatrischen Patienten wurden nicht in kontrollierten klinischen Phase-III-Studien nachgewiesen. Die derzeit verfügbaren Daten sind in der Rubrik "Eigenschaften/Wirkungen" beschrieben.
-In einer Langzeitstudie mit 55% der Patienten mit multiplem Myelom, die an der randomisierten Studie 3102 teilgenommen hatten, wiesen die Patienten, die bei ihrer autologen Transplantation Plerixafor erhalten hatten, eine kürzere Remissionszeit als die Patienten der Kontrollgruppe auf. Die Überlebenszeit war jedoch in beiden Gruppen vergleichbar. Siehe auch «Eigenschaften/Wirkungen».
- +In einer Langzeitstudie mit 55% der Patienten mit multiplem Myelom, die an der randomisierten Studie 3102 teilgenommen hatten, wiesen die Patienten, die bei ihrer autologen Transplantation Plerixafor erhalten hatten, eine kürzere Remissionszeit als die Patienten der Kontrollgruppe auf. Die Überlebenszeit war jedoch in beiden Gruppen vergleichbar. Siehe auch "Eigenschaften/Wirkungen" .
-Die subkutane Injektion von Mozobil wurde gelegentlich mit potenziellen systemischen Reaktionen wie Urtikaria, periorbitale Schwellung, Dyspnoe oder Hypoxie (siehe Rubrik «Unerwünschte Wirkungen») in Verbindung gebracht. Die Symptome verschwanden spontan oder sprachen auf Behandlungen (z.B. Antihistaminika, Kortikosteroide, Volumenersatz oder Sauerstoff) an. Seit dem weltweiten Inverkehrbringen wurden anaphylaktische Reaktionen, einschliesslich anaphylaktischer Schock, berichtet. Wegen des Risikos dieser Reaktionen sollten entsprechende Vorsichtsmassnahmen getroffen werden.
- +Die subkutane Injektion von Mozobil wurde gelegentlich mit potenziellen systemischen Reaktionen wie Urtikaria, periorbitale Schwellung, Dyspnoe oder Hypoxie (siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" ) in Verbindung gebracht. Die Symptome verschwanden spontan oder sprachen auf Behandlungen (z.B. Antihistaminika, Kortikosteroide, Volumenersatz oder Sauerstoff) an. Seit dem weltweiten Inverkehrbringen wurden anaphylaktische Reaktionen, einschliesslich anaphylaktischer Schock, berichtet. Wegen des Risikos dieser Reaktionen sollten entsprechende Vorsichtsmassnahmen getroffen werden.
-Subkutane Injektionen können vasovagale Reaktionen, orthostatische Hypotonie und/oder Synkopen zur Folge haben (siehe Rubrik «Unerwünschte Wirkungen»). Wegen des Risikos dieser Reaktionen sollten entsprechende Vorsichtsmassnahmen getroffen werden.
- +Subkutane Injektionen können vasovagale Reaktionen, orthostatische Hypotonie und/oder Synkopen zur Folge haben (siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" ). Wegen des Risikos dieser Reaktionen sollten entsprechende Vorsichtsmassnahmen getroffen werden.
-Mozobil besitzt ein teratogenes Potential und darf in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn der erwartete Nutzen für die Mutter die möglichen Risiken für das Ungeborene überwiegt (siehe Rubrik «Schwangerschaft, Stillzeit»).
- +Mozobil besitzt ein teratogenes Potential und darf in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn der erwartete Nutzen für die Mutter die möglichen Risiken für das Ungeborene überwiegt (siehe Rubrik "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
-Der pharmakodynamische Wirkungsmechanismus von Plerixafor deutet darauf hin, dass bei einer Anwendung während der Schwangerschaft kongenitale Missbildungen hervorgerufen werden könnten. In tierexperimentellen Studien hat sich eine Teratogentät gezeigt (siehe Rubrik «Präklinische Daten»). Mozobil darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, dass eine Behandlung mit Mozobil aufgrund des klinischen Zustandes der Frau erforderlich ist. Wenn dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft angewendet wird oder wenn die Patientin während der Anwendung dieses Arzneimittels schwanger wird, muss die Patientin über die potenzielle Gefahr für den Fetus informiert werden.
- +Der pharmakodynamische Wirkungsmechanismus von Plerixafor deutet darauf hin, dass bei einer Anwendung während der Schwangerschaft kongenitale Missbildungen hervorgerufen werden könnten. In tierexperimentellen Studien hat sich eine Teratogentät gezeigt (siehe Rubrik "Präklinische Daten" ). Mozobil darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, dass eine Behandlung mit Mozobil aufgrund des klinischen Zustandes der Frau erforderlich ist. Wenn dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft angewendet wird oder wenn die Patientin während der Anwendung dieses Arzneimittels schwanger wird, muss die Patientin über die potenzielle Gefahr für den Fetus informiert werden.
-Tabelle 1. Nebenwirkungen, die während der Mobilisierung und Zytapherese in Phase-III-Studien häufiger in der Mozobil- als in der Plazebo-Gruppe auftraten und auf Mozobil zurückgeführt wurden.
- +Tabelle 1. Nebenwirkungen, die während der Mobilisierung und Zytapherese in Phase-III-Studien häufiger in der Mozobil- als in der Plazebo-Gruppe auftraten und auf Mozobil zurückgeführt wurden.
-Gelegentlich Allergische Reaktionen* Anaphylaktische Reaktion** einschließlich anaphylaktischer Schock (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
- +Gelegentlich Allergische Reaktionen*Anaphylaktische Reaktion** einschließlich
- + anaphylaktischer Schock (siehe "Warnhinweise und
- + Vorsichtsmassnahmen" )
-Häufig Schlaflosigkeit
-Gelegentlich Abnormale Träume, Alpträume
- +Häufig Schlaflosigkeit
- +Gelegentlich Abnormale Träume, Alpträume
-Häufig Schwindelgefühl, Kopfschmerzen
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
-Sehr häufig Durchfall, Übelkeit
-Häufig Erbrechen, Bauchschmerzen, Magenbeschwerden, Dyspepsie, Bauchblähung, Verstopfung, Flatulenz, Hypoästhesie oral, Mundtrockenheit
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
-Häufig Hyperhidrose, Erythem
-Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
-Häufig Arthralgien, Muskelskelettschmerzen
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
-Sehr häufig Reaktionen am Injektions- oder Infusionsort
-Häufig Ermüdung, Unwohlsein
-Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
-Nicht bekannt Splenomegalie**, Milzrupturen**
- +Häufig Schwindelgefühl, Kopfschmerzen
- +Erkrankungen des Gastrointesti
- +naltrakts
- +Sehr häufig Durchfall, Übelkeit
- +Häufig Erbrechen, Bauchschmerzen, Magenbeschwerden, Dyspepsie,
- + Bauchblähung, Verstopfung, Flatulenz, Hypoästhesie oral,
- + Mundtrockenheit
- +Erkrankungen der Haut und des
- +Unterhautgewebes
- +Häufig Hyperhidrose, Erythem
- +Skelettmuskulatur-,
- +Bindegewebs- und Knochenerkran
- +kungen
- +Häufig Arthralgien, Muskelskelettschmerzen
- +Allgemeine Erkrankungen und
- +Beschwerden am Verabreichungso
- +rt
- +Sehr häufig Reaktionen am Injektions- oder Infusionsort
- +Häufig Ermüdung, Unwohlsein
- +Erkrankungen des Blutes und
- +des Lymphsystems
- +Nicht bekannt Splenomegalie**, Milzrupturen**
- +
- +
-In einer kontrollierten, multizentrischen, offenen Studie (DFI12860) wurden dreissig Patienten mit Mozobil 0,24 mg/kg behandelt (siehe Rubrik «Eigenschaften/Wirkungen»). Das Sicherheitsprofil in dieser pädiatrischen Studie entsprach dem von Erwachsenen.
- +In einer kontrollierten, multizentrischen, offenen Studie (DFI12860) wurden dreissig Patienten mit Mozobil 0,24 mg/kg behandelt (siehe Rubrik "Eigenschaften/Wirkungen" ). Das Sicherheitsprofil in dieser pädiatrischen Studie entsprach dem von Erwachsenen.
-Endpunkt zur Wirksamkeitb Mozobil und G-CSF (n = 150) Plazebo und G-CSF (n = 148) p-Werta
-Patienten, die ≥5 x 106 Zellen/kg in ≤4 Zytapheresetagen und eine erfolgreiche Transplantation erreichten 86 (57,3%) 28 (18,9%) <0,001
-Patienten, die ≥2 x 106 Zellen/kg in ≤4 Zytapheresetagen und eine erfolgreiche Transplantation erreichten 126 (84,0%) 64 (43,2%) <0,001
- +Endpunkt zur Wirksamkeitb Mozobil undG-CSF(n Plazebo undG-CSF(n p-Werta
- + = 150) = 148)
- +Patienten, die ≥5 x 106 Zellen/kg 86 (57,3%) 28 (18,9%) <0,001
- +in ≤4 Zytapheresetagen und eine
- +erfolgreiche Transplantation
- +erreichten
- +Patienten, die ≥2 x 106 Zellen/kg 126 (84,0%) 64 (43,2%) <0,001
- +in ≤4 Zytapheresetagen und eine
- +erfolgreiche Transplantation
- +erreichten
- +
-b Statistisch signifikant mehr Patienten erreichten ≥5 x 106 Zellen/kg in ≤4 Zytapheresetagen mit Mozobil und G-CSF (n = 89; 59,3%) als mit Plazebo und G-CSF (n = 29; 19,6%), p <0,001; statistisch signifikant mehr Patienten erreichten ≥2 x 106 Zellen/kg in ≤4 Zytapheresetagen mit Mozobil und G-CSF (n = 130; 86,7%) als mit Plazebo und G-CSF (n = 70; 47,3%), p <0,001.
-Tabelle 3. Studie AMD3100-3101 – Anteil von Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphom, die ≥5 x 106 CD34+-Zellen/kg je Zytapheresetag erreichten
-Tage Anteil der Patientena in der Mozobil- und G-CSF-Gruppe (n = 147b) Anteil der Patientena in der Plazebo- und G-CSF-Gruppe (n = 142b)
-1 27,9% 4,2%
-2 49,1% 14,2%
-3 57,7% 21,6%
-4 65,6% 24,2%
- +b Statistisch signifikant mehr Patienten erreichten ≥5 x 106 Zellen/kg in ≤4 Zytapheresetagen mit Mozobil und G-CSF (n = 89; 59,3%) als mit Plazebo und G-CSF (n = 29; 19,6%), p <0,001; statistisch signifikant mehr Patienten erreichten ≥2 x 106 Zellen/kg in ≤4 Zytapheresetagen mit Mozobil und G-CSF (n = 130; 86,7%) als mit Plazebo und G-CSF (n = 70; 47,3%), p <0,001.
- +Tabelle 3. Studie AMD3100-3101 – Anteil von Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphom, die ≥5 x 106 CD34+-Zellen/kg je Zytapheresetag erreichten
- +Tage Anteil der Patientena in der Mozobil- Anteil der Patientena in der Plazebo-
- + und G-CSF-Gruppe(n = 147b) und G-CSF-Gruppe(n = 142b)
- +1 27,9% 4,2%
- +2 49,1% 14,2%
- +3 57,7% 21,6%
- +4 65,6% 24,2%
- +
- +
-Endpunkt zur Wirksamkeitb Mozobil und G-CSF (n = 148) Plazebo und G-CSF (n = 154) p-Werta
-Patienten, die ≥6 x 106 Zellen/kg in ≤2 Zytapheresetagen und eine erfolgreiche Transplantation erreichten 104 (70,3%) 53 (34,4%) <0,001
-Patienten, die ≥2 x 106 Zellen/kg in ≤4 Zytapheresetagen und eine erfolgreiche Transplantation erreichten 141 (95,3%) 136 (88,3%) 0,031
- +Endpunkt zur Wirksamkeitb Mozobil undG-CSF(n Plazebo undG-CSF(n p-Werta
- + = 148) = 154)
- +Patienten, die ≥6 x 106 Zellen/kg 104 (70,3%) 53 (34,4%) <0,001
- +in ≤2 Zytapheresetagen und eine
- +erfolgreiche Transplantation
- +erreichten
- +Patienten, die ≥2 x 106 Zellen/kg 141 (95,3%) 136 (88,3%) 0,031
- +in ≤4 Zytapheresetagen und eine
- +erfolgreiche Transplantation
- +erreichten
- +
-b Statistisch signifikant mehr Patienten erreichten ≥6 x 106 Zellen/kg in ≤2 Zytapheresetagen mit Mozobil und G-CSF (n = 106; 71,6%) als mit Plazebo und G-CSF (n = 53; 34,4%), p <0,001; statistisch signifikant mehr Patienten erreichten ≥6 x 106 Zellen/kg in ≤4 Tagen mit Mozobil und G-CSF (n = 112; 75,7%) als mit Plazebo und G-CSF (n = 79; 51,3%), p <0,001; statistisch signifikant mehr Patienten erreichten ≥2 x 106 Zellen/kg in ≤4 Zytapheresetagen mit Mozobil und G-CSF (n = 141; 95,3%) als mit Plazebo und G-CSF (n = 136; 88,3%), p = 0,031.
- +b Statistisch signifikant mehr Patienten erreichten ≥6 x 106 Zellen/kg in ≤2 Zytapheresetagen mit Mozobil und G-CSF (n = 106; 71,6%) als mit Plazebo und G-CSF (n = 53; 34,4%), p <0,001; statistisch signifikant mehr Patienten erreichten ≥6 x 106 Zellen/kg in ≤4 Tagen mit Mozobil und G-CSF (n = 112; 75,7%) als mit Plazebo und G-CSF (n = 79; 51,3%), p <0,001; statistisch signifikant mehr Patienten erreichten ≥2 x 106 Zellen/kg in ≤4 Zytapheresetagen mit Mozobil und G-CSF (n = 141; 95,3%) als mit Plazebo und G-CSF (n = 136; 88,3%), p = 0,031.
-Tage Anteil der Patientena in der Mozobil- und G-CSF-Gruppe (n = 144b) Anteil der Patientena in der Plazebo- und G-CSF-Gruppe (n = 150b)
-1 54,2% 17,3%
-2 77,9% 35,3%
-3 86,8% 48,9%
-4 86,8% 55,9%
- +Tage Anteil der Patientena in der Mozobil- Anteil der Patientena in der Plazebo-
- + undG-CSF-Gruppe(n = 144b) und G-CSF-Gruppe(n = 150b)
- +1 54,2% 17,3%
- +2 77,9% 35,3%
- +3 86,8% 48,9%
- +4 86,8% 55,9%
- +
- +
-Tabelle 6. Zunahme der CD34+-Zellenzahl im peripheren Blut nach der Gabe von Mozobil
-Studie Mozobil und G-CSF Plazebo und G-CSF
-Median Mittel (SD) Median Mittel (SD)
-AMD3100-3101 5,0 6,1 (5,4) 1,4 1,9 (1,5)
-AMD3100-3102 4,8 6,4 (6,8) 1,7 2,4 (7,3)
- +Tabelle 6. Zunahme der CD34+-Zellenzahl im peripheren Blut nach der Gabe von Mozobil
- +Studie Mozobil und G-CSF Plazebo und G-CSF
- +Median Mittel(SD) Median Mittel(SD)
- +AMD3100-3101 5,0 6,1 (5,4) 1,4 1,9 (1,5)
- +AMD3100-3102 4,8 6,4 (6,8) 1,7 2,4 (7,3)
- +
- +
-Zum Vergleich der Pharmakokinetik und der Pharmakodynamik von Plerixafor nach Verabreichung der Dosen von 0,24 mg/kg und der Festdosen (20 mg) wurde mit Patienten mit einem Non-Hodgkin-Lymphom (N = 61) und einem Gewicht von höchstens 70 kg eine Studie durchgeführt, in deren Rahmen die Patienten mit 0,24 mg/kg oder 20 mg Plerixafor behandelt wurden. Die Exposition lag bei Behandlung mit der Festdosis von 20 mg um das 1,43-fache (AUC0-10h) über der Exposition bei einer Dosis von 0,24 mg/kg (siehe nachstehende Tabelle). Unter der Festdosis von 20 mg wurde kein statistisch signifikanter Unterschied bezüglich der Ansprechquote beobachtet, allerdings war diese im Hinblick auf den Zielwert von ≥5×106 Zellen CD34+/kg im Vergleich mit der gewichtsabhängigen Dosis in mg/kg numerisch höher (Unterschied zwischen den Quoten von 5,2% [60,0% vs. 54,8%] gemäss den Daten des lokalen Labors und von 11,7% [63,3% vs. 51,6%] gemäss den Daten des zentralen Labors). Der mediane Zeitraum für das Erreichen von ≥5 × 106 Zellen CD34+/kg belief sich für beide Behandlungsgruppen auf 3 Tage, wobei das Sicherheitsprofil der Gruppen ähnlich war. Ein Körpergewicht von 83 kg wurde als Schwellenwert gewählt, ab dem die Patienten von einer Festdosis zu einer gewichtsabhängigen Dosis übergehen (83 kg x 0,24 mg = 19,92 mg/kg).
-Vergleich der systemischen Exposition (AUC 0-10h) unter Festdosis und der körpergewichtsabhängigen Dosis:
-Dosen Geometrisches Mittel AUC
-Festdosis 20 mg (n=30) 3991,2
-0,24 mg/kg (n=31) 2792,7
-Quotient (90% CI) 1,43 (1,32; 1,54)
- +Zum Vergleich der Pharmakokinetik und der Pharmakodynamik von Plerixafor nach Verabreichung der Dosen von 0,24 mg/kg und der Festdosen (20 mg) wurde mit Patienten mit einem Non-Hodgkin-Lymphom (N = 61) und einem Gewicht von höchstens 70 kg eine Studie durchgeführt, in deren Rahmen die Patienten mit 0,24 mg/kg oder 20 mg Plerixafor behandelt wurden. Die Exposition lag bei Behandlung mit der Festdosis von 20 mg um das 1,43-fache (AUC0-10h) über der Exposition bei einer Dosis von 0,24 mg/kg (siehe nachstehende Tabelle). Unter der Festdosis von 20 mg wurde kein statistisch signifikanter Unterschied bezüglich der Ansprechquote beobachtet, allerdings war diese im Hinblick auf den Zielwert von ≥5×106 Zellen CD34+/kg im Vergleich mit der gewichtsabhängigen Dosis in mg/kg numerisch höher (Unterschied zwischen den Quoten von 5,2% [60,0% vs. 54,8%] gemäss den Daten des lokalen Labors und von 11,7% [63,3% vs. 51,6%] gemäss den Daten des zentralen Labors). Der mediane Zeitraum für das Erreichen von ≥5 × 106 Zellen CD34+/kg belief sich für beide Behandlungsgruppen auf 3 Tage, wobei das Sicherheitsprofil der Gruppen ähnlich war. Ein Körpergewicht von 83 kg wurde als Schwellenwert gewählt, ab dem die Patienten von einer Festdosis zu einer gewichtsabhängigen Dosis übergehen (83 kg x 0,24 mg = 19,92 mg/kg).
- +Vergleich der systemischen Exposition (AUC 0-10h) unter Festdosis und der körpergewichtsabhängigen Dosis:
- +Dosen Geometrisches Mittel AUC
- +Festdosis 20 mg (n=30) 3991,2
- +0,24 mg/kg (n=31) 2792,7
- +Quotient (90% CI) 1,43 (1,32; 1,54)
- +
- +
-Plerixafor wird nach subkutaner Injektion rasch absorbiert, wobei Spitzenkonzentrationen nach etwa 30 – 60 Minuten (tmax) erreicht werden. Nach der subkutanen Anwendung einer Dosis von 0,24 mg/kg Plerixafor bei Patienten nach einer 4-tägigen Vorbehandlung mit G-CSF beliefen sich die maximale Plasmakonzentration (Cmax) und die systemische Exposition (AUC0-24) von Plerixafor auf 887 ± 217 ng/ml bzw. 4'337 ± 922 ng∙h/ml.
- +Plerixafor wird nach subkutaner Injektion rasch absorbiert, wobei Spitzenkonzentrationen nach etwa 30 – 60 Minuten (tmax) erreicht werden. Nach der subkutanen Anwendung einer Dosis von 0,24 mg/kg Plerixafor bei Patienten nach einer 4-tägigen Vorbehandlung mit G-CSF beliefen sich die maximale Plasmakonzentration (Cmax) und die systemische Exposition (AUC0-24) von Plerixafor auf 887 ± 217 ng/ml bzw. 4'337 ± 922 ng-h/ml.
-Nach einer Einzeldosis von 0,24 mg/kg Plerixafor verringerte sich die Clearance bei Teilnehmern mit unterschiedlichen Graden von Niereninsuffizienz und korrelierte positiv mit der Kreatinin-Clearance (KrCl). Die Mittelwerte für AUC0-24 von Plerixafor bei Teilnehmern mit leichter (KrCl 51-80 ml/min), mittlerer (KrCl 31-50 ml/min) und schwerer (KrCl ≤30 ml/min) Niereninsuffizienz beliefen sich auf 5'410, 6'780 bzw. 6'990 ng∙h/ml und waren damit höher als die systemische Exposition, die bei gesunden Probanden mit normaler Nierenfunktion (5'070 ng∙h/ml) beobachtet wurde. Niereninsuffizienz wirkte sich nicht auf Cmax aus.
- +Nach einer Einzeldosis von 0,24 mg/kg Plerixafor verringerte sich die Clearance bei Teilnehmern mit unterschiedlichen Graden von Niereninsuffizienz und korrelierte positiv mit der Kreatinin-Clearance (KrCl). Die Mittelwerte für AUC0-24 von Plerixafor bei Teilnehmern mit leichter (KrCl 51-80 ml/min), mittlerer (KrCl 31-50 ml/min) und schwerer (KrCl ≤30 ml/min) Niereninsuffizienz beliefen sich auf 5'410, 6'780 bzw. 6'990 ng-h/ml und waren damit höher als die systemische Exposition, die bei gesunden Probanden mit normaler Nierenfunktion (5'070 ng-h/ml) beobachtet wurde. Niereninsuffizienz wirkte sich nicht auf Cmax aus.
-Die pharmakokinetischen Eigenschaften von Plerixafor wurden bei 48 Patienten (im Alter von 1 bis unter 18 Jahren) mit soliden Tumoren nach subkutan verabreichten Dosen von 0,16, 0,24 und 0,32 mg/kg mit Standardmobilisierung (G-CSF mit oder ohne Chemotherapie) untersucht. Basierend auf dem Modell zur Populations-Pharmakokinetik führte die μg/kg-basierte Dosierung ähnlich wie bei Erwachsenen mit zunehmendem Körpergewicht der pädiatrischen Patienten zum Anstieg in der Exposition gegenüber Plerixafor. Beim gleichen gewichtsbasierten Dosierungsschema von 240 μg/kg ist die mittlere Exposition gegenüber Plerixafor (AUC0-24h) bei pädiatrischen Patienten im Alter von 2 bis <6 Jahren (1'410 ng∙h/ml), von 6 bis <12 Jahren (2'318 ng∙h/ml) und von 12 bis <18 Jahren (2'981 ng∙h/ml) geringer als bei Erwachsenen (4'337 ng∙h/ml). Basierend auf dem Modell zur Populations-Pharmakokinetik liegen die mittleren Expositionen gegenüber Plerixafor (AUC0-24h) bei einer Dosis von 320 μg/kg bei pädiatrischen Patienten im Alter von 2 bis <6 Jahren (1'905 ng∙h/ml), von 6 bis <12 Jahren (3'063 ng∙h/ml) und von 12 bis <18 Jahren (4'015 ng∙h/ml) näher an der Exposition bei Erwachsenen, die 240 μg/kg erhalten.
- +Die pharmakokinetischen Eigenschaften von Plerixafor wurden bei 48 Patienten (im Alter von 1 bis unter 18 Jahren) mit soliden Tumoren nach subkutan verabreichten Dosen von 0,16, 0,24 und 0,32 mg/kg mit Standardmobilisierung (G-CSF mit oder ohne Chemotherapie) untersucht. Basierend auf dem Modell zur Populations-Pharmakokinetik führte die μg/kg-basierte Dosierung ähnlich wie bei Erwachsenen mit zunehmendem Körpergewicht der pädiatrischen Patienten zum Anstieg in der Exposition gegenüber Plerixafor. Beim gleichen gewichtsbasierten Dosierungsschema von 240 μg/kg ist die mittlere Exposition gegenüber Plerixafor (AUC0-24h) bei pädiatrischen Patienten im Alter von 2 bis <6 Jahren (1'410 ng-h/ml), von 6 bis <12 Jahren (2'318 ng-h/ml) und von 12 bis <18 Jahren (2'981 ng-h/ml) geringer als bei Erwachsenen (4'337 ng-h/ml). Basierend auf dem Modell zur Populations-Pharmakokinetik liegen die mittleren Expositionen gegenüber Plerixafor (AUC0-24h) bei einer Dosis von 320 μg/kg bei pädiatrischen Patienten im Alter von 2 bis <6 Jahren (1'905 ng-h/ml), von 6 bis <12 Jahren (3'063 ng-h/ml) und von 12 bis <18 Jahren (4'015 ng-h/ml) näher an der Exposition bei Erwachsenen, die 240 μg/kg erhalten.
-Eine In-vitro-Untersuchung zur Rezeptoraktivität ergab, dass Plerixafor bei einer Konzentration (5 µg/ml), die um ein Vielfaches höher als der systemische Höchstwert beim Menschen ist, eine mässige bis starke Bindungsaffinität für eine Reihe verschiedener Rezeptoren zeigt, die in erster Linie auf den präsynaptischen Nervenendigungen im ZNS und/oder PNS (N-Typ Kalziumkanal, Kaliumkanal SKCA, Histamin H3 Rezeptor, muskarinische Acetylcholin-Rezeptoren M1 und M2, adrenerge Rezeptoren α1B und α2C, Neuropeptid-Rezeptoren Y/Y1 und polyaminbindende NMDA-Glutamatrezeptoren) liegen. Die klinische Relevanz dieser Erkenntnisse ist noch nicht bekannt.
- +Eine In-vitro-Untersuchung zur Rezeptoraktivität ergab, dass Plerixafor bei einer Konzentration (5 µg/ml), die um ein Vielfaches höher als der systemische Höchstwert beim Menschen ist, eine mässige bis starke Bindungsaffinität für eine Reihe verschiedener Rezeptoren zeigt, die in erster Linie auf den präsynaptischen Nervenendigungen im ZNS und/oder PNS (N-Typ Kalziumkanal, Kaliumkanal SKCA, Histamin H3 Rezeptor, muskarinische Acetylcholin-Rezeptoren M1 und M2, adrenerge Rezeptoren α1B und α2C, Neuropeptid-Rezeptoren Y/Y1 und polyaminbindende NMDA-Glutamatrezeptoren) liegen. Die klinische Relevanz dieser Erkenntnisse ist noch nicht bekannt.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Nicht über 25 °C lagern.
- +Nicht über 25 °C lagern.
-2-ml-Durchstechflasche aus klarem Typ-I-Glas mit einem Stopfen aus Chlorbutyl-Kautschuk und einem Aluminiumsiegel mit Flip-off-Schnappdeckel aus Kunststoff. Jede Durchstechflasche enthält 1,2 ml Lösung.
- +2-ml-Durchstechflasche aus klarem Typ-I-Glas mit einem Stopfen aus Chlorbutyl-Kautschuk und einem Aluminiumsiegel mit Flip-off-Schnappdeckel aus Kunststoff. Jede Durchstechflasche enthält 1,2 ml Lösung.
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