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Home - Fachinformation zu Rivastigmin Patch Sandoz 5 - Änderungen - 28.01.2026
150 Änderungen an Fachinfo Rivastigmin Patch Sandoz 5
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Transdermale Pflaster
  • +Rivastigmin Patch Sandoz 5: Pflaster von 5 cm2 enthält 9 mg Rivastigmin; Wirkstoffabgabe an die Haut: 4.6 mg/24h. Bezeichnung auf Rückseite "AMCX" .
  • +Rivastigmin Patch Sandoz 10: Pflaster von 10 cm2 enthält 18 mg Rivastigmin; Wirkstoffabgabe an die Haut: 9.5 mg/24h. Bezeichnung auf Rückseite "BHDI" .
  • +Rivastigmin Patch Sandoz 15: Pflaster von 15 cm2 enthält 27 mg Rivastigmin; Wirkstoffabgabe an die Haut: 13.3 mg/24 h. Bezeichnung auf Rückseite "CNFU" .
  • -Transdermales Pflaster Rivastigmin Menge pro Pflaster Rivastigmin in vivo-Freisetzungsrate/24 h
  • -Rivastigmin Patch Sandoz 5 9 mg 4.6 mg
  • -Rivastigmin Patch Sandoz 10 18 mg 9.5 mg
  • -Rivastigmin Patch Sandoz 15 27 mg 13.3 mg
  • +Transdermales Pflaster Rivastigmin Menge pro Rivastigmin in vivo-Freisetzungsrate/24
  • + Pflaster h
  • +Rivastigmin Patch Sandoz 5 9 mg 4.6 mg
  • +Rivastigmin Patch Sandoz 18 mg 9.5 mg
  • +10
  • +Rivastigmin Patch Sandoz 27 mg 13.3 mg
  • +15
  • + 
  • +
  • -Die Behandlung wird mit dem Rivastigmin Patch Sandoz 5 1x/d (4.6 mg/24 h) begonnen.
  • +Die Behandlung wird mit dem Rivastigmin Patch Sandoz 5 1x/d (4.6 mg/24 h) begonnen.
  • -Nach mindestens vierwöchiger Behandlung soll die Dosierung, falls sie gut toleriert wurde, auf Rivastigmin Patch Sandoz 10 (9.5 mg/24 h) erhöht werden. Rivastigmin Patch Sandoz 10 entspricht der empfohlenen Erhaltungsdosis, die so lange weitergeführt werden kann, wie für den Patienten ein therapeutischer Nutzen besteht.
  • +Nach mindestens vierwöchiger Behandlung soll die Dosierung, falls sie gut toleriert wurde, auf Rivastigmin Patch Sandoz 10 (9.5 mg/24 h) erhöht werden. Rivastigmin Patch Sandoz 10 entspricht der empfohlenen Erhaltungsdosis, die so lange weitergeführt werden kann, wie für den Patienten ein therapeutischer Nutzen besteht.
  • -Rivastigmin Patch Sandoz 10 ist die empfohlene tägliche Wirkungsdosis, die solange weitergeführt werden kann, wie für den Patienten ein therapeutischer Nutzen besteht. Falls die Therapie mit Rivastigmin Patch Sandoz 10 gut toleriert wird, kann bei Patienten, welche eine bedeutende kognitive Verschlechterung (z.B. im Mini-Mental State Examination (MMSE)-Score) und einen funktionalen Abbau (gemäss Einschätzung des Arztes) aufweisen, die Dosis nach mindestens sechsmonatiger Behandlung mit dem Rivastigmin Patch Sandoz 10 auf Rivastigmin Patch Sandoz 15 (13.3 mg/24 h) erhöht werden.
  • +Rivastigmin Patch Sandoz 10 ist die empfohlene tägliche Wirkungsdosis, die solange weitergeführt werden kann, wie für den Patienten ein therapeutischer Nutzen besteht. Falls die Therapie mit Rivastigmin Patch Sandoz 10 gut toleriert wird, kann bei Patienten, welche eine bedeutende kognitive Verschlechterung (z.B. im Mini-Mental State Examination (MMSE)-Score) und einen funktionalen Abbau (gemäss Einschätzung des Arztes) aufweisen, die Dosis nach mindestens sechsmonatiger Behandlung mit dem Rivastigmin Patch Sandoz 10 auf Rivastigmin Patch Sandoz 15 (13.3 mg/24 h) erhöht werden.
  • -Die Behandlung mit Rivastigmin Patch Sandoz kann mit der gleichen Dosis wieder aufgenommen werden, falls der Unterbruch nicht länger als 3 Tage gedauert hat. Andernfalls soll die Behandlung wieder mit dem Rivastigmin Patch Sandoz 5 begonnen werden. Falls die unerwünschten Wirkungen bei Wiederaufnahme der Behandlung erneut auftreten, soll die Dosis vorübergehend auf die zuvor gut tolerierte Dosierung reduziert werden.
  • +Die Behandlung mit Rivastigmin Patch Sandoz kann mit der gleichen Dosis wieder aufgenommen werden, falls der Unterbruch nicht länger als 3 Tage gedauert hat. Andernfalls soll die Behandlung wieder mit dem Rivastigmin Patch Sandoz 5 begonnen werden. Falls die unerwünschten Wirkungen bei Wiederaufnahme der Behandlung erneut auftreten, soll die Dosis vorübergehend auf die zuvor gut tolerierte Dosierung reduziert werden.
  • -·Patienten mit einer Tagesdosis von 3 mg Rivastigmin oral können auf Rivastigmin Patch Sandoz 5 (4.6 mg Rivastigmin /24 h) umgestellt werden.
  • -·Patienten mit einer Tagesdosis von 6 mg Rivastigmin oral können auf Rivastigmin Patch Sandoz 5 (4.6 mg Rivastigmin /24 h) umgestellt werden.
  • -·Patienten mit einer stabilen und gut vertragenen Tagesdosis von 9 mg Rivastigmin oral können auf Rivastigmin Patch Sandoz 10 (9.5 mg Rivastigmin/24 h) umgestellt werden. Ist die orale Dosis von 9 mg/d nicht stabil und/oder wird sie nicht gut vertragen, wird eine Umstellung auf Rivastigmin Patch Sandoz 5 empfohlen.
  • -·Patienten mit einer Tagesdosis von 12 mg Rivastigmin oral können auf Rivastigmin Patch Sandoz 10 (9.5 mg Rivastigmin/24 h) umgestellt werden.
  • +-Patienten mit einer Tagesdosis von 3 mg Rivastigmin oral können auf Rivastigmin Patch Sandoz 5 (4.6 mg Rivastigmin /24 h) umgestellt werden.
  • +-Patienten mit einer Tagesdosis von 6 mg Rivastigmin oral können auf Rivastigmin Patch Sandoz 5 (4.6 mg Rivastigmin /24 h) umgestellt werden.
  • +-Patienten mit einer stabilen und gut vertragenen Tagesdosis von 9 mg Rivastigmin oral können auf Rivastigmin Patch Sandoz 10 (9.5 mg Rivastigmin/24 h) umgestellt werden. Ist die orale Dosis von 9 mg/d nicht stabil und/oder wird sie nicht gut vertragen, wird eine Umstellung auf Rivastigmin Patch Sandoz 5 empfohlen.
  • +-Patienten mit einer Tagesdosis von 12 mg Rivastigmin oral können auf Rivastigmin Patch Sandoz 10 (9.5 mg Rivastigmin/24 h) umgestellt werden.
  • -Aufgrund der bei Anwendung der oralen Darreichungsform festgestellten erhöhten Exposition bei leichter (Child-Pugh-Klasse A, Score 5-6) bis mittelschwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh-Klasse B, Score 7-9) sollten die Empfehlungen zur Dosiserhöhung entsprechend der individuellen Verträglichkeit genau befolgt werden. Bei Patienten mit klinisch signifikanter Leberinsuffizienz (Child-Pugh Score ≥5) können mehr dosisabhängige unerwünschte Wirkungen auftreten. Über Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh-Klasse C, Score 10-15) liegen keine Daten vor (s. «Kontraindikationen», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
  • +Aufgrund der bei Anwendung der oralen Darreichungsform festgestellten erhöhten Exposition bei leichter (Child-Pugh-Klasse A, Score 5-6) bis mittelschwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh-Klasse B, Score 7-9) sollten die Empfehlungen zur Dosiserhöhung entsprechend der individuellen Verträglichkeit genau befolgt werden. Bei Patienten mit klinisch signifikanter Leberinsuffizienz (Child-Pugh Score ≥5) können mehr dosisabhängige unerwünschte Wirkungen auftreten. Über Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh-Klasse C, Score 10-15) liegen keine Daten vor (s.  "Kontraindikationen" , "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
  • -Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung notwendig (s. «Pharmakokinetik»).
  • +Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung notwendig (s.  "Pharmakokinetik" ).
  • -·Es wird nicht empfohlen, Rivastigmin Patch Sandoz auf den Oberschenkel oder Bauchbereich aufzukleben, da dort die Bioverfügbarkeit von Rivastigmin vermindert ist. Rivastigmin Patch Sandoz darf nicht auf eine gerötete, irritierte oder lädierte Hautstelle appliziert werden. Bei starker Körperbehaarung sollte zwischen einer evt. notwendigen Haarentfernung und dem Aufbringen von Rivastigmin Patch Sandoz ein mindestens 24-stündiger Abstand eingehalten werden.
  • -·Zur Vermeidung von Hautreizungen und erhöhter Exposition ist die Applikationsstelle täglich zu wechseln. Zur Minimierung des möglichen Risikos von Hautreizungen ist es zu vermeiden, innerhalb von 14 Tagen ein Pflaster mehrmals auf dieselbe Stelle aufzukleben.
  • -·Rivastigmin Patch Sandoz soll fest, für mindestens 30 Sekunden mit der Handfläche angedrückt werden, bis die Ecken gut kleben.
  • -·Nach 24 h soll Rivastigmin Patch Sandoz durch ein neues ersetzt werden. Pro Tag darf nur ein Rivastigmin Patch Sandoz aufgeklebt werden.
  • -·Das Rivastigmin Patch Sandoz des Vortags muss entfernt werden, bevor ein neues Pflaster auf eine andere Hautstelle aufgebracht wird.
  • -·Wenn das Rivastigmin Patch Sandoz abfällt, sollte man ein neues für den Rest des Tages anbringen und am nächsten Tag zur gewohnten Tageszeit auf das nächste Rivastigmin Patch Sandoz wechseln.
  • -·Rivastigmin Patch Sandoz darf in alltäglichen Situationen wie beim Duschen/Baden oder bei warmem Wetter benutzt werden.
  • -·Beim Schwimmen ist darauf zu achten, dass das Pflaster unter der Schwimmkleidung getragen wird. Der Patient muss auch darauf achten, dass sich das Pflaster bei diesen Aktivitäten nicht löst.
  • -·Rivastigmin Patch Sandoz sollte nicht über längere Zeit äusserlichen Wärmeeinwirkungen ausgesetzt werden (z.B. übermässige Sonne, Sauna, Solarium).
  • -·Rivastigmin Patch Sandoz darf nicht zerschnitten werden.
  • -·Nach dem Entfernen von Rivastigmin Patch Sandoz die Hände mit Seife und Wasser waschen. Bei Kontakt mit den Augen oder bei Auftreten von Augenrötungen nach Handhabung von Rivastigmin Patch Sandoz sofort mit reichlich Wasser spülen und ärztlichen Rat einholen, falls die Symptome nicht abklingen.
  • +-Es wird nicht empfohlen, Rivastigmin Patch Sandoz auf den Oberschenkel oder Bauchbereich aufzukleben, da dort die Bioverfügbarkeit von Rivastigmin vermindert ist. Rivastigmin Patch Sandoz darf nicht auf eine gerötete, irritierte oder lädierte Hautstelle appliziert werden. Bei starker Körperbehaarung sollte zwischen einer evt. notwendigen Haarentfernung und dem Aufbringen von Rivastigmin Patch Sandoz ein mindestens 24-stündiger Abstand eingehalten werden.
  • +-Zur Vermeidung von Hautreizungen und erhöhter Exposition ist die Applikationsstelle täglich zu wechseln. Zur Minimierung des möglichen Risikos von Hautreizungen ist es zu vermeiden, innerhalb von 14 Tagen ein Pflaster mehrmals auf dieselbe Stelle aufzukleben.
  • +-Rivastigmin Patch Sandoz soll fest, für mindestens 30 Sekunden mit der Handfläche angedrückt werden, bis die Ecken gut kleben.
  • +-Nach 24 h soll Rivastigmin Patch Sandoz durch ein neues ersetzt werden. Pro Tag darf nur ein Rivastigmin Patch Sandoz aufgeklebt werden.
  • +-Das Rivastigmin Patch Sandoz des Vortags muss entfernt werden, bevor ein neues Pflaster auf eine andere Hautstelle aufgebracht wird.
  • +-Wenn das Rivastigmin Patch Sandoz abfällt, sollte man ein neues für den Rest des Tages anbringen und am nächsten Tag zur gewohnten Tageszeit auf das nächste Rivastigmin Patch Sandoz wechseln.
  • +-Rivastigmin Patch Sandoz darf in alltäglichen Situationen wie beim Duschen/Baden oder bei warmem Wetter benutzt werden.
  • +-Beim Schwimmen ist darauf zu achten, dass das Pflaster unter der Schwimmkleidung getragen wird. Der Patient muss auch darauf achten, dass sich das Pflaster bei diesen Aktivitäten nicht löst.
  • +-Rivastigmin Patch Sandoz sollte nicht über längere Zeit äusserlichen Wärmeeinwirkungen ausgesetzt werden (z.B. übermässige Sonne, Sauna, Solarium).
  • +-Rivastigmin Patch Sandoz darf nicht zerschnitten werden.
  • +-Nach dem Entfernen von Rivastigmin Patch Sandoz die Hände mit Seife und Wasser waschen. Bei Kontakt mit den Augen oder bei Auftreten von Augenrötungen nach Handhabung von Rivastigmin Patch Sandoz sofort mit reichlich Wasser spülen und ärztlichen Rat einholen, falls die Symptome nicht abklingen.
  • -Rivastigmin Patch Sandoz darf nicht angewendet werden bei einer Vorgeschichte mit Reaktionen an der Anwendungsstelle als Hinweis auf eine allergische Kontaktdermatitis durch Rivastigmin-Pflastern (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Rivastigmin Patch Sandoz darf nicht angewendet werden bei einer Vorgeschichte mit Reaktionen an der Anwendungsstelle als Hinweis auf eine allergische Kontaktdermatitis durch Rivastigmin-Pflastern (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Medizinischer Fehlgebrauch und Dosierungsfehler bei Rivastigmin Patch Sandoz haben zu schweren unerwünschten Wirkungen geführt. In einigen Fällen war eine Hospitalisierung notwendig und in seltenen Fällen kam es zum Tod der Patienten (s. «Überdosierung»). Die Mehrheit der Dosierungsfehler beruhte auf Nichtentfernen eines alten Pflasters, obwohl ein neues Pflaster appliziert wurde, sodass gleichzeitig eine Behandlung mit mehreren Pflastern erfolgte. Patienten und Betreuungspersonen sollten demnach über die richtige Anwendung instruiert werden (s. «Dosierung/Anwendung»).
  • +Medizinischer Fehlgebrauch und Dosierungsfehler bei Rivastigmin Patch Sandoz haben zu schweren unerwünschten Wirkungen geführt. In einigen Fällen war eine Hospitalisierung notwendig und in seltenen Fällen kam es zum Tod der Patienten (s. "Überdosierung" ). Die Mehrheit der Dosierungsfehler beruhte auf Nichtentfernen eines alten Pflasters, obwohl ein neues Pflaster appliziert wurde, sodass gleichzeitig eine Behandlung mit mehreren Pflastern erfolgte. Patienten und Betreuungspersonen sollten demnach über die richtige Anwendung instruiert werden (s. "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Falls die Behandlung für mehr als 3 Tage unterbrochen worden ist, sollte sie mit dem Rivastigmin Patch Sandoz 5 wieder aufgenommen werden, um das Risiko allfälliger unerwünschter Reaktionen (z.B. schweres Erbrechen) zu verringern (s. «Dosisanpassung/Titration – Unterbrechung der Behandlung»). Es wurde ein Fall mit schwerem Erbrechen und Oesophagusruptur nach Wiederaufnahme der Therapie mit einer ungeeigneten Einzeldosis von 4.5 mg Rivastigmin in oraler Darreichungsform nach 8-wöchigem Unterbruch beschrieben.
  • +Falls die Behandlung für mehr als 3 Tage unterbrochen worden ist, sollte sie mit dem Rivastigmin Patch Sandoz 5 wieder aufgenommen werden, um das Risiko allfälliger unerwünschter Reaktionen (z.B. schweres Erbrechen) zu verringern (s. "Dosisanpassung/Titration – Unterbrechung der Behandlung" ). Es wurde ein Fall mit schwerem Erbrechen und Oesophagusruptur nach Wiederaufnahme der Therapie mit einer ungeeigneten Einzeldosis von 4.5 mg Rivastigmin in oraler Darreichungsform nach 8-wöchigem Unterbruch beschrieben.
  • -Gastrointestinale Beschwerden wie Nausea, Erbrechen und Diarrhöe sind dosisabhängig können zu Beginn der Behandlung und/oder bei Erhöhung der Dosis auftreten. Eine Besserung kann eventuell durch Reduzieren der Dosis erreicht werden. Patienten, die auf Grund von langanhaltender Diarrhöe und schwerem Erbrechen Anzeichen von Dehydration zeigen, sollten unverzüglich mit i.v. Lösungen behandelt werden. Die Dosis sollte reduziert werden und, falls nötig, sollte die Behandlung beendet werden, da eine Dehydration mit vielen schwerwiegenden Folgen assoziiert ist (s. «Unerwünschte Wirkungen»).
  • -In der klinischen Studie bei Patienten mit Parkinson-assoziierter Demenz kam es unter oralen Darreichungsformen Rivastigmin zu einem häufigeren Anstieg der Serum-Amylase und -Lipase als unter Placebo (s. «Unerwünschte Wirkungen»). Es gab keine Korrelation dieser Enzymerhöhungen mit klinischer Pankreatitis. Patienten sollten beim Auftreten von klinischen Beschwerden, die an eine Pankreatitis denken lassen, auf eine mögliche Erhöhung der Serum-Amylase und -Lipase kontrolliert werden.
  • +Gastrointestinale Beschwerden wie Nausea, Erbrechen und Diarrhöe sind dosisabhängig können zu Beginn der Behandlung und/oder bei Erhöhung der Dosis auftreten. Eine Besserung kann eventuell durch Reduzieren der Dosis erreicht werden. Patienten, die auf Grund von langanhaltender Diarrhöe und schwerem Erbrechen Anzeichen von Dehydration zeigen, sollten unverzüglich mit i.v. Lösungen behandelt werden. Die Dosis sollte reduziert werden und, falls nötig, sollte die Behandlung beendet werden, da eine Dehydration mit vielen schwerwiegenden Folgen assoziiert ist (s. "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • +In der klinischen Studie bei Patienten mit Parkinson-assoziierter Demenz kam es unter oralen Darreichungsformen Rivastigmin zu einem häufigeren Anstieg der Serum-Amylase und -Lipase als unter Placebo (s. "Unerwünschte Wirkungen" ). Es gab keine Korrelation dieser Enzymerhöhungen mit klinischer Pankreatitis. Patienten sollten beim Auftreten von klinischen Beschwerden, die an eine Pankreatitis denken lassen, auf eine mögliche Erhöhung der Serum-Amylase und -Lipase kontrolliert werden.
  • -·Patienten mit Sick-Sinus-Syndrom oder anderen Störungen des Reizleitungssystems (sinuatriale Blockierung, AV-Block) (s. «Unerwünschte Wirkungen»);
  • -·Patienten mit aktiver Gastritis, gastralen und/oder duodenalen Ulzera oder Patienten, die dafür prädisponiert sind, weil ihre Magensäureproduktion möglicherweise erhöht ist Eine cholinerge Stimulation kann die Magensäuresekretion fördern. Daher ist auch Vorsicht geboten bei der Kombination z.B. mit nichtsteroidalen Antiphlogistika oder Antirheumatika.
  • -·Patienten mit einer Prädisposition für Harnverhalt oder für Krampfanfälle, da Cholinomimetika zu einer Exazerbation dieser Erkrankungen führen können;
  • -·Patienten mit Asthma oder anderen obstruktiven Lungenerkrankungen in der Anamnese. Über die Behandlung von Patienten mit akutem Asthma bronchiale liegen keine Erfahrungen vor.
  • +-Patienten mit Sick-Sinus-Syndrom oder anderen Störungen des Reizleitungssystems (sinuatriale Blockierung, AV-Block) (s. "Unerwünschte Wirkungen" );
  • +-Patienten mit aktiver Gastritis, gastralen und/oder duodenalen Ulzera oder Patienten, die dafür prädisponiert sind, weil ihre Magensäureproduktion möglicherweise erhöht ist Eine cholinerge Stimulation kann die Magensäuresekretion fördern. Daher ist auch Vorsicht geboten bei der Kombination z.B. mit nichtsteroidalen Antiphlogistika oder Antirheumatika.
  • +-Patienten mit einer Prädisposition für Harnverhalt oder für Krampfanfälle, da Cholinomimetika zu einer Exazerbation dieser Erkrankungen führen können;
  • +-Patienten mit Asthma oder anderen obstruktiven Lungenerkrankungen in der Anamnese. Über die Behandlung von Patienten mit akutem Asthma bronchiale liegen keine Erfahrungen vor.
  • -Aufgrund ihrer pharmakologischen Wirkung können Cholinesterasehemmer eine vagotone Wirkung auf die Herzfrequenz ausüben. Rivastigmin kann deshalb zudem eine Bradykardie verursachen (siehe «Unerwünschte Wirkungen»), die auch einen Risikofaktor für das Auftreten einer Torsade de Pointes darstellt, vor allem bei Patienten mit weiteren Risikofaktoren. Bei Patienten mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung einer Torsade de Pointes ist besondere Vorsicht geboten. Hierzu zählen beispielsweise Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz, kürzlich zurückliegendem Myokardinfarkt, Bradyarrhythmien, Hypokaliämie oder Hypomagnesiämie, QT-Verlängerungen in der persönlichen oder familiären Vorgeschichte oder bei gleichzeitiger Anwendung mit Arzneimitteln, die bekannterweise eine QT-Verlängerung und/oder Torsade de Pointes hervorrufen können (s. «Interaktionen»). Bei Patienten mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung einer Torsade de Pointes ist daher bei Anwendung von Rivastigmin besondere Vorsicht geboten. Ggf. ist eine klinische Überwachung einschliesslich EKG-Kontrollen erforderlich.
  • +Aufgrund ihrer pharmakologischen Wirkung können Cholinesterasehemmer eine vagotone Wirkung auf die Herzfrequenz ausüben. Rivastigmin kann deshalb zudem eine Bradykardie verursachen (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ), die auch einen Risikofaktor für das Auftreten einer Torsade de Pointes darstellt, vor allem bei Patienten mit weiteren Risikofaktoren. Bei Patienten mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung einer Torsade de Pointes ist besondere Vorsicht geboten. Hierzu zählen beispielsweise Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz, kürzlich zurückliegendem Myokardinfarkt, Bradyarrhythmien, Hypokaliämie oder Hypomagnesiämie, QT-Verlängerungen in der persönlichen oder familiären Vorgeschichte oder bei gleichzeitiger Anwendung mit Arzneimitteln, die bekannterweise eine QT-Verlängerung und/oder Torsade de Pointes hervorrufen können (s. "Interaktionen" ). Bei Patienten mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung einer Torsade de Pointes ist daher bei Anwendung von Rivastigmin besondere Vorsicht geboten. Ggf. ist eine klinische Überwachung einschliesslich EKG-Kontrollen erforderlich.
  • -Mit Rivastigmin Patch Sandoz können milde bis mittelschwere Reaktionen an der Applikationsstelle der Haut entstehen (s. «Unerwünschte Wirkungen»). Diese Reaktionen sind per se kein sicheres Indiz für eine Sensibilisierung. Trotzdem kann der Gebrauch von Rivastigmin Patch Sandoz zu einer allergischen Kontaktdermatitis führen.
  • -Eine allergische Kontaktdermatitis sollte abgeklärt werden, wenn die Ausdehnung der Hautreaktion an der Applikationsstelle die Patch Grösse übersteigt, wenn eine ausgeprägte lokale Reaktion auftritt (z.B. zunehmendes Erythem, Ödem, Papel, Vesikel) und wenn sich die Symptome 48 Stunden nach Entfernung des Patches nicht signifikant bessert haben. In diesen Fällen soll die Behandlung unterbrochen und eine weitere Abklärung in die Wege geleitet werden (s. «Kontraindikationen»).
  • +Mit Rivastigmin Patch Sandoz können milde bis mittelschwere Reaktionen an der Applikationsstelle der Haut entstehen (s. "Unerwünschte Wirkungen" ). Diese Reaktionen sind per se kein sicheres Indiz für eine Sensibilisierung. Trotzdem kann der Gebrauch von Rivastigmin Patch Sandoz zu einer allergischen Kontaktdermatitis führen.
  • +Eine allergische Kontaktdermatitis sollte abgeklärt werden, wenn die Ausdehnung der Hautreaktion an der Applikationsstelle die Patch Grösse übersteigt, wenn eine ausgeprägte lokale Reaktion auftritt (z.B. zunehmendes Erythem, Ödem, Papel, Vesikel) und wenn sich die Symptome 48 Stunden nach Entfernung des Patches nicht signifikant bessert haben. In diesen Fällen soll die Behandlung unterbrochen und eine weitere Abklärung in die Wege geleitet werden (s. "Kontraindikationen" ).
  • -Es ist möglich, dass durch Rivastigmin Patch Sandoz sensibilisierte Patienten Rivastigmin in keiner Darreichungsform vertragen. Es existieren isolierte Berichte nach Markteinführung über Patienten, die unabhängig von der Art der Anwendung von Rivastigmin (oral oder transdermal) eine disseminierte allergische Dermatitis zeigten. In diesen Fällen soll die Behandlung dauerhaft abgebrochen werden. Dies gilt für alle Rivastigmin-Darreichungsformen (s. «Kontraindikationen»).
  • +Es ist möglich, dass durch Rivastigmin Patch Sandoz sensibilisierte Patienten Rivastigmin in keiner Darreichungsform vertragen. Es existieren isolierte Berichte nach Markteinführung über Patienten, die unabhängig von der Art der Anwendung von Rivastigmin (oral oder transdermal) eine disseminierte allergische Dermatitis zeigten. In diesen Fällen soll die Behandlung dauerhaft abgebrochen werden. Dies gilt für alle Rivastigmin-Darreichungsformen (s. "Kontraindikationen" ).
  • -Niedriges Körpergewicht: Patienten mit einem Körpergewicht von weniger als 50 kg haben häufiger unerwünschte Wirkungen und brechen die Behandlung eher wegen unerwünschten Wirkungen ab. Diese Patienten sollten vorsichtig titriert und auf unerwünschte Wirkungen hin (z.B. starke Übelkeit oder Erbrechen) überwacht werden. Falls solche unerwünschten Wirkungen auftreten, sollte eine Dosisreduktion in Betracht gezogen werden (s. «Dosierung/Anwendung»).
  • -Leberinsuffizienz: Bei Patienten mit klinisch signifikanter Leberinsuffizienz (Child-Pugh Score ≥5) können häufiger unerwünschte Wirkungen auftreten. Bei der Dosisanpassung soll die individuelle Verträglichkeit sorgfältig überwacht werden (s. «Dosierung/Anwendung»). Empfehlungen zur Dosiserhöhung nach individueller Verträglichkeit sollten genau befolgt werden. Bei einer Dosiserhöhung ist bei diesen Patienten besondere Vorsicht geboten (s. «Dosierung/Anwendung» und «Pharmakokinetik»). Diese Patienten sind zudem regelmässig auf eine Verschlechterung ihrer Lebererkrankung hin zu überwachen. Zu Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh Klasse C Score 10-15) liegen keine Daten vor (s. «Kontraindikationen»).
  • +Niedriges Körpergewicht: Patienten mit einem Körpergewicht von weniger als 50 kg haben häufiger unerwünschte Wirkungen und brechen die Behandlung eher wegen unerwünschten Wirkungen ab. Diese Patienten sollten vorsichtig titriert und auf unerwünschte Wirkungen hin (z.B. starke Übelkeit oder Erbrechen) überwacht werden. Falls solche unerwünschten Wirkungen auftreten, sollte eine Dosisreduktion in Betracht gezogen werden (s. "Dosierung/Anwendung" ).
  • +Leberinsuffizienz: Bei Patienten mit klinisch signifikanter Leberinsuffizienz (Child-Pugh Score ≥5) können häufiger unerwünschte Wirkungen auftreten. Bei der Dosisanpassung soll die individuelle Verträglichkeit sorgfältig überwacht werden (s. "Dosierung/Anwendung" ). Empfehlungen zur Dosiserhöhung nach individueller Verträglichkeit sollten genau befolgt werden. Bei einer Dosiserhöhung ist bei diesen Patienten besondere Vorsicht geboten (s.  "Dosierung/Anwendung" und "Pharmakokinetik" ). Diese Patienten sind zudem regelmässig auf eine Verschlechterung ihrer Lebererkrankung hin zu überwachen. Zu Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh Klasse C Score 10-15) liegen keine Daten vor (s. "Kontraindikationen" ).
  • -Als Cholinesteraseinhibitor könnte Rivastigmin während einer Anästhesie die Wirkung von Muskelrelaxanzien vom Succinylcholintyp verstärken (s. «Warnhinweise und Vorsichtmassnahmen»).
  • +Als Cholinesteraseinhibitor könnte Rivastigmin während einer Anästhesie die Wirkung von Muskelrelaxanzien vom Succinylcholintyp verstärken (s. "Warnhinweise und Vorsichtmassnahmen" ).
  • -Vorsicht ist geboten, wenn Rivastigmin in Kombination mit anderen Arzneimitteln angewendet wird, die bekannterweise das QT-Intervall verlängern (darunter u.a. Klasse I und Klasse III Antiarrhythmika (u.a. Chinidin und Amiodaron), Phenothiazine (z.B. Chlorpromazin), Benzamide (z.B. Sulpirid, Tiaprid), Haloperidol, Pimozid, Droperidol, trizyklische Antidepressiva, Citalopram, Methadon, Cisaprid, Diphemanil, Halofantrin , Mizolastin, Pentamidin, Moxifloxacin, Erythromycin) und/oder eine Bradykardie auslösen können. Zudem ist ggf. eine klinische Überwachung erforderlich (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Vorsicht ist geboten, wenn Rivastigmin in Kombination mit anderen Arzneimitteln angewendet wird, die bekannterweise das QT-Intervall verlängern (darunter u.a. Klasse I und Klasse III Antiarrhythmika (u.a. Chinidin und Amiodaron), Phenothiazine (z.B. Chlorpromazin), Benzamide (z.B. Sulpirid, Tiaprid), Haloperidol, Pimozid, Droperidol, trizyklische Antidepressiva, Citalopram, Methadon, Cisaprid, Diphemanil, Halofantrin , Mizolastin, Pentamidin, Moxifloxacin, Erythromycin) und/oder eine Bradykardie auslösen können. Zudem ist ggf. eine klinische Überwachung erforderlich (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Eine populationspharmakokinetische Analyse zeigte, dass Nikotin die orale Clearance von Rivastigmin als Kapsel zum Einnehmen in Dosen von bis zu 12 mg/Tag bei Patienten mit Alzheimer-Demenz um 23% erhöht (n=75 Raucher und 549 Nichtraucher).
  • +Eine populationspharmakokinetische Analyse zeigte, dass Nikotin die orale Clearance von Rivastigmin als Kapsel zum Einnehmen in Dosen von bis zu 12 mg/Tag bei Patienten mit Alzheimer-Demenz um 23% erhöht (n=75 Raucher und 549 Nichtraucher).
  • -Bei trächtigen Tieren überwinden Rivastigmin und/oder Metaboliten die Plazenta. Es ist nicht bekannt, ob dies auch beim Menschen der Fall ist. In tierexperimentellen Untersuchungen mit oraler Applikation erwies sich Rivastigmin als nicht teratogen (s. «Präklinische Daten»). Die Sicherheit von Rivastigmin während der Schwangerschaft ist beim Menschen jedoch nicht ausreichend belegt. Das Präparat darf nicht während der Schwangerschaft angewendet werden, es sei denn der Nutzen für die Mutter überwiegt eindeutig das potenzielle Risiko für den Fötus.
  • +Bei trächtigen Tieren überwinden Rivastigmin und/oder Metaboliten die Plazenta. Es ist nicht bekannt, ob dies auch beim Menschen der Fall ist. In tierexperimentellen Untersuchungen mit oraler Applikation erwies sich Rivastigmin als nicht teratogen (s. "Präklinische Daten" ). Die Sicherheit von Rivastigmin während der Schwangerschaft ist beim Menschen jedoch nicht ausreichend belegt. Das Präparat darf nicht während der Schwangerschaft angewendet werden, es sei denn der Nutzen für die Mutter überwiegt eindeutig das potenzielle Risiko für den Fötus.
  • -Bei männlichen und weiblichen Ratten hatte Rivastigmin keine unerwünschten Auswirkungen auf die Fertilität oder die reproduktive Leistung der Elterngeneration oder von deren Nachkommen (s. «Präklinische Daten»). Es liegen keine Informationen über die Auswirkungen von Rivastigmin auf die Fertilität beim Menschen vor.
  • +Bei männlichen und weiblichen Ratten hatte Rivastigmin keine unerwünschten Auswirkungen auf die Fertilität oder die reproduktive Leistung der Elterngeneration oder von deren Nachkommen (s. "Präklinische Daten" ). Es liegen keine Informationen über die Auswirkungen von Rivastigmin auf die Fertilität beim Menschen vor.
  • -In den vier folgenden Abschnitten werden die unerwünschten Wirkungen für Rivastigmin Patch Sandoz und die oralen Rivastigmin Darreichungsformen in den Indikationen Alzheimer Demenz (AD) und Demenz bei Parkinson-Krankheit (PD) beschrieben, die jeweils in klinischen Studien oder nach der Marktzulassung berichtet wurden.
  • +In den vier folgenden Abschnitten werden die unerwünschten Wirkungen für Rivastigmin Patch Sandoz und die oralen Rivastigmin Darreichungsformen in den Indikationen Alzheimer Demenz (AD) und Demenz bei Parkinson-Krankheit (PD) beschrieben, die jeweils in klinischen Studien oder nach der Marktzulassung berichtet wurden.
  • -«Sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100, <1/10), «gelegentlich» (≥1/1000, <1/100), «selten» (≥1/10'000, <1/1000), «sehr selten» (<1/10'000 inklusive vereinzelter Meldungen) und nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
  • +"Sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100, <1/10), "gelegentlich" (≥1/1000, <1/100), "selten" (≥1/10'000, <1/1000), "sehr selten" (<1/10'000 inklusive vereinzelter Meldungen) und nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
  • -Infektionen und parasitäre Erkrankungen
  • -Häufig Harnwegsinfektion
  • -Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
  • -Häufig Verminderter Appetit
  • -Gelegentlich Dehydratation
  • +Infektionen und parasitäre
  • +Erkrankungen
  • +Häufig Harnwegsinfektion
  • +Stoffwechsel- und Ernährungsstörunge
  • +n
  • +Häufig Verminderter Appetit
  • +Gelegentlich Dehydratation
  • -Häufig Angst, Depression, Schlaflosigkeit
  • -Gelegentlich Agitiertheit, Delirium, Halluzinationen, Aggression
  • -Nicht bekannt Ruhelosigkeit*, Albträume*
  • +Häufig Angst, Depression, Schlaflosigkeit
  • +Gelegentlich Agitiertheit, Delirium, Halluzinationen, Aggression
  • +Nicht bekannt Ruhelosigkeit*, Albträume*
  • -Häufig Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Somnolenz**
  • -Gelegentlich Schlaganfall, Synkope, psychomotorische Hyperaktivität
  • -Sehr selten Extrapyramidale Symptome
  • -Nicht bekannt Krampfanfall*, Tremor*
  • +Häufig Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Somnolenz**
  • +Gelegentlich Schlaganfall, Synkope, psychomotorische Hyperaktivität
  • +Sehr selten Extrapyramidale Symptome
  • +Nicht bekannt Krampfanfall*, Tremor*
  • -Gelegentlich Herzrhythmusstörungen (z.B. Bradykardie, supraventrikuläre Extrasystolen)
  • -Nicht bekannt Tachykardie*, AV-Block*, Vorhofflimmern*, Sick Sinus Syndrom*
  • +Gelegentlich Herzrhythmusstörungen (z.B. Bradykardie, supraventrikuläre
  • + Extrasystolen)
  • +Nicht bekannt Tachykardie*, AV-Block*, Vorhofflimmern*, Sick Sinus Syndrom*
  • -Nicht bekannt Hypertonie*
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • -Häufig Erbrechen, Übelkeit, Diarrhö, Verdauungsstörungen, Abdominalschmerz
  • -Gelegentlich Magengeschwür, Gastrointestinalblutung (z.B. hämorrhagische Duodenitis)
  • -Nicht bekannt Pankreatitis*
  • +Nicht bekannt Hypertonie*
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltra
  • +kts
  • +Häufig Erbrechen, Übelkeit, Diarrhö, Verdauungsstörungen,
  • + Abdominalschmerz
  • +Gelegentlich Magengeschwür, Gastrointestinalblutung (z.B. hämorrhagische
  • + Duodenitis)
  • +Nicht bekannt Pankreatitis*
  • -Nicht bekannt Hepatitis*, abnormale Leberfunktionstests*
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
  • -Gelegentlich vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrose)
  • -Nicht bekannt Pruritus*, Hautausschlag*, Erythem*, Urtikaria*, Blasenbildung*, allergische Dermatitis (disseminiert)*
  • +Nicht bekannt Hepatitis*, abnormale Leberfunktionstests*
  • +Erkrankungen der Haut und des
  • +Unterhautgewebes
  • +Gelegentlich vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrose)
  • +Nicht bekannt Pruritus*, Hautausschlag*, Erythem*, Urtikaria*,
  • + Blasenbildung*, allergische Dermatitis (disseminiert)*
  • -Häufig Harninkontinenz
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • -Sehr häufig Reaktionen an der Applikationsstelle (Erythem, Pruritus, Ödem)***, Kontaktdermatitis***
  • -Häufig Müdigkeit, Asthenie
  • -Gelegentlich Unwohlsein
  • -Selten Stürze
  • -Nicht bekannt Überempfindlichkeitsreaktionen an der Applikationsstelle*
  • +Häufig Harninkontinenz
  • +Allgemeine Erkrankungen und
  • +Beschwerden am Verabreichungsort
  • +Sehr häufig Reaktionen an der Applikationsstelle (Erythem, Pruritus,
  • + Ödem)***, Kontaktdermatitis***
  • +Häufig Müdigkeit, Asthenie
  • +Gelegentlich Unwohlsein
  • +Selten Stürze
  • +Nicht bekannt Überempfindlichkeitsreaktionen an der Applikationsstelle*
  • -Häufig Gewichtsverlust
  • +Häufig Gewichtsverlust
  • -* Berichtet nach Marktzulassung für alle Darreichungsformen von Rivastigmin.
  • -** Häufig wurde in einer 24-wöchigen kontrollierten Studie an chinesischen Patienten mit Alzheimer Demenz unter Rivastigmin Patch Sandoz über Somnolenz berichtet. Dagegen trat Somnolenz in der Gesamtpopulation gelegentlich auf.
  • -*** Sehr häufig wurde in einer 24-wöchigen kontrollierten Studie an japanischen Patienten mit Alzheimer Demenz unter Rivastigmin Patch Sandoz über Erytheme an der Applikationsstelle, Ödeme an der Applikationsstelle, Pruritus an der Applikationsstelle und Kontaktdermatitis berichtet. Dagegen traten Reaktionen an der Applikationsstelle in der Gesamtpopulation häufig und Kontaktdermatitis gelegentlich auf.
  • -2) Behandlung der Alzheimer Demenz: Unerwünschte Wirkungen unter oralen Rivastigmin Darreichungsformen
  • + 
  • +* Berichtet nach Marktzulassung für alle Darreichungsformen von Rivastigmin.
  • +** Häufig wurde in einer 24-wöchigen kontrollierten Studie an chinesischen Patienten mit Alzheimer Demenz unter Rivastigmin Patch Sandoz über Somnolenz berichtet. Dagegen trat Somnolenz in der Gesamtpopulation gelegentlich auf.
  • +*** Sehr häufig wurde in einer 24-wöchigen kontrollierten Studie an japanischen Patienten mit Alzheimer Demenz unter Rivastigmin Patch Sandoz über Erytheme an der Applikationsstelle, Ödeme an der Applikationsstelle, Pruritus an der Applikationsstelle und Kontaktdermatitis berichtet. Dagegen traten Reaktionen an der Applikationsstelle in der Gesamtpopulation häufig und Kontaktdermatitis gelegentlich auf.
  • +2) Behandlung der Alzheimer Demenz: Unerwünschte Wirkungen unter oralen Rivastigmin Darreichungsformen
  • -Infektionen und parasitäre Erkrankungen
  • -Sehr selten Harnwegsinfektion
  • -Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
  • -Sehr häufig Verminderter Appetit (11%)
  • +Infektionen und parasitäre
  • +Erkrankungen
  • +Sehr selten Harnwegsinfektion
  • +Stoffwechsel- und Ernährungsstörunge
  • +n
  • +Sehr häufig Verminderter Appetit (11%)
  • -Häufig Agitiertheit, Verwirrtheit, Albträume
  • -Gelegentlich Schlaflosigkeit, Depression
  • -Sehr selten Halluzinationen
  • +Häufig Agitiertheit, Verwirrtheit, Albträume
  • +Gelegentlich Schlaflosigkeit, Depression
  • +Sehr selten Halluzinationen
  • -Sehr häufig Schwindelgefühl (19%)
  • -Häufig Tremor
  • -Selten Krampfanfälle
  • +Sehr häufig Schwindelgefühl (19%)
  • +Häufig Tremor
  • +Selten Krampfanfälle
  • -Selten Angina pectoris, Myokardinfarkt
  • -Sehr selten Herzrhythmusstörungen (z.B. Bradykardie, Atrio-ventrikulärer Block, Vorhofflimmern und Tachykardie)
  • +Selten Angina pectoris, Myokardinfarkt
  • +Sehr selten Herzrhythmusstörungen (z.B. Bradykardie, Atrio-ventrikulärer
  • + Block, Vorhofflimmern und Tachykardie)
  • -Sehr selten Hypertonie
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • -Sehr häufig Übelkeit (38%), Erbrechen (23%), Diarrhö (15%)
  • -Selten Magen-Darm-Ulzera
  • -Sehr selten Gastrointestinalblutung, Pankreatitis, schweres Erbrechen assoziiert mit Ösophagusruptur
  • +Sehr selten Hypertonie
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltra
  • +kts
  • +Sehr häufig Übelkeit (38%), Erbrechen (23%), Diarrhö (15%)
  • +Selten Magen-Darm-Ulzera
  • +Sehr selten Gastrointestinalblutung, Pankreatitis, schweres Erbrechen
  • + assoziiert mit Ösophagusruptur
  • -Gelegentlich Veränderte Leberfunktionswerte
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
  • -Häufig vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrose)
  • -Selten Pruritus, Hautausschlag
  • -Sehr selten Stevens-Johnson Syndrom (Einzelfall)*
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • -Häufig Unwohlsein
  • -Gelegentlich Unfallverletzungen
  • +Gelegentlich Veränderte Leberfunktionswerte
  • +Erkrankungen der Haut und des
  • +Unterhautgewebes
  • +Häufig vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrose)
  • +Selten Pruritus, Hautausschlag
  • +Sehr selten Stevens-Johnson Syndrom (Einzelfall)*
  • +Allgemeine Erkrankungen und
  • +Beschwerden am Verabreichungsort
  • +Häufig Unwohlsein
  • +Gelegentlich Unfallverletzungen
  • -* Stevens-Johnson Syndrom wurde bei einem Patienten beobachtet, der mit mehreren anderen Arzneimitteln gleichzeitig zusammen mit Rivastigmin behandelt wurde.
  • -3) Behandlung der Demenz bei der Parkinson-Krankheit: Unerwünschte Wirkungen unter oralen Rivastigmin Darreichungsformen
  • + 
  • +* Stevens-Johnson Syndrom wurde bei einem Patienten beobachtet, der mit mehreren anderen Arzneimitteln gleichzeitig zusammen mit Rivastigmin behandelt wurde.
  • +3) Behandlung der Demenz bei der Parkinson-Krankheit: Unerwünschte Wirkungen unter oralen Rivastigmin Darreichungsformen
  • -Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
  • -Häufig Dehydratation
  • +Stoffwechsel- und Ernährungsstöru
  • +ngen
  • +Häufig Dehydratation
  • -Häufig Ruhelosigkeit
  • +Häufig Ruhelosigkeit
  • -Sehr häufig Tremor (22.8%)
  • -Häufig Verschlechterung der Parkinson-Krankheit, Bradykinesie, Dyskinesie, Cogwheel Rigidität, Hypokinese, Parkinsonismus
  • -Gelegentlich Dystonie
  • +Sehr häufig Tremor (22.8%)
  • +Häufig Verschlechterung der Parkinson-Krankheit, Bradykinesie,
  • + Dyskinesie, Cogwheel Rigidität, Hypokinese, Parkinsonismus
  • +Gelegentlich Dystonie
  • -Häufig Bradykardie
  • -Gelegentlich AV-Block, Vorhofflimmern
  • +Häufig Bradykardie
  • +Gelegentlich AV-Block, Vorhofflimmern
  • -Häufig Hypertonie, Hypotonie
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • -Sehr häufig Übelkeit (38.4%), Erbrechen (16.6%)
  • -Häufig Hypersekretion der Speicheldrüse
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
  • -Häufig Vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrose)
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • -Sehr häufig Sturz
  • -Häufig Gangstörung
  • +Häufig Hypertonie, Hypotonie
  • +Erkrankungen des Gastrointestinal
  • +trakts
  • +Sehr häufig Übelkeit (38.4%), Erbrechen (16.6%)
  • +Häufig Hypersekretion der Speicheldrüse
  • +Erkrankungen der Haut und des
  • +Unterhautgewebes
  • +Häufig Vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrose)
  • +Allgemeine Erkrankungen und
  • +Beschwerden am Verabreichungsort
  • +Sehr häufig Sturz
  • +Häufig Gangstörung
  • + 
  • +
  • -Im Folgenden sind die unerwünschten Wirkungen aufgelistet, die in einer randomisierten 76- wöchigen offenen Studie (B2315) mit 288 Patienten mit Demenz assoziiert mit Parkinson-Krankheit unter Rivastigmin Patch Sandoz berichtet wurden.
  • +Im Folgenden sind die unerwünschten Wirkungen aufgelistet, die in einer randomisierten 76- wöchigen offenen Studie (B2315) mit 288 Patienten mit Demenz assoziiert mit Parkinson-Krankheit unter Rivastigmin Patch Sandoz berichtet wurden.
  • -Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
  • -Häufig Dehydratation
  • +Stoffwechsel- und Ernährungsstörunge
  • +n
  • +Häufig Dehydratation
  • -Häufig Agitiertheit, Aggression, visuelle Halluzinationen
  • +Häufig Agitiertheit, Aggression, visuelle Halluzinationen
  • -Häufig Tremor, Hypokinese, Bradykinesie, Cogwheel Rigidität, Dyskinesie, Verschlechterung Parkinson-Krankheit
  • +Häufig Tremor, Hypokinese, Bradykinesie, Cogwheel Rigidität,
  • + Dyskinesie, Verschlechterung Parkinson-Krankheit
  • -Häufig Hypertonie
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • -Sehr häufig Sturz (11.8%)
  • -Häufig Pruritus, Irritationen, Hautausschlag, Gangstörung
  • +Häufig Hypertonie
  • +Allgemeine Erkrankungen und
  • +Beschwerden am Verabreichungsort
  • +Sehr häufig Sturz (11.8%)
  • +Häufig Pruritus, Irritationen, Hautausschlag, Gangstörung
  • + 
  • +
  • -In der aktiv-kontrollierten 48-wöchigen klinischen Studie D2340 wurden die Hautreaktionen unter Rivastigmin Patch Sandoz 10 und Rivastigmin Patch Sandoz 15 bei der Behandlung von insgesamt 567 Patienten mit milder bis moderater Alzheimer Demenz untersucht. Diese wurden anhand von Patienten- oder Pflegepersonalmeldungen erfasst. Die am häufigsten berichteten Hautreaktionen während den ersten 24 Wochen der doppelblinden Periode mit Rivastigmin Patch Sandoz 15 bzw. mit Rivastigmin Patch Sandoz 10 waren Erythem (5.7% vs. 4.6%) und Pruritus (3.6% vs. 2.8%). Diese Prozentzahlen nahmen bei beiden Behandlungsgruppen, Rivastigmin Patch Sandoz 15 und Rivastigmin Patch Sandoz 10, mit der Zeit (> 24 Wochen) ab: Erythem (0.8% vs. 1.6%) und Pruritus (0.4% vs. 1.2%).
  • +In der aktiv-kontrollierten 48-wöchigen klinischen Studie D2340 wurden die Hautreaktionen unter Rivastigmin Patch Sandoz 10 und Rivastigmin Patch Sandoz 15 bei der Behandlung von insgesamt 567 Patienten mit milder bis moderater Alzheimer Demenz untersucht. Diese wurden anhand von Patienten- oder Pflegepersonalmeldungen erfasst. Die am häufigsten berichteten Hautreaktionen während den ersten 24 Wochen der doppelblinden Periode mit Rivastigmin Patch Sandoz 15 bzw. mit Rivastigmin Patch Sandoz 10 waren Erythem (5.7% vs. 4.6%) und Pruritus (3.6% vs. 2.8%). Diese Prozentzahlen nahmen bei beiden Behandlungsgruppen, Rivastigmin Patch Sandoz 15 und Rivastigmin Patch Sandoz 10, mit der Zeit (> 24 Wochen) ab: Erythem (0.8% vs. 1.6%) und Pruritus (0.4% vs. 1.2%).
  • -Fälle von Hautreizungen wurden separat auf einer vom Ermittler bewerteten Hautirritationsskala erfasst. Wenn Hautreizungen beobachtet wurden, waren sie vorwiegend mild oder mittelstark ausgeprägt. Als schwer wurden Hautreizungen bewertet bei ≤2.2% der mit Rivastigmin Patch Sandoz behandelten Patienten in einer doppelblinden, kontrollierten Studie und bei ≤3.7% der mit Rivastigmin Patch Sandoz behandelten Patienten in einer doppelblinden kontrollierten Studie bei japanischen Patienten (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Fälle von Hautreizungen wurden separat auf einer vom Ermittler bewerteten Hautirritationsskala erfasst. Wenn Hautreizungen beobachtet wurden, waren sie vorwiegend mild oder mittelstark ausgeprägt. Als schwer wurden Hautreizungen bewertet bei ≤2.2% der mit Rivastigmin Patch Sandoz behandelten Patienten in einer doppelblinden, kontrollierten Studie und bei ≤3.7% der mit Rivastigmin Patch Sandoz behandelten Patienten in einer doppelblinden kontrollierten Studie bei japanischen Patienten (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Da Rivastigmin eine Plasmahalbwertszeit von etwa 3.4 h hat und die Acetylcholinesterase während etwa 9 h hemmt, wird für den Fall einer asymptomatischen Überdosierung empfohlen, alle Rivastigmin Pflaster zu entfernen und in den folgenden 24 h keine weiteren Pflaster zu applizieren. Bei Überdosierung mit schwerer Übelkeit und Erbrechen ist die Gabe von Antiemetika zu erwägen. Andere unerwünschten Wirkungen sollten, falls notwendig, symptomatisch behandelt werden.
  • -Bei massiver Überdosierung kann Atropin verabreicht werden. Initial wird Atropinsulfat 0.03 mg/kg i.v. empfohlen; weitere Dosen sollten nach der klinischen Reaktion bemessen werden. Die Verwendung von Scopolamin als Antidot ist nicht zu empfehlen.
  • +Da Rivastigmin eine Plasmahalbwertszeit von etwa 3.4 h hat und die Acetylcholinesterase während etwa 9 h hemmt, wird für den Fall einer asymptomatischen Überdosierung empfohlen, alle Rivastigmin Pflaster zu entfernen und in den folgenden 24 h keine weiteren Pflaster zu applizieren. Bei Überdosierung mit schwerer Übelkeit und Erbrechen ist die Gabe von Antiemetika zu erwägen. Andere unerwünschten Wirkungen sollten, falls notwendig, symptomatisch behandelt werden.
  • +Bei massiver Überdosierung kann Atropin verabreicht werden. Initial wird Atropinsulfat 0.03 mg/kg i.v. empfohlen; weitere Dosen sollten nach der klinischen Reaktion bemessen werden. Die Verwendung von Scopolamin als Antidot ist nicht zu empfehlen.
  • -Rivastigmin geht mit seinen Zielenzymen eine kovalente Bindung ein, wodurch die Enzyme vorübergehend inaktiviert werden. In einer Studie mit gesunden jungen männlichen Freiwilligen setzte eine orale Dosis von 3.0 mg die Acetylcholinesterase-(AChE)-Aktivität im Liquor innerhalb der ersten 1.5 h nach Einnahme um etwa 40% herab. Etwa 9 h nach Erreichen des maximalen Hemmeffektes kehrte die Aktivität des Enzyms auf den Ausgangswert zurück. Die Butyrylcholinesterase-(BuChE)-Aktivität im Liquor wurde bei gesunden jungen freiwilligen Männern vorübergehend gehemmt, die Hemmung hielt aber nur 3.6 h an. Bei Patienten mit Alzheimer-Erkrankung (AD) war die Hemmung der Acetylcholinesterase im Liquor durch Rivastigmin bis zur höchsten untersuchten Dosis von 2x6 mg/d dosisabhängig. Die Hemmung der BuChE-Aktivität im Liquor von Alzheimer-Patienten war ähnlich derjenigen der AChE. Nach Gabe von 2x6 mg/d nahm die Aktivität gegenüber dem Ausgangswert um mehr als 60% ab. Die Wirkung von Rivastigmin auf die Aktivität von AChE und BuChE im Liquor hielt auch nach 12-monatiger Gabe, der längsten untersuchten Zeitdauer, noch an. Es fanden sich statistisch signifikante Korrelationen zwischen dem Ausmass der AChE- und BuChE-Hemmung durch Rivastigmin im Liquor und den Veränderungen der in verschiedenen Teiltesten gemessenen kognitiven Performance von Alzheimer-Patienten. Allerdings korrelierte nur die BuChE-Hemmung im Liquor konsistent und signifikant mit Verbesserungen in den Teiltests zu Geschwindigkeit, Aufmerksamkeit und Gedächtnis.
  • +Rivastigmin geht mit seinen Zielenzymen eine kovalente Bindung ein, wodurch die Enzyme vorübergehend inaktiviert werden. In einer Studie mit gesunden jungen männlichen Freiwilligen setzte eine orale Dosis von 3.0 mg die Acetylcholinesterase-(AChE)-Aktivität im Liquor innerhalb der ersten 1.5 h nach Einnahme um etwa 40% herab. Etwa 9 h nach Erreichen des maximalen Hemmeffektes kehrte die Aktivität des Enzyms auf den Ausgangswert zurück. Die Butyrylcholinesterase-(BuChE)-Aktivität im Liquor wurde bei gesunden jungen freiwilligen Männern vorübergehend gehemmt, die Hemmung hielt aber nur 3.6 h an. Bei Patienten mit Alzheimer-Erkrankung (AD) war die Hemmung der Acetylcholinesterase im Liquor durch Rivastigmin bis zur höchsten untersuchten Dosis von 2x6 mg/d dosisabhängig. Die Hemmung der BuChE-Aktivität im Liquor von Alzheimer-Patienten war ähnlich derjenigen der AChE. Nach Gabe von 2x6 mg/d nahm die Aktivität gegenüber dem Ausgangswert um mehr als 60% ab. Die Wirkung von Rivastigmin auf die Aktivität von AChE und BuChE im Liquor hielt auch nach 12-monatiger Gabe, der längsten untersuchten Zeitdauer, noch an. Es fanden sich statistisch signifikante Korrelationen zwischen dem Ausmass der AChE- und BuChE-Hemmung durch Rivastigmin im Liquor und den Veränderungen der in verschiedenen Teiltesten gemessenen kognitiven Performance von Alzheimer-Patienten. Allerdings korrelierte nur die BuChE-Hemmung im Liquor konsistent und signifikant mit Verbesserungen in den Teiltests zu Geschwindigkeit, Aufmerksamkeit und Gedächtnis.
  • -Die Wirksamkeit von Rivastigmin Patch Sandoz bei der Behandlung der Alzheimer-Krankheit wurde in einer 24-wöchigen, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Studie (ENA713D2320:24) und während der anschliessenden «open-label extension»-Phase gezeigt, sowie in einer 48-wöchigen doppelblinden, aktiv-kontrollierten Studie (ENA713D2340).
  • +Die Wirksamkeit von Rivastigmin Patch Sandoz bei der Behandlung der Alzheimer-Krankheit wurde in einer 24-wöchigen, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Studie (ENA713D2320:24) und während der anschliessenden "open-label extension" -Phase gezeigt, sowie in einer 48-wöchigen doppelblinden, aktiv-kontrollierten Studie (ENA713D2340).
  • -Tabelle 3: 24-Wochen-Ergebnisse für die drei Bewertungsinstrumente bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Alzheimer-Demenz
  • - Rivastigmin Patch Sandoz 10 Rivastigmin Kapsel 12 mg/d Placebo
  • -ITT-LOCF Population n = 251 n = 256 n = 282
  • -ADAS-Cog (n = 248) (n = 253) (n = 281)
  • -Mittlere Baseline ± Standardabweichung (SD) 27.0 ± 10.3 27.9 ± 9.4 28.6 ± 9.9
  • -Mittlere Änderung in Woche 24 ± SD -0.6 ± 6.4 -0.6 ± 6.2 1.0 ± 6.8
  • -p-Wert versus Placebo 0.005*1 0.003*1
  • -ADCS-CGIC (n = 248) (n = 253) (n = 278)
  • -Mittlerer Wert ± SD 3.9 ± 1.20 3.9 ± 1.25 4.2 ± 1.26
  • -p-Wert versus Placebo 0.010*2 0.009*2
  • -ADCS-ADL (n = 247) (n = 254) (n = 281)
  • -Mittlere Baseline ± SD 50.1 ± 16.3 49.3 ± 15.8 49.2 ± 16.0
  • -Mittlere Änderung in Woche 24 ± SD -0.1 ± 9.1 -0.5 ± 9.5 -2.3 ± 9.4
  • -p-Wert versus Placebo 0.013*1 0.039*1
  • +Tabelle 3: 24-Wochen-Ergebnisse für die drei Bewertungsinstrumente bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Alzheimer-Demenz
  • + Rivastigmin Patch RivastigminKapsel12 Placebo
  • + Sandoz 10 mg/d
  • +ITT-LOCF Population n = 251 n = 256 n = 282
  • +ADAS-Cog (n = 248) (n = 253) (n = 281)
  • +Mittlere Baseline± 27.0 ± 10.3 27.9 ± 9.4 28.6 ± 9.9
  • +Standardabweichung (SD)
  • +Mittlere Änderungin Woche 24 -0.6 ± 6.4 -0.6 ± 6.2 1.0 ± 6.8
  • +± SD
  • +p-Wert versus Placebo 0.005*1 0.003*1
  • +ADCS-CGIC (n = 248) (n = 253) (n = 278)
  • +Mittlerer Wert ± SD 3.9 ± 1.20 3.9 ± 1.25 4.2 ± 1.26
  • +p-Wert versus Placebo 0.010*2 0.009*2
  • +ADCS-ADL (n = 247) (n = 254) (n = 281)
  • +Mittlere Baseline ± SD 50.1 ± 16.3 49.3 ± 15.8 49.2 ± 16.0
  • +Mittlere Änderungin Woche 24 -0.1 ± 9.1 -0.5 ± 9.5 -2.3 ± 9.4
  • +± SD
  • +p-Wert versus Placebo 0.013*1 0.039*1
  • + 
  • -In einer Studie über 24 Wochen zeigten 17.4% der mit Rivastigmin Patch Sandoz 10, 19.0% der mit Rivastigmin Kapseln (12 mg/d) und 10.5% der mit Placebo behandelten Patienten klinisch relevantes Ansprechen auf die Behandlung (vergl. Tabelle 4). Klinisch relevante Änderungen wurden a priori als eine Verbesserung um mindestens vier Punkte im ADAS-cog, dabei gleichzeitig keine Verschlechterung auf der Skala ADCS-CGIC und auf der Skala ADCS-ADL definiert.
  • -Tabelle 4
  • - Patienten mit klinisch signifikantem Ansprechen (%) nach 24 Wochen
  • - Rivastigmin Patch Sandoz 10 Rivastigmin Kapsel 12 mg/d Placebo
  • -Verbesserung um mind. 4 Punkte im ADAS-Cog ohne Verschlechterung im ADCS-CGIC und ADCS-ADL 17.4* 19.0** 10.5
  • +In einer Studie über 24 Wochen zeigten 17.4% der mit Rivastigmin Patch Sandoz 10, 19.0% der mit Rivastigmin Kapseln (12 mg/d) und 10.5% der mit Placebo behandelten Patienten klinisch relevantes Ansprechen auf die Behandlung (vergl. Tabelle 4). Klinisch relevante Änderungen wurden a priori als eine Verbesserung um mindestens vier Punkte im ADAS-cog, dabei gleichzeitig keine Verschlechterung auf der Skala ADCS-CGIC und auf der Skala ADCS-ADL definiert.
  • +Tabelle 4
  • + Patienten mit klinisch
  • + signifikantemAnsprechen
  • + (%) nach 24 Wochen
  • + Rivastigmin Patch Sandoz 10 Rivastigmin Kapsel12 Placebo
  • + mg/d
  • +Verbesserung um mind. 4 17.4* 19.0** 10.5
  • +Punkte im ADAS-Cog ohne
  • +Verschlechterung im
  • +ADCS-CGIC und ADCS-ADL
  • + 
  • -Die in der aktiv-kontrollierten Studie untersuchten Patienten wiesen einen MMSE-Score (Mini-Mental State Examination) von 10-24 auf. Das Konzept der Studie bestand darin, die Wirksamkeit von Rivastigmin Patch Sandoz 15 mit der Wirksamkeit von Rivastigmin Patch Sandoz 10 während einer 48-wöchigen doppelblinden Behandlung bei Patienten mit Alzheimer-Krankheit, welche nach der initialen 24-48 wöchigen «open-label extension»-Phase unter Rivastigmin Patch Sandoz 10 einen Abbau von funktionalen und kognitiven Fähigkeiten zeigten, zu vergleichen. Der funktionale Abbau wurde durch den Assessor untersucht und der kognitive Abbau wurde entweder als Abnahme des MMSE-Scores von >2 Punkten verglichen mit der letzten Untersuchung oder als Abnahme von >3 Punkten verglichen mit der Baseline definiert. Die Wirksamkeit wurde anhand von unabhängigen Prüfparametern, die in regelmässigen Abständen während der 48-wöchigen Behandlung angewendet wurden, belegt. Diese beinhalten den ADAS-Cog (Alzheimer's Disease Assessment Cognitive Subscale) zur Messung der kognitiven Leistungen und den ADCS-instrumental ADL (eine Subscale von ADCS- ADL Alzheimer's Disease Cooperative Study-Activities of Daily Living), welche die instrumentelle Aktivität erfasst. Diese Scala erfasst komplexere kognitive Aktivitäten und repräsentiert somit eine klinisch signifikante Beurteilung der Alltagsaktivitäten wie z.B. Hausarbeiten wie Einkaufen, Essenszubereitung, Bewahrung der Fähigkeit, sich in der Umgebung zu orientieren, wie auch Aufgaben im Zusammenhang mit Finanzen. Die Ergebnisse der Prüfparameter der 48-wöchigen Studie sind in Tabelle 5 zusammengefasst.
  • +Die in der aktiv-kontrollierten Studie untersuchten Patienten wiesen einen MMSE-Score (Mini-Mental State Examination) von 10-24 auf. Das Konzept der Studie bestand darin, die Wirksamkeit von Rivastigmin Patch Sandoz 15 mit der Wirksamkeit von Rivastigmin Patch Sandoz 10 während einer 48-wöchigen doppelblinden Behandlung bei Patienten mit Alzheimer-Krankheit, welche nach der initialen 24-48 wöchigen "open-label extension" -Phase unter Rivastigmin Patch Sandoz 10 einen Abbau von funktionalen und kognitiven Fähigkeiten zeigten, zu vergleichen. Der funktionale Abbau wurde durch den Assessor untersucht und der kognitive Abbau wurde entweder als Abnahme des MMSE-Scores von >2 Punkten verglichen mit der letzten Untersuchung oder als Abnahme von >3 Punkten verglichen mit der Baseline definiert. Die Wirksamkeit wurde anhand von unabhängigen Prüfparametern, die in regelmässigen Abständen während der 48-wöchigen Behandlung angewendet wurden, belegt. Diese beinhalten den ADAS-Cog (Alzheimer's Disease Assessment Cognitive Subscale) zur Messung der kognitiven Leistungen und den ADCS-instrumental ADL (eine Subscale von ADCS- ADL Alzheimer's Disease Cooperative Study-Activities of Daily Living), welche die instrumentelle Aktivität erfasst. Diese Scala erfasst komplexere kognitive Aktivitäten und repräsentiert somit eine klinisch signifikante Beurteilung der Alltagsaktivitäten wie z.B. Hausarbeiten wie Einkaufen, Essenszubereitung, Bewahrung der Fähigkeit, sich in der Umgebung zu orientieren, wie auch Aufgaben im Zusammenhang mit Finanzen. Die Ergebnisse der Prüfparameter der 48-wöchigen Studie sind in Tabelle 5 zusammengefasst.
  • -Population Visit Rivastigmin 15 cm2 N = 265 Rivastigmin 10 cm2 N = 271
  • -N Mittel N Mittel DLSM 95% CI p-Wert
  • +PopulationVisit Rivastigmin 15 cm2N Rivastigmin 10 cm2N
  • + = 265 = 271
  • +N Mittel N Mittel DLSM 95% CI p-Wert
  • -LOCF Baseline 264 34.4 268 34.9
  • -DB-Woche 12 Wert 264 34.2 268 35.5
  • - Änderung 264 -0.2 268 0.6 -0.9 (-2.0, 0.1) 0.091
  • -DB-Woche 24 Wert 264 35.4 268 37.1
  • - Änderung 264 1.0 268 2.2 -1.3 (-2.5, -0.2) 0.027*
  • -DB-Woche 48 Wert 264 38.5 268 39.7
  • - Änderung 264 4.1 268 4.9 -0.8 (-2.1, 0.5) 0.227
  • +LOCF Baseline 264 34.4 268 34.9
  • +DB-Woche 12 Wert 264 34.2 268 35.5
  • + Änderung 264 -0.2 268 0.6 -0.9 (-2.0, 0.1) 0.091
  • +DB-Woche 24 Wert 264 35.4 268 37.1
  • + Änderung 264 1.0 268 2.2 -1.3 (-2.5, -0.2) 0.027*
  • +DB-Woche 48 Wert 264 38.5 268 39.7
  • + Änderung 264 4.1 268 4.9 -0.8 (-2.1, 0.5) 0.227
  • -LOCF Baseline 265 27.5 271 25.8
  • -Woche 8 Wert 265 27.3 271 25.0
  • - Änderung 265 -0.2 271 -0.8 0.8 (-0.2, 1.9) 0.114
  • -Woche 12 Wert 265 27.5 271 25.4
  • - Änderung 265 0.1 271 -0.4 0.7 (-0.5, 1.8) 0.252
  • -Woche 16 Wert 265 26.7 271 24.0
  • - Änderung 265 -0.7 271 -1.8 1.3 (0.2, 2.5) 0.025*
  • -Woche 24 Wert 265 26.0 271 22.9
  • - Änderung 265 -1.5 271 -2.8 1.7 (0.5, 2.9) 0.005*
  • -Woche 32 Wert 265 25.2 271 21.7
  • - Änderung 265 -2.2 271 -4.0 2.1 (0.9, 3.4) <0.001*
  • -Woche 48 Wert 265 23.1 271 19.6
  • - Änderung 265 -4.4 271 -6.2 2.2 (0.8, 3.6) 0.002*
  • +LOCF Baseline 265 27.5 271 25.8
  • +Woche 8 Wert 265 27.3 271 25.0
  • + Änderung 265 -0.2 271 -0.8 0.8 (-0.2, 1.9) 0.114
  • +Woche 12 Wert 265 27.5 271 25.4
  • + Änderung 265 0.1 271 -0.4 0.7 (-0.5, 1.8) 0.252
  • +Woche 16 Wert 265 26.7 271 24.0
  • + Änderung 265 -0.7 271 -1.8 1.3 (0.2, 2.5) 0.025*
  • +Woche 24 Wert 265 26.0 271 22.9
  • + Änderung 265 -1.5 271 -2.8 1.7 (0.5, 2.9) 0.005*
  • +Woche 32 Wert 265 25.2 271 21.7
  • + Änderung 265 -2.2 271 -4.0 2.1 (0.9, 3.4) <0.001*
  • +Woche 48 Wert 265 23.1 271 19.6
  • + Änderung 265 -4.4 271 -6.2 2.2 (0.8, 3.6) 0.002*
  • + 
  • +
  • -ADAS-cog scores: Negative Änderung in DLSM bedeutet eine Verbesserung der Rivastigmin 15 cm2- Gruppe verglichen mit Rivastigmin 10 cm2-Gruppe.
  • -ADCS-IADL scores: Positive Änderung in DLSM bedeutet eine Verbesserung der Rivastigmin 15 cm2- Gruppe verglichen mit Rivastigmin 10 cm2-Gruppe
  • +ADAS-cog scores: Negative Änderung in DLSM bedeutet eine Verbesserung der Rivastigmin 15 cm2- Gruppe verglichen mit Rivastigmin 10 cm2-Gruppe.
  • +ADCS-IADL scores: Positive Änderung in DLSM bedeutet eine Verbesserung der Rivastigmin 15 cm2- Gruppe verglichen mit Rivastigmin 10 cm2-Gruppe
  • -Rivastigmin wird aus Rivastigmin Patch Sandoz langsam resorbiert. Nach der ersten Dosis ist es mit einer Verzögerung von 0.5-1 h im Plasma nachweisbar. Die Konzentrationen steigen dann langsam an und erreichen typischerweise nach 8 h Spiegel, die nahe dem Maximum liegen. Die maximalen Werte (Cmax) hingegen werden oft erst noch später erreicht (10-16 h). Nach dem Maximum nehmen die Plasmakonzentrationen während der restlichen Zeit der 24 h -Verabreichungs-Periode allmählich wieder ab. Nach mehreren Dosen (im Steady-State) nehmen die Plasmakonzentrationen beim Wechsel des Pflasters zuerst langsam, im Durchschnitt über 40 Min. ab, bevor die Absorption aus dem neu aufgeklebten Pflaster grösser als die Elimination wird. Dann steigen die Plasmaspiegel wieder an, um nach ungefähr 8 h ein neues Maximum zu erreichen. Im Steady-State beträgt der minimale Spiegel ungefähr 50% der Spitzenspiegel. Dies steht im Gegensatz zur oralen Applikation, bei der die Konzentrationen zwischen den einzelnen Gaben fast auf Null abfallen. Dieser zeitliche Verlauf der Plasmakonzentrationen wird mit allen Patch-Dosierungen im untersuchten Bereich vom Rivastigmin Patch Sandoz 5 cm² (4.6 mg/24h) bis zum Rivastigmin Patch Sandoz 10 cm² (9.5 mg/24h) beobachtet. Die Exposition mit Rivastigmin (Cmax und AUC) nimmt mit steigender Pflasterdosierung überproportional zu, wenn auch weniger ausgeprägt als bei der oralen Rezeptur. Im Vergleich zum Rivastigmin Patch Sandoz 5 cm² (4.6 mg/24h) war die AUC von Rivastigmin beim Rivastigmin Patch Sandoz 10 cm² (9.5 mg/24h) 2.6x grösser. Der Fluktuationsindex (FI), ein Mass für die relative Differenz zwischen dem Spitzen- und dem Talspiegel (Cmax-Cmin)/Cavg), lag für den Patch im Bereich von 0.57 bzw. 0.77, was einer wesentlich geringeren Fluktuation zwischen Tiefst- und Höchstkonzentration entspricht als bei oraler Einnahme (FI = 3.96 bei 6 mg/d bzw. 4.15 bei 12 mg/d). Wie mittels Compartmental-Modeling festgestellt werden konnte, ergab der Rivastigmin Patch Sandoz 10 eine Exposition, die im Vergleich zu jener einer oralen Dosis von ungefähr 6 mg 2x/d (d.h. 12 mg/d) äquivalent ist.
  • +Rivastigmin wird aus Rivastigmin Patch Sandoz langsam resorbiert. Nach der ersten Dosis ist es mit einer Verzögerung von 0.5-1 h im Plasma nachweisbar. Die Konzentrationen steigen dann langsam an und erreichen typischerweise nach 8 h Spiegel, die nahe dem Maximum liegen. Die maximalen Werte (Cmax) hingegen werden oft erst noch später erreicht (10-16 h). Nach dem Maximum nehmen die Plasmakonzentrationen während der restlichen Zeit der 24 h -Verabreichungs-Periode allmählich wieder ab. Nach mehreren Dosen (im Steady-State) nehmen die Plasmakonzentrationen beim Wechsel des Pflasters zuerst langsam, im Durchschnitt über 40 Min. ab, bevor die Absorption aus dem neu aufgeklebten Pflaster grösser als die Elimination wird. Dann steigen die Plasmaspiegel wieder an, um nach ungefähr 8 h ein neues Maximum zu erreichen. Im Steady-State beträgt der minimale Spiegel ungefähr 50% der Spitzenspiegel. Dies steht im Gegensatz zur oralen Applikation, bei der die Konzentrationen zwischen den einzelnen Gaben fast auf Null abfallen. Dieser zeitliche Verlauf der Plasmakonzentrationen wird mit allen Patch-Dosierungen im untersuchten Bereich vom Rivastigmin Patch Sandoz 5 cm² (4.6 mg/24h) bis zum Rivastigmin Patch Sandoz 10 cm² (9.5 mg/24h) beobachtet. Die Exposition mit Rivastigmin (Cmax und AUC) nimmt mit steigender Pflasterdosierung überproportional zu, wenn auch weniger ausgeprägt als bei der oralen Rezeptur. Im Vergleich zum Rivastigmin Patch Sandoz 5 cm² (4.6 mg/24h) war die AUC von Rivastigmin beim Rivastigmin Patch Sandoz 10 cm² (9.5 mg/24h) 2.6x grösser. Der Fluktuationsindex (FI), ein Mass für die relative Differenz zwischen dem Spitzen- und dem Talspiegel (Cmax-Cmin)/Cavg), lag für den Patch im Bereich von 0.57 bzw. 0.77, was einer wesentlich geringeren Fluktuation zwischen Tiefst- und Höchstkonzentration entspricht als bei oraler Einnahme (FI = 3.96 bei 6 mg/d bzw. 4.15 bei 12 mg/d). Wie mittels Compartmental-Modeling festgestellt werden konnte, ergab der Rivastigmin Patch Sandoz 10 eine Exposition, die im Vergleich zu jener einer oralen Dosis von ungefähr 6 mg 2x/d (d.h. 12 mg/d) äquivalent ist.
  • -Bei Patienten mit Alzheimer-Demenz wurde eine Korrelation zwischen der Arzneimittelexposition im Steady-State (Rivastigmin und Metabolit NAP226-90) und dem Körpergewicht beobachtet. Im Vergleich zu einem Patienten mit einem Körpergewicht von 65 kg wären die Steady-State-Konzentrationen bei einem Patienten mit einem Körpergewicht von 35 kg ungefähr doppelt so hoch, während sie bei einem Patienten mit einem Körpergewicht von 100 kg ungefähr halb so hoch wären. Die Auswirkungen der Arzneimittelkonzentrationen auf das Körpergewicht legen nahe, dass Patienten mit einem sehr tiefen Körpergewicht während Dosissteigerungen sorgfältig beobachtet werden sollten (s. «Dosierung/Anwendung»).
  • +Bei Patienten mit Alzheimer-Demenz wurde eine Korrelation zwischen der Arzneimittelexposition im Steady-State (Rivastigmin und Metabolit NAP226-90) und dem Körpergewicht beobachtet. Im Vergleich zu einem Patienten mit einem Körpergewicht von 65 kg wären die Steady-State-Konzentrationen bei einem Patienten mit einem Körpergewicht von 35 kg ungefähr doppelt so hoch, während sie bei einem Patienten mit einem Körpergewicht von 100 kg ungefähr halb so hoch wären. Die Auswirkungen der Arzneimittelkonzentrationen auf das Körpergewicht legen nahe, dass Patienten mit einem sehr tiefen Körpergewicht während Dosissteigerungen sorgfältig beobachtet werden sollten (s. "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Rivastigmin ist schwach an Plasmaproteine gebunden (ungefähr zu 40%). Es passiert die Blut-Hirn-Schranke leicht und hat ein scheinbares Verteilungsvolumen im Bereich von 1.8-2.7 l/kg.
  • +Rivastigmin ist schwach an Plasmaproteine gebunden (ungefähr zu 40%). Es passiert die Blut-Hirn-Schranke leicht und hat ein scheinbares Verteilungsvolumen im Bereich von 1.8-2.7 l/kg.
  • -Rivastigmin wird rasch und fast vollständig mit einer Halbwertszeit im Plasma von ungefähr 3.4 h nach Entfernung des transdermalen Pflasters metabolisiert. Die Elimination war durch die Absorptionsrate limitiert (Flip-Flop-Kinetik), was die längere t½ nach transdermalem Pflaster (3.4 h) versus diejenigen nach oraler oder intravenöser Administration (1.4-1.7 h) erklärt. Rivastigmin wird hauptsächlich über eine durch Cholinesterase vermittelte Hydrolyse zu seinem decarbamylierten Metaboliten abgebaut. In vitro zeigt dieser Metabolit nur eine minimale Hemmung der Acetylcholinesterase (<10%). Ausgehend von In vitro-Studien sind bei Substanzen, die über die Cytochrom-Isoenzyme CYP1A2, CYP2D6, CYP3A4/5, CYP2E1, CYP2C9, CYP2C8, CYP2C19 oder CYP2B6 metabolisiert werden, keine pharmakokinetischen Arzneimittelinteraktionen zu erwarten. Tierexperimentelle Untersuchungen zeigen nur eine sehr geringe Beteiligung der wichtigsten Cytochrom-P450-Isoenzyme an der Metabolisierung von Rivastigmin. Die totale Plasmaclearance von Rivastigmin war ca. 130 l/h nach 0.2 mg i.v. und sank auf 70 l/h nach 2.7 mg i.v. Dies passt zur nichtlinearen, überproportionalen, auf der Sättigung der Elimination beruhenden Pharmakokinetik von Rivastigmin.
  • +Rivastigmin wird rasch und fast vollständig mit einer Halbwertszeit im Plasma von ungefähr 3.4 h nach Entfernung des transdermalen Pflasters metabolisiert. Die Elimination war durch die Absorptionsrate limitiert (Flip-Flop-Kinetik), was die längere t½ nach transdermalem Pflaster (3.4 h) versus diejenigen nach oraler oder intravenöser Administration (1.4-1.7 h) erklärt. Rivastigmin wird hauptsächlich über eine durch Cholinesterase vermittelte Hydrolyse zu seinem decarbamylierten Metaboliten abgebaut. In vitro zeigt dieser Metabolit nur eine minimale Hemmung der Acetylcholinesterase (<10%). Ausgehend von In vitro-Studien sind bei Substanzen, die über die Cytochrom-Isoenzyme CYP1A2, CYP2D6, CYP3A4/5, CYP2E1, CYP2C9, CYP2C8, CYP2C19 oder CYP2B6 metabolisiert werden, keine pharmakokinetischen Arzneimittelinteraktionen zu erwarten. Tierexperimentelle Untersuchungen zeigen nur eine sehr geringe Beteiligung der wichtigsten Cytochrom-P450-Isoenzyme an der Metabolisierung von Rivastigmin. Die totale Plasmaclearance von Rivastigmin war ca. 130 l/h nach 0.2 mg i.v. und sank auf 70 l/h nach 2.7 mg i.v. Dies passt zur nichtlinearen, überproportionalen, auf der Sättigung der Elimination beruhenden Pharmakokinetik von Rivastigmin.
  • -Unverändertes Rivastigmin wird im Urin nur Spurenweise gefunden. Die Metaboliten werden hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden. Nach Verabreichung von 14C-Rivastigmin erfolgte die renale Elimination rasch und war innerhalb von 24 h fast vollständig (>90%). Weniger als 1% der verabreichten Dosis wird im Stuhl ausgeschieden.
  • +Unverändertes Rivastigmin wird im Urin nur Spurenweise gefunden. Die Metaboliten werden hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden. Nach Verabreichung von 14C-Rivastigmin erfolgte die renale Elimination rasch und war innerhalb von 24 h fast vollständig (>90%). Weniger als 1% der verabreichten Dosis wird im Stuhl ausgeschieden.
  • -Es ist keine Studie mit Rivastigmin Patch Sandoz bei Patienten mit Leberinsuffizienz durchgeführt worden. Nach oraler Verabreichung von Rivastigmin an Patienten mit leichter bis mittelschwerer Leberinsuffizienz war Cmax ungefähr 60% höher und die AUC mehr als doppelt so hoch als bei gesunden Patienten. Nach einer oralen Einzeldosis von 3 mg oder nach oraler Mehrfachdosierung von 6 mg zweimal täglich war die mittlere orale Clearance von Rivastigmin bei Patienten mit leichter Leberinsuffizienz (n=7, Child-Pugh-Score 5-6) oder mittelschwerer Leberinsuffizienz (n=3, Child-Pugh-Score 7-9) (insgesamt n=10 Patienten mit Leberinsuffizienz, durch Biopsie bestätigt) ca. 60-65% niedriger als bei gesunden Probanden (n=10). Diese pharmakokinetischen Veränderungen hatten keinen Einfluss auf die Inzidenz oder den Schweregrad unerwünschter Wirkungen (s. «Dosierung/Anwendung» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Es ist keine Studie mit Rivastigmin Patch Sandoz bei Patienten mit Leberinsuffizienz durchgeführt worden. Nach oraler Verabreichung von Rivastigmin an Patienten mit leichter bis mittelschwerer Leberinsuffizienz war Cmax ungefähr 60% höher und die AUC mehr als doppelt so hoch als bei gesunden Patienten. Nach einer oralen Einzeldosis von 3 mg oder nach oraler Mehrfachdosierung von 6 mg zweimal täglich war die mittlere orale Clearance von Rivastigmin bei Patienten mit leichter Leberinsuffizienz (n=7, Child-Pugh-Score 5-6) oder mittelschwerer Leberinsuffizienz (n=3, Child-Pugh-Score 7-9) (insgesamt n=10 Patienten mit Leberinsuffizienz, durch Biopsie bestätigt) ca. 60-65% niedriger als bei gesunden Probanden (n=10). Diese pharmakokinetischen Veränderungen hatten keinen Einfluss auf die Inzidenz oder den Schweregrad unerwünschter Wirkungen (s. "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Es ist keine Studie mit Rivastigmin Patch Sandoz bei Patienten mit Niereninsuffizienz durchgeführt worden. Ausgehend von der Populationsanalyse hatte die Kreatinin-Clearance keinen eindeutigen Einfluss auf die Konzentrationen von Rivastigmin oder seinem Metaboliten im Fliessgleichgewicht (Steady State). Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist keine Dosierungsanpassung erforderlich (s. «Dosierung/Anwendung»).
  • +Es ist keine Studie mit Rivastigmin Patch Sandoz bei Patienten mit Niereninsuffizienz durchgeführt worden. Ausgehend von der Populationsanalyse hatte die Kreatinin-Clearance keinen eindeutigen Einfluss auf die Konzentrationen von Rivastigmin oder seinem Metaboliten im Fliessgleichgewicht (Steady State). Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist keine Dosierungsanpassung erforderlich (s. "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Orale Studien an trächtigen Ratten und Kaninchen mit Dosen von bis zu 2.3 mg Base/kg/d gaben keine Hinweise auf ein teratogenes Potenzial von Rivastigmin. Ebenso wenig gab es bei Ratten bis zu einer Dosierung von 1.1 mg Base/kg/d Anzeichen für eine Beeinträchtigung der Fertilität und Fortpflanzungsfähigkeit oder für eine Störung des Wachstums, sowohl in utero als auch postnatal, oder der Entwicklung. Spezifische Studien betreffend transdermale Applikation sind bei trächtigen Tieren nicht durchgeführt worden.
  • +Orale Studien an trächtigen Ratten und Kaninchen mit Dosen von bis zu 2.3 mg Base/kg/d gaben keine Hinweise auf ein teratogenes Potenzial von Rivastigmin. Ebenso wenig gab es bei Ratten bis zu einer Dosierung von 1.1 mg Base/kg/d Anzeichen für eine Beeinträchtigung der Fertilität und Fortpflanzungsfähigkeit oder für eine Störung des Wachstums, sowohl in utero als auch postnatal, oder der Entwicklung. Spezifische Studien betreffend transdermale Applikation sind bei trächtigen Tieren nicht durchgeführt worden.
  • -Rivastigmin Patch Sandoz war nicht phototoxisch und wurde als nicht-sensibilisierend eingestuft. In anderen dermalen Toxizitätsstudien wurde bei den Versuchstieren, einschliesslich bei den Kontrollen, eine leichte Irritation der Haut beobachtet. In einer Studie an Kaninchen wurde ein geringes Potenzial für Augen-/Schleimhautreizungen beobachtet (s. «Dosierung/Anwendung»).
  • +Rivastigmin Patch Sandoz war nicht phototoxisch und wurde als nicht-sensibilisierend eingestuft. In anderen dermalen Toxizitätsstudien wurde bei den Versuchstieren, einschliesslich bei den Kontrollen, eine leichte Irritation der Haut beobachtet. In einer Studie an Kaninchen wurde ein geringes Potenzial für Augen-/Schleimhautreizungen beobachtet (s. "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Rivastigmin Patch Sandoz 5: Pflaster 5 cm2 zu 9 mg (4.6 mg/24h): 30
  • -Rivastigmin Patch Sandoz 10: Pflaster 10 cm2 zu 18 mg (9.5 mg/24h): 30
  • -Rivastigmin Patch Sandoz 10: Pflaster 10 cm2 zu 18 mg (9.5 mg/24h): 60 (2x30)
  • -Rivastigmin Patch Sandoz 15: Pflaster 15 cm2 zu 27 mg (13.3 mg/24h): 30
  • -Rivastigmin Patch Sandoz 15: Pflaster 15 cm2 zu 27 mg (13.3 mg/24h): 60 (2x30) [B]
  • +Rivastigmin Patch Sandoz 5: Pflaster 5 cm2 zu 9 mg (4.6 mg/24h): 30
  • +Rivastigmin Patch Sandoz 10: Pflaster 10 cm2 zu 18 mg (9.5 mg/24h): 30
  • +Rivastigmin Patch Sandoz 10: Pflaster 10 cm2 zu 18 mg (9.5 mg/24h): 60 (2x30)
  • +Rivastigmin Patch Sandoz 15: Pflaster 15 cm2 zu 27 mg (13.3 mg/24h): 30
  • +Rivastigmin Patch Sandoz 15: Pflaster 15 cm2 zu 27 mg (13.3 mg/24h): 60 (2x30) [B]
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