ch.oddb.org 
Deutsch | English | Français
Medikamente | Services | Zulassungsi.
Home - Fachinformation zu Xifaxan 550 mg - Änderungen - 02.02.2026
26 Änderungen an Fachinfo Xifaxan 550 mg
  • -Xifaxan 550 mg istzur Verminderung des Wiederauftretens von Episoden einer manifesten hepatischen Enzephalopathie bei Patienten ≥ 18 Jahren mit hepatischer Zirrhose indiziert(siehe „Eigenschaften/Wirkungen“).
  • -In der Pivotal-Studie haben 91% der Patienten begleitend Lactulose angewendet.Unterschiede in der Wirksamkeit von Xifaxan bei Patienten, die keine Lactulose einnahmen, konnten nicht evaluiert werden(siehe „Eigenschaften/Wirkungen").
  • +Xifaxan 550 mg ist zur Verminderung des Wiederauftretens von Episoden einer manifesten hepatischen Enzephalopathie bei Patienten ≥ 18 Jahren mit hepatischer Zirrhose indiziert (siehe „Eigenschaften/Wirkungen“).
  • +In der Pivotal-Studie haben 91% der Patienten begleitend Lactulose angewendet. Unterschiede in der Wirksamkeit von Xifaxan bei Patienten, die keine Lactulose einnahmen, konnten nicht evaluiert werden (siehe „Eigenschaften/Wirkungen").
  • -Bei der Anwendung von Rifaximin ist,wie bei nahezu allen antibakteriellen Mitteln, über Clostridium-difficile-assoziierte Diarrhö (CDAD) berichtet worden. Sollte diese Infektion auftreten, ist Rifaximin abzusetzen und sofort eine geeignete Behandlung einzuleiten.
  • +Bei der Anwendung von Rifaximin ist, wie bei nahezu allen antibakteriellen Mitteln, über Clostridium-difficile-assoziierte Diarrhö (CDAD) berichtet worden. Sollte diese Infektion auftreten, ist Rifaximin abzusetzen und sofort eine geeignete Behandlung einzuleiten.
  • -Leberfunktionsstörungen: Bei Patienten mit Leberfunktionsstörung wurde in klinischen Studieneine höhere systemische Rifaximin Exposition gezeigt. Patienten mit einem MELD (Model for End-Stage Liver Disease) Score > 25 wurden aus der Pivotal-Studie(RFHE3001) ausgeschlossen. Bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (Child-Pugh C) sowie bei Patienten mit einem MELD Score > 25 ist Vorsicht bei der Anwendung geboten (siehe „Pharmakokinetik“).
  • -Die gleichzeitige Einnahme mit Xifaxan von Arzneimitteln, die P-Glykoprotein-Inhibitoren (P-gp Inhibitoren) sind, kann die systemische Exposition von Rifaximin wesentlich erhöhen. Vorsicht ist geboten, wenn eine gleichzeitige Anwendung von Rifaximin und einem P-Glykoprotein-Inhibitor, wie Ciclosporin, erforderlich ist (siehe Abschnitt Interaktionen).Bei Patienten mit einer Leberfunktionsstörung kann die möglicherweise additive Auswirkung eines reduzierten Metabolismus und eines gleichzeitig verabreichten Gp-Inhibitors die systemische Exposition von Rifaximin zusätzlich erhöhen.
  • +Leberfunktionsstörungen: Bei Patienten mit Leberfunktionsstörung wurde in klinischen Studien eine höhere systemische Rifaximin Exposition gezeigt. Patienten mit einem MELD (Model for End-Stage Liver Disease) Score > 25 wurden aus der Pivotal-Studie (RFHE3001) ausgeschlossen. Bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (Child-Pugh C) sowie bei Patienten mit einem MELD Score > 25 ist Vorsicht bei der Anwendung geboten (siehe „Pharmakokinetik“).
  • +Die gleichzeitige Einnahme mit Xifaxan von Arzneimitteln, die P-Glykoprotein-Inhibitoren (P-gp Inhibitoren) sind, kann die systemische Exposition von Rifaximin wesentlich erhöhen. Vorsicht ist geboten, wenn eine gleichzeitige Anwendung von Rifaximin und einem P-Glykoprotein-Inhibitor, wie Ciclosporin, erforderlich ist (siehe Abschnitt Interaktionen). Bei Patienten mit einer Leberfunktionsstörung kann die möglicherweise additive Auswirkung eines reduzierten Metabolismus und eines gleichzeitig verabreichten Gp-Inhibitors die systemische Exposition von Rifaximin zusätzlich erhöhen.
  • -Bei Patienten, welche gleichzeitig Warfarin und Rifaximin einnahmen, wurde sowohl über einenRückgang als auch einen Anstieg des INR-Wertes berichtet (in einigen Fällen mit Blutungsereignissen). Wenn eine gleichzeitige Verabreichung erforderlich ist, sollte der INR-Wert sorgfältig überwacht werden, während die Behandlung mit Rifaximin hinzugefügt oder abgesetzt wird. Anpassungen der Dosis von oralen Antikoagulantien können notwendig sein.
  • -Bei gesunden Probanden führte die gleichzeitige Gabe einer Einzeldosis Ciclosporin (600 mg), einem wirksamen P-Glycoprotein-Inhibitor, mit einer Einzeldosis von Rifaximin (550 mg) zu einer 83-fachen und 124-fachen Erhöhung der mittleren Cmax und AUCvon Rifaximin. Die klinische Bedeutung dieser Zunahme der systemischen Exposition ist unbekannt.
  • -Cyclosporin ist auch ein Hemmer des OATP (Organic Anion Transporting Polypeptide), des Breast Cancer Resistance Proteins (BCRP) und ein schwacherCYP3A4-Hemmer. Es ist nicht bekannt, in welchem Ausmass die Hemmung jedes einzelnen Transporters durch Cyclosporin zur Erhöhung der Rifaximin Exposition beiträgt.
  • +Bei Patienten, welche gleichzeitig Warfarin und Rifaximin einnahmen, wurde sowohl über einen Rückgang als auch einen Anstieg des INR-Wertes berichtet (in einigen Fällen mit Blutungsereignissen). Wenn eine gleichzeitige Verabreichung erforderlich ist, sollte der INR-Wert sorgfältig überwacht werden, während die Behandlung mit Rifaximin hinzugefügt oder abgesetzt wird. Anpassungen der Dosis von oralen Antikoagulantien können notwendig sein.
  • +Bei gesunden Probanden führte die gleichzeitige Gabe einer Einzeldosis Ciclosporin (600 mg), einem wirksamen P-Glycoprotein-Inhibitor, mit einer Einzeldosis von Rifaximin (550 mg) zu einer 83-fachen und 124-fachen Erhöhung der mittleren Cmax und AUC von Rifaximin. Die klinische Bedeutung dieser Zunahme der systemischen Exposition ist unbekannt.
  • +Cyclosporin ist auch ein Hemmer des OATP (Organic Anion Transporting Polypeptide), des Breast Cancer Resistance Proteins (BCRP) und ein schwacher CYP3A4-Hemmer. Es ist nicht bekannt, in welchem Ausmass die Hemmung jedes einzelnen Transporters durch Cyclosporin zur Erhöhung der Rifaximin Exposition beiträgt.
  • -Tabelle 1:In RFHE3001 bei ≥ 5% der mit Rifaximin behandelten Patienten und mit einer höheren Inzidenz als Placebo aufgetretene unerwünschte Wirkungen.
  • -MedDRA Systemorgankl Ereignis PlaceboN = 159 RifaximinN = 140
  • +Tabelle 1: In RFHE3001 bei ≥ 5% der mit Rifaximin behandelten Patienten und mit einer höheren Inzidenz als Placebo aufgetretene unerwünschte Wirkungen.
  • +MedDRA Systemorgankl Ereignis Placebo N = 159 Rifaximin N = 140
  • -MedDRA-Systemorganklasse Häufigkeit nicht bekannt
  • -Erkrankungen des Blutes und des Thrombozytopenie
  • -Lymphsystems
  • -Erkrankungen des Immunsystems Anaphylaktische ReaktionenAngioödemeHypersensitivität
  • -Gefässerkrankungen PräsynkopeSynkope
  • -Leber- und Gallenerkrankungen Leberfunktionstests verändert
  • -Erkrankungen der Haut und des Stevens-Johnson-Syndrom*Toxische epidermale
  • -Unterhautzellgewebes Nekrolyse*DermatitisEkzem
  • -Untersuchungen INR-Wert verändert
  • +MedDRA-Systemorganklasse Häufigkeit nicht bekannt
  • +Erkrankungen des Blutes und des Thrombozytopenie
  • +Lymphsystems
  • +Erkrankungen des Immunsystems Anaphylaktische Reaktionen Angioödeme Hypersensitivität
  • +Gefässerkrankungen Präsynkope Synkope
  • +Leber- und Gallenerkrankungen Leberfunktionstests verändert
  • +Erkrankungen der Haut und des Stevens-Johnson-Syndrom* Toxische epidermale Nekrolyse*
  • +Unterhautzellgewebes Dermatitis Ekzem
  • +Untersuchungen INR-Wert verändert
  • -In klinischen Studien an Patienten mit Reisediarrhö wurden Dosierungen bis 1800 mg/Tag ohne schwere klinische Anzeichen toleriert. Selbst bei Patienten/Probanden mit normaler Bakterienfloraführte Rifaximin in Dosierungen bis 2400 mg/Tag über 7 Tage nicht zu relevanten klinischen Symptomen in Verbindung mit der hohen Dosierung.  
  • +In klinischen Studien an Patienten mit Reisediarrhö wurden Dosierungen bis 1800 mg/Tag ohne schwere klinische Anzeichen toleriert. Selbst bei Patienten/Probanden mit normaler Bakterienflora führte Rifaximin in Dosierungen bis 2400 mg/Tag über 7 Tage nicht zu relevanten klinischen Symptomen in Verbindung mit der hohen Dosierung.  
  • -Die Wirkung von Rifaximin ist in vitro für verschiedene Erreger untersucht worden, darunter Ammoniak produzierende Bakterien wie Escherichia coli spp.,Clostridium spp., Enterobacteriaceae und Bacteroides spp. Aufgrund der äusserst geringen Resorption im Gastrointestinaltrakt ist Rifaximin gegen invasive Erreger nicht klinisch wirksam, obwohl sich diese Bakterien in vitroals sensitiv erweisen.
  • +Die Wirkung von Rifaximin ist in vitro für verschiedene Erreger untersucht worden, darunter Ammoniak produzierende Bakterien wie Escherichia coli spp., Clostridium spp., Enterobacteriaceae und Bacteroides spp. Aufgrund der äusserst geringen Resorption im Gastrointestinaltrakt ist Rifaximin gegen invasive Erreger nicht klinisch wirksam, obwohl sich diese Bakterien in vitro als sensitiv erweisen.
  • -Die Langzeitsicherheit und Verträglichkeit von Rifaximin 550 mg bei zweimal täglicher Anwendung über mindestens 24 Monate wurde in der Studie RFHE3002an 322 HE-Patienten in Remission beurteilt. Insgesamt 152 Patienten wurden aus der Studie RFHE3001 übernommen (70 aus der Rifaximin-Gruppe und 82 aus der Placebo-Gruppe), dazu kamen 170 neue Patienten. Bei 88% der Patienten wurde begleitend Lactulose angewendet.
  • +Die Langzeitsicherheit und Verträglichkeit von Rifaximin 550 mg bei zweimal täglicher Anwendung über mindestens 24 Monate wurde in der Studie RFHE3002 an 322 HE-Patienten in Remission beurteilt. Insgesamt 152 Patienten wurden aus der Studie RFHE3001 übernommen (70 aus der Rifaximin-Gruppe und 82 aus der Placebo-Gruppe), dazu kamen 170 neue Patienten. Bei 88% der Patienten wurde begleitend Lactulose angewendet.
  • -Die Pharmakokinetik von Rifaximin ist an Kindern und Jugendlichen nicht untersucht worden. Die in Bezug auf das Wiederauftreten von hepatischer Enzephalopathie (HE) sowieauf die akute Behandlung von HE untersuchte Population umfasste Patienten im Alter von ≥ 18 Jahren.
  • +Die Pharmakokinetik von Rifaximin ist an Kindern und Jugendlichen nicht untersucht worden. Die in Bezug auf das Wiederauftreten von hepatischer Enzephalopathie (HE) sowie auf die akute Behandlung von HE untersuchte Population umfasste Patienten im Alter von ≥ 18 Jahren.
  • -In einer Studie zur embryofötalen Entwicklung bei Ratten wurde bei Dosierungen von 300 mg/kg/Tag (ohne Sicherheitsabstand zurklinischen Dosis für hepatische Enzephalopathie, umgerechnet auf die Körperoberfläche), eine leichte und vorübergehende Verzögerung der Ossifikation beobachtet,die nicht die normale Entwicklung der Nachkommen beeinflusste. Nach oraler Verabreichung von Rifaximin während der Trächtigkeit wurde bei Kaninchen eine erhöhte Inzidenz vonSkelettveränderungen beobachtet (bei ähnlichen Dosierungen, wie sie für die klinische Behandlung der hepatischen Enzephalopathie vorgeschlagen werden). Die Relevanz für den Menschen ist nicht bekannt.
  • +In einer Studie zur embryofötalen Entwicklung bei Ratten wurde bei Dosierungen von 300 mg/kg/Tag (ohne Sicherheitsabstand zur klinischen Dosis für hepatische Enzephalopathie, umgerechnet auf die Körperoberfläche), eine leichte und vorübergehende Verzögerung der Ossifikation beobachtet, die nicht die normale Entwicklung der Nachkommen beeinflusste. Nach oraler Verabreichung von Rifaximin während der Trächtigkeit wurde bei Kaninchen eine erhöhte Inzidenz von Skelettveränderungen beobachtet (bei ähnlichen Dosierungen, wie sie für die klinische Behandlung der hepatischen Enzephalopathie vorgeschlagen werden). Die Relevanz für den Menschen ist nicht bekannt.
  • -Packungen zu 28Filmtabletten. [B]
  • +Packungen zu 28 Filmtabletten. [B]
  • -Alfasigma SchweizAG, 4800 Zofingen
  • +Alfasigma Schweiz AG, 4800 Zofingen
2026 ©ywesee GmbH
Hilfe | Anmeldung | Kontakt | Home