| 46 Änderungen an Fachinfo Bocouture 50 LD50-Einheiten |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung.
- +Eine Durchstechflasche enthält:
- +Wirkstoff: 50 bzw. 100 LD50-Einheiten* Botulinum Neurotoxin Typ A (150 kD), frei von Komplexproteinen
- +* Eine Einheit entspricht der mittleren letalen Dosis (LD50) nach der unter definierten Bedingungen erfolgten intraperitonealen Injektion der rekonstituierten Lösung in Mäuse. Aufgrund der unterschiedlichen LD50-Testmethoden sind diese Einheiten spezifisch für Bocouture und daher nicht auf andere Botulinumtoxin Typ A-Präparate übertragbar.
- +Zur intramuskulären Anwendung.
-·vertikalen Falten zwischen den Augenbrauen beim Stirnrunzeln (Glabellafalten) und/oder
-·seitlichen Kanthalfalten sichtbar bei maximalem Lächeln (Krähenfüsse)
- +vertikalen Falten zwischen den Augenbrauen beim Stirnrunzeln (Glabellafalten) und/oder
- +seitlichen Kanthalfalten sichtbar bei maximalem Lächeln (Krähenfüsse)
-Rekonstituiertes Bocouture ist zur intramuskulären Injektion bestimmt. Zu Hinweisen zur Rekonstitution und Verdünnung der Durchstechflaschen, siehe «Sonstige Hinweise, Hinweise für die Handhabung».
- +Rekonstituiertes Bocouture ist zur intramuskulären Injektion bestimmt. Zu Hinweisen zur Rekonstitution und Verdünnung der Durchstechflaschen, siehe "Sonstige Hinweise, Hinweise für die Handhabung" .
-Nach der Rekonstitution von Bocouture wird das empfohlene Injektionsvolumen von 0,1 ml (4 Einheiten) in jede der 5 Injektionsstellen verabreicht: zwei Injektionen in jeden M. corrugator und eine Injektion in den M. procerus. Dies entspricht einer Standarddosis von 20 Einheiten. Aufgrund der individuellen Erfordernisse der Patienten kann die Dosis durch den Arzt auf bis zu 30 Einheiten erhöht werden.
- +Nach der Rekonstitution von Bocouture wird das empfohlene Injektionsvolumen von 0,1 ml (4 Einheiten) in jede der 5 Injektionsstellen verabreicht: zwei Injektionen in jeden M. corrugator und eine Injektion in den M. procerus. Dies entspricht einer Standarddosis von 20 Einheiten. Aufgrund der individuellen Erfordernisse der Patienten kann die Dosis durch den Arzt auf bis zu 30 Einheiten erhöht werden.
-Nach der Rekonstitution von Bocouture wird das empfohlene Injektionsvolumen von 0,1 ml (4 Einheiten) beidseitig in jeweils 3 Injektionsstellen verabreicht. Eine Injektion wird dabei ca. 1 cm lateral des knöchernen Augenhöhlenrandes platziert. Die anderen zwei Injektionen werden ca. 1 cm oberhalb und unterhalb der ersten Injektionsstelle verabreicht.
- +Nach der Rekonstitution von Bocouture wird das empfohlene Injektionsvolumen von 0,1 ml (4 Einheiten) beidseitig in jeweils 3 Injektionsstellen verabreicht. Eine Injektion wird dabei ca. 1 cm lateral des knöchernen Augenhöhlenrandes platziert. Die anderen zwei Injektionen werden ca. 1 cm oberhalb und unterhalb der ersten Injektionsstelle verabreicht.
-·Analyse der Gründe für das Therapieversagen, z.B. unzureichende Dosierung, schlechte Injektionstechnik, mögliche Bildung Neurotoxin-neutralisierender Antikörper
-·Überprüfung der Behandlung mit Botulinum Neurotoxin Typ A als angemessene Therapieform
-·Sofern im Rahmen der Initialbehandlung keine unerwünschten Wirkungen aufgetreten sind, kann eine Wiederholungsbehandlung unter folgenden Voraussetzungen vorgenommen werden:
- +-Analyse der Gründe für das Therapieversagen, z.B. unzureichende Dosierung, schlechte Injektionstechnik, mögliche Bildung Neurotoxin-neutralisierender Antikörper
- +-Überprüfung der Behandlung mit Botulinum Neurotoxin Typ A als angemessene Therapieform
- +-Sofern im Rahmen der Initialbehandlung keine unerwünschten Wirkungen aufgetreten sind, kann eine Wiederholungsbehandlung unter folgenden Voraussetzungen vorgenommen werden:
-·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Botulinum Neurotoxin Typ A (150 kD) oder einem der Inhaltsstoffe.
-·Generalisierte Störungen der Muskelaktivität (z.B. Myasthenia gravis, Lambert-Eaton-Syndrom).
-·Infektion oder Entzündung an der vorgesehenen Injektionsstelle.
- +-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Botulinum Neurotoxin Typ A (150 kD) oder einem der Inhaltsstoffe.
- +-Generalisierte Störungen der Muskelaktivität (z.B. Myasthenia gravis, Lambert-Eaton-Syndrom).
- +-Infektion oder Entzündung an der vorgesehenen Injektionsstelle.
-·beim Vorhandensein von Gerinnungsstörungen aller Arten
-·bei Patienten, die mit Antikoagulantien oder anderen Wirkstoffen mit antikoagulierender Wirkung behandelt werden
-·bei Patienten mit amyotropher Lateralsklerose
-·bei Patienten mit anderen Erkrankungen, die zu peripheren neuromuskulären Dysfunktionen führen
-·bei ausgeprägter Schwäche oder Atrophie des zu injizierenden Muskels.
- +beim Vorhandensein von Gerinnungsstörungen aller Arten
- +bei Patienten, die mit Antikoagulantien oder anderen Wirkstoffen mit antikoagulierender Wirkung behandelt werden
- +bei Patienten mit amyotropher Lateralsklerose
- +bei Patienten mit anderen Erkrankungen, die zu peripheren neuromuskulären Dysfunktionen führen
- +bei ausgeprägter Schwäche oder Atrophie des zu injizierenden Muskels.
-Es wurden Nebenwirkungen berichtet, die möglicherweise mit der Ausbreitung des Botulinumtoxins Typ A an vom Applikationsort entfernte Stellen in Zusammenhang stehen (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Es wurden Nebenwirkungen berichtet, die möglicherweise mit der Ausbreitung des Botulinumtoxins Typ A an vom Applikationsort entfernte Stellen in Zusammenhang stehen (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
-In tierexperimentellen Studien fand sich eine Reproduktionstoxizität (nähere Angaben unter dem Kapitel «Präklinische Daten»).
- +In tierexperimentellen Studien fand sich eine Reproduktionstoxizität (nähere Angaben unter dem Kapitel "Präklinische Daten" ).
-Daten aus klinischen Studien mit Botulinum Neurotoxin Typ A liegen nicht vor. In tierexperimentellen Studien wurden keine nachteiligen Wirkungen auf die männliche oder weibliche Fertilität festgestellt (siehe «Präklinische Daten»).
- +Daten aus klinischen Studien mit Botulinum Neurotoxin Typ A liegen nicht vor. In tierexperimentellen Studien wurden keine nachteiligen Wirkungen auf die männliche oder weibliche Fertilität festgestellt (siehe "Präklinische Daten" ).
-Systemorganklasse Nebenwirkung
-Erkrankungen des Immunsystems Überempfindlichkeitsreaktionen wie Schwellungen, Ödeme (auch entfernt von der Injektionsstelle), Erytheme, Pruritus, Hautausschlag (lokal oder generalisiert) und Atemnot
-Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Muskelatrophie
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Grippeähnliche Symptome
- +Systemorganklasse Nebenwirkung
- +Erkrankungen des Überempfindlichkeitsreaktionen wie Schwellungen, Ödeme (auch entfernt
- +Immunsystems von der Injektionsstelle), Erytheme, Pruritus, Hautausschlag (lokal
- + oder generalisiert) und Atemnot
- +Skelettmuskulatur-, Muskelatrophie
- +Bindegewebs- und
- +Knochenerkrankungen
- +Allgemeine Erkrankungen Grippeähnliche Symptome
- +und Beschwerden am
- +Verabreichungsort
- +
-Systemorganklasse Nebenwirkung Häufigkeit
-Infektionen und parasitäre Erkrankungen Nasopharyngitis Selten
-Erkrankungen des Nervensystems Kopfschmerzen Häufig
-Augenerkrankungen Lidödem, Verschwommensehen, Blepharoptosis Gelegentlich
-Gefäßerkrankungen Bluterguss Gelegentlich
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Pruritus, Ptosis der Augenbraue Gelegentlich
-Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Mephisto-Zeichen (seitliche Erhöhung der Augenbrauen) Häufig
-Gesichtsasymmetrie (Augenbrauenasymmetrie) Muskelkrämpfe (oberhalb der Augenbraue) Gelegentlich
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Bluterguss an der Injektionsstelle, Schmerzen an der Injektionsstelle, Grippeähnliche Erkrankung, Druckschmerz, Müdigkeit, Schweregefühl von Augenlid/Augenbraue Gelegentlich
- +Systemorganklasse Nebenwirkung Häufigkeit
- +Infektionen und parasitäre Nasopharyngitis Selten
- +Erkrankungen
- +Erkrankungen des Nervensystems Kopfschmerzen Häufig
- +Augenerkrankungen Lidödem, Verschwommensehen, Blepharoptosis Gelegentlich
- +Gefäßerkrankungen Bluterguss Gelegentlich
- +Erkrankungen der Haut und des Pruritus, Ptosis der Augenbraue Gelegentlich
- +Unterhautzellgewebes
- +Skelettmuskulatur-, Mephisto-Zeichen (seitliche Erhöhung der Häufig
- +Bindegewebs- und Knochenerkran Augenbrauen)
- +kungen
- +Gesichtsasymmetrie (Augenbraue Gelegentlich
- +nasymmetrie) Muskelkrämpfe
- +(oberhalb der Augenbraue)
- +Allgemeine Erkrankungen und Bluterguss an der Injektionsstelle, Schmerzen Gelegentlich
- +Beschwerden am Verabreichungso an der Injektionsstelle, Grippeähnliche
- +rt Erkrankung, Druckschmerz, Müdigkeit,
- + Schweregefühl von Augenlid/Augenbraue
- +
-Systemorganklasse Nebenwirkung Häufigkeit
-Augenerkrankungen Lidödem, trockenes Auge Häufig
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Bluterguss an der Injektionsstelle Häufig
- +Systemorganklasse Nebenwirkung Häufigkeit
- +Augenerkrankungen Lidödem, trockenes Auge Häufig
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Bluterguss an der Injektionsste Häufig
- +Verabreichungsort lle
- +
- +
-Das Botulinum Neurotoxin Typ A blockiert durch Spaltung von SNAP-25 («synaptosomal-associated protein of 25 kDa») die periphere Acetylcholin-Freisetzung an den präsynaptischen Nervenendigungen. SNAP-25 ist ein Protein, das wesentlich für die erfolgreiche Bindung und Freisetzung von Acetylcholin aus den Vesikeln ist, die sich in den Nervenendigungen befinden.
- +Das Botulinum Neurotoxin Typ A blockiert durch Spaltung von SNAP-25 ( "synaptosomal-associated protein of 25 kDa" ) die periphere Acetylcholin-Freisetzung an den präsynaptischen Nervenendigungen. SNAP-25 ist ein Protein, das wesentlich für die erfolgreiche Bindung und Freisetzung von Acetylcholin aus den Vesikeln ist, die sich in den Nervenendigungen befinden.
-Siehe Rubrik «Wirkungsmechanismus».
- +Siehe Rubrik "Wirkungsmechanismus" .
-Siehe Rubrik «Absorption»
- +Siehe Rubrik "Absorption"
-Siehe Rubrik «Absorption»
- +Siehe Rubrik "Absorption"
-Siehe Rubrik «Absorption»
- +Siehe Rubrik "Absorption"
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Die rekonstituierte Injektionslösung ist nicht konserviert. Chemische und physikalische in-use Stabilität wurde für 24 Stunden bei 2-8 °C gezeigt. Aus mikrobiologischen Gründen sollte die gebrauchsfertige Zubereitung unmittelbar nach Verdünnung/Rekonstitution verwendet werden. Falls dies nicht möglich ist, liegen Aufbrauchsfristen und Lagerbedingungen in der Verantwortung des Anwenders und sollten normalerweise nicht länger als 24 Std. bei 2-8 °C betragen, ausser wenn die Verdünnung/Rekonstitution unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen erfolgte.
- +Die rekonstituierte Injektionslösung ist nicht konserviert. Chemische und physikalische in-use Stabilität wurde für 24 Stunden bei 2-8 °C gezeigt. Aus mikrobiologischen Gründen sollte die gebrauchsfertige Zubereitung unmittelbar nach Verdünnung/Rekonstitution verwendet werden. Falls dies nicht möglich ist, liegen Aufbrauchsfristen und Lagerbedingungen in der Verantwortung des Anwenders und sollten normalerweise nicht länger als 24 Std. bei 2-8 °C betragen, ausser wenn die Verdünnung/Rekonstitution unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen erfolgte.
-Das Arzneimittel bei Raumtemperatur (15-25 °C) oder im Kühlschrank (2-8 °C) lagern.
- +Das Arzneimittel bei Raumtemperatur (15-25 °C) oder im Kühlschrank (2-8 °C) lagern.
-Erhaltene Dosis (in Einheiten pro 0,1 ml) Zugegebene Menge Lösungsmittel (Natriumchlorid 9 mg/ml (0,9%) Injektionslösung)
-Durchstechflasche mit 50 Einheiten Durchstechflasche mit 100 Einheiten
-4 Einheiten 1,25 ml 2,5 ml
- +Erhaltene Dosis(in Einheiten Zugegebene Menge Lösungsmittel(Natriumchlorid
- +pro 0,1 ml) 9 mg/ml (0,9%) Injektionslösung)
- +Durchstechflasche mit 50 Durchstechflasche mit 100 Einheiten
- +Einheiten
- +4 Einheiten 1,25 ml 2,5 ml
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