| 78 Änderungen an Fachinfo Zevtera |
-Bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten im Alter von ≥ 12 Jahren beträgt die Ceftobiprol-Konzentration in der Infusionslösung 2 mg/ml. Um das Infusionsvolumen bei pädiatrische Patienten < 12 Jahre zu begrenzen, beträgt für diese Patienten die Ceftobiprol-Konzentration in der Infusionslösung 4 mg/ml.
- +Bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten im Alter von ≥ 12 Jahren beträgt die Ceftobiprol-Konzentration in der Infusionslösung 2 mg/ml. Um das Infusionsvolumen bei pädiatrischen Patienten < 12 Jahre zu begrenzen, beträgt für diese Patienten die Ceftobiprol-Konzentration in der Infusionslösung 4 mg/ml.
-Bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit gering eingeschränkter Nierenfunktion (d.h. CLCR von 50 bis 80 ml/min) ist keine Dosisanpassung erforderlich. Bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit einer mittelschweren Nierenfunktionsstörung (CLCR 30 bis < 50 ml/min), erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit einer schweren Nierenfunktionsstörung (CLCR 10 bis < 30 ml/min) und bei Erwachsenen mit dialysepflichtiger terminaler Nierenfunktionsstörung (ESRD) sollte die Dosierung von Zevtera entsprechend Tabelle 2 angepasst werden. Die Dosisempfehlungen für reife Neugeborene, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche basieren auf pharmakokinetischen Modellen. Es liegen keine ausreichenden Informationen vor, um Dosierungsanpassungen bei pädiatrischen Patienten mit terminaler Nierenfunktionsstörung (ESRD) zu empfehlen. Aufgrund der begrenzten klinischen Daten und der erwarteten erhöhten Exposition von Zevtera und seinem Metaboliten sollte Zevtera bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung mit Vorsicht angewendet werden (siehe Rubrik "Pharmakokinetik" ).
- +Bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit gering eingeschränkter Nierenfunktion (d.h. CLCR von 50 bis 80 ml/min) ist keine Dosisanpassung erforderlich. Bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit einer mittelschweren Nierenfunktionsstörung (CLCR 30 bis < 50 ml/min), erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit einer schweren Nierenfunktionsstörung (CLCR 10 bis < 30 ml/min) und bei Erwachsenen mit dialysepflichtiger terminaler Nierenfunktionsstörung (ESRD) sollte die Dosierung von Zevtera entsprechend Tabelle 2 angepasst werden. Die Dosisempfehlungen für pädiatrische Patienten basieren auf pharmakokinetischen Modellen. Es liegen keine ausreichenden Informationen vor, um Dosierungsanpassungen bei pädiatrischen Patienten mit terminaler Nierenfunktionsstörung (ESRD) zu empfehlen. Aufgrund der begrenzten klinischen Daten und der erwarteten erhöhten Exposition von Ceftobiprol und seinem Metaboliten sollte Zevtera bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung mit Vorsicht angewendet werden (siehe Rubrik "Pharmakokinetik" ).
-Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion liegen keine klinischen Erfahrungen vor. Da Ceftobiprol nur zu einem minimalen Anteil in der Leber verstoffwechselt und hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden wird, wird bei Patienten mit Leberinsuffizienz eine Dosisanpassung als nicht erforderlich erachtet.
- +Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion liegen nur begrenzte klinischen Erfahrungen vor (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Da Ceftobiprol nur minimal in der Leber verstoffwechselt und hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden wird, ist bei Patienten mit Leberinsuffizienz keine Dosisanpassung erforderlich.
-Überempfindlichkeit gegen Ceftobiprol Medocaril Natrium oder einen der sonstigen Bestandteile von Zevtera.
- +Überempfindlichkeit gegen Ceftobiprol oder einen der sonstigen Bestandteile von Zevtera.
-Bei Patienten, die Beta-Laktam-Antibiotika verabreicht bekamen (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ), wurden schwere und manchmal tödlich verlaufende Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktische Reaktionen) berichtet. Überempfindlichkeitsreaktionen können auch zum Kounis-Svndrom führen, einer schweren allergischen Reaktion, die in einem Mvokardinfarkt enden kann. Zu den ersten Symptomen solcher Reaktionen können Brustschmerzen gehören, die in Verbindung mit einer allergischen Reaktion auf Beta-Lactam-Antibiotika auftreten (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Vor dem Beginn einer Therapie mit Zevtera muss die Vorgeschichte des Patienten auf eventuell aufgetretene Überempfindlichkeitsreaktionen auf Beta-Laktam-Antibiotika überprüft werden. Falls auf die Behandlung mit Zevtera eine schwere Überempfindlichkeitsreaktion (z. B. anaphylaktische Reaktion) auftritt (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ), muss die Behandlung mit Zevtera sofort abgebrochen und eine geeignete Notfallbehandlung eingeleitet werden.
-Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme und akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP) wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Laktam-Antibiotika, einschliesslich Zevtera bzw. Ceftobiprol, berichtet (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ). Beim Auftreten solcher Reaktionen ist Zevtera unverzüglich abzusetzen und eine Alternativtherapie ist in Erwägung zu ziehen.
- +Bei Patienten, die Beta-Laktam-Antibiotika verabreicht bekamen (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ), wurden schwere und manchmal tödlich verlaufende Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktische Reaktionen) berichtet. Überempfindlichkeitsreaktionen können auch zum Kounis-Syndrom führen, einer schweren allergischen Reaktion, die in einem Myokardinfarkt enden kann. Zu den ersten Symptomen solcher Reaktionen können Brustschmerzen gehören, die in Verbindung mit einer allergischen Reaktion auf Beta-Lactam-Antibiotika auftreten (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
- +Vor dem Beginn einer Therapie mit Zevtera muss die Vorgeschichte des Patienten auf eventuell aufgetretene Überempfindlichkeitsreaktionen auf Beta-Laktam-Antibiotika überprüft werden. Falls eine schwere Überempfindlichkeitsreaktion (z. B. anaphylaktische Reaktion) auftritt (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ), muss die Behandlung mit Zevtera sofort abgebrochen und eine geeignete Notfallbehandlung eingeleitet werden.
- +Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme und akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP) wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Laktam-Antibiotika, einschliesslich Ceftobiprol, berichtet (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ). Beim Auftreten solcher Reaktionen ist Zevtera unverzüglich abzusetzen und eine Alternativtherapie ist in Erwägung zu ziehen.
-Bei den Patienten können während der Behandlung mit Zevtera Krämpfe auftreten. Krampfanfälle im Zusammenhang mit der Gabe von Zevtera traten am häufigsten bei Patienten mit vorbestehenden Störungen des zentralen Nervensystems bzw. mit Krampfanfällen einhergehenden Erkrankungen auf, weshalb bei dieser Patientengruppe besondere Vorsicht geboten ist.
- +Bei den Patienten können während der Behandlung mit Ceftobiprol Krämpfe auftreten. Krampfanfälle im Zusammenhang mit der Gabe von Ceftobiprol traten am häufigsten bei Patienten mit vorbestehenden Störungen des zentralen Nervensystems bzw. mit Krampfanfällen einhergehenden Erkrankungen auf, weshalb bei dieser Patientengruppe besondere Vorsicht geboten ist.
-Das Auftreten von Diarrhö während oder nach der Behandlung mit Zevtera, besonders wenn diese schwer, anhaltend und/oder blutig verläuft, kann ein Symptom für eine Infektion mit Clostridioïdes difficile sein. Die schwerste Verlaufsform ist die pseudomembranöse Kolitis. Sollte der Verdacht auf eine derartige Komplikation bestehen, so ist die Behandlung mit Zevtera unverzüglich abzubrechen und der Patient sollte eingehend untersucht werden um allenfalls eine spezifische Antibiotikatherapie (z.B. Metronidazol, Vancomycin) einzusetzen. Der Einsatz von peristaltikhemmenden Mitteln ist in dieser klinischen Situation kontraindiziert.
- +Das Auftreten von Diarrhö während oder nach der Behandlung mit Ceftobiprol, besonders wenn diese schwer, anhaltend und/oder blutig verläuft, kann ein Symptom für eine Infektion mit Clostridioïdes difficile sein. Die schwerste Verlaufsform ist die pseudomembranöse Kolitis. Sollte der Verdacht auf eine derartige Komplikation bestehen, so ist die Behandlung mit Ceftobiprol unverzüglich abzubrechen und der Patient sollte eingehend untersucht werden um allenfalls eine spezifische Antibiotikatherapie (z.B. Metronidazol, Vancomycin) einzusetzen. Der Einsatz von peristaltikhemmenden Mitteln ist in dieser klinischen Situation kontraindiziert.
-Wie auch bei anderen Antibiotika, kann die Anwendung von Zevtera zum Wachstum von nicht-empfindlichen Organismen, einschliesslich Pilzen, führen. Wenn während der Therapie Anzeichen einer Superinfektion auftreten, sind entsprechende Behandlungsmassnahmen einzuleiten.
- +Wie auch bei anderen Antibiotika, kann die Anwendung von Ceftobiprol zum Wachstum von nicht-empfindlichen Organismen, einschliesslich Pilzen, führen. Wenn während der Therapie Anzeichen einer Superinfektion auftreten, sind entsprechende Behandlungsmassnahmen einzuleiten.
-Bei Tieren wurde bei hohen Ceftobiprol Dosen eine reversible renale Toxizität und eine Präzipitation von arzneimittelähnlichem Material in den distalen Tubuli beobachtet (siehe Rubrik "Präklinische Daten" ). Obwohl die klinische Bedeutung dieser Beobachtung nicht bekannt ist, ist es ratsam, bei Patienten, die Zevtera erhalten, eine eventuelle Hypovolämie zu korrigieren, um eine normale Harnausscheidung aufrechtzuerhalten.
- +Bei Tieren wurde bei hohen Ceftobiprol Dosen eine reversible renale Toxizität und eine Präzipitation von arzneimittelähnlichem Material in den distalen Tubuli beobachtet (siehe Rubrik "Präklinische Daten" ). Obwohl die klinische Bedeutung dieser Beobachtung nicht bekannt ist, ist es ratsam, bei Patienten, die Ceftobiprol erhalten, eine eventuelle Hypovolämie zu korrigieren, um eine normale Harnausscheidung aufrechtzuerhalten.
-Ausfällung mit Calcium-haltigen Lösungen
-Eine Ausfällung kann auftreten, wenn Zevtera mit Calcium-haltigen Lösungen im gleichen intravenösen Zugang gemischt wird. Daher darf Zevtera nicht mit Calcium-haltigen Lösungen, ausser Ringer-Laktat-Injektionslösung, gemischt oder gleichzeitig über denselben intravenösen Zugang verabreicht werden (siehe Rubrik "sonstige Hinweise" ).
- +Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
- +Es liegen nur begrenzte klinischen Erfahrungen bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion vor. Eine retrospektive Auswertung von Krankenakten von 51 Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion zeigte ein erhöhtes Risiko für Lebererkrankungen und Hyponatriämie im Zusammenhang mit der Behandlung mit Ceftobiprol in dieser Patientengruppe. Die Mehrheit dieser Ereignisse war nicht schwerwiegend. Bei der Behandlung solcher Patienten ist Vorsicht geboten. Es wird empfohlen, bei dieser Patientengruppe während der Behandlung die Leberfunktionsparameter sowie die Serumnatriumspiegel engmaschig zu überwachen.
-Einschränkungen der klinischen Daten
-Es liegen keine Erfahrungen mit Ceftobiprol bei der Behandlung von Nosokomialer Pneumonie, welche nicht Ventilator assoziiert ist, und bei CAP bei folgenden Patienten vor: Bei HIV-positiven Patienten, Patienten mit Neutropenie, immungeschwächten Patienten und Patienten mit Myelosuppression. Bei der Behandlung solcher Patienten ist Vorsicht geboten.
- +Immungeschwächte Patienten
- +Es liegen nur begrenzte klinischen Erfahrungen bei immungeschwächten Patienten vor. Eine retrospektive Auswertung von Krankenakten von 120 immungeschwächten Patienten zeigte ein erhöhtes Risiko für Lebererkrankungen und Hyponatriämie im Zusammenhang mit der Behandlung mit Ceftobiprol in dieser Patientengruppe. Die Mehrheit dieser Ereignisse war nicht schwerwiegend. Bei der Behandlung solcher Patienten ist Vorsicht geboten. Es wird empfohlen, bei dieser Patientengruppe während der Behandlung die Leberfunktionsparameter sowie die Serumnatriumspiegel engmaschig zu überwachen.
-Klinische Wirksamkeit gegen spezifische Krankheitserreger
-Empfindlichkeit gegen EnterobacteriaceaeWie andere Cephalosporine ist auch Ceftobiprol anfällig auf Hydrolyse, die durch Enterobacteriaceae einschliesslich vieler Extended- Spectrum Beta-Lacktamasen (ESBL), Serin-Carbapenemasen, Metallo-Beta-Laktamasen (unter anderen), produziert werden kann. Deshalb sollte vor der Entscheidung für eine Behandlung mit Zevtera die Prävalenz von Extended- Spectrum Beta-Lacktamasen (ESBL) produzierenden Enterobacteriaceae in Erwägung gezogen werden.
- +Ausfällung mit Calcium-haltigen Lösungen
- +Eine Ausfällung kann auftreten, wenn Zevtera mit Calcium-haltigen Lösungen im gleichen intravenösen Zugang gemischt wird. Daher darf Zevtera nicht mit Calcium-haltigen Lösungen, ausser Ringer-Laktat-Injektionslösung, gemischt oder gleichzeitig über denselben intravenösen Zugang verabreicht werden (siehe Rubrik "sonstige Hinweise" ).
- +
- +Einschränkungen der klinischen Daten
- +Es liegen nur begrenzte Erfahrungen mit Ceftobiprol bei der Behandlung von Nosokomialer Pneumonie, welche nicht Ventilator assoziiert ist, und bei CAP bei folgenden Patienten vor: Bei HIV-positiven Patienten, Patienten mit Neutropenie, immungeschwächten Patienten und Patienten mit Myelosuppression. Bei der Behandlung solcher Patienten ist Vorsicht geboten.
-Während der Behandlung mit Cephalosporinen kann es zur Entwicklung eines positiven direkten Antiglobulin-Tests (DAGT) kommen. In klinischen Studien gab es keine Hinweise auf hämolytische Anämie. Allerdings kann die Möglichkeit, dass im Zusammenhang mit einer Behandlung mit Zevtera eine hämolytische Anämie auftritt, nicht ausgeschlossen werden. Patienten, bei denen während oder nach der Behandlung mit Zevtera eine Anämie auftritt, sollten im Hinblick auf diese Möglichkeit untersucht werden.
- +Während der Behandlung mit Cephalosporinen kann es zur Entwicklung eines positiven direkten Antiglobulin-Tests (DAGT) kommen. In klinischen Studien gab es keine Hinweise auf hämolytische Anämie. Allerdings kann die Möglichkeit, dass im Zusammenhang mit einer Behandlung mit Ceftobiprol eine hämolytische Anämie auftritt, nicht ausgeschlossen werden. Patienten, bei denen während oder nach der Behandlung mit Ceftobiprol eine Anämie auftritt, sollten im Hinblick auf diese Möglichkeit untersucht werden.
-In vitro Studien haben gezeigt, dass Ceftobiprol OATP1B1 und OATP1B3 mit einem IC50-Wert von 67,6 µM bzw. 44,1 µM inhibiert. Zevtera kann die Konzentrationen von Medikamenten, die durch OATP1B1 und OATP1B3 eliminiert werden, z.B. Statine (Pitavastatin, Pravastatin, Rosuvastatin), Glibenclamid und Bosentan, erhöhen.
-Es wurden keine klinischen Studien zur Erfassung von Interaktionen durchgeführt. Vorsicht ist geboten, wenn Zevtera zusammen mit Arzneimitteln mit engem therapeutischem Fenster verabreicht wird.
- +In vitro Studien haben gezeigt, dass Ceftobiprol OATP1B1 und OATP1B3 mit einem IC50-Wert von 67,6 µM bzw. 44,1 µM inhibiert. Ceftobiprol kann die Konzentrationen von Medikamenten, die durch OATP1B1 und OATP1B3 eliminiert werden, z.B. Statine (Pitavastatin, Pravastatin, Rosuvastatin), Glibenclamid und Bosentan, erhöhen.
- +Es wurden keine klinischen Studien zur Erfassung von Interaktionen durchgeführt. Vorsicht ist geboten, wenn Ceftobiprol zusammen mit Arzneimitteln mit engem therapeutischem Fenster verabreicht wird.
-Die Auswirkungen von Ceftobiprol medocaril auf die Fruchtbarkeit beim Menschen sind nicht untersucht worden. Tierstudien mit Ceftobiprol medocaril lassen nicht auf schädliche Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit schliessen.
- +Die Auswirkungen von Ceftobiprol auf die Fruchtbarkeit beim Menschen sind nicht untersucht worden. Tierstudien mit Ceftobiprol lassen nicht auf schädliche Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit schliessen.
-In therapeutischen klinischen mit Erwachsenen Studien erhielten 1668 Teilnehmer Zevtera. In diesen Studien erhielten insgesamt 1239 Teilnehmer (696 Teilnehmer mit ambulant erworbener Pneumonie und nosokomialer Pneumonie und 543 Teilnehmer mit komplizierten Haut- und Weichteilinfektionen, cSSTIs) 500 mg Ceftobiprol dreimal täglich, 389 Teilnehmer (cSSTIs) erhielten 500 mg Ceftobiprol zweimal täglich und 40 Teilnehmer (cSSTIs) erhielten 750 mg Ceftobiprol zweimal täglich.
-Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen, die bei 3 % oder mehr der mit Zevtera behandelten Patienten auftraten, waren
- +In therapeutischen klinischen Studien mit Erwachsenen erhielten 1668 Teilnehmer Ceftobiprol. In diesen Studien erhielten insgesamt 1239 Teilnehmer (696 Teilnehmer mit ambulant erworbener Pneumonie und nosokomialer Pneumonie und 543 Teilnehmer mit komplizierten Haut- und Weichteilinfektionen, cSSTIs) 500 mg Ceftobiprol dreimal täglich, 389 Teilnehmer (cSSTIs) erhielten 500 mg Ceftobiprol zweimal täglich und 40 Teilnehmer (cSSTIs) erhielten 750 mg Ceftobiprol zweimal täglich.
- +Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen, die bei 3 % oder mehr der mit Ceftobiprolbehandelten Patienten auftraten, waren
-Kinder und Jugendliche
-In einer therapeutischen klinischen Studie mit pädiatrischen Patienten mit ambulant erworbener oder nosokomialer Pneumonie, erhielten 94 Teilnehmer im Alter von 3 Monaten bis 17 Jahren Zevtera. In zwei weiteren klinischen Studien erhielten 64 Teilnehmer im Alter von 3 Monaten bis 17 Jahren und 15 Teilnehmer im Alter von 0 (Geburt) bis < 3 Monaten eine Einzeldosis von Zevtera. Insgesamt war das Sicherheitsprofil bei pädiatrischen Patienten ähnlich wie bei Erwachsenen.
-
- +Kinder und Jugendliche
- +In einer therapeutischen klinischen Studie mit pädiatrischen Patienten mit ambulant erworbener oder nosokomialer Pneumonie, erhielten 94 Teilnehmer im Alter von 3 Monaten bis 17 Jahren Ceftobiprol. In zwei weiteren klinischen Studien erhielten 64 Teilnehmer im Alter von 3 Monaten bis 17 Jahren und 15 Teilnehmer im Alter von 0 (Geburt) bis < 3 Monaten eine Einzeldosis von Ceftobiprol. Insgesamt war das Sicherheitsprofil bei pädiatrischen Patienten ähnlich wie bei Erwachsenen.
- +
-Es sind keine Daten zu Überdosierungen mit Zevtera bei Menschen verfügbar. Die höchste Tagesdosis, verabreicht in Pase-1-Studien, betrug 3 g Ceftobiprol (1 g alle 8 Stunden). Bei dieser Dosierung kam es deutlich häufiger zu Übelkeit, Erbrechen und Geschmacksstörungen.
- +Es sind keine Daten zu Überdosierungen mit Ceftobiprol bei Menschen verfügbar. Die höchste Tagesdosis, verabreicht in Pase-1-Studien, betrug 3 g Ceftobiprol (1 g alle 8 Stunden). Bei dieser Dosierung kam es deutlich häufiger zu Übelkeit, Erbrechen und Geschmacksstörungen.
-Grenzwerte
-Die von EUCAST (European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing) festgelegten Breakpoints der minimalen Hemmkonzentrationen (MHK) sind wie folgt:
- Minimale Hemmkonzentration
- (µg /ml)
-Erreger ≤ S R ≥
-Staphylococcus aureus (einschliesslich 2 2
-Methicillin-resistente Isolate)
-Streptococcus pneumoniae 0,5 0,5
-Enterobacteriaceae 0,25a 0,25a
-Pseudomonas aeruginosa IEa IEa
-Nicht speziesspezifischer Grenzwertb 4 4
-aKeine ausreichenden Daten. bBasierend auf dem
-PK/PD-Zielwert für gramnegative Erreger.
-
-
- +Grenzwerte der Empfindlichkeitstestung
- +Die Interpretationskriterien für die Empfindlichkeitstestung wurden vom European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing (EUCAST) für Ceftobiprol festgelegt und sind hier aufgeführt: www.eucast.org (Rubrik Clinical Breakpoints).
- +
-Die Wirksamkeit für die folgenden Erreger, die empfindlich für Zevtera waren, wurde in den NP (ohne VAP)- und CAP-Studien in vitro nachgewiesen.
- +Die Wirksamkeit für die folgenden Erreger, die empfindlich für Ceftobiprol waren, wurde in den NP (ohne VAP)- und CAP-Studien in vitro nachgewiesen.
-Resistente Keime: Chlamydophila (Chlamydia) pneumonia, Burkholderia cepacia
-complex, Mycoplasma pneumoniae, Nocardia spp., und Stenotrophomonas
-maltophilia sind resistent gegenüber Ceftobiprol.
- +Resistente Keime: Chlamydophila (Chlamydia) pneumonia, Burkholderia cepacia
- +complex, Mycoplasma pneumoniae, Nocardia spp., und Stenotrophomonas
- +maltophilia sind resistent gegenüber Ceftobiprol.
-Die Wirksamkeit von Zevtera bei Patienten mit NP; non-VAP wurde in einer doppelblinden, aktiv kontrollierten, randomisierten Phase-3-Studie nachgewiesen.
-Die begrenzten Daten zu Patienten mit VAP (d.h. Patienten, die eine Lungenentzündung nach mehr als 48 Stunden nach Beginn einer Beatmung entwickeln) zeigten niedrigere klinische Heilungsraten bei Patienten, die mit Zevtera behandelt wurden, im Vergleich zu Patienten, die mit Ceftazidim plus Linezolid behandelt wurden. Die klinischen Heilungsraten bei mit Zevtera behandelten Patienten betrugen 37,7 % in der Gruppe, die Zevtera erhielten (20 von 53 Patienten), im Vergleich zu 55,9 % bei der mit Ceftazidim plus Linezolid behandelten Gruppe (33 von 59 Patienten). Siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
- Für alle anderen Patienten mit NP waren die klinischen Heilungsraten vergleichbar, 77,8 % (154 von 198 Patienten) in der Gruppe, die Zevtera erhielt, und 76,2 % (141 von 185 Patienten) in der Gruppe, die Ceftazidim plus Linezolid erhielt. Bei Patienten, bei denen während der Behandlung mit Zevtera eine künstliche Beatmung erforderlich wurde, waren die klinischen Heilungsraten zwischen den mit Zevtera behandelten Patienten und den Patienten, die Ceftazidim plus Linezolid erhielten, vergleichbar.
- +Die Wirksamkeit von Ceftobiprol bei Patienten mit NP; non-VAP wurde in einer doppelblinden, aktiv kontrollierten, randomisierten Phase-3-Studie nachgewiesen.
- +Die begrenzten Daten zu Patienten mit VAP (d.h. Patienten, die eine Lungenentzündung nach mehr als 48 Stunden nach Beginn einer Beatmung entwickeln) zeigten niedrigere klinische Heilungsraten bei Patienten, die mit Ceftobiprol behandelt wurden, im Vergleich zu Patienten, die mit Ceftazidim plus Linezolid behandelt wurden. Die klinischen Heilungsraten bei mit Ceftobiprol behandelten Patienten betrugen 37,7 % in der Gruppe, die Ceftobiprol erhielten (20 von 53 Patienten), im Vergleich zu 55,9 % bei der mit Ceftazidim plus Linezolid behandelten Gruppe (33 von 59 Patienten). Siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
- + Für alle anderen Patienten mit NP waren die klinischen Heilungsraten vergleichbar, 77,8 % (154 von 198 Patienten) in der Gruppe, die Ceftobiprol erhielt, und 76,2 % (141 von 185 Patienten) in der Gruppe, die Ceftazidim plus Linezolid erhielt. Bei Patienten, bei denen während der Behandlung mit Ceftobiprol eine künstliche Beatmung erforderlich wurde, waren die klinischen Heilungsraten zwischen den mit Ceftobiprol behandelten Patienten und den Patienten, die Ceftazidim plus Linezolid erhielten, vergleichbar.
-Die Wirksamkeit von Zevtera bei Patienten mit CAP, die eine stationäre Behandlung benötigten, wurde in einer doppelblinden, aktiv kontrollierten, randomisierten Phase-3-Studie nachgewiesen. Die klinischen Heilungsraten lagen bei 76,4 % (240 von 314 Patienten) in der mit Zevtera behandelten Gruppe und 79,3 % (257 von 324 Patienten) in der mit Ceftriaxon (mit oder ohne Linezolid) behandelten Gruppe. Bei hospitalisierten Patienten mit schwerer CAP (PORT Risikoklasse III-V), die eigentliche Zielgruppe für eine i.v. Therapie mit Zevtera, betrug die klinische Heilungsrate 79,6 % (125 von 157 Patienten) in der mit Zevtera behandelten Gruppe und 78,5 % (117 von 149) in der mit Ceftriaxon (mit oder ohne Linezolid) behandelten Gruppe.
- +Die Wirksamkeit von Ceftobiprol bei Patienten mit CAP, die eine stationäre Behandlung benötigten, wurde in einer doppelblinden, aktiv kontrollierten, randomisierten Phase-3-Studie nachgewiesen. Die klinischen Heilungsraten lagen bei 76,4 % (240 von 314 Patienten) in der mit Zevtera behandelten Gruppe und 79,3 % (257 von 324 Patienten) in der mit Ceftriaxon (mit oder ohne Linezolid) behandelten Gruppe. Bei hospitalisierten Patienten mit schwerer CAP (PORT Risikoklasse III-V), die eigentliche Zielgruppe für eine i.v. Therapie mit Ceftobiprol, betrug die klinische Heilungsrate 79,6 % (125 von 157 Patienten) in der mit Ceftobiprol behandelten Gruppe und 78,5 % (117 von 149) in der mit Ceftriaxon (mit oder ohne Linezolid) behandelten Gruppe.
-Tabelle 3: Mittelwerte (Standardabweichung) der pharmakokinetischen Parameter von Zevtera bei gesunden Erwachsenen
-Parameter 500-mg-Einzeldosis als Mehrere 500-mg-Dosen alle 8 Stunden als
- 120-minütige Infusion 120-minütige Infusion
-Cmax (ug /ml) 29,2 (5,52) 33,0 (4,83)
-AUC (ug · h/ml) 90,0 (12,4) 102 (11,9)
-t1/2 (Stunden) 3,1 (0,3) 3,3 (0,3)
-Cl (ml/min) 4,89 (0,69) 4,98 (0,58)
- +Tabelle 3: Mittelwerte (Standardabweichung) der pharmakokinetischen Parameter von Ceftobiprol bei gesunden Erwachsenen
- +Parameter 500-mg-Einzeldosis als Mehrere 500-mg-Dosen alle 8 Stunden als
- + 120-minütige Infusion 120-minütige Infusion
- +Cmax (ug /ml) 29,2 (5,52) 33,0 (4,83)
- +AUCa (ug · h/ml) 90,0 (12,4) 102 (11,9)
- +t1/2 (Stunden) 3,1 (0,3) 3,3 (0,3)
- +Cl (ml/min) 4,89 (0,69) 4,98 (0,58)
- +aAUC wird als AUClast und AUC0-8h für Einzeldosen bzw. Mehrfachdosen angegeben.
- +
-Ceftobiprol bindet nur minimal (16%) an Plasmaproteine und die Bindung erfolgt nicht konzentrationsabhängig. Das Ceftobiprol-Steadystate-Verteilungsvolumen (18 Liter) entspricht ungefähr dem extrazellulären Flüssigkeitsvolumen bei gesunden Erwachsenen.
- +Ceftobiprol bindet nur minimal (16%) an Plasmaproteine und die Bindung erfolgt nicht konzentrationsabhängig. Das Ceftobiprol-Steady-state-Verteilungsvolumen (18 Liter) entspricht ungefähr dem extrazellulären Flüssigkeitsvolumen bei gesunden Erwachsenen.
-Ceftobiprol zeigt eine lineare und zeitunabhängige Pharmakokinetik. Die Cmax und AUC von Ceftobiprol steigen proportional zur Dosis über einen Bereich von 125 mg bis 1 g an. Steadystate-Wirkstoffkonzentrationen werden schon am ersten Behandlungstag erreicht; bei Personen mit normaler Nierenfunktion ist nach 8-stündiger Verabreichung keine nachweisbare Anreicherung feststellbar.
- +Ceftobiprol zeigt eine lineare und zeitunabhängige Pharmakokinetik. Die Cmax und AUC von Ceftobiprol steigen proportional zur Dosis über einen Bereich von 125 mg bis 1 g an. Steady-state-Wirkstoffkonzentrationen werden schon am ersten Behandlungstag erreicht; bei Personen mit normaler Nierenfunktion ist nach 8-stündiger Verabreichung keine nachweisbare Anreicherung feststellbar.
-Wie bei anderen Betalactam-Antibiotika konnte gezeigt werden, dass die Zeitspanne, die die Plasmakonzentration von Ceftobiprol die MHK (%T>MHK) für den Infektionserreger überschreitet, am besten mit der Wirksamkeit in den klinischen und präklinischen Pharmakokinetik-/Pharmakodynamik-Studien korreliert.
- +Wie bei anderen Betalactam-Antibiotika konnte gezeigt werden, dass die Zeitspanne, die die Plasmakonzentration von Ceftobiprol die MHK (%fT>MHK) für den Infektionserreger überschreitet, am besten mit der Wirksamkeit in den klinischen und präklinischen Pharmakokinetik-/Pharmakodynamik-Studien korreliert.
-Die Schätzung der Kreatinin-Clearance sollte bei erwachsenen Patienten auf der Cockcroft-Gault-Formel unter Verwendung des tatsächlichen Körpergewichts und bei pädiatrischen Patienten auf der Schwartz-Formel basieren. Während der Behandlung mit Zevtera empfiehlt es sich, eine enzymatische Methode zur Bestimmung des Serumkreatinins zu verwenden (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die Pharmakokinetik von Ceftobiprol ist bei gesunden Erwachsenen und Patienten mit geringer Einschränkung der Nierenfunktion (CLCR > 50 bis ≤ 80 ml/min) ähnlich. Die Ceftobiprol AUC war bei Patienten mit mässig (CLCR 30 bis < 50 ml/min) und schwer (CLCR < 30 ml/min) ausgeprägter Niereninsuffizienz 2,5- bzw. 3,3-mal höher als bei Erwachsenen mit normaler Nierenfunktion. Eine Anpassung der Dosierung für Patienten mit mässig bis schwer ausgeprägter Niereninsuffizienz wird empfohlen (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ). Die Dosisempfehlungen für reife Neugeborene, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche basieren auf pharmakokinetischen Berechnungen.
- +Die Schätzung der Kreatinin-Clearance sollte bei erwachsenen Patienten auf der Cockcroft-Gault-Formel unter Verwendung des tatsächlichen Körpergewichts und bei pädiatrischen Patienten auf der Schwartz-Formel basieren. Während der Behandlung mit Ceftobiprol empfiehlt es sich, eine enzymatische Methode zur Bestimmung des Serumkreatinins zu verwenden (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Die Pharmakokinetik von Ceftobiprol ist bei gesunden Erwachsenen und Patienten mit geringer Einschränkung der Nierenfunktion (CLCR > 50 bis ≤ 80 ml/min) ähnlich. Die Ceftobiprol AUC war bei Patienten mit mässig (CLCR 30 bis < 50 ml/min) und schwer (CLCR < 30 ml/min) ausgeprägter Niereninsuffizienz 2,5- bzw. 3,3-mal höher als bei gesunden Erwachsenen mit normaler Nierenfunktion. Eine Anpassung der Dosierung für Patienten mit mässig bis schwer ausgeprägter Niereninsuffizienz wird empfohlen (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ). Die Dosisempfehlungen für pädiatrische Patienten basieren auf pharmakokinetischen Berechnungen.
-Populationspharmakokinetischen Daten zeigten, dass die Reifung der glomerulären Filtrationsrate einen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Ceftobiprol bei pädiatrischen Patienten im Alter von 1 Jahr und jünger hat. Dosisanpassungen sind bei reife Neugeborenen, Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen mit einem Körpergewicht < 50 kg erforderlich (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
- +Populationspharmakokinetischen Daten zeigten, dass die Reifung der glomerulären Filtrationsrate einen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Ceftobiprol bei pädiatrischen Patienten im Alter von 1 Jahr und jünger hat. Gewichtsabhängige Dosisanpassungen sind bei pädiatrischen Patienten mit einem Körpergewicht < 50 kg erforderlich (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
-Plasmakonzentrationen bei Kindern und Jugendlichen
-Die mittleren Expositionen gegenüber Zevtera bei pädiatrischen Teilnehmern mit normaler Nierenfunktion auf der Grundlage von Populations-PK-Modellen sind in Tabelle 4 zusammengefasst (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ) und ähneln den bei Erwachsenen beobachteten mittleren Expositionen.
- +Die mittleren Expositionen gegenüber Ceftobiprol bei pädiatrischen Teilnehmern mit normaler Nierenfunktion auf der Grundlage von Populations-PK-Modellen sind in Tabelle 4 zusammengefasst (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ) und ähneln den bei Erwachsenen beobachteten mittleren Expositionen.
-Tabelle 4: Mittelwerte (Standardabweichung) der pharmakokinetischen Parameter von Zevtera bei Kindern und Jugendlichen basierend auf Populations-PK-Modellen
-Altersgruppe Dosierungsschema Cmax (µg/ml) AUC (h.µg/ml)
- +Tabelle 4: Mittelwerte (Standardabweichung) der pharmakokinetischen Parameter von Ceftobiprol bei Kindern und Jugendlichen basierend auf Populations-PK-Modellen
- +Altersgruppe Dosierungsschema Cmax (µg/ml) AUC0-24h (h.µg/ml)
-Es wurde eine Studie bei extrem fettleibigen Probanden durchgeführt. Eine Anpassung der Dosis an das Körpergewicht ist nicht erforderlich.
- +Es wurde eine Studie bei extrem fettleibigen Probanden durchgeführt. Eine Dosisanpassung an das Körpergewicht ist nicht erforderlich.
-Während der Behandlung mit Cephalosporinen kann es zur Entwicklung eines positiven direkten Antiglobulin-Tests (DAGT) kommen. In klinischen Studien gab es keine Hinweise auf hämolytische Anämie. Allerdings kann die Möglichkeit, dass im Zusammenhang mit einer Behandlung mit Zevtera eine hämolytische Anämie auftritt, nicht ausgeschlossen werden. Patienten, bei denen während oder nach der Behandlung mit Zevtera eine Anämie auftritt, sollten im Hinblick auf diese Möglichkeit untersucht werden.
- +Während der Behandlung mit Cephalosporinen kann es zur Entwicklung eines positiven direkten Antiglobulin-Tests (DAGT) kommen. In klinischen Studien gab es keine Hinweise auf hämolytische Anämie. Allerdings kann die Möglichkeit, dass im Zusammenhang mit einer Behandlung mit Ceftobiprol eine hämolytische Anämie auftritt, nicht ausgeschlossen werden. Patienten, bei denen während oder nach der Behandlung mit Ceftobiprol eine Anämie auftritt, sollten im Hinblick auf diese Möglichkeit untersucht werden.
-Bei Erwachsenen wird die gesamte Infusionslösung im Beutel infundieren, um eine 500 mg Dosis Ceftobiprol zu verabreichen. Bei Jugendlichen ≥ 12 Jahren entspricht das zu verabreichende Volumen der berechneten Dosis in mg/kg, jedoch maximal einer 500 mg-Dosis Zevtera (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
- +Bei Erwachsenen wird die gesamte Infusionslösung im Beutel infundieren, um eine 500 mg Dosis Ceftobiprol zu verabreichen. Bei Jugendlichen ≥ 12 Jahren wird das zu verabreichende Volumen basierend auf dem Körpergewicht berechnet und darf maximal 250 ml (500 mg-Dosis) betragen (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
-Aus einem Infusionsbehältnis (z. B. PVC- oder PE-Infusionsbeutel, Glasflasche), welcher 125 ml der Verdünnungslösung enthält, werden 10 ml entnommen und durch 10 ml der rekonstituierten Lösung aus der Durchstechflasche ersetzt. Die Infusionslösung sollte 5-10 Mal vorsichtig geschwenkt werden, um eine homogene Lösung zu erhalten. Starkes Schütteln ist zu vermeiden, um einer Schaumbildung vorzubeugen. Das zu verabreichende Volumen entspricht der berechneten Dosis in mg/kg, jedoch maximal einer 500 mg-Dosis Zevtera (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
- +Aus einem Infusionsbehältnis (z. B. PVC- oder PE-Infusionsbeutel, Glasflasche), welcher 125 ml der Verdünnungslösung enthält, werden 10 ml entnommen und durch 10 ml der rekonstituierten Lösung aus der Durchstechflasche ersetzt. Die Infusionslösung sollte 5-10 Mal vorsichtig geschwenkt werden, um eine homogene Lösung zu erhalten. Starkes Schütteln ist zu vermeiden, um einer Schaumbildung vorzubeugen. Das zu verabreichende Volumen wird basierend auf dem Körpergewicht berechnet und darf maximal 125 ml (500 mg-Dosis) betragen (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
-Wenn die berechnete Dosis 200 mg nicht übersteigt, sollten zur Verabreichung mit einer 50 ml-Spritze 4 ml der rekonstituierten Lösung (entsprechend 200 mg Ceftobiprol), welche mit Dextrose 50 mg/ml (5 %) Injektionslösung oder Wasser für Injektionszwecke zubereitet wurde, aus der Durchstechflasche entnommen und mit 46 ml der entsprechenden Verdünnungslösung für die Infusionslösung verdünnt werden (siehe Tabellen in Abschnitt Nach Verdünnung). Die Infusionslösung wird vorsichtig 5-10 Mal geschwenkt, um eine homogene Lösung zu erhalten. Starkes Schütteln ist zu vermeiden, um einer Schaumbildung vorzubeugen. Das zu verabreichende Volumen entspricht der berechneten Dosis in mg/kg, jedoch maximal einer 500 mg-Dosis Zevtera (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
- +Wenn die berechnete Dosis 200 mg nicht übersteigt, sollten zur Verabreichung mit einer 50 ml-Spritze 4 ml der rekonstituierten Lösung (entsprechend 200 mg Ceftobiprol), welche mit Dextrose 50 mg/ml (5 %) Injektionslösung oder Wasser für Injektionszwecke zubereitet wurde, aus der Durchstechflasche entnommen und mit 46 ml der entsprechenden Verdünnungslösung für die Infusionslösung verdünnt werden (siehe Tabellen in Abschnitt Nach Verdünnung). Die Infusionslösung wird vorsichtig 5-10 Mal geschwenkt, um eine homogene Lösung zu erhalten. Starkes Schütteln ist zu vermeiden, um einer Schaumbildung vorzubeugen. Das zu verabreichende Volumen wird basierend auf dem Körpergewicht berechnet und darf maximal 50 ml (200 mg-Dosis) betragen (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
-65’089 (Swissmedic)
- +65089 (Swissmedic)
-November 2024
- +Oktober 2025
|
|