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Home - Fachinformation zu Zevtera - Änderungen - 28.01.2026
134 Änderungen an Fachinfo Zevtera
  • -Ceftobiprol (ut Ceftobiprolum medocarilum natricum).
  • +Ceftobiprol (utCeftobiprolummedocarilumnatricum).
  • -Natriumgehalt pro Durchstechflasche: ca. 1,3 mmol (29 mg)
  • +Natriumgehalt pro Durchstechflasche:ca. 1,3 mmol (29 mg)
  • + 
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung.Weisses, gelbliches bis leicht bräunliches Pulver, das ganz oder teilweise klumpig sein kann.Jede Durchstechflasche enthält 500 mg Ceftobiprol, entsprechend 666,6 mg CeftobiprolMedocaril Natrium. Nach Rekonstitution enthält jeder ml Konzentrat 50 mg Ceftobiprol, entsprechend 66,7 mg CeftobiprolMedocaril Natrium.
  • + 
  • -Zevtera ist zur Behandlung von reifen Neugeborenen, Kleinkindern, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit den folgenden Infektionen, die nachweislich durch empfindliche Bakterien verursacht werden bzw. für die der sehr starke Verdacht auf Verursachung durch diese Bakterien besteht angezeigt (siehe Rubriken «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Eigenschaften/Wirkungen»):
  • -·Nosokomiale Pneumonie, welche nicht ventilatorassoziiert ist (NP; non-VAP).
  • -·Ambulant erworbene Pneumonien / community-acquired pneumonia (CAP).
  • +Zevtera ist zur Behandlung von reifen Neugeborenen, Kleinkindern, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit den folgenden Infektionen, die nachweislich durch empfindliche Bakterien verursacht werden bzw. für die der sehr starke Verdacht auf Verursachung durch diese Bakterien besteht angezeigt (siehe Rubriken "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Eigenschaften/Wirkungen" ):
  • +-Nosokomiale Pneumonie, welche nicht ventilatorassoziiert ist (NP; non-VAP).
  • +-Ambulant erworbenePneumonien / community-acquired pneumonia (CAP).
  • + 
  • + 
  • +
  • -Altersgruppe Körpergewicht (kg) Ceftobiprol-Dosis Konzentration der Infusionslösunga Infusionsdauer/ Häufigkeit
  • -Erwachsene - 500 mg 2 mg/ml 2-stündige Infusion / alle 8 Stunden
  • -Jugendliche im Alter von 12 bis < 18 Jahren ≥ 50 kg 500 mg
  • -< 50 kg 10 mg/kg
  • -Kleinkinder im Alter von ≥ 3 Monaten und Kinder < 12 Jahren ≥ 33 kg 500 mg 4 mg/ml 2-stündige Infusion / alle 8 Stunden
  • -< 33 kg 15 mg/kg
  • -Reife Neugeborene und Kleinkinder < 3 Monate ≥ 4 kg 15 mg/kg 2-stündige Infusion / alle 12 Stunden
  • -< 4 kg 10 mg/kg
  • -aSiehe Abschnitt Hinweise für die Handhabung
  • +Altersgruppe Körpergewicht (kg) Ceftobiprol-Dosis Konzentration der Infusionsdauer/
  • + Infusionslösunga Häufigkeit
  • +Erwachsene - 500 mg 2 mg/ml 2-stündige Infusion
  • + / alle 8 Stunden
  • +Jugendliche im ≥ 50 kg 500 mg
  • +Alter von 12 bis <
  • +18 Jahren
  • +< 50 kg 10 mg/kg
  • +Kleinkinder im ≥ 33 kg 500 mg 4 mg/ml 2-stündige Infusion
  • +Alter von ≥ 3 / alle 8 Stunden
  • +Monaten und Kinder
  • +< 12 Jahren
  • +< 33 kg 15 mg/kg
  • +Reife Neugeborene ≥ 4 kg 15 mg/kg 2-stündige Infusion
  • +und Kleinkinder < 3 / alle 12 Stunden
  • +Monate
  • +< 4 kg 10 mg/kg
  • +aSiehe Abschnitt
  • +Hinweise für die
  • +Handhabung
  • -Bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten im Alter von ≥ 12 Jahren beträgt die Ceftobiprol-Konzentration in der Infusionslösung 2 mg/ml. Um das Infusionsvolumen bei pädiatrische Patienten < 12 Jahre zu begrenzen, beträgt für diese Patienten die Ceftobiprol-Konzentration in der Infusionslösung 4 mg/ml.
  • +Bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten im Alter von ≥ 12 Jahren beträgt die Ceftobiprol-Konzentration in der Infusionslösung 2 mg/ml. Um das Infusionsvolumen bei pädiatrische Patienten < 12 Jahre zu begrenzen, beträgt für diese Patienten die Ceftobiprol-Konzentration in der Infusionslösung 4 mg/ml.
  • + 
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  • +
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von Zevtera ist bei Frühgeborenen noch nicht erwiesen. Zevtera wird nicht empfohlen für die Anwendung bei Frühgeborenen.
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Zevteraist bei Frühgeborenen noch nicht erwiesen. Zevtera wird nicht empfohlen für die Anwendung bei Frühgeborenen.
  • + 
  • +
  • -Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich, ausser in Fällen von mässiger bis schwerer Niereninsuffizienz (siehe unten und Rubrik «Pharmakokinetik»).
  • -Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und dialysepflichtige terminale Nierenfunktionsstörung
  • -Bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit gering eingeschränkter Nierenfunktion (d.h. CLCR von 50 bis 80 ml/min) ist keine Dosisanpassung erforderlich. Bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit einer mittelschweren Nierenfunktionsstörung (CLCR 30 bis < 50 ml/min), erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit einer schweren Nierenfunktionsstörung (CLCR 10 bis < 30 ml/min) und bei Erwachsenen mit dialysepflichtiger terminaler Nierenfunktionsstörung (ESRD) sollte die Dosierung von Zevtera entsprechend Tabelle 2 angepasst werden. Die Dosisempfehlungen für reife Neugeborene, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche basieren auf pharmakokinetischen Modellen. Es liegen keine ausreichenden Informationen vor, um Dosierungsanpassungen bei pädiatrischen Patienten mit terminaler Nierenfunktionsstörung (ESRD) zu empfehlen. Aufgrund der begrenzten klinischen Daten und der erwarteten erhöhten Exposition von Zevtera und seinem Metaboliten sollte Zevtera bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung mit Vorsicht angewendet werden (siehe Rubrik «Pharmakokinetik»).
  • -Tabelle 2: Dosierung bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit mittelschwerer Nierenfunktionsstörung (CLCR 30 bis < 50 ml/min), schwerer Nierenfunktionsstörung (CLCR < 30 ml/min) oder Patienten mit dialysepflichtiger ESRD
  • -Altersgruppe Kreatinin-Clearance CLCR (ml/min)a Ceftobiprol-Dosis Konzentration der Infusionslösunga Infusionsdauer/ Häufigkeit
  • -Erwachsene 30 bis < 50 500 mg 2 mg/ml 2-stündige Infusion / alle 12 Stunden
  • -10 bis < 30 250 mg
  • -ESRD, einschließlich Hämodialyseb 250 mg 2-stündige Infusion / alle 24 Stunden
  • -Jugendliche im Alter von 12 bis < 18 Jahren 30 bis < 50 7,5 mg/kg 2 mg/ml 2-stündige Infusion / alle 12 Stunden
  • -10 bis < 30 7,5 mg/kgc
  • -Kinder im Alter von 6 bis < 12 Jahren 30 bis < 50 7,5 mg/kg 4 mg/ml 2-stündige Infusion / alle 12 Stunden
  • -10 bis < 30 7,5 mg/kgc 2-stündige Infusion / alle 24 Stunden
  • -Kleinkinder im Alter von ≥ 3 Monaten und Kinder < 6 Jahren 30 bis < 50 10 mg/kg 4 mg/ml 2-stündige Infusion / alle 12 Stunden
  • -10 bis < 30 10 mg/kg 2-stündige Infusion / alle 24 Stunden
  • -Reife Neugeborene und Kleinkinder < 3 Monate, Körpergewicht ≥ 4 kg 30 bis < 50 15 mg/kg 4 mg/ml 2-stündige Infusion / alle 12 Stunden
  • -10 bis < 30 2-stündige Infusion / alle 24 Stunden
  • -Reife Neugeborene und Kleinkinder < 3 Monate, Körpergewicht < 4 kg 30 bis < 50 10 mg/kg 4 mg/ml 2-stündige Infusion / alle 12 Stunden
  • -10 bis < 30 2-stündige Infusion / alle 24 Stunden
  • -Hinweis: Soweit nicht anders angegeben, werden alle Therapien als 2-stündige Infusion mit einer zulässigen Höchstdosis von 500 mg, unabhängig vom Gewicht des Patienten, verabreicht. aErmittelt in ml/min/1,73 m2 unter Berücksichtigung der Schwartz-Formel für pädiatrische Patienten. Die CLCR sollte engmaschig überwacht und die Dosis entsprechend einer sich ändernden Nierenfunktion angepasst werden. bCeftobiprolmedocaril-Natrium ist hämodialysierbar; daher sollte Zevtera an den Tagen der Hämodialyse nach der Hämodialyse verabreicht werden. cBis zu einer maximalen Dosis von 250 mg. dSiehe Abschnitt Hinweise für die Handhabung
  • +Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich, ausser in Fällen von mässiger bis schwerer Niereninsuffizienz (siehe unten und Rubrik "Pharmakokinetik" ).
  • + 
  • +Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktionund dialysepflichtige terminale Nierenfunktionsstörung
  • +Bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit gering eingeschränkter Nierenfunktion (d.h. CLCR von 50 bis 80 ml/min) ist keine Dosisanpassung erforderlich. Bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit einer mittelschweren Nierenfunktionsstörung (CLCR  30 bis < 50 ml/min),erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit einer schweren Nierenfunktionsstörung (CLCR10 bis < 30 ml/min) und bei Erwachsenen mit dialysepflichtiger terminaler Nierenfunktionsstörung (ESRD) sollte die Dosierung von Zevtera entsprechend Tabelle 2 angepasst werden. Die Dosisempfehlungen für reife Neugeborene, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche basieren auf pharmakokinetischen Modellen. Es liegen keine ausreichenden Informationen vor, um Dosierungsanpassungen bei pädiatrischen Patienten mit terminaler Nierenfunktionsstörung (ESRD) zu empfehlen.Aufgrund der begrenzten klinischen Daten und der erwarteten erhöhten Exposition von Zevtera und seinem Metaboliten sollte Zevtera bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung mit Vorsicht angewendet werden (siehe Rubrik "Pharmakokinetik" ).
  • + 
  • +Tabelle 2: Dosierung bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit mittelschwerer Nierenfunktionsstörung (CLCR 30 bis <50 ml/min), schwerer Nierenfunktionsstörung (CLCR <30 ml/min) oder Patienten mit dialysepflichtiger ESRD
  • +Altersgruppe Kreatinin-Clearance Ceftobiprol-Dosis Konzentration der Infusionsdauer/
  • + CLCR (ml/min)a Infusionslösunga Häufigkeit
  • +Erwachsene 30 bis < 50 500 mg 2 mg/ml 2-stündige Infusion
  • + / alle 12 Stunden
  • +10 bis < 30 250 mg
  • +ESRD, einschließlich 250 mg 2-stündige Infusion
  • + Hämodialyseb / alle 24 Stunden
  • +Jugendliche im 30 bis < 50 7,5 mg/kg 2 mg/ml 2-stündige Infusion
  • +Alter von 12 bis < / alle 12 Stunden
  • +18 Jahren
  • +10 bis < 30 7,5 mg/kgc
  • +Kinder im Alter von 30 bis < 50 7,5 mg/kg 4 mg/ml 2-stündige Infusion
  • +6 bis < 12 Jahren / alle 12 Stunden
  • +10 bis < 30 7,5 mg/kgc 2-stündige Infusion
  • + / alle 24 Stunden
  • +Kleinkinder im 30 bis < 50 10 mg/kg 4 mg/ml 2-stündige Infusion
  • +Alter von ≥ 3 / alle 12 Stunden
  • +Monaten und Kinder
  • +< 6 Jahren
  • +10 bis < 30 10 mg/kg 2-stündige Infusion
  • + / alle 24 Stunden
  • +Reife Neugeborene 30 bis < 50 15 mg/kg 4 mg/ml 2-stündige Infusion
  • +und Kleinkinder < 3 / alle 12 Stunden
  • +Monate, Körpergewich
  • +t ≥ 4 kg
  • +10 bis < 30 2-stündige Infusion
  • + / alle 24 Stunden
  • +Reife Neugeborene 30 bis < 50 10 mg/kg 4 mg/ml 2-stündige Infusion
  • +und Kleinkinder < 3 / alle 12 Stunden
  • +Monate, Körpergewich
  • +t < 4 kg
  • +10 bis < 30 2-stündige Infusion
  • + / alle 24 Stunden
  • +Hinweis: Soweit
  • +nicht anders angegeb
  • +en, werden alle
  • +Therapien als
  • +2-stündige Infusion
  • +mit einer zulässigen
  • + Höchstdosis von
  • +500 mg, unabhängig
  • +vom Gewicht des
  • +Patienten, verabreic
  • +ht. aErmittelt in
  • +ml/min/1,73 m2
  • +unter Berücksichtigu
  • +ng der Schwartz-Form
  • +el für pädiatrische
  • +Patienten. Die CLCR
  • +sollte engmaschig
  • +überwacht und die
  • +Dosis entsprechend
  • +einer sich ändernden
  • + Nierenfunktion
  • +angepasst werden.bCe
  • +ftobiprolmedocaril-N
  • +atrium ist hämodialy
  • +sierbar; daher
  • +sollte Zevtera an
  • +den Tagen der
  • +Hämodialyse nach
  • +der Hämodialyse
  • +verabreicht werden.c
  • +Bis zu einer maximal
  • +en Dosis von 250
  • +mg.dSiehe Abschnitt
  • +Hinweise für die
  • +Handhabung
  • -Patienten mit einer Kreatinin-Clearance > 150 ml/min
  • + 
  • +Patienten mit einer Kreatinin-Clearance > 150 ml/min
  • -Bei Patienten mit einer supra-normalen Kreatinin-Clearance (> 150 ml/min) wird auf Grund pharmakokinetischen/pharmakodynamischen Überlegungen eine Verlängerung der Infusionsdauer auf 4 Stunden empfohlen (siehe Rubrik «Pharmakokinetik»).
  • -
  • +Bei Patienten mit einer supra-normalen Kreatinin-Clearance (> 150 ml/min) wird auf Grund pharmakokinetischen/pharmakodynamischen Überlegungen eine Verlängerung der Infusionsdauer auf 4 Stunden empfohlen (siehe Rubrik "Pharmakokinetik" ).
  • + 
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  • -Zevtera muss aufgelöst und anschliessend weiter verdünnt werden (siehe Rubrik «Hinweise für die Handhabung»), bevor es als intravenöse Infusion über einen Zeitraum von zwei Stunden verabreicht wird.
  • +Zevtera muss aufgelöst und anschliessend weiter verdünnt werden (siehe Rubrik "Hinweise für die Handhabung" ), bevor es als intravenöse Infusion über einen Zeitraum von zwei Stunden verabreicht wird.
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  • -Überempfindlichkeit gegen Ceftobiprol Medocaril Natrium oder einen der sonstigen Bestandteile von Zevtera.
  • +Überempfindlichkeit gegen CeftobiprolMedocaril Natrium oder einen der sonstigen Bestandteile von Zevtera.
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  • -Bei Patienten, die Beta-Laktam-Antibiotika verabreicht bekamen (siehe Rubrik «Kontraindikationen»), wurden schwere und manchmal tödlich verlaufende Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktische Reaktionen) berichtet. Überempfindlichkeitsreaktionen können auch zum Kounis-Svndrom führen, einer schweren allergischen Reaktion, die in einem Mvokardinfarkt enden kann. Zu den ersten Symptomen solcher Reaktionen können Brustschmerzen gehören, die in Verbindung mit einer allergischen Reaktion auf Beta-Lactam-Antibiotika auftreten (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • -Vor dem Beginn einer Therapie mit Zevtera muss die Vorgeschichte des Patienten auf eventuell aufgetretene Überempfindlichkeitsreaktionen auf Beta-Laktam-Antibiotika überprüft werden. Falls auf die Behandlung mit Zevtera eine schwere Überempfindlichkeitsreaktion (z. B. anaphylaktische Reaktion) auftritt (siehe Rubrik «Kontraindikationen»), muss die Behandlung mit Zevtera sofort abgebrochen und eine geeignete Notfallbehandlung eingeleitet werden.
  • -Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme und akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP) wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Laktam-Antibiotika, einschliesslich Zevtera bzw. Ceftobiprol, berichtet (siehe auch «Unerwünschte Wirkungen»). Beim Auftreten solcher Reaktionen ist Zevtera unverzüglich abzusetzen und eine Alternativtherapie ist in Erwägung zu ziehen.
  • +Bei Patienten, die Beta-Laktam-Antibiotika verabreicht bekamen (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ), wurden schwere und manchmal tödlich verlaufende Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktische Reaktionen) berichtet. Überempfindlichkeitsreaktionen können auch zum Kounis-Svndrom führen, einer schweren allergischen Reaktion, diein einem Mvokardinfarkt enden kann. Zu denersten Symptomen solcher Reaktionen können Brustschmerzen gehören, die inVerbindung mit einer allergischen Reaktion auf Beta-Lactam-Antibiotika auftreten (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • +Vor dem Beginn einer Therapie mit Zevtera muss die Vorgeschichte des Patienten auf eventuell aufgetreteneÜberempfindlichkeitsreaktionen auf Beta-Laktam-Antibiotika überprüft werden. Falls auf die Behandlung mit Zevtera eine schwere Überempfindlichkeitsreaktion (z. B. anaphylaktische Reaktion) auftritt (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ), muss die Behandlung mit Zevtera sofort abgebrochen und eine geeignete Notfallbehandlung eingeleitet werden.
  • +Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxischeepidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen(DRESS), Erythema multiforme und akute generalisierte exanthematösePustulosis (AGEP)wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Laktam-Antibiotika, einschliesslich Zevtera bzw. Ceftobiprol, berichtet (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ). Beim Auftretensolcher Reaktionen ist Zevtera unverzüglich abzusetzen und eine Alternativtherapie ist inErwägung zu ziehen.
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  • -Bei Tieren wurde bei hohen Ceftobiprol Dosen eine reversible renale Toxizität und eine Präzipitation von arzneimittelähnlichem Material in den distalen Tubuli beobachtet (siehe Rubrik «Präklinische Daten»). Obwohl die klinische Bedeutung dieser Beobachtung nicht bekannt ist, ist es ratsam, bei Patienten, die Zevtera erhalten, eine eventuelle Hypovolämie zu korrigieren, um eine normale Harnausscheidung aufrechtzuerhalten.
  • +Bei Tieren wurde bei hohen Ceftobiprol Dosen eine reversible renale Toxizität und eine Präzipitation von arzneimittelähnlichem Material in den distalen Tubuli beobachtet (siehe Rubrik "Präklinische Daten" ). Obwohl die klinische Bedeutung dieser Beobachtung nicht bekannt ist, ist es ratsam, bei Patienten, die Zevtera erhalten, eine eventuelle Hypovolämie zu korrigieren, um eine normale Harnausscheidung aufrechtzuerhalten.
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  • -Die Erfahrung aus klinischen Studien mit Ceftobiprol bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung und terminaler Niereninsuffizienz ist begrenzt. In diesen Patienten ist Ceftobiprol mit Vorsicht anzuwenden (Siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung»).
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  • +Die Erfahrung aus klinischen Studien mit Ceftobiprol bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung und terminaler Niereninsuffizienz ist begrenzt. In diesen Patienten ist Ceftobiprol mit Vorsicht anzuwenden (Siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
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  • -Eine Ausfällung kann auftreten, wenn Zevtera mit Calcium-haltigen Lösungen im gleichen intravenösen Zugang gemischt wird. Daher darf Zevtera nicht mit Calcium-haltigen Lösungen, ausser Ringer-Laktat-Injektionslösung, gemischt oder gleichzeitig über denselben intravenösen Zugang verabreicht werden (siehe Rubrik «sonstige Hinweise»).
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  • +Eine Ausfällung kann auftreten, wenn Zevtera mit Calcium-haltigen Lösungen im gleichen intravenösen Zugang gemischt wird. Daher darf Zevtera nicht mit Calcium-haltigen Lösungen, ausser Ringer-Laktat-Injektionslösung, gemischt oder gleichzeitig über denselben intravenösen Zugang verabreicht werden (siehe Rubrik "sonstige Hinweise" ).
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  • -Empfindlichkeit gegen EnterobacteriaceaeWie andere Cephalosporine ist auch Ceftobiprol anfällig auf Hydrolyse, die durch Enterobacteriaceae einschliesslich vieler Extended- Spectrum Beta-Lacktamasen (ESBL), Serin-Carbapenemasen, Metallo-Beta-Laktamasen (unter anderen), produziert werden kann. Deshalb sollte vor der Entscheidung für eine Behandlung mit Zevtera die Prävalenz von Extended- Spectrum Beta-Lacktamasen (ESBL) produzierenden Enterobacteriaceae in Erwägung gezogen werden.
  • +Empfindlichkeit gegen EnterobacteriaceaeWie andere Cephalosporine ist auch Ceftobiprol anfällig auf Hydrolyse, die durch Enterobacteriaceae einschliesslich vieler Extended- Spectrum Beta-Lacktamasen (ESBL), Serin-Carbapenemasen, Metallo-Beta-Laktamasen  (unter anderen), produziert werden kann. Deshalb sollte vor der Entscheidung für eine Behandlung mit Zevtera die Prävalenz von Extended- Spectrum Beta-Lacktamasen (ESBL) produzierenden Enterobacteriaceae in Erwägung gezogen werden.
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  • -Während der Behandlung mit Cephalosporinen kann es zur Entwicklung eines positiven direkten Antiglobulin-Tests (DAGT) kommen. In klinischen Studien gab es keine Hinweise auf hämolytische Anämie. Allerdings kann die Möglichkeit, dass im Zusammenhang mit einer Behandlung mit Zevtera eine hämolytische Anämie auftritt, nicht ausgeschlossen werden. Patienten, bei denen während oder nach der Behandlung mit Zevtera eine Anämie auftritt, sollten im Hinblick auf diese Möglichkeit untersucht werden.
  • +Während der Behandlung mit Cephalosporinen kann es zur Entwicklung eines positiven direkten Antiglobulin-Tests (DAGT) kommen. In klinischen Studien gab es keine Hinweise auf hämolytische Anämie. Allerdings kann die Möglichkeit, dass im Zusammenhang mit einer Behandlung mit Zevtera eine hämolytische Anämie auftritt, nichtausgeschlossen werden. Patienten, bei denen während oder nach der Behandlung mit Zevtera eine Anämie auftritt, sollten im Hinblick auf diese Möglichkeit untersucht werden.
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  • -Dieses Arzneimittel enthält ca. 1,3 mmol (29 mg) Natrium pro Durchstechflasche, entsprechend 1,45 % der von der WHO für einen erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
  • +Dieses Arzneimittel enthält ca. 1,3 mmol (29 mg) Natrium pro Durchstechflasche, entsprechend 1,45 % der von der WHO für einen erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
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  • -Um potentielle Interaktionen auf der Ebene der CYP Enzyme und Transporter abzuklären, wurden in vitro Studien durchgeführt. Die in den Studien verwendeten Konzentrationen waren jedoch durch die Löslichkeit von Ceftobiprol Medocaril Natrium begrenzt, und die Möglichkeit von Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln konnte nicht ausgeschlossen werden.
  • +Um potentielle Interaktionen auf der Ebene der CYP Enzyme und Transporter abzuklären, wurden in vitro Studien durchgeführt. Die in den Studien verwendeten Konzentrationen waren jedoch durch die Löslichkeit von CeftobiprolMedocaril Natrium begrenzt, und die Möglichkeit von Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln konnte nicht ausgeschlossen werden.
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  • -Es liegen keine klinischen Daten über die Verwendung von Zevtera bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien wiesen nach einer Ceftobiprol-Verabreichung während des 3. Trimesters auf einige unerwünschte Effekte hin (siehe Rubrik «Präklinische Daten»).
  • -
  • +Es liegen keine klinischen Daten über die Verwendung von Zevtera bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien wiesen nach einer Ceftobiprol-Verabreichung während des 3. Trimesters auf einige unerwünschte Effekte hin (siehe Rubrik "Präklinische Daten" ).
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  • -Die Auswirkungen von Ceftobiprol medocaril auf die Fruchtbarkeit beim Menschen sind nicht untersucht worden. Tierstudien mit Ceftobiprol medocaril lassen nicht auf schädliche Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit schliessen.
  • +Die Auswirkungen von Ceftobiprolmedocaril auf die Fruchtbarkeit beim Menschen sind nicht untersucht worden. Tierstudien mit Ceftobiprolmedocaril lassen nicht auf schädliche Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit schliessen.
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  • -In therapeutischen klinischen mit Erwachsenen Studien erhielten 1668 Teilnehmer Zevtera. In diesen Studien erhielten insgesamt 1239 Teilnehmer (696 Teilnehmer mit ambulant erworbener Pneumonie und nosokomialer Pneumonie und 543 Teilnehmer mit komplizierten Haut- und Weichteilinfektionen, cSSTIs) 500 mg Ceftobiprol dreimal täglich, 389 Teilnehmer (cSSTIs) erhielten 500 mg Ceftobiprol zweimal täglich und 40 Teilnehmer (cSSTIs) erhielten 750 mg Ceftobiprol zweimal täglich.
  • -Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen, die bei 3 % oder mehr der mit Zevtera behandelten Patienten auftraten, waren
  • +In therapeutischen klinischen mit Erwachsenen Studien erhielten 1668 Teilnehmer Zevtera. In diesen Studien erhielten insgesamt 1239 Teilnehmer (696 Teilnehmer mit ambulant erworbener Pneumonie und nosokomialer Pneumonie und 543 Teilnehmer mit komplizierten Haut- und Weichteilinfektionen, cSSTIs) 500 mg Ceftobiprol dreimal täglich, 389 Teilnehmer (cSSTIs) erhielten 500 mg Ceftobiprol zweimal täglich und 40 Teilnehmer (cSSTIs) erhielten 750 mg Ceftobiprol zweimal täglich.
  • +Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen, die bei 3 % oder mehr der mit Zevtera behandelten Patienten auftraten, waren  
  • -Weniger häufig berichtete, aber ernstere Nebenwirkungen umfassen Thrombozytopenie, Agranulozytose, Anaphylaxie, Clostridioïdes difficile-Kolitis, Krämpfe, Erregungszustände (einschliesslich Angst, Panikattacken und Albträume) und Nierenversagen.
  • +Weniger häufig berichtete, aber ernstere Nebenwirkungen umfassen Thrombozytopenie, Agranulozytose, Anaphylaxie, Clostridioïdesdifficile-Kolitis, Krämpfe, Erregungszustände (einschliesslich Angst, Panikattacken und Albträume) und Nierenversagen.
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  • -Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
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  • +Erkrankungendes Blutes und des Lymphsystems
  • -Erkrankungen des Immunsystems
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  • +Erkrankungendes Immunsystems
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  • -Erkrankungen des Nervensystems
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  • +Erkrankungendes Nervensystems
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  • -Nicht bekannt: Kounis-Syndrom (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
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  • +Nicht bekannt: Kounis-Syndrom (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
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  • -Einzelfälle: Positiver direkter Coombs-Test (siehe Rubriken «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Beeinflussung diagnostischer Methoden»)
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  • +Einzelfälle: Positiver direkter Coombs-Test (siehe Rubriken "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Beeinflussung diagnostischer Methoden" )
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  • -Unbekannt: Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) (siehe auch «Warnhinweise und
  • -Vorsichtsmassnahmen»)
  • -
  • +Unbekannt: Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) (siehe auch "Warnhinweise und
  • +Vorsichtsmassnahmen" )
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  • -In präklinischen Studien wurden bei Überdosierung reversible Nierentoxizität beobachtet, die zu einer erhöhten Exposition von Ceftobiprol und daraus resultierende Krampfanfälle führte (siehe Abschnitt «Präklinische Daten»).
  • -
  • +In präklinischen Studien wurden bei Überdosierung reversible Nierentoxizität beobachtet, die zu einer erhöhten Exposition von Ceftobiprol und daraus resultierende Krampfanfälle führte (siehe Abschnitt "Präklinische Daten" ).
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  • -Die Prodrug Ceftobiprol Medocaril Natrium wird in vivo in das mikrobiologisch aktive Ceftobiprol umgewandelt. Ceftobiprol bindet mit hoher Affinität an viele der bei grampositiven und gramnegativen Bakterien häufig vorkommenden Penicillinbindeproteine (PBPs). Die Hemmung der PBPs führt zu einer unvollständigen Synthese von Zellwand-Peptidoglykan, das für die osmotische Stabilität der Zelle erforderlich ist und schließlich zur Lyse und dem Absterben der Zelle führt.
  • +Die ProdrugCeftobiprolMedocaril Natrium wird in vivo in das mikrobiologisch aktive Ceftobiprol umgewandelt. Ceftobiprol bindet mit hoher Affinität an viele der bei grampositiven und gramnegativen Bakterien häufig vorkommenden Penicillinbindeproteine (PBPs). Die Hemmung der PBPs führt zu einer unvollständigen Synthese von Zellwand-Peptidoglykan, das für die osmotische Stabilität der Zelle erforderlich ist und schließlich zur Lyse und dem Absterben der Zelle führt.
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  • -Ceftobiprol entwickelt seine bakterizide Aktivität durch eine starke Bindung an wichtige PBPs von grampositiven Bakterien, einschließlich derer mit verminderter Empfindlichkeit gegenüber vielen Beta-Laktamen, wie z. B. PBP2a bei Methicillin-resistentem Staphylococcus aureus (MRSA). Ceftobiprol besitzt auch eine In-vitro-Aktivität gegen Stämme mit abweichender mecA-Homolog (mecC oder mecALGA251) Varianten mit einer geringeren Empfindlichkeit gegenüber Linezolid, Daptomycin oder Vancomycin, sowie kleine Kolonie-Varianten und intrazelluläre Formen von MRSA. Die starke Wechselwirkung mit PBP2a überwindet jeden sekundären Mechanismus, der in Subpopulationen der wichtigsten heteroresistenten MRSA-Klone High-Level-Resistenzen bewirken könnte. Ceftobiprol bindet auch stark an PBP2b bei Streptococcus pneumoniae (Penicillin-intermediäre Stämme), PBP2x bei S. pneumoniae (Penizillin-resistenten) und PBP5 bei Enterococcus faecalis, wodurch es eine bakterizide Wirkung gegen diese Spezies entwickelt.
  • +Ceftobiprol entwickelt seine bakterizide Aktivität durch eine starke Bindung an wichtige PBPs von grampositiven Bakterien, einschließlich derer mit verminderter Empfindlichkeit gegenüber vielen Beta-Laktamen, wie z. B. PBP2a bei Methicillin-resistentem Staphylococcusaureus (MRSA). Ceftobiprol besitzt auch eine In-vitro-Aktivität gegen Stämme mit abweichender mecA-Homolog (mecC oder mecALGA251) Varianten mit einer geringeren Empfindlichkeit gegenüber Linezolid, Daptomycin oder Vancomycin, sowie kleine Kolonie-Varianten und intrazelluläre Formen von MRSA. Die starke Wechselwirkung mit PBP2a überwindet jeden sekundären Mechanismus, der in Subpopulationen der wichtigsten heteroresistenten MRSA-Klone High-Level-Resistenzen bewirken könnte. Ceftobiprol bindet auch stark an PBP2b bei Streptococcus pneumoniae (Penicillin-intermediäre Stämme), PBP2x bei S. pneumoniae (Penizillin-resistenten) und PBP5 bei Enterococcus faecalis, wodurch es eine bakterizide Wirkung gegen diese Spezies entwickelt.
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  • -Wie die meisten Cephalosporine wird Ceftobiprol durch Extended-Spectrum-Betalaktamase (ESBL), Serin-Carbapenemasen und Metallo-beta-Lactamasen hydrolisiert. Bei Pseudomonas aeruginosa wurden in Ceftobiprol-resistenten Isolaten andere Mechanismen, wie die Überproduktion von chromosomalem AmpC und hochregulierte Effluxpumpen nachgewiesen.
  • +Wie die meisten Cephalosporine wird Ceftobiprol durch Extended-Spectrum-Betalaktamase (ESBL), Serin-Carbapenemasen und Metallo-beta-Lactamasenhydrolisiert. Bei Pseudomonas aeruginosa wurden in Ceftobiprol-resistenten Isolaten andere Mechanismen, wie die Überproduktion von chromosomalem AmpC und hochregulierte Effluxpumpen nachgewiesen.
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  • -Die von EUCAST (European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing) festgelegten Breakpoints der minimalen Hemmkonzentrationen (MHK) sind wie folgt:
  • - Minimale Hemmkonzentration (µg /ml)
  • -Erreger ≤ S R ≥
  • -Staphylococcus aureus (einschliesslich Methicillin-resistente Isolate) 2 2
  • -Streptococcus pneumoniae 0,5 0,5
  • -Enterobacteriaceae 0,25a 0,25a
  • -Pseudomonas aeruginosa IEa IEa
  • -Nicht speziesspezifischer Grenzwertb 4 4
  • -aKeine ausreichenden Daten. bBasierend auf dem PK/PD-Zielwert für gramnegative Erreger.
  • +Die von EUCAST (European Committee on AntimicrobialSusceptibilityTesting) festgelegten Breakpoints der minimalen Hemmkonzentrationen (MHK) sind wie folgt:
  • + Minimale Hemmkonzentration
  • + (µg /ml)
  • +Erreger ≤ S R ≥
  • +Staphylococcus aureus (einschliesslich 2 2
  • +Methicillin-resistente Isolate)
  • +Streptococcus pneumoniae 0,5 0,5
  • +Enterobacteriaceae 0,25a 0,25a
  • +Pseudomonas aeruginosa IEa IEa
  • +Nicht speziesspezifischer Grenzwertb 4 4
  • +aKeine ausreichenden Daten.bBasierend auf dem
  • +PK/PD-Zielwert für gramnegative Erreger.
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  • -Erreger Wirksamer Konzentrationsbereich µg/ml (MHK 50-MHK 90)
  • -Üblicherweise empfindliche Keime: Staphylococcus aureus (MSSA)* Staphylococcus aureus (MRSA)* Streptococcus pneumoniae (einschliesslich MDRSP)* Escherichia coli (ausser ESBL bildende Stämme)* Citrobacter spp. Enterobacter spp. Haemophilus influenzae* Moraxella catarrhalis Proteus mirabilis Providencia spp. 0,5-1,0 1-2 0,015-1 0,06-0,12 ≤0,06-2 0,06-1 0,06-0,25 0,25-0,5 ≤0,03-≤0,06 ≤0,06-0,12
  • -Keime, bei denen eine erworbene Resistenz ein Problem darstellen kann: Pseudomona aeruginosa* Klebsiella pneumoniae (ausser ESBL bildende Stämme)* Klebsiella oxytoca Serratia spp. 2-8 0,06-4 0,12-64 0,06-8
  • -Resistente Keime: Chlamydophila (Chlamydia) pneumonia, Burkholderia cepacia complex, Mycoplasma pneumoniae, Nocardia spp., und Stenotrophomonas maltophilia sind resistent gegenüber Ceftobiprol.
  • +Erreger Wirksamer Konzentrat
  • + ionsbereich µg/ml
  • + (MHK 50-MHK 90)
  • +Üblicherweise empfindliche Keime:Staphylococcus aureus (MSSA)*Staphylococcus 0,5-1,01-20,015-10,0
  • +aureus (MRSA)*Streptococcus pneumoniae (einschliesslich MDRSP)*Escherichia 6-0,12≤0,06-20,06-10
  • +coli (ausser ESBL bildende Stämme)*Citrobacter spp. Enterobacter spp. ,06-0,250,25-0,5≤0,0
  • +Haemophilus influenzae*Moraxella catarrhalisProteus mirabilis Providencia 3-≤0,06≤0,06-0,12
  • +spp.
  • +Keime, bei denen eine erworbene Resistenz ein Problem darstellen 2-80,06-40,12-640,06
  • +kann:Pseudomona aeruginosa*Klebsiella pneumoniae (ausser ESBL bildende -8
  • +Stämme)*Klebsiella oxytocaSerratia spp.
  • +Resistente Keime:Chlamydophila (Chlamydia) pneumonia, Burkholderia cepacia
  • +complex, Mycoplasma pneumoniae, Nocardia spp., und Stenotrophomonas
  • +maltophilia sind resistent gegenüber Ceftobiprol.
  • + 
  • -Die begrenzten Daten zu Patienten mit VAP (d.h. Patienten, die eine Lungenentzündung nach mehr als 48 Stunden nach Beginn einer Beatmung entwickeln) zeigten niedrigere klinische Heilungsraten bei Patienten, die mit Zevtera behandelt wurden, im Vergleich zu Patienten, die mit Ceftazidim plus Linezolid behandelt wurden. Die klinischen Heilungsraten bei mit Zevtera behandelten Patienten betrugen 37,7 % in der Gruppe, die Zevtera erhielten (20 von 53 Patienten), im Vergleich zu 55,9 % bei der mit Ceftazidim plus Linezolid behandelten Gruppe (33 von 59 Patienten). Siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
  • -Für alle anderen Patienten mit NP waren die klinischen Heilungsraten vergleichbar, 77,8 % (154 von 198 Patienten) in der Gruppe, die Zevtera erhielt, und 76,2 % (141 von 185 Patienten) in der Gruppe, die Ceftazidim plus Linezolid erhielt. Bei Patienten, bei denen während der Behandlung mit Zevtera eine künstliche Beatmung erforderlich wurde, waren die klinischen Heilungsraten zwischen den mit Zevtera behandelten Patienten und den Patienten, die Ceftazidim plus Linezolid erhielten, vergleichbar.
  • +Die begrenzten Daten zu Patienten mit VAP (d.h. Patienten, die eine Lungenentzündung nach mehr als 48 Stunden nach Beginn einer Beatmung entwickeln) zeigten niedrigere klinische Heilungsraten bei Patienten, die mit Zevtera behandelt wurden, im Vergleich zu Patienten, die mit Ceftazidim plus Linezolid behandelt wurden. Die klinischen Heilungsraten bei mit Zevtera behandelten Patienten betrugen 37,7 % in der Gruppe, die Zevtera erhielten (20 von 53 Patienten), im Vergleich zu 55,9 % bei der mit Ceftazidim plus Linezolid behandelten Gruppe (33 von 59 Patienten). Siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • + Für alle anderen Patienten mit NP waren die klinischen Heilungsraten vergleichbar, 77,8 % (154 von 198 Patienten) in der Gruppe, die Zevtera erhielt, und 76,2 % (141 von 185 Patienten) in der Gruppe, die Ceftazidim plus Linezolid erhielt. Bei Patienten, bei denen während der Behandlung mit Zevtera eine künstliche Beatmung erforderlich wurde, waren die klinischen Heilungsraten zwischen den mit Zevtera behandelten Patienten und den Patienten, die Ceftazidim plus Linezolid erhielten, vergleichbar.
  • + 
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  • -Die Wirksamkeit von Zevtera bei Patienten mit CAP, die eine stationäre Behandlung benötigten, wurde in einer doppelblinden, aktiv kontrollierten, randomisierten Phase-3-Studie nachgewiesen. Die klinischen Heilungsraten lagen bei 76,4 % (240 von 314 Patienten) in der mit Zevtera behandelten Gruppe und 79,3 % (257 von 324 Patienten) in der mit Ceftriaxon (mit oder ohne Linezolid) behandelten Gruppe. Bei hospitalisierten Patienten mit schwerer CAP (PORT Risikoklasse III-V), die eigentliche Zielgruppe für eine i.v. Therapie mit Zevtera, betrug die klinische Heilungsrate 79,6 % (125 von 157 Patienten) in der mit Zevtera behandelten Gruppe und 78,5 % (117 von 149) in der mit Ceftriaxon (mit oder ohne Linezolid) behandelten Gruppe.
  • +Die Wirksamkeit von Zevtera bei Patienten mit CAP, die eine stationäre Behandlung benötigten, wurde in einer doppelblinden, aktiv kontrollierten, randomisierten Phase-3-Studie nachgewiesen. Die klinischen Heilungsraten lagen bei 76,4 % (240 von 314 Patienten) in der mit Zevtera behandelten Gruppe und 79,3 % (257 von 324 Patienten) in der mit Ceftriaxon (mit oder ohne Linezolid) behandelten Gruppe. Bei hospitalisierten Patienten mit schwerer CAP (PORT Risikoklasse III-V), die eigentliche Zielgruppe für eine i.v. Therapie mit Zevtera, betrug die klinische Heilungsrate 79,6 % (125 von 157 Patienten) in der mit Zevtera behandelten Gruppe und 78,5 % (117 von 149) in der mit Ceftriaxon (mit oder ohne Linezolid) behandelten Gruppe.
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  • -Die mittleren Werte der pharmakokinetischen Parameter einer Einzeldosis von 500 mg Ceftobiprol als 2-stündige Infusion und mehreren 500-mg-Dosen alle 8 Stunden als 2-stündige Infusion bei gesunden Erwachsenen sind in Tabelle 3 zusammengefasst. Die pharmakokinetischen Eigenschaften von Einmal- und Mehrfachgaben waren gleich.
  • +Die mittleren Werte der pharmakokinetischen Parameter einer Einzeldosis von 500 mg Ceftobiprol als 2-stündige Infusion und mehreren 500-mg-Dosen alle 8 Stunden als 2-stündige Infusion bei gesunden Erwachsenen sind in Tabelle 3zusammengefasst. Die pharmakokinetischen Eigenschaften von Einmal- und Mehrfachgaben waren gleich.
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  • -Parameter 500-mg-Einzeldosis als 120-minütige Infusion Mehrere 500-mg-Dosen alle 8 Stunden als 120-minütige Infusion
  • -Cmax (ug /ml) 29,2 (5,52) 33,0 (4,83)
  • -AUC (ug · h/ml) 90,0 (12,4) 102 (11,9)
  • -t1/2 (Stunden) 3,1 (0,3) 3,3 (0,3)
  • -Cl (ml/min) 4,89 (0,69) 4,98 (0,58)
  • +Parameter 500-mg-Einzeldosis als Mehrere 500-mg-Dosen alle 8 Stunden als
  • + 120-minütige Infusion 120-minütige Infusion
  • +Cmax (ug /ml) 29,2 (5,52) 33,0 (4,83)
  • +AUC (ug · h/ml) 90,0 (12,4) 102 (11,9)
  • +t1/2 (Stunden) 3,1 (0,3) 3,3 (0,3)
  • +Cl (ml/min) 4,89 (0,69) 4,98 (0,58)
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  • -Die Umwandlung aus der Prodrug Ceftobiprol Medocaril Natrium in das wirksame Ceftobiprol erfolgt schnell und wird durch unspezifische Plasmaesterasen bewerkstelligt. Die Prodrug-Konzentrationen sind vernachlässigbar und nur während der Infusion im Plasma und Urin messbar.
  • +Die Umwandlung aus der ProdrugCeftobiprolMedocaril Natrium in das wirksame Ceftobiprol erfolgt schnell und wird durch unspezifische Plasmaesterasen bewerkstelligt. Die Prodrug-Konzentrationen sind vernachlässigbar und nur während der Infusion im Plasma und Urin messbar.
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  • -Ceftobiprol bindet nur gering an Eiweisse (16%) und ist kein PGP-Inhibitor oder -Substrat. Das Potential anderer Substanzen, Wechselwirkungen mit Ceftobiprol einzugehen, ist minimal, da nur ein geringer Teil von Ceftobiprol metabolisiert wird. Aus diesem Grund werden keine relevanten Arzneimittelinteraktionen erwartet (siehe Rubrik «Interaktionen»).
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  • +Ceftobiprol bindet nur gering an Eiweisse (16%) und ist kein PGP-Inhibitor oder -Substrat. Das Potential anderer Substanzen, Wechselwirkungen mit Ceftobiprol einzugehen, ist minimal, da nur ein geringer Teil von Ceftobiprol metabolisiert wird. Aus diesem Grund werden keine relevanten Arzneimittelinteraktionen erwartet (siehe Rubrik "Interaktionen" ).
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  • -Ceftobiprol wird mit einer Halbwertszeit von ca. 3 Stunden primär unverändert renal ausgeschieden. Der vorherrschende Ausscheidungsmechanismus ist die glomeruläre Filtration, mit einer geringen aktiven Reabsorption. Nach Verabreichung einer Einzeldosis werden bei gesunden Erwachsenen ca. 89 % der verabreichten Dosis im Urin als aktives Ceftobiprol (83%), Offen-Ring-Metabolit (5%) und Ceftobiprol Medocaril (<1%) wieder gefunden.
  • +Ceftobiprol wird mit einer Halbwertszeit von ca. 3 Stunden primär unverändert renal ausgeschieden. Der vorherrschende Ausscheidungsmechanismus ist die glomeruläre Filtration, mit einer geringen aktiven Reabsorption. Nach Verabreichung einer Einzeldosis werden bei gesunden Erwachsenen ca. 89 % der verabreichten Dosis im Urin als aktives Ceftobiprol (83%), Offen-Ring-Metabolit (5%) und CeftobiprolMedocaril (<1%) wieder gefunden.
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  • -Die Schätzung der Kreatinin-Clearance sollte bei erwachsenen Patienten auf der Cockcroft-Gault-Formel unter Verwendung des tatsächlichen Körpergewichts und bei pädiatrischen Patienten auf der Schwartz-Formel basieren. Während der Behandlung mit Zevtera empfiehlt es sich, eine enzymatische Methode zur Bestimmung des Serumkreatinins zu verwenden (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Die Pharmakokinetik von Ceftobiprol ist bei gesunden Erwachsenen und Patienten mit geringer Einschränkung der Nierenfunktion (CLCR > 50 bis ≤ 80 ml/min) ähnlich. Die Ceftobiprol AUC war bei Patienten mit mässig (CLCR 30 bis < 50 ml/min) und schwer (CLCR < 30 ml/min) ausgeprägter Niereninsuffizienz 2,5- bzw. 3,3-mal höher als bei Erwachsenen mit normaler Nierenfunktion. Eine Anpassung der Dosierung für Patienten mit mässig bis schwer ausgeprägter Niereninsuffizienz wird empfohlen (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung»). Die Dosisempfehlungen für reife Neugeborene, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche basieren auf pharmakokinetischen Berechnungen.
  • +Die Schätzung der Kreatinin-Clearance sollte bei erwachsenen Patienten auf der Cockcroft-Gault-Formel unter Verwendung des tatsächlichen Körpergewichts und bei pädiatrischen Patienten auf der Schwartz-Formel basieren. Während der Behandlung mit Zevtera empfiehlt es sich, eine enzymatische Methode zur Bestimmung des Serumkreatinins zu verwenden (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Die Pharmakokinetik von Ceftobiprol ist bei gesunden Erwachsenen und Patienten mit geringer Einschränkung der Nierenfunktion (CLCR > 50 bis ≤ 80 ml/min) ähnlich. Die Ceftobiprol AUC war bei Patienten mit mässig (CLCR 30 bis < 50 ml/min) und schwer (CLCR < 30 ml/min) ausgeprägter Niereninsuffizienz 2,5- bzw. 3,3-mal höher als bei Erwachsenen mit normaler Nierenfunktion. Eine Anpassung der Dosierung für Patienten mit mässig bis schwer ausgeprägter Niereninsuffizienz wird empfohlen (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).Die Dosisempfehlungen für reife Neugeborene, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche basieren auf pharmakokinetischen Berechnungen.
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  • -Verglichen mit gesunden Erwachsenen, sind die AUCs von Ceftobiprol und dem mikrobiologisch inaktiven Ring-offenen Metaboliten bei erwachsenen Patienten, die eine Hämodialyse benötigen, deutlich erhöht. In einer Studie, in der sechs erwachsene Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz unter Hämodialyse eine Einzeldosis von 250 mg Ceftobiprol als intravenöse Infusion erhielten, wurde gezeigt, dass Ceftobiprol mit einem Extraktionsverhältnis von 0,7 hämodialysierbar ist (siehe Rubriken «Dosierung/Anwendung» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Es liegen keine ausreichenden Informationen vor, um eine Dosisanpassung bei pädiatrischen Patienten mit einer CLCR < 10 ml/min/1,73 m2 oder dialysepflichtiger terminaler Nierenfunktionsstörung zu empfehlen.
  • +Verglichen mit gesunden Erwachsenen, sind die AUCs von Ceftobiprol und dem mikrobiologisch inaktiven Ring-offenen Metaboliten bei erwachsenen Patienten, die eine Hämodialyse benötigen, deutlich erhöht. In einer Studie, in der sechs erwachsene Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz unter Hämodialyse eine Einzeldosis von 250 mg Ceftobiprol als intravenöse Infusion erhielten, wurde gezeigt, dass Ceftobiprol mit einem Extraktionsverhältnis von 0,7 hämodialysierbar ist (siehe Rubriken "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Es liegen keine ausreichenden Informationen vor, um eine Dosisanpassung bei pädiatrischen Patienten mit einer CLCR < 10 ml/min/1,73 m2 oder dialysepflichtiger terminaler Nierenfunktionsstörung zu empfehlen.
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  • -Die systemische Clearance (CLSS) von Ceftobiprol war bei erwachsenen Patienten mit einer CLCR > 150 ml/min 40% grösser im Vergleich zu Personen mit normaler Nierenfunktion (CLCR = 80-150 ml/min). Das Verteilungsvolumen war 30% grösser. In dieser Population wird aufgrund von pharmakokinetischen/pharmakodynamischen Überlegungen empfohlen, die Dauer der Infusion zu verlängern (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung»).
  • -
  • +Die systemische Clearance (CLSS) von Ceftobiprol war bei erwachsenen Patienten mit einer CLCR  > 150 ml/min 40% grösser im Vergleich zu Personen mit normaler Nierenfunktion (CLCR  = 80-150 ml/min). Das Verteilungsvolumen war 30% grösser. In dieser Population wird aufgrund von pharmakokinetischen/pharmakodynamischen Überlegungen empfohlen, die Dauer der Infusion zu verlängern (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
  • + 
  • +
  • -Bei Patienten mit Leberinsuffizienz wurde die Pharmakokinetik von Ceftobiprol nicht untersucht. Da Ceftobiprol nur minimal in der Leber verstoffwechselt und hauptsächlich unverändert im Urin ausgeschieden wird, ist eine durch eine Leberinsuffizienz beeinträchtigte Ausscheidung von Ceftobiprol nicht zu erwarten (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung»).
  • -
  • +Bei Patienten mit Leberinsuffizienz wurde die Pharmakokinetik von Ceftobiprol nicht untersucht. Da Ceftobiprol nur minimal in der Leber verstoffwechselt und hauptsächlich unverändert im Urin ausgeschieden wird, ist eine durch eine Leberinsuffizienz beeinträchtigte Ausscheidung von Ceftobiprol nicht zu erwarten (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
  • + 
  • +
  • -Die Populations-pharmakokinetischen Daten zeigten, dass das Alter als unabhängiger Parameter keine Auswirkungen auf die Pharmakokinetik von Ceftobiprol besitzt. Eine Anpassung der Dosierung für ältere Patienten mit normaler Nierenfunktion ist nicht vorgesehen (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung»).
  • -
  • +Die Populations-pharmakokinetischen Daten zeigten, dass das Alter als unabhängiger Parameter keine Auswirkungen auf die Pharmakokinetik von Ceftobiprol besitzt. Eine Anpassung der Dosierung für ältere Patienten mit normaler Nierenfunktion ist nicht vorgesehen (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
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  • -Populationspharmakokinetischen Daten zeigten, dass die Reifung der glomerulären Filtrationsrate einen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Ceftobiprol bei pädiatrischen Patienten im Alter von 1 Jahr und jünger hat. Dosisanpassungen sind bei reife Neugeborenen, Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen mit einem Körpergewicht < 50 kg erforderlich (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung»).
  • -
  • +Populationspharmakokinetischen Daten zeigten, dass die Reifung der glomerulären Filtrationsrate einen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Ceftobiprol bei pädiatrischen Patienten im Alter von 1 Jahr und jünger hat. Dosisanpassungen sind bei reife Neugeborenen, Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen mit einem Körpergewicht < 50 kg erforderlich (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
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  • -Die mittleren Expositionen gegenüber Zevtera bei pädiatrischen Teilnehmern mit normaler Nierenfunktion auf der Grundlage von Populations-PK-Modellen sind in Tabelle 4 zusammengefasst (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung») und ähneln den bei Erwachsenen beobachteten mittleren Expositionen.
  • +Die mittleren Expositionen gegenüber Zevtera bei pädiatrischen Teilnehmern mit normaler Nierenfunktion auf der Grundlage von Populations-PK-Modellen sind in Tabelle 4 zusammengefasst (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ) und ähneln den bei Erwachsenen beobachteten mittleren Expositionen.
  • + 
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  • -Altersgruppe Dosierungsschema Cmax (µg/ml) AUC (h.µg/ml)
  • -Geburt bis < 3 Monate 15 mg/kg alle 12 ha 31,1 (7,05) 298 (66,4)
  • -3 Monate bis < 2 Jahre 15 mg/kg alle 8 h 30,3 (5,32) 278 (69,9)
  • -2 bis < 6 Jahre 15 mg/kg alle 8 h 30,8 (4,98) 266 (55,3)
  • -6 bis < 12 Jahre 15 mg/kg alle 8 h 35,2 (5,94) 312 (68,7)
  • -12 bis <18 Jahre 10 mg/kg alle 8 h 26,6 (4,92) 245 (56,9)
  • -Erwachsene 500 mg alle 8 h 33,0 (4,83) 306 (35,7)
  • -aPatienten mit einem Körpergewicht < 4 kg erhalten 10 mg/kg alle 12 h als 2-stündige Infusion
  • +Altersgruppe Dosierungsschema Cmax (µg/ml) AUC (h.µg/ml)
  • +Geburt bis < 3 Monate 15 mg/kg alle 12 ha 31,1 (7,05) 298 (66,4)
  • +3 Monate bis < 2 Jahre 15 mg/kg alle 8 h 30,3 (5,32) 278 (69,9)
  • +2 bis < 6 Jahre 15 mg/kg alle 8 h 30,8 (4,98) 266 (55,3)
  • +6 bis < 12 Jahre 15 mg/kg alle 8 h 35,2 (5,94) 312 (68,7)
  • +12 bis <18 Jahre 10 mg/kg alle 8 h 26,6 (4,92) 245 (56,9)
  • +Erwachsene 500 mg alle 8 h 33,0 (4,83) 306 (35,7)
  • +aPatienten mit einem Körpergewicht
  • + < 4 kg erhalten 10 mg/kg alle 12
  • +h als 2-stündige Infusion
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  • -Bei kleinen Tieren (Ratten und Krallenaffen), aber nicht bei Hunden, wurden Reizungen an der Infusionsstelle, die zur Thrombusbildung führten, beobachtet. In prä- und postnatalen Entwicklungsstudien bei Ratten fand sich bei für das Muttertier toxischen Dosierungen eine Verringerung der Wurfgrösse und der Überlebensrate bis zum vierten postpartalen Tag.
  • +Bei kleinen Tieren (Ratten und Krallenaffen), aber nicht bei Hunden, wurden Reizungen an der Infusionsstelle, die zur Thrombusbildung führten, beobachtet. In prä- und postnatalen Entwicklungsstudien bei Ratten fand sich bei für das Muttertier toxischen Dosierungen eine Verringerung der Wurfgrösse und der Überlebensrate bis zum vierten postpartalen Tag.
  • + 
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  • -Das Arzneimittel darf, ausser mit den unter Rubrik «Hinweise für die Handhabung» aufgeführten, nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
  • +Das Arzneimittel darf, ausser mit den unter Rubrik "Hinweise für die Handhabung" aufgeführten, nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
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  • -Dieses Arzneimittel darf über ein Y-Stück nicht gleichzeitig verabreicht werden mit: Acyclovir-Natrium, Amikacin-Sulfat, Amiodaron-Hydrochlorid, Amphotericin B (kolloidal), Calciumgluconat, Caspofunginacetat, Ciprofloxacin, Cisatracuriumbesylat, Diazepam, Diltiazemhydrochlorid, Diphenhydramin-Hydrochlorid, Dobutaminhydrochlorid, Dopaminhydrochlorid, Esomeprazol-Natrium, Famotidin, Filgrastim, Gentamicinsulfat, Haloperidollaktat, Hydromorphon-Hydrochlorid, Hydroxyzinhydrochlorid, normale Human-Insuline, Insulin lispro, Labetalolhydrochlorid, Levofloxacin, Lidocainhydrochlorid, Magnesiumsulfat, Meperidinhydrochlorid, Metoclopramidhydrochlorid, Midazolamhydrochlorid, Milrinon-Laktat, Morphinsulfat, Moxifloxacinhydrochlorid, Ondansetronhydrochlorid, Pantoprazol-Natrium, Kaliumphosphat, Promethazinhydrochlorid, Remifentanil-Hydrochlorid, Natriumphosphate, Tobramycinsulfat.
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  • +Dieses Arzneimittel darf über ein Y-Stück nicht gleichzeitig verabreicht werden mit: Acyclovir-Natrium, Amikacin-Sulfat, Amiodaron-Hydrochlorid, Amphotericin B (kolloidal), Calciumgluconat, Caspofunginacetat, Ciprofloxacin, Cisatracuriumbesylat, Diazepam, Diltiazemhydrochlorid, Diphenhydramin-Hydrochlorid, Dobutaminhydrochlorid, Dopaminhydrochlorid, Esomeprazol-Natrium, Famotidin, Filgrastim, Gentamicinsulfat, Haloperidollaktat, Hydromorphon-Hydrochlorid, Hydroxyzinhydrochlorid, normale Human-Insuline, Insulin lispro, Labetalolhydrochlorid, Levofloxacin, Lidocainhydrochlorid, Magnesiumsulfat, Meperidinhydrochlorid, Metoclopramidhydrochlorid, Midazolamhydrochlorid, Milrinon-Laktat,  Morphinsulfat, Moxifloxacinhydrochlorid, Ondansetronhydrochlorid, Pantoprazol-Natrium, Kaliumphosphat, Promethazinhydrochlorid, Remifentanil-Hydrochlorid, Natriumphosphate, Tobramycinsulfat.
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  • -Wechselwirkungen bei serologischen Untersuchungen (siehe auch Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
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  • +Wechselwirkungen bei serologischen Untersuchungen (siehe auch Kapitel "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
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  • -Während der Behandlung mit Cephalosporinen kann es zur Entwicklung eines positiven direkten Antiglobulin-Tests (DAGT) kommen. In klinischen Studien gab es keine Hinweise auf hämolytische Anämie. Allerdings kann die Möglichkeit, dass im Zusammenhang mit einer Behandlung mit Zevtera eine hämolytische Anämie auftritt, nicht ausgeschlossen werden. Patienten, bei denen während oder nach der Behandlung mit Zevtera eine Anämie auftritt, sollten im Hinblick auf diese Möglichkeit untersucht werden.
  • +Während der Behandlung mit Cephalosporinen kann es zur Entwicklung eines positiven direkten Antiglobulin-Tests (DAGT) kommen. In klinischen Studien gab es keine Hinweise auf hämolytische Anämie. Allerdings kann die Möglichkeit, dass im Zusammenhang mit einer Behandlung mit Zevteraeine hämolytische Anämie auftritt, nicht ausgeschlossen werden. Patienten, bei denen während oder nach der Behandlung mit Zevtera eine Anämie auftritt, sollten im Hinblick auf diese Möglichkeit untersucht werden.
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  • -Die chemische und physikalische Stabilität der rekonstituierten Lösung (50°mg/ml) konnte bei 25°C für 1 Stunde und für bis zu 24 Stunden bei 2°C – 8°C nachgewiesen werden.
  • + Die chemische und physikalische Stabilität der rekonstituierten Lösung (50°mg/ml) konnte bei 25°C für 1 Stunde und für bis zu 24Stunden bei 2°C – 8°C nachgewiesen werden.
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  • -Die chemischen und physikalischen Stabilitätsdaten in den Tabellen 5 und 6 belegen den gesamten Zeitraum in dem die Rekonstitution und Infusion (2 mg/ml oder 4 mg/ml) abgeschlossen sein muss:
  • +Die chemischen und physikalischen Stabilitätsdaten in denTabellen5 und 6 belegen den gesamten Zeitraum in dem die Rekonstitution und Infusion (2 mg/mloder 4 mg/ml) abgeschlossen sein muss:
  • + 
  • +
  • -Verdünnungslösung zum Auflösen (Rekonstitution) Als Verdünnungsmittel verwendete Infusionslösung Infusionslösung, gelagert bei 25°C Infusionslösung, gelagert bei 2°C – 8°C
  • -Vor Licht geschützt NICHT vor Licht geschützt Vor Licht geschützt
  • -Dextrose 50 mg/ml (5 %) Injektionslösung oder Wasser für Injektionszwecke 0,9 % NaCl (9 mg/ml) Infusionslösung 24 Stunden 8 Stunden 96 Stunden
  • -5 % Dextrose (50 mg/ml) Infusionslösung 12 Stunden 8 Stunden 96 Stunden
  • -Ringer-Laktat-Injektionslösung 24 Stunden 8 Stunden Nicht im Kühlschrank lagern.
  • +Verdünnungslösung Als Verdünnungsmitte Infusionslösung, Infusionslösung,
  • +zum Auflösen (Rekons l verwendete Infusio gelagert bei 25°C gelagert bei 2°C –
  • +titution) nslösung 8°C
  • +Vor Licht geschützt NICHT vor Licht Vor Licht geschützt
  • + geschützt
  • +Dextrose 50 mg/ml 0,9 % NaCl (9 24 Stunden 8 Stunden 96 Stunden
  • +(5 %) Injektionslösu mg/ml) Infusionslösu
  • +ng oder Wasser für ng
  • +Injektionszwecke
  • +5 % Dextrose (50 12 Stunden 8 Stunden 96 Stunden
  • +mg/ml) Infusionslösu
  • +ng
  • +Ringer-Laktat-Injekt 24 Stunden 8 Stunden Nicht im Kühlschrank
  • +ionslösung lagern.
  • + 
  • +
  • -Verdünnungslösung zum Auflösen (Rekonstitution) Als Verdünnungsmittel verwendete Infusionslösung Infusionslösung, gelagert bei 25°C Infusionslösung, gelagert bei 2°C – 8°C
  • -NICHT vor Licht geschützt Vor Licht geschützt
  • -Dextrose 50 mg/ml (5 %) Injektionslösung Dextrose 50 mg/ml (5 %) Injektionslösung 12 Stunden 24 Stunden
  • -Wasser für Injektionszwecke Natriumchlorid 9 mg/ml (0,9 %) Injektionslösung 8 Stunden 8 Stunden
  • +Verdünnungslösung zum Als Verdünnungsmittel Infusionslösung, Infusionslösung,
  • +Auflösen (Rekonstitution) verwendete Infusionslösung gelagert bei 25°C gelagert bei2°C – 8°C
  • +NICHT vor Licht geschützt Vor Licht geschützt
  • +Dextrose 50 mg/ml (5 %) Dextrose 50 mg/ml (5 %) 12 Stunden 24 Stunden
  • +Injektionslösung Injektionslösung
  • +Wasser für Injektionszweck Natriumchlorid 9 mg/ml 8 Stunden 8 Stunden
  • +e (0,9 %) Injektionslösung
  • + 
  • + 
  • -Die Infusionslösung sollte wie in Abschnitt « Hinweise für die Handhabung» beschrieben zubereitet und verwendet werden.
  • + 
  • +Die Infusionslösung sollte wie in Abschnitt "Hinweise für die Handhabung" beschrieben zubereitet und verwendet werden.
  • + 
  • +
  • -Lagerungsbedingungen des rekonstituierten und/oder verdünnten Arzneimittels siehe Rubrik «Haltbarkeit».
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  • +Lagerungsbedingungen des rekonstituierten und/oder verdünnten Arzneimittels siehe Rubrik "Haltbarkeit" .
  • + 
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  • -Für pädiatrischen Patienten < 12 Jahren, die eine Infusionslösung mit einer Ceftobiprol-Konzentration von 4 mg/ml benötigen, muss das Pulver entweder in 10 ml Dextrose 50 mg/ml (5 %) Lösung gelöst werden, wenn eine weitere Verdünnung mit derselben Verdünnungslösung (d.h., Dextrose 50 mg/ml (5 %) Lösung) verwendet wird; oder das Pulver wird in 10 ml Wasser für Injektionszwecke gelöst, wenn eine weitere Verdünnung mit Natriumchlorid 9 mg/ml (0.9%) Injektionslösung verwendet wird (siehe Tabellen in Abschnitt Nach Verdünnung).
  • -Die Durchstechflasche wird kräftig geschüttelt, bis das Pulver komplett aufgelöst ist, was in einigen Fällen bis zu 10 Minuten dauern kann. Das Volumen des resultierenden Konzentrats wird etwa 10,6 ml betragen. Eventuell entstandenen Schaum auflösen lassen, die Lösung visuell überprüfen, um sicherzustellen, dass das Arzneimittel komplett aufgelöst ist und keine unaufgelösten Teilchen mehr vorhanden sind. Das rekonstituierte Konzentrat enthält 50 mg/ml Ceftobiprol (entsprechend 66,7 mg Ceftobiprolmedocaril-Natrium pro ml) und muss vor der Verabreichung weiter verdünnt werden. Es wird empfohlen, die Lösung sofort weiter zu verdünnen. Falls dies nicht möglich sein sollte, kann die Lösung bis zu einer Stunde bei Raumtemperatur und bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden.
  • +Für pädiatrischen Patienten < 12 Jahren, die eine Infusionslösung mit einer Ceftobiprol-Konzentration von 4 mg/ml benötigen, muss das Pulver entweder in 10 ml Dextrose 50 mg/ml (5 %) Lösung gelöst werden, wenn eine weitere Verdünnung mit derselben Verdünnungslösung (d.h., Dextrose 50 mg/ml (5 %) Lösung) verwendet wird; oder das Pulver wird in 10 ml Wasser für Injektionszwecke gelöst, wenn eine weitere Verdünnung mit Natriumchlorid9 mg/ml (0.9%) Injektionslösung verwendet wird (siehe Tabellen in Abschnitt Nach Verdünnung).
  • +Die Durchstechflasche wird kräftig geschüttelt, bis das Pulver komplett aufgelöst ist, was in einigen Fällen bis zu 10 Minuten dauern kann. Das Volumen des resultierenden Konzentrats wird etwa 10,6 ml betragen. Eventuell entstandenen Schaum auflösen lassen, die Lösung visuell überprüfen, um sicherzustellen, dass das Arzneimittel komplett aufgelöst ist und keine unaufgelösten Teilchen mehr vorhanden sind. Das rekonstituierte Konzentrat enthält 50 mg/ml Ceftobiprol(entsprechend 66,7 mg Ceftobiprolmedocaril-Natrium pro ml) und muss vor der Verabreichung weiter verdünnt werden. Es wird empfohlen, die Lösung sofort weiter zu verdünnen. Falls dies nicht möglich sein sollte, kann die Lösung bis zu einer Stunde bei Raumtemperatur und bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden.
  • + 
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  • -10 ml der rekonstituierten Lösung aus der Durchstechflasche aufziehen und in einen geeigneten Behälter (z. B. PVC oder PC Infusionsbeutel, Glasflasche) geben, der bereits 250 ml Natriumchlorid 9 mg/ml (0,9 %) Injektionslösung, Dextrose 50 mg/ml (5 %) Injektionslösung oder Ringer-Laktat-Lösung enthält. Die Infusionslösung vorsichtig 5-10 Mal schwenken, um eine homogene Lösung zu erhalten. Starkes Schütteln vermeiden, um einer Schaumbildung des Produkts vorzubeugen.
  • -Bei Erwachsenen wird die gesamte Infusionslösung im Beutel infundieren, um eine 500 mg Dosis Ceftobiprol zu verabreichen. Bei Jugendlichen ≥ 12 Jahren entspricht das zu verabreichende Volumen der berechneten Dosis in mg/kg, jedoch maximal einer 500 mg-Dosis Zevtera (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung»).
  • -Herstellung einer Infusionslösung mit 250 mg Ceftobiprol für erwachsene Patienten mit erheblich eingeschränkter Nierenfunktion
  • -5 ml der rekonstituierten Lösung aus der Durchstechflasche aufziehen und in einen geeigneten Behälter (z. B. PVC oder PC Infusionsbeutel, Glasflasche) geben, der bereits 125 ml Natriumchlorid 9 mg/ml (0,9 %) Injektionslösung, Dextrose 50 mg/ml (5 %) Injektionslösung oder Ringer-Laktat-Lösung enthält. Die Infusionslösung vorsichtig 5-10 Mal schwenken, um eine homogene Lösung zu erhalten. Starkes Schütteln vermeiden, um einer Schaumbildung des Produkts vorzubeugen. Die gesamte Infusionslösung im Beutel infundieren, um eine 250 mg Dosis Ceftobiprol zu verabreichen.
  • +10 ml der rekonstituierten Lösung aus der Durchstechflasche aufziehen und in einen geeigneten Behälter (z. B. PVC oder PC Infusionsbeutel, Glasflasche) geben, der bereits 250 ml Natriumchlorid 9 mg/ml (0,9 %) Injektionslösung, Dextrose 50 mg/ml (5 %) Injektionslösung oder Ringer-Laktat-Lösung enthält. Die Infusionslösung vorsichtig 5-10 Mal schwenken, um eine homogene Lösung zu erhalten. Starkes Schütteln vermeiden, um einer Schaumbildung des Produkts vorzubeugen.
  • +Bei Erwachsenen wird die gesamte Infusionslösung im Beutel infundieren, um eine 500 mg Dosis Ceftobiprol zu verabreichen.Bei Jugendlichen ≥ 12 Jahren entspricht das zu verabreichende Volumen der berechneten Dosis in mg/kg, jedoch maximal einer 500 mg-Dosis Zevtera (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
  • + 
  • +Herstellung einer Infusionslösung mit 250 mg Ceftobiprol für erwachsene Patienten mit erheblich eingeschränkter Nierenfunktion
  • +5 ml der rekonstituierten Lösung aus der Durchstechflasche aufziehen und in einen geeigneten Behälter (z. B. PVC oder PC Infusionsbeutel, Glasflasche) geben, der bereits 125 ml Natriumchlorid 9 mg/ml (0,9 %) Injektionslösung, Dextrose 50 mg/ml (5 %) Injektionslösung oder Ringer-Laktat-Lösung enthält. Die Infusionslösung vorsichtig 5-10 Mal schwenken, um eine homogene Lösung zu erhalten. Starkes Schütteln vermeiden, um einer Schaumbildung des Produkts vorzubeugen. Die gesamte Infusionslösung im Beutel infundieren, um eine 250 mg Dosis Ceftobiprol zu verabreichen.
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  • -Die rekonstituierte Lösung, die mit 10 ml Dextrose 50 mg/ml (5 %) Injektionslösung zubereitet wurde, muss mit der gleichen Verdünnungslösung (d.h. Dextrose 50 mg/ml (5 %) Lösung) verdünnt werden. Die rekonstituierte Lösung, die mit 10 ml Wasser für Injektionszwecke zubereitet wurde, muss mit Natriumchlorid 9 mg/ml (0,9 %) Injektionslösung verdünnt werden.
  • -Aus einem Infusionsbehältnis (z. B. PVC- oder PE-Infusionsbeutel, Glasflasche), welcher 125 ml der Verdünnungslösung enthält, werden 10 ml entnommen und durch 10 ml der rekonstituierten Lösung aus der Durchstechflasche ersetzt. Die Infusionslösung sollte 5-10 Mal vorsichtig geschwenkt werden, um eine homogene Lösung zu erhalten. Starkes Schütteln ist zu vermeiden, um einer Schaumbildung vorzubeugen. Das zu verabreichende Volumen entspricht der berechneten Dosis in mg/kg, jedoch maximal einer 500 mg-Dosis Zevtera (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung»).
  • -Wenn die berechnete Dosis 200 mg nicht übersteigt, sollten zur Verabreichung mit einer 50 ml-Spritze 4 ml der rekonstituierten Lösung (entsprechend 200 mg Ceftobiprol), welche mit Dextrose 50 mg/ml (5 %) Injektionslösung oder Wasser für Injektionszwecke zubereitet wurde, aus der Durchstechflasche entnommen und mit 46 ml der entsprechenden Verdünnungslösung für die Infusionslösung verdünnt werden (siehe Tabellen in Abschnitt Nach Verdünnung). Die Infusionslösung wird vorsichtig 5-10 Mal geschwenkt, um eine homogene Lösung zu erhalten. Starkes Schütteln ist zu vermeiden, um einer Schaumbildung vorzubeugen. Das zu verabreichende Volumen entspricht der berechneten Dosis in mg/kg, jedoch maximal einer 500 mg-Dosis Zevtera (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung»).
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  • +Die rekonstituierte Lösung, die mit 10 ml Dextrose 50 mg/ml (5 %)Injektionslösung zubereitet wurde, muss mit der gleichen Verdünnungslösung (d.h. Dextrose 50 mg/ml (5 %) Lösung) verdünnt werden. Die rekonstituierte Lösung, die mit 10 ml Wasser für Injektionszwecke zubereitet wurde, muss mit Natriumchlorid 9 mg/ml (0,9 %)Injektionslösung verdünnt werden.
  • + 
  • +Aus einem Infusionsbehältnis (z. B. PVC- oder PE-Infusionsbeutel, Glasflasche), welcher 125 ml der Verdünnungslösung enthält, werden 10 ml entnommen und durch 10 ml der rekonstituierten Lösung aus der Durchstechflasche ersetzt. Die Infusionslösung sollte 5-10 Mal vorsichtig geschwenkt werden, um eine homogene Lösung zu erhalten. Starkes Schütteln ist zu vermeiden, um einer Schaumbildung vorzubeugen. Das zu verabreichende Volumen entspricht der berechneten Dosis in mg/kg, jedoch maximal einer 500 mg-Dosis Zevtera (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
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  • +Wenn die berechnete Dosis 200 mg nicht übersteigt, sollten zur Verabreichung mit einer 50 ml-Spritze 4 ml der rekonstituierten Lösung (entsprechend 200 mg Ceftobiprol), welche mit Dextrose 50 mg/ml (5 %)Injektionslösung oder Wasser für Injektionszwecke zubereitet wurde, aus der Durchstechflasche entnommen und mit 46 ml der entsprechenden Verdünnungslösung für die Infusionslösung verdünnt werden (siehe Tabellen in Abschnitt Nach Verdünnung). Die Infusionslösung wird vorsichtig 5-10 Mal geschwenkt, um eine homogene Lösung zu erhalten. Starkes Schütteln ist zu vermeiden, um einer Schaumbildung vorzubeugen. Das zu verabreichende Volumen entspricht der berechneten Dosis in mg/kg, jedoch maximal einer 500 mg-Dosis Zevtera (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
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  • -Detaillierte Angaben zum Zeitraum, in dem die Rekonstitution, Verdünnung und Verabreichung abgeschlossen werden muss, sind in Rubrik «Haltbarkeit» nachzulesen.
  • +Detaillierte Angaben zum Zeitraum, in dem die Rekonstitution, Verdünnung und Verabreichung abgeschlossen werden muss, sind in Rubrik "Haltbarkeit" nachzulesen.
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  • -Umkarton mit 10 Durchstechflaschen zu je 500 mg Ceftobiprol (ut 666,6 mg Ceftobiprol Medocaril Natrium). [A]
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  • +Umkarton mit 10 Durchstechflaschen zu je 500 mg Ceftobiprol (ut 666,6 mg CeftobiprolMedocaril Natrium). [A]
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  • -Advanz Pharma Specialty Medicine Switzerland GmbH, Zürich
  • +AdvanzPharmaSpecialty Medicine Switzerland GmbH, Zürich
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