| 62 Änderungen an Fachinfo Metamizol Spirig HC 500 mg/ml |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Tropfen zum Einnehmen (Lösung).
- +1 ml (= 20 Tropfen) enthält 500 mg Metamizol-Natrium 1 H2O.
-·Starke Schmerzen, bei denen andere Nicht-Opioid-Analgetika unwirksam oder diese kontraindiziert sind.
-·Hohes Fieber, das auf andere medikamentöse Massnahmen nicht anspricht.
- +-Starke Schmerzen, bei denen andere Nicht-Opioid-Analgetika unwirksam oder diese kontraindiziert sind.
- +-Hohes Fieber, das auf andere medikamentöse Massnahmen nicht anspricht.
-Die Dosierung und Anwendung hängen von der gewünschten analgetischen Wirkung und vom Zustand des Patienten ab. In vielen Fällen kann mit einer oralen oder rektalen Verabreichung eine genügende Analgesie erreicht werden. Bei der Wahl der Verabreichung muss in Betracht gezogen werden, dass die parenterale Verabreichung mit einem erhöhten Risiko von anaphylaktischen / anaphylaktoiden Reaktionen verbunden ist. Metamizol Spirig HC Tropfen sind für die orale Verabreichung bestimmt. Für die rektale und parenterale Verabreichung stehen andere Präparate mit dem Wirkstoff Metamizol zur Verfügung.
-Erwachsene: Die übliche Einzeldosis beträgt 500 - 1000 mg; die Tagesdosis beträgt 1000 - 3000 (max. 4000) mg, aufgeteilt in 3 - 4 Gaben/24 Stunden; d.h. eine Einzeldosis von 20 - 40 Tropfen, und eine maximale Tagesdosis von 4 x 40 Tropfen.
-Kinder: Metamizol Spirig HC Tropfen sind auch für Kinder bestimmt. Bei Säuglingen und Kleinkindern soll Metamizol Spirig HC nur im Einzelfall unter kritischer Bewertung des Nutzens verordnet werden. Die Dosis (1 ml Lösung = 20 Tropfen) richtet sich nach dem Körpergewicht (siehe «Kontraindikationen»).
-Körpergewicht Alter (ca.) Einzeldosis Maximale Tagesdosis
-46-53 kg 13-14 Jahre 15-35 Tropfen 4 x 35 Tropfen
-31-45 kg 10-12 Jahre 10-30 Tropfen 4 x 30 Tropfen
-24-30 kg 7-9 Jahre 8-20 Tropfen 4 x 20 Tropfen
-16-23 kg 4-6 Jahre 5-15 Tropfen 4 x 15 Tropfen
-9-15 kg 1-3 Jahre 3-10 Tropfen 4 x 10 Tropfen
-5-8 kg 3-11 Monate 2-5 Tropfen 4 x 5 Tropfen
- +Die Dosierung und Anwendung hängen von der gewünschten analgetischen Wirkung und vom Zustand des Patienten ab. In vielen Fällen kann mit einer oralen oder rektalen Verabreichung eine genügende Analgesie erreicht werden. Bei der Wahl der Verabreichung muss in Betracht gezogen werden, dass die parenterale Verabreichung mit einem erhöhten Risiko von anaphylaktischen / anaphylaktoiden Reaktionen verbunden ist. Metamizol Spirig HC Tropfen sind für die orale Verabreichung bestimmt. Für die rektale und parenterale Verabreichung stehen andere Präparate mit dem Wirkstoff Metamizol zur Verfügung.
- +Erwachsene: Die übliche Einzeldosis beträgt 500 - 1000 mg; die Tagesdosis beträgt 1000 - 3000 (max. 4000) mg, aufgeteilt in 3 - 4 Gaben/24 Stunden; d.h. eine Einzeldosis von 20 - 40 Tropfen, und eine maximale Tagesdosis von 4 x 40 Tropfen.
- +Kinder: Metamizol Spirig HC Tropfen sind auch für Kinder bestimmt. Bei Säuglingen und Kleinkindern soll Metamizol Spirig HC nur im Einzelfall unter kritischer Bewertung des Nutzens verordnet werden. Die Dosis (1 ml Lösung = 20 Tropfen) richtet sich nach dem Körpergewicht (siehe "Kontraindikationen" ).
- +Körpergewicht Alter (ca.) Einzeldosis Maximale Tagesdosis
- +46-53 kg 13-14 Jahre 15-35 Tropfen 4 x 35 Tropfen
- +31-45 kg 10-12 Jahre 10-30 Tropfen 4 x 30 Tropfen
- +24-30 kg 7-9 Jahre 8-20 Tropfen 4 x 20 Tropfen
- +16-23 kg 4-6 Jahre 5-15 Tropfen 4 x 15 Tropfen
- +9-15 kg 1-3 Jahre 3-10 Tropfen 4 x 10 Tropfen
- +5-8 kg 3-11 Monate 2-5 Tropfen 4 x 5 Tropfen
- +
- +
-Ältere Patienten / schlechter Gesundheitszustand: Bei älteren Patienten und Patienten mit schlechtem Allgemeinzustand muss eine mögliche Verschlechterung der Nieren- und Leberfunktion in Betracht gezogen werden.
- +Ältere Patienten / schlechter Gesundheitszustand: Bei älteren Patienten und Patienten mit schlechtem Allgemeinzustand muss eine mögliche Verschlechterung der Nieren- und Leberfunktion in Betracht gezogen werden.
-·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung;
-·Allergie auf andere Pyrazolone (z.B. Phenazon, Propyphenazon) oder Pyrazolidine (z.B. Phenylbutazon) sowie z.B. schweren Hautreaktionen (SCARs) nach Einnahme solcher Wirkstoffe;
-·Agranulozytose in der Anamnese, die durch Metamizol, andere Pyrazolone oder Pyrazolidine ausgelöst wurde;
-·Bronchospasmus oder sonstigen anaphylaktoiden Reaktionen (z.B. Urtikaria, Rhinitis, Angioödem) nach Einnahme von Analgetika, z.B. Salicylaten, Paracetamol, Diclofenac, Ibuprofen, Indometacin und Naproxen;
-·eingeschränkter Knochenmarksfunktion oder Blutbildungsstörungen;
-·hepatischer Porphyrie;
-·Mangel an Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase;
-·Säuglingen unter 3 Monaten oder mit einem Körpergewicht unter 5 kg.
-Schwangerschaft und Stillzeit: Siehe «Schwangerschaft/Stillzeit».
- +-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung;
- +-Allergie auf andere Pyrazolone (z.B. Phenazon, Propyphenazon) oder Pyrazolidine (z.B. Phenylbutazon) sowie z.B. schweren Hautreaktionen (SCARs) nach Einnahme solcher Wirkstoffe;
- +-Agranulozytose in der Anamnese, die durch Metamizol, andere Pyrazolone oder Pyrazolidine ausgelöst wurde;
- +-Bronchospasmus oder sonstigen anaphylaktoiden Reaktionen (z.B. Urtikaria, Rhinitis, Angioödem) nach Einnahme von Analgetika, z.B. Salicylaten, Paracetamol, Diclofenac, Ibuprofen, Indometacin und Naproxen;
- +eingeschränkter Knochenmarksfunktion oder Blutbildungsstörungen;
- +hepatischer Porphyrie;
- +-Mangel an Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase;
- +-Säuglingen unter 3 Monaten oder mit einem Körpergewicht unter 5 kg.
- +Schwangerschaft und Stillzeit: Siehe "Schwangerschaft/Stillzeit" .
-Die Behandlung mit Metamizol kann eine Agranulozytose auslösen, die tödlich verlaufen kann (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Sie kann auch auftreten, wenn Metamizol früher ohne Komplikationen angewendet wurde.
- +Die Behandlung mit Metamizol kann eine Agranulozytose auslösen, die tödlich verlaufen kann (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Sie kann auch auftreten, wenn Metamizol früher ohne Komplikationen angewendet wurde.
-Bei Auftreten von Anzeichen und Symptomen, die auf eine Agranulozytose hinweisen, ist sofort ein vollständiges Blutbild (einschliesslich Differentialblutbild) zu erstellen und die Behandlung muss unterbrochen werden, bis die Testergebnisse vorliegen. Wenn eine Agranulozytose bestätigt wird, darf die Behandlung nicht wieder aufgenommen werden (siehe «Kontraindikationen»).
- +Bei Auftreten von Anzeichen und Symptomen, die auf eine Agranulozytose hinweisen, ist sofort ein vollständiges Blutbild (einschliesslich Differentialblutbild) zu erstellen und die Behandlung muss unterbrochen werden, bis die Testergebnisse vorliegen. Wenn eine Agranulozytose bestätigt wird, darf die Behandlung nicht wieder aufgenommen werden (siehe "Kontraindikationen" ).
-Die Einnahme von Metamizol zusammen mit Methotrexat sollte vermieden werden, da eine Wechselwirkung auftreten kann. (siehe «Interaktionen»).
- +Die Einnahme von Metamizol zusammen mit Methotrexat sollte vermieden werden, da eine Wechselwirkung auftreten kann. (siehe "Interaktionen" ).
-Diese Reaktion tritt hauptsächlich bei empfindlichen Patienten auf. Daher ist Metamizol bei Patienten, die unter Asthma leiden oder atopische Manifestationen aufweisen, mit Vorsicht zu verordnen (siehe «Kontraindikationen»).
- +Diese Reaktion tritt hauptsächlich bei empfindlichen Patienten auf. Daher ist Metamizol bei Patienten, die unter Asthma leiden oder atopische Manifestationen aufweisen, mit Vorsicht zu verordnen (siehe "Kontraindikationen" ).
-Anaphylaktische / anaphylaktoide Reaktionen
-Bei der Wahl der Art der Verabreichung muss in Betracht gezogen werden, dass die parenterale Verabreichung mit einem erhöhten Risiko von anaphylaktischen / anaphylaktoiden Reaktionen verbunden ist.
-Folgende Patienten sind hinsichtlich eventuell schwerer anaphylaktoider Reaktionen auf Metamizol besonders gefährdet (siehe «Kontraindikationen»):
-·Patienten mit Asthma bronchiale, insbesondere bei gleichzeitiger Rhinosinusitis polyposa.
-·Patienten mit chronischer Urtikaria.
-·Patienten mit Alkoholunverträglichkeit.
-·Patienten mit Unverträglichkeit gegenüber Farb- (z.B. Tartrazine) und Konservierungsstoffen.
- +Anaphylaktische / anaphylaktoide Reaktionen
- +Bei der Wahl der Art der Verabreichung muss in Betracht gezogen werden, dass die parenterale Verabreichung mit einem erhöhten Risiko von anaphylaktischen / anaphylaktoiden Reaktionen verbunden ist.
- +Folgende Patienten sind hinsichtlich eventuell schwerer anaphylaktoider Reaktionen auf Metamizol besonders gefährdet (siehe "Kontraindikationen" ):
- +-Patienten mit Asthma bronchiale, insbesondere bei gleichzeitiger Rhinosinusitis polyposa.
- +-Patienten mit chronischer Urtikaria.
- +-Patienten mit Alkoholunverträglichkeit.
- +-Patienten mit Unverträglichkeit gegenüber Farb- (z.B. Tartrazine) und Konservierungsstoffen.
-Wenn Anzeichen und Symptome auftreten, die auf diese Reaktionen hinweisen, sollte Metamizol sofort abgesetzt werden, und die Behandlung mit Metamizol darf zu keinem Zeitpunkt erneut begonnen werden (siehe «Kontraindikationen»).
- +Wenn Anzeichen und Symptome auftreten, die auf diese Reaktionen hinweisen, sollte Metamizol sofort abgesetzt werden, und die Behandlung mit Metamizol darf zu keinem Zeitpunkt erneut begonnen werden (siehe "Kontraindikationen" ).
-Die Verabreichung von Metamizol kann vereinzelt hypotensive Reaktionen auslösen (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Diese Reaktionen sind möglicherweise dosisabhängig und treten eher nach einer parenteralen Verabreichung auf. Um schwere hypotensive Reaktionen dieser Art zu vermeiden, sind folgende Massnahmen zu ergreifen:
-·Optimierung des hämodynamischen Status bei Patienten mit vorbestehender Hypotonie mit Volumenmangel, Dehydratation, instabilem Kreislauf oder beginnendem Kreislaufversagen.
-·Vorsicht bei Patienten mit hohem Fieber.
- +Die Verabreichung von Metamizol kann vereinzelt hypotensive Reaktionen auslösen (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Diese Reaktionen sind möglicherweise dosisabhängig und treten eher nach einer parenteralen Verabreichung auf. Um schwere hypotensive Reaktionen dieser Art zu vermeiden, sind folgende Massnahmen zu ergreifen:
- +-Optimierung des hämodynamischen Status bei Patienten mit vorbestehender Hypotonie mit Volumenmangel, Dehydratation, instabilem Kreislauf oder beginnendem Kreislaufversagen.
- +-Vorsicht bei Patienten mit hohem Fieber.
-Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: «sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100, <1/10), «gelegentlich» (≥1/1000, <1/100), «selten» (≥1/10'000, <1/1000), «sehr selten» (<1/10'000), «nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
- +Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: "sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100, <1/10), "gelegentlich" (≥1/1000, <1/100), "selten" (≥1/10'000, <1/1000), "sehr selten" (<1/10'000), "nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
-Sehr selten (<1/10'000): Agranulozytose (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), einschliesslich Fälle mit tödlichem Ausgang, Thrombozytopenie.
- +Sehr selten (<1/10'000): Agranulozytose (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), einschliesslich Fälle mit tödlichem Ausgang, Thrombozytopenie.
-Metamizol kann einen anaphylaktischen Schock sowie anaphylaktische / anaphylaktoide Reaktionen auslösen. Diese können zum Teil schwer oder lebensbedrohlich sein oder zum Tod des Patienten führen.
-Die anaphylaktischen / anaphylaktoiden Reaktionen können sofort oder Stunden nach der Verabreichung auftreten. Meist treten sie jedoch innerhalb von einer Stunde nach der Verabreichung auf. Sie können auch auftreten, nachdem Metamizol Spirig HC zuvor komplikationslos vertragen wurde.
-Sie umfassen Haut- und Schleimhautreaktionen (wie z.B. Juckreiz, Brennen, Hautrötung, Urtikaria und Schwellungen), Dyspnoe und seltener gastrointestinale Beschwerden, generalisierte Urtikaria, Angioödem, Bronchospasmus, Herzrhythmusstörungen, koronare Erkrankungen («Kounis-Syndrom»), Blutdruckabfall (manchmal mit vorausgegangener Blutdruckerhöhung) und Kreislaufschock. Bei Patienten mit Analgetika-Intoleranz die unter einem asthmatischen Syndrom leiden, treten diese Reaktionen charakteristischerweise in Form von Asthmaanfällen auf.
-Anaphylaktische / anaphylaktoide Reaktionen können tödlich verlaufen.
- +Metamizol kann einen anaphylaktischen Schock sowie anaphylaktische / anaphylaktoide Reaktionen auslösen. Diese können zum Teil schwer oder lebensbedrohlich sein oder zum Tod des Patienten führen.
- +Die anaphylaktischen / anaphylaktoiden Reaktionen können sofort oder Stunden nach der Verabreichung auftreten. Meist treten sie jedoch innerhalb von einer Stunde nach der Verabreichung auf. Sie können auch auftreten, nachdem Metamizol Spirig HC zuvor komplikationslos vertragen wurde.
- +Sie umfassen Haut- und Schleimhautreaktionen (wie z.B. Juckreiz, Brennen, Hautrötung, Urtikaria und Schwellungen), Dyspnoe und seltener gastrointestinale Beschwerden, generalisierte Urtikaria, Angioödem, Bronchospasmus, Herzrhythmusstörungen, koronare Erkrankungen ( "Kounis-Syndrom" ), Blutdruckabfall (manchmal mit vorausgegangener Blutdruckerhöhung) und Kreislaufschock. Bei Patienten mit Analgetika-Intoleranz die unter einem asthmatischen Syndrom leiden, treten diese Reaktionen charakteristischerweise in Form von Asthmaanfällen auf.
- +Anaphylaktische / anaphylaktoide Reaktionen können tödlich verlaufen.
-Siehe Rubrik «Erkrankungen des Immunsystems».
- +Siehe Rubrik "Erkrankungen des Immunsystems" .
-Gelegentlich (≥1/1000, <1/100): isolierte hypotensive Reaktionen. Gelegentlich können vorübergehende und isolierte hypotensive Reaktionen mit einem kritischen Blutdruckabfall nach der Verabreichung auftreten, die nicht von anderen Anzeichen einer anaphylaktischen / anaphylaktoiden Reaktion begleitet sind. Eine solche Reaktion kann zu einem schweren Blutdruckabfall führen. Eine schnelle intravenöse Injektion erhöht das Risiko für eine hypotensive Reaktion.
- +Gelegentlich (≥1/1000, <1/100): isolierte hypotensive Reaktionen. Gelegentlich können vorübergehende und isolierte hypotensive Reaktionen mit einem kritischen Blutdruckabfall nach der Verabreichung auftreten, die nicht von anderen Anzeichen einer anaphylaktischen / anaphylaktoiden Reaktion begleitet sind. Eine solche Reaktion kann zu einem schweren Blutdruckabfall führen. Eine schnelle intravenöse Injektion erhöht das Risiko für eine hypotensive Reaktion.
-Nicht bekannt: durch das Arzneimittel verursachte Leberschäden, einschliesslich akuter Hepatitis, Ikterus, erhöhte Leberenzyme (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Nicht bekannt: durch das Arzneimittel verursachte Leberschäden, einschliesslich akuter Hepatitis, Ikterus, erhöhte Leberenzyme (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Metamizol wurde über schwere kutane Nebenwirkungen, einschliesslich Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxischer epidermaler Nekrolyse (TEN) und Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), berichtet (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Metamizol wurde über schwere kutane Nebenwirkungen, einschliesslich Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxischer epidermaler Nekrolyse (TEN) und Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), berichtet (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Beim Auftreten von Haut- oder Überempfindlichkeitsreaktionen ist Metamizol Spirig HC sofort abzusetzen. (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Beim Auftreten von Haut- oder Überempfindlichkeitsreaktionen ist Metamizol Spirig HC sofort abzusetzen. (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Mit folgenden Symptomen kann im Falle einer Überdosierung gerechnet werden: Übelkeit, Erbrechen, Abdominalschmerzen, Verschlechterung der Nierenfunktion / akutes Nierenversagen (z.B. infolge interstitieller Nephritis) und, seltener ZNS-Symptome (Schwindel, Somnolenz, Koma, Konvulsionen) und Blutdruckabfall (manchmal bis zum Schock fortschreitend) sowie Herzrhythmusstörungen (Tachykardie). Nach hohen Dosen kann die Ausscheidung von harmlosen Metaboliten (Rubazonsäure) eine Rotverfärbung des Urins bewirken.
- +Mit folgenden Symptomen kann im Falle einer Überdosierung gerechnet werden: Übelkeit, Erbrechen, Abdominalschmerzen, Verschlechterung der Nierenfunktion / akutes Nierenversagen (z.B. infolge interstitieller Nephritis) und, seltener ZNS-Symptome (Schwindel, Somnolenz, Koma, Konvulsionen) und Blutdruckabfall (manchmal bis zum Schock fortschreitend) sowie Herzrhythmusstörungen (Tachykardie). Nach hohen Dosen kann die Ausscheidung von harmlosen Metaboliten (Rubazonsäure) eine Rotverfärbung des Urins bewirken.
-Siehe Rubrik «Wirkmechanismus».
- +Siehe Rubrik "Wirkmechanismus" .
-Metamizol ist in Realität ein Prodrug, das nach oraler Gabe im Gastrointestinaltrakt zu 4-Methylaminoantipyrin hydrolisiert wird. Die Resorption erfolgt nach oraler Verabreichung rasch und nahezu vollständig. Die Metaboliten sind 4-Formylantipyrin und das aktive 4-Aminoantipyrin, das im Anschluss zu 4-Acetylaminoantipyrin acetyliert wird. Diese 4 der insgesamt 8 bekannten Metaboliten repräsentieren 65 - 70% der verabreichten Gesamtdosis und werden grösstenteils renal ausgeschieden.
- +Metamizol ist in Realität ein Prodrug, das nach oraler Gabe im Gastrointestinaltrakt zu 4-Methylaminoantipyrin hydrolisiert wird. Die Resorption erfolgt nach oraler Verabreichung rasch und nahezu vollständig. Die Metaboliten sind 4-Formylantipyrin und das aktive 4-Aminoantipyrin, das im Anschluss zu 4-Acetylaminoantipyrin acetyliert wird. Diese 4 der insgesamt 8 bekannten Metaboliten repräsentieren 65 - 70% der verabreichten Gesamtdosis und werden grösstenteils renal ausgeschieden.
- Cmax mg/l Tmax h T½ h Plasmaproteinbindung % Clearance ml/min Urin-Ausscheidung % v. Metamizol
-4-Methylaminoantipyrin 10,5 1,4 3,3 58 4,0 2,8
-4-Formylaminoantipyrin 2,1 7,2 10,1 18 39,3 12,7
- + Cmaxmg/l Tmaxh T½h Plasmaproteinbindung Clearanceml/min Urin-Ausscheidung%
- + % v. Metamizol
- +4-Methylaminoantipyr 10,5 1,4 3,3 58 4,0 2,8
- +in
- +4-Formylaminoantipyr 2,1 7,2 10,1 18 39,3 12,7
- +in
- +
-LA 2,7 6,7 5,5 48 30,7 6,4
-SA 1,6 3,2 3,8 48 30,7 6,4
-4-Acetylaminoantipyrin
-LA 1,6 16,1 10,6 14 36,1 22,2
-SA 4,4 10,0 10,6 14 36,1 22,2
- +LA 2,7 6,7 5,5 48 30,7 6,4
- +SA 1,6 3,2 3,8 48 30,7 6,4
- +4-Acetylaminoantipyr
- +in
- +LA 1,6 16,1 10,6 14 36,1 22,2
- +SA 4,4 10,0 10,6 14 36,1 22,2
- +
- +
-Siehe Rubriken «Absorption» und «Distribution».
- +Siehe Rubriken "Absorption" und "Distribution" .
-Siehe Rubrik «Distribution».
- +Siehe Rubrik "Distribution" .
-Fertilitätsprüfungen zeigten eine leicht verringerte Trächtigkeitsrate bei der Elterngeneration bei einer Dosis oberhalb von 250 mg pro kg und Tag. Die Fertilität der F1-Generation wurde nicht beeinträchtigt.
- +Fertilitätsprüfungen zeigten eine leicht verringerte Trächtigkeitsrate bei der Elterngeneration bei einer Dosis oberhalb von 250 mg pro kg und Tag. Die Fertilität der F1-Generation wurde nicht beeinträchtigt.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Verpackung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Verpackung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Nicht über 30 °C aufbewahren, nicht im Kühlschrank lagern oder einfrieren.
- +Nicht über 30 °C aufbewahren, nicht im Kühlschrank lagern oder einfrieren.
-Tropfen zum Einnehmen (500 mg/ml): 20 ml und 100 ml. [B]
- +Tropfen zum Einnehmen (500 mg/ml): 20 ml und 100 ml. [B]
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