| 96 Änderungen an Fachinfo Elocta 250 I.E. |
-Pulver: Saccharose, Natriumchlorid (entspricht 0.6 mmol (oder 14 mg) Natrium pro Vial), L-Histidin, Calciumchlorid-Dihydrat, Polysorbat 20, Natriumhydroxid (zur pH-Einstellung), Salzsäure (zur pH-Einstellung)
- +Pulver:Saccharose, Natriumchlorid (entspricht 0.6 mmol (oder 14 mg) Natrium pro Vial), L-Histidin, Calciumchlorid-Dihydrat,Polysorbat 20, Natriumhydroxid (zur pH-Einstellung), Salzsäure (zur pH-Einstellung)
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung.
- +1 Durchstechflasche Elocta Pulver enthält Efmoroctocog alfa in den folgenden Konzentrationen:
- +250 I.E. Efmoroctocog alfa (83 I.E./ml nach Rekonstitution)
- +500 I.E. Efmoroctocog alfa (167 I.E./ml nach Rekonstitution)
- +750 I.E. Efmoroctocog alfa (250 I.E./ml nach Rekonstitution)
- +1000 I.E. Efmoroctocog alfa (333 I.E./ml nach Rekonstitution)
- +1500 I.E. Efmoroctocog alfa (500 I.E./ml nach Rekonstitution)
- +2000 I.E. Efmoroctocog alfa (667 I.E./ml nach Rekonstitution)
- +3000 I.E. Efmoroctocog alfa (1000 I.E./ml nach Rekonstitution)
- +4000 I.E. Efmoroctocog alfa (1333 I.E./ml nach Rekonstitution)
-Die Anzahl der anzuwendenden Einheiten des rekombinanten Faktors VIII wird in Internationalen Einheiten (I.E.) auf Basis des derzeitigen WHO-Standards für Faktor-VIII-Präparate angegeben. Die Faktor-VIII-Aktivität im Plasma wird entweder als Prozentsatz (bezogen auf normales menschliches Plasma) oder in Internationalen Einheiten (bezogen auf einen internationalen Standard für Faktor VIII im Plasma) dargestellt.
-Eine I.E. der rekombinanten Faktor-VIII-Fc-Aktivität entspricht der Menge Faktor VIII in einem ml normalen menschlichen Plasmas.
-Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahre
- +Die Anzahl der anzuwendenden Einheiten des rekombinanten Faktors VIII wird in Internationalen Einheiten (I.E.) auf Basis des derzeitigen WHO-Standards für Faktor-VIII-Präparate angegeben. Die Faktor-VIII-Aktivität im Plasma wird entweder als Prozentsatz (bezogen auf normales menschliches Plasma) oder in Internationalen Einheiten (bezogen auf einen internationalen Standard für Faktor VIII im Plasma) dargestellt.
- +Eine I.E. der rekombinanten Faktor-VIII-Fc-Aktivität entspricht der Menge Faktor VIII in einem ml normalen menschlichenPlasmas.
- +Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahre
-Die Berechnung der benötigten Dosis des rekombinanten Faktor VIII Fc basiert auf dem empirischen Befund, dass 1 Internationale Einheit (I.E.) Faktor VIII pro kg Körpergewicht die Faktor-VIII-Aktivität im Plasma um 2 I.E./dl erhöht. Die erforderliche Dosis wird anhand folgender Formel berechnet:
- +Die Berechnung der benötigten Dosis des rekombinanten Faktor VIII Fc basiert auf dem empirischen Befund, dass 1 Internationale Einheit (I.E.) Faktor VIII pro kg Körpergewicht die Faktor-VIII-Aktivität im Plasma um 2 I.E./dl erhöht. Die erforderliche Dosis wird anhand folgender Formel berechnet:
-Die erforderliche Dosis und die Häufigkeit der Anwendung sollten sich stets an der klinischen Wirksamkeit im Einzelfall orientieren. Falls zur Kontrolle der Blutung eine wiederholte Gabe erforderlich ist, sollte die längere Halbwertszeit von ELOCTA berücksichtigt werden (siehe «Pharmakokinetik»). Die Zeit bis zur maximalen Aktivität dürfte nicht länger ausfallen.
-Bei den nachfolgend beschriebenen Blutungsereignissen sollte die Faktor-VIII-Aktivität im entsprechenden Zeitraum nicht unter die angegebene Plasmaaktivität (in % der Norm oder in I.E./dl) abfallen. Die Angaben in Tabelle 1 können als Richtwerte für die Dosierung bei Blutungsepisoden und chirurgischen Eingriffen verwendet werden:
-Tabelle 1: Richtlinien für die Dosierung von ELOCTA zur Behandlung von Blutungsepisoden und bei chirurgischen Eingriffen
-Schweregrad der Blutung/Art des chirurgischen Eingriffs Erforderlicher Faktor-VIII-Spiegel (%) (I.E./dl) Häufigkeit der Anwendung (Stunden)/Therapiedauer (Tage)
-Blutung
-Hämarthrose im Frühstadium, Muskelblutung oder orale Blutung 20-40 Injektion alle 18 bis 36 Stunden soweit erforderlich wiederholen, bis die Blutungsepisode – angezeigt durch Schmerzen – abgeklungen ist oder eine Heilung erreicht wurde. 1
-Umfangreichere Hämarthrose, Muskelblutung oder Hämatom 30-60 Injektion alle 18 bis 36 Stunden soweit erforderlich wiederholen, bis Schmerzen und akute Beeinträchtigungen abgeklungen sind. 1
-Lebensbedrohende Blutungen 60-100 Injektion alle 8 bis 24 Stunden wiederholen, bis der Patient ausser Lebensgefahr ist.
-Chirurgische Eingriffe
-Kleinere Eingriffe einschliesslich Zahnextraktion 30-60 Wiederholung der Injektion alle 36 Stunden soweit erforderlich, bis eine Heilung erreicht wurde.
-Grössere chirurgische Eingriffe 80-100 (prä- und postoperativ) Injektion alle 8 bis 24 Stunden soweit erforderlich bis zur ausreichenden Wundheilung wiederholen, danach Therapie über mindestens 7 Tage fortsetzen, um eine Faktor-VIII-Aktivität von 30% bis 60% (I.E./dl) aufrechtzuerhalten.
- +Die erforderliche Dosis und die Häufigkeit der Anwendung sollten sich stets an der klinischen Wirksamkeit im Einzelfall orientieren. Falls zur Kontrolle der Blutung eine wiederholte Gabe erforderlich ist, sollte die längere Halbwertszeit von ELOCTA berücksichtigt werden (siehe "Pharmakokinetik" ). Die Zeit bis zur maximalen Aktivität dürfte nicht länger ausfallen.
- +Bei den nachfolgend beschriebenen Blutungsereignissen sollte die Faktor-VIII-Aktivität im entsprechenden Zeitraum nicht unter die angegebene Plasmaaktivität (in % der Norm oder in I.E./dl) abfallen. Die Angaben in Tabelle 1 können als Richtwerte für die Dosierung bei Blutungsepisoden und chirurgischen Eingriffen verwendet werden:
- +Tabelle 1: Richtlinien für die Dosierung von ELOCTA zur Behandlung von Blutungsepisoden und bei chirurgischen Eingriffen
- +Schweregrad der Erforderlicher Häufigkeit der Anwendung (Stunden)/Therapiedauer (Tage)
- +Blutung/Art des Faktor-VIII-Spiegel
- +chirurgischen (%) (I.E./dl)
- +Eingriffs
- +Blutung
- +Hämarthrose im 20-40 Injektion alle 18 bis 36 Stunden soweit erforderlich
- +Frühstadium, Muskelb wiederholen, bis die Blutungsepisode – angezeigt durch
- +lutung oder orale Schmerzen – abgeklungen ist oder eine Heilung erreicht
- +Blutung wurde. 1
- +Umfangreichere 30-60 Injektion alle 18 bis 36 Stunden soweit erforderlich
- +Hämarthrose, Muskelb wiederholen, bis Schmerzen und akute Beeinträchtigungen
- +lutung oder Hämatom abgeklungen sind. 1
- +Lebensbedrohende 60-100 Injektion alle 8 bis 24 Stunden wiederholen, bis der
- +Blutungen Patient ausser Lebensgefahr ist.
- +Chirurgische Eingrif
- +fe
- +Kleinere Eingriffe 30-60 Wiederholung der Injektion alle 36 Stunden soweit
- +einschliesslich erforderlich, bis eine Heilung erreicht wurde.
- +Zahnextraktion
- +Grössere chirurgisch 80-100 (prä- und Injektion alle 8 bis 24 Stunden soweit erforderlich bis
- +e Eingriffe postoperativ) zur ausreichenden Wundheilung wiederholen, danach
- + Therapie über mindestens 7 Tage fortsetzen, um eine
- + Faktor-VIII-Aktivität von 30% bis 60% (I.E./dl)
- + aufrechtzuerhalten.
-1 Siehe Tabelle 4 im Abschnitt „Pharmakokinetik“.
- +1 Siehe Tabelle 4 im Abschnitt „Pharmakokinetik“.
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-Für die individualisierte Langzeitprophylaxe wird eine Dosis von 50 I.E./kg alle 3 bis 5 Tage empfohlen. Die Dosis kann auf Grundlage des Ansprechens des Patienten in einem Bereich von 25 bis 65 I.E./kg angepasst werden (siehe «Pharmakokinetik»). In einigen Fällen, vor allem bei jüngeren Patienten, können kürzere Dosierungsintervalle oder höhere Dosen erforderlich sein.
- +Für die individualisierte Langzeitprophylaxe wird eine Dosis von 50 I.E./kg alle 3 bis 5 Tage empfohlen. Die Dosis kann auf Grundlage des Ansprechens des Patienten in einem Bereich von 25 bis 65 I.E./kg angepasst werden (siehe "Pharmakokinetik" ). In einigen Fällen, vor allem bei jüngeren Patienten, können kürzere Dosierungsintervalle oder höhere Dosen erforderlich sein.
-Bei der Umstellung von einem Behandlungsregime mit einem konventionellen Faktor-VIII-Präparat sind angesichts der längeren Halbwertszeit von ELOCTA längere Dosierungsintervalle möglich, allenfalls bei Erhöhung der Einzeldosen an Faktor VIII in IU/kg. Die durchschnittliche fraktionierte wöchentliche Gesamtdosis kann in einem vergleichbaren Bereich erwartet werden wie die der vorherigen Behandlung. Die Dosis kann anschliessend auf der Grundlage des Ansprechens des Patienten angepasst werden (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).
- +Bei der Umstellung von einem Behandlungsregime mit einem konventionellen Faktor-VIII-Präparat sind angesichts der längeren Halbwertszeit von ELOCTA längere Dosierungsintervalle möglich, allenfalls bei Erhöhung der Einzeldosen an Faktor VIII in IU/kg. Die durchschnittliche fraktionierte wöchentliche Gesamtdosiskann in einem vergleichbaren Bereich erwartet werden wie die der vorherigen Behandlung. Die Dosis kann anschliessend auf der Grundlage des Ansprechens des Patienten angepasst werden (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
-Die Erfahrungen bei Patienten im Alter von ≥ 65 Jahren sind unzureichend.
- +Die Erfahrungen bei Patienten im Alter von ≥ 65 Jahren sind unzureichend.
-Bei Kindern unter 12 Jahren können kürzere Dosierungsintervalle oder höhere Dosen erforderlich sein. Für die individualisierte Prophylaxe in dieser Altersgruppe können Dosen von bis zu 80 I.E./kg benötigt werden. Für Jugendliche ab 12 Jahren gelten die gleichen Dosierungsempfehlungen wie für Erwachsene (siehe «Eigenschaften/Wirkungen» und «Pharmakokinetik»).
- +Bei Kindern unter 12 Jahren können kürzere Dosierungsintervalle oder höhere Dosen erforderlich sein. Für die individualisierte Prophylaxe in dieser Altersgruppe können Dosen von bis zu 80 I.E./kg benötigt werden. Für Jugendliche ab 12 Jahren gelten die gleichen Dosierungsempfehlungen wie für Erwachsene (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" und "Pharmakokinetik" ).
-ELOCTA sollte über mehrere Minuten intravenös injiziert werden, wobei sich die Verabreichungsgeschwindigkeit nach dem Befinden des Patienten richten sollte. Die Infusionsrate sollte sich nach dem Befinden des Patienten richten und 10 ml/min nicht überschreiten.
-Hinweise zur Rekonstitution des Arzneimittels vor der Anwendung, siehe «Hinweise für die Handhabung».
- +ELOCTA sollte über mehrere Minuten intravenös injiziert werden, wobei sich die Verabreichungsgeschwindigkeit nach dem Befinden des Patienten richten sollte. Die Infusionsrate sollte sich nach dem Befinden des Patienten richten und 10 ml/min nicht überschreiten.
- +Hinweise zur Rekonstitution des Arzneimittels vor der Anwendung, siehe "Hinweise für die Handhabung" .
-Die Patienten sollten über die Anzeichen von Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Nesselsucht, generalisierte Urtikaria, Engegefühl im Brustbereich, Giemen, Hypotonie und Anaphylaxie) informiert werden.
- +Die Patienten sollten über die Anzeichen von Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Nesselsucht, generalisierte Urtikaria, Engegefühl im Brustbereich, Giemen, Hypotonie und Anaphylaxie) informiert werden.
-Die Bildung von neutralisierenden Antikörpern (Inhibitoren) gegen Faktor VIII ist eine bekannte Komplikation bei der Behandlung von Patienten mit Hämophilie A. Bei diesen Inhibitoren handelt es sich in der Regel um IgG-Immunglobuline, die gegen die prokoagulatorische Aktivität von Faktor VIII gerichtet sind. Diese werden mittels modifiziertem Assay in Bethesda-Einheiten (B.E.) pro ml Plasma quantifiziert. Das Risiko der Bildung von Inhibitoren hängt mit der Faktor-VIII-Exposition zusammen, wobei das Risiko in den ersten 20 Tagen der Exposition am höchsten ist. In seltenen Fällen können sich nach den ersten 100 Expositionstagen Inhibitoren bilden.
-Fälle von wiederholter Inhibitorbildung (niedriger Titer) wurden nach einer Umstellung von einem Faktor-VIII-Präparat auf ein anderes bei vorbehandelten Patienten mit mehr als 100 Expositionstagen und Inhibitorbildung in der Vorgeschichte beobachtet. Somit wird empfohlen, alle Patienten nach einer Arzneimittelumstellung sorgfältig auf die Bildung von Inhibitoren zu überwachen.
- +Die Bildung von neutralisierenden Antikörpern (Inhibitoren) gegen Faktor VIII ist eine bekannte Komplikation bei der Behandlung von Patienten mit Hämophilie A. Bei diesen Inhibitoren handelt es sich in der Regel um IgG-Immunglobuline, die gegen die prokoagulatorische Aktivität von Faktor VIII gerichtet sind. Diese werden mittels modifiziertem Assay in Bethesda-Einheiten (B.E.) pro ml Plasma quantifiziert. Das Risiko der Bildung von Inhibitoren hängt mit der Faktor-VIII-Exposition zusammen, wobei das Risiko in den ersten 20 Tagen der Exposition am höchsten ist. In seltenen Fällen können sich nach den ersten 100 Expositionstagen Inhibitoren bilden.
- +Fälle von wiederholter Inhibitorbildung (niedriger Titer) wurden nach einer Umstellung von einem Faktor-VIII-Präparat auf ein anderes bei vorbehandelten Patienten mit mehr als 100 Expositionstagen und Inhibitorbildung in der Vorgeschichte beobachtet. Somit wird empfohlen, alle Patienten nach einer Arzneimittelumstellung sorgfältig auf die Bildung von Inhibitoren zu überwachen.
-Wenn ein zentraler Venenkatheter (ZVK) erforderlich ist, sollte das Risiko von Katheter-assoziierten Komplikationen einschliesslich lokaler Infektionen, Bakteriämie und Katheter-assoziierten Thrombosen berücksichtigt werden (siehe «unerwünschte Wirkungen »).
- +Wenn ein zentraler Venenkatheter (ZVK) erforderlich ist, sollte das Risiko von Katheter-assoziierten Komplikationen einschliesslich lokaler Infektionen, Bakteriämie und Katheter-assoziierten Thrombosen berücksichtigt werden (siehe "unerwünschte Wirkungen" ).
-Dieses Arzneimittel enthält 0.6 mmol (oder 14 mg) Natrium je Durchstechflasche, entspricht dem Equivalent von 0.7% der durch die WHO empfohlene maximale Tagesdosis von 2 g Natrium für Erwachsene. Je nach Körpergewicht und Dosierung könnte der Patient jedoch mehr als eine Durchstechflasche erhalten (Informationen zum Inhalt pro Durchstechflasche siehe « Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit »). Dies ist zu berücksichtigen bei Patienten, die eine natriumarme Diät einhalten sollen.
- +Dieses Arzneimittel enthält 0.6 mmol (oder 14 mg) Natrium je Durchstechflasche, entspricht dem Equivalent von 0.7% der durch die WHO empfohlene maximale Tagesdosis von 2 g Natrium für Erwachsene. Je nach Körpergewicht und Dosierung könnte der Patient jedoch mehr als eine Durchstechflasche erhalten (Informationen zum Inhalt pro Durchstechflasche siehe "Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit" ). Dies ist zu berücksichtigen bei Patienten, die eine natriumarme Diät einhalten sollen.
-Da Hämophilie A bei Frauen nur selten auftritt, liegen keine Erfahrungen mit der Anwendung von Faktor VIII während der Schwangerschaft und Stillzeit vor. Daher sollte Faktor VIII während der Schwangerschaft und Stillzeit nur angewendet werden, wenn dies eindeutig angezeigt ist.
- +Da Hämophilie A bei Frauen nur selten auftritt, liegen keine Erfahrungen mit der Anwendung von Faktor VIII während der Schwangerschaft und Stillzeit vor. Daher sollte Faktor VIII während der Schwangerschaft und Stillzeit nur angewendet werden, wenn dies eindeutig angezeigt ist.
-In Zusammenhang mit einer Faktor-VIII-Substitutionstherapie wurde selten über Überempfindlichkeitsreaktionen oder allergische Reaktionen (z. B. Angioödem, brennendes und stechendes Gefühl an der Infusionsstelle, Schüttelfrost, Hitzegefühl, generalisierte Urtikaria, Kopfschmerzen, Nesselsucht, Hypotonie, Lethargie, Übelkeit, Unruhe, Tachykardie, Engegefühl im Brustbereich, Kribbeln, Erbrechen, Giemen) berichtet, die sich in einigen Fällen zu einer schweren Anaphylaxie (einschliesslich Schock) entwickeln können.
- +In Zusammenhang mit einer Faktor-VIII-Substitutionstherapie wurde selten über Überempfindlichkeitsreaktionen oder allergische Reaktionen (z. B. Angioödem, brennendes und stechendes Gefühl an der Infusionsstelle, Schüttelfrost, Hitzegefühl, generalisierte Urtikaria, Kopfschmerzen, Nesselsucht, Hypotonie, Lethargie, Übelkeit, Unruhe, Tachykardie, Engegefühl im Brustbereich, Kribbeln, Erbrechen, Giemen) berichtet, die sich in einigen Fällen zu einer schweren Anaphylaxie (einschliesslich Schock) entwickeln können.
-Tabelle 2: Unerwünschte Wirkungen von ELOCTA in klinischen Studien1
-Systemorganklasse gemäss MedDRA Unerwünschte Wirkungen Häufigkeitskategorie1
-Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems FVIII-Inhibition Sehr häufig (PUP)2 Gelegentlich (PTP)2
-Erkrankungen des Nervensystems Kopfschmerzen Gelegentlich
-Schwindel Gelegentlich
-Dysgeusie Gelegentlich
-Herzerkrankungen Bradykardie Gelegentlich
-Gefässerkrankungen Hypertonie Gelegentlich
-Hitzewallungen Gelegentlich
-Angiopathie4 Gelegentlich
-Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Husten Gelegentlich
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Unterbauchschmerzen Gelegentlich
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Papulöser Ausschlag Häufig (PUP)3
-Ausschlag Gelegentlich
-Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Arthralgie Gelegentlich
-Myalgie Gelegentlich
-Rückenschmerzen Gelegentlich
-Gelenkschwellung Gelegentlich
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Durch Medizinprodukt bedingte Thrombose Häufig (PUP)3
-Unwohlsein Gelegentlich
-Schmerzen im Brustraum Gelegentlich
-Kältegefühl Gelegentlich
-Hitzefühl Gelegentlich
-Untersuchungen positiver Test auf Faktor-VIII-Antikörper5 Gelegentlich
-Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen Hypotonie im Rahmen des Eingriffs Gelegentlich
- +Tabelle 2: Unerwünschte Wirkungen von ELOCTA in klinischen Studien1
- +Systemorganklasse gemäss MedDRA Unerwünschte Wirkungen Häufigkeitskategorie1
- +Erkrankungen des Blutes und des FVIII-Inhibition Sehr häufig (PUP)2Gelege
- +Lymphsystems ntlich (PTP)2
- +Erkrankungen des Nervensystems Kopfschmerzen Gelegentlich
- +Schwindel Gelegentlich
- +Dysgeusie Gelegentlich
- +Herzerkrankungen Bradykardie Gelegentlich
- +Gefässerkrankungen Hypertonie Gelegentlich
- +Hitzewallungen Gelegentlich
- +Angiopathie4 Gelegentlich
- +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums Husten Gelegentlich
- +und Mediastinums
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Unterbauchschmerzen Gelegentlich
- +Erkrankungen der Haut und des Papulöser Ausschlag Häufig (PUP)3
- +Unterhautzellgewebes
- +Ausschlag Gelegentlich
- +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Arthralgie Gelegentlich
- +Knochenerkrankungen
- +Myalgie Gelegentlich
- +Rückenschmerzen Gelegentlich
- +Gelenkschwellung Gelegentlich
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Durch Medizinprodukt Häufig (PUP)3
- +Verabreichungsort bedingte Thrombose
- +Unwohlsein Gelegentlich
- +Schmerzen im Brustraum Gelegentlich
- +Kältegefühl Gelegentlich
- +Hitzefühl Gelegentlich
- +Untersuchungen positiver Test auf Gelegentlich
- + Faktor-VIII-Antikörper5
- +Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe Hypotonie im Rahmen des Gelegentlich
- +bedingte Komplikationen Eingriffs
- +
-1 Unerwünschte Wirkungen und Häufigkeiten beziehen sich lediglich auf das Auftreten bei PTPs, wenn nicht anders angegeben.
-2 Die Häufigkeit basiert auf Studien mit allen FVIII-Produkten, wozu auch Patienten mit schwerer Hämophilie A gehörten.
-3 Unerwünschte Wirkungen und Häufigkeiten beziehen sich lediglich auf das Auftreten bei PUPs.
-4 Begriff der Prüfärzte: Gefässschmerzen nach Injektion des Prüfpräparats.
-5 Ein erwachsener Studienteilnehmer wurde positiv auf Faktor-VIII-Antikörper getestet, übereinstimmend mit einem einmalig gemessenen Titer neutralisierender Antikörper von 0.73 Bethesda-Einheiten/ml in Woche 14. Bei einer wiederholten Messung 18 Tage danach hat sich das Vorliegen neutralisierender Antikörper nicht bestätigt und die bei nachfolgenden Visiten durchgeführten Tests waren negativ. In Woche 14 wurde ein Anstieg der Clearance (CL) festgestellt, der sich unter der weiteren Behandlung mit rFVIIIFc zurückbildete.
- +1Unerwünschte Wirkungen und Häufigkeiten beziehen sich lediglich auf das Auftreten bei PTPs, wenn nicht anders angegeben.
- +2Die Häufigkeit basiert auf Studien mit allen FVIII-Produkten, wozu auch Patienten mit schwerer Hämophilie A gehörten.
- +3Unerwünschte Wirkungen und Häufigkeiten beziehen sich lediglich auf das Auftreten bei PUPs.
- +4Begriff der Prüfärzte: Gefässschmerzen nach Injektion des Prüfpräparats.
- +5 Ein erwachsener Studienteilnehmer wurde positiv auf Faktor-VIII-Antikörper getestet, übereinstimmend mit einem einmalig gemessenen Titer neutralisierender Antikörper von 0.73 Bethesda-Einheiten/ml in Woche 14. Bei einer wiederholten Messung 18 Tage danach hat sich das Vorliegen neutralisierender Antikörper nicht bestätigt und die bei nachfolgenden Visiten durchgeführten Tests waren negativ. In Woche 14 wurde ein Anstieg der Clearance (CL) festgestellt, der sich unter der weiteren Behandlung mit rFVIIIFc zurückbildete.
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-Die Sicherheit von ELOCTA wurde in zwei abgeschlossenen Studien – einer Phase-3-Studie (Studie I) und einer pädiatrischen Phase-3-Studie (Studie II) – sowie in einer Verlängerungsstudie beurteilt. Unter den insgesamt 233 vorbehandelten Patienten mit schwerer Hämophilie waren 69 (29.6%) Kinder (<12 Jahre), 13 (5.6%) Jugendliche (12 bis <18 Jahre) und 151 (64.8%) Erwachsene (ab 18 Jahre). Über unerwünschte Wirkungen (d. h. unerwünschte Ereignisse, von denen ein Kausalzusammenhang mit ELOCTA angenommen wurde) wurde bei 11 von 233 (4.7%) Patienten berichtet, die entweder eine Routineprophylaxe oder eine Bedarfstherapie erhalten hatten. Die Gesamtanzahl an Expositionstagen betrug 34'746, mit einem Median von 129 (Bereich 1-326) Expositionstagen je Patient. Die unter ELOCTA am häufigsten gemeldeten unerwünschten Wirkungen waren Kopfschmerzen, Ausschlag, Arthralgie, Myalgie und Unwohlsein.
- +Die Sicherheit von ELOCTA wurde in zwei abgeschlossenen Studien – einer Phase-3-Studie (Studie I) und einer pädiatrischen Phase-3-Studie (Studie II) – sowie in einer Verlängerungsstudie beurteilt. Unter den insgesamt 233 vorbehandelten Patienten mit schwerer Hämophilie waren 69 (29.6%) Kinder (<12 Jahre), 13 (5.6%) Jugendliche (12 bis <18 Jahre) und 151 (64.8%) Erwachsene (ab 18 Jahre). Über unerwünschte Wirkungen (d. h. unerwünschte Ereignisse, von denen ein Kausalzusammenhang mit ELOCTA angenommen wurde) wurde bei 11 von 233 (4.7%) Patienten berichtet, die entweder eine Routineprophylaxe oder eine Bedarfstherapie erhalten hatten.Die Gesamtanzahl an Expositionstagen betrug 34'746, mit einem Median von 129 (Bereich 1-326) Expositionstagen je Patient.Die unter ELOCTA am häufigsten gemeldeten unerwünschten Wirkungen waren Kopfschmerzen, Ausschlag, Arthralgie, Myalgie und Unwohlsein.
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-Der Faktor-VIII/von-Willebrand-Faktor-Komplex besteht aus zwei Molekülen (Faktor VIII und Von-Willebrand-Faktor) mit unterschiedlichen physiologischen Funktionen. Bei Aktivierung der Gerinnungskaskade wird Faktor VIII zu aktiviertem Faktor VIII umgewandelt und vom von-Willebrand-Faktor freigesetzt. Aktivierter Faktor VIII wirkt als Co-Faktor für den aktivierten Faktor IX, der auf Phospholipid-Oberflächen die Umwandlung von Faktor X in aktivierten Faktor X beschleunigt. Aktivierter Faktor X wandelt Prothrombin in Thrombin um, woraufhin Thrombin eine Umwandlung von Fibrinogen in Fibrin bewirkt und ein Gerinnsel gebildet werden kann.
-Bei Hämophilie A handelt es sich um eine X-chromosomal-gebundene erbliche Störung der Blutgerinnung, bedingt durch niedrige Spiegel des funktionellen Faktors VIII. Sie führt zu Blutungen in Gelenken, Muskeln oder inneren Organen, entweder spontan oder infolge eines unfallbedingten oder chirurgischen Traumas.
- +Der Faktor-VIII/von-Willebrand-Faktor-Komplex besteht aus zwei Molekülen (Faktor VIII und Von-Willebrand-Faktor) mit unterschiedlichen physiologischen Funktionen. Bei Aktivierung der Gerinnungskaskade wird Faktor VIII zu aktiviertem Faktor VIII umgewandelt und vom von-Willebrand-Faktor freigesetzt. Aktivierter Faktor VIII wirkt als Co-Faktor für den aktivierten Faktor IX, der auf Phospholipid-Oberflächen die Umwandlung von Faktor X in aktivierten Faktor X beschleunigt. Aktivierter Faktor X wandelt Prothrombin in Thrombin um, woraufhin Thrombin eine Umwandlung von Fibrinogen in Fibrin bewirkt und ein Gerinnsel gebildet werden kann.
- +Bei Hämophilie A handelt es sich um eine X-chromosomal-gebundene erbliche Störung der Blutgerinnung, bedingt durch niedrige Spiegel des funktionellen Faktors VIII. Sie führt zu Blutungen in Gelenken, Muskeln oder inneren Organen, entweder spontan oder infolge eines unfallbedingten oder chirurgischen Traumas.
-ELOCTA (Efmoroctocog alfa) ist ein vollständig rekombinantes Fusionsprotein mit verlängerter Halbwertszeit. ELOCTA besteht aus rekombinantem humanem Gerinnungsfaktor VIII ohne B-Domäne, der kovalent an die Fc-Domäne des humanen Immunglobulins G1 gebunden ist. Die Fc-Region des humanen Immunglobulins G1 bindet an den neonatalen Fc-Rezeptor. Dieser Rezeptor wird während des gesamten Lebens exprimiert und bildet Teil eines natürlichen Stoffwechselwegs, der Immunglobuline vor dem lysosomalen Abbau schützt, indem er diese Proteine in den Kreislauf zurückführt, was zu einer langen Halbwertszeit im Plasma führt. Efmoroctocog alfa bindet an den neonatalen Fc-Rezeptor und greift damit auf den gleichen natürlichen Stoffwechselweg zurück, wodurch der lysosomale Abbau verzögert und die Halbwertszeit im Plasma gegenüber endogenem Faktor VIII verlängert wird.
- +ELOCTA (Efmoroctocog alfa) ist ein vollständig rekombinantes Fusionsprotein mit verlängerter Halbwertszeit. ELOCTA besteht aus rekombinantem humanem Gerinnungsfaktor VIII ohne B-Domäne, der kovalent an die Fc-Domäne des humanen Immunglobulins G1 gebunden ist. Die Fc-Region des humanen Immunglobulins G1 bindet an den neonatalen Fc-Rezeptor. Dieser Rezeptor wird während des gesamten Lebens exprimiert und bildet Teil eines natürlichen Stoffwechselwegs, der Immunglobuline vor dem lysosomalen Abbau schützt, indem er diese Proteine in den Kreislauf zurückführt, was zu einer langen Halbwertszeit im Plasma führt. Efmoroctocog alfa bindet an den neonatalen Fc-Rezeptor und greift damit auf den gleichen natürlichen Stoffwechselweg zurück, wodurch der lysosomale Abbau verzögert und die Halbwertszeit im Plasma gegenüber endogenem Faktor VIII verlängert wird.
-Der Mangel an funktionellem Faktor VIII führt zu einer verlängerten Gerinnungszeit im aPTT-Assay (aktivierte partielle Thromboplastinzeit). Die Behandlung mit ELOCTA bewirkt während der effektiven Dosierungsperiode eine Normalisierung der Gerinnungszeit.
- +Der Mangel an funktionellem Faktor VIII führt zu einer verlängerten Gerinnungszeit im aPTT-Assay (aktivierte partielle Thromboplastinzeit). Die Behandlung mit ELOCTA bewirkt während der effektiven Dosierungsperiode eine Normalisierung der Gerinnungszeit.
-Die Sicherheit, Wirksamkeit und Pharmakokinetik von ELOCTA bei vorbehandelten Patienten (PTPs) wurden in zwei multinationalen, offenen Zulassungsstudien – einer Phase-3-Studie (Studie I) und einer pädiatrischen Phase-3-Studie (Studie II) beurteilt (siehe «Kinder und Jugendliche»), sowie in einer Erweiterungsstudie (Studie III) mit einer Dauer von bis zu vier Jahren untersucht. Insgesamt wurden 276 PTPs über insgesamt 80,848 Expositionstage hinweg beobachtet, mit einem Medianwert von 294 (Intervall 1-735) Expositionstagen pro Patienten. Zusätzlich wurde eine Phase-3-Studie (Studie IV) durchgeführt, in der die Sicherheit und Wirksamkeit von ELOCTA bei zuvor unbehandelten Patienten (PUPs) untersucht wurden (siehe «Kinder und Jugendliche»).
-In Studie I wurden 165 vorbehandelte männliche Patienten (12 bis 65 Jahre alt) mit schwerer Hämophilie A eingeschlossen. Patienten, die vor dem Einschluss in die Studie ein Prophylaxe-Schema erhalten hatten, wurden dem individualisierten Prophylaxe-Arm zugeordnet. Patienten, die vor dem Studieneinschluss eine Bedarfsbehandlung erhalten hatten, konnten entweder dem individualisierten Prophylaxe-Arm zugeteilt werden oder wurden per Randomisierung der wöchentlichen Prophylaxe bzw. der Bedarfsbehandlung zugeteilt.
- +Die Sicherheit, Wirksamkeit und Pharmakokinetik von ELOCTA bei vorbehandelten Patienten (PTPs) wurden in zwei multinationalen, offenen Zulassungsstudien – einer Phase-3-Studie (Studie I) und einer pädiatrischen Phase-3-Studie (Studie II) beurteilt (siehe "Kinder und Jugendliche" ),sowie in einer Erweiterungsstudie (Studie III) mit einer Dauer von bis zu vier Jahren untersucht. Insgesamt wurden 276 PTPs über insgesamt 80,848 Expositionstage hinweg beobachtet, mit einem Medianwert von 294 (Intervall 1-735) Expositionstagen pro Patienten. Zusätzlich wurde eine Phase-3-Studie (Studie IV) durchgeführt, in der die Sicherheit und Wirksamkeit von ELOCTA bei zuvor unbehandelten Patienten (PUPs) untersucht wurden (siehe "Kinder und Jugendliche" ).
- +In Studie I wurden 165 vorbehandelte männliche Patienten (12 bis 65 Jahre alt) mit schwerer Hämophilie A eingeschlossen. Patienten, die vor dem Einschluss in die Studie ein Prophylaxe-Schema erhalten hatten, wurden dem individualisierten Prophylaxe-Arm zugeordnet. Patienten, die vor dem Studieneinschluss eine Bedarfsbehandlung erhalten hatten, konnten entweder dem individualisierten Prophylaxe-Arm zugeteilt werden oder wurden per Randomisierung der wöchentlichen Prophylaxe bzw. der Bedarfsbehandlung zugeteilt.
-Individualisierte Prophylaxe: 25 bis 65 I.E./kg alle 3 bis 5 Tage
-Wöchentliche Prophylaxe: 65 I.E./kg
-Von 153 Patienten, die Studie I abgeschlossen hatten, wurden 150 in Studie III (Erweiterungsstudie) eingeschlossen. Die mediane Gesamtzeit in Studie I+III betrug 4.2 Jahre und die mediane Anzahl der Expositionstage betrug 309.
-Individualisierte Prophylaxe: Der mediane jährliche Faktorverbrauch lag bei 4212 I.E./kg (Min. 2877, Max. 7943) in Studie I und bei 4223 I.E./kg (Min. 2668, Max. 8317) in Studie III. Die entsprechende mediane annualisierte Blutungsrate (ABR) betrug 1.60 (Min. 0, Max. 18.2) bzw. 0.74 (Min. 0, Max. 15.6).
-Wöchentliche Prophylaxe: Der mediane jährliche Faktorverbrauch lag bei 3805 I.E./kg (Min. 3353, Max. 6196) in Studie I und bei 3510 I.E./kg (Min. 2758, Max. 3984) in Studie III. Die entsprechende ABR betrug 3.59 (Min. 0, Max. 58.0) bzw. 2.24 (Min. 0, Max. 17.2).
-Bedarfsbehandlung: Der mediane jährliche Faktorverbrauch lag bei 1039 I.E./kg (Min. 280, Max. 3571) für die 23 Patienten, die in Studie I auf die Bedarfsbehandlung randomisiert wurden, und bei 671 I.E./kg (Min. 286, Max. 913) für die 6 Patienten, die in Studie III mindestens ein Jahr lang die Bedarfsbehandlung weiterführten.
-Patienten, die von der Bedarfsbehandlung zur wöchentlichen Prophylaxe in Studie III wechselten, hatten eine mediane ABR von 1.67.
- +Individualisierte Prophylaxe: 25 bis 65 I.E./kg alle 3 bis 5 Tage
- +Wöchentliche Prophylaxe: 65 I.E./kg
- +Von 153 Patienten, die Studie I abgeschlossen hatten, wurden 150 in Studie III (Erweiterungsstudie) eingeschlossen. Die mediane Gesamtzeit in Studie I+III betrug 4.2 Jahre und die mediane Anzahl der Expositionstage betrug 309.
- +Individualisierte Prophylaxe: Der mediane jährliche Faktorverbrauch lag bei 4212 I.E./kg (Min. 2877, Max. 7943) in Studie I und bei 4223 I.E./kg (Min. 2668, Max. 8317) in Studie III. Die entsprechende mediane annualisierte Blutungsrate (ABR) betrug 1.60 (Min. 0, Max. 18.2) bzw. 0.74 (Min. 0, Max. 15.6).
- +Wöchentliche Prophylaxe: Der mediane jährliche Faktorverbrauch lag bei 3805 I.E./kg (Min. 3353, Max. 6196) in Studie I und bei 3510 I.E./kg (Min. 2758, Max. 3984) in Studie III. Die entsprechende ABR betrug 3.59 (Min. 0, Max. 58.0) bzw. 2.24 (Min. 0, Max. 17.2).
- +Bedarfsbehandlung: Der mediane jährliche Faktorverbrauch lag bei 1039 I.E./kg (Min. 280, Max. 3571) für die 23 Patienten, die in Studie I auf die Bedarfsbehandlung randomisiert wurden, und bei 671 I.E./kg (Min. 286, Max. 913) für die 6 Patienten, die in Studie III mindestens ein Jahr lang die Bedarfsbehandlung weiterführten.
- +Patienten, die von der Bedarfsbehandlung zur wöchentlichen Prophylaxe in Studie III wechselten, hatten eine mediane ABR von 1.67.
-Behandlung von Blutungen: In Studie I und III wurden 2490 Blutungsereignisse mit einer medianen Dosis von 43.8 I.E./kg (Min 13.0, Max. 172.8) je Blutung kontrolliert. 79.2 % der ersten Injektionen wurden von den Patienten mit «ausgezeichnet» oder «gut» bewertet.
-Perioperative Behandlung (chirurgische Prophylaxe): In Studie I und Studie III wurden an 34 Patienten insgesamt 48 grosse chirurgische Eingriffe durchgeführt und beurteilt. Das hämostatische Ansprechen wurde von den Ärzten mit «ausgezeichnet» bei 41 und mit «gut» bei 3 von 44 grossen chirurgischen Eingriffen bewertet. Die mediane Dosis zur Aufrechterhaltung der Hämostase während des chirurgischen Eingriffs betrug 60.6 I.E./kg (Min. 38, Max. 158).
- +Behandlung von Blutungen: In Studie I und III wurden 2490 Blutungsereignisse mit einer medianen Dosis von 43.8 I.E./kg (Min 13.0, Max. 172.8) je Blutung kontrolliert. 79.2 % der ersten Injektionen wurden von den Patienten mit "ausgezeichnet" oder "gut" bewertet.
- +Perioperative Behandlung (chirurgische Prophylaxe): In Studie I und Studie III wurden an 34 Patienten insgesamt 48 grosse chirurgische Eingriffe durchgeführt und beurteilt. Das hämostatische Ansprechen wurde von den Ärzten mit "ausgezeichnet" bei 41 und mit "gut" bei 3 von 44 grossen chirurgischen Eingriffen bewertet. Die mediane Dosis zur Aufrechterhaltung der Hämostase während des chirurgischen Eingriffs betrug 60.6 I.E./kg (Min. 38, Max. 158).
-In Studie II wurden insgesamt 71 vorbehandelte männliche pädiatrische Patienten < 12 Jahren mit schwerer Hämophilie A aufgenommen. Von den 71 Patienten erhielten 69 mindestens 1 Dosis ELOCTA und waren im Hinblick auf die Wirksamkeit auswertbar (35 waren <6 Jahre alt und 34 waren 6 bis <12 Jahre alt). Das prophylaktische Regime bestand initial aus 25 I.E./kg am ersten Tag, gefolgt von 50 I.E./kg am vierten Tag. Das Behandlungsregime wurde auf Grundlage des Ansprechens der Patienten angepasst, wobei Dosen zwischen 25 I.E./kg und 80 I.E./kg möglich waren. Angesichts der schnelleren Clearance von rekombinanten FVIII-Präparaten bei Kindern unter 12 Jahren war ein Dosierungsintervall von nur 2 Tagen erlaubt. Von 67 Patienten, die Studie II abgeschlossen hatten, wurden 61 in Studie III (Erweiterungsstudie) eingeschlossen. Die mediane Gesamtzeit in Studie II+III betrug 3.4 Jahre und die mediane Anzahl der Expositionstage betrug 332.
-Prophylaxe, Alter < 6 Jahre: Das mediane Dosierungsintervall betrug 3.50 Tage in Studie II und Studie III. Der mediane jährliche Faktorverbrauch lag bei 5146 I.E./kg (Min. 3695, Max. 8474) in Studie II und bei 5418 I.E./kg (Min. 3435, Max. 9564) in Studie III. Die entsprechende mediane annualisierte Blutungsrate (ABR) betrug 0.00 (Min. 0, Max. 10.5) bzw. 1.18 (Min. 0, Max. 9.2).
-Prophylaxe, Alter 6 bis < 12 Jahre: Das mediane Dosierungsintervall betrug 3.49 Tage in Studie II und 3.50 Tage in Studie III. Der mediane jährliche Faktorverbrauch lag bei 4700 I.E./kg (Min. 3819, Max. 8230 I.E./kg) in Studie II und bei 4990 I.E./kg (Min. 3856, Max. 9527) in Studie III. Die entsprechende mediane ABR betrug 2.01 (Min. 0, Max. 27.2) bzw. 1.59 (Min. 0, Max. 8.0).
-12 jugendliche Patienten im Alter von 12 bis < 18 Jahren wurden in die prophylaktisch behandelte erwachsene Studienpopulation eingeschlossen. Der mediane jährliche Faktorverbrauch lag bei 5572 I.E./kg (Min. 3849, Max. 7035) in Studie I und bei 4456 I.E./kg (Min. 3563, Max. 8011) in Studie III. Die entsprechende mediane ABR betrug 1.92 (Min. 0, Max. 7.1) bzw. 1.25 (Min. 0, Max. 9.5).
-Behandlung von Blutungen: In Studie II und III wurden 447 Blutungsereignisse mit einer medianen Dosis von 63 I.E./kg (Min. 28, Max. 186) je Blutung kontrolliert. 90.2 % der ersten Injektionen wurden von den Patienten und ihren Betreuern mit «ausgezeichnet» oder «gut» bewertet.
- +In Studie II wurden insgesamt 71 vorbehandelte männliche pädiatrische Patienten < 12 Jahren mit schwerer Hämophilie A aufgenommen. Von den 71 Patienten erhielten 69 mindestens 1 Dosis ELOCTA und waren im Hinblick auf die Wirksamkeit auswertbar (35 waren <6 Jahre alt und 34 waren 6 bis <12 Jahre alt). Das prophylaktische Regime bestand initial aus 25 I.E./kg am ersten Tag, gefolgt von 50 I.E./kg am vierten Tag. Das Behandlungsregime wurde auf Grundlage des Ansprechens der Patienten angepasst, wobei Dosen zwischen 25 I.E./kg und 80 I.E./kg möglich waren. Angesichts der schnelleren Clearance von rekombinanten FVIII-Präparaten bei Kindern unter 12 Jahren war ein Dosierungsintervall von nur 2 Tagen erlaubt.Von 67 Patienten, die Studie II abgeschlossen hatten, wurden 61 in Studie III (Erweiterungsstudie) eingeschlossen. Die mediane Gesamtzeit in Studie II+III betrug 3.4 Jahre und die mediane Anzahl der Expositionstage betrug 332.
- +Prophylaxe, Alter < 6 Jahre: Das mediane Dosierungsintervall betrug 3.50 Tage in Studie II und Studie III. Der mediane jährliche Faktorverbrauch lag bei 5146 I.E./kg (Min. 3695, Max. 8474) in Studie II und bei 5418 I.E./kg (Min. 3435, Max. 9564) in Studie III. Die entsprechende mediane annualisierte Blutungsrate (ABR) betrug 0.00 (Min. 0, Max. 10.5) bzw. 1.18 (Min. 0, Max. 9.2).
- +Prophylaxe, Alter 6 bis < 12 Jahre: Das mediane Dosierungsintervall betrug 3.49 Tage in Studie II und 3.50 Tage in Studie III. Der mediane jährliche Faktorverbrauch lag bei 4700 I.E./kg (Min. 3819, Max. 8230 I.E./kg) in Studie II und bei 4990 I.E./kg (Min. 3856, Max. 9527) in Studie III. Die entsprechende mediane ABR betrug 2.01 (Min. 0, Max. 27.2) bzw. 1.59 (Min. 0, Max. 8.0).
- +12 jugendliche Patienten im Alter von 12 bis < 18 Jahren wurden in die prophylaktisch behandelte erwachsene Studienpopulation eingeschlossen. Der mediane jährliche Faktorverbrauch lag bei 5572 I.E./kg (Min. 3849, Max. 7035) in Studie I und bei 4456 I.E./kg (Min. 3563, Max. 8011) in Studie III. Die entsprechende mediane ABR betrug 1.92 (Min. 0, Max. 7.1) bzw. 1.25 (Min. 0, Max. 9.5).
- +Behandlung von Blutungen: In Studie II und III wurden 447 Blutungsereignisse mit einer medianen Dosis von 63 I.E./kg (Min. 28, Max. 186) je Blutung kontrolliert. 90.2 % der ersten Injektionen wurden von den Patienten und ihren Betreuern mit "ausgezeichnet" oder "gut" bewertet.
-Siehe «Elimination»
- +Siehe "Elimination"
-Siehe «Elimination»
- +Siehe "Elimination"
-Siehe «Elimination»
- +Siehe "Elimination"
-Alle Studien zur Pharmakokinetik von ELOCTA wurden an vorbehandelten Patienten mit schwerer Hämophilie A durchgeführt. Die in diesem Abschnitt vorgestellten Daten wurden mittels Einstufen-Gerinnungstest erhoben. Die anhand der Daten aus dem chromogenen Test berechneten pharmakokinetischen Parameter waren mit denjenigen aus dem Einstufen-Gerinnungstest vergleichbar. Das bedeutet, dass in der klinischen Praxis beide Verfahren verwendet werden können.
-Die pharmakokinetischen Eigenschaften wurden mit dem Einstufen-Gerinnungstest bei 28 Patienten (≥15 Jahre) unter Behandlung mit ELOCTA (rFVIIIFc) beurteilt. Nach einer Auswaschphase von mindestens 96 Stunden (4 Tagen) erhielten die Patienten dann eine Einzeldosis von 50 I.E./kg ELOCTA. Die Entnahme der Pharmakokinetik-Proben erfolgte vor der Verabreichung sowie anschliessend zu 7 Zeitpunkten über einen Zeitraum von bis zu 120 Stunden (5 Tagen) nach der Verabreichung. Die pharmakokinetischen Parameter nach Gabe einer Dosis von 50 I.E./kg ELOCTA unter Verwendung des Einstufen-Gerinnungstests sind in Tabelle 3 dargestellt.
-Tabelle 3: Pharmakokinetische Parameter von ELOCTA unter Verwendung des Einstufen-Gerinnungstests
-Pharmakokinetische Parameter1 ELOCTA (95%-KI)
- +Alle Studien zur Pharmakokinetik von ELOCTA wurden an vorbehandelten Patienten mit schwerer Hämophilie A durchgeführt. Die in diesem Abschnitt vorgestellten Daten wurden mittels Einstufen-Gerinnungstest erhoben. Die anhand der Daten aus dem chromogenen Test berechneten pharmakokinetischen Parameter waren mit denjenigen aus dem Einstufen-Gerinnungstest vergleichbar. Das bedeutet, dass in der klinischen Praxis beide Verfahren verwendet werden können.
- +Die pharmakokinetischen Eigenschaften wurden mit dem Einstufen-Gerinnungstest bei 28 Patienten (≥15 Jahre) unter Behandlung mit ELOCTA (rFVIIIFc) beurteilt. Nach einer Auswaschphase von mindestens 96 Stunden (4 Tagen) erhielten die Patienten dann eine Einzeldosis von 50 I.E./kg ELOCTA. Die Entnahme der Pharmakokinetik-Proben erfolgte vor der Verabreichung sowie anschliessend zu 7 Zeitpunkten über einen Zeitraum von bis zu 120 Stunden (5 Tagen) nach der Verabreichung.Die pharmakokinetischen Parameter nach Gabe einer Dosis von 50 I.E./kg ELOCTA unter Verwendung des Einstufen-Gerinnungstests sind in Tabelle 3 dargestellt.
- +Tabelle 3: Pharmakokinetische Parameter von ELOCTA unter Verwendung des Einstufen-Gerinnungstests
- +Pharmakokinetische Parameter1 ELOCTA (95%-KI)
-Inkrementelle Recovery (I.E./dl je I.E./kg) 2.24 (2.11-2.38)
-AUC/Dosis (I.E.*h/dl je I.E./kg) 51.2 (45.0-58.4)
-Cmax (I.E./dl) 108 (101-115)
-CL (ml/h/kg) 1.95 (1.71-2.22)
-t1/2 (h) 19.0 (17.0-21.1)
-MRT (h) 25.2 (22.7-27.9)
-Vss (ml/kg) 49.1 (46.6-51.7)
-Zeit bis 1% (Tage) 4.92 (4.43-5.46)
- +Inkrementelle Recovery (I.E./dl je I.E./kg) 2.24(2.11-2.38)
- +AUC/Dosis(I.E.*h/dl je I.E./kg) 51.2(45.0-58.4)
- +Cmax (I.E./dl) 108(101-115)
- +CL (ml/h/kg) 1.95(1.71-2.22)
- +t1/2 (h) 19.0(17.0-21.1)
- +MRT (h) 25.2(22.7-27.9)
- +Vss (ml/kg) 49.1(46.6-51.7)
- +Zeit bis 1% (Tage) 4.92(4.43-5.46)
-1 Die pharmakokinetischen Parameter sind als geometrische Mittelwerte (95%-KI) dargestellt und wurden mit dem Einstufen-Gerinnungstest erhoben.
- +1Die pharmakokinetischen Parameter sind als geometrische Mittelwerte (95%-KI) dargestellt und wurden mit dem Einstufen-Gerinnungstest erhoben.
- +
- +
-Pharmakokinetische Parameter1 ELOCTA (95% CI)
- +Pharmakokinetische Parameter1 ELOCTA (95% CI)
-Inkrementelle Recovery (I.E./dl je I.E./kg) 2.49 (2.28-2.73)
-AUC/Dosis (I.E.*h/dl je I.E./kg) 47.5 (41.6-54.2)
-Cmax (I.E./dl) 131 (104-165)
-CL (ml/h/kg) 2.11 (1.85-2.41)
-t1/2 (h) 20.9 (18.2-23.9)
-MRT (h) 25.0 (22.4-27.8)
-Vss (ml/kg) 52.6 (47.4-58.3)
-Zeit bis 1% (Tage) 5.01 (4.53-5.55)
- +Inkrementelle Recovery (I.E./dl je I.E./kg) 2.49(2.28-2.73)
- +AUC/Dosis(I.E.*h/dl je I.E./kg) 47.5(41.6-54.2)
- +Cmax (I.E./dl) 131(104-165)
- +CL (ml/h/kg) 2.11(1.85-2.41)
- +t1/2 (h) 20.9(18.2-23.9)
- +MRT (h) 25.0(22.4-27.8)
- +Vss (ml/kg) 52.6(47.4-58.3)
- +Zeit bis 1% (Tage) 5.01(4.53-5.55)
-1 Die pharmakokinetischen Parameter sind als geometrische Mittelwerte (95%-KI) dargestellt.
- +1Die pharmakokinetischen Parameter sind als geometrische Mittelwerte (95%-KI) dargestellt.
- +
- +
-Es wurde ein Populationspharmakokinetik-Modell entwickelt, das auf den Daten zur FVIII-Aktivität (Einstufen-Gerinnungstest) von 249 Patienten jeglichen Alters (≤65 Jahre) mit einem Gewicht zwischen 13.4 und 132.4 kg beruhte, die an drei klinischen Studien teilgenommen hatten (16 Patienten aus einer Phase-1/2a-Studie sowie 164 Patienten aus Studie I und 69 Patienten aus Studie II). Die populationsspezifischen Schätzwerte für die typische CL und das Verteilungsvolumen im Steady State von ELOCTA betragen 1.56 dl/h bzw. 35.7 dl.
- +Es wurde ein Populationspharmakokinetik-Modell entwickelt, das auf den Daten zur FVIII-Aktivität (Einstufen-Gerinnungstest) von 249 Patienten jeglichen Alters (≤65 Jahre) mit einem Gewicht zwischen 13.4 und 132.4 kg beruhte, die an drei klinischen Studien teilgenommen hatten (16 Patienten aus einer Phase-1/2a-Studie sowie 164 Patienten aus Studie I und 69 Patienten aus Studie II). Die populationsspezifischen Schätzwerte für die typische CL und das Verteilungsvolumen im Steady State von ELOCTA betragen 1.56 dl/h bzw. 35.7 dl.
-Die pharmakokinetischen Parameter von ELOCTA wurden bei Jugendlichen in Studie I und bei Kindern in Studie II ermittelt (die Entnahme der Pharmakokinetik-Proben erfolgte vor der Verabreichung sowie zu mehreren Zeitpunkten über einen Zeitraum von bis zu 120 Stunden (5 Tagen) nach der Verabreichung in Studie I bzw. vor der Verabreichung sowie zu mehreren Zeitpunkten über einen Zeitraum von bis zu 72 Stunden (3 Tagen) nach der Verabreichung in Studie II). Die mit den Daten pädiatrischer Patienten unter 18 Jahren berechneten pharmakokinetischen Parameter sind in den Tabellen 5 und 6 wiedergegeben.
-Tabelle 5: Pharmakokinetische Parameter von ELOCTA nach Alterskategorie unter Verwendung des Einstufen-Gerinnungstests
-Pharmakokinetische Parameter1 Studie II Studie I*
-<6 Jahre 6 bis <12 Jahre 12 bis <18 Jahre
-N = 23 N = 31 N = 11
-Inkrementelle Recovery (I.E./dl je I.E./kg) 1.90 (1.79-2.02) 2.30 (2.04-2.59) 1.81 (1.56-2.09)
-AUC/Dosis (I.E.*h/dl je I.E./kg) 28.9 (25.6-32.7) 38.4 (33.2-44.4) 38.2 (34.0-42.9)
-t½ (h) 12.3 (11.0-13.7) 13.5 (11.4-15.8) 16.0 (13.9-18.5)
-MRT (h) 16.8 (15.1-18.6) 19.0 (16.2-22.3) 22.7 (19.7-26.1)
-CL (ml/h/kg) 3.46 (3.06-3.91) 2.61 (2.26-3.01) 2.62 (2.33-2.95)
-Vss (ml/kg) 57.9 (54.1-62.0) 49.5 (44.1-55.6) 59.4 (52.7-67.0)
-1Die pharmakokinetischen Parameter sind als geometrische Mittelwerte (95%-KI) dargestellt und wurden mit dem Einstufen-Gerinnungstest erhoben. Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; AUC = Fläche unter der FVIII-Aktivitäts-/Zeit-Kurve; t1/2 = terminale Halbwertszeit; CL = Clearance; MRT = mittlere Verweildauer; Vss = Verteilungsvolumen im Steady State *Pharmakokinetische Parameter von 12 bis <18-jährigen Teilnehmern aller Studienarme in Studie I mit unterschiedlichen Probenentnahmeschemata.
- +Die pharmakokinetischen Parameter von ELOCTA wurden bei Jugendlichen in Studie I und bei Kindern in Studie II ermittelt (die Entnahme der Pharmakokinetik-Proben erfolgte vor der Verabreichung sowie zu mehreren Zeitpunkten über einen Zeitraum von bis zu 120 Stunden (5 Tagen) nach der Verabreichungin Studie I bzw. vor der Verabreichung sowie zu mehreren Zeitpunkten über einen Zeitraum von bis zu 72 Stunden (3 Tagen) nach der Verabreichung in Studie II). Die mit den Daten pädiatrischer Patienten unter 18 Jahren berechneten pharmakokinetischen Parameter sind in den Tabellen 5 und 6 wiedergegeben.
- +
- +Tabelle 5: Pharmakokinetische
- +Parameter von ELOCTA nach
- +Alterskategorie unter Verwendung
- +des Einstufen-Gerinnungstests
- +Pharmakokinetische Parameter1 Studie II Studie I*
- +<6 Jahre 6 bis <12 Jahre 12 bis <18 Jahre
- +N = 23 N = 31 N = 11
- +Inkrementelle Recovery (I.E./dl 1.90(1.79-2.02) 2.30(2.04-2.59) 1.81(1.56-2.09)
- +je I.E./kg)
- +AUC/Dosis(I.E.*h/dl je I.E./kg) 28.9(25.6-32.7) 38.4(33.2-44.4) 38.2(34.0-42.9)
- +t½ (h) 12.3(11.0-13.7) 13.5(11.4-15.8) 16.0(13.9-18.5)
- +MRT (h) 16.8(15.1-18.6) 19.0(16.2-22.3) 22.7(19.7-26.1)
- +CL (ml/h/kg) 3.46(3.06-3.91) 2.61(2.26-3.01) 2.62(2.33-2.95)
- +Vss (ml/kg) 57.9(54.1-62.0) 49.5(44.1-55.6) 59.4(52.7-67.0)
- +1 Die pharmakokinetischen
- +Parameter sind als geometrische
- +Mittelwerte (95%-KI) dargestellt
- +und wurden mit dem Einstufen-Gerin
- +nungstest erhoben.Abkürzungen: KI
- += Konfidenzintervall; AUC =
- +Fläche unter der FVIII-Aktivitäts-
- +/Zeit-Kurve; t1/2 = terminale
- +Halbwertszeit; CL = Clearance;
- +MRT = mittlere Verweildauer; Vss
- += Verteilungsvolumen im Steady
- +State*Pharmakokinetische
- +Parameter von 12 bis <18-jährigen
- +Teilnehmern aller Studienarme in
- +Studie I mit unterschiedlichen
- +Probenentnahmeschemata.
-Pharmakokinetische Parameter1 Studie II Studie I*
-<6 Jahre 6 bis <12 Jahre 12 bis < 18Jahre
-N = 24 N = 27 N = 11
-Inkrementelle Recovery (I.E./dl je I.E./kg) 1.88 (1.73-2.05) 2.08 (1.91-2.25) 1.91 (1.61-2.27)
-AUC/Dosis (I.E.*h/dl je I.E./kg) 25.9 (23.4-28.7) 32.8 (28.2-38.2) 40.8 (29.3-56.7)
-t½ (h) 14.3 (12.6-16.2) 15.9 (13.8-18.2) 17.5 (12.7-24.0)
-MRT (h) 17.2 (15.4-19.3) 20.7 (18.0-23.8) 23.5 (17.0-32.4)
-CL (ml/h/kg) 3.86 (3.48-4.28) 3.05 (2.62-3.55) 2.45 (1.76-3.41)
-Vss (ml/kg) 66.5 (59.8-73.9) 63.1 (56.3-70.9) 57.6 (50.2-65.9)
- +Pharmakokinetische Parameter1 Studie II Studie I*
- +<6 Jahre 6 bis <12 Jahre 12 bis < 18Jahre
- +N = 24 N = 27 N = 11
- +Inkrementelle Recovery (I.E./dl je I.E./kg) 1.88(1.73-2.05) 2.08(1.91-2.25) 1.91(1.61-2.27)
- +AUC/Dosis(I.E.*h/dl je I.E./kg) 25.9(23.4-28.7) 32.8(28.2-38.2) 40.8(29.3-56.7)
- +t½ (h) 14.3(12.6-16.2) 15.9(13.8-18.2) 17.5(12.7-24.0)
- +MRT (h) 17.2(15.4-19.3) 20.7(18.0-23.8) 23.5(17.0-32.4)
- +CL (ml/h/kg) 3.86(3.48-4.28) 3.05(2.62-3.55) 2.45(1.76-3.41)
- +Vss (ml/kg) 66.5(59.8-73.9) 63.1(56.3-70.9) 57.6(50.2-65.9)
-1 Die pharmakokinetischen Parameter sind als geometrischer Mittelwert (95% KI) angegeben
- +1Die pharmakokinetischen Parameter sind als geometrischer Mittelwert (95% KI) angegeben
-Bei Kindern unter 12 Jahren kann die Clearance im Vergleich zu Jugendlichen und Erwachsenen höher, die incremental recovery kleiner und die Halbwertszeit kürzer ausfallen, was in Übereinstimmung mit den Beobachtungen bei anderen Gerinnungsfaktoren steht. Diese Unterschiede sollten bei der Dosierung berücksichtigt werden.
- +
- +Bei Kindern unter 12 Jahren kann die Clearance im Vergleich zu Jugendlichen und Erwachsenen höher, die incrementalrecovery kleinerund die Halbwertszeit kürzer ausfallen, was in Übereinstimmung mit den Beobachtungen bei anderen Gerinnungsfaktoren steht. Diese Unterschiede sollten bei der Dosierung berücksichtigt werden.
-Es sollte ausschliesslich das mitgelieferte Infusionsset verwendet werden, da es bei manchen Injektionsausrüstungen infolge einer Adsorption von Gerinnungsfaktor VIII an den inneren Oberflächen zu einem Behandlungsversagen kommen kann.
- +Es sollte ausschliesslich das mitgelieferte Infusionsset verwendet werden, da es bei manchen Injektionsausrüstungen infolge einer Adsorption von Gerinnungsfaktor VIII an den inneren Oberflächen zu einem Behandlungsversagen kommen kann.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-Während der Dauer der Haltbarkeit kann das Arzneimittel für einen einmaligen Zeitraum von höchstens 6 Monaten bei Raumtemperatur (unter 30°C) gelagert werden. Der Tag, an dem das Arzneimittel aus dem Kühlschrank genommen wird, soll auf dem Karton vermerkt werden. Nachdem das Arzneimittel bei Raumtemperatur aufbewahrt wurde, darf es nicht wieder in den Kühlschrank gestellt werden. Das Arzneimittel darf nicht mehr verwendet werden, wenn das auf der Durchstechflasche angegebene Verfalldatum überschritten ist oder, falls früher, wenn nach Entnahme des Kartons aus dem Kühlschrank mehr als 6 Monate vergangen sind.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Während der Dauer der Haltbarkeit kann das Arzneimittel für einen einmaligen Zeitraum von höchstens 6 Monaten bei Raumtemperatur (unter 30°C) gelagert werden. Der Tag, an dem das Arzneimittel aus dem Kühlschrank genommen wird, soll auf dem Karton vermerkt werden. Nachdem das Arzneimittel bei Raumtemperatur aufbewahrt wurde, darf es nicht wieder in den Kühlschrank gestellt werden. Das Arzneimittel darf nicht mehr verwendet werden, wenn das auf der Durchstechflasche angegebene Verfalldatum überschritten ist oder, falls früher, wenn nach Entnahme des Kartons aus dem Kühlschrank mehr als 6 Monate vergangen sind.
-Das rekonstituierte Arzneimittel kann 6 Stunden lang bei Raumtemperatur (unter 30°C) aufbewahrt werden. Das Arzneimittel vor direktem Sonnenlicht schützen. Wenn das Arzneimittel nach der Rekonstitution nicht innerhalb von 6 Stunden verwendet wird, muss es verworfen werden.
- +Das rekonstituierte Arzneimittel kann 6 Stunden lang bei Raumtemperatur (unter 30°C) aufbewahrt werden. Das Arzneimittel vor direktem Sonnenlicht schützen. Wenn das Arzneimittel nach der Rekonstitution nicht innerhalb von 6 Stunden verwendet wird, muss es verworfen werden.
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- (image) A) 1 Durchstechflasche mit Pulver B) 3 ml Lösungsmittel in einer Fertigspritze C) 1 Kolbenstange D) 1 Durchstechflaschenadapter E) 1 Infusionsset F) 2 Alkoholtupfer G) 2 Pflaster H) 1 Mullkompresse
- + A) 1 Durchstechflasche mit PulverB) 3 ml Lösungsmittel in einer Fertigspritze
- + C) 1 Kolbenstange D) 1 DurchstechflaschenadapterE) 1 InfusionssetF) 2
- + AlkoholtupferG) 2 Pflaster H) 1 Mullkompresse
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-1. Überprüfen Sie den Namen und die Produktstärke auf der Packung, um sicherzustellen, dass diese das richtige Arzneimittel enthält. Überprüfen Sie das Verfalldatum auf dem Umkarton von ELOCTA. Nicht verwenden, wenn das Verfalldatum des Arzneimittels abgelaufen ist.
-2. Wenn ELOCTA in einem Kühlschrank aufbewahrt wurde, warten Sie vor der Anwendung, bis die Durchstechflasche mit ELOCTA (A) und die Spritze mit dem Lösungsmittel (B) Raumtemperatur angenommen haben. Verwenden Sie keine externe Wärmequelle.
-3. Stellen Sie die Durchstechflasche auf eine saubere, ebene Oberfläche. Nehmen Sie die Flip-Top-Kappe aus Kunststoff von der Durchstechflasche mit ELOCTA ab.
-4. Wischen Sie die Oberseite der Durchstechflasche mit einem der in der Packung enthaltenen Alkoholtupfer (F) ab und lassen Sie sie an der Luft trocknen. Berühren Sie nach dem Abwischen die Oberseite der Durchstechflasche nicht bzw. lassen Sie die Oberseite nicht mit anderen Gegenständen in Berührung kommen.
-5. Ziehen Sie das Schutzpapier vom durchsichtigen Kunststoffadapter (D) ab. Nehmen Sie den Adapter nicht aus der Schutzkappe heraus. Vermeiden Sie, die Innenseite der Packung des Durchstechflaschen-Adapters zu berühren.
-6. Stellen Sie die Durchstechflasche auf eine ebene Oberfläche. Halten Sie den Durchstechflaschen-Adapter an seiner Schutzkappe und setzen Sie ihn gerade auf die Oberseite der Durchstechflasche. Drücken Sie den Adapter fest nach unten, bis er oben auf der Durchstechflasche einrastet und der Adapterdorn durch den Stopfen der Durchstechflasche dringt.
-7. Verbinden Sie die Kolbenstange (C) mit der Lösungsmittel-Spritze, indem Sie die Spitze der Kolbenstange in die Öffnung des Spritzenkolbens einführen. Drehen Sie die Kolbenstange kräftig im Uhrzeigersinn, bis sie fest im Spritzenkolben sitzt.
-8. Brechen Sie die weisse, manipulationssichere Kunststoffkappe von der Lösungsmittel-Spritze ab, indem Sie sie an der Perforation biegen, bis sie bricht. Legen Sie die Kappe mit der Oberseite nach unten auf eine ebene Oberfläche. Berühren Sie nicht die Innenseite der Kappe oder die Spritzenspitze.
-9. Entfernen Sie die Schutzkappe vom Adapter und entsorgen Sie sie.
-10. Verbinden Sie die Lösungsmittel-Spritze mit dem Durchstechflaschen-Adapter, indem Sie die Spitze der Spritze in die Adapteröffnung einführen. Drücken und drehen Sie die Spritze kräftig im Uhrzeigersinn, bis sicher verbunden ist.
-11. Drücken Sie die Kolbenstange langsam nach unten, um das gesamte Lösungsmittel in die Durchstechflasche mit ELOCTA zu injizieren.
-12. Lassen Sie die Spritze am Adapter und die Kolbenstange heruntergedrückt und schwenken Sie vorsichtig die Durchstechflasche, bis sich das Pulver gelöst hat. Nicht schütteln.
-13. Die fertige Lösung muss vor der Verabreichung einer Sichtprüfung unterzogen werden. Die Lösung soll klar bis schwach schillernd und farblos sein. Sie dürfen die Lösung nicht verwenden, wenn sie trübe ist oder sichtbare Partikel enthält.
-14. Achten Sie darauf, dass die Kolbenstange in der Spritze weiterhin vollständig heruntergedrückt ist, und drehen Sie dann die Durchstechflasche auf den Kopf. Ziehen Sie die Kolbenstange langsam heraus, um die gesamte Lösung durch den Durchstechflaschen-Adapter in die Spritze aufzuziehen.
-15. Nehmen Sie die Spritze vom Durchstechflaschen-Adapter ab, indem Sie die Spritze vorsichtig ziehen und gegen den Uhrzeigersinn drehen.
-Hinweis: Wenn Sie mehr als eine Durchstechflasche von ELOCTA pro Injektion verwenden, bereiten Sie jede Durchstechflasche gemäss den obigen Anweisungen (Schritte 1 bis 13) einzeln zu. Entfernen Sie die Lösungsmittel-Spritze und lassen Sie den Durchstechflaschen-Adapter angeschlossen. Zum Aufziehen der vorbereiteten Lösungen der einzelnen Durchstechflaschen kann eine einzelne grosse Luer-Lock-Spritze verwendet werden.
-16. Entsorgen Sie die Durchstechflasche und den Adapter. Hinweis: Wenn Sie die Lösung nicht sofort anwenden, sollte die Spritzenkappe vorsichtig wieder auf die Spritzenspitze aufgesetzt werden. Berühren Sie nicht die Spritzenspitze oder die Innenseite der Kappe. Nach der Zubereitung kann ELOCTA vor der Verabreichung bis zu 6 Stunden bei Raumtemperatur aufbewahrt werden. Nach dieser Zeit muss das zubereitete ELOCTA entsorgt werden. Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.
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- +1. Überprüfen Sie den Namen und die Produktstärke auf der Packung, um
- +sicherzustellen, dass diese das richtige Arzneimittel enthält. Überprüfen Sie
- +das Verfalldatum auf dem Umkarton von ELOCTA. Nicht verwenden, wenn das
- +Verfalldatum des Arzneimittels abgelaufen ist.
- +2. Wenn ELOCTA in einem Kühlschrank aufbewahrt wurde, warten Sie vor der
- +Anwendung, bis die Durchstechflasche mit ELOCTA (A) und die Spritze mit dem
- +Lösungsmittel (B) Raumtemperatur angenommen haben. Verwenden Sie keine
- +externe Wärmequelle.
- +3. Stellen Sie die Durchstechflasche auf eine saubere, ebene Oberfläche.
- +Nehmen Sie die Flip-Top-Kappe aus Kunststoff von der Durchstechflasche mit
- +ELOCTA ab.
- +4. Wischen Sie die Oberseite der Durchstechflasche mit einem der in der
- +Packung enthaltenen Alkoholtupfer (F) ab und lassen Sie sie an der Luft
- +trocknen. Berühren Sie nach dem Abwischen die Oberseite der Durchstechflasche
- +nicht bzw. lassen Sie die Oberseite nicht mit anderen Gegenständen in
- +Berührung kommen.
- +5. Ziehen Sie das Schutzpapier vom durchsichtigen Kunststoffadapter (D) ab.
- +Nehmen Sie den Adapter nicht aus der Schutzkappe heraus. Vermeiden Sie, die
- +Innenseite der Packung des Durchstechflaschen-Adapters zu berühren.
- +6. Stellen Sie die Durchstechflasche auf eine ebene Oberfläche. Halten Sie
- +den Durchstechflaschen-Adapter an seiner Schutzkappe und setzen Sie ihn
- +gerade auf die Oberseite der Durchstechflasche. Drücken Sie den Adapter fest
- +nach unten, bis er oben auf der Durchstechflasche einrastet und der
- +Adapterdorn durch den Stopfen der Durchstechflasche dringt.
- +7. Verbinden Sie die Kolbenstange (C) mit der Lösungsmittel-Spritze, indem
- +Sie die Spitze der Kolbenstange in die Öffnung des Spritzenkolbens einführen.
- +Drehen Sie die Kolbenstange kräftig im Uhrzeigersinn, bis sie fest im
- +Spritzenkolben sitzt.
- +8. Brechen Sie die weisse, manipulationssichere Kunststoffkappe von der
- +Lösungsmittel-Spritze ab, indem Sie sie an der Perforation biegen, bis sie
- +bricht. Legen Sie die Kappe mit der Oberseite nach unten auf eine ebene
- +Oberfläche. Berühren Sie nicht die Innenseite der Kappe oder die
- +Spritzenspitze.
- +9. Entfernen Sie die Schutzkappe vom Adapter und entsorgen Sie sie.
- +10. Verbinden Sie die Lösungsmittel-Spritze mit dem
- +Durchstechflaschen-Adapter, indem Sie die Spitze der Spritze in die
- +Adapteröffnung einführen. Drücken und drehen Sie die Spritze kräftig im
- +Uhrzeigersinn, bis sicher verbunden ist.
- +11. Drücken Sie die Kolbenstange langsam nach unten, um das gesamte
- +Lösungsmittel in die Durchstechflasche mit ELOCTA zu injizieren.
- +12. Lassen Sie die Spritze am Adapter und die Kolbenstange heruntergedrückt
- +und schwenken Sie vorsichtig die Durchstechflasche, bis sich das Pulver
- +gelöst hat.Nicht schütteln.
- +13. Die fertige Lösung muss vor der Verabreichung einer Sichtprüfung
- +unterzogen werden. Die Lösung soll klar bis schwach schillernd und farblos
- +sein. Sie dürfen die Lösung nicht verwenden, wenn sie trübe ist oder
- +sichtbare Partikel enthält.
- +14. Achten Sie darauf, dass die Kolbenstange in der Spritze weiterhin
- +vollständig heruntergedrückt ist, und drehen Sie dann die Durchstechflasche
- +auf den Kopf. Ziehen Sie die Kolbenstange langsam heraus, um die gesamte
- +Lösung durch den Durchstechflaschen-Adapter in die Spritze aufzuziehen.
- +15. Nehmen Sie die Spritze vom Durchstechflaschen-Adapter ab, indem Sie die
- +Spritze vorsichtig ziehen und gegen den Uhrzeigersinn drehen.
- +Hinweis: Wenn Sie mehr als eine Durchstechflasche von ELOCTA pro Injektion
- +verwenden, bereiten Sie jede Durchstechflasche gemäss den obigen Anweisungen
- +(Schritte 1 bis 13) einzeln zu. Entfernen Sie die Lösungsmittel-Spritze und
- +lassen Sie den Durchstechflaschen-Adapter angeschlossen. Zum Aufziehen der
- +vorbereiteten Lösungen der einzelnen Durchstechflaschen kann eine einzelne
- +grosse Luer-Lock-Spritze verwendet werden.
- +16. Entsorgen Sie die Durchstechflasche und den Adapter. Hinweis: Wenn Sie
- +die Lösung nicht sofort anwenden, sollte die Spritzenkappe vorsichtig wieder
- +auf die Spritzenspitze aufgesetzt werden. Berühren Sie nicht die
- +Spritzenspitze oder die Innenseite der Kappe. Nach der Zubereitung kann
- +ELOCTA vor der Verabreichung bis zu 6 Stunden bei Raumtemperatur aufbewahrt
- +werden. Nach dieser Zeit muss das zubereitete ELOCTA entsorgt werden. Vor
- +direkter Sonneneinstrahlung schützen.
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-1. Öffnen Sie die Packung mit dem Infusionsset und entfernen Sie die Kappe am Ende des Schlauchs. Schliessen Sie die Spritze mit der zubereiteten ELOCTA-Lösung durch Drehen im Uhrzeigersinn an das Ende des Infusionsschlauchs an.
-2. Verwenden Sie bei Bedarf einen Stauschlauch (Tourniquet) und bereiten Sie die Injektionsstelle vor, indem Sie die Haut gründlich mit dem anderen Alkoholtupfer aus der Packung abwischen.
-3. Entfernen Sie die gesamte Luft aus dem Infusionsschlauch, indem Sie die Kolbenstange langsam herunterdrücken, bis Flüssigkeit die Nadel des Infusionsbestecks erreicht hat. Drücken Sie die Lösung nicht durch die Nadel. Entfernen Sie die durchsichtige Kunststoffschutzhülle von der Nadel.
-4. Führen Sie die Nadel des Infusionsbestecks gemäss den Anweisungen Ihres Arztes oder des medizinischen Fachpersonals in eine Vene ein und entfernen Sie das Tourniquet. Wenn Sie möchten, können Sie eines der Pflaster (G) aus der Packung verwenden, um die Kunststoffflügel der Nadel an der Injektionsstelle zu fixieren. Das zubereitete Arzneimittel soll über mehrere Minuten intravenös injiziert werden. Ihr Arzt kann die für Sie empfohlene Injektionsgeschwindigkeit ändern, damit es für Sie angenehmer ist.
-5. Nachdem die Injektion beendet und die Nadel entfernt wurde, klappen Sie den Nadelschutz über die Nadel und lassen ihn einrasten.
-6. Entsorgen Sie die gebrauchte Nadel, nicht verwendete Lösung, die Spritze und die leere Durchstechflasche auf sichere Weise in einem geeigneten Behälter für medizinische Abfälle, da diese Materialien andere Menschen verletzen können, wenn sie nicht ordnungsgemäss entsorgt werden. Die Ausrüstung darf nicht wiederverwendet werden.
- +1. Öffnen Sie die Packung mit dem Infusionsset und entfernen Sie die Kappe am
- +Ende des Schlauchs. Schliessen Sie die Spritze mit der zubereiteten
- +ELOCTA-Lösung durch Drehen im Uhrzeigersinn an das Ende des
- +Infusionsschlauchs an.
- +2. Verwenden Sie bei Bedarf einen Stauschlauch (Tourniquet) und bereiten Sie
- +die Injektionsstelle vor, indem Sie die Haut gründlich mit dem anderen
- +Alkoholtupfer aus der Packung abwischen.
- +3. Entfernen Sie die gesamte Luft aus dem Infusionsschlauch, indem Sie die
- +Kolbenstange langsam herunterdrücken, bis Flüssigkeit die Nadel des
- +Infusionsbestecks erreicht hat. Drücken Sie die Lösung nicht durch die Nadel.
- +Entfernen Sie die durchsichtige Kunststoffschutzhülle von der Nadel.
- +4. Führen Sie die Nadel des Infusionsbestecks gemäss den Anweisungen Ihres
- +Arztes oder des medizinischen Fachpersonals in eine Vene ein und entfernen
- +Sie das Tourniquet. Wenn Sie möchten, können Sie eines der Pflaster (G) aus
- +der Packung verwenden, um die Kunststoffflügel der Nadel an der
- +Injektionsstelle zu fixieren. Das zubereitete Arzneimittel soll über mehrere
- +Minuten intravenös injiziert werden. Ihr Arzt kann die für Sie empfohlene
- +Injektionsgeschwindigkeit ändern, damit es für Sie angenehmer ist.
- +5. Nachdem die Injektion beendet und die Nadel entfernt wurde, klappen Sie
- +den Nadelschutz über die Nadel und lassen ihn einrasten.
- +6. Entsorgen Sie die gebrauchte Nadel, nicht verwendete Lösung, die Spritze
- +und die leere Durchstechflasche auf sichere Weise in einem geeigneten
- +Behälter für medizinische Abfälle, da diese Materialien andere Menschen
- +verletzen können, wenn sie nicht ordnungsgemäss entsorgt werden. Die
- +Ausrüstung darf nicht wiederverwendet werden.
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-·1 Durchstechflasche mit Pulver à 250 I.E., 500 I.E., 750 I.E., 1000 I.E., 1500 I.E., 2000 I.E., 3000 I.E., 4000 I.E.
-·3 ml Lösungsmittel in einer Fertigspritze
-·1 Kolbenstange, 1 Adapter für die Durchstechflasche, 1 Infusionsset, 2 Alkoholtupfer, 2 Pflaster, 1 Mullkompresse
- +-1 Durchstechflasche mit Pulver à 250 I.E., 500 I.E., 750 I.E., 1000 I.E., 1500 I.E., 2000 I.E., 3000 I.E., 4000 I.E.
- +-3 ml Lösungsmittel in einer Fertigspritze
- +-1 Kolbenstange, 1 Adapter für die Durchstechflasche, 1 Infusionsset, 2 Alkoholtupfer, 2 Pflaster, 1 Mullkompresse
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