| 96 Änderungen an Fachinfo Intuniv 1 mg |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Intuniv® 1 mg: 1 Retardtablette enthält 1.14 mg Guanfacinhydrochlorid entsprechend 1 mg Guanfacin.
- +Intuniv® 2 mg: 1 Retardtablette enthält 2.28 mg Guanfacinhydrochlorid entsprechend 2 mg Guanfacin.
- +Intuniv® 3 mg: 1 Retardtablette enthält 3.42 mg Guanfacinhydrochlorid entsprechend 3 mg Guanfacin.
- +Intuniv® 4 mg: 1 Retardtablette enthält 4.56 mg Guanfacinhydrochlorid entsprechend 4 mg Guanfacin.
-Eine kardiovaskuläre Untersuchung, einschliesslich Messung von Blutdruck und Herzfrequenz, ist durchzuführen und zu dokumentieren, einer umfassenden Anamnese der vorausgegangenen ADHS-Medikation und der Begleitmedikation, früherer und aktueller internistischer und psychiatrischer Begleiterkrankungen oder Symptome sowie familienanamnestisch bekannter plötzlicher kardialer/unerklärter Todesfälle. Da keine Langzeitdaten vorliegen, sollten regelmässige kardiovaskuläre Untersuchungen bei Vorliegen eines Risikofaktoren-Profils erfolgen (siehe unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Eine kardiovaskuläre Untersuchung, einschliesslich Messung von Blutdruck und Herzfrequenz, ist durchzuführen und zu dokumentieren, einer umfassenden Anamnese der vorausgegangenen ADHS-Medikation und der Begleitmedikation, früherer und aktueller internistischer und psychiatrischer Begleiterkrankungen oder Symptome sowie familienanamnestisch bekannter plötzlicher kardialer/unerklärter Todesfälle. Da keine Langzeitdaten vorliegen, sollten regelmässige kardiovaskuläre Untersuchungen bei Vorliegen eines Risikofaktoren-Profils erfolgen (siehe unter "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-·Anzeichen und Symptome von:
-·Somnolenz und Sedierung
-·Hypotonie
-·Bradykardie
-·Gewichtszunahme/Adipositasrisiko
-Es wird empfohlen, sich während dieses Zeitraums an der klinischen Beurteilung zu orientieren. Danach sollten Kontrolluntersuchungen alle 6 Monate durchgeführt und die Überwachung nach Dosisanpassungen intensiviert werden (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +-Anzeichen und Symptome von:
- +-Somnolenz und Sedierung
- +-Hypotonie
- +-Bradykardie
- +-Gewichtszunahme/Adipositasrisiko
- +Es wird empfohlen, sich während dieses Zeitraums an der klinischen Beurteilung zu orientieren. Danach sollten Kontrolluntersuchungen alle 6 Monate durchgeführt und die Überwachung nach Dosisanpassungen intensiviert werden (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Gewichtsgruppe Woche 1 Woche 2 Woche 3 Woche 4
-25 kg und mehr Höchstdosis= 4 mg 1 mg 2 mg 3 mg 4 mg
- +Gewichtsgruppe Woche 1 Woche 2 Woche 3 Woche 4
- +25 kg und mehrHöchstdosis= 4 mg 1 mg 2 mg 3 mg 4 mg
- +
- +
-Dosistitrationsschema für Jugendliche (im Alter von 13 – 17 Jahren)
-Gewichtsgruppea Woche 1 Woche 2 Woche 3 Woche 4 Woche 5 Woche 6 Woche 7
-34 – 41,4 kg Höchstdosis= 4 mg 1 mg 2 mg 3 mg 4 mg
-41,5 – 49,4 kg Höchstdosis= 5 mg 1 mg 2 mg 3 mg 4 mg 5 mg
-49,5 - 58,4 kg Höchstdosis= 6 mg 1 mg 2 mg 3 mg 4 mg 5 mg 6 mg
-58,5 kg und mehr Höchstdosis= 7 mg 1 mg 2 mg 3 mg 4 mg 5 mg 6 mg 7 mgb
- +Dosistitrationsschem
- +a für Jugendliche
- +(im Alter von 13 –
- +17 Jahren)
- +Gewichtsgruppea Woche 1 Woche 2 Woche 3 Woche 4 Woche 5 Woche 6 Woche 7
- +34 – 41,4 kgHöchstdo 1 mg 2 mg 3 mg 4 mg
- +sis= 4 mg
- +41,5 – 49,4 kgHöchst 1 mg 2 mg 3 mg 4 mg 5 mg
- +dosis= 5 mg
- +49,5 - 58,4 kgHöchst 1 mg 2 mg 3 mg 4 mg 5 mg 6 mg
- +dosis= 6 mg
- +58,5 kg und mehr 1 mg 2 mg 3 mg 4 mg 5 mg 6 mg 7 mgb
- +Höchstdosis= 7 mg
- +
- +
-Der Arzt bzw. die Ärztin, der bzw. die sich entschliesst, Guanfacin über längere Zeit (mehr als 12 Monate) anzuwenden, sollte im ersten Behandlungsjahr alle 3 Monate den Nutzen von Guanfacin neu bewerten und danach entsprechend seinem klinischen Urteil mindestens einmal jährlich (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), indem er behandlungsfreie Zeitabschnitte einlegt, vorzugsweise während der Schulferien, um das Verhalten des Patienten ohne medikamentöse Behandlung zu beurteilen.
- +Der Arzt bzw. die Ärztin, der bzw. die sich entschliesst, Guanfacin über längere Zeit (mehr als 12 Monate) anzuwenden, sollte im ersten Behandlungsjahr alle 3 Monate den Nutzen von Guanfacin neu bewerten und danach entsprechend seinem klinischen Urteil mindestens einmal jährlich (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), indem er behandlungsfreie Zeitabschnitte einlegt, vorzugsweise während der Schulferien, um das Verhalten des Patienten ohne medikamentöse Behandlung zu beurteilen.
-Intuniv muss, wenn es abgesetzt werden soll, in Schritten von nicht mehr als 1 mg alle 3 bis 7 Tage ausschleichend dosiert werden, und der Blutdruck sowie die Herzfrequenz müssen überwacht werden, um mögliche Entzugserscheinungen, insbesondere Erhöhung des Blutdrucks mit möglicher nachfolgender Encephalopathie und Erhöhung der Herzfrequenz zu minimieren (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-In einer Wirksamkeitserhaltungsstudie, bei der von Guanfacin zu Placebo gewechselt wurde, zeigten 7 von 158 (4,4%) Patienten eine Blutdruckerhöhung bis zu Werten über 5 mm Hg und ebenso über der 95sten Perzentile für Alter, Geschlecht und Statur (siehe Abschnitt «Unerwünschte Wirkungen» und Abschnitt «Eigenschaften/Wirkungen»).
- +Intuniv muss, wenn es abgesetzt werden soll, in Schritten von nicht mehr als 1 mg alle 3 bis 7 Tage ausschleichend dosiert werden, und der Blutdruck sowie die Herzfrequenz müssen überwacht werden, um mögliche Entzugserscheinungen, insbesondere Erhöhung des Blutdrucks mit möglicher nachfolgender Encephalopathie und Erhöhung der Herzfrequenz zu minimieren (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +In einer Wirksamkeitserhaltungsstudie, bei der von Guanfacin zu Placebo gewechselt wurde, zeigten 7 von 158 (4,4%) Patienten eine Blutdruckerhöhung bis zu Werten über 5 mm Hg und ebenso über der 95sten Perzentile für Alter, Geschlecht und Statur (siehe Abschnitt "Unerwünschte Wirkungen" und Abschnitt "Eigenschaften/Wirkungen" ).
-CYP3A4/5-Inhibitoren haben nachweislich einen erheblichen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Guanfacin, wenn sie gleichzeitig mit diesem Arzneimittel angewendet werden. Bei gleichzeitiger Anwendung von moderaten/starken CYP3A4/5-Inhibitoren (z.B. Ketoconazol, Grapefruitsaft) oder starken CYP3A4-Induktoren (z.B. Carbamazepin) wird eine Dosisanpassung empfohlen (siehe Abschnitt «Interaktionen»). Bei gleichzeitiger Anwendung von starken und moderaten CYP3A-Inhibitoren wird eine Reduktion der Guanfacin-Dosis um 50 % empfohlen. Auf Grund der Variabilität der Wechselwirkungen kann eine weitere Dosisreduktion erforderlich sein (siehe oben). Wenn Guanfacin mit starken Enzyminduktoren kombiniert wird, kann bei Bedarf eine erneute Titration zur Erhöhung der Dosis auf eine Tageshöchstdosis von 7 mg in Erwägung gezogen werden (siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung»).
-Wird die Behandlung mit dem Induktor beendet, wird in den darauf folgenden Wochen eine Abtitrierung zur Senkung der Guanfacin-Dosis empfohlen (siehe Abschnitt «Interaktionen»).
- +CYP3A4/5-Inhibitoren haben nachweislich einen erheblichen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Guanfacin, wenn sie gleichzeitig mit diesem Arzneimittel angewendet werden. Bei gleichzeitiger Anwendung von moderaten/starken CYP3A4/5-Inhibitoren (z.B. Ketoconazol, Grapefruitsaft) oder starken CYP3A4-Induktoren (z.B. Carbamazepin) wird eine Dosisanpassung empfohlen (siehe Abschnitt "Interaktionen" ). Bei gleichzeitiger Anwendung von starken und moderaten CYP3A-Inhibitoren wird eine Reduktion der Guanfacin-Dosis um 50 % empfohlen. Auf Grund der Variabilität der Wechselwirkungen kann eine weitere Dosisreduktion erforderlich sein (siehe oben). Wenn Guanfacin mit starken Enzyminduktoren kombiniert wird, kann bei Bedarf eine erneute Titration zur Erhöhung der Dosis auf eine Tageshöchstdosis von 7 mg in Erwägung gezogen werden (siehe Abschnitt "Dosierung/Anwendung" ).
- +Wird die Behandlung mit dem Induktor beendet, wird in den darauf folgenden Wochen eine Abtitrierung zur Senkung der Guanfacin-Dosis empfohlen (siehe Abschnitt "Interaktionen" ).
-Intuniv kann mit oder ohne gleichzeitige Nahrungsaufnahme eingenommen werden, es darf aber wegen der erhöhten Exposition nicht in Verbindung mit einer fettreichen Mahlzeit eingenommen werden (siehe Abschnitt «Pharmakokinetik»).
-Intuniv darf nicht zusammen mit Grapefruits oder Zubereitungen aus Grapefruits eingenommen werden (siehe Abschnitt «Interaktionen»).
- +Intuniv kann mit oder ohne gleichzeitige Nahrungsaufnahme eingenommen werden, es darf aber wegen der erhöhten Exposition nicht in Verbindung mit einer fettreichen Mahlzeit eingenommen werden (siehe Abschnitt "Pharmakokinetik" ).
- +Intuniv darf nicht zusammen mit Grapefruits oder Zubereitungen aus Grapefruits eingenommen werden (siehe Abschnitt "Interaktionen" ).
-Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt «Sonstige Hinweise» genannten sonstigen Bestandteile.
- +Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt "Sonstige Hinweise" genannten sonstigen Bestandteile.
-Intuniv kann Synkope, Hypotonie und Bradykardie auslösen. Eine Synkope kann mit einem Risiko für Stürze oder Unfälle verbunden sein, die zu ernsthaften Verletzungen führen können (siehe Abschnitt «Unerwünschte Wirkungen» und «Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und Bedienen von Maschinen»).
- +Intuniv kann Synkope, Hypotonie und Bradykardie auslösen. Eine Synkope kann mit einem Risiko für Stürze oder Unfälle verbunden sein, die zu ernsthaften Verletzungen führen können (siehe Abschnitt "Unerwünschte Wirkungen" und "Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und Bedienen von Maschinen" ).
-Nach Absetzen von Intuniv kann es zu einer Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz kommen. Nach Markteinführung (Post-Marketing) wurde darüber berichtet, dass das sofortige Absetzen von Intuniv in sehr seltenen Fällen zu hypertensiver Enzephalopathie führen kann (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Um das Risiko einer Blutdruckerhöhung und nachfolgender hypertensiver Encephalopathie nach Absetzen zu minimieren, sollte die maximale tägliche Dosis von Intuniv in Schritten von nicht mehr als 1 mg alle 3 bis 7 Tage ausschleichend dosiert werden (siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung»). Blutdruck und Herzfrequenz sollten bei einer Dosisreduktion, beim Ausschleichen und beim Absetzen von Intuniv überwacht werden.
- +Nach Absetzen von Intuniv kann es zu einer Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz kommen. Nach Markteinführung (Post-Marketing) wurde darüber berichtet, dass das sofortige Absetzen von Intuniv in sehr seltenen Fällen zu hypertensiver Enzephalopathie führen kann (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Um das Risiko einer Blutdruckerhöhung und nachfolgender hypertensiver Encephalopathie nach Absetzen zu minimieren, sollte die maximale tägliche Dosis von Intuniv in Schritten von nicht mehr als 1 mg alle 3 bis 7 Tage ausschleichend dosiert werden (siehe Abschnitt "Dosierung/Anwendung" ). Blutdruck und Herzfrequenz sollten bei einer Dosisreduktion, beim Ausschleichen und beim Absetzen von Intuniv überwacht werden.
-Intuniv kann überwiegend zu Beginn der Behandlung Schläfrigkeit und Sedierung verursachen, die in der Regel 2-3 Wochen andauern, in manchen Fällen aber auch länger fortbestehen können. Daher wird empfohlen, die Patienten während der Dosistitration und -stabilisierung in wöchentlichen Intervallen engmaschig zu überwachen (siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung») und danach alle 3 Monate während des ersten Jahres, wobei die klinische Beurteilung zu berücksichtigen ist. Bevor Intuniv zusammen mit anderen zentral dämpfenden Substanzen (wie z.B. Alkohol, Sedativa, Phenothiazine, Barbiturate oder Benzodiazepine) angewendet wird, sollte das Potenzial für additive sedierende Wirkungen berücksichtigt werden. Die Patienten sollten während der Behandlung mit Intuniv keinen Alkohol trinken. Den Patienten wird davon abgeraten, schwere Maschinen zu bedienen, Fahrzeuge zu führen oder Rad zu fahren, bis sie wissen, wie sie auf die Behandlung mit Intuniv reagieren (siehe Abschnitt «Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen»).
- +Intuniv kann überwiegend zu Beginn der Behandlung Schläfrigkeit und Sedierung verursachen, die in der Regel 2-3 Wochen andauern, in manchen Fällen aber auch länger fortbestehen können. Daher wird empfohlen, die Patienten während der Dosistitration und -stabilisierung in wöchentlichen Intervallen engmaschig zu überwachen (siehe Abschnitt "Dosierung/Anwendung" ) und danach alle 3 Monate während des ersten Jahres, wobei die klinische Beurteilung zu berücksichtigen ist. Bevor Intuniv zusammen mit anderen zentral dämpfenden Substanzen (wie z.B. Alkohol, Sedativa, Phenothiazine, Barbiturate oder Benzodiazepine) angewendet wird, sollte das Potenzial für additive sedierende Wirkungen berücksichtigt werden. Die Patienten sollten während der Behandlung mit Intuniv keinen Alkohol trinken. Den Patienten wird davon abgeraten, schwere Maschinen zu bedienen, Fahrzeuge zu führen oder Rad zu fahren, bis sie wissen, wie sie auf die Behandlung mit Intuniv reagieren (siehe Abschnitt "Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen" ).
-Aggressives Verhalten oder Feindseligkeit wurden in klinischen Studien und in den Erfahrungen nach der Markteinführung von Guanfacin berichtet. Patienten, die mit Guanfacin behandelt werden, sollten auf das Auftreten von aggressivem Verhalten oder Feindseligkeit überwacht werden.
- +Aggressives Verhalten oder Feindseligkeit wurden in klinischen Studien und in den Erfahrungen nach der Markteinführung von Guanfacin berichtet. Patienten, die mit Guanfacin behandelt werden, sollten auf das Auftreten von aggressivem Verhalten oder Feindseligkeit überwacht werden.
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Retardtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Retardtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Wenn Intuniv gleichzeitig mit CYP3A4/5-Inhibitoren und -Induktoren angewendet wird, können die Guanfacin-Plasmakonzentrationen ansteigen oder sinken, was sich auf die Wirksamkeit und Sicherheit von Intuniv auswirken kann. Intuniv kann die Plasmakonzentrationen von gleichzeitig angewendeten Arzneimitteln, die durch CYP3A4/5 metabolisiert werden, erhöhen (siehe Abschnitte «Dosierung/Anwendung», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
-Die pharmakodynamische Wirkung von Intuniv kann einen additiven Effekt haben, wenn das Arzneimittel gleichzeitig mit anderen Mitteln eingenommen wird, die zu Sedierung, Hypotonie oder einer Verlängerung des QT-Intervalls führen (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Wenn Intuniv gleichzeitig mit CYP3A4/5-Inhibitoren und -Induktoren angewendet wird, können die Guanfacin-Plasmakonzentrationen ansteigen oder sinken, was sich auf die Wirksamkeit und Sicherheit von Intuniv auswirken kann. Intuniv kann die Plasmakonzentrationen von gleichzeitig angewendeten Arzneimitteln, die durch CYP3A4/5 metabolisiert werden, erhöhen (siehe Abschnitte "Dosierung/Anwendung" , "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
- +Die pharmakodynamische Wirkung von Intuniv kann einen additiven Effekt haben, wenn das Arzneimittel gleichzeitig mit anderen Mitteln eingenommen wird, die zu Sedierung, Hypotonie oder einer Verlängerung des QT-Intervalls führen (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Intuniv verursacht eine Abnahme der Herzfrequenz. Angesichts der Wirkung von Intuniv auf die Herzfrequenz wird die gleichzeitige Anwendung von Intuniv mit Arzneimitteln, die zu einer Verlängerung des QT-Intervalls führen, generell nicht empfohlen (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Intuniv verursacht eine Abnahme der Herzfrequenz. Angesichts der Wirkung von Intuniv auf die Herzfrequenz wird die gleichzeitige Anwendung von Intuniv mit Arzneimitteln, die zu einer Verlängerung des QT-Intervalls führen, generell nicht empfohlen (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Vorsicht ist geboten, wenn Intuniv bei Patienten angewendet wird, die Ketoconazol und andere moderate oder starke CYP3A4/5-Inhibitoren einnehmen. Es wird zu einer Senkung der Intuniv-Dosis innerhalb des empfohlenen Dosisbereichs geraten (siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung»). Die gleichzeitige Anwendung von Intuniv mit moderaten oder starken CYP3A4/5-Inhibitoren erhöht die Guanfacin-Konzentrationen im Plasma und das Risiko für unerwünschte Reaktionen wie Hypotonie, Bradykardie und Sedierung. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Ketoconazol kam es zu einem erheblichen Anstieg der Rate und des Umfangs der Guanfacin-Exposition. Die Höchstkonzentrationen von Guanfacin im Plasma (Cmax) und die Exposition (AUC) nahmen um das 2- bzw. 3-Fache zu. Andere CYP3A4/5-Inhibitoren können eine vergleichbare Wirkung haben; Tabelle 3 enthält eine Auflistung von Beispielen für moderate und starke CYP3A4/5-Inhibitoren, die jedoch nicht vollständig sein muss.
- +Vorsicht ist geboten, wenn Intuniv bei Patienten angewendet wird, die Ketoconazol und andere moderate oder starke CYP3A4/5-Inhibitoren einnehmen. Es wird zu einer Senkung der Intuniv-Dosis innerhalb des empfohlenen Dosisbereichs geraten (siehe Abschnitt "Dosierung/Anwendung" ). Die gleichzeitige Anwendung von Intuniv mit moderaten oder starken CYP3A4/5-Inhibitoren erhöht die Guanfacin-Konzentrationen im Plasma und das Risiko für unerwünschte Reaktionen wie Hypotonie, Bradykardie und Sedierung. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Ketoconazol kam es zu einem erheblichen Anstieg der Rate und des Umfangs der Guanfacin-Exposition. Die Höchstkonzentrationen von Guanfacin im Plasma (Cmax) und die Exposition (AUC) nahmen um das 2- bzw. 3-Fache zu. Andere CYP3A4/5-Inhibitoren können eine vergleichbare Wirkung haben; Tabelle 3 enthält eine Auflistung von Beispielen für moderate und starke CYP3A4/5-Inhibitoren, die jedoch nicht vollständig sein muss.
-Wenn die Patienten Intuniv gleichzeitig mit einem CYP3A4-Induktor einnehmen, wird zu einer Erhöhung der Dosis von Intuniv innerhalb des empfohlenen Dosisbereichs geraten (siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung»). Zu einer signifikanten Abnahme der Rate und des Umfangs der Guanfacin-Exposition kam es bei gleichzeitiger Anwendung von Rifampin, einem CYP3A4-Induktor. Die Spitzenkonzentrationen im Plasma (Cmax) und die Exposition (AUC) von Guanfacin nahmen um 54 % bzw. 70 % ab. Andere CYP3A4-Induktoren können eine ähnliche Wirkung haben; Tabelle 3 enthält eine Auflistung von Beispielen für CYP3A4/5-Induktoren, die jedoch nicht endgültig ist.
- +Wenn die Patienten Intuniv gleichzeitig mit einem CYP3A4-Induktor einnehmen, wird zu einer Erhöhung der Dosis von Intuniv innerhalb des empfohlenen Dosisbereichs geraten (siehe Abschnitt "Dosierung/Anwendung" ). Zu einer signifikanten Abnahme der Rate und des Umfangs der Guanfacin-Exposition kam es bei gleichzeitiger Anwendung von Rifampin, einem CYP3A4-Induktor. Die Spitzenkonzentrationen im Plasma (Cmax) und die Exposition (AUC) von Guanfacin nahmen um 54 % bzw. 70 % ab. Andere CYP3A4-Induktoren können eine ähnliche Wirkung haben; Tabelle 3 enthält eine Auflistung von Beispielen für CYP3A4/5-Induktoren, die jedoch nicht endgültig ist.
-Moderate CYP3A4/5- Inhibitoren Starke CYP3A4/5-Inhibitoren CYP3A4-Induktoren
-Aprepitant Boceprevir Bosentan
-Atazanavir Chloramphenicol Carbamazepin
-Ciprofloxacin Clarithromycin Efavirenz
-Crizotinib Indinavir Etravirin
-Diltiazem Itraconazol Modafinil
-Erythromycin Ketoconazol Nevirapin
-Fluconazol Posaconazol Oxcarbazepin
-Fosamprenavir Ritonavir Phenobarbital
-Imatinib Saquinavir Phenytoin
-Verapamil Suboxon Primidon
-Grapefruitsaft Telaprevir Rifabutin
- Telithromycin Rifampicin
- Johanniskraut
-Siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung» zu weiteren Dosierungsempfehlungen
- +Moderate CYP3A4/5- Inhibitoren Starke CYP3A4/5-Inhibi CYP3A4-Induktoren
- + toren
- +Aprepitant Boceprevir Bosentan
- +Atazanavir Chloramphenicol Carbamazepin
- +Ciprofloxacin Clarithromycin Efavirenz
- +Crizotinib Indinavir Etravirin
- +Diltiazem Itraconazol Modafinil
- +Erythromycin Ketoconazol Nevirapin
- +Fluconazol Posaconazol Oxcarbazepin
- +Fosamprenavir Ritonavir Phenobarbital
- +Imatinib Saquinavir Phenytoin
- +Verapamil Suboxon Primidon
- +Grapefruitsaft Telaprevir Rifabutin
- + Telithromycin Rifampicin
- + Johanniskraut
- +Siehe Abschnitt "Dosierung/Anwendung" zu weiteren
- +Dosierungsempfehlungen
- +
- +
-Bisher liegen keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Guanfacin bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe Abschnitt «Präklinische Daten»). Intuniv darf während der Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, nicht angewendet werden, es sei denn es ist klar notwendig.
- +Bisher liegen keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Guanfacin bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe Abschnitt "Präklinische Daten" ). Intuniv darf während der Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, nicht angewendet werden, es sei denn es ist klar notwendig.
-Die zur Verfügung stehenden pharmakodynamischen und toxikologischen Daten vom Tier zeigten, dass Guanfacin und seine Metabolite in die Milch übergehen (siehe Abschnitt «Präklinische Daten»). Ein Risiko für das gestillte Kind kann nicht ausgeschlossen werden.
- +Die zur Verfügung stehenden pharmakodynamischen und toxikologischen Daten vom Tier zeigten, dass Guanfacin und seine Metabolite in die Milch übergehen (siehe Abschnitt "Präklinische Daten" ). Ein Risiko für das gestillte Kind kann nicht ausgeschlossen werden.
-Tierexperimentelle Studien haben eine Wirkung auf die männliche Fertilität gezeigt (siehe Abschnitt «Präklinische Daten»).
- +Tierexperimentelle Studien haben eine Wirkung auf die männliche Fertilität gezeigt (siehe Abschnitt "Präklinische Daten" ).
-Intuniv kann Müdigkeit, Schwindel und Schläfrigkeit verursachen. Diese Wirkungen treten vorwiegend zu Beginn der Behandlung auf und können bei Fortsetzung der Behandlung seltener werden. Auch Synkopen wurden beobachtet. Das Arzneimittel kann einen mässigen bis grossen Einfluss auf die Fähigkeit, Fahrzeuge zu führen, Maschinen zu bedienen oder Rad zu fahren haben. Die Patienten sind vor diesen möglichen Wirkungen zu warnen und darauf hinzuweisen, dass sie auf die genannten Tätigkeiten verzichten müssen, falls sie von diesen Wirkungen betroffen sind (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Intuniv kann Müdigkeit, Schwindel und Schläfrigkeit verursachen. Diese Wirkungen treten vorwiegend zu Beginn der Behandlung auf und können bei Fortsetzung der Behandlung seltener werden. Auch Synkopen wurden beobachtet. Das Arzneimittel kann einen mässigen bis grossen Einfluss auf die Fähigkeit, Fahrzeuge zu führen, Maschinen zu bedienen oder Rad zu fahren haben. Die Patienten sind vor diesen möglichen Wirkungen zu warnen und darauf hinzuweisen, dass sie auf die genannten Tätigkeiten verzichten müssen, falls sie von diesen Wirkungen betroffen sind (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: sehr häufig (≥1/10) häufig (≥1/100, < 1/10) gelegentlich (≥1/1'000, < 1/100) selten (≥1/10'000, < 1/1'000) sehr selten (< 1/10'000), nicht bekannt (Häufigkeit auf der Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
- +Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: sehr häufig (≥1/10) häufig (≥1/100, < 1/10) gelegentlich (≥1/1'000, < 1/100) selten (≥1/10'000, < 1/1'000) sehr selten (< 1/10'000), nicht bekannt (Häufigkeit auf der Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
-Systemorganklasse Unerwünschte Arzneimittelwirkung Häufigkeitskategorie
- +SystemorganklasseUnerwünschte Arzneimittelwirkung Häufigkeitskategorie
-Überempfindlichkeit Gelegentlich
- +Überempfindlichkeit Gelegentlich
-Verminderter Appetit Häufig
- +Verminderter Appetit Häufig
-Depression Häufig
-Angst Häufig
-Affektlabilität Häufig
-Insomnie Häufig
-Durchschlafstörungen Häufig
-Alpträume Häufig
-Agitiertheit Gelegentlich
-Aggression Gelegentlich
-Halluzinationen Gelegentlich
- +Depression Häufig
- +Angst Häufig
- +Affektlabilität Häufig
- +Insomnie Häufig
- +Durchschlafstörungen Häufig
- +Alpträume Häufig
- +Agitiertheit Gelegentlich
- +Aggression Gelegentlich
- +Halluzinationen Gelegentlich
-Somnolenz Sehr häufig (35,6%)
-Kopfschmerzen Sehr häufig (22,1%)
-Sedierung Häufig
-Schwindel Häufig
-Lethargie Häufig
-Krampfanfall Gelegentlich
-Synkope/Bewusstlosigkeit Gelegentlich
-Orthostatischer Schwindel Gelegentlich
-Hypersomnie Selten
- +Somnolenz Sehr häufig (35,6%)
- +Kopfschmerzen Sehr häufig (22,1%)
- +Sedierung Häufig
- +Schwindel Häufig
- +Lethargie Häufig
- +Krampfanfall Gelegentlich
- +Synkope/Bewusstlosigkeit Gelegentlich
- +Orthostatischer Schwindel Gelegentlich
- +Hypersomnie Selten
-Bradykardie Häufig
-AV-Block 1. Grades Gelegentlich
-Tachykardie Gelegentlich
-Sinusarrhythmie Gelegentlich
- +Bradykardie Häufig
- +AV-Block 1. Grades Gelegentlich
- +Tachykardie Gelegentlich
- +Sinusarrhythmie Gelegentlich
-Hypotonie Häufig
-Orthostatische Hypotonie Häufig
-Blässe Gelegentlich
-Hypertonie Selten
-Hypertensive Enzephalopathie Sehr selten
- +Hypotonie Häufig
- +Orthostatische Hypotonie Häufig
- +Blässe Gelegentlich
- +Hypertonie Selten
- +Hypertensive Enzephalopathie Sehr selten
-Asthma Gelegentlich
- +Asthma Gelegentlich
-Bauchschmerzen Sehr häufig (12,1%)
-Erbrechen Häufig
-Diarrhö Häufig
-Übelkeit Häufig
-Verstopfung Häufig
-Bauch-/Magenbeschwerden Häufig
-Mundtrockenheit Häufig
-Dyspepsie Gelegentlich
- +Bauchschmerzen Sehr häufig (12,1%)
- +Erbrechen Häufig
- +Diarrhö Häufig
- +Übelkeit Häufig
- +Verstopfung Häufig
- +Bauch-/Magenbeschwerden Häufig
- +Mundtrockenheit Häufig
- +Dyspepsie Gelegentlich
-Hautausschlag Häufig
-Pruritus Gelegentlich
- +Hautausschlag Häufig
- +Pruritus Gelegentlich
-Enuresis Häufig
-Pollakisurie Gelegentlich
- +Enuresis Häufig
- +Pollakisurie Gelegentlich
-Erektile Dysfunktion Nicht bekannt
- +Erektile Dysfunktion Nicht bekannt
-Ermüdung Sehr häufig (13,3%)
-Reizbarkeit Häufig
-Asthenie Gelegentlich
-Brustkorbschmerzen Gelegentlich
-Unwohlsein Selten
- +Ermüdung Sehr häufig (13,3%)
- +Reizbarkeit Häufig
- +Asthenie Gelegentlich
- +Brustkorbschmerzen Gelegentlich
- +Unwohlsein Selten
-Blutdruckabfall Häufig
-Gewichtszunahme Häufig
-Elektrokardiogramm QT-Verlängerung Gelegentlich
-Blutdruckanstieg Gelegentlich
-Abnahme der Herzfrequenz Gelegentlich
-Anstieg der Alaninaminotransferase Gelegentlich
- +Blutdruckabfall Häufig
- +Gewichtszunahme Häufig
- +Elektrokardiogramm QT-Verlängerung Gelegentlich
- +Blutdruckanstieg Gelegentlich
- +Abnahme der Herzfrequenz Gelegentlich
- +Anstieg der Alaninaminotransferase Gelegentlich
- +
- +
-Nach Absetzen von Intuniv kann es zu einer Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz kommen. Nach Markteinführung (Post-Marketing) wurde darüber berichtet, dass das sofortige Absetzen von Intuniv in sehr seltenen Fällen zu hypertensiver Enzephalopathie führte (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-In einer Wirksamkeitserhaltungsstudie bei Kindern und Jugendlichen wurde beobachtet, dass nach Absetzen von Intuniv der mittlere systolische und diastolische Blutdruck um etwa 3 mm Hg bzw. 1 mm Hg über den ursprünglichen Basiswert anstieg. Bei Einzelnen kann der Anstieg über dem Mittelwert liegen. Der Anstieg des Blutdrucks wurde bei einigen Patienten noch 3 bis 26 Wochen nach der letzten Gabe (am Ende der Follow-up-Periode) beobachtet (siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung» und Abschnitt «Eigenschaften/Wirkungen»).
- +Nach Absetzen von Intuniv kann es zu einer Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz kommen. Nach Markteinführung (Post-Marketing) wurde darüber berichtet, dass das sofortige Absetzen von Intuniv in sehr seltenen Fällen zu hypertensiver Enzephalopathie führte (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +In einer Wirksamkeitserhaltungsstudie bei Kindern und Jugendlichen wurde beobachtet, dass nach Absetzen von Intuniv der mittlere systolische und diastolische Blutdruck um etwa 3 mm Hg bzw. 1 mm Hg über den ursprünglichen Basiswert anstieg. Bei Einzelnen kann der Anstieg über dem Mittelwert liegen. Der Anstieg des Blutdrucks wurde bei einigen Patienten noch 3 bis 26 Wochen nach der letzten Gabe (am Ende der Follow-up-Periode) beobachtet (siehe Abschnitt "Dosierung/Anwendung" und Abschnitt "Eigenschaften/Wirkungen" ).
-Zu den Anzeichen und Symptomen einer Überdosierung gehören Hypotonie, initiale Hypertonie, Bradykardie, Lethargie, Elektrokardiogramm QT-Verlängerung und Atemdepression. Nach einer Überdosierung von Guanfacin um das 3-Fache der empfohlenen Tagesdosis wurde auch hämodynamische Instabilität beobachtet. Die Behandlung einer Intuniv-Überdosierung sollte eine Überwachung auf diese Anzeichen und Symptome und entsprechende Therapiemassnahmen einschliessen.
- +Zu den Anzeichen und Symptomen einer Überdosierung gehören Hypotonie, initiale Hypertonie, Bradykardie, Lethargie, Elektrokardiogramm QT-Verlängerung und Atemdepression. Nach einer Überdosierung von Guanfacin um das 3-Fache der empfohlenen Tagesdosis wurde auch hämodynamische Instabilität beobachtet. Die Behandlung einer Intuniv-Überdosierung sollte eine Überwachung auf diese Anzeichen und Symptome und entsprechende Therapiemassnahmen einschliessen.
-Behandlungsgruppen N Baseline- ADHD-RS-IV (SD) Veränderung gegenüber dem Ausgangswert (SD) Unterschied gegenüber Placebo (95 % KI) Effektgrösse Responder Unterschied gegenüber Placebo (95 % KI)
-Guanfacin 114 43,1 (5,5) -23,9 (12,4) -8,9 (-11,9; -5,8) 0,8 64,3 % 21,9 % (9,2; 34,7)
-Atomoxetin 112 43,7 (5,9) -18,6 (11,9) -3,8 (-6,8; -0,7) 0,3 55,4 % 13,0 % (0,0; 26,0)
-Placebo 111 43,2 (5,6) -15,0 (13,1) NZ 42,3 % NZ
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- +Behandlungsgruppen N Baseline- ADHD-RS-IV Veränderung gegenübe Unterschied gegenübe Responder Unterschied gegenübe
- + (SD) r dem Ausgangswert r Placebo (95 % r Placebo (95 % KI)
- + (SD) KI)Effektgrösse
- +Guanfacin 114 43,1 (5,5) -23,9 (12,4) -8,9 (-11,9; -5,8)0, 64,3 % 21,9 % (9,2; 34,7)
- + 8
- +Atomoxetin 112 43,7 (5,9) -18,6 (11,9) -3,8 (-6,8; -0,7)0,3 55,4 % 13,0 % (0,0; 26,0)
- +Placebo 111 43,2 (5,6) -15,0 (13,1) NZ 42,3 % NZ
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-Studie zu ADHS mit «oppositionellen Symptomen»
-In einer 9-wöchigen placebokontrollierten Dosisoptimierungsstudie zu Intuniv (SPD503-307) mit 6 – 12-jährigen Kindern mit ADHS und «oppositionellen Symptomen» gab es Hinweise auf stärkere Verbesserungen bei diesen Symptomen (gemessen mit Conner's Parent Rating Scale (CPRS-R:L)) im Vergleich zu Placebo.
- +Studie zu ADHS mit "oppositionellen Symptomen"
- +In einer 9-wöchigen placebokontrollierten Dosisoptimierungsstudie zu Intuniv (SPD503-307) mit 6 – 12-jährigen Kindern mit ADHS und "oppositionellen Symptomen" gab es Hinweise auf stärkere Verbesserungen bei diesen Symptomen (gemessen mit Conner's Parent Rating Scale (CPRS-R:L)) im Vergleich zu Placebo.
-Guanfacin wird rasch resorbiert und die Spitzenkonzentrationen im Plasma werden bei pädiatrischen Patienten (Kinder und Jugendliche im Alter von 6-17 Jahren je einschliesslich) etwa 5 Stunden nach der oralen Anwendung erreicht. Bei Erwachsenen (für die eine Behandlung mit diesem Präparat nicht vorgesehen ist) stieg die mittlere Exposition gegenüber Guanfacin (Cmax ~ 75 % und AUC ~ 40 %), wenn Intuniv zusammen mit einer fettreichen Mahlzeit eingenommen wurde und nicht auf nüchternen Magen (siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung»).
- +Guanfacin wird rasch resorbiert und die Spitzenkonzentrationen im Plasma werden bei pädiatrischen Patienten (Kinder und Jugendliche im Alter von 6-17 Jahren je einschliesslich) etwa 5 Stunden nach der oralen Anwendung erreicht. Bei Erwachsenen (für die eine Behandlung mit diesem Präparat nicht vorgesehen ist) stieg die mittlere Exposition gegenüber Guanfacin (Cmax ~ 75 % und AUC ~ 40 %), wenn Intuniv zusammen mit einer fettreichen Mahlzeit eingenommen wurde und nicht auf nüchternen Magen (siehe Abschnitt "Dosierung/Anwendung" ).
-Guanfacin wird über eine CYP3A4/5-vermittelte Oxidation mit Sulfatierung und Glucuronidierung als anschliessenden Phase-II-Reaktionen verstoffwechselt. Der im Blut auftretende Hauptmetabolit ist 3-OH-Guanfacinsulfat.
- +Guanfacin wird über eine CYP3A4/5-vermittelte Oxidation mit Sulfatierung und Glucuronidierung als anschliessenden Phase-II-Reaktionen verstoffwechselt. Der im Blut auftretende Hauptmetabolit ist 3-OH-Guanfacinsulfat.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
-Intuniv 1 mg Retardtabletten: Runde, weisse bis fast weisse Tabletten, Durchmesser 7,1 mm, mit der Prägung «1MG» auf der einen Seite und «503» auf der anderen.
-Intuniv 2 mg Retardtabletten: Längliche, weisse bis fast weisse Tabletten, 12,3 mm x 6,1 mm, mit der Prägung «2MG» auf der einen Seite und «503» auf der anderen.
-Intuniv 3 mg Retardtabletten: Runde, grüne Tabletten, Durchmesser 7,9 mm, mit der Prägung «3MG» auf der einen Seite und «503» auf der anderen.
-Intuniv 4 mg Retardtabletten: Längliche, grüne Tabletten, 12,3 mm x 6,1 mm, mit der Prägung «4MG» auf der einen Seite und «503» auf der anderen.
- +Intuniv 1 mg Retardtabletten: Runde, weisse bis fast weisse Tabletten, Durchmesser 7,1 mm, mit der Prägung "1MG" auf der einen Seite und "503" auf der anderen.
- +Intuniv 2 mg Retardtabletten: Längliche, weisse bis fast weisse Tabletten, 12,3 mm x 6,1 mm, mit der Prägung "2MG" auf der einen Seite und "503" auf der anderen.
- +Intuniv 3 mg Retardtabletten: Runde, grüne Tabletten, Durchmesser 7,9 mm, mit der Prägung "3MG" auf der einen Seite und "503" auf der anderen.
- +Intuniv 4 mg Retardtabletten: Längliche, grüne Tabletten, 12,3 mm x 6,1 mm, mit der Prägung "4MG" auf der einen Seite und "503" auf der anderen.
-Intuniv® Retardtabletten 1 mg; 7; 28 [B]
-Intuniv® Retardtabletten 2 mg; 7, 28 und 84 [B]
-Intuniv® Retardtabletten 3 mg; 28 und 84 [B]
-Intuniv® Retardtabletten 4 mg; 28 und 84 [B]
- +Intuniv® Retardtabletten 1 mg; 7; 28 [B]
- +Intuniv® Retardtabletten 2 mg; 7, 28 und 84 [B]
- +Intuniv® Retardtabletten 3 mg; 28 und 84 [B]
- +Intuniv® Retardtabletten 4 mg; 28 und 84 [B]
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