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Home - Fachinformation zu Foclivia - Änderungen - 28.01.2026
82 Änderungen an Fachinfo Foclivia
  • -Pandemischer Influenza-Impfstoff (H5N1) (Oberflächenantigen, inaktiviert, adjuvantiert)
  • -Wirkstoff
  • -Influenzavirus-Oberflächenantigen (Hämagglutinin** und Neuroaminidase)* vom Stamm:
  • -A/Vietnam/1194/2004 (H5N1)
  • -* in Eiern gezüchtet
  • -** in Mikrogramm Hämagglutinin ausgedrückt
  • +PandemischerInfluenza-Impfstoff(H5N1)(Oberflächenantigen,inaktiviert,adjuvantiert)
  • +Wirkstoffe
  • +Influenzavirus-Oberflächenantigen (Hämagglutinin und Neuroaminidase) vom Stamm: A/Vietnam/1194/2004 (H5N1)* gemäss der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem BAG für die Pandemie
  • +*  in Eiern gezüchtet
  • + 
  • -Squalen (9,75 mg), Polysorbat 80 (1,175 mg), Sorbitan-Trioleat (1,175 mg), Natriumcitratdihydrat (0,66 mg) Zitronensäuremonohydrat (0,04 mg)
  • -Jede Dosis enthält zudem folgende Hilfsstoffe:
  • +Squalen (9,75 mg), Polysorbat 80 (1,175 mg), Sorbitan-Trioleat (1,175 mg), Natriumcitratdihydrat (0,66 mg), Zitronensäuremonohydrat (0,04 mg)
  • + 
  • +Hilfsstoffe
  • +Jede Dosis enthält zudem folgende Hilfsstoffe
  • -Die Mehrdosenbehältnisse enthalten zusätzlich 50 µg Thiomersal pro 0,5 ml Dosis als Konservierungsmittel.
  • -Eine Überdosierung von bis zu 15 % der HA-Konzentration wird bei diesem Stamm zugegeben.
  • -Das Endbehältnis enthält Überfüllung (bis zu 0,05 ml bei der Fertigspritze).
  • -Der Impfstoff enthält vorwiegend aufgereinigte Hämagglutinin- (HA-) und Neuraminidase- (NA-) Oberflächenantigene aus der Influenzavirus-Zusammensetzung, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der BAG für die Pandemie empfohlen wird.
  • -Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • -Foclivia® 0,5 ml Injektionssuspension in einer Fertigspritze oder in einem Mehrdosenbehältnis.
  • -Pandemischer Influenza-Impfstoff (Oberflächenantigen, inaktiviert, adjuvantiert). Oberflächenantigen: 7,5 µg Hämagglutinin pro Dosis
  • + 
  • +Eine Dosis von Foclivia (0.5 mL) weist einen Gesamtnatriumgehalt von 1,90 mg und einen Gesamtkaliumgehalt von 0,08 mg auf.
  • +Die Mehrdosenbehältnisse (Durchstechflaschen) enthalten zusätzlich 50 µg Thiomersal pro 0,5 ml Dosis als Konservierungsmittel.
  • + 
  • +Foclivia kann Rückstände von Ei und Hühnereiweiss(Ovalbumin), Kanamycinsulfat, Neomycinsulfat, Formaldehyd, Hydrocortison und Cetyltrimethylammoniumbromid [CTAB] enthalten, die während des Herstellungsverfahrens verwendet werden.
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Injektionssuspension in einer Fertigspritze oder in einer Durchstechflasche(Mehrdosenbehältnis).
  • +Intramuskuläre Injektion.
  • +1 Dosis à 0.5 ml enthält 7,5 µg Hämagglutinin.
  • -Aktive Immunisierung im Rahmen einer deklarierten Pandemie gegen die Stämme A/Vietnam/1194/2004 (H5N1) und A/turkey/Turkey/1/05 (H5N1) NIBRG-23 bei Erwachsenen >18 Jahren. Die aktuelle Datenlage erlaubt keine Abschätzung des Nutzen-Risiko-Verhältnis betreffend anderer Stämme.
  • -Foclivia sollte gemäss den offiziellen Empfehlung/amtlichen Richtlinien eingesetzt werden.
  • +Foclivia wird angewendet zur aktiven Immunisierung von Erwachsenen und Kindern ab 6 Monaten gegen Influenza bei einer offiziell ausgerufenen Pandemie.
  • +Foclivia ist gemäss offiziellen Impfempfehlungen anzuwenden.
  • -Um die Rückverfolgbarkeit von biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln sicherzustellen, wird empfohlen Handelsname und Chargennummer bei jeder Behandlung zu dokumentieren.
  • -Erwachsene und ältere Personen: 0,5 ml zu einem gewählten Zeitpunkt.
  • -Eine zweite Dosis des Impfstoffs sollte nach einem Zeitraum von mindestens 3 Wochen verabreicht werden.
  • -Foclivia wurde nach Grundimmunisierung an Tag 1 und Tag 22 bei Erwachsenen im Alter von 18-60 Jahren sowie bei älteren Menschen über 60 Jahren geprüft.
  • -Kinder und Jugendliche:
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von Foclivia bei Personen unter 18 Jahren ist bisher noch nicht erwiesen.
  • -Art der Anwendung:
  • +Grundimmunisierung
  • +Erwachsene und Kinder ab 6 Monaten
  • +Foclivia wird intramuskulär als Serie von 2 Dosen zu je 0.5 ml verabreicht. Es wird empfohlen, die
  • +zweite Dosis 3 Wochen nach der ersten Dosis zu verabreichen.
  • + 
  • +Kinder (Säuglinge < 6 Monate)
  • +Es liegen keine Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Foclivia bei Kindern unter 6 Monaten vor.
  • + 
  • +Um die Rückverfolgbarkeit von biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln sicherzustellen, wird empfohlen, Handelsname und Chargennummer bei jeder Behandlung zu dokumentieren.
  • + 
  • +Auffrischdosis
  • +Der Bedarf für eine oder mehrere Auffrischdosen nach der Grundimmunisierung wurde bishernichterwiesen. Es wurde ein Rückgang der Antikörpertiter nach 6 Monaten beobachtet (siehe "Eigenschaften/Wirkung" ).
  • + 
  • +Austauschbarkeit
  • +Es liegen keine Daten zur Unterstützung der Austauschbarkeit von Foclivia mit anderenmonovalenten H5-Impfstoffen vor.
  • + 
  • +Art der Anwendung
  • -Anamnese mit anaphylaktischer (d. h. lebensbedrohlicher) Reaktion gegen einen der Bestandteile dieses Impfstoffs (inkl. Thiomersal bei Verwendung des Mehrdosenbehältnis) oder Restbestandteile von Ei, Hühnereiweiss, Kanamycin und Neomycinsulfat, Bariumsulfat, Formaldehyd und Cetyltrimethylammoniumbromid (CTAB). Im Fall einer Pandemie, die durch den in diesem Impfstoff enthaltenen Stamm hervorgerufen wurde, kann es jedoch angezeigt sein, Personen mit einer solchen anaphylaktischen Reaktion in der Anamnese den Impfstoff dennoch zu verabreichen, vorausgesetzt, dass Vorrichtungen für die Wiederbelebung im Bedarfsfall sofort verfügbar sind.
  • +Anamnese mit anaphylaktischer (d. h. lebensbedrohlicher) Reaktion gegen einen der Bestandteile dieses Impfstoffs (inkl. Thiomersal bei Verwendung des Mehrdosenbehältnis) oder Restbestandteile von Ei und Hühnereiweiss (Ovalbumin), Kanamycinsulfat, Neomycinsulfat, Formaldehyd, Hydrocortison und Cetyltrimethylammoniumbromid [CTAB].
  • -Besondere Vorsicht ist geboten bei Verabreichung dieses Impfstoffs an Personen mit bekannter Überempfindlichkeit (anaphylaktische Reaktionen ausgenommen) gegen den Wirkstoff, einen der Hilfsstoffe (inkl. Thiomersal bei Verwendung des Mehrdosenbehältnis) oder Rückstände (Ei und Hühnereiweiss, Ovalbumin, Kanamycin und Neomycinsulfat, Bariumsulfat, Formaldehyd und Cetyltrimethylammoniumbromid [CTAB]).
  • -Foclivia enthält höchstens 0,1 µg Ovalbumin pro 0,5 ml Dosis.
  • +Besondere Vorsicht ist geboten bei Verabreichung dieses Impfstoffs an Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, einen der Hilfsstoffe (inkl. Thiomersal bei Verwendung des Mehrdosenbehältnis) oder Rückstände von Ei und Hühnereiweiss (Ovalbumin), Kanamycinsulfat, Neomycinsulfat, Formaldehyd, Hydrocortison undCetyltrimethylammoniumbromid [CTAB].
  • +Foclivia enthält höchstens 0,1 µg Ovalbumin pro 0,5 ml Dosis.
  • + 
  • + 
  • +
  • -Fälle von Konvulsionen mit und ohne Fieber sind bei Personen beobachtet worden, die mit einem anderen monovalenten, mit MF59C.1 adjuvantierten Impfstoff geimpft wurden. Die febrilen Konvulsionen traten mehrheitlich bei Kindern und Jugendlichen auf. Einige Fälle wurden auch bei Personen mit Epilepsie in der Anamnese beobachtet. Daher ist besondere Vorsicht geboten, wenn der Impfstoff Personen mit Epilepsie verabreicht wird, und der Arzt sollte diese Personen (oder deren Eltern) über das mögliche Auftreten von Konvulsionen aufklären(siehe Abschnitt , „Unerwünschte Wirkungen“).
  • + 
  • +Fälle von Konvulsionen mit und ohne Fieber sind bei Personen beobachtet worden, die mit einem anderen monovalenten, mit MF59C.1 adjuvantierten Impfstoff geimpft wurden. Die febrilen Konvulsionen traten mehrheitlich bei Kindern und Jugendlichen auf. Einige Fälle wurden auch bei Personen mit Epilepsie in der Anamnese beobachtet. Daher ist besondere Vorsicht geboten, wenn der Impfstoff Personen mit Epilepsie verabreicht wird, und der Arzt sollte diese Personen (oder deren Eltern) über das mögliche Auftreten von Konvulsionen aufklären (siehe Abschnitt „Unerwünschte Wirkungen“).
  • + 
  • +
  • -Zu Personen mit Komorbiditäten einschliesslich immungeschwächter Personen liegen für diesen Impfstoff nur sehr begrenzte Daten vor. Die Antikörperreaktion von Patienten mit endogener oder iatrogener Immunsuppression kann unzureichend ausfallen. Möglicherweise wird nicht bei allen Impflingen eine schützende Immunantwort hervorgerufen (siehe Abschnitt „Eigenschaften/Wirkungen“).
  • + 
  • +Möglicherweise wird nicht bei allen Impflingen eine schützende Immunantwort hervorgerufen (siehe Abschnitt „Eigenschaften/Wirkungen“).
  • +Die Antikörperreaktion von Patienten mit endogener oder iatrogener Immunsuppression kann unzureichend ausfallen.
  • +Studien an Erwachsenen und Älteren mit Komorbiditäten und Immunsuppression weisen darauf hin, dass eine Impfung mit aH5N1 bei diesen Bevölkerungsgruppen eine reduzierte Immunantwort im Vergleich zu gesunden Erwachsenen induziert (siehe Abschnitt „Eigenschaften/Wirkungen“).
  • -Foclivia wurde nicht bei Patienten, die an manifesten Autoimmunerkrankungen leiden, untersucht. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es durch das Adjuvans in Kombination mit den Antigenen zu einer Verstärkung der Autoimmunerkrankung kommen kann. Bei Patienten mit florider, schwerer Autoimmunerkrankung wird von einer Impfung abgeraten ausser die Impfung ist auf Grund der Gefährlichkeit des pandemischen Erregers spezifisch angezeigt.
  • + 
  • +Falls innerhalb von 6 Wochen nach einer früheren Influenza-Impfung ein Guillain-Barré-Syndrom (GBS) aufgetreten ist, sollte bei der Entscheidung über eine Anwendung von Foclivia der potenzielle Nutzen sorgfältig gegen die möglichen Risiken abgewogen werden.
  • + 
  • +Foclivia wurde nicht bei Patienten, die an manifesten Autoimmunerkrankungen leiden, untersucht. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es durch das Adjuvans in Kombination mit den Antigenen zu einer Verstärkung der Autoimmunerkrankung kommen kann. Bei Patienten mit florider, schwerer Autoimmunerkrankung wird von einer Impfung abgeraten ausser die Impfung ist auf Grund der Gefährlichkeit des pandemischen Erregers spezifisch angezeigt.
  • -Bei Patienten mit fieberhaften Erkrankungen oder akuten Infektionen ist die Immunisierung aufzuschieben, falls die pandemische Situation dies zulässt.
  • + 
  • +Falls die pandemische Situation dies zulässt, soll bei Patienten mit fieberhaften Erkrankungen die Immunisierung aufgeschoben werden, bis das Fieber zurück gegangen ist.
  • + 
  • + 
  • +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosis, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • +Dieses Arzneimittel enthält Kalium, jedoch weniger als 1 mmol (39 mg) Kalium pro Dosis, d.h. es ist nahezu "kaliumfrei" .
  • +Die Durchstechflaschen enthalten Thiomersal als Konservierungsmittel, welches allergische Reaktionen verursachen kann.
  • -Wenn die gleichzeitige Verabreichung mit einem anderen Impfstoff in Betracht gezogen wird, sind die Impfungen an unterschiedlichen Gliedmassen vorzunehmen. Es ist zu bedenken, dass die unerwünschten Wirkungen verstärkt werden können.
  • + 
  • +Wenn die gleichzeitige Verabreichung mit einem anderen Impfstoff in Betracht gezogen wird, sind die Impfungen an unterschiedlichen Gliedmassen vorzunehmen. Es ist zu bedenken, dass unerwünschte Wirkungen verstärkt werden können.
  • + 
  • +
  • -Nach einer Influenzaimpfung können bei serologischen Tests auf Basis der ELISA-Methode zum Nachweis von Antikörpern gegen das Humane Immundefizienz-Virus-1 (HIV-1), Hepatitis C und insbesondere HTLV-1 falsch positive Ergebnisse auftreten.
  • -Der Western-Blot-Test liefert in diesem Fall ein negatives Ergebnis. Die vorübergehenden falsch positiven Ergebnisse werden möglicherweise durch die Produktion von IgM in Reaktion auf den Impfstoff hervorgerufen.
  • -Einige der im Abschnitt .„Unerwünschte Wirkungen“ aufgeführten Wirkungen können die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.
  • +Einige der im Abschnitt „Unerwünschte Wirkungen“ aufgeführten Wirkungen können die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.
  • -Erfahrungen zur klinischen Sicherheit wurden in klinischen Studien mit Erwachsenen zwischen 18 und 60 Jahre und mit älteren Menschen > 60 Jahren erhalten, die dem MF59C.1 -adjuvanten A / H5N1-Impfstoff mit den Stämmen A / Vietnam / 1194/2004 (H5N1), Clade 1 und A / Truthahn / Türkei / 1/05 (H5N1), Clade 2.2. ausgesetzt wurden.
  • -Die gemeldeten unerwünschten Wirkungen sind mit den folgenden Häufigkeitsangaben aufgeführt:
  • -Sehr häufig (³1/10),
  • -Häufig (³1/100 bis <1/10)
  • -Gelegentlich (³1/1.000 bis <1/100),
  • -Selten (³1/10.000 bis <1/1.000),
  • -Sehr selten (<1/10.000).
  • +Daten zur klinischen Sicherheit wurden in klinischen Studien mit Erwachsenen zwischen 18 und 60 Jahre, älteren Menschen > 60 Jahren und Kindern im Alter von 6 Monaten bis < 18 Jahren erhoben, die dem MF59C.1-adjuvanten A / H5N1-Impfstoff mit den Stämmen A/Vietnam/1194/2004 (H5N1), Clade 1 und/oder A/turkey/Turkey/1/05 (H5N1), Clade 2.2. ausgesetzt wurden.
  • +Die gemeldeten unerwünschten Wirkungen sind mit den folgenden Häufigkeitsangaben aufgeführt: Sehr häufig (1/10), Häufig (1/100 bis <1/10) Gelegentlich (≥1/1’000 bis <1/100), Selten (1/10000 bis <1/1000), Sehr selten (<1/10000).
  • + 
  • +
  • -Die unerwünschte Wirkungen sind in klinischen Studien mit den Stämmen A/Vietnam/1194/2004 (H5N1) und A/turkey/Turkey/1/05 (H5N1) NIBRG-23 untersucht worden (V87P1, V87P1E1, V87P2, V87P3, V87P5, V87P11, V87P12, V87P13 und V87_17, an denen mehr als 4.700 Erwachsenen einschliesslich älterer Menschen aH5N1 (mit mindestens 3,75 µg HA) verabreicht wurde. Erwachsene Teilnehmer zwischen 18 und 60 Jahren und ältere Teilnehmer über 60 Jahren erhielten den Impfstoff.
  • -Art und Häufigkeit der unerwünschten Wirkungen, die nach der Dosis von 7,5 μg HA gemeldet wurden, sind nachstehend aufgeführt:
  • +Die unerwünschten Wirkungen sind in klinischen Studien mit den Stämmen A/Vietnam/1194/2004 (H5N1) und A/turkey/Turkey/1/05 (H5N1) NIBRG-23 untersucht worden (V87P1, V87P1E1, V87P2, V87P3, V87P5, V87P11, V87P12, V87P13, und V87_17, an denen mehr als 4700 Erwachsenen einschliesslich älterer Menschen aH5N1 (mit mindestens 3,75 µg HA) verabreicht wurde. Erwachsene Teilnehmer zwischen 18 und 60 Jahren und ältere Teilnehmer über 60 Jahren erhielten den Impfstoff.
  • + 
  • +Art und Häufigkeit der unerwünschten Wirkungen bei Erwachsenen, die nach der Dosis von 7,5 μg HA gemeldet wurden, sind nachstehend aufgeführt:
  • + 
  • +Erkrankungen des Immunsystems
  • +Selten: Anaphylaxie
  • + 
  • + 
  • +Augenerkrankungen
  • +Selten: geschwollene Augen
  • + 
  • +
  • -Häufig: Übelkeit
  • +Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
  • + 
  • -Selten: geschwollene Augen
  • + 
  • + 
  • -Häufig: Ekchymose an der Injektionsstelle
  • -Gelegentlich: Fieber, grippeähnliches Syndrom
  • -Selten: Anaphylaxie
  • -Neu aufgetretene chronische Erkrankungen bei Erwachsenen ab 18 Jahren
  • -Nach Verabreichung der Impfung mit Foclivia (A/H5N1 Impfstamm) wurde ein einziger Fall von Multiple Sklerose berichtet, der nicht in kausalem Zusammenhang mit dem Impfstoff gebracht wurde.Zudem gab es eine anaphylaktische Reaktion, die kausal Foclivia zugeordnet wurde.
  • +Häufig: Ekchymose an der Injektionsstelle, Blutung an der Injektionsstelle, Fieber*.
  • +Gelegentlich: grippeähnliches Syndrom
  • + 
  • +* Die Rate bei älteren Menschen war gelegentlich
  • + 
  • +Neu aufgetretene chronische Erkrankungen bei Erwachsenen ab 18 Jahren
  • +Nach Verabreichung der Impfung mit Foclivia (A/H5N1 Impfstamm) wurde ein einziger Fall von Multiple Sklerose berichtet, der nicht in kausalem Zusammenhang mit dem Impfstoff gebracht wurde.
  • + 
  • +Klinische Studien mit speziellen Patientenpopulationen
  • +In zwei klinischen Studien, V87_25 und V87_26, mit speziellen Patientenpopulationen wurde das Auftreten von Nebenwirkungen bei erwachsenen (18 - 60 Jahre) und älteren Probanden (≥ 61 Jahre), die entweder gesund waren oder bei denen eine Grunderkrankung oder eine immunsuppressive Erkrankung vorlag, ausgewertet.
  • +Im Rahmen der Studien V87_25 und V87_26 stimmten die Daten zur Sicherheit von H5N1 A/turkey/Turkey/1/2005 bei gesunden erwachsenen und älteren Probanden mit den aus früheren klinischen Studien vorliegenden Daten zur Sicherheit überein. Bei immungeschwächten Probanden im Alter von 18 bis 60 Jahren wurden allerdings leicht höhere Raten für Übelkeit (13,0%) berichtet. Darüber hinaus wurden sowohl für erwachsene als auch für ältere immungeschwächte Probanden sowie sowohl für erwachsene als auch für ältere Probanden mit Grunderkrankungen höhere Raten für Arthralgie (bis zu 23,3%) berichtet.
  • +Die im Folgenden aufgeführten abgefragten Nebenwirkungen wurden in diesen beiden Studien zusätzlich erfasst und mit den nachstehend genannten Häufigkeiten für alle Probanden, die H5N1 A/turkey/Turkey/1/2005 erhielten, unabhängig vom Alter oder Gesundheitszustand, berichtet: Durchfall (bis zu 11,9%), Appetitverlust (bis zu 10,9%) und Erbrechen (bis zu 1,7%). In beiden Studien wurden für Probanden mit Grunderkrankungen und immunsuppressiven Erkrankungen im Vergleich zu gesunden Probanden (unabhängig vom Alter) häufiger Fälle mit Durchfall, Appetitverlust und Erbrechen berichtet.
  • + 
  • +aH5N1 – Pädiatrische Population
  • +Die unerwünschten Wirkungen sind in klinischen Studien mit den Stämmen A/turkey/Turkey/1/05 (H5N1) NIBRG-23 und A/Vietnam/1194/2004 (H5N1) untersucht worden. In Studie V87_30 wurden 420 pädiatrischen Probanden im Alter von 6 Monaten bis unter 9 Jahren aH5N1(mit mindestens 1,875 µg HAvon A/turkey/Turkey/1/05) verabreicht, von denen 70 eine Dosis mit 7,5 µg HA erhielten. In Studie V87P6 erhielten 334 pädiatrische Probanden im Alter von 6 Monaten bis unter 18 Jahren eine Dosis von 7,5 µg (mit A/Vietnam/1194/2004).
  • + 
  • +Art und Häufigkeit der unerwünschten Wirkungen, die nach der Impfung mit der Dosis von 7,5 μg HA gemeldet wurden, sind nachstehend nach Altersgruppen (6 Monate bis < 3 Jahre, 3 bis < 9 Jahre und 9 bis < 18 Jahre) aufgeführt:
  • + 
  • +Kinder im Alter von 6 Monaten bis < 3 Jahren
  • +Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
  • +Sehr häufig: Veränderung der Essgewohnheiten (36%)
  • + 
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • +Sehr häufig: Durchfall (34%), Erbrechen (10%)
  • + 
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • +Sehr häufig: Rötung an der Injektionsstelle (62%),Reizbarkeit (57%), Druckschmerz an der Injektionsstelle (55%), Ungewöhnliches Weinen (48%), Schläfrigkeit (45%), Verhärtung an der Injektionsstelle (38%), Schwellung an der Injektionsstelle (37%), Fieber (≥ 38°C) (27%), Ekchymose an der Injektionsstelle (19%), Ungewöhnliches Schwitzen (10%)
  • +Häufig: Schüttelfrost
  • + 
  • +Kinder im Alter von 3 bis < 9 Jahren
  • + 
  • +Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
  • +Häufig: Appetitlosigkeit
  • + 
  • +Erkrankungen des Nervensystems
  • +Sehr häufig: Kopfschmerzen (31%)
  • + 
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • +Sehr häufig: Durchfall (18%), Übelkeit (17%)
  • +Häufig: Erbrechen,
  • + 
  • +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
  • +Sehr häufig: Myalgie (28%)
  • +Häufig: Arthralgie
  • + 
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • +Sehr häufig: Schmerzen an der Injektionsstelle (85%), Rötung an der Injektionsstelle (60%), Müdigkeit (40%), Schwellung an der Injektionsstelle (29%), Verhärtung an der Injektionsstelle (27%), Unwohlsein (23%), Schüttelfrost (18%), Ekchymose an der Injektionsstelle (15%), Schwitzen (10%), Fieber (≥ 38°C) (10%)
  • + 
  • +Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis < 18 Jahren
  • +Erkrankungen des Nervensystems
  • +Sehr häufig: Kopfschmerzen (61%)
  • + 
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • +Sehr häufig:Übelkeit (25%), Durchfall (17%),
  • +Häufig: Erbrechen
  • + 
  • +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
  • +Sehr häufig: Myalgie (60%)
  • +Häufig: Arthralgie
  • + 
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • +Sehr häufig:Schmerzen an der Injektionsstelle (95%), Rötung an der Injektionsstelle (42%), Müdigkeit (41%) Verhärtung an der Injektionsstelle (34%), Schwellung an der Injektionsstelle (34%), Unwohlsein (32%), Schüttelfrost (19%), Schwitzen (18%), Ekchymose an der Injektionsstelle (16%)
  • +Häufig: Fieber (≥ 38°C)
  • + 
  • -Es liegen keine Daten aus der Anwendungsbeobachtung nach Verabreichung mit dem aH5N1-Pandemieimpfstoff Foclivia vor.
  • -Die folgenden zusätzlichen unerwünschten Wirkungen wurden in der Post-Marketing-Überwachung nach der Anwendung verschiedener anderer Influenza Impfstoffe (mit oder ohne Adjuvans MF59C.1) gemeldet.
  • +Es liegen keine Daten aus der Anwendungsbeobachtung nach Verabreichung mit dem aH5N1- Pandemieimpfstoff Foclivia vor.
  • +Die folgenden zusätzlichen unerwünschten Wirkungen wurden in der Post-Marketing-Überwachung nach der Anwendung verschiedener anderer Influenza Impfstoffe (mit oder ohne Adjuvans MF59C.1) gemeldet.Da diese unerwünschten Wirkungen aus Spontanmeldungen stammen, konnten die Häufigkeiten nicht ermittelt werden und gelten daher als unbekannt.
  • + 
  • -Selten (>1/10.000, <1/1.000): Thrombozytopenie (in einigen Fällen reversible Thrombozytenzahl unter 5.000/ mm3).
  • +Thrombozytopenie (in einigen Fällen reversible Thrombozytenzahl unter 5000/ mm3)
  • + 
  • -Allergische Reaktionen, Anaphylaxie einschliesslich Dyspnoe, Bronchospasmus, Larynxödem, in seltenen Fällen zum Schockzustand führend.
  • -Sehr selten (<1/10.000): Vaskulitis mit transitorischer renaler Beteiligung und exsudativem Erythema multiforme.
  • +Allergische Reaktionen, Anaphylaxie einschliesslich Dyspnoe, Bronchospasmus, Larynxödem, in seltenen Fällen zum Schockzustand führend
  • + 
  • -Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit, Synkope, Präsynkope, neurologische Störungen wie Neuralgie, Parästhesie, Konvulsionen und Neuritis.
  • -Sehr selten (<1/10.000): Neurologische Erkrankungen wie Enzephalomyelitis und Guillain-Barré-Syndrom.
  • -HerzerkrankungenPalpitation, Tachykardie
  • -Erkrankungen der Atemwege
  • +Schwindel, Schläfrigkeit, Synkope, Präsynkope, Neuralgie, Parästhesie, Konvulsionen, Neuritis,
  • +Enzephalomyelitis und Guillain-Barré-Syndrom
  • + 
  • +Herzerkrankungen
  • +Palpitation, Tachykardie
  • + 
  • +Gefässerkrankungen
  • +Vaskulitis die eventuell mit vorübergehender renaler Beteiligung einhergehen kann
  • + 
  • +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
  • + 
  • -Gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen und Diarrhö.
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • -Generalisierte Hautreaktionen einschliesslich Pruritus, Urtikaria oder unspezifischem Exanthem; Angioödem, ausgedehnte Schwellung der injizierten Extremität über mehr als eine Woche, Cellulitis-ähnliche Reaktion an der Injektionsstelle (in einigen Fällen Schwellung, Schmerzen und Rötung von mehr als 10 cm Ausmass und mehr als 1 Woche Dauer).
  • +Magenschmerzen
  • + 
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
  • +Generalisierte Hautreaktionen einschliesslich Pruritus, Urtikaria oder unspezifischem Exanthem; Angioödem, Erythema exsudativum multiforme
  • + 
  • + 
  • -Asthenie
  • +Ausgedehnte Schwellung der injizierten Extremität über mehr als eine Woche, Cellulitis- ähnliche Reaktion an der Injektionsstelle (in einigen Fällen Schwellung, Schmerzen und Rötung von mehr als 10 cm Ausmass und mehr als 1 Woche Dauer), Asthenie
  • + 
  • +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
  • -ATC-Code: J07BB02
  • +ATC-Code
  • +J07BB02
  • -In diesem Abschnitt wird die klinische Erfahrung mit den aH5N1 Stämmen A/Vietnam/1194/2004 (H5N1) Clade 1 und A/turkey/Turkey/1/05 (H5N1) Clade 2.2 nach Verabreichung von zwei Dosen mit dem Adjuvans MF59C.1 beschrieben. Zusätzlich werden Daten zur Kreuzprotektion auf den Stamm A/Indonesia/5/05 (H5N1) Clade 2.1 aufgeführt. Antikörper, die im Hämagglutinin-Inhibitionstest (HI-Test) gemessen werden, wurden in der Literatur mit einer klinischen Schutzwirkung gegenüber Influenzaviren der Typen A und B bei Erwachsenen assoziiert. Bei einem HI-Antikörpertiter von 1/40 oder höher beträgt die Schutzwirkung bei Erwachsenen ca. 50% vor einer Exposition gegenüber Influenzaviren der Typen A und B.
  • +Impfstoffe zur Pandemievorsorge enthalten Influenza-Antigene, die sich von jenen in den derzeitzirkulierenden Influenzaviren unterscheiden. Diese Antigene können als „neue“ Antigene angesehenwerden und simulieren eine Situation, in der die Zielpopulation für die Impfung immunologisch naiv ist. Die mit einem Impfstoff zur Pandemievorsorge erhaltenen Daten dienen zur Entwicklung einerImpfstrategie, die wahrscheinlich für den Pandemieimpfstoff verwendet wird: mit Impfstoffen zurPandemievorsorge gewonnene klinische Daten zur Immunogenität, Sicherheit und Reaktogenität sindrelevant für die pandemischen Impfstoffe.
  • +Antikörper, die im Hämagglutinin-Inhibitionstest (HI-Test) gemessen werden, wurden in der Literatur mit einer klinischen Schutzwirkung gegenüber Influenzaviren der Typen A und B bei Erwachsenen assoziiert. Bei einem HI-Antikörpertiter von 1:40 oder höher beträgt die Schutzwirkung bei Erwachsenen ca. 50% vor einer Exposition gegenüber Influenzaviren der Typen A und B.
  • +In diesem Abschnitt wird die klinische Erfahrung mit den aH5N1 Stämmen A/Vietnam/1194/2004 (H5N1) Clade 1 und A/turkey/Turkey/1/05 (H5N1) Clade 2.2 nach Verabreichung von zwei Dosen mit dem Adjuvans MF59C.1 beschrieben. Zusätzlich werden Daten in Erwachsenen zur Kreuzprotektion auf den Stamm A/Indonesia/5/05 (H5N1) Clade 2.1 aufgeführt.
  • + 
  • +
  • -Vier Phase II bzw. Phase III Studien im Foclivia Entwicklungsprogramm hatten ausreichend grosse Stichprobenumfänge, die aussagekräftige Angaben zur immunologischen Wirksamkeit im HI-Test von 7,5 µg Hämagglutinin zusammen mit MF59C.1 bei Foclivia auf den Impfstamm zulassen. Die Studien Phase II V87P1, Phase III V87P13 und Phase II V87_17 verwendeten 7,5 µg Hämagglutinin vom Impfstamm A/Vietnam/1194/2004 (H5N1) Clade 1 zusammen mit MF59C.1, während in der Phase II Studie V87P11 7,5 µg Hämagglutinin vom Impfstamm A/turkey/Turkey/1/05 (H5N1) NIBRG-23 Clade 2.2 zusammen mit MF59C.1 verwendet wurde. Foclivia wurde in den 4 Studien (Phase II V87P1, Phase III V87P13, Phase II V87_17, Phase II V87P11) mit 2 Dosen im Abstand von 3 Wochen verabreicht.
  • -Die 4 Phase II bzw. Phase III Studien wurden in folgenden Ländern durchgeführt:
  • -Phase II Studie V87P1: 4 Studienzentren in Italien.
  • +Vier Phase II bzw. Phase III Studien im Foclivia Entwicklungsprogramm hatten ausreichend grosse Stichprobenumfänge, die aussagekräftige Angaben zur immunologischen Wirksamkeit im HI-Test von 7,5 µg Hämagglutinin zusammen mit MF59C.1 bei Foclivia auf den Impfstamm zulassen. Die Studien Phase II V87P1, Phase III V87P13 und Phase II V87_17 verwendeten 7,5 µg Hämagglutinin vom Impfstamm A/Vietnam/1194/2004 (H5N1) Clade 1 zusammen mit MF59C.1, während in der Phase II Studie V87P11 7,5 µg Hämagglutinin vom Impfstamm A/turkey/Turkey/1/05 (H5N1) NIBRG-23 Clade 2.2 zusammen mit MF59C.1 verwendet wurde. Foclivia wurde in den 4 Studien (Phase II V87P1, Phase III V87P13, Phase II V87_17, Phase II V87P11) mit 2 Dosen im Abstand von 3 Wochen (an Tag 1 und Tag 22) verabreicht.
  • +Die 4 Phase II bzw. Phase III Studien wurden in folgenden Ländern durchgeführt: Phase II Studie V87P1: 4 Studienzentren in Italien.
  • -Phase II Studie V87_17: 12 Studienzentren in Polen und der Türkei
  • -Phase II Studie V87P11: 2 Studienzentren in Ungarn
  • -Die Ergebnisse im HI-Test mit den CHMP-Kriterien der 2fach drei Wochen auseinander verabreichten Dosierung 7,5 µg Hämagglutinin zusammen mit MF59C.1 sind in den nachfolgenden Tabellen mit den jeweils geimpften und analysierten Probandenzahlen kategorisiert nach Altersgruppen Erwachsene 18-60 Jahre sowie Erwachsene >60 Jahre aufgeführt.
  • -Erwachsene (18–60 Jahre)
  • -Immunantwort nach 2 Impfungen mit 7,5µg MF59adjuvantiertem aH5N1 Impfstoff in 18 bis 60-jährige Erwachsene
  • - V87P1 V87P11 V87P13 V87_17
  • -HI A/Vietnam/1194/2004 A/turkey/Turkey/1/05 A/Vietnam/1194/2004 A/Vietnam/1194/2004
  • -N=149-151 N =182-192 N=195-197 N = 151-153
  • -% SP (95% CI) 73 (65-80) 70.3 (63.3-76.7) 61 (53-67) 64 (55-71)
  • -GMR (95% CI) 16 (12-21) 19 (14-26) 7.1 (5.52-9.14) 10 (7.15-15)
  • -% SC (95% CI) 73 (65-80) 69 (62-76) 56 (49-63) 63 (55-71)
  • -
  • -SP = Seroprotektion; SC = Serokonversion oder signifikante Zunahme; GMR = relativer Anstieg des geometrischer Mittelwerts. HI-Test Zahlen sind fett hervorgehoben, wenn die CHMP-Kriterien erfüllt sind.
  • -Die Seroprotektionsrate muss bei Erwachsenen 18-60 Jahre >70% erreichen.
  • -Seroprotektionsraten sind als Prozentanteil jener Personen definiert, in denen ein HI-Antikörper Titer von 1/40 oder höher erreicht wurde. In der Literatur wurde ein HI-Antikörpertiter von 1/40 oder höher mit einer Schutzwirkung von ca. 50% vor einer Exposition gegenüber Influenzaviren der Typen A und B assoziiert.
  • -Ältere Erwachsene (>60 Jahre)
  • -Immunantwort nach 2 Impfungen mit 7,5µg MF59adjuvantiertem aH5N1 Impfstoff in > 60-jährige ältere Erwachsene
  • - V87P1 V87P11 V87P13 V87_17
  • -HI A/Vietnam/1194/2004 A/turkey/Turkey/1/05 A/Vietnam/1194/2004 A/Vietnam/1194/2004
  • -N = 81-84 N =132-148 N = 205-210 N =64-153
  • -% SP (95% CI) 75 (64-84) 64.2 (55.9-71.9) 57 (50-64) 64 (55-73)
  • -GMR (95% CI) 9.52 (6.55-14) 10 (7.54-14) 5.15 (4.15-6.4) 7.69 (4.99-12)
  • -% SC (95% CI) 67 (55-77) 62 (54-70) 50 (43-57) 62 (52-71)
  • +Phase II Studie V87_17: 12 Studienzentren in Polen und der Türkei Phase II Studie V87P11: 2 Studienzentren in Ungarn
  • +Die Ergebnisse im HI-Test mit den früheren CHMP-Kriterien der 2fach drei Wochen auseinander verabreichten Dosierung 7,5 µg Hämagglutinin zusammen mit MF59C.1 sind in den nachfolgenden Tabellen mit den jeweils geimpften und analysierten Probandenzahlen kategorisiert nach Altersgruppen Erwachsene 18 - 60 Jahre sowie Erwachsene >60 Jahre aufgeführt.
  • + 
  • +Erwachsene(18 – 60Jahre)
  • +ImmuneAntwortnach2Impfungenmit7,5 µgMF59-adjuvantiertemaH5N1Impfstoffin18bis60jährigenErwachsenen
  • + V87P1 V87P11 V87P13 V87_17
  • +HI A/Vietnam/1194/2004 A/turkey/Turkey/1/05 A/Vietnam/1194/2004 A/Vietnam/1194/2004
  • +N=149-151 N =182-192 N=195-197 N = 151-153
  • +% SP (95% CI) 73(65-80) 70,3(63,3-76,7) 61(53-67) 64(55-71)
  • +GMR (95% CI) 16(12-21) 19(14-26) 7.1(5,52-9,14) 10(7,15-15)
  • +% SC (95% CI) 73(65-80) 69(62-76) 56(49-63) 63(55-71)
  • -SP = Seroprotektion; SC = Serokonversion oder signifikante Zunahme; GMR = relativer Anstieg des geometrischer Mittelwerts. HI-Test Zahlen sind fett hervorgehoben, wenn die CHMP-Kriterien erfüllt sind.
  • -Die Seroprotektionsrate muss bei älteren Erwachsenen >60 Jahre >60% erreichen.
  • -Seroprotektionsraten sind als Prozentanteil jener Personen definiert, in denen ein HI-Antikörper Titer von 1/40 oder höher erreicht wurde. In der Literatur wurde ein HI-Antikörpertiter von 1/40 oder höher mit einer Schutzwirkung von ca. 50% vor einer Exposition gegenüber Influenzaviren der Typen A und B assoziiert.
  • -
  • +SP = Seroprotektion; SC = Serokonversion oder signifikante Zunahme; GMR = relativer Anstieg des geometrischen Mittelwerts. HI- Test Zahlen sind fett hervorgehoben, wenn die früheren CHMP-Kriterien erfüllt sind.
  • + 
  • +Die Seroprotektionsrate muss bei Erwachsenen 18 - 60 Jahre >70% erreichen.
  • +Seroprotektionsraten sind als Prozentanteil jener Personen definiert, in denen ein HI-Antikörper Titer von 1:40 oder höher erreicht wurde.
  • + 
  • +Ältere Erwachsene (>60 Jahre)
  • +Immune Antwort nach 2 Impfungen mit 7,5 µg MF59adjuvantiertem aH5N1 Impfstoff in > 60-jährige ältere Erwachsene
  • + V87P1 V87P11 V87P13 V87_17
  • +HI A/Vietnam/1194/2004 A/turkey/Turkey/1/05 A/Vietnam/1194/2004 A/Vietnam/1194/2004
  • +N = 81-84 N =132-148 N = 205-210 N =64-153
  • +% SP (95% CI) 75(64-84) 64,2(55,9-71,9) 57(50-64) 64(55-73)
  • +GMR (95% CI) 9,52(6,55-14) 10(7,54-14) 5,15(4,15-6,4) 7,69(4,99-12)
  • +% SC (95% CI) 67(55-77) 62(54-70) 50(43-57) 62(52-71)
  • +
  • +SP = Seroprotektion; SC = Serokonversion oder signifikante Zunahme; GMR = relativer Anstieg des geometrischen Mittelwerts. HI-Test Zahlen sind fett hervorgehoben, wenn die früheren CHMP-Kriterien erfüllt sind.
  • + 
  • +Die Seroprotektionsrate muss bei älteren Erwachsenen >60 Jahre >60% erreichen.
  • +Seroprotektionsraten sind als Prozentanteil jener Personen definiert, in denen ein HI-Antikörper Titer von 1:40 oder höher erreicht wurde.
  • + 
  • +
  • -Zwei Phase II (V87P11) bzw. Phase III (V87P13) Studien im Foclivia Entwicklungsprogramm hatten ausreichend grosse Stichprobenumfänge, die aussagekräftige Angaben zur immunologischen Wirksamkeit im HI-Test von 7,5 µg Hämagglutinin zusammen mit MF59C.1 auf heterologe, vom Impfstamm abweichende Virusstämme zulassen (Kreuzprotektion).
  • -Impfung mit 2 Dosen A/Vietnam/1194/2004 (H5N1) Clade 1 (Phase III Studie V87P13) zeigte im Abstand von 3 Wochen eine beschränkte Kreuzprotektion im HI-Test sowohl bei Erwachsenen 18-60 Jahre als auch bei älteren Erwachsenen >60 Jahre auf A/turkey/Turkey/1/05 (H5N1) NIBRG-23 Clade 2.2, wie es die folgende Tabelle zeigt.
  • -In der Phase III Studie V87P13 wurde die Kreuzprotektion auf den A/Indonesia/5/05 (H5N1) Clade 2.1 Stamm nicht mit dem HI-Test untersucht.
  • -Immunreaktion auf den heterologen Stamm A/turkey/Turkey/1/05 (H5N1) NIBRG-23 Clade 2.2 nach Impfung mit 2 Dosen A/Vietnam/1194/2004 (H5N1) Clade 1 im Abstand von 3 Wochen in V87P13
  • - Erwachsene 18-60 Jahre Ältere Erwachsene > 60 Jahre
  • -HI A/turkey/Turkey/1/05 A/turkey/Turkey/1/05
  • - N = 197 N = 207
  • -% SP (95% CI) 23 (18-30) 25 (19-32)
  • -GMR (95% CI) 1.92 (1.64-2.25) 1.79 (1.56-2.06)
  • -% SC (95% CI) 19 (14-25) 19 (14-25)
  • +Zwei Phase II (V87P11) bzw. Phase III (V87P13) Studien im Foclivia Entwicklungsprogramm hatten ausreichend grosse Stichprobenumfänge, die aussagekräftige Angaben zur immunologischen Wirksamkeit im HI-Test von 7,5 µg Hämagglutinin zusammen mit MF59C.1 auf heterologe, vom Impfstamm abweichende Virusstämme zulassen (Kreuzprotektion).
  • +Impfung mit 2 Dosen A/Vietnam/1194/2004 (H5N1) Clade 1 (Phase III Studie V87P13) zeigte im Abstand von 3 Wochen eine beschränkte Kreuzprotektion im HI-Test sowohl bei Erwachsenen 18 – 60 Jahre als auch bei älteren Erwachsenen >60 Jahre auf A/turkey/Turkey/1/05 (H5N1) NIBRG-23 Clade 2.2, wie es die folgende Tabelle zeigt.
  • +In der Phase III Studie V87P13 wurde die Kreuzprotektion auf den A/Indonesia/5/05 (H5N1) Clade 2.1 Stamm nicht mit dem HI-Test untersucht.
  • + 
  • +Immunreaktion auf den heterologen Stamm A/turkey/Turkey/1/05 (H5N1) NIBRG-23 Clade 2.2 nach Impfung mit 2 Dosen A/Vietnam/1194/2004 (H5N1) Clade 1 im Abstand von 3 Wochen in V87P13
  • + Erwachsene 18-60 Jahre Ältere Erwachsene > 60 Jahre
  • +HI A/turkey/Turkey/1/05 A/turkey/Turkey/1/05
  • + N = 197 N = 207
  • +% SP (95% CI) 23(18-30) 25(19-32)
  • +GMR (95% CI) 1,92(1,64-2,25) 1,79(1,56-2,06)
  • +% SC (95% CI) 19(14-25) 19(14-25)
  • -SP = Seroprotektion; SC = Serokonversion oder signifikante Zunahme; GMR = relativer Anstieg des geometrischer Mittelwerts. HI-Test Zahlen sind fett hervorgehoben, wenn die CHMP-Kriterien erfüllt sind.
  • -Die Seroprotektionsrate muss bei Erwachsenen 18-60 Jahre >70% erreichen.
  • -Die Seroprotektionsrate muss bei älteren Erwachsenen >60 Jahre >60% erreichen.
  • -Seroprotektionsraten sind als Prozentanteil jener Personen definiert, in denen ein HI-Antikörper Titer von 1/40 oder höher erreicht wurde. In der Literatur wurde ein HI-Antikörpertiter von 1/40 oder höher mit einer Schutzwirkung von ca. 50% vor einer Exposition gegenüber Influenzaviren der Typen A und B assoziiert.
  • -Impfung mit 2 Dosen A/turkey /1/05 (H5N1) NIBRG-23 Clade 2.2 im Abstand von 3 Wochen (Phase II Studie V87P11) zeigte eine beschränkte Kreuzprotektion im HI-Test sowohl bei Erwachsenen 18-60 Jahre als auch bei älteren Erwachsenen >60 Jahre auf A/Vietnam/1194/2004 (H5N1) Clade 1 und A/Indonesia/5/05 (H5N1) Clade 2.1, wie es die folgende Tabelle zeigt.
  • -Immunreaktion auf die heterologen Stämme A/Vietnam/1194/2004 (H5N1) Clade 1 und A/Indonesia/5/05 (H5N1) Clade 2.1 nach Impfung mit 2 Dosen A/turkey/Turkey/1/05 (H5N1) NIBRG-23 Clade 2.2 im Abstand von 3 Wochen in V87P11
  • - V87P11 Erwachsene (18-60 Jahre) V87P11 Ältere Erwachsene (> 60 Jahre)
  • -HI A/Indonesia/5/05 A/Vietnam/1194/2004 A/Indonesia/5/05 A/Vietnam/1194/2004
  • -N = 194 N = 148
  • -% SP (95% CI) 50 (43-57) 47 (40-55) 34 (26-42) 39 (31-48)
  • -% SC (95% CI) 49 (42-56) 44 (37-51) 32 (25-41) 34 (26-42)
  • -GMR (95% CI) 4.71 (3.74-5.93) 4.25 (3.36-5.37) 2.69 (2.18-3-32) 2.8 (2.2-3.55)
  • +SP = Seroprotektion; SC = Serokonversion oder signifikante Zunahme; GMR = relativer Anstieg des geometrischen Mittelwerts. HI- Test Zahlen sind fett hervorgehoben, wenn die früheren CHMP-Kriterien erfüllt sind.
  • + 
  • +Die Seroprotektionsrate muss bei Erwachsenen 18 - 60 Jahre >70% erreichen.
  • +Die Seroprotektionsrate muss bei älteren Erwachsenen >60 Jahre >60% erreichen.
  • +Seroprotektionsraten sind als Prozentanteil jener Personen definiert, in denen ein HI-Antikörper Titer von 1:40 oder höher erreicht wurde.
  • + 
  • +Impfung mit 2 Dosen A/turkey /1/05 (H5N1) NIBRG-23 Clade 2.2 im Abstand von 3 Wochen (Phase II
  • +Studie V87P11) zeigte eine beschränkte Kreuzprotektion im HI-Test sowohl bei Erwachsenen 18-60 Jahre als auch bei älteren Erwachsenen >60 Jahre auf A/Vietnam/1194/2004 (H5N1) Clade 1 und A/Indonesia/5/05 (H5N1) Clade 2.1, wie es die folgende Tabelle zeigt.
  • + 
  • +Immunreaktion auf die heterologen Stämme A/Vietnam/1194/2004 (H5N1) Clade 1 und A/Indonesia/5/05 (H5N1) Clade 2.1 nach Impfung mit 2 Dosen A/turkey/Turkey/1/05 (H5N1) NIBRG-23 Clade 2.2 im Abstand von 3 Wochen in V87P11
  • + V87P11 Erwachsene(18 V87P11 Ältere
  • + -60 Jahre) Erwachsene(> 60
  • + Jahre)
  • +HI A/Indonesia/5/05 A/Vietnam/1194/2004 A/Indonesia/5/05 A/Vietnam/1194/2004
  • +N = 194 N = 148
  • +% SP (95% CI) 50(43-57) 47(40-55) 34(26-42) 39(31-48)
  • +% SC (95% CI) 49(42-56) 44(37-51) 32(25-41) 34(26-42)
  • +GMR (95% CI) 4,71(3,74-5,93) 4,25(3,36-5,37) 2,69(2,18-3,32) 2,8(2,2-3,55)
  • -SP = Seroprotektion; SC = Serokonversion oder signifikante Zunahme; GMR = relativer Anstieg des geometrischer Mittelwerts. HI-Test Zahlen sind fett hervorgehoben, wenn die CHMP-Kriterien erfüllt sind.
  • -Die Seroprotektionsrate muss bei Erwachsenen 18-60 Jahre >70% erreichen.
  • +SP = Seroprotektion; SC = Serokonversion oder signifikante Zunahme; GMR = relativer Anstieg des geometrischen Mittelwerts. HI- Test Zahlen sind fett hervorgehoben, wenn die früheren CHMP-Kriterien erfüllt sind.
  • + 
  • +Die Seroprotektionsrate muss bei Erwachsenen 18 – 60 Jahre >70% erreichen.
  • -Seroprotektionsraten sind als Prozentanteil jener Personen definiert, in denen ein HI-Antikörper Titer von 1/40 oder höher erreicht wurde. In der Literatur wurde ein HI-Antikörpertiter von 1/40 oder höher mit einer Schutzwirkung von ca. 50% vor einer Exposition gegenüber Influenzaviren der Typen A und B assoziiert.
  • +Seroprotektionsraten sind als Prozentanteil jener Personen definiert, in denen ein HI-Antikörper Titer von 1:40 oder höher erreicht wurde.
  • + 
  • +Probanden mit Grunderkrankungen oder immunsuppressiven Erkrankungen:
  • +Die Immunogenität von aH5N1 (A/turkey/Turkey/1/2005) bei erwachsenen (18 bis 60 Jahre) und älteren Probanden (> 60 Jahre) mit Grunderkrankungen (Studie V87_25) oder immunsuppressiven Erkrankungen (Studie V87_26) wurde im Vergleich zu gesunden erwachsenen (18 bis 60 Jahre) und älteren Probanden (> 60 Jahre) in zwei randomisierten, kontrollierten klinischen Phase-III-Studien (mit einem saisonalen trivalenten inaktivierten MF59-adjuvantierten Subunit-Influenzaimpfstoff als Vergleichspräparat) beurteilt. In der Studie V87_25 und der Studie V87_26 waren 96 Probanden bzw. 67 Probanden älter als 70 Jahre.
  • +In der Studie V87_25 waren die meisten Erwachsenen und Älteren mit Grunderkrankungen, welche aH5N1 erhielten, männlich, weiss, mit einem mittleren BMI von 29, einem mittleren Alter von 50 resp. 68 Jahren, und die meisten Probanden hatten einen CCI-Score von 3 resp. 5. Die häufigste Grunderkrankung war bei diesen Studienteilnehmenden Diabetes mellitus. Die meisten gesunden Erwachsenen und älteren Studienteilnehmenden, welche aH5N1 erhielten, waren weiblich, weiss, mit einem mittleren BMI von 25 resp. 27 und einem mittleren Alter von 38 resp. 69 Jahren.
  • +In der Studie V87_26 waren die meisten der immungeschwächten erwachsenen und älteren Probanden, welche aH5N1 erhielten, männlich, weiss, mit einem mittleren Alter von 46 resp. 66 Jahren und einem mittleren BMI von 25 resp. 26. Die häufigste immunsuppressive Erkrankung war eine HIV-Infektion. Die meisten gesunden Erwachsenen, welche aH5N1 erhielten, waren weiblich, weiss, mit einem mittleren BMI von 25 und einem mittleren Alter von 38. Die meisten gesunden älteren Studienteilnehmenden, welche aH5N1 erhielten, waren männlich, weiss, mit einem mittleren BMI von 28 und einem mittleren Alter von 70.
  • +In diesen Studien wurde die Immunogenität von aH5N1(A/turkey/Turkey/1/2005) durch Induktion eines Anstiegs der Antikörpertiter sowohl nach einer einfachen Impfung als auch nach einer zweiten Impfung mit aH5N1(A/turkey/Turkey/1/2005) belegt. Allerdings fiel die Immunantwort in beiden Studien bei Probanden mit Grunderkrankungen oder immunsuppressiven Erkrankungen geringer aus als bei gesunden Probanden.
  • +Die im HI-Test 21 Tage nach der zweiten Dosis gemessenen Immunantworten auf H5N1 A/turkey/Turkey/1/2005 waren wie folgt:
  • + Studie V87_25
  • +HI Erwachsene 18-60 Ältere > 60 Jahre
  • + Jahre
  • +Mit Erkrankungen GesundN=39 Mit ErkrankungenN=13 GesundN=41
  • +N=133 7
  • +% SP (95% CI) 30(22,4-38,6) 38(23,4-55,4) 33(25,1-41,4) 24(12,4-40,3)
  • +GMR (95% CI) 2,42(2,04-2,88) 3,44(2,47-4,78) 2,64(2,19-3,18) 2,44(1,83-3,26)
  • +% SC (95% CI) 26,47(19,3-34,7) 37,50(22,7-54,2) 27,86(20,6-36,1) 21,43(10,3-36,8)
  • +Studie V87_26
  • + ImmungeschwächtN=143 GesundN=57 ImmungeschwächtN=139 GesundN=62
  • +% SP (95% CI) 20(14-27,8) 46(32,4-59,3) 27(20,1-35,5) 32(20,9-45,3)
  • +GMR (95% CI) 2,01(1,69-2,39) 3,61(2,67-4,89) 2,40(1,98-2,92) 2,94(2,16-4,01)
  • +% SC (95% CI) 19,18(13,1-26,5) 43,10(30,2-56,8) 24,49(17,8-32,3) 30,65(19,6-43,7)
  • +
  • +SP = Seroprotektion; SC = Serokonversion oder signifikante Zunahme; GMR = relativer Anstieg des geometrischen Mittelwerts. HI-Test-Zahlen sind fett hervorgehoben, wenn die früheren CHMP-Kriterien erfüllt sind.
  • + 
  • +Die Seroprotektionsrate muss bei Erwachsenen 18 - 60 Jahre >70% erreichen.
  • +Die Seroprotektionsrate muss bei Erwachsenen >60 Jahre >60% erreichen.
  • +Seroprotektionsraten sind als Prozentanteil jener Personen definiert, in denen ein HI-Antikörper-Titer von 1:40 oder höher erreicht wurde.
  • +Die mit einem vollständig validierten SRH-Test erhaltenen Immunantworten bestätigten das mit dem HI-Test erhaltene Immunogenitätsprofil und waren im Vergleich generell höher als die HI Resultate und stimmten mit den in früheren aH5N1-Studien erhaltenen Resultaten besser überein.
  • + 
  • +Pädiatrische Population (6 Monate bis < 18 Jahre)
  • +Studie V87_30 war eine randomisierte, für Beobachter verblindete, multizentrische Studie zur Ermittlung der Immunogenität mehrerer Formulierungen von H5N1 (A/turkey/Turkey/1/2005) und MF59 Adjuvans. In dieser Studie wurden 420 pädiatrische Probanden (76,0% asiatischer, 28,3% europäischer Herkunft) im Alter von 6 Monaten bis unter 9 Jahren in zwei Alterskohorten aufgeteilt: 6 Monate bis < 3 Jahre (N=210) und 3 bis < 9 Jahre (N=210).
  • +Der Impfstoff wurde als zwei separate Injektionen im Abstand von 3 Wochen (an Tag 1 und Tag 22) verabreicht. Die Antikörperspiegel gegen A/turkey/Turkey/1/2005 wurden mit HI-Test drei Wochen nach der zweiten Impfung (Tag 43) gemessen. Das immunologische Ansprechen auf die zugelassene Formulierung (7,5 Mikrogramm HA mit MF59 Adjuvans) ist nachfolgend dargestellt.
  • + 
  • +Immunantwort auf den Stamm A/turkey/Turkey/1/05 (H5N1) NIBRG-23, Clade 2.2 nach Impfung mit 2 Dosen im Abstand von 3 Wochen in Studie V87_30
  • + Kinder(6 Monate bis < 3 Kinder(3 bis < 9
  • + Jahre) Jahre)
  • +N=31 N=36
  • +HI Seroprotektionsrate (95% 87%(70-96) 86%(71-95)
  • + CI)*Tag 43
  • +Serokonversionsrate (95% 87%(70-96) 86%(71-95)
  • +CI)**Tag 43
  • +Serokonversionsfaktor (95% 24(14-40) 22(14-34)
  • +CI)***Tag 43 bis Tag 1
  • +
  • +* Seroprotektion definiert als HI-Titer ≥ 1:40
  • +** Serokonversion definiert als nicht messbarer Titer bis ≥ 1:40 oder 4-facher Anstieg von einem messbaren Titer an Tag 1
  • +*** Geometrische Mittelwerte der Titer
  • + 
  • +Studie V87P6 wurde mit einem H5N1 A/Vietnam/1194/2004 Impfstoff kombiniert miteinem MF59 Adjuvans bei 471 Kindernim Alter von 6 Monatenbis < 18 Jahren durchgeführt. Zwei Dosen von 7,5 µg wurden im Abstand von drei Wochen verabreicht, eine dritte Dosis folgte 12 Monate nach der ersten Dosis. Drei Wochen nach der zweiten Impfung (Tag 43) erreichten alle Altersgruppen (d. h. 6 bis < 36 Monate, 3 bis < 9 Jahre und 9 bis < 18 Jahre) hohe Antikörpertiter gegen A/Vietnam/1194/2004, die mit HI-Test evaluiertwurden und in der folgenden Tabelle dargestellt sind.
  • + 
  • +Immunantwort auf den Stamm A/Vietnam/1194/2004 (H5N1) nach Impfung mit 2 Dosen im Abstand von 3 Wochen in Studie V87P6
  • + Kinder(6 Monate bis Kinder(3 bis < 9 Jugendliche(9 bis <
  • + < 36 Monate) Jahre) 18 Jahre)
  • +N=134 N=91 N=89
  • +HI Seroprotektionsrate 97%(92-99) 97%(91-99) 89%(80-94)
  • + (95% CI)*Tag 43
  • +Serokonversionsrate 97%(92-99) 97%(91-99) 89%(80-94)
  • +(95% CI)**Tag 43
  • +Serokonversionsfakto 129(109-151) 117(97-142) 67(51-88)
  • +r (95% CI)***Tag 43
  • +bis Tag 1
  • +
  • +* Seroprotektion definiert als HI-Titer ≥ 1:40
  • +** Serokonversion definiert als nicht messbarer Titer bis ≥ 1:40 oder 4-facher Anstieg von einem messbaren Titer an Tag 1
  • +*** Geometrische Mittelwerte der Titer
  • + 
  • +Absorption
  • +nicht zutreffend
  • +Distribution
  • +nicht zutreffend
  • +Metabolismus
  • +nicht zutreffend
  • +Elimination
  • +nicht zutreffend
  • +Kinetik spezieller Patientengruppen
  • -In einer Studie zur Reproduktions- und Entwicklungstoxizität wurde bei trächtigen Kaninchen die Auswirkung von aH5N1 auf die embryofetale und postnatale Entwicklung untersucht. Die Tiere erhielten drei intramuskuläre Dosen aH5N1 vor der Paarung und zwei weitere Dosen während der Trächtigkeit. Auf das Körpergewicht bezogen entsprach jede einzelne 0,5-ml-Dosis, die den Kaninchen (4 kg) verabreicht wurde, etwa dem 25-Fachen der Dosis für erwachsene Menschen (50 kg). Es wurden keine nachteiligen Auswirkungen auf Paarung, weibliche Fruchtbarkeit, Trächtigkeit, embryofetale Entwicklung oder postnatale Entwicklung beobachtet. Es traten keine mit der Impfung assoziierten fetalen Fehlbildungen oder sonstigen Anzeichen von Teratogenität auf.
  • +In einer Studie zur Reproduktions- und Entwicklungstoxizität wurde bei trächtigen Kaninchen die Auswirkung von aH5N1 auf die embryofetale und postnatale Entwicklung untersucht. Die Tiere erhielten drei intramuskuläre Dosen aH5N1 vor der Paarung und zwei weitere Dosen während der Trächtigkeit. Auf das Körpergewicht bezogen entsprach jede einzelne 0,5-ml-Dosis, die den Kaninchen (4 kg) verabreicht wurde, etwa dem 25-Fachen der Dosis für erwachsene Menschen (50 kg). Es wurden keine nachteiligen Auswirkungen auf Paarung, weibliche Fruchtbarkeit, Trächtigkeit, embryofetale Entwicklung oder postnatale Entwicklung beobachtet. Es traten keine mit der Impfung assoziierten fetalen Fehlbildungen oder sonstigen Anzeichen von Teratogenität auf.
  • -Im Kühlschrank (2-8°C) lagern.
  • -Nicht einfrieren.
  • +Im Kühlschrank (2-8 °C) lagern.
  • +Nicht einfrieren. Gefrorener Impfstoff ist zu verwerfen.
  • -Die Mehrfachdosis-Durchstechflasche muss innerhalb 7 Tage nach Öffnung aufgebraucht werden.
  • +Die Mehrfachdosis-Durchstechflasche muss innerhalb 7 Tage nach Öffnung aufgebraucht werden.
  • -Vor der Anwendung den Impfstoff auf Raumtemperatur aufwärmen lassen. Vor der Anwendung vorsichtig schütteln. Suspension vor der Verabreichung visuell überprüfen. Falls Partikeln vorhanden sind und/oder bei abnormalem Aussehen ist der Impfstoff zu verwerfen.
  • -Zwischen den Anwendungen ist die Mehrfachdosis-Durchstechflasche im Kühlschrank (2-8oC) zu lagern.
  • -Nicht verwendeter Impfstoff oder Abfallmaterial sind entsprechend den nationalen Anforderungen zu entsorgen.
  • +Vor der Anwendung vorsichtig schütteln. Das normale Erscheinungsbild von Foclivia nach dem Schütteln entspricht dem einer milchig-weissen Suspension. Suspension vor der Verabreichung visuell überprüfen. Falls Partikeln vorhanden sind und/oder bei abnormalem Aussehen ist der Impfstoff zu verwerfen.
  • +Zwischen den Anwendungen ist die Mehrfachdosis-Durchstechflasche im Kühlschrank (2-8 °C) zu lagern. Nicht verwendeter Impfstoff oder Abfallmaterial sind entsprechend den nationalen Anforderungen zu entsorgen.
  • -66156, 66161 (Swissmedic)
  • +66156, 66161 (Swissmedic)
  • -Fertigspritze zu 0,5ml (Glas, Typ I) mit Kolbenstopfen (Bromobutylkautschuk). Packungen zu 1 und 10.
  • -Durchstechflasche à 5,0ml mit 10 Dosen Impfstoff (Glas, Typ I) mit Stopfen (Halobutylkautschuk) Packungen zu 10.
  • +Fertigspritze zu 0,5 ml (Glas, Typ I) mit Kolbenstopfen (Bromobutylkautschuk). Packungen zu 1 und 10.
  • +Durchstechflasche à 5,0 ml mit 10 Dosen Impfstoff (Glas, Typ I) mit Stopfen (Halobutylkautschuk) Packungen zu 10.
  • -Paxvax Berna GmbH, Köniz, Sitz: Oberriedstrasse 68, CH-3174 Thörishaus
  • +Vifor (International) Inc., 9001 St. Gallen
  • -März 2017
  • +August 2025
  • + 
2026 ©ywesee GmbH
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