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Home - Fachinformation zu Keytruda 100 mg/4 ml - Änderungen - 21.07.2026
83 Änderungen an Fachinfo Keytruda 100 mg/4 ml
  • +Keytruda in Kombination mit Enfortumab vedotin ist indiziert als neoadjuvante Behandlung und anschliessend nach radikaler Zystektomie als adjuvante Behandlung von erwachsenen Patienten mit muskelinvasivem Blasenkarzinom (MIBC), für die eine cisplatinhaltige Chemotherapie nicht geeignet ist.
  • +Die Studie Keynote-905 war nicht darauf ausgelegt, die Wirksamkeit von Keytruda + Enfortumab vedotin in der neoadjuvanten bzw. adjuvanten Therapiephase separat zu analysieren und zu beurteilen (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • +Ovarialkarzinom
  • +Keytruda, in Kombination mit Paclitaxel, mit oder ohne Bevacizumab, ist indiziert für die Behandlung von erwachsenen Patientinnen mit platinresistentem epithelialem Ovarialkarzinom, Eileiterkarzinom oder primärem Peritonealkarzinom, deren Tumore PD-L1 (CPS ≥1) exprimieren und die eine oder zwei vorhergehende systemische Therapien erhalten haben (siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
  • +Wichtige Informationen zur Dosierung und Anwendung
  • +-Keytruda Infusionslösung ist ausschliesslich zur intravenösen Anwendung vorgesehen. Sie darf nicht subkutan verabreicht werden.
  • +-Die Etiketten der Durchstechflaschen sind zu überprüfen, um das Risiko von Medikationsfehlern zu verringern und um sicherzustellen, dass es sich bei dem vorbereiteten und verabreichten Arzneimittel um Keytruda intravenös und nicht um subkutan zu verabreichendes Pembrolizumab handelt (Keytruda subkutan).
  • +-Keytruda Infusionslösung darf weder anstelle von, noch gleichzeitig mit Keytruda subkutan angewendet werden, da für diese andere Dosierungsempfehlungen und Arten der Verabreichung gelten.
  • +-Patienten, die Keytruda subkutan erhalten, können bei ihrer nächsten geplanten Dosis auf Keytruda Infusionslösung umgestellt werden, sofern indiziert.
  • +-Patienten, die Keytruda Infusionslösung erhalten, können bei ihrer nächsten geplanten Dosis auf Keytruda subkutan umgestellt werden.
  • -Die empfohlene Dosis von Keytruda bei Erwachsenen beträgt 200 mg alle 3 Wochen, verabreicht als 30-minütige intravenöse Infusion.
  • -Melanom
  • -Beim Melanom beträgt die empfohlene Dosis von Keytruda bei Erwachsenen entweder 200 mg alle 3 Wochen oder 400 mg alle 6 Wochen, verabreicht als intravenöse Infusion über 30 Minuten.
  • +Die empfohlene Dosis von Keytruda bei Erwachsenen beträgt entweder 200 mg alle 3 Wochen oder 400 mg alle 6 Wochen, verabreicht als 30-minütige intravenöse Infusion.
  • +Für die neoadjuvante und adjuvante Behandlung von MIBC sollten Patienten, für die Cisplatin nicht geeignet ist, neoadjuvant mit Keytruda 200 mg alle 3 Wochen für 3 Dosen in Kombination mit Enfortumab vedotin behandelt werden oder bis zum Fortschreiten der Erkrankung, welches eine radikale Zystektomie ausschliesst, oder bis zum Auftreten einer unzumutbaren Toxizität. Nach erfolgter Zystektomie schliesst sich eine adjuvante Behandlung mit Keytruda 200 mg alle 3 Wochen für maximal 14 weitere Dosen oder 400 mg alle 6 Wochen für maximal 7 weitere Dosen in Kombination mit Enfortumab vedotin an oder bis zum Wiederauftreten der Erkrankung oder bis zum Auftreten einer unzumutbaren Toxizität.
  • -Beim primär fortgeschrittenen oder rezidivierenden EC ist die empfohlene Dosis von Keytruda 200 mg alle 3 Wochen in Kombination mit Carboplatin und Paclitaxel und nachfolgend als Monotherapie 400 mg alle 6 Wochen verabreicht als intravenöse Infusion über 30 Minuten.
  • +Beim primär fortgeschrittenen oder rezidivierenden EC ist die empfohlene Dosis von Keytruda 200 mg alle 3 Wochen in Kombination mit Carboplatin und Paclitaxel und anschliessend als Monotherapie 400 mg alle 6 Wochen verabreicht als intravenöse Infusion über 30 Minuten.
  • -In allen anderen zugelassenen Indikationen mit Keytruda als Monotherapie, in Kombination mit Chemotherapie, in Kombination mit Chemotherapie plus Bevacizumab oder Trastuzumab oder in Kombination mit Axitinib oder Lenvatinib, sollte Keytruda bis zur Krankheitsprogression, bis zum Auftreten unzumutbarer Toxizität oder bis zu 24 Monate verabreicht werden.
  • +In allen anderen zugelassenen Indikationen mit Keytruda als Monotherapie, in Kombination mit Chemotherapie, in Kombination mit Chemotherapie plus Bevacizumab oder Trastuzumab oder in Kombination mit Axitinib oder Lenvatinib, sollte Keytruda bis zur Krankheitsprogression, bis zum Auftreten unzumutbarer Toxizität oder bis zu maximal 24 Monate verabreicht werden.
  • -Bei Patienten unter Pembrolizumab wurde das Auftreten von (primärer und sekundärer) Nebenniereninsuffizienz gemeldet. Bei Patienten unter Pembrolizumab wurde auch das Auftreten von Hypophysitis gemeldet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Die Patienten müssen auf Symptome von Nebenniereninsuffizienz und Hypophysitis (einschliesslich Hypopituitarismus) überwacht werden und andere Ursachen müssen ausgeschlossen werden. Verabreichung von Kortikosteroiden zur Behandlung der Nebenniereninsuffizienz, sowie Substitution anderer Hormone, falls klinisch indiziert. Aussetzen von Pembrolizumab bei mässiger (Grad 2) und Aussetzen oder endgültiges Absetzen von Pembrolizumab bei schwerer (Grad 3) oder lebensbedrohlicher (Grad 4) Nebenniereninsuffizienz oder Hypophysitis (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" und "Immunvermittelte unerwünschte Wirkungen" ). Bei Patienten mit TNBC, welche neoadjuvant mit Pembrolizumab behandelt werden, soll der Cortisolspiegel zu Beginn der Therapie, vor der geplanten Operation und wenn klinisch indiziert überwacht werden.
  • +Bei Patienten unter Pembrolizumab wurde das Auftreten von (primärer und sekundärer) Nebenniereninsuffizienz und Hypophysitis gemeldet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Die Patienten müssen auf Symptome von Nebenniereninsuffizienz und Hypophysitis (einschliesslich Hypopituitarismus) überwacht werden und andere Ursachen müssen ausgeschlossen werden. Verabreichung von Kortikosteroiden zur Behandlung der Nebenniereninsuffizienz, sowie Substitution anderer Hormone, falls klinisch indiziert. Aussetzen von Pembrolizumab bei mässiger (Grad 2) und Aussetzen oder endgültiges Absetzen von Pembrolizumab bei schwerer (Grad 3) oder lebensbedrohlicher (Grad 4) Nebenniereninsuffizienz oder Hypophysitis (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" und "Immunvermittelte unerwünschte Wirkungen" ). Bei Patienten mit TNBC, welche neoadjuvant mit Pembrolizumab behandelt werden, soll der Cortisolspiegel zu Beginn der Therapie, vor der geplanten Operation und wenn klinisch indiziert überwacht werden.
  • +Wenn Keytruda in Kombination verabreicht wird, sollte vor Behandlungsbeginn die Fachinformation/en der anderen Kombinationsprodukte konsultiert werden.
  • +
  • -Die Sicherheit von Pembrolizumab in Kombination mit Chemotherapie, RT oder Radiochemotherapie (RCT) wurde in klinischen Studien bei 6695 Patienten mit NSCLC, MPM, HNSCC, TNBC, Zervixkarzinom, Endometriumkarzinom, Magenkarzinom, biliärem Karzinom oder in experimenteller Kombination untersucht, die 200 mg, 2 mg/kg oder 10 mg/kg Pembrolizumab alle 3 Wochen erhielten. In dieser Patientenpopulation waren die häufigsten unerwünschten Wirkungen: Übelkeit (51%), Anämie (50%), Diarrhö (35%), Müdigkeit/Erschöpfung (35%), Obstipation (32%), Erbrechen (27%), erniedrigte Neutrophilenzahl (26%), und verminderter Appetit (26%). Die Inzidenzen von Grad 3-5 unerwünschten Wirkungen unter Pembrolizumab-Kombinationstherapie betrugen bei Patienten mit NSCLC 69%, bei Patienten mit HNSCC 80%, bei Patientinnen mit TNBC 80%, bei Patientinnen mit Zervixkarzinom mit oder ohne Bevacizumab oder in Kombination mit RCT 77%, bei Patienten mit Magenkarzinom mit oder ohne Trastuzumab 74%, bei Patienten mit BTC 85%, bei Patientinnen mit Endometriumkarzinom 59% und bei Patienten mit malignem Pleuramesotheliom 44%.
  • +Die Sicherheit von Pembrolizumab in Kombination mit Chemotherapie, RT oder Radiochemotherapie (RCT) wurde in klinischen Studien bei 7015 Patienten mit NSCLC, MPM, HNSCC, TNBC, Zervixkarzinom, Endometriumkarzinom, Magenkarzinom, biliärem Karzinom oder in experimenteller Kombination untersucht, die 200 mg, 2 mg/kg oder 10 mg/kg Pembrolizumab alle 3 Wochen oder 400 mg Pembrolizumab alle 6 Wochen erhielten. In dieser Patientenpopulation waren die häufigsten unerwünschten Wirkungen: Anämie (51%), Übelkeit (50%), Müdigkeit/Erschöpfung (36%), Diarrhö (35%), Obstipation (32%), Erbrechen (27%), und verminderter Appetit (26%). Die Inzidenzen von Grad 3-5 unerwünschten Wirkungen unter Pembrolizumab-Kombinationstherapie betrugen bei Patienten mit NSCLC 69%, bei Patienten mit HNSCC 80%, bei Patientinnen mit TNBC 80%, bei Patientinnen mit Zervixkarzinom mit oder ohne Bevacizumab oder in Kombination mit RCT 77%, bei Patienten mit Magenkarzinom mit oder ohne Trastuzumab 74%, bei Patienten mit BTC 85%, bei Patientinnen mit Endometriumkarzinom 59%, bei Patienten mit malignem Pleuramesotheliom 44% und bei Patientinnen mit Ovarialkarzinom 83%.
  • -Die Sicherheit von Pembrolizumab in Kombination mit Enfortumab vedotin bei nicht resezierbarem oder metastasiertem Urothelkarzinom wurde bei insgesamt 564 Patienten untersucht. In diesen Patientenpopulationen waren die häufigsten unerwünschten Wirkungen periphere sensorische Neuropathie (53%), Pruritus (41%), Müdigkeit/Erschöpfung (40%), Diarrhöe (39%), Alopezie (39%), makulopapulärer Ausschlag (36%), Gewichtsabnahme (36%), verminderter Appetit (34%), Übelkeit (28%), Obstipation (27%), Anämie (26%), Dysgeusie (24%), Harnwegsinfektion (23%). Bei diesen Patienten waren 75% der unerwünschten Wirkungen für Pembrolizumab in Kombination mit Enfortumab vedotin von Grad 3-5. Unter Kombinationstherapie mit Pembrolizumab und Enfortumab vedotin wurde makulopapulärer Ausschlag (36% aller Grade; 10 % Grad 3 oder höher), Pneumonitis/ILD (10% aller Grade; 3,7% Grad 3 oder höher) und peripherer Neuropathie (53% aller Grade; 3,5% Grad 3 oder höher) häufiger beobachtet als bei Pembrolizumab-Monotherapie.
  • +Die Sicherheit von Pembrolizumab in Kombination mit Enfortumab vedotin bei nicht resezierbarem oder metastasiertem Urothelkarzinom wurde bei insgesamt 564 Patienten untersucht. In diesen Patientenpopulationen waren die häufigsten unerwünschten Wirkungen periphere sensorische Neuropathie (53%), Pruritus (41%), Müdigkeit/Erschöpfung (40%), Diarrhöe (39%), Alopezie (39%), makulopapulärer Ausschlag (36%), Gewichtsabnahme (36%), verminderter Appetit (34%), Übelkeit (28%), Obstipation (27%), Anämie (26%), Dysgeusie (24%), Harnwegsinfektion (23%). Bei diesen Patienten waren 75% der unerwünschten Wirkungen für Pembrolizumab in Kombination mit Enfortumab vedotin von Grad 3-5. Unter Kombinationstherapie mit Pembrolizumab und Enfortumab vedotin wurde makulopapulärer Ausschlag (36% aller Grade; 10 % Grad 3 oder höher), Pneumonitis/ILD (10% aller Grade; 3,7% Grad 3 oder höher) und periphere Neuropathie (53% aller Grade; 3,5% Grad 3 oder höher) häufiger beobachtet als bei Pembrolizumab-Monotherapie.
  • +Bei cisplatin-ungeeigneten Patienten mit MIBC, die Keytruda plus Enfortumab vedotin als neoadjuvante Behandlung und anschliessend, nach radikaler Zystektomie, als adjuvante Behandlung in Keynote-905 erhielten, waren die unerwünschten Ereignisse im Allgemeinen ähnlich wie bei anderen Patienten, die mit Pembrolizumab in Kombination mit Enfortumab vedotin, Pembrolizumab-Monotherapie oder Enfortumab vedotin-Monotherapie behandelt wurden.
  • +
  • - Monotherapie Kombination mit Kombination mit Tyrosinkinase-I
  • - Chemotherapie, nhibitorenπ
  • - Strahlentherapie
  • - oder Radiochemothera
  • - pie¥
  • + Monotherapie Kombination mit Kombination mit Tyrosinkinase
  • + Chemotherapie, -Inhibitorenπ
  • + Strahlentherapie oder
  • + Radiochemotherapie¥
  • -Sehr häufig Harnwegsinfektion (15%),
  • - Infektionen der Atemwege§ (18%)
  • -Häufig Pneumonie, Harnwegsinfe Pneumonie Pneumonie
  • - ktion
  • -Gelegentlich Perinealabszess
  • +Sehr häufig Harnwegsinfektion (15%),
  • + Infektionen der Atemwege§
  • + (18%)
  • +Häufig Pneumonie, Harnwegsinfe Pneumonie Pneumonie
  • + ktion
  • +Gelegentlich Perinealabszess
  • -Sehr häufig Anämie (13%) Anämie (50%), Anämie (15%)
  • - Neutropenie (22%),
  • - Thrombozytopenie
  • - (12%)
  • -Häufig Thrombozytopenie, Febrile Neutropenie, Neutropenie, Thrombozytopenie,
  • - Neutropenie, Lymphopeni Leukopenie, Lymphop Lymphopenie, Leukopenie
  • - e enie
  • -Gelegentlich Leukopenie, Immunthromb Hämolytische Anämie§ Eosinophilie
  • - ozytopenie, Eosinophili , Eosinophilie
  • - e
  • -Selten Hämolytische Anämie§, Immunthrombozytopeni
  • - Erythrozytenaplasie, e
  • - hämophagozytische
  • - Lymphohistiozytose
  • +Sehr häufig Anämie (13%) Anämie (50%), Neutrope Anämie (15%)
  • + nie (22%), Thrombozyto
  • + penie (12%)
  • +Häufig Thrombozytopenie, Febrile Neutropenie, Neutropenie, Thrombozytopenie
  • + Neutropenie, Lymphopeni Leukopenie, Lymphopeni , Lymphopenie, Leukopenie
  • + e e
  • +Gelegentlich Leukopenie, Immunthromb Hämolytische Anämie§, Eosinophilie
  • + ozytopenie, Eosinophili Eosinophilie
  • + e
  • +Selten Hämolytische Anämie§, Immunthrombozytopenie
  • + Erythrozytenaplasie,
  • + hämophagozytische
  • + Lymphohistiozytose
  • -Häufig Infusionsbedingte Infusionsbedingte Infusionsbedingte Reaktionen§
  • - Reaktionen§ Reaktionen§
  • -Gelegentlich Sarkoidose
  • -Selten Sarkoidose
  • -Unbekannt Abstossung eines
  • - soliden Organtransplant
  • - ats†, Graft-versus-Host
  • - -Disease
  • +Häufig Infusionsbedingte Infusionsbedingte Infusionsbedingte Reaktionen§
  • + Reaktionen§ Reaktionen§
  • +Gelegentlich Sarkoidose
  • +Selten Sarkoidose
  • +Unbekannt Abstossung eines
  • + soliden Organtransplant
  • + ats†, Graft-versus-Host
  • + -Disease
  • -Sehr häufig Hypothyreose§ (12%) Hypothyreose§ (14%) Hypothyreose§ (46%)
  • -Häufig Hyperthyreose Nebenniereninsuffizi Nebenniereninsuffizienz§,
  • - enz§, Hyperthyreose§ Hyperthyreose, Thyreoiditis§,
  • - , Thyreoiditis§ Thyreotropin im Blut erhöht
  • -Gelegentlich Nebenniereninsuffizienz Hypophysitis§ Hypoparathyreoidismus
  • - §, Hypophysitis§, Hypophysitis§
  • - Thyreoiditis§
  • -Selten Hypoparathyreoidismus Hypoparathyreoidismu
  • - s
  • +Sehr häufig Hypothyreose§ (12%) Hypothyreose§ (14%) Hypothyreose§ (46%)
  • +Häufig Hyperthyreose Nebenniereninsuffizien Nebenniereninsuffizienz§,
  • + z§, Hyperthyreose§, Hyperthyreose, Thyreoiditis§,
  • + Thyreoiditis§ Thyreotropin im Blut erhöht
  • +Gelegentlich Nebenniereninsuffizienz Hypophysitis§ Hypoparathyreoidismus
  • + §, Hypophysitis§, Hypophysitis§
  • + Thyreoiditis§
  • +Selten Hypoparathyreoidismus Hypoparathyreoidismus
  • -Sehr häufig Verminderter Appetit Hypokaliämie (12%), verminderter Appetit (40%),
  • - (17%) verminderter Appetit erniedrigtes Gewicht (28%),
  • - (26%) Hypomagnesiämie (11%)
  • -Häufig Hyponatriämie, Hyponatriämie, Hyponatriämie, Hypokaliämie,
  • - Hypokaliämie, Hypokalzä Hypokalzämie, Hyperkaliämie, Dehydratation,
  • - mie, Hyperkalzämie Hyperkalzämie Hypokalzämie, Hyperkalzämie,
  • - Hypercholesterinämie
  • -Gelegentlich Typ-I-Diabetes Typ-I-Diabetes Typ-I-Diabetes mellitus§
  • - mellitus§ mellitus§
  • +Sehr häufig Verminderter Appetit Hypokaliämie (12%), verminderter Appetit (40%),
  • + (17%) verminderter Appetit erniedrigtes Gewicht (28%),
  • + (26%) Hypomagnesiämie (11%)
  • +Häufig Hyponatriämie, Hyponatriämie, Hyponatriämie, Hypokaliämie,
  • + Hypokaliämie, Hypokalzä Hypokalzämie Hyperkaliämie, Dehydratation,
  • + mie, Hyperkalzämie Hypokalzämie, Hyperkalzämie,
  • + Hypercholesterinämie
  • +Gelegentlich Typ-I-Diabetes Typ-I-Diabetes Typ-I-Diabetes mellitus§
  • + mellitus§ mellitus§
  • -Sehr häufig Schlaflosigkeit
  • - (11%)
  • -Häufig Schlaflosigkeit Verwirrtheitszustand,
  • - Schlaflosigkeit
  • +Sehr häufig Schlaflosigkeit (11%)
  • +Häufig Schlaflosigkeit Verwirrtheitszustand,
  • + Schlaflosigkeit
  • -Sehr häufig Kopfschmerzen (12%) Periphere Neuropathi Kopfschmerzen (23%), Dysgeusie
  • - e (13%), Kopfschmerz (10%)
  • - en (14%)
  • -Häufig Schwindel, periphere Schwindel, Dysgeusie Synkope, Schwindel, Tremor,
  • - Neuropathie, Lethargie, kognitive Störung /
  • - Dysgeusie eingeschränktes Erinnerungsverm
  • - ögen, periphere Neuropathie,
  • - Lethargie
  • -Gelegentlich Myasthenie-Syndrom§, Enzephalitis§, Myasthenie-Syndrom§,
  • - Epilepsie Epilepsie, Lethargie Enzephalitis§, zerebrovaskuläre
  • - r Insult, posteriores
  • - reversibles Enzephalopathiesynd
  • - rom, transitorische
  • - ischämische Attacke
  • -Selten Guillain-Barré-Syndrom§ Myasthenie-Syndrom§, Optikusneuritis†, einseitige
  • - , Enzephalitis§, Guillain-Barré-Synd Lähmung
  • - Myelitis§, Optikusneuri rom§, Myelitis,
  • - tis†, Meningitis Optikusneuritis,
  • - (aseptisch)§ Meningitis (aseptisc
  • - h)
  • +Sehr häufig Kopfschmerzen (12%) Periphere Neuropathie Kopfschmerzen (23%),
  • + (14%), Kopfschmerzen Dysgeusie (10%)
  • + (13%)
  • +Häufig Schwindel, periphere Schwindel, Dysgeusie Synkope, Schwindel, Tremor,
  • + Neuropathie, Lethargie, kognitive Störung /
  • + Dysgeusie eingeschränktes Erinnerungsve
  • + rmögen, periphere Neuropathie
  • + , Lethargie
  • +Gelegentlich Myasthenie-Syndrom§, Enzephalitis§, Myasthenie-Syndrom§,
  • + Epilepsie Lethargie Enzephalitis§, zerebrovaskulä
  • + rer Insult, posteriores
  • + reversibles Enzephalopathiesy
  • + ndrom, transitorische
  • + ischämische Attacke
  • +Selten Guillain-Barré-Syndrom§ Myasthenie-Syndrom§, Optikusneuritis†, einseitige
  • + , Enzephalitis§, Guillain-Barré-Syndrom Lähmung
  • + Myelitis§, Optikusneuri §, Myelitis, Optikusne
  • + tis†, Meningitis uritis, Epilepsie,
  • + (aseptisch)§ Meningitis (aseptisch)
  • -Häufig Trockene Augen Trockene Augen Verschwommenes Sehen, trockene
  • - Augen
  • -Gelegentlich Uveitis§ Uveitis§ Uveitis§, Netzhautvenenverschlu
  • - ss, Augenschmerzen
  • -Selten Vogt-Koyanagi-Harada-Sy Vogt-Koyanagi-Harada-Syndrom
  • - ndrom
  • +Häufig Trockene Augen Trockene Augen Verschwommenes Sehen,
  • + trockene Augen
  • +Gelegentlich Uveitis§ Uveitis§ Uveitis§, Netzhautvenenversch
  • + luss, Augenschmerzen
  • +Selten Vogt-Koyanagi-Harada-Sy Vogt-Koyanagi-Harada-Syndrom
  • + ndrom
  • -Häufig Herzrhythmusstörung‡ Herzrhythmusstörung‡ Herzrhythmusstörung‡
  • - (einschliesslich (einschliesslich (einschliesslich Vorhofflimmern
  • - Vorhofflimmern) Vorhofflimmern) ), Myokardinfarkt§,
  • - verlängerte QT-Zeit im EKG
  • -Gelegentlich Myokarditis, Perikardit Myokarditis§, Myokarditis, Herzinsuffizienz,
  • - is§, Perikarderguss Perikarditis§, Perikarderguss, reduzierte
  • - Perikarderguss Ejektionsfraktion
  • +Häufig Herzrhythmusstörung‡ Herzrhythmusstörung‡ Herzrhythmusstörung‡
  • + (einschliesslich (einschliesslich (einschliesslich Vorhofflimme
  • + Vorhofflimmern) Vorhofflimmern) rn), Myokardinfarkt§,
  • + verlängerte QT-Zeit im EKG
  • +Gelegentlich Myokarditis, Perikardit Myokarditis§, Perikard Myokarditis, Herzinsuffizienz
  • + is§, Perikarderguss itis§, Perikarderguss , Perikarderguss, reduzierte
  • + Ejektionsfraktion
  • -Sehr häufig Hypertonie (54%), Blutungen§
  • - (25%)
  • -Häufig Hypertonie Hypertonie Hypotonie
  • -Gelegentlich Vaskulitis§ Vaskulitis§
  • -Selten Vaskulitis
  • +Sehr häufig Hypertonie (54%), Blutungen§
  • + (25%)
  • +Häufig Hypertonie Hypertonie Hypotonie
  • +Gelegentlich Vaskulitis§ Vaskulitis§
  • +Selten Vaskulitis
  • -Sehr häufig Dyspnoe (15%), Husten Dyspnoe (12%), Dyspnoe (16%), Husten (21%),
  • - (18%) Husten (15%) Dysphonie (28%)
  • -Häufig Pneumonitis§ Pneumonitis§ Pneumonitis§, Lungenembolie
  • +Sehr häufig Dyspnoe (15%), Husten Dyspnoe (12%), Husten Dyspnoe (16%), Husten (21%),
  • + (18%) (15%) Dysphonie (28%)
  • +Häufig Pneumonitis§ Pneumonitis§ Pneumonitis§, Lungenembolie
  • -Sehr häufig Diarrhö (22%), Diarrhö (35%), Diarrhö (58%), Lipase erhöht
  • - Abdominalschmerzen§ Erbrechen (27%), (11%), Abdominalschmerzen§
  • - (13%), Übelkeit (20%), Übelkeit (51%), (28%), Übelkeit (40%),
  • - Erbrechen (12%), Abdominalschmerzen§ Erbrechen (28%), orale
  • - Obstipation (15%) (18%), Obstipation Entzündungen§ (34%),
  • - (32%) Obstipation (25%)
  • -Häufig Kolitis§, Mundtrockenhe Kolitis§, Gastritis§ Kolitis§, Pankreatitis§,
  • - it , Mundtrockenheit Amylase erhöht, Schmerzen im
  • - Mundbereich§, Gastritis§,
  • - Dyspepsie, Mundtrockenheit,
  • - Flatulenz
  • -Gelegentlich Pankreatitis§, Amylase Pankreatitis§, Analfistel, gastrointestinale
  • - erhöht, Gastritis§, Amylase erhöht, Ulzeration§
  • - gastrointestinale gastrointestinale
  • - Ulzeration§ Ulzeration§
  • -Selten Exokrine Pankreasinsuff Dünndarmperforation, Dünndarmperforation
  • - izienz†, Dünndarmperfor Zoeliakie†
  • - ation, Zoeliakie†
  • -Unbekannt Exokrine Pankreasins Exokrine Pankreasinsuffizienz†,
  • - uffizienz† Zoeliakie†
  • +Sehr häufig Diarrhö (22%), Diarrhö (35%), Diarrhö (58%), Lipase erhöht
  • + Abdominalschmerzen§ Übelkeit (50%), (11%), Abdominalschmerzen§
  • + (13%), Übelkeit (20%), Erbrechen (27%), (28%), Übelkeit (40%),
  • + Erbrechen (12%), Abdominalschmerzen§ Erbrechen (28%), orale
  • + Obstipation (15%) (19%), Obstipation Entzündungen§ (34%),
  • + (32%) Obstipation (25%)
  • +Häufig Kolitis§, Mundtrockenhe Kolitis§, Gastritis§, Kolitis§, Pankreatitis§,
  • + it Mundtrockenheit Amylase erhöht, Schmerzen im
  • + Mundbereich§, Gastritis§,
  • + Dyspepsie, Mundtrockenheit,
  • + Flatulenz
  • +Gelegentlich Pankreatitis§, Amylase Pankreatitis§, Analfistel, gastrointestinale
  • + erhöht, Gastritis§, gastrointestinale Ulzeration§
  • + gastrointestinale Ulzeration§
  • + Ulzeration§
  • +Selten Exokrine Pankreasinsuff Exokrine Pankreasinsuf Dünndarmperforation
  • + izienz†, Dünndarmperfor fizienz, Dünndarmperfo
  • + ation, Zoeliakie† ration, Zoeliakie†
  • +Unbekannt Exokrine Pankreasinsuffizienz
  • + †, Zoeliakie†
  • -Sehr häufig ALT erhöht (17%), ALT erhöht (19%), AST erhöht
  • - AST erhöht (16%) (18%)
  • -Häufig Hepatitis§, ALT Hepatitis§, Bilirubi Hepatitis§, alkalische
  • - erhöht, AST erhöht, n im Blut erhöht, Phosphatase im Blut erhöht,
  • - alkalische Phosphatase alkalische Phosphata Gamma-Glutamyltransferase
  • - im Blut erhöht, se im Blut erhöht erhöht, Bilirubin im Blut
  • - Bilirubin im Blut erhöht, Cholezystitis§,
  • - erhöht anomale Leberfunktion,
  • - Hypoalbuminämie
  • -Gelegentlich Hepatische Enzephalopathie§,
  • - Leberversagen, Leberzellschädig
  • - ung§
  • -Selten Sklerosierende Sklerosierende
  • - Cholangitis Cholangitis§
  • +Sehr häufig ALT erhöht (19%), AST erhöht
  • + (18%)
  • +Häufig Hepatitis§, ALT Hepatitis§ Hepatitis§, alkalische
  • + erhöht, AST erhöht, Phosphatase im Blut erhöht,
  • + alkalische Phosphatase Gamma-Glutamyltransferase
  • + im Blut erhöht, erhöht, Bilirubin im Blut
  • + Bilirubin im Blut erhöht, Cholezystitis§,
  • + erhöht anomale Leberfunktion,
  • + Hypoalbuminämie
  • +Gelegentlich Hepatische Enzephalopathie§,
  • + Leberversagen, Leberzellschäd
  • + igung§
  • +Selten Sklerosierende Sklerosierende
  • + Cholangitis Cholangitis§
  • -Sehr häufig Pruritus§ (19%), Alopezie (22%), Palmar-plantares Erythrodysästh
  • - Hautausschlag§ (20%) Pruritus§ (14%), esiesyndrom (26%), Hautausschla
  • - Hautausschlag§ (20%) g§ (26%), Pruritus§ (16%)
  • -Häufig Schwere Hautreaktionen§ Schwere Hautreaktion Schwere Hautreaktionen§,
  • - , Erythem, Dermatitis, en§, Erythem, Dermatitis, trockene Haut,
  • - trockene Haut, Dermatitis, trockene Erythem, akneiforme
  • - Vitiligo§, Ekzem, Haut, akneiforme Dermatitis, Alopezie
  • - Alopezie, akneiforme Dermatitis, Ekzem
  • - Dermatitis
  • -Gelegentlich Psoriasis, lichenoide Psoriasis, lichenoid Ekzem, lichenoide Keratose§,
  • - Keratose§, Papeln, e Keratose§, Vitilig Psoriasis, Hyperkeratose,
  • - Änderungen der o§, Papeln Vitiligo§, Papeln, Änderungen
  • - Haarfarbe der Haarfarbe
  • -Selten Stevens-Johnson-Syndrom Stevens-Johnson-Synd Toxische epidermale Nekrolyse,
  • - ¶, Erythema nodosum, rom, Erythema Stevens-Johnson-Syndrom
  • - toxische epidermale nodosum, Änderungen
  • - Nekrolyse¶, der Haarfarbe
  • +Sehr häufig Pruritus§ (19%), Alopezie (23%), Palmar-plantares Erythrodysäs
  • + Hautausschlag§ (20%) Pruritus§ (14%), thesiesyndrom (26%),
  • + Hautausschlag§ (20%) Hautausschlag§ (26%),
  • + Pruritus§ (16%)
  • +Häufig Schwere Hautreaktionen§ Schwere Hautreaktionen Schwere Hautreaktionen§,
  • + , Erythem, Dermatitis, §, Dermatitis, Dermatitis, trockene Haut,
  • + trockene Haut, Erythem, trockene Erythem, akneiforme
  • + Vitiligo§, Ekzem, Haut, akneiforme Dermatitis, Alopezie
  • + Alopezie, akneiforme Dermatitis, Ekzem
  • + Dermatitis
  • +Gelegentlich Psoriasis, lichenoide Psoriasis, lichenoide Ekzem, lichenoide Keratose§,
  • + Keratose§, Papeln, Keratose§, Vitiligo§, Psoriasis, Hyperkeratose,
  • + Änderungen der Papeln Vitiligo§, Papeln,
  • + Haarfarbe Änderungen der Haarfarbe
  • +Selten Stevens-Johnson-Syndrom Stevens-Johnson-Syndro Toxische epidermale
  • + ¶, Erythema nodosum, m, Erythema nodosum, Nekrolyse, Stevens-Johnson-Sy
  • + toxische epidermale Änderungen der ndrom
  • + Nekrolyse¶, Haarfarbe
  • -Sehr häufig Schmerzen der Skelettmu Arthralgie (15%), Arthralgie (30%), Schmerzen
  • - skulatur§ (15%), Schmerzen der der Skelettmuskulatur§ (23%),
  • - Arthralgie (19%) Skelettmuskulatur§ Myositis§ (15%), Schmerzen in
  • - (13%) den Extremitäten (12%)
  • -Häufig Myositis§, Schmerzen Myositis§, Schmerzen Arthritis§
  • - in den Extremitäten, in den Extremitäten
  • - Arthritis§ , Arthritis§
  • -Gelegentlich Tenosynovitis§ Tenosynovitis§ Tenosynovitis§
  • -Selten Sjögren-Syndrom Sjögren-Syndrom Sjögren-Syndrom
  • +Sehr häufig Schmerzen der Skelettmu Arthralgie (16%), Arthralgie (30%), Schmerzen
  • + skulatur§ (15%), Schmerzen der Skelettm der Skelettmuskulatur§
  • + Arthralgie (19%) uskulatur§ (13%) (23%), Myositis§ (15%),
  • + Schmerzen in den Extremitäten
  • + (12%)
  • +Häufig Myositis§, Schmerzen Myositis§, Schmerzen Arthritis§
  • + in den Extremitäten, in den Extremitäten,
  • + Arthritis§ Arthritis§
  • +Gelegentlich Tenosynovitis§ Tenosynovitis§ Tenosynovitis§
  • +Selten Sjögren-Syndrom Sjögren-Syndrom Sjögren-Syndrom
  • -Sehr häufig Proteinurie (27%), Kreatinin
  • - im Blut erhöht (12%)
  • -Häufig Kreatinin im Blut Akute Nierenschädigu Nephritis§, Harnstoff im Blut
  • - erhöht ng, Kreatinin im erhöht
  • - Blut erhöht
  • -Gelegentlich Nephritis§ Nephritis§, nichtinf Eingeschränkte Nierenfunktion
  • - ektiöse Zystitis
  • -Selten Nichtinfektiöse Nichtinfektiöse Zystitis
  • - Zystitis
  • +Sehr häufig Proteinurie (27%), Kreatinin
  • + im Blut erhöht (12%)
  • +Häufig Kreatinin im Blut Akute Nierenschädigung Nephritis§, Harnstoff im
  • + erhöht Blut erhöht
  • +Gelegentlich Nephritis§ Nephritis§, nichtinfek Eingeschränkte Nierenfunktion
  • + tiöse Zystitis
  • +Selten Nichtinfektiöse Nichtinfektiöse Zystitis
  • + Zystitis
  • -Sehr häufig Müdigkeit/Erschöpfung Müdigkeit/Erschöpfun Müdigkeit/Erschöpfung (41%),
  • - (31%), Asthenie (12%), g (35%), Asthenie Asthenie (18%), Ödeme§ (15%),
  • - Ödeme§ (11%), Fieber (17%), Fieber Fieber (14%)
  • - (12%) (18%), Ödeme§ (13%)
  • -Häufig Grippeähnliche Grippeähnliche Unwohlsein, grippeähnliche
  • - Erkrankung, Schüttelfro Erkrankung, Schüttel Erkrankung, Schüttelfrost
  • - st frost
  • -Gelegentlich Verzögerte Heilung
  • +Sehr häufig Müdigkeit/Erschöpfung Müdigkeit/Erschöpfung Müdigkeit/Erschöpfung (41%),
  • + (31%), Asthenie (12%), (36%), Asthenie Asthenie (18%), Ödeme§
  • + Ödeme§ (11%), Fieber (17%), Fieber (18%), (15%), Fieber (14%)
  • + (12%) Ödeme§ (14%)
  • +Häufig Grippeähnliche Grippeähnliche Unwohlsein, grippeähnliche
  • + Erkrankung, Schüttelfro Erkrankung, Schüttelfr Erkrankung, Schüttelfrost
  • + st ost
  • +Gelegentlich Verzögerte Heilung
  • -Häufig Sturz
  • +Häufig Sturz
  • --Myokarditis (autoimmune Myokarditis)
  • +-Myokarditis (autoimmune Myokarditis und immunvermittelte Myocarditis)
  • -In den Studien wurden für die Pembrolizumab Dosierungen 2 mg/kg alle 3 Wochen, 10 mg/kg alle 3 Wochen oder 10 mg/kg alle 2 Wochen keine klinisch bedeutsamen Unterschiede in der Wirksamkeit oder Sicherheit beobachtet. Die Dosis 200 mg alle 3 Wochen wird durch Exposure-Response Analysen unterstützt. Basierend auf Modelling und Simulation von Dosis-Expositions-Beziehungen und aus den bei Patienten mit Melanom erhobenen Daten ergaben sich hinsichtlich Wirksamkeit und Sicherheit von Pembrolizumab keine klinisch signifikanten Unterschiede in der Wirksamkeit oder Sicherheit zwischen den Dosierungen 200 mg alle 3 Wochen und 400 mg alle 6 Wochen.
  • +In den Studien wurden für die Pembrolizumab Dosierungen 2 mg/kg alle 3 Wochen, 10 mg/kg alle 3 Wochen oder 10 mg/kg alle 2 Wochen keine klinisch bedeutsamen Unterschiede in der Wirksamkeit oder Sicherheit beobachtet. Die Dosis 200 mg alle 3 Wochen wird durch Exposure-Response Analysen unterstützt. Basierend auf Modelling und Simulation von Dosis-Expositions-Beziehungen, ergaben sich hinsichtlich Wirksamkeit und Sicherheit von Pembrolizumab keine klinisch relevanten Unterschiede in der Wirksamkeit und Sicherheit zwischen den Dosierungen 200 mg alle 3 Wochen und 400 mg alle 6 Wochen.
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von Pembrolizumab wurde in der Keynote-024 Studie untersucht, einer multizentrischen, kontrollierten Studie zur Behandlung eines zuvor unbehandelten metastasierten NSCLC. Die Patienten hatten eine positive PD-L1 Expression (Tumour proportion score [TPS]≥50% basierend auf dem PD-L1 IHC 22C3 pharmDxTM Kit). Die Patienten wurden randomisiert (1:1) und erhielten Pembrolizumab in einer Dosierung von 200 mg alle 3 Wochen (n=154) oder platinbasierte Chemotherapie gemäss Wahl des Studienarztes (n=151; einschliesslich Pemetrexed+Carboplatin, Pemetrexed+Cisplatin, Gemcitabin+Cisplatin, Gemcitabin+Carboplatin oder Paclitaxel+Carboplatin. Nicht-plattenepitheliale Patienten konnten eine Pemetrexed Erhaltungstherapie erhalten). Patienten wurden mit Pembrolizumab bis zu unzumutbarer Toxizität oder Krankheitsprogression behandelt. Die Behandlung konnte über die Krankheitsprogression hinaus fortgesetzt werden, falls der Patient klinisch stabil war und gemäss Beurteilung des Studienarztes einen klinischen Nutzen daraus zog. Patienten ohne Krankheitsprogression konnten bis zu 24 Monate behandelt werden. Von der Studie ausgeschlossen waren Patienten mit genomischen Tumoraberrationen vom EGFR oder ALK Typ; Autoimmunerkrankungen, die innert 2 Jahren der Behandlung eine systemische Therapie erforderten; eine medizinische Situation, die eine Immunsuppression erforderlich machte; oder die eine thorakale Bestrahlung von mehr als 30 Gy innerhalb der letzten 26 Wochen erhalten hatten. Eine Beurteilung des Tumorstatus erfolgte alle 9 Wochen. Patienten unter Chemotherapie, die eine unabhängig bestätigte Krankheitsprogression hatten, konnten den Behandlungsarm wechseln und Pembrolizumab erhalten.
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Pembrolizumab wurde in der Keynote-024 Studie untersucht, einer multizentrischen, kontrollierten Studie zur Behandlung eines zuvor unbehandelten metastasierten NSCLC. Die Patienten hatten eine positive PD-L1 Expression (Tumour proportion score [TPS]≥50% basierend auf dem PD-L1 IHC 22C3 pharmDx assay). Die Patienten wurden randomisiert (1:1) und erhielten Pembrolizumab in einer Dosierung von 200 mg alle 3 Wochen (n=154) oder platinbasierte Chemotherapie gemäss Wahl des Studienarztes (n=151; einschliesslich Pemetrexed+Carboplatin, Pemetrexed+Cisplatin, Gemcitabin+Cisplatin, Gemcitabin+Carboplatin oder Paclitaxel+Carboplatin. Nicht-plattenepitheliale Patienten konnten eine Pemetrexed Erhaltungstherapie erhalten). Patienten wurden mit Pembrolizumab bis zu unzumutbarer Toxizität oder Krankheitsprogression behandelt. Die Behandlung konnte über die Krankheitsprogression hinaus fortgesetzt werden, falls der Patient klinisch stabil war und gemäss Beurteilung des Studienarztes einen klinischen Nutzen daraus zog. Patienten ohne Krankheitsprogression konnten bis zu 24 Monate behandelt werden. Von der Studie ausgeschlossen waren Patienten mit genomischen Tumoraberrationen vom EGFR oder ALK Typ; Autoimmunerkrankungen, die innert 2 Jahren der Behandlung eine systemische Therapie erforderten; eine medizinische Situation, die eine Immunsuppression erforderlich machte; oder die eine thorakale Bestrahlung von mehr als 30 Gy innerhalb der letzten 26 Wochen erhalten hatten. Eine Beurteilung des Tumorstatus erfolgte alle 9 Wochen. Patienten unter Chemotherapie, die eine unabhängig bestätigte Krankheitsprogression hatten, konnten den Behandlungsarm wechseln und Pembrolizumab erhalten.
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von Pembrolizumab wurde in der Keynote-010 Studie untersucht, einer multizentrischen, offenen, kontrollierten Studie zur Behandlung des fortgeschrittenen oder metastasierten NSCLC bei Patienten, die zuvor mit einer platinbasierten Chemotherapie behandelt wurden und eine Krankheitsprogression aufwiesen. Die Patienten hatten eine positive PD-L1-Expression (TPS≥1% basierend auf dem PD-L1 IHC 22C3 pharmDxTM Kit). Patienten mit genomischen Tumoraberrationen vom EGFR oder ALK Typ hatten zudem eine Krankheitsprogression unter zugelassener Therapie für diese Aberrationen, bevor sie Pembrolizumab erhalten haben. Die Patienten wurden randomisiert (1:1:1) und erhielten Pembrolizumab in einer Dosierung von 2 (n=344) oder 10 mg/kg (n=346) alle 3 Wochen oder Docetaxel in einer Dosierung von 75 mg/m2 (n=343) alle 3 Wochen bis zur Krankheitsprogession oder unzumutbarer Toxizität. Von der Studie ausgeschlossen waren unter anderem Patienten mit Autoimmunerkrankungen; mit einer medizinischen Situation, die eine Immunsupression erforderlich machte; oder die eine thorakale Bestrahlung von mehr als 30 Gy innerhalb der letzten 26 Wochen erhalten hatten. Eine Beurteilung des Tumorstatus erfolgte alle 9 Wochen.
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Pembrolizumab wurde in der Keynote-010 Studie untersucht, einer multizentrischen, offenen, kontrollierten Studie zur Behandlung des fortgeschrittenen oder metastasierten NSCLC bei Patienten, die zuvor mit einer platinbasierten Chemotherapie behandelt wurden und eine Krankheitsprogression aufwiesen. Die Patienten hatten eine positive PD-L1-Expression (TPS≥1% basierend auf dem PD-L1 IHC 22C3 pharmDx assay). Patienten mit genomischen Tumoraberrationen vom EGFR oder ALK Typ hatten zudem eine Krankheitsprogression unter zugelassener Therapie für diese Aberrationen, bevor sie Pembrolizumab erhalten haben. Die Patienten wurden randomisiert (1:1:1) und erhielten Pembrolizumab in einer Dosierung von 2 (n=344) oder 10 mg/kg (n=346) alle 3 Wochen oder Docetaxel in einer Dosierung von 75 mg/m2 (n=343) alle 3 Wochen bis zur Krankheitsprogession oder unzumutbarer Toxizität. Von der Studie ausgeschlossen waren unter anderem Patienten mit Autoimmunerkrankungen; mit einer medizinischen Situation, die eine Immunsupression erforderlich machte; oder die eine thorakale Bestrahlung von mehr als 30 Gy innerhalb der letzten 26 Wochen erhalten hatten. Eine Beurteilung des Tumorstatus erfolgte alle 9 Wochen.
  • -KEYNOTE 671: Kontrollierte Studie zur neoadjuvanten und adjuvanten Behandlung von Patienten mit resezierbarem NSCLC
  • +KEYNOTE-671: Kontrollierte Studie zur neoadjuvanten und adjuvanten Behandlung von Patienten mit resezierbarem NSCLC
  • -Die Wirksamkeit von Pembrolizumab wurde in KEYNOTE-091 untersucht, einer multizentrischen, randomisierten, dreifach verblindeten, Placebo-kontrollierten Studie. Die wichtigsten Einschlusskriterien waren vollständig reseziertes NSCLC im Stadium IB (T2a ≥4 cm), II oder IIIA gemäss AJCC 7. Ausgabe, unabhängig von der PD-L1-Expression, keine vorherige neoadjuvante Strahlentherapie und/oder neoadjuvante Chemotherapie und keine vorherige oder geplante adjuvante Strahlentherapie für die aktuelle maligne Erkrankung und keine vorherige Behandlung mit Anti-PD-1, Anti-PD-L1/2-, Anti-CD137-, CTLA-4-Modulatoren oder anderen immunmodulierenden Wirkstoffen. Die Patienten konnten eine adjuvante Chemotherapie erhalten haben oder nicht. Patienten mit extrakapsulärer Tumorausdehnung in resezierten mediastinalen (N2) Lymphknoten; Autoimmunerkrankungen, die innerhalb von 2 Jahren vor der Behandlung eine systemische Therapie erforderten; eine medizinische Situation, die eine Immunsuppression erforderlich machte; oder die mehr als 4 Zyklen einer adjuvanten Chemotherapie erhalten hatten, waren ausgeschlossen. Die Randomisierung erfolgte stratifiziert nach Stadium (IB vs. II vs. IIIA), adjuvanter Chemotherapie (keine adjuvante Chemotherapie vs. adjuvante Chemotherapie), PD-L1-Status (TPS <1% [negativ] vs. TPS 1-49% vs. TPS ≥50% bestimmt mit dem PD-L1 IHC 22C3 pharmDxTM kit) und geografischer Region (Westeuropa vs. Osteuropa vs. Asien vs. Rest der Welt). Die Patienten wurden randomisiert (1:1) und erhielten alle 3 Wochen 200 mg Pembrolizumab oder Placebo intravenös.
  • +Die Wirksamkeit von Pembrolizumab wurde in KEYNOTE-091 untersucht, einer multizentrischen, randomisierten, dreifach verblindeten, Placebo-kontrollierten Studie. Die wichtigsten Einschlusskriterien waren vollständig reseziertes NSCLC im Stadium IB (T2a ≥4 cm), II oder IIIA gemäss AJCC 7. Ausgabe, unabhängig von der PD-L1-Expression, keine vorherige neoadjuvante Strahlentherapie und/oder neoadjuvante Chemotherapie und keine vorherige oder geplante adjuvante Strahlentherapie für die aktuelle maligne Erkrankung und keine vorherige Behandlung mit Anti-PD-1, Anti-PD-L1/2-, Anti-CD137-, CTLA-4-Modulatoren oder anderen immunmodulierenden Wirkstoffen. Die Patienten konnten eine adjuvante Chemotherapie erhalten haben oder nicht. Patienten mit extrakapsulärer Tumorausdehnung in resezierten mediastinalen (N2) Lymphknoten; Autoimmunerkrankungen, die innerhalb von 2 Jahren vor der Behandlung eine systemische Therapie erforderten; eine medizinische Situation, die eine Immunsuppression erforderlich machte; oder die mehr als 4 Zyklen einer adjuvanten Chemotherapie erhalten hatten, waren ausgeschlossen. Die Randomisierung erfolgte stratifiziert nach Stadium (IB vs. II vs. IIIA), adjuvanter Chemotherapie (keine adjuvante Chemotherapie vs. adjuvante Chemotherapie), PD-L1-Status (TPS <1% [negativ] vs. TPS 1-49% vs. TPS ≥50% bestimmt mit dem PD-L1 IHC 22C3 pharmDx assay) und geografischer Region (Westeuropa vs. Osteuropa vs. Asien vs. Rest der Welt). Die Patienten wurden randomisiert (1:1) und erhielten alle 3 Wochen 200 mg Pembrolizumab oder Placebo intravenös.
  • -Die Wirksamkeit von Keytruda wurde in Keynote-689 untersucht, einer randomisierten, multizentrischen, offenen, aktiv-kontrollierten Studie bei 714 Patienten mit resezierbarem, lokal fortgeschrittenem (Stadium III-IVA) HNSCC. Patienten mit p16 positiven oropharyngealen Tumoren wurden nur eingeschlossen im Falle eines Stadium III T4 N0-N2 Tumors. Patienten mit einer aktiven Autoimmunerkrankung, die innerhalb von 2 Jahren vor der Behandlung eine systemische Therapie erforderte, oder einer medizinischen Situation, die eine Immunsuppression erforderlich machte, waren ausgeschlossen. Die Randomisierung erfolgte stratifiziert nach primärer Tumorlokalisation (Oropharynx/Mundhöhle vs. Kehlkopf vs. Hypopharynx), Tumorstadium (III vs. IVA) und PD-L1-Status (TPS ≥50% vs. TPS <50% basierend auf dem PD-L1 IHC 22C3 pharmDx Kit). Patienten mit Krebserkrankungen ausserhalb des Oropharynx, Larynx und Hypopharynx oder der Mundhöhle, wie z.B. einem Nasopharynx-, Sinus-, anderem paranasalen oder anderem unbekannten primären Kopf- und Halskarzinom, waren ausgeschlossen.
  • +Die Wirksamkeit von Keytruda wurde in Keynote-689 untersucht, einer randomisierten, multizentrischen, offenen, aktiv-kontrollierten Studie bei 714 Patienten mit resezierbarem, lokal fortgeschrittenem (Stadium III-IVA) HNSCC. Patienten mit p16 positiven oropharyngealen Tumoren wurden nur eingeschlossen im Falle eines Stadium III T4 N0-N2 Tumors. Patienten mit einer aktiven Autoimmunerkrankung, die innerhalb von 2 Jahren vor der Behandlung eine systemische Therapie erforderte, oder einer medizinischen Situation, die eine Immunsuppression erforderlich machte, waren ausgeschlossen. Die Randomisierung erfolgte stratifiziert nach primärer Tumorlokalisation (Oropharynx/Mundhöhle vs. Kehlkopf vs. Hypopharynx), Tumorstadium (III vs. IVA) und PD-L1-Status (TPS ≥50% vs. TPS <50% basierend auf dem PD-L1 IHC 22C3 pharmDx assay). Patienten mit Krebserkrankungen ausserhalb des Oropharynx, Larynx und Hypopharynx oder der Mundhöhle, wie z.B. einem Nasopharynx-, Sinus-, anderem paranasalen oder anderem unbekannten primären Kopf- und Halskarzinom, waren ausgeschlossen.
  • --Behandlungsarm A: Neoadjuvante Behandlung mit Keytruda 200 mg für 2 Zyklen vor der chirurgischen Resektion. Innerhalb von 6 Wochen nach der Operation Keytruda 200 mg für 3 Zyklen in Kombination mit entweder Bestrahlung + 3 Zyklen Cisplatin 100 mg/m² alle 3 Wochen bei Patienten mit pathologischen Hochrisikomerkmalen nach der Operation oder Bestrahlung allein bei Patienten ohne pathologische Hochrisikomerkmale nach der Operation. Anschliessend Keytruda 200 mg alle 3 Wochen für bis zu 12 Zyklen.
  • --Behandlungsarm B: Keine neoadjuvante Behandlung vor der Operation. Innerhalb von 6 Wochen nach der Operation entweder Bestrahlung + 3 Zyklen Cisplatin 100 mg/m² alle 3 Wochen bei Patienten mit pathologischen Hochrisikomerkmalen nach der Operation oder nur Bestrahlung bei Patienten ohne pathologische Hochrisikomerkmale nach der Operation.
  • +-Behandlungsarm A: Neoadjuvante Behandlung mit Keytruda 200 mg für 2 Zyklen vor der chirurgischen Resektion. Innerhalb von 6 Wochen nach der Operation Keytruda 200 mg für 3 Zyklen in Kombination mit entweder Bestrahlung + 3 Zyklen Cisplatin 100 mg/m2 alle 3 Wochen bei Patienten mit pathologischen Hochrisikomerkmalen nach der Operation oder Bestrahlung allein bei Patienten ohne pathologische Hochrisikomerkmale nach der Operation. Anschliessend Keytruda 200 mg alle 3 Wochen für bis zu 12 Zyklen.
  • +-Behandlungsarm B: Keine neoadjuvante Behandlung vor der Operation. Innerhalb von 6 Wochen nach der Operation entweder Bestrahlung + 3 Zyklen Cisplatin 100 mg/m2 alle 3 Wochen bei Patienten mit pathologischen Hochrisikomerkmalen nach der Operation oder nur Bestrahlung bei Patienten ohne pathologische Hochrisikomerkmale nach der Operation.
  • -Unter den 714 Patienten in Keynote-689 hatten 682 (96%) Tumore mit einer PD-L1-Expression von CPS ≥1 basierend auf dem PD-L1 IHC 22C3 pharmDx Kit. Die Merkmale der untersuchten Studienpopulation waren: Medianes Alter 60 Jahre (Bereich: 22 bis 87), 33% 65 Jahre oder älter; 79% männlich; 78% Weisse, 13% Asiaten und 2,5% Schwarze; 43% hatten einen ECOG-Performance Status von 1 und 79% waren ehemalige/aktuelle Raucher. 4% der Tumore der Patienten waren HPV-positiv und 26% hatten eine Erkrankung im Stadium III, 74% hatten eine Erkrankung im Stadium IVA.
  • +Unter den 714 Patienten in Keynote-689 hatten 682 (96%) Tumore mit einer PD-L1-Expression von CPS ≥1 basierend auf dem PD-L1 IHC 22C3 pharmDx assay. Die Merkmale der untersuchten Studienpopulation waren: Medianes Alter 60 Jahre (Bereich: 22 bis 87), 33% 65 Jahre oder älter; 79% männlich; 78% Weisse, 13% Asiaten und 2,5% Schwarze; 43% hatten einen ECOG-Performance Status von 1 und 79% waren ehemalige/aktuelle Raucher. 4% der Tumore der Patienten waren HPV-positiv und 26% hatten eine Erkrankung im Stadium III, 74% hatten eine Erkrankung im Stadium IVA.
  • -Insgesamt wurden 882 Patienten randomisiert; 301 Patienten in den Pembrolizumab-Monotherapie-Arm, 281 Patienten in den Pembrolizumab-plus-Chemotherapie-Arm und 300 Patienten in den Standardtherapie-Arm. Die Baseline-Charakteristika der Studienpopulation waren: Medianes Alter 61 Jahre (Bereich: 20 bis 94); 36% waren 65 Jahre oder älter; 83% waren männlich; 73% von weisser Hautfarbe und 20% Asiaten; 39% bzw. 61% hatten einen ECOG-PS von 0 bzw.1; und 79% waren ehemalige/gegenwärtige Raucher. Die Krankheitscharakteristika waren: 22% HPV-positiv, 85% PD-L1-positive Tumore (CPS ≥1, basierend auf dem PD-L1 IHC 22C3 pharmDxTM Kit), und 70% hatten eine Erkrankung im Stadium IVc.
  • +Insgesamt wurden 882 Patienten randomisiert; 301 Patienten in den Pembrolizumab-Monotherapie-Arm, 281 Patienten in den Pembrolizumab-plus-Chemotherapie-Arm und 300 Patienten in den Standardtherapie-Arm. Die Baseline-Charakteristika der Studienpopulation waren: Medianes Alter 61 Jahre (Bereich: 20 bis 94); 36% waren 65 Jahre oder älter; 83% waren männlich; 73% von weisser Hautfarbe und 20% Asiaten; 39% bzw. 61% hatten einen ECOG-PS von 0 bzw.1; und 79% waren ehemalige/gegenwärtige Raucher. Die Krankheitscharakteristika waren: 22% HPV-positiv, 85% PD-L1-positive Tumore (CPS ≥1, basierend auf dem PD-L1 IHC 22C3 pharmDx assay), und 70% hatten eine Erkrankung im Stadium IVc.
  • -Die Patienten wurden nach PD-L1-Expression (TPS ≥50% versus TPS <50% basierend auf dem PD-L1 IHC 22C3 pharmDxTM Kit), HPV-Status und ECOG-PS stratifiziert und anschliessend randomisiert (1:1), um entweder 200 mg Pembrolizumab alle 3 Wochen (n=247) oder eine von drei Standardtherapien gemäss Wahl des Studienarztes zu erhalten (n=248): 40 mg/m2 Methotrexat einmal wöchentlich (n=64), 75 mg/m2 Docetaxel einmal alle 3 Wochen (n=99) oder 400 mg/m2 Cetuximab als Anfangsdosis und anschliessend 250 mg/m2 einmal wöchentlich (n=71). Die Patienten wurden mit Pembrolizumab bis maximal 24 Monate oder bis zum Auftreten unzumutbarer Toxizität oder bis zur Krankheitsprogression behandelt. Die Behandlung konnte über die Krankheitsprogression hinaus fortgesetzt werden, falls der Patient klinisch stabil war und gemäss Beurteilung des Studienarztes einen klinischen Nutzen daraus zog. Die Beurteilung des Tumorstatus erfolgte nach 9 Wochen, dann alle 6 Wochen bis Woche 52, anschliessend alle 9 Wochen über insgesamt 24 Monate.
  • +Die Patienten wurden nach PD-L1-Expression (TPS ≥50% versus TPS <50% basierend auf dem PD-L1 IHC 22C3 pharmDx assay), HPV-Status und ECOG-PS stratifiziert und anschliessend randomisiert (1:1), um entweder 200 mg Pembrolizumab alle 3 Wochen (n=247) oder eine von drei Standardtherapien gemäss Wahl des Studienarztes zu erhalten (n=248): 40 mg/m2 Methotrexat einmal wöchentlich (n=64), 75 mg/m2 Docetaxel einmal alle 3 Wochen (n=99) oder 400 mg/m2 Cetuximab als Anfangsdosis und anschliessend 250 mg/m2 einmal wöchentlich (n=71). Die Patienten wurden mit Pembrolizumab bis maximal 24 Monate oder bis zum Auftreten unzumutbarer Toxizität oder bis zur Krankheitsprogression behandelt. Die Behandlung konnte über die Krankheitsprogression hinaus fortgesetzt werden, falls der Patient klinisch stabil war und gemäss Beurteilung des Studienarztes einen klinischen Nutzen daraus zog. Die Beurteilung des Tumorstatus erfolgte nach 9 Wochen, dann alle 6 Wochen bis Woche 52, anschliessend alle 9 Wochen über insgesamt 24 Monate.
  • +Keynote-905: Kontrollierte Studie zur Kombination mit Enfortumab vedotin für die neoadjuvante und adjuvante Behandlung von Patienten mit MIBC, die für eine cisplatinhaltige Chemotherapie nicht geeignet sind
  • +Die Wirksamkeit von Keytruda in Kombination mit Enfortumab vedotin als neoadjuvante Behandlung und anschliessend nach radikaler Zystektomie als adjuvante Behandlung wurde in Keynote-905 untersucht, einer offenen, randomisierten, multizentrischen, aktiv kontrollierten Studie bei Patienten mit MIBC. Haupteinschlusskriterien waren ein zuvor unbehandeltes cT2-T4aN0M0 oder cT1-T4aN1M0 MIBC bei Patienten, die für eine cisplatinhaltige Chemotherapie nicht geeignet waren oder diese ablehnten und für eine radikale Zystektomie (RC) und Beckenlymphknotendissektion (PLND) geeignet waren, unabhängig vom PD-L1-Status. Patienten mit einer aktiven Autoimmunerkrankung, die innerhalb von 2 Jahren vor der Behandlung eine systemische Therapie erforderte, oder einer medizinischen Situation, die eine Immunsuppression erforderte, waren ausgeschlossen. Patienten wurden 1:1:1 randomisiert, um entweder neoadjuvant und adjuvant Keytruda in Kombination mit Enfortumab vedotin, neoadjuvant und adjuvant Keytruda-Monotherapie oder RC und PLND allein zu erhalten. Die Randomisierung wurde nach Tumorstadium (T2N0 vs. T3/T4aN0 vs. T1-T4aN1), Cisplatin-Eignung (cisplatin-ungeeignet vs. cisplatin-geeignet, aber abgelehnt) und geografischer Region (USA vs. EU vs. "Rest der Welt" ) stratifiziert. Die Studienpopulationcharakteristika und die Beurteilung der Wirksamkeit basierten auf den folgenden Behandlungsarmen; alle Studienmedikamente wurden als intravenöse Infusion verabreicht:
  • +-Keytruda in Kombination mit Enfortumab vedotin (n=170): Neoadjuvant Keytruda 200 mg über 30 Minuten an Tag 1 und Enfortumab vedotin 1,25 mg/kg an den Tagen 1 und 8 jedes 21-Tage-Zyklus für 3 Zyklen. Nach RC und PLND adjuvant Keytruda 200 mg über 30 Minuten an Tag 1 jedes 21-Tage-Zyklus für maximal 14 weitere Zyklen und adjuvant Enfortumab vedotin 1,25 mg/kg an den Tagen 1 und 8 jedes 21-Tage-Zyklus für maximal 6 weitere Zyklen.
  • +-RC und PLND allein (n=174).
  • +Die Behandlung wurde bis zum Erreichen der maximalen Zyklusanzahl der Studienmedikamente, Krankheitsprogression, welche eine RC und PLND ausschloss, Nichtdurchführung oder Ablehnung von RC und PLND, Krankheitsrezidiv in der adjuvanten Phase oder unzumutbarer Toxizität fortgesetzt. Die Beurteilung des Tumorstatus wurde zu Studienbeginn, innerhalb von 5 Wochen vor RC und PLND sowie 6 Wochen nach radikaler Zystektomie durchgeführt. Nach RC und PLND wurde die Beurteilung des Tumorstatus alle 12 Wochen bis zu 2 Jahre und danach alle 24 Wochen durchgeführt.
  • +Der wichtigste Wirksamkeitsendpunkt war das ereignisfreie Überleben (EFS), bewertet durch BICR. Die wichtigsten sekundären Endpunkte waren die pathologische vollständige Ansprechrate (pCR), bewertet durch BICR, und das Gesamtüberleben (OS).
  • +Die Studienpopulation hatte folgende Charakteristika: medianes Alter 73 Jahre; 78% männlich; und 78% Weisse; 47% hatten CPS ≥10 und 51% CPS <10; 86% hatten einen ECOG PS von 0-1 und 14% einen ECOG PS von 2; 18% waren T2N0, 77% T3/T4aN0 und 5% T1-T4aN1. 41% der Patienten hatten eine Kreatinin-Clearance von ≥60 ml/min, 59% hatten <60 ml/min, aber ≥30 ml/min, und 0,3% hatten <30 ml/min. 91% der Patienten hatten eine Urothelkarzinom-Histologie; 4% hatten ein Urothelkarzinom mit Plattenepithel-Differenzierung, 3% eines mit glandulärer Differenzierung und 2% eines mit einer anderen histologischen Variante.
  • +Insgesamt unterzogen sich 149 (88%) Patienten im Keytruda-Enfortumab vedotin-Arm und 156 (90%) Patienten im RC- und PLND-allein-Arm einer radikalen Zystektomie.
  • +Die Studie zeigte eine statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Verbesserung von EFS, OS und pCR bei Patienten, die neoadjuvant und adjuvant Keytruda in Kombination mit Enfortumab vedotin erhielten, im Vergleich zu RC und PLND allein. Die mediane Nachbeobachtungszeit für Patienten, die mit Keytruda in Kombination mit Enfortumab vedotin behandelt wurden, betrug 20,4 Monate (Bereich: 1,4 – 52,6 Monate).
  • +Die Anzahl der EFS-Ereignisse betrug 48/170 (28%) unter Pembrolizumab in Kombination mit Enfortumab vedotin versus 95/174 (55%) bei RC und PLND allein. Das mediane EFS wurde im Pembrolizumab-Enfortumab-vedotin-Arm nicht erreicht (95% KI: 37,3; nicht erreicht) verglichen mit 15,7 Monaten (95% KI: 10,3; 20,5) im RC-und-PLND-allein-Arm (HR 0,40, 95% KI: 0,28; 0,57; p<0,0001 nach stratifiziertem Log-Rank-Test). Die 12-Monats-EFS-Rate betrug 78% (95% KI: 70; 84) im Pembrolizumab-plus-Enfortumab-vedotin-Arm, und 55% (95% KI: 47; 62) im RC-und-PLND-allein-Arm. Die 24-Monats-EFS-Rate betrug 75% (95% KI: 67; 81) bzw. 39% (95% KI: 31; 48).
  • +Die Anzahl der OS-Ereignisse betrug 38/170 (22%) unter Pembrolizumab in Kombination mit Enfortumab vedotin gegenüber 68/174 (39%) bei RC und PLND allein. Das mediane OS wurde im Pembrolizumab-plus-Enfortumab-vedotin-Arm nicht erreicht (95% KI: nicht erreicht; nicht erreicht) versus 41,7 Monaten (95% KI: 31,8; nicht erreicht) im RC-und-PLND-allein-Arm (HR 0,50 (95% KI: 0,33; 0,74; p=0,0002 nach stratifiziertem Log-Rank-Test). Die 12-Monats-OS-Rate betrug 86% (95% KI: 80; 91) im Pembrolizumab-plus-Enfortumab-vedotin-Arm, und 76% (95% KI: 69; 81) im RC-und-PLND-allein-Arm. Die 24-Monats-OS-Rate betrug 80% (95% KI: 72; 85) bzw. 63% (95% KI: 55; 70).
  • +Die pCR betrug 57% (95% KI: 49,3; 64,6) unter Pembrolizumab in Kombination mit Enfortumab vedotin versus 9% (95% KI: 4,9; 13,8) bei RC und PLND allein, mit einem Unterschied in den Ansprechraten von 48% (95% KI: 39,5; 56,5; p<0,0001).
  • +
  • -Von den 698 in Keynote-811 randomisierten Patienten hatten 594 (85%) Tumore, die PD-L1 mit einem CPS ≥1 exprimierten. Der PD-L1-Status wurde mit dem PD-L1 IHC 22C3 pharmDxTM Kit bestimmt. Die Baseline-Charakteristika dieser 594 Patienten waren: medianes Alter 63 Jahre (Bereich: 19 bis 85), 43% waren 65 Jahre oder älter; 80% männlich; 63% von weisser Hautfarbe, 33% Asiaten und 0,7% von schwarzer Hautfarbe; 42% ECOG-PS 0 und 58% ECOG-PS 1. 98% der Patienten hatten eine metastasierte Erkrankung (Stadium IV) und 2% eine lokal fortgeschrittene nicht resezierbare Erkrankung. 67% (n=398) hatten ein Magenkarzinom und 33% (n=196) ein GEJ-Adenokarzinom. 95% (n=562) hatten nicht-MSI-H Tumore, 1% (n=8) hatten MSI-H Tumore und bei 4% (n=24) war der Status unbekannt. 85% der Patienten erhielten CAPOX.
  • +Von den 698 in Keynote-811 randomisierten Patienten hatten 594 (85%) Tumore, die PD-L1 mit einem CPS ≥1 exprimierten. Der PD-L1-Status wurde mit dem PD-L1 IHC 22C3 pharmDx assay bestimmt. Die Baseline-Charakteristika dieser 594 Patienten waren: medianes Alter 63 Jahre (Bereich: 19 bis 85), 43% waren 65 Jahre oder älter; 80% männlich; 63% von weisser Hautfarbe, 33% Asiaten und 0,7% von schwarzer Hautfarbe; 42% ECOG-PS 0 und 58% ECOG-PS 1. 98% der Patienten hatten eine metastasierte Erkrankung (Stadium IV) und 2% eine lokal fortgeschrittene nicht resezierbare Erkrankung. 67% (n=398) hatten ein Magenkarzinom und 33% (n=196) ein GEJ-Adenokarzinom. 95% (n=562) hatten nicht-MSI-H Tumore, 1% (n=8) hatten MSI-H Tumore und bei 4% (n=24) war der Status unbekannt. 85% der Patienten erhielten CAPOX.
  • -Von den 1'579 Patienten in Keynote-859 hatten 1'235 (78%) Tumore, die PD-L1 mit CPS ≥1 exprimierten, basierend auf dem PD-L1 IHC 22C3 pharmDxTM kit. Die Baseline-Charakteristika der 1'235 Patienten mit einer Tumor PD-L1 Expression CPS ≥1 waren: medianes Alter 62 Jahre (Bereich: 24 bis 86), 40% waren 65 Jahre oder älter, 70% männlich, 55% Weisse und 33% Asiaten; ECOG-PS 0 (37%) oder 1 (63%). 96% der Patienten hatten eine metastasierte (Stadium IV) und 4% eine lokal fortgeschrittene, nicht resezierbare Erkrankung. 5% (n=66) hatten MSI-H-Tumoren. 86% der Patienten erhielten CAPOX.
  • +Von den 1'579 Patienten in Keynote-859 hatten 1'235 (78%) Tumore, die PD-L1 mit CPS ≥1 exprimierten, basierend auf dem PD-L1 IHC 22C3 pharmDx assay. Die Baseline-Charakteristika der 1'235 Patienten mit einer Tumor PD-L1 Expression CPS ≥1 waren: medianes Alter 62 Jahre (Bereich: 24 bis 86), 40% waren 65 Jahre oder älter, 70% männlich, 55% Weisse und 33% Asiaten; ECOG-PS 0 (37%) oder 1 (63%). 96% der Patienten hatten eine metastasierte (Stadium IV) und 4% eine lokal fortgeschrittene, nicht resezierbare Erkrankung. 5% (n=66) hatten MSI-H-Tumoren. 86% der Patienten erhielten CAPOX.
  • - Endpunkt Endometriumkarzinome Magenkarzinome Gallengangskarzinome Dünndarmkarzinome
  • - (n=94) (n=67) (n=22) (n=33)
  • + Endpunkt Endometrium-karzinom Magen-karzinome Gallengangs-karzinom Dünndarm-karzinome
  • + e (n=94) (n=67) e (n=22) (n=33)
  • -Von den 847 in Keynote-355 randomisierten Patienten hatten 636 (75%) Tumore, die PD-L1 exprimierten mit einem CPS ≥1, und 323 (38%) eine PD-L1-Expression mit einem CPS ≥10 basierend auf dem PD-L1 IHC 22C3 pharmDxTM Kit. Die Baseline-Charakteristika bei den 323 Patienten mit PD-L1-Expression CPS ≥10 waren: Medianes Alter 53 Jahre (Bereich: 22 bis 83); 20% waren 65 Jahre oder älter; 100% weiblich; 69% von weisser Hautfarbe, 20% Asiatinnen und 5% von schwarzer Hautfarbe; ECOG-Performance Status von 0 (61%) und 1 (39%); 67% waren im post-menopausalen Status und 20% hatten ein krankheitsfreies Intervall von <12 Monaten.
  • +Von den 847 in Keynote-355 randomisierten Patienten hatten 636 (75%) Tumore, die PD-L1 exprimierten mit einem CPS ≥1, und 323 (38%) eine PD-L1-Expression mit einem CPS ≥10 basierend auf dem PD-L1 IHC 22C3 pharmDx assay. Die Baseline-Charakteristika bei den 323 Patienten mit PD-L1-Expression CPS ≥10 waren: Medianes Alter 53 Jahre (Bereich: 22 bis 83); 20% waren 65 Jahre oder älter; 100% weiblich; 69% von weisser Hautfarbe, 20% Asiatinnen und 5% von schwarzer Hautfarbe; ECOG-Performance Status von 0 (61%) und 1 (39%); 67% waren im post-menopausalen Status und 20% hatten ein krankheitsfreies Intervall von <12 Monaten.
  • +Ovarialkarzinom
  • +Keynote-B96: Kontrollierte Studie zur Kombinationstherapie bei Patientinnen mit platinresistentem Ovarialkarzinom
  • +Die Wirksamkeit von Pembrolizumab in Kombination mit Paclitaxel, mit oder ohne Bevacizumab, wurde in Keynote-B96 untersucht, einer multizentrischen, randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie, an der 643 Patientinnen mit histologisch bestätigtem epithelialem Ovarialkarzinom, Eileiterkarzinom oder primärem Peritonealkarzinom teilnahmen, die eine oder zwei vorhergehende systemische Therapien zur Behandlung des Ovarialkarzinoms erhalten hatten. Die Patientinnen mussten mindestens eine platinbasierte Chemotherapie zur Behandlung des Ovarialkarzinom erhalten haben, mit radiologischem Nachweis einer Krankheitsprogression innerhalb von 6 Monaten nach der letzten Dosis. Eine vorhergehende Therapie mit einem Anti-PD-1/PD-L1-Inhibitor, PARP-Inhibitor oder Bevacizumab war zulässig. Von der Studie ausgeschlossen waren Patientinnen mit einer Autoimmunerkrankung, die innert 2 Jahren der Behandlung eine systemische Therapie erforderte, oder mit einer Erkrankung, die eine Immunsuppression erforderlich machte. Die Randomisierung erfolgte stratifiziert durch Entscheid des Prüfarztes nach Verwendung von Bevacizumab, der geografischen Region und dem PD-L1-Status (CPS <1 vs. CPS 1 bis <10 vs. CPS ≥10). Die Patientinnen wurden in eine der beiden Behandlungsgruppen randomisiert (1:1):
  • +-Pembrolizumab 400 mg alle 6 Wochen plus Paclitaxel 80 mg/m2 mit oder ohne Bevacizumab 10 mg/kg
  • +-Placebo alle 6 Wochen plus Paclitaxel 80 mg/m2 mit oder ohne Bevacizumab 10 mg/kg
  • +Alle Studienmedikamente wurden als intravenöse Infusion verabreicht. Pembrolizumab 400 mg bzw. Placebo wurden an Tag 1 jedes 6-wöchigen Behandlungszyklus verabreicht, und Paclitaxel 80 mg/m2 wurde an den Tagen 1, 8 und 15 jedes 3-wöchigen Behandlungszyklus verabreicht. Die Option zur Verwendung von Bevacizumab lag vor der Randomisierung im Ermessen des Prüfarztes. Bevacizumab 10 mg/kg wurde an Tag 1 eines 2-wöchigen Behandlungszyklus verabreicht. Die Behandlung mit Pembrolizumab wurde fortgeführt bis zur Krankheitsprogression, definiert nach RECIST v1.1, bis zum Auftreten unzumutbarer Toxizität, oder bis zu einem Maximum von 24 Monaten. Die Verabreichung von Pembrolizumab war über die nach RECIST definierte Krankheitsprogression hinaus gestattet, falls die Patientin klinisch stabil war und gemäss Beurteilung des Prüfarztes einen klinischen Nutzen daraus zog. Die Beurteilung des Tumorstatus erfolgte in Woche 9 und anschliessend im ersten Jahr alle 9 Wochen, danach alle 12 Wochen. Der primäre Wirksamkeitsendpunkt war das PFS, beurteilt durch den Prüfarzt gemäss RECIST v1.1. Ein sekundärer Wirksamkeitsendpunkt war das OS.
  • +Von den 643 eingeschlossenen Patientinnen wiesen 466 Patientinnen (72%) Tumore auf, die PD-L1 mit einem CPS ≥1 exprimierten. Der PD-L1-Status wurde mit dem PD-L1 IHC 22C3 pharmDx assay bestimmt. Von diesen 466 eingeschlossenen Patientinnen mit Tumoren, die PD-L1 mit einem CPS ≥1 exprimierten, wurden 234 Patientinnen bei der Randomisierung Pembrolizumab in Kombination mit Paclitaxel mit oder ohne Bevacizumab zugewiesen, während 232 Patientinnen Placebo in Kombination mit Paclitaxel mit oder ohne Bevacizumab zugewiesen wurden. Die Baseline-Charakteristika der 466 Patientinnen waren: medianes Alter 62 Jahre (Bereich: 37 bis 85), 38% waren 65 Jahre oder älter; 67% weisser Hautfarbe, 20% Asiatinnen und 2% schwarzer Hautfarbe; 13% Hispanoamerikanerinnen oder Latina; 55% bzw. 44% hatten einen ECOG Performance Status von 0 oder 1; 73% erhielten Bevacizumab als Studienbehandlung; 36% der Patientinnen erhielten 1 vorhergehende Therapie und 64% erhielten 2 vorhergehende Therapien; systemische Therapienbeinhalten: 46% mit Bevacizumab; 39% mit einem PARP-Inhibitor oder 3% mit einem Anti-PD-1/PD-L1-Inhibitor. Die histologischen Subtypen waren hochgradig serös (89%), niedriggradig serös (2%), Karzinosarkom (1%), klarzellig (6%), endometrioid (2%) und andere (0,4%). Das platinfreie Intervall nach der zuletzt angewendeten Therapielinie betrug bei 47% der Patientinnen <3 Monate und bei 53% der Patientinnen 3 bis 6 Monate.
  • +Bei Patientinnen, deren Tumore PD-L1 CPS ≥1 exprimierten, zeigte die Studie eine statistisch signifikante Verbesserung von PFS und OS bei Patientinnen, die randomisiert Pembrolizumab in Kombination mit Paclitaxel mit oder ohne Bevacizumab erhielten, im Vergleich zu Placebo in Kombination mit Paclitaxel mit oder ohne Bevacizumab.
  • +Bei einer vordefinierten Zwischenanalyse des PFS mit einer medianen Nachbeobachtungszeit von 12,0 Monaten (Bereich: 0,5 bis 27,0 Monate) betrug die PFS-HR bei Patientinnen mit PD-L1-Expression (CPS ≥1), die mit Pembrolizumab in Kombination mit Paclitaxel mit oder ohne Bevacizumab behandelt wurden, im Vergleich zu Patientinnen, die mit Placebo in Kombination mit Paclitaxel mit oder ohne Bevacizumab behandelt wurden, 0,72 (95%-KI: 0,58; 0,89; p=0,0014, stratifizierter Log-Rank-Test). Die Anzahl der Patientinnen mit PFS-Ereignissen für Pembrolizumab in Kombination mit Paclitaxel mit oder ohne Bevacizumab im Vergleich zu Placebo in Kombination mit Paclitaxel mit oder ohne Bevacizumab betrug 162/234 (69%) gegenüber 180/232 (78%). Das mediane PFS betrug 8,3 Monate (95%-KI: 7,0; 9,4) für Pembrolizumab und 7,2 Monate (95%-KI: 6,2; 8,1) für Placebo, jeweils in Kombination mit Paclitaxel mit oder ohne Bevacizumab. Die PFS-Raten nach 6 und 12 Monaten bei Patientinnen unter Pembrolizumab in Kombination mit Paclitaxel mit oder ohne Bevacizumab im Vergleich zu Patientinnen unter Placebo in Kombination mit Paclitaxel mit oder ohne Bevacizumab betrugen 71% gegenüber 62% bzw. 35% gegenüber 23%.
  • +Bei einer vordefinierten Interimanalyse des OS mit einer medianen Nachbeobachtungszeit von 15,8 Monaten (Bereich: 0,5 bis 38,0 Monate) betrug die OS-HR bei Patientinnen mit PD-L1-Expression (CPS ≥1), die mit Pembrolizumab in Kombination mit Paclitaxel mit oder ohne Bevacizumab behandelt wurden, im Vergleich zu Patientinnen, die mit Placebo in Kombination mit Paclitaxel mit oder ohne Bevacizumab behandelt wurden, 0,76 (95%-KI: 0,61; 0,94; p=0,0053, stratifizierter Log-Rank-Test). Die Anzahl der Patientinnen mit OS-Ereignissen für Pembrolizumab in Kombination mit Paclitaxel mit oder ohne Bevacizumab im Vergleich zu Placebo in Kombination mit Paclitaxel mit oder ohne Bevacizumab betrug 157/234 (67%) gegenüber 175/232 (75%). Das mediane OS betrug 18,2 Monate (95%-KI: 15,3; 21,0) für Pembrolizumab und 14,0 Monate (95%-KI: 12,5; 16,1) für Placebo, jeweils in Kombination mit Paclitaxel mit oder ohne Bevacizumab. Die OS-Raten nach 12 und 24 Monaten bei Patientinnen unter Pembrolizumab in Kombination mit Paclitaxel mit oder ohne Bevacizumab im Vergleich zu Patientinnen unter Placebo in Kombination mit Paclitaxel mit oder ohne Bevacizumab betrugen 69% gegenüber 59% bzw. 36% gegenüber 28%.
  • +
  • -März 2026
  • -MK-3475-iv-KN158msi-h-kn158-paes / RCN000028077-CH
  • +April 2026
  • +Ovarian KNB96v01 CCDS-MK-3475-IV-032026b+102025a/ RCN000028335-000028915-CH
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