| 116 Änderungen an Fachinfo Tenofovir Sandoz 245 mg |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Filmtabletten zu 245 mg Tenofovirdisoproxil.
-Tenofovir Sandoz soll nicht Bestandteil einer Dreifach-Nukleosid-Reverse-Transkriptase-Inhibitor (NRTI)-Kombination sein. Für weitere nicht empfohlene antiretrovirale Arzneimittelkombinationen: siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen».
- +Tenofovir Sandoz soll nicht Bestandteil einer Dreifach-Nukleosid-Reverse-Transkriptase-Inhibitor (NRTI)-Kombination sein. Für weitere nicht empfohlene antiretrovirale Arzneimittelkombinationen: siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" .
-·kompensierter Lebererkrankung mit nachgewiesener aktiver viraler Replikation, dauerhaft erhöhten Alaninaminotransferase-(ALT-)Werten im Serum und histologischem Nachweis einer aktiven Entzündung und/oder Fibrose (siehe «Eigenschaften/Wirkungen», «HBV-Daten», «Klinische Wirksamkeit»).
-·dekompensierter Lebererkrankung (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»; «Unerwünschte Wirkungen»; und «Eigenschaften/Wirkungen», «HBV-Daten», «Klinische Wirksamkeit»).
- +kompensierter Lebererkrankung mit nachgewiesener aktiver viraler Replikation, dauerhaft erhöhten Alaninaminotransferase-(ALT-)Werten im Serum und histologischem Nachweis einer aktiven Entzündung und/oder Fibrose (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" , "HBV-Daten" , "Klinische Wirksamkeit" ).
- +dekompensierter Lebererkrankung (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ; "Unerwünschte Wirkungen" ; und "Eigenschaften/Wirkungen" , "HBV-Daten" , "Klinische Wirksamkeit" ).
-·Bei HBeAg-positiven Patienten ohne Zirrhose sollte die Behandlung mindestens 6–12 Monate nach einer bestätigten HBe-Serokonversion (HBeAg-Verlust und HBV-DNA-Verlust mit Nachweis von anti-HBe-Ak) oder bis zu einer HBs-Serokonversion oder bis zu einem Verlust der Wirksamkeit (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen») durchgeführt werden. Die ALT- und HBV-DNA-Werte im Serum sollten nach Beendigung der Behandlung regelmässig bestimmt werden, um einen späteren virologischen Rückfall zu erkennen.
-·Bei HBeAg-negativen Patienten ohne Zirrhose sollte die Behandlung mindestens bis zu einer HBs-Serokonversion oder bis zu einem nachgewiesenen Verlust der Wirksamkeit durchgeführt werden. Bei einer längerfristigen Behandlungsdauer von mehr als 2 Jahren wird eine regelmässige Überprüfung des Therapieschemas empfohlen, um sicher zu stellen, dass die gewählte Behandlung für den Patienten weiterhin angemessen ist.
- +-Bei HBeAg-positiven Patienten ohne Zirrhose sollte die Behandlung mindestens 6–12 Monate nach einer bestätigten HBe-Serokonversion (HBeAg-Verlust und HBV-DNA-Verlust mit Nachweis von anti-HBe-Ak) oder bis zu einer HBs-Serokonversion oder bis zu einem Verlust der Wirksamkeit (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ) durchgeführt werden. Die ALT- und HBV-DNA-Werte im Serum sollten nach Beendigung der Behandlung regelmässig bestimmt werden, um einen späteren virologischen Rückfall zu erkennen.
- +-Bei HBeAg-negativen Patienten ohne Zirrhose sollte die Behandlung mindestens bis zu einer HBs-Serokonversion oder bis zu einem nachgewiesenen Verlust der Wirksamkeit durchgeführt werden. Bei einer längerfristigen Behandlungsdauer von mehr als 2 Jahren wird eine regelmässige Überprüfung des Therapieschemas empfohlen, um sicher zu stellen, dass die gewählte Behandlung für den Patienten weiterhin angemessen ist.
-Bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen ist keine Dosisanpassung erforderlich, siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik».
- +Bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen ist keine Dosisanpassung erforderlich, siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" .
-Wenn Tenofovir Sandoz bei Patienten mit chronischer Hepatitis B, mit oder ohne HIV-Koinfektion, abgesetzt wird, sollten diese Patienten engmaschig auf Anzeichen einer Exazerbation der Hepatitis hin überwacht werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Wenn Tenofovir Sandoz bei Patienten mit chronischer Hepatitis B, mit oder ohne HIV-Koinfektion, abgesetzt wird, sollten diese Patienten engmaschig auf Anzeichen einer Exazerbation der Hepatitis hin überwacht werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Leichte Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance 50–80 ml/min): Limitierte Daten aus klinischen Studien unterstützen die einmal tägliche Dosierung von Tenofovirdisoproxil bei Patienten mit leichter Nierenfunktionsstörung (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Mittelschwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance 30–49 ml/min): Es wird empfohlen, 245 mg Tenofovirdisoproxil alle 48 Stunden anzuwenden. Diese Empfehlung basiert auf der Modellierung von pharmakokinetischen Daten nach Einmalgabe von Tenofovirdisoproxil bei nicht-HIV- und nicht-HBV-infizierten Probanden mit unterschiedlich ausgeprägten Nierenfunktionsstörungen, wurde aber nicht durch Daten aus klinischen Studien bestätigt. Deshalb sollten bei diesen Patienten das klinische Ansprechen auf die Behandlung sowie die Nierenfunktion engmaschig überwacht werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
-Schwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance 10–29 ml/min): Eine geeignete Dosisanpassung ist aufgrund fehlender alternativer Tablettenstärken nicht möglich. Deshalb wird die Anwendung bei diesen Patienten nicht empfohlen. Besteht keine alternative Therapiemöglichkeit, kann folgendes verlängertes Dosisintervall angewendet werden: 245 mg Tenofovirdisoproxil alle 72–96 Stunden (Dosierung: zweimal wöchentlich). Diese Anpassung der Dosierung beruht nicht auf Daten aus klinischen Studien. Simulationen zeigen, dass das verlängerte Dosisintervall möglicherweise nicht optimal ist und zu einer erhöhten Toxizität und ungenügender Wirksamkeit führen könnte. Deshalb müssen das klinische Ansprechen und die Nierenfunktion engmaschig überwacht werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
- +Leichte Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance 50–80 ml/min): Limitierte Daten aus klinischen Studien unterstützen die einmal tägliche Dosierung von Tenofovirdisoproxil bei Patienten mit leichter Nierenfunktionsstörung (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Mittelschwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance 30–49 ml/min): Es wird empfohlen, 245 mg Tenofovirdisoproxil alle 48 Stunden anzuwenden. Diese Empfehlung basiert auf der Modellierung von pharmakokinetischen Daten nach Einmalgabe von Tenofovirdisoproxil bei nicht-HIV- und nicht-HBV-infizierten Probanden mit unterschiedlich ausgeprägten Nierenfunktionsstörungen, wurde aber nicht durch Daten aus klinischen Studien bestätigt. Deshalb sollten bei diesen Patienten das klinische Ansprechen auf die Behandlung sowie die Nierenfunktion engmaschig überwacht werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
- +Schwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance 10–29 ml/min): Eine geeignete Dosisanpassung ist aufgrund fehlender alternativer Tablettenstärken nicht möglich. Deshalb wird die Anwendung bei diesen Patienten nicht empfohlen. Besteht keine alternative Therapiemöglichkeit, kann folgendes verlängertes Dosisintervall angewendet werden: 245 mg Tenofovirdisoproxil alle 72–96 Stunden (Dosierung: zweimal wöchentlich). Diese Anpassung der Dosierung beruht nicht auf Daten aus klinischen Studien. Simulationen zeigen, dass das verlängerte Dosisintervall möglicherweise nicht optimal ist und zu einer erhöhten Toxizität und ungenügender Wirksamkeit führen könnte. Deshalb müssen das klinische Ansprechen und die Nierenfunktion engmaschig überwacht werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
-Es liegen keine Daten vor, die eine Dosisempfehlung für Patienten über 65 Jahren erlauben. Da bei Patienten über 65 Jahren häufig Nierenfunktionsstörungen vorliegen, sollte Tenofovir Sandoz bei dieser Patientengruppe nur mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Es liegen keine Daten vor, die eine Dosisempfehlung für Patienten über 65 Jahren erlauben. Da bei Patienten über 65 Jahren häufig Nierenfunktionsstörungen vorliegen, sollte Tenofovir Sandoz bei dieser Patientengruppe nur mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe.
-·Niereninsuffizienz mit Kreatinin-Clearance <10 ml/min.
-·Dialysepflichtige Patienten.
- +-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe.
- +-Niereninsuffizienz mit Kreatinin-Clearance <10 ml/min.
- +-Dialysepflichtige Patienten.
-Allen HBV-infizierten Patienten sollte angeboten werden, sich auf HIV-Antikörper testen zu lassen, bevor mit der Tenofovirdisoproxil-Therapie begonnen wird (siehe unten «Koinfektion mit HIV-1 und Hepatitis B»).
- +Allen HBV-infizierten Patienten sollte angeboten werden, sich auf HIV-Antikörper testen zu lassen, bevor mit der Tenofovirdisoproxil-Therapie begonnen wird (siehe unten "Koinfektion mit HIV-1 und Hepatitis B" ).
-·Tenofovir Sandoz darf nicht gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln angewendet werden, die Tenofovirdisoproxil enthalten.
-·Tenofovir Sandoz darf nicht gleichzeitig mit Adefovirdipivoxil oder mit Arzneimitteln, die Tenofoviralafenamid enthalten, angewendet werden (siehe «Interaktionen»).
-·Die gleichzeitige Anwendung von Tenofovir Sandoz und Didanosin wird nicht empfohlen. Die gleichzeitige Anwendung von Tenofovirdisoproxil und Didanosin führt zu einem Anstieg der systemischen Exposition von Didanosin um 40–60%, wodurch das Risiko für Didanosin-bedingte unerwünschte Wirkungen erhöht sein könnte (siehe «Interaktionen»). Seltene Fälle von Pankreatitis und Laktatazidose, mitunter tödlich, wurden berichtet. Die gleichzeitige Anwendung von Tenofovirdisoproxil und Didanosin 400 mg täglich war mit einer signifikanten Abnahme der CD4-Zellzahl assoziiert, möglicherweise durch eine intrazelluläre Interaktion verursacht, die zu einem Anstieg an phosphoryliertem (d.h. aktivem) Didanosin führte. Bei einer auf 250 mg verringerten Dosis von Didanosin, gleichzeitig mit Tenofovirdisoproxil zur Behandlung der HIV-1-Infektion angewendet, wurde bei verschiedenen untersuchten Kombinationen eine hohe Rate an virologischem Versagen berichtet (siehe auch «Dreifache NRTI- bzw. NNRTI-Therapie»).
- +-Tenofovir Sandoz darf nicht gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln angewendet werden, die Tenofovirdisoproxil enthalten.
- +-Tenofovir Sandoz darf nicht gleichzeitig mit Adefovirdipivoxil oder mit Arzneimitteln, die Tenofoviralafenamid enthalten, angewendet werden (siehe "Interaktionen" ).
- +-Die gleichzeitige Anwendung von Tenofovir Sandoz und Didanosin wird nicht empfohlen. Die gleichzeitige Anwendung von Tenofovirdisoproxil und Didanosin führt zu einem Anstieg der systemischen Exposition von Didanosin um 40–60%, wodurch das Risiko für Didanosin-bedingte unerwünschte Wirkungen erhöht sein könnte (siehe "Interaktionen" ). Seltene Fälle von Pankreatitis und Laktatazidose, mitunter tödlich, wurden berichtet. Die gleichzeitige Anwendung von Tenofovirdisoproxil und Didanosin 400 mg täglich war mit einer signifikanten Abnahme der CD4-Zellzahl assoziiert, möglicherweise durch eine intrazelluläre Interaktion verursacht, die zu einem Anstieg an phosphoryliertem (d.h. aktivem) Didanosin führte. Bei einer auf 250 mg verringerten Dosis von Didanosin, gleichzeitig mit Tenofovirdisoproxil zur Behandlung der HIV-1-Infektion angewendet, wurde bei verschiedenen untersuchten Kombinationen eine hohe Rate an virologischem Versagen berichtet (siehe auch "Dreifache NRTI- bzw. NNRTI-Therapie" ).
-Eine generalisierte motorische Schwäche wurde sehr selten bei Patienten beobachtet, die eine ART mit Nukleosid-Analoga erhielten. Viele der Fälle, aber nicht alle, traten im Rahmen einer Laktatazidose auf. Diese motorische Schwäche kann klinisch ein Guillain-Barré-Syndrom inklusive Atemlähmung imitieren. Die Symptome können nach Beendigung der Therapie gegebenenfalls weiter bestehen bzw. sich weiter verschlechtern (siehe auch «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Eine generalisierte motorische Schwäche wurde sehr selten bei Patienten beobachtet, die eine ART mit Nukleosid-Analoga erhielten. Viele der Fälle, aber nicht alle, traten im Rahmen einer Laktatazidose auf. Diese motorische Schwäche kann klinisch ein Guillain-Barré-Syndrom inklusive Atemlähmung imitieren. Die Symptome können nach Beendigung der Therapie gegebenenfalls weiter bestehen bzw. sich weiter verschlechtern (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Nukleos(t)id-Analoga können die mitochondriale Funktion in unterschiedlichem Ausmass beeinträchtigen. Dies ist unter Stavudin, Didanosin und Zidovudin am stärksten ausgeprägt. Es liegen Berichte über mitochondriale Funktionsstörungen bei HIV-negativen Kleinkindern vor, die in utero und/oder postnatal gegenüber Nukleosid-Analoga exponiert waren. Diese Berichte betrafen überwiegend Behandlungen mit Zidovudin-haltigen Therapien. Die hauptsächlich berichteten unerwünschten Wirkungen waren hämatologische Störungen (Anämie, Neutropenie) und Stoffwechselstörungen (Hyperlaktatämie, erhöhte Serum-Lipase-Werte). Diese Ereignisse waren meistens vorübergehend. Selten wurde über spät auftretende neurologische Störungen (Hypertonus, Konvulsionen, Verhaltensänderungen) berichtet. Ob solche neurologischen Störungen vorübergehend oder bleibend sind, ist derzeit nicht bekannt. Diese Erkenntnisse sollten bei jedem Kind, das in utero gegenüber Nukleos(t)id-Analoga exponiert war und schwere klinische, insbesondere neurologische Befunde unbekannter Ätiologie aufweist, berücksichtigt werden. Jedes Kind, das in utero gegenüber Nukleos(t)id-Analoga exponiert war, auch HIV-negative Kinder, soll klinisch und anhand von Laborparametern nachuntersucht werden und soll im Falle von relevanten Anzeichen oder Symptomen vollständig auf mögliche mitochondriale Funktionsstörungen hin untersucht werden. Diese Erkenntnisse haben keinen Einfluss auf die derzeitigen nationalen Empfehlungen zur Anwendung der antiretroviralen Therapie bei schwangeren Frauen zur Prävention einer vertikalen HIV-Transmission.
- +Nukleos(t)id-Analoga können die mitochondriale Funktion in unterschiedlichem Ausmass beeinträchtigen. Dies ist unter Stavudin, Didanosin und Zidovudin am stärksten ausgeprägt. Es liegen Berichte über mitochondriale Funktionsstörungen bei HIV-negativen Kleinkindern vor, die in utero und/oder postnatal gegenüber Nukleosid-Analoga exponiert waren. Diese Berichte betrafen überwiegend Behandlungen mit Zidovudin-haltigen Therapien. Die hauptsächlich berichteten unerwünschten Wirkungen waren hämatologische Störungen (Anämie, Neutropenie) und Stoffwechselstörungen (Hyperlaktatämie, erhöhte Serum-Lipase-Werte). Diese Ereignisse waren meistens vorübergehend. Selten wurde über spät auftretende neurologische Störungen (Hypertonus, Konvulsionen, Verhaltensänderungen) berichtet. Ob solche neurologischen Störungen vorübergehend oder bleibend sind, ist derzeit nicht bekannt. Diese Erkenntnisse sollten bei jedem Kind, das in utero gegenüber Nukleos(t)id-Analoga exponiert war und schwere klinische, insbesondere neurologische Befunde unbekannter Ätiologie aufweist, berücksichtigt werden. Jedes Kind, das in utero gegenüber Nukleos(t)id-Analoga exponiert war, auch HIV-negative Kinder, soll klinisch und anhand von Laborparametern nachuntersucht werden und soll im Falle von relevanten Anzeichen oder Symptomen vollständig auf mögliche mitochondriale Funktionsstörungen hin untersucht werden. Diese Erkenntnisse haben keinen Einfluss auf die derzeitigen nationalen Empfehlungen zur Anwendung der antiretroviralen Therapie bei schwangeren Frauen zur Prävention einer vertikalen HIV-Transmission.
-Tenofovir wird primär über die Nieren eliminiert. Bei der Anwendung von Tenofovirdisoproxil im klinischen Alltag wurden akutes Nierenversagen, Tubulusnekrose, Niereninsuffizienz, erhöhtes Kreatinin, Hypophosphatämie, Proteinurie sowie proximale renale Tubulopathie (einschliesslich Fanconi-Syndrom) beobachtet (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Tenofovir wird primär über die Nieren eliminiert. Bei der Anwendung von Tenofovirdisoproxil im klinischen Alltag wurden akutes Nierenversagen, Tubulusnekrose, Niereninsuffizienz, erhöhtes Kreatinin, Hypophosphatämie, Proteinurie sowie proximale renale Tubulopathie (einschliesslich Fanconi-Syndrom) beobachtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Es wird empfohlen, die Kreatinin-Clearance bei allen Patienten vor Beginn der Therapie mit Tenofovir Sandoz zu berechnen sowie die Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance und Serumphosphat) bei Patienten ohne Risikofaktoren für eine Nierenfunktionsstörung nach 2 bis 4 Behandlungswochen, nach 3 Behandlungsmonaten und danach alle 3 bis 6 Monate zu überwachen.
- +Es wird empfohlen, die Kreatinin-Clearance bei allen Patienten vor Beginn der Therapie mit Tenofovir Sandoz zu berechnen sowie die Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance und Serumphosphat) bei Patienten ohne Risikofaktoren für eine Nierenfunktionsstörung nach 2 bis 4 Behandlungswochen, nach 3 Behandlungsmonaten und danach alle 3 bis 6 Monate zu überwachen.
-Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von 10–50 ml/min: Es liegen limitierte Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Tenofovirdisoproxil bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Nierenfunktionsstörung vor. Die Exposition gegenüber Tenofovir kann bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance <50 ml/min deutlich erhöht sein. Tenofovirdisoproxil sollte deshalb nur eingesetzt werden, wenn der mögliche Nutzen der Behandlung das mögliche Risiko überwiegt. Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance 10–29 ml/min) wird die Anwendung von Tenofovir nicht empfohlen. Wenn keine alternative Therapiemöglichkeit besteht, muss das Dosisintervall angepasst, und die Nierenfunktion und die Viruslast müssen engmaschig überwacht werden (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Pharmakokinetik»).
-Bei allen Patienten mit einem Serumphosphatspiegel <1,5 mg/dl (0,48 mmol/l) oder einer auf <50 ml/min erniedrigten Kreatinin-Clearance, die Tenofovir Sandoz erhalten, muss die Nierenfunktion innerhalb einer Woche erneut kontrolliert werden. Dabei sollten auch der Blutzucker, die Kaliumkonzentration im Blut sowie die Glucosekonzentration im Urin bestimmt werden (siehe «Proximale renale Tubulopathie» in «Unerwünschte Wirkungen»). Das Dosisintervall von Tenofovir Sandoz sollte entsprechend angepasst werden (siehe «Dosierung/Anwendung»). Bei Patienten, bei denen die Kreatinin-Clearance auf <50 ml/min oder der Serumphosphatspiegel auf <1,0 mg/dl (0,32 mmol/l) gesunken ist, sollte ausserdem eine Unterbrechung der Therapie mit Tenofovir Sandoz erwogen werden. Für den Fall, dass die Nierenfunktion kontinuierlich abnimmt, ohne dass ein anderer erkennbarer Grund vorliegt, sollte ebenfalls eine Unterbrechung der Therapie mit Tenofovirdisoproxilfumarat erwogen werden.
-Bei gleichzeitiger oder vor kurzem erfolgter Behandlung mit nephrotoxischen Arzneimitteln (z.B. Aminoglykoside, Amphotericin B, Foscarnet, Ganciclovir, Pentamidin, Vancomycin, Cidofovir oder Interleukin-2) ist die Anwendung von Tenofovir Sandoz zu vermeiden (siehe «Interaktionen»). Wenn die gleichzeitige Anwendung von Tenofovir Sandoz und anderen nephrotoxischen Arzneimitteln unvermeidbar ist, muss die Nierenfunktion wöchentlich kontrolliert werden.
- +Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von 10–50 ml/min: Es liegen limitierte Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Tenofovirdisoproxil bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Nierenfunktionsstörung vor. Die Exposition gegenüber Tenofovir kann bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance <50 ml/min deutlich erhöht sein. Tenofovirdisoproxil sollte deshalb nur eingesetzt werden, wenn der mögliche Nutzen der Behandlung das mögliche Risiko überwiegt. Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance 10–29 ml/min) wird die Anwendung von Tenofovir nicht empfohlen. Wenn keine alternative Therapiemöglichkeit besteht, muss das Dosisintervall angepasst, und die Nierenfunktion und die Viruslast müssen engmaschig überwacht werden (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Pharmakokinetik" ).
- +Bei allen Patienten mit einem Serumphosphatspiegel <1,5 mg/dl (0,48 mmol/l) oder einer auf <50 ml/min erniedrigten Kreatinin-Clearance, die Tenofovir Sandoz erhalten, muss die Nierenfunktion innerhalb einer Woche erneut kontrolliert werden. Dabei sollten auch der Blutzucker, die Kaliumkonzentration im Blut sowie die Glucosekonzentration im Urin bestimmt werden (siehe "Proximale renale Tubulopathie" in "Unerwünschte Wirkungen" ). Das Dosisintervall von Tenofovir Sandoz sollte entsprechend angepasst werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Bei Patienten, bei denen die Kreatinin-Clearance auf <50 ml/min oder der Serumphosphatspiegel auf <1,0 mg/dl (0,32 mmol/l) gesunken ist, sollte ausserdem eine Unterbrechung der Therapie mit Tenofovir Sandoz erwogen werden. Für den Fall, dass die Nierenfunktion kontinuierlich abnimmt, ohne dass ein anderer erkennbarer Grund vorliegt, sollte ebenfalls eine Unterbrechung der Therapie mit Tenofovirdisoproxilfumarat erwogen werden.
- +Bei gleichzeitiger oder vor kurzem erfolgter Behandlung mit nephrotoxischen Arzneimitteln (z.B. Aminoglykoside, Amphotericin B, Foscarnet, Ganciclovir, Pentamidin, Vancomycin, Cidofovir oder Interleukin-2) ist die Anwendung von Tenofovir Sandoz zu vermeiden (siehe "Interaktionen" ). Wenn die gleichzeitige Anwendung von Tenofovir Sandoz und anderen nephrotoxischen Arzneimitteln unvermeidbar ist, muss die Nierenfunktion wöchentlich kontrolliert werden.
-Bei Patienten, die Tenofovirdisoproxilfumarat in Kombination mit einem mit Ritonavir oder Cobicistat geboosteten Proteaseinhibitor erhielten, wurde ein höheres Risiko für eine Nierenfunktionsstörung berichtet. Bei diesen Patienten ist eine engmaschige Überwachung der Nierenfunktion erforderlich (siehe «Interaktionen»). Bei Patienten mit Risikofaktoren für eine Nierenfunktionsstörung sollte die gleichzeitige Anwendung von Tenofovirdisoproxilfumarat mit einem geboosteten Proteaseinhibitor sorgfältig geprüft werden.
- +Bei Patienten, die Tenofovirdisoproxilfumarat in Kombination mit einem mit Ritonavir oder Cobicistat geboosteten Proteaseinhibitor erhielten, wurde ein höheres Risiko für eine Nierenfunktionsstörung berichtet. Bei diesen Patienten ist eine engmaschige Überwachung der Nierenfunktion erforderlich (siehe "Interaktionen" ). Bei Patienten mit Risikofaktoren für eine Nierenfunktionsstörung sollte die gleichzeitige Anwendung von Tenofovirdisoproxilfumarat mit einem geboosteten Proteaseinhibitor sorgfältig geprüft werden.
-Entzündungsschübe während der Behandlung: Spontane Exazerbationen bei chronischer Hepatitis B sind relativ häufig und durch einen vorübergehenden Anstieg des ALT-Wertes im Serum charakterisiert. Nach Beginn einer antiviralen Therapie kann der ALT-Spiegel ansteigen, während die HBV-DNA-Titer im Serum sinken (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Bei Tenofovir-behandelten Patienten traten Exazerbationen während der Behandlung typischerweise nach 4–8 Wochen Therapiedauer auf. Bei Patienten mit kompensierter Lebererkrankung waren die erhöhten ALT-Spiegel im Serum im Allgemeinen nicht von einem Anstieg der Bilirubinkonzentrationen im Serum oder einer Dekompensation begleitet. Patienten mit Leberzirrhose haben ein höheres Risiko für eine Dekompensation nach einer Hepatitis-Exazerbation und sollten deshalb während der Therapie engmaschig überwacht werden.
- +Entzündungsschübe während der Behandlung: Spontane Exazerbationen bei chronischer Hepatitis B sind relativ häufig und durch einen vorübergehenden Anstieg des ALT-Wertes im Serum charakterisiert. Nach Beginn einer antiviralen Therapie kann der ALT-Spiegel ansteigen, während die HBV-DNA-Titer im Serum sinken (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Bei Tenofovir-behandelten Patienten traten Exazerbationen während der Behandlung typischerweise nach 4–8 Wochen Therapiedauer auf. Bei Patienten mit kompensierter Lebererkrankung waren die erhöhten ALT-Spiegel im Serum im Allgemeinen nicht von einem Anstieg der Bilirubinkonzentrationen im Serum oder einer Dekompensation begleitet. Patienten mit Leberzirrhose haben ein höheres Risiko für eine Dekompensation nach einer Hepatitis-Exazerbation und sollten deshalb während der Therapie engmaschig überwacht werden.
-Wegen des Risikos einer Resistenzentwicklung der HI-Viren sollte Tenofovirdisoproxil bei HIV/HBV-koinfizierten Patienten nur als Teil einer angemessenen ART angewendet werden. Patienten mit vorbestehenden Leberfunktionsstörungen, einschliesslich chronisch aktiver Hepatitis, weisen während einer ART häufiger Anomalien der Leberfunktion auf und müssen entsprechend überwacht werden. Bei Anzeichen einer Verschlechterung der Lebererkrankung muss eine Unterbrechung oder ein Absetzen der Therapie erwogen werden. Es sollte jedoch beachtet werden, dass Anstiege der ALT-Werte als Teil des antiviralen Therapieansprechens unter Tenofovir angesehen werden können (siehe unter «Exazerbationen der Hepatitis»).
- +Wegen des Risikos einer Resistenzentwicklung der HI-Viren sollte Tenofovirdisoproxil bei HIV/HBV-koinfizierten Patienten nur als Teil einer angemessenen ART angewendet werden. Patienten mit vorbestehenden Leberfunktionsstörungen, einschliesslich chronisch aktiver Hepatitis, weisen während einer ART häufiger Anomalien der Leberfunktion auf und müssen entsprechend überwacht werden. Bei Anzeichen einer Verschlechterung der Lebererkrankung muss eine Unterbrechung oder ein Absetzen der Therapie erwogen werden. Es sollte jedoch beachtet werden, dass Anstiege der ALT-Werte als Teil des antiviralen Therapieansprechens unter Tenofovir angesehen werden können (siehe unter "Exazerbationen der Hepatitis" ).
-Tenofovir Sandoz soll nicht bei antiretroviral vorbehandelten HIV-1-infizierten Patienten mit nachgewiesener K65R-Mutation angewendet werden, weil die K65R-Mutation zum vollständigen Wirkungsverlust von Tenofovir führt (siehe «Pharmakodynamik»).
- +Tenofovir Sandoz soll nicht bei antiretroviral vorbehandelten HIV-1-infizierten Patienten mit nachgewiesener K65R-Mutation angewendet werden, weil die K65R-Mutation zum vollständigen Wirkungsverlust von Tenofovir führt (siehe "Pharmakodynamik" ).
-Chronische Hepatitis B
- +Chronische Hepatitis B
-Knochenanomalien, wie z.B. eine Osteomalazie, die sich als persistierende oder verschlechternde Knochenschmerzen manifestieren und in seltenen Fällen zu Frakturen beitragen können, sind möglicherweise mit einer durch Tenofovirdisoproxil induzierten proximalen renalen Tubulopathie assoziiert (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
-In randomisierten, kontrollierten klinischen Studien mit einer Dauer von bis zu 144 Wochen bei HIV-oder HBV-infizierten Patienten wurde unter Tenofovirdisoproxil eine Verringerung der Knochenmineraldichte (bone mineral density, BMD) beobachtet (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Diese Abnahmen der BMD besserten sich im Allgemeinen nach Absetzen der Behandlung.
- +Knochenanomalien, wie z.B. eine Osteomalazie, die sich als persistierende oder verschlechternde Knochenschmerzen manifestieren und in seltenen Fällen zu Frakturen beitragen können, sind möglicherweise mit einer durch Tenofovirdisoproxil induzierten proximalen renalen Tubulopathie assoziiert (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
- +In randomisierten, kontrollierten klinischen Studien mit einer Dauer von bis zu 144 Wochen bei HIV-oder HBV-infizierten Patienten wurde unter Tenofovirdisoproxil eine Verringerung der Knochenmineraldichte (bone mineral density, BMD) beobachtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Diese Abnahmen der BMD besserten sich im Allgemeinen nach Absetzen der Behandlung.
-In-vitro-Studien und klinische, pharmakokinetische Interaktionsstudien haben gezeigt, dass das Risiko von CYP450-vermittelter Interaktionen zwischen Tenofovirdisoproxil und anderen Arzneimitteln gering ist (siehe auch «Pharmakokinetik»).
- +In-vitro-Studien und klinische, pharmakokinetische Interaktionsstudien haben gezeigt, dass das Risiko von CYP450-vermittelter Interaktionen zwischen Tenofovirdisoproxil und anderen Arzneimitteln gering ist (siehe auch "Pharmakokinetik" ).
-(siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
- +(siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
-Weitere Interaktionen zwischen Tenofovirdisoproxil und anderen Arzneimitteln sind in der nachstehenden Tabelle 1 aufgeführt, wobei «↑» einen Anstieg bedeutet, «↓» eine Abnahme, «↔» keine Veränderung, «b.i.d.» zweimal täglich und «q.d.» einmal täglich.
- +Weitere Interaktionen zwischen Tenofovirdisoproxil und anderen Arzneimitteln sind in der nachstehenden Tabelle 1 aufgeführt, wobei "↑" einen Anstieg bedeutet, "↓" eine Abnahme, "↔" keine Veränderung, "b.i.d." zweimal täglich und "q.d." einmal täglich.
-Arzneimittel nach therapeutischer Klasse Auswirkungen auf die Wirkstoffkonzentration Mittlere prozentuale Veränderung der AUC, Cmax, Cmin Empfehlung zur gleichzeitigen Anwendung mit Tenofovir Sandoz
- +Arzneimittel nach Auswirkungen auf die Wirkstoffkonzentr Empfehlung zur gleichzeitigen
- +therapeutischer ation Mittlere prozentuale Anwendung mit Tenofovir Sandoz
- +Klasse Veränderung der AUC, Cmax, Cmin
- +
-Antiretrovirale Arzneimittel
- +Antiretrovirale
- +Arzneimittel
-Atazanavir/Ritonavir/Tenofovirdisoproxil (als Fumarat) (300 mg q.d./100 mg q.d./300 mg q.d.) Atazanavir: AUC: ↓ 25% Cmax: ↓ 28% Cmin: ↓ 26% Tenofovir: AUC: ↑ 37% Cmax: ↑ 34% Cmin: ↑ 29% Eine Dosisanpassung wird nicht empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrationen könnten Tenofovir-assoziierte unerwünschte Wirkungen, darunter Nierenfunktionsstörungen, verstärken. Die Nierenfunktion sollte engmaschig überwacht werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Darunavir/Ritonavir/Tenofovirdisoproxil (als Fumarat) (300 mg b.i.d./100 mg b.i.d./300 mg q.d.) Darunavir: Kein signifikanter Effekt auf die PK-Parameter von Darunavir/Ritonavir. Tenofovir: AUC: ↑ 22% Cmin: ↑ 37% Eine Dosisanpassung wird nicht empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrationen könnten Tenofovir-assoziierte unerwünschte Wirkungen, darunter Nierenfunktionsstörungen, verstärken. Die Nierenfunktion sollte engmaschig überwacht werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Lopinavir/Ritonavir/Tenofovirdisoproxil (als Fumarat) (400 mg b.i.d./100 mg b.i.d./300 mg q.d.) Lopinavir/Ritonavir: Kein signifikanter Effekt auf die PK-Parameter von Lopinavir/Ritonavir. Tenofovir: AUC: ↑ 32% Cmax: ↔ Cmin: ↑ 51% Eine Dosisanpassung wird nicht empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrationen könnten Tenofovir-assoziierte unerwünschte Wirkungen, darunter Nierenfunktionsstörungen, verstärken. Die Nierenfunktion sollte engmaschig überwacht werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Atazanavir/Ritonavir Atazanavir:AUC: ↓ 25%Cmax: ↓ 28%Cmin: Eine Dosisanpassung wird nicht
- +/Tenofovirdisoproxil ↓ 26%Tenofovir:AUC: ↑ 37%Cmax: ↑ empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrat
- + (als Fumarat)(300 34%Cmin: ↑ 29% ionen könnten Tenofovir-assoziierte
- +mg q.d./100 mg unerwünschte Wirkungen, darunter
- +q.d./300 mg q.d.) Nierenfunktionsstörungen, verstärken.
- + Die Nierenfunktion sollte engmaschig
- + überwacht werden (siehe "Warnhinweise
- + und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Darunavir/Ritonavir/ Darunavir:Kein signifikanter Effekt Eine Dosisanpassung wird nicht
- +Tenofovirdisoproxil auf die PK-Parameter von empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrat
- +(als Fumarat)(300 Darunavir/Ritonavir.Tenofovir:AUC: ↑ ionen könnten Tenofovir-assoziierte
- +mg b.i.d./100 mg 22%Cmin: ↑ 37% unerwünschte Wirkungen, darunter
- +b.i.d./300 mg q.d.) Nierenfunktionsstörungen, verstärken.
- + Die Nierenfunktion sollte engmaschig
- + überwacht werden (siehe "Warnhinweise
- + und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Lopinavir/Ritonavir/ Lopinavir/Ritonavir:Kein Eine Dosisanpassung wird nicht
- +Tenofovirdisoproxil signifikanter Effekt auf die empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrat
- +(als Fumarat)(400 PK-Parameter von Lopinavir/Ritonavir.T ionen könnten Tenofovir-assoziierte
- +mg b.i.d./100 mg enofovir:AUC: ↑ 32%Cmax: ↔Cmin: ↑ 51% unerwünschte Wirkungen, darunter
- +b.i.d./300 mg q.d.) Nierenfunktionsstörungen, verstärken.
- + Die Nierenfunktion sollte engmaschig
- + überwacht werden (siehe "Warnhinweise
- + und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Adefovirdipivoxil AUC: ↔ Cmax: ↔ Tenofovirdisoproxil darf nicht gleichzeitig mit Adefovirdipivoxil angewendet werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Didanosin Die gleichzeitige Anwendung von Tenofovirdisoproxil und Didanosin führt zu einem Anstieg der systemischen Exposition von Didanosin um 40–60%, wodurch das Risiko für Didanosin-bedingte unerwünschte Wirkungen erhöht sein könnte. Seltene Fälle von Pankreatitis und Laktatazidose, mitunter tödlich, wurden berichtet. Die gleichzeitige Anwendung von Tenofovirdisoproxil und Didanosin 400 mg täglich war mit einer signifikanten Abnahme der CD4-Zellzahl assoziiert, möglicherweise durch eine intrazelluläre Interaktion verursacht, die zu einem Anstieg an phosphoryliertem (d.h. aktivem) Didanosin führte. Bei einer auf 250 mg verringerten Dosis von Didanosin, gleichzeitig mit Tenofovirdisoproxil angewendet, wurde bei verschiedenen untersuchten Kombinationen zur Behandlung der HIV-1-Infektion eine hohe Rate an virologischem Versagen berichtet. Die gleichzeitige Anwendung von Tenofovirdisoproxil und Didanosin wird nicht empfohlen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Entecavir AUC: ↔ Cmax: ↔ Bei gleichzeitiger Anwendung von Tenofovirdisoproxil mit Entecavir zeigten sich keine klinisch signifikanten pharmakokinetischen Interaktionen.
-Antivirale Arzneimittel gegen Hepatitis C
-Ledipasvir/Sofosbuvir (90 mg/400 mg q.d.) + Atazanavir/Ritonavir (300 mg q.d./100 mg q.d.) + Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil (als Fumarat) (200 mg/300 mg q.d.)1 Ledipasvir: AUC: ↑ 96% Cmax: ↑ 68% Cmin: ↑ 118% Sofosbuvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ GS-3310072: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↑ 42% Atazanavir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↑ 63% Ritonavir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↑ 45% Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Tenofovir: AUC: ↔ Cmax: ↑ 47% Cmin: ↑ 47% Erhöhte Plasmakonzentrationen von Tenofovir, bedingt durch eine gleichzeitige Verabreichung von Tenofovirdisoproxilfumarat, Ledipasvir/Sofosbuvir und Atazanavir/Ritonavir können verstärkt zu mit Tenofovirdisoproxilfumarat assoziierten unerwünschten Wirkungen führen, einschliesslich Nierenfunktionsstörungen. Die Sicherheit von Tenofovirdisoproxilfumarat bei Verabreichung mit Ledipasvir/Sofosbuvir und einem pharmakokinetischen Booster (z.B. Ritonavir oder Cobicistat) wurde nicht ausreichend untersucht. Wenn keine Alternativen zur Verfügung stehen, sollte diese Kombination mit Vorsicht und unter engmaschiger Überwachung der Nierenfunktion angewendet werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Ledipasvir/Sofosbuvir (90 mg/400 mg q.d.) + Darunavir/Ritonavir (800 mg q.d./100 mg q.d.) + Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil (als Fumarat) (200 mg/300 mg q.d.)1 Ledipasvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Sofosbuvir: AUC: ↓ 27% Cmax: ↓ 37% GS-3310072: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Darunavir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Ritonavir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↑ 48% Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Tenofovir: AUC: ↑ 50% Cmax: ↑ 64% Cmin: ↑ 59% Erhöhte Plasmakonzentrationen von Tenofovir, bedingt durch eine gleichzeitige Verabreichung von Tenofovirdisoproxil, Ledipasvir/Sofosbuvir und Darunavir/Ritonavir können verstärkt zu mit Tenofovirdisoproxil assoziierten unerwünschten Wirkungen führen, einschliesslich Nierenfunktionsstörungen. Die Sicherheit von Tenofovirdisoproxil bei Verabreichung mit Ledipasvir/Sofosbuvir und einem pharmakokinetischen Booster (z.B. Ritonavir oder Cobicistat) wurde nicht ausreichend untersucht. Wenn keine Alternativen zur Verfügung stehen, sollte diese Kombination mit Vorsicht und unter engmaschiger Überwachung der Nierenfunktion angewendet werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Ledipasvir/Sofosbuvir (90 mg/400 mg q.d.) + Efavirenz/Emtricitabin/ Tenofovirdisoproxil (als Fumarat) (600 mg/200 mg/300 mg q.d.) Ledipasvir: AUC: ↓ 34% Cmax: ↓ 34% Cmin: ↓ 34% Sofosbuvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ GS-3310072: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Efavirenz: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Tenofovir: AUC: ↑ 98% Cmax: ↑ 79% Cmin: ↑ 163% Eine Dosisanpassung wird nicht empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrationen könnten Tenofovir-assoziierte unerwünschte Wirkungen, darunter Nierenfunktionsstörungen, verstärken. Die Nierenfunktion sollte engmaschig überwacht werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Ledipasvir/Sofosbuvir (90 mg/400 mg q.d.) + Emtricitabin/Rilpivirin/ Tenofovirdisoproxil (als Fumarat) (200 mg/25 mg/300 mg q.d.) Ledipasvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Sofosbuvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ GS-3310072: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Rilpivirin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Tenofovir: AUC: ↑ 40% Cmax: ↔ Cmin: ↑ 91% Eine Dosisanpassung wird nicht empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrationen könnten Tenofovir-assoziierte unerwünschte Wirkungen, darunter Nierenfunktionsstörungen, verstärken. Die Nierenfunktion sollte engmaschig überwacht werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Ledipasvir/Sofosbuvir (90 mg/400 mg q.d.) + Dolutegravir (50 mg q.d.) + Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil (als Fumarat) (200 mg/300 mg q.d.) Sofosbuvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ GS-3310072: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Ledipasvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Dolutegravir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Tenofovir: AUC: ↑ 65% Cmax: ↑ 61% Cmin: ↑ 115% Es wird keine Dosisanpassung empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrationen könnten Tenofovirdisoproxil-assoziierte unerwünschte Wirkungen, darunter Nierenfunktionsstörungen, verstärken. Die Nierenfunktion sollte engmaschig überwacht werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Sofosbuvir/Velpatasvir (400 mg/100 mg q.d.) + Atazanavir/Ritonavir (300 mg q.d./100 mg q.d.) + Emtricitabin/ Tenofovirdisoproxil (als Fumarat) (200 mg/300 mg q.d.) Sofosbuvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ GS-3310072: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↑ 42% Velpatasvir: AUC: ↑ 142% Cmax: ↑ 55% Cmin: ↑ 301% Atazanavir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↑ 39% Ritonavir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↑ 29% Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Tenofovir: AUC: ↔ Cmax: ↑ 55% Cmin: ↑ 39% Erhöhte Plasmakonzentrationen von Tenofovir, bedingt durch eine gleichzeitige Verabreichung von Tenofovirdisoproxil, Sofosbuvir/Velpatasvir und Atazanavir/Ritonavir können verstärkt zu mit Tenofovirdisoproxil- assoziierten unerwünschten Wirkungen führen, einschliesslich Nierenfunktionsstörungen. Die Sicherheit von Tenofovirdisoproxil bei Verabreichung mit Sofosbuvir/Velpatasvir und einem pharmakokinetischen Booster (z.B. Ritonavir oder Cobicistat) wurde nicht bestätigt. Die Kombination sollte mit Vorsicht und unter häufiger Überwachung der Nierenfunktion angewendet werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Sofosbuvir/Velpatasvir (400 mg/100 mg q.d.) + Darunavir/Ritonavir (800 mg q.d./100 mg q.d.) + Emtricitabin/ Tenofovirdisoproxil (als Fumarat) (200 mg/300 mg q.d.) Sofosbuvir: AUC: ↓ 28% Cmax: ↓ 38% GS-3310072: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Velpatasvir: AUC: ↔ Cmax: ↓ 24% Cmin: ↔ Darunavir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Ritonavir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Tenofovir: AUC: ↑ 39% Cmax: ↑ 55% Cmin: ↑ 52% Erhöhte Plasmakonzentrationen von Tenofovir, bedingt durch eine gleichzeitige Verabreichung von Tenofovirdisoproxil, Sofosbuvir/Velpatasvir und Darunavir/Ritonavir können verstärkt zu mit Tenofovirdisoproxil- assoziierten unerwünschten Wirkungen führen, einschliesslich Nierenfunktionsstörungen. Die Sicherheit von Tenofovirdisoproxil bei Verabreichung mit Sofosbuvir/Velpatasvir und einem pharmakokinetischen Booster (z.B. Ritonavir oder Cobicistat) wurde nicht bestätigt. Die Kombination sollte mit Vorsicht und unter häufiger Überwachung der Nierenfunktion angewendet werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Sofosbuvir/Velpatasvir (400 mg/100 mg q.d.) + Lopinavir/Ritonavir (800 mg/200 mg q.d.) + Emtricitabin/ Tenofovirdisoproxil (als Fumarat) (200 mg/300 mg q.d.) Sofosbuvir: AUC: ↓ 29% Cmax: ↓ 41% GS-3310072: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Velpatasvir: AUC: ↔ Cmax: ↓ 30% Cmin: ↑ 63% Lopinavir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Ritonavir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Tenofovir: AUC: ↔ Cmax: ↑ 42% Cmin: ↔ Erhöhte Plasmakonzentrationen von Tenofovir, bedingt durch eine gleichzeitige Verabreichung von Tenofovirdisoproxil, Sofosbuvir/Velpatasvir und Lopinavir/Ritonavir können verstärkt zu mit Tenofovirdisoproxil assoziierten unerwünschten Wirkungen führen, einschliesslich Nierenfunktionsstörungen. Die Sicherheit von Tenofovirdisoproxil bei Verabreichung mit Sofosbuvir/Velpatasvir und einem pharmakokinetischen Booster (z.B. Ritonavir oder Cobicistat) wurde nicht bestätigt. Die Kombination sollte mit Vorsicht und unter häufiger Überwachung der Nierenfunktion angewendet werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Sofosbuvir/Velpatasvir (400 mg/100 mg q.d.) + Raltegravir (400 mg b.i.d) + Emtricitabin/ Tenofovirdisoproxil (als Fumarat) (200 mg/300 mg q.d.) Sofosbuvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ GS-3310072: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Velpatasvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Raltegravir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↓ 21% Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Tenofovir: AUC: ↑ 40% Cmax: ↑ 46% Cmin: ↑ 70% Eine Dosisanpassung wird nicht empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrationen könnten Tenofovirdisoproxil-assoziierte unerwünschte Wirkungen, darunter Nierenfunktionsstörungen, verstärken. Die Nierenfunktion sollte engmaschig überwacht werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Sofosbuvir/Velpatasvir (400 mg/100 mg q.d.) + Efavirenz/Emtricitabin/ Tenofovirdisoproxil (als Fumarat) (600 mg/200 mg/300 mg q.d.) Sofosbuvir: AUC: ↔ Cmax: ↑ 38% GS-3310072: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Velpatasvir: AUC: ↓ 53% Cmax: ↓ 47% Cmin: ↓ 57% Efavirenz: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Tenofovir: AUC: ↑ 81% Cmax: ↑ 77% Cmin: ↑ 121% Durch die gleichzeitige Anwendung von Sofosbuvir/Velpatasvir und Efavirenz wird erwartet, dass die Plasmakonzentrationen von Velpatasvir erniedrigt werden. Eine gleichzeitige Anwendung von Sofosbuvir/Velpatasvir mit Efavirenz-haltigen Regimen wird nicht empfohlen.
-Sofosbuvir/Velpatasvir (400 mg/100 mg q.d.) + Emtricitabin/Rilpivirin/ Tenofovirdisoproxil (als Fumarat) (200 mg/25 mg/300 mg q.d.) Sofosbuvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ GS-3310072: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Velpatasvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Rilpivirin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Tenofovir: AUC: ↑ 40% Cmax: ↑ 44% Cmin: ↑ 84% Eine Dosisanpassung wird nicht empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrationen könnten Tenofovirdisoproxil-assoziierte unerwünschte Wirkungen, darunter Nierenfunktionsstörungen, verstärken. Die Nierenfunktion sollte engmaschig überwacht werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Sofosbuvir/Velpatasvir/ Voxilaprevir (400 mg/100 mg/ 100 mg+100 mg q.d.)3 + Darunavir (800 mg q.d.) + Ritonavir (100 mg q.d.) + Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil (als Fumarat) (200 mg/300 mg q.d.) Sofosbuvir: AUC: ↔ Cmax: ↓ 30% Cmin: N/A GS-3310072: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: N/A Velpatasvir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Voxilaprevir: AUC: ↑ 143% Cmax: ↑ 72% Cmin: ↑ 300% Darunavir: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↓ 34% Ritonavir: AUC: ↑ 45% Cmax: ↑ 60% Cmin: ↔ Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Tenofovir: AUC: ↑ 39% Cmax: ↑ 48% Cmin: ↑ 47% Eine Dosisanpassung wird nicht empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrationen könnten Tenofovirdisoproxil-assoziierte unerwünschte Wirkungen, darunter Nierenfunktionsstörungen, verstärken. Die Nierenfunktion sollte engmaschig überwacht werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Sofosbuvir (400 mg q.d.) + Efavirenz/Emtricitabin/ Tenofovirdisoproxil (als Fumarat) (600 mg/200 mg/300 mg q.d.) Sofosbuvir: AUC: ↔ Cmax: ↓ 19% GS-3310072: AUC: ↔ Cmax: ↓ 23% Efavirenz: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Emtricitabin: AUC: ↔ Cmax: ↔ Cmin: ↔ Tenofovir: AUC: ↔ Cmax: ↑ 25% Cmin: ↔ Es ist keine Dosisanpassung erforderlich.
- +Adefovirdipivoxil AUC: ↔Cmax: ↔ Tenofovirdisoproxil darf nicht
- + gleichzeitig mit Adefovirdipivoxil
- + angewendet werden (siehe
- + "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
- + ).
- +Didanosin Die gleichzeitige Anwendung von Die gleichzeitige Anwendung von
- + Tenofovirdisoproxil und Didanosin Tenofovirdisoproxil und Didanosin
- + führt zu einem Anstieg der wird nicht empfohlen (siehe
- + systemischen Exposition von Didanosin "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
- + um 40–60%, wodurch das Risiko für ).
- + Didanosin-bedingte unerwünschte
- + Wirkungen erhöht sein könnte. Seltene
- + Fälle von Pankreatitis und
- + Laktatazidose, mitunter tödlich,
- + wurden berichtet. Die gleichzeitige
- + Anwendung von Tenofovirdisoproxil und
- + Didanosin 400 mg täglich war mit
- + einer signifikanten Abnahme der
- + CD4-Zellzahl assoziiert,
- + möglicherweise durch eine
- + intrazelluläre Interaktion
- + verursacht, die zu einem Anstieg an
- + phosphoryliertem (d.h. aktivem)
- + Didanosin führte. Bei einer auf 250
- + mg verringerten Dosis von Didanosin,
- + gleichzeitig mit Tenofovirdisoproxil
- + angewendet, wurde bei verschiedenen
- + untersuchten Kombinationen zur
- + Behandlung der HIV-1-Infektion eine
- + hohe Rate an virologischem Versagen
- + berichtet.
- +Entecavir AUC: ↔Cmax: ↔ Bei gleichzeitiger Anwendung von
- + Tenofovirdisoproxil mit Entecavir
- + zeigten sich keine klinisch
- + signifikanten pharmakokinetischen
- + Interaktionen.
- +Antivirale Arzneimit
- +tel gegen Hepatitis
- +C
- +Ledipasvir/Sofosbuvi Ledipasvir:AUC: ↑ 96%Cmax: ↑ 68%Cmin: Erhöhte Plasmakonzentrationen von
- +r(90 mg/400 mg ↑ 118%Sofosbuvir:AUC: ↔Cmax: Tenofovir, bedingt durch eine
- +q.d.)+ Atazanavir/Ri ↔GS-3310072:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: ↑ gleichzeitige Verabreichung von
- +tonavir(300 mg 42%Atazanavir:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: ↑ Tenofovirdisoproxilfumarat,
- +q.d./100 mg q.d.)+ 63%Ritonavir:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: ↑ Ledipasvir/Sofosbuvir und
- +Emtricitabin/Tenofov 45%Emtricitabin:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: Atazanavir/Ritonavir können verstärkt
- +irdisoproxil (als ↔Tenofovir:AUC: ↔Cmax: ↑ 47%Cmin: ↑ zu mit Tenofovirdisoproxilfumarat
- +Fumarat)(200 mg/300 47% assoziierten unerwünschten Wirkungen
- +mg q.d.)1 führen, einschliesslich
- + Nierenfunktionsstörungen. Die
- + Sicherheit von Tenofovirdisoproxilfuma
- + rat bei Verabreichung mit
- + Ledipasvir/Sofosbuvir und einem
- + pharmakokinetischen Booster (z.B.
- + Ritonavir oder Cobicistat) wurde
- + nicht ausreichend untersucht. Wenn
- + keine Alternativen zur Verfügung
- + stehen, sollte diese Kombination mit
- + Vorsicht und unter engmaschiger
- + Überwachung der Nierenfunktion
- + angewendet werden (siehe
- + "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
- + ).
- +Ledipasvir/Sofosbuvi Ledipasvir:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: Erhöhte Plasmakonzentrationen von
- +r(90 mg/400 mg ↔Sofosbuvir:AUC: ↓ 27%Cmax: ↓ Tenofovir, bedingt durch eine
- +q.d.)+ Darunavir/Rit 37%GS-3310072:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: gleichzeitige Verabreichung von
- +onavir(800 mg ↔Darunavir:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: Tenofovirdisoproxil, Ledipasvir/Sofosb
- +q.d./100 mg q.d.) + ↔Ritonavir:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: ↑ uvir und Darunavir/Ritonavir können
- +Emtricitabin/Tenofov 48%Emtricitabin:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: verstärkt zu mit Tenofovirdisoproxil
- +irdisoproxil (als ↔Tenofovir:AUC: ↑ 50%Cmax: ↑ 64%Cmin: assoziierten unerwünschten Wirkungen
- +Fumarat)(200 mg/300 ↑ 59% führen, einschliesslich
- +mg q.d.)1 Nierenfunktionsstörungen. Die
- + Sicherheit von Tenofovirdisoproxil
- + bei Verabreichung mit Ledipasvir/Sofos
- + buvir und einem pharmakokinetischen
- + Booster (z.B. Ritonavir oder
- + Cobicistat) wurde nicht ausreichend
- + untersucht. Wenn keine Alternativen
- + zur Verfügung stehen, sollte diese
- + Kombination mit Vorsicht und unter
- + engmaschiger Überwachung der
- + Nierenfunktion angewendet werden
- + (siehe "Warnhinweise und
- + Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Ledipasvir/Sofosbuvi Ledipasvir:AUC: ↓ 34%Cmax: ↓ 34%Cmin: Eine Dosisanpassung wird nicht
- +r(90 mg/400 mg ↓ 34%Sofosbuvir:AUC: ↔Cmax: empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrat
- +q.d.)+ Efavirenz/Emt ↔GS-3310072:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: ionen könnten Tenofovir-assoziierte
- +ricitabin/Tenofovird ↔Efavirenz:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: unerwünschte Wirkungen, darunter
- +isoproxil (als ↔Emtricitabin:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: Nierenfunktionsstörungen, verstärken.
- +Fumarat)(600 mg/200 ↔Tenofovir:AUC: ↑ 98%Cmax: ↑ 79%Cmin: Die Nierenfunktion sollte engmaschig
- +mg/300 mg q.d.) ↑ 163% überwacht werden (siehe "Warnhinweise
- + und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Ledipasvir/Sofosbuvi Ledipasvir:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: Eine Dosisanpassung wird nicht
- +r(90 mg/400 mg ↔Sofosbuvir:AUC: ↔Cmax: empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrat
- +q.d.)+ Emtricitabin/ ↔GS-3310072:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: ionen könnten Tenofovir-assoziierte
- +Rilpivirin/Tenofovir ↔Emtricitabin:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: unerwünschte Wirkungen, darunter
- +disoproxil (als ↔Rilpivirin:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: Nierenfunktionsstörungen, verstärken.
- +Fumarat)(200 mg/25 ↔Tenofovir:AUC: ↑ 40%Cmax: ↔Cmin: ↑ Die Nierenfunktion sollte engmaschig
- +mg/300 mg q.d.) 91% überwacht werden (siehe "Warnhinweise
- + und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Ledipasvir/Sofosbuvi Sofosbuvir:AUC: ↔Cmax: ↔GS-3310072:AUC Es wird keine Dosisanpassung
- +r(90 mg/400 mg : ↔Cmax: ↔Cmin: ↔Ledipasvir:AUC: empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrat
- +q.d.) +Dolutegravir ↔Cmax: ↔Cmin: ↔Dolutegravir:AUC: ionen könnten Tenofovirdisoproxil-asso
- +(50 mg q.d.) +Emtric ↔Cmax: ↔Cmin: ↔Emtricitabin:AUC: ziierte unerwünschte Wirkungen,
- +itabin/Tenofovirdiso ↔Cmax: ↔Cmin: ↔Tenofovir:AUC: ↑ darunter Nierenfunktionsstörungen,
- +proxil (als Fumarat) 65%Cmax: ↑ 61%Cmin: ↑ 115% verstärken. Die Nierenfunktion sollte
- + (200 mg/300 mg engmaschig überwacht werden (siehe
- +q.d.) "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
- + ).
- +Sofosbuvir/Velpatasv Sofosbuvir:AUC: ↔Cmax: ↔GS-3310072:AUC Erhöhte Plasmakonzentrationen von
- +ir(400 mg/100 mg : ↔Cmax: ↔Cmin: ↑ 42%Velpatasvir:AUC: Tenofovir, bedingt durch eine
- +q.d.) +Atazanavir/Ri ↑ 142%Cmax: ↑ 55%Cmin: ↑ gleichzeitige Verabreichung von
- +tonavir(300 mg 301%Atazanavir:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: ↑ Tenofovirdisoproxil, Sofosbuvir/Velpat
- +q.d./100 mg q.d.) 39%Ritonavir:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: ↑ asvir und Atazanavir/Ritonavir können
- ++Emtricitabin/Tenofo 29%Emtricitabin:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: verstärkt zu mit Tenofovirdisoproxil-
- +virdisoproxil (als ↔Tenofovir:AUC: ↔Cmax: ↑ 55%Cmin: ↑ assoziierten unerwünschten Wirkungen
- +Fumarat)(200 mg/300 39% führen, einschliesslich
- +mg q.d.) Nierenfunktionsstörungen. Die
- + Sicherheit von Tenofovirdisoproxil
- + bei Verabreichung mit Sofosbuvir/Velpa
- + tasvir und einem pharmakokinetischen
- + Booster (z.B. Ritonavir oder
- + Cobicistat) wurde nicht bestätigt.Die
- + Kombination sollte mit Vorsicht und
- + unter häufiger Überwachung der
- + Nierenfunktion angewendet werden
- + (siehe "Warnhinweise und
- + Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Sofosbuvir/Velpatasv Sofosbuvir:AUC: ↓ 28%Cmax: ↓ Erhöhte Plasmakonzentrationen von
- +ir(400 mg/100 mg 38%GS-3310072:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: Tenofovir, bedingt durch eine
- +q.d.) +Darunavir/Rit ↔Velpatasvir:AUC: ↔Cmax: ↓ 24%Cmin: gleichzeitige Verabreichung von
- +onavir(800 mg ↔Darunavir:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: Tenofovirdisoproxil, Sofosbuvir/Velpat
- +q.d./100 mg q.d.) ↔Ritonavir:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: asvir und Darunavir/Ritonavir können
- ++Emtricitabin/Tenofo ↔Emtricitabin:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: verstärkt zu mit Tenofovirdisoproxil-
- +virdisoproxil (als ↔Tenofovir:AUC: ↑ 39%Cmax: ↑ 55%Cmin: assoziierten unerwünschten Wirkungen
- +Fumarat)(200 mg/300 ↑ 52% führen, einschliesslich
- +mg q.d.) Nierenfunktionsstörungen. Die
- + Sicherheit von Tenofovirdisoproxil
- + bei Verabreichung mit Sofosbuvir/Velpa
- + tasvir und einem pharmakokinetischen
- + Booster (z.B. Ritonavir oder
- + Cobicistat) wurde nicht bestätigt.Die
- + Kombination sollte mit Vorsicht und
- + unter häufiger Überwachung der
- + Nierenfunktion angewendet werden
- + (siehe "Warnhinweise und
- + Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Sofosbuvir/Velpatasv Sofosbuvir:AUC: ↓ 29%Cmax: ↓ Erhöhte Plasmakonzentrationen von
- +ir(400 mg/100 mg 41%GS-3310072:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: Tenofovir, bedingt durch eine
- +q.d.) +Lopinavir/Rit ↔Velpatasvir:AUC: ↔Cmax: ↓ 30%Cmin: ↑ gleichzeitige Verabreichung von
- +onavir(800 mg/200 63%Lopinavir:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: Tenofovirdisoproxil, Sofosbuvir/Velpat
- +mg q.d.) +Emtricitab ↔Ritonavir:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: asvir und Lopinavir/Ritonavir können
- +in/Tenofovirdisoprox ↔Emtricitabin:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: verstärkt zu mit Tenofovirdisoproxil
- +il (als Fumarat)(200 ↔Tenofovir:AUC: ↔Cmax: ↑ 42%Cmin: ↔ assoziierten unerwünschten Wirkungen
- + mg/300 mg q.d.) führen, einschliesslich
- + Nierenfunktionsstörungen. Die
- + Sicherheit von Tenofovirdisoproxil
- + bei Verabreichung mit Sofosbuvir/Velpa
- + tasvir und einem pharmakokinetischen
- + Booster (z.B. Ritonavir oder
- + Cobicistat) wurde nicht bestätigt.Die
- + Kombination sollte mit Vorsicht und
- + unter häufiger Überwachung der
- + Nierenfunktion angewendet werden
- + (siehe "Warnhinweise und
- + Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Sofosbuvir/Velpatasv Sofosbuvir:AUC: ↔Cmax: ↔GS-3310072:AUC Eine Dosisanpassung wird nicht
- +ir(400 mg/100 mg : ↔Cmax: ↔Cmin: ↔Velpatasvir:AUC: empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrat
- +q.d.) +Raltegravir(4 ↔Cmax: ↔Cmin: ↔Raltegravir:AUC: ionen könnten Tenofovirdisoproxil-asso
- +00 mg b.i.d) +Emtric ↔Cmax: ↔Cmin: ↓ 21%Emtricitabin:AUC: ziierte unerwünschte Wirkungen,
- +itabin/Tenofovirdiso ↔Cmax: ↔Cmin: ↔Tenofovir:AUC: ↑ darunter Nierenfunktionsstörungen,
- +proxil (als Fumarat) 40%Cmax: ↑ 46%Cmin: ↑ 70% verstärken. Die Nierenfunktion sollte
- +(200 mg/300 mg q.d.) engmaschig überwacht werden (siehe
- + "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
- + ).
- +Sofosbuvir/Velpatasv Sofosbuvir:AUC: ↔Cmax: ↑ Durch die gleichzeitige Anwendung von
- +ir(400 mg/100 mg 38%GS-3310072:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: Sofosbuvir/Velpatasvir und Efavirenz
- +q.d.) +Efavirenz/Emt ↔Velpatasvir:AUC: ↓ 53%Cmax: ↓ wird erwartet, dass die
- +ricitabin/Tenofovird 47%Cmin: ↓ 57%Efavirenz:AUC: ↔Cmax: Plasmakonzentrationen von Velpatasvir
- +isoproxil (als ↔Cmin: ↔Emtricitabin:AUC: ↔Cmax: erniedrigt werden. Eine gleichzeitige
- +Fumarat)(600 mg/200 ↔Cmin: ↔Tenofovir:AUC: ↑ 81%Cmax: ↑ Anwendung von Sofosbuvir/Velpatasvir
- +mg/300 mg q.d.) 77%Cmin: ↑ 121% mit Efavirenz-haltigen Regimen wird
- + nicht empfohlen.
- +Sofosbuvir/Velpatasv Sofosbuvir:AUC: ↔Cmax: ↔GS-3310072:AUC Eine Dosisanpassung wird nicht
- +ir(400 mg/100 mg : ↔Cmax: ↔Cmin: ↔Velpatasvir:AUC: empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrat
- +q.d.) +Emtricitabin/ ↔Cmax: ↔Cmin: ↔Emtricitabin:AUC: ionen könnten Tenofovirdisoproxil-asso
- +Rilpivirin/Tenofovir ↔Cmax: ↔Cmin: ↔Rilpivirin:AUC: ↔Cmax: ziierte unerwünschte Wirkungen,
- +disoproxil (als ↔Cmin: ↔Tenofovir:AUC: ↑ 40%Cmax: ↑ darunter Nierenfunktionsstörungen,
- +Fumarat)(200 mg/25 44%Cmin: ↑ 84% verstärken. Die Nierenfunktion sollte
- +mg/300 mg q.d.) engmaschig überwacht werden (siehe
- + "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
- + ).
- +Sofosbuvir/Velpatasv Sofosbuvir:AUC: ↔Cmax: ↓ 30%Cmin: Eine Dosisanpassung wird nicht
- +ir/Voxilaprevir N/AGS-3310072:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: empfohlen. Höhere Tenofovir-Konzentrat
- +(400 mg/100 mg/100 N/AVelpatasvir:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin: ionen könnten Tenofovirdisoproxil-asso
- +mg+100 mg q.d.)3 + ↔Voxilaprevir:AUC: ↑ 143%Cmax: ↑ ziierte unerwünschte Wirkungen,
- +Darunavir(800 mg 72%Cmin: ↑ 300%Darunavir:AUC: ↔Cmax: darunter Nierenfunktionsstörungen,
- +q.d.) + Ritonavir ↔Cmin: ↓ 34%Ritonavir:AUC: ↑ 45%Cmax: verstärken. Die Nierenfunktion sollte
- +(100 mg q.d.) + ↑ 60%Cmin: ↔Emtricitabin:AUC: ↔Cmax: engmaschig überwacht werden (siehe
- +Emtricitabin/Tenofov ↔Cmin: ↔Tenofovir:AUC: ↑ 39%Cmax: ↑ "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
- +irdisoproxil (als 48%Cmin: ↑ 47% ).
- +Fumarat)(200 mg/300
- +mg q.d.)
- +Sofosbuvir(400 mg Sofosbuvir:AUC: ↔Cmax: ↓ Es ist keine Dosisanpassung
- +q.d.)+ Efavirenz/Emt 19%GS-3310072:AUC: ↔Cmax: ↓ erforderlich.
- +ricitabin/Tenofovird 23%Efavirenz:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin:
- +isoproxil (als ↔Emtricitabin:AUC: ↔Cmax: ↔Cmin:
- +Fumarat)(600 mg/200 ↔Tenofovir:AUC: ↔Cmax: ↑ 25%Cmin: ↔
- +mg/300 mg q.d.)
-1 Die Daten wurden bei gleichzeitiger Dosierung mit Ledipasvir/Sofosbuvir generiert. Zeitversetzte Anwendung (12 Stunden Abstand) ergab ähnliche Resultate.
- +
- +1 Die Daten wurden bei gleichzeitiger Dosierung mit Ledipasvir/Sofosbuvir generiert. Zeitversetzte Anwendung (12 Stunden Abstand) ergab ähnliche Resultate.
-Einfluss von Nahrung: Tenofovir Sandoz muss zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen werden, weil die gleichzeitige Nahrungsaufnahme die Bioverfügbarkeit von Tenofovir erhöht (siehe «Pharmakokinetik»).
- +Einfluss von Nahrung: Tenofovir Sandoz muss zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen werden, weil die gleichzeitige Nahrungsaufnahme die Bioverfügbarkeit von Tenofovir erhöht (siehe "Pharmakokinetik" ).
-Umfassende Erfahrungen an schwangeren Frauen (mehr als 1000 Schwangerschaftsausgänge) deuten nicht auf ein Fehlbildungsrisiko oder eine fetale/neonatale Toxizität in Verbindung mit Tenofovirdisoproxil hin. Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf eine Reproduktionstoxizität (siehe «Präklinische Daten»).
- +Umfassende Erfahrungen an schwangeren Frauen (mehr als 1000 Schwangerschaftsausgänge) deuten nicht auf ein Fehlbildungsrisiko oder eine fetale/neonatale Toxizität in Verbindung mit Tenofovirdisoproxil hin. Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf eine Reproduktionstoxizität (siehe "Präklinische Daten" ).
-Die unerwünschten Wirkungen, die zumindest möglicherweise mit der Behandlung in Zusammenhang stehen, sind nach Organklassen und absoluter Häufigkeit gegliedert. Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die unerwünschten Wirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben. Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10). Siehe auch «Unerwünschte Wirkungen nach Markteinführung».
- +Die unerwünschten Wirkungen, die zumindest möglicherweise mit der Behandlung in Zusammenhang stehen, sind nach Organklassen und absoluter Häufigkeit gegliedert. Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die unerwünschten Wirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben. Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10). Siehe auch "Unerwünschte Wirkungen nach Markteinführung" .
-Die unerwünschten Wirkungen, die während der Weiterbehandlung über 384 Wochen beobachtet wurden, waren konsistent mit dem Sicherheitsprofil von Tenofovirdisoproxilfumarat. Im Anschluss an einen anfänglichen Rückgang um ungefähr -4,9 ml/min (nach der Cockcroft-Gault-Formel) bzw. -3,9 ml/min/1,73 m2 (nach der MDRD-Formel [modification of diet in renal disease]) nach den ersten 4 Behandlungswochen betrug die Rate der jährlichen Verschlechterung der Nierenfunktion nach Studienbeginn bei Patienten unter Tenofovirdisoproxilfumarat -1,41 ml/min pro Jahr (nach der Cockcroft-Gault-Formel) bzw. -0,74 ml/min/1,73 m2 pro Jahr (nach der MDRD-Formel).
-Die unerwünschten Wirkungen, die zumindest möglicherweise mit der Behandlung in Zusammenhang stehen, sind nach Organklassen und Häufigkeit gegliedert. Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert: häufig (≥1/100, <1/10). Siehe auch «Unerwünschte Wirkungen nach Markteinführung».
- +Die unerwünschten Wirkungen, die während der Weiterbehandlung über 384 Wochen beobachtet wurden, waren konsistent mit dem Sicherheitsprofil von Tenofovirdisoproxilfumarat. Im Anschluss an einen anfänglichen Rückgang um ungefähr -4,9 ml/min (nach der Cockcroft-Gault-Formel) bzw. -3,9 ml/min/1,73 m2 (nach der MDRD-Formel [modification of diet in renal disease]) nach den ersten 4 Behandlungswochen betrug die Rate der jährlichen Verschlechterung der Nierenfunktion nach Studienbeginn bei Patienten unter Tenofovirdisoproxilfumarat -1,41 ml/min pro Jahr (nach der Cockcroft-Gault-Formel) bzw. -0,74 ml/min/1,73 m2 pro Jahr (nach der MDRD-Formel).
- +Die unerwünschten Wirkungen, die zumindest möglicherweise mit der Behandlung in Zusammenhang stehen, sind nach Organklassen und Häufigkeit gegliedert. Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert: häufig (≥1/100, <1/10). Siehe auch "Unerwünschte Wirkungen nach Markteinführung" .
-Im Behandlungsarm mit Tenofovirdisoproxil brachen 7% der Patienten die Behandlung aufgrund eines unerwünschten Ereignisses ab; bei 9% der Patienten kam es bis Woche 48 zu einem bestätigten Anstieg des Serumkreatinins um ≥0,5 mg/dl oder zu einem bestätigten Serumphosphatspiegel <2 mg/dl; es gab keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den kombinierten Tenofovir-Gruppen und der Entecavir-Gruppe. Patienten mit einem hohen Child-Pugh-Turcotte-Score zu Studienbeginn hatten ein höheres Risiko für das Auftreten schwerer unerwünschter Ereignisse (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Im Behandlungsarm mit Tenofovirdisoproxil brachen 7% der Patienten die Behandlung aufgrund eines unerwünschten Ereignisses ab; bei 9% der Patienten kam es bis Woche 48 zu einem bestätigten Anstieg des Serumkreatinins um ≥0,5 mg/dl oder zu einem bestätigten Serumphosphatspiegel <2 mg/dl; es gab keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den kombinierten Tenofovir-Gruppen und der Entecavir-Gruppe. Patienten mit einem hohen Child-Pugh-Turcotte-Score zu Studienbeginn hatten ein höheres Risiko für das Auftreten schwerer unerwünschter Ereignisse (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-* Die Häufigkeit dieser Nebenwirkung wurde auf der Grundlage von Sicherheitsdaten aus verschiedenen klinischen Studien mit Tenofovirdisoproxil bei HBV-infizierten Patienten geschätzt. Siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
-Generalisierte motorische Schwäche: Sehr selten wurde unter der Behandlung mit Nukleosid-Analoga eine generalisierte motorische Schwäche beobachtet, welche klinisch einem Krankheitsbild wie dem Guillain-Barré-Syndrom ähnelte. Eine solche motorische Schwäche kann mit und ohne Hyperlaktatämie einschliesslich respiratorischer Insuffizienz auftreten (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Osteonekrose: Fälle von Osteonekrose wurden insbesondere bei HIV-infizierten Patienten mit allgemein bekannten Risikofaktoren, fortgeschrittener HIV-Erkrankung oder Langzeitanwendung einer ART berichtet. Die Häufigkeit des Auftretens ist unbekannt (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +* Die Häufigkeit dieser Nebenwirkung wurde auf der Grundlage von Sicherheitsdaten aus verschiedenen klinischen Studien mit Tenofovirdisoproxil bei HBV-infizierten Patienten geschätzt. Siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
- +Generalisierte motorische Schwäche: Sehr selten wurde unter der Behandlung mit Nukleosid-Analoga eine generalisierte motorische Schwäche beobachtet, welche klinisch einem Krankheitsbild wie dem Guillain-Barré-Syndrom ähnelte. Eine solche motorische Schwäche kann mit und ohne Hyperlaktatämie einschliesslich respiratorischer Insuffizienz auftreten (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Osteonekrose: Fälle von Osteonekrose wurden insbesondere bei HIV-infizierten Patienten mit allgemein bekannten Risikofaktoren, fortgeschrittener HIV-Erkrankung oder Langzeitanwendung einer ART berichtet. Die Häufigkeit des Auftretens ist unbekannt (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Immun-Reaktivierungs-Syndrom: Bei HIV-infizierten Patienten mit schwerem Immundefekt kann sich zum Zeitpunkt der Einleitung einer ART eine entzündliche Reaktion auf asymptomatische oder residuale opportunistische Infektionen entwickeln. Es liegen auch Berichte über Autoimmunerkrankungen (wie z.B. Morbus Basedow und Autoimmunhepatitis) vor; allerdings ist der Zeitpunkt des Auftretens sehr variabel und diese Ereignisse können viele Monate nach Beginn der Behandlung auftreten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Metabolische Parameter: Während einer antiretroviralen Therapie können eine Gewichtszunahme und ein Anstieg der Blutlipid- und Blutglucosewerte auftreten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Exazerbation der Hepatitis nach Absetzen der Behandlung: Bei HBV-infizierten Patienten traten nach Absetzen der HBV-Behandlung klinische und laborchemische Hinweise von Exazerbationen der Hepatitis auf (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Proximale renale Tubulopathie: Folgende unerwünschte Wirkungen, die oben unter den Organsystemen aufgelistet sind, können als Folge einer proximalen renalen Tubulopathie auftreten: Rhabdomyolyse, Osteomalazie (manifestiert sich als Knochenschmerzen und selten als Mitursache bei Frakturen), Hypokaliämie, Muskelschwäche, Myopathie und Hypophosphatämie. Liegt keine proximale renale Tubulopathie vor, wird die Therapie mit Tenofovirdisoproxil nicht als Ursache dieser Ereignisse betrachtet. In der Regel klang eine proximale renale Tubulopathie nach dem Absetzen von Tenofovirdisoproxilfumarat ab oder verbesserte sich. Allerdings verbesserte sich bei einigen Patienten trotz des Absetzens von Tenofovirdisoproxilfumarat die verringerte Kreatinin-Clearance nicht wieder vollständig. Bei Patienten mit einem Risiko für eine Nierenfunktionsstörung (beispielsweise Patienten mit schon bestehenden Risikofaktoren für eine Nierenfunktionsstörung, fortgeschrittener HIV-Erkrankung oder Patienten, die gleichzeitig nephrotoxische Arzneimittel erhalten) besteht ein erhöhtes Risiko, dass es bei ihnen trotz des Absetzens von Tenofovirdisoproxilfumarat zu einer unvollständigen Erholung der Nierenfunktion kommt (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Immun-Reaktivierungs-Syndrom: Bei HIV-infizierten Patienten mit schwerem Immundefekt kann sich zum Zeitpunkt der Einleitung einer ART eine entzündliche Reaktion auf asymptomatische oder residuale opportunistische Infektionen entwickeln. Es liegen auch Berichte über Autoimmunerkrankungen (wie z.B. Morbus Basedow und Autoimmunhepatitis) vor; allerdings ist der Zeitpunkt des Auftretens sehr variabel und diese Ereignisse können viele Monate nach Beginn der Behandlung auftreten (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Metabolische Parameter: Während einer antiretroviralen Therapie können eine Gewichtszunahme und ein Anstieg der Blutlipid- und Blutglucosewerte auftreten (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Exazerbation der Hepatitis nach Absetzen der Behandlung: Bei HBV-infizierten Patienten traten nach Absetzen der HBV-Behandlung klinische und laborchemische Hinweise von Exazerbationen der Hepatitis auf (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Proximale renale Tubulopathie: Folgende unerwünschte Wirkungen, die oben unter den Organsystemen aufgelistet sind, können als Folge einer proximalen renalen Tubulopathie auftreten: Rhabdomyolyse, Osteomalazie (manifestiert sich als Knochenschmerzen und selten als Mitursache bei Frakturen), Hypokaliämie, Muskelschwäche, Myopathie und Hypophosphatämie. Liegt keine proximale renale Tubulopathie vor, wird die Therapie mit Tenofovirdisoproxil nicht als Ursache dieser Ereignisse betrachtet. In der Regel klang eine proximale renale Tubulopathie nach dem Absetzen von Tenofovirdisoproxilfumarat ab oder verbesserte sich. Allerdings verbesserte sich bei einigen Patienten trotz des Absetzens von Tenofovirdisoproxilfumarat die verringerte Kreatinin-Clearance nicht wieder vollständig. Bei Patienten mit einem Risiko für eine Nierenfunktionsstörung (beispielsweise Patienten mit schon bestehenden Risikofaktoren für eine Nierenfunktionsstörung, fortgeschrittener HIV-Erkrankung oder Patienten, die gleichzeitig nephrotoxische Arzneimittel erhalten) besteht ein erhöhtes Risiko, dass es bei ihnen trotz des Absetzens von Tenofovirdisoproxilfumarat zu einer unvollständigen Erholung der Nierenfunktion kommt (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Bei einer Überdosierung ist der Patient auf Anzeichen einer Toxizität (siehe «Unerwünschte Wirkungen») zu beobachten und falls erforderlich, müssen entsprechende unterstützende Standardtherapiemassnahmen eingeleitet werden.
- +Bei einer Überdosierung ist der Patient auf Anzeichen einer Toxizität (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ) zu beobachten und falls erforderlich, müssen entsprechende unterstützende Standardtherapiemassnahmen eingeleitet werden.
-In vitro und bei einigen Patienten (siehe «Klinische Wirksamkeit») wurden HIV-1-Stämme mit einer um das Drei- bis Vierfache verringerten Empfindlichkeit gegenüber Tenofovir und einer K65R-Mutation der Reversen Transkriptase selektiert. Die K65R-Mutation kann auch durch Abacavir oder Didanosin selektiert werden und vermindert die Empfindlichkeit gegenüber diesen Wirkstoffen sowie gegenüber Lamivudin, Emtricitabin und Tenofovir. Die Anwendung von Tenofovir Sandoz bei Patienten, deren HIV-1 eine K65R-Mutation zeigt, ist zu vermeiden. Ausserdem wurde durch Tenofovir eine K70E-Substitution in der HIV-1-Reversen Transkriptase selektiert, was zu einer geringfügig verringerten Empfindlichkeit gegenüber Tenofovir führt.
- +In vitro und bei einigen Patienten (siehe "Klinische Wirksamkeit" ) wurden HIV-1-Stämme mit einer um das Drei- bis Vierfache verringerten Empfindlichkeit gegenüber Tenofovir und einer K65R-Mutation der Reversen Transkriptase selektiert. Die K65R-Mutation kann auch durch Abacavir oder Didanosin selektiert werden und vermindert die Empfindlichkeit gegenüber diesen Wirkstoffen sowie gegenüber Lamivudin, Emtricitabin und Tenofovir. Die Anwendung von Tenofovir Sandoz bei Patienten, deren HIV-1 eine K65R-Mutation zeigt, ist zu vermeiden. Ausserdem wurde durch Tenofovir eine K70E-Substitution in der HIV-1-Reversen Transkriptase selektiert, was zu einer geringfügig verringerten Empfindlichkeit gegenüber Tenofovir führt.
-Es wurden keine Mutationen identifiziert, die mit Tenofovirdisoproxilfumarat-Resistenzen assoziiert sind (siehe «Klinische Wirksamkeit»). Bei Untersuchungen auf zellulärer Basis zeigten HBV-Stämme, die die Mutationen rtV173L, rtL180M und rtM204I/V aufwiesen, welche mit Lamivudin- und Telbivudin- Resistenzen assoziiert sind, eine Empfindlichkeit gegenüber Tenofovir, die dem 0,7- bis 3,4-fachen des Wertes des Wildtyp-Virus entsprach. HBV-Stämme, die die Mutationen rtL180M, rtT184G, rtS202G/I, rtM204V und rtM250V exprimierten, welche mit Entecavir-Resistenzen assoziiert sind, zeigten eine Empfindlichkeit gegenüber Tenofovir, die dem 0,6- bis 6,9-fachen des Wertes des Wildtyp-Virus entsprach. HBV-Stämme, die die Adefovir-assoziierten Resistenzmutationen rtA181V und rtN236T aufwiesen, zeigten eine Empfindlichkeit gegenüber Tenofovir, die dem 2,9- bis 10-fachen des Wertes des Wildtyp-Virus entsprach. Viren mit der Mutation rtA181T blieben gegenüber Tenofovir empfindlich mit EC50-Werten, die beim 1,5-fachen des Wertes des Wildtyp-Virus lagen.
- +Es wurden keine Mutationen identifiziert, die mit Tenofovirdisoproxilfumarat-Resistenzen assoziiert sind (siehe "Klinische Wirksamkeit" ). Bei Untersuchungen auf zellulärer Basis zeigten HBV-Stämme, die die Mutationen rtV173L, rtL180M und rtM204I/V aufwiesen, welche mit Lamivudin- und Telbivudin- Resistenzen assoziiert sind, eine Empfindlichkeit gegenüber Tenofovir, die dem 0,7- bis 3,4-fachen des Wertes des Wildtyp-Virus entsprach. HBV-Stämme, die die Mutationen rtL180M, rtT184G, rtS202G/I, rtM204V und rtM250V exprimierten, welche mit Entecavir-Resistenzen assoziiert sind, zeigten eine Empfindlichkeit gegenüber Tenofovir, die dem 0,6- bis 6,9-fachen des Wertes des Wildtyp-Virus entsprach. HBV-Stämme, die die Adefovir-assoziierten Resistenzmutationen rtA181V und rtN236T aufwiesen, zeigten eine Empfindlichkeit gegenüber Tenofovir, die dem 2,9- bis 10-fachen des Wertes des Wildtyp-Virus entsprach. Viren mit der Mutation rtA181T blieben gegenüber Tenofovir empfindlich mit EC50-Werten, die beim 1,5-fachen des Wertes des Wildtyp-Virus lagen.
- GS-01-934 Behandlungsdauer 48 Wochen GS-01-934 Behandlungsdauer 144 Wochen
- Emtricitabin/ Tenofovirdisoproxilfumarat/Efavirenz Lamivudin/ Zidovudin/ Efavirenz Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat/ Efavirenz* Lamivudin/ Zidovudin/ Efavirenz
-HIV-1-RNA <400 Kopien/ml (TLOVR) 84% (206/244) 73% (177/243) 71% (161/227) 58% (133/229)
-p-Wert 0,002** 0,004**
-% Unterschied (95%-KI) 11% (4% bis 19%) 13% (4% bis 22%)
-HIV-1-RNA <50 Kopien/ml (TLOVR) 80% (194/244) 70% (171/243) 64% (146/227) 56% (130/231)
-p-Wert 0,021** 0,082**
-% Unterschied (95%-KI) 9% (2% bis 17%) 8% (-1% bis 17%)
-Mittlere Änderung der CD4-Zellzahl im Vergleich zum Ausgangswert (Zellen/mm3) +190 +158 +312 +271
-p-Wert 0,002a 0,089a
-Unterschied (95%-KI) 32 (9 bis 55) 41 (4 bis 79)
- + GS-01-934 Behandlung GS-01-934 Behandlung
- + sdauer 48 Wochen sdauer 144 Wochen
- + Emtricitabin/Tenofov Lamivudin/Zidovudin/ Emtricitabin/Tenofov Lamivudin/Zidovudin/
- + irdisoproxil-fumarat Efavirenz ir-disoproxilfumarat Efavirenz
- + /Efavirenz /Efavirenz*
- +HIV-1-RNA <400 84% (206/244) 73% (177/243) 71% (161/227) 58% (133/229)
- +Kopien/ml (TLOVR)
- +p-Wert 0,002** 0,004**
- +% Unterschied 11% (4% bis 19%) 13% (4% bis 22%)
- +(95%-KI)
- +HIV-1-RNA <50 80% (194/244) 70% (171/243) 64% (146/227) 56% (130/231)
- +Kopien/ml (TLOVR)
- +p-Wert 0,021** 0,082**
- +% Unterschied 9% (2% bis 17%) 8% (-1% bis 17%)
- +(95%-KI)
- +Mittlere Änderung +190 +158 +312 +271
- +der CD4-Zellzahl im
- +Vergleich zum
- +Ausgangswert (Zellen
- +/mm3)
- +p-Wert 0,002a 0,089a
- +Unterschied (95%-KI) 32 (9 bis 55) 41 (4 bis 79)
- +
- +
-·Die M184V/I-Mutation wurde bei 2 von 19 (10,5%) analysierten Virusisolaten von Patienten aus der mit Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat/Efavirenz behandelten Gruppe und bei 10 von 29 (34,5%) analysierten Virusisolaten aus der mit Lamivudin/Zidovudin/Efavirenz behandelten Gruppe nachgewiesen (p-Wert <0,05, Exakter Test nach Fisher zum Vergleich aller Patienten der Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat-Gruppe mit denen der Lamivudin/Zidovudin-Gruppe).
-·Keines der untersuchten Viren zeigte die K65R-Mutation.
-·Eine genotypische Resistenz gegenüber Efavirenz, hauptsächlich die K103N-Mutation, entwickelte sich bei Viren von 13 von 19 (68%) Patienten der Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat/Efavirenz-Gruppe und bei Viren von 21 von 29 (72%) Patienten der Vergleichsgruppe.
- +-Die M184V/I-Mutation wurde bei 2 von 19 (10,5%) analysierten Virusisolaten von Patienten aus der mit Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat/Efavirenz behandelten Gruppe und bei 10 von 29 (34,5%) analysierten Virusisolaten aus der mit Lamivudin/Zidovudin/Efavirenz behandelten Gruppe nachgewiesen (p-Wert <0,05, Exakter Test nach Fisher zum Vergleich aller Patienten der Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat-Gruppe mit denen der Lamivudin/Zidovudin-Gruppe).
- +-Keines der untersuchten Viren zeigte die K65R-Mutation.
- +-Eine genotypische Resistenz gegenüber Efavirenz, hauptsächlich die K103N-Mutation, entwickelte sich bei Viren von 13 von 19 (68%) Patienten der Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat/Efavirenz-Gruppe und bei Viren von 21 von 29 (72%) Patienten der Vergleichsgruppe.
-In beiden Studien war Tenofovirdisoproxil bezüglich des primären Endpunkts zur Wirksamkeit «vollständiges Ansprechen» (definiert als HBV-DNA-Titer <400 Kopien/ml und Rückgang im Knodell-Entzündungs-Score um mindestens zwei Punkte ohne Verschlechterung des Knodell-Fibrose-Scores) Adefovirdipivoxil signifikant überlegen. Die Behandlung mit Tenofovirdisoproxil 245 mg (als Fumarat) war im Vergleich zur Behandlung mit Adefovirdipivoxil 10 mg auch mit einem signifikant höheren Anteil von Patienten mit HBV-DNA <400 Kopien/ml assoziiert. Beide Behandlungsarme zeigten in Woche 48 ähnliche Resultate bezüglich des histologischen Ansprechens (Rückgang im Knodell-Entzündungs-Score um mindestens zwei Punkte ohne Verschlechterung des Knodell-Fibrose-Scores) (siehe nachstehende Tabelle 3).
- +In beiden Studien war Tenofovirdisoproxil bezüglich des primären Endpunkts zur Wirksamkeit "vollständiges Ansprechen" (definiert als HBV-DNA-Titer <400 Kopien/ml und Rückgang im Knodell-Entzündungs-Score um mindestens zwei Punkte ohne Verschlechterung des Knodell-Fibrose-Scores) Adefovirdipivoxil signifikant überlegen. Die Behandlung mit Tenofovirdisoproxil 245 mg (als Fumarat) war im Vergleich zur Behandlung mit Adefovirdipivoxil 10 mg auch mit einem signifikant höheren Anteil von Patienten mit HBV-DNA <400 Kopien/ml assoziiert. Beide Behandlungsarme zeigten in Woche 48 ähnliche Resultate bezüglich des histologischen Ansprechens (Rückgang im Knodell-Entzündungs-Score um mindestens zwei Punkte ohne Verschlechterung des Knodell-Fibrose-Scores) (siehe nachstehende Tabelle 3).
- Studie 174-0102 (HBeAg-negativ) Studie 174-0103 (HBeAg-positiv)
-Parameter Tenofovirdisoproxil 245 mg (als Fumarat) n = 250 Adefovirdipivoxil 10 mg n = 125 Tenofovirdisoproxil 245 mg (als Fumarat) n = 176 Adefovirdipivoxil 10 mg n = 90
-Vollständiges Ansprechen (%)a 71* 49 67* 12
- + Studie 174-0102 Studie 174-0103
- + (HBeAg-negativ) (HBeAg-positiv)
- +Parameter Tenofovirdisoproxil Adefovirdipivoxil Tenofovirdisoproxil2 Adefovirdipivoxil
- + 245 mg (als Fumarat) 10 mgn = 125 45 mg (als Fumarat)n 10 mgn = 90
- + n = 250 = 176
- +Vollständiges 71* 49 67* 12
- +Ansprechen (%)a
-Histologisches Ansprechen (%)b 72 69 74 68
-Abnahme des HBV-DNA-Titers gegenüber dem Ausgangswert im Medianc (log10 Kopien/ml) -4,7* -4,0 -6,4* -3,7
-HBV-DNA (%) <400 Kopien/ml (<69 I.E./ml) 93* 63 76* 13
-ALT (%) Normalisierte ALT-Werted 76 77 68* 54
-Serologie (%) HBeAg-Verlust/Serokonversion n/a n/a 22/21 18/18
-HBsAg-Verlust/Serokonversion 0/0 0/0 3*/1 0/0
- +Histologisches 72 69 74 68
- +Ansprechen (%)b
- +Abnahme des HBV-DNA- -4,7* -4,0 -6,4* -3,7
- +Titers gegenüber
- +dem Ausgangswert im
- +Medianc (log10
- +Kopien/ml)
- +HBV-DNA (%) <400 93* 63 76* 13
- +Kopien/ml (<69
- +I.E./ml)
- +ALT (%) Normalisiert 76 77 68* 54
- +e ALT-Werted
- +Serologie (%) n/a n/a 22/21 18/18
- +HBeAg-Verlust/Seroko
- +nversion
- +HBsAg-Verlust/Seroko 0/0 0/0 3*/1 0/0
- +nversion
- +
- +
- Studie 174-0102 (HBeAg-negativ)
-Parametera Tenofovirdisoproxil 245 mg (als Fumarat) n = 250 Adefovirdipivoxil 10 mg Umstellung auf Tenofovirdisoproxil 245 mg (als Fumarat) n = 125
-Woche 96b 144e 192g 240i 288l 384o 96c 144f 192h 240j 288m 384p
-HBV-DNA (%) <400 Kopien/ml (<69 I.E./ml) 90 87 84 83 80 74 89 88 87 84 84 76
-ALT (%) Normalisierte ALT-Werted 72 73 67 70 68 64 68 70 77 76 74 69
-Serologie (%) HBeAg-Verlust/Serokonversion n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
-HBsAg-Verlust/Serokonversion 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 1/1n 0/0 0/0 0/0 0/0k 1/1n 1/1n
- + Studie 174-0102
- + (HBeAg-negativ)
- +Parametera Tenofovirdisoproxil Adefovirdipivoxil
- + 245 mg (als Fumarat) 10 mgUmstellung auf
- + n = 250 Tenofovirdisoproxil
- + 245 mg (als Fumarat)
- + n = 125
- +Woche 96b 144e 192g 240i 288l 384o 96c 144f 192h 240j 288m 384p
- +HBV-DNA (%) <400 90 87 84 83 80 74 89 88 87 84 84 76
- +Kopien/ml (<69
- +I.E./ml)
- +ALT (%) Normalisiert 72 73 67 70 68 64 68 70 77 76 74 69
- +e ALT-Werted
- +Serologie (%) n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a
- +HBeAg-Verlust/Seroko
- +nversion
- +HBsAg-Verlust/Seroko 0/0 0/0 0/0 0/0 0/0 1/1n 0/0 0/0 0/0 0/0k 1/1n 1/1n
- +nversion
- +
- +
-i 48 Wochen doppelblinde Tenofovirdisoproxilfumarat-Behandlung und anschliessend 192 Wochen nicht verblindete Behandlung.
- +i 48 Wochen doppelblinde Tenofovirdisoproxilfumarat-Behandlung und anschliessend 192 Wochen nicht verblindete Behandlung.
-o 48 Wochen doppelblinde Tenofovirdisoproxilfumarat-Behandlung und anschliessend 336 Wochen nicht verblindete Behandlung.
-p 48 Wochen doppelblinde Adefovirdipivoxil-Behandlung und anschliessend 336 Wochen nicht verblindete Tenofovirdisoproxilfumarat-Behandlung.
- +o 48 Wochen doppelblinde Tenofovirdisoproxilfumarat-Behandlung und anschliessend 336 Wochen nicht verblindete Behandlung.
- +p 48 Wochen doppelblinde Adefovirdipivoxil-Behandlung und anschliessend 336 Wochen nicht verblindete Tenofovirdisoproxilfumarat-Behandlung.
- Studie 174-0103 (HBeAg-positiv)
-Parametera Tenofovirdisoproxil 245 mg (als Fumarat) n = 176 Adefovirdipivoxil 10 mg Umstellung auf Tenofovirdisoproxil 245 mg (als Fumarat) n = 90
-Woche 96b 144e 192h 240j 288m 384o 96c 144f 192i 240k 288n 384p
-HBV-DNA (%) <400 Kopien/ml (<69 I.E./ml) 76 72 68 64 61 56 74 71 72 66 65 61
-ALT (%) Normalisierte ALT-Werted 60 55 56 46 47 47 65 61 59 56 57 56
-Serologie (%) HBeAg-Verlust/Serokonversion 26/23 29/23 34/25 38/30 37/25 30/20 24/20 33/26 36/30 38/31 40/31 35/24
-HBsAg-Verlust/Serokonversion 5/4 8/6g 11/8g 11/8l 12/8l 15/12I 6/5 8/7g 8/7g 10/10l 11/10l 13/11I
- + Studie 174-0103
- + (HBeAg-positiv)
- +Parametera Tenofovirdisoproxil Adefovirdipivoxil
- + 245 mg (als Fumarat) 10 mgUmstellung auf
- + n = 176 Tenofovirdisoproxil2
- + 45 mg (als Fumarat)n
- + = 90
- +Woche 96b 144e 192h 240j 288m 384o 96c 144f 192i 240k 288n 384p
- +HBV-DNA (%) <400 76 72 68 64 61 56 74 71 72 66 65 61
- +Kopien/ml (<69
- +I.E./ml)
- +ALT (%) Normalisiert 60 55 56 46 47 47 65 61 59 56 57 56
- +e ALT-Werted
- +Serologie (%) 26/23 29/23 34/25 38/30 37/25 30/20 24/20 33/26 36/30 38/31 40/31 35/24
- +HBeAg-Verlust/Seroko
- +nversion
- +HBsAg-Verlust/Seroko 5/4 8/6g 11/8g 11/8l 12/8l 15/12I 6/5 8/7g 8/7g 10/10l 11/10l 13/11I
- +nversion
- +
- +
-o 48 Wochen doppelblinde Tenofovirdisoproxilfumarat-Behandlung und anschliessend 336 Wochen nicht verblindete Behandlung.
-p 48 Wochen doppelblinde Adefovirdipivoxil-Behandlung und anschliessend 336 Wochen nicht verblindete Tenofovirdisoproxilfumarat-Behandlung.
- +o 48 Wochen doppelblinde Tenofovirdisoproxilfumarat-Behandlung und anschliessend 336 Wochen nicht verblindete Behandlung.
- +p 48 Wochen doppelblinde Adefovirdipivoxil-Behandlung und anschliessend 336 Wochen nicht verblindete Tenofovirdisoproxilfumarat-Behandlung.
- Studie 174-0102 (HBeAg-negativ) Studie 174-0103 (HBeAg-positiv)
-Tenofovirdisoproxil 245 mg (als Fumarat) n = 250c Adefovirdipivoxil 10 mg Umstellung auf Tenofovirdisoproxil 245 mg (als Fumarat) n = 125d Tenofovirdisoproxil 245 mg (als Fumarat) n = 176c Adefovirdipivoxil 10 mg Umstellung auf Tenofovirdisoproxil 245 mg (als Fumarat) n = 90d
-Histologisches Ansprechena,b (%) 88 [130/148] 85 [63/74] 90 [63/70] 92 [36/39]
- + Studie 174-0102 Studie 174-0103
- + (HBeAg-negativ) (HBeAg-positiv)
- +Tenofovirdisoproxil Adefovirdipivoxil Tenofovirdisoproxil Adefovirdipivoxil
- +245 mg (als Fumarat) 10 mg Umstellung 245 mg (als Fumarat) 10 mgUmstellung auf
- +n = 250c auf Tenofovirdisopro n = 176c Tenofovirdisoproxil
- + xil 245 mg (als 245 mg (als Fumarat)
- + Fumarat)n = 125d n = 90d
- +Histologisches 88 [130/148] 85 [63/74] 90 [63/70] 92 [36/39]
- +Ansprechena,b (%)
- +
- +
- Studie 174-0108
-Parameter Tenofovirdisoproxil 245 mg (als Fumarat) (n = 45) Emtricitabin 200 mg/Tenofovirdisoproxil 245 mg (als Fumarat) (n = 45) Entecavir (0,5 mg oder 1 mg) n = 22
-Unverträglichkeit n (%)a 3 (7%) 2 (4%) 2 (9%)
-Bestätigter Anstieg des Serumkreatinins um ≥0,5 mg/dl seit Studienbeginn oder bestätigter Serumphosphatspiegel <2 mg/dl n (%)b 4 (9%) 3 (7%) 1 (5%)
-HBV-DNA n (%) <400 Kopien/ml n (%) 31/44 (70%) 36/41 (88%) 16/22 (73%)
-ALT n (%) Normale ALT-Werte 25/44 (57%) 31/41 (76%) 12/22 (55%)
-Abnahme des CPT-Scores ≥2 Punkte seit Studienbeginn n (%) 7/27 (26%) 12/25 (48%) 5/12 (42%)
-Mittlere Änderung des CPT-Scores seit Studienbeginn -0,8 -0,9 -1,3
-Mittlere Änderung des MELD-Scores seit Studienbeginn -1,8 -2,3 -2,6
- + Studie 174-0108
- +Parameter Tenofovirdisoproxil Emtricitabin 200 Entecavir(0,5 mg
- + 245 mg (als Fumarat) mg/Tenofovirdisoproxil oder 1 mg)n = 22
- + (n = 45) 245 mg (als Fumarat)(n
- + = 45)
- +Unverträglichkeit n (%)a 3 (7%) 2 (4%) 2 (9%)
- +Bestätigter Anstieg des 4 (9%) 3 (7%) 1 (5%)
- +Serumkreatinins um ≥0,5 mg/dl
- +seit Studienbeginn oder
- +bestätigter Serumphosphatspiege
- +l <2 mg/dl n (%)b
- +HBV-DNA n (%) <400 Kopien/ml n 31/44 (70%) 36/41 (88%) 16/22 (73%)
- +(%)
- +ALT n (%) Normale ALT-Werte 25/44 (57%) 31/41 (76%) 12/22 (55%)
- +Abnahme des CPT-Scores ≥2 7/27 (26%) 12/25 (48%) 5/12 (42%)
- +Punkte seit Studienbeginn n (%)
- +Mittlere Änderung des -0,8 -0,9 -1,3
- +CPT-Scores seit Studienbeginn
- +Mittlere Änderung des -1,8 -2,3 -2,6
- +MELD-Scores seit Studienbeginn
- +
-Klinische Resistenz: 426 HBeAg-negative (GS-US-174-0102, n = 250) und HBeAg-positive (GS-US-174-0103, n = 176) Patienten, die initial zur doppelblinden Tenofovirdisoproxilfumarat-Behandlung randomisiert worden waren und dann umgestellt wurden auf eine nicht verblindete Tenofovirdisoproxilfumarat-Behandlung, wurden auf genotypische Veränderungen der HBV-Polymerase gegenüber dem Ausgangswert untersucht. Genotypische Untersuchungen, die bei allen Patienten durchgeführt wurden, die HBV-DNA-Werte >400 Kopien/ml in Woche 48 (n = 39), 96 (n = 24), 144 (n = 6), 192 (n = 5), 240 (n = 4), 288 (n = 6) und 384 (n = 2) der Tenofovirdisoproxilfumarat-Monotherapie hatten, zeigten, dass sich keine Mutationen entwickelten, die mit einer Tenofovirdisoproxilfumarat-Resistenz assoziiert sind.
- +Klinische Resistenz: 426 HBeAg-negative (GS-US-174-0102, n = 250) und HBeAg-positive (GS-US-174-0103, n = 176) Patienten, die initial zur doppelblinden Tenofovirdisoproxilfumarat-Behandlung randomisiert worden waren und dann umgestellt wurden auf eine nicht verblindete Tenofovirdisoproxilfumarat-Behandlung, wurden auf genotypische Veränderungen der HBV-Polymerase gegenüber dem Ausgangswert untersucht. Genotypische Untersuchungen, die bei allen Patienten durchgeführt wurden, die HBV-DNA-Werte >400 Kopien/ml in Woche 48 (n = 39), 96 (n = 24), 144 (n = 6), 192 (n = 5), 240 (n = 4), 288 (n = 6) und 384 (n = 2) der Tenofovirdisoproxilfumarat-Monotherapie hatten, zeigten, dass sich keine Mutationen entwickelten, die mit einer Tenofovirdisoproxilfumarat-Resistenz assoziiert sind.
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Normal (n = 8) Mittelschwer (n = 7) Schwer (n = 8)
- + Eingeschränkte Leberfunktion
- + Normal(n = 8) Mittelschwer(n = 7) Schwer(n = 8)
-Mittelwert 223 289 (+30%) 305 (+37%)
-% CV 34,8% 46,0% 24,8%
- +Mittelwert 223 289 (+30%) 305 (+37%)
- +% CV 34,8% 46,0% 24,8%
-Mittelwert 2050 2310 (+13%) 2740 (+34%)
-% CV 50,8% 43,5% 44,0%
- +Mittelwert 2050 2310 (+13%) 2740 (+34%)
- +% CV 50,8% 43,5% 44,0%
- +
- +
-Es wird empfohlen, das Dosisintervall von Tenofovirdisoproxil 245 mg (als Fumarat) bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance <50 ml/min anzupassen (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Kontraindikationen»).
- +Es wird empfohlen, das Dosisintervall von Tenofovirdisoproxil 245 mg (als Fumarat) bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance <50 ml/min anzupassen (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Kontraindikationen" ).
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
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