| 172 Änderungen an Fachinfo Suliqua 100/50 |
-·Insulinum glarginum (Humanum insulinum analogum) (21A-Gly-30Ba-L-Arg-30Bb-L-Arg-humanum insulinum), hergestellt durch rekombinante DNA-Technologie unter Verwendung von K12-Stämmen von Escherichia coli.
-·Lixisenatid
- +-Insulinum glarginum (Humanum insulinum analogum) (21A-Gly-30Ba-L-Arg-30Bb-L-Arg-humanum insulinum), hergestellt durch rekombinante DNA-Technologie unter Verwendung von K12-Stämmen von Escherichia coli.
- +-Lixisenatid
-Glycerolum, Methioninum, Conserv.: Metacresolum 2,7 mg, Zinci chloridum, Acidum hydrochloridum (zur Einstellung des pH-Werts), Natrii hydroxidum (zur Einstellung des pH-Werts), Aqua ad iniectabilia q.s. ad solutionem pro 1 ml.
-
- +Glycerolum, Methioninum, Conserv.: Metacresolum 2,7 mg, Zinci chloridum, Acidum hydrochloridum (zur Einstellung des pH-Werts), Natrii hydroxidum (zur Einstellung des pH-Werts), Aqua ad iniectabilia q.s. ad solutionem pro 1 ml.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Suliqua ist eine Injektionslösung (farblos und klar) im Fertigpen SoloStar (3 ml), der in zwei Darreichungsformen/Stärken erhältlich ist:
- +Suliqua 100/50 (gelber SoloStar-Fertigpen für 10–40 Dosisschritte):
- +1 ml Lösung enthält 100 Einheiten (3,64 mg) Insulin glargin und 50 µg Lixisenatid.
- +Ein Dosisschritt Suliqua enthält 1 Einheit Insulin glargin und 0,5 µg Lixisenatid.
- +Ein Fertigpen enthält 3 ml entsprechend 300 Einheiten Insulin glargin und 150 µg Lixisenatid.
- +Suliqua 100/33 (grüner SoloStar-Fertigpen für 30–60 Dosisschritte):
- +1 ml Lösung enthält 100 Einheiten (3,64 mg) Insulin glargin und 33 µg Lixisenatid.
- +Ein Dosisschritt Suliqua enthält 1 Einheit Insulin glargin und 0,33 µg Lixisenatid.
- +Ein Fertigpen enthält 3 ml entsprechend 300 Einheiten Insulin glargin und 99 µg Lixisenatid.
-Suliqua wird in Kombination mit Metformin zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 bei Erwachsenen angewendet, wenn Metformin allein oder eine Kombinationstherapie mit Metformin und Sulfonylharnstoff, Metformin und einem GLP-1-Rezeptoragonisten oder Metformin und Basalinsulin keine ausreichende Blutzuckereinstellung gewährleistet.
- +Suliqua wird in Kombination mit Metformin zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 bei Erwachsenen angewendet, wenn Metformin allein oder eine Kombinationstherapie mit Metformin und Sulfonylharnstoff, Metformin und einem GLP-1-Rezeptoragonisten oder Metformin und Basalinsulin keine ausreichende Blutzuckereinstellung gewährleistet.
-Suliqua 100/50 ermöglicht die Verabreichung von Tagesdosen in Höhe von 10 bis 40 Dosisschritten (10–40 Einheiten Insulin glargin und 5–20 µg Lixisenatid).
- +Suliqua 100/50 ermöglicht die Verabreichung von Tagesdosen in Höhe von 10 bis 40 Dosisschritten (10–40 Einheiten Insulin glargin und 5–20 µg Lixisenatid).
-Suliqua 100/33 ermöglicht die Verabreichung von Tagesdosen in Höhe von 30 bis 60 Dosisschritten (30–60 Einheiten Insulin glargin und 10–20 µg Lixisenatid).
- +Suliqua 100/33 ermöglicht die Verabreichung von Tagesdosen in Höhe von 30 bis 60 Dosisschritten (30–60 Einheiten Insulin glargin und 10–20 µg Lixisenatid).
-Die zulässige Tageshöchstdosis Suliqua beträgt 60 Dosisschritte (60 Einheiten Insulin glargin und 20 µg Lixisenatid).
- +Die zulässige Tageshöchstdosis Suliqua beträgt 60 Dosisschritte (60 Einheiten Insulin glargin und 20 µg Lixisenatid).
-Eine Dosisanpassung oder eine Verlegung des Injektionszeitpunkts durch den Patienten darf nur unter ärztlicher Aufsicht und angemessener Überwachung des Blutzuckerspiegels erfolgen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Eine Dosisanpassung oder eine Verlegung des Injektionszeitpunkts durch den Patienten darf nur unter ärztlicher Aufsicht und angemessener Überwachung des Blutzuckerspiegels erfolgen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die Anfangsdosis von Suliqua wird auf der Grundlage der bisherigen Diabetestherapie festgelegt. Dabei darf die empfohlene Anfangsdosis von 10 µg Lixisenatid nicht überschritten werden.
- +Die Anfangsdosis von Suliqua wird auf der Grundlage der bisherigen Diabetestherapie festgelegt. Dabei darf die empfohlene Anfangsdosis von 10 µg Lixisenatid nicht überschritten werden.
-·Nach bisheriger Behandlung mit oralen Antidiabetika, allein oder in Kombination mit einem GLP-1-Rezeptoragonisten, beträgt die empfohlene Anfangsdosis 10 Dosisschritte Suliqua 100/50 täglich.
-·Nach bisheriger Behandlung mit einem 1× täglich anzuwendenden Basalinsulin (ausser Toujeo) ist die empfohlene tägliche Anfangsdosis Suliqua der nachstehenden Tabelle zu entnehmen.
-·Nach bisheriger Behandlung mit einem 2× täglich anzuwendenden Basalinsulin oder mit Toujeo (Insulin glargin 300 Einheiten/ml) ist die bisher angewendete Tagesdosis um 20 % zu reduzieren; danach ist die entsprechende Anfangsdosis Suliqua der nachstehenden Tabelle zu entnehmen.
-Bisherige Therapie: Basalinsulin
-Insulin-Tagesdosis* ≥10 bis < 20 Einheiten ≥20 bis < 30 Einheiten ≥30 bis ≤60 Einheiten
-Anfangsdosis und Pen Suliqua 100/50 10 Dosisschritte/Tag (10 Einheiten/5 µg)** 20 Dosisschritte/Tag (20 Einheiten/10 µg)**
-Suliqua 100/33 30 Dosisschritte/Tag (30 Einheiten/10 µg)**
- +-Nach bisheriger Behandlung mit oralen Antidiabetika, allein oder in Kombination mit einem GLP-1-Rezeptoragonisten, beträgt die empfohlene Anfangsdosis 10 Dosisschritte Suliqua 100/50 täglich.
- +-Nach bisheriger Behandlung mit einem 1× täglich anzuwendenden Basalinsulin (ausser Toujeo) ist die empfohlene tägliche Anfangsdosis Suliqua der nachstehenden Tabelle zu entnehmen.
- +-Nach bisheriger Behandlung mit einem 2× täglich anzuwendenden Basalinsulin oder mit Toujeo (Insulin glargin 300 Einheiten/ml) ist die bisher angewendete Tagesdosis um 20 % zu reduzieren; danach ist die entsprechende Anfangsdosis Suliqua der nachstehenden Tabelle zu entnehmen.
- +Bisherige Therapie:
- +Basalinsulin
- +Insulin-Tagesdosis* ≥10 bis < 20 Einheit ≥20 bis < 30 Einheit ≥30 bis ≤60 Einheite
- + en en n
- +Anfangsdosis und Pen Suliqua100/50 10 Dosisschritte/Tag 20 Dosisschritte/Tag
- + (10 Einheiten/5 (20 Einheiten/10
- + µg)** µg)**
- +Suliqua100/33 30 Dosisschritte/Tag
- + (30 Einheiten/10
- + µg)**
-* Dosis zuvor um 20 % heruntergerechnet, wenn der Patient bisher mit Toujeo (Insulin glargin 300 Einheiten/ml) oder mit einem 2× täglich anzuwendenden Basalinsulin behandelt wurde.
-** Einheiten Insulin glargin (100 Einheiten/ml) / Mikrogramm Lixisenatid
-Die zulässige Tageshöchstdosis Suliqua beträgt 60 Einheiten Insulin glargin und 20 µg Lixisenatid, entsprechend 60 Dosisschritten.
- +
- +* Dosis zuvor um 20 % heruntergerechnet, wenn der Patient bisher mit Toujeo (Insulin glargin 300 Einheiten/ml) oder mit einem 2× täglich anzuwendenden Basalinsulin behandelt wurde.
- +** Einheiten Insulin glargin (100 Einheiten/ml) / Mikrogramm Lixisenatid
- +Die zulässige Tageshöchstdosis Suliqua beträgt 60 Einheiten Insulin glargin und 20 µg Lixisenatid, entsprechend 60 Dosisschritten.
-Suliqua wird je nach individuellem Insulinbedarf des Patienten dosiert. Für eine optimierte Blutzuckereinstellung wird eine Anpassung der Dosis auf Basis des Nüchternblutzuckerspiegels im Plasma empfohlen (siehe «Eigenschaften/Wirkungen – Pharmakodynamik»). Während der Umstellung auf Suliqua und in den darauf folgenden Wochen wird eine engmaschige Überwachung des Blutzuckerspiegels empfohlen.
-·Wenn der Patient mit Suliqua 100/50 beginnt, kann die Dosis bis auf 40 Dosisschritte gesteigert werden.
-·Für Dosen von > 40 Dosisschritten/Tag ist Suliqua 100/33 zu verwenden.
-·Wenn der Patient mit Suliqua 100/33 beginnt, kann die Dosis bis auf 60 Dosisschritte gesteigert werden.
-·60 Dosisschritte entsprechen der zulässigen Tageshöchstdosis. Suliqua-Dosen über 60 Dosisschritte/Tag dürfen nicht angewendet werden.
- +Suliqua wird je nach individuellem Insulinbedarf des Patienten dosiert. Für eine optimierte Blutzuckereinstellung wird eine Anpassung der Dosis auf Basis des Nüchternblutzuckerspiegels im Plasma empfohlen (siehe "Eigenschaften/Wirkungen – Pharmakodynamik" ). Während der Umstellung auf Suliqua und in den darauf folgenden Wochen wird eine engmaschige Überwachung des Blutzuckerspiegels empfohlen.
- +-Wenn der Patient mit Suliqua 100/50 beginnt, kann die Dosis bis auf 40 Dosisschritte gesteigert werden.
- +-Für Dosen von > 40 Dosisschritten/Tag ist Suliqua 100/33 zu verwenden.
- +-Wenn der Patient mit Suliqua 100/33 beginnt, kann die Dosis bis auf 60 Dosisschritte gesteigert werden.
- +-60 Dosisschritte entsprechen der zulässigen Tageshöchstdosis. Suliqua-Dosen über 60 Dosisschritte/Tag dürfen nicht angewendet werden.
-Es wird empfohlen, die Injektionsstelle innerhalb des gleichen Bereichs (Bauchdecke, Deltamuskel oder Oberschenkel) von Injektion zu Injektion zu wechseln, um die Risiken der Lipodystrophie und der kutanen Amyloidose zu reduzieren oder zu vermeiden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Unerwünschte Wirkungen»). Um Dosierungsfehler und eventuelle Überdosierungen zu vermeiden, darf Suliqua niemals mit einer Spritze aus der Patrone des Solostar-Fertigpens entnommen werden.
- +Es wird empfohlen, die Injektionsstelle innerhalb des gleichen Bereichs (Bauchdecke, Deltamuskel oder Oberschenkel) von Injektion zu Injektion zu wechseln, um die Risiken der Lipodystrophie und der kutanen Amyloidose zu reduzieren oder zu vermeiden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Unerwünschte Wirkungen" ). Um Dosierungsfehler und eventuelle Überdosierungen zu vermeiden, darf Suliqua niemals mit einer Spritze aus der Patrone des Solostar-Fertigpens entnommen werden.
-Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion kann der Insulinbedarf infolge des verminderten Insulinabbaus verringert sein. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, die Suliqua anwenden, können häufige Blutzuckerkontrollen und Dosisanpassungen erforderlich sein. Zur Anwendung von Lixisenatid bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatininclearance < 30 ml/min) oder terminaler Niereninsuffizienz liegen keine therapeutischen Erfahrungen vor; die Anwendung von Suliqua bei dieser Patientenpopulation wird daher nicht empfohlen.
- +Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion kann der Insulinbedarf infolge des verminderten Insulinabbaus verringert sein. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, die Suliqua anwenden, können häufige Blutzuckerkontrollen und Dosisanpassungen erforderlich sein. Zur Anwendung von Lixisenatid bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatininclearance < 30 ml/min) oder terminaler Niereninsuffizienz liegen keine therapeutischen Erfahrungen vor; die Anwendung von Suliqua bei dieser Patientenpopulation wird daher nicht empfohlen.
-Die Sicherheit und Wirksamkeit von Suliqua bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist bisher nicht nachgewiesen.
- +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Suliqua bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist bisher nicht nachgewiesen.
-Suliqua darf nicht zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 1 oder diabetischer Ketoazidose eingesetzt werden.
- +Suliqua darf nicht zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 1 oder diabetischer Ketoazidose eingesetzt werden.
-Therapie der Hypoglykämie (siehe «Überdosierung»):
- +Therapie der Hypoglykämie (siehe "Überdosierung" ):
-·ein Wechsel des Injektionsbereichs
-·eine Verbesserung der Insulinempfindlichkeit (z.B. wenn Stressfaktoren entfallen)
-·eine ungewohnte, stärkere oder längere körperliche Anstrengung
-·interkurrente Erkrankungen (z.B. Erbrechen, Diarrhö)
-·unzureichende Nahrungsaufnahme
-·versäumte Mahlzeiten
-·Alkoholkonsum
-·bestimmte unkompensierte Störungen des endokrinen Systems (z.B. Hypothyreose, Unterfunktion des Hypophysenvorderlappens oder Nebennierenrindeninsuffizienz)
-·gleichzeitige Anwendung bestimmter anderer Arzneimittel (siehe «Interaktionen»)
-·Anwendung in Kombination mit einem Sulfonylharnstoff; die Kombination mit Lixisenatid und/oder Insulin kann das Risiko einer Hypoglykämie erhöhen
-Die Dosierung von Suliqua erfolgt individuell auf Basis des klinischen Ansprechens. Sie richtet sich nach dem individuellen Insulinbedarf des Patienten (siehe «Dosierung/Anwendung»).
-In einer klinischen Studie zu Lixisenatid bei älteren Patienten (≥70 Jahre) wurden bei Patienten, die positiv auf Antikörper gegen Lixisenatid getestet wurden, mehr Fälle symptomatischer Hypoglykämie beobachtet als bei antikörpernegativen Patienten.
- +ein Wechsel des Injektionsbereichs
- +eine Verbesserung der Insulinempfindlichkeit (z.B. wenn Stressfaktoren entfallen)
- +eine ungewohnte, stärkere oder längere körperliche Anstrengung
- +interkurrente Erkrankungen (z.B. Erbrechen, Diarrhö)
- +unzureichende Nahrungsaufnahme
- +versäumte Mahlzeiten
- +-Alkoholkonsum
- +bestimmte unkompensierte Störungen des endokrinen Systems (z.B. Hypothyreose, Unterfunktion des Hypophysenvorderlappens oder Nebennierenrindeninsuffizienz)
- +gleichzeitige Anwendung bestimmter anderer Arzneimittel (siehe "Interaktionen" )
- +-Anwendung in Kombination mit einem Sulfonylharnstoff; die Kombination mit Lixisenatid und/oder Insulin kann das Risiko einer Hypoglykämie erhöhen
- +Die Dosierung von Suliqua erfolgt individuell auf Basis des klinischen Ansprechens. Sie richtet sich nach dem individuellen Insulinbedarf des Patienten (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
- +In einer klinischen Studie zu Lixisenatid bei älteren Patienten (≥70 Jahre) wurden bei Patienten, die positiv auf Antikörper gegen Lixisenatid getestet wurden, mehr Fälle symptomatischer Hypoglykämie beobachtet als bei antikörpernegativen Patienten.
-Ein Anstieg des Blutzuckerspiegels (Hyperglykämie), Ketoazidose und Hyperosmolarität können auftreten, wenn z.B. die Insulindosis im Verhältnis zur Kohlenhydratzufuhr zu niedrig ist, wenn die Wirkung des Insulins nachgelassen hat (z.B. infolge falscher Lagerung), wenn die körperliche Aktivität reduziert wurde, wenn die Insulinempfindlichkeit infolge von emotionalem oder körperlichem Stress (z.B. nach einer Verletzung, einem operativen Eingriff, einer fiebrigen Infektion oder anderen Erkrankung) verringert ist oder wenn gleichzeitig Arzneimittel mit blutzuckersteigernder Wirkung angewendet werden (siehe «Interaktionen»).
- +Ein Anstieg des Blutzuckerspiegels (Hyperglykämie), Ketoazidose und Hyperosmolarität können auftreten, wenn z.B. die Insulindosis im Verhältnis zur Kohlenhydratzufuhr zu niedrig ist, wenn die Wirkung des Insulins nachgelassen hat (z.B. infolge falscher Lagerung), wenn die körperliche Aktivität reduziert wurde, wenn die Insulinempfindlichkeit infolge von emotionalem oder körperlichem Stress (z.B. nach einer Verletzung, einem operativen Eingriff, einer fiebrigen Infektion oder anderen Erkrankung) verringert ist oder wenn gleichzeitig Arzneimittel mit blutzuckersteigernder Wirkung angewendet werden (siehe "Interaktionen" ).
-Marihuana-Konsum kann möglicherweise eine Verschlechterung der Glukosetoleranz bewirken. (Andere illegale Substanzen wurden nicht getestet; andere Interaktionen siehe «Interaktionen».)
- +Marihuana-Konsum kann möglicherweise eine Verschlechterung der Glukosetoleranz bewirken. (Andere illegale Substanzen wurden nicht getestet; andere Interaktionen siehe "Interaktionen" .)
-In klinischen Studien zu Lixisenatid (einem der Wirkstoffe von Suliqua) wurden Fälle von Anaphylaxie (Häufigkeit: 0,1 % oder 10 Fälle pro 10'000 Patienten-Jahre) sowie von anderen schweren Überempfindlichkeitsreaktionen einschliesslich Angioödem beobachtet. Insulin glargin, der andere Wirkstoff von Suliqua, kann schwere bis lebensbedrohliche generalisierte allergische Reaktionen hervorrufen, u.a. Anaphylaxie, generalisierte Hautreaktionen, Angioödem, Bronchospasmus, Hypotonie und Schock (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
-Patienten mit Anaphylaxie oder Angioödem nach Anwendung eines anderen GLP-1-Rezeptoragonisten in der Vorgeschichte sind entsprechend zu informieren und engmaschig auf allergische Reaktionen zu überwachen, da nicht bekannt ist, ob sie eventuell für eine anaphylaktische Reaktion auf Lixisenatid prädisponiert sind. Bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Lixisenatid oder Insulin glargin ist Suliqua kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»). Bei Auftreten einer Überempfindlichkeitsreaktion muss der Patient die Behandlung mit Suliqua sofort aussetzen und unverzüglich einen Arzt/eine Ärztin konsultieren.
- +In klinischen Studien zu Lixisenatid (einem der Wirkstoffe von Suliqua) wurden Fälle von Anaphylaxie (Häufigkeit: 0,1 % oder 10 Fälle pro 10'000 Patienten-Jahre) sowie von anderen schweren Überempfindlichkeitsreaktionen einschliesslich Angioödem beobachtet. Insulin glargin, der andere Wirkstoff von Suliqua, kann schwere bis lebensbedrohliche generalisierte allergische Reaktionen hervorrufen, u.a. Anaphylaxie, generalisierte Hautreaktionen, Angioödem, Bronchospasmus, Hypotonie und Schock (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
- +Patienten mit Anaphylaxie oder Angioödem nach Anwendung eines anderen GLP-1-Rezeptoragonisten in der Vorgeschichte sind entsprechend zu informieren und engmaschig auf allergische Reaktionen zu überwachen, da nicht bekannt ist, ob sie eventuell für eine anaphylaktische Reaktion auf Lixisenatid prädisponiert sind. Bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Lixisenatid oder Insulin glargin ist Suliqua kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ). Bei Auftreten einer Überempfindlichkeitsreaktion muss der Patient die Behandlung mit Suliqua sofort aussetzen und unverzüglich einen Arzt/eine Ärztin konsultieren.
-Die Anwendung von GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1: Glucagon-like peptide 1) ist mit einem Risiko für die Entwicklung einer akuten Pankreatitis assoziiert. Die Patienten sind über die charakteristischen Symptome einer akuten Pankreatitis (anhaltende starke Bauchschmerzen) aufzuklären. Bei Verdacht auf Pankreatitis ist die Behandlung mit Suliqua abzusetzen. Falls sich die Diagnose einer akuten Pankreatitis bestätigt, darf Suliqua nicht wieder angesetzt werden. Bei Patienten mit Pankreatitis in der Vorgeschichte ist Suliqua nur unter besonderer Vorsicht anzuwenden.
- +Die Anwendung von GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1: Glucagon-like peptide 1) ist mit einem Risiko für die Entwicklung einer akuten Pankreatitis assoziiert. Die Patienten sind über die charakteristischen Symptome einer akuten Pankreatitis (anhaltende starke Bauchschmerzen) aufzuklären. Bei Verdacht auf Pankreatitis ist die Behandlung mit Suliqua abzusetzen. Falls sich die Diagnose einer akuten Pankreatitis bestätigt, darf Suliqua nicht wieder angesetzt werden. Bei Patienten mit Pankreatitis in der Vorgeschichte ist Suliqua nur unter besonderer Vorsicht anzuwenden.
-Aspiration in Verbindung mit Vollnarkose oder tiefer Sedierung
-Bei Patienten, die GLP-1-Rezeptor-Agonisten erhielten und sich einer Vollnarkose oder einer tiefen Sedierung unterzogen, wurden Fälle von Aspirationspneumonie berichtet. Daher sollte das erhöhte Risiko von verbliebenen Resten von Mageninhalt aufgrund einer verzögerten Magenentleerung (siehe Rubrik «Unerwünschte Wirkungen») bedacht werden vor der Durchführung von Eingriffen mit Vollnarkose oder tiefer Sedierung.
- +Aspiration in Verbindung mit Vollnarkose oder tiefer Sedierung
- +Bei Patienten, die GLP-1-Rezeptor-Agonisten erhielten und sich einer Vollnarkose oder einer tiefen Sedierung unterzogen, wurden Fälle von Aspirationspneumonie berichtet. Daher sollte das erhöhte Risiko von verbliebenen Resten von Mageninhalt aufgrund einer verzögerten Magenentleerung (siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" ) bedacht werden vor der Durchführung von Eingriffen mit Vollnarkose oder tiefer Sedierung.
-Zur Anwendung bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatininclearance < 30 ml/min) oder terminaler Niereninsuffizienz liegen keine therapeutischen Erfahrungen vor; die Anwendung von Suliqua bei Patienten mit schwerer oder terminaler Niereninsuffizienz wird daher nicht empfohlen (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Pharmakokinetik»).
- +Zur Anwendung bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatininclearance < 30 ml/min) oder terminaler Niereninsuffizienz liegen keine therapeutischen Erfahrungen vor; die Anwendung von Suliqua bei Patienten mit schwerer oder terminaler Niereninsuffizienz wird daher nicht empfohlen (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Pharmakokinetik" ).
-Die durch Lixisenatid verzögerte Magenentleerung kann die Resorptionsrate oral angewendeter Arzneimittel senken. Bei Patienten, die Arzneimittel oral einnehmen, die eine schnelle gastrointestinale Resorption oder eine engmaschige klinische Überwachung erfordern oder eine enge therapeutische Breite haben, ist Suliqua nur mit besonderer Vorsicht anzuwenden. Konkrete Empfehlungen zur Anwendung solcher Arzneimittel sind unter «Interaktionen» aufgeführt.
- +Die durch Lixisenatid verzögerte Magenentleerung kann die Resorptionsrate oral angewendeter Arzneimittel senken. Bei Patienten, die Arzneimittel oral einnehmen, die eine schnelle gastrointestinale Resorption oder eine engmaschige klinische Überwachung erfordern oder eine enge therapeutische Breite haben, ist Suliqua nur mit besonderer Vorsicht anzuwenden. Konkrete Empfehlungen zur Anwendung solcher Arzneimittel sind unter "Interaktionen" aufgeführt.
-Bei Patienten mit Antikörpern gegen Lixisenatid zeigte sich eine höhere Inzidenz von Reaktionen an der Injektionsstelle (5,9 % bei den antikörperpositiven Patienten gegenüber 2,9 % bei den antikörpernegativen Patienten über den gesamten Behandlungszeitraum).
- +Bei Patienten mit Antikörpern gegen Lixisenatid zeigte sich eine höhere Inzidenz von Reaktionen an der Injektionsstelle (5,9 % bei den antikörperpositiven Patienten gegenüber 2,9 % bei den antikörpernegativen Patienten über den gesamten Behandlungszeitraum).
-Ein Rückgang des makrovaskulären Risikos unter Suliqua oder einem anderen Antidiabetikum ist bisher durch keine klinischen Studien nachgewiesen (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).
- +Ein Rückgang des makrovaskulären Risikos unter Suliqua oder einem anderen Antidiabetikum ist bisher durch keine klinischen Studien nachgewiesen (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
-·Eine Umstellung von GLP-1-Rezeptoragonisten auf Suliqua wurde bisher nicht untersucht.
-·Suliqua wurde nicht in Kombination mit DPP-4-Inhibitoren, Sulfonylharnstoffen, Gliniden, Piogiltazon oder SGLT-2-Inhibitoren untersucht.
-·Ein Umstieg von einem Basalinsulin auf Suliqua in einer Dosierung von < 10 Einheiten oder > 60 Einheiten wurde bisher nicht untersucht.
- +-Eine Umstellung von GLP-1-Rezeptoragonisten auf Suliqua wurde bisher nicht untersucht.
- +-Suliqua wurde nicht in Kombination mit DPP-4-Inhibitoren, Sulfonylharnstoffen, Gliniden, Piogiltazon oder SGLT-2-Inhibitoren untersucht.
- +-Ein Umstieg von einem Basalinsulin auf Suliqua in einer Dosierung von < 10 Einheiten oder > 60 Einheiten wurde bisher nicht untersucht.
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis; d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis; d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Bei oralen Arzneimitteln, deren Wirksamkeit in besonderem Masse von einer Mindestkonzentration abhängt, wie z.B. Antibiotika, sind die Patienten anzuweisen, diese Arzneimittel mindestens 1 Stunde vor oder 11 Stunden nach der Lixisenatid-Injektion einzunehmen.
-Patienten, die Statine wie z.B. Atorvastatin anwenden, sind anzuweisen, diese Arzneimittel vorzugsweise mindestens 1 Stunde vor oder 11 Stunden nach der Suliqua-Injektion einzunehmen.
- +Bei oralen Arzneimitteln, deren Wirksamkeit in besonderem Masse von einer Mindestkonzentration abhängt, wie z.B. Antibiotika, sind die Patienten anzuweisen, diese Arzneimittel mindestens 1 Stunde vor oder 11 Stunden nach der Lixisenatid-Injektion einzunehmen.
- +Patienten, die Statine wie z.B. Atorvastatin anwenden, sind anzuweisen, diese Arzneimittel vorzugsweise mindestens 1 Stunde vor oder 11 Stunden nach der Suliqua-Injektion einzunehmen.
-Paracetamol wurde als Modellarzneimittel verwendet, um die Wirkung von Lixisenatid auf die Magenentleerung zu bestimmen. Nach Einnahme einer Einzeldosis Paracetamol 1000 mg waren AUC (Fläche unter der Kurve) und t1/2 (Halbwertszeit) von Paracetamol unverändert, unabhängig vom Zeitpunkt der Einnahme (vor oder nach der Lixisenatid-Injektion). Wenn Paracetamol 1 bzw. 4 Stunden nach Injektion von 10 μg Lixisenatid verabreicht wurde, verringerte sich die Cmax von Paracetamol um 29 % bzw. 31 %, und die mediane Tmax verzögerte sich um 2,0 bzw. 1,75 Stunden. Unter einer Erhaltungsdosis von 20 µg sind normalerweise eine weitere Verzögerung der tmax sowie eine reduzierte Cmax von Paracetamol zu erwarten.
-Wurde Paracetamol 1 Stunde vor Lixisenatid verabreicht, waren keine Auswirkungen auf die Cmax sowie tmax von Paracetamol zu beobachten.
-Basierend auf diesen Ergebnissen ist keine Dosisanpassung von Paracetamol erforderlich. Allerdings ist die bei Einnahme von Paracetamol 1 bis 4 Stunden nach Gabe von Lixisenatid beobachtete verzögerte tmax zu berücksichtigen, wenn ein schneller Wirkungseintritt des Paracetamols angestrebt wird.
- +Paracetamol wurde als Modellarzneimittel verwendet, um die Wirkung von Lixisenatid auf die Magenentleerung zu bestimmen. Nach Einnahme einer Einzeldosis Paracetamol 1000 mg waren AUC (Fläche unter der Kurve) und t1/2 (Halbwertszeit) von Paracetamol unverändert, unabhängig vom Zeitpunkt der Einnahme (vor oder nach der Lixisenatid-Injektion). Wenn Paracetamol 1 bzw. 4 Stunden nach Injektion von 10 μg Lixisenatid verabreicht wurde, verringerte sich die Cmax von Paracetamol um 29 % bzw. 31 %, und die mediane Tmax verzögerte sich um 2,0 bzw. 1,75 Stunden. Unter einer Erhaltungsdosis von 20 µg sind normalerweise eine weitere Verzögerung der tmax sowie eine reduzierte Cmax von Paracetamol zu erwarten.
- +Wurde Paracetamol 1 Stunde vor Lixisenatid verabreicht, waren keine Auswirkungen auf die Cmax sowie tmax von Paracetamol zu beobachten.
- +Basierend auf diesen Ergebnissen ist keine Dosisanpassung von Paracetamol erforderlich. Allerdings ist die bei Einnahme von Paracetamol 1 bis 4 Stunden nach Gabe von Lixisenatid beobachtete verzögerte tmax zu berücksichtigen, wenn ein schneller Wirkungseintritt des Paracetamols angestrebt wird.
-Nach Einnahme einer Einzeldosis eines oralen Kontrazeptivums (Ethinylestradiol 0,03 mg/Levonorgestrel 0,15 mg) 1 Stunde vor bzw. 11 Stunden nach Injektion von 10 µg Lixisenatid waren Cmax, AUC, t1/2 und tmax von Ethinylestradiol und Levonorgestrel allesamt unverändert.
-Bei Einnahme des oralen Kontrazeptivums 1 Stunde bzw. 4 Stunden nach der Lixisenatid-Injektion waren AUC und t1/2 von Ethinylestradiol und Levonorgestrel ebenfalls unverändert, die Cmax von Ethinylestradiol war jedoch um 52 % bzw. 39 % herabgesetzt und die von Levonorgestrel um 46 % bzw. 20 %, und die mediane tmax wurde um 1 bis 3 Stunden verzögert.
- +Nach Einnahme einer Einzeldosis eines oralen Kontrazeptivums (Ethinylestradiol 0,03 mg/Levonorgestrel 0,15 mg) 1 Stunde vor bzw. 11 Stunden nach Injektion von 10 µg Lixisenatid waren Cmax, AUC, t1/2 und tmax von Ethinylestradiol und Levonorgestrel allesamt unverändert.
- +Bei Einnahme des oralen Kontrazeptivums 1 Stunde bzw. 4 Stunden nach der Lixisenatid-Injektion waren AUC und t1/2 von Ethinylestradiol und Levonorgestrel ebenfalls unverändert, die Cmax von Ethinylestradiol war jedoch um 52 % bzw. 39 % herabgesetzt und die von Levonorgestrel um 46 % bzw. 20 %, und die mediane tmax wurde um 1 bis 3 Stunden verzögert.
-Patientinnen, die orale Kontrazeptiva anwenden, sind darauf hinzuweisen, dass sie diese Mittel mindestens 1 Stunde vor oder 11 Stunden nach einer Suliqua-Injektion einnehmen müssen.
- +Patientinnen, die orale Kontrazeptiva anwenden, sind darauf hinzuweisen, dass sie diese Mittel mindestens 1 Stunde vor oder 11 Stunden nach einer Suliqua-Injektion einnehmen müssen.
-Bei gleichzeitiger morgendlicher Gabe von Lixisenatid 20 µg und Atorvastatin 40 mg über 6 Tage wurde die Atorvastatin-Exposition nicht beeinflusst, allerdings wurde die Cmax um 31 % verringert und die tmax um 3,25 Stunden verzögert.
-Eine solche Verzögerung der tmax war nicht zu beobachten, wenn Atorvastatin abends und Lixisenatid morgens angewendet wurde, jedoch waren hier AUC und Cmax von Atorvastatin um 27 % bzw. 66 % erhöht.
- +Bei gleichzeitiger morgendlicher Gabe von Lixisenatid 20 µg und Atorvastatin 40 mg über 6 Tage wurde die Atorvastatin-Exposition nicht beeinflusst, allerdings wurde die Cmax um 31 % verringert und die tmax um 3,25 Stunden verzögert.
- +Eine solche Verzögerung der tmax war nicht zu beobachten, wenn Atorvastatin abends und Lixisenatid morgens angewendet wurde, jedoch waren hier AUC und Cmax von Atorvastatin um 27 % bzw. 66 % erhöht.
-Die gleichzeitige Einnahme von Warfarin 25 mg bei wiederholter Gabe von Lixisenatid 20 µg zeigte keine Auswirkungen auf AUC oder INR (International Normalised Ratio), während die Cmax um 19 % verringert und die tmax um 7 Stunden verzögert wurde.
- +Die gleichzeitige Einnahme von Warfarin 25 mg bei wiederholter Gabe von Lixisenatid 20 µg zeigte keine Auswirkungen auf AUC oder INR (International Normalised Ratio), während die Cmax um 19 % verringert und die tmax um 7 Stunden verzögert wurde.
-Nach gleichzeitiger Gabe von Lixisenatid 20 μg und Digoxin 0,25 mg war die AUC von Digoxin im Gleichgewichtszustand nicht beeinflusst. Die Tmax von Digoxin verzögerte sich um 1,5 Stunden, und die Cmax verringerte sich um 26 %.
- +Nach gleichzeitiger Gabe von Lixisenatid 20 μg und Digoxin 0,25 mg war die AUC von Digoxin im Gleichgewichtszustand nicht beeinflusst. Die Tmax von Digoxin verzögerte sich um 1,5 Stunden, und die Cmax verringerte sich um 26 %.
-Nach gleichzeitiger Gabe von Lixisenatid 20 µg und Ramipril 5 mg über 6 Tage nahm die AUC von Ramipril um 21 % zu, während sich die Cmax um 63 % verringerte. AUC und Cmax des aktiven Metaboliten (Ramiprilat) wurden nicht beeinflusst. Die tmax von Ramipril und Ramiprilat war um ca. 2,5 Stunden verzögert.
- +Nach gleichzeitiger Gabe von Lixisenatid 20 µg und Ramipril 5 mg über 6 Tage nahm die AUC von Ramipril um 21 % zu, während sich die Cmax um 63 % verringerte. AUC und Cmax des aktiven Metaboliten (Ramiprilat) wurden nicht beeinflusst. Die tmax von Ramipril und Ramiprilat war um ca. 2,5 Stunden verzögert.
-Tierexperimentelle Studien zu Lixisenatid haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe «Präklinische Daten»). Das potenzielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt.
- +Tierexperimentelle Studien zu Lixisenatid haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe "Präklinische Daten" ). Das potenzielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt.
-Wenn ein Neugeborenes / ein Säugling Insulin glargin mit der Muttermilch aufnimmt, dürfte normalerweise keine metabolische Wirkung zu erwarten sein, da Insulin glargin als Peptid im Gastrointestinaltrakt verdaut und in Aminosäuren aufgespalten wird.
- +Wenn ein Neugeborenes / ein Säugling Insulin glargin mit der Muttermilch aufnimmt, dürfte normalerweise keine metabolische Wirkung zu erwarten sein, da Insulin glargin als Peptid im Gastrointestinaltrakt verdaut und in Aminosäuren aufgespalten wird.
-In den klinischen Studien der Phase III erhielten 834 Teilnehmer Suliqua.
-Die während der Behandlung mit Suliqua am häufigsten berichteten Nebenwirkungen waren Hypoglykämie und gastrointestinale unerwünschte Wirkungen (siehe «Beschreibung ausgewählter unerwünschter Wirkungen» weiter unten).
- +In den klinischen Studien der Phase III erhielten 834 Teilnehmer Suliqua.
- +Die während der Behandlung mit Suliqua am häufigsten berichteten Nebenwirkungen waren Hypoglykämie und gastrointestinale unerwünschte Wirkungen (siehe "Beschreibung ausgewählter unerwünschter Wirkungen" weiter unten).
-Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: «sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100, < 1/10), «gelegentlich» (≥1/1000, < 1/100), «selten» (≥1/10'000, < 1/1000), «sehr selten» (< 1/10'000), «nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
-Systemorganklasse Häufigkeit
- Sehr häufig Häufig Gelegentlich Selten Nicht bekannt
-Infektionen und parasitäre Erkrankungen Rhinopharyngitis Infektionen der oberen Atemwege
-Erkrankungen des Immunsystems Urtikaria (Quaddeln)
-Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Hypoglykämie
-Erkrankungen des Nervensystems Schwindel Kopfschmerzen
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Übelkeit Diarrhö Erbrechen Dyspepsie Bauchschmerzen Verzögerte Magenentleerung
-Leber- und Gallenerkrankungen Cholelithiasis und Cholezystitis
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Müdigkeit Reaktionen an der Injektionsstelle Lipodystrophie Kutane Amyloidose
- +Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: "sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100, < 1/10), "gelegentlich" (≥1/1000, < 1/100), "selten" (≥1/10'000, < 1/1000), "sehr selten" (< 1/10'000), "nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
- +Systemorganklasse Häufigkeit
- + Sehr häufig Häufig Gelegentlich Selten Nicht bekannt
- +Infektionen und RhinopharyngitisInfe
- +parasitäre Erkrankun ktionen deroberen
- +gen Atemwege
- +Erkrankungen des Urtikaria (Quaddeln)
- +Immunsystems
- +Stoffwechsel- und Hypoglykämie
- +Ernährungsstörungen
- +Erkrankungen des Schwindel Kopfschmerzen
- +Nervensystems
- +Erkrankungen des ÜbelkeitDiarrhöErbre DyspepsieBauchschmer Verzögerte Magenentl
- +Gastrointestinaltrak chen zen eerung
- +ts
- +Leber- und Gallenerk Cholelithiasis und
- +rankungen Cholezystitis
- +Allgemeine Erkrankun MüdigkeitReaktionen Kutane Amyloidose
- +gen und Beschwerden an der Injektionsste
- +am Verabreichungsort lleLipodystrophie
- +
-Bei vielen Patienten gehen den neuroglykopenischen Anzeichen und Symptomen die Anzeichen einer adrenergen Gegenregulation voraus. Je schneller und tiefer der Blutzuckerspiegel abfällt, desto ausgeprägter sind im Allgemeinen das Phänomen der Gegenregulation und die dazugehörigen Symptome (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-In klinischen Studien der Phase III betrug bei den mit Suliqua behandelten Patienten die Inzidenz symptomatischer Hypoglykämien (mit Plasmaglukosekonzentrationen ≤3,9 mmol/l) 25,6 % bei denjenigen, die nicht mit Insulin vorbehandelt waren (469 Patienten), und 40,0 % bei denen, die zuvor ein Basalinsulin erhalten hatten (365 Patienten).
-Schwere Hypoglykämien (gekennzeichnet dadurch, dass eine andere Person dem Patienten aktiv Kohlenhydrate oder Glukagon zuführen oder eine Wiederbelebungsmassnahme durchführen musste) traten bei keinem der insulinnaiven Patienten und bei 0,02 % der mit Basalinsulin vorbehandelten Patienten auf.
- +Bei vielen Patienten gehen den neuroglykopenischen Anzeichen und Symptomen die Anzeichen einer adrenergen Gegenregulation voraus. Je schneller und tiefer der Blutzuckerspiegel abfällt, desto ausgeprägter sind im Allgemeinen das Phänomen der Gegenregulation und die dazugehörigen Symptome (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +In klinischen Studien der Phase III betrug bei den mit Suliqua behandelten Patienten die Inzidenz symptomatischer Hypoglykämien (mit Plasmaglukosekonzentrationen ≤3,9 mmol/l) 25,6 % bei denjenigen, die nicht mit Insulin vorbehandelt waren (469 Patienten), und 40,0 % bei denen, die zuvor ein Basalinsulin erhalten hatten (365 Patienten).
- +Schwere Hypoglykämien (gekennzeichnet dadurch, dass eine andere Person dem Patienten aktiv Kohlenhydrate oder Glukagon zuführen oder eine Wiederbelebungsmassnahme durchführen musste) traten bei keinem der insulinnaiven Patienten und bei 0,02 % der mit Basalinsulin vorbehandelten Patienten auf.
-Gastrointestinale unerwünschte Wirkungen (Übelkeit, Erbrechen und Diarrhö) zählten zu den am häufigsten beobachteten unerwünschten Wirkungen während des Behandlungszeitraums. Übelkeit, Diarrhö und Erbrechen traten bei mit Suliqua behandelten Patienten mit einer Häufigkeit von 8,4 %, 2,2 % bzw. 2,2 % auf. Gastrointestinale unerwünschte Wirkungen waren überwiegend leicht und von vorübergehender Dauer. Bei mit Lixisenatid behandelten Patienten traten Übelkeit, Diarrhö und Erbrechen mit einer Häufigkeit von 22,3 %, 3 % bzw. 3,9 % auf.
- +Gastrointestinale unerwünschte Wirkungen (Übelkeit, Erbrechen und Diarrhö) zählten zu den am häufigsten beobachteten unerwünschten Wirkungen während des Behandlungszeitraums. Übelkeit, Diarrhö und Erbrechen traten bei mit Suliqua behandelten Patienten mit einer Häufigkeit von 8,4 %, 2,2 % bzw. 2,2 % auf. Gastrointestinale unerwünschte Wirkungen waren überwiegend leicht und von vorübergehender Dauer. Bei mit Lixisenatid behandelten Patienten traten Übelkeit, Diarrhö und Erbrechen mit einer Häufigkeit von 22,3 %, 3 % bzw. 3,9 % auf.
-Allergische Reaktionen (Urtikaria), die möglicherweise mit Suliqua im Zusammenhang stehen, wurden bei 0,3 % der Patienten beobachtet. Für Insulin glargin und Lixisenatid wurden nach der Markteinführung Fälle von generalisierten allergischen Reaktionen einschliesslich anaphylaktischer Reaktion und Angioödem berichtet.
- +Allergische Reaktionen (Urtikaria), die möglicherweise mit Suliqua im Zusammenhang stehen, wurden bei 0,3 % der Patienten beobachtet. Für Insulin glargin und Lixisenatid wurden nach der Markteinführung Fälle von generalisierten allergischen Reaktionen einschliesslich anaphylaktischer Reaktion und Angioödem berichtet.
-Bei Patienten mit Antikörpern gegen Lixisenatid zeigte sich eine höhere Inzidenz von Reaktionen an der Injektionsstelle (5,9 % bei den antikörperpositiven Patienten gegenüber 2,9 % bei den antikörpernegativen Patienten über den gesamten Behandlungszeitraum).
- +Bei Patienten mit Antikörpern gegen Lixisenatid zeigte sich eine höhere Inzidenz von Reaktionen an der Injektionsstelle (5,9 % bei den antikörperpositiven Patienten gegenüber 2,9 % bei den antikörpernegativen Patienten über den gesamten Behandlungszeitraum).
-Die subkutane Applikation insulinhaltiger Injektionspräparate kann eine Lipoatrophie (Schwund des Hautgewebes), eine Lipohypertrophie (Verstärkung oder Verdickung des Gewebes) oder eine kutane Amyloidose an der Injektionsstelle hervorrufen. Der regelmässige Wechsel der Injektionsstelle innerhalb des gleichen Bereichs (Bauchdecke, Oberschenkel oder Oberarm) von Injektion zu Injektion wird empfohlen, um dazu beizutragen, diese Reaktionen zu reduzieren oder zu vermeiden (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Die subkutane Applikation insulinhaltiger Injektionspräparate kann eine Lipoatrophie (Schwund des Hautgewebes), eine Lipohypertrophie (Verstärkung oder Verdickung des Gewebes) oder eine kutane Amyloidose an der Injektionsstelle hervorrufen. Der regelmässige Wechsel der Injektionsstelle innerhalb des gleichen Bereichs (Bauchdecke, Oberschenkel oder Oberarm) von Injektion zu Injektion wird empfohlen, um dazu beizutragen, diese Reaktionen zu reduzieren oder zu vermeiden (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Suliqua kombiniert zwei blutzuckersenkende Wirkstoffe mit einander ergänzenden Wirkmechanismen: Insulin glargin, ein Basalinsulinanalogon (wirkt insbesondere auf den Nüchternplasmaglukose- [NPG-]Wert), und Lixisenatid, ein GLP-1-Rezeptoragonist (wirkt insbesondere auf die postprandialen Plasmaglukosewerte [PPG]). So wird bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 gleichzeitig die Verbesserung der Blutzuckerkontrolle und die Minimierung der Gewichtszunahme und des Hypoglykämierisikos angestrebt.
- +Suliqua kombiniert zwei blutzuckersenkende Wirkstoffe mit einander ergänzenden Wirkmechanismen: Insulin glargin, ein Basalinsulinanalogon (wirkt insbesondere auf den Nüchternplasmaglukose- [NPG-]Wert), und Lixisenatid, ein GLP-1-Rezeptoragonist (wirkt insbesondere auf die postprandialen Plasmaglukosewerte [PPG]). So wird bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 gleichzeitig die Verbesserung der Blutzuckerkontrolle und die Minimierung der Gewichtszunahme und des Hypoglykämierisikos angestrebt.
-In klinischen Studien zu Insulin glargin (100 Einheiten/ml) zeigte intravenös appliziertes Insulin glargin einen mit Humaninsulin vergleichbaren blutzuckersenkenden Effekt auf molarer Basis, d.h. wenn beide Insuline in gleicher Dosis gegeben wurden.
- +In klinischen Studien zu Insulin glargin (100 Einheiten/ml) zeigte intravenös appliziertes Insulin glargin einen mit Humaninsulin vergleichbaren blutzuckersenkenden Effekt auf molarer Basis, d.h. wenn beide Insuline in gleicher Dosis gegeben wurden.
-In einer 28-tägigen placebokontrollierten Studie bei Patienten mit Typ-2-Diabetes wurde die Wirkung von 5–20 µg Lixisenatid ein- oder zweimal täglich auf den Glykämieverlauf nach einer standardisierten Testmahlzeit zur Frühstückszeit untersucht. Lixisenatid in einer Dosierung von 10 oder 20 µg ein- oder zweimal täglich bewirkte eine bessere Blutzuckereinstellung mit sowohl postprandial als auch nüchtern niedrigerem Blutzuckerspiegel. In dieser Studie bewirkte Lixisenatid in der morgendlichen Dosierung von 20 µg einmal täglich eine Aufrechterhaltung der statistisch signifikanten Reduktion des postprandialen Blutzuckerspiegels nach dem Frühstück, Mittagessen und Abendessen.
- +In einer 28-tägigen placebokontrollierten Studie bei Patienten mit Typ-2-Diabetes wurde die Wirkung von 5–20 µg Lixisenatid ein- oder zweimal täglich auf den Glykämieverlauf nach einer standardisierten Testmahlzeit zur Frühstückszeit untersucht. Lixisenatid in einer Dosierung von 10 oder 20 µg ein- oder zweimal täglich bewirkte eine bessere Blutzuckereinstellung mit sowohl postprandial als auch nüchtern niedrigerem Blutzuckerspiegel. In dieser Studie bewirkte Lixisenatid in der morgendlichen Dosierung von 20 µg einmal täglich eine Aufrechterhaltung der statistisch signifikanten Reduktion des postprandialen Blutzuckerspiegels nach dem Frühstück, Mittagessen und Abendessen.
-In einer Studie bei Typ-2-Diabetikern zur Beurteilung von Lixisenatid in Kombination mit Metformin über 4 Wochen und in Kombination mit Insulin glargin und zum Teil zusätzlich noch mit Metformin über 8 Wochen bewirkte eine Dosis von 20 µg Lixisenatid einmal täglich vor einer Testmahlzeit zum Frühstück eine Senkung der postprandialen Plasmaglukose (AUC 0:30–4:30 h). Der Anteil der Patienten mit einem postprandialen Blutzuckerspiegel unterhalb von 7,77 mmol/l betrug nach 28 Tagen 69,3 % und nach 56 Tagen 76,1 %.
- +In einer Studie bei Typ-2-Diabetikern zur Beurteilung von Lixisenatid in Kombination mit Metformin über 4 Wochen und in Kombination mit Insulin glargin und zum Teil zusätzlich noch mit Metformin über 8 Wochen bewirkte eine Dosis von 20 µg Lixisenatid einmal täglich vor einer Testmahlzeit zum Frühstück eine Senkung der postprandialen Plasmaglukose (AUC 0:30–4:30 h). Der Anteil der Patienten mit einem postprandialen Blutzuckerspiegel unterhalb von 7,77 mmol/l betrug nach 28 Tagen 69,3 % und nach 56 Tagen 76,1 %.
-Eine Studie zu Lixisenatid als Monotherapie belegt, dass das Arzneimittel allein im Vergleich zu Placebo laut Messung der AUC bei Typ-2-Diabetikern die erste Phase der Insulinsekretion in glukoseabhängiger Weise um den Faktor 2,8 erhöht (90 %-KI: 2,5–3,1) und die Insulinsekretion der zweiten Phase um den Faktor 1,6 (90 %-KI: 1,4–1,7).
- +Eine Studie zu Lixisenatid als Monotherapie belegt, dass das Arzneimittel allein im Vergleich zu Placebo laut Messung der AUC bei Typ-2-Diabetikern die erste Phase der Insulinsekretion in glukoseabhängiger Weise um den Faktor 2,8 erhöht (90 %-KI: 2,5–3,1) und die Insulinsekretion der zweiten Phase um den Faktor 1,6 (90 %-KI: 1,4–1,7).
-Für Lixisenatid allein wurde nach Verabreichung von 20 µg einmal täglich ein Rückgang des postprandialen Glukagonwerts bei Typ-2-Diabetikern nach einer Testmahlzeit im Vergleich zum Behandlungsbeginn nachgewiesen. Bei gesunden Probanden wurde mit einem hypoglykämischen Clamp-Test die Wirkung einer einmaligen Injektion von 20 µg Lixisenatid auf die Glukagonreaktion im Vergleich zu Placebo untersucht und festgestellt, dass die Gegenregulation mit Glukagon unter hypoglykämischen Bedingungen bei Vorliegen einer wirksamen Lixisenatid-Plasmakonzentration erhalten blieb.
- +Für Lixisenatid allein wurde nach Verabreichung von 20 µg einmal täglich ein Rückgang des postprandialen Glukagonwerts bei Typ-2-Diabetikern nach einer Testmahlzeit im Vergleich zum Behandlungsbeginn nachgewiesen. Bei gesunden Probanden wurde mit einem hypoglykämischen Clamp-Test die Wirkung einer einmaligen Injektion von 20 µg Lixisenatid auf die Glukagonreaktion im Vergleich zu Placebo untersucht und festgestellt, dass die Gegenregulation mit Glukagon unter hypoglykämischen Bedingungen bei Vorliegen einer wirksamen Lixisenatid-Plasmakonzentration erhalten blieb.
-·Add-on-Therapie zu oralen Antidiabetika (OAD) [insulinnaive Patienten]
-·Patienten, die zuvor mit Basalinsulin behandelt wurden
- +-Add-on-Therapie zu oralen Antidiabetika (OAD) [insulinnaive Patienten]
- +-Patienten, die zuvor mit Basalinsulin behandelt wurden
-Bei Erreichen niedrigerer HbA1c-Spiegel und einer stärkeren HbA1c-Senkung führte die Behandlung mit dem Kombinationsprodukt im Vergleich zu Insulin glargin allein nicht zu verstärkten Hypoglykämien (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
-In der klinischen Studie zur Add-on-Therapie zu Metformin wurde die Behandlung mit 10 Dosisschritten begonnen. In der klinischen Studie zur Umstellung von einem Basalinsulin betrug die Anfangsdosis 20 oder 30 Dosisschritte, je nach vorheriger Insulindosis. In beiden Studien wurde die Dosis einmal wöchentlich auf Basis selbst gemessener Nüchternplasmaglukosewerte titriert.
-·Add-on-Therapie zu oralen Antidiabetika (OAD) [insulinnaive Patienten]
- +Bei Erreichen niedrigerer HbA1c-Spiegel und einer stärkeren HbA1c-Senkung führte die Behandlung mit dem Kombinationsprodukt im Vergleich zu Insulin glargin allein nicht zu verstärkten Hypoglykämien (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
- +In der klinischen Studie zur Add-on-Therapie zu Metformin wurde die Behandlung mit 10 Dosisschritten begonnen. In der klinischen Studie zur Umstellung von einem Basalinsulin betrug die Anfangsdosis 20 oder 30 Dosisschritte, je nach vorheriger Insulindosis. In beiden Studien wurde die Dosis einmal wöchentlich auf Basis selbst gemessener Nüchternplasmaglukosewerte titriert.
- +-Add-on-Therapie zu oralen Antidiabetika (OAD) [insulinnaive Patienten]
-Insgesamt 1170 Patienten mit Typ-2-Diabetes wurden in einer nicht-verblindeten, 30-wöchigen, aktiv kontrollierten Studie randomisiert, um die Wirksamkeit und Sicherheit von Suliqua im Vergleich zu den Einzelkomponenten, Insulin glargin (100 Einheiten/ml) und Lixisenatid, zu untersuchen.
-Patienten mit Typ-2-Diabetes, die mit Metformin allein oder mit Metformin und einem zweiten OAD (Sulfonylharnstoff, Glinid, Natrium-Glukose-Cotransporter-2- (SGLT-2-)Inhibitor oder Dipeptidyl-Peptidase-4- (DPP-4-)Inhibitor) behandelt wurden und die mit dieser Behandlung nicht ausreichend kontrolliert waren (HbA1c-Werte zwischen 7,5 % und 10 % bei Patienten, die bisher mit Metformin allein behandelt wurden, und zwischen 7 % und 9 % bei Patienten, die bisher mit Metformin und einem weiteren oralen Antidiabetikum behandelt wurden), durchliefen eine 4-wöchige Run-in-Phase. Während dieser Run-in-Phase wurde die Metformin-Behandlung optimiert und alle anderen OAD abgesetzt. Am Ende der Run-in-Phase wurden Patienten, die noch immer nicht ausreichend kontrolliert waren (HbA1c zwischen 7 % und 10 %) entweder auf Suliqua oder Insulin glargin oder Lixisenatid randomisiert. Insgesamt 58 % der Patienten erhielten zum Zeitpunkt des Screenings ein zweites OAD.
-Die Typ-2-Diabetes-Population wies die folgenden Charakteristika auf: Das Durchschnittsalter betrug 58,4 Jahre, 50,6 % der Patienten waren männlich, der durchschnittliche BMI-Ausgangswert betrug 31,7 kg/m2, und die durchschnittliche Diabetesdauer lag bei ca. 9 Jahren.
-Nach 30 Wochen zeigte Suliqua eine statistisch signifikante Verbesserung des HbA1c-Werts (p-Wert < 0,0001) im Vergleich zu den Einzelkomponenten. In einer vorab spezifizierten Analyse dieses primären Endpunkts waren die beobachteten Unterschiede im Hinblick auf den HbA1c-Ausgangswert (< 8 % oder ≥8 %) oder die Anwendung von OAD bei Studienbeginn (Metformin allein oder Metformin mit einem zweiten OAD) konsistent.
- +Insgesamt 1170 Patienten mit Typ-2-Diabetes wurden in einer nicht-verblindeten, 30-wöchigen, aktiv kontrollierten Studie randomisiert, um die Wirksamkeit und Sicherheit von Suliqua im Vergleich zu den Einzelkomponenten, Insulin glargin (100 Einheiten/ml) und Lixisenatid, zu untersuchen.
- +Patienten mit Typ-2-Diabetes, die mit Metformin allein oder mit Metformin und einem zweiten OAD (Sulfonylharnstoff, Glinid, Natrium-Glukose-Cotransporter-2- (SGLT-2-)Inhibitor oder Dipeptidyl-Peptidase-4- (DPP-4-)Inhibitor) behandelt wurden und die mit dieser Behandlung nicht ausreichend kontrolliert waren (HbA1c-Werte zwischen 7,5 % und 10 % bei Patienten, die bisher mit Metformin allein behandelt wurden, und zwischen 7 % und 9 % bei Patienten, die bisher mit Metformin und einem weiteren oralen Antidiabetikum behandelt wurden), durchliefen eine 4-wöchige Run-in-Phase. Während dieser Run-in-Phase wurde die Metformin-Behandlung optimiert und alle anderen OAD abgesetzt. Am Ende der Run-in-Phase wurden Patienten, die noch immer nicht ausreichend kontrolliert waren (HbA1c zwischen 7 % und 10 %) entweder auf Suliqua oder Insulin glargin oder Lixisenatid randomisiert. Insgesamt 58 % der Patienten erhielten zum Zeitpunkt des Screenings ein zweites OAD.
- +Die Typ-2-Diabetes-Population wies die folgenden Charakteristika auf: Das Durchschnittsalter betrug 58,4 Jahre, 50,6 % der Patienten waren männlich, der durchschnittliche BMI-Ausgangswert betrug 31,7 kg/m2, und die durchschnittliche Diabetesdauer lag bei ca. 9 Jahren.
- +Nach 30 Wochen zeigte Suliqua eine statistisch signifikante Verbesserung des HbA1c-Werts (p-Wert < 0,0001) im Vergleich zu den Einzelkomponenten. In einer vorab spezifizierten Analyse dieses primären Endpunkts waren die beobachteten Unterschiede im Hinblick auf den HbA1c-Ausgangswert (< 8 % oder ≥8 %) oder die Anwendung von OAD bei Studienbeginn (Metformin allein oder Metformin mit einem zweiten OAD) konsistent.
- Suliqua Insulin glargin Lixisenatid
-Anzahl Teilnehmer (mITT) 468 466 233
- + Suliqua Insulin glargin Lixisenatid
- +Anzahl Teilnehmer (mITT) 468 466 233
-Ausgangswert (Mittelwert; nach der Run-in-Phase) 8,1 8,1 8,1
-Ende der Studie (Mittelwert) 6,5 6,8 7,3
-Veränderung zum Ausgangswert (Kleinste-Quadrate-Mittelwert) -1,6 -1,3 -0,9
-Unterschied vs. Insulin glargin -0,3
-[95 %-Konfidenzintervall] [-0,4; -0,2]
-(p-Wert) (< 0,0001)
-Unterschied vs. Lixisenatid -0,8
-[95 %-Konfidenzintervall] [-0,9; -0,7]
-(p-Wert) (< 0,0001)
-Anzahl Patienten (%), die in Woche 30 einen HbA1c-Wert < 7 % erreichten 345 (74 %) 277 (59 %) 77 (33 %)
- +Ausgangswert (Mittelwert; nach 8,1 8,1 8,1
- +der Run-in-Phase)
- +Ende der Studie (Mittelwert) 6,5 6,8 7,3
- +Veränderung zum Ausgangswert -1,6 -1,3 -0,9
- +(Kleinste-Quadrate-Mittelwert)
- +Unterschied vs. Insulin glargin -0,3
- +[95 %-Konfidenzintervall] [-0,4; -0,2]
- +(p-Wert) (< 0,0001)
- +Unterschied vs. Lixisenatid -0,8
- +[95 %-Konfidenzintervall] [-0,9; -0,7]
- +(p-Wert) (< 0,0001)
- +Anzahl Patienten (%), die in 345 (74 %) 277 (59 %) 77 (33 %)
- +Woche 30 einen HbA1c-Wert < 7 %
- +erreichten
-Ausgangswert (Mittelwert) 9,88 9,75 9,79
-Ende der Studie (Mittelwert) 6,32 6,53 8,27
-Veränderung zum Ausgangswert (Kleinste-Quadrate-Mittelwert) -3,46 -3,27 -1,50
-Veränderung vs. Insulin glargin (Kleinste-Quadrate-Mittelwert) -0,19
-[95 %-Kl] [-0,420 bis 0,038]
-(p-Wert) (0,1017)
-Veränderung vs. Lixisenatid (Kleinste-Quadrate-Mittelwert) -1,96
-[95 %-Kl] [-2,246 bis -1,682]
-(p-Wert) (< 0,0001)
- +Ausgangswert (Mittelwert) 9,88 9,75 9,79
- +Ende der Studie (Mittelwert) 6,32 6,53 8,27
- +Veränderung zum Ausgangswert -3,46 -3,27 -1,50
- +(Kleinste-Quadrate-Mittelwert)
- +Veränderung vs. Insulin glargin -0,19
- +(Kleinste-Quadrate-Mittelwert)
- +[95 %-Kl] [-0,420 bis0,038]
- +(p-Wert) (0,1017)
- +Veränderung vs. Lixisenatid -1,96
- +(Kleinste-Quadrate-Mittelwert)
- +[95 %-Kl] [-2,246 bis-1,682]
- +(p-Wert) (< 0,0001)
- Suliqua Insulin glargin Lixisenatid
-Anzahl Teilnehmer (mITT) 468 466 233
- +
- +
- + Suliqua Insulin glargin Lixisenatid
- +Anzahl Teilnehmer (mITT) 468 466 233
-[Glykämieschwankung nach 2 Stunden* (mmol/l)]
-Veränderung zum Ausgangswert in Woche 30 -5,68 -3,31 -4,58
-(Kleinste-Quadrate-Mittelwert) [-2,31] [-0,18] [-3,23]
-Durchschnittliches Körpergewicht (kg)
-Ausgangswert (Mittelwert) 89,4 89,8 90,8
-Veränderung zum Ausgangswert (Kleinste-Quadrate-Mittelwert) -0,3 1,1 -2,3
-Unterschied vs. Insulin glargin -1,4
-[95 %-Konfidenzintervall] [-1,9 bis -0,9]
-(p-Wert) (< 0,0001)
-Unterschied vs Lixisenatid [95 %-Konfidenzintervall] 2,01 [1,4 bis 2,6]
-Anzahl an Patienten (%), die in Woche 30 einen HbA1c-Wert < 7,0 % ohne Gewichtszunahme erreichten 202 (43,2 %) 117 (25,1 %) 65 (27,9 %)
-Prozentualer Unterschied vs. Insulin glargin 18,1
-[95 %-Konfidenzintervall] [12,2 bis 24,0]
-(p-Wert) (< 0,0001)
-Prozentualer Unterschied vs. Lixisenatid 15,2
-[95 %-Konfidenzintervall] [8,1 bis 22,4]
- +[Glykämieschwankung nach 2
- +Stunden* (mmol/l)]
- +Veränderung zum Ausgangswert in -5,68 -3,31 -4,58
- +Woche 30
- +(Kleinste-Quadrate-Mittelwert) [-2,31] [-0,18] [-3,23]
- +Durchschnittliches Körpergewicht
- +(kg)
- +Ausgangswert (Mittelwert) 89,4 89,8 90,8
- +Veränderung zum Ausgangswert -0,3 1,1 -2,3
- +(Kleinste-Quadrate-Mittelwert)
- +Unterschied vs. Insulin glargin -1,4
- +[95 %-Konfidenzintervall] [-1,9 bis-0,9]
- +(p-Wert) (< 0,0001)
- +Unterschied vs Lixisenatid[95 2,01[1,4 bis2,6]
- +%-Konfidenzintervall]
- +Anzahl an Patienten (%), die in 202(43,2 %) 117(25,1 %) 65(27,9 %)
- +Woche 30 einen HbA1c-Wert < 7,0 %
- +ohne Gewichtszunahme erreichten
- +Prozentualer Unterschied vs. 18,1
- +Insulin glargin
- +[95 %-Konfidenzintervall] [12,2 bis24,0]
- +(p-Wert) (< 0,0001)
- +Prozentualer Unterschied vs. 15,2
- +Lixisenatid
- +[95 %-Konfidenzintervall] [8,1 bis22,4]
-Veränderung der Insulindosis in Woche 30 (Kleinste-Quadrate-Mittelwert) 39,8 40,5 n.z.
- +Veränderung der Insulindosis in 39,8 40,5 n.z.
- +Woche 30 (Kleinste-Quadrate-Mittel
- +wert)
-* PPG (postprandiale Glukose) nach 2 Stunden abzüglich des Glukosewerts vor der Mahlzeit
-Mittlerer HbA1c-Wert (%) zu Beginn des Screenings, zum Zeitpunkt der Randomisierung und zu allen weiteren festgelegten Zeitpunkten (Teilnehmer, die die Studie abgeschlossen haben) und in Woche 30 (LOCF*) – mITT-Population
- +
- +* PPG (postprandiale Glukose) nach 2 Stunden abzüglich des Glukosewerts vor der Mahlzeit
- +Mittlerer HbA1c-Wert (%) zu Beginn des Screenings, zum Zeitpunkt der Randomisierung und zu allen weiteren festgelegten Zeitpunkten (Teilnehmer, die die Studie abgeschlossen haben) und in Woche 30 (LOCF*) – mITT-Population
-in dem durch Plasmaglukoseselbstkontrolle ermittelten durchschnittlichen 7-Punkte-Profil von Studienbeginn bis Woche 30 (-3,35 mmol/l) im Vergleich zu Patienten in der Insulin-glargin-Gruppe
-(-2,66 mmol/l; Unterschied -0,69 mmol/l) und Patienten in der Lixisenatid-Gruppe
-(-1,95 mmol/l; Unterschied -1,40 mmol/l) (p < 0,0001 für beide Vergleiche).
- +in dem durch Plasmaglukoseselbstkontrolle ermittelten durchschnittlichen 7-Punkte-Profil von Studienbeginn bis Woche 30 (-3,35 mmol/l) im Vergleich zu Patienten in der Insulin-glargin-Gruppe
- +(-2,66 mmol/l; Unterschied -0,69 mmol/l) und Patienten in der Lixisenatid-Gruppe
- +(-1,95 mmol/l; Unterschied -1,40 mmol/l) (p < 0,0001 für beide Vergleiche).
-·Patienten, die zuvor mit Basalinsulin behandelt wurden
- +-Patienten, die zuvor mit Basalinsulin behandelt wurden
-Insgesamt 736 Patienten mit Typ-2-Diabetes nahmen an einer randomisierten, 30-wöchigen, aktiv kontrollierten, nicht-verblindeten, zweiarmigen multizentrischen Studie mit Parallelgruppendesign teil, in der die Wirksamkeit und Sicherheit von Suliqua im Vergleich zu Insulin glargin (100 Einheiten/ml) untersucht wurden.
-Die gescreenten Patienten hatten Typ-2-Diabetes und wurden seit mindestens 6 Monaten mit einem Basalinsulin behandelt. Die Patienten erhielten eine stabile Tagesdosis zwischen 15 und 40 Einheiten allein oder in Kombination mit einem oder zwei OAD (Metformin oder ein Sulfonylharnstoff oder ein Glinid oder ein SGLT-2-Inhibitor oder ein DPP-4-Inhibitor). Sie hatten einen HbA1c-Wert zwischen 7,5 % und 10 % und einen Nüchternblutzuckerwert kleiner oder gleich 10,0 mmol/l bzw. 11,1 mmol/l, je nach vorhergehender Diabetesbehandlung.
-Nach dem Screening traten die geeigneten Patienten (n = 1018) in eine 6-wöchige Run-in-Phase ein, in der sie entweder mit Insulin glargin weiterbehandelt oder, falls sie zuvor ein anderes Basalinsulin angewendet hatten, auf Insulin glargin umgestellt wurden. Die Insulindosis wurde unter weiterer Einnahme von Metformin (falls dies bisher eingenommen wurde) titriert/stabilisiert. Alle anderen OAD wurden abgesetzt.
-Am Ende der Run-in-Phase wurden Patienten mit einem HbA1c-Wert zwischen 7 % und 10 %, einem Nüchternblutzuckerwert ≤7,77 mmol/l und einer Insulin-glargin-Tagesdosis zwischen 20 und 50 Einheiten auf entweder Suliqua (n = 367) oder Insulin glargin (n = 369) randomisiert.
-Diese Typ-2-Diabetes-Population wies die folgenden Charakteristika auf: Das Durchschnittsalter betrug 60 Jahre, 46,7 % der Patienten waren männlich, der durchschnittliche BMI-Ausgangswert betrug rund 31 kg/m2 und die durchschnittliche Diabetesdauer betrug ca. 12 Jahre.
-In Woche 30 zeigte sich unter Suliqua eine statistisch signifikante Verbesserung des HbA1c-Werts (p-Wert < 0,0001) im Vergleich zu Insulin glargin.
- +Insgesamt 736 Patienten mit Typ-2-Diabetes nahmen an einer randomisierten, 30-wöchigen, aktiv kontrollierten, nicht-verblindeten, zweiarmigen multizentrischen Studie mit Parallelgruppendesign teil, in der die Wirksamkeit und Sicherheit von Suliqua im Vergleich zu Insulin glargin (100 Einheiten/ml) untersucht wurden.
- +Die gescreenten Patienten hatten Typ-2-Diabetes und wurden seit mindestens 6 Monaten mit einem Basalinsulin behandelt. Die Patienten erhielten eine stabile Tagesdosis zwischen 15 und 40 Einheiten allein oder in Kombination mit einem oder zwei OAD (Metformin oder ein Sulfonylharnstoff oder ein Glinid oder ein SGLT-2-Inhibitor oder ein DPP-4-Inhibitor). Sie hatten einen HbA1c-Wert zwischen 7,5 % und 10 % und einen Nüchternblutzuckerwert kleiner oder gleich 10,0 mmol/l bzw. 11,1 mmol/l, je nach vorhergehender Diabetesbehandlung.
- +Nach dem Screening traten die geeigneten Patienten (n = 1018) in eine 6-wöchige Run-in-Phase ein, in der sie entweder mit Insulin glargin weiterbehandelt oder, falls sie zuvor ein anderes Basalinsulin angewendet hatten, auf Insulin glargin umgestellt wurden. Die Insulindosis wurde unter weiterer Einnahme von Metformin (falls dies bisher eingenommen wurde) titriert/stabilisiert. Alle anderen OAD wurden abgesetzt.
- +Am Ende der Run-in-Phase wurden Patienten mit einem HbA1c-Wert zwischen 7 % und 10 %, einem Nüchternblutzuckerwert ≤7,77 mmol/l und einer Insulin-glargin-Tagesdosis zwischen 20 und 50 Einheiten auf entweder Suliqua (n = 367) oder Insulin glargin (n = 369) randomisiert.
- +Diese Typ-2-Diabetes-Population wies die folgenden Charakteristika auf: Das Durchschnittsalter betrug 60 Jahre, 46,7 % der Patienten waren männlich, der durchschnittliche BMI-Ausgangswert betrug rund 31 kg/m2 und die durchschnittliche Diabetesdauer betrug ca. 12 Jahre.
- +In Woche 30 zeigte sich unter Suliqua eine statistisch signifikante Verbesserung des HbA1c-Werts (p-Wert < 0,0001) im Vergleich zu Insulin glargin.
-Ergebnisse nach 30 Wochen – Klinische Studie zu Typ-2-Diabetes, unkontrolliert mit einem Basalinsulin (mITT-Population)
- Suliqua Insulin glargin
-Anzahl Teilnehmer (mITT) 366 365
- +Ergebnisse nach 30 Wochen – Klinische Studie zu Typ-2-Diabetes, unkontrolliert mit einem Basalinsulin (mITT-Population)
- + Suliqua Insulin glargin
- +Anzahl Teilnehmer (mITT) 366 365
-Beim Screening (Mittelwert) 8,5 8,5
-Ausgangswert (Mittelwert; nach der Run-in-Phase) 8,1 8,1
-Ende der Behandlung (Mittelwert) 6,9 7,5
-Veränderung zum Ausgangswert (Kleinste-Quadrate-Mittelwert) -1,1 -0,6
-Unterschied vs. Insulin glargin -0,5
-[95 %-Konfidenzintervall] [-0,6; -0,4]
-(p-Wert) (< 0,0001)
-Patienten [n (%)], die in Woche 30 einen HbA1c-Wert < 7 % erreichten 201 (54,9 %) 108 (29,6 %)
- +Beim Screening (Mittelwert) 8,5 8,5
- +Ausgangswert (Mittelwert; nach der Run-in-Phase) 8,1 8,1
- +Ende der Behandlung (Mittelwert) 6,9 7,5
- +Veränderung zum Ausgangswert (Kleinste-Quadrate-Mittelwe -1,1 -0,6
- +rt)
- +Unterschied vs. Insulin glargin -0,5
- +[95 %-Konfidenzintervall] [-0,6; -0,4]
- +(p-Wert) (< 0,0001)
- +Patienten [n (%)], die in Woche 30 einen HbA1c-Wert < 7 201 (54,9 %) 108 (29,6 %)
- +% erreichten
- +
-Ausgangswert (Mittelwert) 7,33 7,32
-Ende der Studie (Mittelwert) 6,78 6,69
-Veränderung zum Ausgangswert (Kleinste-Quadrate-Mittelwert) -0,35 -0,46
-PPG nach 2 Stunden (mmol/l) [Glykämieschwankung nach 2 Stunden* (mmol/l)]
-Veränderung zum Ausgangswert in Woche 30 (Kleinste-Quadrate-Mittelwert) -4,72 [-3,90] -1,39 [-0,47]
- +Ausgangswert (Mittelwert) 7,33 7,32
- +Ende der Studie (Mittelwert) 6,78 6,69
- +Veränderung zum Ausgangswert (Kleinste-Quadrate-Mittelwe -0,35 -0,46
- +rt)
- +PPG nach 2 Stunden (mmol/l) [Glykämieschwankung nach 2
- +Stunden* (mmol/l)]
- +Veränderung zum Ausgangswert in Woche 30 -4,72[-3,90] -1,39[-0,47]
- +(Kleinste-Quadrate-Mittelwert)
-Ausgangswert (Mittelwert) 87,8 87,1
-Veränderung zum Ausgangswert (Kleinste-Quadrate-Mittelwert) -0,7 0,7
-Unterschied vs. Insulin glargin -1,4
-[95 %-Konfidenzintervall] [-1,8 bis -0,9]
-(p-Wert) (< 0,0001)
- +Ausgangswert (Mittelwert) 87,8 87,1
- +Veränderung zum Ausgangswert (Kleinste-Quadrate-Mittelwe -0,7 0,7
- +rt)
- +Unterschied vs. Insulin glargin -1,4
- +[95 %-Konfidenzintervall] [-1,8 bis -0,9]
- +(p-Wert) (< 0,0001)
- Suliqua Insulin glargin
-Anzahl Teilnehmer (mITT) 366 365
-Anzahl Patienten (%), die in Woche 30 einen HbA1c-Wert < 7,0 % ohne Gewichtszunahme erreichten 125 (34,2 %) 49 (13,4 %)
-Prozentualer Unterschied vs. Insulin glargin 20,8
-[95 %-Konfidenzintervall] [15,0 bis 26,7]
-(p-Wert) (< 0,0001)
- +
- +
- + Suliqua Insulin glargin
- +Anzahl Teilnehmer (mITT) 366 365
- +Anzahl Patienten (%), die in Woche 30 einen HbA1c-Wert 125(34,2 %) 49(13,4 %)
- +< 7,0 % ohne Gewichtszunahme erreichten
- +Prozentualer Unterschied vs. Insulin glargin 20,8
- +[95 %-Konfidenzintervall] [15,0 bis 26,7]
- +(p-Wert) (< 0,0001)
-Ausgangswert (Mittelwert) 35,0 35,2
-Endpunkt (Mittelwert) 46,7 46,7
-Veränderung der Insulindosis in Woche 30 (Kleinste-Quadrate-Mittelwert) 10,6 10,9
- +Ausgangswert (Mittelwert) 35,0 35,2
- +Endpunkt (Mittelwert) 46,7 46,7
- +Veränderung der Insulindosis in Woche 30 10,6 10,9
- +(Kleinste-Quadrate-Mittelwert)
-* PPG (postprandiale Glukose) nach 2 Stunden abzüglich des Glukosewerts vor der Mahlzeit
-Mittlerer HbA1c-Wert (%) zu Beginn des Screenings, bei der Randomisierung und zu allen weiteren festgelegten Zeitpunkten (Teilnehmer, die die Studie abgeschlossen haben) und in Woche 30 (LOCF*) – mITT-Population
- +
- +* PPG (postprandiale Glukose) nach 2 Stunden abzüglich des Glukosewerts vor der Mahlzeit
- +Mittlerer HbA1c-Wert (%) zu Beginn des Screenings, bei der Randomisierung und zu allen weiteren festgelegten Zeitpunkten (Teilnehmer, die die Studie abgeschlossen haben) und in Woche 30 (LOCF*) – mITT-Population
-Die ORIGIN-Studie (Outcome Reduction with Initial Glargine Intervention) war eine nicht-verblindete, randomisierte Studie mit 12'537 Patienten mit erhöhtem kardiovaskulärem (KV) Risiko und Anomalie des Nüchternblutzuckers (NBZ), Glukoseintoleranz oder Diabetes mellitus Typ 2 in einem frühen Stadium. Ziel der Studie war der Vergleich von LANTUS mit der Standardtherapie im Hinblick auf den Zeitpunkt des ersten Auftretens eines schwerwiegenden kardiovaskulären Ereignisses (MACE; major adverse cardiovascular event). MACE war definiert als zusammengesetzte Grösse aus Tod kardiovaskulärer Ursache, nicht-tödlichem Myokardinfarkt und nicht-tödlichem Schlaganfall. Die mediane Nachbeobachtungsdauer betrug 6,2 Jahre. Die Häufigkeit von MACE war in der ORIGIN-Studie unter LANTUS vergleichbar wie unter Standardtherapie (Hazard Ratio [95 %-KI] für MACE: 1,02 [0,94; 1,11]).
- +Die ORIGIN-Studie (Outcome Reduction with Initial Glargine Intervention) war eine nicht-verblindete, randomisierte Studie mit 12'537 Patienten mit erhöhtem kardiovaskulärem (KV) Risiko und Anomalie des Nüchternblutzuckers (NBZ), Glukoseintoleranz oder Diabetes mellitus Typ 2 in einem frühen Stadium. Ziel der Studie war der Vergleich von LANTUS mit der Standardtherapie im Hinblick auf den Zeitpunkt des ersten Auftretens eines schwerwiegenden kardiovaskulären Ereignisses (MACE; major adverse cardiovascular event). MACE war definiert als zusammengesetzte Grösse aus Tod kardiovaskulärer Ursache, nicht-tödlichem Myokardinfarkt und nicht-tödlichem Schlaganfall. Die mediane Nachbeobachtungsdauer betrug 6,2 Jahre. Die Häufigkeit von MACE war in der ORIGIN-Studie unter LANTUS vergleichbar wie unter Standardtherapie (Hazard Ratio [95 %-KI] für MACE: 1,02 [0,94; 1,11]).
-Die ELIXA-Studie war eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, multinationale Studie, in der kardiovaskuläre (KV) Endpunkte unter der Behandlung mit Lixisenatid bei Patienten mit Typ-2-Diabetes (n = 6068) und kurz zurückliegendem akuten Koronarsyndrom untersucht wurden. Der zusammengesetzte primäre Wirksamkeitsendpunkt war die Zeit bis zum ersten Auftreten eines der folgenden Ereignisse, validiert durch den Beurteilungsausschuss für kardiovaskuläre Ereignisse: Kardiovaskulärer Tod, nicht-tödlicher Myokardinfarkt, nicht-tödlicher Schlaganfall oder stationäre Behandlung wegen instabiler Angina pectoris. Einer der sekundären kardiovaskulären Endpunkte war eins der Ereignisse des primären Endpunkts oder stationäre Behandlung wegen Herzinsuffizienz oder koronarer Revaskularisierung. Die mediane Nachbeobachtungsdauer der Studie betrug 25,8 Monate in der Lixisenatid-Gruppe und 25,7 Monate in der Placebogruppe.
-Die Inzidenz des primären Endpunkts war in der Lixisenatid-Gruppe und der Placebogruppe vergleichbar: Die Hazard Ratio (HR) für Lixisenatid vs. Placebo betrug 1,017 bei einem zweiseitigen 95 %-Konfidenzintervall (KI) von 0,886 bis 1,168. Vergleichbare Prozentwerte für die beiden Gruppen wurden auch bei den sekundären Endpunkten und für jede der einzelnen Komponenten der zusammengesetzten Endpunkte ermittelt. So betrug der Anteil der Patienten, die wegen Herzinsuffizienz stationär behandelt wurden, 4,0 % in der Lixisenatid-Gruppe und 4,2 % in der Placebogruppe (HR [95 %-Kl] = 0,96 [0,75; 1,23]).
- +Die ELIXA-Studie war eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, multinationale Studie, in der kardiovaskuläre (KV) Endpunkte unter der Behandlung mit Lixisenatid bei Patienten mit Typ-2-Diabetes (n = 6068) und kurz zurückliegendem akuten Koronarsyndrom untersucht wurden. Der zusammengesetzte primäre Wirksamkeitsendpunkt war die Zeit bis zum ersten Auftreten eines der folgenden Ereignisse, validiert durch den Beurteilungsausschuss für kardiovaskuläre Ereignisse: Kardiovaskulärer Tod, nicht-tödlicher Myokardinfarkt, nicht-tödlicher Schlaganfall oder stationäre Behandlung wegen instabiler Angina pectoris. Einer der sekundären kardiovaskulären Endpunkte war eins der Ereignisse des primären Endpunkts oder stationäre Behandlung wegen Herzinsuffizienz oder koronarer Revaskularisierung. Die mediane Nachbeobachtungsdauer der Studie betrug 25,8 Monate in der Lixisenatid-Gruppe und 25,7 Monate in der Placebogruppe.
- +Die Inzidenz des primären Endpunkts war in der Lixisenatid-Gruppe und der Placebogruppe vergleichbar: Die Hazard Ratio (HR) für Lixisenatid vs. Placebo betrug 1,017 bei einem zweiseitigen 95 %-Konfidenzintervall (KI) von 0,886 bis 1,168. Vergleichbare Prozentwerte für die beiden Gruppen wurden auch bei den sekundären Endpunkten und für jede der einzelnen Komponenten der zusammengesetzten Endpunkte ermittelt. So betrug der Anteil der Patienten, die wegen Herzinsuffizienz stationär behandelt wurden, 4,0 % in der Lixisenatid-Gruppe und 4,2 % in der Placebogruppe (HR [95 %-Kl] = 0,96 [0,75; 1,23]).
-Nach subkutaner Injektion von Insulin-glargin/Lixisenatid-Kombinationen bei Patienten mit Typ-1-Diabetes zeigte Insulin glargin keinen ausgeprägten Peak. Die Insulin-glargin-Exposition nach Gabe der Insulin-glargin/Lixisenatid-Kombination betrug 86–101 %, verglichen mit der Verabreichung von Insulin glargin allein.
-Nach subkutaner Injektion von Insulin-glargin/Lixisenatid-Kombinationen bei Patienten mit Typ-1-Diabetes lag die mediane tmax von Lixisenatid im Bereich von 2,5 bis 3,0 Stunden. Die Cmax von Lixisenatid nahm verglichen mit gleichzeitig verabreichten separaten Injektionen von Insulin glargin und Lixisenatid leicht um 22–34 % ab, was wahrscheinlich klinisch nicht relevant ist. Bei subkutaner Gabe von Lixisenatid in Bauchdecke, Oberschenkel oder Deltoid zeigen sich keine klinisch relevanten Unterschiede in der Resorptionsgeschwindigkeit.
- +Nach subkutaner Injektion von Insulin-glargin/Lixisenatid-Kombinationen bei Patienten mit Typ-1-Diabetes zeigte Insulin glargin keinen ausgeprägten Peak. Die Insulin-glargin-Exposition nach Gabe der Insulin-glargin/Lixisenatid-Kombination betrug 86–101 %, verglichen mit der Verabreichung von Insulin glargin allein.
- +Nach subkutaner Injektion von Insulin-glargin/Lixisenatid-Kombinationen bei Patienten mit Typ-1-Diabetes lag die mediane tmax von Lixisenatid im Bereich von 2,5 bis 3,0 Stunden. Die Cmax von Lixisenatid nahm verglichen mit gleichzeitig verabreichten separaten Injektionen von Insulin glargin und Lixisenatid leicht um 22–34 % ab, was wahrscheinlich klinisch nicht relevant ist. Bei subkutaner Gabe von Lixisenatid in Bauchdecke, Oberschenkel oder Deltoid zeigen sich keine klinisch relevanten Unterschiede in der Resorptionsgeschwindigkeit.
-Lixisenatid weist eine mässige Bindung (55 %) an Humanproteine auf.
- +Lixisenatid weist eine mässige Bindung (55 %) an Humanproteine auf.
-In einer nicht-verblindeten Studie wurde die Pharmakokinetik einer Einzeldosis Lixisenatid 5 µg bei Patienten mit Niereninsuffizienz unterschiedlicher Schwere mit der bei Gesunden verglichen (Beurteilung der Schwere anhand der laut Cockcroft-Gault-Formel geschätzten Kreatininclearance [CrCl]).
-Zwischen Personen mit normaler Nierenfunktion und solchen mit leichter Niereninsuffizienz (CrCl 60–90 ml/min) waren keine relevanten Unterschiede der mittleren Cmax und der AUC von Lixisenatid zu verzeichnen. Bei Patienten mit einer mittelschweren Niereninsuffizienz (CrCl 30–60 ml/min) war die AUC von Lixisenatid um rund 51 % erhöht, bei denen mit einer schweren Niereninsuffizienz (CrCl 15–30 ml/min) um rund 87 %.
- +In einer nicht-verblindeten Studie wurde die Pharmakokinetik einer Einzeldosis Lixisenatid 5 µg bei Patienten mit Niereninsuffizienz unterschiedlicher Schwere mit der bei Gesunden verglichen (Beurteilung der Schwere anhand der laut Cockcroft-Gault-Formel geschätzten Kreatininclearance [CrCl]).
- +Zwischen Personen mit normaler Nierenfunktion und solchen mit leichter Niereninsuffizienz (CrCl 60–90 ml/min) waren keine relevanten Unterschiede der mittleren Cmax und der AUC von Lixisenatid zu verzeichnen. Bei Patienten mit einer mittelschweren Niereninsuffizienz (CrCl 30–60 ml/min) war die AUC von Lixisenatid um rund 51 % erhöht, bei denen mit einer schweren Niereninsuffizienz (CrCl 15–30 ml/min) um rund 87 %.
-Der Einfluss von Alter, ethnischer Zugehörigkeit und Geschlecht auf die Pharmakokinetik von Insulin glargin wurde nicht untersucht. In kontrollierten klinischen Studien zu Insulin glargin (100 Einheiten/ml) bei Erwachsenen zeigten Subgruppenanalysen nach Alter, ethnischer Zugehörigkeit und Geschlecht keine Unterschiede bei der Sicherheit und Wirksamkeit.
- +Der Einfluss von Alter, ethnischer Zugehörigkeit und Geschlecht auf die Pharmakokinetik von Insulin glargin wurde nicht untersucht. In kontrollierten klinischen Studien zu Insulin glargin (100 Einheiten/ml) bei Erwachsenen zeigten Subgruppenanalysen nach Alter, ethnischer Zugehörigkeit und Geschlecht keine Unterschiede bei der Sicherheit und Wirksamkeit.
-Es wurden keine Studien zu Suliqua bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren durchgeführt.
- +Es wurden keine Studien zu Suliqua bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren durchgeführt.
-In zweijährigen subkutanen Kanzerogenitätsstudien wurden C-Zell-Karzinome an der Schilddrüse bei Ratten beobachtet, nicht jedoch bei Mäusen. Die Dosis ohne beobachtbare schädliche Wirkung (NOAEL) im Hinblick auf C-Zell-Karzinome betrug 40 µg/kg zweimal täglich (BID) bei Ratten, was einer systemischen Exposition (AUC) entspricht, die 913-fach über der Exposition bei der humantherapeutischen Dosis von 20 µg (QD) liegt. Bei extrem hohen wiederholten Gaben (das ≥913-Fache bzw. ≥272-Fache der Exposition bei der humantherapeutischen Dosis) zeigten sich bei Ratten und Mäusen Proliferationswirkungen auf die C-Zellen der Schilddrüse (Hyperplasien und Adenome). Wahrscheinlich sind diese Ergebnisse auf einen nicht genotoxischen GLP-1-Rezeptor-vermittelten Mechanismus zurückzuführen, auf den Nager besonders empfindlich reagieren. Die zweijährige subkutane Kanzerogenitätsstudie bei Mäusen ergab zudem eine höhere Inzidenz von Adenokarzinomen des Endometriums bei einer Dosis, die das 97-fache der klinischen Exposition bei der therapeutischen Dosis überstieg.
-Tierexperimentelle Studien zeigten bei Ratten keine direkte schädigende Wirkung hinsichtlich der männlichen und weiblichen Fertilität. Bei mit Lixisenatid behandelten Hunden wurden reversible Läsionen in Hoden und Nebenhoden beobachtet. Die Dosis ohne beobachtbare toxische Wirkung (NOAEL) betrug 2 µg/kg zweimal täglich (BID), was einer Exposition entspricht, die nur das 17-Fache der humantherapeutischen Dosis beträgt. In einer Toxizitätsstudie an jungen Hunden wurden ähnliche Wirkungen bei allen getesteten Dosen (NOAEL < 5 µg/kg BID) beobachtet.
-In embryofetalen Entwicklungsstudien wurden bei allen Dosierungen ab 2,5 µg/kg BID (Ratten: 0,5-Faches der systemischen Exposition bei der humantherapeutischen Dosis, Kaninchen: 3,8-fach höhere Exposition) Fehlbildungen, verzögertes Wachstum, verzögerte Ossifikation und Auswirkungen auf das Skelett beobachtet. In beiden Spezies zeigten die Muttertiere Anzeichen von Toxizität wie geringe Nahrungsaufnahme und reduziertes Körpergewicht. Lixisenatid im letzten Abschnitt der Tragzeit und während der Stillzeit reduzierte bei Ratten das neonatale Wachstum, wobei eine leicht erhöhte Sterblichkeit der Jungtiere beobachtet wurde.
- +In zweijährigen subkutanen Kanzerogenitätsstudien wurden C-Zell-Karzinome an der Schilddrüse bei Ratten beobachtet, nicht jedoch bei Mäusen. Die Dosis ohne beobachtbare schädliche Wirkung (NOAEL) im Hinblick auf C-Zell-Karzinome betrug 40 µg/kg zweimal täglich (BID) bei Ratten, was einer systemischen Exposition (AUC) entspricht, die 913-fach über der Exposition bei der humantherapeutischen Dosis von 20 µg (QD) liegt. Bei extrem hohen wiederholten Gaben (das ≥913-Fache bzw. ≥272-Fache der Exposition bei der humantherapeutischen Dosis) zeigten sich bei Ratten und Mäusen Proliferationswirkungen auf die C-Zellen der Schilddrüse (Hyperplasien und Adenome). Wahrscheinlich sind diese Ergebnisse auf einen nicht genotoxischen GLP-1-Rezeptor-vermittelten Mechanismus zurückzuführen, auf den Nager besonders empfindlich reagieren. Die zweijährige subkutane Kanzerogenitätsstudie bei Mäusen ergab zudem eine höhere Inzidenz von Adenokarzinomen des Endometriums bei einer Dosis, die das 97-fache der klinischen Exposition bei der therapeutischen Dosis überstieg.
- +Tierexperimentelle Studien zeigten bei Ratten keine direkte schädigende Wirkung hinsichtlich der männlichen und weiblichen Fertilität. Bei mit Lixisenatid behandelten Hunden wurden reversible Läsionen in Hoden und Nebenhoden beobachtet. Die Dosis ohne beobachtbare toxische Wirkung (NOAEL) betrug 2 µg/kg zweimal täglich (BID), was einer Exposition entspricht, die nur das 17-Fache der humantherapeutischen Dosis beträgt. In einer Toxizitätsstudie an jungen Hunden wurden ähnliche Wirkungen bei allen getesteten Dosen (NOAEL < 5 µg/kg BID) beobachtet.
- +In embryofetalen Entwicklungsstudien wurden bei allen Dosierungen ab 2,5 µg/kg BID (Ratten: 0,5-Faches der systemischen Exposition bei der humantherapeutischen Dosis, Kaninchen: 3,8-fach höhere Exposition) Fehlbildungen, verzögertes Wachstum, verzögerte Ossifikation und Auswirkungen auf das Skelett beobachtet. In beiden Spezies zeigten die Muttertiere Anzeichen von Toxizität wie geringe Nahrungsaufnahme und reduziertes Körpergewicht. Lixisenatid im letzten Abschnitt der Tragzeit und während der Stillzeit reduzierte bei Ratten das neonatale Wachstum, wobei eine leicht erhöhte Sterblichkeit der Jungtiere beobachtet wurde.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Nach der ersten Anwendung des Pens ist dieser innerhalb von 28 Tagen aufzubrauchen.
- +Nach der ersten Anwendung des Pens ist dieser innerhalb von 28 Tagen aufzubrauchen.
-Im Kühlschrank (2–8 °C) lagern.
- +Im Kühlschrank (2–8 °C) lagern.
-Nicht über 25 °C lagern, innerhalb von höchstens 28 Tagen aufbrauchen. Nicht im Kühlschrank lagern. Nicht einfrieren.
- +Nicht über 25 °C lagern, innerhalb von höchstens 28 Tagen aufbrauchen. Nicht im Kühlschrank lagern. Nicht einfrieren.
-Vor der ersten Anwendung muss der Pen unbedingt 1–2 Stunden bei Raumtemperatur liegen.
- +Vor der ersten Anwendung muss der Pen unbedingt 1–2 Stunden bei Raumtemperatur liegen.
-Das Etikett des Pens muss vor jeder Injektion überprüft werden, um Medikationsfehler und Verwechslungen zwischen den beiden Dosisstärken/Fertipen-Typen von Suliqua und/oder zwischen Suliqua und anderen injizierbaren Antidiabetika zu vermeiden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Das Etikett des Pens muss vor jeder Injektion überprüft werden, um Medikationsfehler und Verwechslungen zwischen den beiden Dosisstärken/Fertipen-Typen von Suliqua und/oder zwischen Suliqua und anderen injizierbaren Antidiabetika zu vermeiden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Fertigpen SoloStar® mit 3 ml Injektionslösung.
-Suliqua 100/50 (gelber SoloStar®-Fertigpen für 10–40 Dosisschritte): Packung mit 3 Pens (B).
-Suliqua 100/33 (grüner SoloStar® -Fertigpen für 30–60 Dosisschritte): Packung mit 3 Pens (B).
- +Fertigpen SoloStar® mit 3 ml Injektionslösung.
- +Suliqua 100/50 (gelber SoloStar®-Fertigpen für 10–40 Dosisschritte): Packung mit 3 Pens (B).
- +Suliqua 100/33 (grüner SoloStar® -Fertigpen für 30–60 Dosisschritte): Packung mit 3 Pens (B).
|
|