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Home - Fachinformation zu Maviret Filmtabletten - Änderungen - 28.01.2026
120 Änderungen an Fachinfo Maviret Filmtabletten
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Rosafarbene, ovale, bikonvexe Filmtabletten, auf einer Seite geprägt mit "NXT" .
  • +Jede Filmtablette enthält 100 mg Glecaprevir und 40 mg Pibrentasvir.
  • -Maviret wird zur Behandlung der chronischen Hepatitis-C-Virus(HCV)-Infektion vom Genotyp 1 bis 6 bei Erwachsenen und bei Jugendlichen ab 12 Jahren angewendet (siehe «Dosierung/Anwendung», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Eigenschaften/Wirkungen»).
  • +Maviret wird zur Behandlung der chronischen Hepatitis-C-Virus(HCV)-Infektion vom Genotyp 1 bis 6 bei Erwachsenen und bei Jugendlichen ab 12 Jahren angewendet (siehe "Dosierung/Anwendung" , "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • -Die empfohlene Dosis von Maviret beträgt 300 mg Glecaprevir/120 mg Pibrentasvir (drei 100 mg/40 mg Tabletten), die einmal täglich miteinander zur gleichen Zeit zusammen mit Nahrung einzunehmen sind (siehe «Pharmakokinetik»).
  • +Die empfohlene Dosis von Maviret beträgt 300 mg Glecaprevir/120 mg Pibrentasvir (drei 100 mg/40 mg Tabletten), die einmal täglich miteinander zur gleichen Zeit zusammen mit Nahrung einzunehmen sind (siehe "Pharmakokinetik" ).
  • -HCV Genotyp Empfohlene Behandlungsdauer
  • -Ohne Zirrhose Mit kompensierter Zirrhose
  • -1, 2, 3, 4, 5, 6 8 Wochen 8 Wochen
  • -Einschliesslich für mit humanem Immundefizienzvirus (HIV) koinfizierte Patienten.
  • +HCV Genotyp Empfohlene Behandlungs
  • + dauer
  • +Ohne Zirrhose Mit kompensierter
  • + Zirrhose
  • +1, 2, 3, 4, 5, 6 8 Wochen 8 Wochen
  • +Einschliesslich für mit humanem Immundefizienzvirus
  • +(HIV) koinfizierte Patienten.
  • + 
  • +
  • -HCV Genotyp Vorbehandlung Behandlungsdauer
  • -Ohne Zirrhose Mit kompensierter Zirrhose
  • -1, 2, 4, 5, 6 PRS 8 Wochen§ 12 Wochen
  • -3 PRS 16 Wochen
  • -Einschliesslich für mit humanem Immundefizienzvirus (HIV) koinfizierte Patienten. § Für eine 8-wöchige Behandlung von Patienten mit HCV GT2, GT4, GT5 und GT6 liegen nur begrenzte Daten vor (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»). Mehr Daten sind für eine 12-wöchige Behandlung verfügbar. Eine 12-wöchige Behandlungsdauer könnte deshalb in Erwägung gezogen werden.
  • +HCV Genotyp Vorbehandlung Behandlungsdauer
  • +Ohne Zirrhose Mit kompensierter
  • + Zirrhose
  • +1, 2, 4, 5, 6 PRS 8 Wochen§ 12 Wochen
  • +3 PRS 16 Wochen
  • +Einschliesslich für mit humanem
  • +Immundefizienzvirus (HIV)
  • +koinfizierte Patienten.§ Für eine
  • +8-wöchige Behandlung von
  • +Patienten mit HCV GT2, GT4, GT5
  • +und GT6 liegen nur begrenzte
  • +Daten vor (siehe "Eigenschaften/Wi
  • +rkungen" ). Mehr Daten sind für
  • +eine 12-wöchige Behandlung
  • +verfügbar. Eine 12-wöchige
  • +Behandlungsdauer könnte deshalb
  • +in Erwägung gezogen werden.
  • + 
  • +
  • -Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung jeglichen Schweregrades, einschliesslich Patienten unter Dialyse, ist keine Dosisanpassung von Maviret erforderlich (siehe «Pharmakodynamik» und «Pharmakokinetik»). Es werden keine Unterschiede in den Plasmakonzentrationen zwischen 12- und 16 Behandlungswochen erwartet. Allerdings wurde eine Behandlungsdauer von mehr als 12 Wochen in dieser Patientengruppe nicht untersucht. Maviret sollte mit Vorsicht bei Patienten mit einer Behandlungsdauer von mehr als 12 Wochen angewendet werden (siehe «Unerwünschte Wirkungen», «Eigenschaften/Wirkungen» und «Pharmakokinetik»).
  • +Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung jeglichen Schweregrades, einschliesslich Patienten unter Dialyse, ist keine Dosisanpassung von Maviret erforderlich (siehe "Pharmakodynamik" und "Pharmakokinetik" ). Es werden keine Unterschiede in den Plasmakonzentrationen zwischen 12- und 16 Behandlungswochen erwartet. Allerdings wurde eine Behandlungsdauer von mehr als 12 Wochen in dieser Patientengruppe nicht untersucht. Maviret sollte mit Vorsicht bei Patienten mit einer Behandlungsdauer von mehr als 12 Wochen angewendet werden (siehe "Unerwünschte Wirkungen" , "Eigenschaften/Wirkungen" und "Pharmakokinetik" ).
  • -Bei Patienten mit leicht beeinträchtigter Leberfunktion (Child-Pugh A) ist keine Dosisanpassung von Maviret erforderlich. Maviret ist bei Patienten mit mittelstarker und starker Leberfunktionsstörung (Child-Pugh B und C) kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen» und «Pharmakokinetik»).
  • +Bei Patienten mit leicht beeinträchtigter Leberfunktion (Child-Pugh A) ist keine Dosisanpassung von Maviret erforderlich. Maviret ist bei Patienten mit mittelstarker und starker Leberfunktionsstörung (Child-Pugh B und C) kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" und "Pharmakokinetik" ).
  • -Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung von Maviret erforderlich (siehe «Pharmakodynamik» und «Pharmakokinetik»).
  • +Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung von Maviret erforderlich (siehe "Pharmakodynamik" und "Pharmakokinetik" ).
  • -Bei Jugendlichen ab 12 Jahren ist keine Dosisanpassung von Maviret erforderlich (siehe «Eigenschaften/Wirkungen» und «Pharmakokinetik»).
  • +Bei Jugendlichen ab 12 Jahren ist keine Dosisanpassung von Maviret erforderlich (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" und "Pharmakokinetik" ).
  • -Die Dosierungsempfehlungen aus Tabellen 1 und 2 sind zu beachten. Bezüglich Dosierungsempfehlungen zu HIV-Virostatika siehe «Interaktionen». Siehe «Wirkungsmechanismus/Pharmakodynamik» für weitere Informationen. Die Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Maviret sind nur verfügbar für Patienten auf stabilen HIV-1 antiretroviralen Therapien, die Raltegravir, Dolutegravir, Elvitegravir/Cobicistat oder Rilpivirin enthalten in Kombination mit 2 von den folgenden Präparaten: Tenofovirdisoproxilfumarat, Tenofoviralafenamid, Emtricitabin, Lamivudin, Abacavir oder Zidovudin (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).
  • +Die Dosierungsempfehlungen aus Tabellen 1 und 2 sind zu beachten. Bezüglich Dosierungsempfehlungen zu HIV-Virostatika siehe "Interaktionen" . Siehe "Wirkungsmechanismus/Pharmakodynamik" für weitere Informationen. Die Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Maviret sind nur verfügbar für Patienten auf stabilen HIV-1 antiretroviralen Therapien, die Raltegravir, Dolutegravir, Elvitegravir/Cobicistat oder Rilpivirin enthalten in Kombination mit 2 von den folgenden Präparaten: Tenofovirdisoproxilfumarat, Tenofoviralafenamid, Emtricitabin, Lamivudin, Abacavir oder Zidovudin (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • -Bei Empfängern von Leber- oder Nierentransplantaten kann Maviret während 12 Wochen angewendet werden. Für Patienten, die eine HCV-Infektion vom Genotyp 3 haben und mit peg-IFN und Ribavirin mit oder ohne Sofosbuvir oder mit Sofosbuvir und Ribavirin vorgängig behandelt wurden, sollte eine 16-Wochen Therapie in Betracht gezogen werden. Eine Behandlungsdauer von mehr als 12 Wochen wurde in dieser Patientengruppe jedoch nicht untersucht und Maviret sollte mit Vorsicht bei Transplantat-Empfängern mit einer Behandlungsdauer von mehr als 12 Wochen angewendet werden (siehe «Unerwünschte Wirkungen», «Eigenschaften/Wirkungen» und «Pharmakokinetik»).
  • +Bei Empfängern von Leber- oder Nierentransplantaten kann Maviret während 12 Wochen angewendet werden. Für Patienten, die eine HCV-Infektion vom Genotyp 3 haben und mit peg-IFN und Ribavirin mit oder ohne Sofosbuvir oder mit Sofosbuvir und Ribavirin vorgängig behandelt wurden, sollte eine 16-Wochen Therapie in Betracht gezogen werden. Eine Behandlungsdauer von mehr als 12 Wochen wurde in dieser Patientengruppe jedoch nicht untersucht und Maviret sollte mit Vorsicht bei Transplantat-Empfängern mit einer Behandlungsdauer von mehr als 12 Wochen angewendet werden (siehe "Unerwünschte Wirkungen" , "Eigenschaften/Wirkungen" und "Pharmakokinetik" ).
  • -Die Filmtabletten sind zur oralen Einnahme bestimmt. Die Patienten sind anzuweisen, die Tabletten im Ganzen zusammen mit Nahrung einzunehmen und die Tabletten nicht zu kauen, zu zerdrücken oder zu teilen (siehe «Pharmakokinetik»).
  • +Die Filmtabletten sind zur oralen Einnahme bestimmt. Die Patienten sind anzuweisen, die Tabletten im Ganzen zusammen mit Nahrung einzunehmen und die Tabletten nicht zu kauen, zu zerdrücken oder zu teilen (siehe "Pharmakokinetik" ).
  • -Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe oder einen der Hilfsstoffe (siehe «Zusammensetzung»).
  • -Patienten mit mittelstarker oder starker Beeinträchtigung der Leberfunktion (Child-Pugh B oder C) (siehe «Dosierung/Anwendung», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
  • -Gleichzeitige Verabreichung mit starken und moderaten P-gp- und CYP3A-Induktoren (z.B. Efavirenz, Rifampicin, Carbamazepin, Johanniskraut (Hypericum perforatum), Phenobarbital, Phenytoin und Primidon), da diese Wirkstoffe die Plasmakonzentrationen von Glecaprevir oder Pibrentasvir signifikant senken und zu einer verringerten therapeutischen Wirkung von Maviret oder einem Verlust der virologischen Antwort führen können (siehe «Interaktionen»).
  • -Gleichzeitige Anwendung von Atazanavir, Atorvastatin, Simvastatin und Dabigatran Etexilat (siehe «Interaktionen»).
  • -Gleichzeitige Anwendung von ethinylestradiolhaltigen Präparate, wie z.B. die meisten Kombinationskontrazeptiva (Tabletten, Vaginalringe wie auch Patches), wegen des Risikos von ALT-Erhöhungen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).
  • +Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe oder einen der Hilfsstoffe (siehe "Zusammensetzung" ).
  • +Patienten mit mittelstarker oder starker Beeinträchtigung der Leberfunktion (Child-Pugh B oder C) (siehe "Dosierung/Anwendung" , "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
  • +Gleichzeitige Verabreichung mit starken und moderaten P-gp- und CYP3A-Induktoren (z.B. Efavirenz, Rifampicin, Carbamazepin, Johanniskraut (Hypericum perforatum), Phenobarbital, Phenytoin und Primidon), da diese Wirkstoffe die Plasmakonzentrationen von Glecaprevir oder Pibrentasvir signifikant senken und zu einer verringerten therapeutischen Wirkung von Maviret oder einem Verlust der virologischen Antwort führen können (siehe "Interaktionen" ).
  • +Gleichzeitige Anwendung von Atazanavir, Atorvastatin, Simvastatin und Dabigatran Etexilat (siehe "Interaktionen" ).
  • +Gleichzeitige Anwendung von ethinylestradiolhaltigen Präparate, wie z.B. die meisten Kombinationskontrazeptiva (Tabletten, Vaginalringe wie auch Patches), wegen des Risikos von ALT-Erhöhungen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" ).
  • -Die gleichzeitige Verabreichung von starken OATP1B1/3 Inhibitoren (z.B: Darunavir, Lopinavir, Saquinavir, Tipranavir oder Ciclosporin) wird nicht empfohlen (siehe «Interaktionen»).
  • +Die gleichzeitige Verabreichung von starken OATP1B1/3 Inhibitoren (z.B: Darunavir, Lopinavir, Saquinavir, Tipranavir oder Ciclosporin) wird nicht empfohlen (siehe "Interaktionen" ).
  • -ALT-Serumspiegelerhöhungen wurden bei der gemeinsamen Anwendung von Maviret mit Atazanavir- oder ethinylestradiol-haltigen Präparaten in Interaktionsstudien beobachtet. Relevante ALT-Serumspiegelerhöhungen wurden mit anderen NS3/4A Proteaseinhibitoren ohne Interaktion mit anderen Präparaten, beobachtet. Obwohl ALT-Serumspiegelerhöhungen über dem 5-Fachen des oberen Normbereichs (ULN) in den klinischen Studien der Phasen 2 und 3 sehr selten auftraten, sollte auf frühe Warnzeichen und Symptome für Leberschädigung geachtet werden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +ALT-Serumspiegelerhöhungen wurden bei der gemeinsamen Anwendung von Maviret mit Atazanavir- oder ethinylestradiol-haltigen Präparaten in Interaktionsstudien beobachtet. Relevante ALT-Serumspiegelerhöhungen wurden mit anderen NS3/4A Proteaseinhibitoren ohne Interaktion mit anderen Präparaten, beobachtet. Obwohl ALT-Serumspiegelerhöhungen über dem 5-Fachen des oberen Normbereichs (ULN) in den klinischen Studien der Phasen 2 und 3 sehr selten auftraten, sollte auf frühe Warnzeichen und Symptome für Leberschädigung geachtet werden (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -In den klinischen Studien und im Post-Marketing Bereich wurden nach Verabreichung von Maviret gelegentlich Angioödeme beobachtet. Bei Auftreten von Angioödemen ist die Begleitmedikation zu prüfen und ggf. die Behandlung mit Maviret abzubrechen (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +In den klinischen Studien und im Post-Marketing Bereich wurden nach Verabreichung von Maviret gelegentlich Angioödeme beobachtet. Bei Auftreten von Angioödemen ist die Begleitmedikation zu prüfen und ggf. die Behandlung mit Maviret abzubrechen (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Die Verabreichung von Maviret zusammen mit P-gp/CYP3A-Induktoren kann die Plasmakonzentration von Glecaprevir und Pibrentasvir senken. Die Verabreichung von Maviret zusammen mit Arzneimitteln, die starke oder moderate P-gp- und CYP3A-Induktoren sind (z.B. Carbamazepin, Johanniskraut, Phenobarbital und Phenytoin) ist kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»).
  • +Die Verabreichung von Maviret zusammen mit P-gp/CYP3A-Induktoren kann die Plasmakonzentration von Glecaprevir und Pibrentasvir senken. Die Verabreichung von Maviret zusammen mit Arzneimitteln, die starke oder moderate P-gp- und CYP3A-Induktoren sind (z.B. Carbamazepin, Johanniskraut, Phenobarbital und Phenytoin) ist kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ).
  • -Arzneimittel nach therapeutischem Anwendungsgebiet/ Möglicher Interaktionsmechanismus Dosis Gle/Pib (mg) Auswirkung auf die Arzneimittel-Spiegel Klinischer Kommentar
  • - Wirkstoff Cmax AUC Cmin
  • -ANGIOTENSIN-II-REZEPTORBLOCKER
  • -Valsartan 80 mg Einzeldosis (Inhibition von OATP1B1/3) 300/120 einmal täglich ↑ Valsartan 1,36 (1,17; 1,58) 1,31 (1,16; 1,49) -- Keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -↓ GLE 0,85 (0,78; 0,94) 0,86 (0,79; 0,93) 0,77 (0,69; 0,87)
  • -↔ PIB 0,97 (0,87; 1,08) 0,92 (0,85; 1,00) 0,88 (0,80; 0,96)
  • -Losartan 50 mg Einzeldosis (Inhibition von OATP1B1/3) 300/120 einmal täglich ↑ Losartan 2,51 (2,00; 3,15) 1,56 (1,28; 1,89) -- Keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -↑ Losartan-Carboxylsäure 2,18 (1,88; 2,53) 1,14 (1,04; 1,25) --
  • -↔ GLE 0,93 (0,78; 1,11) 1,00 (0,90; 1,11) 0,83 (0,69; 1,02)
  • -↔ PIB 1,15 (1,03; 1,29) 1,02 (0,95; 1,10) 0,99 (0,93; 1,05)
  • +Arzneimittel nach Dosis Gle/Pib(mg) Auswirkung auf die Klinischer Kommentar
  • +therapeutischem Arzneimittel-Spiegel
  • +Anwendungsgebiet/Mög
  • +licher Interaktionsm
  • +echanismus
  • + Wirkstoff Cmax AUC Cmin
  • +ANGIOTENSIN-II-REZEP
  • +TORBLOCKER
  • +Valsartan80 mg 300/120 einmal ↑ Valsartan 1,36 (1,17; 1,58) 1,31 (1,16; 1,49) -- Keine Dosisanpassung
  • +Einzeldosis(Inhibiti täglich erforderlich.
  • +on von OATP1B1/3)
  • +↓ GLE 0,85(0,78; 0,94) 0,86(0,79;0,93) 0,77 (0,69; 0,87)
  • +↔ PIB 0,97(0,87; 1,08) 0,92(0,85; 1,00) 0,88(0,80; 0,96)
  • +Losartan50 mg 300/120 einmal ↑ Losartan 2,51 (2,00; 3,15) 1,56 (1,28; 1,89) -- Keine Dosisanpassung
  • +Einzeldosis(Inhibiti täglich erforderlich.
  • +on von OATP1B1/3)
  • +↑ Losartan-Carboxyls 2,18 (1,88; 2,53) 1,14(1,04; 1,25) --
  • +äure
  • +↔ GLE 0,93(0,78; 1,11) 1,00(0,90; 1,11) 0,83(0,69; 1,02)
  • +↔ PIB 1,15(1,03; 1,29) 1,02(0,95; 1,10) 0,99(0,93; 1,05)
  • -Digoxin 0,5 mg Einzeldosis (Inhibition von P-gp) 400/120 einmal täglich ↑ Digoxin 1,72 (1,45; 2,04) 1,48 (1,40; 1,57) -- Die Serumkonzentration von Digoxin sollte bei gleichzeitiger Verabreichung mit Maviret überwacht und die Digoxin-Dosis sollte bei Bedarf reduziert werden.
  • -↔ GLE 1,10 (0,80; 1,50) 1,05 (0,83; 1,31) 0,94 (0,88; 1,01)
  • -↔ PIB 1,16 (1,07; 1,27) 1,08 (1,02; 1,14) 1,01 (0,96; 1,06)
  • +Digoxin0,5 mg 400/120 einmal ↑ Digoxin 1,72(1,45; 2,04) 1,48(1,40; 1,57) -- Die Serumkonzentrati
  • +Einzeldosis(Inhibiti täglich on von Digoxin
  • +on von P-gp) sollte bei gleichzei
  • + tiger Verabreichung
  • + mit Maviret überwach
  • + t und die Digoxin-Do
  • + sis sollte bei
  • + Bedarf reduziert
  • + werden.
  • +↔ GLE 1,10(0,80; 1,50) 1,05(0,83; 1,31) 0,94(0,88; 1,01)
  • +↔ PIB 1,16(1,07; 1,27) 1,08(1,02; 1,14) 1,01(0,96; 1,06)
  • -Tolbutamid 500 mg Einzeldosis 300/120 einmal täglich ↔ Tolbutamid 0,91 (0,85; 0,97) 0,91 (0,86; 0,96) -- Keine Dosisanpassung erforderlich.
  • +Tolbutamid 500 mg 300/120 einmal ↔ Tolbutamid 0,91(0,85; 0,97) 0,91(0,86; 0,96) -- Keine Dosisanpassung
  • +Einzeldosis täglich erforderlich.
  • -Dabigatranetexilat 150 mg Einzeldosis (Inhibition von P-gp) 300/120 einmal täglich ↑ Dabigatran 2,05 (1,72; 2,44) 2,38 (2,11; 2,70) -- Gleichzeitige Verabreichung ist kontraindiziert
  • -↔ GLE 0,82 (0,69; 0,97) 0,80 (0,69; 0,93) 1,04 (0,88; 1,23)
  • -↔ PIB 0,86 (0,78; 0,96) 0,91 (0,83; 0,99) 0,95 (0,85; 1,06)
  • +Dabigatranetexilat15 300/120 einmal ↑ Dabigatran 2,05(1,72; 2,44) 2,38(2,11; 2,70) -- Gleichzeitige
  • +0 mg Einzeldosis(Inh täglich Verabreichung ist
  • +ibition von P-gp) kontraindiziert
  • +↔ GLE 0,82(0,69; 0,97) 0,80(0,69; 0,93) 1,04(0,88; 1,23)
  • +↔ PIB 0,86(0,78;0,96) 0,91(0,83;0,99) 0,95(0,85;1,06)
  • -Carbamazepin 200 mg zweimal täglich (Induktion von P-gp/CYP3A) 300/120 einmal täglich ↔ Carbamazepin 0,98 (0,95; 1,02) 1,02 (0,99; 1,05) 1,03 (1,00; 1,07) Gleichzeitige Verabreichung kann zu einer Verminderung der therapeutischen Wirkung von Maviret führen und ist kontraindiziert.
  • -↓ GLE 0,33 (0,27; 0,41) 0,34 (0,28; 0,40) --
  • -↓ PIB 0,50 (0,42; 0,59) 0,49 (0,43; 0,55) --
  • -Phenobarbital, Phenytoin Primidon (Induktion von P-gp/CYP3A) -- Nicht untersucht. Es wird eine Abnahme der Glecaprevir- und Pibrentasvir-Konzentrationen erwartet. Gleichzeitige Verabreichung ist kontraindiziert.
  • -ANTIMYKOBAKTERIELLE WIRKSTOFFE
  • -Rifampicin 600 mg Einzeldosis (Inhibition von OATP1B1/3) 300/120 einmal täglich ↔ Rifampicin 1,18 (1,05; 1,32) 1,13 (1,05; 1,21) -- Gleichzeitige Verabreichung ist kontraindiziert.
  • -↑ GLE 6,52 (5,06; 8,41) 8,55 (7,01; 10,4) --
  • -↔ PIB 0,91 (0,76; 1,10) 1,04 (0,89; 1,22) --
  • -Rifampicin 600 mg einmal täglicha (Induktion von P-gp/BCRP/CYP3) 300/120 einmal täglich ↓ GLE 0,14 (0,11; 0,19) 0,12 (0,09; 0,15) --
  • -↓ PIB 0,17 (0,14; 0,20) 0,13 (0,11; 0,15) --
  • +Carbamazepin200 mg 300/120 einmal ↔ Carbamazepin 0,98(0,95; 1,02) 1,02(0,99; 1,05) 1,03(1,00; 1,07) Gleichzeitige
  • +zweimal täglich(Indu täglich Verabreichung kann
  • +ktion von P-gp/CYP3A zu einer Verminderun
  • +) g der therapeutische
  • + n Wirkung von
  • + Maviret führen und
  • + ist kontraindiziert.
  • +↓ GLE 0,33(0,27; 0,41) 0,34(0,28; 0,40) --
  • +↓ PIB 0,50(0,42; 0,59) 0,49(0,43; 0,55) --
  • +Phenobarbital,Phenyt -- Nicht untersucht.Es Gleichzeitige
  • +oinPrimidon(Induktio wird eine Abnahme Verabreichung ist
  • +n von P-gp/CYP3A) der Glecaprevir- kontraindiziert.
  • + und Pibrentasvir-Kon
  • + zentrationen erwarte
  • + t.
  • +ANTIMYKOBAKTERIELLE
  • +WIRKSTOFFE
  • +Rifampicin 600 mg 300/120 einmal ↔ Rifampicin 1,18(1,05; 1,32) 1,13(1,05; 1,21) -- Gleichzeitige
  • +Einzeldosis(Inhibiti täglich Verabreichung ist
  • +on von OATP1B1/3) kontraindiziert.
  • +↑ GLE 6,52(5,06; 8,41) 8,55(7,01; 10,4) --
  • +↔ PIB 0,91(0,76; 1,10) 1,04(0,89; 1,22) --
  • +Rifampicin 600 mg 300/120 einmal ↓ GLE 0,14(0,11; 0,19) 0,12(0,09; 0,15) --
  • +einmal täglicha(Indu täglich
  • +ktion von P-gp/BCRP/
  • +CYP3)
  • +↓ PIB 0,17(0,14; 0,20) 0,13(0,11; 0,15) --
  • -Dextromethorphanhydrobromid 30 mg Einzeldosis 300/ 120 einmal täglich ↓ Dextromethorphan 0,70 (0,61; 0,89) 0,75 (0,66; 0,85) -- Keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -ANTIVIRALE MITTEL GEGEN HIV
  • -Abacavir/ Dolutegravir/ Lamivudin 600/50/300 mg einmal täglich 300/ 120 einmal täglich ↑ Abacavir 0,96 (0,89; 1,05) 1,05 (0,99; 1,10) 1,31 (1,05; 1,63) Keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -↔ Dolutegravir 1,10 (1,01; 1,19) 1,13 (1,05; 1,21) 1,22 (1,11; 1,35)
  • -↔ Lamivudin 0,99 (0,90; 1,10) 1,03 (0,97; 1,09) 0,95 (0,90; 1,01)
  • -↓ GLE 0,74 (0,64; 0,86) 0,75 (0,69; 0,83) 0,82 (0,72; 0,94)
  • -↓ PIB 0,74 (0,66; 0,83) 0,72 (0,65; 0,79) 0,73 (0,65; 0,82)
  • -Atazanavir + Ritonavir 300/100 mg einmal täglich (Inhibition von OATP1B1/3, P-gp, BCRP, CYP3A) 300/ 120 einmal täglichb ↔ Atazanavir 1,00 (0,90; 1,10) 1,11 (1,03; 1,19) 1,16 (1,07; 1,25) Gleichzeitige Verabreichung ist kontraindiziert.
  • -↑ Ritonavir 1,21 (1,05; 1,38) 1,30 (1,21; 1,40) 1,26 (1,12; 1,42)
  • -↑ GLE ≥4,06 (3,15; 5,23) ≥6,53 (5,24; 8,14) ≥14,3 (9,85; 20,7)
  • -↑ PIB ≥1,29 (1,15; 1,45) ≥1,64 (1,48; 1,82) ≥2,29 (1,95; 2,68)
  • -Darunavir + Ritonavir 800/100 mg einmal täglich (Inhibition von OATP1B1/3, P-gp, BCRP, CYP3A) 300/ 120 einmal täglich ↑ Darunavir 1,30 (1,21; 1,40) 1,29 (1,18; 1,42) 0,92 (0,81; 1,04) Gleichzeitige Verabreichung nicht empfohlen
  • -↑ Ritonavir 2,03 (1,80; 2,32) 1,87 (1,74; 2,02) 0,82 (0,64; 1,05)
  • -↑ GLE 3,09 (2,26; 4,20) 4,97 (3,62; 6,84) 8,24 (4,40; 15,4)
  • -↑ PIB 0,85 (0,75; 0,96) 1,16 (0,98; 1,36) 1,66 (1,25; 2,21)
  • -Efavirenz/Emtricitabin/ Tenofovirdisoproxilfumarat (Induktion von P-gp, CYP3A) 300/ 120 einmal täglich ↔ Efavirenz 1,06 (0,97; 1,14) 1,03 (0,99; 1,06) 1,01 (0,96; 1,06) Gleichzeitige Verabreichung von Efavirenz kann zu einer Verminderung der therapeutischen Wirkung von Maviret führen und ist kontraindiziert
  • -↔ Emtricitabine 1,04 (0,95; 1,14) 1,07 (1,02; 1,12) 1,13 (1,05; 1,21)
  • -↑ Tenofovir 1,22 (1,08; 1,38) 1,29 (1,23; 1,35) 1,38 (1,31; 1,46)
  • -Es wird eine Abnahme der Glecaprevir- und Pibrentasvir-Konzentrationen erwartet.
  • -Elvitegravir/Cobicistat/ Emtricitabin/ Tenofoviralafenamid 150/150/200/10 mg einmal täglich (Inhibition von P-gp, BCRP, CYP3A, OATP1B1/3) 300/ 120 einmal täglich ↑ Elvitegravir 1,36 (1,24; 1,49) 1,47 (1,37; 1,57) 1,71 (1,50; 1,95) Es liegen nur limitierte Daten zur Sicherheit bei Patienten mit einer entsprechenden Erhöhung der Glecaprevir Exposition vor. Die gemein-same Verabreichung sollte mit Vorsicht erfolgen Es sollte auf Symptome für Leberschädigung geachtete werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -↑ Cobicistat 1,29 (1,22; 1,38) 1,42 (1,32; 1,52) 1,72 (1,32; 2,25)
  • -↔ Emtricitabin 1,07 (1,00; 1,14) 1,12 (1,09; 1,16) 1,18 (1,10; 1,27)
  • -↔ Tenofovir 1,04 (0,99; 1,09) 1,06 (0,99; 1,13) 1,25 (1,16; 1,36)
  • -↑ GLE 2,50 (2,08; 3,00) 3,05 (2,55; 3,64) 4,58 (3,15; 6,65)
  • -↑ PIB 1,24 (1,11; 1,39) 1,57 (1,39; 1,76) 1,89 (1,63; 2,19)
  • -Lopinavir/Ritonavir 400/100 mg zweimal täglich (Inhibition von OATP1B1/3, P-gp, BCRP, CYP3A) 300/ 120 einmal täglich ↑ Lopinavir 1,11 (1,01; 1,23) 1,24 (1,14; 1,34) 1,47 (1,37; 1,58) Gleichzeitige Verabreichung nicht empfohlen.
  • -↑ Ritonavir 1,17 (0,95; 1,45) 1,23 (1,10; 1,38) 1,38 (1,21; 1,59)
  • -↑ GLE 2,55 (1,84; 3,52) 4,38 (3,02; 6,36) 18,6 (10,4, 33,5)
  • -↑ PIB 1,40 (1,17; 1,67) 2,46 (2,07; 2,92) 5,24 (4,18; 6,58)
  • -Raltegravir 400 mg zweimal täglich (Inhibition von UGT1A1) 300/ 120 einmal täglich ↑ Raltegravir 1,34 (0,89; 1,98) 1,47 (1,15; 1,87) 2,64 (1,42; 4,91) Keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -↔ GLE 0,94 (0,78; 1,12) 0,93 (0,84; 1,03) 1,02 (0,88; 1,18)
  • -↔ PIB 1,01 (0,94; 1,07) 0,99 (0,92; 1,07) 0,97 (0,90; 1,04)
  • -Rilpivirin 25 mg einmal täglich 300/ 120 einmal täglich ↑ Rilpivirin 2,05 (1,73; 2,43) 1,84 (1,72; 1,98) 1,77 (1,59; 1,96) Keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -↔ GLE 0,87 (0,74; 1,03) 0,90 (0,79; 1,02) 0,92 (0,78; 1,08)
  • -↔ PIB 0,97 (0,89; 1,05) 0,96 (0,89; 1,05) 1,00 (0,89; 1,12)
  • -HMG-COA-REDUKTASE-INHIBITOREN
  • -Pravastatin 10 mg einmal täglich (Inhibition von OATP1B1/3) 400/ 120 einmal täglichc ↑ Pravastatin 2,23 (1,87; 2,65) 2,30 (1,91; 2,76) -- Bei gleichzeitiger Verabreichung von Maviret sollte die Dosis von Pravastatin um 50% reduziert werden und 20 mg nicht übersteigen. Die Dosis von Rosuvastatin sollte 5 mg pro Tag nicht überschreiten. Eine Überwachung der Patienten auf Statin bedingte unerwünschte Wirkungen wird empfohlen.
  • -↑ GLE 1,59 (1,25; 2,03) 1,44 (1,25; 1,67) --
  • -↔ PIB 1,24 (1,13; 1,37) 1,23 (1,13; 1,35) --
  • -Rosuvastatin 5 mg einmal täglich (Inhibition von OATP1B1/3, BCRP) 400/ 120 einmal täglichc ↑ Rosuvastatin 5,62 (4,80; 6,59) 2,15 (1,88; 2,46) --
  • -↔ GLE 1,25 (0,93; 1,67) 1,21 (0,98; 1,49) --
  • -↔ PIB 1,23 (1,11; 1,37) 1,20 (1,12; 1,29) --
  • -Atorvastatin 10 mg einmal täglich (Inhibition von OATP1B1/3, CYP3A) 400/ 120 einmal täglichc ↑ Atorvastatin 22,0 (16,4; 29,5) 8,28 (6,06; 11,3) -- Gleichzeitige Verabreichung mit Atorvastatin oder Simvastatin ist kontraindiziert. Gleichzeitige Verabreichung mit Lovastatin nicht empfohlen. Alternative Arzneimittel wie Pravastatin oder Rosuvastatin sind in Betracht zu ziehen.
  • -↔ GLE 0,90 (0,70; 1,15) 0,97 (0,83; 1,14) --
  • -↔ PIB 1,05 (0,91; 1,21) 1,09 (0,96; 1,23) --
  • -Lovastatin 10 mg einmal täglich 300/ 120 einmal täglichc ↑ Lovastatin 1,17 (0,97; 1,42) 1,70 (1,40; 2,06) --
  • -↑ Lovastatinsäure 5,73 (4,65; 7,07) 4,10 (3,45; 4,87) --
  • -↑ GLE 1,34 (0,97; 1,85) 1,09 (0,91; 1,31) --
  • -↔ PIB 0,99 (0,87; 1,13) 0,98 (0,91; 1,05) --
  • -Simvastatin 5 mg einmal täglich 300/ 120 einmal täglichc ↑ Simvastatin 1,99 (1,60; 2,48) 2,32 (1,93; 2,79) --
  • -↑ Simvastatinsäure 10,7 (7,88; 14,6) 4,48 (3,11; 6,46) --
  • -↔ GLE 0,80 (0,65; 0,99) 0,91 (0,78; 1,06) --
  • -↔ PIB 0,96 (0,79; 1,17) 1,10 (0,93; 1,30) --
  • +Dextromethorphanhydr 300/120einmal ↓ Dextromethorphan 0,70 (0,61; 0,89) 0,75 (0,66; 0,85) -- Keine Dosisanpassung
  • +obromid 30 mg täglich erforderlich.
  • +Einzeldosis
  • +ANTIVIRALE MITTEL
  • +GEGEN HIV
  • +Abacavir/Dolutegravi 300/120einmal ↑ Abacavir 0,96(0,89; 1,05) 1,05(0,99; 1,10) 1,31(1,05; 1,63) Keine Dosisanpassung
  • +r/Lamivudin600/50/30 täglich erforderlich.
  • +0 mg einmal täglich
  • +↔ Dolutegravir 1,10(1,01; 1,19) 1,13(1,05; 1,21) 1,22(1,11; 1,35)
  • +↔ Lamivudin 0,99(0,90; 1,10) 1,03(0,97; 1,09) 0,95(0,90; 1,01)
  • +↓ GLE 0,74 (0,64; 0,86) 0,75 (0,69; 0,83) 0,82(0,72; 0,94)
  • +↓ PIB 0,74 (0,66; 0,83) 0,72 (0,65; 0,79) 0,73(0,65; 0,82)
  • +Atazanavir + Ritonav 300/120einmal ↔ Atazanavir 1,00(0,90; 1,10) 1,11(1,03; 1,19) 1,16(1,07; 1,25) Gleichzeitige
  • +ir300/100 mg einmal täglichb Verabreichung ist
  • +täglich(Inhibition kontraindiziert.
  • +von OATP1B1/3,
  • +P-gp, BCRP, CYP3A)
  • +↑ Ritonavir 1,21(1,05; 1,38) 1,30 (1,21; 1,40) 1,26(1,12; 1,42)
  • +↑ GLE ≥4,06 (3,15; 5,23) ≥6,53 (5,24; 8,14) ≥14,3(9,85; 20,7)
  • +↑ PIB ≥1,29 (1,15; 1,45) ≥1,64 (1,48; 1,82) ≥2,29(1,95; 2,68)
  • +Darunavir + Ritonavi 300/120einmal ↑ Darunavir 1,30 (1,21; 1,40) 1,29 (1,18; 1,42) 0,92(0,81; 1,04) Gleichzeitige
  • +r800/100 mg einmal täglich Verabreichung nicht
  • +täglich(Inhibition empfohlen
  • +von OATP1B1/3,
  • +P-gp, BCRP, CYP3A)
  • +↑ Ritonavir 2,03 (1,80; 2,32) 1,87 (1,74; 2,02) 0,82(0,64; 1,05)
  • +↑ GLE 3,09(2,26; 4,20) 4,97(3,62; 6,84) 8,24(4,40; 15,4)
  • +↑ PIB 0,85(0,75; 0,96) 1,16(0,98; 1,36) 1,66(1,25; 2,21)
  • +Efavirenz/Emtricitab 300/120einmal ↔ Efavirenz 1,06(0,97; 1,14) 1,03(0,99; 1,06) 1,01(0,96; 1,06) Gleichzeitige
  • +in/Tenofovirdisoprox täglich Verabreichung von
  • +ilfumarat(Induktion Efavirenz kann zu
  • +von P-gp, CYP3A) einer Verminderung
  • + der therapeutischen
  • + Wirkung von Maviret
  • + führen und ist
  • + kontraindiziert
  • +↔ Emtricitabine 1,04(0,95; 1,14) 1,07(1,02; 1,12) 1,13(1,05; 1,21)
  • +↑ Tenofovir 1,22(1,08; 1,38) 1,29(1,23; 1,35) 1,38(1,31; 1,46)
  • +Es wird eine Abnahme
  • + der Glecaprevir-
  • +und Pibrentasvir-Kon
  • +zentrationen erwarte
  • +t.
  • +Elvitegravir/Cobicis 300/120einmal ↑ Elvitegravir 1,36 (1,24; 1,49) 1,47 (1,37; 1,57) 1,71 (1,50; 1,95) Es liegen nur
  • +tat/Emtricitabin/Ten täglich limitierte Daten
  • +ofoviralafenamid150/ zur Sicherheit bei
  • +150/200/10 mg Patienten mit einer
  • +einmal täglich(Inhib entsprechenden
  • +ition von P-gp, Erhöhung der Glecapr
  • +BCRP, CYP3A, OATP1B1 evir Exposition
  • +/3) vor. Die gemein-same
  • + Verabreichung
  • + sollte mit Vorsicht
  • + erfolgen Es sollte
  • + auf Symptome für
  • + Leberschädigung
  • + geachtete werden
  • + (siehe "Warnhinweise
  • + und Vorsichtsmassna
  • + hmen" ).
  • +↑ Cobicistat 1,29 (1,22; 1,38) 1,42 (1,32; 1,52) 1,72 (1,32; 2,25)
  • +↔ Emtricitabin 1,07(1,00; 1,14) 1,12(1,09; 1,16) 1,18(1,10; 1,27)
  • +↔ Tenofovir 1,04(0,99; 1,09) 1,06(0,99; 1,13) 1,25(1,16; 1,36)
  • +↑ GLE 2,50(2,08; 3,00) 3,05 (2,55; 3,64) 4,58 (3,15; 6,65)
  • +↑ PIB 1,24(1,11; 1,39) 1,57 (1,39; 1,76) 1,89 (1,63; 2,19)
  • +Lopinavir/Ritonavir 300/120einmal ↑ Lopinavir 1,11(1,01; 1,23) 1,24(1,14; 1,34) 1,47 (1,37; 1,58) Gleichzeitige
  • +400/100 mg zweimal täglich Verabreichung nicht
  • +täglich(Inhibition empfohlen.
  • +von OATP1B1/3,
  • +P-gp, BCRP, CYP3A)
  • +↑ Ritonavir 1,17(0,95; 1,45) 1,23(1,10; 1,38) 1,38 (1,21; 1,59)
  • +↑ GLE 2,55(1,84; 3,52) 4,38(3,02; 6,36) 18,6(10,4, 33,5)
  • +↑ PIB 1,40(1,17; 1,67) 2,46(2,07; 2,92) 5,24(4,18; 6,58)
  • +Raltegravir400 mg 300/120einmal ↑ Raltegravir 1,34 (0,89; 1,98) 1,47 (1,15; 1,87) 2,64 (1,42; 4,91) Keine Dosisanpassung
  • +zweimal täglich(Inhi täglich erforderlich.
  • +bition von UGT1A1)
  • +↔ GLE 0,94(0,78; 1,12) 0,93(0,84; 1,03) 1,02(0,88; 1,18)
  • +↔ PIB 1,01(0,94; 1,07) 0,99(0,92; 1,07) 0,97(0,90; 1,04)
  • +Rilpivirin25 mg 300/120einmal ↑ Rilpivirin 2,05 (1,73; 2,43) 1,84 (1,72; 1,98) 1,77 (1,59; 1,96) Keine Dosisanpassung
  • +einmal täglich täglich erforderlich.
  • +↔ GLE 0,87(0,74; 1,03) 0,90(0,79; 1,02) 0,92(0,78; 1,08)
  • +↔ PIB 0,97(0,89; 1,05) 0,96(0,89; 1,05) 1,00(0,89; 1,12)
  • +HMG-COA-REDUKTASE-IN
  • +HIBITOREN
  • +Pravastatin10 mg 400/120einmal ↑ Pravastatin 2,23(1,87; 2,65) 2,30(1,91; 2,76) -- Bei gleichzeitiger
  • +einmal täglich(Inhib täglichc Verabreichung von
  • +ition von OATP1B1/3) Maviret sollte die
  • + Dosis von Pravastati
  • + n um 50% reduziert
  • + werden und 20 mg
  • + nicht übersteigen.Di
  • + e Dosis von Rosuvast
  • + atin sollte 5 mg
  • + pro Tag nicht
  • + überschreiten. Eine
  • + Überwachung der
  • + Patienten auf
  • + Statin bedingte
  • + unerwünschte Wirkung
  • + en wird empfohlen.
  • +↑ GLE 1,59(1,25; 2,03) 1,44(1,25; 1,67) --
  • +↔ PIB 1,24(1,13; 1,37) 1,23(1,13; 1,35) --
  • +Rosuvastatin5 mg 400/120einmal ↑ Rosuvastatin 5,62(4,80; 6,59) 2,15(1,88; 2,46) --
  • +einmal täglich(Inhib täglichc
  • +ition von OATP1B1/3,
  • + BCRP)
  • +↔ GLE 1,25(0,93; 1,67) 1,21(0,98; 1,49) --
  • +↔ PIB 1,23(1,11; 1,37) 1,20(1,12; 1,29) --
  • +Atorvastatin10 mg 400/120einmal ↑ Atorvastatin 22,0(16,4; 29,5) 8,28(6,06; 11,3) -- Gleichzeitige
  • +einmal täglich(Inhib täglichc Verabreichung mit
  • +ition von OATP1B1/3, Atorvastatin oder
  • + CYP3A) Simvastatin ist
  • + kontraindiziert.Glei
  • + chzeitige Verabreich
  • + ung mit Lovastatin
  • + nicht empfohlen.
  • + Alternative Arzneimi
  • + ttel wie Pravastatin
  • + oder Rosuvastatin
  • + sind in Betracht zu
  • + ziehen.
  • +↔ GLE 0,90(0,70; 1,15) 0,97(0,83; 1,14) --
  • +↔ PIB 1,05(0,91; 1,21) 1,09(0,96; 1,23) --
  • +Lovastatin10 mg 300/120einmal ↑ Lovastatin 1,17(0,97; 1,42) 1,70(1,40; 2,06) --
  • +einmal täglich täglichc
  • +↑ Lovastatinsäure 5,73(4,65; 7,07) 4,10(3,45; 4,87) --
  • +↑ GLE 1,34(0,97; 1,85) 1,09(0,91; 1,31) --
  • +↔ PIB 0,99(0,87; 1,13) 0,98(0,91; 1,05) --
  • +Simvastatin5 mg 300/120einmal ↑ Simvastatin 1,99(1,60; 2,48) 2,32(1,93; 2,79) --
  • +einmal täglich täglichc
  • +↑ Simvastatinsäure 10,7(7,88; 14,6) 4,48(3,11; 6,46) --
  • +↔ GLE 0,80(0,65; 0,99) 0,91(0,78; 1,06) --
  • +↔ PIB 0,96(0,79; 1,17) 1,10(0,93; 1,30) --
  • -Ciclosporin 100 mg Einzeldosis (Inhibition von OATP1B1/3, P-gp, BCRP, CYP3A) 300/ 120 einmal täglich ↔ Ciclosporin 1,11 (0,88; 1,40) 1,14 (1,02; 1,27) -- Die gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen.
  • -↑ GLEe 1,30 (0,95; 1,78) 1,37 (1,13; 1,66) 1,34 (1,12; 1,60)
  • -↑ PIB 1,11 (0,92; 1,33) 1,22 (1.10; 1.36) 1,26 (1,15; 1,37)
  • -Ciclosporin 400 mg Einzeldosis (Inhibition von OATP1B1/3, P-gp, BCRP, CYP3A) 300/ 120 Einzeldosis ↔ Ciclosporin 0,94 (0,82; 1,08) 1,01 (0,95; 1,09) --
  • -↑ GLE 4,51 (3,63; 6,05) 5,08 (4,11; 6,29) --
  • -↑ PIB 1,22 (1,08; 1,38) 1,93 (1,78; 2,09) --
  • -Tacrolimus 1 mg Einzeldosis 300/ 120 einmal täglich ↑ Tacrolimus 1,50 (1,24; 1,82) 1,45 (1,24; 1,70) -- Die gleichzeitige Anwendung sollte mit Vorsicht erfolgen. Eine Erhöhung der Tacrolimusexposition ist zu erwarten. Die Tacrolimus-Konzentration im Blut ist gemäss Standardtherapiepraktiken zu überwachen und die Tacrolimusdosis ist entsprechend anzupassen.
  • -↔ GLE 1,07 (0,94; 1,21) 1,01 (0,94; 1,08) 0,89 (0,78; 1,02)
  • -↔ PIB 0,98 (0,87; 1,11) 1,01 (0,93; 1,10) 1,00 (0,92; 1,09)
  • +Ciclosporin100 mg 300/120einmal ↔ Ciclosporin 1,11(0,88; 1,40) 1,14(1,02; 1,27) -- Die gleichzeitige
  • +Einzeldosis(Inhibiti täglich Anwendung wird
  • +on von OATP1B1/3, nicht empfohlen.
  • +P-gp, BCRP, CYP3A)
  • +↑ GLEe 1,30(0,95; 1,78) 1,37(1,13; 1,66) 1,34(1,12; 1,60)
  • +↑ PIB 1,11(0,92; 1,33) 1,22(1.10; 1.36) 1,26(1,15; 1,37)
  • +Ciclosporin400 mg 300/120Einzeldosis ↔ Ciclosporin 0,94(0,82; 1,08) 1,01(0,95; 1,09) --
  • +Einzeldosis(Inhibiti
  • +on von OATP1B1/3,
  • +P-gp, BCRP, CYP3A)
  • +↑ GLE 4,51(3,63; 6,05) 5,08(4,11; 6,29) --
  • +↑ PIB 1,22(1,08; 1,38) 1,93(1,78; 2,09) --
  • +Tacrolimus1 mg 300/120einmal ↑ Tacrolimus 1,50(1,24; 1,82) 1,45(1,24; 1,70) -- Die gleichzeitige
  • +Einzeldosis täglich Anwendung sollte
  • + mit Vorsicht erfolge
  • + n. Eine Erhöhung
  • + der Tacrolimusexposi
  • + tion ist zu erwarten
  • + . Die Tacrolimus-Kon
  • + zentration im Blut
  • + ist gemäss Standardt
  • + herapiepraktiken zu
  • + überwachen und die
  • + Tacrolimusdosis ist
  • + entsprechend anzupas
  • + sen.
  • +↔ GLE 1,07(0,94; 1,21) 1,01(0,94; 1,08) 0,89(0,78; 1,02)
  • +↔ PIB 0,98(0,87; 1,11) 1,01(0,93; 1,10) 1,00(0,92; 1,09)
  • -Amlodipin 5 mg Einzeldosis 300/ 120 einmal täglich ↔ Amlodipin 1,22 (1,07; 1,39) 1,21 (1,09; 1,34) -- Keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -↓ GLE 0,75 (0,65; 0,87) 0,82 (0,75; 0,89) 1,13 (1,02; 1,24)
  • -↔ PIB 0,99 (0,93; 1,05) 1,02 (0,97; 1,08) 1,04 (1,00; 1,08)
  • -Felodipin 2,5 mg Einzeldosis (Inhibition von CYP3A) 300/ 120 einmal täglich ↑ Felodipin 1,31 (1,05; 1,62) 1,31 (1,08; 1,58) -- Keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -↔ GLE 0,86 (0,72; 1,03) 0,90 (0,81; 1,01) 1,19 (1,05; 1,35)
  • -↔ PIB 0,97 (0,86; 1,10) 1,02 (0,94; 1,11) 1,13 (1,05; 1,21)
  • +Amlodipin 5 mg 300/120 einmal ↔ Amlodipin 1,22(1,07; 1,39) 1,21(1,09; 1,34) -- Keine Dosisanpassung
  • +Einzeldosis täglich erforderlich.
  • +↓ GLE 0,75 (0,65; 0,87) 0,82(0,75; 0,89) 1,13(1,02; 1,24)
  • +↔ PIB 0,99(0,93; 1,05) 1,02(0,97; 1,08) 1,04(1,00; 1,08)
  • +Felodipin 2,5 mg 300/120 einmal ↑ Felodipin 1,31 (1,05; 1,62) 1,31 (1,08; 1,58) -- Keine Dosisanpassung
  • +Einzeldosis(Inhibiti täglich erforderlich.
  • +on von CYP3A)
  • +↔ GLE 0,86(0,72; 1,03) 0,90(0,81; 1,01) 1,19(1,05; 1,35)
  • +↔ PIB 0,97(0,86; 1,10) 1,02(0,94; 1,11) 1,13(1,05; 1,21)
  • -Ethinylestradiol (EE)/Norgestimat 35 µg/250 µg einmal täglich 300/120 einmal täglich ↑ EE 1,31 (1,24; 1,38) 1,28 (1,23; 1,32) 1,38 (1,25; 1,52) Die gleichzeitige Verabreichung von Maviret und ethinylestradiol-haltigen Arzneimitteln ist wegen des Risikos von ALT-Anstiegen kontraindiziert.
  • -↑ Norgestromin 1,24 (1,08; 1,41) 1,44 (1,34; 1,54) 1,45 (1,33; 1,58)
  • -↑ Norgestrel 1,54 (1,34; 1,76) 1,63 (1,50; 1,76) 1,75 (1,62; 1,89)
  • -↔ GLE 1,00 (0,85; 1,19) 0,95 (0,78; 1,15) 0,81 (0,59; 1,13)
  • -↔ PIB 1,00 (0,92; 1,10) 0,92 (0,82; 1,02) 0,82 (0,67; 1,01)
  • -EE/Levonorgestrel 20 µg/100 µg einmal täglich 300/120 einmal täglich ↑ EE 1,30 (1,18; 1,44) 1,40 (1,33; 1,48) 1,56 (1,41; 1,72)
  • -↑ Norgestrel 1,37 (1,23; 1,52) 1,68 (1,57; 1,80) 1,77 (1,58; 1,98)
  • -↔ GLE 0,87 (0,77; 0,98) 0,84 (0,77; 0,92) 0,88 (0,74; 1,04)
  • -↔ PIB 0,85 (0,78; 0,93) 0,83 (0,77; 0,90) 0,80 (0,73; 0,88)
  • -Norethindron 350 µg einmal täglich 300/120 einmal täglich ↔ Norethindron 0,83 (0,74; 0,95) 0,94 (0,84; 1,04) 0,91 (0,80; 1,04) Keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -↑ GLE 1,31 (1,09; 1,57) 1,20 (1,06; 1,35) 0,83 (0,63; 1,10)
  • -↔ PIB 1,00 (0,92; 1,09) 0,95; (0,88; 1,02) 0,84 (0,76; 0,94)
  • +Ethinylestradiol 300/120 einmal ↑ EE 1,31(1,24; 1,38) 1,28(1,23; 1,32) 1,38(1,25; 1,52) Die gleichzeitige
  • +(EE)/Norgestimat35 täglich Verabreichung von
  • +µg/250 µg einmal Maviret und ethinyle
  • +täglich stradiol-haltigen
  • + Arzneimitteln ist
  • + wegen des Risikos
  • + von ALT-Anstiegen
  • + kontraindiziert.
  • +↑ Norgestromin 1,24(1,08; 1,41) 1,44(1,34; 1,54) 1,45(1,33; 1,58)
  • +↑ Norgestrel 1,54(1,34; 1,76) 1,63(1,50; 1,76) 1,75(1,62; 1,89)
  • +↔ GLE 1,00(0,85; 1,19) 0,95(0,78; 1,15) 0,81(0,59; 1,13)
  • +↔ PIB 1,00(0,92; 1,10) 0,92(0,82; 1,02) 0,82(0,67; 1,01)
  • +EE/Levonorgestrel20 300/120 einmal ↑ EE 1,30(1,18; 1,44) 1,40(1,33; 1,48) 1,56(1,41; 1,72)
  • +µg/100 µg einmal täglich
  • +täglich
  • +↑ Norgestrel 1,37(1,23; 1,52) 1,68(1,57; 1,80) 1,77(1,58; 1,98)
  • +↔ GLE 0,87(0,77; 0,98) 0,84(0,77; 0,92) 0,88(0,74; 1,04)
  • +↔ PIB 0,85(0,78; 0,93) 0,83(0,77; 0,90) 0,80(0,73; 0,88)
  • +Norethindron350 µg 300/120 einmal ↔ Norethindron 0,83(0,74; 0,95) 0,94(0,84; 1,04) 0,91(0,80; 1,04) Keine Dosisanpassung
  • +einmal täglich täglich erforderlich.
  • +↑ GLE 1,31(1,09; 1,57) 1,20(1,06; 1,35) 0,83(0,63; 1,10)
  • +↔ PIB 1,00(0,92; 1,09) 0,95;(0,88; 1,02) 0,84(0,76; 0,94)
  • -Methadon Einmal täglich 300/120 einmal täglich ↔ R-methadone 0,96 (0,91; 1,02) 1,02 (0,98; 1,06) 0,98 (0,93; 1,04) Keine Dosisanpassung erforderlich.
  • - S-methadone 0,98 (0,93; 1,03) 1,05 (1,01; 1,09) 1,02 (0,96; 1,08)
  • -Buprenorphin/Naloxon Einmal täglich 300/120 einmal täglich ↔ Buprenorphin 1,08 (0,97; 1,19) 1,17 (1,08; 1,27) 1,24 (1,09; 1,40) Keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -↑ Norbuprenorphin 1,25 (1,17; 1,34) 1,30 (1,19; 1,42) 1,21 (1,06; 1.39)
  • -↔ Naloxon 0,88 (0,74; 1,06) 1,07 (0,90; 1,28) --
  • -PFLANZLICHE ARZNEIMITTEL
  • -Johanniskraut (Hypericum perforatum) (Induktion von P-gp/CYP3A) Nicht untersucht. Es wird eine Abnahme der Glecaprevir- und Pibrentasvir-Konzentrationen erwartet. Gleichzeitige Verabreichung kann zu einer Verminderung der therapeutischen Wirkung von Maviret führen und ist kontraindiziert.
  • -SÄUREREDUZIERENDE WIRKSTOFFE
  • +MethadonEinmal 300/120 einmal R-methadone 0,96(0,91; 1,02) 1,02(0,98; 1,06) 0,98(0,93; 1,04) Keine Dosisanpassung
  • +täglich täglich erforderlich.
  • +↔S-methadone 0,98(0,93; 1,03) 1,05(1,01; 1,09) 1,02(0,96; 1,08)
  • +Buprenorphin/Naloxon 300/120 einmal ↔ Buprenorphin 1,08(0,97; 1,19) 1,17(1,08; 1,27) 1,24(1,09; 1,40) Keine Dosisanpassung
  • +Einmal täglich täglich erforderlich.
  • +↑ Norbuprenorphin 1,25(1,17; 1,34) 1,30(1,19; 1,42) 1,21(1,06; 1.39)
  • +↔ Naloxon 0,88(0,74; 1,06) 1,07(0,90; 1,28) --
  • +PFLANZLICHE ARZNEIMI
  • +TTEL
  • +Johanniskraut Nicht untersucht.Es Gleichzeitige
  • +(Hypericum perforatu wird eine Abnahme Verabreichung kann
  • +m)(Induktion von der Glecaprevir- zu einer Verminderun
  • +P-gp/CYP3A) und Pibrentasvir-Kon g der therapeutische
  • + zentrationen erwarte n Wirkung von
  • + t. Maviret führen und
  • + ist kontraindiziert.
  • +SÄUREREDUZIERENDE
  • +WIRKSTOFFE
  • -Omeprazol 20 mg einmal täglich (Erhöhung des pH-Werts im Magen) 300/ 120 Einzeldosis ↓ GLE 0,78 (0,60; 1,00) 0,71 (0,58; 0,86) -- Keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -↔ PIB 1,00 (0,83; 1,22) 0,97 (0,80; 1,18) --
  • -Omeprazol 40 mg einmal täglich (1 Stunde vor dem Frühstück) 300/ 120 Einzeldosisd ↓ GLE 0,36 (0,21; 0,59) 0,49 (0,35; 0,68) --
  • -↔ PIB 0,85 (0,70; 1,03) 1,15 0,94; 1,40) --
  • -Omeprazol 40 mg einmal täglich (abends) 300/ 120 Einzeldosisd ↓ GLE 0,54 (0,44; 0,65) 0,51 (0,45; 0,59) --
  • -↔ PIB 0,93 (0,79; 1,09) 1,01 (0,85; 1,20) --
  • -Omeprazole 20 mg Einzeldosis 300/ 120 einmal täglich ↓ Omeprazol 0,57 (0,43; 0,75) 0,79 (0,70; 0,90) --
  • -Lansoprazol Rabeprazol Pantoprazol Esomeprazol (Erhöhung des gastrischen pH-Wertes) Nicht untersucht. Reduktion der Glecaprevir Exposition wird erwartet. Keine Dosisanpassung erforderlich.
  • +Omeprazol20 mgeinmal 300/120Einzeldosis ↓ GLE 0,78 (0,60; 1,00) 0,71 (0,58; 0,86) -- Keine Dosisanpassung
  • + täglich(Erhöhung erforderlich.
  • +des pH-Werts im
  • +Magen)
  • +↔ PIB 1,00 (0,83; 1,22) 0,97(0,80;1,18) --
  • +Omeprazol40 mg 300/120Einzeldosisd ↓ GLE 0,36 (0,21; 0,59) 0,49 (0,35; 0,68) --
  • +einmal täglich (1
  • +Stunde vor dem
  • +Frühstück)
  • +↔ PIB 0,85 (0,70; 1,03) 1,15 0,94; 1,40) --
  • +Omeprazol40 mg 300/120Einzeldosisd ↓ GLE 0,54 (0,44; 0,65) 0,51 (0,45; 0,59) --
  • +einmal täglich
  • +(abends)
  • +↔ PIB 0,93 (0,79; 1,09) 1,01 (0,85; 1,20) --
  • +Omeprazole 20 mg 300/120 einmal ↓ Omeprazol 0,57 (0,43; 0,75) 0,79 (0,70; 0,90) --
  • +Einzeldosis täglich
  • +LansoprazolRabeprazo Nicht untersucht.Red Keine Dosisanpassung
  • +lPantoprazolEsomepra uktion der Glecaprev erforderlich.
  • +zol(Erhöhung des ir Expositionwird
  • +gastrischen pH-Werte erwartet.
  • +s)
  • -z.B. Aluminium- oder Magnesiumhydroxid; Kalziumkarbonat (Erhöhung des pHs im Magen) Nicht untersucht. Es wird erwartet, dass Antazida die Glecaprevir Exposition reduzieren. Wenn möglich, sollte die Einnahme von Antazida 2h vor oder nach der Einnahme von Maviret erfolgen.
  • -H2-REZEPTOR-ANTAGONISTEN
  • -Famotidin Cimetidin Nizatidin Ranitidin (Erhöhung des gastrischen pH-Wertes) Nicht untersucht Es wird erwartet, dass H2-Rezeptorantagonisten die Glecaprevir Exposition weniger reduziert als 20 mg Omeprazol einmal täglich. Keine Dosisanpassung erforderlich.
  • +z.B. Aluminium- Nicht untersucht.Es Wenn möglich,
  • +oder Magnesiumhydrox wird erwartet, dass sollte die Einnahme
  • +id; Kalziumkarbonat( Antazida die Glecapr von Antazida 2h vor
  • +Erhöhung des pHs im evir Exposition oder nach der
  • +Magen) reduzieren. Einnahme von Maviret
  • + erfolgen.
  • +H2-REZEPTOR-ANTAGONI
  • +STEN
  • +FamotidinCimetidinNi Nicht untersuchtEs Keine Dosisanpassung
  • +zatidinRanitidin(Erh wird erwartet, dass erforderlich.
  • +öhung des gastrische H2-Rezeptorantagonis
  • +n pH-Wertes) ten die Glecaprevir
  • + Exposition weniger
  • + reduziert als 20 mg
  • + Omeprazol einmal
  • + täglich.
  • -Midazolam 1 mg Einzeldosis (Inhibition von CYP3A) 300/ 120 einmal täglich ↑ Midazolam 1,03 (0,91; 1,17) 1,27 (1,11; 1,45) -- Keine Dosisanpassung erforderlich.
  • +Midazolam 1 mg 300/120 einmal ↑ Midazolam 1,03 (0,91; 1,17) 1,27 (1,11; 1,45) -- Keine Dosisanpassung
  • +Einzeldosis(Inhibiti täglich erforderlich.
  • +on von CYP3A)
  • +
  • -Koffein 100 mg Einzeldosis (Inhibition von CYP1A2) 300/ 120 einmal täglich ↑ Koffein 1,02 (0,97; 1,07) 1,35 (1,23; 1,48) -- Keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -VITAMIN-K-ANTAGONISTEN
  • -Vitamin-K-Antagonisten Nicht untersucht Aufgrund von Leberfunktionsveränderungen während der Behandlung mit Maviret wird eine engmaschige Überwachung der INR bei allen Vitamin-K-Antagonisten empfohlen.
  • +Koffein 100 mg 300/120 einmal ↑ Koffein 1,02 (0,97; 1,07) 1,35 (1,23; 1,48) -- Keine Dosisanpassung
  • +Einzeldosis(Inhibiti täglich erforderlich.
  • +on von CYP1A2)
  • +VITAMIN-K-ANTAGONIST
  • +EN
  • +Vitamin-K-Antagonist Nicht untersucht Aufgrund von Leberfu
  • +en nktionsveränderungen
  • + während der Behandl
  • + ung mit Maviret
  • + wird eine engmaschig
  • + e Überwachung der
  • + INR bei allen
  • + Vitamin-K-Antagonist
  • + en empfohlen.
  • + 
  • +
  • -d Es liegen limitierte Daten vor zur Wirksamkeit von Maviret in HCV GT3 infizierten und mit PRS vorbehandelten Patienten, welche Omeprazol 40 mg oder andere Protonenpumpeninhibitoren äquivalent zu Omeprazol 40 mg erhielten. Die gleichzeitige Anwendung sollte bei diesen Patienten mit Vorsicht erfolgen.
  • -e Transplantat-Empfänger, welche Ciclosporin Dosen bis zu 100 mg pro Tag erhielten, hatten 2,4-fache Glecaprevir Expositionen verglichen mit den Patienten, welche kein Ciclosporin erhielten.
  • +d Es liegen limitierte Daten vor zur Wirksamkeit von Maviret in HCV GT3 infizierten und mit PRS vorbehandelten Patienten, welche Omeprazol 40 mg oder andere Protonenpumpeninhibitoren äquivalent zu Omeprazol 40 mg erhielten. Die gleichzeitige Anwendung sollte bei diesen Patienten mit Vorsicht erfolgen.
  • +e Transplantat-Empfänger, welche Ciclosporin Dosen bis zu 100 mg pro Tag erhielten, hatten 2,4-fache Glecaprevir Expositionen verglichen mit den Patienten, welche kein Ciclosporin erhielten.
  • -Tierexperimentelle Studien mit Glecaprevir oder Pibrentasvir lassen nicht auf unmittelbar schädigende reproduktionstoxische Wirkungen schliessen. Aufgrund toxischer Wirkungen am Muttertier bei Kaninchen wurde Glecaprevir in klinischer Exposition nicht untersucht (siehe «Präklinische Daten»). Die Anwendung von Maviret sollte während der Schwangerschaft vermieden werden, es sei denn, der Nutzen für die Mutter überwiegt das mögliche Risiko für den Fetus.
  • +Tierexperimentelle Studien mit Glecaprevir oder Pibrentasvir lassen nicht auf unmittelbar schädigende reproduktionstoxische Wirkungen schliessen. Aufgrund toxischer Wirkungen am Muttertier bei Kaninchen wurde Glecaprevir in klinischer Exposition nicht untersucht (siehe "Präklinische Daten" ). Die Anwendung von Maviret sollte während der Schwangerschaft vermieden werden, es sei denn, der Nutzen für die Mutter überwiegt das mögliche Risiko für den Fetus.
  • -Es liegen keine klinischen Daten über die Wirkung Glecaprevir oder Pibrentasvir auf die Fruchtbarkeit vor. Tierexperimentelle Studien mit Glecaprevir oder Pibrentasvir zeigten keine schädliche Wirkung auf die Fertilität bei höheren Expositionen als diejenigen beim Menschen bei der empfohlenen Dosis (siehe «Präklinische Daten»).
  • +Es liegen keine klinischen Daten über die Wirkung Glecaprevir oder Pibrentasvir auf die Fruchtbarkeit vor. Tierexperimentelle Studien mit Glecaprevir oder Pibrentasvir zeigten keine schädliche Wirkung auf die Fertilität bei höheren Expositionen als diejenigen beim Menschen bei der empfohlenen Dosis (siehe "Präklinische Daten" ).
  • -Systemorganklasse und Unerwünschte Wirkung ENDURANCE-2 (Placebo-kontrollierte Studie) Phase 2 und 3 Studien (n=2265) n (%)
  • -Maviret (n=202) n (%) Placebo (n=100) n (%)
  • -Psychiatrische Erkrankungen
  • -Häufig Schlaflosigkeit 6 (3,0) 1 (1,0) 54 (2,4)
  • -Erkrankungen des Nervensystems
  • -Sehr häufig Kopfschmerzen 18 (8,9) 6 (6,0) 298 (13,2)
  • -Häufig Schwindel 4 (2,0) 3 (3,0) 51 (2,3)
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • -Häufig Übelkeit 13 (6,4) 2 (2,0) 172 (7,6)
  • -Häufig Diarrhoe 10 (5,0) 2 (2,0) 86 (3,8)
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • -Häufig Pruritus 5 (2,5) 2 (2,5) 75 (3,3)
  • -Allgemeine Erkrankungen
  • -Sehr häufig Erschöpfung (Fatigue) 17 (8,4) 8 (8,0) 259 (11,4)
  • -Häufig Asthenie 14 (6,9) 7 (7,0) 58 (2,6)
  • +Systemorganklasse ENDURANCE-2(Placebo- Phase 2 und 3
  • +undUnerwünschte kontrollierte Studien (n=2265)n
  • +Wirkung Studie) (%)
  • +Maviret (n=202)n (%) Placebo (n=100)n (%)
  • +Psychiatrische
  • +Erkrankungen
  • +Häufig Schlaflosigkeit 6 (3,0) 1 (1,0) 54 (2,4)
  • +Erkrankungen des
  • +Nervensystems
  • +Sehr häufig Kopfschmerzen 18 (8,9) 6 (6,0) 298 (13,2)
  • +Häufig Schwindel 4 (2,0) 3 (3,0) 51 (2,3)
  • +Erkrankungen des
  • +Gastrointestinaltrak
  • +ts
  • +Häufig Übelkeit 13 (6,4) 2 (2,0) 172 (7,6)
  • +Häufig Diarrhoe 10 (5,0) 2 (2,0) 86 (3,8)
  • +Erkrankungen der
  • +Haut und des Unterha
  • +utzellgewebes
  • +Häufig Pruritus 5 (2,5) 2 (2,5) 75 (3,3)
  • +Allgemeine Erkrankun
  • +gen
  • +Sehr häufig Erschöpfung (Fatigue 17 (8,4) 8 (8,0) 259 (11,4)
  • + )
  • +Häufig Asthenie 14 (6,9) 7 (7,0) 58 (2,6)
  • + 
  • +
  • -Die Sicherheit von Maviret bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (Stadium 4 oder Stadium 5, einschliesslich Patienten unter Dialyse) und chronischer HCV-Infektion des Genotyps 1, 2, 3, 4, 5 oder 6 mit kompensierter Lebererkrankung (mit oder ohne Zirrhose) wurde bei 104 Patienten bewertet (EXPEDITION-4). Sehr häufige (Inzidenz ≥10%) unerwünschte Wirkungen bei Patienten, die 12 Wochen mit Maviret behandelt wurden, waren Pruritus (17,3%) und Erschöpfung (Fatigue) (11,5%). Übelkeit (8,7%), Asthenie (6,7%) und Kopfschmerzen (5,8%) wurden bei Patienten nach 12-wöchiger Behandlung mit Maviret häufig (Inzidenz ≥5% und <10%) beobachtet. Bei 55% der mit Maviret behandelten Patienten, die unerwünschte Wirkungen angaben, waren diese leicht (Grad 1). Bei keinem Patienten kam es zu einer schwerwiegenden unerwünschten Wirkung. Der Anteil an Patienten, welche die Behandlung aufgrund von unerwünschten Wirkungen dauerhaft absetzten, lag bei 1,9%.
  • +Die Sicherheit von Maviret bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (Stadium 4 oder Stadium 5, einschliesslich Patienten unter Dialyse) und chronischer HCV-Infektion des Genotyps 1, 2, 3, 4, 5 oder 6 mit kompensierter Lebererkrankung (mit oder ohne Zirrhose) wurde bei 104 Patienten bewertet (EXPEDITION-4). Sehr häufige (Inzidenz ≥10%) unerwünschte Wirkungen bei Patienten, die 12 Wochen mit Maviret behandelt wurden, waren Pruritus (17,3%) und Erschöpfung (Fatigue) (11,5%). Übelkeit (8,7%), Asthenie (6,7%) und Kopfschmerzen (5,8%) wurden bei Patienten nach 12-wöchiger Behandlung mit Maviret häufig (Inzidenz ≥5% und <10%) beobachtet. Bei 55% der mit Maviret behandelten Patienten, die unerwünschte Wirkungen angaben, waren diese leicht (Grad 1). Bei keinem Patienten kam es zu einer schwerwiegenden unerwünschten Wirkung. Der Anteil an Patienten, welche die Behandlung aufgrund von unerwünschten Wirkungen dauerhaft absetzten, lag bei 1,9%.
  • -Nach der Markteinführung wurde über Fälle einer erhöhten Replikation von Hepatitis-B-Viren (HBV) während oder nach der Behandlung mit direkt wirkenden HCV-Virostatika (DAA) berichtet. Bei einer HBV-Reaktivierung kann es zu abnormalen Leberfunktionstests, d.h. zu einer Erhöhung des Aminotransferase-, und in schweren Fällen des Bilirubinspiegels, zu Leberversagen oder zum Tod kommen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Nach der Markteinführung wurde über Fälle einer erhöhten Replikation von Hepatitis-B-Viren (HBV) während oder nach der Behandlung mit direkt wirkenden HCV-Virostatika (DAA) berichtet. Bei einer HBV-Reaktivierung kann es zu abnormalen Leberfunktionstests, d.h. zu einer Erhöhung des Aminotransferase-, und in schweren Fällen des Bilirubinspiegels, zu Leberversagen oder zum Tod kommen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Unerwünschte Wirkungen niedrigen Schweregrades (≥ 5% Häufigkeit: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit, Durchfall) traten bei Patienten, welche Drogen injizieren, oder bei Personen mit einer Opioidkonsumstörung und einer mit Medikamenten unterstützten Behandlung etwas häufiger auf als bei Patienten, welche keinen vergangenen Gebrauch von zu injizierenden Drogen meldeten oder keine OST Anwendung berichteten. Die schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen waren in den beiden Populationen ähnlich.
  • +Unerwünschte Wirkungen niedrigen Schweregrades (≥ 5% Häufigkeit: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit, Durchfall) traten bei Patienten, welche Drogen injizieren, oder bei Personen mit einer Opioidkonsumstörung und einer mit Medikamenten unterstützten Behandlung etwas häufiger auf als bei Patienten, welche keinen vergangenen Gebrauch von zu injizierenden Drogen meldeten oder keine OST Anwendung berichteten. Die schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen waren in den beiden Populationen ähnlich.
  • -Die höchste dokumentierte Dosis, die bei gesunden Freiwilligen verabreicht wurde, war bei Glecaprevir 1'200 mg einmal täglich während 7 Tagen und bei Pibrentasvir 600 mg einmal täglich während 10 Tagen. Von Probanden, welche einmal täglich 700 mg oder 800 mg Glecaprevir in Mehrfachdosen erhielten, hatte einer von 70 asymptomatische Erhöhungen des ALT-Spiegels vom Grad 3. Im Falle einer Überdosierung sollte der Patient auf Anzeichen und Symptome von unerwünschten Wirkungen überwacht und unverzüglich eine angemessene symptomatische Behandlung eingeleitet werden. Durch Hämodialyse werden Glecaprevir und Pibrentasvir kaum eliminiert.
  • +Die höchste dokumentierte Dosis, die bei gesunden Freiwilligen verabreicht wurde, war bei Glecaprevir 1'200 mg einmal täglich während 7 Tagen und bei Pibrentasvir 600 mg einmal täglich während 10 Tagen. Von Probanden, welche einmal täglich 700 mg oder 800 mg Glecaprevir in Mehrfachdosen erhielten, hatte einer von 70 asymptomatische Erhöhungen des ALT-Spiegels vom Grad 3. Im Falle einer Überdosierung sollte der Patient auf Anzeichen und Symptome von unerwünschten Wirkungen überwacht und unverzüglich eine angemessene symptomatische Behandlung eingeleitet werden. Durch Hämodialyse werden Glecaprevir und Pibrentasvir kaum eliminiert.
  • -Bei Glecaprevir handelt es sich um einen pangenotypischen Inhibitor der HCV-NS3/4A-Protease, die für die proteolytische Aufspaltung des HCV-kodierten Polyproteins (in die reifen Formen der Proteine NS3, NS4A, NS4B, NS5A und NS5B) benötigt wird und für die Virusreplikation essentiell ist. In einem biochemischen Assay hemmte Glecaprevir die proteolytische Aktivität rekombinanter NS3/4A-Enzyme aus klinischen Isolaten der HCV-Genotypen 1a, 1b, 2a, 2b, 3a, 4a, 5a und 6a mit IC50-Werten im Bereich von 3,5 bis 11,3 nM.
  • +Bei Glecaprevir handelt es sich um einen pangenotypischen Inhibitor der HCV-NS3/4A-Protease, die für die proteolytische Aufspaltung des HCV-kodierten Polyproteins (in die reifen Formen der Proteine NS3, NS4A, NS4B, NS5A und NS5B) benötigt wird und für die Virusreplikation essentiell ist. In einem biochemischen Assay hemmte Glecaprevir die proteolytische Aktivität rekombinanter NS3/4A-Enzyme aus klinischen Isolaten der HCV-Genotypen 1a, 1b, 2a, 2b, 3a, 4a, 5a und 6a mit IC50-Werten im Bereich von 3,5 bis 11,3 nM.
  • -HCV-Subtyp Glecaprevir EC50, nM Pibrentasvir EC50, nM
  • -1a 0,85 0,0018
  • -1b 0,94 0,0043
  • -2a 2,2 0,0023
  • -2b 4,6 0,0019
  • -3a 1,9 0,0021
  • -4a 2,8 0,0019
  • -5a n.v. 0,0014
  • -6a 0,86 0,0028
  • +HCV-Subtyp Glecaprevir EC50, nM Pibrentasvir EC50, nM
  • +1a 0,85 0,0018
  • +1b 0,94 0,0043
  • +2a 2,2 0,0023
  • +2b 4,6 0,0019
  • +3a 1,9 0,0021
  • +4a 2,8 0,0019
  • +5a n.v. 0,0014
  • +6a 0,86 0,0028
  • + 
  • +
  • -HCV-Subtyp Glecaprevir Pibrentasvir
  • -Anzahl der klinischen Isolate Mediane EC50, nM (Bereich) Anzahl der klinischen Isolate Mediane EC50, nM (Bereich)
  • -1a 11 0,08 (0,05–0,12) 11 0,0009 (0,0006–0,0017)
  • -1b 9 0,29 (0,20–0,68) 8 0,0027 (0,0014–0,0035)
  • -2a 4 1,6 (0,66–1,9) 6 0,0009 (0,0005–0,0019)
  • -2b 4 2,2 (1,4–3,2) 11 0,0013 (0,0011–0,0019)
  • -3a 2 2,3 (0,71–3,8) 14 0,0007 (0,0005–0,0017)
  • -4a 6 0,41 (0,31–0,55) 8 0,0005 (0,0003–0,0013)
  • -4b n.v. n.v. 3 0,0012 (0,0005–0,0018)
  • -4d 3 0,17 (0,13–0,25) 7 0,0014 (0,0010–0,0018)
  • -5a 1 0,12 1 0,0011
  • -6a n.v. n.v. 3 0,0007 (0,0006–0,0010)
  • -6e n.v. n.v. 1 0,0008
  • -6p n.v. n.v. 1 0,0005
  • +HCV-Subtyp Glecaprevir Pibrentasvir
  • +Anzahl der klinische Mediane EC50, nM Anzahl der klinische Mediane EC50, nM
  • +n Isolate (Bereich) n Isolate (Bereich)
  • +1a 11 0,08(0,05–0,12) 11 0,0009(0,0006–0,0017
  • + )
  • +1b 9 0,29(0,20–0,68) 8 0,0027(0,0014–0,0035
  • + )
  • +2a 4 1,6(0,66–1,9) 6 0,0009(0,0005–0,0019
  • + )
  • +2b 4 2,2(1,4–3,2) 11 0,0013(0,0011–0,0019
  • + )
  • +3a 2 2,3(0,71–3,8) 14 0,0007(0,0005–0,0017
  • + )
  • +4a 6 0,41(0,31–0,55) 8 0,0005(0,0003–0,0013
  • + )
  • +4b n.v. n.v. 3 0,0012(0,0005–0,0018
  • + )
  • +4d 3 0,17(0,13–0,25) 7 0,0014(0,0010–0,0018
  • + )
  • +5a 1 0,12 1 0,0011
  • +6a n.v. n.v. 3 0,0007(0,0006–0,0010
  • + )
  • +6e n.v. n.v. 1 0,0008
  • +6p n.v. n.v. 1 0,0005
  • + 
  • +
  • -Genotyp (GT) Klinische Studie Zusammenfassung des Studiendesigns
  • -Vorbehandelte (TE) und nicht vorbehandelte (TN) Patienten ohne Zirrhose
  • -GT1 ENDURANCE-1 Maviret während 8 (n=351) oder 12 Wochen (n=352)
  • -GT2 ENDURANCE-2 Maviret (n=202) oder Placebo (n=100) während 12 Wochen
  • -SURVEYOR-2 Maviret während 8 Wochen (n=145)
  • -GT3 ENDURANCE-3 Maviret während 8 (n=157) oder 12 Wochen (n=233) Sofosbuvir + Daclatasvir während 12 Wochen (n=115)
  • -SURVEYOR-2 Maviret während 12 Wochen (n=22) oder 16 Wochen (n=22) (nur TE)
  • -GT4, 5, 6 ENDURANCE-4 Maviret während 12 Wochen (n=121)
  • -SURVEYOR-2 Maviret während 8 Wochen (n=58)
  • -GT5, 6 ENDURANCE-5, 6 Maviret während 8 Wochen (n=75)
  • -GT1-6 VOYAGE-1a Maviret während 8 Wochen (GT1, 2, 4, 5 und 6 und GT3 TN)(n=356) oder 16 Wochen (GT3 nur TE) (n=6)
  • -Vorbehandelte (TE) und nicht vorbehandelte (TN) Patienten mit Zirrhose
  • -GT1, 2, 4, 5, 6 EXPEDITION-1 Maviret während 12 Wochen (n=146)
  • -GT3 SURVEYOR-2 Maviret während 12 Wochen (nur TN, n=40) oder 16 Wochen (nur TE, n=47)
  • -GT1-6 EXPEDITION-8 Maviret während 8 Wochen (n=343) (nur TN)
  • -GT5, 6 ENDURANCE-5, 6 Maviret während 12 Wochen (n=9)
  • -GT1-6 VOYAGE-2a Maviret während 12 Wochen (GT1, 2, 4, 5 und 6 und GT3 TN) (n=157) oder während 16 Wochen (GT3 nur TE) (n=3)
  • -Patienten mit CKD im Stadium 4 und 5 mit oder ohne Zirrhose
  • -GT1-6 EXPEDITION-4 Maviret während 12 Wochen (n=104)
  • -NS5A-Inhibitoren und/oder PI-vorbehandelte Patienten mit oder ohne Zirrhose
  • -GT1, 4 MAGELLAN-1 Maviret während 12 (n=66) oder 16 Wochen (n=47)
  • -HCV/HIV koinfizierte Patienten mit oder ohne Zirrhose
  • -GT1-6 EXPEDITION-2 Maviret während 8 (n=137) oder 12 Wochen (n=16)
  • -Patienten mit Leber- oder Nierentransplantaten
  • -GT1-6 MAGELLAN-2 Maviret während 12 Wochen (n=100)
  • -Jugendliche Patienten (12 bis <18 Jahre)
  • -GT1-6 DORA (Teil 1) Maviret während 8 Wochen (n=44) oder 16 Wochen (n=3)
  • +Genotyp (GT) Klinische Studie Zusammenfassung des Studiendesigns
  • +Vorbehandelte (TE) und nicht
  • +vorbehandelte (TN) Patienten
  • +ohne Zirrhose
  • +GT1 ENDURANCE-1 Maviret während 8 (n=351) oder 12 Wochen
  • + (n=352)
  • +GT2 ENDURANCE-2 Maviret (n=202) oder Placebo (n=100)
  • + während 12 Wochen
  • +SURVEYOR-2 Maviret während 8
  • + Wochen (n=145)
  • +GT3 ENDURANCE-3 Maviret während 8 (n=157) oder 12 Wochen
  • + (n=233)Sofosbuvir + Daclatasvir während
  • + 12 Wochen (n=115)
  • +SURVEYOR-2 Maviret während 12
  • + Wochen (n=22) oder 16
  • + Wochen (n=22) (nur TE)
  • +GT4, 5, 6 ENDURANCE-4 Maviret während 12 Wochen (n=121)
  • +SURVEYOR-2 Maviret während 8
  • + Wochen (n=58)
  • +GT5, 6 ENDURANCE-5, 6 Maviret während 8 Wochen (n=75)
  • +GT1-6 VOYAGE-1a Maviret während 8 Wochen (GT1, 2, 4, 5
  • + und 6 und GT3 TN)(n=356) oder 16 Wochen
  • + (GT3 nur TE) (n=6)
  • +Vorbehandelte (TE) und nicht
  • +vorbehandelte (TN) Patienten
  • +mit Zirrhose
  • +GT1, 2, 4, 5, 6 EXPEDITION-1 Maviret während 12 Wochen (n=146)
  • +GT3 SURVEYOR-2 Maviret während 12 Wochen (nur TN, n=40)
  • + oder 16 Wochen (nur TE, n=47)
  • +GT1-6 EXPEDITION-8 Maviret während 8 Wochen (n=343) (nur TN)
  • +GT5, 6 ENDURANCE-5, 6 Maviret während 12 Wochen (n=9)
  • +GT1-6 VOYAGE-2a Maviret während 12 Wochen (GT1, 2, 4, 5
  • + und 6 und GT3 TN) (n=157) oder während
  • + 16 Wochen (GT3 nur TE) (n=3)
  • +Patienten mit CKD im Stadium
  • +4 und 5 mit oder ohne
  • +Zirrhose
  • +GT1-6 EXPEDITION-4 Maviret während 12 Wochen (n=104)
  • +NS5A-Inhibitoren und/oder
  • +PI-vorbehandelte Patienten
  • +mit oder ohne Zirrhose
  • +GT1, 4 MAGELLAN-1 Maviret während 12 (n=66) oder 16 Wochen
  • + (n=47)
  • +HCV/HIV koinfizierte
  • +Patienten mit oder ohne
  • +Zirrhose
  • +GT1-6 EXPEDITION-2 Maviret während 8 (n=137) oder 12 Wochen
  • + (n=16)
  • +Patienten mit Leber- oder
  • +Nierentransplantaten
  • +GT1-6 MAGELLAN-2 Maviret während 12 Wochen (n=100)
  • +Jugendliche Patienten (12
  • +bis <18 Jahre)
  • +GT1-6 DORA (Teil 1) Maviret während 8 Wochen (n=44) oder 16
  • + Wochen (n=3)
  • + 
  • +
  • -Das mediane Alter der behandelten 2496 Patienten mit kompensierter Lebererkrankung, (mit oder ohne Zirrhose), die zuvor keine Behandlung erhielten oder mit einer Kombination aus (Peg)Interferon, Ribavirin und/oder Sofosbuvir vorbehandelt waren, betrug 54 Jahre (Bereich: 19 bis 88); davon waren 76,2% nicht vorbehandelt, 23,8% waren mit einer Kombination aus Sofosbuvir, Ribavirin und/oder (Peg)Interferon vorbehandelt; 47,4% waren vom HCV-Genotyp 1; 17,0% vom HCV-Genotyp 2; 24,9% vom HCV-Genotyp 3; 7,5% vom HCV-Genotyp 4; 3,2% vom HCV-Genotyp 5–6; 14,8% waren ≥65 Jahre; 57,3% waren männlich; 6,7% waren schwarz; 24,5% litten unter Zirrhose; 4,2% hatten eine schwere Nierenfunktionsstörung oder Niereninsuffizienz im Endstadium; 21,0% hatten einen Körpermasseindex von mindestens 30 kg pro m2; der mediane HCV-RNA-Spiegel zu Studienbeginn lag bei 6,2 log10 IE/ml und 7,5% waren HIV-1 koinfiziert.
  • +Das mediane Alter der behandelten 2496 Patienten mit kompensierter Lebererkrankung, (mit oder ohne Zirrhose), die zuvor keine Behandlung erhielten oder mit einer Kombination aus (Peg)Interferon, Ribavirin und/oder Sofosbuvir vorbehandelt waren, betrug 54 Jahre (Bereich: 19 bis 88); davon waren 76,2% nicht vorbehandelt, 23,8% waren mit einer Kombination aus Sofosbuvir, Ribavirin und/oder (Peg)Interferon vorbehandelt; 47,4% waren vom HCV-Genotyp 1; 17,0% vom HCV-Genotyp 2; 24,9% vom HCV-Genotyp 3; 7,5% vom HCV-Genotyp 4; 3,2% vom HCV-Genotyp 5–6; 14,8% waren ≥65 Jahre; 57,3% waren männlich; 6,7% waren schwarz; 24,5% litten unter Zirrhose; 4,2% hatten eine schwere Nierenfunktionsstörung oder Niereninsuffizienz im Endstadium; 21,0% hatten einen Körpermasseindex von mindestens 30 kg pro m2; der mediane HCV-RNA-Spiegel zu Studienbeginn lag bei 6,2 log10 IE/ml und 7,5% waren HIV-1 koinfiziert.
  • - Genotyp 1a Genotyp 2 Genotyp 4 Genotyp 5 Genotyp 6
  • -SVR12 bei Patienten ohne Zirrhose
  • -8 Wochen 99,3% (437/440) 98,0% (149/152) 95,2% (59/62) 100% (2/2) 92,3% (12/13)
  • -Ergebnis bei Patienten ohne SVR12
  • -Virologisches Versagen unter Behandlung 0,2% (1/440) 0% (0/152) 0% (0/62) 0% (0/2) 0% (0/13)
  • -Rezidivb 0% (0/438) 1,3% (2/151) 0% (0/61) 0% (0/2) 0% (0/13)
  • -Sonstigesc 0,5% (2/440) 0,7% (1/152) 4,8% (3/62) 0% (0/2) 7,7% (1/13)
  • -SVR12 bei Patienten mit Zirrhose
  • -8 Wochen 97,8% (226/231) 100% (26/26) 100% (13/13) 100% (1/1) 100% (9/9)
  • -12 Wochen 96,8% (30/31) 90,0% (9/10) 100%(8/8) -- 100% (1/1)
  • -Ergebnis bei Patienten ohne SVR12
  • -Virologisches Versagen unter Behandlung 0% (0/262) 0% (0/36) 0% (0/21) 0% (0/1) 0% (0/10)
  • -Rezidivb 0,4% (1/256) 0% (0/35) 0% (0/20) 0% (0/1) 0% (0/10)
  • -Sonstigesc 1,9% (5/262) 2,8% (1/36) 0% (0/21) 0% (0/1) 0% (0/10)
  • + Genotyp 1a Genotyp 2 Genotyp 4 Genotyp 5 Genotyp 6
  • +SVR12 bei Patienten
  • +ohne Zirrhose
  • +8 Wochen 99,3%(437/440) 98,0%(149/152) 95,2%(59/62) 100%(2/2) 92,3%(12/13)
  • +Ergebnis bei Patient
  • +en ohne SVR12
  • +VirologischesVersage 0,2%(1/440) 0%(0/152) 0%(0/62) 0%(0/2) 0%(0/13)
  • +n unter Behandlung
  • +Rezidivb 0%(0/438) 1,3%(2/151) 0%(0/61) 0%(0/2) 0%(0/13)
  • +Sonstigesc 0,5%(2/440) 0,7%(1/152) 4,8%(3/62) 0%(0/2) 7,7%(1/13)
  • +SVR12 bei Patienten
  • +mit Zirrhose
  • +8 Wochen 97,8%(226/231) 100%(26/26) 100%(13/13) 100%(1/1) 100%(9/9)
  • +12 Wochen 96,8%(30/31) 90,0%(9/10) 100%(8/8) -- 100%(1/1)
  • +Ergebnis bei Patient
  • +en ohne SVR12
  • +Virologisches 0%(0/262) 0%(0/36) 0%(0/21) 0%(0/1) 0%(0/10)
  • +Versagen unter
  • +Behandlung
  • +Rezidivb 0,4%(1/256) 0%(0/35) 0%(0/20) 0%(0/1) 0%(0/10)
  • +Sonstigesc 1,9%(5/262) 2,8%(1/36) 0%(0/21) 0%(0/1) 0%(0/10)
  • + 
  • +
  • - Maviret 8 Wochen N=157 Maviret 12 Wochen N=233 SOF+DCV 12 Wochen N=115
  • -SVR 94,9% (149/157) 95,3% (222/233) 96,5% (111/115)
  • - Behandlungsunterschied -1,2%; 95%-Konfidenzintervall (-5,6% bis 3,1%)
  • - Behandlungsunterschied -0,4%; 97,5%-Konfidenzintervall (-5,4% bis 4,6%)
  • -Ergebnis bei Patienten ohne SVR12
  • -Virologisches Versagen unter Behandlung 0,6% (1/157) 0,4% (1/233) 0% (0/115)
  • -Rezidiva 3,3% (5/150) 1,4% (3/222) 0,9% (1/114)
  • -Sonstigesb 1,3% (2/157) 3,0% (7/233) 2,6% (3/115)
  • + Maviret 8 WochenN=157 Maviret 12 WochenN=233 SOF+DCV 12 WochenN=1
  • + 15
  • +SVR 94,9% (149/157) 95,3% (222/233) 96,5% (111/115)
  • + Behandlungsunterschied
  • + -1,2%;95%-Konfidenzinterval
  • + l (-5,6% bis 3,1%)
  • + Behandlungsunterschied
  • + -0,4%;97,5%-Konfidenzinterv
  • + all (-5,4% bis 4,6%)
  • +Ergebnis bei Patient
  • +en ohne SVR12
  • +Virologisches 0,6% (1/157) 0,4% (1/233) 0% (0/115)
  • +Versagen unter
  • +Behandlung
  • +Rezidiva 3,3% (5/150) 1,4% (3/222) 0,9% (1/114)
  • +Sonstigesb 1,3% (2/157) 3,0% (7/233) 2,6% (3/115)
  • + 
  • +
  • - Nicht vorbehandelt mit Zirrhose Nicht vorbehandelt mit Zirrhose Vorbehandelt mit oder ohne Zirrhose
  • -Maviret 8 Wochen (N=63) Maviret 12 Wochen (N=40) Maviret 16 Wochen (N=69)
  • -SVR 95,2% (60/63) 97,5% (39/40) 95,7% (66/69)
  • -Ergebnis bei Patienten ohne SVR12
  • -Virologisches Versagen unter Behandlung 0% (0/63) 0% (0/40) 1,4% (1/69)
  • -Rezidiva 1,6% (1/62) 0% (0/39) 2,9% (2/68)
  • -Sonstigesb 3,2% (2/63) 2,5% (1/40) 0% (0/69)
  • + Nicht vorbehandeltmit Nicht vorbehandeltmit Vorbehandelt mitoder
  • + Zirrhose Zirrhose ohne Zirrhose
  • +Maviret8 Wochen(N=63) Maviret12 Wochen(N=40 Maviret16 Wochen(N=69
  • + ) )
  • +SVR 95,2% (60/63) 97,5% (39/40) 95,7% (66/69)
  • +Ergebnis bei Patienten
  • +ohne SVR12
  • +Virologisches Versagen 0% (0/63) 0% (0/40) 1,4% (1/69)
  • +unter Behandlung
  • +Rezidiva 1,6% (1/62) 0% (0/39) 2,9% (2/68)
  • +Sonstigesb 3,2% (2/63) 2,5% (1/40) 0% (0/69)
  • -Keine Zirrhose n.v. n.v. 95,5% (21/22)
  • -Zirrhose 95,2% (60/63) 97,5% (39/40) 95,7% (45/47)
  • +Keine Zirrhose n.v. n.v. 95,5% (21/22)
  • +Zirrhose 95,2% (60/63) 97,5% (39/40) 95,7% (45/47)
  • + 
  • +
  • -Die Studien VOYAGE-1 und VOYAGE-2 wurden in China, Singapur und Südkorea bei nicht vorbehandelten oder mit einer Kombination aus (Peg)Interferon, Ribavirin und/oder Sofosbuvir (TE-PRS) vorbehandelten mit HCV Genotyp 1-6 infizierten Patienten ohne Zirrhose (VOYAGE-1) oder mit kompensierter Zirrhose (VOYAGE-2) durchgeführt. Alle Patienten ohne oder mit kompensierter Zirrhose erhielten Maviret während 8 oder 12 Wochen mit Ausnahme der vorbehandelten GT3 (TE-PRS) Patienten, welche während 16 Wochen mit Maviret behandelt wurden. Die SVR12 Gesamtrate in diesen beiden Studien war konsistent mit den SVR12 Raten, welche in den Maviret Zulassungsstudien gezeigt wurden; jedoch wurde unter den GT3b Patienten ohne Zirrhose eine numerisch geringere SVR12 Rate von 58,3% (7/12) [62,5% (5/8) bei nicht vorbehandelten Patienten und 50% (2/4 bei vorbehandelten (TE-PRS) Patienten] beobachtet verglichen mit den GT3a Patienten ohne Zirrhose (92,9% (13/14)). Drei nicht vorbehandelte GT3b Patienten entwickelten ein Rezidiv und bei 2 vorbehandelte (TE-PRS) GT3b Patienten kam es zu einem virologischen Versagen während der Behandlung. Unter den Patienten mit kompensierter Zirrhose lag die SVR12 Gesamtrate für die GT3b infizierten Patienten bei 87,5% (7/8) [85,7% (6/7) bei nicht vorbehandelten Patienten und 100% (1/1) bei vobehandelten (TE-PRS) Patienten] und für die GT3a Patienten bei 100% (6/6). Ein nicht vorbehandelter GT3b Patient entwickelte ein Rezidiv.
  • +Die Studien VOYAGE-1 und VOYAGE-2 wurden in China, Singapur und Südkorea bei nicht vorbehandelten oder mit einer Kombination aus (Peg)Interferon, Ribavirin und/oder Sofosbuvir (TE-PRS) vorbehandelten mit HCV Genotyp 1-6 infizierten Patienten ohne Zirrhose (VOYAGE-1) oder mit kompensierter Zirrhose (VOYAGE-2) durchgeführt. Alle Patienten ohne oder mit kompensierter Zirrhose erhielten Maviret während 8 oder 12 Wochen mit Ausnahme der vorbehandelten GT3 (TE-PRS) Patienten, welche während 16 Wochen mit Maviret behandelt wurden. Die SVR12 Gesamtrate in diesen beiden Studien war konsistent mit den SVR12 Raten, welche in den Maviret Zulassungsstudien gezeigt wurden; jedoch wurde unter den GT3b Patienten ohne Zirrhose eine numerisch geringere SVR12 Rate von 58,3% (7/12) [62,5% (5/8) bei nicht vorbehandelten Patienten und 50% (2/4 bei vorbehandelten (TE-PRS) Patienten] beobachtet verglichen mit den GT3a Patienten ohne Zirrhose (92,9% (13/14)). Drei nicht vorbehandelte GT3b Patienten entwickelten ein Rezidiv und bei 2 vorbehandelte (TE-PRS) GT3b Patienten kam es zu einem virologischen Versagen während der Behandlung. Unter den Patienten mit kompensierter Zirrhose lag die SVR12 Gesamtrate für die GT3b infizierten Patienten bei 87,5% (7/8) [85,7% (6/7) bei nicht vorbehandelten Patienten und 100% (1/1) bei vobehandelten (TE-PRS) Patienten] und für die GT3a Patienten bei 100% (6/6). Ein nicht vorbehandelter GT3b Patient entwickelte ein Rezidiv.
  • -In klinischen Studien war die Wirksamkeit von Maviret in Patienten, die sich selbst als momentane/kürzliche PWID identifizierten, ähnlich wie in ehemaligen PWID oder in Patienten, die angaben keine injizierten Drogen konsumiert zu haben. Die Wirksamkeit von Maviret in Patienten, die angaben gleichzeitig unter einer OST für eine Opioidkonsumstörung zu stehen, war ebenfalls ähnlich wie in Patienten, die keine gleichzeitige OST angaben.
  • +In klinischen Studien war die Wirksamkeit von Maviret in Patienten, die sich selbst als momentane/kürzliche PWID identifizierten, ähnlich wie in ehemaligen PWID oder in Patienten, die angaben keine injizierten Drogen konsumiert zu haben. Die Wirksamkeit von Maviret in Patienten, die angaben gleichzeitig unter einer OST für eine Opioidkonsumstörung zu stehen, war ebenfalls ähnlich wie in Patienten, die keine gleichzeitige OST angaben. 
  • -47 Patienten waren in der DORA (Teil 1) Studie eingeschlossen. Das mediane Alter lag bei 14 Jahren (Bereich: 12 – 17); 79% waren vom HCV Genotyp 1, 6% waren vom HCV Genotyp 2, 9% waren vom HCV Genotyp 3, 6% waren vom HCV Genotyp 4, keiner der Patienten war vom HCV Genotyp 5 und 6; 55% waren weiblich; 11% waren schwarz; 77% waren nicht vorbehandelt mit einer HCV Therapie; 23% waren mit Interferon vorbehandelt; 4% hatten eine HIV Koinfektion; keiner der Patienten hatte eine Zirrhose; das Durchschnittsgewicht lag bei 59 kg (Bereich: 32 bis 109 kg).
  • +47 Patienten waren in der DORA (Teil 1) Studie eingeschlossen. Das mediane Alter lag bei 14 Jahren (Bereich: 12 – 17); 79% waren vom HCV Genotyp 1, 6% waren vom HCV Genotyp 2, 9% waren vom HCV Genotyp 3, 6% waren vom HCV Genotyp 4, keiner der Patienten war vom HCV Genotyp 5 und 6; 55% waren weiblich; 11% waren schwarz; 77% waren nicht vorbehandelt mit einer HCV Therapie; 23% waren mit Interferon vorbehandelt; 4% hatten eine HIV Koinfektion; keiner der Patienten hatte eine Zirrhose; das Durchschnittsgewicht lag bei 59 kg (Bereich: 32 bis 109 kg).
  • -Die Übereinstimmung von SVR4 (definiert als HCV-RNA unterhalb der LLOQ 4 Wochen nach Behandlungsende) und SVR12 bei Erwachsenen und Jugendlichen nach einer Behandlung mit Maviret zeigt für die Nutzung von SVR4 als Vorhersage für SVR12 einen positiven Vorhersagewert von 99,8% und einen negativen Vorhersagewert von 100%.
  • +Die Übereinstimmung von SVR4 (definiert als HCV-RNA unterhalb der LLOQ 4 Wochen nach Behandlungsende) und SVR12 bei Erwachsenen und Jugendlichen nach einer Behandlung mit Maviret zeigt für die Nutzung von SVR4 als Vorhersage für SVR12 einen positiven Vorhersagewert von 99,8% und einen negativen Vorhersagewert von 100%.
  • -Nach der Verabreichung von Maviret als 300 mg/ 120 mg Einzeldosis zu Mahlzeiten mit mittlerem oder hohem Fettgehalt waren die AUC Werte für Glecaprevir 83-163% höher und für Pibrentasvir 40-53% höher, verglichen zur Nüchterngabe.
  • +Nach der Verabreichung von Maviret als 300 mg/ 120 mg Einzeldosis zu Mahlzeiten mit mittlerem oder hohem Fettgehalt waren die AUC Werte für Glecaprevir 83-163% höher und für Pibrentasvir 40-53% höher, verglichen zur Nüchterngabe.
  • -Glecaprevir und Pibrentasvir sind stark an Plasmaproteine gebunden (97,5% bzw. >99,9%). Ex vivo war das Blut-Plasma-Verhältnis 0,57 (Glecaprevir) und 0,62 (Pibrentasvir). Glecaprevir und Pibrentasvir erreichten bei gemeinsamer Verabreichung ein Fliessgleichgewicht (Steady State) innerhalb von 5 bis 6 Tagen. Populationspharmakokinetische Analysen zeigten nach täglicher Verabreichung von Maviret 300 mg/ 120 mg an Patienten eine begrenzte Akkumulation (≤21% AUC Erhöhung) von Glecaprevir oder Pibrentasvir.
  • +Glecaprevir und Pibrentasvir sind stark an Plasmaproteine gebunden (97,5% bzw. >99,9%). Ex vivo war das Blut-Plasma-Verhältnis 0,57 (Glecaprevir) und 0,62 (Pibrentasvir). Glecaprevir und Pibrentasvir erreichten bei gemeinsamer Verabreichung ein Fliessgleichgewicht (Steady State) innerhalb von 5 bis 6 Tagen. Populationspharmakokinetische Analysen zeigten nach täglicher Verabreichung von Maviret 300 mg/ 120 mg an Patienten eine begrenzte Akkumulation (≤21% AUC Erhöhung) von Glecaprevir oder Pibrentasvir.
  • -Pharmakokinetischer Parameter Glecaprevir Pibrentasvir
  • -Cmax (ng/ml)a 597 (150) 110 (49)
  • -AUC24,ss (ng*h/ml)a 4'800 (198) 1'430 (63)
  • +Pharmakokinetischer Parameter Glecaprevir Pibrentasvir
  • +Cmax (ng/ml)a 597 (150) 110 (49)
  • +AUC24,ss (ng*h/ml)a 4'800 (198) 1'430 (63)
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  • -Der Glecaprevir AUC-Wert nahm bei allen untersuchten Dosierungen in einer mehr als dosis-proportionalen Weise zu (bei 1200 mg QD war die Exposition 516-fach höher als bei 200 mg QD). Bis zu einer Dosierung von 120 mg nahm auch der Pibrentasvir AUC-Wert in einer mehr als dosis-proportionalen Weise zu (bei 120 mg QD war die Exposition 10-fach höher als bei 30 mg QD), zeigte jedoch lineare Pharmakokinetik bei Dosen von ≥120 mg.
  • +Der Glecaprevir AUC-Wert nahm bei allen untersuchten Dosierungen in einer mehr als dosis-proportionalen Weise zu (bei 1200 mg QD war die Exposition 516-fach höher als bei 200 mg QD). Bis zu einer Dosierung von 120 mg nahm auch der Pibrentasvir AUC-Wert in einer mehr als dosis-proportionalen Weise zu (bei 120 mg QD war die Exposition 10-fach höher als bei 30 mg QD), zeigte jedoch lineare Pharmakokinetik bei Dosen von ≥120 mg.
  • -Eine Dosisanpassung von Maviret bei Jugendlichen ab 12 Jahren ist nicht erforderlich. Die Exposition von Glecaprevir und Pibrentasvir in Jugendlichen war vergleichbar mit jener in Erwachsenen der Phase 2/3 Studien. Die Pharmakokinetik von Glecaprevir und Pibrentasvir wurde bei Kindern unter 12 Jahren nicht untersucht (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Eine Dosisanpassung von Maviret bei Jugendlichen ab 12 Jahren ist nicht erforderlich. Die Exposition von Glecaprevir und Pibrentasvir in Jugendlichen war vergleichbar mit jener in Erwachsenen der Phase 2/3 Studien. Die Pharmakokinetik von Glecaprevir und Pibrentasvir wurde bei Kindern unter 12 Jahren nicht untersucht (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Nicht über 30 °C lagern.
  • +Nicht über 30 °C lagern.
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