ch.oddb.org 
Deutsch | English | Français
Medikamente | Services | Zulassungsi.
Home - Fachinformation zu Gabapentin Spirig HC 100mg - Änderungen - 28.01.2026
92 Änderungen an Fachinfo Gabapentin Spirig HC 100mg
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Kapseln: 100 mg, 300 mg oder 400 mg Gabapentin.
  • +100 mg Kapsel: weisse Hartgelatinekapsel.
  • +300 mg Kapsel: gelbe Hartgelatinekapsel.
  • +400 mg Kapsel: orange Hartgelatinekapsel.
  • -Es haben sich Tagesdosen von 900-1200 mg Gabapentin, verteilt auf drei Dosen, als wirksam gezeigt. Die Behandlung soll mit 3× täglich 300 mg vom ersten Tag an oder durch Aufdosierung gemäss folgendem Schema begonnen werden:
  • - Zieldosis 900 mg pro Tag: Zieldosis 1200 mg pro Tag:
  • -Tag 1 300 mg pro Tag (1× tgl. 300 mg oder 3× tgl. 100 mg) 400 mg pro Tag (1× tgl. 400 mg)
  • -Tag 2 600 mg pro Tag (2× tgl. 300 mg) 800 mg pro Tag (2× tgl. 400 mg)
  • -Ab Tag 3 900 mg pro Tag (3× tgl. 300 mg) 1200 mg pro Tag (3× tgl. 400 mg)
  • +Es haben sich Tagesdosen von 900-1200 mg Gabapentin, verteilt auf drei Dosen, als wirksam gezeigt. Die Behandlung soll mit 3× täglich 300 mg vom ersten Tag an oder durch Aufdosierung gemäss folgendem Schema begonnen werden:
  • + Zieldosis 900 mg pro Tag: Zieldosis 1200 mg pro Tag:
  • +Tag 1 300 mg pro Tag (1× tgl. 300 mg oder 3× tgl. 100 mg) 400 mg pro Tag (1× tgl. 400 mg)
  • +Tag 2 600 mg pro Tag (2× tgl. 300 mg) 800 mg pro Tag (2× tgl. 400 mg)
  • +Ab Tag 3 900 mg pro Tag (3× tgl. 300 mg) 1200 mg pro Tag (3× tgl. 400 mg)
  • -Bei ungenügendem Ansprechen können alle 3-4 Wochen weitere Dosissteigerungen von maximal 400 mg/Tag bis zu einer möglichen Maximaldosis von 2400 mg/Tag vorgenommen werden. Da die Wirkung allmählich eintritt, ist eine schnellere Aufdosierung nicht sinnvoll.
  • + 
  • +Bei ungenügendem Ansprechen können alle 3-4 Wochen weitere Dosissteigerungen von maximal 400 mg/Tag bis zu einer möglichen Maximaldosis von 2400 mg/Tag vorgenommen werden. Da die Wirkung allmählich eintritt, ist eine schnellere Aufdosierung nicht sinnvoll.
  • -Die Aufdosierung auf eine erste Erhaltungsdosis von 30 mg/kg/Tag kann über drei Tage erfolgen, beginnend mit 10 mg/kg/Tag am 1. Tag, 20 mg/kg/Tag am 2. Tag und 30 mg/kg/Tag am 3. Tag. Siehe die folgenden 2 Tabellen.
  • +Die Aufdosierung auf eine erste Erhaltungsdosis von 30 mg/kg/Tag kann über drei Tage erfolgen, beginnend mit 10 mg/kg/Tag am 1. Tag, 20 mg/kg/Tag am 2. Tag und 30 mg/kg/Tag am 3. Tag. Siehe die folgenden 2 Tabellen.
  • -Gewichtsbereich Tag 1 Tag 2 Tag 3
  • -17-25 kg 1× tgl. 200 mg 2× tgl. 200 mg 3× tgl. 200 mg
  • -≥26 kg 1× tgl. 300 mg 2× tgl. 300 mg 3× tgl. 300 mg
  • +Gewichtsbereich Tag 1 Tag 2 Tag 3
  • +17-25 kg 1× tgl. 200 mg 2× tgl. 200 mg 3× tgl. 200 mg
  • +≥26 kg 1× tgl. 300 mg 2× tgl. 300 mg 3× tgl. 300 mg
  • + 
  • +
  • -Gewichtsbereich Tagesdosis
  • -17-25 kg 600 mg (3× tgl. 200 mg)
  • -26-36 kg 900 mg (3× tgl. 300 mg)
  • -37-50 kg 1200 mg (3× tgl. 400 mg)
  • -51-72 kg 1800 mg (3× tgl. 600 mg)
  • +Gewichtsbereich Tagesdosis
  • +17-25 kg 600 mg (3× tgl. 200 mg)
  • +26-36 kg 900 mg (3× tgl. 300 mg)
  • +37-50 kg 1200 mg (3× tgl. 400 mg)
  • +51-72 kg 1800 mg (3× tgl. 600 mg)
  • -Die maximale Tagesdosis beträgt 40 mg/kg.
  • + 
  • +Die maximale Tagesdosis beträgt 40 mg/kg.
  • -Die initiale Zieldosis beträgt 900 mg/Tag, aufgeteilt auf drei gleiche Einzeldosen. Die Behandlung kann durch Aufdosierung nach folgendem Schema begonnen werden:
  • -Tag 1 300 mg pro Tag (1× tgl. 300 mg oder 3× tgl. 100 mg)
  • -Tag 2 600 mg pro Tag (2× tgl. 300 mg)
  • -Ab Tag 3 900 mg pro Tag (3× tgl. 300 mg)
  • +Die initiale Zieldosis beträgt 900 mg/Tag, aufgeteilt auf drei gleiche Einzeldosen. Die Behandlung kann durch Aufdosierung nach folgendem Schema begonnen werden:
  • +Tag 1 300 mg pro Tag (1× tgl. 300 mg oder 3× tgl. 100 mg)
  • +Tag 2 600 mg pro Tag (2× tgl. 300 mg)
  • +Ab Tag 3 900 mg pro Tag (3× tgl. 300 mg)
  • -Als Erhaltungsdosis ist eine Tagesdosis von 900 bis 3600 mg anzustreben, verteilt auf drei Einzeldosen. In klinischen Studien wurde die Tagesdosis nach einer Woche auf 1800 mg, nach zwei Wochen auf 2400 mg und nach drei Wochen auf 3600 mg erhöht.
  • + 
  • +Als Erhaltungsdosis ist eine Tagesdosis von 900 bis 3600 mg anzustreben, verteilt auf drei Einzeldosen. In klinischen Studien wurde die Tagesdosis nach einer Woche auf 1800 mg, nach zwei Wochen auf 2400 mg und nach drei Wochen auf 3600 mg erhöht.
  • -Kreatinin-Clearance (ml/min) Tagesdosis* (mg/Tag)
  • -50-79 600-1200
  • -30-49 300-900
  • -15-29 150**-600
  • -<15 150**-300
  • +Kreatinin-Clearance (ml/min) Tagesdosis* (mg/Tag)
  • +50-79 600-1200
  • +30-49 300-900
  • +15-29 150**-600
  • +<15 150**-300
  • + 
  • +
  • -** 1 Kapsel Gabapentin Spirig HC 300 mg jeden zweiten Tag.
  • +** 1 Kapsel Gabapentin Spirig HC 300 mg jeden zweiten Tag.
  • -Zur Erstbehandlung von Hämodialyse-Patienten wird eine Anfangsdosis (Loading dose) von 300-400 mg Gabapentin Spirig HC (3-4 Kapseln zu 100 mg oder 1 Kapsel zu 300 mg oder 1 Kapsel zu 400 mg) empfohlen.
  • -Danach werden 200-300 mg Gabapentin Spirig HC nach jeweils 4 Stunden Hämodialyse eingenommen. An dialysefreien Tagen sollte keine Behandlung mit Gabapentin Spirig HC erfolgen.
  • +Zur Erstbehandlung von Hämodialyse-Patienten wird eine Anfangsdosis (Loading dose) von 300-400 mg Gabapentin Spirig HC (3-4 Kapseln zu 100 mg oder 1 Kapsel zu 300 mg oder 1 Kapsel zu 400 mg) empfohlen.
  • +Danach werden 200-300 mg Gabapentin Spirig HC nach jeweils 4 Stunden Hämodialyse eingenommen. An dialysefreien Tagen sollte keine Behandlung mit Gabapentin Spirig HC erfolgen.
  • -Bei älteren Patienten kann eine Dosisanpassung infolge einer altersbedingt abnehmenden Nierenfunktion erforderlich sein (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen – Patienten mit Nierenfunktionsstörung»). Somnolenz (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), periphere Ödeme und Asthenie können bei älteren Patienten häufiger auftreten.
  • +Bei älteren Patienten kann eine Dosisanpassung infolge einer altersbedingt abnehmenden Nierenfunktion erforderlich sein (siehe "Spezielle Dosierungsanweisungen – Patienten mit Nierenfunktionsstörung" ). Somnolenz (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), periphere Ödeme und Asthenie können bei älteren Patienten häufiger auftreten.
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von Gabapentin Spirig HC zur Behandlung neuropathischer Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen wurde nicht untersucht; eine Anwendung wird nicht empfohlen.
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Gabapentin Spirig HC zur Behandlung neuropathischer Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen wurde nicht untersucht; eine Anwendung wird nicht empfohlen.
  • -Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe (siehe «Zusammensetzung»).
  • +Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe (siehe "Zusammensetzung" ).
  • -Auch wenn es bei Gabapentin keinerlei Hinweise auf Rebound-Anfälle gibt, kann das abrupte Absetzen von Antikonvulsiva bei Epilepsiepatienten einen Status epilepticus auslösen (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Auch wenn es bei Gabapentin keinerlei Hinweise auf Rebound-Anfälle gibt, kann das abrupte Absetzen von Antikonvulsiva bei Epilepsiepatienten einen Status epilepticus auslösen (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Bei Patienten, welche gleichzeitig mit Opioiden behandelt werden müssen, kann der Gabapentin-Spiegel erhöht sein. Patienten, die eine gleichzeitige Behandlung mit ZNS-dämpfenden Arzneimitteln (einschliesslich Opioiden) benötigen, sollten sorgfältig auf die Anzeichen einer Dämpfung des ZNS, wie z.B. Schläfrigkeit, Sedierung und Atemdepression beobachtet werden, und die Dosis von Gabapentin oder des gleichzeitig verabreichten ZNS-dämpfenden Arzneimittels (einschliesslich Opioiden) sollte entsprechend reduziert werden (siehe «Interaktionen»).
  • +Bei Patienten, welche gleichzeitig mit Opioiden behandelt werden müssen, kann der Gabapentin-Spiegel erhöht sein. Patienten, die eine gleichzeitige Behandlung mit ZNS-dämpfenden Arzneimitteln (einschliesslich Opioiden) benötigen, sollten sorgfältig auf die Anzeichen einer Dämpfung des ZNS, wie z.B. Schläfrigkeit, Sedierung und Atemdepression beobachtet werden, und die Dosis von Gabapentin oder des gleichzeitig verabreichten ZNS-dämpfenden Arzneimittels (einschliesslich Opioiden) sollte entsprechend reduziert werden (siehe "Interaktionen" ).
  • -Mit Gabapentin behandelte Patienten sollten auf Anzeichen und Symptome eines schädlichen Gebrauchs und einer Abhängigkeit von Gabapentin überwacht werden, wie Toleranzentwicklung, Dosis-Eskalation oder «drug-seeking behaviour» (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Mit Gabapentin behandelte Patienten sollten auf Anzeichen und Symptome eines schädlichen Gebrauchs und einer Abhängigkeit von Gabapentin überwacht werden, wie Toleranzentwicklung, Dosis-Eskalation oder "drug-seeking behaviour" (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Nach Absetzen einer Kurzzeit- oder Langzeit-Therapie mit Gabapentin wurden bei einigen Patienten Entzugssymptome beobachtet. In den meisten Fällen können Entzugserscheinungen innerhalb des ersten Tages und bis zu 7 Tage nach dem Absetzen auftreten. In der Regel beginnen sie innerhalb von 48 Stunden. Für eine Beschreibung möglicher klinischer Entzugserscheinungen siehe Rubrik «Unerwünschte Wirkungen». Entzugssymptome wurden auch bei Neugeborenen nach intrauteriner Exposition beobachtet (siehe Rubrik «Schwangerschaft, Stillzeit»).
  • +Nach Absetzen einer Kurzzeit- oder Langzeit-Therapie mit Gabapentin wurden bei einigen Patienten Entzugssymptome beobachtet. In den meisten Fällen können Entzugserscheinungen innerhalb des ersten Tages und bis zu 7 Tage nach dem Absetzen auftreten. In der Regel beginnen sie innerhalb von 48 Stunden. Für eine Beschreibung möglicher klinischer Entzugserscheinungen siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" . Entzugssymptome wurden auch bei Neugeborenen nach intrauteriner Exposition beobachtet (siehe Rubrik "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
  • -Die Anwendung von Gabapentin während des ersten Trimenons kann schwere Missbildungen beim ungeborenen Kind verursachen. Gabapentin soll während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, der Nutzen für die Mutter überwiegt eindeutig das potenzielle Risiko für den Foetus. Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung wirksame Kontrazeptionsmethoden anwenden (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»).
  • +Die Anwendung von Gabapentin während des ersten Trimenons kann schwere Missbildungen beim ungeborenen Kind verursachen. Gabapentin soll während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, der Nutzen für die Mutter überwiegt eindeutig das potenzielle Risiko für den Foetus. Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung wirksame Kontrazeptionsmethoden anwenden (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
  • -Es besteht ein Potential zur Induktion von Neoplasien (siehe «Präklinische Daten»).
  • -Gabapentin Spirig HC enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) per 1 Kapsel, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • +Es besteht ein Potential zur Induktion von Neoplasien (siehe "Präklinische Daten" ).
  • +Gabapentin Spirig HC enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) per 1 Kapsel, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Es wurden in vitro Studien zur Untersuchung einer möglichen Hemmung der wichtigsten Cytochrom P450 Enzyme (CYP1A2, CYP2A6, CYP2C9, CYP2C19, CYP2D6, CYP2E1 und CYP3A4) durch Gabapentin durchgeführt. Nur unter der höchsten getesteten Konzentration (171 μg/ml; 1 mM; ca. 15× Cmax bei 3600 mg/d) konnte eine leichte Hemmung (14-30%) des Isoenzyms CYP2A6 beobachtet werden. Bei den anderen getesteten Isoenzymen wurde bei Gabapentin-Konzentrationen bis 171 μg/ml keine Hemmung beobachtet.
  • +Es wurden in vitro Studien zur Untersuchung einer möglichen Hemmung der wichtigsten Cytochrom P450 Enzyme (CYP1A2, CYP2A6, CYP2C9, CYP2C19, CYP2D6, CYP2E1 und CYP3A4) durch Gabapentin durchgeführt. Nur unter der höchsten getesteten Konzentration (171 μg/ml; 1 mM; ca. 15× Cmax bei 3600 mg/d) konnte eine leichte Hemmung (14-30%) des Isoenzyms CYP2A6 beobachtet werden. Bei den anderen getesteten Isoenzymen wurde bei Gabapentin-Konzentrationen bis 171 μg/ml keine Hemmung beobachtet.
  • -Naproxen: Die gleichzeitige Verabreichung von Naproxen-Natrium Kapseln (250 mg) mit Gabapentin Spirig HC (125 mg) scheint die Menge des resorbierten Gabapentins um 12-15% zu erhöhen. Gabapentin hatte keinen Effekt auf die pharmakokinetischen Parameter von Naproxen. Diese Dosen sind für beide Substanzen tiefer als die therapeutischen Dosen. Das Ausmass der Interaktion innerhalb der empfohlenen Dosisbereiche der beiden Substanzen ist unbekannt.
  • -Hydrocodon: Die gleichzeitige Verabreichung von Gabapentin Spirig HC (125-500 mg) erniedrigt die Cmax- und AUC-Werte von Hydrocodon (10 mg) dosisabhängig im Vergleich zur alleinigen Verabreichung von Hydrocodon. Die Cmax- und AUC-Werte sind 3-4% tiefer nach Verabreichung von 125 mg Gabapentin Spirig HC und 21-22% tiefer nach Verabreichung von 500 mg Gabapentin Spirig HC. Der Mechanismus für diese Interaktion ist nicht bekannt. Hydrocodon erhöht den AUC-Wert von Gabapentin um 14%. Das Ausmass der Interaktion bei anderen Dosierungen ist unbekannt.
  • +Naproxen: Die gleichzeitige Verabreichung von Naproxen-Natrium Kapseln (250 mg) mit Gabapentin Spirig HC (125 mg) scheint die Menge des resorbierten Gabapentins um 12-15% zu erhöhen. Gabapentin hatte keinen Effekt auf die pharmakokinetischen Parameter von Naproxen. Diese Dosen sind für beide Substanzen tiefer als die therapeutischen Dosen. Das Ausmass der Interaktion innerhalb der empfohlenen Dosisbereiche der beiden Substanzen ist unbekannt.
  • +Hydrocodon: Die gleichzeitige Verabreichung von Gabapentin Spirig HC (125-500 mg) erniedrigt die Cmax- und AUC-Werte von Hydrocodon (10 mg) dosisabhängig im Vergleich zur alleinigen Verabreichung von Hydrocodon. Die Cmax- und AUC-Werte sind 3-4% tiefer nach Verabreichung von 125 mg Gabapentin Spirig HC und 21-22% tiefer nach Verabreichung von 500 mg Gabapentin Spirig HC. Der Mechanismus für diese Interaktion ist nicht bekannt. Hydrocodon erhöht den AUC-Wert von Gabapentin um 14%. Das Ausmass der Interaktion bei anderen Dosierungen ist unbekannt.
  • -Morphin: In der Literatur wurde beschrieben, dass die Verabreichung einer 60 mg Morphin controlled-release Kapsel 2 h vor einer 600 mg Kapsel Gabapentin Spirig HC die mittlere AUC von Gabapentin um 44% erhöhte im Vergleich zur Verabreichung ohne Morphin. Die pharmakokinetischen Parameter von Morphin wurden nicht beeinflusst, wenn Gabapentin Spirig HC 2 h nach Morphin angewendet wurde. Das Ausmass der Interaktion bei anderen Dosierungen ist unbekannt.
  • -Cimetidin: Nach 4× täglicher Einnahme von 300 mg Cimetidin verringerte sich die scheinbare orale Clearance von Gabapentin um 14% und die Kreatinin-Clearance um 10%. Folglich verändert Cimetidin die renale Ausscheidung sowohl von Gabapentin als auch von Kreatinin, einem endogenen Marker für die renale Funktion. Es wird nicht erwartet, dass die geringfügige Verringerung der Ausscheidung von Gabapentin durch Cimetidin klinisch relevant ist. Der Effekt von Gabapentin auf Cimetidin wurde nicht untersucht.
  • +Morphin: In der Literatur wurde beschrieben, dass die Verabreichung einer 60 mg Morphin controlled-release Kapsel 2 h vor einer 600 mg Kapsel Gabapentin Spirig HC die mittlere AUC von Gabapentin um 44% erhöhte im Vergleich zur Verabreichung ohne Morphin. Die pharmakokinetischen Parameter von Morphin wurden nicht beeinflusst, wenn Gabapentin Spirig HC 2 h nach Morphin angewendet wurde. Das Ausmass der Interaktion bei anderen Dosierungen ist unbekannt.
  • +Cimetidin: Nach 4× täglicher Einnahme von 300 mg Cimetidin verringerte sich die scheinbare orale Clearance von Gabapentin um 14% und die Kreatinin-Clearance um 10%. Folglich verändert Cimetidin die renale Ausscheidung sowohl von Gabapentin als auch von Kreatinin, einem endogenen Marker für die renale Funktion. Es wird nicht erwartet, dass die geringfügige Verringerung der Ausscheidung von Gabapentin durch Cimetidin klinisch relevant ist. Der Effekt von Gabapentin auf Cimetidin wurde nicht untersucht.
  • -Tierstudien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe «Präklinische Daten»).
  • +Tierstudien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe "Präklinische Daten" ).
  • -Gabapentin geht in die Muttermilch über. Da viele Arzneimittel in die Muttermilch übergehen und schwerwiegende Nebenwirkungen durch Gabapentin Spirig HC für den Säugling nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden können, sollte entweder abgestillt oder die Behandlung mit Gabapentin Spirig HC (unter Berücksichtigung der Bedeutung der antiepileptischen Gabapentin Spirig HC-Behandlung für die Mutter) eingestellt werden (siehe Abschnitt «Schwangerschaft»).
  • +Gabapentin geht in die Muttermilch über. Da viele Arzneimittel in die Muttermilch übergehen und schwerwiegende Nebenwirkungen durch Gabapentin Spirig HC für den Säugling nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden können, sollte entweder abgestillt oder die Behandlung mit Gabapentin Spirig HC (unter Berücksichtigung der Bedeutung der antiepileptischen Gabapentin Spirig HC-Behandlung für die Mutter) eingestellt werden (siehe Abschnitt "Schwangerschaft" ).
  • - Epilepsie/Adjuvante Therapie Neuropathische Schmerzen
  • -Organklasse/Unerwünschtes Ereignis Gabapentina) N=543 (%) Placeboa) N=378 (%) Gabapentin N=821 (%) Placebo N=537 (%)
  • -Blut und lymphatisches System
  • -Leukozytenzahl erniedrigt 1.1 0.5
  • -Metabolismus/Ernährung
  • -Periphere Ödeme 1.7 0.5 5.4 2.6
  • -Gewichtszunahme 2.9 1.6 1.7 0.0
  • + Epilepsie/Adjuvante Neuropathische
  • + Therapie Schmerzen
  • +Organklasse/Unerwüns Gabapentina)N=543(%) Placeboa)N=378(%) GabapentinN=821(%) PlaceboN=537(%)
  • +chtes Ereignis
  • +Blut und lymphatisch
  • +es System
  • +Leukozytenzahl 1.1 0.5
  • +erniedrigt
  • +Metabolismus/Ernähru
  • +ng
  • +Periphere Ödeme 1.7 0.5 5.4 2.6
  • +Gewichtszunahme 2.9 1.6 1.7 0.0
  • -Amnesie 2.2 0.0 1.8 0.6
  • -Ataxie 12.5 5.6 2.3 0.0
  • -Verwirrung 1.7 1.9 1.8 0.9
  • -Koordinationsstörung 1.1 0.3
  • -Depression 1.8 1.1
  • -Schwindel 17.1 6.9 21.1 6.5
  • -Dysarthrie 2.4 0.5
  • -Emotionale Labilität 1.1 1.3
  • -Schlaflosigkeit 1.1 1.9
  • -Nervosität 2.4 1.9
  • -Nystagmus 8.3 4.0
  • -Somnolenz 19.3 8.7 16.1 5.0
  • -Denkstörungen 1.7 1.3 1.5 0.0
  • -Tremor 6.8 3.2 1.1 1.1
  • -Zuckungen 1.3 0.5
  • -Gangstörung 1.1 0.0
  • -Hypästhesie 1.3 0.6
  • -Vertigo 1.0 0.4
  • +Amnesie 2.2 0.0 1.8 0.6
  • +Ataxie 12.5 5.6 2.3 0.0
  • +Verwirrung 1.7 1.9 1.8 0.9
  • +Koordinationsstörung 1.1 0.3
  • +Depression 1.8 1.1
  • +Schwindel 17.1 6.9 21.1 6.5
  • +Dysarthrie 2.4 0.5
  • +Emotionale Labilität 1.1 1.3
  • +Schlaflosigkeit 1.1 1.9
  • +Nervosität 2.4 1.9
  • +Nystagmus 8.3 4.0
  • +Somnolenz 19.3 8.7 16.1 5.0
  • +Denkstörungen 1.7 1.3 1.5 0.0
  • +Tremor 6.8 3.2 1.1 1.1
  • +Zuckungen 1.3 0.5
  • +Gangstörung 1.1 0.0
  • +Hypästhesie 1.3 0.6
  • +Vertigo 1.0 0.4
  • -Amblyopie 4.2 1.1 1.8 0.4
  • -Diplopia 5.9 1.9
  • +Amblyopie 4.2 1.1 1.8 0.4
  • +Diplopia 5.9 1.9
  • -Vasodilatation 1.1 0.3
  • +Vasodilatation 1.1 0.3
  • -Husten 1.8 1.3
  • -Pharyngitis 2.8 1.6 1.8 1.3
  • -Rhinitis 4.1 3.7
  • -Dyspnöe 1.1 0.6
  • -Gastrointestinales System
  • -Verstopfung 1.5 0.8 2.3 1.7
  • -Dentale Auffälligkeiten 1.5 0.3
  • -Diarrhöe 1.3 2.1 5.6 4.5
  • -Dyspepsie 2.2 0.5 1.9 1.9
  • -Gesteigerter Appetit 1.1 0.8
  • -Mund-/Halstrockenheit 1.7 0.5 3.3 0.9
  • -Übelkeit und/oder Erbrechen (kombiniert) 6.1 7.1
  • -Übelkeit 5.5 5.4
  • -Erbrechen 1.9 2.4
  • -Blähungen 1.7 1.1
  • -Haut und Hautanhangsorgane
  • -Hautabschürfung 1.3 0.0
  • -Akne 1.1 1.3
  • -Pruritus 1.3 0.5
  • -Rash 1.5 1.6 1.7 0.7
  • +Husten 1.8 1.3
  • +Pharyngitis 2.8 1.6 1.8 1.3
  • +Rhinitis 4.1 3.7
  • +Dyspnöe 1.1 0.6
  • +Gastrointestinales
  • +System
  • +Verstopfung 1.5 0.8 2.3 1.7
  • +Dentale Auffälligkei 1.5 0.3
  • +ten
  • +Diarrhöe 1.3 2.1 5.6 4.5
  • +Dyspepsie 2.2 0.5 1.9 1.9
  • +Gesteigerter Appetit 1.1 0.8
  • +Mund-/Halstrockenhei 1.7 0.5 3.3 0.9
  • +t
  • +Übelkeit und/oder 6.1 7.1
  • +Erbrechen (kombinier
  • +t)
  • +Übelkeit 5.5 5.4
  • +Erbrechen 1.9 2.4
  • +Blähungen 1.7 1.1
  • +Haut und Hautanhangs
  • +organe
  • +Hautabschürfung 1.3 0.0
  • +Akne 1.1 1.3
  • +Pruritus 1.3 0.5
  • +Rash 1.5 1.6 1.7 0.7
  • -Fraktur 1.1 0.8
  • -Myalgie 2.0 1.9
  • +Fraktur 1.1 0.8
  • +Myalgie 2.0 1.9
  • -Impotenz 1.5 1.1
  • +Impotenz 1.5 1.1
  • -Bauchschmerzen 1.8 2.4 2.8 3.2
  • -Rückenschmerzen 1.8 0.5 2.3 1.5
  • -Müdigkeit 11.0 5.0
  • -Fieber 1.3 1.3
  • -Kopfschmerzen 8.1 9.0 5.5 6.1
  • -Virale Infektion 1.3 2.1
  • -Verletzung durch Unfall 3.9 3.2
  • -Asthenie 5.0 4.7
  • -Erkältungssymptome 2.6 2.6
  • -Infektion 4.6 7.4
  • -Schmerzen 3.7 6.7
  • +Bauchschmerzen 1.8 2.4 2.8 3.2
  • +Rückenschmerzen 1.8 0.5 2.3 1.5
  • +Müdigkeit 11.0 5.0
  • +Fieber 1.3 1.3
  • +Kopfschmerzen 8.1 9.0 5.5 6.1
  • +Virale Infektion 1.3 2.1
  • +Verletzung durch 3.9 3.2
  • +Unfall
  • +Asthenie 5.0 4.7
  • +Erkältungssymptome 2.6 2.6
  • +Infektion 4.6 7.4
  • +Schmerzen 3.7 6.7
  • + 
  • +
  • -Nach Absetzen der Kurz- und Langzeitbehandlung mit Gabapentin wurden bei einigen Patienten Entzugserscheinungen, v.a. nach kurzfristigem Absetzen, beobachtet (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Zu den am häufigsten berichteten Symptomen gehören u.a. Angstzustände, Verwirrtheit, Schlaflosigkeit, Übelkeit, Tremor, Depression, Kopfschmerzen, Schmerzen, Schwitzen, abnorme Gefühle, Schwindel, Tachykardien, Hypertension, epileptische Anfälle einschl. Status epilepticus und Unwohlsein (Malaise).
  • +Nach Absetzen der Kurz- und Langzeitbehandlung mit Gabapentin wurden bei einigen Patienten Entzugserscheinungen, v.a. nach kurzfristigem Absetzen, beobachtet (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Zu den am häufigsten berichteten Symptomen gehören u.a. Angstzustände, Verwirrtheit, Schlaflosigkeit, Übelkeit, Tremor, Depression, Kopfschmerzen, Schmerzen, Schwitzen, abnorme Gefühle, Schwindel, Tachykardien, Hypertension, epileptische Anfälle einschl. Status epilepticus und Unwohlsein (Malaise).
  • -Einzelne Fälle von Gabapentin-Überdosierung beim Menschen mit einer Einmaldosis bis zu 49 g Gabapentin sind bekannt geworden.
  • +Einzelne Fälle von Gabapentin-Überdosierung beim Menschen mit einer Einmaldosis bis zu 49 g Gabapentin sind bekannt geworden.
  • -Nach oraler Verabreichung werden maximale Gabapentin-Plasmakonzentrationen innerhalb von 2-3 Stunden erreicht. Es besteht keine Dosislinearität für AUC und maximale Plasmaspiegel bereits ab Dosen von 100 mg. Die Plasmakonzentration nimmt mit steigender Dosis zu, ist jedoch bereits ab niedrigen Dosen von Gabapentin unterproportional zur verabreichten Menge Wirkstoff. Die Bioverfügbarkeit nimmt mit steigender Dosis ab und beträgt bei 300 mg und 400 mg Kapseln etwa 59% bzw. 51%, bei 1200 mg und 2400 mg 47% bzw. 34%. Die gleichzeitige Aufnahme von Nahrung hat keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Gabapentin.
  • -Die Pharmakokinetik von Gabapentin wird bei wiederholter Verabreichung nicht verändert, und Gabapentin-Plasmakonzentrationen im Steady State lassen sich aus den pharmakokinetischen Daten nach Einmalgabe ableiten. Obwohl die Gabapentin Plasmakonzentrationen bei den klinischen Studien in der Regel zwischen 2 µg/ml und 20 µg/ml lagen, besteht keine unmittelbare Korrelation zwischen Plasmakonzentration und Verträglichkeit bzw. Wirksamkeit.
  • +Nach oraler Verabreichung werden maximale Gabapentin-Plasmakonzentrationen innerhalb von 2-3 Stunden erreicht. Es besteht keine Dosislinearität für AUC und maximale Plasmaspiegel bereits ab Dosen von 100 mg. Die Plasmakonzentration nimmt mit steigender Dosis zu, ist jedoch bereits ab niedrigen Dosen von Gabapentin unterproportional zur verabreichten Menge Wirkstoff. Die Bioverfügbarkeit nimmt mit steigender Dosis ab und beträgt bei 300 mg und 400 mg Kapseln etwa 59% bzw. 51%, bei 1200 mg und 2400 mg 47% bzw. 34%. Die gleichzeitige Aufnahme von Nahrung hat keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Gabapentin.
  • +Die Pharmakokinetik von Gabapentin wird bei wiederholter Verabreichung nicht verändert, und Gabapentin-Plasmakonzentrationen im Steady State lassen sich aus den pharmakokinetischen Daten nach Einmalgabe ableiten. Obwohl die Gabapentin Plasmakonzentrationen bei den klinischen Studien in der Regel zwischen 2 µg/ml und 20 µg/ml lagen, besteht keine unmittelbare Korrelation zwischen Plasmakonzentration und Verträglichkeit bzw. Wirksamkeit.
  • -Gabapentin wird nicht an Plasmaproteine gebunden und hat ein Verteilungsvolumen von 57.7 l. Bei Epilepsie-Patienten betragen die Gabapentin-Konzentrationen im Liquor cerebrospinalis etwa 20% der entsprechenden Pre-dose-Plasmaspiegel von Gabapentin im Steady State.
  • +Gabapentin wird nicht an Plasmaproteine gebunden und hat ein Verteilungsvolumen von 57.7 l. Bei Epilepsie-Patienten betragen die Gabapentin-Konzentrationen im Liquor cerebrospinalis etwa 20% der entsprechenden Pre-dose-Plasmaspiegel von Gabapentin im Steady State.
  • -Pharmakokinetische Parameter 300 mg (N = 7) 400 mg (N = 11)
  • -Cmax (µg/ml) 4.02 (24) 5.50 (21)
  • -tmax (h) 2.7 (18) 2.1 (47)
  • -t½ (h) 5.2 (12) 6.1 (NB)
  • -AUC 0-8 (µg × h/ml) 24.8 (24) 33.3 (20)
  • -Ae (%) NB 63.6 (14)
  • +Pharmakokinetische Parameter 300 mg(N = 7) 400 mg(N = 11)
  • +Cmax (µg/ml) 4.02 (24) 5.50 (21)
  • +tmax (h) 2.7 (18) 2.1 (47)
  • +t½ (h) 5.2 (12) 6.1 (NB)
  • +AUC 0-8 (µg × h/ml) 24.8 (24) 33.3 (20)
  • +Ae (%) NB 63.6 (14)
  • -Cmax = Maximale Plasmakonzentration
  • -tmax = Zeitpunkt von Cmax
  • -t½ = Eliminationshalbwertszeit
  • + 
  • +Cmax = Maximale Plasmakonzentration
  • +tmax = Zeitpunkt von Cmax
  • +t½ = Eliminationshalbwertszeit
  • -Ae = Mit dem Urin ausgeschiedene Mengen Gabapentin
  • +Ae = Mit dem Urin ausgeschiedene Mengen Gabapentin
  • -Gabapentin kann durch Hämodialyse aus dem Plasma entfernt werden. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und Patienten, die sich einer Hämodialyse unterziehen, wird eine Anpassung der Dosierung empfohlen (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Gabapentin kann durch Hämodialyse aus dem Plasma entfernt werden. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und Patienten, die sich einer Hämodialyse unterziehen, wird eine Anpassung der Dosierung empfohlen (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Zweijahresstudien zur Kanzerogenität von Gabapentin wurden an Mäusen (200, 600 und 2000 mg/kg KG/d p.o.) und Ratten (250, 1000 und 2000 mg/kg KG/d p.o.) durchgeführt. Bei männlichen Ratten wurde in der höchsten Dosierungsgruppe eine statistisch signifikante Erhöhung der Inzidenz von Pankreastumoren (Azinuszelltumoren) beobachtet.
  • -Die maximale Gabapentin-Plasmakonzentration und die Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve lagen bei Ratten, die täglich 2000 mg/kg KG Gabapentin erhielten, um den Faktor 14 höher als die therapeutischen Gabapentin-Konzentrationen, die sich bei Patienten mit einer Tagesdosis von 2400 mg erzielen lassen. Tiefere Dosen, bei welchen keine Inzidenzerhöhung derartiger Tumoren beobachtet werden konnte, führten bei den Ratten zu 3-6-fach höheren Plasmakonzentrationen als beim Menschen nach einer Dosis von 3600 mg pro Tag.
  • +Zweijahresstudien zur Kanzerogenität von Gabapentin wurden an Mäusen (200, 600 und 2000 mg/kg KG/d p.o.) und Ratten (250, 1000 und 2000 mg/kg KG/d p.o.) durchgeführt. Bei männlichen Ratten wurde in der höchsten Dosierungsgruppe eine statistisch signifikante Erhöhung der Inzidenz von Pankreastumoren (Azinuszelltumoren) beobachtet.
  • +Die maximale Gabapentin-Plasmakonzentration und die Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve lagen bei Ratten, die täglich 2000 mg/kg KG Gabapentin erhielten, um den Faktor 14 höher als die therapeutischen Gabapentin-Konzentrationen, die sich bei Patienten mit einer Tagesdosis von 2400 mg erzielen lassen. Tiefere Dosen, bei welchen keine Inzidenzerhöhung derartiger Tumoren beobachtet werden konnte, führten bei den Ratten zu 3-6-fach höheren Plasmakonzentrationen als beim Menschen nach einer Dosis von 3600 mg pro Tag.
  • -In einer Studie zur Fertilität wurden bei Verabreichung von bis zu 2000 mg/kg/Tag Gabapentin an Ratten (entsprechend dem 27-Fachen der maximal empfohlenen Tagesdosis beim Menschen) keine unerwünschten Wirkungen auf die Fertilität oder die Reproduktionsfähigkeit beobachtet.
  • -In Studien zur Entwicklungstoxizität induzierte Gabapentin eine verzögerte Knochenbildung des Schädels, der Wirbel sowie der vorderen und hinteren Extremitäten von Nagern, was auf ein verzögertes fötales Wachstum hindeutet. Zu diesen Effekten kam es unter oraler Gabe von 1000 bzw. 3000 mg/kg/Tag an trächtige Mäuse während der Organogenese und von 2000 mg/kg/Tag an Ratten vor oder während der Paarung und während der gesamten Trächtigkeit, ohne dass Maternotoxizität aufgetreten wäre. Diese Dosen entsprechen mindestens dem 14-Fachen der Tagesdosis von 72 mg/kg/Tag beim Menschen.
  • -Bei Mäusen wurden bei Gabe von 500 mg/kg/Tag (ca. 7-fache Tagesdosis beim Menschen) keine entwicklungstoxischen oder teratogenen Wirkungen beobachtet.
  • -Zu einer erhöhten Inzidenz von Hydrouretern und/oder Hydronephrosen kam es bei Ratten in einer Fertilitäts- und allgemeinen Reproduktionsstudie bei Gabe von 2000 mg/kg/Tag, in einer Teratogenitätsstudie bei Gabe von 1500 mg/kg/Tag sowie in einer Peri- und Postnatalstudie bei Gabe von 500, 1000 und 2000 mg/kg/Tag (entsprechend mindestens der 7-fachen Tagesdosis beim Menschen). Die Relevanz dieser Ergebnisse ist nicht bekannt, doch wurden sie mit Entwicklungsverzögerungen in Zusammenhang gebracht.
  • -In einer Teratogenitätsstudie an Kaninchen wurde bei Gabe von Tagesdosen von 1500 mg/kg (ca. 20-fache Tagesdosis beim Menschen) eine erhöhte Inzidenz von Aborten aber keine erhöhte Inzidenz von Skelettvariationen oder Teratogenität beobachtet.
  • -In einer Studie zur peri-/postnatalen Toxizität an der Ratte wurden ab 1000 mg/kg/Tag (entsprechend der 14-fachen therapeutischen Maximaldosis) bei männlichen Nachkommen eine reduzierte Gewichtsentwicklung festgestellt.
  • +In einer Studie zur Fertilität wurden bei Verabreichung von bis zu 2000 mg/kg/Tag Gabapentin an Ratten (entsprechend dem 27-Fachen der maximal empfohlenen Tagesdosis beim Menschen) keine unerwünschten Wirkungen auf die Fertilität oder die Reproduktionsfähigkeit beobachtet.
  • +In Studien zur Entwicklungstoxizität induzierte Gabapentin eine verzögerte Knochenbildung des Schädels, der Wirbel sowie der vorderen und hinteren Extremitäten von Nagern, was auf ein verzögertes fötales Wachstum hindeutet. Zu diesen Effekten kam es unter oraler Gabe von 1000 bzw. 3000 mg/kg/Tag an trächtige Mäuse während der Organogenese und von 2000 mg/kg/Tag an Ratten vor oder während der Paarung und während der gesamten Trächtigkeit, ohne dass Maternotoxizität aufgetreten wäre. Diese Dosen entsprechen mindestens dem 14-Fachen der Tagesdosis von 72 mg/kg/Tag beim Menschen.
  • +Bei Mäusen wurden bei Gabe von 500 mg/kg/Tag (ca. 7-fache Tagesdosis beim Menschen) keine entwicklungstoxischen oder teratogenen Wirkungen beobachtet.
  • +Zu einer erhöhten Inzidenz von Hydrouretern und/oder Hydronephrosen kam es bei Ratten in einer Fertilitäts- und allgemeinen Reproduktionsstudie bei Gabe von 2000 mg/kg/Tag, in einer Teratogenitätsstudie bei Gabe von 1500 mg/kg/Tag sowie in einer Peri- und Postnatalstudie bei Gabe von 500, 1000 und 2000 mg/kg/Tag (entsprechend mindestens der 7-fachen Tagesdosis beim Menschen). Die Relevanz dieser Ergebnisse ist nicht bekannt, doch wurden sie mit Entwicklungsverzögerungen in Zusammenhang gebracht.
  • +In einer Teratogenitätsstudie an Kaninchen wurde bei Gabe von Tagesdosen von 1500 mg/kg (ca. 20-fache Tagesdosis beim Menschen) eine erhöhte Inzidenz von Aborten aber keine erhöhte Inzidenz von Skelettvariationen oder Teratogenität beobachtet.
  • +In einer Studie zur peri-/postnatalen Toxizität an der Ratte wurden ab 1000 mg/kg/Tag (entsprechend der 14-fachen therapeutischen Maximaldosis) bei männlichen Nachkommen eine reduzierte Gewichtsentwicklung festgestellt.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -100 mg: Packungen zu 50 und 100 Kapseln. [B]
  • -300 mg: Packungen zu 50 und 100 Kapseln. [B]
  • -400 mg: Packungen zu 50 und 100 Kapseln. [B]
  • +100 mg: Packungen zu 50 und 100 Kapseln. [B]
  • +300 mg: Packungen zu 50 und 100 Kapseln. [B]
  • +400 mg: Packungen zu 50 und 100 Kapseln. [B]
2026 ©ywesee GmbH
Hilfe | Anmeldung | Kontakt | Home