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Home - Fachinformation zu Movymia 250 μg/mL - Änderungen - 28.01.2026
52 Änderungen an Fachinfo Movymia 250 μg/mL
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Injektionslösung in einer Patrone zur subkutanen Anwendung. Farblose, klare Lösung.
  • +Eine Patrone mit 2,4 ml Injektionslösung enthält 600 Mikrogramm Teriparatid (entsprechend 250 Mikrogramm pro ml).
  • +Jede Dosis von 80 Mikroliter enthält 20 Mikrogramm Teriparatid.
  • -Den Patienten muss die richtige Injektionstechnik erklärt werden (siehe «Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung»). Im Umkarton des Verabreichungssystems befindet sich ebenfalls eine Bedienungsanleitung, die den Patienten den korrekten Gebrauch erläutert.
  • +Den Patienten muss die richtige Injektionstechnik erklärt werden (siehe "Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung" ). Im Umkarton des Verabreichungssystems befindet sich ebenfalls eine Bedienungsanleitung, die den Patienten den korrekten Gebrauch erläutert.
  • -·Patienten mit einer Überempfindlichkeit gegen Teriparatid oder einen der Hilfsstoffe.
  • -·Vorbestehender Hyperkalzämie (aufgrund der Möglichkeit einer Verschlimmerung der Hyperkalzämie).
  • -·Schwerer Beeinträchtigung der Nierenfunktion.
  • -·Schwangerschaft, Stillzeit.
  • +-Patienten mit einer Überempfindlichkeit gegen Teriparatid oder einen der Hilfsstoffe.
  • +-Vorbestehender Hyperkalzämie (aufgrund der Möglichkeit einer Verschlimmerung der Hyperkalzämie).
  • +-Schwerer Beeinträchtigung der Nierenfunktion.
  • +-Schwangerschaft, Stillzeit.
  • -·Patienten mit anderen Knochenstoffwechselkrankheiten ausser einer primären Osteoporose (einschliesslich Hyperparathyreoidismus und Paget-Syndrom) und Patienten mit ungeklärter Erhöhung der alkalischen Phosphatasespiegel.
  • -·Vorausgegangener Strahlentherapie des Skeletts. Vorausgegangener Strahlentherapie mit externer Strahlenquelle oder implantierter Strahlenquelle, bei der das Skelett im Strahlenfeld lag.
  • -·Kinder und Jugendliche: Teriparatid wurde nicht bei Kindern untersucht. Movymia soll bei Kindern und jungen Erwachsenen mit offenen Epiphysen nicht angewendet werden.
  • -·Patienten mit vorherigen oder bestehenden Knochenmetastasen oder malignen Knochentumoren.
  • +-Patienten mit anderen Knochenstoffwechselkrankheiten ausser einer primären Osteoporose (einschliesslich Hyperparathyreoidismus und Paget-Syndrom) und Patienten mit ungeklärter Erhöhung der alkalischen Phosphatasespiegel.
  • +-Vorausgegangener Strahlentherapie des Skeletts. Vorausgegangener Strahlentherapie mit externer Strahlenquelle oder implantierter Strahlenquelle, bei der das Skelett im Strahlenfeld lag.
  • +-Kinder und Jugendliche: Teriparatid wurde nicht bei Kindern untersucht. Movymia soll bei Kindern und jungen Erwachsenen mit offenen Epiphysen nicht angewendet werden.
  • +-Patienten mit vorherigen oder bestehenden Knochenmetastasen oder malignen Knochentumoren.
  • -Bei Ratten kam es dosisabhängig und abhängig von der Behandlungsdauer zu einer erhöhten Inzidenz von Osteosarkomen (malignen Knochentumoren) (siehe «Präklinische Daten»).
  • +Bei Ratten kam es dosisabhängig und abhängig von der Behandlungsdauer zu einer erhöhten Inzidenz von Osteosarkomen (malignen Knochentumoren) (siehe "Präklinische Daten" ).
  • -Die folgenden Patientengruppen haben ein erhöhtes Risiko zur Entwicklung von Osteosarkomen und sollten deshalb von einer Movymia Behandlung ausgeschlossen werden (siehe «Kontraindikationen»):
  • -·Patienten mit Paget's-Krankheit oder mit ungeklärter Erhöhung der alkalischen Phosphatase.
  • -·Kinder und Jugendliche.
  • -·Strahlentherapie des Skeletts in der Vorgeschichte.
  • +Die folgenden Patientengruppen haben ein erhöhtes Risiko zur Entwicklung von Osteosarkomen und sollten deshalb von einer Movymia Behandlung ausgeschlossen werden (siehe "Kontraindikationen" ):
  • +-Patienten mit Paget's-Krankheit oder mit ungeklärter Erhöhung der alkalischen Phosphatase.
  • +-Kinder und Jugendliche.
  • +-Strahlentherapie des Skeletts in der Vorgeschichte.
  • -Patienten, bei denen eine hyperkalzämische Störung wie ein primärer Hyperparathyreoidismus bekannt ist, sollten nicht mit Movymia behandelt werden (siehe «Kontraindikationen»).
  • -Urincalciumspiegel: Teriparatid erhöht die Calciumausscheidung im Urin; dennoch war die Häufigkeit einer Hyperkalzurie in den klinischen Studien bei den mit Teriparatid und den mit Placebo behandelten Patienten ähnlich (siehe «Klinische Pharmakologie, Pharmakodynamik beim Menschen»).
  • +Patienten, bei denen eine hyperkalzämische Störung wie ein primärer Hyperparathyreoidismus bekannt ist, sollten nicht mit Movymia behandelt werden (siehe "Kontraindikationen" ).
  • +Urincalciumspiegel: Teriparatid erhöht die Calciumausscheidung im Urin; dennoch war die Häufigkeit einer Hyperkalzurie in den klinischen Studien bei den mit Teriparatid und den mit Placebo behandelten Patienten ähnlich (siehe "Klinische Pharmakologie, Pharmakodynamik beim Menschen" ).
  • -Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Studien bei Kaninchen haben toxische Wirkungen auf die Reproduktion aufgezeigt (siehe «Präklinische Daten»). Das potenzielle Risiko für Menschen ist unbekannt. Es ist nicht bekannt, ob Teriparatid in die Muttermilch übertritt. Movymia sollte während der Schwangerschaft oder Stillzeit nicht angewendet werden.
  • +Studien bei Kaninchen haben toxische Wirkungen auf die Reproduktion aufgezeigt (siehe "Präklinische Daten" ). Das potenzielle Risiko für Menschen ist unbekannt. Es ist nicht bekannt, ob Teriparatid in die Muttermilch übertritt. Movymia sollte während der Schwangerschaft oder Stillzeit nicht angewendet werden.
  • -Organsystem Unerwünschtes Ereignis Teriparatid (n= 691) (%) Placebo (n= 691) (%)
  • -Körper als Ganzes Schmerzen 21.3 20.5
  • - Kopfschmerzen 7.5 7.4
  • - Schwäche 8.7 6.8
  • - Nackenschmerzen 3.0 2.7
  • -Herz und Gefässe Hypertonie 7.1 6.8
  • - Angina pectoris 2.5 1.6
  • - Synkope 2.6 1.4
  • -Verdauungsapparat Übelkeit 8.5 6.7
  • - Obstipation 5.4 4.5
  • - Diarrhöe 5.1 4.6
  • - Dyspepsie 5.2 4.1
  • - Erbrechen 3.0 2.3
  • - Gastrointestinale Beschwerden 2.3 2.0
  • - Zahnbeschwerden 2.0 1.3
  • -Bewegungsapparat Arthralgie 10.1 8.4
  • - Beinkrämpfe 2.6 1.3
  • -Nervensystem Schwindel 8.0 5.4
  • - Depression 4.1 2.7
  • - Schlaflosigkeit 4.3 3.6
  • - Vertigo 3.8 2.7
  • -Atmungsapparat Rhinitis 9.6 8.8
  • - Vermehrtes Husten 6.4 5.5
  • - Pharyngitis 5.5 4.8
  • - Dyspnoe 3.6 2.6
  • - Pneumonie 3.9 3.3
  • -Haut und Hautanhangsgebilde Rash 4.9 4.5
  • - Schwitzen 2.2 1.7
  • -Laborchemische Befunde Hyperurikämie 2.2 0.7
  • +Organsystem Unerwünschtes Ereignis Teriparatid(n= Placebo(n= 691)(%)
  • + 691)(%)
  • +Körper als Ganzes Schmerzen 21.3 20.5
  • + Kopfschmerzen 7.5 7.4
  • + Schwäche 8.7 6.8
  • + Nackenschmerzen 3.0 2.7
  • +Herz und Gefässe Hypertonie 7.1 6.8
  • + Angina pectoris 2.5 1.6
  • + Synkope 2.6 1.4
  • +Verdauungsapparat Übelkeit 8.5 6.7
  • + Obstipation 5.4 4.5
  • + Diarrhöe 5.1 4.6
  • + Dyspepsie 5.2 4.1
  • + Erbrechen 3.0 2.3
  • + Gastrointestinale 2.3 2.0
  • + Beschwerden
  • + Zahnbeschwerden 2.0 1.3
  • +Bewegungsapparat Arthralgie 10.1 8.4
  • + Beinkrämpfe 2.6 1.3
  • +Nervensystem Schwindel 8.0 5.4
  • + Depression 4.1 2.7
  • + Schlaflosigkeit 4.3 3.6
  • + Vertigo 3.8 2.7
  • +Atmungsapparat Rhinitis 9.6 8.8
  • + Vermehrtes Husten 6.4 5.5
  • + Pharyngitis 5.5 4.8
  • + Dyspnoe 3.6 2.6
  • + Pneumonie 3.9 3.3
  • +Haut und Hautanhangsgebild Rash 4.9 4.5
  • +e
  • + Schwitzen 2.2 1.7
  • +Laborchemische Befunde Hyperurikämie 2.2 0.7
  • + 
  • +
  • -Organsystem Unerwünschtes Ereignis Teriparatid (n= 691) (%) Placebo (n= 691) (%)
  • -Körper als Ganzes Reaktionen an der Injektionsstelle 0.4 0.1
  • +Organsystem Unerwünschtes Ereignis Teriparatid(n= 691)(%) Placebo(n= 691)(%)
  • +Körper als Ganzes Reaktionen an der Injektionsstelle 0.4 0.1
  • + 
  • +
  • -Teriparatid kann geringe Anstiege der Urin-Calcium-Ausscheidung verursachen, die Inzidenz einer Hyperkalzurie unterschied sich in klinischen Studien jedoch nicht von der mit Placebo behandelten Patienten (siehe «Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Teriparatid kann geringe Anstiege der Urin-Calcium-Ausscheidung verursachen, die Inzidenz einer Hyperkalzurie unterschied sich in klinischen Studien jedoch nicht von der mit Placebo behandelten Patienten (siehe "Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Systemorganklasse Unerwünschte Ereignisse
  • -Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle Mögliche allergische Ereignisse kurz nach der Injektion: akute Dyspnoe, Ödem im Mund-und Gesichtsbereich, generalisierte Urtikaria, Thoraxschmerz, Anaphylaxie (<1/1000 behandelten Patientinnen und Patienten)
  • -Häufig: Leichte und vorübergehende Reaktionen an der Injektionsstelle mit Schmerzen, Schwellungen, Erythemen, lokalen Hämatomen, Juckreiz und leichten Blutungen an der Injektionsstelle
  • -Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Hypercalciämie >2,76 mmol/l (11 mg/dl) (<1/100 behandelten Patienten)
  • -Hypercalciämie >3,25 mmol/l (13 mg/dl) (<1/1000 behandelten Patientinnen und Patienten)
  • -Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, des Bindegewebes und der Knochen Gelegentlich: Myalgie, Arthralgie.
  • -Muskelkrämpfe, zum Beispiel in Beinen oder Rücken, werden häufig berichtet (= 1 von 100 und <1 von 10 behandelten Patienten) und treten manchmal bereits kurz nach der ersten Anwendung auf. Schwerwiegende Krämpfe der Rückenmuskulatur wurden bisher sehr selten berichtet (weniger als 1 von 10'000 behandelten Patienten).
  • +Systemorganklasse Unerwünschte Ereignisse
  • +Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Mögliche allergische Ereignisse kurz
  • +Applikationsstelle nach der Injektion: akute Dyspnoe,
  • + Ödem im Mund-und Gesichtsbereich,
  • + generalisierte Urtikaria,
  • + Thoraxschmerz, Anaphylaxie (<1/1000
  • + behandelten Patientinnen und
  • + Patienten)
  • +Häufig: Leichte und vorübergehende Reaktionen an der
  • +Injektionsstelle mit Schmerzen, Schwellungen, Erythemen,
  • +lokalen Hämatomen, Juckreiz und leichten Blutungen an der
  • +Injektionsstelle
  • +Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Hypercalciämie >2,76 mmol/l (11
  • + mg/dl) (<1/100 behandelten Patienten)
  • +Hypercalciämie >3,25 mmol/l (13 mg/dl) (<1/1000
  • +behandelten Patientinnen und Patienten)
  • +Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, des Gelegentlich: Myalgie, Arthralgie.
  • +Bindegewebes und der Knochen
  • +Muskelkrämpfe, zum Beispiel in Beinen oder Rücken, werden
  • +häufig berichtet (= 1 von 100 und <1 von 10 behandelten
  • +Patienten) und treten manchmal bereits kurz nach der
  • +ersten Anwendung auf. Schwerwiegende Krämpfe der
  • +Rückenmuskulatur wurden bisher sehr selten berichtet
  • +(weniger als 1 von 10'000 behandelten Patienten).
  • + 
  • +
  • -Während der klinischen Studien wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet. Teriparatid wurde in Einzeldosen bis zu 100 µg sicher toleriert. In einer klinischen Studie wurden Dosen von 60 µg täglich über 6 Wochen sicher toleriert. Als Auswirkungen einer Überdosierung könnten eine verzögert auftretende Hyperkalzämie sowie das Risiko einer orthostatischen Hypotension erwartet werden. Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Kopfschmerzen könnten ebenfalls auftreten.
  • +Während der klinischen Studien wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet. Teriparatid wurde in Einzeldosen bis zu 100 µg sicher toleriert. In einer klinischen Studie wurden Dosen von 60 µg täglich über 6 Wochen sicher toleriert. Als Auswirkungen einer Überdosierung könnten eine verzögert auftretende Hyperkalzämie sowie das Risiko einer orthostatischen Hypotension erwartet werden. Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Kopfschmerzen könnten ebenfalls auftreten.
  • -Seit Markteinführung liegen Spontanberichte von Dosierungsfehlern vor, bei denen der gesamte Inhalt (bis zu 800 µg) des Teriparatid-Pens als Einmaldosis verabreicht wurde. Die vorübergehenden Ereignisse umfassten Übelkeit, Schwäche/Lethargie und Hypotension. In einigen Fällen traten nach einer Überdosierung keine unerwünschten Ereignisse auf. Es wurden keine Todesfälle im Zusammenhang mit einer Überdosierung berichtet.
  • +Seit Markteinführung liegen Spontanberichte von Dosierungsfehlern vor, bei denen der gesamte Inhalt (bis zu 800 µg) des Teriparatid-Pens als Einmaldosis verabreicht wurde. Die vorübergehenden Ereignisse umfassten Übelkeit, Schwäche/Lethargie und Hypotension. In einigen Fällen traten nach einer Überdosierung keine unerwünschten Ereignisse auf. Es wurden keine Todesfälle im Zusammenhang mit einer Überdosierung berichtet.
  • -In die Zulassungsstudie waren 1637 postmenopausale Frauen eingeschlossen (Durchschnittsalter 69,5 Jahre). 90% der Patientinnen hatten zu Behandlungsbeginn eine oder mehrere vertebrale Frakturen. Alle Patientinnen erhielten täglich 1000 mg Calcium und mindestens 400 IE Vitamin D. Die Ergebnisse der bis zu 24 Monate dauernden Teriparatid-Behandlung (im Mittel 19 Monate) zeigen eine signifikante Wirkung bei der Verhinderung von Frakturen.
  • +In die Zulassungsstudie waren 1637 postmenopausale Frauen eingeschlossen (Durchschnittsalter 69,5 Jahre). 90% der Patientinnen hatten zu Behandlungsbeginn eine oder mehrere vertebrale Frakturen. Alle Patientinnen erhielten täglich 1000 mg Calcium und mindestens 400 IE Vitamin D. Die Ergebnisse der bis zu 24 Monate dauernden Teriparatid-Behandlung (im Mittel 19 Monate) zeigen eine signifikante Wirkung bei der Verhinderung von Frakturen.
  • -Knochen-Histologie: Die Teriparatid-Wirkung auf die Histologie des Knochens wurde bei 61 postmenopausalen Frauen, die bis zu 24 Monate mit Placebo oder täglich 20 bzw. 40 µg Teriparatid behandelt worden waren, mittels einer Darmbeinkammbiopsie untersucht. Der Anstieg von Knochenmineraldichte und die Bruchfestigkeit, die durch Teriparatid erreicht wird, erfolgt ohne Anzeichen einer Zelltoxizität oder einer nachteiligen Wirkung auf die Knochenarchitektur oder die Mineralisierung. Diese Ergebnisse von menschlichen Knochenproben entsprechen denen, die bei präklinischen Primaten-Studien gefunden wurden.
  • -Wirksamkeit auf Frakturen nach Behandlungsende: Nach Beendigung der Teriparatid-Behandlung wurden 1262 postmenopausale Frauen aus der Zulassungsstudie in eine post-therapeutische Follow-up-Studie aufgenommen. Innerhalb von 18 Monaten hatten etwa 50% der Frauen aus jedem früheren Behandlungsarm mit einer im Ermessen ihres Arztes liegenden, zugelassenen Osteoporose-Behandlung begonnen (kein Teriparatid). Allen Frauen wurden 1000 mg Calcium täglich und mindestens 400 IE Vitamin D täglich gegeben.
  • +Knochen-Histologie: Die Teriparatid-Wirkung auf die Histologie des Knochens wurde bei 61 postmenopausalen Frauen, die bis zu 24 Monate mit Placebo oder täglich 20 bzw. 40 µg Teriparatid behandelt worden waren, mittels einer Darmbeinkammbiopsie untersucht. Der Anstieg von Knochenmineraldichte und die Bruchfestigkeit, die durch Teriparatid erreicht wird, erfolgt ohne Anzeichen einer Zelltoxizität oder einer nachteiligen Wirkung auf die Knochenarchitektur oder die Mineralisierung. Diese Ergebnisse von menschlichen Knochenproben entsprechen denen, die bei präklinischen Primaten-Studien gefunden wurden.
  • +Wirksamkeit auf Frakturen nach Behandlungsende: Nach Beendigung der Teriparatid-Behandlung wurden 1262 postmenopausale Frauen aus der Zulassungsstudie in eine post-therapeutische Follow-up-Studie aufgenommen. Innerhalb von 18 Monaten hatten etwa 50% der Frauen aus jedem früheren Behandlungsarm mit einer im Ermessen ihres Arztes liegenden, zugelassenen Osteoporose-Behandlung begonnen (kein Teriparatid). Allen Frauen wurden 1000 mg Calcium täglich und mindestens 400 IE Vitamin D täglich gegeben.
  • -Die Wirksamkeit der einmal täglichen Teriparatid-Gabe wurde in einer doppelblinden, placebokontrollierten, klinischen Studie mit 437 Männern aufgezeigt. Diese Männer hatten entweder eine idiopathische Osteoporose oder eine Osteoporose aufgrund eines primären Hypogonadismus. Alle Patienten erhielten 1000 mg Calcium sowie mindestens 400 IE Vitamin D täglich und wurden bis zu 14 Monate lang behandelt.
  • +Die Wirksamkeit der einmal täglichen Teriparatid-Gabe wurde in einer doppelblinden, placebokontrollierten, klinischen Studie mit 437 Männern aufgezeigt. Diese Männer hatten entweder eine idiopathische Osteoporose oder eine Osteoporose aufgrund eines primären Hypogonadismus. Alle Patienten erhielten 1000 mg Calcium sowie mindestens 400 IE Vitamin D täglich und wurden bis zu 14 Monate lang behandelt.
  • -Inzidenz vertebraler Frakturen bei postmenopausalen Frauen
  • - Placebo (N= 448) (%) Teriparatid (N= 444) (%) Absolute Risiko-Verminderung (%) Relative Risiko-Verminderung (%) im Vergleich zu Placebo Relative Risiko-Verminderung (95% CI**) im Vergleich zu Placebo
  • -neue Fraktur (≥1) 14.3 5.0* 9.3 65 0.35 (0.22, 0.55)
  • -multiple Frakturen (≥2) 4.9 1.1* 3.8 77 0.23 (0.09, 0.60)
  • -mittlere oder schwere Fraktur (≥1) 9.4 0.9* 8.5 90 0.10 (0.04, 0.27)
  • +Inzidenz vertebraler
  • + Frakturen bei
  • +postmenopausalen
  • +Frauen
  • + Placebo(N= 448)(%) Teriparatid(N= Absolute Risiko-Verm Relative Risiko-Verm Relative Risiko-Verm
  • + 444)(%) inderung(%) inderung(%) im inderung(95% CI**)
  • + Vergleich zu Placebo im Vergleich zu
  • + Placebo
  • +neue Fraktur (≥1) 14.3 5.0* 9.3 65 0.35 (0.22, 0.55)
  • +multiple Frakturen 4.9 1.1* 3.8 77 0.23 (0.09, 0.60)
  • +(≥2)
  • +mittlere oder 9.4 0.9* 8.5 90 0.10 (0.04, 0.27)
  • +schwere Fraktur (≥1)
  • + 
  • +
  • -Die Wirksamkeit von Teriparatid bei Männern und Frauen, die eine längerfristige systemische Glukokortikoid-Behandlung erhielten (mindestens 5 mg/Tag Prednison oder Äquivalent über mindestens 3 Monate) wurde in der 18-monatigen Anfangsphase einer 36-monatigen randomisierten Doppelblind-Studie mit aktiver Vergleichssubstanz (Alendronat 10 mg/Tag) gezeigt (N= 428). 28% der Patienten hatten vor Studienbeginn eine oder mehrere radiologisch nachgewiesene Wirbelfrakturen. Alle Patienten erhielten 1000 mg Calcium und 800 IE Vitamin D pro Tag.
  • -An dieser Studie nahmen postmenopausale Frauen (N= 277) und prämenopausale Frauen (N= 67) sowie Männer (N= 83) teil. Die postmenopausalen Frauen hatten vor Behandlungsbeginn ein durchschnittliches Alter von 61 Jahren, einen mittleren BMD T-Score der Lendenwirbelsäule von -2,7 und eine mittlere Tagesdosis von 7,5 mg Prednison-Äquivalent. 34% hatten eine oder mehrere radiologisch nachgewiesene Wirbelfrakturen. Die prämenopausalen Frauen hatten ein durchschnittliches Alter von 37 Jahren, einen mittleren BMD T-Score der Lendenwirbelsäule von -2,5 und eine mittlere Tagesdosis von 10 mg Prednison-Äquivalent. 9% hatten eine oder mehrere radiologisch nachgewiesene Wirbelfrakturen. Die Männer hatten ein durchschnittliches Alter von 57 Jahren, einen mittleren BMD T-Score der Lendenwirbelsäule von -2,2 und eine mittlere Tagesdosis von 10 mg Prednison-Äquivalent. 24% hatten eine oder mehrere radiologisch nachgewiesene Wirbelfrakturen.
  • +Die Wirksamkeit von Teriparatid bei Männern und Frauen, die eine längerfristige systemische Glukokortikoid-Behandlung erhielten (mindestens 5 mg/Tag Prednison oder Äquivalent über mindestens 3 Monate) wurde in der 18-monatigen Anfangsphase einer 36-monatigen randomisierten Doppelblind-Studie mit aktiver Vergleichssubstanz (Alendronat 10 mg/Tag) gezeigt (N= 428). 28% der Patienten hatten vor Studienbeginn eine oder mehrere radiologisch nachgewiesene Wirbelfrakturen. Alle Patienten erhielten 1000 mg Calcium und 800 IE Vitamin D pro Tag.
  • +An dieser Studie nahmen postmenopausale Frauen (N= 277) und prämenopausale Frauen (N= 67) sowie Männer (N= 83) teil. Die postmenopausalen Frauen hatten vor Behandlungsbeginn ein durchschnittliches Alter von 61 Jahren, einen mittleren BMD T-Score der Lendenwirbelsäule von -2,7 und eine mittlere Tagesdosis von 7,5 mg Prednison-Äquivalent. 34% hatten eine oder mehrere radiologisch nachgewiesene Wirbelfrakturen. Die prämenopausalen Frauen hatten ein durchschnittliches Alter von 37 Jahren, einen mittleren BMD T-Score der Lendenwirbelsäule von -2,5 und eine mittlere Tagesdosis von 10 mg Prednison-Äquivalent. 9% hatten eine oder mehrere radiologisch nachgewiesene Wirbelfrakturen. Die Männer hatten ein durchschnittliches Alter von 57 Jahren, einen mittleren BMD T-Score der Lendenwirbelsäule von -2,2 und eine mittlere Tagesdosis von 10 mg Prednison-Äquivalent. 24% hatten eine oder mehrere radiologisch nachgewiesene Wirbelfrakturen.
  • -Nach subkutaner (s.c.) Injektion besitzt Teriparatid eine absolute Bioverfügbarkeit von 95%. Absorption und Elimination erfolgen rasch. Nach subkutaner Injektion einer 20 µg Dosis überschritt die molare Spitzenkonzentration von Teriparatid kurz den oberen Referenzbereich der endogenen PTH-Konzentration (65 pg/ml [7,0 pM]) für 30 Minuten um das 4- bis 5-fache und sank innerhalb von 3 Stunden auf eine nicht nachweisbare Konzentration. Die mittlere systemische Exposition (endogenes PTH plus Teriparatid) innerhalb eines Zeitraums von 24 Stunden überschritt nicht die Obergrenze der Normalwerte und liegt unterhalb der Spiegel, die bei Patienten mit leichtem Hyperparathyreoidismus gefunden werden.
  • +Nach subkutaner (s.c.) Injektion besitzt Teriparatid eine absolute Bioverfügbarkeit von 95%. Absorption und Elimination erfolgen rasch. Nach subkutaner Injektion einer 20 µg Dosis überschritt die molare Spitzenkonzentration von Teriparatid kurz den oberen Referenzbereich der endogenen PTH-Konzentration (65 pg/ml [7,0 pM]) für 30 Minuten um das 4- bis 5-fache und sank innerhalb von 3 Stunden auf eine nicht nachweisbare Konzentration. Die mittlere systemische Exposition (endogenes PTH plus Teriparatid) innerhalb eines Zeitraums von 24 Stunden überschritt nicht die Obergrenze der Normalwerte und liegt unterhalb der Spiegel, die bei Patienten mit leichtem Hyperparathyreoidismus gefunden werden.
  • -Bei Patienten mit stabiler Herzinsuffizienz (New York Heart Association Class I-III und zusätzlich nachgewiesener kardialer Dysfunktion), die zwei Einzeldosen von 20 µg Teriparatid verabreicht bekamen, wurden keine klinisch relevanten Veränderungen in Bezug auf Pharmakokinetik, Blutdruck, Pulsrate oder andere Sicherheitsparameter festgestellt. Eine Dosisanpassung aufgrund leichter bis mittlerer Herzinsuffizienz ist nicht erforderlich. Daten von Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz sind nicht vorhanden.
  • +Bei Patienten mit stabiler Herzinsuffizienz (New York Heart Association Class I-III und zusätzlich nachgewiesener kardialer Dysfunktion), die zwei Einzeldosen von 20 µg Teriparatid verabreicht bekamen, wurden keine klinisch relevanten Veränderungen in Bezug auf Pharmakokinetik, Blutdruck, Pulsrate oder andere Sicherheitsparameter festgestellt. Eine Dosisanpassung aufgrund leichter bis mittlerer Herzinsuffizienz ist nicht erforderlich. Daten von Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz sind nicht vorhanden.
  • -Unbedenklichkeit und Wirksamkeit wurden bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion nicht untersucht. Präklinische Daten weisen darauf hin, dass Teriparatid hauptsächlich in hepatischen Kupffer-Zellen verstoffwechselt wird. Daher ist es unwahrscheinlich, dass Erkrankungen, bei denen die Hepatozytenfunktion eingeschränkt ist, eine klinisch signifikante Wirkung auf die systemische Exposition mit Teriparatid besitzen (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).
  • +Unbedenklichkeit und Wirksamkeit wurden bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion nicht untersucht. Präklinische Daten weisen darauf hin, dass Teriparatid hauptsächlich in hepatischen Kupffer-Zellen verstoffwechselt wird. Daher ist es unwahrscheinlich, dass Erkrankungen, bei denen die Hepatozytenfunktion eingeschränkt ist, eine klinisch signifikante Wirkung auf die systemische Exposition mit Teriparatid besitzen (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • -Bei Ratten, die fast lebenslang täglich mit Teriparatid-Injektionen von 5, 30 bzw. 75 µg/kg behandelt wurden, kam es zu einer dosisabhängig stark vermehrten Knochenbildung und erhöhten Inzidenz von Osteosarkomen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Osteosarkome, seltene maligne Knochentumoren bei Ratten, wurden bei männlichen und weiblichen Ratten in allen Dosisgruppen beobachtet. Die Osteosarkome traten bei den Ratten nur in Verbindung mit einer stark vermehrten Knochenbildung auf. Teriparatid erhöhte nicht die Inzidenz irgendwelcher anderen Neoplasien bei Ratten.
  • -Eine zweite Karzinogenitätsstudie ermittelte, dass das Auftreten von Osteosarkomen von der Dosis und der Behandlungsdauer abhängig ist. Skelettreife, weibliche Ratten, die über 6 bzw. 20 Monate tägliche Teriparatid-Dosen von 5 mg/kg erhielten, entwickelten keine Osteosarkome. Dieses Dosierungsniveau ohne beobachtete Auswirkung (no-observed-effect-level [NOEL]) im Sinne von Knochenneoplasien entspricht einer systemischen Exposition, die dreimal höher ist als die bei postmenopausalen Frauen und bei Männern, denen eine auf der Basis der AUC ermittelte Dosis von 20 µg (ca. 0.3 µg/kg) verabreicht wird.
  • +Bei Ratten, die fast lebenslang täglich mit Teriparatid-Injektionen von 5, 30 bzw. 75 µg/kg behandelt wurden, kam es zu einer dosisabhängig stark vermehrten Knochenbildung und erhöhten Inzidenz von Osteosarkomen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Osteosarkome, seltene maligne Knochentumoren bei Ratten, wurden bei männlichen und weiblichen Ratten in allen Dosisgruppen beobachtet. Die Osteosarkome traten bei den Ratten nur in Verbindung mit einer stark vermehrten Knochenbildung auf. Teriparatid erhöhte nicht die Inzidenz irgendwelcher anderen Neoplasien bei Ratten.
  • +Eine zweite Karzinogenitätsstudie ermittelte, dass das Auftreten von Osteosarkomen von der Dosis und der Behandlungsdauer abhängig ist. Skelettreife, weibliche Ratten, die über 6 bzw. 20 Monate tägliche Teriparatid-Dosen von 5 mg/kg erhielten, entwickelten keine Osteosarkome. Dieses Dosierungsniveau ohne beobachtete Auswirkung (no-observed-effect-level [NOEL]) im Sinne von Knochenneoplasien entspricht einer systemischen Exposition, die dreimal höher ist als die bei postmenopausalen Frauen und bei Männern, denen eine auf der Basis der AUC ermittelte Dosis von 20 µg (ca. 0.3 µg/kg) verabreicht wird.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Nach dem erstmaligen Gebrauch kann die Patrone 28 Tage benutzt werden, wenn sie zwischen 2 °C-8 °C gelagert wird. Danach ist eine allfällig verbleibende Restlösung zu verwerfen.
  • +Nach dem erstmaligen Gebrauch kann die Patrone 28 Tage benutzt werden, wenn sie zwischen 2 °C-8 °C gelagert wird. Danach ist eine allfällig verbleibende Restlösung zu verwerfen.
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