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-Befristet zugelassene Indikation
-Aufgrund einer zum Zeitpunkt der Begutachtung des Gesuches unvollständigen klinischen Datenlage, wird/werden diese Indikation/en befristet zugelassen (Art. 9a Heilmittelgesetz). Die befristete Zulassung ist zwingend an die zeitgerechte Erfüllung von Auflagen gebunden. Nach deren Erfüllung kann die befristete Zulassung in eine nicht befristete Zulassung überführt werden.
-Nicht befristet zugelassene Indikation
-Zum Zeitpunkt der befristeten Zulassung war kein statistisch signifikanter Nutzen einer adjuvanten Therapie mit Abemaciclib auf das Gesamtüberleben nachweisbar. Unklar ist auch, ob die adjuvante Therapie mit Abemaciclib im Vergleich zu einer späteren Behandlung im Rezidiv zu einem besseren Gesamtüberleben führt. Weiterhin wurde nicht untersucht, ob eine vorgängige adjuvante Therapie mit Abemaciclib das Therapieansprechen gegenüber einer Folgetherapie des fortgeschrittenen oder metastasierten Brustkrebses mit Abemaciclib bzw. CDK 4 und 6 Inhibitoren reduziert (siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
- +Bei Patientinnen, die während oder nach Abschluss der adjuvanten Therapie eine metastasierte Erkrankung entwickeln, bleibt unklar, ob die adjuvante Therapie mit Abemaciclib im Vergleich zu einer späteren Behandlung im Rezidiv zu einem besseren Gesamtüberleben führt. Weiterhin wurde nicht prospektiv untersucht, ob eine vorgängige adjuvante Therapie mit Abemaciclib das Therapieansprechen gegenüber einer Folgetherapie des fortgeschrittenen oder metastasierten Brustkrebses mit Abemaciclib oder CDK 4 und 6 Inhibitoren reduziert (siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
-Die gleichzeitige Anwendung von Abemaciclib mit CYP3A4-Inhibitoren kann die Plasmakonzentrationen von Abemaciclib und seinen aktiven Metaboliten ansteigen lassen. Bei Patientinnen mit fortgeschrittener und/oder metastasierter Tumorerkrankung führte die gleichzeitige Anwendung des CYP3A4-Inhibitors Clarithromycin zu einem 3.4-fachen Anstieg der Plasma-Exposition (AUC) von Abemaciclib und einem 2.2-fachen Anstieg der kombinierten Plasma-Exposition von Abemaciclib und seinen aktiven Metaboliten. Wenn starke CYP3A4-Inhibitoren wie beispielsweise Clarithromycin, Itraconazol, Ketoconazol, Lopinavir/Ritonavor, Posaconazol oder Voriconazol gleichzeitig verabreicht werden müssen, ist die Dosis von Abemaciclib zu reduzieren (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Der Verzehr von Grapefruits und das Trinken von Grapefruitsaft sind zu vermeiden.
- +Die gleichzeitige Anwendung von Abemaciclib mit CYP3A4-Inhibitoren kann die Plasmakonzentrationen von Abemaciclib und seinen aktiven Metaboliten ansteigen lassen. Bei Patientinnen mit fortgeschrittener und/oder metastasierter Tumorerkrankung führte die gleichzeitige Anwendung des CYP3A4-Inhibitors Clarithromycin zu einem 3.4-fachen Anstieg der Plasma-Exposition (AUC) von Abemaciclib und einem 2.2-fachen Anstieg der kombinierten Plasma-Exposition von Abemaciclib und seinen aktiven Metaboliten. Wenn starke CYP3A4-Inhibitoren wie beispielsweise Clarithromycin, Itraconazol, Ketoconazol, Lopinavir/Ritonavir, Posaconazol oder Voriconazol gleichzeitig verabreicht werden müssen, ist die Dosis von Abemaciclib zu reduzieren (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Der Verzehr von Grapefruits und das Trinken von Grapefruitsaft sind zu vermeiden.
- +Die Häufigkeitskategorien basieren auf der höchsten beobachteten Häufigkeit bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs und Brustkrebs im Frühstadium, sofern diese deutlich voneinander abweichen.
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-Sehr häufig: Diarrhoe (83.3%, Grad 3: 9%, Grad 4: 0.0%), Übelkeit (32.9%, Grad 3: 0.9%, Grad 4: 0.0%), abdominelle Schmerzen (34.5%, Grad 3: 1.5%, Grad 4: 0.0%), Erbrechen (19.8%, Grad 3: 0.7%, Grad 4: 0.0%), Stomatitis (13.4%, Grad 3: 0.2%, Grad 4: 0.0%).
- +Sehr häufig: Diarrhoe (83.3%, Grad 3: 9.0%, Grad 4: 0.0%), Übelkeit (32.9%, Grad 3: 0.9%, Grad 4: 0.0%), abdominelle Schmerzen (34.5%, Grad 3: 1.5%, Grad 4: 0.0%), Erbrechen (19.8%, Grad 3: 0.7%, Grad 4: 0.0%), Stomatitis (13.4%, Grad 3: 0.2%, Grad 4: 0.0%).
-Sehr häufig: Alanin-Aminotransferase erhöht (29%, Grad 3: 4.0%, Grad 4: 0.2%), Aspartat-Aminotransferase erhöht (28.2%, Grad 3: 3.3%, Grad 4: 0.0%)**.
- +Sehr häufig: Alanin-Aminotransferase erhöht (19%, Grad 3: 4.0%, Grad 4: 0.2%), Aspartat-Aminotransferase erhöht (18%, Grad 3: 3.3%, Grad 4: 0.0%)**.
-Neutropenie wurde oft in den Studien berichtet. Neutropenie aller Grade wurde bei 45% der Patientinnen berichtet, und eine Abnahme der Neutrophilenzahl Grad 3 oder 4 (basierend auf Laborbefunden) wurde bei 27% der Patientinnen berichtet. Über die Studien hinweg betrug die mediane Zeit bis zum Beginn einer Neutropenie Grad 3 oder 4 29-33 Tage, und die mediane Zeit bis zum Rückgang betrug 11-16 Tage. Febrile Neutropenie wurde bei 0.54% der Patientinnen berichtet. Eine Dosisanpassung wird für Patientinnen empfohlen, die eine Neutropenie Grad 3 oder 4 entwickeln (siehe "Dosierung/Anwendung" , Tabelle 2).
- +Neutropenie wurde oft in den Studien berichtet. Neutropenie aller Grade wurde bei 45% der Patientinnen berichtet, und eine Abnahme der Neutrophilenzahl Grad 3 oder 4 (basierend auf Laborbefunden) wurde bei 27% der Patientinnen berichtet. Über die Studien hinweg betrug die mediane Zeit bis zum Beginn einer Neutropenie Grad 3 oder 4 29-33 Tage, und die mediane Zeit bis zum Rückgang betrug 11-16 Tage. Febrile Neutropenie wurde bei 0.5% der Patientinnen berichtet. Eine Dosisanpassung wird für Patientinnen empfohlen, die eine Neutropenie Grad 3 oder 4 entwickeln (siehe "Dosierung/Anwendung" , Tabelle 2).
-Der primäre Endpunkt der Studie wurde bei der vorab geplanten Zwischenauswertung (Stichtag 16. März 2020) erreicht. Beobachtet wurde eine statistisch signifikante Verbesserung des IDFS bei Patienten, die Verzenios plus endokrine Therapie erhielten, versus Patienten, die endokrine Therapie alleine erhielten (HR=0.747, 95% CI [0.598, 0.932], p=0.0096), ausgewertet in der ITT-Population. Zudem zeigte sich ein Nutzen für das fernmetastasenfreie Überleben (Distant Relapse-Free Survival, DRFS) (HR=0.717, 95% CI [0.559, 0.920]). Die mediane Beobachtungszeit bei dieser Zwischenauswertung betrug 15.4 Monate unter Verzenios plus endokriner Therapie und 15.5 Monate unter endokriner Therapie alleine.
-Bei der letzten durchgeführten Analyse (mediane Beobachtungszeit 54 Monate) zeigte sich unter Verzenios plus endokriner Therapie weiterhin eine Verbesserung des IDFS versus endokriner Therapie alleine, sowie ein Nutzen für das fernmetastasenfreie Überleben. Zu diesem Zeitpunkt war der Unterschied für das Gesamtüberleben zwischen Verzenios plus endokriner Therapie versus endokriner Therapie alleine nicht statistisch signifikant in der ITT-Population.
- +Der primäre Endpunkt der Studie wurde bei der vorab geplanten Zwischenauswertung (Stichtag 16. März 2020) erreicht. Beobachtet wurde eine statistisch signifikante Verbesserung des IDFS bei Patienten, die Verzenios plus endokrine Therapie erhielten, versus Patienten, die endokrine Therapie alleine erhielten (HR=0.747, 95% CI [0.598, 0.932], p=0.0096), ausgewertet in der ITT-Population.
- +Zudem zeigte sich ein Nutzen für das fernmetastasenfreie Überleben (Distant Relapse-Free Survival, DRFS) (HR=0.717, 95% CI [0.559, 0.920]). Die mediane Beobachtungszeit bei dieser Zwischenauswertung betrug 15.4 Monate unter Verzenios plus endokriner Therapie und 15.5 Monate unter endokriner Therapie alleine. In der Untergruppe mit lobulärem Brustkrebs trat bei insgesamt 94 Patienten (26.5 %) in der Gruppe mit Verzenios plus endokrine Therapie ein IDFS-Ereignis auf, verglichen mit 96 Patienten (28.7%) in der Gruppe endokriner Therapie alleine (HR=0.914, 95% CI [0.688, 1.215]),und ein DRFS-Ereignis trat bei insgesamt 86 Patienten (24.2 %) in der Gruppe mit Verzenios plus endokrine Therapie auf, verglichen mit 84 Patienten (25.1%) in der Gruppe endokriner Therapie alleine (HR=0.967, 95% CI [0.716, 1.306]).
- +Bei der letzten durchgeführten Analyse (mediane Beobachtungszeit 76 Monate) zeigte sich unter Verzenios plus endokriner Therapie weiterhin eine Verbesserung des IDFS versus endokriner Therapie alleine, sowie ein Nutzen für das fernmetastasenfreie Überleben. Während zum Zeitpunkt der initial befristeten Zulassung die HR für das Gesamtüberleben (Overall Survival, OS) nach einer medianen Beobachtungszeit von 54 Monaten 0.903 (95% CI 0.749, 1.088) betrug, wurde zum Zeitpunkt der präspezifizierten, finalen Analyse des OS (Cut-off 15. Juli 2025) bei Patienten, die Verzenios in Kombination mit einer endokrinen Therapie erhielten, eine Verbesserung des OS (HR (95% CI) 0.842 (0.722, 0.981)) im Vergleich zu einer alleinigen endokrinen Therapie in der ITT-Population erreicht. Die Überlebensraten nach 72 Monaten betrugen 89.2% unter Verzenios plus endokriner Therapie und 87.9% unter endokriner Therapie alleine.In der Untergruppe mit lobulärem Brustkrebs trat bei insgesamt 57 Patienten (16.1 %) in der Gruppe mit Verzenios plus endokrine Therapie ein OS-Ereignis auf, verglichen mit 51 Patienten (15.2%) in der Gruppe endokriner Therapie alleine (HR=1.092, 95% CI [0.748, 1.593]).
- +Bei der Interpretation der OS-Ergebnisse ist zu beachten, dass nach Metastasierung nur 52 % der Patienten im Kontrollarm eine Folgetherapie mit einem CDK4- und CDK6-Inhibitor erhielten. Es liegen keine prospektiven Datenanalysen vor, die Aufschluss darüber geben, ob eine adjuvante Therapie mit Abemaciclib im Vergleich zu einer CDK4- und CDK6-Inhibitor-Behandlung, die bei einem Rückfall begonnen wird, zu einem besseren Gesamtüberleben führt (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die ORR (Objective Response Rate, objektive Ansprechrate) betrug 49.7% (95% CI 44.3-55.1) unter Verzenios plus AI und 37.0% (95% CI 29.6-44.3) unter Placebo plus AI.
-Bei der abschliessenden OS-Analyse (Stichtag: 29. September 2024) wurden 314 Ereignisse in den beiden Armen beobachtet, mit einem medianen OS von 66.8 Monaten im Abemaciclib plus AI-Arm und 53.7 Monaten im Placebo-Arm. Die beobachtete HR betrug 0,804 (95% CI: 0.637, 1.015).Die Ergebnisse der abschliessenden OS-Analyse waren statistisch nicht signifikant.
- +Die ORR (Objective Response Rate, objektive Ansprechrate) betrug 49.7% (95% CI 44.3,55.1) unter Verzenios plus AI und 37.0% (95% CI 29.6,44.3) unter Placebo plus AI.
- +Bei der abschliessenden OS-Analyse (Stichtag: 29. September 2024) wurden 314 Ereignisse in den beiden Armen beobachtet, mit einem medianen OS von 66.8 Monaten im Abemaciclib plus AI-Arm und 53.7 Monaten im Placebo-Arm. Die beobachtete HR betrug 0.804 (95% CI: 0.637, 1.015).Die Ergebnisse der abschliessenden OS-Analyse waren statistisch nicht signifikant.
-Das mediane PFS war unter Verzenios plus Fulvestrant signifikant verlängert (HR 0.553 [95% CI 0.449-0.681]); das mediane PFS betrug 16.4 Monate versus 9.3 Monate unter Placebo plus Fulvestrant. Diese Ergebnisse entsprechen einer Reduktion des Risikos von Progression oder Tod um 44.7%
- +Das mediane PFS war unter Verzenios plus Fulvestrant signifikant verlängert (HR 0.553 [95% CI 0.449, 0.681]); das mediane PFS betrug 16.4 Monate versus 9.3 Monate unter Placebo plus Fulvestrant. Diese Ergebnisse entsprechen einer Reduktion des Risikos von Progression oder Tod um 44.7%
-Zum Zeitpunkt der abschliessenden Auswertung des PFS (Stichtag: 14. Februar 2017) war die mediane Gesamtüberlebenszeit (overall survival, OS) noch nicht erreicht: 85 Todesfälle/446 Patientinnen (19.1%) traten unter Abemaciclib plus Fulvestrant und 48/223 (21.5%) unter Placebo plus Fulvestrant auf. Die HR lag bei 0.854 (95% CI 0.598-1.221).
- +Zum Zeitpunkt der abschliessenden Auswertung des PFS (Stichtag: 14. Februar 2017) war die mediane Gesamtüberlebenszeit (overall survival, OS) noch nicht erreicht: 85 Todesfälle/446 Patientinnen (19.1%) traten unter Abemaciclib plus Fulvestrant und 48/223 (21.5%) unter Placebo plus Fulvestrant auf. Die HR lag bei 0.854 (95% CI 0.598, 1.221).
-Die objektive Ansprechrate aller eingeschlossenen Patientinnen durch den Prüfarzt ermittelt betrug 19.7% (95% CI 13.3-27.5); die mediane Zeit bis zum Ansprechen betrug 3.7 Monate (Bereich 1.1, 14.2 Monate) und die mediane Dauer des Ansprechens 8.6 Monate (Bereich 5.8, 10.2 Monate). Bei einem unabhängigen Review betrug die Objektive Ansprechrate 17.4% (95% CI 11.4-25.0), die mediane Zeit bis zum Ansprechen 3.9 Monate (Bereich: 1.7, 9.9 Monate) und die mediane Dauer des Ansprechens 7.2 Monate (95% CI 5.6-NR). Das mediane PFS aller eingeschlossenen Patientinnen betrug 6.0 Monate (95% CI 4.2-7.5). Bei der abschliessenden Überlebensauswertung betrug das mediane Gesamtüberleben 22.3 Monate (95% CI 17.7-NR).
- +Die objektive Ansprechrate aller eingeschlossenen Patientinnen durch den Prüfarzt ermittelt betrug 19.7% (95% CI 13.3, 27.5); die mediane Zeit bis zum Ansprechen betrug 3.7 Monate (Bereich 1.1, 14.2 Monate) und die mediane Dauer des Ansprechens 8.6 Monate (Bereich 5.8, 10.2 Monate). Bei einem unabhängigen Review betrug die Objektive Ansprechrate 17.4% (95% CI 11.4, 25.0), die mediane Zeit bis zum Ansprechen 3.9 Monate (Bereich: 1.7, 9.9 Monate) und die mediane Dauer des Ansprechens 7.2 Monate (95% CI 5.6, NR). Das mediane PFS aller eingeschlossenen Patientinnen betrug 6.0 Monate (95% CI 4.2, 7.5). Bei der abschliessenden Überlebensauswertung betrug das mediane Gesamtüberleben 22.3 Monate (95% CI 17.7, NR).
-Februar 2026
- +Juli 2026
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