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Home - Fachinformation zu Kaliumiodid axapharm 65 mg - Änderungen - 28.01.2026
26 Änderungen an Fachinfo Kaliumiodid axapharm 65 mg
  • -Maisstärke, Lactose-Monohydrat 80 mg, mikrokristalline Cellulose, basisches Butylmethacrylat-Copolymer, Magnesiumstearat.
  • +Maisstärke,Lactose-Monohydrat 80 mg,mikrokristalline Cellulose,basisches Butylmethacrylat-Copolymer, Magnesiumstearat.
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +1 Tablette (mit Kreuzbruchrille) enthält 65 mg Kaliumiodid (entspricht 50 mg Iod).
  • -Der Entscheid zur Einnahme der vom Bund abgegebenen Kaliumiodid-Tabletten zur Vorbeugung der Inkorporation von radioaktiven Iodisotopen (Radioiod) bei Reaktorstörfällen wird im Ereignisfall durch den Bundesrat und in Fällen höchster Dringlichkeit durch die Nationale Alarmzentrale (NAZ) getroffen und über das Radio und weitere Medien bekanntgegeben (gemäss Dosismassnahmenkonzept der Verordnung über die Organisation von Einsätzen bei ABC- und Naturereignissen vom 20.10.2010 («ABCN-Einsatzverordnung», SR 520.17)).
  • +Der Entscheid zur Einnahme der vom Bund abgegebenen Kaliumiodid-Tabletten zur Vorbeugung der Inkorporation von radioaktiven Iodisotopen (Radioiod) bei Reaktorstörfällen wird im Ereignisfall durch den Bundesrat und in Fällen höchster Dringlichkeit durch die Nationale Alarmzentrale (NAZ) getroffen und über das Radio und weitere Medien bekanntgegeben (gemäss Dosismassnahmenkonzept der Verordnung über die Organisation von Einsätzen bei ABC- und Naturereignissen vom 20.10.2010 ( "ABCN-Einsatzverordnung" , SR 520.17)).
  • -Bitte informieren Sie die Risikogruppen (siehe Kapitel «Kontraindikationen», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», «Interaktionen», «Schwangerschaft, Stillzeit», «Unerwünschte Wirkungen» und «Überdosierung») vorgängig über die entsprechenden Vorsichts- bzw. Ersatzmassnahmen.
  • -Bei einer Anwendung der Tabletten oder eines Ersatzmedikamentes (siehe Kapitel «Sonstige Hinweise») ist für folgende Personen eine ärztliche Nachkontrolle ratsam: Alle Kinder im 1. Lebensmonat, alle Schwangeren und Stillenden, alle Personen mit relativen oder absoluten Kontraindikationen, alle Personen unter Behandlung mit Lithium oder kaliumsparenden Diuretika, alle Personen mit unerwünschten Wirkungen.
  • +Bitte informieren Sie die Risikogruppen (siehe Kapitel "Kontraindikationen" , "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , "Interaktionen" , "Schwangerschaft, Stillzeit" , "Unerwünschte Wirkungen" und "Überdosierung" ) vorgängig über die entsprechenden Vorsichts- bzw. Ersatzmassnahmen.
  • +Bei einer Anwendung der Tabletten oder eines Ersatzmedikamentes (siehe Kapitel "Sonstige Hinweise" ) ist für folgende Personen eine ärztliche Nachkontrolle ratsam: Alle Kinder im 1. Lebensmonat, alle Schwangeren und Stillenden, alle Personen mit relativen oder absoluten Kontraindikationen, alle Personen unter Behandlung mit Lithium oder kaliumsparenden Diuretika, alle Personen mit unerwünschten Wirkungen.
  • -Altersgruppe Kaliumiodid Tabletten
  • -Geburt bis 1 Monat 16.25 mg ¼ Tablette einmalig
  • -Kinder ab dem 2. Monat bis 3 Jahre 32.5 mg ½ Tablette pro Tag
  • -Kinder ab dem 4. Jahr bis 12 Jahre 65.0 mg 1 Tablette pro Tag
  • -Kinder über 12 Jahre, Erwachsene 130.0 mg 2 Tabletten auf einmal pro Tag
  • -Schwangere und Stillende 130.0 mg 2 Tabletten auf einmal pro Tag, an max. 2 Tagen
  • +Altersgruppe Kaliumiodid Tabletten
  • +Geburt bis 1 Monat 16.25 mg ¼ Tablette einmalig
  • +Kinder ab dem 2. Monat bis 3 Jahre 32.5 mg ½ Tablette pro Tag
  • +Kinder ab dem 4. Jahr bis 12 Jahre 65.0 mg 1 Tablette pro Tag
  • +Kinder über 12 Jahre, Erwachsene 130.0 mg 2 Tabletten auf einmal pro Tag
  • +Schwangere und Stillende 130.0 mg 2 Tabletten auf einmal pro Tag, an max. 2 Tagen
  • -Neugeborenen im 1. Lebensmonat darf nur einmalig ¼ Tablette gegeben werden, auch wenn für ältere Kinder und Jugendliche die Einnahme mehrere Tage hintereinander angeordnet wird.
  • +Neugeborenen im 1. Lebensmonat darf nur einmalig ¼Tablette gegeben werden, auch wenn für ältere Kinder und Jugendliche die Einnahme mehrere Tage hintereinander angeordnet wird.
  • -Ersatzmassnahmen siehe «Sonstige Hinweise: Möglichkeiten der Schilddrüsenblockade durch andere Massnahmen».
  • +Ersatzmassnahmen siehe "Sonstige Hinweise: Möglichkeiten der Schilddrüsenblockade durch andere Massnahmen" .
  • -Iodid wird in die Muttermilch sezerniert. Dennoch kann das Stillen weitergeführt werden. Die Zufuhr von Kaliumiodid über die Muttermilch ist jedoch kein Ersatz für die dem Neugeborenen bzw. Säugling separat zu verabreichende Dosis an Kaliumiodid (siehe Kapitel «Dosierung/Anwendung»).
  • -Da beim Säugling die Gefahr einer Hypothyreose besteht (durch Stillen und/oder Zufuhr von Kaliumiodid), wird eine ärztliche Nachkontrolle empfohlen (s. Kapitel «Dosierung/Anwendung»).
  • +Iodid wird in die Muttermilch sezerniert. Dennoch kann das Stillen weitergeführt werden. Die Zufuhr von Kaliumiodid über die Muttermilch ist jedoch kein Ersatz für die dem Neugeborenen bzw. Säugling separat zu verabreichende Dosis an Kaliumiodid (siehe Kapitel "Dosierung/Anwendung" ).
  • +Da beim Säugling die Gefahr einer Hypothyreose besteht (durch Stillen und/oder Zufuhr von Kaliumiodid), wird eine ärztliche Nachkontrolle empfohlen (s. Kapitel "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Überempfindlichkeitsreaktionen sind in Einzelfällen beobachtet worden und verlaufen gewöhnlich unter dem Bild einer Allgemeinreaktion mit «Iodschnupfen», Iododerma bullosum oder tuberosum bis hin zu Dermatitis exfoliativa und Angioödemen (Quincke-Ödeme), Fieber, Bronchospasmus, Arthralgien, Lymphknotenschwellung und Eosinophilie.
  • +Überempfindlichkeitsreaktionen sind in Einzelfällen beobachtet worden und verlaufen gewöhnlich unter dem Bild einer Allgemeinreaktion mit "Iodschnupfen" , Iododerma bullosum oder tuberosum bis hin zu Dermatitis exfoliativa und Angioödemen (Quincke-Ödeme), Fieber, Bronchospasmus, Arthralgien, Lymphknotenschwellung und Eosinophilie.
  • -Kaliumiodid-Tabletten sind aber keine universell wirksamen «Strahlenschutztabletten».
  • +Kaliumiodid-Tabletten sind aber keine universell wirksamen "Strahlenschutztabletten" .
  • -Eine speziell eingesetzte Arbeitsgruppe hat unter Berücksichtigung der Empfehlungen der WHO und der Schweizerischen Gesellschaft für Endokrinologie ein Konzept erarbeitet – als Ergänzung der bisherigen Schutzmassnahmen bei Gefährdung durch Radioaktivität –, welchem sich die Kantone anschliessen konnten. Am 1. Juli 1992 hat der Bundesrat die entsprechende «Jodtabletten-Verordnung» (SR 814.52) erlassen, welche die Verteilung von Kaliumiodid-Tabletten an die Bevölkerung regelt. Die Tabletten werden so verteilt, dass sie in jeder Gemeinde für die gesamte Bevölkerung rechtzeitig verfügbar sind.
  • +Eine speziell eingesetzte Arbeitsgruppe hat unter Berücksichtigung der Empfehlungen der WHO und der Schweizerischen Gesellschaft für Endokrinologie ein Konzept erarbeitet – als Ergänzung der bisherigen Schutzmassnahmen bei Gefährdung durch Radioaktivität –, welchem sich die Kantone anschliessen konnten. Am 1. Juli 1992 hat der Bundesrat die entsprechende "Jodtabletten-Verordnung" (SR 814.52) erlassen, welche die Verteilung von Kaliumiodid-Tabletten an die Bevölkerung regelt. Die Tabletten werden so verteilt, dass sie in jeder Gemeinde für die gesamte Bevölkerung rechtzeitig verfügbar sind.
  • -Natrium- oder Kaliumperchlorat 2× 0.5 g p.o. täglich
  • -Carbimazol, Thiamazol 3× 15 mg p.o. täglich
  • -Propylthiouracil 3× 100 mg p.o. täglich
  • +Natrium- oder Kaliumperchlorat 2× 0.5 g p.o. täglich
  • +Carbimazol, Thiamazol 3× 15 mg p.o. täglich
  • +Propylthiouracil 3× 100 mg p.o. täglich
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP.» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP." bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Nicht über 30°C aufbewahren.
  • +Nicht über 30°Caufbewahren.
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