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Home - Fachinformation zu Carbetocin Ferring 100 ug - Änderungen - 28.01.2026
42 Änderungen an Fachinfo Carbetocin Ferring 100 ug
  • -Carbetocin
  • +Carbetocinum.
  • -Succinylsäure, Mannitol, Natriumhydroxid zur pH-Einstellung, Antiox.: L-Methionin 1 mg, Wasser für Injektionszwecke.
  • -
  • -
  • +Methioninum, Acidum succinicum, Mannitolum, Natriihydroxidumq.s. ad pH, Aqua ad iniectabile.
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Injektionslösung 100 µg/ml zur intravenösen oder intramuskulären Applikation.
  • +1 Ampulle (1 ml) enthält 100 µg Carbetocin.
  • +
  • -Sectio caesarea: 100 µg Carbetocin Ferring i.v.
  • -Vaginale Entbindung: 100 µg Carbetocin Ferring i.v; alternativ können auch 100 µg i.m. appliziert werden.
  • +Sectio caesarea: 100 µg Carbetocin Ferring intravenös.
  • +Vaginale Entbindung: 100 µg Carbetocin Ferring intravenös; alternativ können auch 100 µg intramuskulär appliziert werden.
  • -Kinder und Jugendliche
  • -Zur Sicherheit und Wirksamkeit von Carbetocin bei Jugendlichen nach der Menarche liegen nur limitierte Daten vor (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»). Bei Jugendlichen ab dem Alter von 15 Jahren kann, falls indiziert, unter adäquater Überwachung dieselbe Dosis wie bei Erwachsenen verabreicht werden.
  • -Eine Anwendung bei Jugendlichen < 15 Jahre, d.h. bei noch nicht vollständiger Ausreifung, wird mangels Daten nicht empfohlen.
  • -Bei Kindern vor der Pubertät besteht keine Indikation.
  • +Patientinnen mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen
  • +Die Pharmakokinetik von Carbetocin wurde bei Patientinnen mit Leber- oder Niereninsuffizienz nicht untersucht. Carbetocin Ferring darf daher in diesen Populationen nicht angewendet werden (siehe "Kontraindikationen" ).
  • -Eingeschränkte Leber- oder Nierenfunktion
  • -Die Pharmakokinetik von Carbetocin wurde bei Patientinnen mit Leber- oder Niereninsuffizienz nicht untersucht. Carbetocin Ferring darf daher in diesen Populationen nicht angewendet werden (siehe «Kontraindikationen»).
  • +Kinder und Jugendliche
  • +Zur Sicherheit und Wirksamkeit von Carbetocin bei Jugendlichen nach der Menarche liegen nur limitierte Daten vor (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ). Bei Jugendlichen ab dem Alter von 15 Jahren kann, falls indiziert, unter adäquater Überwachung dieselbe Dosis wie bei Erwachsenen verabreicht werden.
  • +Eine Anwendung bei Jugendlichen <15 Jahre, d.h. bei noch nicht vollständiger Ausreifung, wird mangels Daten nicht empfohlen.
  • +Bei Kindern vor der Pubertät besteht keine Indikation.
  • -·Schwangerschaft und Wehen vor der Geburt des Kindes;
  • -·Zur Induktion oder Verstärkung der Wehentätigkeit;
  • -·Schwerwiegende Herz-Kreislauf-Erkrankungen;
  • -·Epilepsie;
  • -·Nieren- oder Lebererkrankungen;
  • -·Überempfindlichkeit gegenüber Carbetocin, Oxytocin oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
  • +-Schwangerschaft und Wehen vor der Geburt des Kindes;
  • +-Zur Induktion oder Verstärkung der Wehentätigkeit;
  • +-Schwerwiegende Herz-Kreislauf-Erkrankungen;
  • +-Epilepsie;
  • +-Nieren- oder Lebererkrankungen;
  • +-Überempfindlichkeit gegenüber Carbetocin, Oxytocin oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
  • -In Tierstudien zeigte Carbetocin einen antidiuretischen Effekt (Vasopressin-Aktivität: < 0,025 I.E./Ampulle), weshalb das Risiko einer Hyponatriämie nicht ausgeschlossen werden kann, insbesondere bei Patientinnen, die grosse Volumina von Infusionslösungen erhalten. Frühe Anzeichen einer Wasserintoxikation bzw. Hyponatriämie wie Benommenheit, Apathie oder Kopfschmerzen sollten beachtet werden, um Komplikationen wie Krampfanfälle oder Koma zu vermeiden.
  • +In Tierstudien zeigte Carbetocin einen antidiuretischen Effekt (Vasopressin-Aktivität: <0,025 I.E./Ampulle), weshalb das Risiko einer Hyponatriämie nicht ausgeschlossen werden kann, insbesondere bei Patientinnen, die grosse Volumina von Infusionslösungen erhalten. Frühe Anzeichen einer Wasserintoxikation bzw. Hyponatriämie wie Benommenheit, Apathie oder Kopfschmerzen sollten beachtet werden, um Komplikationen wie Krampfanfälle oder Koma zu vermeiden.
  • -Bei Patientinnen mit bekannten «langem QT-Syndrom» oder anderen Risikofaktoren für eine QT-Verlängerung (wie z.B. Komedikation mit Arzneimitteln, für welche das Risiko einer QT-Verlängerung bekannt ist) sollte Carbetocin nur unter besonderer Vorsicht angewendet werden.
  • +Bei Patientinnen mit bekanntem "langem QT-Syndrom" oder anderen Risikofaktoren für eine QT-Verlängerung (wie z.B. Komedikation mit Arzneimitteln, für welche das Risiko einer QT-Verlängerung bekannt ist) sollte Carbetocin nur unter besonderer Vorsicht angewendet werden.
  • +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro ml, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • +
  • -Carbetocin kann die blutdrucksteigernde Wirkung von Ergot-Akaloiden wie Methylergometrin verstärken.
  • +Carbetocin kann die blutdrucksteigernde Wirkung von Ergot-Alkaloiden wie Methylergometrin verstärken.
  • -Während der klinischen Studien wurde kein relevanter Einfluss auf das Einschiessen der Muttermilch beobachtet.
  • -Bei stillenden Frauen wurden geringe Mengen von Carbetocin in der Muttermilch festgestellt (siehe Pharmakokinetik). Die kleinen Mengen Carbetocin, die nach einer einmaligen Injektion von Carbetocin Ferring ins Kolostrum oder in die Muttermilch übertreten und vom Säugling aufgenommen werden, werden vermutlich dort im Gastrointestinaltrakt enzymatisch abgebaut und haben daher wahrscheinlich keine klinisch relevanten Auswirkungen beim gestillten Kind. Nach Anwendung von Carbetocin kann ohne Einschränkungen mit dem Stillen begonnen werden.
  • +Während den klinischen Studien wurde kein relevanter Einfluss auf das Einschiessen der Muttermilch beobachtet.
  • +Bei stillenden Frauen wurden geringe Mengen von Carbetocin in der Muttermilch festgestellt (siehe "Pharmakokinetik" ). Die kleinen Mengen Carbetocin, die nach einer einmaligen Injektion von Carbetocin Ferring ins Kolostrum oder in die Muttermilch übertreten und vom Säugling aufgenommen werden, werden vermutlich dort im Gastrointestinaltrakt enzymatisch abgebaut und haben daher wahrscheinlich keine klinisch relevanten Auswirkungen beim gestillten Kind. Nach Anwendung von Carbetocin kann ohne Einschränkungen mit dem Stillen begonnen werden.
  • -Die nachfolgenden Angaben stützen sich überwiegend auf klinische Studien, in welchen Carbetocin im Rahmen einer Sectio caesarea angewendet wurde. Bei Anwendung nach vaginaler Entbindung ist jedoch ein vergleichbares Sicherheitsprofil zu erwarten. Die unerwünschten Wirkungen, die während klinischer Studien nach vaginaler Entbindung oder Sectio caesarea unter Carbetocin beobachtet wurden, waren ausserdem in Häufigkeit und Schweregrad jenen von Oxytocin vergleichbar.
  • -Nachfolgend sind die unerwünschten Wirkungen nach Organsystem und Häufigkeit angegeben, welche in den klinischen Studien bei Sectio und/oder während der Marktüberwachung unter Anwendung von Carbetocin beobachtet wurden. Die Häufigkeiten sind dabei wie folgt definiert: Sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1000, <1/100), nicht bekannt (basierend überwiegend auf Spontanmeldungen aus der Marktüberwachung, genaue Häufigkeit kann nicht abgeschätzt werden).
  • +Die nachfolgenden Angaben stützen sich überwiegend auf klinische Studien, in welchen Carbetocin im Rahmen einer Sectio caesarea angewendet wurde. Bei Anwendung nach vaginaler Entbindung ist jedoch ein vergleichbares Sicherheitsprofil zu erwarten. Die unerwünschten Wirkungen, die während klinischen Studien nach vaginaler Entbindung oder Sectio caesarea unter Carbetocin beobachtet wurden, waren ausserdem in Häufigkeit und Schweregrad jenen von Oxytocin vergleichbar.
  • +Nachfolgend sind die unerwünschten Wirkungen nach Organsystem und Häufigkeit angegeben, welche in den klinischen Studien bei Sectio und/oder während der Marktüberwachung unter Anwendung von Carbetocin beobachtet wurden. Die Häufigkeiten sind dabei wie folgt definiert: Sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1000, <1/100), selten (≥1/10'000, <1/1000), sehr selten (<1/10’000), nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
  • -Sehr häufig: Kopfschmerzen (16 %), Tremor (11 %).
  • +Sehr häufig: Kopfschmerzen (16%), Tremor (11%).
  • -Siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
  • +Siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • -Sehr häufig: Flush (27 %), Hypotonie (11 %).
  • -Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums
  • +Sehr häufig: Flush (27%), Hypotonie (11%).
  • +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
  • -Sehr häufig: Bauchschmerzen (41 %), Nausea (37 %).
  • +Sehr häufig: Bauchschmerzen (41%), Nausea (37%).
  • -Sehr häufig: Pruritus (30 %).
  • +Sehr häufig: Pruritus (30%).
  • -Sehr häufig: Wärmegefühl (20 %).
  • +Sehr häufig: Wärmegefühl (20%).
  • + 
  • +
  • -Eine Überdosierung mit Uterotonika wie Carbetocin kann eine uterine Hyperaktivität hervorrufen. Die nachfolgend genannten Symptome einer Überdosierung, wie sie unter Oxytocin beobachtet wurden, sind auch unter Carbetocin zu erwarten.
  • -Bei einer Anwendung von Carbetocin vor der Geburt des Kindes (siehe «Kontraindikationen») kann es zu einer Hyperstimulation des Uterus mit starken (hypertonen) oder verlängerten (tetanischen) Kontraktionen kommen, mit dem Risiko einer Uterusruptur oder verstärkter Blutungen post partum.
  • +Eine Überdosierung mit Uterotonika wie Carbetocin kann eine uterine Hyperaktivität hervorrufen. Die nachfolgend genannten Symptome einer Überdosierung, wie sie unter Oxytocin beobachtet wurden, sind auch unter Carbetocin zu erwarten.
  • +Bei einer Anwendung von Carbetocin vor der Geburt des Kindes (siehe "Kontraindikationen" ) kann es zu einer Hyperstimulation des Uterus mit starken (hypertonen) oder verlängerten (tetanischen) Kontraktionen kommen, mit dem Risiko einer Uterusruptur oder verstärkter Blutungen post partum.
  • -Siehe «Wirkungsmechanismus».
  • +Siehe "Wirkungsmechanismus" .
  • -Die Wirksamkeit von Carbetocin wurde im Vergleich zu Oxytocin in einer randomisierten, doppelblinden doubledummy Studie an n=659 Patientinnen untersucht. Eingeschlossen waren gesunde Schwangere, bei welchen eine elektive Sectio unter Epiduralanästhesie durchgeführt wurde. Appliziert wurden entweder 100 µg Carbetocin als intravenöse Bolus-Injektion oder 25 I.E. Oxytocin als Infusion über 8 Stunden. Primärendpunkt war der Anteil der Patientinnen, welche eine zusätzliche Oxytocin-Gabe benötigten. Eine solche war in der Carbetocin-Gruppe bei 5 % der Patientinnen erforderlich gegenüber 10 % in der Oxytocin-Gruppe (p=0,031).
  • +Die Wirksamkeit von Carbetocin wurde im Vergleich zu Oxytocin in einer randomisierten, doppelblinden doubledummy Studie an n=659 Patientinnen untersucht. Eingeschlossen waren gesunde Schwangere, bei welchen eine elektive Sectio unter Epiduralanästhesie durchgeführt wurde. Appliziert wurden entweder 100 µg Carbetocin als intravenöse Bolus-Injektion oder 25 I.E. Oxytocin als Infusion über 8 Stunden. Primärendpunkt war der Anteil der Patientinnen, welche eine zusätzliche Oxytocin-Gabe benötigten. Eine solche war in der Carbetocin-Gruppe bei 5% der Patientinnen erforderlich gegenüber 10% in der Oxytocin-Gruppe (p=0,031).
  • -Die Wirksamkeit von Carbetocin wurde im Vergleich zu Oxytocin in einer randomisierten, doppelblinden Studie an n=29ʼ645 Patientinnen untersucht. Neben gesunden Schwangeren konnten auch Patientinnen mit (Gestations-)Diabetes oder Präeklampsie sowie solche mit leicht- oder mässiggradig eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion eingeschlossen werden. Eingeschlossen waren auch Patientinnen mit Risikofaktoren für eine Uterusatonie (wie postpartale Blutung in der Anamnese, Makrosomie oder Anwendung von Uterotonika zur Weheninduktion oder –verstärkung). Die Patientinnen erhielten entweder 100 µg Carbetocin oder 10 I.E. Oxytocin jeweils als intramuskuläre Einzeldosis. Primärendpunkte waren 1) der Anteil an Patientinnen mit einem Blutverlust ≥ 500 ml oder der Anwendung zusätzlicher Uterotonika; 2) der Anteil an Patientinnen mit einem Blutverlust ≥1000ml.
  • -Im ersten der beiden Ko-Primärendpunkte konnte noninferiority von Carbetocin gegenüber Oxytocin gezeigt werden. Der Anteil an Patientinnen mit einem Blutverlust ≥ 500 ml und/oder Anwendung zusätzlicher Uterotonika lag unter Carbetocin bei 14,37 %, unter Oxytocin bei 14,29 % (relatives Risiko [RR] 1,01; 95 % CL: 0,96-1,06). Im zweiten der beiden Ko-Primärendpunkte wurde das vordefinierte Kriterium der noninferiority hingegen verfehlt. Unter Carbetocin kam es bei 1,52 %, unter Oxytocin bei 1,44 % der Patientinnen zu einem Blutverlust ≥1000ml (RR 1,05; 95%-CI 0,88-1,27).
  • -Pädiatrische Population
  • -In der pivotalen Studie nach vaginaler Entbindung erhielten 151 Jugendliche im Alter von 12–18 Jahren Carbetocin in der empfohlenen Dosierung von 100 μg; 162 Jugendliche wurden mit Oxytocin behandelt. In dieser Altersgruppe lag der Anteil an Patientinnen mit einem Blutverlust ≥ 500 ml und/oder Anwendung zusätzlicher Uterotonika (erster Ko-Primärendpunkt) unter Carbetocin bei 18,67%, unter Oxytocin bei 15,43%.
  • -Pharmakokinetik
  • -Die Pharmakokinetik von Carbetocin wurde an gesunden nicht-schwangeren Probandinnen untersucht.
  • -Absorption
  • -Nach intravenöser Verabreichung von 100 µg Carbetocin betrug die mittlere Spitzenkonzentration 7232 pg/ml.
  • -Nach intramuskulärer Applikation einer Dosis von 100 µg wurden die Spitzenkonzentrationen nach 30 Minuten erreicht. Die Bioverfügbarkeit beträgt 77 %.
  • -Distribution
  • -Das mittlere Verteilungsvolumen im Pseudo-Gleichgewicht (Vz) beträgt 22 L.
  • -Nach intramuskulärer Verabreichung von 70 µg Carbetocin an 5 stillende Mütter konnte Carbetocin in der Muttermilch nachgewiesen werden. Die mittlere Maximalkonzentration in der Muttermilch betrug < 20 pg/ml und war damit um den Faktor 56 niedriger als die mittlere Spitzenkonzentration im Plasma nach 120 Minuten.
  • -Metabolismus
  • -Carbetocin wird, überwiegend in den Nieren, wie endogene Proteine durch Peptidasen abgebaut. Metaboliten wurden nur im Urin, nicht hingegen im Plasma gefunden.
  • -Elimination
  • -Nach intravenöser Verabreichung weist Carbetocin eine biphasische Elimination auf. Die mittlere terminale Halbwertzeit betrug nach intravenöser Applikation 33 Minuten, nach intramuskulärer Gabe 55 Minuten. Nur < 1 % der injizierten Dosis werden unverändert über die Nieren ausgeschieden.
  • -Kinetik spezieller Patientengruppen
  • -Die Pharmakokinetik von Carbetocin wurde bei pädiatrischen und geriatrischen Patienten sowie bei Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion nicht untersucht.
  • -Präklinische Daten
  • -In einer Studie zur Reproduktionstoxizität bei Ratten mit täglicher Injektionen vom Zeitpunkt der Geburt bis zum 21. Tag der Laktation war der einzige Befund eine reduzierte Körpergewichtszunahme der Jungtiere in allen Gruppen im Vergleich zur Kontrollgruppe. Aufgrund der Indikation wurden keine Fertilitäts- und Embryotoxizitätsstudien durchgeführt.
  • -Karzinogenitätsstudien mit Carbetocin wurden nicht durchgeführt, da die Indikation die Anwendung einer einzelnen Dosis vorsieht.
  • -In-vitro und in-vivo Tests zeigten keine mutagene Wirkung.
  • -Sonstige Hinweise
  • -Inkompatibilitäten
  • -Da keine Kompatibilitätsstudien vorliegen, darf das Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
  • -Haltbarkeit
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Haltbarkeit nach Anbruch
  • -Nach dem Öffnen der Ampulle sollte die Lösung sofort verwendet werden. Nicht verwendete Lösung ist zu verwerfen.
  • -Nur für intravenöse und intramuskuläre Verabreichung. Nur klare und partikelfreie Lösungen dürfen angewendet werden.
  • -Besondere Lagerungshinweise
  • -Nicht über 30°C lagern.
  • -Nicht einfrieren.
  • -In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
  • -Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Zulassungsnummer
  • -67157 (Swissmedic)
  • -Packungen
  • -Carbetocin Ferring ist in Packungen zu 10 Ampullen erhältlich. A
  • -Zulassungsinhaberin
  • -Ferring AG, 6340 Baar
  • -Stand der Information
  • -Januar 2022
  • +Die Wirksamkeit von Carbetocin wurde im Vergleich zu Oxytocin in einer randomisierten, doppelblinden Studie an n=29
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