| 71 Änderungen an Fachinfo Beovu 120mg/ml |
-Brolucizumab ist ein humanisiertes monoklonales einkettiges Fv(scFv)-Antikörperfragment mit einem Molekulargewicht von ca. 26 kDa, das in Zellen von Escherichia coli durch rekombinante DNA-Technologie hergestellt wird.
- +Brolucizumab (durch rekombinante DNA-Technologie in Zellen von Escherichia coli produziert).
-2,58 mg/ml Natriumcitrat, 58 mg/ml Saccharose, 0,2 mg/ml Polysorbat 80, Natriumhydroxid (zur Einstellung des pH-Werts auf ca. 7,2) und Wasser für Injektionszwecke.
- +Wasserfreies Natriumcitrat, Saccharose, 0,2 mg/ml Polysorbat 80, Natriumhydroxid (zur Einstellung des pH-Werts auf ca. 7,2) und Wasser für Injektionszwecke.
- +Der Gesamtgehalt an Natrium beträgt 0.82 mg/ml entsprechend 0.04 mg pro Dosis.
- +
-Jede Fertigspritze enthält 19,8 mg Brolucizumab in 0,165 ml Lösung. Diese Menge reicht aus, um eine Einzeldosis von 0,05 ml, in denen 6 mg Brolucizumab enthalten sind, zu verabreichen. 1 ml Lösung zur intravitrealen Injektion enthält 120 mg Brolucizumab.
- +Injektionslösung zur intravitrealen Anwendung mit 120 mg/ml Brolucizumab.
- +Jede Fertigspritze enthält 19,8 mg Brolucizumab in 0,165 ml Lösung. Diese Menge reicht aus, um eine Einzeldosis von 0,05 ml, in denen 6 mg Brolucizumab enthalten sind, zu verabreichen.
-Nach der letzten Loading-Dosis wird Beovu alle 12 Wochen (3 Monate) verabreicht. Der Arzt kann die Behandlungsintervalle dann je nach Krankheitsaktivität individuell festlegen, gemessen an der Sehschärfe bzw. den anatomischen Parametern. Das Behandlungsintervall kann auf alle 8 Wochen (2 Monate) angepasst werden (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ); sollte jedoch nicht weniger als alle 8 Wochen (2 Monate) betragen (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Nach der letzten Loading-Dosis wird Beovu alle 12 Wochen (3 Monate) verabreicht. Der Arzt kann die Behandlungsintervalle dann je nach Krankheitsaktivität individuell festlegen, gemessen an der Sehschärfe bzw. den anatomischen Parametern. Das Behandlungsintervall kann auf alle 8 Wochen (2 Monate) angepasst werden (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ); sollte jedoch nicht weniger als alle 8 Wochen (2 Monate) betragen (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die empfohlene Dosis für Beovu beträgt 6 mg (0,05 ml), verabreicht durch intravitreale Injektion, wobei die ersten fünf Injektionen im Abstand von 6 Wochen erfolgen. Danach wird Beovu alle 12 oder 16 Wochen (3 oder 4 Monate) verabreicht. Der Arzt kann die Behandlungsintervalle je nach Krankheitsaktivität individuell festlegen, gemessen an der Sehschärfe bzw. den anatomischen Parametern. Bei Patienten mit Krankheitsaktivität könnte eine Behandlung alle 8 Wochen (2 Monate) in Betracht gezogen werden (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ); sollte jedoch nicht weniger als alle 8 Wochen (2 Monate) betragen (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Die empfohlene Dosis für Beovu beträgt 6 mg (0,05 ml), verabreicht durch intravitreale Injektion, wobei die ersten fünf Injektionen im Abstand von 6 Wochen erfolgen. Danach wird Beovu alle 12 oder 16 Wochen (3 oder 4 Monate) verabreicht. Der Arzt kann die Behandlungsintervalle je nach Krankheitsaktivität individuell festlegen, gemessen an der Sehschärfe bzw. den anatomischen Parametern. Bei Patienten mit Krankheitsaktivität könnte eine Behandlung alle 8 Wochen (2 Monate) in Betracht gezogen werden (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ); sollte jedoch nicht weniger als alle 8 Wochen (2 Monate) betragen (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Wie alle Arzneimittel zur intravitrealen Anwendung sollte Beovu vor der Verabreichung einer Sichtkontrolle unterzogen werden (siehe "Hinweise für die Handhabung" ).
- +Wie alle Arzneimittel zur intravitrealen Anwendung sollte Beovu vor der Verabreichung einer Sichtkontrolle unterzogen werden.
-Für Informationen zur Vorbereitung von Beovu siehe Hinweise für Handhabung (siehe "sonstige Hinweise" ).
- +Für Informationen zur Vorbereitung von Beovu Injektionslösung in einer Fertigspritze siehe "Hinweise zur Vorbereitung und Anwendung der Fertigspritzen" am Ende der Fachinformation.
-In einer klinischen Studie der Phase IIIa (MERLIN) traten bei Patienten mit nAMD, die Beovu alle 4 Wochen als Erhaltungsdosis erhielten, häufiger intraokulare Entzündungen (einschliesslich retinaler Vaskulitis) und retinale Gefässverschlüsse auf als bei Patienten, die Beovu alle 8 oder 12 Wochen als Erhaltungsdosis in den zulassungsrelevanten klinischen Studien der Phase III (HAWK und HARRIER) erhielten. Das Intervall zwischen zwei Dosen Beovu während der Erhaltungstherapie sollte nicht weniger als 8 Wochen betragen (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
- +In einer klinischen Studie der Phase IIIa (MERLIN) traten bei Patienten mit nAMD, die Beovu alle 4 Wochen als Erhaltungsdosis erhielten, häufiger intraokulare Entzündungen (einschliesslich retinaler Vaskulitis) und retinale Gefässverschlüsse auf als bei Patienten, die Beovu alle 8 oder 12 Wochen als Erhaltungsdosis in den zulassungsrelevanten klinischen Studien der Phase III (HAWK und HARRIER) erhielten. Das Intervall zwischen zwei Dosen Beovu während der Erhaltungstherapie sollte nicht weniger als 8 Wochen betragen (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosis, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
- +Dieses Arzneimittel enthält 0.2 mg Polysorbat 80 pro ml. Polysorbate können allergische Reaktionen hervorrufen.
- +
-Die Sicherheit von Beovu wurde in zwei aktiv kontrollierten Phase-III-Studien (KESTREL und KITE) untersucht, die jeweils an 368 Patienten mit Beeinträchtigung der Sehstärke aufgrund eines DME durchgeführt wurden, die mit der empfohlenen Dosis von Brolucizumab 6 mg über 100 Wochen behandelt wurden.
-Die okulären und nicht-okulären Ereignisse in den KESTREL- und KITE-Studien wurden mit einer ähnlichen Häufigkeit und Schwere berichtet, wie sie in den Studien zur nAMD beobachtet wurden. Retinale Gefässverschlüsse wurden bei vier mit Beovu behandelten Patienten (1,1 %) und zwei mit Aflibercept 2 mg behandelten Patienten (0,5 %) berichtet. Netzhautvaskulitis wurde bei einem Patienten (0,3 %), der mit Beovu behandelt wurde, und keinem Patienten, der mit Aflibercept 2 mg behandelt wurde, berichtet. Die unerwünschten Arzneimittelwirkungen Iridozyklitis und Glaskörperblutung wurden in den gepoolten Phase-III-Studien zu DME häufiger beobachtet (Kategorie "häufig" ) als in den gepoolten Phase-III-Studien zu nAMD (Kategorie "selten" ). Darüber hinaus wurde in den gepoolten Phase-III-Studien zu DME die unerwünschte Arzneimittelwirkung retinaler Gefässverschluss mit einer Häufigkeit der Kategorie "häufig" beobachtet.
-Unerwünschte Arzneimittelwirkungen aus den klinischen Studien HAWK und HARRIER sind nach Häufigkeit aufgelistet, wobei die häufigsten unerwünschten Arzneimittelwirkungen zuerst genannt werden. Darüber hinaus basiert die jeweilige Häufigkeitskategorie für jede unerwünschte Arzneimittelwirkung auf der folgenden Konvention (CIOMS III): sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100 bis < 1/10), gelegentlich (≥1/1'000 bis <1/100), selten (≥1/10'000 bis < 1/1'000), sehr selten (< 1/10'000).
- +Die Sicherheit von Beovu wurde in zwei aktiv kontrollierten Phase-III-Studien (KESTREL und KITE) untersucht, die jeweils an 368 Patienten mit Beeinträchtigung der Sehstärke aufgrund eines DME durchgeführt wurden, die mit der empfohlenen Dosis von Brolucizumab 6 mg über 100 Wochen behandelt wurden.
- +Die okulären und nicht-okulären Ereignisse in den KESTREL- und KITE-Studien wurden mit einer ähnlichen Häufigkeit und Schwere berichtet, wie sie in den Studien zur nAMD beobachtet wurden. Retinale Gefässverschlüsse wurden bei vier mit Beovu behandelten Patienten (1,1 %) und zwei mit Aflibercept 2 mg behandelten Patienten (0,5 %) berichtet. Netzhautvaskulitis wurde bei einem Patienten (0,3 %), der mit Beovu behandelt wurde, und keinem Patienten, der mit Aflibercept 2 mg behandelt wurde, berichtet. Die unerwünschten Arzneimittelwirkungen Iridozyklitis und Glaskörperblutung wurden in den gepoolten Phase-III-Studien zu DME häufiger beobachtet (Kategorie "häufig" ) als in den gepoolten Phase-III-Studien zu nAMD (Kategorie "selten" ). Darüber hinaus wurde in den gepoolten Phase-III-Studien zu DME die unerwünschte Arzneimittelwirkung retinaler Gefässverschluss mit einer Häufigkeit der Kategorie "häufig" beobachtet.
- +Unerwünschte Arzneimittelwirkungen aus den klinischen Studien HAWK und HARRIER sind nach Häufigkeit aufgelistet, wobei die häufigsten unerwünschten Arzneimittelwirkungen zuerst genannt werden. Darüber hinaus basiert die jeweilige Häufigkeitskategorie für jede unerwünschte Arzneimittelwirkung auf der folgenden Konvention (CIOMS III): sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100 bis < 1/10), gelegentlich (≥1/1'000 bis <1/100), selten (≥1/10'000 bis < 1/1'000), sehr selten (< 1/10'000), nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
-Post-market Sicherheitsdaten weisen auf das Risiko intraokulärer Entzündungen einschliesslich retinaler Vaskulitis sowie retinaler Gefässverschlüsse unter Beovu-Behandlung hin. Zur Identifikation potentieller Risikofaktoren wurden retrospektiv Real-World-Daten von nAMD-Patienten mit bis zu 6 Monaten Behandlung analysiert. Die Ergebnisse dieser Analyse weisen auf ein erhöhtes Risiko für die genannten Ereignisse bei Patienten hin, die bereits eine intraokulare Entzündung und/oder retinalen Gefässverschluss im Jahr vor Beginn der Behandlung mit Beovu durchgemacht haben.
- +Post-market Sicherheitsdaten weisen auf das Risiko intraokulärer Entzündungen einschliesslich retinaler Vaskulitis sowie retinaler Gefässverschlüsse unter Beovu-Behandlung hin. Zur Identifikation potentieller Risikofaktoren wurden retrospektiv Real-World-Daten von nAMD-Patienten mit bis zu 6 Monaten Behandlung analysiert. Die Ergebnisse dieser Analyse weisen auf ein erhöhtes Risiko für die genannten Ereignisse bei Patienten hin, die bereits eine intraokulare Entzündung und/oder retinalen Gefässverschluss im Jahr vor Beginn der Behandlung mit Beovu durchgemacht haben.
-Die Inzidenz von Anti-Brolucizumab-Antikörpern vor der Behandlung betrug 64 %. Nach der Verabreichung von Beovu über 96 Wochen wurden bei 16 bis 23 % der Patienten behandlungsbedingte Anti-Brolucizumab-Antikörper nachgewiesen.
- +Die Inzidenz von Anti-Brolucizumab-Antikörpern vor der Behandlung betrug 64 %. Nach der Verabreichung von Beovu über 96 Wochen wurden bei 16 bis 23 % der Patienten behandlungsbedingte Anti-Brolucizumab-Antikörper nachgewiesen.
-In den Studien KESTREL und KITE waren verwandte anatomische Parameter Teil der Bewertung der Krankheitsaktivität, die die Behandlungsentscheidungen leitete. Eine Reduktion der zentralen retinalen Netzhautdicke (CST) und der vorhandenen intraretinalen/subretinalen Flüssigkeit (IRF/SRF) wurde bei Patienten, die mit Beovu behandelt wurden, bereits 4 Wochen nach Behandlungsbeginn und bis zu Woche 52 beobachtet. Diese Reduktionen wurden bis zu Woche 100 erhalten.
- +In den Studien KESTREL und KITE waren verwandte anatomische Parameter Teil der Bewertung der Krankheitsaktivität, die die Behandlungsentscheidungen leitete. Eine Reduktion der zentralen retinalen Netzhautdicke (CST) und der vorhandenen intraretinalen/subretinalen Flüssigkeit (IRF/SRF) wurde bei Patienten, die mit Beovu behandelt wurden, bereits 4 Wochen nach Behandlungsbeginn und bis zu Woche 52 beobachtet. Diese Reduktionen wurden bis zu Woche 100 erhalten.
-Die Sicherheit und Wirksamkeit von Beovu wurde in zwei randomisierten, multizentrischen, doppelblinden, aktivkontrollierten Phase-III-Studien (HAWK und HARRIER) bei Patienten mit neovaskulärer AMD untersucht. Total wurden 1'817 Patienten im Rahmen dieser Studien zwei Jahre lang behandelt (1'088 mit Brolucizumab und 729 mit Aflibercept). Das Alter der Patienten lag zwischen 50 und 97 Jahren, mit einem Mittelwert von 76 Jahren.
- +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Beovu wurde in zwei randomisierten, multizentrischen, doppelblinden, aktivkontrollierten Phase-III-Studien (HAWK und HARRIER) bei Patienten mit neovaskulärer AMD untersucht. Total wurden 1'817 Patienten im Rahmen dieser Studien zwei Jahre lang behandelt (1'088 mit Brolucizumab und 729 mit Aflibercept). Das Alter der Patienten lag zwischen 50 und 97 Jahren, mit einem Mittelwert von 76 Jahren.
-1.Brolucizumab 3 mg, verabreicht alle 12 oder 8 Wochen ( "q12w/q8w" ) nach den ersten 3 monatlichen Dosen.
-2.Brolucizumab 6 mg, verabreicht alle 12 oder 8 Wochen ( "q12w/q8w" ) nach den ersten 3 monatlichen Dosen.
-3.Aflibercept 2 mg, verabreicht alle 8 Wochen ( "q8w" ) nach den ersten 3 monatlichen Dosen.
- +1.Brolucizumab 3 mg, verabreicht alle 12 oder 8 Wochen ( "q12w/q8w" ) nach den ersten 3 monatlichen Dosen.
- +2.Brolucizumab 6 mg, verabreicht alle 12 oder 8 Wochen ( "q12w/q8w" ) nach den ersten 3 monatlichen Dosen.
- +3.Aflibercept 2 mg, verabreicht alle 8 Wochen ( "q8w" ) nach den ersten 3 monatlichen Dosen.
-1.Brolucizumab 6 mg, verabreicht alle 12 oder 8 Wochen ( "q12w/q8w" ) nach den ersten 3 monatlichen Dosen.
-2.Aflibercept 2 mg, verabreicht alle 8 Wochen ( "q8w" ) nach den ersten 3 monatlichen Dosen.
-In beiden Studien wurden Brolucizumab-Patienten im Anschluss an die ersten 3 monatlichen Dosen (Wochen 0, 4 und 8) alle 12 Wochen behandelt, mit der Option, basierend auf der Krankheitsaktivität auf ein 8-wöchiges Behandlungsintervall umzustellen. Die Krankheitsaktivität wurde von einem Arzt im ersten 12-Wochen-Intervall (in Wochen 16 und 20) und bei jeder nachfolgend geplanten 12-Wochen-Behandlungsvisite beurteilt. Patienten, die bei einem dieser Besuche Krankheitsaktivität zeigten (z.B. verminderte Sehschärfe, erhöhte zentrale retinale Netzhautdicke (CST) oder Vorhandensein retinaler Flüssigkeiten (IRF/SRF, Sub-RPE), wurden auf ein 8-wöchiges Behandlungsintervall umgestellt.
- +1.Brolucizumab 6 mg, verabreicht alle 12 oder 8 Wochen ( "q12w/q8w" ) nach den ersten 3 monatlichen Dosen.
- +2.Aflibercept 2 mg, verabreicht alle 8 Wochen ( "q8w" ) nach den ersten 3 monatlichen Dosen.
- +In beiden Studien wurden Brolucizumab-Patienten im Anschluss an die ersten 3 monatlichen Dosen (Wochen 0, 4 und 8) alle 12 Wochen behandelt, mit der Option, basierend auf der Krankheitsaktivität auf ein 8-wöchiges Behandlungsintervall umzustellen. Die Krankheitsaktivität wurde von einem Arzt im ersten 12-Wochen-Intervall (in Wochen 16 und 20) und bei jeder nachfolgend geplanten 12-Wochen-Behandlungsvisite beurteilt. Patienten, die bei einem dieser Besuche Krankheitsaktivität zeigten (z.B. verminderte Sehschärfe, erhöhte zentrale retinale Netzhautdicke (CST) oder Vorhandensein retinaler Flüssigkeiten (IRF/SRF, Sub-RPE), wurden auf ein 8-wöchiges Behandlungsintervall umgestellt.
-Der primäre Wirksamkeitsendpunkt der Studien war die Veränderung der bestmöglich korrigierten Sehschärfe (BCVA) gegenüber Baseline in Woche 48, gemessen mithilfe der ETDRS-Buchstabentafeln, mit dem primären Ziel, die Nichtunterlegenheit von Beovu gegenüber Aflibercept nachzuweisen. In beiden Studien wurde die Nichtunterlegenheit in Bezug auf die Wirksamkeit von Beovu (verabreicht nach einem 12-/8-wöchigen Behandlungsschema) gegenüber Aflibercept 2 mg, verabreicht alle 8 Wochen, nachgewiesen.
-In der Studie HAWK erreichten die Patienten in Woche 48 in der Beovu-6 mg- und Aflibercept-Gruppe eine mittlere Veränderung gegenüber Baseline von +6,6 Buchstaben bzw. +6,8 Buchstaben (p < 0,0001). Die mittlere Veränderung gegenüber der Baseline in der Beovu-3-mg-Gruppe lag bei +6,1 Buchstaben (p = 0,0003). Der Anteil der Patienten, die einen Zugewinn an Sehschärfe von mindestens 15 Buchstaben gegenüber Baseline erreichten, betrug 33,6 % in der Brolucizumab-Gruppe gegenüber 25,4 % in der Aflibercept-Gruppe. Der Anteil der Patienten, die 15 Buchstaben oder mehr Sehschärfe gegenüber dem Ausgangswert verloren, betrug 6,4 % in der 6 mg Brolucizumab-Gruppe gegenüber 5,5 % in der Aflibercept-Gruppe.
-In der Studie HARRIER erreichten die Patienten in Woche 48 in der Beovu- und Aflibercept-Gruppe eine mittlere Veränderung gegenüber Baseline von +6,9 Buchstaben bzw. +7,6 Buchstaben (p < 0,0001). Der Anteil der Patienten, die einen Zugewinn an Sehschärfe von mindestens 15 Buchstaben gegenüber Baseline erreichten, lag in der Brolucizumab-Gruppe bei 29,3 % gegenüber 29,9 % in der Aflibercept-Gruppe. Der Anteil der Patienten, die gegenüber dem Ausgangswert 15 Buchstaben oder mehr Sehschärfe verloren, betrug 3,8 % in der 6 mg Brolucizumab-Gruppe gegenüber 4,8 % in der Aflibercept-Gruppe
- +Der primäre Wirksamkeitsendpunkt der Studien war die Veränderung der bestmöglich korrigierten Sehschärfe (BCVA) gegenüber Baseline in Woche 48, gemessen mithilfe der ETDRS-Buchstabentafeln, mit dem primären Ziel, die Nichtunterlegenheit von Beovu gegenüber Aflibercept nachzuweisen. In beiden Studien wurde die Nichtunterlegenheit in Bezug auf die Wirksamkeit von Beovu (verabreicht nach einem 12-/8-wöchigen Behandlungsschema) gegenüber Aflibercept 2 mg, verabreicht alle 8 Wochen, nachgewiesen.
- +In der Studie HAWK erreichten die Patienten in Woche 48 in der Beovu-6 mg- und Aflibercept-Gruppe eine mittlere Veränderung gegenüber Baseline von +6,6 Buchstaben bzw. +6,8 Buchstaben (p < 0,0001). Die mittlere Veränderung gegenüber der Baseline in der Beovu-3-mg-Gruppe lag bei +6,1 Buchstaben (p = 0,0003). Der Anteil der Patienten, die einen Zugewinn an Sehschärfe von mindestens 15 Buchstaben gegenüber Baseline erreichten, betrug 33,6 % in der Brolucizumab-Gruppe gegenüber 25,4 % in der Aflibercept-Gruppe. Der Anteil der Patienten, die 15 Buchstaben oder mehr Sehschärfe gegenüber dem Ausgangswert verloren, betrug 6,4 % in der 6 mg Brolucizumab-Gruppe gegenüber 5,5 % in der Aflibercept-Gruppe.
- +In der Studie HARRIER erreichten die Patienten in Woche 48 in der Beovu- und Aflibercept-Gruppe eine mittlere Veränderung gegenüber Baseline von +6,9 Buchstaben bzw. +7,6 Buchstaben (p < 0,0001). Der Anteil der Patienten, die einen Zugewinn an Sehschärfe von mindestens 15 Buchstaben gegenüber Baseline erreichten, lag in der Brolucizumab-Gruppe bei 29,3 % gegenüber 29,9 % in der Aflibercept-Gruppe. Der Anteil der Patienten, die gegenüber dem Ausgangswert 15 Buchstaben oder mehr Sehschärfe verloren, betrug 3,8 % in der 6 mg Brolucizumab-Gruppe gegenüber 4,8 % in der Aflibercept-Gruppe
-Abbildung 1: Mittlere Veränderung der Sehschärfe gegenüber Baseline bis Woche 96 in den Studien HAWK und HARRIER
- +Abbildung 1: Mittlere Veränderung der Sehschärfe gegenüber Baseline bis Woche 96 in den Studien HAWK und HARRIER
-In den Studien HAWK und HARRIER erreichten 56 % bzw. 51 % der Patienten, die mit Beovu in einem 12-wöchigen Behandlungsintervall behandelt wurden, in Woche 48 diesen Zugewinn an Sehschärfe (mittlere Veränderung im Vergleich zum Ausgangswert), und 45 % bzw. 39 % der Patienten in Woche 96.
- +In den Studien HAWK und HARRIER erreichten 56 % bzw. 51 % der Patienten, die mit Beovu in einem 12-wöchigen Behandlungsintervall behandelt wurden, in Woche 48 diesen Zugewinn an Sehschärfe (mittlere Veränderung im Vergleich zum Ausgangswert), und 45 % bzw. 39 % der Patienten in Woche 96.
-Die Krankheitsaktivität wurde anhand von Veränderungen der Sehschärfe bzw. morphologischen Kriterien beurteilt, einschliesslich der zentralen retinalen Netzhautdicke (CST) und des Vorhandenseins retinaler Flüssigkeiten (IRF/SRF, Sub-RPE). In Woche 16, als die Krankheitsaktivität erstmalig zur Bestimmung des Behandlungsintervalls bewertet wurde, zeigten statistisch weniger mit Beovu behandelte Patienten eine Krankheitsaktivität als mit Aflibercept 2 mg behandelte Patienten (24% vs 35% in HAWK, p=0,0013; 23% vs 32% in HARRIER, p=0,0021). Die Krankheitsaktivität wurde jeweils über den Verlauf der gesamten Studien bewertet. Die morphologischen Kriterien der Krankheitsaktivität waren in Woche 48 und in Woche 96 in der Beovu-Gruppe im Vergleich zu Aflibercept geringer (Tabelle 1).
-Tabelle 1: Bewertung der Krankheitsaktivität in den Studien HAWK und HARRIER bis Woche 96
- HAWK HARRIER
- +Die Krankheitsaktivität wurde anhand von Veränderungen der Sehschärfe bzw. morphologischen Kriterien beurteilt, einschliesslich der zentralen retinalen Netzhautdicke (CST) und des Vorhandenseins retinaler Flüssigkeiten (IRF/SRF, Sub-RPE). In Woche 16, als die Krankheitsaktivität erstmalig zur Bestimmung des Behandlungsintervalls bewertet wurde, zeigten statistisch weniger mit Beovu behandelte Patienten eine Krankheitsaktivität als mit Aflibercept 2 mg behandelte Patienten (24% vs 35% in HAWK, p=0,0013; 23% vs 32% in HARRIER, p=0,0021). Die Krankheitsaktivität wurde jeweils über den Verlauf der gesamten Studien bewertet. Die morphologischen Kriterien der Krankheitsaktivität waren in Woche 48 und in Woche 96 in der Beovu-Gruppe im Vergleich zu Aflibercept geringer (Tabelle 1).
- +Tabelle 1: Bewertung der Krankheitsaktivität in den Studien HAWK und HARRIER bis Woche 96
- + HAWK HARRIER
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-c) Bis Woche 16 war die Behandlungsexposition identisch, was einen abgestimmten Vergleich von Beovu mit Aflibercept ermöglichte.
-Abbildung 2: Veränderung der zentralen retinalen Netzhautdicke ab Baseline bis Woche 96 in den Studien HAWK und HARRIER
- +c) Bis Woche 16 war die Behandlungsexposition identisch, was einen abgestimmten Vergleich von Beovu mit Aflibercept ermöglichte.
- +Abbildung 2: Veränderung der zentralen retinalen Netzhautdicke ab Baseline bis Woche 96 in den Studien HAWK und HARRIER
-In beiden Studien führte die Behandlung mit Beovu zu klinisch relevanten Veränderungen gegenüber Baseline in Bezug auf den präspezifizierten sekundären Wirksamkeitsendpunkt "von Patienten berichtete Ergebnisse" , die mithilfe des Fragebogens zur Augengesundheit des nationalen Augeninstituts der USA, NEI VFQ-25, aufgezeichnet wurden. Die Grössenordnung dieser Veränderungen war vergleichbar mit veröffentlichten Studien und entsprach einem Zugewinn von 15 Buchstaben bei der bestmöglich korrigierten Sehschärfe (BCVA). Der Nutzen der von den Patienten berichteten Ergebnisse wurde im zweiten Jahr aufrechterhalten.
-Es wurden keine klinisch relevanten Unterschiede zwischen Beovu und Aflibercept hinsichtlich der Veränderungen des NEI VFQ-25-Gesamtscores und der Subskalen zwischen Baseline und Woche 48 festgestellt (generelle Sehkraft, Augenschmerzen, Nahsicht, Fernsicht, soziale Funktionsfähigkeit, psychisches Befinden, Schwierigkeiten bei der Ausübung sozialer Rollen, Abhängigkeit von anderen, Autofahren, Farbsehen und peripheres Sehen).
- +In beiden Studien führte die Behandlung mit Beovu zu klinisch relevanten Veränderungen gegenüber Baseline in Bezug auf den präspezifizierten sekundären Wirksamkeitsendpunkt "von Patienten berichtete Ergebnisse" , die mithilfe des Fragebogens zur Augengesundheit des nationalen Augeninstituts der USA, NEI VFQ-25, aufgezeichnet wurden. Die Grössenordnung dieser Veränderungen war vergleichbar mit veröffentlichten Studien und entsprach einem Zugewinn von 15 Buchstaben bei der bestmöglich korrigierten Sehschärfe (BCVA). Der Nutzen der von den Patienten berichteten Ergebnisse wurde im zweiten Jahr aufrechterhalten.
- +Es wurden keine klinisch relevanten Unterschiede zwischen Beovu und Aflibercept hinsichtlich der Veränderungen des NEI VFQ-25-Gesamtscores und der Subskalen zwischen Baseline und Woche 48 festgestellt (generelle Sehkraft, Augenschmerzen, Nahsicht, Fernsicht, soziale Funktionsfähigkeit, psychisches Befinden, Schwierigkeiten bei der Ausübung sozialer Rollen, Abhängigkeit von anderen, Autofahren, Farbsehen und peripheres Sehen).
-Bei den Beovu-Armen der HAWK- und HARRIER-Studien wurden die ersten 3 Beovu-Dosen im Abstand von 4 Wochen (bzw. monatlich) verabreicht, gefolgt von einer Verabreichung alle 12 oder 8 Wochen ( "q12w/q8w" ). Basierend auf den Ergebnissen einer Populations-PK/PD-Modell-Simulationsstudie sind 48 Wochen nach Behandlungsbeginn ähnliche CST und BCVA Veränderungen gegenüber Baseline zu erwarten, wenn die ersten 2 Beovu-Dosen im Abstand von 6 Wochen ( "q6w" ) verabreicht werden, gefolgt von einer Verabreichung alle 12 oder 8 Wochen ( "q12w/q8w" ).
- +Bei den Beovu-Armen der HAWK- und HARRIER-Studien wurden die ersten 3 Beovu-Dosen im Abstand von 4 Wochen (bzw. monatlich) verabreicht, gefolgt von einer Verabreichung alle 12 oder 8 Wochen ( "q12w/q8w" ). Basierend auf den Ergebnissen einer Populations-PK/PD-Modell-Simulationsstudie sind 48 Wochen nach Behandlungsbeginn ähnliche CST und BCVA Veränderungen gegenüber Baseline zu erwarten, wenn die ersten 2 Beovu-Dosen im Abstand von 6 Wochen ( "q6w" ) verabreicht werden, gefolgt von einer Verabreichung alle 12 oder 8 Wochen ( "q12w/q8w" ).
-In diesen Studien wurden insgesamt 926 Patienten 2 Jahre lang behandelt (558 mit Brolucizumab und 368 mit Aflibercept 2 mg). Das Alter der Patienten lag zwischen 23 und 87 Jahren; mit einem Mittelwert von 63 Jahren.
- +In diesen Studien wurden insgesamt 926 Patienten 2 Jahre lang behandelt (558 mit Brolucizumab und 368 mit Aflibercept 2 mg). Das Alter der Patienten lag zwischen 23 und 87 Jahren; mit einem Mittelwert von 63 Jahren.
--Brolucizumab 6 mg, verabreicht einmal alle 6 Wochen ( "q6w" ) für die ersten 5 Dosen, gefolgt von Brolucizumab 6 mg alle 12 oder 8 Wochen ( "q12w/q8w" ).
--Brolucizumab 3 mg, verabreicht einmal alle 6 Wochen ( "q6w" ) für die ersten 5 Dosen, gefolgt von Brolucizumab 3 mg alle 12 oder 8 Wochen ( "q12w/q8w" ).
--Aflibercept 2 mg, verabreicht einmal alle 4 Wochen ( "q4w" ) für die ersten 5 Dosen, gefolgt von Aflibercept 2 mg alle 8 Wochen ( "q8w" ).
- +-Brolucizumab 6 mg, verabreicht einmal alle 6 Wochen ( "q6w" ) für die ersten 5 Dosen, gefolgt von Brolucizumab 6 mg alle 12 oder 8 Wochen ( "q12w/q8w" ).
- +-Brolucizumab 3 mg, verabreicht einmal alle 6 Wochen ( "q6w" ) für die ersten 5 Dosen, gefolgt von Brolucizumab 3 mg alle 12 oder 8 Wochen ( "q12w/q8w" ).
- +-Aflibercept 2 mg, verabreicht einmal alle 4 Wochen ( "q4w" ) für die ersten 5 Dosen, gefolgt von Aflibercept 2 mg alle 8 Wochen ( "q8w" ).
--Brolucizumab 6 mg, verabreicht einmal alle 6 Wochen ( "q6w" ) für die ersten 5 Dosen, gefolgt von Brolucizumab 6 mg alle 12 oder 8 Wochen ( "q12w/q8w" ) oder alle 16 Wochen ab Woche 72 ( "q16w" ).
--Aflibercept 2 mg, verabreicht einmal alle 4 Wochen ( "q4w" ) für die ersten 5 Dosen, gefolgt von Aflibercept 2 mg alle 8 Wochen ( "q8w" ).
-In beiden Studien wurden Brolucizumab-Patienten im Anschluss an die ersten fünf Dosen (in den Wochen 0, 6, 12, 18 und 24) alle 12 Wochen weiterbehandelt, mit der Option, basierend auf der Krankheitsaktivität auf ein 8-wöchiges Behandlungsintervall umzustellen. Die Krankheitsaktivität wurde von einem Arzt im ersten 12-wöchigen-Behandlungsintervall (in den Wochen 32 und 36) und bei jedem nachfolgend geplanten 12-Wochen-Behandlungsbesuch beurteilt. Patienten, die bei einem dieser Besuche Krankheitsaktivität zeigten (z.B. verminderte Sehschärfe, erhöhte zentrale retinale Netzhautdicke (CST)), wurden auf ein 8-wöchiges Behandlungsintervall umgestellt. In Jahr 2 der KITE-Studie konnten Patienten, die keine Krankheitsaktivität zeigten, auf ein 16-wöchiges Behandlungsintervall umgestellt werden. Das Vergleichspräparat Aflibercept wurde nach den ersten 5 monatlichen Dosen alle 8 Wochen verabreicht.
- +-Brolucizumab 6 mg, verabreicht einmal alle 6 Wochen ( "q6w" ) für die ersten 5 Dosen, gefolgt von Brolucizumab 6 mg alle 12 oder 8 Wochen ( "q12w/q8w" ) oder alle 16 Wochen ab Woche 72 ( "q16w" ).
- +-Aflibercept 2 mg, verabreicht einmal alle 4 Wochen ( "q4w" ) für die ersten 5 Dosen, gefolgt von Aflibercept 2 mg alle 8 Wochen ( "q8w" ).
- +In beiden Studien wurden Brolucizumab-Patienten im Anschluss an die ersten fünf Dosen (in den Wochen 0, 6, 12, 18 und 24) alle 12 Wochen weiterbehandelt, mit der Option, basierend auf der Krankheitsaktivität auf ein 8-wöchiges Behandlungsintervall umzustellen. Die Krankheitsaktivität wurde von einem Arzt im ersten 12-wöchigen-Behandlungsintervall (in den Wochen 32 und 36) und bei jedem nachfolgend geplanten 12-Wochen-Behandlungsbesuch beurteilt. Patienten, die bei einem dieser Besuche Krankheitsaktivität zeigten (z.B. verminderte Sehschärfe, erhöhte zentrale retinale Netzhautdicke (CST)), wurden auf ein 8-wöchiges Behandlungsintervall umgestellt. In Jahr 2 der KITE-Studie konnten Patienten, die keine Krankheitsaktivität zeigten, auf ein 16-wöchiges Behandlungsintervall umgestellt werden. Das Vergleichspräparat Aflibercept wurde nach den ersten 5 monatlichen Dosen alle 8 Wochen verabreicht.
-Der primäre Wirksamkeitsendpunkt für beide Studien war die Veränderung der bestmöglich korrigierten Sehschärfe (BCVA) gegenüber Baseline in Woche 52, gemessen mithilfe der ETDRS-Buchstabentafeln (Early Treatment Diabetic Retinopathy Study, ETDRS), mit dem primären Ziel, die Nichtunterlegenheit von Beovu gegenüber Aflibercept 2 mg nachzuweisen. In beiden Studien wurde die Nichtunterlegenheit in Bezug auf die Wirksamkeit von Beovu (verabreicht nach einem 12-/8-wöchigen Behandlungsschema) gegenüber Aflibercept 2 mg, verabreicht alle 8 Wochen, nachgewiesen.
-Die Ergebnisse der KESTREL-und KITE-Studien zeigten auch eine Nichtunterlegenheit von Beovu gegenüber Aflibercept 2 mg für den wichtigsten sekundären Endpunkt (durchschnittliche Veränderung der bestmöglich korrigierten Sehschärfe gegenüber Baseline über den Zeitraum Woche 40 bis Woche 52)
-Die mediane Anzahl der Injektionen über 24 Monate betrug 11 bei den mit Beovu behandelten Patienten gegenüber 15 bei den mit Aflibercept 2 mg behandelten Patienten.
-Detaillierte Ergebnisse der beiden Studien sind in Tabelle 2 und Abbildung 3 unten dargestellt.
-Tabelle 2: Ergebnisse zur Wirksamkeit in den Wochen 52 und 100 in den Phase-III-Studien KESTREL und KITE
- KESTREL KITE
- +Der primäre Wirksamkeitsendpunkt für beide Studien war die Veränderung der bestmöglich korrigierten Sehschärfe (BCVA) gegenüber Baseline in Woche 52, gemessen mithilfe der ETDRS-Buchstabentafeln (Early Treatment Diabetic Retinopathy Study, ETDRS), mit dem primären Ziel, die Nichtunterlegenheit von Beovu gegenüber Aflibercept 2 mg nachzuweisen. In beiden Studien wurde die Nichtunterlegenheit in Bezug auf die Wirksamkeit von Beovu (verabreicht nach einem 12-/8-wöchigen Behandlungsschema) gegenüber Aflibercept 2 mg, verabreicht alle 8 Wochen, nachgewiesen.
- +Die Ergebnisse der KESTREL-und KITE-Studien zeigten auch eine Nichtunterlegenheit von Beovu gegenüber Aflibercept 2 mg für den wichtigsten sekundären Endpunkt (durchschnittliche Veränderung der bestmöglich korrigierten Sehschärfe gegenüber Baseline über den Zeitraum Woche 40 bis Woche 52)
- +Die mediane Anzahl der Injektionen über 24 Monate betrug 11 bei den mit Beovu behandelten Patienten gegenüber 15 bei den mit Aflibercept 2 mg behandelten Patienten.
- +Detaillierte Ergebnisse der beiden Studien sind in Tabelle 2 und Abbildung 3 unten dargestellt.
- +Tabelle 2: Ergebnisse zur Wirksamkeit in den Wochen 52 und 100 in den Phase-III-Studien KESTREL und KITE
- + KESTREL KITE
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-Abbildung 3: Mittlere Veränderung der Sehschärfe gegenüber Baseline bis Woche 100 in den Studien KESTREL und KITE
- +Abbildung 3: Mittlere Veränderung der Sehschärfe gegenüber Baseline bis Woche 100 in den Studien KESTREL und KITE
-In den Studien KESTREL und KITE erreichten 55 % bzw. 50 % der Patienten, die mit Beovu 6 mg in einem 12-wöchigen Behandlungsintervall behandelt wurden, in Woche 52 diesen Zugewinn an Sehschärfe und 44 % bzw. 37 % der Patienten, die mit Beovu in einem 12-wöchigen bzw. 12-/16-wöchigen Behandlungsintervall behandelt wurden, in Woche 100. Von den Patienten, die während dieses ersten 12-wöchigen Intervalls als geeignet für ein 12-wöchiges Behandlungsintervall identifiziert worden waren, wurde in beiden Studien bei etwa 70 % mindestens das 12-wöchige Behandlungsintervall bis Woche 100 beibehalten. In der KITE-Studie wurden 25 % der Patienten in Woche 100 mit Beovu in einem 16-wöchigen Behandlungsintervall behandelt.
- +In den Studien KESTREL und KITE erreichten 55 % bzw. 50 % der Patienten, die mit Beovu 6 mg in einem 12-wöchigen Behandlungsintervall behandelt wurden, in Woche 52 diesen Zugewinn an Sehschärfe und 44 % bzw. 37 % der Patienten, die mit Beovu in einem 12-wöchigen bzw. 12-/16-wöchigen Behandlungsintervall behandelt wurden, in Woche 100. Von den Patienten, die während dieses ersten 12-wöchigen Intervalls als geeignet für ein 12-wöchiges Behandlungsintervall identifiziert worden waren, wurde in beiden Studien bei etwa 70 % mindestens das 12-wöchige Behandlungsintervall bis Woche 100 beibehalten. In der KITE-Studie wurden 25 % der Patienten in Woche 100 mit Beovu in einem 16-wöchigen Behandlungsintervall behandelt.
-In beiden Studien führte die Behandlung mit Beovu zu Verbesserungen gegenüber Baseline in Bezug auf den präspezifizierten sekundären Wirksamkeitsendpunkt "von Patienten berichtete Ergebnisse" , die mithilfe des Fragebogens zur Augengesundheit des nationalen Augeninstituts der USA, NEI VFQ-25, aufgezeichnet wurden. Die Grössenordnung dieser Veränderungen war vergleichbar mit veröffentlichten Studien und entsprach einem Zugewinn von 15 Buchstaben bei der bestmöglich korrigierten Sehschärfe (BCVA).
- +In beiden Studien führte die Behandlung mit Beovu zu Verbesserungen gegenüber Baseline in Bezug auf den präspezifizierten sekundären Wirksamkeitsendpunkt "von Patienten berichtete Ergebnisse" , die mithilfe des Fragebogens zur Augengesundheit des nationalen Augeninstituts der USA, NEI VFQ-25, aufgezeichnet wurden. Die Grössenordnung dieser Veränderungen war vergleichbar mit veröffentlichten Studien und entsprach einem Zugewinn von 15 Buchstaben bei der bestmöglich korrigierten Sehschärfe (BCVA).
-Sowohl in der KESTREL- als auch in der KITE-Studie wurde der Schweregrad auf der Diabetes-Retinopathie-Schweregrad-Skala (Diabetic Retinopathy Severity Score, DRSS) ermittelt. Bei Baseline hatten 98,1 % der Patienten sowohl in der KESTREL- als auch in der KITE-Studie einen bestimmbaren Schweregrad der diabetischen Retinopathie. Basierend auf der gepoolten Analyse erfuhren 28,9 % der mit Beovu behandelten Patienten bis Woche 52 eine mindestens 2-stufige Verbesserung des DRSS-Werts gegenüber Baseline. Im Vergleich dazu waren es bei den mit Aflibercept 2 mg behandelten Patienten 24,9 %. Der geschätzte Unterschied zwischen Beovu und Aflibercept 2 mg betrug 4,0 % (95 %-KI: [-0,6, 8,6]). In Woche 100 betrug der Anteil der Patienten mit einer mindestens 2-stufigen Verbesserung des DRSS-Werts bis Woche 100 gegenüber Baseline in der KESTREL-Studie bei mit Beovu behandelten Patienten 32,8 % und bei mit Aflibercept 2 mg behandelten Patienten 29,3 % und in der KITE-Studie bei mit Beovu behandelten Patienten 35,8 % und bei mit Aflibercept 2 mg behandelten Patienten 31,1 %.
- +Sowohl in der KESTREL- als auch in der KITE-Studie wurde der Schweregrad auf der Diabetes-Retinopathie-Schweregrad-Skala (Diabetic Retinopathy Severity Score, DRSS) ermittelt. Bei Baseline hatten 98,1 % der Patienten sowohl in der KESTREL- als auch in der KITE-Studie einen bestimmbaren Schweregrad der diabetischen Retinopathie. Basierend auf der gepoolten Analyse erfuhren 28,9 % der mit Beovu behandelten Patienten bis Woche 52 eine mindestens 2-stufige Verbesserung des DRSS-Werts gegenüber Baseline. Im Vergleich dazu waren es bei den mit Aflibercept 2 mg behandelten Patienten 24,9 %. Der geschätzte Unterschied zwischen Beovu und Aflibercept 2 mg betrug 4,0 % (95 %-KI: [-0,6, 8,6]). In Woche 100 betrug der Anteil der Patienten mit einer mindestens 2-stufigen Verbesserung des DRSS-Werts bis Woche 100 gegenüber Baseline in der KESTREL-Studie bei mit Beovu behandelten Patienten 32,8 % und bei mit Aflibercept 2 mg behandelten Patienten 29,3 % und in der KITE-Studie bei mit Beovu behandelten Patienten 35,8 % und bei mit Aflibercept 2 mg behandelten Patienten 31,1 %.
-Nach intravitrealer Injektion wurde Brolucizumab mit einer scheinbaren systemischen Halbwertszeit von 4,3 ± 1,9 Tagen eliminiert. Es kam zu keiner Akkumulierung von Beovu im Serum, wenn dieses alle 4 Wochen intravitreal verabreicht wurde.
- +Nach intravitrealer Injektion wurde Brolucizumab mit einer scheinbaren systemischen Halbwertszeit von 4,3 ± 1,9 Tagen eliminiert. Es kam zu keiner Akkumulierung von Beovu im Serum, wenn dieses alle 4 Wochen intravitreal verabreicht wurde.
-Die systemische Pharmakokinetik von Brolucizumab wurde bei nAMD-Patienten ausgewertet, von denen sowohl pharmakokinetische Daten zu Brolucizumab im Serum als auch Daten zur Kreatinin-Clearance von Brolucizumab verfügbar waren. Das Verhältnis des geometrischen Mittels (90% KI) bei Patienten mit milder (60 bis <90 ml/min (n=22)) bzw. moderater (30 to <60 ml/min (n=3)) Nierenfunktionsstörung im Vergleich zu Patienten mit normaler Nierenfunktion ist für Brolucizumab Cmax 1,4 (0,7; 2,9) bzw. 1,7 (1,0; 2,8) und das Verhältnis für AUCinf 1,4 (0,7; 2,9) bzw. 1.0 (0.5, 2.0). Es wurden keine Patienten mit schwerer (< 30 ml/min) Nierenfunktionsstörung untersucht.
- +Die systemische Pharmakokinetik von Brolucizumab wurde bei nAMD-Patienten ausgewertet, von denen sowohl pharmakokinetische Daten zu Brolucizumab im Serum als auch Daten zur Kreatinin-Clearance von Brolucizumab verfügbar waren. Das Verhältnis des geometrischen Mittels (90% KI) bei Patienten mit milder (60 bis <90 ml/min (n=22)) bzw. moderater (30 to <60 ml/min (n=3)) Nierenfunktionsstörung im Vergleich zu Patienten mit normaler Nierenfunktion ist für Brolucizumab Cmax 1,4 (0,7; 2,9) bzw. 1,7 (1,0; 2,8) und das Verhältnis für AUCinf 1,4 (0,7; 2,9) bzw. 1.0 (0.5, 2.0). Es wurden keine Patienten mit schwerer (< 30 ml/min) Nierenfunktionsstörung untersucht.
-In einer Studie zur erweiterten prä- und postnatalen Entwicklung (ePPND) bei trächtigen Cynomolgus-Affen wurde Brolucizumab allen Tieren durch intravitreale (IVT) Injektion in ein Auge in Dosen von 3 oder 6 mg einmal alle 4 Wochen bis zur Geburt verabreicht. Eine zusätzliche Injektion wurde einer Untergruppe von diesen Tieren 28 Tage postpartal verabreicht, wobei Blut und Milch für toxikokinetische Auswertungen gesammelt wurden. Die intravitreale Verabreichung von Brolucizumab hatte keinen Einfluss auf die embryo-fetale Entwicklung, die Trächtigkeit oder die Geburt sowie auf das Überleben, das Wachstum oder die postnatale Entwicklung der Nachkommen. Die in dieser Studie erzielte systemische Exposition, entspricht etwa dem 6-Fachen der humantherapeutischen klinischen Exposition (basierend auf der maximalen Serumkonzentration Cmax) bei der vorgeschlagenen klinischen Dosis von 6 mg. In der Studie wurde Brolucizumab weder in der Muttermilch noch im Serum der Jungtiere von Cynomolgus-Affen nachgewiesen.
- +In einer Studie zur erweiterten prä- und postnatalen Entwicklung (ePPND) bei trächtigen Cynomolgus-Affen wurde Brolucizumab allen Tieren durch intravitreale (IVT) Injektion in ein Auge in Dosen von 3 oder 6 mg einmal alle 4 Wochen bis zur Geburt verabreicht. Eine zusätzliche Injektion wurde einer Untergruppe von diesen Tieren 28 Tage postpartal verabreicht, wobei Blut und Milch für toxikokinetische Auswertungen gesammelt wurden. Die intravitreale Verabreichung von Brolucizumab hatte keinen Einfluss auf die embryo-fetale Entwicklung, die Trächtigkeit oder die Geburt sowie auf das Überleben, das Wachstum oder die postnatale Entwicklung der Nachkommen. Die in dieser Studie erzielte systemische Exposition, entspricht etwa dem 6-Fachen der humantherapeutischen klinischen Exposition (basierend auf der maximalen Serumkonzentration Cmax) bei der vorgeschlagenen klinischen Dosis von 6 mg. In der Studie wurde Brolucizumab weder in der Muttermilch noch im Serum der Jungtiere von Cynomolgus-Affen nachgewiesen.
-Für weitere Informationen sehen Sie bitte "Hinweise für die Handhabung" .
- +Hinweise für die Handhabung
- +Weitere Hinweise zur Vorbereitung und Anwendung der Fertigspritzen finden Sie am Ende der Fachinformation.
-Juni 2024
-Hinweise für die Handhabung
-Zur Vorbereitung von Beovu für die intravitreale Anwendung folgen Sie bitte der Gebrauchsanweisung:
-1 Ziehen Sie die Folie der Blisterpackung ab und nehmen
- +April 2026
- +Hinweise zur Vorbereitung und Anwendung der Fertigspritzen
- +Zur Vorbereitung von Beovu für die intravitreale Anwendung befolgen Sie bitte alle nachstehenden Schritte:
- + 1 Ziehen Sie die Folie der Blisterpackung ab und nehmen
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