| 116 Änderungen an Fachinfo Nucala 100 mg/mL |
-Mepolizumab.
- +Mepolizumab
-Gesamt-Natriumgehalt: 0,72 mg/ ml.
- +Gesamt-Natriumgehalt: 0,72 mg/mL.
--Eosinophilenzahl im Blut von ≥0.15 G/L* (entspricht ≥150 Zellen/μL) bei Behandlungsbeginn oder von ≥0.3 G/L (entspricht ≥300 Zellen/μL) in den vorausgegangenen 12 Monaten.
-* Für genauere Angaben zur Patientenpopulation siehe Rubrik "Eigenschaften/Wirkungen" , Klinische Wirksamkeit und Sicherheit
- +-Eosinophilenzahl im Blut von ≥0.15 G/L* (entspricht ≥150 Zellen/μL) bei Behandlungsbeginn oder von ≥0.3 G/L (entspricht ≥300 Zellen/μL) in den vorausgegangenen 12 Monaten.
- +* Für genauere Angaben zur Patientenpopulation siehe Rubrik „Eigenschaften/Wirkungen“, Klinische Wirksamkeit und Sicherheit
- +Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
- +Nucala ist angezeigt als Zusatztherapeutikum bei Erwachsenen mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) mit erhöhten Eosinophilenblutwerten, die mit einer Kombination aus einem inhalativen Kortikosteroid (ICS), einem langwirksamen Beta-2-Agonisten (LABA) und einem langwirksamen Muskarinantagonisten (LAMA) oder, falls entweder LAMA oder LABA nicht angebracht sind, einer Kombinationstherapie aus ICS-LABA oder ICS-LAMA, nicht ausreichend kontrolliert werden kann.
- +Für genauere Angaben zur Patientenpopulation siehe Rubrik "Eigenschaften/Wirkungen" , Klinische Wirksamkeit.
- +
-Nucala sollte nur von Ärzten angewendet werden, welche mit der Behandlung von schwerem Asthma, CRSwNP, EGPA oder HES vertraut sind.
- +Nucala sollte nur von Ärzten angewendet werden, welche mit der Behandlung von schwerem Asthma, CRSwNP, COPD, EGPA oder HES vertraut sind.
-Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg Nucala und wird einmal alle 4 Wochen subkutan verabreicht.
- +Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg Nucala und wird einmal alle 4 Wochen subkutan verabreicht.
-Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg Nucala und wird einmal alle 4 Wochen subkutan verabreicht.
- +Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg Nucala und wird einmal alle 4 Wochen subkutan verabreicht.
- +COPD
- +Erwachsene ab 18 Jahren
- +Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg Nucala und wird einmal alle 4 Wochen subkutan verabreicht.
- +Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
- +Bei COPD ist die Anwendung bei Patienten unter 18 Jahren nicht relevant.
- +
-Die empfohlene Dosis beträgt 300 mg Nucala und wird einmal alle 4 Wochen subkutan verabreicht.
- +Die empfohlene Dosis beträgt 300 mg Nucala und wird einmal alle 4 Wochen subkutan verabreicht.
-Die empfohlene Dosis beträgt 300 mg Nucala und wird einmal alle 4 Wochen subkutan verabreicht.
- +Die empfohlene Dosis beträgt 300 mg Nucala und wird einmal alle 4 Wochen subkutan verabreicht.
-Ältere Patienten (> 65 Jahre)
- +Ältere Patienten (> 65 Jahre)
-Nucala darf nicht zur Behandlung akuter Asthma-Exazerbationen eingesetzt werden.
-Unter der Behandlung mit Nucala können asthma-bedingte unerwünschte Ereignisse oder Exazerbationen eintreten. Die Patienten sollten angewiesen werden, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn ihr Asthma nach Einleitung der Behandlung mit Nucala weiterhin unkontrolliert ist oder sich verschlechtert.
- +Nucala darf nicht zur Behandlung akuter Asthma- und COPD-Exazerbationen eingesetzt werden.
- +Unter der Behandlung mit Nucala können Asthma- oder COPD-bedingte unerwünschte Ereignisse oder Exazerbationen eintreten. Die Patienten sollten angewiesen werden, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn ihr Asthma oder ihre COPD nach Einleitung der Behandlung mit Nucala weiterhin unkontrolliert ist oder sich verschlechtert.
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Injektion zu 100 mg (=1 ml), d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Injektion zu 100 mg (=1 mL), d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Für den Menschen liegen keine Daten zur Ausscheidung von Mepolizumab in der Muttermilch vor. In der Milch von Cynomolgus-Affen wurde Mepolizumab jedoch in Konzentrationen von weniger als 0,5 % der entsprechenden Plasmakonzentrationen ausgeschieden.
- +Für den Menschen liegen keine Daten zur Ausscheidung von Mepolizumab in der Muttermilch vor. In der Milch von Cynomolgus-Affen wurde Mepolizumab jedoch in Konzentrationen von weniger als 0,5 % der entsprechenden Plasmakonzentrationen ausgeschieden.
-In klinischen Studien an Patienten mit hochgradigem eosinophilem Asthma waren die am häufigsten gemeldeten unerwünschten Wirkungen während der Behandlung Kopfschmerzen, Reaktionen an der Injektionsstelle und Rückenschmerzen. Das Sicherheitsprofil war über alle Behandlungsgruppen hinweg ähnlich, mit Ausnahme der Reaktionen an der Injektionsstelle, die im Vergleich zu Placebo (3 %) in der Gruppe mit Mepolizumab 100 mg s.c. häufiger (8 %) auftraten. Reaktionen an der Injektionsstelle traten in der Regel zu Beginn der Behandlung, bis zur dritten Injektion, auf; für spätere Injektionen liegen weniger Meldungen vor.
- +In klinischen Studien an Patienten mit hochgradigem eosinophilem Asthma waren die am häufigsten gemeldeten unerwünschten Wirkungen während der Behandlung Kopfschmerzen, Reaktionen an der Injektionsstelle und Rückenschmerzen. Das Sicherheitsprofil war über alle Behandlungsgruppen hinweg ähnlich, mit Ausnahme der Reaktionen an der Injektionsstelle, die im Vergleich zu Placebo (3 %) in der Gruppe mit Mepolizumab 100 mg s.c. häufiger (8 %) auftraten. Reaktionen an der Injektionsstelle traten in der Regel zu Beginn der Behandlung, bis zur dritten Injektion, auf; für spätere Injektionen liegen weniger Meldungen vor.
-Die Sicherheit von Nucala wurde an insgesamt 1'327 Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren mit schwerem eosinophilem Asthma untersucht, die im Rahmen klinischer Studien von 24- bis 52-wöchiger Dauer entweder eine subkutane (s.c.) oder eine intravenöse (i.v.) Dosis erhielten. In der nachstehenden Tabelle sind die unerwünschten Wirkungen aufgeführt, die in den zwei placebokontrollierten Studien bei Patienten unter subkutanem Mepolizumab 100 mg (n = 263) auftraten.
-Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100 bis < 1/10); gelegentlich (≥1/1'000 bis < 1/100); selten (≥1/10'000 bis < 1/1'000); sehr selten (< 1/10'000) und nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
- +Die Sicherheit von Nucala wurde an insgesamt 1'327 Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren mit schwerem eosinophilem Asthma untersucht, die im Rahmen klinischer Studien von 24- bis 52-wöchiger Dauer entweder eine subkutane (s.c.) oder eine intravenöse (i.v.) Dosis erhielten. In der nachstehenden Tabelle sind die unerwünschten Wirkungen aufgeführt, die in den zwei placebokontrollierten Studien bei Patienten unter subkutanem Mepolizumab 100 mg (n = 263) auftraten.
- +Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100 bis < 1/10); gelegentlich (≥1/1'000 bis < 1/100); selten (≥1/10'000 bis < 1/1'000); sehr selten (< 1/10'000) und nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
-Sehr häufig: Kopfschmerzen (20 %)
- +Sehr häufig: Kopfschmerzen (20%)
-In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten 52-wöchigen Studie an Probanden mit CRSwNP (100 mg Mepolizumab n= 206, Placebo n= 201) wurden im Vergleich zu den Studien bei schwerem Asthma keine weiteren unerwünschten Wirkungen festgestellt.
- +In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten 52-wöchigen Studie an Probanden mit CRSwNP (100 mg Mepolizumab n= 206, Placebo n= 201) wurden im Vergleich zu den Studien bei schwerem Asthma keine weiteren unerwünschten Wirkungen festgestellt.
- +COPD
- +In drei randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studien von 52- bis 104-wöchiger Dauer an 2089 Patienten mit COPD (100 mg Mepolizumab n = 1043, Placebo n = 1046) wurden im Vergleich zu den Studien bei schwerem Asthma keine weiteren unerwünschten Wirkungen festgestellt.
- +
-In einer randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten 32-wöchigen Studie an HES-Patienten (300 mg Mepolizumab n = 54, Placebo n = 54) zeigten sich unter Mepolizumab gegenüber Placebo mehr Infekte (37/54 vs 28/54). Die Mehrzahl davon waren Infektionen der oberen Atemwege. Das Sicherheitsprofil von Mepolizumab in HES-Patienten (n=102) in der offenen 20-wöchigen Verlängerungsstudie war ähnlich wie das Sicherheitsprofil in der pivotalen Placebo-kontrollierten Studie. Im Vergleich zu den Studien bei schwerem Asthma wurden keine weiteren unerwünschten Wirkungen festgestellt.
-Unerwünschte Wirkungen aus der Post-Marketing Daten:
- +In einer randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten 32-wöchigen Studie an HES-Patienten (300 mg Mepolizumab n = 54, Placebo n = 54) zeigten sich unter Mepolizumab gegenüber Placebo mehr Infekte (37/54 vs 28/54). Die Mehrzahl davon waren Infektionen der oberen Atemwege. Das Sicherheitsprofil von Mepolizumab in HES-Patienten (n=102) in der offenen 20-wöchigen Verlängerungsstudie war ähnlich wie das Sicherheitsprofil in der pivotalen Placebo-kontrollierten Studie. Im Vergleich zu den Studien bei schwerem Asthma wurden keine weiteren unerwünschten Wirkungen festgestellt.
- +Unerwünschte Wirkungen aus Post-Marketing Daten:
-Selten: Hypersensitivitätsreaktionen einschliesslich Anaphylaxie
- +Selten: Hypersensitivitätsreaktionen einschliesslich Anaphylaxie
-Im Rahmen einer klinischen Studie wurden Patienten mit eosinophiler Erkrankung Einzeldosen bis 1'500 mg intravenös verabreicht, ohne dass Hinweise auf dosisabhängige Toxizitäten erkennbar waren.
- +Im Rahmen einer klinischen Studie wurden Patienten mit eosinophiler Erkrankung Einzeldosen bis 1'500 mg intravenös verabreicht, ohne dass Hinweise auf dosisabhängige Toxizitäten erkennbar waren.
-In klinischen Studien wurde nach einer Behandlung mit Mepolizumab eine Verminderung der Eosinophilenzahl im Blut beobachtet. Grössenordnung und Dauer dieser Verminderung waren nach subkutaner Gabe von 12.5 mg-125 mg dosisabhängig.
-Bei Patienten mit schwerem Asthma ging nach subkutaner Verabreichung von 100 mg alle 4 Wochen über einen Zeitraum von 32 Wochen die Eosinophilenzahl im Blut auf einen geometrischen Mittelwert von 40 Zellen/µL zurück. Dies entspricht einer geometrisch gemittelten Reduktion um 84% vs Placebo. Dieser Rückgang wurde grössenordnungsmässig bereits innerhalb der ersten 4 Behandlungswochen beobachtet. Dieses Ausmass der Verringerung der Eosinophilen im Blut blieb bei Patienten mit schwerem Asthma (n=998), die in offenen Verlängerungsstudien über einen Median von 2,8 Jahren (Spanne von 4 Wochen bis 4,5 Jahren) behandelt wurden, erhalten.
-Bei Patienten mit CRSwNP ging nach subkutaner Verabreichung von100 mg alle 4 Wochen über einen Zeitraum von 52 Wochen die Eosinophilenzahl im Blut auf einen geometrischen Mittelwert von 60 Zellen/µL zurück. Dies entspricht einer geometrisch gemittelten Reduktion um 83% vs Placebo. Dieser Rückgang wurde innerhalb der ersten 4 Behandlungswochen beobachtet und blieb während der Therapiedauer erhalten.
-Bei Patienten mit EGPA ging nach subkutaner Verabreichung von 300 mg alle 4 Wochen über einen Zeitraum von 52 Wochen die Eosinophilenzahl im Blut auf einen geometrischen Mittelwert von 38 Zellen/µL zurück. Dies entspricht einer geometrisch gemittelten Reduktion um 83% vs Placebo.
-Bei Patienten mit HES ging nach subkutaner Verabreichung von 300 mg alle 4 Wochen über einen Zeitraum von 32 Wochen die Zahl der Eosinophilen im Blut auf einen geometrischen Mittelwert von 70 Zellen/µl zurück. Das entspricht einer geometrisch gemittelten Reduktion um 92% vs Placebo. Diese Reduktionsgrössenordnung wurde für weitere 20 Wochen beibehalten in Patienten, die mit der Mepolizumab-Behandlung in der offenen Verlängerung weiterfuhren.
- +In klinischen Studien wurde nach einer Behandlung mit Mepolizumab eine Verminderung der Eosinophilenzahl im Blut beobachtet. Grössenordnung und Dauer dieser Verminderung waren nach subkutaner Gabe von 12,5 mg-125 mg dosisabhängig.
- +Die Grössenordnung der Reduktion wurde bei den unten angegebenen Populationen innerhalb von 4 Behandlungswochen beobachtet und über den gesamten Behandlungszeitraum aufrechterhalten.
- +Bei Patienten mit schwerem Asthma ging nach subkutaner Verabreichung von 100 mg alle 4 Wochen über einen Zeitraum von 32 Wochen die Eosinophilenzahl im Blut auf einen geometrischen Mittelwert von 40 Zellen/µL zurück. Dies entspricht einer geometrisch gemittelten Reduktion um 84% (Woche 32) vs Placebo.
- +Dieses Ausmass der Verringerung der Eosinophilen im Blut blieb bei Patienten mit schwerem Asthma (n=998), die in offenen Verlängerungsstudien über einen Median von 2,8 Jahren (Spanne von 4 Wochen bis 4,5 Jahren) behandelt wurden, erhalten.
- +Bei Patienten mit CRSwNP ging nach subkutaner Verabreichung von100 mg alle 4 Wochen über einen Zeitraum von 52 Wochen die Eosinophilenzahl im Blut auf einen geometrischen Mittelwert von 60 Zellen/µL zurück. Dies entspricht einer geometrisch gemittelten Reduktion um 83% vs Placebo. Dieser Rückgang wurde innerhalb der ersten 4 Behandlungswochen beobachtet und blieb während der Therapiedauer erhalten.
- +Bei Patienten mit COPD ging nach subkutaner Verabreichung von 100 mg alle 4 Wochen über einen Zeitraum von 52-104 Wochen die Eosinophilenzahl im Blut auf einen geometrischen Mittelwert von 60 Zellen/µL zurück. Dies entspricht einer geometrisch gemittelten Reduktion um 79% (Woche 52) und 80% (Woche 104) vs Placebo.
- +Bei Patienten mit EGPA ging nach subkutaner Verabreichung von 300 mg alle 4 Wochen über einen Zeitraum von 52 Wochen die Eosinophilenzahl im Blut auf einen geometrischen Mittelwert von 38 Zellen/µL zurück. Dies entspricht einer geometrisch gemittelten Reduktion um 83% vs Placebo.
- +Bei Patienten mit HES ging nach subkutaner Verabreichung von 300 mg alle 4 Wochen über einen Zeitraum von 32 Wochen die Zahl der Eosinophilen im Blut auf einen geometrischen Mittelwert von 70 Zellen/µL zurück. Das entspricht einer geometrisch gemittelten Reduktion um 92% vs Placebo. Diese Reduktionsgrössenordnung wurde für weitere 20 Wochen beibehalten in Patienten, die mit der Mepolizumab-Behandlung in der offenen Verlängerung weiterfuhren.
-Insgesamt entwickelten 15/260 (6 %) der mit mindestens einer subkutanen Dosis in Höhe von 100 mg behandelten Patienten mit schwerem Asthma Antikörper gegen Mepolizumab. Das Immunogenitätsprofil von Nucala bei Patienten mit schwerem Asthma (n=998), die in offenen Verlängerungsstudien über einen Median von 2,8 Jahren (Spanne von 4 Wochen bis 4,5 Jahren) behandelt wurden, war ähnlich wie in den placebo-kontrollierten Studien.
-Insgesamt entwickelten 6/196 (3 %) der mit mindestens einer subkutanen Mepolizumab-Dosis von 100 mg behandelten CRSwNP-Patienten Antikörper gegen Mepolizumab.
-Insgesamt entwickelten 1/68 (1 %) der mit mindestens einer subkutanen Mepolizumab-Dosis von 300 mg behandelten EGPA-Patienten Antikörper gegen Mepolizumab.
-Insgesamt entwickelten 1/53 (2 %) der mit mindestens einer subkutanen Mepolizumab-Dosis von 300 mg behandelten HES-Patienten Antikörper gegen Mepolizumab.
- +Insgesamt entwickelten 15/260 (6 %) der mit mindestens einer subkutanen Dosis in Höhe von 100 mg behandelten Patienten mit schwerem Asthma Antikörper gegen Mepolizumab. Das Immunogenitätsprofil von Nucala bei Patienten mit schwerem Asthma (n=998), die in offenen Verlängerungsstudien über einen Median von 2,8 Jahren (Spanne von 4 Wochen bis 4,5 Jahren) behandelt wurden, war ähnlich wie in den placebo-kontrollierten Studien.
- +Insgesamt entwickelten 6/196 (3%) der mit mindestens einer subkutanen Mepolizumab-Dosis von 100 mg behandelten CRSwNP-Patienten Antikörper gegen Mepolizumab.
- +Insgesamt entwickelten 9/381 (2%) der mit mindestens einer subkutanen Mepolizumab-Dosis von 100 mg behandelten COPD-Patienten Antikörper gegen Mepolizumab.
- +Insgesamt entwickelten 1/68 (1%) der mit mindestens einer subkutanen Mepolizumab-Dosis von 300 mg behandelten EGPA-Patienten Antikörper gegen Mepolizumab.
- +Insgesamt entwickelten 1/53 (2%) der mit mindestens einer subkutanen Mepolizumab-Dosis von 300 mg behandelten HES-Patienten Antikörper gegen Mepolizumab.
-Die Ergebnisse der randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten, multizentrischen, 52-wöchigen Parallelgruppenstudie MEA112997 an 616 Patienten zeigten, dass Mepolizumab (75 mg, 250 mg oder 750 mg) bei intravenöser Verabreichung zu einer signifikanten Reduktion der Asthma-Exazerbationen gegenüber Placebo führte. Hinsichtlich der Wirksamkeit konnte zwischen den 3 untersuchten Dosierungen kein signifikanter Unterschied festgestellt werden (siehe Tabelle 1).
- +Die Ergebnisse der randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten, multizentrischen, 52-wöchigen Parallelgruppenstudie MEA112997 an 616 Patienten zeigten, dass Mepolizumab (75 mg, 250 mg oder 750 mg) bei intravenöser Verabreichung zu einer signifikanten Reduktion der Asthma-Exazerbationen gegenüber Placebo führte. Hinsichtlich der Wirksamkeit konnte zwischen den 3 untersuchten Dosierungen kein signifikanter Unterschied festgestellt werden (siehe Tabelle 1).
- Mepolizumab IV Placebo
- + Mepolizumab IV Placebo
-
-Die Ergebnisse dieser Studie weisen darauf hin, dass eine Eosinophilenzahl im Blut von ≥150 Zellen/µL in der Voruntersuchungsphase bzw. von ≥300 Zellen/µL in den vorausgegangenen 12 Monaten als Biomarker herangezogen werden kann, um vorherzusagen, welche Patienten von der Behandlung mit Mepolizumab profitieren können. Allerdings wurden bei einem Drittel der so ausgewählten Patienten auch unter Placebo während der einjährigen Behandlungsphase keine Exazerbationen mehr beobachtet.
-Bei Erhöhung des "Cut off" Wertes der Eosinophilenzahl im Blut wurde bei entsprechend selektionierten Patienten eine verstärkte Abnahme der Exazerbationshäufigkeit beobachtet. Es ist aber nicht untersucht, in wie weit bei höheren "Cut off" Werten Patienten ausgeschlossen wurden, welche von der Mepolizumab-Zusatz-Behandlung profitierten.
- +Die Ergebnisse dieser Studie weisen darauf hin, dass eine Eosinophilenzahl im Blut von ≥150 Zellen/µL in der Voruntersuchungsphase bzw. von ≥300 Zellen/µL in den vorausgegangenen 12 Monaten als Biomarker herangezogen werden kann, um vorherzusagen, welche Patienten von der Behandlung mit Mepolizumab profitieren können. Allerdings wurden bei einem Drittel der so ausgewählten Patienten auch unter Placebo während der einjährigen Behandlungsphase keine Exazerbationen mehr beobachtet.
- +Bei Erhöhung des "Cut off" Wertes der Eosinophilenzahl im Blut wurde bei entsprechend selektionierten Patienten eine verstärkte Abnahme der Exazerbationshäufigkeit beobachtet. Es ist aber nicht untersucht, inwieweit bei höheren "Cut off" Werten Patienten ausgeschlossen wurden, welche von der Mepolizumab-Zusatz-Behandlung profitierten.
-Studie Baseline Eosinophilenzahl im Blut Verhältnisrate (95%-KI)
- + Studie Baseline Eosinophilenzahl im Blut Verhältnisrate (95%-KI)
-
-MEA115588 (MEpolizumab as adjunctive therapy iN patients with Severe Asthma) war eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, multizentrische Parallelgruppenstudie zur Beurteilung der Wirksamkeit und Sicherheit von Mepolizumab als Zusatztherapeutikum an 576 Patienten mit hochgradigem eosinophilem Asthma.
- +MEA115588 (Mepolizumab as adjunctive therapy in patients with Severe Asthma) war eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, multizentrische Parallelgruppenstudie zur Beurteilung der Wirksamkeit und Sicherheit von Mepolizumab als Zusatztherapeutikum an 576 Patienten mit hochgradigem eosinophilem Asthma.
-Schweres eosinophiles Asthma lag definitionsgemäss vor bei einer Eosinophilenzahl im peripheren Blut von ≥150 Zellen/μL innerhalb der 6 Wochen vor der Randomisierung (erste Dosis) oder einer Eosinophilenzahl im Blut von ≥300 Zellen/μL innerhalb des der Randomisierung vorangegangenen Jahres. Die Patienten erhielten über 32 Wochen hinweg jeweils einmal alle vier Wochen entweder Mepolizumab 100 mg subkutan (s.c.), Mepolizumab 75 mg intravenös (i.v.) oder ein Placebo. Die Ergebnisse für den primären Studienendpunkt, die Verminderung der Häufigkeit klinisch relevanter Asthma-Exazerbationen, fielen statistisch signifikant aus (p < 0,001).
- +Schweres eosinophiles Asthma lag definitionsgemäss vor bei einer Eosinophilenzahl im peripheren Blut von ≥150 Zellen/μL innerhalb der 6 Wochen vor der Randomisierung (erste Dosis) oder einer Eosinophilenzahl im Blut von ≥300 Zellen/μL innerhalb des der Randomisierung vorangegangenen Jahres. Die Patienten erhielten über 32 Wochen hinweg jeweils einmal alle vier Wochen entweder Mepolizumab 100 mg subkutan (s.c.), Mepolizumab 75 mg intravenös (i.v.) oder ein Placebo. Die Ergebnisse für den primären Studienendpunkt, die Verminderung der Häufigkeit klinisch relevanter Asthma-Exazerbationen, fielen statistisch signifikant aus (p < 0,001).
- Mepolizumab (100 mg Placebo n = 191
- + Mepolizumab (100 mg Placebo n = 191
-
-MEA115575 beurteilte die Wirkung von Mepolizumab 100 mg s.c. in Bezug auf die Verminderung des Bedarfs an oralen Kortikosteroiden (OCS) zur Erhaltungstherapie, unter Aufrechterhaltung der Asthmakontrolle bei auf systemische Kortikosteroide angewiesenen Patienten mit schwerem eosinophilem Asthma. Die Patienten wiesen in den 12 Monaten vor dem Screening eine Eosinophilenzahl im peripheren Blut von ≥300/μL bzw. vor Behandlungsbeginn eine Eosinophilenzahl im peripheren Blut von ≥150/μL auf und erhielten im Behandlungszeitraum in vierwöchigen Abständen Mepolizumab oder Placebo. Die OCS-Dosis wurde während der OCS-Reduktionsphase (Wochen 4–20) alle 4 Wochen vermindert, solange die Asthmakontrolle dabei aufrechterhalten wurde. Während der Studie setzten die Patienten ihre Ausgangstherapie gegen Asthma fort (hochdosierte inhalative Kortikosteroide [ICS] in Kombination mit mindestens einem weiteren Kontrollmedikament, z.B. langwirkenden Beta2-Sympathomimetika [LABA] oder Leukotrienmodifikatoren).
-Die Studienpopulation aus insgesamt 135 Patienten war wie folgt charakterisiert: Durchschnittsalter 50 Jahre, 55 % der Teilnehmer waren weiblich, 48 % nahmen seit mindestens 5 Jahren orale Kortikosteroide und erhielten bei Studienbeginn ein mittleres Prednisolonäquivalent von ca. 13 mg pro Tag.
- +MEA115575 beurteilte die Wirkung von Mepolizumab 100 mg s.c. in Bezug auf die Verminderung des Bedarfs an oralen Kortikosteroiden (OCS) zur Erhaltungstherapie, unter Aufrechterhaltung der Asthmakontrolle bei auf systemische Kortikosteroide angewiesenen Patienten mit schwerem eosinophilem Asthma. Die Patienten wiesen in den 12 Monaten vor dem Screening eine Eosinophilenzahl im peripheren Blut von ≥300/μL bzw. vor Behandlungsbeginn eine Eosinophilenzahl im peripheren Blut von ≥150/μL auf und erhielten im Behandlungszeitraum in vierwöchigen Abständen Mepolizumab oder Placebo. Die OCS-Dosis wurde während der OCS-Reduktionsphase (Wochen 4–20) alle 4 Wochen vermindert, solange die Asthmakontrolle dabei aufrechterhalten wurde. Während der Studie setzten die Patienten ihre Ausgangstherapie gegen Asthma fort (hochdosierte inhalative Kortikosteroide [ICS] in Kombination mit mindestens einem weiteren Kontrollmedikament, z.B. langwirkenden Beta2-Sympathomimetika [LABA] oder Leukotrienmodifikatoren).
- +Die Studienpopulation aus insgesamt 135 Patienten war wie folgt charakterisiert: Durchschnittsalter 50 Jahre, 55 % der Teilnehmer waren weiblich, 48 % nahmen seit mindestens 5 Jahren orale Kortikosteroide und erhielten bei Studienbeginn ein mittleres Prednisolonäquivalent von ca. 13 mg pro Tag.
- Mepolizumab (100 mg s.c.) Placebo n = 66
- + Mepolizumab (100 mg s.c.) Placebo n = 66
-
-Ausserdem wurde anhand des SGRQ die gesundheitsbezogene Lebensqualität ermittelt. Nach 24 Wochen war in Bezug auf den mittleren SGRQ-Score unter Nucala eine signifikante Verbesserung gegenüber Placebo feststellbar: -5,8 (95%-KI: -10,6; -1,0; p = 0,019). In Woche 24 war der Anteil der Patienten mit klinisch bedeutsamer Abnahme des SGRQ-Score (definiert als Rückgang um mindestens 4 Einheiten gegenüber dem Ausgangswert) unter Nucala höher (58 %, 40/69) als unter Placebo (41 %, 27/66).
-Das langfristige Wirksamkeitsprofil von Nucala bei Patienten mit schwerem Asthma (n=998), die in den offenen Verlängerungsstudien MEA115666, MEA115661 und 201312 über einen Median von 2,8 Jahren (Spanne von 4 Wochen bis 4,5 Jahren) behandelt wurden, stimmte im Allgemeinen mit den drei placebo-kontrollierten Studien überein.
- +Ausserdem wurde anhand des SGRQ die gesundheitsbezogene Lebensqualität ermittelt. Nach 24 Wochen war in Bezug auf den mittleren SGRQ-Score unter Nucala eine signifikante Verbesserung gegenüber Placebo feststellbar: -5,8 (95%-KI: -10,6; -1,0; p = 0,019). In Woche 24 war der Anteil der Patienten mit klinisch bedeutsamer Abnahme des SGRQ-Scores (definiert als Rückgang um mindestens 4 Einheiten gegenüber dem Ausgangswert) unter Nucala höher (58 %, 40/69) als unter Placebo (41 %, 27/66).
- +Das langfristige Wirksamkeitsprofil von Nucala bei Patienten mit schwerem Asthma (n=998), die in den offenen Verlängerungsstudien MEA115666, MEA115661 und 201312 über einen Median von 2,8 Jahren (Spanne von 4 Wochen bis 4,5 Jahren) behandelt wurden, stimmte im Allgemeinen mit den drei placebo-kontrollierten Studien überein.
-Bei der Studie 205687 handelte es sich um eine 52-wöchige, randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie, in der 407 Patienten im Alter über 18 Jahren mit CRSwNP untersucht wurden.
-Die in die Studie aufgenommenen Patienten mussten für die nasale Obstruktion einen VAS-Symptom-Score (visuelle Analogskala) von >5 (von max. 10 Punkten), einen Gesamt-VAS-Symptom-Score >7 (von max. 10 Punkten) und einen endoskopischen bilateralen NP-Score von 5 (von max. 8 möglichen Punkten; mit einem Mindest-Scorewert von 2 pro Nasenhöhle) aufweisen. Ferner mussten die Patienten in den vorangegangenen 10 Jahren mindestens eine Operation infolge von Nasenpolypen erhalten haben.
-Die Patienten erhielten eine Dosis 100 mg Mepolizumab oder Placebo, die alle 4 Wochen zusätzlich zur Basistherapie mit intranasalen Kortikosteroiden subkutan verabreicht wurde.
-Die demografischen Daten und Baseline-Eigenschaften der an Studie 205687 teilnehmenden Patienten sind unten in Tabelle 5 aufgeführt:
-Tabelle 5: Demographische Daten und Baseline-Eigenschaften der CRSwNP
- N = 407
- +Bei der Studie 205687 handelte es sich um eine 52-wöchige, randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie, in der 407 Patienten im Alter über 18 Jahren mit CRSwNP untersucht wurden.
- +Die in die Studie aufgenommenen Patienten mussten für die nasale Obstruktion einen VAS-Symptom-Score (visuelle Analogskala) von >5 (von max. 10 Punkten), einen Gesamt-VAS-Symptom-Score >7 (von max. 10 Punkten) und einen endoskopischen bilateralen NP-Score von 5 (von max. 8 möglichen Punkten; mit einem Mindest-Scorewert von 2 pro Nasenhöhle) aufweisen. Ferner mussten die Patienten in den vorangegangenen 10 Jahren mindestens eine Operation infolge von Nasenpolypen erhalten haben.
- +Die Patienten erhielten eine Dosis 100 mg Mepolizumab oder Placebo, die alle 4 Wochen zusätzlich zur Basistherapie mit intranasalen Kortikosteroiden subkutan verabreicht wurde.
- +Die demografischen Daten und Baseline-Eigenschaften der an Studie 205687 teilnehmenden Patienten sind unten in Tabelle 5 aufgeführt:
- +Tabelle 5: Demographische Daten und Baseline-Eigenschaften der CRSwNP
- + N = 407
-Gesamter endoskopischer NP-Scorea b c, Mittelwert (SD), max. Scorewert = 8 5,5 (1,29)
-VAS-Scorea d der nasalen Obstruktion, Mittelwert (SD), max. Scorewert = 10 9,0 (0,83)
-Gesamt-VAS-Symptom-Scorea d, Mittelwert (SD), max. Scorewert = 10 9,1 (0,74)
- +Gesamter endoskopischer NP-Scorea,b,c, Mittelwert (SD), max. Scorewert = 8 5,5 (1,29)
- +VAS-Scorea,d der nasalen Obstruktion, Mittelwert (SD), max. Scorewert = 10 9,0 (0,83)
- +Gesamt-VAS-Symptom-Scorea,d, Mittelwert (SD), max. Scorewert = 10 9,1 (0,74)
-
-a Höhere Scorewerte weisen auf eine höheren Schweregrad der Erkrankung hin.
-b Wie von unabhängigen verblindeten Bewertern bewertet
-c Der NP-Score ist die Summe der Scorewerte beider Nasenlöcher (auf einer Skala 0-8), bei denen jedes Nasenloch bewertet wurde (0=keine Polypen; 1=kleine Polypen im mittleren Nasengang, die nicht unter den unteren Rand der mittleren Nasenmuschel ragen; 2=Polypen, die bis unter den unteren Rand der mittleren Nasenmuschel ragen; 3=grosse Polypen, die den unteren Rand der unteren Nasenmuschel oder Polypen medial zur mittleren Nasenmuschel überragen; 4=grosse Polypen, die eine fast vollständige Verstopfung/Obstruktion des unteren Nasengangs bewirken).
- +a Höhere Scorewerte weisen auf eine höheren Schweregrad der Erkrankung hin.
- +b Wie von unabhängigen verblindeten Bewertern bewertet
- +c Der NP-Score ist die Summe der Scorewerte beider Nasenlöcher (auf einer Skala 0-8), bei denen jedes Nasenloch bewertet wurde (0=keine Polypen; 1=kleine Polypen im mittleren Gehörgang, die nicht unter den unteren Rand der mittleren Nasenmuschel ragen; 2=Polypen, die bis unter den unteren Rand der mittleren Nasenmuschel ragen; 3=grosse Polypen, die den unteren Rand der unteren Nasenmuschel oder Polypen medial zur mittleren Ohrmuschel überragen; 4=grosse Polypen, die eine fast vollständige Verstopfung/Obstruktion des unteren Gehörgangs bewirken).
-Die koprimären Endpunkte waren die Veränderung des gesamten endoskopischen NP-Scores in Woche 52 gegenüber Baseline und die Veränderung des mittleren VAS-Wertes der nasalen Obstruktion in den Wochen 49-52 gegenüber Baseline.
-Patienten, die Mepolizumab erhalten hatten, wiesen im Vergleich zu Placebo signifikant grössere Verbesserungen (Reduktionen) beim endoskopischen NP-Gesamtscore in Woche 52 und beim VAS-Score bei nasaler Obstruktion in den Wochen 49-52 auf (siehe Tabelle 6).
-Tabelle 6: Analysen der koprimären Endpunkte (Intent-To-Treat-Population)
- Placebo (N=201) Mepolizumab 100 mg s.c.
- +Die koprimären Endpunkte waren die Veränderung des gesamten endoskopischen NP-Scores in Woche 52 gegenüber Baseline und die Veränderung des mittleren VAS-Wertes der nasalen Obstruktion in den Wochen 49-52 gegenüber Baseline.
- +Patienten, die Mepolizumab erhalten hatten, wiesen im Vergleich zu Placebo signifikant grössere Verbesserungen (Reduktionen) beim endoskopischen NP-Gesamtscore in Woche 52 und beim VAS-Score bei nasaler Obstruktion in den Wochen 49-52 auf (siehe Tabelle 6).
- +Tabelle 6: Analysen der koprimären Endpunkte (Intent-To-Treat-Population)
- + Placebo (N=201) Mepolizumab 100 mg s.c.
-
-Alle sekundären Endpunkte waren statistisch signifikant und unterstützten die koprimären Endpunkte. Der wichtigste sekundäre Endpunkt war die Zeit bis zur ersten NP-Operation bis Woche 52 (siehe Abbildung 1). Daten zu den anderen sekundären Endpunkten sind in Tabelle 7 aufgeführt.
- +Alle sekundären Endpunkte waren statistisch signifikant und unterstützten die koprimären Endpunkte. Der wichtigste sekundäre Endpunkt war die Zeit bis zur ersten NP-Operation bis Woche 52 (siehe Abbildung 1). Daten zu den anderen sekundären Endpunkten sind in Tabelle 7 aufgeführt.
-Über den gesamten Behandlungszeitraum von 52 Wochen war bei den Patienten der Mepolizumab-Gruppe die Wahrscheinlichkeit geringer, sich einer NP-Operation unterziehen zu müssen, als bei den Patienten in der Placebo-Gruppe (als Operation wurde jeder Eingriff definiert, bei dem Instrumente eingesetzt wurden, die zu einer Inzision und Entfernung von Gewebe [Polypektomie] in der Nasenhöhle führten).
-Bis Woche 52 hatten sich 18 Patienten (9 %) in der Mepolizumab-Gruppe einer NP-Operation unterzogen, wohingegen dieser Wert in der Placebo-Gruppe bei 46 Patienten (23 %) lag.
-Bei Patienten, die Mepolizumab erhielten, war die Zeit bis zur ersten NP-Operation im Vergleich zu Placebo länger. Das Operationsrisiko während des Behandlungszeitraums war bei Patienten, die mit Mepolizumab behandelt wurden, im Vergleich zu Patienten, die mit Placebo behandelt wurden, um 57 % niedriger und somit signifikant geringer (Hazard Ratio: 0,43; 95%-KI 0,25, 0,76; unbereinigt/bereinigt p=0,003), eine Post-hoc-Analyse ergab eine 61%-ige Verringerung der Wahrscheinlichkeit einer Operation (Odds Ratio: 0,39, 95%-KI: 0,21, 0,72; p= 0,003.
-Abbildung 2: Kaplan-Meier-Kurve für die Zeit bis zur ersten Nasenpolypen-OP
- +Über den gesamten Behandlungszeitraum von 52 Wochen war bei den Patienten der Mepolizumab-Gruppe die Wahrscheinlichkeit geringer, sich einer NP-Operation unterziehen zu müssen, als bei den Patienten in der Placebo-Gruppe (als Operation wurde jeder Eingriff definiert, bei dem Instrumente eingesetzt wurden, die zu einer Inzision und Entfernung von Gewebe [Polypektomie] in der Nasenhöhle führten).
- +Bis Woche 52 hatten sich 18 Patienten (9 %) in der Mepolizumab-Gruppe einer NP-Operation unterzogen, wohingegen dieser Wert in der Placebo-Gruppe bei 46 Patienten (23 %) lag.
- +Bei Patienten, die Mepolizumab erhielten, war die Zeit bis zur ersten NP-Operation im Vergleich zu Placebo länger. Das Operationsrisiko während des Behandlungszeitraums war bei Patienten, die mit Mepolizumab behandelt wurden, im Vergleich zu Patienten, die mit Placebo behandelt wurden, um 57 % niedriger und somit signifikant geringer (Hazard Ratio: 0,43; 95%-KI 0,25, 0,76; unbereinigt/bereinigt p=0,003), eine Post-hoc-Analyse ergab eine 61%-ige Verringerung der Wahrscheinlichkeit einer Operation (Odds Ratio: 0,39, 95%-KI: 0,21, 0,72; p=0,003.
- +Abbildung 2: Kaplan-Meier-Kurve für die Zeit bis zur ersten Nasenpolypen-OP
-Tabelle 7: Ergebnisse der anderen sekundären Endpunkte in der Intent-To-Treat-Population
- Placebo (N=201) Mepolizumab (N=206)
- +Tabelle 7: Ergebnisse der anderen sekundären Endpunkte in der Intent-To-Treat-Population
- + Placebo (N=201) Mepolizumab (N=206)
-
-Bei 289 (71 %) Patienten mit komorbidem Asthma ergaben vordefinierte Analysen im Vergleich zu Placebo bei den Patienten, die 100 mg Mepolizumab erhielten, Verbesserungen bei den koprimären Endpunkten, die mit denen der Gesamtpopulation übereinstimmten.
- +Bei 289 (71 %) Patienten mit komorbidem Asthma ergaben vordefinierte Analysen im Vergleich zu Placebo bei den Patienten, die 100 mg Mepolizumab erhielten, Verbesserungen bei den koprimären Endpunkten, die mit denen der Gesamtpopulation übereinstimmten.
- +Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
- +Studie 1
- +Die Wirksamkeit von Mepolizumab (100 mg s.c. alle 4 Wochen) zusätzlich zur Standardtherapie wurde bei 804 erwachsenen Patienten ab 40 Jahren mit COPD vom eosinophilen Phänotyp in einer 52- bis 104-wöchigen randomisierten, placebokontrollierten, multizentrischen pivotalen Studie (208657, MATINEE) untersucht. Die Teilnehmenden mussten eine Eosinophilenzahl im Blut von ≥300 Zellen/µL zum Screeningzeitpunkt und von ≥150 Zellen/µL innerhalb der vorausgegangenen 12 Monate aufweisen. Alle Patienten erhielten für die Dauer der Studie eine inhalative Dreifachtherapie (ICS, langwirksamer Beta-2-Agonist und langwirksamer Muskarinantagonist). Die eingeschlossenen Patienten wiesen trotz regelmässiger Anwendung inhalativer Kortikosteroide plus zweier zusätzlicher Erhaltungstherapien über einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten vor dem Screening eine mittelschwere bis sehr schwere Luftstrombehinderung (FEV1 nach Bronchodilatator von 20–80 % des Sollwerts) sowie anamnestisch bekannte Exazerbationen (mindestens 1 schwere, hospitalisierungsbedürftige Exazerbation oder 2 mittelschwere Exazerbationen, die eine Behandlung mit systemischen Kortikosteroiden, mit oder ohne Antibiotika, erforderten) auf.
- +Primäres Studienziel war die Beurteilung der Wirksamkeit von Mepolizumab auf die annualisierte Rate von mittelschweren (definiert als Verschlechterung der COPD-Symptome, die eine Behandlung mit oralen/systemischen Kortikosteroiden und/oder Antibiotika erforderlich macht) oder schweren Exazerbationen (definiert als hospitalisierungsbedürftig oder zum Tode führend). Symptome und gesundheitsbezogene Lebensqualität wurden anhand einer Responderanalyse des COPD-Assessment-Tests (CAT) (Ansprechen definiert als Verringerung der Punktzahl um 2 oder mehr gegenüber dem Ausgangswert) und einer Responderanalyse des St. George's Respiratory Questionnaire (SGRQ) (Ansprechen definiert als Verringerung der Punktzahl um 4 oder mehr gegenüber dem Ausgangswert) bewertet.
- +Die demografischen Daten und Baseline-Charakteristika der Patienten sind in Tabelle 8 aufgeführt:
- +Tabelle 8: Demographische Daten und Baseline-Charakteristika in MATINEE (mITT-Population)
- + (N = 804)
- +Alter (Jahre) der Patienten, Mittelwert (SD) 66 (8,0)
- +Weiblich, n (%) 253 (31)
- +Weiss, n (%) 673 (84)
- +Derzeit aktive Raucher, n (%) 222 (28)
- +Durchschnittliche Raucheranamnese (Packungsjahre), Mittelwert (SD) 43,0 (24,88)
- +Dauer der COPD (Jahre), Mittelwert (SD) 10,0 (6,28)
- +mMRC-Score ≥2 (Bereich 0–4), n (%) 611 (76)
- +Nur Emphysem,a n (%) 252 (31)
- +Nur chronische Bronchitis,a n (%) 338 (42)
- +Emphysem und chronische Bronchitis,a n (%) 143 (18)
- +Leichte Luftstrombehinderung: > 80 % des FEV1-Sollwerts, n (%) 5 (1)
- +Mässige Luftstrombehinderung: ≥50 % bis < 80 % des FEV1-Sollwerts, n (%) 349 (43)
- +Schwere Luftstrombehinderung: ≥30 % bis < 50 % des FEV1-Sollwerts, n (%) 340 (42)
- +Sehr schwere Luftstrombehinderung: < 30 % des FEV1-Sollwerts, n (%) 110 (14)
- +% des FEV1-Sollwerts nach Bronchodilatator, Mittelwert (SD) 48,2 (15,77)
- +FEV1/FVC-Verhältnis nach Bronchodilatator, Mittelwert (SD) 0,49 (0,124)
- +Anzahl der mittelschweren oder schweren Exazerbationen im letzten Jahr, 2,3 (0,94)
- +Mittelwert (SD)
- +Eine oder mehrere schwere Exazerbationen im letzten Jahr, n (%) 165 (21)
- +CAT-Score, Mittelwert (SD) 19,2 (6,85)
- +SGRQ-Score, Mittelwert (SD) 54,6 (17,80)
- +Geometrisches Mittel der Eosinophilen-Zahl beim Screening, Zellen/μL (95%-KI) 480 (470; 490)
- +
- +mITT = modified Intent-to-Treat, mMRC = modified Medical Research Council, FEV1 = forciertes exspiratorisches 1-Sekunden-Volumen, FVC = forcierte Vitalkapazität, CAT = COPD-Assessment-Test, SGRQ = St. George's Respiratory Questionnaire
- +a COPD-Subtyp gemäss prüfärztlicher Bewertung. 544 (68 %) Patienten gaben im SGRQ Symptome einer chronischen Bronchitis an.
- +Exazerbationen
- +Patienten, die Mepolizumab 100 mg erhielten, wiesen im Vergleich zu Placebo eine statistisch signifikante Reduktion der annualisierten Rate von mittelschweren oder schweren Exazerbationen sowie ein geringeres Risiko für mittelschwere/schwere Exazerbationen auf (siehe Tabelle 9).
- +Tabelle 9: COPD-Exazerbationsendpunkte in der Intent-to-treat-(mITT-)Population
- + Mepolizumab 100 mg s.c. N Placebo N = 401
- + = 403
- +Rate mittelschwerer oder schwerer Exazerbationen
- +Exazerbationsrate/Jahr 0,80 1,01
- +Prozent Ratenreduktion Ratenverhältnis vs. 21 % 0,79 (0,66; 0,94)
- +Placebo (95%-KI)
- +p-Wert 0,011
- +Zeit bis zur ersten mittelschweren oder schweren
- +Exazerbation
- +Mediane Zeit bis zur ersten Exazerbation a (Tage) 419 321
- +Prozent Risikoreduktion Hazard Ratio vs. Placebo 23 % 0,77 (0,64; 0,93)
- +(95%-KI)
- +p-Wert 0,009
- +
- +a Kaplan-Meier-Schätzung
- +In der MATINEE-Studie reduzierte Mepolizumab auch die jährliche Rate der Exazerbationen, die einen Besuch in der Notaufnahme und/oder einen Krankenhausaufenthalt erforderten, um 35% im Vergleich zu Placebo (Rate Ratio [RR] von 0,65; 95 % KI: 0,43, 0,96), Diese Reduktion konnte aber aufgrund der nicht eingehaltenen statistischen Testhierarchie nicht als signifikant gewertet werden.
- +Bewertung der Symptome und der gesundheitsbezogenen Lebensqualität
- +Die Ergebnisse der Endpunkte für Symptome und gesundheitsbezogene Lebensqualität (CAT und SGRQ) waren nicht statistisch signifikant. Die SGRQ-Responderrate (Ansprechen definiert als Verringerung der Punktzahl um 4 oder mehr gegenüber dem Ausgangswert) in Woche 52 betrug 50% für Mepolizumab 100 mg gegenüber 46% für Placebo (Odds Ratio: 1,17; 95%-KI: 0,87; 1,57).
- +Exazerbationen in Patienten-Untergruppen
- +Analysen nach Raucheranamnese sowie nach Symptomen einer chronischen Bronchitis bei Baseline ergaben in Bezug auf den primären Endpunkt Verbesserungen, die im Einklang standen mit denjenigen in der Gesamtpopulation bei Patienten unter Mepolizumab 100 mg gegenüber Placebo.
- +Meta-Analyse der Studien 1, 2 und 3
- +In zwei weiteren 52-wöchigen randomisierten, placebokontrollierten, multizentrischen Studien, Studie 2 (MEA117113 [METREO]) und Studie 3 (MEA117106 [METREX]), wurden 1285 Patienten mit COPD randomisiert und erhielten entweder Mepolizumab 100 mg sc. oder Placebo.
- +Primäres Studienziel der Studien 2 und 3 war die Beurteilung der Wirksamkeit von Mepolizumab auf die jährliche Rate von mittelschweren (definiert als Verschlechterung der COPD-Symptome, die eine Behandlung mit oralen/systemischen Kortikosteroiden oder Antibiotika erfordert) oder schweren (definiert als hospitalisierungsbedürftig oder zum Tode führend) Exazerbationen.
- +Eine Metaanalyse integrierte die Daten aller Patienten der Studie 1 sowie einer Untergruppe von Patienten mit vergleichbaren Blut-Eosinophilenzahlen von ≥300 Zellen/µL beim Screening aus den Studien 2 und 3 (kombinierte n = 568 unter Mepolizumab 100 mg und n = 578 unter Placebo). Mepolizumab senkte die jährliche Rate mittelschwerer oder schwerer Exazerbationen im Vergleich zu Placebo um 21 % (RR: 0,79; 95%-KI: 0,68; 0,91). Mepolizumab reduzierte das Risiko einer ersten mittelschweren oder schweren Exazerbation um 28 % im Vergleich zu Placebo (HR: 0,72; 95%-KI: 0,62; 0,85). Mepolizumab reduzierte die jährliche Rate von COPD-Exazerbationen, die einen Notfallstationsbesuch und/oder eine Hospitalisierung erforderten, um 29% im Vergleich zu Placebo (RR: 0,71; 95%-KI: 0,51; 0,98).
- +
-Im Vergleich zu Placebo erreichten die Teilnehmer unter Mepolizumab 300 mg eine signifikant längere Gesamtremissionsdauer. Darüber hinaus war der Anteil der Teilnehmer in Remission sowohl in Woche 36 als auch in Woche 48 unter Mepolizumab 300 mg signifikant höher als unter Placebo (Tabelle 8).
-Tabelle 8: Analysen zu den koprimären Endpunkten (ITT-Population)
- Anzahl (%) Teilnehmer
- +Im Vergleich zu Placebo erreichten die Teilnehmer unter Mepolizumab 300 mg eine signifikant längere Gesamtremissionsdauer. Darüber hinaus war der Anteil der Teilnehmer in Remission sowohl in Woche 36 als auch in Woche 48 unter Mepolizumab 300 mg signifikant höher als unter Placebo (Tabelle 10).
- +Tabelle 10: Analysen zu den koprimären Endpunkten (ITT-Population)
- + Anzahl (%) Teilnehmer
-
-Im Vergleich zu Teilnehmern unter Placebo erhielten Teilnehmer unter Mepolizumab 300 mg in den Wochen 48 bis 52 eine geringere mittlere Tagesdosis an oralen Kortikosteroiden (p < 0,001). In der Gruppe mit Mepolizumab 300 mg konnten 12 Teilnehmer (18 %) die Behandlung mit oralen Kortikosteroiden gänzlich ausschleichen, gegenüber nur 2 Teilnehmern (3 %) in der Placebogruppe.
- +Im Vergleich zu Teilnehmern unter Placebo erhielten Teilnehmer unter Mepolizumab 300 mg in den Wochen 48 bis 52 eine geringere mittlere Tagesdosis an oralen Kortikosteroiden (p < 0,001). In der Gruppe mit Mepolizumab 300 mg konnten 12 Teilnehmer (18 %) die Behandlung mit oralen Kortikosteroiden gänzlich ausschleichen, gegenüber nur 2 Teilnehmern (3 %) in der Placebogruppe.
-Studie 200622 war eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, 32-wöchige Studie, in der 108 HES-Patienten im Alter von ≥12 Jahren untersucht wurden. Patienten mit nicht-hämatologischem sekundärem HES (z.B. Medikamentenüberempfindlichkeit, parasitäre Infektion, HIV-Infektion, nicht-hämatologisches Malignom) oder F/P positivem HES wurden von der Studie ausgeschlossen. Die Patienten erhielten subkutan einmal alle 4 Wochen 300 mg Mepolizumab bzw. Placebo, unter Beibehaltung ihrer stabilen HES-Therapie. Einer der 4 eingeschlossenen Jugendlichen erhielt 300 mg Mepolizumab, die anderen 3 erhielten Placebo, alle jeweils 32 Wochen lang. Die Standard-HES-Therapie konnte OCS und Immunsuppressiva oder Zytotoxika umfassen. Die Studienteilnehmer hatten in den letzten12 Monaten mindestens zwei HES-Schübe erlitten und wiesen beim Screening eine Blut-Eosinophilenzahl von ≥1000 Zellen/µl auf.
- +Studie 200622 war eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, 32-wöchige Studie, in der 108 HES-Patienten im Alter von ≥12 Jahren untersucht wurden. Patienten mit nicht-hämatologischem sekundärem HES (z.B. Medikamentenüberempfindlichkeit, parasitäre Infektion, HIV-Infektion, nicht-hämatologisches Malignom) oder F/P positivem HES wurden von der Studie ausgeschlossen. Die Patienten erhielten subkutan einmal alle 4 Wochen 300 mg Mepolizumab bzw. Placebo, unter Beibehaltung ihrer stabilen HES-Therapie. Einer der 4 eingeschlossenen Jugendlichen erhielt 300 mg Mepolizumab, die anderen 3 erhielten Placebo, alle jeweils 32 Wochen lang. Die Standard-HES-Therapie konnte OCS und Immunsuppressiva oder Zytotoxika umfassen. Die Studienteilnehmer hatten in den letzten12 Monaten mindestens zwei HES-Schübe erlitten und wiesen beim Screening eine Blut-Eosinophilenzahl von ≥1000 Zellen/µL auf.
-Die Primäranalyse verglich Patienten der Mepolizumab- und der Placebogruppe, die einen HES-Schub erlitten oder aus der Studie ausschieden. Im Vergleich zur Placebogruppe erlitten in der Gruppe mit 300 mg Mepolizumab während des 32-wöchigen Behandlungszeitraums 50 % weniger Patienten einen HES-Schub oder brachen die Studie ab; 28 % versus 56 % (OR 0,28, 95%-KI 0,12–0,64) (siehe Tabelle 9).
-Sekundäre Endpunkte waren die Zeit bis zum ersten HES-Schub, der Anteil der Studienteilnehmer, die in Woche 20 bis Woche 32 einen HES-Schub erlitten, die Rate der HES-Schübe und die Änderung des Fatigue-Schweregrads gegenüber dem Ausgangswert. Alle sekundären Endpunkte waren statistisch signifikant und untermauerten den primären Endpunkt (siehe Abbildung 3 und Tabelle 10).
-Tabelle 9: Ergebnisse für den primären Endpunkt / Ergebnisse der Primäranalyse in der Intent-to-Treat-Population (Studie 200622)
- Mepolizumab N = 54 Placebo N = 54
- +Die Primäranalyse verglich Patienten der Mepolizumab- und der Placebogruppe, die einen HES-Schub erlitten oder aus der Studie ausschieden. Im Vergleich zur Placebogruppe erlitten in der Gruppe mit 300 mg Mepolizumab während des 32-wöchigen Behandlungszeitraums 50 % weniger Patienten einen HES-Schub oder brachen die Studie ab; 28 % versus 56 % (OR 0,28, 95%-KI 0,12–0,64) (siehe Tabelle 11).
- +Sekundäre Endpunkte waren die Zeit bis zum ersten HES-Schub, der Anteil der Studienteilnehmer, die in Woche 20 bis Woche 32 einen HES-Schub erlitten, die Rate der HES-Schübe und die Änderung des Fatigue-Schweregrads gegenüber dem Ausgangswert. Alle sekundären Endpunkte waren statistisch signifikant und untermauerten den primären Endpunkt (siehe Abbildung 3 und Tabelle 12).
- +Tabelle 11: Ergebnisse für den primären Endpunkt / Ergebnisse der Primäranalyse in der Intent-to-Treat-Population (Studie 200622)
- + Mepolizumab N = 54 Placebo N = 54
-
-Bei Studienteilnehmern unter 300 mg Mepolizumab war die Zeit bis zum ersten HES-Schub im Vergleich zu Patienten unter Placebo signifikant länger. Das Risiko eines ersten HES-Schubs während des Behandlungszeitraums war bei Patienten unter Mepolizumab um 66 % niedriger als bei Patienten unter Placebo (Hazard Ratio: 0,34, 95%-KI 0,18–0,67, p = 0,002).
-Abbildung 3: Kaplan-Meier-Kurve für die Zeit bis zum ersten HES-Schub
- +Bei Studienteilnehmern unter 300 mg Mepolizumab war die Zeit bis zum ersten HES-Schub im Vergleich zu Patienten unter Placebo signifikant länger. Das Risiko eines ersten HES-Schubs während des Behandlungszeitraums war bei Patienten unter Mepolizumab um 66 % niedriger als bei Patienten unter Placebo (Hazard Ratio: 0,34, 95%-KI 0,18–0,67, p = 0,002).
- +Abbildung 3: Kaplan-Meier-Kurve für die Zeit bis zum ersten HES-Schub
-Tabelle 10 Ergebnisse für andere sekundäre Endpunkte in der Intent-to-Treat-Population (Studie 200622)
- Mepolizumab N = 54 Placebo N = 54
- +Tabelle 12 Ergebnisse für andere sekundäre Endpunkte in der Intent-to-Treat-Population (Studie 200622)
- + Mepolizumab N = 54 Placebo N = 54
-
-Geeignete Patienten, darunter 4 Jugendliche, fuhren nach Abschluss der Studie 200622 mit der 20-wöchigen offenen Verlängerungsstudie 205203 fort, in der das langfristige Sicherheitsprofil untersucht wurde und zusätzliche Daten zum klinischen Nutzen von Mepolizumab bei HES-Patienten über 32 Wochen hinaus gewonnen wurden.
-Die in Studie 200622 beobachtete Wirkung der Mepolizumab-Behandlung auf die Reduktion der HES-Schübe wurde aufrechterhalten bei den Patienten, welche die Mepolizumab-Behandlung in Studie 205203 fortsetzten, in der bei 94 % (47/50) der Patienten keine Schübe auftraten.
-In den Wochen 16 bis 20 hatten 28 % aller Patienten, die in den Wochen 0 bis 4 eine durchschnittliche OCS-Dosis von > 0 mg/Tag (Prednison oder Äquivalent) erhalten hatten, eine durchschnittliche tägliche OCS-Dosisreduktion von ≥50 % erreicht. Wirksamkeitsdaten aus dieser Studie deuten darauf hin, dass der klinische Nutzen von Mepolizumab über 52 Wochen anhält und eine Verringerung der OCS-Behandlung bei HES-Patienten ermöglicht.
- +Geeignete Patienten, darunter 4 Jugendliche, fuhren nach Abschluss der Studie 200622 mit der 20-wöchigen offenen Verlängerungsstudie 205203 fort, in der das langfristige Sicherheitsprofil untersucht wurde und zusätzliche Daten zum klinischen Nutzen von Mepolizumab bei HES-Patienten über 32 Wochen hinaus gewonnen wurden.
- +Die in Studie 200622 beobachtete Wirkung der Mepolizumab-Behandlung auf die Reduktion der HES-Schübe wurde aufrechterhalten bei den Patienten, welche die Mepolizumab-Behandlung in Studie 205203 fortsetzten, in der bei 94 % (47/50) der Patienten keine Schübe auftraten.
- +In den Wochen 16 bis 20 hatten 28 % aller Patienten, die in den Wochen 0 bis 4 eine durchschnittliche OCS-Dosis von > 0 mg/Tag (Prednison oder Äquivalent) erhalten hatten, eine durchschnittliche tägliche OCS-Dosisreduktion von ≥50 % erreicht. Wirksamkeitsdaten aus dieser Studie deuten darauf hin, dass der klinische Nutzen von Mepolizumab über 52 Wochen anhält und eine Verringerung der OCS-Behandlung bei HES-Patienten ermöglicht.
-Nach subkutaner Verabreichung an Patienten mit mittel- bis hochgradigem Asthma zeigte Mepolizumab im Bereich zwischen 12,5 mg und 250 mg eine dosisproportionale Pharmakokinetik. Die Pharmakokinetik von Mepolizumab stimmte bei Patienten mit Asthma, CRSwNP, EGPA oder HES überein.
- +Nach subkutaner Verabreichung an Patienten mit mittel- bis hochgradigem Asthma zeigte Mepolizumab im Bereich zwischen 12,5 mg und 250 mg eine dosisproportionale Pharmakokinetik. Die Pharmakokinetik von Mepolizumab stimmte bei Patienten mit Asthma, COPD, CRSwNP, EGPA oder HES überein.
-In einer pharmakokinetischen Vergleichsstudie an gesunden Probanden erwies sich die Pharmakokinetik von Mepolizumab für die unterschiedlichen Formulierungen (kürzlich hergestellt) nach Verabreichung einer subkutanen Einzeldosis von 100 mg als vergleichbar.
- +In einer pharmakokinetischen Vergleichsstudie an gesunden Probanden erwies sich die Pharmakokinetik von Mepolizumab für die unterschiedlichen Formulierungen (kürzlich hergestellt) nach Verabreichung einer subkutanen Einzeldosis von 100 mg als vergleichbar.
-Nach einmaliger subkutaner Verabreichung an Bauch, Oberschenkel oder Oberarm betrug die absolute Bioverfügbarkeit von Mepolizumab bei gesunden Personen 64 %, 71 % bzw. 75 %. Bei Patienten mit Asthma lag die absolute Bioverfügbarkeit von Mepolizumab nach subkutaner Verabreichung am Oberarm bei 74%. Nach subkutaner Verabreichung in vierwöchigen Abständen wird der Steady State innerhalb von 16 Wochen erreicht. Nach wiederholter subkutaner Verabreichung in vierwöchigen Abständen kommt es am Steady State zu einer Akkumulation um den Faktor 2. Die Pharmakokinetik von Mepolizumab ist unabhängig von der Zeit.
- +Nach einmaliger subkutaner Verabreichung an Bauch, Oberschenkel oder Oberarm betrug die absolute Bioverfügbarkeit von Mepolizumab bei gesunden Personen 64 %, 71 % bzw. 75 %. Bei Patienten mit Asthma lag die absolute Bioverfügbarkeit von Mepolizumab nach subkutaner Verabreichung am Oberarm bei 74%. Nach subkutaner Verabreichung in vierwöchigen Abständen wird der Steady State innerhalb von 16 Wochen erreicht. Nach wiederholter subkutaner Verabreichung in vierwöchigen Abständen kommt es am Steady State zu einer Akkumulation um den Faktor 2. Die Pharmakokinetik von Mepolizumab ist unabhängig von der Zeit.
-Nach Verabreichung einer intravenösen Einzeldosis an Patienten mit leichtem Asthma verteilt sich Mepolizumab mit einem mittleren Verteilungsvolumen von 55 bis 85 mL/kg.
- +Nach Verabreichung einer intravenösen Einzeldosis an Patienten mit leichtem Asthma verteilt sich Mepolizumab mit einem mittleren Verteilungsvolumen von 55 bis 85 mL/kg.
-Nach Verabreichung einer intravenösen Einzeldosis an Asthma-Patienten reichte die mittlere systemische Clearance (CL) von 1,9 bis 3,3 mL/Tag/kg, mit einer mittleren terminalen Halbwertszeit von ca. 20 Tagen. Nach subkutaner Verabreichung von Mepolizumab lag die mittlere terminale Halbwertszeit (t1/2) zwischen 16 und 22 Tagen.
- +Nach Verabreichung einer intravenösen Einzeldosis an Asthma-Patienten reichte die mittlere systemische Clearance (CL) von 1,9 bis 3,3 mL/Tag/kg, mit einer mittleren terminalen Halbwertszeit von ca. 20 Tagen. Nach subkutaner Verabreichung von Mepolizumab lag die mittlere terminale Halbwertszeit (t1/2) zwischen 16 und 22 Tagen.
-Ältere Patienten (> 65 Jahre)
- +Ältere Patienten (> 65 Jahre)
-Zum Einfluss einer Nierenfunktionsbeeinträchtigung auf die Pharmakokinetik von Mepolizumab wurden keine formalen Studien durchgeführt. Auf Grundlage der populationspharmakokinetischen Analysen ist bei Patienten mit einer Creatinin-Clearance zwischen 50 und 80 mL/min keine Dosisanpassung erforderlich. Zu Patienten mit einer Creatinin-Clearance unter 50 mL/min liegen nur eingeschränkte Daten vor.
- +Zum Einfluss einer Nierenfunktionsbeeinträchtigung auf die Pharmakokinetik von Mepolizumab wurden keine formalen Studien durchgeführt. Auf Grundlage der populationspharmakokinetischen Analysen ist bei Patienten mit einer Creatinin-Clearance zwischen 50 und 80 mL/min keine Dosisanpassung erforderlich. Zu Patienten mit einer Creatinin-Clearance unter 50 mL/min liegen nur eingeschränkte Daten vor.
-Der Fertigpen resp. die Fertigspritze dürfen nicht mehr verwendet werden, wenn sie länger als 8 Stunden ausserhalb der Verpackung geblieben sind.
- +Der Fertigpen resp. die Fertigspritze dürfen nicht mehr verwendet werden, wenn sie länger als 8 Stunden ausserhalb der Verpackung geblieben sind.
-Eine genaue Anleitung zur Anwendung des Fertigpens bzw. der Fertigspritze befindet sich in der der Packung beigelegten Gebrauchsanweisung.
- +Eine genaue Anleitung zur Anwendung des Fertigpens bzw. der Fertigspritze befindet sich in der Packung beigelegten Gebrauchsanweisung.
-Nucala Fertigpen 67350 (Swissmedic)
-Nucala Fertigspritze 67351 (Swissmedic)
- +Nucala Fertigpen 67350 (Swissmedic)
- +Nucala Fertigspritze 67351 (Swissmedic)
-GlaxoSmithKline AG, 6340 Baar
- +GlaxoSmithKline AG, 6340 Baar
-Oktober 2025
- +Dezember 2025
|
|