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Home - Fachinformation zu Breyanzi - Änderungen - 03.03.2026
216 Änderungen an Fachinfo Breyanzi
  • -Breyanzi enthält bis zu 100 mg Natrium und bis zu 52 mg Kalium pro Dosis.
  • +Breyanzi enthält bis zu 100 mg Natrium und bis zu 52 mg Kalium pro Dosis.
  • -Durchstechflaschen mit 5,1- 322 x 106 CAR-positiven lebensfähigen T-Zellen in 4,6 ml (1,1-70 x 106 CAR-positive lebensfähige T-Zellen/ml).
  • +Durchstechflaschen mit 5,1- 322 x 106 CAR-positiven lebensfähigen T-Zellen in 4,6 ml (1,1-70 x 106 CAR-positive lebensfähige T-Zellen/ml).
  • -Durchstechflaschen mit 5,1 – 322 x 106 CAR-positiven lebensfähigen T-Zellen in 4,6 ml (1,1-70 x 106 CAR-positive lebensfähige T-Zellen/ml).
  • +Durchstechflaschen mit 5,1 – 322 x 106 CAR-positiven lebensfähigen T-Zellen in 4,6 ml (1,1-70 x 106 CAR-positive lebensfähige T-Zellen/ml).
  • -diffusem grosszelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL), High-Grade-B-Zell Lymphom (HGBCL) oder primär mediastinalem grosszelligem B-Zell-Lymphom (PMBCL), das auf die Erstlinien-Chemoimmuntherapie refraktär ist oder innerhalb von 12 Monaten nach der Erstlinien-Chemoimmuntherapie rezidiviert
  • +diffusem grosszelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL), High-Grade-B-Zell Lymphom (HGBCL) oder primär mediastinalem grosszelligem B-Zell-Lymphom (PMBCL), das auf die Erstlinien-Chemoimmuntherapie refraktär ist oder innerhalb von 12 Monaten nach der Erstlinien-Chemoimmuntherapie rezidiviert
  • -rezidiviertem oder refraktärem (r/r) follikulärem Lymphom (FL) nach zwei oder mehr systemischen Therapielinien.
  • +rezidiviertem oder refraktärem (r/r) follikulärem Lymphom (FL) nach zwei oder mehr systemischen Therapielinien
  • +rezidiviertem oder refraktärem (r/r) Mantelzell-Lymphom (MCL) nach mindestens zwei systemischen Therapielinien, einschliesslich eines Bruton-Tyrosinkinase (BTK)-Inhibitors.
  • -Vor der Infusion mit Breyanzi müssen für jeden Patienten mindestens zwei Dosen Tocilizumab zur Anwendung im Falle eines Zytokinfreisetzungssyndroms und eine adäquate Notfallausrüstung zur Verfügung stehen. Das Behandlungszentrum muss innerhalb von 8 Stunden nach Verabreichung der letzten Tocilizumab Dosis Zugang zu einer zusätzlichen Dosis haben.
  • +Vor der Infusion mit Breyanzi müssen für jeden Patienten mindestens zwei Dosen Tocilizumab zur Anwendung im Falle eines Zytokinfreisetzungssyndroms und eine adäquate Notfallausrüstung zur Verfügung stehen. Das Behandlungszentrum muss innerhalb von 8 Stunden nach Verabreichung der letzten Tocilizumab Dosis Zugang zu einer zusätzlichen Dosis haben.
  • -Die Zieldosis beträgt 100 x 106 CAR-positive lebensfähige T-Zellen (bestehend aus einem 1:1-Zielverhältnis von CD8+ und CD4+Zellkomponenten) innerhalb eines Bereichs von 44 - 120 x 106 CAR-positiven lebensfähigen T-Zellen.
  • +Die Zieldosis beträgt 100 x 106 CAR-positive lebensfähige T-Zellen (bestehend aus einem 1:1-Zielverhältnis von CD8+ und CD4+Zellkomponenten) innerhalb eines Bereichs von 44 - 120 x 106 CAR-positiven lebensfähigen T-Zellen.
  • -Die lymphodepletierende Chemotherapie, bestehend aus Fludarabin 30 mg/m2/Tag intravenös (i.v.) und Cyclophosphamid 300 mg/m2/Tag i.v., wird während 3 Tagen verabreicht.
  • +Die lymphodepletierende Chemotherapie, bestehend aus Fludarabin 30 mg/m2/Tag intravenös (i.v.) und Cyclophosphamid 300 mg/m2/Tag i.v., wird während 3 Tagen verabreicht.
  • -Breyanzi wird 2 bis 7 Tage nach Abschluss der lymphodepletierenden Chemotherapie verabreicht.
  • +Breyanzi wird 2 bis 7 Tage nach Abschluss der lymphodepletierenden Chemotherapie verabreicht.
  • -In klinischen Studien betrug der zeitliche Abstand zwischen der lymphodepletierenden Chemotherapie und der Infusion mit Breyanzi median 4 Tage (Bereich: 3-14 Tage). Konnte die Infusion nicht innerhalb von 14 Tagen abgeschlossen werden, wurden die Patienten vor der Infusion erneut mit einer lymphodepletierenden Chemotherapie behandelt.
  • +In klinischen Studien betrug der zeitliche Abstand zwischen der lymphodepletierenden Chemotherapie und der Infusion mit Breyanzi median 4 Tage (Bereich: 3-14 Tage). Konnte die Infusion nicht innerhalb von 14 Tagen abgeschlossen werden, wurden die Patienten vor der Infusion erneut mit einer lymphodepletierenden Chemotherapie behandelt.
  • -Um das Risiko von Infusionsreaktionen zu minimieren, sollte der Patient etwa 30 bis 60 Minuten vor der Breyanzi-Infusion Paracetamol und Diphenhydramin (25–50 mg, intravenös oder oral) oder ein anderes H1-Antihistaminikum erhalten.
  • +Um das Risiko von Infusionsreaktionen zu minimieren, sollte der Patient etwa 30 bis 60 Minuten vor der Breyanzi-Infusion Paracetamol und Diphenhydramin (25–50 mg, intravenös oder oral) oder ein anderes H1-Antihistaminikum erhalten.
  • -Bei Patienten, die über 65 Jahre alt sind, ist keine Dosisanpassung erforderlich. Von den Patienten, die in TRANSFORM in den Breyanzi-Arm randomisiert wurden, waren 39 % 65 Jahre und älter und keiner war 75 Jahre und älter. Von den Patienten, die sich in TRANSCEND einer Leukapherese unterzogen, waren 39 % der Patienten 65 Jahre und älter und 8 % der Patienten waren 75 Jahre und älter. Von den Patienten mit r/r FL nach zwei oder mehr systemischen Therapielinien, die sich in TRANSCEND-FL einer Leukapherese unterzogen, waren 40 % 65 Jahre und älter und 9 % 75 Jahre und älter.
  • +Bei Patienten, die über 65 Jahre alt sind, ist keine Dosisanpassung erforderlich. Von den Patienten, die in TRANSFORM in den Breyanzi-Arm randomisiert wurden, waren 39 % 65 Jahre und älter und keiner war 75 Jahre und älter. Von den Patienten, die sich in der TRANSCEND-LBCL Kohorte einer Leukapherese unterzogen, waren 39 % 65 Jahre und älter und 8 % der Patienten waren 75 Jahre und älter. Von den Patienten mit r/r FL nach zwei oder mehr systemischen Therapielinien, die sich in TRANSCEND-FL einer Leukapherese unterzogen, waren 40 % 65 Jahre und älter und 9 % 75 Jahre und älter. Von den Patienten, die sich in der TRANSCEND-MCL Kohorte einer Leukapherese unterzogen, waren 68 % 65 Jahre und älter und 21 % 75 Jahre und älter.
  • -Basierend auf den vorliegenden Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Breyanzi bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren konnte keine sichere und wirksame Dosis ermittelt werden. Die Anwendung von Breyanzi bei Kindern und Jugendlichen wird daher nicht empfohlen.
  • +Basierend auf den vorliegenden Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Breyanzi bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren konnte keine sichere und wirksame Dosis ermittelt werden. Die Anwendung von Breyanzi bei Kindern und Jugendlichen wird daher nicht empfohlen.
  • -In klinischen Studien trat bei 41 % (227/561) der Patienten, die Breyanzi verabreicht bekommen haben, ein CRS auf, einschliesslich CRS ≥ Grad 3 (Lee Kriteriena) bei 2 % (10/561) der Patienten. Die mediane Zeit bis zum Auftreten betrug 4 Tage (Bereich: 1 bis 63 Tage, mit dem oberen Grenzwert basierend auf einem Patienten, für den ein Auftreten von CRS ohne Fieber gemeldet wurde) und die mediane Dauer des CRS betrug 5 Tage (Bereich: 1 bis 17 Tage).
  • -116 von 561 (21 %) Patienten erhielten nach der Infusion von Breyanzi Tocilizumab und/oder ein Kortikosteroid gegen CRS. 55 (10 %) Patienten erhielten nur Tocilizumab, 53 (9 %) erhielten Tocilizumab und ein Kortikosteroid und 8 (1 %) erhielten nur Kortikosteroide.
  • +In klinischen Studien trat bei 41 % (227/561) der Patienten, die Breyanzi verabreicht bekommen haben, ein CRS auf, einschliesslich CRSGrad 3 (Lee Kriteriena) bei 2 % (10/561) der Patienten. Die mediane Zeit bis zum Auftreten betrug 4 Tage (Bereich: 1 bis 63 Tage, mit dem oberen Grenzwert basierend auf einem Patienten, für den ein Auftreten von CRS ohne Fieber gemeldet wurde) und die mediane Dauer des CRS betrug 5 Tage (Bereich: 1 bis 17 Tage).
  • +116 von 561 (21 %) Patienten erhielten nach der Infusion von Breyanzi Tocilizumab und/oder ein Kortikosteroid gegen CRS. 55 (10 %) Patienten erhielten nur Tocilizumab, 53 (9 %) erhielten Tocilizumab und ein Kortikosteroid und 8 (1 %) erhielten nur Kortikosteroide.
  • -In der klinischen Studie trat bei 58 % (75/130) der Patienten, die Breyanzi verabreicht bekommen haben, ein CRS auf, einschliesslich CRS Grad 3 (Lee Kriteriena) bei 0.8 % (1/130) der Patienten. Die mediane Zeit bis zum Auftreten betrug 6 Tage (Bereich: 1 bis 17 Tage) und die mediane Dauer des CRS betrug 3 Tage (Bereich: 1 bis 10 Tage).
  • -33 von 130 (25 %) Patienten erhielten nach der Infusion von Breyanzi Tocilizumab und/oder ein Kortikosteroid gegen CRS. 18 (14 %) Patienten erhielten nur Tocilizumab, 15 (12 %) erhielten Tocilizumab und ein Kortikosteroid und keine Patienten erhielten nur Kortikosteroide.
  • +In der klinischen Studie trat bei 58 % (75/130) der Patienten, die Breyanzi verabreicht bekommen haben, ein CRS auf, einschliesslich CRS Grad 3 (Lee Kriteriena) bei 0.8 % (1/130) der Patienten. Die mediane Zeit bis zum Auftreten betrug 6 Tage (Bereich: 1 bis 17 Tage) und die mediane Dauer des CRS betrug 3 Tage (Bereich: 1 bis 10 Tage).
  • +33 von 130 (25 %) Patienten erhielten nach der Infusion von Breyanzi Tocilizumab und/oder ein Kortikosteroid gegen CRS. 18 (14 %) Patienten erhielten nur Tocilizumab, 15 (12 %) erhielten Tocilizumab und ein Kortikosteroid und keine Patienten erhielten nur Kortikosteroide.
  • +MCL:
  • +In der klinischen Studie trat bei 61 % (54/88) der Patienten, die Breyanzi verabreicht bekommen haben, ein CRS auf, einschliesslich CRS ≥ Grad 3 (Lee Kriteriena) bei 1 % (1/88) der Patienten. Die mediane Zeit bis zum Auftreten betrug 4 Tage (Bereich: 1 bis 10 Tage) und die mediane Dauer des CRS betrug 4 Tage (Bereich: 1 bis 14 Tage).
  • +24 von 88 (27 %) Patienten erhielten nach der Infusion von Breyanzi Tocilizumab und/oder ein Kortikosteroid gegen CRS. 15 (17 %) Patienten erhielten nur Tocilizumab, 8 (9 %) erhielten Tocilizumab und ein Kortikosteroid und 1 (1 %) erhielten nur Kortikosteroide.
  • +
  • -Es ist sicherzustellen, dass vor der Infusion von Breyanzi mindestens 2 Dosen Tocilizumab für jeden Patienten zur Verfügung stehen. Das Behandlungszentrum muss innerhalb von 8 Stunden nach Verabreichung der letzten Dosis Zugang zu einer zusätzlichen Tocilizumab-Dosis haben.
  • +Es ist sicherzustellen, dass vor der Infusion von Breyanzi mindestens 2 Dosen Tocilizumab für jeden Patienten zur Verfügung stehen. Das Behandlungszentrum muss innerhalb von 8 Stunden nach Verabreichung der letzten Dosis Zugang zu einer zusätzlichen Tocilizumab-Dosis haben.
  • -Patienten sind nach der Infusion mindestens 2 Wochen lang auf Anzeichen oder Symptome von CRS zu überwachen. Die Patienten sind anzuweisen, sich in dieser Zeit in der Nähe eines qualifizierten Behandlungszentrums aufzuhalten und umgehend einen Arzt bzw. Ärztin aufzusuchen, wenn zu irgendeinem Zeitpunkt Anzeichen und Symptome von CRS auftreten. Bei den ersten Anzeichen von CRS muss gemäss den Empfehlungen in Tabelle 1 eine Behandlung mit unterstützenden Massnahmen, Tocilizumab bzw. Tocilizumab und Kortikosteroiden eingeleitet werden.
  • +Patienten sind nach der Infusion mindestens 2 Wochen lang auf Anzeichen oder Symptome von CRS zu überwachen. Die Patienten sind anzuweisen, sich in dieser Zeit in der Nähe eines qualifizierten Behandlungszentrums aufzuhalten und umgehend einen Arzt bzw. Ärztin aufzusuchen, wenn zu irgendeinem Zeitpunkt Anzeichen und Symptome von CRS auftreten. Bei den ersten Anzeichen von CRS muss gemäss den Empfehlungen in Tabelle 1 eine Behandlung mit unterstützenden Massnahmen, Tocilizumab bzw. Tocilizumab und Kortikosteroiden eingeleitet werden.
  • -Identifizieren Sie das CRS anhand des klinischen Erscheinungsbilds. Andere Ursachen für Fieber, Hypoxie und Hypotonie sollten in Erwägung gezogen werden. Bei Patienten mit schwerem oder nicht auf eine Behandlung ansprechendem CRS sollte eine Untersuchung auf hämophagozytische Lymphohistiozytose/Makrophagenaktivierungssyndrom (HLH/MAS) in Betracht gezogen werden. Die Behandlung von HLH/MAS sollte gemäss den institutionellen Richtlinien erfolgen. Bei Verdacht auf CRS ist gemäss den Empfehlungen in Tabelle 1 vorzugehen. Wenn während dem CRS eine begleitende neurologische Toxizität vermutet wird, ist Folgendes zu verabreichen:
  • +Identifizieren Sie das CRS anhand des klinischen Erscheinungsbilds. Andere Ursachen für Fieber, Hypoxie und Hypotonie sollten in Erwägung gezogen werden. Bei Patienten mit schwerem oder nicht auf eine Behandlung ansprechendem CRS sollte eine Untersuchung auf hämophagozytische Lymphohistiozytose/Makrophagenaktivierungssyndrom (HLH/MAS) in Betracht gezogen werden. Die Behandlung von HLH/MAS sollte gemäss den institutionellen Richtlinien erfolgen. Bei Verdacht auf CRS ist gemäss den Empfehlungen in Tabelle 1 vorzugehen. Wenn während dem CRS eine begleitende neurologische Toxizität vermutet wird, ist Folgendes zu verabreichen:
  • -Tabelle 1. CRS-Einstufung und Behandlungsleitfaden
  • -CRS-Grada Tocilizumab Kortikosteroide
  • +Tabelle 1: CRS-Einstufung und Behandlungsleitfaden
  • + CRS-Grada Tocilizumab Kortikosteroide
  • - nicht empfohlen Wenn werden nicht empfohle
  • - das Symptom weniger n. Wenn das Symptom
  • - als 72 Stunden nach weniger als 72
  • - der Infusion auftritt, Stunden nach der
  • - ist die Gabe von Infusion auftritt,
  • - Tocilizumab 8 mg/kg ist Dexamethason 10
  • - i.v. über 1 Stunde mg i.v. alle 24
  • - (max. 800 mg) zu Stunden zu erwägen.
  • + nicht empfohlen werden nicht empfohle
  • + Wenn das Symptom n. Wenn das
  • + weniger als 72 Symptom weniger als
  • + Stunden nach der 72 Stunden nach der
  • + Infusion auftritt, Infusion auftritt,
  • + ist die Gabe von ist Dexamethason 10
  • + Tocilizumab 8 mg/kg mg i.v. alle 24
  • + i.v. über 1 Stunde Stunden zu erwägen.
  • + (max. 800 mg) zu
  • -Intervention und sprechen darauf an. Fieber, 8 mg/kg i.v. über 1 Stunden oder mehr
  • +Intervention und sprechen darauf an. Fieber, 8 mg/kg i.v. über 1 Stunden oder mehr
  • - Stunden zu erwägen.
  • - Wenn die Symptome
  • + Stunden zu erwägen.
  • + Wenn die Symptome
  • -Wenn eine rasche Progression der Symptome bzw.
  • +Wenn eine rasche Progression der Symptome bzw.
  • -bis 12 Stunden). Wenn keine Verbesserung eintritt
  • -bzw. ein rasches Voranschreiten fortsetzt,
  • -maximieren Sie Dexamethason, und wechseln Sie bei
  • -Bedarf zu hoch dosiertem Methylprednisolon 2
  • -mg/kg. Nach 2 Tocilizumab-Behandlungen sind andere
  • +bis 12 Stunden). Wenn keine Verbesserung
  • +eintritt bzw. ein rasches Voranschreiten
  • +fortsetzt, maximieren Sie Dexamethason, und
  • +wechseln Sie bei Bedarf zu hoch dosiertem
  • +Methylprednisolon 2 mg/kg. Nach 2
  • +Tocilizumab-Behandlungen sind andere
  • -Intervention und sprechen darauf an. Fieber, 10 mg i.v. alle 12
  • +Intervention und sprechen darauf an. Fieber, 10 mg i.v. alle 12
  • -Grad 4 Lebensbedrohliche Symptome. Notwendigkeit Gemäss Grad 2. Gabe von Dexamethason
  • +Grad 4 Lebensbedrohliche Symptome. Notwendigkeit Gemäss Grad 2. Gabe von Dexamethason
  • - 
  • -In klinischen Studien traten bei 24 % (133/561) der Patienten neurologische Ereignisse auf, einschliesslich neurologischer Ereignisse Grad ≥3 bei 9 % (48/561) der Patienten. Die mediane Zeit bis zum Auftreten eines ersten Ereignisses betrug 8 Tage (Bereich: 1 bis 66 Tage). Die mediane Dauer der neurologischen Toxizitäten betrug 8 Tage (Bereich: 1 bis 89 Tage).
  • +In klinischen Studien traten bei 24 % (133/561) der Patienten neurologische Ereignisse auf, einschliesslich neurologischer Ereignisse Grad ≥3 bei 9 % (48/561) der Patienten. Die mediane Zeit bis zum Auftreten eines ersten Ereignisses betrug 8 Tage (Bereich: 1 bis 66 Tage). Die mediane Dauer der neurologischen Toxizitäten betrug 8 Tage (Bereich: 1 bis 89 Tage).
  • -In der klinischen Studie traten bei 16 % (21/130) der Patienten neurologische Ereignisse auf, einschliesslich neurologischer Ereignisse Grad 3 bei 3 % (4/130) der Patienten. Die mediane Zeit bis zum Einsetzen eines ersten Ereignisses betrug 8 Tage (Bereich: 4 bis 16 Tage). Die mediane Dauer der neurologischen Toxizitäten betrug 3 Tage (Bereich: 1 bis 17 Tage).
  • +In der klinischen Studie traten bei 16 % (21/130) der Patienten neurologische Ereignisse auf, einschliesslich neurologischer Ereignisse Grad 3 bei 3 % (4/130) der Patienten. Die mediane Zeit bis zum Einsetzen eines ersten Ereignisses betrug 8 Tage (Bereich: 4 bis 16 Tage). Die mediane Dauer der neurologischen Toxizitäten betrug 3 Tage (Bereich: 1 bis 17 Tage).
  • +MCL:
  • +In der klinischen Studie traten bei 31 % (27/88) der Patienten neurologische Ereignisse auf, einschliesslich neurologischer Ereignisse ≥ Grad 3 bei 9 % (8/88) der Patienten. Die mediane Zeit bis zum Auftreten eines ersten Ereignisses betrug 8 Tage (Bereich: 1 bis 25 Tage). Die mediane Dauer der neurologischen Toxizitäten betrug 5 Tage (Bereich: 1 bis 45 Tage).
  • +
  • -Die Patienten sind während mindestens der ersten Woche nach der Infusion täglich
  • -im qualifizierten Behandlungszentrum auf Anzeichen und Symptome von neurologischen Toxizitäten zu überwachen. Die Patienten sind nach der Infusion mindestens 2 Wochen lang auf Anzeichen und Symptome neurologischer Toxizitäten zu überwachen und umgehend zu behandeln. Die Patienten sind anzuweisen, sich in dieser Zeit in der Nähe eines qualifizierten Behandlungszentrums aufzuhalten und umgehend einen Arzt aufzusuchen, wenn zu irgendeinem Zeitpunkt Anzeichen und Symptome einer neurologischen Toxizität auftreten.
  • -Die Patienten sind auf Anzeichen und Symptome neurologischer Toxizitäten (z.B. Enzephalopathie, Tremor, Aphasie, Delirium, Schwindel, Kopfschmerzen) zu überwachen (Tabelle 2). Andere Ursachen für die neurologischen Symptome sind auszuschliessen, da diese möglicherweise andere Therapien benötigen. Bei schweren oder lebensbedrohlichen neurologischen Toxizitäten ist eine kontinuierliche kardiopulmonale Überwachung zu gewährleisten und eine intensivmedizinische unterstützende Therapie sollte in Erwägung gezogen werden. Wenn Verdacht auf eine neurologische Toxizität besteht, ist diese gemäss den Empfehlungen in Tabelle 2 zu behandeln.
  • +Die Patienten sind während mindestens der ersten Woche nach der Infusion täglich im qualifizierten Behandlungszentrum auf Anzeichen und Symptome von neurologischen Toxizitäten zu überwachen. Die Patienten sind nach der Infusion mindestens 2 Wochen lang auf Anzeichen und Symptome neurologischer Toxizitäten zu überwachen und umgehend zu behandeln. Die Patienten sind anzuweisen, sich in dieser Zeit in der Nähe eines qualifizierten Behandlungszentrums aufzuhalten und umgehend einen Arzt aufzusuchen, wenn zu irgendeinem Zeitpunkt Anzeichen und Symptome einer neurologischen Toxizität auftreten.
  • +Die Patienten sind auf Anzeichen und Symptome neurologischer Toxizitäten (z.B. Enzephalopathie, Tremor, Aphasie, Delirium, Schwindel, Kopfschmerzen) zu überwachen (Tabelle 2). Andere Ursachen für die neurologischen Symptome sind auszuschliessen, da diese möglicherweise andere Therapien benötigen. Bei schweren oder lebensbedrohlichen neurologischen Toxizitäten ist eine kontinuierliche kardiopulmonale Überwachung zu gewährleisten und eine intensivmedizinische unterstützende Therapie sollte in Erwägung gezogen werden. Wenn Verdacht auf eine neurologische Toxizität besteht, ist diese gemäss den Empfehlungen in Tabelle 2 zu behandeln.
  • --Medikamente gegen Krampfanfälle entsprechend dem Grad der neurologischen Toxizität in Tabelle 2
  • -Tabelle 2. Einstufung von neurologischen Toxizitäten (NT) und Behandlungsleitfaden
  • -NT-Grada Kortikosteroide und Antikonvulsiva
  • +-Medikamente gegen Krampfanfälle entsprechend dem Grad der neurologischen Toxizität in Tabelle 2
  • +Tabelle 2: Einstufung von neurologischen Toxizitäten (NT) und Behandlungsleitfaden
  • + NT-Grada Kortikosteroide und Antikonvulsiva
  • - Vorbeugung von Krampfanfällen. Wenn die Symptome weniger als 72 Stunden nach
  • - der Infusion auftreten, ist Dexamethason 10 mg i.v. alle 12 bis 24 Stunden
  • - für 2 bis 3 Tage zu erwägen. Wenn die Symptome 72 Stunden oder mehr nach der
  • - Infusion auftreten, sollten die Patienten weiter beobachtet werden.
  • + Vorbeugung von Krampfanfällen. Wenn die Symptome weniger als 72 Stunden
  • + nach der Infusion auftreten, ist Dexamethason 10 mg i.v. alle 12 bis 24
  • + Stunden für 2 bis 3 Tage zu erwägen. Wenn die Symptome 72 Stunden oder mehr
  • + nach der Infusion auftreten, sollten die Patienten weiter beobachtet werden.
  • - Vorbeugung von Krampfanfällen. Dexamethason 10 mg i.v. alle 12 Stunden über 2
  • - bis 3 Tage, bei anhaltenden Symptomen auch länger. Bei einer
  • + Vorbeugung von Krampfanfällen. Dexamethason 10 mg i.v. alle 12 Stunden über
  • + 2 bis 3 Tage, bei anhaltenden Symptomen auch länger. Bei einer
  • - erwägen. Wenn eine Verschlechterung der neurologischen Toxizität bzw. nach 24
  • - Stunden keine Besserung eintritt, ist die Dosis bzw. Häufigkeit von
  • - Dexamethason bis zu einem Maximum von 20 mg i.v. alle 6 Stunden zu erhöhen.
  • + erwägen. Wenn eine Verschlechterung der neurologischen Toxizität bzw. nach
  • + 24 Stunden keine Besserung eintritt, ist die Dosis bzw. Häufigkeit von
  • + Dexamethason bis zu einem Maximum von 20 mg i.v. alle 6 Stunden zu erhöhen.
  • - Vorbeugung von Krampfanfällen. Dexamethason 10 bis 20 mg i.v. alle 8 bis 12
  • + Vorbeugung von Krampfanfällen. Dexamethason 10 bis 20 mg i.v. alle 8 bis 12
  • - empfohlen. Wenn sich eine neurologische Toxizität verschlimmert oder nach 24
  • - Stunden keine Besserung eintritt, steigen Sie auf Methylprednisolon um (Dosis
  • - und Häufigkeit gemäss Grad 2). Bei Verdacht auf ein Hirnödem ist eine
  • - Hyperventilation und eine hyperosmolare Therapie zu erwägen. Verabreichen Sie
  • - hochdosiertes Methylprednisolon (1 bis 2 g, bei Bedarf alle 24 Stunden
  • - wiederholen; ausschleichen nach klinischem Ermessen) und Cyclophosphamid 1,5
  • - g/m2.
  • + empfohlen. Wenn sich eine neurologische Toxizität verschlimmert oder nach
  • + 24 Stunden keine Besserung eintritt, steigen Sie auf Methylprednisolon um
  • + (Dosis und Häufigkeit gemäss Grad 2). Bei Verdacht auf ein Hirnödem ist
  • + eine Hyperventilation und eine hyperosmolare Therapie zu erwägen.
  • + Verabreichen Sie hochdosiertes Methylprednisolon (1 bis 2 g, bei Bedarf alle
  • + 24 Stunden wiederholen; ausschleichen nach klinischem Ermessen) und
  • + Cyclophosphamid 1,5 g/m2.
  • - Vorbeugung von Krampfanfällen. Dexamethason 20 mg i.v. alle 6 Stunden. Wenn
  • - sich eine neurologische Toxizität verschlimmert oder nach 24 Stunden keine
  • - Besserung eintritt, steigen Sie auf Methylprednisolon um (Dosis und
  • - Häufigkeit gemäss Grad 2). Bei Verdacht auf ein Hirnödem ist eine
  • + Vorbeugung von Krampfanfällen. Dexamethason 20 mg i.v. alle 6 Stunden.
  • + Wenn sich eine neurologische Toxizität verschlimmert oder nach 24 Stunden
  • + keine Besserung eintritt, steigen Sie auf Methylprednisolon um (Dosis und
  • + Häufigkeit gemäss Grad 2). Bei Verdacht auf ein Hirnödem ist eine
  • - 
  • -Breyanzi sollte nicht an Patienten mit klinisch signifikanten, aktiven systemischen Infektionen verabreicht werden. Schwere und schwerwiegende Infektionen, einschliesslich lebensbedrohlicher oder tödlich verlaufender Infektionen, sind bei Patienten nach der Infusion von Breyanzi aufgetreten (siehe "unerwünschte Wirkungen" ). In klinischen Studien wurden Infektionen 3. Grades und höher sehr häufig beobachtet. Die Patienten sind auf Anzeichen und Symptome einer Infektion (einschliesslich systemische Pilzinfektionen, opportunistische bakterielle und virale Infektionen und Reaktivierung bakterieller und viraler Infektionen (z.B. HHV-6 und progressive multifokale Leukoenzephalopathie)) vor und nach der Verabreichung von Breyanzi zu überwachen und angemessen zu behandeln. Prophylaktische antimikrobielle Substanzen sind gemäss den lokalen Richtlinien der medizinischen Institution zu verabreichen. Die Möglichkeit von opportunistischen Infektionen des zentralen Nervensystems sollte bei Patienten mit neurologischen Nebenwirkungen in Betracht gezogen werden und entsprechende diagnostische Untersuchungen sollten durchgeführt werden.
  • -In klinischen Studien wurde bei 8 % der Patienten, die Breyanzi für die Behandlung von DLBCL, HGBCL oder PMBCL erhielten und bei % der Patienten, die Breyanzi für die Behandlung von FL erhielten eine febrile Neutropenie beobachtet, die mit CRS einhergehen kann. Bei febriler Neutropenie muss der Patient auf eine Infektion hin beurteilt und medizinisch angezeigte unterstützende Therapien, einschliesslich Breitbandantibiotika und Flüssigkeiten, sollen eingeleitet werden.
  • +Breyanzi sollte nicht an Patienten mit klinisch signifikanten, aktiven systemischen Infektionen verabreicht werden. Schwere und schwerwiegende Infektionen, einschliesslich lebensbedrohlicher oder tödlich verlaufender Infektionen, sind bei Patienten nach der Infusion von Breyanzi aufgetreten (siehe "unerwünschte Wirkungen" ). In klinischen Studien wurden Infektionen 3. Grades und höher sehr häufig beobachtet. Die Patienten sind auf Anzeichen und Symptome einer Infektion (einschliesslich systemische Pilzinfektionen, opportunistische bakterielle und virale Infektionen und Reaktivierung bakterieller und viraler Infektionen (z.B. HHV-6 und progressive multifokale Leukoenzephalopathie)) vor und nach der Verabreichung von Breyanzi zu überwachen und angemessen zu behandeln. Prophylaktische antimikrobielle Substanzen sind gemäss den lokalen Richtlinien der medizinischen Institution zu verabreichen. Die Möglichkeit von opportunistischen Infektionen des zentralen Nervensystems sollte bei Patienten mit neurologischen Nebenwirkungen in Betracht gezogen werden und entsprechende diagnostische Untersuchungen sollten durchgeführt werden.
  • +In klinischen Studien wurde bei 8 % der Patienten, die Breyanzi für die Behandlung von DLBCL, HGBCL oder PMBCL erhielten, bei 5 % der Patienten, die Breyanzi für die Behandlung von FL erhielten und bei 6 % der Patienten, die Breyanzi für die Behandlung von MCL erhielten eine febrile Neutropenie beobachtet, die mit CRS einhergehen kann. Bei febriler Neutropenie muss der Patient auf eine Infektion hin beurteilt und medizinisch angezeigte unterstützende Therapien, einschliesslich Breitbandantibiotika und Flüssigkeiten, sollen eingeleitet werden.
  • -Eine Reaktivierung des Hepatitis-B-Virus (HBV), die in manchen Fällen zu fulminanter Hepatitis, Leberversagen und Tod führt, kann bei Patienten auftreten, die mit gegen B-Zellen gerichteten Arzneimitteln behandelt werden.
  • -Patienten mit aktiver HBV-, HCV (Hepatitis-C-Virus)- oder HIV-Infektion wurden von klinischen Studien mit Breyanzi ausgeschlossen. Es gab einen Bericht über eine HBV-Reaktivierung bei einem Patienten mit inaktiver chronischer HBV-Infektion, der mit Breyanzi behandelt wurde. Es gab keine Berichte über eine HCV-Reaktivierung in Patienten mit einer früheren HCV-Infektion. 24 der 27 Patienten in den klinischen Studien mit einer HBV-Vorgeschichte wurden mit einer begleitenden antiviralen suppressiven Therapie behandelt, um eine HBV-Reaktivierung während und nach einer Therapie mit Breyanzi zu verhindern.
  • +Eine Reaktivierung des Hepatitis-B-Virus (HBV), die in manchen Fällen zu fulminanter Hepatitis, Leberversagen und Tod führt, kann bei Patienten auftreten, die mit gegen B-Zellen gerichteten Arzneimitteln behandelt werden.
  • +Patienten mit aktiver HBV-, HCV (Hepatitis-C-Virus)- oder HIV-Infektion wurden von klinischen Studien mit Breyanzi ausgeschlossen. Es gab einen Bericht über eine HBV-Reaktivierung bei einem Patienten mit inaktiver chronischer HBV-Infektion, der mit Breyanzi behandelt wurde. Es gab keine Berichte über eine HCV-Reaktivierung in Patienten mit einer früheren HCV-Infektion. 33 der 36 Patienten in den klinischen Studien mit einer HBV-Vorgeschichte wurden mit einer begleitenden antiviralen suppressiven Therapie behandelt, um eine HBV-Reaktivierung während und nach einer Therapie mit Breyanzi zu verhindern.
  • -Patienten können nach einer Behandlung mit einer lymphodepletierenden Chemotherapie und Breyanzi über mehrere Wochen andauernde Zytopenien (Thrombozytopenie, Neutropenie, Anämie) entwickeln, einschliesslich Zytopenien 3. Grades und höher. In klinischen Studien wurden Zytopenien 3. Grades und höher sehr häufig beobachtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • +Patienten können nach einer Behandlung mit einer lymphodepletierenden Chemotherapie und Breyanzi über mehrere Wochen andauernde Zytopenien (Thrombozytopenie, Neutropenie, Anämie) entwickeln, einschliesslich Zytopenien 3. Grades und höher. In klinischen Studien wurden Zytopenien 3. Grades und höher sehr häufig beobachtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Patienten, die mit Breyanzi behandelt werden, können sekundäre Malignome oder ein Rezidiv eines vorgängig behandelten Malignoms entwickeln. Die Patienten sollten lebenslang auf sekundäre Malignome überwacht werden. Falls ein sekundäres Malignom auftritt, kontaktieren Sie die Zulassungsinhaberin für die Berichterstattung und Anweisungserteilung.
  • +Patienten, die mit Breyanzi behandelt werden, können sekundäre Malignome oder ein Rezidiv eines vorgängig behandelten Malignoms entwickeln.
  • +In klinischen Studien wurden bei 6,1 % der Patienten, die Breyanzi für die Behandlung von DLBCL, HGBCL oder PMBCL erhielten und bei 18,2 % der Patienten, die Breyanzi für die Behandlung von MCL erhielten sekundäre Malignome beobachtet. Solide Tumoren wurden bei 3,7 % der Patienten mit DLBCL, HGBCL oder PMBCL und bei 15,9 % der Patienten mit MCL beobachtet; darunter nichtmelanozytärer Hautkrebs bei 2,0 % bzw. 8,0 % der Patienten.
  • +Die Patienten sollten lebenslang auf sekundäre Malignome überwacht werden. Falls ein sekundäres Malignom auftritt, kontaktieren Sie die Zulassungsinhaberin für die Berichterstattung und Anweisungserteilung.
  • -Es liegen keine klinischen Erfahrungen mit der Anwendung von Breyanzi bei Patienten mit Lymphombefall des Herzens vor.
  • +Es liegen keine klinischen Erfahrungen zur Anwendung von Breyanzi bei Patienten mit Lymphombefall des Herzens vor.
  • -Es liegen keine Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit von Breyanzi bei Patienten mit CD19-negativem DLCBL vor, siehe "Eigenschaften/Wirkungen" .
  • +Es liegen keine Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit von Breyanzi bei Patienten mit CD19-negativem DLBCL vor, siehe "Eigenschaften/Wirkungen" .
  • -Die Sicherheit der Immunisierung mittels viralen Lebendimpfstoffen während und nach der Behandlung mit Breyanzi wurde nicht untersucht. Eine Impfung mit viralen Lebendimpfstoffen wird für mindestens 6 Wochen vor Beginn der lymphodepletierenden Chemotherapie, während der Behandlung mit Breyanzi und bis zur Wiederherstellung des Immunsystems nach der Behandlung mit Breyanzi nicht empfohlen.
  • +Die Sicherheit der Immunisierung mittels viralen Lebendimpfstoffen während und nach der Behandlung mit Breyanzi wurde nicht untersucht. Eine Impfung mit viralen Lebendimpfstoffen wird für mindestens 6 Wochen vor Beginn der lymphodepletierenden Chemotherapie, während der Behandlung mit Breyanzi und bis zur Wiederherstellung des Immunsystems nach der Behandlung mit Breyanzi nicht empfohlen.
  • -HIV und das Lentivirus, das zur Herstellung von Breyanzi verwendet wird, haben einen begrenzten, kurzen Bereich identischen genetischen Materials (RNA). Daher können einige kommerzielle HIV-Nukleinsäuretests bei Patienten, die Breyanzi erhalten haben, falsch-positive Ergebnisse liefern.
  • +HIV und das Lentivirus, das zur Herstellung von Breyanzi verwendet wird, haben einen begrenzten, kurzen Bereich identischen genetischen Materials (RNA). Daher können einige kommerzielle HIV-Nukleinsäuretests bei Patienten, die Breyanzi erhalten haben, falsch-positive Ergebnisse liefern.
  • -Dieses Arzneimittel enthält bis zu 100 mg Natrium pro Dosis, was 5,0 % der von der WHO empfohlenen maximalen Tagesdosis von 2 g Natrium für einen Erwachsenen entspricht.
  • -Dieses Arzneimittel enthält bis zu 52 mg Kalium pro Dosis. Dies ist bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und Patienten mit einer kontrollierten kaliumarmen Ernährung zu berücksichtigen.
  • +Dieses Arzneimittel enthält bis zu 100 mg Natrium pro Dosis, was 5,0 % der von der WHO empfohlenen maximalen Tagesdosis von 2 g Natrium für einen Erwachsenen entspricht.
  • +Dieses Arzneimittel enthält bis zu 52 mg Kalium pro Dosis. Dies ist bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und Patienten mit einer kontrollierten kaliumarmen Ernährung zu berücksichtigen.
  • -Die häufigsten unerwünschten Wirkungen jeglichen Grades waren Neutropenie (69 %), Anämie (45 %), CRS (41 %), Thrombozytopenie (39 %) und Müdigkeit (34 %).
  • -Die häufigsten schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen waren CRS (16 %), Enzephalopathie (9 %), Infektion mit einem unbestimmten Pathogen (5 %), Pyrexie (4 %), Neutropenie (3 %), bakterielle Infektionskrankheiten (3 %), Thrombozytopenie (3 %), febrile Neutropenie (3 %), Aphasie (3 %), Tremor (3 %), Hypotonie (2 %) und Anämie (2 %).
  • -Die häufigsten unerwünschten Wirkungen des Grades 3 oder höher umfassten Neutropenie (65 %), Anämie (33 %), Thrombozytopenie (30 %), Leukopenie (22 %), Lymphopenie (11 %) und Infektion mit einem unbestimmten Pathogen (7 %). 3 % (14/561) der Patienten hatten eine unerwünschte Wirkung mit tödlichem Ausgang.
  • +Die häufigsten unerwünschten Wirkungen jeglichen Grades waren Neutropenie (69 %), Anämie (45 %), CRS (41 %), Thrombozytopenie (39 %) und Müdigkeit (34 %).
  • +Die häufigsten schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen waren CRS (16 %), Enzephalopathie (9 %), Infektion mit einem unbestimmten Pathogen (5 %), Pyrexie (4 %), Neutropenie (3 %), bakterielle Infektionskrankheiten (3 %), Thrombozytopenie (3 %), febrile Neutropenie (3 %), Aphasie (3 %), Tremor (3 %), Hypotonie (2 %) und Anämie (2 %).
  • +Die häufigsten unerwünschten Wirkungen des Grades 3 oder höher umfassten Neutropenie (65 %), Anämie (33 %), Thrombozytopenie (30 %), Leukopenie (22 %), Lymphopenie (11 %) und Infektion mit einem unbestimmten Pathogen (7 %). 3 % (14/561) der Patienten hatten eine unerwünschte Wirkung mit tödlichem Ausgang.
  • -Die häufigsten unerwünschten Wirkungen jeglichen Grades waren Neutropenie (68 %), CRS (58 %), Anämie (40 %), Kopfschmerzen (29 %), Thrombozytopenie (29 %) und Obstipation (21 %).
  • -Die häufigsten schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen waren CRS (9 %), Aphasie (4 %), febrile Neutropenie (3 %), Pyrexie (2 %) und Tremor (2 %).
  • -Die häufigsten unerwünschten Wirkungen des Grades 3 oder höher umfassten Neutropenie (61 %), Leukopenie (12 %), Lymphopenie (12 %), Thrombozytopenie (12 %) und Anämie (10 %). 0.8 % (1/130) der Patienten hatten eine unerwünschte Wirkung mit tödlichem Ausgang.
  • +Die häufigsten unerwünschten Wirkungen jeglichen Grades waren Neutropenie (68 %), CRS (58 %), Anämie (40 %), Kopfschmerzen (29 %), Thrombozytopenie (29 %) und Obstipation (21 %).
  • +Die häufigsten schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen waren CRS (9 %), Aphasie (4 %), febrile Neutropenie (3 %), Pyrexie (2 %) und Tremor (2 %).
  • +Die häufigsten unerwünschten Wirkungen des Grades 3 oder höher umfassten Neutropenie (61 %), Leukopenie (12 %), Lymphopenie (12 %), Thrombozytopenie (12 %) und Anämie (10 %). 0,8 % (1/130) der Patienten hatten eine unerwünschte Wirkung mit tödlichem Ausgang.
  • +MCL:
  • +Die in diesem Abschnitt beschriebenen Nebenwirkungen basieren auf den Daten von 88 erwachsenen Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Mantelzell-Lymphom, die Breyanzi in der TRANSCEND-MCL Kohorte erhielten.
  • +Die häufigsten unerwünschten Wirkungen jeglichen Grades waren CRS (61%), Neutropenie (59 %), Anämie (44 %), Müdigkeit (35 %), Thrombozytopenie (30 %) und Kopfschmerzen (23 %).
  • +Die häufigsten schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen waren CRS (24 %), Verwirrtheitszustand (6 %), Pyrexie (3 %), Veränderungen des geistigen Zustands (2 %), Enzephalopathie (2 %) und Pleuraerguss (2 %).
  • +Die häufigsten unerwünschten Wirkungen des Grades 3 oder höher umfassten Neutropenie (56 %), Anämie (38 %), Thrombozytopenie (25 %), Hypophosphatämie (9 %) und Leukopenie (7 %). 5 % (4/88) der Patienten hatten eine unerwünschte Wirkung mit tödlichem Ausgang.
  • +
  • -Die in diesem Abschnitt beschriebenen Nebenwirkungen basieren auf den gepoolten Daten von 7 klinischen Studien, in welchen 691 erwachsene Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem grosszelligem B-Zell-Lymphom oder r/r follikulärem Lymphom eine Dosis im Dosisbereich von 44-120 x 106 CAR-positiven lebensfähigen T-Zellen erhielten.
  • -Das mediane Alter der Patienten im gepoolten Datensatz betrug 64 Jahre (Bereich: 18 bis 86); 48 % waren 65 Jahre oder älter und 6% waren Männer. Der ECOG-Performance-Status beim Screening war bei 4% der Patienten 0, bei 50 % 1 und bei 4 % 2. Der Median der Nachbeobachtungszeit betrug 16,9 Monate (Bereich: 0,2 bis 45,2 Monate).
  • -Die unerwünschten Wirkungen sind im Folgenden nach MedDRA-Systemorganklasse aufgelistet. Innerhalb jeder Systemorganklasse werden die unerwünschten Wirkungen nach Häufigkeit (%) und Häufigkeitskategorie unter Verwendung der folgenden Konvention geordnet: sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100 bis < 1/10) gelegentlich (≥1/1000 bis < 1/100), selten (≥1/10 000 bis < 1/1000), sehr selten (< 1/10 000) und nicht bekannt (anhand der verfügbaren Daten nicht abschätzbar). Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die unerwünschten Wirkungen nach abnehmender Häufigkeit dargestellt.
  • +Die in diesem Abschnitt beschriebenen Nebenwirkungen basieren auf den gepoolten Daten von 7 klinischen Studien, in welchen 779 erwachsene Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem grosszelligem B-Zell-Lymphom oder r/r follikulärem Lymphom oder r/r Mantelzell-Lymphom eine Dosis im Dosisbereich von 44-120 x 106 CAR-positiven lebensfähigen T-Zellen erhielten.
  • +Das mediane Alter der Patienten im gepoolten Datensatz betrug 65 Jahre (Bereich: 18 bis 86); 51 % waren 65 Jahre oder älter und 65 % waren Männer. Der ECOG-Performance-Status beim Screening war bei 47 % der Patienten 0, bei 49 % 1 und bei 4 % 2. Der Median der Nachbeobachtungszeit betrug 17,1 Monate (Bereich: 0,2 bis 72,0 Monate).
  • +Die unerwünschten Wirkungen sind im Folgenden nach MedDRA-Systemorganklasse aufgelistet. Innerhalb jeder Systemorganklasse werden die unerwünschten Wirkungen nach Häufigkeit (%) und Häufigkeitskategorie unter Verwendung der folgenden Konvention geordnet: sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100 bis < 1/10) gelegentlich (≥1/1'000 bis < 1/100), selten (≥1/10'000 bis < 1/1'000), sehr selten (< 1/10'000) und nicht bekannt (anhand der verfügbaren Daten nicht abschätzbar). Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die unerwünschten Wirkungen nach abnehmender Häufigkeit dargestellt.
  • -Sehr häufig: Infektionen mit unbestimmten Pathogen (17,2 %)
  • -Häufig: Bakterielle Infektionskrankheiten, Virale Infektionskrankheiten, Pilzinfektionen
  • +Sehr häufig: Infektionen mit unbestimmten Pathogen (17,1 %)
  • +Häufig: Bakterielle Infektionskrankheiten, Virale Infektionskrankheiten, Pilzinfektionen
  • -Sehr häufig: Neutropenie (68,6 %), Anämie (43,8 %), Thrombozytopenie (36,8 %), Leukopenie (22,3 %), Lymphopenie (12,7 %)
  • -Häufig: Febrile Neutropenie, Hypofibrinogenämie
  • -Gelegentlich: Panzytopenie
  • +Sehr häufig: Neutropenie (67,5 %), Anämie (43,9 %), Thrombozytopenie (35,9 %), Leukopenie (20,5 %), Lymphopenie (12,1 %)
  • +Häufig: Febrile Neutropenie, Hypofibrinogenämieu
  • +Gelegentlich: Panzytopenie
  • -Sehr häufig: Zytokinfreisetzungssyndrom (CRS) (43,7 %)
  • -Häufig: Hypogammaglobulinämie
  • +Sehr häufig: Zytokinfreisetzungssyndrom (CRS) (45,7 %)
  • +Häufig: Hypogammaglobulinämiev
  • -Sehr häufig: Schlaflosigkeit (10,4 %)
  • -Häufig: Angstc, Deliriumb
  • +Sehr häufig: Schlaflosigkeit (10,8 %)
  • +Häufig: Deliriumb, Angstc
  • -Sehr häufig: Kopfschmerzend (26,0 %), Enzephalopathiee (19,0 %), Schwindelf (15,%), Tremorg (13,7 %)
  • +Sehr häufig: Kopfschmerzend (25,7 %), Enzephalopathiee (20,2 %), Schwindelf (15,1 %), Tremorg (13,5 %)
  • -Sehr häufig: Tachykardie (12,6 %)
  • -Häufig: Arrhythmieo
  • -Gelegentlich: Kardiomyopathie
  • +Sehr häufig: Tachykardie (12,7 %)
  • +Häufig: Arrhythmieo
  • +Gelegentlich: Kardiomyopathie
  • -Sehr häufig: Hypotoniep (17,2 %)
  • -Häufig: Thromboseq, Hypertonie
  • +Sehr häufig: Hypotoniep (16,9 %)
  • +Häufig: Hypertonie, Thromboseq
  • -Sehr häufig: Husten (14,6 %)
  • -Häufig: Dyspnoer, Pleuraerguss, Hypoxie
  • -Gelegentlich: Lungenödem
  • +Sehr häufig: Husten (14,1 %)
  • +Häufig: Dyspnoer, Pleuraerguss, Hypoxie
  • +Gelegentlich: Lungenödem
  • -Sehr häufig: Übelkeit (23,0 %), Diarrhö (20,0 %), Obstipation (20,0 %), Bauchschmerzen (12,6 %), Erbrechen (11,%)
  • -Häufig: Gastrointestinale Blutungen
  • +Sehr häufig: Übelkeit (22,5 %), Diarrhö (19,6 %), Obstipation (19,3 %), Bauchschmerzen (12,6 %), Erbrechen (11,0 %)
  • +Häufig: Gastrointestinale Blutungen
  • -Sehr häufig: Hautausschlag (10,%)
  • +Sehr häufig: Hautausschlag (10,5 %)
  • -Häufig: Akute Nierenschädigungs
  • +Häufig: Akute Nierenschädigungs
  • -Sehr häufig: Müdigkeit (30,4 %), Pyrexie (19,7 %), Ödemt (13,2 %)
  • +Sehr häufig: Müdigkeit (31,2 %), Pyrexie (19,4 %), Ödemt (14,4 %)
  • -d Kopfschmerzen umfassen Kopfschmerzen, Migräne, Migräne mit Aura, Nebenhöhlenkopfschmerzen.
  • +d Kopfschmerzen umfassen Kopfschmerzen, Migräne, Augenmigräne, Nebenhöhlenkopfschmerzen.
  • -i Periphere Neuropathie umfasst Karpaltunnelsyndrom, demyelinisierende Polyneuropathie, Hyperästhesie, Hypästhesie, Hyporeflexie, periphere Neuropathie, Parästhesie, periphere motorische Neuropathie, periphere sensorische Neuropathie, peroneale Nervenparese, sensorischer Verlust.
  • +i Periphere Neuropathie umfasst demyelinisierende Polyneuropathie, Hyperästhesie, Hypästhesie, Hyporeflexie, Verlust der Propriozeption, periphere Neuropathie, Parästhesie, periphere motorische Neuropathie, periphere sensorische Neuropathie, peroneale Nervenparese, sensorischer Verlust, Karpaltunnelsyndrom.
  • -o Arrhythmie umfasst Arrhythmie, Vorhofflimmern, vollständiger Atrioventrikularblock, Atrioventrikularblock zweiten Grades, Extrasystolen, supraventrikuläre Tachykardie, ventrikuläre Extrasystolen, ventrikuläre Tachykardie.
  • +o Arrhythmie umfasst Arrhythmie, Vorhofflimmern, vollständiger Atrioventrikularblock, Atrioventrikularblock zweiten Grades, supraventrikuläre Tachykardie, Extrasystolen, ventrikuläre Extrasystolen, ventrikuläre Tachykardie.
  • -q Thrombose umfasst tiefe Venenthrombose, Embolie, venöse Embolie, Lungenembolie, Thrombose, Venenthrombose, Venenthrombose der Extremitäten, Hohlvenenthrombose.
  • +q Thrombose umfasst tiefe Venenthrombose, Embolie, Lungenembolie, Thrombose, Venenthrombose, Venenthrombose der Extremitäten, Hohlvenenthrombose.
  • +u Hypofibrinogenämie umfasst Fibrinogen im Blut erniedrigt, Hypofibrinogenämie.
  • +v Hypogammaglobulinämie umfasst Immunglobulin A im Blut erniedrigt, Immunglobulin G im Blut erniedrigt, Immunglobulin M im Blut erniedrigt, Hypogammaglobulinämie, Immunglobuline erniedrigt
  • +
  • -CRS trat bei 41 % der Patienten auf, von denen 2 % ein CRS des Grades 3 oder 4 hatten. Es gab keine tödlichen Ereignisse. Bei den Patienten, die nach dem Erhalt von Breyanzi verstorben sind, bestand bei 4 Patienten anhaltendes CRS zum Zeitpunkt des Todes. Die mediane Zeit bis zum Auftreten betrug 4 Tage (Bereich: 1 bis 63 Tage, mit dem oberen Grenzwert basierend auf einem Patienten, für den ein Auftreten von CRS ohne Fieber gemeldet wurde) und die mediane Dauer betrug 5 Tage (Bereich: 1 bis 17 Tage).
  • -Die häufigsten Manifestationen von CRS umfassten Pyrexie (40 %), Hypotonie (16 %), Tachykardie (10 %), Schüttelfrost (7 %) und Hypoxie (7 %). 116 von 561 (21 %) Patienten erhielten nach der Infusion von Breyanzi Tocilizumab und/oder ein Kortikosteroid gegen CRS. 55 (10 %) Patienten erhielten nur Tocilizumab, 53 (9 %) erhielten Tocilizumab und ein Kortikosteroid und 8 (1 %) erhielten nur Kortikosteroide.
  • +CRS trat bei 41 % der Patienten auf, von denen 2 % ein CRS des Grades 3 oder 4 hatten. Es gab keine tödlichen Ereignisse. Bei den Patienten, die nach dem Erhalt von Breyanzi verstorben sind, bestand bei 4 Patienten anhaltendes CRS zum Zeitpunkt des Todes. Die mediane Zeit bis zum Auftreten betrug 4 Tage (Bereich: 1 bis 63 Tage, mit dem oberen Grenzwert basierend auf einem Patienten, für den ein Auftreten von CRS ohne Fieber gemeldet wurde) und die mediane Dauer betrug 5 Tage (Bereich: 1 bis 17 Tage).
  • +Die häufigsten Manifestationen von CRS umfassten Pyrexie (40 %), Hypotonie (16 %), Tachykardie (10 %), Schüttelfrost (7 %) und Hypoxie (7 %). 116 von 561 (21 %) Patienten erhielten nach der Infusion von Breyanzi Tocilizumab und/oder ein Kortikosteroid gegen CRS. 55 (10 %) Patienten erhielten nur Tocilizumab, 53 (9 %) erhielten Tocilizumab und ein Kortikosteroid und 8 (1 %) erhielten nur Kortikosteroide.
  • -CRS trat bei 58 % der Patienten auf, von denen 0,8 % ein CRS des Grades 3 hatten. Es gab keine tödlichen Ereignisse. Die mediane Zeit bis zum Auftreten betrug 6 Tage (Bereich: 1 bis 17 Tage) und die mediane Dauer betrug 3 Tage (Bereich: 1 bis 10 Tage).
  • -Die häufigsten Manifestationen von CRS umfassten Pyrexie (57 %), Hypotonie (14 %), Schüttelfrost (4 %), Hypoxie (2 %) und Tachykardie (0,8 %). 33 von 130 (25 %) Patienten erhielten nach der Infusion von Breyanzi Tocilizumab und/oder ein Kortikosteroid gegen CRS. 18 (14 %) Patienten erhielten nur Tocilizumab, 15 (12 %) erhielten Tocilizumab und ein Kortikosteroid und keine Patienten erhielten nur Kortikosteroide.
  • +CRS trat bei 58 % der Patienten auf, von denen 0,8 % ein CRS des Grades 3 hatten. Es gab keine tödlichen Ereignisse. Die mediane Zeit bis zum Auftreten betrug 6 Tage (Bereich: 1 bis 17 Tage) und die mediane Dauer betrug 3 Tage (Bereich: 1 bis 10 Tage).
  • +Die häufigsten Manifestationen von CRS umfassten Pyrexie (57 %), Hypotonie (14 %), Schüttelfrost (4 %), Hypoxie (2 %) und Tachykardie (0,8 %). 33 von 130 (25 %) Patienten erhielten nach der Infusion von Breyanzi Tocilizumab und/oder ein Kortikosteroid gegen CRS. 18 (14 %) Patienten erhielten nur Tocilizumab, 15 (12 %) erhielten Tocilizumab und ein Kortikosteroid und keine Patienten erhielten nur Kortikosteroide.
  • +MCL:
  • +CRS trat bei 61 % der Patienten auf, von denen 1 % CRS des Grades 3 oder 4 hatten. Es gab keine tödlichen Ereignisse. Die mediane Zeit bis zum Auftreten betrug 4 Tage (Bereich: 1 bis 10 Tage) und die mediane Dauer betrug 4 Tage (Bereich: 1 bis 14 Tage).
  • +Die häufigsten Manifestationen von CRS umfassten Pyrexie (60 %), Hypotonie (22 %), Hypoxie (11 %), Tachykardie (10 %), Schüttelfrost (8 %), Kopfschmerzen (8 %), Übelkeit (3 %) und Dyspnoe (2 %). 24 von 88 (27 %) Patienten erhielten nach der Infusion von Breyanzi Tocilizumab und/oder ein Kortikosteroid gegen CRS. 15 (17 %) Patienten erhielten nur Tocilizumab, 8 (9 %) erhielten Tocilizumab und ein Kortikosteroid und 1 (1 %) erhielten nur Kortikosteroide.
  • +
  • -Von den Prüfärzten festgestellte CAR-T assoziierte neurologische Toxizitäten traten bei 24 % der Patienten auf, die Breyanzi erhielten, einschliesslich ≥ Grad 3 bei 9 % der Patienten. Es gab keine tödlichen Ereignisse. Die mediane Zeit bis zum Einsetzen des ersten Ereignisses betrug 8 Tage (Bereich: 1 bis 66 Tage); 83 % aller neurologischen Toxizitäten traten innerhalb 2 Wochen nach der Breyanzi-Infusion auf. Die mediane Dauer der neurologischen Toxizitäten betrug 8 Tage (Bereich: 1 bis 89 Tage).
  • -Die häufigsten neurologischen Toxizitäten umfassten Enzephalopathie (16 %), Tremor (7 %), Aphasie (7 %), Delirium (5 %) und Schwindel (3 %). Bei mit Breyanzi behandelten Patienten traten auch Krampfanfälle (1 %) und Hirnödem (0,2 %) auf.
  • +Von den Prüfärzten festgestellte CAR-T assoziierte neurologische Toxizitäten traten bei 24 % der Patienten auf, die Breyanzi erhielten, einschliesslich ≥ Grad 3 bei 9 % der Patienten. Es gab keine tödlichen Ereignisse. Die mediane Zeit bis zum Einsetzen des ersten Ereignisses betrug 8 Tage (Bereich: 1 bis 66 Tage); 83 % aller neurologischen Toxizitäten traten innerhalb 2 Wochen nach der Breyanzi-Infusion auf. Die mediane Dauer der neurologischen Toxizitäten betrug 8 Tage (Bereich: 1 bis 89 Tage).
  • +Die häufigsten neurologischen Toxizitäten umfassten Enzephalopathie (16 %), Tremor (7 %), Aphasie (7 %), Delirium (5 %) und Schwindel (3 %). Bei mit Breyanzi behandelten Patienten traten auch Krampfanfälle (1 %) und Hirnödem (0,2 %) auf.
  • -Von den Prüfärzten festgestellte CAR-T assoziierte neurologische Toxizitäten traten bei 16 % der Patienten auf, die Breyanzi erhielten, einschliesslich Grad 3 bei 3 % der Patienten. Es gab keine tödlichen Ereignisse. Die mediane Zeit bis zum Einsetzen des ersten Ereignisses betrug 8 Tage (Bereich: 4 bis 16 Tage); 95 % aller neurologischen Toxizitäten traten innerhalb 2 Wochen nach der Breyanzi-Infusion auf. Die mediane Dauer der neurologischen Toxizitäten betrug 3 Tage (Bereich: 1 bis 17 Tage).
  • -Die häufigsten neurologischen Toxizitäten umfassten Tremor (8 %), Aphasie (8 %), Enzephalopathie (5 %), Delirium (4 %) und Kopfschmerzen (2 %).
  • +Von den Prüfärzten festgestellte CAR-T assoziierte neurologische Toxizitäten traten bei 16 % der Patienten auf, die Breyanzi erhielten, einschliesslich Grad 3 bei 3 % der Patienten. Es gab keine tödlichen Ereignisse. Die mediane Zeit bis zum Einsetzen des ersten Ereignisses betrug 8 Tage (Bereich: 4 bis 16 Tage); 95 % aller neurologischen Toxizitäten traten innerhalb 2 Wochen nach der Breyanzi-Infusion auf. Die mediane Dauer der neurologischen Toxizitäten betrug 3 Tage (Bereich: 1 bis 17 Tage).
  • +Die häufigsten neurologischen Toxizitäten umfassten Tremor (8 %), Aphasie (8 %), Enzephalopathie (5 %), Delirium (4 %) und Kopfschmerzen (2 %).
  • +MCL:
  • +Von den Prüfärzten festgestellte CAR-T assoziierte neurologische Toxizitäten traten bei 31 % der Patienten auf, die Breyanzi erhielten, einschliesslich ≥ Grad 3 bei 9 % der Patienten. Es gab keine tödlichen Ereignisse. Die mediane Zeit bis zum Einsetzen des ersten Ereignisses betrug 8 Tage (Bereich: 1 bis 25 Tage); 93 % aller neurologischen Toxizitäten traten innerhalb 2 Wochen nach der Breyanzi-Infusion auf. Die mediane Dauer der neurologischen Toxizitäten betrug 5 Tage (Bereich: 1 bis 45 Tage).
  • +Die häufigsten neurologischen Toxizitäten umfassten Enzephalopathie (26 %), Tremor (7 %), Delirium (6 %), Aphasie (6 %), Kopfschmerzen (5 %) und Schwindel (3 %). Bei mit Breyanzi behandelten Patienten traten auch Krampfanfälle (1 %) auf.
  • -Febrile Neutropenie wurde bei 8 % der Patienten, die Breyanzi für die Behandlung von DLBCL, HGBCL oder PMBCL erhielten und bei % der Patienten, die Breyanzi für die Behandlung von FL erhielten beobachtet.
  • +Febrile Neutropenie wurde bei 8 % der Patienten, die Breyanzi für die Behandlung von DLBCL, HGBCL oder PMBCL erhielten, bei 5 % der Patienten, die Breyanzi für die Behandlung von FL erhielten und bei 6 % der Patienten, die Breyanzi für die Behandlung von MCL erhielten beobachtet.
  • -Infektionen (aller Grade) traten bei 34 % der Patienten auf. Grad 3 Infektionen oder höher traten bei 11 % der Patienten auf. Infektionen des Grades 3 oder höher mit einem unspezifizierten Pathogen traten bei 7 % der Patienten auf, bei 4 % der Patienten traten bakterielle Infektionen auf und bei jeweils 1 % der Patienten traten virale und Pilzinfektionen auf.
  • +Infektionen (aller Grade) traten bei 34 % der Patienten auf. Grad 3 Infektionen oder höher traten bei 11 % der Patienten auf. Infektionen des Grades 3 oder höher mit einem unspezifizierten Pathogen traten bei 7 % der Patienten auf, bei 4 % der Patienten traten bakterielle Infektionen auf und bei jeweils 1 % der Patienten traten virale und Pilzinfektionen auf.
  • -Infektionen (aller Grade) traten bei 20 % der Patienten auf. Grad 3 Infektionen traten bei 5 % der Patienten auf. Infektionen des Grades 3 mit einem unspezifizierten Pathogen traten bei 4 % der Patienten auf, bei 2 % der Patienten traten bakterielle Infektionen auf, bei 1 % der Patienten traten virale Infektionen auf und Pilzinfektionen traten bei keinem der Patienten auf.
  • +Infektionen (aller Grade) traten bei 20 % der Patienten auf. Grad 3 Infektionen traten bei 5 % der Patienten auf. Infektionen des Grades 3 mit einem unspezifizierten Pathogen traten bei 4 % der Patienten auf, bei 2 % der Patienten traten bakterielle Infektionen auf, bei 1 % der Patienten traten virale Infektionen auf und Pilzinfektionen traten bei keinem der Patienten auf.
  • +MCL:
  • +Infektionen (aller Grade) traten bei 35 % der Patienten auf. Grad 3 Infektionen oder höher traten bei 15 % der Patienten auf. Infektionen des Grades 3 oder höher mit einem unspezifizierten Pathogen traten bei 6 % der Patienten auf, bei jeweils 5 % der Patienten traten bakterielle und virale Infektionen auf und bei 1 % der Patienten traten Pilzinfektionen auf.
  • +
  • -Zytopenien vom Grad 3 oder höher, die an Tag 29 (oder an Tag 35 bei Patienten in TRANSFORM) nach der Breyanzi-Verabreichung vorlagen, traten bei 37 % der Patienten auf und umfassten Thrombozytopenie (30 %), Neutropenie (23 %) und Anämie (8 %). Die mediane Zeit (min, max) bis zum Abklingen (Erholung der Zytopenie auf Grad 2 oder weniger) betrug für Thrombozytopenie 32 Tage (2, 329), für Neutropenie 30 Tage (3, 339) und für Anämie 21 Tage (3, 78).
  • +Zytopenien vom Grad 3 oder höher, die an Tag 29 (oder an Tag 35 bei Patienten in TRANSFORM) nach der Breyanzi-Verabreichung vorlagen, traten bei 37 % der Patienten auf und umfassten Thrombozytopenie (30 %), Neutropenie (23 %) und Anämie (8 %). Die mediane Zeit (min, max) bis zum Abklingen (Erholung der Zytopenie auf Grad 2 oder weniger) betrug für Thrombozytopenie 32 Tage (2, 329), für Neutropenie 30 Tage (3, 339) und für Anämie 21 Tage (3, 78).
  • -Zytopenien vom Grad 3 oder höher, die an Tag 29 nach der Breyanzi-Verabreichung vorlagen, traten bei 22 % der Patienten auf und umfassten Thrombozytopenie (15 %), Neutropenie (15 %) und Anämie (5 %). Die mediane Zeit (min, max) bis zum Abklingen (Erholung der Zytopenie auf Grad 2 oder weniger) betrug für Thrombozytopenie 36 Tage (16, 694), für Neutropenie 30 Tage (5, 110) und für Anämie 36 Tage (8, 64).
  • +Zytopenien vom Grad 3 oder höher, die an Tag 29 nach der Breyanzi-Verabreichung vorlagen, traten bei 22 % der Patienten auf und umfassten Thrombozytopenie (15 %), Neutropenie (15 %) und Anämie (5 %). Die mediane Zeit (min, max) bis zum Abklingen (Erholung der Zytopenie auf Grad 2 oder weniger) betrug für Thrombozytopenie 36 Tage (16, 694), für Neutropenie 30 Tage (5, 110) und für Anämie 36 Tage (8, 64).
  • +MCL:
  • +Zytopenien vom Grad 3 oder höher, die an Tag 29 nach der Breyanzi-Verabreichung vorlagen, traten bei 40 % der Patienten auf und umfassten Thrombozytopenie (32 %), Neutropenie (24 %) und Anämie (5 %). Die mediane Zeit (min, max) bis zum Abklingen (Erholung der Zytopenie auf Grad 2 oder weniger) betrug für Thrombozytopenie 30 Tage (5, 302), für Neutropenie 30 Tage (8, 275) und für Anämie 18 Tage (9, 32).
  • +
  • -Hypogammaglobulinämie trat bei 11 % der Patienten auf, die Breyanzi für die Behandlung von DLBCL, HGBCL oder PMBCL erhielten, und bei 2 % der Patienten, die Breyanzi für die Behandlung von FL erhielten. Siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" zur Überwachung und Handhabung.
  • +Hypogammaglobulinämie trat bei 11 % der Patienten auf, die Breyanzi für die Behandlung von DLBCL, HGBCL oder PMBCL erhielten, bei 2 % der Patienten, die Breyanzi für die Behandlung von FL erhielten und bei 7 % der Patienten, die Breyanzi für die Behandlung von MCL erhielten.
  • +Siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" zur Überwachung und Handhabung.
  • -Bei Patienten mit r/r DLBCL, r/r HGBCL oder r/r PMBCL nach einer Erstlinien-Chemoimmunotherapie wurden bei 0,6 % der Patienten vorbestehende antitherapeutische Antikörper (ATAs) und bei 19 % der Patienten behandlungsinduzierte ATAs nachgewiesen.
  • -Bei Patienten mit r/r DLBCL, r/r HGBCL oder r/r PMBCL nach zwei oder mehr systemischen Therapielinien wurden vorbestehende ATAs bei 9 % der Patienten nachgewiesen. Bei 15 % der Patienten wurden entweder behandlungsinduzierte oder behandlungsverstärkte ATAs festgestellt.
  • -Bei Patienten mit r/r FL wurden bei 2 % der Patienten vorbestehende ATAs und bei 27 % der Patienten entweder behandlungsinduzierte oder behandlungsverstärkte ATAs nachgewiesen.
  • -Aufgrund der geringen Anzahl von Studienteilnehmern, die vorbestehende, behandlungsinduzierte oder behandlungsverstärkte ATA hatten, waren die Beziehungen zwischen dem ATA-Status und der Wirksamkeit, Sicherheit oder Pharmakokinetik nicht schlüssig.
  • +Bei Patienten mit r/r DLBCL, r/r HGBCL oder r/r PMBCL nach einer Erstlinien-Chemoimmunotherapie wurden bei 0,6 % der Patienten vorbestehende antitherapeutische Antikörper (ATAs) und bei 19 % der Patienten behandlungsinduzierte ATAs nachgewiesen.
  • +Bei Patienten mit r/r DLBCL, r/r HGBCL oder r/r PMBCL nach zwei oder mehr systemischen Therapielinien wurden vorbestehende ATAs bei 9 % der Patienten nachgewiesen. Bei 15 % der Patienten wurden entweder behandlungsinduzierte oder behandlungsverstärkte ATAs festgestellt.
  • +Bei Patienten mit r/r FL wurden bei 2 % der Patienten vorbestehende ATAs und bei 27 % der Patienten entweder behandlungsinduzierte oder behandlungsverstärkte ATAs nachgewiesen.
  • +Bei Patienten mit MCL wurden bei 13 % der Patienten vorbestehende ATAs und bei 20 % der Patienten entweder behandlungsinduzierte oder behandlungsverstärkte ATAs nachgewiesen.
  • +Aufgrund der geringen Anzahl von Studienteilnehmern, die vorbestehende, behandlungsinduzierte oder behandlungsverstärkte ATAs hatten, waren die Beziehungen zwischen dem ATA-Status und der Wirksamkeit, Sicherheit oder Pharmakokinetik nicht schlüssig.
  • -Nach der Breyanzi-Infusion wurden die pharmakodynamischen Reaktionen über einen Zeitraum von vier Wochen durch Messung der vorübergehenden Erhöhung löslicher Biomarker wie Zytokine, Chemokine und anderer Moleküle bewertet. Analysiert wurden die Konzentrationen von Zytokinen und Chemokinen wie Interleukin (IL) IL-6, IL-15, Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-α), Interferon-gamma (IFN-γ) und Makrophagen-Entzündungsprotein-1beta (MIP-1β). Ein maximaler Anstieg der löslichen Biomarker wurde innerhalb der ersten 14 Tage nach der Breyanzi-Infusion beobachtet und ging innerhalb von 28 Tagen auf die Ausgangswerte zurück.
  • -Die B-Zell-Aplasie, definiert als Zustand, in welchem weniger als 3 % der peripheren Lymphozyten im Blut aus CD19+ B-Zellen bestehen, ist eine zielgerichtete Wirkung von Breyanzi. Bei 56 % der Patienten in TRANSFORM, bei 73 % der Patienten in TRANSCEND und bei 65 % der Patienten mit r/r FL nach zwei oder mehr systemischen Therapielinien in TRANSCEND-FL wurde ein Jahr nach der Breyanzi-Infusion eine B-Zell-Aplasie beobachtet.
  • +Nach der Breyanzi-Infusion wurden die pharmakodynamischen Reaktionen über einen Zeitraum von vier Wochen durch Messung der vorübergehenden Erhöhung löslicher Biomarker wie Zytokine, Chemokine und anderer Moleküle bewertet. Analysiert wurden die Konzentrationen von Zytokinen und Chemokinen wie Interleukin (IL) IL-6, IL-15, Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-α), Interferon-gamma (IFN-γ) und Makrophagen-Entzündungsprotein-1beta (MIP-1β). Ein maximaler Anstieg der löslichen Biomarker wurde innerhalb der ersten 14 Tage nach der Breyanzi-Infusion beobachtet und ging innerhalb von 28 Tagen auf die Ausgangswerte zurück.
  • +Die B-Zell-Aplasie, definiert als Zustand, in welchem weniger als 3 % der peripheren Lymphozyten im Blut aus CD19+ B-Zellen bestehen, ist eine zielgerichtete Wirkung von Breyanzi. Bei 56 % der Patienten in TRANSFORM, bei 73 % der Patienten in der TRANSCEND-LBCL Kohorte, bei 69 % der Patienten in der TRANSCEND-MCL Kohorte und bei 65 % der Patienten mit r/r FL nach zwei oder mehr systemischen Therapielinien in TRANSCEND-FL wurde ein Jahr nach der Breyanzi-Infusion eine B-Zell-Aplasie beobachtet.
  • -Die Wirksamkeit und Sicherheit von Breyanzi wurde in einer randomisierten, kontrollierten, offenen, multizentrischen Phase 3 Studie, TRANSFORM (BCM-003), bei erwachsenen Patienten mit grosszelligem Non-Hodgkin-Lymphom, die primär refraktär gegenüber der Erstlinientherapie waren oder innerhalb von 12 Monaten nach der Ersttherapie einen Rückfall erlitten und für eine HSCT in Frage kamen, mit der Standardtherapie (SOC) verglichen. Die SOC bestand aus einer Salvage-Chemoimmuntherapie, gefolgt von einer Hochdosis-Chemotherapie (HDCT) und einer autologen HSCT. Für die Studie qualifizierten Patienten mit diffusem grosszelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL), (nicht anderweitig spezifiziert (NOS), de novo oder transformiertem indolentem NHL), hochmalignem B-Zell-Lymphom mit DLBCL-Histologie und MYC und BCL2- und/oder BCL6-Rearrangements (Double/Triple Hit Lymphoma [DHL/THL]), primärem mediastinalen B-Zell-Lymphom (PMBCL), T-Zell/Histiozyten-reichem B-Zell-Lymphom (THRBCL) oder follikulärem Lymphom Grad 3B (FL3B). Die Studie schloss Patienten mit einem ECOG-Leistungsstatus ≤1, sowie sekundärer ZNS-Lymphom-Beteiligung ein. Die Ein- und Ausschlusskriterien wurden so gewählt, dass eine ausreichende Organfunktion und ein mit einer HSCT kompatibles Blutbild gewährleistet waren. Ausschlusskriterien waren eine Kreatinin-Clearance von weniger als 45 ml/min, eine Alanin-Aminotransferase (ALT) > 5 mal die obere Grenze des Normalwerts (ULN), eine linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF) < 40 %, sowie eine absolute Neutrophilenzahl (ANC) < 1,0 x 109 Zellen/L und einer Thrombozytenzahl < 50 x 109 Zellen/L. Ebenso ausgeschlossen waren Patienten mit einem klinisch signifikanten kardiovaskulären Ereignis in den letzten 6 Monaten vor der Studie, sowie Patienten mit aktiver Hepatitis B oder C und HIV-positive Patienten.
  • -Die Patienten wurden im Verhältnis 1:1 randomisiert und erhielten entweder Breyanzi oder SOC. Die Randomisierung erfolgte stratifiziert nach dem Ansprechen auf die Erstlinientherapie und dem sekundären altersbereinigten internationalen Prognoseindex (sAAIPI) (0/1 versus 2/3). Die Patienten im Breyanzi-Studienarm erhielten eine lymphodepletierende Chemotherapie mit Fludarabin 30 mg/m2/Tag und Cyclophosphamid 300 mg/m2/Tag für 3 Tage, gefolgt von einer Breyanzi-Infusion (Zieldosis von 100 x 106 CAR+ lebensfähigen T-Zellen) 2 bis 7 Tage nach Abschluss der lymphodepletierenden Chemotherapie. Im Breyanzi-Arm war zwischen der Leukapherese und dem Beginn der lymphodepletierenden Chemotherapie eine überbrückende Chemotherapie mit einem Zyklus Chemoimmuntherapie (d.h. Rituximab, Dexamethason, Cytarabin und Cisplatin [R-DHAP], Rituximab, Ifosfamid, Carboplatin und Etoposid [R-ICE] oder Rituximab, Gemcitabin, Dexamethason und Cisplatin [R-GDP]) erlaubt. Für alle Patienten, die in den SOC-Arm randomisiert wurden, waren drei Zyklen einer Salvage-Chemoimmuntherapie vorgesehen (d. h. R-DHAP, R-ICE oder R-GDP). Patienten, die nach 3 Zyklen ansprachen (vollständiges Ansprechen [CR] oder teilweises Ansprechen [PR]) waren für eine HDCT und autologe HSCT berechtigt. Patienten, die eine SOC-Behandlung erhielten, durften Breyanzi erhalten (cross-over), wenn sie nach drei Zyklen Salvage-Chemoimmuntherapie keine CR oder PR erreichten, wenn ihre Krankheit zu irgendeinem Zeitpunkt fortschritt oder wenn der Patient aufgrund von Wirksamkeitsbedenken eine neue Behandlung beginnen musste.
  • -Von 92 Patienten, die in den Breyanzi-Arm randomisiert wurden, erhielten 89 (97 %) Breyanzi und 1 (1 %) Patient erhielt ein nicht konformes Produkt. Zwei Patienten erhielten kein Breyanzi. Von diesen 2 Patienten erhielt 1 (1 %) Patient Breyanzi aufgrund eines Herstellungsfehlers nicht, und 1 (1 %) Patient zog seine Einwilligung vor der Behandlung zurück. Breyanzi wurde in einem qualifizierten Breyanzi-Behandlungszentrum im stationären oder ambulanten Rahmen verabreicht. 70 (79 %) Patienten erhielten Breyanzi stationär und 19 (21 %) Patienten ambulant. Die mediane Dosis von Breyanzi betrug 99,9 x 106 CAR+ lebensfähige T-Zellen (Bereich: 97-103 x 106 CAR+ lebensfähige T-Zellen). Von den 92 Patienten, die in den SOC-Arm randomisiert wurden, begannen 91 (99 %) Patienten die Behandlung. Ein (1 %) Patient zog sein Einverständnis vor Behandlungsbeginn zurück. 43 (47 %) Patienten schlossen die Chemoimmuntherapie, die HDCT- und die HSCT-Behandlung ab. 48 (53 %) Patienten erhielten eine Salvage-Chemoimmuntherapie, aber keine HDCT und HSCT. 58 (63 %) Patienten erhielten Breyanzi, nachdem die SOC-Behandlung versagt hatte (cross-over).
  • -Die Wirksamkeitsanalysen basierten auf der ITT-Analysegruppe (n=184), die als alle Patienten definiert wurde, die in einen Behandlungsarm randomisiert wurden. Die mediane Zeit von der Leukapherese bis zur Produktverfügbarkeit betrug 26 Tage (Bereich: 19 bis 84 Tage), und die mediane Zeit von der Leukapherese bis zur Infusion betrug 36 Tage (Bereich: 25 bis 91 Tage).
  • -Tabelle 3 gibt einen Überblick über die Baseline der Patienten und die Krankheitsmerkmale in der TRANSFORM-Studie.
  • +Die Wirksamkeit und Sicherheit von Breyanzi wurde in einer randomisierten, kontrollierten, offenen, multizentrischen Phase 3 Studie, TRANSFORM (BCM-003), bei erwachsenen Patienten mit grosszelligem Non-Hodgkin-Lymphom, die primär refraktär gegenüber der Erstlinientherapie waren oder innerhalb von 12 Monaten nach der Ersttherapie einen Rückfall erlitten und für eine HSCT in Frage kamen, mit der Standardtherapie (SOC) verglichen. Die SOC bestand aus einer Salvage-Chemoimmuntherapie, gefolgt von einer Hochdosis-Chemotherapie (HDCT) und einer autologen HSCT. Für die Studie qualifizierten Patienten mit diffusem grosszelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL), (nicht anderweitig spezifiziert (NOS), de novo oder transformiertem indolentem NHL), hochmalignem B-Zell-Lymphom mit DLBCL-Histologie und MYC und BCL2- und/oder BCL6-Rearrangements (Double/Triple Hit Lymphoma [DHL/THL]), primärem mediastinalen B-Zell-Lymphom (PMBCL), T-Zell/Histiozyten-reichem B-Zell-Lymphom (THRBCL) oder follikulärem Lymphom Grad 3B (FL3B). Die Studie schloss Patienten mit einem ECOG-Leistungsstatus ≤1, sowie sekundärer ZNS-Lymphom-Beteiligung ein. Die Ein- und Ausschlusskriterien wurden so gewählt, dass eine ausreichende Organfunktion und ein mit einer HSCT kompatibles Blutbild gewährleistet waren. Ausschlusskriterien waren eine Kreatinin-Clearance von weniger als 45 ml/min, eine Alanin-Aminotransferase (ALT) > 5 mal die obere Grenze des Normalwerts (ULN), eine linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF) < 40 %, sowie eine absolute Neutrophilenzahl (ANC) < 1,0 x 109 Zellen/L und einer Thrombozytenzahl < 50 x 109 Zellen/L. Ebenso ausgeschlossen waren Patienten mit einem klinisch signifikanten kardiovaskulären Ereignis in den letzten 6 Monaten vor der Studie, sowie Patienten mit aktiver Hepatitis B oder C und HIV-positive Patienten.
  • +Die Patienten wurden im Verhältnis 1:1 randomisiert und erhielten entweder Breyanzi oder SOC. Die Randomisierung erfolgte stratifiziert nach dem Ansprechen auf die Erstlinientherapie und dem sekundären altersbereinigten internationalen Prognoseindex (sAAIPI) (0/1 versus 2/3). Die Patienten im Breyanzi-Studienarm erhielten eine lymphodepletierende Chemotherapie mit Fludarabin 30 mg/m2/Tag und Cyclophosphamid 300 mg/m2/Tag für 3 Tage, gefolgt von einer Breyanzi-Infusion (Zieldosis von 100 x 106 CAR+ lebensfähigen T-Zellen) 2 bis 7 Tage nach Abschluss der lymphodepletierenden Chemotherapie. Im Breyanzi-Arm war zwischen der Leukapherese und dem Beginn der lymphodepletierenden Chemotherapie eine überbrückende Chemotherapie mit einem Zyklus Chemoimmuntherapie (d.h. Rituximab, Dexamethason, Cytarabin und Cisplatin [R-DHAP], Rituximab, Ifosfamid, Carboplatin und Etoposid [R-ICE] oder Rituximab, Gemcitabin, Dexamethason und Cisplatin [R-GDP]) erlaubt. Für alle Patienten, die in den SOC-Arm randomisiert wurden, waren drei Zyklen einer Salvage-Chemoimmuntherapie vorgesehen (d. h. R-DHAP, R-ICE oder R-GDP). Patienten, die nach 3 Zyklen ansprachen (vollständiges Ansprechen [CR] oder teilweises Ansprechen [PR]) waren für eine HDCT und autologe HSCT berechtigt. Patienten, die eine SOC-Behandlung erhielten, durften Breyanzi erhalten (cross-over), wenn sie nach drei Zyklen Salvage-Chemoimmuntherapie keine CR oder PR erreichten, wenn ihre Krankheit zu irgendeinem Zeitpunkt fortschritt oder wenn der Patient aufgrund von Wirksamkeitsbedenken eine neue Behandlung beginnen musste.
  • +Von 92 Patienten, die in den Breyanzi-Arm randomisiert wurden, erhielten 89 (97 %) Breyanzi und 1 (1 %) Patient erhielt ein nicht konformes Produkt. Zwei Patienten erhielten kein Breyanzi. Von diesen 2 Patienten erhielt 1 (1 %) Patient Breyanzi aufgrund eines Herstellungsfehlers nicht, und 1 (1 %) Patient zog seine Einwilligung vor der Behandlung zurück. Breyanzi wurde in einem qualifizierten Breyanzi-Behandlungszentrum im stationären oder ambulanten Rahmen verabreicht. 70 (79 %) Patienten erhielten Breyanzi stationär und 19 (21 %) Patienten ambulant. Die mediane Dosis von Breyanzi betrug 99,9 x 106 CAR+ lebensfähige T-Zellen (Bereich: 97-103 x 106 CAR+ lebensfähige T-Zellen). Von den 92 Patienten, die in den SOC-Arm randomisiert wurden, begannen 91 (99 %) Patienten die Behandlung. Ein (1 %) Patient zog sein Einverständnis vor Behandlungsbeginn zurück. 43 (47 %) Patienten schlossen die Chemoimmuntherapie, die HDCT- und die HSCT-Behandlung ab. 48 (53 %) Patienten erhielten eine Salvage-Chemoimmuntherapie, aber keine HDCT und HSCT. 58 (63 %) Patienten erhielten Breyanzi, nachdem die SOC-Behandlung versagt hatte (cross-over).
  • +Die Wirksamkeitsanalysen basierten auf der ITT-Analysegruppe (n=184), die als alle Patienten definiert wurde, die in einen Behandlungsarm randomisiert wurden. Die mediane Zeit von der Leukapherese bis zur Produktverfügbarkeit betrug 26 Tage (Bereich: 19 bis 84 Tage), und die mediane Zeit von der Leukapherese bis zur Infusion betrug 36 Tage (Bereich: 25 bis 91 Tage).
  • +Tabelle 3 gibt einen Überblick über die Baseline der Patienten und die Krankheitsmerkmale in der TRANSFORM-Studie.
  • -Merkmale SOC (N=92) Breyanzi (N=92)
  • -Medianes Alter, Jahre (Bereich) 58,0 (26, 75) 60,0 (20, 74)
  • -≥65 Jahre, n (%) 23 (25,0) 36 (39,1)
  • -≥75 Jahre, n (%) 2 (2,2) 0
  • -Geschlecht, n (%)
  • -Männlich Weiblich 61 (66,3) 31 (33,7) 44 (47,8) 48 (52,2)
  • -ECOG Performance Status (beim Screening)
  • -ECOG 0, n (%) ECOG 1, n (%) 57 (62,0) 35 (38,0) 48 (52,2) 44 (47,8)
  • -Subtyp des grosszelligen B-Zell-Lymphoms, n (%)
  • -DLBCL, NOS 50 (54,3) 53 (57,6)
  • -DLBCL, transformiert aus indolentem Lymphom 8 (8,7) 7 (7,6)
  • -HGBCL 21 (22,8) 22 (23,9)
  • -PMBCL 9 (9,8) 8 (8,7)
  • -T-Zell-reiches/histiozytenreiches großes B-Zell-Lymphom 4 (4,3) 1 (1,1)
  • -Chemorefraktära, n (%) 18 (19,6) 26 (28,3)
  • -Refraktärb, n (%) 70 (76,1) 67 (72,8)
  • -Rezidivierendc, n (%) 22 (23,9) 25 (27,2)
  • -Bestätigte ZNS-Beteiligung, n (%) 3 (3,3) 1 (1,1)
  • -Kein CR bei früheren Therapien erreicht, n (%) 64 (69,6) 62 (67,4)
  • + Merkmale SOC (N=92) Breyanzi (N=92)
  • +Medianes Alter, Jahre (Bereich) 58,0 (26, 75) 60,0 (20, 74)
  • +≥65 Jahre, n (%) 23 (25,0) 36 (39,1)
  • +≥75 Jahre, n (%) 2 (2,2) 0
  • +Geschlecht, n (%) Männlich Weiblich 61 (66,3) 31 (33,7) 44 (47,8) 48 (52,2)
  • +ECOG Performance Status (beim Screening) ECOG 0, n (%) 57 (62,0) 35 (38,0) 48 (52,2) 44 (47,8)
  • +ECOG 1, n (%)
  • +Subtyp des grosszelligen B-Zell-Lymphoms, n (%)
  • +DLBCL, NOS 50 (54,3) 53 (57,6)
  • +DLBCL, transformiert aus indolentem Lymphom 8 (8,7) 7 (7,6)
  • +HGBCL 21 (22,8) 22 (23,9)
  • +PMBCL 9 (9,8) 8 (8,7)
  • +T-Zell-reiches/histiozytenreiches großes B-Zell-Lymphom 4 (4,3) 1 (1,1)
  • +Chemorefraktära, n (%) 18 (19,6) 26 (28,3)
  • +Refraktärb, n (%) 70 (76,1) 67 (72,8)
  • +Rezidivierendc, n (%) 22 (23,9) 25 (27,2)
  • +Bestätigte ZNS-Beteiligung, n (%) 3 (3,3) 1 (1,1)
  • +Kein CR bei früheren Therapien erreicht, n (%) 64 (69,6) 62 (67,4)
  • - 
  • -Diese Studie zeigte statistisch signifikante Verbesserungen beim primären Endpunkt des ereignisfreien Überlebens (EFS) und bei den wichtigsten sekundären Endpunkten, der Rate des vollständigen Ansprechens (CR) und des progressionsfreien Überlebens (PFS), für Patienten, die mit Breyanzi im Vergleich zu SOC randomisiert wurden. Die Wirksamkeit basierte auf dem EFS, das von einem unabhängigen Prüfungskomitee (IRC) anhand der Lugano-Kriterien von 2014 (Tabelle 4) bestimmt wurde. Das EFS wurde definiert als die Zeit von der Randomisierung bis zum Tod jeglicher Ursache, dem Fortschreiten der Erkrankung, dem Nichterreichen von CR oder PR bis 9 Wochen nach der Randomisierung (d.h. nach drei Zyklen Salvage-Chemoimmuntherapie und 5 Wochen nach der Breyanzi-Infusion) oder dem Beginn einer neuen antineoplastischen Therapie aufgrund von Wirksamkeitsbedenken, je nachdem, was zuerst eintritt.
  • -In einer vordefinierten Zwischenanalyse bei 80 % der Informationsfraktion mit einer medianen Nachbeobachtungszeit von 6,2 Monaten (Bereich: 0,9 bis 20 Monate) zeigte Breyanzi eine statistisch signifikante Verbesserung des EFS im Vergleich zur SOC-Gruppe (HR = 0,349 [95 % KI: 0,229; 0,530], einseitiger p-Wert <0,0001). Der p-Wert wurde mit 0,012 des zugewiesenen Alphawertes für die vorab spezifizierte Zwischenanalyse verglichen.
  • -Zum Zeitpunkt der primären Analyse mit einer medianen Nachbeobachtungszeit von 17,5 Monaten (Bereich: 0,9 bis 37 Monate) wurde das mediane EFS im Breyanzi-Arm nicht erreicht (NR) im Vergleich zu 2,4 Monaten im SOC-Arm (HR 0,356, 95 %: 0,243; 0,522). Darüber hinaus zeigte Breyanzi eine statistisch signifikante Verbesserung der CR-Rate im Vergleich zum SOC-Arm (73,9 % versus 43,5 %, stratifizierter einseitiger p-Wert < 0,0001) sowie des medianen PFS (NR [95 % KI: 12,6; NR] Monate versus 6,2 [95 % KI: 4,3; 8,6] Monate), HR = 0,400 [95 % KI: 0,261; 0,615], p-Wert (basierend auf einem geschichteten Cox-PH-Modell) < 0,0001. Die Ergebnisse der primären Analyse stimmten mit denen der Zwischenanalyse überein.
  • -Die Ergebnisse der anschliessenden finalen Analyse (siehe Tabelle 4) mit einer medianen Nachbeobachtungszeit von 33,86 Monaten (Bereich: 0,9 bis 53,0 Monate) stimmten mit den Ergebnissen der Zwischenanalyse sowie der primären Analyse überein. Von den 92 Patienten im Breyanzi-Arm sprachen 80 (68 CR, 12 PR) an, was einer Gesamtansprechrate von 87 % entspricht.
  • -Abbildung 1 zeigt das Kaplan-Meier-Diagramm des OS zum Zeitpunkt der finalen Analyse und beinhaltet 58 (63 %) Patienten im SOC-Arm die Breyanzi nach Versagen der SOC-Behandlung erhalten haben.
  • +Diese Studie zeigte statistisch signifikante Verbesserungen beim primären Endpunkt des ereignisfreien Überlebens (EFS) und bei den wichtigsten sekundären Endpunkten, der Rate des vollständigen Ansprechens (CR) und des progressionsfreien Überlebens (PFS), für Patienten, die mit Breyanzi im Vergleich zu SOC randomisiert wurden. Die Wirksamkeit basierte auf dem EFS, das von einem unabhängigen Prüfungskomitee (IRC) anhand der Lugano-Kriterien von 2014 (Tabelle 4) bestimmt wurde. Das EFS wurde definiert als die Zeit von der Randomisierung bis zum Tod jeglicher Ursache, dem Fortschreiten der Erkrankung, dem Nichterreichen von CR oder PR bis 9 Wochen nach der Randomisierung (d.h. nach drei Zyklen Salvage-Chemoimmuntherapie und 5 Wochen nach der Breyanzi-Infusion) oder dem Beginn einer neuen antineoplastischen Therapie aufgrund von Wirksamkeitsbedenken, je nachdem, was zuerst eintritt.
  • +In einer vordefinierten Zwischenanalyse bei 80 % der Informationsfraktion mit einer medianen Nachbeobachtungszeit von 6,2 Monaten (Bereich: 0,9 bis 20 Monate) zeigte Breyanzi eine statistisch signifikante Verbesserung des EFS im Vergleich zur SOC-Gruppe (HR = 0,349 [95 % KI: 0,229; 0,530], einseitiger p-Wert <0,0001). Der p-Wert wurde mit 0,012 des zugewiesenen Alphawertes für die vorab spezifizierte Zwischenanalyse verglichen.
  • +Zum Zeitpunkt der primären Analyse mit einer medianen Nachbeobachtungszeit von 17,5 Monaten (Bereich: 0,9 bis 37 Monate) wurde das mediane EFS im Breyanzi-Arm nicht erreicht (NR) im Vergleich zu 2,4 Monaten im SOC-Arm (HR 0,356, 95 %: 0,243; 0,522). Darüber hinaus zeigte Breyanzi eine statistisch signifikante Verbesserung der CR-Rate im Vergleich zum SOC-Arm (73,9 % versus 43,5 %, stratifizierter einseitiger p-Wert < 0,0001) sowie des medianen PFS (NR [95 % KI: 12,6; NR] Monate versus 6,2 [95 % KI: 4,3; 8,6] Monate), HR = 0,400 [95 % KI: 0,261; 0,615], p-Wert (basierend auf einem geschichteten Cox-PH-Modell) < 0,0001. Die Ergebnisse der primären Analyse stimmten mit denen der Zwischenanalyse überein.
  • +Die Ergebnisse der anschliessenden finalen Analyse (siehe Tabelle 4) mit einer medianen Nachbeobachtungszeit von 33,86 Monaten (Bereich: 0,9 bis 53,0 Monate) stimmten mit den Ergebnissen der Zwischenanalyse sowie der primären Analyse überein. Von den 92 Patienten im Breyanzi-Arm sprachen 80 (68 CR, 12 PR) an, was einer Gesamtansprechrate von 87 % entspricht.
  • +Abbildung 1 zeigt das Kaplan-Meier-Diagramm des OS zum Zeitpunkt der finalen Analyse und beinhaltet 58 (63 %) Patienten im SOC-Arm die Breyanzi nach Versagen der SOC-Behandlung erhalten haben.
  • - SOC arm (N=92) Breyanzi arm (N=92)
  • -Ereignisloses Überleben,a (Monate)
  • -Median (Monate) b [95%-KI] Hazard ratio 2,4 [2,2; 4,9] - 29,5 [9,5; NR] 0,375
  • -[95%-KI]c [0,259; 0,542]
  • -Vollständiges Ansprechen,a n (%) [95%-KI] 40 (43,5) [33,2; 68 (73,9) [63,7; 82,5]
  • - 54,2]
  • -Progressionsfreies Überleben,a (Monate)
  • -Median (Monate) b [95%-KI] Hazard ratio 6,2 [4,3; 8,6] - NR [12,6; NR] 0,422
  • -[95%-KI]c PFS-Rate nach 24 Monaten [95%-KI]b 29,7 [18,8; 40,7] [0,279; 0,639] 57,0 [46,4;
  • -PFS-Rate nach 36 Monaten [95%-KI]b 26,5 [15,9; 37,1] 67,5] 50,9 [39,9; 62,0]
  • -Gesamtüberleben (OS), (Monate)
  • -Median b [95%-KI] Hazard ratio [95%-KI]c NR [18,2; NR] - NR [42,8; NR] 0,757
  • -OS-Rate nach 24 Monaten [95%-KI]b OS-Rate nach 58,2 [47,9; 68,5] [0,481; 1,191] 67,5 [57,8;
  • -36 Monaten [95%-KI]b 51,8 [41,2; 62,4] 77,2] 62,8 [52,7; 72,9]
  • + SOC arm (N=92) Breyanzi arm (N=92)
  • +Ereignisloses Überleben,a (Monate) Median (Monate) 2,4 [2,2; 4,9] - 29,5 [9,5; NR] 0,375
  • +b [95%-KI] Hazard ratio [95%-KI]c [0,259; 0,542]
  • +Vollständiges Ansprechen,a n (%) [95%-KI] 40 (43,5) [33,2; 68 (73,9) [63,7; 82,5]
  • + 54,2]
  • +Progressionsfreies Überleben,a (Monate) Median 6,2 [4,3; 8,6] - NR [12,6; NR] 0,422
  • +(Monate) b [95%-KI] Hazard ratio [95%-KI]c 29,7 [18,8; 40,7] [0,279; 0,639] 57,0
  • +PFS-Rate nach 24 Monaten [95%-KI]b PFS-Rate nach 36 26,5 [15,9; 37,1] [46,4; 67,5] 50,9
  • +Monaten [95%-KI]b [39,9; 62,0]
  • +Gesamtüberleben (OS), (Monate) Median b [95%-KI] NR [18,2; NR] - NR [42,8; NR] 0,757
  • +Hazard ratio [95%-KI]c OS-Rate nach 24 Monaten 58,2 [47,9; 68,5] [0,481; 1,191] 67,5
  • +[95%-KI]b OS-Rate nach 36 Monaten [95%-KI]b 51,8 [41,2; 62,4] [57,8; 77,2] 62,8
  • + [52,7; 72,9]
  • - 
  • -a Gemäss den Lugano-Kriterien, wie von einem IRC bewertet.
  • +a Gemäss den Lugano-2014-Kriterien, wie von einem IRC bewertet.
  • -d Greenwood-Formel
  • -Abbildung 1: TRANSFORM-Studie: Kaplan-Meier Kurve des Gesamtüberlebens (OS) (ITT-Analyse-Set)
  • +d Greenwood-Formel
  • +Abbildung 1: TRANSFORM-Studie: Kaplan-Meier Kurve des Gesamtüberlebens (OS) (ITT-Analyse-Set)
  • -Die Wirksamkeit und Sicherheit von Breyanzi wurde in einer offenen, multizentrischen, einarmigen, Phase 2 Studie PILOT (017006) bei erwachsenen Patienten mit r/r mit diffusem grosszelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL), nicht anderweitig spezifiziert (NOS; de novo oder transformiert aus follikulärem Lymphom [tFL]), High-Grade-B-Zell Lymphom mit MYC und BCL2- und/oder BCL6-Rearrangements mit DLBCL-Histologie (DHL/THL) oder FL3B gemäss WHO-Klassifikation 2016) nach Erstlinien-Chemotherapie untersucht, die nicht für eine Transplantation vorgesehen waren. In die Studie wurden Patienten eingeschlossen, die mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllten: Alter ≥70 Jahre, geschlechtsspezifisch angepasste Diffusionskapazität der Lunge für Kohlenmonoxid (DLCO) ≤60 %, LVEF < 50 %, Kreatinin-Clearance < 60 ml/min, Aspartat- oder Alanin-Aminotransferase (AST/ALT) > 2 x ULN oder ECOG-Leistungsstatus = 2. Patienten mit sekundärer ZNS-Lymphom-Beteiligung waren ebenfalls zugelassen. Von der Studie ausgeschlossen waren Patienten mit einer früheren HSCT, einem ECOG-Performance-Status von 3, einer Kreatinin-Clearance von ≤30 ml/min, AST/ALT > 5 mal die obere Grenze des Normalwerts (ULN) oder einer linksventrikulären Ejektionsfraktion (LVEF) < 40 %. Es gab keinen vorgegebenen Schwellenwert für das Blutbild; die Patienten waren teilnahmeberechtigt, wenn sie nach Einschätzung des Prüfarztes eine ausreichende Knochenmarkfunktion für eine lymphodepletierende Chemotherapie aufwiesen.
  • -Zwischen der Apherese und dem Beginn der lymphodepletierenden Chemotherapie war eine überbrückende Krebstherapie zur Krankheitskontrolle zulässig. Von den 61 Patienten, die mit Breyanzi behandelt wurden, erhielten 32 (53 %) eine überbrückende Krebstherapie zur Krankheitskontrolle.
  • -Die Behandlung bestand aus einer lymphodepletierenden Chemotherapie, Fludarabin 30 mg/m2/Tag und Cyclophosphamid 300 mg/m2/Tag über 3 Tage, gefolgt von der Breyanzi-Verabreichung 2 bis 7 Tagen später. Die Zieldosis von Breyanzi betrug 100 x 106 CAR-positive lebensfähige T-Zellen. Die mediane Dosis von Breyanzi betrug 99,9 x 106 CAR-positive lebensfähige T-Zellen (Bereich: 64–103 x 106 CAR-positive lebensfähige T-Zellen).
  • -Von 74 Patienten, die sich einer Leukapherese unterzogen, erhielten 61 (82 %) Breyanzi und 1 (1 %) Patient erhielt ein nicht konformes Produkt. 12 (16 %) erhielten kein Breyanzi. Von diesen 12 Patienten starben 5 Patienten, 1 Patient hatte Krankheitskomplikationen, 5 erfüllten die Zulassungskriterien nicht mehr und 1 erhielt aus anderen Gründen kein Breyanzi. Breyanzi wurde sowohl im stationären (67 %) als auch im ambulanten (33 %) Bereich verabreicht. Die Sicherheit und Wirksamkeit für Patienten, welche ambulant behandelt wurden waren konsistent zur Gesamtpopulation. Die Anzahl der bezüglich Wirksamkeit evaluierbaren Patienten betrug 61. Bei diesen Patienten bestätigte ein IRC, dass sie zu Beginn der Studie eine PET-positive Erkrankung hatten, auch nach einer überbrückenden Krebstherapie. Die mediane Zeit von der Leukapherese bis zur Verfügbarkeit des Produkts betrug 35 Tage (Bereich: 25 bis 187 Tage), und die mediane Zeit von der Leukapherese bis zur Infusion betrug 36 Tage (Bereich: 25 bis 188 Tage).
  • -Die Baseline-Patienten- und Krankheitsmerkmale in der PILOT-Studie sind in Tabelle 5 zusammengefasst.
  • +Die Wirksamkeit und Sicherheit von Breyanzi wurde in einer offenen, multizentrischen, einarmigen, Phase 2 Studie PILOT (017006) bei erwachsenen Patienten mit r/r mit diffusem grosszelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL), nicht anderweitig spezifiziert (NOS; de novo oder transformiert aus follikulärem Lymphom [tFL]), High-Grade-B-Zell Lymphom mit MYC und BCL2- und/oder BCL6-Rearrangements mit DLBCL-Histologie (DHL/THL) oder FL3B gemäss WHO-Klassifikation 2016) nach Erstlinien-Chemotherapie untersucht, die nicht für eine Transplantation vorgesehen waren. In die Studie wurden Patienten eingeschlossen, die mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllten: Alter ≥70 Jahre, geschlechtsspezifisch angepasste Diffusionskapazität der Lunge für Kohlenmonoxid (DLCO) ≤60 %, LVEF < 50 %, Kreatinin-Clearance < 60 ml/min, Aspartat- oder Alanin-Aminotransferase (AST/ALT) > 2 x ULN oder ECOG-Leistungsstatus = 2. Patienten mit sekundärer ZNS-Lymphom-Beteiligung waren ebenfalls zugelassen. Von der Studie ausgeschlossen waren Patienten mit einer früheren HSCT, einem ECOG-Performance-Status von 3, einer Kreatinin-Clearance von ≤30 ml/min, AST/ALT > 5 mal die obere Grenze des Normalwerts (ULN) oder einer linksventrikulären Ejektionsfraktion (LVEF) < 40 %. Es gab keinen vorgegebenen Schwellenwert für das Blutbild; die Patienten waren teilnahmeberechtigt, wenn sie nach Einschätzung des Prüfarztes eine ausreichende Knochenmarkfunktion für eine lymphodepletierende Chemotherapie aufwiesen.
  • +Zwischen der Apherese und dem Beginn der lymphodepletierenden Chemotherapie war eine überbrückende Krebstherapie zur Krankheitskontrolle zulässig. Von den 61 Patienten, die mit Breyanzi behandelt wurden, erhielten 32 (53 %) eine überbrückende Krebstherapie zur Krankheitskontrolle.
  • +Die Behandlung bestand aus einer lymphodepletierenden Chemotherapie, Fludarabin 30 mg/m2/Tag und Cyclophosphamid 300 mg/m2/Tag über 3 Tage, gefolgt von der Breyanzi-Verabreichung 2 bis 7 Tagen später. Die Zieldosis von Breyanzi betrug 100 x 106 CAR-positive lebensfähige T-Zellen. Die mediane Dosis von Breyanzi betrug 99,9 x 106 CAR-positive lebensfähige T-Zellen (Bereich: 64–103 x 106 CAR-positive lebensfähige T-Zellen).
  • +Von 74 Patienten, die sich einer Leukapherese unterzogen, erhielten 61 (82 %) Breyanzi und 1 (1 %) Patient erhielt ein nicht konformes Produkt. 12 (16 %) erhielten kein Breyanzi. Von diesen 12 Patienten starben 5 Patienten, 1 Patient hatte Krankheitskomplikationen, 5 erfüllten die Zulassungskriterien nicht mehr und 1 erhielt aus anderen Gründen kein Breyanzi. Breyanzi wurde sowohl im stationären (67 %) als auch im ambulanten (33 %) Bereich verabreicht. Die Sicherheit und Wirksamkeit für Patienten, welche ambulant behandelt wurden waren konsistent zur Gesamtpopulation. Die Anzahl der bezüglich Wirksamkeit evaluierbaren Patienten betrug 61. Bei diesen Patienten bestätigte ein IRC, dass sie zu Beginn der Studie eine PET-positive Erkrankung hatten, auch nach einer überbrückenden Krebstherapie. Die mediane Zeit von der Leukapherese bis zur Verfügbarkeit des Produkts betrug 35 Tage (Bereich: 25 bis 187 Tage), und die mediane Zeit von der Leukapherese bis zur Infusion betrug 36 Tage (Bereich: 25 bis 188 Tage).
  • +Die Baseline-Patienten- und Krankheitsmerkmale in der PILOT-Studie sind in Tabelle 5 zusammengefasst.
  • -Merkmale Alle einer Leukapherese Mit Breyanzi behandelte
  • - unterzogene Patienten (N=74) Patienten (N=61)
  • -Medianes Alter, Jahre (Bereich) 72,8 (53, 84) 73,1 (53, 84)
  • -≥65 Jahre, n (%) 66 (89,2) 55 (90,2)
  • -≥75 Jahre, n (%) 32 (43,2) 28 (45,9)
  • -Geschlecht, n (%)
  • -Männlich Weiblich 45 (60,8) 29 (39,2) 37 (60,7) 24 (39,3)
  • -ECOG Performance Status (beim
  • -Screening)
  • -ECOG 0-1 n (%) ECOG 2 n (%) 54 (73,0) 20 (27,0) 45 (73,8) 16 (26,2)
  • -Subtyp des grosszelligen
  • -B-Zell-Lymphoms, n (%)
  • -DLBCL, NOS 41 (55,4) 33 (54,1)
  • -Transformiertes DLBCL aus 10 (13,5) 9 (14,8)
  • -follikulärem Lymphom
  • -HGBCL 22 (29,7) 18 (29,5)
  • -FL3B 1 (1,4) 1 (1,6)
  • -Chemorefraktära, n (%) 23 (31,1) 18 (29,5)
  • -Refraktärb, n (%) 40 (54,1) 33 (54,1)
  • -Rezidivierendb, n (%) 34 (45,9) 28 (45,9)
  • -Kein CR von früheren Therapien 40 (54,1) 33 (54,1)
  • -erreicht, n (%)
  • + Merkmale Alle einer Leukapherese Mit Breyanzi behandelte
  • + unterzogene Patienten (N=74) Patienten (N=61)
  • +Medianes Alter, Jahre (Bereich) 72,8 (53, 84) 73,1 (53, 84)
  • +≥65 Jahre, n (%) 66 (89,2) 55 (90,2)
  • +≥75 Jahre, n (%) 32 (43,2) 28 (45,9)
  • +Geschlecht, n (%) Männlich Weiblich 45 (60,8) 29 (39,2) 37 (60,7) 24 (39,3)
  • +ECOG Performance Status (beim 54 (73,0) 20 (27,0) 45 (73,8) 16 (26,2)
  • +Screening) ECOG 0-1 n (%) ECOG 2 n (%)
  • +Subtyp des grosszelligen B-Zell-Lymphoms
  • +, n (%)
  • +DLBCL, NOS 41 (55,4) 33 (54,1)
  • +Transformiertes DLBCL aus follikulärem 10 (13,5) 9 (14,8)
  • +Lymphom
  • +HGBCL 22 (29,7) 18 (29,5)
  • +FL3B 1 (1,4) 1 (1,6)
  • +Chemorefraktära, n (%) 23 (31,1) 18 (29,5)
  • +Refraktärb, n (%) 40 (54,1) 33 (54,1)
  • +Rezidivierendb, n (%) 34 (45,9) 28 (45,9)
  • +Kein CR von früheren Therapien 40 (54,1) 33 (54,1)
  • +erreicht, n (%)
  • - 
  • -Die Wirksamkeit wurde auf Grundlage des primären Endpunkts, der Gesamtansprechrate (overall response rate, ORR) beurteilt. Zusätzlich wurden die folgenden sekundären Endpunkte für die Wirksamkeitsbeurteilung herangezogen, die CR (complete response rate), die Dauer des Ansprechens (duration of response, DOR), bestimmt von einem unabhängigen Prüfungskomitee (IRC) anhand der Lugano-Kriterien von 2014, und das Gesamtüberleben (overall survival, OS) (Tabelle 6). Die mediane Nachbeobachtungszeit der Studie betrug 18,2 Monate (Bereich: 1,2 bis 32,8 Monate). Die mediane Zeit bis zum ersten Ansprechen (CR oder PR) betrug 0,95 Monate (Bereich: 0,8 bis 2,7 Monate). Die mediane Zeit bis zur ersten CR betrug 0,95 Monate (Bereich: 0,8 bis 6,9 Monate). Die Dauer des Ansprechens war bei Patienten, die ein CR erreichten, länger als bei Patienten mit einer PR als beste Antwort.
  • -Tabelle 6: PILOT-Studie: Ansprechrate, Dauer des Ansprechens und Gesamtüberleben
  • - Alle einer Leukapherese unterzogene Mit Breyanzi behandelte
  • - Patienten (N=74) Patienten (N=61)
  • -Gesamtansprechrate (ORR)a, n 50 (67,6%) [55,7%; 78,0%] 49 (80,3%) [68,2%; 89,4%]
  • -[95% KI]b
  • -Vollständiges Ansprechen 34 (45,9%) [34,3%; 57,9%] 33 (54,1%) [40,8%; 66,9%]
  • -(CR), n [95% KI] b
  • -Teilansprechen (PR), n [95% 16 (21,6%) [12,9%; 32,7%] 16 (26,2%) [15,8%; 39,1%]
  • -KI] b
  • -Dauer des Ansprechen (DOR)a
  • -(Monate)
  • -Median [95% KI]c Bereich 21,7 [5,8; NR] 0,0; 23,8 23,3 [6,2; NR] 0,0; 23,8
  • -DOR bei CRa (Monate)
  • -Median [95% KI]c Bereich NR [21,7; NR] 2,0; 23,8 NR [21,7; NR] 2,1; 23,8
  • -DOR bei PRa (Monate)
  • -Median [95% KI]c Bereich 2,1 [1,4; 3,3] 0,0; 8,6 2,1 [1,4; 3,3] 0,0; 8,6
  • -Gesamtüberleben (OS) (Monate)
  • -Median [95% KI]c Bereich NR [14,7; NR] 0,0; 48,2 NR [16,3; NR] 1,2; 47,0
  • +Die Wirksamkeit wurde auf Grundlage des primären Endpunkts, der Gesamtansprechrate (overall response rate, ORR) beurteilt. Zusätzlich wurden die folgenden sekundären Endpunkte für die Wirksamkeitsbeurteilung herangezogen, die CR (complete response rate), die Dauer des Ansprechens (duration of response, DOR), bestimmt von einem unabhängigen Prüfungskomitee (IRC) anhand der Lugano-Kriterien von 2014, und das Gesamtüberleben (overall survival, OS) (Tabelle 6). Die mediane Nachbeobachtungszeit der Studie betrug 18,2 Monate (Bereich: 1,2 bis 32,8 Monate). Die mediane Zeit bis zum ersten Ansprechen (CR oder PR) betrug 0,95 Monate (Bereich: 0,8 bis 2,7 Monate). Die mediane Zeit bis zur ersten CR betrug 0,95 Monate (Bereich: 0,8 bis 6,9 Monate). Die Dauer des Ansprechens war bei Patienten, die ein CR erreichten, länger als bei Patienten mit einer PR als beste Antwort.
  • +Tabelle 6: PILOT-Studie: Ansprechrate, Dauer des Ansprechens und Gesamtüberleben
  • + Alle einer Leukapherese Mit Breyanzi behandelte
  • + unterzogene Patienten (N=74) Patienten (N=61)
  • +Gesamtansprechrate (ORR)a, n [95% KI]b 50 (67,6%) [55,7%; 78,0%] 49 (80,3%) [68,2%; 89,4%]
  • +Vollständiges Ansprechen (CR), n [95% 34 (45,9%) [34,3%; 57,9%] 33 (54,1%) [40,8%; 66,9%]
  • +KI] b
  • +Teilansprechen (PR), n [95% KI] b 16 (21,6%) [12,9%; 32,7%] 16 (26,2%) [15,8%; 39,1%]
  • +Dauer des Ansprechen (DOR)a (Monate) 21,7 [5,8; NR] 0,0; 23,8 23,3 [6,2; NR] 0,0; 23,8
  • +Median [95% KI]c Bereich
  • +DOR bei CRa (Monate) Median [95% KI]c NR [21,7; NR] 2,0; 23,8 NR [21,7; NR] 2,1; 23,8
  • +Bereich
  • +DOR bei PRa (Monate) Median [95% KI]c 2,1 [1,4; 3,3] 0,0; 8,6 2,1 [1,4; 3,3] 0,0; 8,6
  • +Bereich
  • +Gesamtüberleben (OS) (Monate) Median NR [14,7; NR] 0,0; 48,2 NR [16,3; NR] 1,2; 47,0
  • +[95% KI]c Bereich
  • +
  • - 
  • -KI = Konfidenzintervall; KM = Kaplan-Meier; NR = nicht erreicht (not reached)
  • -a Gemäss den Lugano-2014-Kriterien, bewertet durch die IRC.
  • -b 2-seitige 95% exakte Clopper-Pearson-Konfidenzintervalle.
  • -c Die Kaplan-Meier (KM)-Methode wird verwendet, um 2-seitige 95%ige Konfidenzintervalle zu erhalten.
  • -TRANSCEND
  • -Die Wirksamkeit und die Sicherheit von Breyanzi wurden in einer offenen, multizentrischen, einarmigen Studie TRANSCEND (017001) bei Patienten mit r/r aggressivem B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom (NHL), definiert gemäss der WHO-Klassifikation 2016, untersucht. In der Studie waren Patienten ≥18 Jahre mit nicht weiter spezifiziertem (not otherwise specified, NOS) r/r diffusem grosszelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL), DLBCL aus einem indolenten Lymphom (transformiert aus follikulärem Lymphom, Marginalzonenlymphom, chronischer lymphozytärer Leukämie/kleinzelliger lymphozytärer Leukämie, Waldenströms Makroglobulinämie oder sonstigem), hochgradigem B-Zell-Lymphom (HGBCL), primär mediastinalem grosszelligem B-Zell-Lymphom (PMBCL) und follikulärem Lymphom vom Grad 3B eingeschlossen, die mindestens 2 Therapielinien erhalten hatten (2 Therapielinien N=96, 3 Therapielinien N=58, 4 Therapielinien N=39, 5 Therapielinien N=28). Die Studie umfasste Patienten mit einem ECOG-Allgemeinzustand von ≤2 (ECOG 0 N=92, ECOG 1 N=133, ECOG 2 N=4). 38 % der Patienten erhielten zuvor eine autologe und/oder allogene hämatopoetische Stammzelltransplantation (HSZT). Patienten, die zuvor eine CD19-gerichtete Therapie erhalten hatten, waren teilnahmeberechtigt, sofern die CD19-Positivität in einer Tumorbiopsie zu einem beliebigen Zeitpunkt nach dieser CD19-gerichteten Therapie bestätigt wurde (N=12). Sechs Patienten wiesen eine sekundäre Beteiligung des ZNS auf. Die Studie schloss folgende Patienten aus: Patienten mit einem primären ZNS-Lymphom, Patienten mit einer aktiven systemischen Infektion, insbesondere einer aktiven HBV-, HCV-, oder HIV-Infektion, Patienten unter immunsuppressiver Therapie, Patienten mit einer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance von weniger als 30 ml/min), einer Leberinsuffizienz (Alanin-Aminotransferase (ALAT)-Werten > als das 5-fache des oberen Normalwertes), oder mit einer Herzinsuffizienz (aktuelle linksventrikuläre Ejektionsfraktion ≤40 %, Herzinsuffizienz NYHA Grad III oder IV oder anderweitige klinisch bedeutsame Störung der Herzfunktion). Es gab keinen vorspezifizierten Schwellenwert für das Blutbild; Patienten konnten in die Studie aufgenommen werden, wenn sie gemäss Beurteilung des Prüfarztes eine adäquate Knochenmarksfunktion aufwiesen, um eine lymphodepletierende Chemotherapie zu erhalten.
  • -Die Behandlung bestand aus einer lymphodepletierenden (LD) Chemotherapie, Fludarabin 30 mg/m2/Tag und Cyclophosphamid 300 mg/m2/Tag über 3 Tage, gefolgt von der Breyanzi-Verabreichung 2 bis 7 Tagen später. Die mediane Dosis von Breyanzi betrug 87 x 106 CAR-positive lebensfähige T-Zellen (Bereich: 44–120 x 106 CAR-positive lebensfähige T-Zellen).
  • +KI = Konfidenzintervall; KM = Kaplan-Meier; NR = nicht erreicht (not reached)
  • +a Gemäss den Lugano-2014-Kriterien, bewertet durch die IRC.
  • +b 2-seitige 95% exakte Clopper-Pearson-Konfidenzintervalle.
  • +c Die Kaplan-Meier (KM)-Methode wird verwendet, um 2-seitige 95%ige Konfidenzintervalle zu erhalten.
  • +TRANSCEND-LBCL Kohorte
  • +Die Wirksamkeit und die Sicherheit von Breyanzi wurden in einer offenen, multizentrischen, einarmigen Studie TRANSCEND (017001) bei Patienten mit r/r aggressivem B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom (NHL), definiert gemäss der WHO-Klassifikation 2016, untersucht. In der Studie waren Patienten ≥18 Jahre mit nicht weiter spezifiziertem (not otherwise specified, NOS) r/r diffusem grosszelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL), DLBCL aus einem indolenten Lymphom (transformiert aus follikulärem Lymphom, Marginalzonenlymphom, chronischer lymphozytärer Leukämie/kleinzelliger lymphozytärer Leukämie, Waldenströms Makroglobulinämie oder sonstigem), hochgradigem B-Zell-Lymphom (HGBCL), primär mediastinalem grosszelligem B-Zell-Lymphom (PMBCL) und follikulärem Lymphom vom Grad 3B eingeschlossen, die mindestens 2 Therapielinien erhalten hatten (2 Therapielinien N=96, 3 Therapielinien N=58, 4 Therapielinien N=39, 5 Therapielinien N=28). Die Studie umfasste Patienten mit einem ECOG-Allgemeinzustand von ≤2 (ECOG 0 N=92, ECOG 1 N=133, ECOG 2 N=4). 38 % der Patienten erhielten zuvor eine autologe und/oder allogene hämatopoetische Stammzelltransplantation (HSZT). Patienten, die zuvor eine CD19-gerichtete Therapie erhalten hatten, waren teilnahmeberechtigt, sofern die CD19-Positivität in einer Tumorbiopsie zu einem beliebigen Zeitpunkt nach dieser CD19-gerichteten Therapie bestätigt wurde (N=12). Sechs Patienten wiesen eine sekundäre Beteiligung des ZNS auf. Die Studie schloss folgende Patienten aus: Patienten mit einem primären ZNS-Lymphom, Patienten mit einer aktiven systemischen Infektion, insbesondere einer aktiven HBV-, HCV-, oder HIV-Infektion, Patienten unter immunsuppressiver Therapie, Patienten mit einer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance von weniger als 30 ml/min), einer Leberinsuffizienz (Alanin-Aminotransferase (ALAT)-Werten > als das 5-fache des oberen Normalwertes), oder mit einer Herzinsuffizienz (aktuelle linksventrikuläre Ejektionsfraktion ≤40 %, Herzinsuffizienz NYHA Grad III oder IV oder anderweitige klinisch bedeutsame Störung der Herzfunktion). Es gab keinen vorspezifizierten Schwellenwert für das Blutbild; Patienten konnten in die Studie aufgenommen werden, wenn sie gemäss Beurteilung des Prüfarztes eine adäquate Knochenmarksfunktion aufwiesen, um eine lymphodepletierende Chemotherapie zu erhalten.
  • +Die Behandlung bestand aus einer lymphodepletierenden (LD) Chemotherapie, Fludarabin 30 mg/m2/Tag und Cyclophosphamid 300 mg/m2/Tag über 3 Tage, gefolgt von der Breyanzi-Verabreichung 2 bis 7 Tagen später. Die mediane Dosis von Breyanzi betrug 87 x 106 CAR-positive lebensfähige T-Zellen (Bereich: 44–120 x 106 CAR-positive lebensfähige T-Zellen).
  • -Von 298 Patienten, die sich einer Leukapherese unterzogen, erhielten 229 Patienten Breyanzi im Dosisbereich von 44-120 x 106 CAR-positiven lebensfähigen T-Zellen. Bei den übrigen 69 Patienten kam es 27mal zu einem Herstellungsfehler, wodurch 2 Patienten gar kein Breyanzi erhielten und 25 Patienten mit einem Prüfpräparat behandelt wurden, das nicht den Freigabespezifikationen entsprach. 42 weitere Patienten wurden nicht mit Breyanzi behandelt, wobei die häufigsten Gründe Tod oder Krankheitskomplikationen waren.
  • -Breyanzi wurde gemäss Ermessen des Behandlungsteams stationär (214 Patienten) oder ambulant (17 Patienten) verabreicht. Die Sicherheit und Wirksamkeit waren in beiden Gruppen konsistent.
  • -Die Anzahl der bezüglich Wirksamkeit evaluierbaren Patienten betrug 216. Das mediane Follow-up betrug 19,9 Monate (Bereich: 0,2 bis 45,2 Monate). 13 Patienten konnten bezüglich der Wirksamkeit nicht beurteilt werden, darunter 10 Patienten, die keine PET-positive Erkrankung bei Baseline aufwiesen oder bei denen nach einer Krebstherapie (nach Leukapherese und vor der geplanten Breyanzi-Infusion) eine unabhängige Prüfkommission (Independent Review Committee, IRC) keine PET-positive Erkrankung bestätigen konnte, und 3 Patienten aus anderen Gründen. Die mediane Zeit von der Leukapherese bis zur Verfügbarkeit des Arzneimittels betrug 24 Tage (Bereich: 17 bis 51 Tage) und die mediane Zeit von der Leukapherese bis zur Infusion 37 Tage (Bereich: 27 bis 224 Tage).
  • -Tabelle 7 fasst die Baseline-Patienten und Krankheitsmerkmale in der TRANSCEND-Studie zusammen.
  • -Tabelle 7: Demografische Daten und krankheitsbezogene Grundmerkmale
  • -Merkmale Alle einer Leukapherese Mit Breyanzi behandelte
  • +Von 298 Patienten, die sich einer Leukapherese unterzogen, erhielten 229 Patienten Breyanzi im Dosisbereich von 44-120 x 106 CAR-positiven lebensfähigen T-Zellen. Bei den übrigen 69 Patienten kam es 27mal zu einem Herstellungsfehler, wodurch 2 Patienten gar kein Breyanzi erhielten und 25 Patienten mit einem Prüfpräparat behandelt wurden, das nicht den Freigabespezifikationen entsprach. 42 weitere Patienten wurden nicht mit Breyanzi behandelt, wobei die häufigsten Gründe Tod oder Krankheitskomplikationen waren.
  • +Breyanzi wurde gemäss Ermessen des Behandlungsteams stationär (214 Patienten) oder ambulant (17 Patienten) verabreicht. Die Sicherheit und Wirksamkeit waren in beiden Gruppen konsistent.
  • +Die Anzahl der bezüglich Wirksamkeit evaluierbaren Patienten betrug 216. Das mediane Follow-up betrug 19,9 Monate (Bereich: 0,2 bis 45,2 Monate). 13 Patienten konnten bezüglich der Wirksamkeit nicht beurteilt werden, darunter 10 Patienten, die keine PET-positive Erkrankung bei Baseline aufwiesen oder bei denen nach einer Krebstherapie (nach Leukapherese und vor der geplanten Breyanzi-Infusion) eine unabhängige Prüfkommission (Independent Review Committee, IRC) keine PET-positive Erkrankung bestätigen konnte, und 3 Patienten aus anderen Gründen. Die mediane Zeit von der Leukapherese bis zur Verfügbarkeit des Arzneimittels betrug 24 Tage (Bereich: 17 bis 51 Tage) und die mediane Zeit von der Leukapherese bis zur Infusion 37 Tage (Bereich: 27 bis 224 Tage).
  • +Tabelle 7 fasst die Baseline-Patienten und Krankheitsmerkmale in der TRANSCEND-LBCL Kohorte zusammen.
  • +Tabelle 7: Demografische Daten und krankheitsbezogene Grundmerkmale
  • + Merkmale Alle einer Leukapherese Mit Breyanzi behandelte
  • -Geschlecht, n (%)
  • -Männlich Weiblich 197 (66,1) 101 (33,9) 153 (66,8) 76 (33,2)
  • +Geschlecht, n (%) Männlich Weiblich 197 (66,1) 101 (33,9) 153 (66,8) 76 (33,2)
  • -ECOG- Performance Status
  • -ECOG 0–1 n (%) ECOG 2 n (%) 290 (97,3) 8 (2,7) 225 (98,3) 4 (1,7)
  • -Subtyp des grosszelligen
  • -B-Zell-Lymphoms, n (%)
  • +ECOG- Performance Status ECOG 0–1 n 290 (97,3) 8 (2,7) 225 (98,3) 4 (1,7)
  • +(%) ECOG 2 n (%)
  • +Subtyp des grosszelligen
  • +B-Zell-Lymphoms, n (%)
  • - 
  • -b Chemorefraktär ist definiert als ein Erreichen einer stabilen Erkrankung (stable disease, SD) oder progressiven Erkrankung (progressive disease, PD) unter dem letzten Chemotherapie-enthaltenen Behandlungsschema oder Rezidivierung < 12 Monate nach einer autologen Stammzelltransplantation.
  • +b Chemorefraktär ist definiert als ein Erreichen einer stabilen Erkrankung (stable disease, SD) oder progressiven Erkrankung (progressive disease, PD) unter dem letzten Chemotherapie-enthaltenen Behandlungsschema oder Rezidivierung < 12 Monate nach einer autologen Stammzelltransplantation.
  • -Die Wirksamkeit wurde auf Grundlage des primären Endpunkts, der Gesamtansprechrate (overall response rate, ORR) beurteilt. Zusätzlich wurden die folgenden sekundären Endpunkte für die Wirksamkeitsbeurteilung herangezogen, die CR (complete response rate), die Dauer des Ansprechens (duration of response, DOR), und das Gesamtüberleben (overall survival, OS) (Tabelle 8).
  • -Tabelle 8: Klinische Studie TRANSCEND: Ansprechrate, Dauer des Ansprechens und Gesamtüberleben, IRC-Assessment
  • - Einer Leukapherese Mit Breyanzi Behandelte und für die
  • - unterzogene Gruppe (N Wirksamkeit evaluierbare Patienten (N
  • - = 298) = 216)
  • -Gesamtansprechrate (ORR)a, n [95 179 (60,1 %) [54,3 %; 157 (72,7 %) [66,2%; 78,5 %]
  • -%-KI] 65,7 %]
  • -Vollständiges Ansprechen (CR), n 128(43,0 %) [37,3 %; 115 (53.2 %) [46,4%; 60,0 %]
  • -[95 %-KI] 48,8 %]
  • -Partielles Ansprechen (PR), n [95 51 (17,1 %) [13,0 %; 42 (19,4 %) [14,4 %; 25,4 %]
  • -%-KI] 21,9 %]
  • -DOR (Monate) N = 179 N = 157
  • -Median [95 %-KI]b Bereich 16,8 [8,0; NR] 0,0; 20,2 [8,2; NR] 0,0; 27,4
  • - 27,4
  • -Dauer des Ansprechens (DOR), wenn N = 128 N = 115
  • -das beste Ansprechen CR ist
  • -(Monate)
  • -Median [95 %-KI]b Bereich 26,1 [23,1; NR] 0,0; 26,1 [23,1; NR] 0,0; 27,4
  • - 27,4
  • -Dauer des Ansprechens (DOR), wenn n = 51 n = 42
  • -das beste Ansprechen PR ist
  • -(Monate)
  • -Median [95%-KI]b Bereich 2,1 [1,3; 2,6] 0,0; 1,9 [1,1; 2,3] 0,; 23,3
  • - 23,3
  • -Mediane Nachbeobachtung für DOR
  • -(Monate)
  • -Median [95 %-KI]c 23,0 [23,0; 23,2] 23,4 [22,9; 23,2]
  • -Gesamtüberleben (OS) (Monate)
  • -Median [95 %-KI]b Bereich 13,3 [10,2; 22,6] 27,3 [12,7, 45,2] 0,2; 53,4 +
  • - 0,1+; 56,7+
  • -Wahrscheinlichkeit des OS, %
  • -≥6 Monate [95 %-KI]b 69,2 [63,5; 74,1] 73,1 [66,6; 78,5]
  • -≥12 Monate [95 %-KI]b 53,0 [47,1; 58,5] 57,5 [50,6; 63,8]
  • -≥24 Monate [95 %-KI]b 43,0 [37,2; 48,6] 50,1 [43,2; 56,6]
  • -
  • - 
  • -KI = Konfidenzintervall; CR = vollständiges Ansprechen (complete response); IRC = unabhängige Prüfkommission (Independent Review Committee); KM = Kaplan-Meier; NA = nicht verfügbar (not available); NR = nicht erreicht (not reached)
  • -a Gemäss den Lugano-2014-Kriterien, bewertet durch die IRC.
  • -b Die KM-Methode wurde verwendet, um 2-seitige 95 %-KI zu erhalten.
  • -c Zur Erlangung der medianen Nachbeobachtung und ihrer 95 %-KI wurde eine Reverse-KM-Methode verwendet.
  • -+ Fortlaufend.
  • -Die mediane Zeit bis zum ersten Ansprechen (CR oder teilweises Ansprechen [partial response, PR]) betrug 1,0 Monate (Bereich: 0,7 bis 8,9 Monate). Die mediane Zeit bis zum ersten CR betrug 1,0 Monate (Bereich: 0,8 bis 12,5 Monate). Die Dauer des Ansprechens war bei Patienten, die ein CR erreichten, länger als bei Patienten mit einer PR als beste Antwort.
  • -6 Patienten mit einem sekundären ZNS-Lymphom wurden im Rahmen der TRANSCEND-Studie behandelt und waren bezüglich der Wirksamkeit evaluierbar. 3 Patienten erreichten eine CR, und die Dauer des Ansprechens betrug bei 2 Patienten 23 Monate und bei dem dritten Patienten 1,9 Monate.
  • +Die Wirksamkeit wurde auf Grundlage des primären Endpunkts, der Gesamtansprechrate (overall response rate, ORR) beurteilt. Zusätzlich wurden die folgenden sekundären Endpunkte für die Wirksamkeitsbeurteilung herangezogen, die CR (complete response rate), die Dauer des Ansprechens (duration of response, DOR) bestimmt von einem IRC, und das Gesamtüberleben (overall survival, OS) (Tabelle 8).
  • +Tabelle 8: Klinische Studie TRANSCEND-LBCL Kohorte: Ansprechrate, Dauer des Ansprechens und Gesamtüberleben, IRC-Assessment
  • + Einer Leukapherese Mit Breyanzi Behandelte und für
  • + unterzogene Gruppe die Wirksamkeit evaluierbare
  • + (N = 298) Patienten (N = 216)
  • +Gesamtansprechrate (ORR)a, n [95 %-KI] 179 (60,1 %) [54,3 157 (72,7 %) [66,2%; 78,5 %]
  • + %; 65,7 %]
  • +Vollständiges Ansprechen (CR), n [95 128(43,0 %) [37,3 115 (53.2 %) [46,4%; 60,0 %]
  • +%-KI] %; 48,8 %]
  • +Partielles Ansprechen (PR), n [95 %-KI] 51 (17,1 %) [13,0 42 (19,4 %) [14,4 %; 25,4 %]
  • + %; 21,9 %]
  • +DOR (Monate) Median [95 %-KI]b Bereich N = 179 16,8 N = 157 20,2 [8,2; NR] 0,0; 27,4
  • + [8,0; NR] 0,0; 27,4
  • +Dauer des Ansprechens (DOR), wenn das N = 128 26,1 N = 115 26,1 [23,1; NR] 0,0;
  • +beste Ansprechen CR ist (Monate) Median [23,1; NR] 0,0; 27,4 27,4
  • +[95 %-KI]b Bereich
  • +Dauer des Ansprechens (DOR), wenn das n =51 2,1 [1,3; n = 42 1,9 [1,1; 2,3] 0,; 23,3
  • +beste Ansprechen PR ist (Monate) Median 2,6] 0,0; 23,3
  • +[95%-KI]b Bereich
  • +Mediane Nachbeobachtung für DOR (Monate) 23,0 [23,0; 23,2] 23,4 [22,9; 23,2]
  • +Median [95 %-KI]c
  • +Gesamtüberleben (OS) (Monate) Median [95 13,3 [10,2; 22,6] 27,3 [12,7, 45,2] 0,2; 53,4 +
  • +%-KI]b Bereich 0,1+; 56,7+
  • +Wahrscheinlichkeit des OS, % ≥6 Monate 69,2 [63,5; 74,1] 73,1 [66,6; 78,5]
  • +[95 %-KI]b
  • +≥12 Monate [95 %-KI]b 53,0 [47,1; 58,5] 57,5 [50,6; 63,8]
  • +≥24 Monate [95 %-KI]b 43,0 [37,2; 48,6] 50,1 [43,2; 56,6]
  • +
  • +KI = Konfidenzintervall; CR = vollständiges Ansprechen (complete response); IRC = unabhängige Prüfkommission (Independent Review Committee); KM = Kaplan-Meier; NA = nicht verfügbar (not available); NR = nicht erreicht (not reached)
  • +a Gemäss den Lugano-2014-Kriterien, bewertet durch die IRC.
  • +b Die KM-Methode wurde verwendet, um 2-seitige 95 %-KI zu erhalten.
  • +c Zur Erlangung der medianen Nachbeobachtung und ihrer 95 %-KI wurde eine Reverse-KM-Methode verwendet.
  • ++ Fortlaufend.
  • +Die mediane Zeit bis zum ersten Ansprechen (CR oder teilweises Ansprechen [partial response, PR]) betrug 1,0 Monate (Bereich: 0,7 bis 8,9 Monate). Die mediane Zeit bis zum ersten CR betrug 1,0 Monate (Bereich: 0,8 bis 12,5 Monate). Die Dauer des Ansprechens war bei Patienten, die ein CR erreichten, länger als bei Patienten mit einer PR als beste Antwort.
  • +6 Patienten mit einem sekundären ZNS-Lymphom wurden im Rahmen der TRANSCEND-LBCL Kohorte behandelt und waren bezüglich der Wirksamkeit evaluierbar. 3 Patienten erreichten eine CR, und die Dauer des Ansprechens betrug bei 2 Patienten 23 Monate und bei dem dritten Patienten 1,9 Monate.
  • -TRANSCEND WORLD ist eine multizentrische, einarmige Multi-Kohorten-Studie der Phase II. Die EU-Kohorte weist ein vergleichbares Design auf wie Studie TRANSCEND und ihr Zweck besteht darin, Wirksamkeit und Sicherheit von Breyanzi in einem europäischen Patientenkollektiv für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit einem 3L+ grosszelligen B-Zell-Lymphom, darunter R/R DLBCL (DLBCL NOS [de novo]), transformiertes FL, hochgradiges B-Zell-Lymphom und FL3B zu untersuchen. Patienten, die zuvor mit einer gegen CD19 gerichteten Therapie behandelt worden waren, wurden ausgeschlossen. Zum Zeitpunkt der finalen Analyse wurden 45 Patienten in der EU-Kohorte einer Leukapherese unterzogen und 36 wurden mit Breyanzi behandelt, mit einer medianen Nachbeobachtungszeit von 15,8 Monaten. Die mediane Zeit von der Leukapherese bis zur Verfügbarkeit des Arzneimittels betrug 29 Tage (Bereich: 24 bis 38 Tage). In der mit Breyanzi behandelten Gruppe betrug die ORR 61,1 % (95 %-KI: 43,5 - 76,9)die CR-Rate 33,3 % (95 %-KI: 18,6 - 51,0) und das mediane Gesamtüberleben (overall survival, OS) 15,84 Monate (95 %-KI: 5,82 - 23,95). Es wurden keine neuen Sicherheitsaspekte beobachtet. Die Krankheitslast und die demografischen Ausgangsdaten wiesen auf fortgeschrittene, aggressive Krankheitsmerkmale hin.
  • +TRANSCEND WORLD ist eine multizentrische, einarmige Multi-Kohorten-Studie der Phase II. Die EU-Kohorte weist ein vergleichbares Design auf wie Studie TRANSCEND und ihr Zweck besteht darin, Wirksamkeit und Sicherheit von Breyanzi in einem europäischen Patientenkollektiv für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit einem 3L+ grosszelligen B-Zell-Lymphom, darunter R/R DLBCL (DLBCL NOS [de novo]), transformiertes FL, hochgradiges B-Zell-Lymphom und FL3B zu untersuchen. Patienten, die zuvor mit einer gegen CD19 gerichteten Therapie behandelt worden waren, wurden ausgeschlossen. Zum Zeitpunkt der finalen Analyse wurden 45 Patienten in der EU-Kohorte einer Leukapherese unterzogen und 36 wurden mit Breyanzi behandelt, mit einer medianen Nachbeobachtungszeit von 15,8 Monaten. Die mediane Zeit von der Leukapherese bis zur Verfügbarkeit des Arzneimittels betrug 29 Tage (Bereich: 24 bis 38 Tage). In der mit Breyanzi behandelten Gruppe betrug die ORR 61,1 % (95 %-KI: 43,5 - 76,9) und die CR-Rate 33,3 % (95 %-KI: 18,6 - 51,0) und das mediane Gesamtüberleben (overall survival, OS) 15,84 Monate (95 %-KI: 5,82 - 23,95). Es wurden keine neuen Sicherheitsaspekte beobachtet. Die Krankheitslast und die demografischen Ausgangsdaten wiesen auf fortgeschrittene, aggressive Krankheitsmerkmale hin.
  • -Die Behandlung bestand aus einer lymphodepletierenden (LD) Chemotherapie, Fludarabin 30 mg/m2/Tag und Cyclophosphamid 300 mg/m2/Tag über 3 Tage, gefolgt von der Breyanzi-Verabreichung 2 bis 7 Tagen später. Die mediane Dosis von Breyanzi betrug 100,02 x 106 CAR-positive lebensfähige T-Zellen (Bereich: 93,4 – 109,2 x 106 CAR-positive lebensfähige T-Zellen).
  • -Eine überbrückende Krebstherapie zur Krankheitskontrolle zwischen Apherese und Lymphodepletion war zulässig. Von den 107 mit Breyanzi behandelten Patienten erhielten 44 (41 %) eine überbrückende Krebstherapie zur Krankheitskontrolle im Ermessen des Prüfarztes.
  • -Von 114 Patienten, die sich einer Leukapherese unterzogen, erhielten 107 (93,8 %) Breyanzi und 4 (3,5 %) Patienten erhielt ein nicht konformes Produkt. Drei Patienten erhielten kein Breyanzi. Von diesen drei (2,7 %) Patienten hatte 1 (0,9 %) Patient ein unerwünschtes Ereignis, 1 (0,9 %) Patient erfüllte die Zulassungskriterien nicht und 1 (0,9 %) Patient erhielt aus anderen Gründen kein Breyanzi.
  • +Die Behandlung bestand aus einer lymphodepletierenden (LD) Chemotherapie, Fludarabin 30 mg/m2/Tag und Cyclophosphamid 300 mg/m2/Tag über 3 Tage, gefolgt von der Breyanzi-Verabreichung 2 bis 7 Tagen später. Die mediane Dosis von Breyanzi betrug 100,02 x 106 CAR-positive lebensfähige T-Zellen (Bereich: 93,4 – 109,2 x 106 CAR-positive lebensfähige T-Zellen).
  • +Eine überbrückende Krebstherapie zur Krankheitskontrolle zwischen Apherese und Lymphodepletion war zulässig. Von den 107 mit Breyanzi behandelten Patienten erhielten 44 (41 %) eine überbrückende Krebstherapie zur Krankheitskontrolle im Ermessen des Prüfarztes.
  • +Von 114 Patienten, die sich einer Leukapherese unterzogen, erhielten 107 (93,8 %) Breyanzi und 4 (3,5 %) Patienten erhielt ein nicht konformes Produkt. Drei Patienten erhielten kein Breyanzi. Von diesen drei (2,7 %) Patienten hatte 1 (0,9 %) Patient ein unerwünschtes Ereignis, 1 (0,9 %) Patient erfüllte die Zulassungskriterien nicht und 1 (0,9 %) Patient erhielt aus anderen Gründen kein Breyanzi.
  • -Die mediane Zeit von der Leukapherese bis zur Verfügbarkeit des Produkts betrug 29 Tage (Bereich: 20 bis 55 Tage), und die mediane Zeit von der Leukapherese bis zur Infusion betrug 50 Tage (Bereich: 31 bis 313 Tage).
  • -Tabelle 9: Demografische Daten und krankheitsbezogene Grundmerkmale in TRANSCEND-FL
  • -Merkmale Alle einer Leukapherese Mit Breyanzi behande
  • - unterzogene Patienten lte Patienten
  • - (N=114) (N=107)
  • -Medianes Alter, Jahre (Bereich) ≥65 bis < 75 62,0 (23; 80) 36 (31,6) 62,0 (23; 80) 32
  • -Jahre, n (%) ≥75 Jahre, n (%) 10 (8,8) (29,9) 10 (9,3)
  • -Männliches Geschlecht, n (%) 72 (63,2) 66 (61,7)
  • -Vorhergehende HSCT, n (%)
  • -Autologe HSCT 34 (29,8) 33 (30,8)
  • -Hoher FLIPI-Score (3-5), n (%) 66 (57,9) 61 (57,0)
  • -Krankheitsstadium III-IV beim Screening, n (%) 102 (89,4) 95 (88,7)
  • -ECOG Performance Status (beim Screening)
  • -ECOG 0, n (%) ECOG 1, n (%) 68 (59,6) 46 (40,4) 65 (60,7) 42 (39,3)
  • -Doppelt refraktär, n (%) 74 (64,9) 69 (64,5)
  • -Progression innerhalb von 24 Monaten nach
  • -Erstlinientherapie mit Anti-CD20 und Alkylator,
  • -n (%)
  • -Ja Nein Nicht abschätzbar 63 (55,3) 50 (43,9) 1 58 (54,2) 48 (44,9)
  • - (0,9) 1 (0,9)
  • -Mediane Anzahl vorheriger systemischer 3 (2; 10) 3 (2; 10)
  • -Therapien (Bereich)
  • +Die mediane Zeit von der Leukapherese bis zur Verfügbarkeit des Produkts betrug 29 Tage (Bereich: 20 bis 55 Tage), und die mediane Zeit von der Leukapherese bis zur Infusion betrug 50 Tage (Bereich: 31 bis 313 Tage).
  • +Tabelle 9: Demografische Daten und krankheitsbezogene Grundmerkmale in TRANSCEND-FL
  • + Merkmale Alle einer Leukapherese Mit Breyanzi behande
  • + unterzogene Patienten lte Patienten
  • + (N=114) (N=107)
  • +Medianes Alter, Jahre (Bereich) ≥65 bis < 75 Jahre, 62,0 (23; 80) 36 62,0 (23; 80) 32
  • +n (%) ≥75 Jahre, n (%) (31,6) 10 (8,8) (29,9) 10 (9,3)
  • +Männliches Geschlecht, n (%) 72 (63,2) 66 (61,7)
  • +Vorhergehende HSCT, n (%) Autologe HSCT 34 (29,8) 33 (30,8)
  • +Hoher FLIPI-Score (3-5), n (%) 66 (57,9) 61 (57,0)
  • +Krankheitsstadium III-IV beim Screening, n (%) 102 (89,4) 95 (88,7)
  • +ECOG Performance Status (beim Screening) ECOG 0, n 68 (59,6) 46 (40,4) 65 (60,7) 42 (39,3)
  • +(%) ECOG 1, n (%)
  • +Doppelt refraktär, n (%) 74 (64,9) 69 (64,5)
  • +Progression innerhalb von 24 Monaten nach 63 (55,3) 50 (43,9) 1 58 (54,2) 48 (44,9)
  • +Erstlinientherapie mit Anti-CD20 und Alkylator, n (0,9) 1 (0,9)
  • +(%) Ja Nein Nicht abschätzbar
  • +Mediane Anzahl vorheriger systemischer Therapien 3 (2; 10) 3 (2; 10)
  • +(Bereich)
  • - 
  • -Die mediane Zeit bis zum ersten Ansprechen (CR oder PR) sowie die mediane Zeit zur ersten CR betrug 0,95 Monate (Bereich: 0,6 bis 3,3 Monate).
  • +Die mediane Zeit bis zum ersten Ansprechen (CR oder PR) sowie die mediane Zeit zur ersten CR betrug 0,95 Monate (Bereich: 0,6 bis 3,3 Monate).
  • - Alle einer Leukapherese unterzogene "Efficacy Set"
  • - Patienten (N=114) (N=103)
  • -Gesamtansprechrate (ORR)a, n (%) 106 (93,0) [86,6; 96,9] 100 (97,1) [91,7;
  • -[95% KI]b 99,4]
  • -Vollständiges Ansprechen (CR), n 103 (90,4) [83,4; 95,1] 97 (94,2) [87,8;
  • -(%) [95% KI]b 97,8]
  • -Partielles Ansprechen (PR), n (%) 3 (2,6) [0,5; 7,5] 3 (2,9) [0,6; 8,3]
  • -[95% KI]b
  • -Dauer des Ansprechens (DOR) (Monate)
  • -Median [95% KI]c NR [30,85; NR] NR [30,85; NR]
  • -Bereich 1,9; 35,0+ 1,9; 35,0+
  • -Rate des anhaltenden Ansprechensd,
  • -% [95% KI]
  • -Nach 12 Monaten 82,0 (73,2; 88,1) 80,9 (71,7; 87,4)
  • -Nach 18 Monaten 76,1 (66,7; 83,2) 75,7 (66,0; 83,0)
  • -Nach 24 Monaten 75,1 (65,6; 82,3) 74,6 (64,8; 82,1)
  • -DOR wenn das beste Ansprechen CR
  • -ist (Monate)
  • -Median [95% KI]c NR [30,85; NR] NR [30,85; NR]
  • -Bereich 1,9; 35,0+ 1,9; 35,0+
  • -Rate des anhaltenden Ansprechensd,
  • -% [95% CI]
  • -Nach 12 Monaten 84,4 (75,8; 90,1) 83,4 (74,3; 89,5)
  • -Nach 18 Monaten 78,3 (69,0; 85,2) 78,0 (68,3; 85,1)
  • -Nach 24 Monaten 77,3 (67,8; 84,3) 76,9 (67,1; 84,2)
  • + Alle einer Leukapherese "Efficacy Set" (N=103)
  • + unterzogene Patienten
  • + (N=114)
  • +Gesamtansprechrate (ORR)a, n (%) [95% KI]b 106 (93,0) [86,6; 96,9] 100 (97,1) [91,7; 99,4]
  • +Vollständiges Ansprechen (CR), n (%) [95% KI]b 103 (90,4) [83,4; 95,1] 97 (94,2) [87,8; 97,8]
  • +Partielles Ansprechen (PR), n (%) [95% KI]b 3 (2,6) [0,5; 7,5] 3 (2,9) [0,6; 8,3]
  • +Dauer des Ansprechens (DOR) (Monate) Median NR [30,85; NR] 1,9; NR [30,85; NR] 1,9;
  • +[95% KI]c Bereich Rate des anhaltenden 35,0+ 82,0 (73,2; 35,0+ 80,9 (71,7;
  • +Ansprechensd, % [95% KI] Nach 12 Monaten Nach 88,1) 76,1 (66,7; 87,4) 75,7 (66,0;
  • +18 Monaten Nach 24 Monaten 83,2) 75,1 (65,6; 82,3) 83,0) 74,6 (64,8; 82,1)
  • +DOR wenn das beste Ansprechen CR ist (Monate) NR [30,85; NR] 1,9; NR [30,85; NR] 1,9;
  • +Median [95% KI]c Bereich Rate des anhaltenden 35,0+ 84,4 (75,8; 35,0+ 83,4 (74,3;
  • +Ansprechensd, % [95% CI] Nach 12 Monaten Nach 90,1) 78,3 (69,0; 89,5) 78,0 (68,3;
  • +18 Monaten Nach 24 Monaten 85,2) 77,3 (67,8; 84,3) 85,1) 76,9 (67,1; 84,2)
  • - 
  • -a Gemäss den Lugano-2014-Kriterien, bewertet durch ein IRC.
  • -b 2-seitiges 95%-Konfidenzintervall basierend auf der exakten Clopper-Pearson-Methode.
  • -c Median, Q1, Q3 wurden aus KM-Produkt-Limit-Schätzungen ermittelt.
  • -d Basierend auf KM-Schätzungen der DOR.
  • +a Gemäss den Lugano-2014-Kriterien, bewertet durch ein IRC.
  • +b 2-seitiges 95%-Konfidenzintervall basierend auf der exakten Clopper-Pearson-Methode.
  • +c Median, Q1, Q3 wurden aus KM-Produkt-Limit-Schätzungen ermittelt.
  • +d Basierend auf KM-Schätzungen der DOR.
  • +TRANSCEND-MCL Kohorte
  • +Die Wirksamkeit und die Sicherheit von Breyanzi wurden in einer offenen, multizentrischen, einarmigen Studie (TRANSCEND-MCL Kohorte) bei erwachsenen Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Mantelzell-Lymphom (MCL) untersucht. Die Studie umfasste Patienten mit einem ECOG-Performance-Status von ≤2, vorheriger autologer und/oder allogener HSCT sowie sekundärem ZNS-Lymphombefall. Ausgeschlossen wurden Patienten mit einer Kreatinin-Clearance ≤30 mL/min, Alanin-Aminotransferase > als das 5-fach des oberen Normalwertes oder einer linksventrikulären Ejektionsfraktion (LVEF) < 40 %. Es gab keinen vorspezifizierten Schwellenwert für das Blutbild; Patienten konnten in die Studie aufgenommen werden, wenn sie gemäss Beurteilung des Prüfarztes eine adäquate Knochenmarksfunktion aufwiesen, um eine lymphodepletierende Chemotherapie zu erhalten.
  • +Die Behandlung bestand aus einer lymphodepletierenden (LD) Chemotherapie, Fludarabin 30 mg/m2/Tag und Cyclophosphamid 300 mg/m2/Tag über 3 Tage, gefolgt von der Breyanzi-Verabreichung 2 bis 7 Tagen später.
  • +Eine überbrückende Krebstherapie zur Krankheitskontrolle zwischen Apherese und Lymphodepletion war nach Ermessen des Prüfarztes zulässig. Von den 88 mit Breyanzi behandelten Patienten erhielten 58 (66 %) eine überbrückende Krebstherapie zur Krankheitskontrolle.
  • +Von 104 Patienten, die sich einer Leukapherese unterzogen, erhielten 88 (84,6 %) Patienten Breyanzi. Die mediane Dosis von Breyanzi betrug 99,5 x 106 CAR-positive lebensfähige T-Zellen (Bereich: 46-103 x 106 CAR-positive lebensfähige T-Zellen). Vier (3,8 %) Patienten erhielten ein nicht konformes Produkt. 12 (11,5 %) Patienten erhielten kein Breyanzi aus folgenden Gründen: 8 (7,6 %) Patienten aufgrund von Tod, 1 (0,9 %) Patient erfüllte die Einschlusskriterien nicht mehr, und 3 (2,8 %) Patienten aus anderen Gründen.
  • +Von den 88 Patienten, die Breyanzi erhielten ( "mit Breyanzi behandelte Patienten" ), waren 81 bezüglich Wirksamkeit evaluierbar und haben mindestens 2 vorhergehende systemische Therapielinien einschliesslich eines BTK-Inhibitors erhalten und wurden in die Wirksamkeitsgruppe ( "efficacy set" ) eingeschlossen. Fünf Patienten waren nicht evaluierbar bezüglich Wirksamkeit, da sie gemäss dem IRC entweder keine PET-positive Erkrankung bei Baseline oder nach einer überbrückenden Krebstherapie zur Krankheitskontrolle keine PET-positive Erkrankung hatten. Ein Patient hatte nicht mindestens 2 vorhergehende systemische Therapielinien und einen BTK-Inhibitor erhalten, und ein weiterer Patient hatte keinen vorherigen BTK-Inhibitor erhalten.
  • +Die mediane Zeit von der Leukapherese bis zur Verfügbarkeit des Produkts betrug 24,5 Tage (Bereich: 17 bis 80 Tage), und die mediane Zeit von der Leukapherese bis zur Infusion betrug 39 Tage (Bereich: 28 bis 489 Tage).
  • +Tabelle 11: Demographische Daten und krankheitsbezogene Grundmerkmale in TRANSCEND-MCL Kohorte
  • + Merkmale Alle einer Leukapherese Mit Breyanzi behande
  • + unterzogene Patienten lte Patienten (N=88)
  • + (N=104)
  • +Medianes Alter, Jahre (Bereich) ≥65 Jahre, n (%) 68,0 (36; 86) 71 (68,3) 68,5 (36; 86) 64
  • +≥75 Jahre, n (%) 22 (21,2) (72,7) 18 (20,5)
  • +Geschlecht, n (%) Männlich Weiblich 81 (77,9) 23 (22,1) 67 (76,1) 21 (23,9)
  • +Vorhergehende HSCT, n (%) Autologe HSCT Allogene 33 (31,7) 8 (7,7) 26 (29,5) 6 (6,8)
  • +HSCT
  • +ECOG Performance Status (beim Screening) ECOG 0, n 56 (53,8) 47 (45,2) 1 48 (54,5) 40 (45,5)
  • +(%) ECOG 1, n (%) ECOG 2, n (%) (1,0) 0
  • +Hochrisikomerkmale, n (%) Ki67-Proliferationsfraktio 82 (78,8) 25 (24,0) 30 66 (75,0) 20 (22,7)
  • +n ≥30% TP53-Mutation Blastoide Morphologie (28,8) 30 (28,8) 27 (30,7) 26 (29,5)
  • +Komplexer Karyotyp
  • +Sekundäres ZNS-Lymphom zum Zeitpunkt der 7 (6,7) 7 (8,0)
  • +Breyanzi-Infusion, n (%)
  • +Mediane Anzahl vorheriger systemischer Therapien 3 (1, 11) 3 (1, 11)
  • +(Bereich)
  • +Refraktär oder rezidivierend auf letzte vorherige 70 (67,3) 34 (32,7) 58 (65,9) 30 (34,1)
  • +Therapie, n (%) Refraktära Rezidivierendb
  • +
  • +a Der Status war refraktär, wenn ein Patient weniger als ein vollständiges Ansprechen (complete response, CR) auf die letzte vorherige Therapie erreicht hat.
  • +b Der Status war rezidiviert, wenn ein Patient eine CR auf die letzte vorherige Therapie erreicht hat.
  • +Die Wirksamkeit wurde auf Grundlage des primären Endpunkts, der Gesamtansprechrate (overall response rate, ORR) beurteilt. Zusätzlich wurden die folgenden sekundären Endpunkte für die Wirksamkeitsbeurteilung herangezogen, die CR (complete response rate), die Dauer des Ansprechens (duration of response, DOR), das progressionsfreie Überleben (progression-free survival, PFS) bestimmt von einem IRC, und das Gesamtüberleben (overall survival, OS) (Tabelle 12). Die mediane Nachbeobachtungszeit in der Studie betrug 19,5 Monate (Bereich: 0,4 bis 72 Monate).
  • +Bei den 81 Patienten des "efficacy set" betrug die mediane Zeit bis zum ersten Ansprechen (CR oder PR) 0,95 Monate (Bereich: 0,7 bis 3,0 Monate) und die mediane Zeit zur ersten CR 0,95 Monate (Bereich: 0,7 bis 4,9 Monate). Die Ansprechdauer war bei Patienten, die eine BOR von CR erreichten, länger als bei Patienten mit einer BOR von PR.
  • +Sieben Patienten mit einem sekundären ZNS-Lymphom wurden in der TRANSCEND-MCL Kohorte behandelt und waren bezüglich Wirksamkeit evaluierbar. Sechs Patienten erreichten eine CR oder PR und die DOR betrug 9,5 Monate.
  • +64 (72,7 %) der 88 Patienten in der TRANCSCEND-MCL Kohorte waren 65 Jahre und älter und 18 (20,5 %) waren 75 Jahre und älter. Die Sicherheit oder Wirksamkeit von Breyanzi war bei diesen Patienten im Vergleich zu jüngeren Patienten ähnlich.
  • +Tabelle 12: TRANSCEND-MCL Kohorte: Ansprechrate, Dauer des Ansprechens (IRC-Assessment)
  • + Alle einer Leukapherese "Efficacy set" (N=81)
  • + unterzogene Patienten
  • + (N=104)
  • +Gesamtansprechrate (ORR)a, n (%) [95% KI] 73 (70,2) [60,4; 78,8] 67 (82,7) [72,7; 90,2]
  • +Vollständiges Ansprechen (CR), n (%) [95% KI]b 64 (61,5) [51,5; 70,9] 58 (71,6) [60,5; 81,1]
  • +Partielles Ansprechen (PR), n (%) [95% KI]b 9 (8,7) [4,0; 15,8] 9 (11,1) [5,2; 20,0]
  • +Dauer des Ansprechens (DOR) (Monate) Median 15,2 [7,0; 24,0]0,0+; 11,5 [6,2; 24,0] 0,0+;
  • +[95% KI]c Bereich Rate des anhaltenden 24,0 53,6 (41,4; 24,0 49,3 (36,7;
  • +Ansprechensd, % [95% KI] Nach 12 Monaten Nach 64,4) 44,8 (32,9; 60,7) 41,2 (29,2; 52,9)
  • +18 Monaten Nach 24 Monaten 55,9) 44,8 (32,9; 55,9) 41,2 (29,2; 52,9)
  • +DOR wenn das beste Ansprechen CRa ist (Monate) 17,5 [9,7; 24,0] 0,6; 15,2 [7,5; 24,0] 0,6;
  • +Median [95% KI]c Bereich Rate des anhaltenden 24,0 59,4 (46,3; 24,0 55,2 (41,5;
  • +Ansprechensd, % [95% KI] Nach 12 Monaten Nach 70,2) 49,6 (36,8; 66,9) 46,1 (32,9: 58,4)
  • +18 Monaten Nach 24 Monaten 61,1) 49,6 (36,8; 61,1) 46,1 (32,9; 58,4)
  • +Medianes Follow-up für DOR (Monate) Median [95% 23,0 [22,8; 23,1] 22,9 [22,8; 23,0] 0,0+;
  • +KI] Bereich 0,0+; 24,0 24,0
  • +Progressionsfreies Überleben (PFS) (Monate) 9,6 [7,2; 17,7] 0,0+; 8.6 [6,1; 15,9] 0,1;
  • +Median [95% KI]e Bereich 37,0+ 24,9
  • +Gesamtüberleben (OS) (Monate) Median[95% KI]e 19,6 [12,5; NR] 0,5, 18,2 [11,1; NR] 0,4;
  • +Bereich 86,0+ 72,0+
  • +
  • +KI = Konfidenzintervall; CR = vollständiges Ansprechen (complete response); NR = nicht erreicht (not reached)
  • ++ zeigt einen zensierten Wert an
  • +a Gemäss den Lugano-2014-Kriterien, bewertet durch ein IRC
  • +b 2-seitiges 95%-Konfidenzintervall basierend auf der exakten Clopper-Pearson-Methode.
  • +c Median, Q1, Q3 wurden aus KM-Produkt-Limit-Schätzungen ermittelt
  • +d Basierend auf KM-Schätzungen der DOR
  • +e Die KM-Methode wurde verwendet, um 2-seitige 95 %-KI zu erhalten.
  • +Abbildung 3: Dauer des Ansprechens gemäss IRC-Assessment, TRANSCEND-MCL Kohorte "Efficacy Set"
  • +(image)
  • +CR = vollständiges Ansprechen (complete response); PR = patielles Ansprechen (partial response).
  • +Progressive Erkrankung (PD)/Tod nach Beginn der Krebsbehandlung wurden als Ereignisse betrachtet.
  • -In der TRANSCEND-Studie wurden Patienten, die zwei oder mehr vorherige Therapielinien erhalten hatten, untersucht. Die maximale Ausdehnung im peripheren Blut wurde im Median 12 Tage nach der ersten Infusion erreicht. Breyanzi war im peripheren Blut bis zu 2 Jahre lang nachweisbar.
  • -In TRANSCEND, hatten Patienten, die auf die Behandlung angesprochen haben (N=150), eine 2,85-fach höhere mediane Cmax als nicht-ansprechende Patienten (N=45) (33'766,0 vs. 11'846,0 Kopien/µg). Responder hatten eine 2,22-fach höhere mediane AUC0-28d als Non-Responder (257'769,0 vs. 116'237,3 Tag*Kopien/µg).
  • +In der TRANSCEND-LBCL Kohorte wurden Patienten, die zwei oder mehr vorherige Therapielinien erhalten hatten, untersucht. Die maximale Expansion im peripheren Blut wurde im Median 12 Tage nach der ersten Infusion erreicht. Breyanzi war im peripheren Blut bis zu 2 Jahre lang nachweisbar.
  • +In der TRANSCEND-LBCL Kohorte, hatten Patienten, die auf die Behandlung angesprochen haben (N=150), eine 2,85-fach höhere mediane Cmax als nicht-ansprechende Patienten (N=45) (33'766,0 vs. 11'846,0 Kopien/µg). Responder hatten eine 2,22-fach höhere mediane AUC0-28d als Non-Responder (257'769,0 vs. 116'237,3 Tag*Kopien/µg).
  • +MCL:
  • +In der TRANSCEND-MCL Kohorte wurde die maximale Expansion im peripheren Blut im Median 10 Tage nach der ersten Infusion erreicht. Breyanzi war im peripheren Blut bis zu 2 Jahre lang nachweisbar.
  • +In der TRANSCEND-MCL Kohorte lag die mediane Cmax bei Respondern (N=67) und Non-Respondern (N=8) bei 31'631 bzw. 12'444 Kopien/μg. Die mediane AUC0-28d bei Respondern (N=67) und Non-Respondern (N=8) betrug 309'578 bzw. 142'462 Tag*Kopien/μg.
  • +
  • -Patienten mit < 65 Jahren (N = 144) wiesen im Vergleich zu Patienten mit ≥65 Jahren (N = 101) eine 2,91-fache und 2,30-fach höhere Cmax bzw. AUC0–28d auf.
  • +Patienten mit < 65 Jahren (N = 144) wiesen im Vergleich zu Patienten mit ≥65 Jahren (N = 101) eine 2,91-fache und 2,30-fach höhere Cmax bzw. AUC0–28d auf.
  • -Es liegen keine schlüssigen Daten zur Pharmakokinetik von Breyanzi bei Patienten unter 18 Jahren vor.
  • +Es liegen keine schlüssigen Daten zur Pharmakokinetik von Breyanzi bei Patienten unter 18 Jahren vor.
  • -Das Arzneimittel sollte sofort nach dem Auftauen verabreicht werden. Die Aufbewahrungszeit und Bedingungen bis zum Gebrauch sollten 2 Stunden bei Raumtemperatur (15 °C – 25 °C) nicht überschreiten.
  • +Das Arzneimittel sollte sofort nach dem Auftauen verabreicht werden. Die Aufbewahrungszeit und Bedingungen bis zum Gebrauch sollten 2 Stunden bei Raumtemperatur (15 °C – 25 °C) nicht überschreiten.
  • -Gefroren aufbewahren und transportieren (≤ -130 °C).
  • +Gefroren aufbewahren und transportieren (≤ -130 °C).
  • --Hinweis: Nachdem die Durchstechflaschen mit den CAR-positiven lebensfähigen T-Zellen (CD8+Zellkomponente und CD4+Zellkomponente) aus der gefrorenen Lagerung entfernt wurden, muss das Auftauen komplett abgeschlossen und die Zellen innerhalb von 2 Stunden verabreicht werden.
  • +-Hinweis: Nachdem die Durchstechflaschen mit den CAR-positiven lebensfähigen T-Zellen (CD8+Zellkomponente und CD4+Zellkomponente) aus der gefrorenen Lagerung entfernt wurden, muss das Auftauen komplett abgeschlossen und die Zellen innerhalb von 2 Stunden verabreicht werden.
  • --Jede 5-ml-Durchstechflasche enthält ein extrahierbares Volumen von 4,6 ml CD8+ oder CD4+ Zellkomponenten. Das RFI-Zertifikat für jede Zellkomponente zeigt das Volumen (ml) an, das in jede Spritze aufgezogen werden soll. Verwenden Sie die kleinste Luer-Lock-Spritze, die erforderlich ist (1 ml bis 5 ml), um das angegebene Volumen aus jeder Durchstechflasche aufzuziehen. Eine 5-ml-Spritze sollte nicht für Volumina von weniger als 3 ml verwendet werden.
  • +-Jede 5-ml-Durchstechflasche enthält ein extrahierbares Volumen von 4,6 ml CD8+ oder CD4+ Zellkomponenten. Das RFI-Zertifikat für jede Zellkomponente zeigt das Volumen (ml) an, das in jede Spritze aufgezogen werden soll. Verwenden Sie die kleinste Luer-Lock-Spritze, die erforderlich ist (1 ml bis 5 ml), um das angegebene Volumen aus jeder Durchstechflasche aufzuziehen. Eine 5-ml-Spritze sollte nicht für Volumina von weniger als 3 ml verwendet werden.
  • -5. Halten Sie eine Nadel (20 Gauge, 1–1,5 Zoll) mit der Öffnung der Nadelspitze entfernt vom Entnahmeport-Septum.
  • +5. Halten Sie eine Nadel (20 Gauge, 1–1,5 Zoll) mit der Öffnung der Nadelspitze entfernt vom Entnahmeport-Septum.
  • -(image)
  • -(image)
  • --Sobald die Breyanzi-Komponenten in Spritzen aufgezogen wurden, fahren Sie so bald als möglich mit der Verabreichung fort. Die Gesamtzeit von der Entnahme aus der Gefrierlagerung bis zur Verabreichung an den Patienten sollte 2 Stunden nicht überschreiten.
  • --Verwenden Sie zur Injektion 9 mg/ml (0,9 %) Natriumchlorid-Infusionslösung, um alle Infusionsschläuche vor und nach jeder Verabreichung von CD8+ oder CD4+Zellkomponenten zu spülen.
  • --Verabreichen Sie die CD8+ Zellkomponente zuerst. Das gesamte Volumen der CD8+ Zellkomponente wird intravenös bei einer Infusionsrate von etwa 0,5 ml/Minute unter Verwendung des nächstgelegenen Ports oder des Y-Arms verabreicht.
  • --Wenn mehr als eine Spritze für eine vollständige Zieldosis der CD8+ Zellkomponente erforderlich ist, verabreichen Sie das Volumen in jeder Spritze fortlaufend ohne Pause zwischen der Verabreichung der Spritzeninhalte (es sei denn, es gibt einen klinischen Grund die Dosis anzuhalten, wie z.B. eine Infusionsreaktion). Nachdem die CD8+ Zellkomponente verabreicht wurde, spülen Sie den Schlauch mit einer 9 mg/ml (0,9 %) Natriumchlorid-Infusionslösung.
  • --Verabreichen Sie die CD4+ Zellkomponente unmittelbar nach Abschluss der Verabreichung der CD8 Komponente mit derselben Vorgehensweise, wie sie für die CD8+ Zellkomponente beschrieben ist. Spülen Sie den Schlauch nach der Verabreichung der CD4+ Zellkomponente ausreichend mit einer 9 mg/ml (0,9 %) Natriumchlorid-Infusionslösung, um den Schlauch und die Länge des IV-Katheters zu reinigen.
  • --Die Infusionsdauer variiert und wird für jede Komponente normalerweise weniger als 15 Minuten in Anspruch nehmen.
  • +-Sobald die Breyanzi-Komponenten in Spritzen aufgezogen wurden, fahren Sie so bald als möglich mit der Verabreichung fort. Die Gesamtzeit von der Entnahme aus der Gefrierlagerung bis zur Verabreichung an den Patienten sollte 2 Stunden nicht überschreiten.
  • +-Verwenden Sie zur Injektion 9 mg/ml (0,9 %) Natriumchlorid-Infusionslösung, um alle Infusionsschläuche vor und nach jeder Verabreichung von CD8+ oder CD4+Zellkomponenten zu spülen.
  • +-Verabreichen Sie die CD8+ Zellkomponente zuerst. Das gesamte Volumen der CD8+ Zellkomponente wird intravenös bei einer Infusionsrate von etwa 0,5 ml/Minute unter Verwendung des nächstgelegenen Ports oder des Y-Arms verabreicht.
  • +-Wenn mehr als eine Spritze für eine vollständige Zieldosis der CD8+ Zellkomponente erforderlich ist, verabreichen Sie das Volumen in jeder Spritze fortlaufend ohne Pause zwischen der Verabreichung der Spritzeninhalte (es sei denn, es gibt einen klinischen Grund die Dosis anzuhalten, wie z.B. eine Infusionsreaktion). Nachdem die CD8+ Zellkomponente verabreicht wurde, spülen Sie den Schlauch mit einer 9 mg/ml (0,9 %) Natriumchlorid-Infusionslösung.
  • +-Verabreichen Sie die CD4+ Zellkomponente unmittelbar nach Abschluss der Verabreichung der CD8 Komponente mit derselben Vorgehensweise, wie sie für die CD8+ Zellkomponente beschrieben ist. Spülen Sie den Schlauch nach der Verabreichung der CD4+ Zellkomponente ausreichend mit einer 9 mg/ml (0,9 %) Natriumchlorid-Infusionslösung, um den Schlauch und die Länge des IV-Katheters zu reinigen.
  • +-Die Infusionsdauer variiert und wird für jede Komponente normalerweise weniger als 15 Minuten in Anspruch nehmen.
  • -Breyanzi ist in Kryokonservierungs-Durchstechflaschen aus zyklischem Olefin-Co-Polymer erhältlich. Jede Durchstechflasche enthält 4,6 ml Zelldispersion. [A]
  • -Jede Kartonschachtel mit CAR-positiven lebensfähigen T-Zellen (CD8+ Zellkomponente oder CD4+ Zellkomponente) enthält bis zu 4 Durchstechflaschen jeder Komponente, abhängig von der kryokonservierten CAR-positiven lebensfähigen T-Zellenkonzentration des Arzneimittels.
  • +Breyanzi ist in Kryokonservierungs-Durchstechflaschen aus zyklischem Olefin-Co-Polymer erhältlich. Jede Durchstechflasche enthält 4,6 ml Zelldispersion. [A]
  • +Jede Kartonschachtel mit CAR-positiven lebensfähigen T-Zellen (CD8+ Zellkomponente oder CD4+ Zellkomponente) enthält bis zu 4 Durchstechflaschen jeder Komponente, abhängig von der kryokonservierten CAR-positiven lebensfähigen T-Zellenkonzentration des Arzneimittels.
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