ch.oddb.org
 
Medikamente | Services | Zulassungsi.
Home - Fachinformation zu Rivaroxaban Sandoz 10 mg - Änderungen - 28.01.2026
92 Änderungen an Fachinfo Rivaroxaban Sandoz 10 mg
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Filmtabletten à 10 mg Rivaroxaban.
  • +Filmtabletten à 15 mg Rivaroxaban.
  • +Filmtabletten à 20 mg Rivaroxaban.
  • -·Thromboseprophylaxe bei grösseren orthopädischen Eingriffen an den unteren Extremitäten wie Hüft- und Knieprothesen.
  • -·Behandlung von tiefen Venenthrombosen (TVT) und von Lungenembolien (LE) sowie Prophylaxe von rezidivierenden TVT und Lungenembolien.
  • -·Schlaganfallprophylaxe und Prophylaxe systemischer Embolien bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern.
  • +-Thromboseprophylaxe bei grösseren orthopädischen Eingriffen an den unteren Extremitäten wie Hüft- und Knieprothesen.
  • +-Behandlung von tiefen Venenthrombosen (TVT) und von Lungenembolien (LE) sowie Prophylaxe von rezidivierenden TVT und Lungenembolien.
  • +-Schlaganfallprophylaxe und Prophylaxe systemischer Embolien bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern.
  • -Zerkleinerte Rivaroxaban Sandoz Filmtabletten können auch über Magensonden verabreicht werden (siehe Rubrik «Pharmakokinetik»). Die zerkleinerte Rivaroxaban Sandoz Filmtablette sollte mit wenig Wasser via Sonde verabreicht und mit Wasser nachgespült werden. Unmittelbar nach der Verabreichung einer zerkleinerten 15 mg oder 20 mg Rivaroxaban Sandoz Filmtablette via Magensonde sollte enterale Nahrung gegeben werden.
  • +Zerkleinerte Rivaroxaban Sandoz Filmtabletten können auch über Magensonden verabreicht werden (siehe Rubrik "Pharmakokinetik" ). Die zerkleinerte Rivaroxaban Sandoz Filmtablette sollte mit wenig Wasser via Sonde verabreicht und mit Wasser nachgespült werden. Unmittelbar nach der Verabreichung einer zerkleinerten 15 mg oder 20 mg Rivaroxaban Sandoz Filmtablette via Magensonde sollte enterale Nahrung gegeben werden.
  • -Weiterführende Informationen zu einzelnen Indikationen sind im Anschluss an diese Tabelle sowie unter «Spezielle Dosierungsanweisungen» zu finden.
  • -Indikation Situation Dosierung Empfehlung
  • -Thrombose-prophylaxe nach grösseren orthopädischen Eingriffen 10 mg einmal täglich Die erste Dosis sollte 6−10 Stunden nach dem operativen Eingriff und nach Überprüfung der lokalen Hämostase verabreicht werden. Die Behandlung sollte individuell so lange fortgeführt werden, wie ein Thromboembolie-Risiko besteht und erstreckt sich für Patienten mit einer grösseren Hüftoperation auf eine empfohlene Therapiedauer von 5 Wochen; Patienten mit einer grösseren Knieoperation auf eine empfohlene Therapiedauer von 2 Wochen.
  • -Behandlung von TVT und LE Tag 1−21 15 mg zweimal täglich Der angegebene Dosierungsplan sollte unbedingt eingehalten werden.
  • -Weiterbehandlung sowie Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE ab Tag 22 20 mg einmal täglich Die Therapie sollte fortgesetzt werden, solange das Risiko einer venösen Thromboembolie (VTE) besteht.
  • -Nach mindestens 6-monatiger Behandlungs-dauer 10 mg einmal täglich oder 20 mg einmal täglich Die Therapie sollte fortgesetzt werden, solange das Risiko einer venösen Thromboembolie (VTE) besteht. Dosierung und Behandlungsdauer auf Basis einer individuellen Risikoabwägung.
  • -Schlaganfallprophylaxe und Prophylaxe systemischer Embolien bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern Kreatinin-Clearance ≥50ml/min 20 mg einmal täglich (empfohlene Maximaldosierung) Die Therapie sollte fortgesetzt werden, solange die Risikofaktoren für einen Schlaganfall und eine systemische Embolie bestehen.
  • -Kreatinin-Clearance 30−49 ml/min 15 mg einmal täglich siehe Rubrik «Dosierung bei speziellen Patientengruppen»
  • -Kreatinin-Clearance 15−29 ml/min Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance 15−29 ml/min) ist Vorsicht geboten, da hier nur begrenzte klinische Daten vorliegen. Siehe Rubrik «Dosierung bei speziellen Patientengruppen»
  • +Weiterführende Informationen zu einzelnen Indikationen sind im Anschluss an diese Tabelle sowie unter "Spezielle Dosierungsanweisungen" zu finden.
  • +Indikation Situation Dosierung Empfehlung
  • +Thrombose-prophylaxe 10 mg einmal täglich Die erste Dosis sollte 6−10
  • + nach grösseren Stunden nach dem operativen
  • +orthopädischen Eingriff und nach Überprüfung
  • +Eingriffen der lokalen Hämostase
  • + verabreicht werden.Die
  • + Behandlung sollte individuell so
  • + lange fortgeführt werden, wie
  • + ein Thromboembolie-Risiko
  • + besteht und erstreckt sich
  • + fürPatienten mit einer grösseren
  • + Hüftoperation auf eine
  • + empfohlene Therapiedauer von 5
  • + Wochen;Patienten mit einer
  • + grösseren Knieoperation auf eine
  • + empfohlene Therapiedauer von 2
  • + Wochen.
  • +Behandlung von TVT Tag 1−21 15 mg zweimal Der angegebene Dosierungsplan
  • +und LE täglich sollte unbedingt eingehalten
  • + werden.
  • +Weiterbehandlung ab Tag 22 20 mg einmal täglich Die Therapie sollte fortgesetzt
  • +sowie Prophylaxe werden, solange das Risiko einer
  • +von rezidivierenden venösen Thromboembolie (VTE)
  • +TVT und LE besteht.
  • +Nach mindestens 10 mg einmal täglich Die Therapie sollte
  • +6-monatiger Behandlu oder 20 mg einmal fortgesetzt werden,
  • +ngs-dauer täglich solange das Risiko
  • + einer venösen
  • + Thromboembolie
  • + (VTE) besteht.Dosier
  • + ung und Behandlungsd
  • + auer auf Basis
  • + einer individuellen
  • + Risikoabwägung.
  • +Schlaganfallprophyla Kreatinin-Clearance 20 mg einmal täglich Die Therapie sollte fortgesetzt
  • +xe und Prophylaxe ≥50ml/min (empfohlene Maximal werden, solange die Risikofaktore
  • +systemischer Embolie dosierung) n für einen Schlaganfall und
  • +n bei nicht-valvulär eine systemische Embolie
  • +em Vorhofflimmern bestehen.
  • +Kreatinin-Clearance 15 mg einmal täglich siehe Rubrik "Dosier
  • +30−49 ml/min ung bei speziellen
  • + Patientengruppen"
  • +Kreatinin-Clearance Bei Patienten mit
  • +15−29 ml/min schwerer Niereninsuff
  • + izienz (Kreatinin-Cle
  • + arance 15−29 ml/min)
  • + ist Vorsicht geboten,
  • + da hier nur begrenzt
  • + e klinische Daten
  • + vorliegen.Siehe
  • + Rubrik "Dosierung
  • + bei speziellen
  • + Patientengruppen"
  • + 
  • -Wird nach mindestens 6 Monaten die Behandlung von TVT oder LE fortgesetzt, sollte bei Patienten, bei denen das Risiko einer rezidivierenden TVT oder LE als hoch eingeschätzt wird, Rivaroxaban Sandoz 20 mg einmal täglich verschrieben werden. Für Patienten mit geringerem TVT- oder LE-Rezidiv-Risiko kann Rivaroxaban Sandoz 10 mg einmal täglich oder Rivaroxaban Sandoz 20 mg einmal täglich in Erwägung gezogen werden auf Basis einer sorgfältigen individuellen Abwägung des Risikos für rezidivierende TVT oder LE gegenüber dem Blutungsrisiko (siehe auch Rubrik «Eigenschaften/Wirkung»).
  • +Wird nach mindestens 6 Monaten die Behandlung von TVT oder LE fortgesetzt, sollte bei Patienten, bei denen das Risiko einer rezidivierenden TVT oder LE als hoch eingeschätzt wird, Rivaroxaban Sandoz 20 mg einmal täglich verschrieben werden. Für Patienten mit geringerem TVT- oder LE-Rezidiv-Risiko kann Rivaroxaban Sandoz 10 mg einmal täglich oder Rivaroxaban Sandoz 20 mg einmal täglich in Erwägung gezogen werden auf Basis einer sorgfältigen individuellen Abwägung des Risikos für rezidivierende TVT oder LE gegenüber dem Blutungsrisiko (siehe auch Rubrik "Eigenschaften/Wirkung" ).
  • -Wenn sich die Kardioversionsstrategie auf eine transösophageale Echokardiographie (TEE) stützt, sollte die Rivaroxaban Sandoz-Behandlung bei Patienten, die bisher nicht mit Antikoagulanzien behandelt wurden, spätestens 4 Stunden vor der Kardioversion begonnen werden, um eine adäquate Antikoagulation sicher zu stellen (siehe Rubrik «Pharmakodynamik» und «Pharmakokinetik»).
  • +Wenn sich die Kardioversionsstrategie auf eine transösophageale Echokardiographie (TEE) stützt, sollte die Rivaroxaban Sandoz-Behandlung bei Patienten, die bisher nicht mit Antikoagulanzien behandelt wurden, spätestens 4 Stunden vor der Kardioversion begonnen werden, um eine adäquate Antikoagulation sicher zu stellen (siehe Rubrik "Pharmakodynamik" und "Pharmakokinetik" ).
  • -Zur Kontrolle des Blutungsrisikos kann für die Dauer einer zusätzlichen Behandlung mit einem P2Y12-Inhibitor eine Reduktion der Dosis von Rivaroxaban Sandoz auf 15 mg einmal täglich (10 mg einmal täglich bei mittelgradiger Nierenfunktionsstörung [Kreatinin-Clearance 30−49 ml/min]) erwogen werden. Dabei ist die erwartete Verringerung der Blutungsgefahr gegen das Thromboembolierisiko eines Patienten abzuwägen (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Klinische Wirksamkeit»).
  • +Zur Kontrolle des Blutungsrisikos kann für die Dauer einer zusätzlichen Behandlung mit einem P2Y12-Inhibitor eine Reduktion der Dosis von Rivaroxaban Sandoz auf 15 mg einmal täglich (10 mg einmal täglich bei mittelgradiger Nierenfunktionsstörung [Kreatinin-Clearance 30−49 ml/min]) erwogen werden. Dabei ist die erwartete Verringerung der Blutungsgefahr gegen das Thromboembolierisiko eines Patienten abzuwägen (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Klinische Wirksamkeit" ).
  • -Bei Patienten mit leichter und mittelschwerer Leberinsuffizienz (Child Pugh A und B) ist bei normalen Blutgerinnungsparametern keine Dosisanpassung erforderlich. Es sollte aber die plasmatische Gerinnung in Abhängigkeit von der klinischen Situation regelmässig überprüft werden (siehe auch Rubrik «Pharmakodynamik»). Bei allen Patienten mit Lebererkrankungen und Koagulopathie ist das Blutungsrisiko erhöht, und die Behandlung mit Rivaroxaban Sandoz kontraindiziert.
  • +Bei Patienten mit leichter und mittelschwerer Leberinsuffizienz (Child Pugh A und B) ist bei normalen Blutgerinnungsparametern keine Dosisanpassung erforderlich. Es sollte aber die plasmatische Gerinnung in Abhängigkeit von der klinischen Situation regelmässig überprüft werden (siehe auch Rubrik "Pharmakodynamik" ). Bei allen Patienten mit Lebererkrankungen und Koagulopathie ist das Blutungsrisiko erhöht, und die Behandlung mit Rivaroxaban Sandoz kontraindiziert.
  • -Bei Patienten mit leicht eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 50−80 ml/min) ist keine Dosisanpassung nötig. Aber bei Patienten, welche gleichzeitig andere Arzneimittel erhalten, die zu erhöhten Rivaroxaban Plasma-Spiegeln führen (siehe Rubrik «Interaktionen»), ist Rivaroxaban Sandoz mit Vorsicht anzuwenden.
  • -Bei Patienten mit mittelschwer eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 30−49 ml/min) ist bei Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern eine Dosisanpassung notwendig. Hier beträgt die empfohlene Dosis 15 mg Rivaroxaban Sandoz einmal täglich (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung»).
  • +Bei Patienten mit leicht eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 50−80 ml/min) ist keine Dosisanpassung nötig. Aber bei Patienten, welche gleichzeitig andere Arzneimittel erhalten, die zu erhöhten Rivaroxaban Plasma-Spiegeln führen (siehe Rubrik "Interaktionen" ), ist Rivaroxaban Sandoz mit Vorsicht anzuwenden.
  • +Bei Patienten mit mittelschwer eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 30−49 ml/min) ist bei Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern eine Dosisanpassung notwendig. Hier beträgt die empfohlene Dosis 15 mg Rivaroxaban Sandoz einmal täglich (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Untersuchungen bei Patienten mit dialysepflichtiger Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <15 ml/min) sind bisher nicht durchgeführt worden. Daher darf Rivaroxaban Sandoz hier nicht angewendet werden (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
  • +Untersuchungen bei Patienten mit dialysepflichtiger Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <15 ml/min) sind bisher nicht durchgeführt worden. Daher darf Rivaroxaban Sandoz hier nicht angewendet werden (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
  • -·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung;
  • -·akuter bakterieller Endokarditis;
  • -·klinisch signifikanter aktiver Blutung;
  • -·akutem gastrointestinalem Ulcus oder gastrointestinalen ulzerativen Erkrankungen;
  • -·schwerer Lebererkrankung und schwerer Leberinsuffizienz mit relevant erhöhtem Blutungsrisiko sowie bei leichter und mässiggradiger Leberinsuffizienz in Kombination mit Koagulopathie;
  • -·dialysepflichtiger Niereninsuffizienz;
  • -·Schwangerschaft und Stillen (siehe entsprechende Rubrik).
  • +-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung;
  • +akuter bakterieller Endokarditis;
  • +klinisch signifikanter aktiver Blutung;
  • +akutem gastrointestinalem Ulcus oder gastrointestinalen ulzerativen Erkrankungen;
  • +schwerer Lebererkrankung und schwerer Leberinsuffizienz mit relevant erhöhtem Blutungsrisiko sowie bei leichter und mässiggradiger Leberinsuffizienz in Kombination mit Koagulopathie;
  • +dialysepflichtiger Niereninsuffizienz;
  • +-Schwangerschaft und Stillen (siehe entsprechende Rubrik).
  • -·Zuständen mit erhöhtem Risiko unkontrollierter Blutungen (intrakranielle Blutungen, gastrointestinale Blutungen);
  • -·kurz zurückliegendem hämorrhagischen Schlaganfall, intrakraniellen oder intrazerebralen Hämorrhagien ohne klinisch signifikante aktive Blutung;
  • -·kürzlich aufgetretenen gastrointestinalen Ulzera/ulzerativen Erkrankungen;
  • -·kongenitaler oder erworbener hämorrhagischer Diathese;
  • -·unkontrollierter schwerer arterieller Hypertonie;
  • -·vaskulärer Retinopathie;
  • -·intraspinalen oder intrazerebralen Gefässanomalien;
  • -·vor kurzem erfolgten Hirn-, Spinal- oder Augenoperationen;
  • -·Bronchiektasie oder pulmonale Blutung in der Anamnese.
  • +-Zuständen mit erhöhtem Risiko unkontrollierter Blutungen (intrakranielle Blutungen, gastrointestinale Blutungen);
  • +kurz zurückliegendem hämorrhagischen Schlaganfall, intrakraniellen oder intrazerebralen Hämorrhagien ohne klinisch signifikante aktive Blutung;
  • +kürzlich aufgetretenen gastrointestinalen Ulzera/ulzerativen Erkrankungen;
  • +kongenitaler oder erworbener hämorrhagischer Diathese;
  • +unkontrollierter schwerer arterieller Hypertonie;
  • +vaskulärer Retinopathie;
  • +intraspinalen oder intrazerebralen Gefässanomalien;
  • +vor kurzem erfolgten Hirn-, Spinal- oder Augenoperationen;
  • +-Bronchiektasie oder pulmonale Blutung in der Anamnese.
  • -Interaktionen mit anderen Arzneimitteln (siehe auch Rubrik «Interaktionen»)
  • -Vorsicht ist geboten bei Patienten, die gleichzeitig mit die Blutgerinnung beeinflussenden Arzneimitteln wie nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSARs), Acetylsalicylsäure, Thrombozytenaggregationshemmer, anderen Antikoagulantien oder selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) und Serotonin-Norepinephrin-Wiederaufnahmehemmern (SNRI) behandelt werden. Bei Patienten mit dem Risiko einer ulzerativen gastrointestinalen Erkrankung kann eine angemessene prophylaktische Behandlung in Erwägung gezogen werden (siehe Rubrik «Interaktionen»).
  • +Interaktionen mit anderen Arzneimitteln (siehe auch Rubrik "Interaktionen" )
  • +Vorsicht ist geboten bei Patienten, die gleichzeitig mit die Blutgerinnung beeinflussenden Arzneimitteln wie nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSARs), Acetylsalicylsäure, Thrombozytenaggregationshemmer, anderen Antikoagulantien oder selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) und Serotonin-Norepinephrin-Wiederaufnahmehemmern (SNRI) behandelt werden. Bei Patienten mit dem Risiko einer ulzerativen gastrointestinalen Erkrankung kann eine angemessene prophylaktische Behandlung in Erwägung gezogen werden (siehe Rubrik "Interaktionen" ).
  • -Bei Patienten mit einer mittelschweren Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance von 30−49 ml/min), die gleichzeitig andere Arzneimittel erhalten, die zu erhöhten Rivaroxaban Plasmaspiegeln führen, ist Rivaroxaban Sandoz mit Vorsicht anzuwenden (siehe Rubrik «Interaktionen»).
  • +Bei Patienten mit einer mittelschweren Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance von 30−49 ml/min), die gleichzeitig andere Arzneimittel erhalten, die zu erhöhten Rivaroxaban Plasmaspiegeln führen, ist Rivaroxaban Sandoz mit Vorsicht anzuwenden (siehe Rubrik "Interaktionen" ).
  • -Falls ein invasives Verfahren oder eine chirurgische Intervention notwendig ist, sollte Rivaroxaban Sandoz mindestens 24 Stunden vor dem Eingriff abgesetzt werden. Aufgrund der Abhängigkeit der Halbwertszeit von Rivaroxaban von Alter und Nierenfunktion (siehe Rubrik «Pharmakokinetik/Metabolismus» und «Pharmakokinetik/Spezielle Patientengruppen») kann sich diese Zeitspanne verlängern. In dringenden Fällen muss das erhöhte Blutungsrisiko gegenüber der Notwendigkeit des Eingriffs abgewogen werden.
  • -Rivaroxaban Sandoz sollte nach dem invasiven Verfahren oder der chirurgischen Intervention möglichst bald wieder eingenommen werden, falls die klinische Situation dies erlaubt und eine angemessene Hämostase gewährleistet ist (siehe Rubrik «Pharmakokinetik»).
  • +Falls ein invasives Verfahren oder eine chirurgische Intervention notwendig ist, sollte Rivaroxaban Sandoz mindestens 24 Stunden vor dem Eingriff abgesetzt werden. Aufgrund der Abhängigkeit der Halbwertszeit von Rivaroxaban von Alter und Nierenfunktion (siehe Rubrik "Pharmakokinetik/Metabolismus" und "Pharmakokinetik/Spezielle Patientengruppen" ) kann sich diese Zeitspanne verlängern. In dringenden Fällen muss das erhöhte Blutungsrisiko gegenüber der Notwendigkeit des Eingriffs abgewogen werden.
  • +Rivaroxaban Sandoz sollte nach dem invasiven Verfahren oder der chirurgischen Intervention möglichst bald wieder eingenommen werden, falls die klinische Situation dies erlaubt und eine angemessene Hämostase gewährleistet ist (siehe Rubrik "Pharmakokinetik" ).
  • -Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern, die aufgrund einer PCI mit Stenteinlage zusätzlich zu Rivaroxaban Sandoz mit einem P2Y12-Antagonisten behandelt werden, weisen ein erhöhtes Blutungsrisiko auf. Zur Steuerung dieses Risikos kann eine Dosisreduktion für Rivaroxaban Sandoz in Betracht gezogen werden (siehe Rubrik «Dosierung bei speziellen Patientengruppen»). Eine interventionelle Studie, welche primär der Beurteilung des Blutungsrisikos diente, lieferte beschränkte klinische Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit einer reduzierten Dosis von Rivaroxaban 15 mg einmal täglich (siehe Rubrik «Klinische Wirksamkeit»). Die Studie erlaubt aber keine definitive Beurteilung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses einer solchen Dosisanpassung. Dieses muss anhand des individuellen Blutungs- und Thromboembolierisikos eines Patienten abgewogen werden.
  • +Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern, die aufgrund einer PCI mit Stenteinlage zusätzlich zu Rivaroxaban Sandoz mit einem P2Y12-Antagonisten behandelt werden, weisen ein erhöhtes Blutungsrisiko auf. Zur Steuerung dieses Risikos kann eine Dosisreduktion für Rivaroxaban Sandoz in Betracht gezogen werden (siehe Rubrik "Dosierung bei speziellen Patientengruppen" ). Eine interventionelle Studie, welche primär der Beurteilung des Blutungsrisikos diente, lieferte beschränkte klinische Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit einer reduzierten Dosis von Rivaroxaban 15 mg einmal täglich (siehe Rubrik "Klinische Wirksamkeit" ). Die Studie erlaubt aber keine definitive Beurteilung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses einer solchen Dosisanpassung. Dieses muss anhand des individuellen Blutungs- und Thromboembolierisikos eines Patienten abgewogen werden.
  • -Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Bei Patienten, die gleichzeitig eine systemische Behandlung mit Azol-Antimykotika (wie Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol und Posaconazol) oder HIV-Proteaseinhibitoren (z.B. Ritonavir) erhalten, wird die Anwendung von Rivaroxaban Sandoz nicht empfohlen. Diese Wirkstoffe sind starke Inhibitoren sowohl von CYP3A4 als auch von P-gp und können daher die Plasmakonzentration von Rivaroxaban in einem klinisch relevanten Ausmass erhöhen (im Mittel 2,6 fach), was zu einem erhöhten Blutungsrisiko führen kann (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Bei Patienten, die gleichzeitig eine systemische Behandlung mit Azol-Antimykotika (wie Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol und Posaconazol) oder HIV-Proteaseinhibitoren (z.B. Ritonavir) erhalten, wird die Anwendung von Rivaroxaban Sandoz nicht empfohlen. Diese Wirkstoffe sind starke Inhibitoren sowohl von CYP3A4 als auch von P-gp und können daher die Plasmakonzentration von Rivaroxaban in einem klinisch relevanten Ausmass erhöhen (im Mittel 2,6 fach), was zu einem erhöhten Blutungsrisiko führen kann (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Gemäss einer Analyse von Daten aus der ROCKET AF Studie führte die gleichzeitige Verabreichung von Rivaroxaban mit Arzneimitteln, die gleichzeitig P-pg-Inhibitoren und schwache bzw. moderate CPY3A4-Inhibitoren sind (z.B. Amiodaron, Diltiazem, Verapamil, Chloramphenicol, Cimetidin und Erythromycin) zu keinen erhöhten Blutungsraten bei Patienten mit einer mittelschweren Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance von 30−49 ml/min). Bei diesen Patienten ist Vorsicht geboten, da erhöhte Rivaroxaban Plasmaspiegel möglich sind (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Gemäss einer Analyse von Daten aus der ROCKET AF Studie führte die gleichzeitige Verabreichung von Rivaroxaban mit Arzneimitteln, die gleichzeitig P-pg-Inhibitoren und schwache bzw. moderate CPY3A4-Inhibitoren sind (z.B. Amiodaron, Diltiazem, Verapamil, Chloramphenicol, Cimetidin und Erythromycin) zu keinen erhöhten Blutungsraten bei Patienten mit einer mittelschweren Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance von 30−49 ml/min). Bei diesen Patienten ist Vorsicht geboten, da erhöhte Rivaroxaban Plasmaspiegel möglich sind (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Herkömmliche Gerinnungstests (PT, aPTT) sowie spezifische Gerinnungsfaktor-Tests werden von Rivaroxaban aufgrund seines Wirkungsmechanismus beeinflusst (siehe Rubrik «Pharmakodynamik»). D-Dimer-, Faktor-XIII-, Thrombinzeit- und Fibrinogen-Messung werden nicht beeinflusst.
  • +Herkömmliche Gerinnungstests (PT, aPTT) sowie spezifische Gerinnungsfaktor-Tests werden von Rivaroxaban aufgrund seines Wirkungsmechanismus beeinflusst (siehe Rubrik "Pharmakodynamik" ). D-Dimer-, Faktor-XIII-, Thrombinzeit- und Fibrinogen-Messung werden nicht beeinflusst.
  • -Rivaroxaban ist in der Schwangerschaft kontraindiziert und sollte bei Frauen in gebärfähigem Alter nur mit einer sicher wirksamen Kontrazeption angewendet werden. Es liegen keine Daten zur Anwendung von Rivaroxaban bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Daten aus Studien mit Ratten und Kaninchen zeigten eine ausgeprägte maternale Toxizität von Rivaroxaban, welche mit seinem pharmakologischen Wirkungsmechanismus zusammenhängt (z.B. hämorrhagische Komplikationen). Ein primär teratogenes Potential wurde nicht identifiziert (siehe auch Rubrik «Kontraindikationen» und «Präklinische Daten»).
  • +Rivaroxaban ist in der Schwangerschaft kontraindiziert und sollte bei Frauen in gebärfähigem Alter nur mit einer sicher wirksamen Kontrazeption angewendet werden. Es liegen keine Daten zur Anwendung von Rivaroxaban bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Daten aus Studien mit Ratten und Kaninchen zeigten eine ausgeprägte maternale Toxizität von Rivaroxaban, welche mit seinem pharmakologischen Wirkungsmechanismus zusammenhängt (z.B. hämorrhagische Komplikationen). Ein primär teratogenes Potential wurde nicht identifiziert (siehe auch Rubrik "Kontraindikationen" und "Präklinische Daten" ).
  • -Es stehen keine Daten für die Anwendung von Rivaroxaban bei stillenden Müttern zur Verfügung. Tierexperimentelle Daten zeigen, dass Rivaroxaban in die Muttermilch sezerniert wird. Deshalb wird eine Anwendung von Rivaroxaban Sandoz während der Stillzeit nicht empfohlen (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
  • +Es stehen keine Daten für die Anwendung von Rivaroxaban bei stillenden Müttern zur Verfügung. Tierexperimentelle Daten zeigen, dass Rivaroxaban in die Muttermilch sezerniert wird. Deshalb wird eine Anwendung von Rivaroxaban Sandoz während der Stillzeit nicht empfohlen (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
  • -Das Auftreten von Schwindel und Synkope wurde berichtet (siehe Rubrik «Unerwünschte Wirkungen»); dies könnte die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit Maschinen zu bedienen beeinflussen. Patienten, bei denen diese Nebenwirkungen auftreten, sollten keine Fahrzeuge führen oder Maschinen bedienen.
  • +Das Auftreten von Schwindel und Synkope wurde berichtet (siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" ); dies könnte die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit Maschinen zu bedienen beeinflussen. Patienten, bei denen diese Nebenwirkungen auftreten, sollten keine Fahrzeuge führen oder Maschinen bedienen.
  • -Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen: Milzruptur (In den gepoolten Phase-III-Studien waren diese Ereignisse sehr selten).
  • +Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen: Milzruptur (In den gepoolten Phase-III-Studien waren diese Ereignisse sehr selten).
  • -Blutungskomplikationen können sich als Schwächegefühl, Blässe, Schwindel, Kopfschmerzen oder unerklärliche Schwellung sowie Dyspnoe und unerklärlicher Schock zeigen. Als Konsequenz einer Anämie wurden in einigen Fällen Symptome einer kardialen Ischämie wie Brustschmerz oder Angina pectoris beobachtet. Bekannte Komplikationen infolge schwerer Blutungen wie ein Kompartmentsyndrom, eine Milzruptur und Nierenversagen aufgrund einer Hypoperfusion wurden unter Rivaroxaban berichtet.
  • +Blutungskomplikationen können sich als Schwächegefühl, Blässe, Schwindel, Kopfschmerzen oder unerklärliche Schwellung sowie Dyspnoe und unerklärlicher Schock zeigen. Als Konsequenz einer Anämie wurden in einigen Fällen Symptome einer kardialen Ischämie wie Brustschmerz oder Angina pectoris beobachtet. Bekannte Komplikationen infolge schwerer Blutungen wie ein Kompartmentsyndrom, eine Milzruptur und Nierenversagen aufgrund einer Hypoperfusion wurden unter Rivaroxaban berichtet.
  • -·Prothrombinkomplexkonzentrat (PCC)
  • -·aktiviertes Prothrombinkomplexkonzentrat (APCC)
  • -·Andexanet alfa (spezifisches Faktor-Xa-Inhibitor-Antidot)
  • -Allerdings gibt es zurzeit nur sehr begrenzte klinische Erfahrungen mit der Verwendung dieser Produkte bei Patienten, die Rivaroxaban Sandoz einnehmen (siehe Rubrik «Pharmakodynamik»).
  • +-Prothrombinkomplexkonzentrat (PCC)
  • +aktiviertes Prothrombinkomplexkonzentrat (APCC)
  • +-Andexanet alfa (spezifisches Faktor-Xa-Inhibitor-Antidot)
  • +Allerdings gibt es zurzeit nur sehr begrenzte klinische Erfahrungen mit der Verwendung dieser Produkte bei Patienten, die Rivaroxaban Sandoz einnehmen (siehe Rubrik "Pharmakodynamik" ).
  • -Beim Menschen wurde eine dosisabhängige Hemmung der FXa-Aktivität beobachtet. Die Prothrombinzeit (PT) wird von Rivaroxaban in Abhängigkeit der Plasmakonzentrationen (r-Wert = 0,98) beeinflusst, wenn Neoplastin® für den Assay eingesetzt wird. Andere Reagenzien liefern unterschiedliche Werte. Der Wert für die PT muss in Sekunden abgelesen werden, da der INR (International Normalized Ratio) nur zur Kalibrierung und Validierung von Kumarinen dient und ohne Validierung nicht für irgendein anderes Antikoagulans eingesetzt werden kann. Für die PT (Neoplastin®) betragen 2−4 Stunden nach Einnahme der Filmtablette (Cmax) die 5/95 Perzentilen bei Rivaroxaban 10 mg 13 bis 25 Sekunden, bei Rivaroxaban 15 mg 16−33 Sekunden und bei Rivaroxaban 20 mg 14−40 Sekunden.
  • -Bei Patienten mit einer mittelschweren Nierenfunktionsstörung, die mit 15 mg einmal täglich behandelt wurden, betrugen die 5/95 Percentilen 10 bis 50 Sekunden.
  • +Beim Menschen wurde eine dosisabhängige Hemmung der FXa-Aktivität beobachtet. Die Prothrombinzeit (PT) wird von Rivaroxaban in Abhängigkeit der Plasmakonzentrationen (r-Wert = 0,98) beeinflusst, wenn Neoplastin® für den Assay eingesetzt wird. Andere Reagenzien liefern unterschiedliche Werte. Der Wert für die PT muss in Sekunden abgelesen werden, da der INR (International Normalized Ratio) nur zur Kalibrierung und Validierung von Kumarinen dient und ohne Validierung nicht für irgendein anderes Antikoagulans eingesetzt werden kann. Für die PT (Neoplastin®) betragen 2−4 Stunden nach Einnahme der Filmtablette (Cmax) die 5/95 Perzentilen bei Rivaroxaban 10 mg 13 bis 25 Sekunden, bei Rivaroxaban 15 mg 16−33 Sekunden und bei Rivaroxaban 20 mg 14−40 Sekunden.
  • +Bei Patienten mit einer mittelschweren Nierenfunktionsstörung, die mit 15 mg einmal täglich behandelt wurden, betrugen die 5/95 Percentilen 10 bis 50 Sekunden.
  • -Über 9500 Patienten (7050 mit totaler Hüftersatzoperation, 2531 mit totaler Knieersatzoperation) wurden in kontrollierten randomisierten doppelblinden klinischen Phase-III-Studien (RECORD-Programm) untersucht. Eine einmal tägliche Dosis von 10 mg Rivaroxaban, erstmalige Verabreichung 6 Stunden postoperativ, wurde mit einer einmal täglichen Dosis Enoxaparin von 40 mg, erstmals verabreicht 12 Stunden präoperativ, verglichen. In allen drei Phase-III-Studien (siehe untenstehende Tabelle) führte Rivaroxaban zu einer signifikanten Verminderung der Rate aller VTE (jegliche TVT, nicht tödliche LE oder Tod) und der massiven VTE (proximale TVT, nicht-tödliche LE und VTE-bedingter Tod). Ferner war in allen drei Studien die Rate der symptomatischen VTE (symptomatische TVT, nicht-tödliche LE, VTE-bedingter Tod) in der Rivaroxaban- Gruppe niedriger als in der Enoxaparin-Gruppe. In beiden Behandlungsgruppen wurde eine vergleichbare Rate von grösseren Blutungen festgestellt (Tabelle 2).
  • +Über 9500 Patienten (7050 mit totaler Hüftersatzoperation, 2531 mit totaler Knieersatzoperation) wurden in kontrollierten randomisierten doppelblinden klinischen Phase-III-Studien (RECORD-Programm) untersucht. Eine einmal tägliche Dosis von 10 mg Rivaroxaban, erstmalige Verabreichung 6 Stunden postoperativ, wurde mit einer einmal täglichen Dosis Enoxaparin von 40 mg, erstmals verabreicht 12 Stunden präoperativ, verglichen. In allen drei Phase-III-Studien (siehe untenstehende Tabelle) führte Rivaroxaban zu einer signifikanten Verminderung der Rate aller VTE (jegliche TVT, nicht tödliche LE oder Tod) und der massiven VTE (proximale TVT, nicht-tödliche LE und VTE-bedingter Tod). Ferner war in allen drei Studien die Rate der symptomatischen VTE (symptomatische TVT, nicht-tödliche LE, VTE-bedingter Tod) in der Rivaroxaban- Gruppe niedriger als in der Enoxaparin-Gruppe. In beiden Behandlungsgruppen wurde eine vergleichbare Rate von grösseren Blutungen festgestellt (Tabelle 2).
  • - RECORD 1 RECORD 2 RECORD 3
  • -Studien population 4541 Patienten mit totaler Hüftersatzoperation 2509 Patienten mit totaler Hüftersatzoperation 2531 Patienten mit totaler Knieersatzoperation
  • -Dosis und Dauer der Behandlung nach Operation Rivaroxaban 10 mg/Tag 35 ± 4 Tage Enoxaparin 40 mg/Tag 35 ± 4 Tage p Rivaroxaban 10 mg/Tag 35 ± 4 Tage Enoxaparin 40 mg/Tag 12 ± 2 Tage p Rivaroxaban 10 mg/Tag 12 ± 2 Tage Enoxaparin 40 mg/Tag 12 ± 2 Tage p
  • -Alle VTE 18 (1,1%) 58 (3,7%) <0,001 17 (2,0%) 81 (9,3%) <0,001 79 (9,6%) 166 (18,9%) <0,001
  • -Massive VTE 4 (0,2%) 33 (2,0%) <0,001 6 (0,6%) 49 (5,1%) <0,001 9 (1,0%) 24 (2,6%) 0,01
  • -Symptomatische VTE 6 (0,4%) 11 (0,7%) 3 (0,4%) 15 (1,7%) 8 (1,0%) 24 (2,7%)
  • -Grössere Blutungen 6 (0,3%) 2 (0,1%) 1 (0,1%) 1 (0,1%) 7 (0,6%) 6 (0,5%)
  • + RECORD 1 RECORD 2 RECORD 3
  • +Studien population 4541 Patienten mit 2509 Patienten mit 2531 Patienten mit
  • + totaler Hüftersatzop totaler Hüftersatzop totaler Knieersatzop
  • + eration eration eration
  • +Dosis und Dauer der Rivaroxaban 10 Enoxaparin 40 p Rivaroxaban 10 Enoxaparin 40 p Rivaroxaban 10 Enoxaparin 40 p
  • +Behandlung nach mg/Tag 35 ± 4 Tage mg/Tag 35 ± 4 Tage mg/Tag 35 ± 4 Tage mg/Tag 12 ± 2 Tage mg/Tag 12 ± 2 Tage mg/Tag 12 ± 2 Tage
  • +Operation
  • +Alle VTE 18 (1,1%) 58 (3,7%) <0,001 17 (2,0%) 81 (9,3%) <0,001 79 (9,6%) 166 (18,9%) <0,001
  • +Massive VTE 4 (0,2%) 33 (2,0%) <0,001 6 (0,6%) 49 (5,1%) <0,001 9 (1,0%) 24 (2,6%) 0,01
  • +Symptomatische VTE 6 (0,4%) 11 (0,7%) 3 (0,4%) 15 (1,7%) 8 (1,0%) 24 (2,7%)
  • +Grössere Blutungen 6 (0,3%) 2 (0,1%) 1 (0,1%) 1 (0,1%) 7 (0,6%) 6 (0,5%)
  • -Die Analyse der gepoolten Resultate der Phase III Studien bestätigte die Daten der individuellen Studien bezüglich Reduktion aller VTE, der massiven VTE und der symptomatischen VTE mit Rivaroxaban 10 mg einmal pro Tag im Vergleich zu Enoxaparin 40 mg einmal pro Tag.
  • + 
  • +Die Analyse der gepoolten Resultate der Phase III Studien bestätigte die Daten der individuellen Studien bezüglich Reduktion aller VTE, der massiven VTE und der symptomatischen VTE mit Rivaroxaban 10 mg einmal pro Tag im Vergleich zu Enoxaparin 40 mg einmal pro Tag.
  • -Es wurden über 12'800 Patienten in vier randomisierten kontrollierten klinischen Phase III Studien (Einstein-DVT, Einstein PE, Einstein-Extension und Einstein-Choice) untersucht sowie zusätzlich eine vorher festgelegte Analyse der gepoolten Einstein DVT und Einstein PE Daten durchgeführt. Die gesamte kombinierte Behandlungsdauer aller Studien betrug bis zu 21 Monate.
  • +Es wurden über 12'800 Patienten in vier randomisierten kontrollierten klinischen Phase III Studien (Einstein-DVT, Einstein PE, Einstein-Extension und Einstein-Choice) untersucht sowie zusätzlich eine vorher festgelegte Analyse der gepoolten Einstein DVT und Einstein PE Daten durchgeführt. Die gesamte kombinierte Behandlungsdauer aller Studien betrug bis zu 21 Monate.
  • -Im Rahmen der 3-wöchigen Erstbehandlung der akuten LE wurden 15 mg Rivaroxaban zweimal täglich verabreicht. Darauf folgte eine Behandlung mit 20 mg Rivaroxaban einmal täglich.
  • -Sowohl in der Einstein-DVT-, als auch in der Einstein-PE-Studie bestand das Dosierungsschema der vergleichenden Behandlung aus der Verabreichung von Enoxaparin über mindestens 5 Tage in Kombination mit der Gabe eines Vitamin-K-Antagonisten, bis die INR-Werte im therapeutischen Bereich lagen (≥2,0). Die Behandlung wurde mit einem Vitamin-K-Antagonisten dosisangepasst fortgesetzt, um die INR-Werte im therapeutischen Bereich von 2,0 bis 3,0 zu halten.
  • +Im Rahmen der 3-wöchigen Erstbehandlung der akuten LE wurden 15 mg Rivaroxaban zweimal täglich verabreicht. Darauf folgte eine Behandlung mit 20 mg Rivaroxaban einmal täglich.
  • +Sowohl in der Einstein-DVT-, als auch in der Einstein-PE-Studie bestand das Dosierungsschema der vergleichenden Behandlung aus der Verabreichung von Enoxaparin über mindestens 5 Tage in Kombination mit der Gabe eines Vitamin-K-Antagonisten, bis die INR-Werte im therapeutischen Bereich lagen (≥2,0). Die Behandlung wurde mit einem Vitamin-K-Antagonisten dosisangepasst fortgesetzt, um die INR-Werte im therapeutischen Bereich von 2,0 bis 3,0 zu halten.
  • -Studienpopulation 3449 Patienten mit symptomatischer akuter tiefen Venenthrombose
  • -Dosis und Dauer der Behandlung Rivaroxaban a 3, 6 oder 12 Monate n=1731 Enoxaparin/VKA b 3, 6 oder 12 Monate n=1718
  • -Symptomatische rezidivierende VTE* 36 (2,1%) 51 (3,0%)
  • -Symptomatische rezidivierende LE 20 (1,2%) 18 (1,0%)
  • -Symptomatische rezidivierende TVT 14 (0,8%) 28 (1,6%)
  • -Symptomatische LE und TVT 1 (0,1%) 0
  • -Tödliche LE oder Tod, bei dem LE nicht ausgeschlossen werden konnte 4 (0,2%) 6 (0,3%)
  • -Schwere Blutungen 14 (0,8%) 20 (1,2%)
  • +Studienpopulation 3449 Patienten mit symptomatischer
  • + akuter tiefen Venenthrombose
  • +Dosis und Dauer der Behandlung Rivaroxaban a3, 6 oder 12 Enoxaparin/VKA b3, 6
  • + Monaten=1731 oder 12 Monaten=1718
  • +Symptomatische rezidivierende VTE* 36 (2,1%) 51 (3,0%)
  • +Symptomatische rezidivierende LE 20 (1,2%) 18 (1,0%)
  • +Symptomatische rezidivierende TVT 14 (0,8%) 28 (1,6%)
  • +Symptomatische LE und TVT 1 (0,1%) 0
  • +Tödliche LE oder Tod, bei dem LE 4 (0,2%) 6 (0,3%)
  • +nicht ausgeschlossen werden konnte
  • +Schwere Blutungen 14 (0,8%) 20 (1,2%)
  • + 
  • +
  • -Studienpopulation 4832 Patienten mit akuter symptomatischer Lungenembolie
  • -Dosis und Dauer der Behandlung Rivaroxaban a 3, 6 oder 12 Monate N=2419 Enoxaparin/VKA b 3, 6 oder 12 Monate N=2413
  • -Symptomatische rezidivierende VTE* 50 (2,1%) 44 (1,8%)
  • -Symptomatische rezidivierende LE 23 (1,0%) 20 (0,8%)
  • -Symptomatische rezidivierende TVT 18 (0,7%) 17 (0,7%)
  • -Symptomatische LE und TVT 0 2 (<0,1%)
  • -Tödliche LE/Todesfälle, bei denen LE nicht ausgeschlossen werden konnte 11 (0,5%) 7 (0,3%)
  • -Schwere Blutungen 26 (1,1%) 52 (2,2%)
  • +Studienpopulation 4832 Patienten mit akuter
  • + symptomatischer Lungenembolie
  • +Dosis und Dauer der Behandlung Rivaroxaban a3, 6 oder 12 Enoxaparin/VKA b3, 6
  • + MonateN=2419 oder 12 MonateN=2413
  • +Symptomatische rezidivierende VTE* 50 (2,1%) 44 (1,8%)
  • +Symptomatische rezidivierende LE 23 (1,0%) 20 (0,8%)
  • +Symptomatische rezidivierende TVT 18 (0,7%) 17 (0,7%)
  • +Symptomatische LE und TVT 0 2 (<0,1%)
  • +Tödliche LE/Todesfälle, bei denen LE 11 (0,5%) 7 (0,3%)
  • +nicht ausgeschlossen werden konnte
  • +Schwere Blutungen 26 (1,1%) 52 (2,2%)
  • + 
  • +
  • -Studienpopulation 8281 Patienten mit akuter symptomatischer TVT oder LE
  • -Dosis und Dauer der Behandlung Rivaroxaban a 3, 6 oder 12 Monate N=4150 Enoxaparin/VKA b 3, 6 oder 12 Monate N=4131
  • -Symptomatische rezidivierende VTE* 86 (2,1%) 95 (2,3%)
  • -Symptomatische rezidivierende LE 43 (1,0%) 38 (0,9%)
  • -Symptomatische rezidivierende TVT 32 (0,8%) 45 (1,1%)
  • -Symptomatische LE und TVT 1 (<0,1%) 2 (<0,1%)
  • -Tödliche LE/Todesfälle, bei dem LE nicht ausgeschlossen werden konnte 15 (0,4%) 13 (0,3%)
  • -Schwere Blutungen 40 (1,0%) 72 (1,7%)
  • +Studienpopulation 8281 Patienten mit akuter
  • + symptomatischer TVT oder LE
  • +Dosis und Dauer der Behandlung Rivaroxaban a3, 6 oder 12 Enoxaparin/VKA b3, 6
  • + MonateN=4150 oder 12 MonateN=4131
  • +Symptomatische rezidivierende VTE* 86 (2,1%) 95 (2,3%)
  • +Symptomatische rezidivierende LE 43 (1,0%) 38 (0,9%)
  • +Symptomatische rezidivierende TVT 32 (0,8%) 45 (1,1%)
  • +Symptomatische LE und TVT 1 (<0,1%) 2 (<0,1%)
  • +Tödliche LE/Todesfälle, bei dem LE 15 (0,4%) 13 (0,3%)
  • +nicht ausgeschlossen werden konnte
  • +Schwere Blutungen 40 (1,0%) 72 (1,7%)
  • -a Rivaroxaban 15 mg zweimal täglich über 3 Wochen, gefolgt von 20 mg einmal täglich.
  • -b Enoxaparin über mindestens 5 Tage, anschliessend VKA.
  • + 
  • +a Rivaroxaban 15 mg zweimal täglich über 3 Wochen, gefolgt von 20 mg einmal täglich.
  • +b Enoxaparin über mindestens 5 Tage, anschliessend VKA.
  • -Studienpopulation 1197 Patienten mit verlängerter Behandlung zur sekundären Prophylaxe von rezidivierenden venösen Thromboembolien
  • -Dosis und Dauer der Behandlung Rivaroxaban a 6 oder 12 Monate n= 602 Placebo 6 oder 12 Monate n= 595
  • -Symptomatische rezidivierende VTE* 8 (1,3%) 42 (7,1%)
  • -Symptomatische rezidivierende LE 2 (0,3%) 13 (2,2%)
  • -Symptomatische rezidivierende TVT 5 (0,8%) 31 (5,2%)
  • -Tödliche LE/Tod, bei dem LE nicht ausgeschlossen werden konnte 1 (0,2%) 1 (0,2%)
  • -Schwere Blutungen 4 (0,7%) 0 (0,0%)
  • +Studienpopulation 1197 Patienten mit verlängerter Behandlung zur
  • + sekundären Prophylaxe von rezidivierenden
  • + venösen Thromboembolien
  • +Dosis und Dauer der Rivaroxaban a6 oder 12 Monaten= 602 Placebo6 oder 12
  • +Behandlung Monaten= 595
  • +Symptomatische rezidivierende 8 (1,3%) 42 (7,1%)
  • + VTE*
  • +Symptomatische rezidivierende 2 (0,3%) 13 (2,2%)
  • + LE
  • +Symptomatische rezidivierende 5 (0,8%) 31 (5,2%)
  • + TVT
  • +Tödliche LE/Tod, bei dem LE 1 (0,2%) 1 (0,2%)
  • +nicht ausgeschlossen werden
  • +konnte
  • +Schwere Blutungen 4 (0,7%) 0 (0,0%)
  • + 
  • +
  • -Studienpopulation 3396 Patienten mit verlängerter Prophylaxe von rezidivierenden venösen Thromboembolien
  • -Dosis der Behandlung Rivaroxaban 20 mg a n= 1107 Rivaroxaban 10 mg b n= 1127 Acetylsalicylsäure 100mg c n= 1131
  • -Dauer der Behandlung [Interquartilsabstand] 349 [189-362] Tage 353 [190-362] Tage 350 [186-362]
  • -Symptomatische rezidivierende VTE* 17 (1,5%)* 13 (1,2%)** 50 (4,4%)
  • -Symptomatische rezidivierende LE 6 (0,5%) 6 (0,5%) 19 (1,7%)
  • -Symptomatische rezidivierende TVT 9 (0,8%) 8 (0,7%) 30 (2,7%)
  • -Tödliche LE/Tod, bei dem LE nicht ausgeschlossen werden konnte 2 (0,2%) 0 2 (0,2%)
  • -Schwere Blutungen 6 (0,5%) 5 (0,4%) 3 (0,3%)
  • +Studienpopulation 3396 Patienten mit
  • + verlängerter Prophylaxe
  • + von rezidivierenden
  • + venösen Thromboembolien
  • +Dosis der Behandlung Rivaroxaban 20 mg an= 1107 Rivaroxaban 10 mg Acetylsalicylsäure
  • + bn= 1127 100mg cn= 1131
  • +Dauer der Behandlung 349 [189-362] Tage 353 [190-362] Tage 350 [186-362]
  • +[Interquartilsabstand]
  • +Symptomatische rezidivieren 17 (1,5%)* 13 (1,2%)** 50 (4,4%)
  • +de VTE*
  • +Symptomatische rezidivieren 6 (0,5%) 6 (0,5%) 19 (1,7%)
  • +de LE
  • +Symptomatische rezidivieren 9(0,8%) 8(0,7%) 30(2,7%)
  • +de TVT
  • +Tödliche LE/Tod, bei dem 2 (0,2%) 0 2 (0,2%)
  • +LE nicht ausgeschlossen
  • +werden konnte
  • +Schwere Blutungen 6 (0,5%) 5 (0,4%) 3 (0,3%)
  • + 
  • +
  • -In der pivotalen doppelblinden ROCKET-AF Studie wurden 14'264 Patienten entweder mit Rivaroxaban 20 mg oral einmal täglich (15 mg oral einmal täglich bei Patienten mit CrCl 30-49 ml/min) oder mit Warfarin, welches bis zu einem Ziel-INR von 2,5 titriert wurde (therapeutischer Bereich 2,0 bis 3,0), behandelt. Die mittlere Behandlungszeit lag bei 19 Monaten, insgesamt betrug die Behandlungsdauer bis zu 41 Monaten.
  • +In der pivotalen doppelblinden ROCKET-AF Studie wurden 14'264 Patienten entweder mit Rivaroxaban 20 mg oral einmal täglich (15 mg oral einmal täglich bei Patienten mit CrCl 30-49 ml/min) oder mit Warfarin, welches bis zu einem Ziel-INR von 2,5 titriert wurde (therapeutischer Bereich 2,0 bis 3,0), behandelt. Die mittlere Behandlungszeit lag bei 19 Monaten, insgesamt betrug die Behandlungsdauer bis zu 41 Monaten.
  • -Studienpopulation Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmerna
  • -Behandlungsdosis Rivaroxaban 20 mg einmal täglich (15 mg einmal täglich bei Patienten mit mittelschwerer Nierenfunktionsstörung) Ereignisrate (pro 100 Patientenjahre) Warfarin titriert bis zur Ziel-INR von 2,5 (therapeutischer Bereich 2,0 bis 3,0) Ereignisrate (pro 100 Patientenjahre) Hazard Ratio (95% CI) p-Wert
  • -Schlaganfall und systemische Embolie* 189 (1,70%) 243 (2,15%) 0,79 (0,65−0,95) 0,015
  • -Schlaganfall, systemische Embolie und vaskulärer Tod* 346 (3,11%) 410 (3,63%) 0,86 (0,74−0,99) 0,034
  • -Schlaganfall, systemische Embolie, vaskulärer Tod und Myokardinfarkt* 433 (3,91%) 519 (4,62%) 0,85 (0,74−0,96) 0,010
  • -Schlaganfall 184 (1,65%) 221 (1,96%) 0,85 (0,70−1,03) 0,092
  • -systemische Embolie** 5 (0,04%) 22 (0,19%) 0,23 (0,09−0,61) 0,003
  • -
  • +Studienpopulation Patienten mit nicht-valvulä
  • + rem Vorhofflimmerna
  • +Behandlungsdosis Rivaroxaban 20 mg einmal Warfarin titriert bis zur Hazard Ratio (95%
  • + täglich (15 mg einmal Ziel-INR von 2,5 (therapeut CI) p-Wert
  • + täglich bei Patienten mit ischer Bereich 2,0 bis
  • + mittelschwerer Nierenfunkti 3,0)Ereignisrate (pro 100
  • + onsstörung)Ereignisrate Patientenjahre)
  • + (pro 100 Patientenjahre)
  • +Schlaganfall und 189 (1,70%) 243 (2,15%) 0,79 (0,65−0,95)0,01
  • +systemische Embolie* 5
  • +Schlaganfall, 346 (3,11%) 410 (3,63%) 0,86 (0,74−0,99)0,03
  • +systemische Embolie 4
  • +und vaskulärer Tod*
  • +Schlaganfall, 433 (3,91%) 519 (4,62%) 0,85 (0,74−0,96)0,01
  • +systemische Embolie, 0
  • + vaskulärer Tod und
  • +Myokardinfarkt*
  • +Schlaganfall 184 (1,65%) 221 (1,96%) 0,85 (0,70−1,03)0,09
  • + 2
  • +systemische Embolie* 5 (0,04%) 22 (0,19%) 0,23 (0,09−0,61)0,00
  • +* 3
  • + 
  • +
  • -Studienpopulation Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmerna
  • -Behandlungsdosis Rivaroxaban 20 mg einmal täglich (15 mg einmal täglich bei Patienten mit mittelschwerer Nierenfunktionsstörung) Ereignisrate (pro 100 Patientenjahre) Warfarin titriert bis zur Ziel-INR von 2,5 (therapeutischer Bereich 2,0 bis 3,0) Ereignisrate (pro 100 Patientenjahre) Hazard Ratio (95% CI) p-Wert
  • -Schwere und nicht schwere klinisch relevante Blutungen 1475 (14,91%) 1449 (14,52%) 1,03 (0,96−1,11) 0,442
  • -Schwere Blutungen 395 (3,60%) 386 (3,45%) 1,04 (0,90−1,20) 0,576
  • -Tod* 27 (0,24%) 55 (0,48%) 0,50 (0,31−0,79) 0,003
  • -Kritische Organblutung* 91 (0,82%) 133 (1,18%) 0,69 (0,53−0,91) 0,007
  • -Intrakranielle Blutung* 55 (0,49%) 84 (0,74%) 0,67 (0,47−0,93) 0,019
  • -Hämoglobin-Abfall* 305 (2,77%) 254 (2,26%) 1,22 (1,03−1,44) 0,019
  • -Transfusion von 2 oder mehr Einheiten Erythrozytenkonzentrat oder Vollblut* 183 (1,65%) 149 (1,32%) 1,25 (1,01−1,55) 0,044
  • -Nicht schwere klinisch relevante Blutungen 1185 (11,80%) 1151 (11,37%) 1,04 (0,96−1,13) 0,345
  • -
  • +Studienpopulation Patienten mit nicht-valvulä
  • + rem Vorhofflimmerna
  • +Behandlungsdosis Rivaroxaban 20 mg einmal Warfarin titriert bis zur Hazard Ratio (95%
  • + täglich (15 mg einmal Ziel-INR von 2,5 (therapeut CI) p-Wert
  • + täglich bei Patienten mit ischer Bereich 2,0 bis
  • + mittelschwerer Nierenfunkti 3,0)Ereignisrate (pro 100
  • + onsstörung)Ereignisrate Patientenjahre)
  • + (pro 100 Patientenjahre)
  • +Schwere und nicht 1475 (14,91%) 1449 (14,52%) 1,03 (0,96−1,11)0,44
  • +schwere klinisch 2
  • +relevante Blutungen
  • +Schwere Blutungen 395 (3,60%) 386 (3,45%) 1,04 (0,90−1,20)0,57
  • + 6
  • +Tod* 27 (0,24%) 55 (0,48%) 0,50 (0,31−0,79)0,00
  • + 3
  • +Kritische Organblutu 91 (0,82%) 133 (1,18%) 0,69 (0,53−0,91)0,00
  • +ng* 7
  • +Intrakranielle 55 (0,49%) 84 (0,74%) 0,67 (0,47−0,93)0,01
  • +Blutung* 9
  • +Hämoglobin-Abfall* 305 (2,77%) 254 (2,26%) 1,22 (1,03−1,44)0,01
  • + 9
  • +Transfusion von 2 183 (1,65%) 149 (1,32%) 1,25 (1,01−1,55)0,04
  • +oder mehr Einheiten 4
  • +Erythrozytenkonzentr
  • +at oder Vollblut*
  • +Nicht schwere 1185 (11,80%) 1151 (11,37%) 1,04 (0,96−1,13)0,34
  • +klinisch relevante 5
  • +Blutungen
  • + 
  • +
  • -Bei 20 mg ist die Bioverfügbarkeit ohne Nahrung nur 66%. Bei Einnahme von 20 mg-Filmtabletten mit einer Mahlzeit ist die Resorption vollständig. Rivaroxaban Sandoz 15 mg und 20 mg sollten deshalb mit einer Mahlzeit eingenommen werden (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung»).
  • +Bei 20 mg ist die Bioverfügbarkeit ohne Nahrung nur 66%. Bei Einnahme von 20 mg-Filmtabletten mit einer Mahlzeit ist die Resorption vollständig. Rivaroxaban Sandoz 15 mg und 20 mg sollten deshalb mit einer Mahlzeit eingenommen werden (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Bei Patienten, die 20 mg Rivaroxaban einmal täglich zur Behandlung von akuter tiefer Venenthrombose erhalten haben, wurde 2−4 bzw. ca. 24 Stunden nach der Einnahme (diese entspricht ungefähr der maximalen und der minimalen Konzentration während des Dosierungsintervalls) ein geometrischer Mittelwert (90% Intervall) von 215 µg/l (22−535 µg) bzw. 32 µg/l (6−239 µg) Rivaroxaban im Blut gemessen.
  • +Bei Patienten, die 20 mg Rivaroxaban einmal täglich zur Behandlung von akuter tiefer Venenthrombose erhalten haben, wurde 2−4 bzw. ca. 24 Stunden nach der Einnahme (diese entspricht ungefähr der maximalen und der minimalen Konzentration während des Dosierungsintervalls) ein geometrischer Mittelwert (90% Intervall) von 215 µg/l (22−535 µg) bzw. 32 µg/l (6−239 µg) Rivaroxaban im Blut gemessen.
  • -Die Proteinbindung von Rivaroxaban in Humanplasma ist mit ca. 92% bis 95% hoch. Rivaroxaban bindet sich vorwiegend an Albumin. Das Verteilungsvolumen ist mit einem Vss von ungefähr 50 l mässig.
  • +Die Proteinbindung von Rivaroxaban in Humanplasma ist mit ca. 92% bis 95% hoch. Rivaroxaban bindet sich vorwiegend an Albumin. Das Verteilungsvolumen ist mit einem Vss von ungefähr 50 l mässig.
  • -Unverändertes Rivaroxaban ist die Hauptkomponente im humanen Plasma; es sind keine zirkulierende aktive Metabolite oder Hauptmetabolite nachweisbar. Rivaroxaban wird sowohl durch metabolischen Abbau (etwa 2/3 der verabreichten Dosis) als auch durch direkte Ausscheidung als unveränderte Verbindung (etwa 1/3) eliminiert. Die Metabolisierung erfolgt durch CYP3A4, CYP2J2 und CYP-unabhängige Mechanismen. Oxidativer Abbau des Morpholinon-Teils und Hydrolyse der Amid-Bindungen sind die Hauptwege der Biotransformation. Mit einer systemischen Clearance von etwa 10 l/h ist Rivaroxaban ein Wirkstoff mit einer niedrigen Clearance. Die Eliminierung von Rivaroxaban aus dem Plasma erfolgte bei jungen Personen mit einer terminalen Halbwertszeit von 5 bis 9 Stunden, bei älteren mit einer terminalen Halbwertszeit von 11 bis 13 Stunden.
  • +Unverändertes Rivaroxaban ist die Hauptkomponente im humanen Plasma; es sind keine zirkulierende aktive Metabolite oder Hauptmetabolite nachweisbar. Rivaroxaban wird sowohl durch metabolischen Abbau (etwa 2/3 der verabreichten Dosis) als auch durch direkte Ausscheidung als unveränderte Verbindung (etwa 1/3) eliminiert. Die Metabolisierung erfolgt durch CYP3A4, CYP2J2 und CYP-unabhängige Mechanismen. Oxidativer Abbau des Morpholinon-Teils und Hydrolyse der Amid-Bindungen sind die Hauptwege der Biotransformation. Mit einer systemischen Clearance von etwa 10 l/h ist Rivaroxaban ein Wirkstoff mit einer niedrigen Clearance. Die Eliminierung von Rivaroxaban aus dem Plasma erfolgte bei jungen Personen mit einer terminalen Halbwertszeit von 5 bis 9 Stunden, bei älteren mit einer terminalen Halbwertszeit von 11 bis 13 Stunden.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
2026 ©ywesee GmbH
Hilfe | Anmeldung | Kontakt | Home