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Home - Fachinformation zu NexoBrid - Änderungen - 03.02.2026
108 Änderungen an Fachinfo NexoBrid
  • -Das Pulver ist gebrochen weiß bis leicht hellbraun. Das Gel ist durchsichtig und farblos.
  • +Das Pulver ist gebrochen weiss bis leicht hellbraun. Das Gel ist durchsichtig und farblos.
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  • -NexoBrid wird zur Entfernung des Verbrennungsschorfs (Eschar), bei Erwachsenen mit tiefen thermischen Verletzungen (Grad IIb – III; deep partial und full thickness) angewendet.
  • +NexoBrid wird zur Entfernung des Verbrennungsschorfs (Eschar) bei Patienten aller Altersklassen mit tiefen thermischen Verletzungen (Grad IIb – III; "deep partial" und "full thickness" ) angewendet.
  • -NexoBrid soll ausschließlich durch geschultes medizinisches Fachpersonal in speziellen Verbrennungszentren angewendet werden.
  • -5 g NexoBrid-Pulver in 50 g Gel werden auf Brandwunden mit einer Fläche von 2,5 % der Gesamtkörperoberfläche (TBSA, Total Body Surface Area) eines Erwachsenen aufgetragen, mit einer Gelschichtdicke von 1,5 bis 3 mm.
  • -NexoBrid soll nicht auf mehr als 15% der TBSA in einer Sitzung aufgetragen werden (siehe auch Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , Koagulopathie).
  • +NexoBrid darf ausschliesslich durch geschultes medizinisches Fachpersonal in speziellen Verbrennungszentren angewendet werden.
  • +Erwachsene
  • +2 g NexoBrid-Pulver in 20 g Gel werden auf 1 % der Gesamtkörperoberfläche (TBSA, Total Body Surface Area) eines Erwachsenen bzw. rund 180 cm2 mit einer Gelschichtdicke von 1,5 bis 3 mm aufgetragen.
  • +5 g NexoBrid-Pulver in 50 g Gel werden auf 2,5 % der Gesamtkörperoberfläche (TBSA, Total Body Surface Area) eines Erwachsenen bzw. rund 450 cm2 mit einer Gelschichtdicke von 1,5 bis 3 mm aufgetragen.
  • +NexoBrid darf nicht auf mehr als 15 % der TBSA aufgetragen werden (siehe auch Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen: Koagulopathie" ).Anwendung in der Pädiatrie
  • +Kinder und Jugendliche (von der Geburt bis zum Alter von 18 Jahren)
  • +Bei Pädiatrie-Patienten im Alter von 4 bis 18 Jahren darf NexoBrid nicht auf mehr als 15 % der TBSA aufgetragen werden.
  • +Bei Pädiatrie-Patienten im Alter von 0 bis 3 Jahren darf NexoBrid nicht auf mehr als 10 % der TBSA aufgetragen werden.
  • -Eine zweite und nachfolgende Applikationen werden nicht empfohlen.
  • +Eine zweite Anwendung wird nicht empfohlen.
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  • -Kinder und Jugendliche
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von NexoBrid bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist bisher noch nicht erwiesen.
  • -NexoBrid ist nicht für die Anwendung bei Patienten unter 18 Jahren bestimmt.
  • -Vor der Anwendung muss das Pulver mit dem Gel vermengt werden, um ein homogenes Gel herzustellen. NexoBrid soll auf einen sauberen, keratinfreien (vorherige Entfernung von Blasen) und feuchten Wundbereich aufgetragen werden.
  • -Vor der Applikation von NexoBrid müssen andere auf der Wunde befindliche topische Arzneimittel (wie Sulfadiazin-Silber oder Povidon-Iod) entfernt werden, und die Wunde muss gereinigt werden.
  • -Für Hinweise zur Herstellung von NexoBrid-Gel siehe Rubrik "Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung" .
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  • +Vor der Anwendung muss das Pulver mit dem Gel vermengt werden, um ein homogenes Gel herzustellen. Für Hinweise zur Herstellung von NexoBrid-Gel siehe Rubrik "Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung" .
  • +NexoBrid soll auf einen sauberen, keratinfreien (vorherige Entfernung von Blasen) und feuchten Wundbereich aufgetragen werden.
  • +Jede NexoBrid-Durchstechflasche, das Gel bzw. das rekonstituierte Gel dürfen jeweils nur für ein und denselben Patienten verwendet werden.
  • +Vor der Applikation von NexoBrid müssen andere auf der Wunde befindliche topische Arzneimittel (wie Sulfadiazin-Silber oder Povidon-Iod) entfernt werden, und die Wunde muss gereinigt werden da ein mit Arzneimitteln und deren Rückständen gesättigter Eschar die Wirkung und Wirksamkeit des Gels herabsetzen würde.
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  • -Die mit NexoBrid behandelte Wundfläche darf insgesamt nicht mehr als 15% der TBSA betragen (siehe auch Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , Koagulopathie).
  • --Das enzymatische Debridement ist eine schmerzhafte Prozedur und bedarf einer adäquaten Analgesie und/oder Anästhesie. Es muss eine Schmerzbehandlung erfolgen, wie sie bei großen Verbandswechseln üblich ist. Diese sollte mindestens 15 Minuten vor Applikation von NexoBrid beginnen.
  • +Die mit NexoBrid behandelte Wundfläche darf insgesamt nicht mehr als 15 % der TBSA betragen (siehe auch Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , Koagulopathie).
  • +-Das enzymatische Debridement ist eine schmerzhafte Prozedur und bedarf einer adäquaten Analgesie und/oder Anästhesie. Es muss eine Schmerzbehandlung erfolgen, wie sie bei grossen Verbandswechseln üblich ist. Diese sollte mindestens 15 Minuten vor Applikation von NexoBrid beginnen.
  • --Der Bereich, von dem der Verbrennungsschorf abgelöst werden soll, muss mit einer haftenden sterilen Paraffin-Salbe (adhäsive Barriere) umrandet werden. Tragen Sie die Salbe hierzu einige Zentimeter außerhalb des zu behandelnden Bereichs auf (mit Hilfe eines Spenders). Die Paraffin-Schicht darf nicht in Kontakt mit dem zu behandelnden Bereich kommen, um zu verhindern, dass sie den Verbrennungsschorf bedeckt und dadurch den direkten Kontakt zwischen dem Schorf und NexoBrid verhindern würde.Um eine mögliche Reizung abgeschürfter Hautbereiche durch versehentlichen Kontakt mit NexoBrid sowie mögliche Blutungen vom Wundbett zu vermeiden, sollten akute Wundbereiche wie Schnittwunden oder Escharotomie-Schnitte mit einer Schicht steriler Fettsalbe oder Schutzsalbe (z.B. Vaseline) geschützt werden.
  • +-Der Bereich, von dem der Verbrennungsschorf abgelöst werden soll, muss mit einer haftenden sterilen Paraffin-Salbe (adhäsive Barriere) umrandet werden. Tragen Sie die Salbe hierzu einige Zentimeter ausserhalb des zu behandelnden Bereichs auf (mit Hilfe eines Spenders). Die Paraffin-Schicht darf nicht in Kontakt mit dem zu behandelnden Bereich kommen, um zu verhindern, dass sie den Verbrennungsschorf bedeckt und dadurch den direkten Kontakt zwischen dem Schorf und NexoBrid verhindern würde.Um eine mögliche Reizung abgeschürfter Hautbereiche durch versehentlichen Kontakt mit NexoBrid sowie mögliche Blutungen vom Wundbett zu vermeiden, sollten akute Wundbereiche wie Schnittwunden oder Escharotomie-Schnitte mit einer Schicht steriler Fettsalbe oder Schutzsalbe (z. B. Vaseline) geschützt werden.
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  • +-Bereich befeuchten, indem sterile Kochsalzlösung auf den zu behandelnden Bereich gesprüht wird, der von der sterilen Fettsalbe als adhäsive Barriere umrandet wird.
  • --Anschließend muss die Wunde mit einem sterilen okklusiven Folienverband abgedeckt werden, der an der sterilen Paraffin-Salbe anhaftet, die wie oben beschrieben aufgetragen wurde (siehe Vorbereitung des Patienten und der Wunde). Das NexoBrid-Gel muss den gesamten Okklusivverband ausfüllen. Achten Sie besonders darauf, dass keine Luft unter dem Okklusivverband verbleibt. Indem Sie den Okklusivverband an den Kontaktstellen mit der adhäsiven Barriere leicht andrücken, stellen Sie sicher, dass der okklusive Folienverband und die sterile Paraffin-Salbe aneinanderhaften und NexoBrid vollständig auf dem behandelten Bereich verbleibt.
  • +-Anschliessend muss die Wunde mit einem sterilen okklusiven Folienverband abgedeckt werden, der an der sterilen Paraffin-Salbe anhaftet, die wie oben beschrieben aufgetragen wurde (siehe Vorbereitung des Patienten und der Wunde). Das NexoBrid-Gel muss den gesamten Okklusivverband ausfüllen. Achten Sie besonders darauf, dass keine Luft unter dem Okklusivverband verbleibt. Indem Sie den Okklusivverband an den Kontaktstellen mit der adhäsiven Barriere leicht andrücken, stellen Sie sicher, dass der okklusive Folienverband und die sterile Paraffin-Salbe aneinanderhaften und NexoBrid vollständig auf dem behandelten Bereich verbleibt.
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  • --Geeignete Schmerzmittel sollten präventiv verabreicht werden.
  • +-Die Entfernung dieses Arzneimittels ist eine schmerzhafte Prozedur und bedarf einer adäquaten Analgesie und/oder Anästhesie. Der Patient muss eine angemessene präventive Analgesie mindestens 15 Minuten vor der Entfernung des Gels erhalten.
  • --Danach muss die Wunde zunächst gründlich mit einem großen Stück trockenen sterilen Verbandsmulls oder einem Tuch und anschließend mit in steriler isotonischer Natriumchloridlösung [9 mg/ml (0,9 %)] getränktem sterilem Verbandsmull/Tuch abgewischt werden. Der behandelte Bereich muss so lange abgerieben werden, bis eine rosa Oberfläche mit punktförmigen Blutungen oder weißliches Gewebe zu sehen ist. Durch das Reiben lässt sich anhaftender nicht aufgelöster Verbrennungsschorf in Bereichen, in denen er verblieben ist, nicht entfernen.
  • --Anschließend muss für weitere 2 Stunden eine in antibakterieller Lösung (z.B. Chlorhexidin oder Natriumhypochlorit (Dakin-Lösung) 0,05–0,5 %, hypertone Kochsalzlösung 5-10 %) getränkte Wundkompresse aufgelegt werden.
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  • +-Danach muss die Wunde zunächst gründlich mit einem grossen Stück trockenen sterilen Verbandsmulls oder einem Tuch und anschliessend mit in steriler isotonischer Natriumchloridlösung [9 mg/ml (0,9 %)] getränktem sterilem Verbandsmull/Tuch abgewischt werden. Der behandelte Bereich muss so lange abgerieben werden, bis eine rosa Oberfläche mit punktförmigen Blutungen oder weissliches Gewebe zu sehen ist. Durch das Reiben lässt sich anhaftender nicht aufgelöster Verbrennungsschorf in Bereichen, in denen er verblieben ist, nicht entfernen.
  • +-Anschliessend muss für weitere 2 Stunden eine in antibakterieller Lösung (z.B. Chlorhexidin oder Natriumhypochlorit (Dakin-Lösung) 0,05–0,5 %, hypertone Kochsalzlösung 5-10 %) getränkte Wundkompresse aufgelegt werden.
  • --Die Wundfläche muss sofort nach dem Debridement mit einem vorübergehenden oder permanenten Hautersatz gedeckt oder mit einem Verband bedeckt werden, um eine Austrocknung und/oder die Bildung von Pseudoschorf (Pseudoeschar) und/oder Infektionen zu vermeiden.
  • --Vor der vorübergehenden oder permanenten Deckung mit Hautersatz muss ein durchtränkter „Wet-to-dry-Verband auf die frisch debridierte Wundfläche aufgelegt werden.
  • +-Die Wundfläche muss sofort nach dem Debridement mit einem vorübergehenden oder permanenten Hautersatz gedeckt oder mit einem Verband bedeckt werden, um eine Austrocknung und/oder die Bildung von Pseudoschorf ( "Pseudoeschar" ) und/oder Infektionen zu vermeiden.
  • +-Vor der vorübergehenden oder permanenten Deckung mit Hautersatz muss ein durchtränkter "Wetto-dry" -Verband auf die frisch debridierte Wundfläche aufgelegt werden.
  • --Wundbereiche mit tiefer und drittgradiger Verbrennung (full thickness) sollen so früh wie möglich nach dem NexoBrid-Debridement mit einem autologen Hauttransplantat versorgt werden. Ebenso ist bei tief-dermalen Wunden (deep partial thickness; Grad IIb) zu erwägen, diese bald nach dem NexoBrid-Debridement mit einem permanenten Hautersatz (z. B. autologes Hauttransplantat) zu versorgen. Siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • -Jede NexoBrid-Durchstechflasche, das Gel bzw. das rekonstituierte Gel dürfen jeweils nur für ein und denselben Patienten verwendet werden.
  • +-Wundbereiche mit tiefer und drittgradiger Verbrennung ( "full thickness" ) sollen so früh wie möglich nach dem Debridement mit einem autologen Hauttransplantat versorgt werden. Ebenso ist bei tief-dermalen Wunden ( "deep partial thickness" ; Grad IIb) zu erwägen, diese bald nach dem Debridement mit einem permanenten Hautersatz (z. B. autologes Hauttransplantat) zu versorgen (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, Ananas oder Papain (siehe auch Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ) oder einen der in Rubrik "Hilfsstoffe" genannten sonstigen Bestandteile.
  • +Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, Ananas oder Papaya/Papain (siehe auch Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ) oder einen der in der Rubrik "Hilfsstoffe" genannten sonstigen Bestandteile.
  • -Absorption und Brandwunden, für die NexoBrid nicht empfohlen ist
  • -Das Konzentrat proteolytischer Enzyme angereichert aus Bromelain wird von den Wundflächen in den systemischen Kreislauf resorbiert (siehe Rubrik "Pharmakokinetik" ).
  • +Brandwunden, für die NexoBrid nicht empfohlen wird
  • -penetrierenden Brandwunden, bei denen es während des Debridements zu einer Exposition von körperfremden Materialien (z. B. Implantate, Schrittmacher oder Shunts) und/oder von lebenswichtigen Strukturen (z. B. größere Gefäße, Augen) kommt oder kommen könnte,
  • -chemischen Brandwunden,
  • --Anwendung in Hohlräumen wie Peritoneal- und Pleurahöhlen,
  • -mit radioaktiven oder anderen Gefahrstoffen kontaminierten Wunden, um unvorhersehbare Reaktionen mit NexoBrid und ein erhöhtes Risiko einer Ausbreitung der gesundheitsschädlichen Substanz zu verhindern.
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  • +penetrierenden Brandwunden, bei denen es während des Debridements zu einer Exposition von körperfremden Materialien (z. B. Implantate, Schrittmacher oder Shunts) und/oder von lebenswichtigen Strukturen (z. B. grössere Gefässe, Augen) kommt oder kommen könnte;
  • +chemischen Brandwunden;
  • +-Anwendung in Hohlräumen wie Peritoneal- und Pleurahöhlen;
  • +mit radioaktiven oder anderen Gefahrstoffen kontaminierten Wunden, um unvorhersehbare Reaktionen mit NexoBrid und ein erhöhtes Risiko einer Ausbreitung der gesundheitsschädlichen Substanz zu verhindern;
  • +-Brandwunden an den Füssen von Diabetikern mit okklusiver Gefässerkrankung;
  • +elektrischen Verbrennungen.
  • +Systemische Resorption
  • +Das Konzentrat proteolytischer Enzyme angereichert aus Bromelain wird von den Wundflächen in den systemischen Kreislauf resorbiert (siehe Rubrik "Pharmakokinetik" ).
  • +Die pharmakokinetischen Daten zu Patienten, bei denen mehr als 15% der Gesamtkörperoberfläche betroffen sind, sind begrenzt. Aus Gründen der Sicherheit (siehe auch Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen: Koagulopathie" ) darf dieses Arzneimittel bei Erwachsenen2 und pädiatrischen Patienten von 4 bis 18 Jahren3 nicht auf mehr als 15 % der Gesamtkörperoberfläche (TBSA) aufgetragen werden.
  • +Bei pädiatrischen Patienten von 0 bis 3 Jahren darf dieses Arzneimittel nicht auf mehr als 10 % der Gesamtkörperoberfläche (TBSA)3 aufgetragen werden.
  • -NexoBrid sollte bei Patienten mit kardiopulmonaler oder pulmonaler Erkrankung, einschließlich Patienten mit pulmonalem Verbrennungstrauma oder Verdacht auf pulmonales Verbrennungstrauma, mit Vorsicht angewendet werden.
  • -Bei der Anwendung von NexoBrid sind die allgemeinen Prinzipien der Wundbehandlung von Verbrennungen zu beachten. Dazu gehört eine adäquate Abdeckung der exponierten Wundfläche.
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  • +NexoBrid sollte bei Patienten mit kardiopulmonaler oder pulmonaler Erkrankung, einschliesslich Patienten mit pulmonalem Verbrennungstrauma oder Verdacht auf pulmonales Verbrennungstrauma, mit Vorsicht angewendet werden.
  • +Anwendung bei Patienten mit Varizen
  • +Dieses Arzneimittel sollte in Bereichen mit Varizen mit Vorsicht angewendet werden, um eine Erosion der Venenwände und ein Blutungsrisiko zu verhüten.
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  • -Es gibt keine Erfahrung mit der Anwendung von NexoBrid bei:
  • --Verbrennungen im Bereich des Perineums und der Genitalien,
  • -elektrischen Verbrennungen.
  • -Es liegen begrenzte Daten zur Anwendung von NexoBrid bei Verbrennungen im Gesicht vor. Es liegen Berichte in der Literatur zur erfolgreichen Anwendung von NexoBrid bei Verbrennungen im Gesicht vor, eine solche Anwendung von NexoBrid sollte aber nur von Teams in Betracht gezogen werden, die bereits Erfahrung mit enzymatischen Debridement-Verfahren haben.
  • -NexoBrid muss bei diesen Patienten mit Vorsicht angewendet werden. Die Augen müssen während der Behandlung von Verbrennungen im Gesicht sorgfältig geschützt werden; dazu wird eine für die Anwendung am Auge geeignete Fettsalbe auf die Augen und eine Paraffin-Salbe als adhäsive Barriere um die Augen herum aufgetragen, um die Augen zu isolieren; die Augen werden dann mit einem okklusiven Film abgedeckt.
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  • +Es gibt keine Erfahrung mit der Anwendung von NexoBrid bei Verbrennungen im Bereich des Perineums und der Genitalien.
  • +Es liegen begrenzte Daten zur Anwendung von NexoBrid bei Verbrennungen im Gesicht vor. Es liegen Berichte in der Literatur zur erfolgreichen Anwendung von NexoBrid bei Verbrennungen im Gesicht vor. Verbrennungschirurgen, die keine Erfahrung mit der Anwendung dieses Arzneimittels haben, sollten nicht mit der Anwendung bei Gesichtsverbrennungen beginnen. NexoBrid muss bei diesen Patienten mit Vorsicht angewendet werden. Die Augen müssen während der Behandlung von Verbrennungen im Gesicht sorgfältig geschützt werden; dazu wird eine für die Anwendung am Auge geeignete Fettsalbe auf die Augen und eine Paraffin-Salbe als adhäsive Barriere um die Augen herum aufgetragen, um die Augen zu isolieren; die Augen werden dann mit einem okklusiven Film abgedeckt.
  • -In Studien zu NexoBrid wurden Wunden mit sichtbaren Dermisresten einer Spontanepithelialisierung überlassen. In mehreren Fällen blieb eine adäquate Abheilung aus, und zu einem späteren Zeitpunkt wurde eine Hauttransplantation notwendig. Dies führte zu einer Verzögerung des Wundverschlusses, die mit einem erhöhten Risiko für Wundkomplikationen verbunden sein kann. Daher sollen Wunden mit Bereichen drittgradiger Verbrennung („full thickness“) bzw. Wundbereiche mit tiefen Verbrennungen, so früh wie möglich nach dem NexoBrid-Debridement mit einem autologen Hauttransplantat versorgt werden (zu Studienergebnissen siehe Rubrik "Klinische Wirksamkeit" ). Ebenso ist bei Verbrennungen Grad IIb („deep partial thickness“) sorgfältig zu erwägen, diese früh nach dem NexoBrid-Debridement mit einer permanenten Hautdeckung (z. B. einem autologen Hauttransplantat) zu versorgen. Siehe auch die Rubriken "Dosierung/Anwendung" und "Unerwünschte Wirkungen" .
  • +Bei der Anwendung von NexoBrid sind die allgemeinen Prinzipien der Wundbehandlung von Verbrennungen zu beachten. Dazu gehört eine adäquate Abdeckung der exponierten Wundfläche (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" .
  • +In Studien zu NexoBrid wurden Wunden mit sichtbaren Dermisresten einer Spontanepithelialisierung überlassen. In mehreren Fällen blieb eine adäquate Abheilung aus, und zu einem späteren Zeitpunkt wurde eine Hauttransplantation notwendig. Dies führte zu einer Verzögerung des Wundverschlusses, die mit einem erhöhten Risiko für Wundkomplikationen verbunden sein kann. Daher sollen Wunden mit Bereichen drittgradiger Verbrennung („full thickness“) bzw. Wundbereiche mit tiefen Verbrennungen, so früh wie möglich nach dem NexoBrid-Debridement mit einem autologen Hauttransplantat versorgt werden (zu Studienergebnissen siehe Rubrik "Klinische Wirksamkeit" ). Ebenso ist bei Verbrennungen Grad IIb („deep partial thickness“) sorgfältig zu erwägen, diese früh nach dem NexoBrid-Debridement mit einer permanenten Hautdeckung (z. B. einem autologen Hauttransplantat) zu versorgen (siehe auch die Rubriken "Dosierung/Anwendung" und "Unerwünschte Wirkungen" ).
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  • -Sollte NexoBrid in die Augen gelangen, müssen die betroffenen Augen mindestens 15 Minuten lang mit viel Wasser gespült werden.
  • +Sollte NexoBrid in die Augen gelangen, müssen die betroffenen Augen mindestens 15 Minuten lang mit viel Wasser gespült werden. Eine Augenärztliche Untersuchung wird vor und nach dem Debridement empfohlen.
  • -Es wurden bei Patienten infolge eines NexoBrid-Debridements schwerwiegende allergische Reaktionen einschließlich Anaphylaxie (die sich als Ausschlag, Erythem, Hypotonie, Tachykardie äußerte) gemeldet. In diesen Fällen wurde ein kausaler Zusammenhang mit NexoBrid als möglich erachtet, obwohl eine Beziehung auf Begleitmedikamente nicht ausgeschlossen werden konnte.
  • -In der Literatur wurden allergische Reaktionen auf Bromelain beschrieben (wie anaphylaktische Reaktionen und andere Reaktionen vom Soforttyp, die sich als Bronchospasmus, Angioödem, Urtikaria und Schleimhaut- bzw. gastrointestinale Reaktionen manifestierten). Im Rahmen einer Studie, in der die Menge an Schwebeteilchen während der NexoBrid-Gelzubereitung untersucht wurde, wurde keine berufsbedingte Gefahr identifiziert. Jedoch sind geeignete Maßnahmen beim Umgang mit dem Präparat für das Wund-Debridement (u. a. das Tragen von Handschuhen, Schutzkittel und Schutzmaske) erforderlich.
  • -Bei wiederholter Exposition eines Patienten mit Bromelainhaltigen Präparaten zu einem späteren Zeitpunkt ist das Sensibilisierungspotential von NexoBrid (einem proteinhaltigen Produkt) zu beachten. Die Anwendung von NexoBrid bei nachfolgenden Verbrennungen wird nicht empfohlen.
  • +Bei wiederholter Exposition eines Patienten mit Bromelain-haltigen Präparaten zu einem späteren Zeitpunkt ist das Sensibilisierungspotential von NexoBrid (einem proteinhaltigen Produkt) zu beachten. Die Anwendung von NexoBrid bei nachfolgenden Verbrennungen wird nicht empfohlen.
  • +Es wurden bei Patienten infolge eines NexoBrid-Debridements schwerwiegende allergische Reaktionen einschliesslich Anaphylaxie (die sich als Ausschlag, Erythem, Hypotonie, Tachykardie äusserte) gemeldet (siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" ). In diesen Fällen wurde ein kausaler Zusammenhang mit NexoBrid als möglich erachtet, obwohl eine Beziehung auf Begleitmedikamente nicht ausgeschlossen werden konnte.
  • +In der Literatur wurden allergische Reaktionen auf Bromelain beschrieben (wie anaphylaktische Reaktionen und andere Reaktionen vom Soforttyp, die sich als Bronchospasmus, Angioödem, Urtikaria und Schleimhaut- bzw. gastrointestinale Reaktionen manifestierten). Im Rahmen einer Studie, in der die Menge an Schwebeteilchen während der NexoBrid-Gelzubereitung untersucht wurde, wurde keine berufsbedingte Gefahr identifiziert. Jedoch sind geeignete Massnahmen beim Umgang mit dem Präparat für das Wund-Debridement (u. a. das Tragen von Handschuhen, Schutzkittel und Schutzmaske) erforderlich.
  • +Vor der Anwendung muss eine Allergieanamnese erstellt werden (siehe Rubriken "Kontraindikationen" und "Hinweise für die Handhabung" .
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  • -In der Literatur wurde eine Kreuzsensibilisierung zwischen Bromelain und Papain sowie Latex-Proteinen (Latex-Frucht-Syndrom), Bienengift und Olivenbaumpollen beschrieben.
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  • +In der Literatur wurde eine Kreuzsensibilisierung zwischen Bromelain und Papaya/Papain sowie Latex-Proteinen (Latex-Frucht-Syndrom), Bienengift und Olivenbaumpollen beschrieben.
  • +Analgesie
  • +Das enzymatische Debridement ist eine schmerzhafte Prozedur und darf nur nach einer adäquaten Analgesie und/oder Anästhesie durchgeführt werden.
  • -Nach oraler Verabreichung von Bromelain wurden in der Literatur als mögliche Wirkungen eine Verringerung der Thrombozytenaggregation und des Fibrinogen-Plasmaspiegels sowie eine mäßige Verlängerung der partiellen Thromboplastin- und Prothrombinzeit beschrieben. In-vitro-Daten und Daten aus tierexperimentellen Untersuchungen weisen darauf hin, dass Bromelain darüber hinaus die Fibrinolyse fördern kann. Während der klinischen Entwicklung von NexoBrid gab es keine Hinweise auf eine vermehrte Blutungsneigung oder Blutungen am Ort des Debridements.
  • -NexoBrid sollte mit Vorsicht bei Patienten angewendet werden, die unter einer Therapie mit Antikoagulanzien oder anderen Arzneimitteln stehen, die die Blutgerinnung beeinflussen, sowie bei Patienten mit Gerinnungsstörungen, mit niedrigen Thrombozytenzahlen oder erhöhtem Blutungsrisiko anderer Ursache, z. B. aufgrund eines peptischen Ulkus oder einer Sepsis, mit Vorsicht angewendet werden.
  • +Nach oraler Verabreichung von Bromelain wurden in der Literatur als mögliche Wirkungen eine Verringerung der Thrombozytenaggregation und des Fibrinogen-Plasmaspiegels sowie eine mässige Verlängerung der partiellen Thromboplastin- und Prothrombinzeit beschrieben. In-vitro-Daten und Daten aus tierexperimentellen Untersuchungen weisen darauf hin, dass Bromelain darüber hinaus die Fibrinolyse fördern kann. Während der klinischen Entwicklung von NexoBrid gab es keine Hinweise auf eine vermehrte Blutungsneigung oder Blutungen am Ort des Debridements.
  • +Die Behandlung sollte nicht bei Patienten mit unkontrollierten Gerinnungsstörungen angewendet werden. NexoBrid sollte mit Vorsicht bei Patienten angewendet werden, die unter einer Therapie mit Antikoagulanzien oder anderen Arzneimitteln stehen, die die Blutgerinnung beeinflussen, sowie bei Patienten mit niedrigen Thrombozytenzahlen oder erhöhtem Blutungsrisiko anderer Ursache, z. B. aufgrund eines peptischen Ulkus oder einer Sepsis, mit Vorsicht angewendet werden.
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  • -Neben der routinemäßigen Überwachung von Verbrennungspatienten (z. B. Vitalzeichen/ Volumen-/ Flüssigkeits-/ Elektrolytstatus, großes Blutbild, Albumin-Serumkonzentration und Leberwerte) müssen bei mit NexoBrid behandelten Patienten folgende Parameter überwacht werden:
  • +Neben der routinemässigen Überwachung von Verbrennungspatienten (z. B. Vitalzeichen/ Volumen-/ Flüssigkeits-/ Elektrolytstatus, grosses Blutbild, Albumin-Serumkonzentration und Leberwerte) müssen bei mit NexoBrid behandelten Patienten folgende Parameter überwacht werden:
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  • -Nach oraler Verabreichung von Bromelain wurden als mögliche Wirkungen eine Verringerung der Thrombozytenaggregation und Fibrinogen-Plasmaspiegel sowie eine mäßige Verlängerung der partiellen Thromboplastin- und Prothrombinzeit beschrieben. In-vitro-Daten und Daten aus tierexperimentellen Untersuchungen weisen darauf hin, dass Bromelain darüber hinaus die Fibrinolyse fördern kann. Daher ist bei gleichzeitiger Verordnung von Arzneimitteln, die die Blutgerinnung beeinflussen können, Vorsicht geboten, und es sind entsprechende Kontrollen erforderlich. Siehe auch Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • -Resorbiertes NexoBrid ist ein Inhibitor von Cytochrom-P450-2C8 (CYP2C8) und Cytochrom-P450-2C9 (CYP2C9). Dieser Umstand ist zu berücksichtigen, wenn NexoBrid bei Patienten angewendet wird, die CYP2C8-Substrate (wie Amiodaron, Chloroquin, Fluvastatin, Paclitaxel, Pioglitazon, Repaglinid, Sorafenib und Torasemid) und CYP2C9-Substrate (wie Ibuprofen, Losartan, Celecoxib, Warfarin und Phenytoin) erhalten.
  • +Arzneimittel mit Einfluss auf die Gerinnung
  • +Nach oraler Verabreichung von Bromelain wurden als mögliche Wirkungen eine Verringerung der Thrombozytenaggregation und Fibrinogen-Plasmaspiegel sowie eine mässige Verlängerung der partiellen Thromboplastin- und Prothrombinzeit beschrieben. In-vitro-Daten und Daten aus tierexperimentellen Untersuchungen weisen darauf hin, dass Bromelain darüber hinaus die Fibrinolyse fördern kann. Daher ist bei gleichzeitiger Verordnung von Arzneimitteln, die die Blutgerinnung beeinflussen können, Vorsicht geboten, und es sind entsprechende Kontrollen erforderlich (siehe auch Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Substrate von CYP2C8 und CYP2C9
  • +Resorbiertes NexoBrid ist ein Inhibitor von Cytochrom-P450-2C8 (CYP2C8) und Cytochrom-P450-2C9 (CYP2C9). Dieser Umstand ist zu berücksichtigen, wenn NexoBrid bei Patienten angewendet wird, die CYP2C8-Substrate (wie Amiodaron, Chloroquin, Fluvastatin, Paclitaxel, Pioglitazon, Repaglinid und Torasemid) und CYP2C9-Substrate (wie Ibuprofen, Losartan, Celecoxib, Warfarin und Phenytoin) erhalten.
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  • +Topische antibakterielle Wirkstoffe
  • +Fluorouracil und Vincristin
  • +ACE-Hemmer
  • +Benzodiazepine, Barbiturate, Narkotika und Antidepressiva
  • +Pädiatrische Patienten
  • +Für Kinder und Jugendliche wurden keine Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen durchgeführt.
  • +
  • -Im Rahmen der klinischen Entwicklung wurden 467 Patienten mit NexoBrid in acht klinischen Studien behandelt, wovon zwei randomisierte und kontrollierte offene Phase-3-Studien waren.
  • -Die primäre Sicherheitsbewertung basiert auf der integrierten Analyse von diesen zwei Studien bei 177 Patienten, die mit NexoBrid behandelt wurden.
  • -Die am häufigsten beschriebenen Nebenwirkungen nach Anwendung von NexoBrid sind eine vorübergehende Pyrexie/Hyperthermie (bei 15,3 % der, mit NexoBrid behandelten, Patienten) und Schmerzen (4,5 %).
  • +Im Rahmen der klinischen Entwicklung wurden 536 Patienten mit NexoBrid in neun klinischen Studien behandelt, wovon drei randomisierte und kontrollierte offene Phase-3-Studien waren,.
  • +Die am häufigsten beschriebenen Nebenwirkungen nach Anwendung von NexoBrid bei Erwachsenen in der Gruppe der mit diesem Arzneimittel behandelten Patienten aus den Studien MW2004, MW2005, MW2008 und MW2010 (insgesamt 203 Patienten) sind Pyrexie (bei 13,3 % der mit Nexo-Brid behandelten Patienten) und Schmerzen (3,9 %).
  • +Die am häufigsten beschriebenen Nebenwirkungen nach Anwendung bei Kindern und Jugendlichen in der Gruppe der mit diesem Arzneimittel behandelten Patienten aus den Studien MW2004, MW2008 und MW2012 (insgesamt 89 Patienten) sind Pyrexie und Schmerzen (Inzidenz 16,9 % bzw. 7,9 %).
  • -Die Nebenwirkungen werden unten aufgeführt.
  • +Die Nebenwirkungen bis zu 3 Monate nach Wundverschluss werden unten aufgeführt.
  • -Die im Folgenden angegebenen Häufigkeiten von Nebenwirkungen beziehen sich auf die Anwendung von NexoBrid zur Eschar-Entfernung bei tiefen Verbrennungen (Grad IIb und III, deep partial und full thickness) im Rahmen von Behandlungsprotokollen, die eine lokale Antiseptika-Behandlung, die empfohlene Analgesie und die Bedeckung des Wundbereichs mit einem Okklusivverband über 4 Stunden (um NexoBrid nach Applikation auf der Wunde zu halten) vorsahen.
  • +Die im Folgenden angegebenen Häufigkeiten von Nebenwirkungen beziehen sich auf die Anwendung von NexoBrid zur Eschar-Entfernung bei tiefen Verbrennungen (Grad IIb und III, "deep partial" und "full thickness" ) im Rahmen von Behandlungsprotokollen, die eine lokale Antiseptika-Behandlung, die empfohlene Analgesie/Anästhesie und die Bedeckung des Wundbereichs mit einem Okklusivverband über 4 Stunden (um NexoBrid nach Applikation auf der Wunde zu halten) vorsahen.
  • -Häufig: Wundinfektion
  • +Häufig: Wundinfektion einschliesslich Zellulitis
  • +Erkrankungen des Immunsystems
  • +Häufig: Nicht schwerwiegende allergische Reaktionen wie Hautausschlag
  • +Nicht bekannt: Schwerwiegende allergische Reaktionen einschliesslich Anaphylaxie
  • +Herzerkrankungen
  • +Häufig: Tachykardie
  • -Häufig: Wundkomplikationen (einschließlich Austrocknung der Wunde, Vertiefung der Wunde, Wiedereröffnung der Wunde, Transplantatverlust/Transplantatversagen und lokale Hämatome)
  • +Häufig: Wundkomplikationen (einschliesslich Austrocknung der Wunde, Vertiefung der Wunde, Wiedereröffnung der Wunde, Transplantatverlust/Transplantatversagen), lokaler Hautausschlag, lokaler Pruritus
  • +Gelegentlich: Intradermales Hämatom
  • -Herzerkrankungen
  • -Häufig: Tachykardie
  • -Störungen des Immunsystems
  • -Nicht bekannt: Schwerwiegende allergische Reaktionen einschließlich Anaphylaxiea
  • -Sicherheitsdaten für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen wurden noch nicht erstellt.
  • +Die Daten aus klinischen Studien an pädiatrischen Patienten (von der Geburt bis zum Alter von 18 Jahren) umfassen die Anwendung dieses Arzneimittels in einer kontrollierten Studie gegen TdR (MW2012), in der 69 Patienten mit diesem Arzneimittel behandelt wurden (Altersspanne: von der Geburt bis zum Alter von 18 Jahren; siehe Abschnitt "Klinische Wirksamkeit" für die Altersverteilung) sowie die Anwendung bei pädiatrischen Patienten in den Studien MW2004 und MW2008, an denen 17 bzw. 3 pädiatrische Patienten teilnahmen (Altersspanne: 4 bis 17 Jahre).
  • +Insgesamt ähnelt das Sicherheitsprofil bei pädiatrischen Patienten dem bei Erwachsenen. Angesichts der geringen Anzahl der in den verschiedenen Altersgruppen gemeldeten Nebenwirkungen ist es nicht möglich, gültige Schlussfolgerungen hinsichtlich möglicher altersbedingter Unterschiede im Sicherheitsprofil zu ziehen.
  • -Begrenzte Daten aus klinischen Studien und der Anwendung nach Markteinführung von NexoBrid in einer Konzentration von 0,09 g pro 1 g gemischtem Gel zeigten kein erhöhtes Risiko, wenn NexoBrid in zwei Anwendungen mit einer TBSA > 15 % (bis zu 30 % TBSA) verwendet wurde.
  • +Begrenzte Daten aus klinischen Studien und der Anwendung nach Markteinführung von NexoBrid in einer Konzentration von 0,09 g pro 1 g gemischtem Gel zeigten kein erhöhtes Risiko, wenn NexoBrid in zwei Anwendungen mit einer TBSA > 15 % (bis zu 30 % TBSA) verwendet wurde.
  • -Die Wirksamkeit und Sicherheit von NexoBrid zur Eschar-Entfernung bei thermischen tiefen Verbrennungen (DPT und/oder FT) wurden in zwei multizentrische, randomisierte, kontrollierte Phase-3-Studien beurteilt (MW2010-03-02 and MW2004-11-02).
  • +Die Wirksamkeit und Sicherheit von NexoBrid zur Eschar-Entfernung bei thermischen tiefen Verbrennungen (DPT und/oder FT) wurden in drei multizentrischen, randomisierten, kontrollierten Phase-3-Studien beurteilt (MW2010, MW2004 und MW2012).
  • -DETECT-Studie (MW2010-03-02) - Phase 3
  • -Bei dieser Studie handelt es sich um eine multizentrische, multinationale, Prüfarzt-verblindete, randomisierte, kontrollierte, dreiarmige Studie mit dem Ziel, die Überlegenheit der NexoBrid-Behandlung gegenüber der Gelvehikel-Kontrolle (Placebo) und der Standardbehandlung bei hospitalisierten erwachsenen Patienten mit thermischen Verbrennungen (DPT und/oder FT) von 3 bis 30 % der TBSA und einer Gesamtfläche an Brandwunden von nicht mehr als 30 % der TBSA nachzuweisen.
  • -Die Analysen erfolgten in folgenden Abschnitten: Die erste Analyse wurde am Ende der Akutphase durchgeführt (ab Baseline bis 3 Monate, nachdem der letzte Patient vollständigen Wundverschluss hatte) und die zweite Analyse wurde durchgeführt, nachdem der letzte Patient die Nachuntersuchung nach 12 Monaten erreicht hatte (12 Monate Laufzeit).
  • -Insgesamt wurden 175 Probanden randomisiert (Intend-to-Treat-Kohorte) in einem Verhältnis von 3:3:1 (NexoBrid:Standardtherapie:Gelvehikel), und 169 Probanden wurden behandelt. Die Patienten im Behandlungsarm der Standardtherapie erhielten je nach Ermessen der Prüfärzte eine chirurgische und/oder nicht chirurgische Standardtherapie.
  • -Insgesamt waren die demografischen Daten der Probanden und die Ausgangsmerkmale der Wunde in den Studienarmen vergleichbar. Die Altersspanne lag in der mit NexoBrid behandelten Gruppe bei 18 bis 75 Jahren, in der Standardtherapiegruppe bei 18 bis 72 Jahren und in der Gelvehikel-Gruppe bei 18 bis 70 Jahren. Das Durchschnittsalter in allen 3 Gruppen betrug 41 Jahre, und 65 %, 79 % bzw. 60 % der Probanden in den Gruppen NexoBrid, Standardtherapie bzw. Gelvehikel (Placebo) waren männlich. Die Zielwunde (TW) war der Verbrennungsbereich, der mit NexoBrid, Standardtherapie oder Gel Vehikel behandelt werden sollte (Eschar-Entfernung). Auf den Patienten bezogen war die mittlere Größe der TW-Fläche in der NexoBrid-Behandlungsgruppe 6,28 % TBSA, in der Standardtherapiegruppe 5,91 % TBSA und in der Gelvehikel-Gruppe 6,53 % TBSA (durchschnittlich 1,7 Zielwunden pro Patient).
  • -Primärer Endpunkt war die Inzidenz der vollständigen (> 95 %) Eschar-Entfernung im Vergleich zum Gelvehikel. Zu den sekundären Endpunkten gehörten die Zeit bis zur vollständigen Eschar-Entfernung, die Verringerung der chirurgischen Belastung und der mit dem Debridement verbundene Blutverlust im Vergleich zur Standardtherapie. Als Sicherheitsendpunkte wurden die Zeit bis zum vollständigen Wundverschluss, die Langzeit-Kosmetik und die Funktion (gemessen mit dem Modified Vancouver Scar Scale (MVSS)) nach dem 12-monatigen Nachbeobachtungszeitraum analysiert.
  • -Die Studienergebnisse zeigten, dass die Inzidenz der vollständigen Eschar-Entfernung in der NexoBrid-Gruppe signifikant höher als in der Gelvehikel-Kontrolle war.
  • +DETECT-Studie (MW2010) - Phase 3b
  • +Bei dieser Studie handelte es sich um eine randomisierte, kontrollierte, Prüfarzt-verblindete, dreiarmige Studie mit dem Ziel, die NexoBrid-Behandlung mit der Gelvehikel-Kontrolle (Placebo) und der Standardbehandlung bei hospitalisierten erwachsenen Patienten mit thermischen Verbrennungen (DPT und/oder FT) von 3 bis 30 % der TBSA und einer Gesamtfläche an Brandwunden von nicht mehr als 30 % der TBSA zu vergleichen.
  • +Insgesamt wurden 175 Probanden randomisiert (Intendto-Treat-Kohorte) in einem Verhältnis von 3:3:1 (NexoBrid:Standardtherapie:Gelvehikel), und 169 Probanden erhielten eine Behandlung. Die Patienten im Behandlungsarm der Standardtherapie erhielten je nach Ermessen der Prüfärzte eine chirurgische und/oder nicht chirurgische Standardtherapie.
  • +Insgesamt waren die demografischen Daten der Probanden und die Ausgangsmerkmale der Wunde in den Studienarmen vergleichbar. Die Altersspanne lag in der mit NexoBrid behandelten Gruppe bei 18 bis 75 Jahren, in der Standardtherapiegruppe bei 18 bis 72 Jahren und in der Gelvehikel-Gruppe bei 18 bis 70 Jahren. Das Durchschnittsalter in allen 3 Gruppen betrug 41 Jahre, und 65 %, 79 % bzw. 60 % der Probanden in den Gruppen NexoBrid, Standardtherapie bzw. Gelvehikel (Placebo) waren männlich. Die Zielwunde (TW) war der Verbrennungsbereich, der mit NexoBrid, Standardtherapie oder Gel Vehikel behandelt werden sollte (Eschar-Entfernung). Auf den Patienten bezogen war die mittlere Grösse der TW-Fläche in der NexoBrid-Behandlungsgruppe 6,28 % TBSA, in der Standardtherapiegruppe 5,91 % TBSA und in der Gelvehikel-Gruppe 6,53 % TBSA (durchschnittlich 1,7 Zielwunden pro Patient).
  • +Primärer Endpunkt war die Inzidenz der vollständigen (> 95 %) Eschar-Entfernung im Vergleich zum Gelvehikel. Zu den sekundären Endpunkten gehörten die Zeit bis zur vollständigen Eschar-Entfernung, die Inzidenz der chirurgischen Exzision und der mit dem Debridement verbundene Blutverlust im Vergleich zur Standardtherapie. Als Sicherheitsendpunkte wurden die Zeit bis zum vollständigen Wundverschluss, die Langzeit-Kosmetik und die Funktion (gemessen mit dem Modified Vancouver Scar Scale (MVSS)) nach dem 12-monatigen Nachbeobachtungszeitraum analysiert.
  • +Die Studienergebnisse zeigten, dass die Inzidenz der vollständigen Eschar-Entfernung in der Nexo-Brid-Gruppe signifikant höher als in der Gelvehikel-Kontrolle war.
  • -Inzidenz der vollständigen Eschar-Entfernung 93,3% 70/75 4,0% (1/25) p < 0,0001
  • +Inzidenz der vollständigen Eschar-Entfernung 93, 3% 70/75 4,0 % (1/25) p < 0,0001
  • -Inzidenz der chirurgischen 4,0% (3) 72,0% (54) p < 0,0001
  • +Inzidenz der chirurgischen 4,0 % (3) 72,0 % (54) p < 0,0001
  • -Mit der Eschar-Entfernung 14,2 ±512,4 mL 814,5 ±1020,3 mL p < 0,0001
  • -zusammenhängender Blutverlusta
  • +Mit der Eschar-Entfernung 14,2 ±512,4 ml 814,5 ±1020,3 ml p < 0,0001
  • +zusammenhängender Blutverlust a
  • -Studie MW2004-02-11 - Phase 3
  • -Es handelte sich um eine randomisierte, multizentrische, multinationale, unverblindete, konfirmatorische Phase-III-Studie, in der NexoBrid im Vergleich zur Standardtherapie bei hospitalisierten Patienten mit tiefen Verbrennungen (Grad IIb und/oder III; deep partial und/oder full thickness) mit einer Ausdehnung von 5 bis 30 % der TBSA (bei denen aber insgesamt nicht mehr als 30 % der TBSA von Verbrennungen betroffen waren) untersucht wurde.
  • +Langfristige Ergebnisse (12 und 24 Monate nach Wundverschluss)
  • +Die Phase-3-Studie (DETECT) umfasste eine Langzeitbeobachtung zur Beurteilung der Langzeit-Kosmetik und der Funktion bei Nachuntersuchungen nach 12 und 24 Monaten. Nach 12 Monaten zeigte die Bewertung der Narbe anhand der Modified Vancouver Scar Scale (MVSS) vergleichbare Ergebnisse zwischen den verschiedenen Behandlungen mit NexoBrid, TdR und Gelvehikel mit durchschnittlichen Werten von 3,70, 5,08 bzw. 5,63. Nach 24 Monaten lagen die Durchschnittswerte auf der MVSS-Skala bei 3,04, 3,30 bzw. 2,93. Statistische Analysen zeigten die Nichtunterlegenheit (Nichtunterlegenheitsmarge von 1,9 Punkten) der Behandlung mit NexoBrid gegenüber TdR und zeigten, dass die Behandlung mit NexoBrid im Vergleich zu TdR 24 Monate nach der Wundheilung keine klinisch signifikanten schädlichen Auswirkungen auf Kosmetik und den funktionellen Zustand der Verbrennungsnarbe hat.
  • +Die Messungen der Funktionalität und Lebensqualität (QoL) nach 12 und 24 Monaten waren in den verschiedenen Behandlungsgruppen ähnlich. Die Durchschnittswerte auf der LEFS-Skala (Lower Extremity Functional Scale), die durchschnittlichen QuickDASH-Werte, die Bewertungen des Bewegungsumfangs (ROM) sowie die langfristige Lebensqualität, gemessen anhand der visuellen Analogskala (VAS) EQ-5D und der BSHS-B-Skala (Burn Specific Health Scale-Brief), waren in den verschiedenen Behandlungsgruppen ähnlich
  • + 
  • +Studie MW2004 Phase 3
  • +Bei der Stude MW2004 handelte sich um eine randomisierte, multizentrische, multinationale, unverblindete, konfirmatorische Phase-III-Studie, in der NexoBrid im Vergleich zur Standardtherapie bei hospitalisierten Patienten mit tiefen Verbrennungen (Grad IIb und/oder III; "deep partial" und/oder "full thickness" ) mit einer Ausdehnung von 5 bis 30 % der TBSA (bei denen aber insgesamt nicht mehr als 30 % der TBSA von Verbrennungen betroffen waren) untersucht wurde. Die mittlere behandelte TW-Fläche als prozentualer Anteil der TBSA betrug für dieses Arzneimittel 5,1 ± 3,5 % und für die Standardtherapie 5,2 ± 3,4 %.
  • -der prozentuale Anteil der Verbrennungswunden Grad IIb (deep partial thickness), bei denen eine Exzision oder Dermabrasion erforderlich wurde, und
  • -der prozentuale Anteil der Verbrennungswunden Grad IIb (deep partial thickness), die mit einem autologen Hauttransplantat versorgt wurden.
  • +der prozentuale Anteil der Verbrennungswunden Grad IIb ( "deep partial thickness" ), bei denen eine Exzision oder Dermabrasion erforderlich wurde, und
  • +der prozentuale Anteil der Verbrennungswunden Grad IIb ( "deep partial thickness" ), die mit einem autologen Hauttransplantat versorgt wurden.
  • -Grad IIb Verbrennungen (deep
  • -partial thickness), bei denen
  • +Grad IIb Verbrennungen ( "deep
  • +partial thickness" ), bei denen
  • -gedeckte Grad IIb Verbrennungen
  • -(„deep partial thickness) *
  • +gedeckte Grad IIb Verbrennungen (
  • +"deep partial thickness" ) *
  • -Grad IIb Verbrennungen (deep
  • -partial thickness), bei denen
  • +Grad IIb Verbrennungen ( "deep
  • +partial thickness" ), bei denen
  • -Analyse der Daten zum Wundverschluss
  • -In der DETECT-Studie (MW2010-03-02) betrug die geschätzte mediane Dauer nach der Kaplan-Meier-Methode bis zum vollständigen Wundverschluss im NexoBrid-Behandlungsarm 27 Tage, bzw. 28 Tage im Standardtherapie-Behandlungsarm. Der p-Wert von 0,0003 bestätigte die Nichtunterlegenheit (7-Tage-Nichtunterlegenheitsgrenze) des NexoBrid-Behandlungsarms im Vergleich zur Standardtherapie. Die laut effektiven Daten berechnete mediane Dauer bis zum vollständigen Wundverschluss betrug 23 Tagen im NexoBrid-Behandlungsarm sowie im Standardtherapie-Behandlungsarm.
  • -Die Ergebnisse der gepoolten Daten zum Wundverschluss aus beiden Phase-III-Studien unterstützen die Nichtunterlegenheit von NexoBrid im Vergleich zur Standardtherapie auf der Grundlage einer Nichtunterlegenheitsgrenze von 7 Tagen. Basierend auf den gepoolten Daten der DETECT-Studie und der Studie MW2004-02-11 war die Dauer bis zum vollständigen Wundverschluss in der NexoBrid-Gruppe etwas länger als in der Standardtherapiegruppe, wenn sie nach der Kaplan-Meier-Methode geschätzt wurde (Median 30,0 Tage vs. 25,0 Tage) oder anhand der effektiven Daten berechnet wurde (Mittelwert 31,7 Tage NexoBrid vs. 29,8 Tage Standardtherapie). Nach der Nichtunterlegenheitsanalyse war die Zeit bis zum vollständigen Wundverschluss mit NexoBrid weniger als 7 Tage länger als mit der Standardtherapie (p für Nichtunterlegenheit = 0,0006).
  • -Sicherheit und Wirksamkeit bei pädiatrischen Patienten
  • -Die vorliegenden Daten sind begrenzt und NexoBrid darf bei Patienten unter 18 Jahren nicht angewendet werden.
  • -Langzeitdaten
  • -Die Phase-III-Studie (DETECT) umfasste eine langfristige Nachbeobachtung zur Beurteilung von Kosmetik und Funktion. Nach 12 Monaten zeigte die Untersuchung der Narben anhand des Modified Vancouver Scar Score (MVSS) vergleichbare Ergebnisse zwischen NexoBrid, Standardtherapie und dem Gelvehikel, mit Durchschnittswerten von 3,70, 5,08 bzw. 5,63. Statistische Analysen zeigten, Nichtunterlegenheit (NU) der NexoBrid-Behandlung im Vergleich zur Standardtherapie (vordefinierte NU-Grenze: 1,9 Punkte; p < 0,0027).
  • -Die Messungen der Funktionalität und Lebensqualität (QOL) nach 12 Monaten waren in allen Behandlungsgruppen ähnlich.
  • -
  • +Langfristige Ergebnisse
  • +In einer multizentrischen, nicht-interventionellen Studie mit verblindeter Bewertung wurde die langfristige Narbenbildung und die Lebensqualität von Erwachsenen und Kindern untersucht, die an der MW2004-Studie teilgenommen hatten. Die darin enthaltene Population von 89 Patienten, darunter 72 Erwachsene und 17 pädiatrische Patienten (< 18 Jahre), war repräsentativ für die Population der MW2004-Studie.
  • +Die Bewertung der Narbenbildung anhand der MVSS-Skala nach 2 bis 5 Jahren ergab vergleichbare Ergebnisse zwischen den Studiengruppen, mit einem durchschnittlichen Gesamtwert von 3,12 für dieses Arzneimittel und 3,38 für TdR (p = 0,88).
  • +Die Lebensqualität wurde bei Erwachsenen anhand des SF-36-Fragebogens bewertet. Die Durchschnittswerte für die verschiedenen Parameter waren in beiden Gruppen ähnlich. Der Gesamtwert für die körperliche Komponente (51,1 bzw. 51,3) und der Gesamtwert für die mentale Komponente (51,8 bzw. 49,1) waren in beiden Gruppen vergleichbar.
  • + 
  • +Dauer bis zum vollständigen Wundverschluss
  • +In der DETECT-Studie (MW2010) betrug die geschätzte mediane Dauer nach der Kaplan-Meier-Methode bis zum vollständigen Wundverschluss im NexoBrid-Behandlungsarm 27 Tage, bzw. 28 Tage im Standardtherapie-Behandlungsarm. Der p-Wert von 0,0003 bestätigte die Nichtunterlegenheit (7-Tage-Nichtunterlegenheitsgrenze) des NexoBrid-Behandlungsarms im Vergleich zur Standardtherapie. Die laut effektiven Daten berechnete mediane Dauer bis zum vollständigen Wundverschluss betrug 23 Tagen im NexoBrid-Behandlungsarm sowie im Standardtherapie-Behandlungsarm.
  • +Die Ergebnisse der gepoolten Daten zum Wundverschluss aus beiden Phase-III-Studien unterstützen die Nichtunterlegenheit von NexoBrid im Vergleich zur Standardtherapie auf der Grundlage einer Nichtunterlegenheitsgrenze von 7 Tagen. Basierend auf den gepoolten Daten der DETECT-Studie und der Studie MW2004 war die Dauer bis zum vollständigen Wundverschluss in der NexoBrid-Gruppe etwas länger als in der Standardtherapiegruppe, wenn sie nach der Kaplan-Meier-Methode geschätzt wurde (Median 30,0 Tage vs. 25,0 Tage) oder anhand der effektiven Daten berechnet wurde (Mittelwert 31,7 Tage NexoBrid vs. 29,8 Tage Standardtherapie). Nach der Nichtunterlegenheitsanalyse war die Zeit bis zum vollständigen Wundverschluss mit NexoBrid weniger als 7 Tage länger als mit der Standardtherapie (p für Nichtunterlegenheit = 0,0006).
  • + 
  • +Pädiatrische Studie MW2012 (CIDS)
  • +Es handelte sich um eine randomisierte (1:1), offene, gegen TdR kontrollierte Parallelgruppenstudie mit 145 hospitalisierten Patienten (0–18 Jahre) mit tiefen Verbrennungen zweiten Grades oder Verbrennungen dritten Grades, die 1 % bis 30 % der gesamten Körperoberfläche betrafen (durchschnittliche Fläche der PC: 5,57 % der KBA),. Die Patienten wurden randomisiert und erhielten entweder dieses Arzneimittel (2 g Pulver in 20 g Gel für 180 cm² über 4 Stunden) oder TdR (chirurgische und/oder nicht-chirurgische Massnahmen zur Entfernung von Wundschorf). Die Studie umfasste drei koprimäre Endpunkte: die mediane Zeit bis zur vollständigen Entfernung des Eschar, den Prozentsatz der chirurgisch exzidierten Wundfläche sowie das ästhetische Erscheinungsbild und den Funktionszustand der Haut 12 Monate nach Wundverschluss (Score auf der Modified Vancouver Scar Scale). Die demografischen Daten und die wichtigsten Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle dargestellt.
  • +Insgesamt wurden 145 Patienten randomisiert und in die FAS-Population (Full Analysis Set) aufgenommen: 72 in der mit diesem Arzneimittel behandelten Gruppe und 73 in der TdR-Gruppe. Von diesen Patienten wurden 139 (95,9 %) behandelt und in die SAS-Population (Safety Analysis Set) aufgenommen: 69 (95,8 %) in der mit dem Arzneimittel behandelten Gruppe und 70 (95,9 %) in der TdR-Gruppe.
  • +Die Altersverteilung lautete wie folgt (dieses Arzneimittel gegenüber TdR): 0–11 Monate: 4 gegenüber 4, 12–23 Monate: 19 gegenüber 18, 24 Monate–3 Jahre: 15 gegenüber 15, 4–11 Jahre: 25 gegenüber 25 und 12–18 Jahre: 9 gegenüber 11.
  • +Insgesamt waren Alter, ethnische Zugehörigkeit, Körpergrösse, Gewicht und Body-Mass-Index (BMI) der Patienten in den Behandlungsgruppen vergleichbar. Auf Patientenebene betrug der durchschnittliche Prozentsatz der TBSA der PC 5,85 % für die Patienten in der mit diesem Medikament behandelten Gruppe gegenüber 5,30 % in der TdR-Gruppe.
  • +Wirksamkeitsergebnisse:
  • +Im Vergleich zu TdR verkürzte die Behandlung mit dem Arzneimittel die Zeit bis zur vollständigen Entfernung des Eschar und reduzierte den durchschnittlichen Prozentsatz der chirurgisch exzidierten Wundfläche zur Entfernung des Eschar signifikant. Patienten, die mit diesem Arzneimittel behandelt wurden, benötigten weniger chirurgische Exzisionen als Patienten, die TdR erhielten (siehe Tabelle).
  • + NexoBrid (N=72) TdR (N=73) p-Wert
  • +Alter (Durchschnitt, 5,71 (4,84) 5,83 (4,91)
  • + Standardabweichung)
  • +52
  • +Ergebnisse
  • +Dauer bis zur
  • +vollständigen
  • +Eschar-Entfernung
  • +Median, Tage (FAS) 0,99 5,99 0,0008
  • +Prozentualer Anteil
  • +des chirurgisch
  • +entfernten Wundberei
  • +chs (FAS)
  • +Durchschnitt ± 1,5 ± 12,1 48,1 ± 46,6 < 0,0001
  • +Standardabweichung
  • +(FAS)
  • +MVSS-Score nach 12
  • +Monaten
  • +Durchschnitt ± 3,83 ± 2,88 4,86 ± 3,26 < 0,0001 (Nachgewies
  • +Standardabweichung ene Nichtunterlegenh
  • +(FAS) eit)
  • +Inzidenz der chirurg
  • +ischen Exzision (%)
  • +Anteil und Anzahl 8,33 64,38
  • +der Patienten, die
  • +eine chirurgische
  • +Exzision zur Entfern
  • +ung des Eschars
  • +benötigen (FAS)*
  • +Durchschnittliche
  • +Dauer bis zur
  • +Narbenbildung der
  • +letzten Wunde –
  • +Beobachtungsdaten
  • +(Tage)
  • +Durchschnitt, 28,65 ± 16,56 27,74 ± 18,15
  • +Standardabweichung
  • +(FAS)
  • +
  • +*In einer Subgruppenanalyse nach Altersgruppen wurde die Überlegenheit dieses Arzneimittels gegenüber TdR in jeder Altersgruppe systematisch nachgewiesen
  • + 
  • +Die durchschnittliche Schwankung des Hämoglobinspiegels nach Eingriff zur Eschar-Entfernung war sowohl auf Patienten- als auch auf Interventionsebene bei den mit dem Arzneimittel behandelten Patienten geringer als bei den Patienten, die mit TdR behandelt wurden.
  • +Zeit bis zum vollständigen Wundverschluss
  • +Die nach dem Kaplan-Meier-Verfahren geschätzte mediane Zeit bis zum vollständigen Wundverschluss (> 95 %) auf PC-Ebene war in der mit diesem Arzneimittel und in der mit TdR behandelten Gruppe vergleichbar. In der zusammengefassten Erwachsenenpopulation betrug die nach der Kaplan-Meier-Analyse (geclusterte Daten der PC eines Patienten) geschätzte mediane Zeit bis zum vollständigen Wundverschluss (dieses Arzneimittel [N = 280] gegenüber TdR [N = 179]): 32 (95 % KI: 29,0 – 34,0) Tage gegenüber 28 (95 % KI: 24,0 – 29,0) Tagen. In der zusammengefassten pädiatrischen Population war die Zeit bis zum vollständigen Wundverschluss (> 95 %) an der PC in der mit dem Arzneimittel behandelten Gruppe und der mit TdR behandelten Gruppe vergleichbar. Die nach der Kaplan-Meier-Analyse geschätzte mediane Zeit betrug (dieses Arzneimittel [N = 89] gegenüber TdR [N = 86]): 31 (95 % KI: 27,0 – 36,0) Tage gegenüber 31 (95 % KI: 24,0 – 37,0) Tagen67.
  • + 
  • +Die Ergebnisse beider Populationen bestätigen die Nichtunterlegenheit dieses Arzneimittels gegenüber TdR, basierend auf einer Nichtunterlegenheitsmarge von 7 Tagen.
  • + 
  • +Langfristige Ergebnisse (12 Monate)
  • +Hinsichtlich des kosmetischen Ergebnisses und des Funktionszustands gemäss Bewertung nach der MVSS-Skala nach 12 Monaten wurde die Nichtunterlegenheit der Behandlung mit dem Arzneimittel im Vergleich zur TdR (p-Wert < 0,0001) mit einer Nichtunterlegenheitsmarge von 1,9 nachgewiesen.
  • +Erwachsenenpopulation
  • +
  • -Pharmakokinetische Analysen wurden an einer Untergruppe von NexoBrid-Patienten durchgeführt, die an der Studie MW2008 09 03 und der Studie MW2010-03-02 (DETECT) teilgenommen hatten, wobei dieselbe bioanalytische Methode verwendet wurde.
  • -Nach der topischen Anwendung von NexoBrid wurde bei allen Patienten eine systemische Serumexposition festgestellt. Im Allgemeinen wird NexoBrid schnell resorbiert, mit einem medianen Tmax-Wert von 4,0 Stunden (Dauer der Applikation). Die NexoBrid-Exposition wurde mit quantifizierbaren Serumkonzentrationen bis 48 Stunden nach der Applikation der Dosis beobachtet. Bei der Auswertung wurde festgestellt, dass bei der Mehrheit der Patienten nach 72 Stunden keine quantifizierbaren Konzentrationen mehr vorlagen.
  • -Die Expositionsergebnisse aus den Studien MW2008-09-03 und MW2010-03-02 sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt.
  • -In jeder Studie waren die Cmax und die dosisnormalisierte Cmax, nach der ersten und zweiten Anwendung vergleichbar. Der Vergleich zwischen der AUC0-4 und dosisnormalisierten AUC0-4- bei der ersten Anwendung gegenüber der zweiten Anwendung zeigt, dass die Exposition nach der zweiten Anwendung etwas höher war, aber vergleichbar (weniger als 2-fach). Nicht bei allen Patienten lagen Werte über 4 Stunden vor, sodass die AUClast-Werte für einige Patienten nur 4 Stunden der Exposition abdecken, während sie für andere Patienten 48 Stunden der Exposition abbilden.
  • +Pharmakokinetische Analysen wurden an einer Untergruppe von NexoBrid-Patienten durchgeführt, die an der Studie MW2008 und der Studie MW201 (DETECT) teilgenommen hatten, wobei dieselbe bioanalytische Methode angewendet wurde.
  • +Nach der topischen Anwendung von NexoBrid wurde bei allen Patienten eine systemische Serumexposition festgestellt. Im Allgemeinen wird NexoBrid schnell resorbiert, mit einem medianen Tmax-Wert von 4,0 Stunden (Dauer der Applikation). Die NexoBrid-Exposition wurde mit quantifizierbaren Serumkonzentrationen bis 48 Stunden nach der Applikation der Dosis beobachtet.
  • +Die Expositionsergebnisse aus den Studien MW2008 und MW2010 sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt.
  • +In jeder Studie waren die Cmax und die dosisnormalisierte Cmax, nach der ersten und zweiten Anwendung vergleichbar. Der Vergleich zwischen der AUC0-4 und dosisnormalisierten AUC0-4- bei der ersten Anwendung gegenüber der zweiten Anwendung zeigt, dass die Exposition nach der zweiten Anwendung etwas höher war, aber vergleichbar (weniger als 2-fach). Nicht bei allen Patienten lagen Werte über 4 Stunden vor, sodass die AUCder-Werte für einige Patienten nur 4 Stunden der Exposition abdecken, während sie für andere Patienten 48 Stunden der Exposition abbilden.
  • -Studien ID N Tmax Median (Bereich Cmax (ng/mL) Cmax/Dosis(ng/mL/g) AUC0-4(h*ng/mL) AUC0-4/Dosis(h*ng/mL AUClast(h*ng/mL) AUClast/Dosis(h*ng/m
  • - ) (h) /g) L/g)
  • -Study MW2008-09-03
  • +Studien ID N Tmax Median (Bereich Cmax (ng/mL) Cmax/Dosis(ng/mL/g) AUC0-4(h*ng/mL/g) AUC0-4/Dosis(h*ng/mL AUCder(h*ng/mL) AUCder/Dosis(h*ng/mL
  • + ) (h) /g) /g)
  • +Studie MW2008
  • -Study MW2010-03-02
  • +Studie MW2010
  • -AUClast = Fläche unter der Kurve bis zum letzten messbaren Zeitpunkt; AUC0–4 = Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve vom Zeitpunkt Null bis zum Zeitpunkt 4 h; Cmax = maximale beobachtete Konzentration; Tmax=Zeitpunkt, zu dem die maximale Konzentration beobachtet wurde.
  • - 
  • -
  • +AUCder = Fläche unter der Kurve bis zum letzten messbaren Zeitpunkt; AUC0–4 = Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve vom Zeitpunkt Null bis zum Zeitpunkt 4 h; Cmax = maximale beobachtete Konzentration; Tmax=Zeitpunkt, zu dem die maximale Konzentration beobachtet wurde.
  • -In Studie MW2008-09-03 betrug die mediane Eliminationshalbwertszeit 12 ± 4.4 Stunden.
  • +In Studie MW2008-09-03 betrug die mediane Eliminationshalbwertszeit 12 ± 4,4 Stunden. Bei der nach 72 Stunden durchgeführten Untersuchung wurden bei der Mehrheit der Patienten keine messbaren Konzentrationen festgestellt.
  • -Die pharmakokinetischen Parameter und das Ausmaß der Resorption wurden bei Kindern nicht untersucht.
  • +Explorative pharmakokinetische Analysen wurden in einer PK-Teilstudie der MW2012-Studie (CIDS) durchgeführt. Diese Analysen bezogen sich auf die Daten zur Serumkonzentration des Arzneimittels im Verhältnis zur Zeit.
  • +Blutproben für die PK-Analyse wurden von 16 Patienten entnommen, die mit dem Arzneimittel behandelt wurden. Alle Patienten erhielten eine einmalige Gabe des Arzneimittels.
  • +Bei allen 16 Patienten, von denen PK-Proben verfügbar waren, wurden Anzeichen einer systemischen Serumexposition beobachtet. Die Konzentrationen stiegen relativ schnell an, mit medianen Tmax-Werten zwischen 2 und 4 Stunden, was dem Zeitraum der topischen Anwendung entspricht.
  • +Es wurde eine Korrelation zwischen der systemischen Exposition gegenüber dem Arzneimittel und der topisch applizierten Dosis festgestellt.
  • +Die Expositionsergebnisse entnehmen Sie der folgenden Tabelle.
  • + 
  • +Zusammenfassung der bei den Patienten der Studie MW2012 gemessenen PK-Parameter
  • +(Altersgruppe, N Tmax Median (Spanne Cmax (ng/mL) Cmax/Dosis /ng/mL/g) AUC0-4 (h*ng/mL) AUC0-4/ Dosis AUCder (h*ng/mL) AUCder /Dosis
  • +Jahre) ) (h) (h*ng/mL) (h*ng/mL/g)
  • +< 2 2 2,00 200 66,7 476 159 876 292
  • +4-11 5 4,0 (2,0-4,0) 205 ± 169 32,8 ± 23,9 416 ± 259 67,9 ± 44,7 2 240 ± 2 220 366 ± 350
  • +12-18 5 4,0 (2,0-4,0) 180 ± 114 19,2 ± 7,50 499 ± 315 53,3 ± 20,4 1 560 ± 887 174 ± 67,4
  • +
  • +*Zehn Patienten wurden in die wichtigsten PK-Analysen einbezogen.
  • +Elimination
  • +Nach 48 Stunden wurde bei der Mehrheit der Patienten keine messbare Konzentration des Arzneimittels festgestellt. Nach 72 Stunden wurde bei keinem Patienten mehr eine messbare Konzentration festgestellt.
  • -Eine einmalige intravenöse Infusion einer aus NexoBrid-Pulver hergestellten Lösung wurde von Minischweinen in einer Dosis von bis zu 12 mg/kg (womit Plasmaspiegel erzielt wurden, die dem 2,5fachen Plasmaspiegel nach Applikation der vorgesehenen klinischen Dosis für 15% der TBSA im Menschen entsprachen) gut vertragen, dagegen erwiesen sich höhere Dosen als eindeutig toxisch und verursachten in mehreren Geweben eine Hämorrhagie. Wiederholte intravenöse Injektionen von Dosen von bis zu 12 mg/kg jeden dritten Tag wurden von Minischweinen über die ersten drei Injektionen gut vertragen, während nach den verbleibenden drei Injektionen klinische Zeichen einer schweren Intoxikation (z. B. Blutungen in mehreren Organen) beobachtet wurden. Diese Auswirkungen waren auch nach der Erholungszeit von 2 Wochen noch erkennbar.
  • +Eine einmalige intravenöse Infusion einer aus NexoBrid-Pulver hergestellten Lösung wurde von Minischweinen in einer Dosis von bis zu 12 mg/kg gut vertragen (womit Plasmaspiegel erzielt wurden, die dem 2,5fachen Wert nach Applikation der vorgesehenen klinischen Dosis für 15 % der TBSA beim Menschen entsprachen). Dagegen erwiesen sich höhere Dosen als eindeutig toxisch und verursachten in mehreren Geweben eine Hämorrhagie. Wiederholte intravenöse Injektionen von Dosen von bis zu 12 mg/kg jeden dritten Tag wurden von Minischweinen über die ersten vier Injektionen gut vertragen, während nach den verbleibenden zwei Injektionen klinische Zeichen einer schweren Intoxikation (z. B. Blutungen in mehreren Organen) beobachtet wurden. Diese Auswirkungen waren auch nach der Erholungszeit von 2 Wochen noch erkennbar.
  • +Toxizitätsanalyse bei Jungtieren
  • +Die toxikologischen Ergebnisse des Arzneimittels bei jungen Minischweinen waren mit denen bei erwachsenen vergleichbar. Die topische Anwendung des Arzneimittels (0,09 g/g) bei jungen Schweinen (im Alter von 2 Monaten) führte nach der Anwendung auf Verbrennungen in einer für die Anwendung beim Menschen relevanten Rezeptur und Dosierung zu keinen nennenswerten lokalen oder systemischen toxikologischen Wirkungen78. Nach wiederholten intravenösen Injektionen von Dosen von 4, 8 und 12 mg/kg alle drei Tage an junge Minischweine wurden nach der fünften Dosis am Tag 10 in allen Dosisgruppen entsprechende Veränderungen beobachtet. Die Beobachtungen umfassten Krämpfe und Hautrötungen sowie eine verminderte Aktivität, Atembeschwerden und Ataxie bei einigen Tieren.
  • +An Tag 10 nach der Verabreichung der Dosis wurde bei den behandelten Tieren eine Tendenz zur Verlängerung der QT- und QTc-Intervalle beobachtet. Diese Werte wurden nach den oben beschriebenen wichtigen klinischen Beobachtungen ermittelt.
  • +
  • -NexoBrid wurde nach Applikation auf intakte Haut von Minischweinen gut vertragen, während es nach Applikation auf beschädigte (abgeschürfte) Haut schwere Reizungen und Schmerzen hervorrief.
  • +NexoBrid verursachte nach Applikation auf intakte Haut von Minischweinen keine signifikanten Reizungen, während es nach Applikation auf beschädigte (abgeschürfte) Haut schwere Reizungen und Schmerzen hervorrief.
  • -Es gibt Berichte über eine berufliche Exposition mit Bromelain, die zu einer Sensibilisierung führte. Die Sensibilisierung wurde möglicherweise durch Inhalation von Bromelain-Pulver verursacht. Mögliche allergische Reaktionen auf Bromelain umfassen anaphylaktische Reaktionen und andere Reaktionen vom Soforttyp, die sich als Bronchospasmus, Angioödem, Urtikaria und Schleimhaut- bzw. gastrointestinale Reaktionen manifestieren können. Dieser Umstand ist bei der Mischung vom NexoBrid-Pulver mit dem Gel zu berücksichtigen. Das Pulver nicht einatmen. Siehe auch Rubrik "Warnhinweise / Vorsichtsmassnahmen" .
  • +Es gibt Berichte über eine berufliche Exposition mit Bromelain, die zu einer Sensibilisierung führte. Die Sensibilisierung wurde möglicherweise durch Inhalation von Bromelain-Pulver verursacht. Mögliche allergische Reaktionen auf Bromelain umfassen anaphylaktische Reaktionen und andere Reaktionen vom Soforttyp, die sich als Bronchospasmus, Angioödem, Urtikaria und Schleimhaut- bzw. gastrointestinale. Beim Einmischen von NexoBrid-Pulver in das Gel ist eine sachgemässe Handhabung, einschliesslich des Tragens von Handschuhen und Schutzkleidung sowie einer Augenschutzbrille und einer chirurgischen Maske, erforderlich (siehe auch Rubrik "Warnhinweise / Vorsichtsmassnahmen" ). Das Pulver nicht einatmen.
  • --Beim Öffnen der Durchstechflasche mit dem Pulver vorsichtig den Aluminium-Schnappdeckel abnehmen und den Gummistopfen entfernen. Das Pulver nicht einatmen. Geeignete Maßnahmen beim Umgang mit dem Präparat für das Wund-Debridement (u. a. das Tragen von Handschuhen, Schutzkittel und Schutzmaske) sind erforderlich.
  • +-Beim Öffnen der Durchstechflasche mit dem Pulver vorsichtig den Aluminium-Schnappdeckel abnehmen und den Gummistopfen entfernen. Das Pulver nicht einatmen. Geeignete Massnahmen beim Umgang mit dem Präparat für das Wund-Debridement (u. a. das Tragen von Handschuhen, Schutzkittel und Schutzmaske) sind erforderlich.
  • -Mai 2022
  • +April 2025
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