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Home - Fachinformation zu Aspaveli - Änderungen - 17.08.2026
82 Änderungen an Fachinfo Aspaveli
  • -Enthält Sorbitol 41 mg/ml bzw. 820 mg/Durchstechflasche und Natrium max. 0,37 mg/ml bzw. 7,4 mg/Durchstechflasche.
  • +Enthält Sorbitol 41 mg/ml bzw. 820 mg/Durchstechflasche und Natrium max. 0,37 mg/ml bzw. 7,4 mg/Durchstechflasche.
  • -für die Behandlung von erwachsenen und jugendlichen Patienten (im Alter von 12 bis 17) Jahren mit C3-Glomerulopathie (C3G) oder primärer Immunkomplex-vermittelter membranoproliferativer Glomerulonephritis (IC-MPGN).
  • +für die Behandlung von erwachsenen und jugendlichen Patienten (im Alter von 12 bis 17) Jahren mit C3-Glomerulopathie (C3G) oder primärer Immunkomplex-vermittelter membranoproliferativer Glomerulonephritis (IC-MPGN).
  • -Aspaveli ist für die subkutane Verabreichung mit einer handelsüblichen Spritzeninfusionspumpe vorgesehen und kann vom Patienten selbst verabreicht werden. Aspaveli sollte in den Bauch, die Oberschenkel, die Hüften oder die Oberarme verabreicht werden.
  • +Aspaveli ist für die subkutane Verabreichung mit einer handelsüblichen Spritzeninfusionspumpe oder einem Verabreichungssystem zur Anwendung am Körper (On-Body-Delivery-System) vorgesehen und kann vom Patienten selbst verabreicht werden.
  • +Bei Verwendung einer Spritzeninfusionspumpe, ist Aspaveli in den Bauch, die Oberschenkel, die Hüften oder die Oberarme zu verabreichen.
  • +Bei Verwendung eines On-Body-Delivery-Systems ist Aspaveli in das Abdomen zu verabreichen.
  • -C3G und primäre IC-MPGN sind chronische Erkrankungen. Es wird nicht empfohlen, dieses Arzneimittel abzusetzen, es sei denn, dies ist klinisch angezeigt. Übliche Dosierung
  • +C3G und primäre IC-MPGN sind chronische Erkrankungen. Es wird nicht empfohlen, dieses Arzneimittel abzusetzen, es sei denn, dies ist klinisch angezeigt.
  • +Übliche Dosierung
  • -Aspaveli wird zweimal wöchentlich als subkutane Infusion von 1080 mg mit einer handelsüblichen Spritzeninfusionspumpe verabreicht, die Dosen von bis zu 20 ml abgeben kann. Die zweimal wöchentliche Dosis sollte an Tag 1 und Tag 4 jeder Behandlungswoche verabreicht werden (siehe Art der Anwendung).
  • +Aspaveli wird zweimal wöchentlich als subkutane Infusion von 1080 mg mit einer handelsüblichen Spritzeninfusionspumpe oder einem On-Body-Delivery-System verabreicht, die bzw. das Dosen von bis zu 20 ml abgeben kann. Die zweimal wöchentliche Dosis sollte an Tag 1 und Tag 4 jeder Behandlungswoche verabreicht werden (siehe Art der Anwendung).
  • --Die Umstellung von anderen Komplementinhibitoren als Eculizumab wurde nicht untersucht. Das Absetzen anderer Komplementinhibitoren vor Erreichen des Steady-State von Pegcetacoplan sollte mit Vorsicht erfolgen (siehe Pharmakokinetik).
  • +-Die Umstellung von anderen Komplementinhibitoren als Eculizumab wurde nicht untersucht. Das Absetzen anderer Komplementinhibitoren vor Erreichen des Steady-State von Pegcetacoplan sollte mit Vorsicht erfolgen (siehe Pharmakokinetik).
  • -Aspaveli wird zweimal wöchentlich als subkutane Infusion mit einer handelsüblichen Spritzeninfusionspumpe verabreicht, die Dosen von bis zu 20 ml abgeben kann. Die zweimal wöchentliche Dosis sollte an Tag 1 und Tag 4 jeder Behandlungswoche verabreicht werden.
  • +Aspaveli wird zweimal wöchentlich als subkutane Infusion mit einer handelsüblichen Spritzeninfusionspumpe oder einem On-Body-Delivery-System verabreicht, die bzw. das Dosen von bis zu 20 ml abgeben kann. Die zweimal wöchentliche Dosis sollte an Tag 1 und Tag 4 jeder Behandlungswoche verabreicht werden (siehe Art der Anwendung).
  • -Aspaveli wird zweimal wöchentlich als subkutane Infusion von 1080 mg verabreicht.
  • +Aspaveli wird zweimal wöchentlich als subkutane Infusion von 1080 mg verabreicht.
  • -Körpergewicht Erste Dosis (Infusionsvolu Zweite Dosis (Infusions Erhaltungsdosis (Infusion
  • + Körpergewicht Erste Dosis (Infusionsvolu Zweite Dosis (Infusions Erhaltungsdosis (Infusion
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  • -Aspaveli sollte nur über eine subkutane Verabreichung mit einer Spritzeninfusionspumpe verabreicht werden, die ein nominales Fördervolumen von 20 ml erreichen kann.
  • -Wenn die Therapie mit Aspaveli eingeleitet wird, sollte der Patient von einer qualifizierten medizinischen Fachperson in Infusionstechniken, in der Verwendung einer Spritzeninfusionspumpe, dem Führen eines Behandlungsprotokolls, dem Erkennen möglicher unerwünschter Wirkungen und den zu ergreifenden Massnahmen bei deren Auftreten, unterrichtet werden.
  • -Aspaveli ist durch eine subkutane Infusion in den Bauch, die Oberschenkel, die Hüfte oder die Oberarme zu verabreichen. Die Infusionsstellen sollten mindestens 7,5 cm voneinander entfernt sein. Die Infusionsstellen sollten zwischen den Verabreichungen gewechselt werden. Infusionen in Bereiche, in denen die Haut empfindlich, gequetscht, rot oder hart ist und Infusionen in Tattoos, Narben oder Dehnungsstreifen sollten vermieden werden.
  • -Die typische Infusionsdauer beträgt etwa 30 Minuten (bei Infusion an zwei Stellen) bzw. etwa 60 Minuten (bei einer Infusionsstelle). Die Infusion sollte sofort nach dem Aufziehen von Aspaveli in die Spritze begonnen werden. Die Verabreichung sollte innerhalb von 2 Stunden nach der Vorbereitung der Spritze beendet werden.
  • -Siehe Hinweise für die Handhabung und Gebrauchsanweisung in der Packungsbeilage für weitere Hinweise zur Vorbereitung und Verabreichung des Arzneimittels.
  • +Aspaveli sollte nur über eine subkutane Verabreichung mit hilfe einer handelsüblichen Spritzeninfusionspumpe oder eines On-Body-Delivery-Systems verabreicht werden.
  • +Wenn die Therapie mit Aspaveli eingeleitet wird, sollte der Patient von einer qualifizierten medizinischen Fachperson in Infusionstechniken, in der Verwendung einer Spritzeninfusionspumpe oder eines On-Body-Delivery-Systems, dem Führen eines Behandlungsprotokolls, dem Erkennen möglicher unerwünschter Wirkungen und den zu ergreifenden Massnahmen bei deren Auftreten, unterrichtet werden.
  • +-Bei Verwendung einer Spritzeninfusionspumpe ist Aspaveli durch eine subkutane Infusion in den Bauch, die Oberschenkel, die Hüfte oder die Oberarme zu verabreichen. Die Infusionsstellen sollten mindestens 7,5 cm voneinander entfernt sein. Die Infusionsstellen sollten zwischen den Verabreichungen gewechselt werden. Die Infusionsdauer beträgt etwa 30 Minuten (bei Infusion an zwei Stellen) bzw. etwa 60 Minuten (bei einer Infusionsstelle).
  • +-Bei Verwendung eines On-Body-Delivery-Systems ist Aspaveli in das Abdomen zu verabreichen. Die Infusionsstelle sollte gemäss der Anleitung des Herstellers regelmässig gewechselt werden. Die patientenindividuelle Infusionsdauer beträgt typischerweise 30 bis 60 Minuten.
  • +Infusionen in Bereiche, in denen die Haut empfindlich, gequetscht, rot oder hart ist und Infusionen in Tattoos, Narben oder Dehnungsstreifen sollten vermieden werden. Die Infusion sollte sofort nach dem Aufziehen von Aspaveli in die Spritze begonnen werden. Die Verabreichung sollte innerhalb von 2 Stunden nach der Vorbereitung der Spritze beendet werden.
  • +Für weitere Hinweise zur Vorbereitung und Verabreichung des Arzneimittels siehe Hinweise für die Handhabung.
  • -Systemorganklasse Häufigkeit Unerwünschte Wirkung
  • + Systemorganklasse Häufigkeit Unerwünschte Wirkung
  • -Neunzehn Patienten, die während der APL2-302 Studie mit Pegcetacoplan behandelt wurden, berichteten über Hämolyse. Sieben Fälle wurden als schwerwiegend eingestuft, 5 Fälle führten zum Absetzen von Pegcetacoplan und bei 10 Patienten wurde die Dosis von Pegcetacoplan erhöht. Während der Studie APL2-308 traten bei den mit Pegcetacoplan behandelten Patienten 3 Fälle von Hämolyse auf. Keiner dieser Fälle wurde als schwerwiegend berichtet oder führte zum Absetzen von Pegcetacoplan. Bei allen 3 Patienten wurde die Pegcetacoplan-Dosis erhöht.
  • +Neunzehn Patienten, die während der APL2-302 Studie mit Pegcetacoplan behandelt wurden, berichteten über Hämolyse. Sieben Fälle wurden als schwerwiegend eingestuft, 5 Fälle führten zum Absetzen von Pegcetacoplan und bei 10 Patienten wurde die Dosis von Pegcetacoplan erhöht. Während der Studie APL2-308 traten bei den mit Pegcetacoplan behandelten Patienten 3 Fälle von Hämolyse auf. Keiner dieser Fälle wurde als schwerwiegend berichtet oder führte zum Absetzen von Pegcetacoplan. Bei allen 3 Patienten wurde die Pegcetacoplan-Dosis erhöht.
  • -Tabelle 2 zeigt die in den klinischen Studien mit Pegcetacoplan bei Patienten mit C3G oder primärer IC-MPGN beobachteten Nebenwirkungen.
  • +Tabelle 2 zeigt die in den klinischen Studien mit Pegcetacoplan bei Patienten mit C3G oder primärer IC-MPGN beobachteten Nebenwirkungen.
  • -Tabelle 2: Unerwünschte Wirkungen bei Patienten mit C3G oder primärer IC-MPGN aus den klinischen Studien APL2-C3G-310, APL2-C3G-314, APL2-201 and APL2-C3G-204
  • -Systemorganklasse Häufigkeit Unerwünschte Wirkung
  • +Tabelle 2: Unerwünschte Wirkungen bei Patienten mit C3G oder primärer IC-MPGN aus den klinischen Studien APL2-C3G-310, APL2-C3G-314, APL2-201 and APL2-C3G-204
  • + Systemorganklasse Häufigkeit Unerwünschte Wirkung
  • - 
  • -Bei transplantierten Patienten mit C3G oder primärer IC-MPGN (N = 5), die in die Studie APL2 C3G-310 eingeschlossen wurden, entsprach das Sicherheitsprofil den Gesamtergebnissen der Studie.
  • +Bei transplantierten Patienten mit C3G oder primärer IC-MPGN (N = 5), die in die Studie APL2 C3G-310 eingeschlossen wurden, entsprach das Sicherheitsprofil den Gesamtergebnissen der Studie.
  • -Bei jugendlichen Patienten mit C3G oder primärer IC-MPGN (N = 28, im Alter von 12 bis 17 Jahren), die an der Studie APL2 C3G-310 teilnahmen, entsprach das Sicherheitsprofil ebenfalls den Gesamtergebnissen der Studie. Die am häufigsten berichtete Nebenwirkung in dieser Patientengruppe waren Reaktionen an der Infusionsstelle.
  • -Die Sicherheit von Pegcetacoplan wurde bei pädiatrischen Patienten im Alter von unter 12 Jahren nicht untersucht.
  • +Bei jugendlichen Patienten mit C3G oder primärer IC-MPGN (N = 28, im Alter von 12 bis 17 Jahren), die an der Studie APL2 C3G-310 teilnahmen, entsprach das Sicherheitsprofil ebenfalls den Gesamtergebnissen der Studie. Die am häufigsten berichtete Nebenwirkung in dieser Patientengruppe waren Reaktionen an der Infusionsstelle.
  • +Die Sicherheit von Pegcetacoplan wurde bei pädiatrischen Patienten im Alter von unter 12 Jahren nicht untersucht.
  • -Die Inzidenz von ADA (behandlungsbedingte ADA oder erhöhte ADA-Werte) in der Studie APL2-C3G-310 betrug 23,6 % für Anti-PEG-Antikörper und 16,3 % für Anti-Pegcetacoplan-Peptid-Antikörper. Basierend auf einer Populations-PK- und PD-Analyse hatten die ADAs keinen klinisch relevanten Einfluss auf die Wirksamkeit oder die PK/PD-Parameter in der gepoolten Analysepopulation. Fünf Patienten wurden auch positiv auf NAb getestet. Das Auftreten von NAb hatte keinen offensichtlichen Einfluss auf die PK oder die klinische Wirksamkeit. 29 von 123 Patienten entwickelten Anti-PEG-Antikörper; 14 waren behandlungsbedingt und 15 waren behandlungsbedingt verstärkt. Bei Patienten mit einem Krankheitsrezidiv nach der Transplantation in der Studie APL2-C3G-204 entwickelte kein Patient eine positive ADA-Antwort (behandlungsbedingter ADA-Wert oder erhöhter ADA-Wert gegenüber dem vorherigen Wert) auf Pegcetacoplan-Peptid oder PEG. Während der 26-wöchigen placebokontrollierten Behandlungsphase der Studie APL2-C3G-310 gab es keinen nachweisbaren Einfluss der ADAs auf die Sicherheit der Pegcetacoplan-Behandlung.
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  • +Die Inzidenz von ADA (behandlungsbedingte ADA oder erhöhte ADA-Werte) in der Studie APL2-C3G-310 betrug 23,6 % für Anti-PEG-Antikörper und 16,3 % für Anti-Pegcetacoplan-Peptid-Antikörper. Basierend auf einer Populations-PK- und PD-Analyse hatten die ADAs keinen klinisch relevanten Einfluss auf die Wirksamkeit oder die PK/PD-Parameter in der gepoolten Analysepopulation. Fünf Patienten wurden auch positiv auf NAb getestet. Das Auftreten von NAb hatte keinen offensichtlichen Einfluss auf die PK oder die klinische Wirksamkeit. 29 von 123 Patienten entwickelten Anti-PEG-Antikörper; 14 waren behandlungsbedingt und 15 waren behandlungsbedingt verstärkt. Bei Patienten mit einem Krankheitsrezidiv nach der Transplantation in der Studie APL2-C3G-204 entwickelte kein Patient eine positive ADA-Antwort (behandlungsbedingter ADA-Wert oder erhöhter ADA-Wert gegenüber dem vorherigen Wert) auf Pegcetacoplan-Peptid oder PEG. Während der 26-wöchigen placebokontrollierten Behandlungsphase der Studie APL2-C3G-310 gab es keinen nachweisbaren Einfluss der ADAs auf die Sicherheit der Pegcetacoplan-Behandlung.
  • -In der Studie APL2-302 stieg die mittlere C3-Konzentration im Serum in der Pegcetacoplan-Gruppe von 0,94 g/l bei Studienbeginn auf 3,83 g/l in Woche 16 und verblieb auf diesem Niveau bis Woche 48. In der Studie APL2-308 stieg die mittlere C3-Konzentration im Serum von einem Ausgangswert von 0,95 g/l auf 3,56 g/l in Woche 26.
  • -In der Studie APL2-302 stieg der mittlere prozentuale Anteil an PNH-Typ II + PNH-Typ III Erythrozyten von einem Ausgangswert von 66,80 % auf 93,85 % in Woche 16 und verblieb auf diesem Niveau bis Woche 48. In der Studie APL2 308 stieg der mittlere prozentuale Anteil an PNH-Typ II + PNH-Typ III Erythrozyten von einem Ausgangswert von 42,4 % auf 90,0 % in Woche 26. In der Studie APL2302 sank der mittlere prozentuale Anteil an PNH-TypII + PNH-Typ III Erythrozyten mit C3-Ablagerung von einem Ausgangswert von 17,73 % auf 0,20 % in Woche 16 und verblieb auf diesem Niveau bis Woche 48. In der Studie APL2308 sank der mittlere prozentuale Anteil an PNH-TypII+PNH-Typ III Erythrozyten mit C3 Ablagerung von einem Ausgangswert von 2,85 % auf 0,09 % in Woche 26.
  • +In der Studie APL2-302 stieg die mittlere C3-Konzentration im Serum in der Pegcetacoplan-Gruppe von 0,94 g/l bei Studienbeginn auf 3,83 g/l in Woche 16 und verblieb auf diesem Niveau bis Woche 48. In der Studie APL2-308 stieg die mittlere C3-Konzentration im Serum von einem Ausgangswert von 0,95 g/l auf 3,56 g/l in Woche 26.
  • +In der Studie APL2-302 stieg der mittlere prozentuale Anteil an PNH-Typ II + PNH-Typ III Erythrozyten von einem Ausgangswert von 66,80 % auf 93,85 % in Woche 16 und verblieb auf diesem Niveau bis Woche 48. In der Studie APL2 308 stieg der mittlere prozentuale Anteil an PNH-Typ II + PNH-Typ III Erythrozyten von einem Ausgangswert von 42,4 % auf 90,0 % in Woche 26. In der Studie APL2302 sank der mittlere prozentuale Anteil an PNH-TypII + PNH-Typ III Erythrozyten mit C3-Ablagerung von einem Ausgangswert von 17,73 % auf 0,20 % in Woche 16 und verblieb auf diesem Niveau bis Woche 48. In der Studie APL2308 sank der mittlere prozentuale Anteil an PNH-TypII+PNH-Typ III Erythrozyten mit C3 Ablagerung von einem Ausgangswert von 2,85 % auf 0,09 % in Woche 26.
  • -In der Studie APL2-C3G-310 stieg die mittlere C3-Konzentration im Serum in der Pegcetacoplan-Gruppe von 0,62 g/l bei Studienbeginn auf 3,71 g/l in Woche 26 und der Effekt wurde bis Woche 52 aufrechterhalten. In der Placebo-Gruppe blieben die C3-Konzentrationen bis Woche 26 stabil (0,57 g/l bei Studienbeginn; 0,58 g/l in Woche 26) und nach dem Wechsel zu Pegcetacoplan stiegen diese auf 3,59 g/l in Woche 52 an.
  • -Die mittlere sC5b-9-Konzentration im Serum sank in der Pegcetacoplan-Gruppe von 902,5 ng/ml bei Studienbeginn auf 290,2 ng/ml in Woche 26 und der Effekt wurde bis Woche 52 aufrechterhalten. In der Placebo-Gruppe blieben die sC5b-9-Konzentrationen bis Woche 26 stabil (768,3 ng/ml bei Studienbeginn; 759,9 ng/ml in Woche 26) und nach dem Wechsel zu Pegcetacoplan sanken diese auf 272,9 ng/ml in Woche 52.
  • -In Woche 26 betrug der Anteil der Patienten mit einer Verringerung der C3c-Färbeintensität bei der Nierenbiopsie um mindestens zwei Grössenordnungen gegenüber dem Ausgangswert 74,3 % in der Pegcetacoplan-Gruppe, wobei 71,4 % einen Färbungswert von Null erreichten, verglichen mit 11,8 % der Patienten mit einem Rückgang um zwei Grössenordnungen und 8,8 %, die einen Färbungswert von Null in der Placebo-Gruppe erreichten.
  • -In der Studie APL2-C3G-204 stieg bei Patienten mit Krankheitsrezidiv nach der Transplantation die mittlere C3-Konzentration im Serum von 0,70 g/l bei Studienbeginn auf 2,80 g/l in Woche 52 an, und die mittlere sC5b-9-Konzentration im Serum sank von 525,4 ng/ml bei Studienbeginn auf 151,0 ng/ml in Woche 52.
  • +In der Studie APL2-C3G-310 stieg die mittlere C3-Konzentration im Serum in der Pegcetacoplan-Gruppe von 0,62 g/l bei Studienbeginn auf 3,71 g/l in Woche 26 und der Effekt wurde bis Woche 52 aufrechterhalten. In der Placebo-Gruppe blieben die C3-Konzentrationen bis Woche 26 stabil (0,57 g/l bei Studienbeginn; 0,58 g/l in Woche 26) und nach dem Wechsel zu Pegcetacoplan stiegen diese auf 3,59 g/l in Woche 52 an.
  • +Die mittlere sC5b-9-Konzentration im Serum sank in der Pegcetacoplan-Gruppe von 902,5 ng/ml bei Studienbeginn auf 290,2 ng/ml in Woche 26 und der Effekt wurde bis Woche 52 aufrechterhalten. In der Placebo-Gruppe blieben die sC5b-9-Konzentrationen bis Woche 26 stabil (768,3 ng/ml bei Studienbeginn; 759,9 ng/ml in Woche 26) und nach dem Wechsel zu Pegcetacoplan sanken diese auf 272,9 ng/ml in Woche 52.
  • +In Woche 26 betrug der Anteil der Patienten mit einer Verringerung der C3c-Färbeintensität bei der Nierenbiopsie um mindestens zwei Grössenordnungen gegenüber dem Ausgangswert 74,3 % in der Pegcetacoplan-Gruppe, wobei 71,4 % einen Färbungswert von Null erreichten, verglichen mit 11,8 % der Patienten mit einem Rückgang um zwei Grössenordnungen und 8,8 %, die einen Färbungswert von Null in der Placebo-Gruppe erreichten.
  • +In der Studie APL2-C3G-204 stieg bei Patienten mit Krankheitsrezidiv nach der Transplantation die mittlere C3-Konzentration im Serum von 0,70 g/l bei Studienbeginn auf 2,80 g/l in Woche 52 an, und die mittlere sC5b-9-Konzentration im Serum sank von 525,4 ng/ml bei Studienbeginn auf 151,0 ng/ml in Woche 52.
  • -Es wurden keine spezifischen Studien durchgeführt, um das Potenzial von Pegcetacoplan zur Verzögerung der kardialen Repolarisation zu bestimmen. Pegcetacoplan ist eine PEGylierte Peptidstruktur und zeigte keine Hemmung im humanen Ether-agogo-Gen (hERG)-Ionenkanaltest. Die Analyse der Konzentration-QTc bestätigte keine Auswirkungen auf die kardiale Repolarisation (QT-Intervall um die Herzfrequenz korrigiert).
  • +Es wurden keine spezifischen Studien durchgeführt, um das Potenzial von Pegcetacoplan zur Verzögerung der kardialen Repolarisation zu bestimmen. Pegcetacoplan ist eine PEGylierte Peptidstruktur und zeigte keine Hemmung im humanen Ether-a-go-go-Gen (hERG)-Ionenkanaltest. Die Analyse der Konzentration-QTc bestätigte keine Auswirkungen auf die kardiale Repolarisation (QT-Intervall um die Herzfrequenz korrigiert).
  • -Die Wirksamkeit und Sicherheit von Pegcetacoplan bei Patienten mit PNH wurde in zwei offenen, randomisierten, kontrollierten Phase-3-Studien untersucht: in Studie APL2-302 an Patienten, die bereits mit einem Komplementinhibitor vorbehandelt waren, und in Studie APL2-308 an Patienten, die zuvor mit keinem Komplementinhibitor behandelt wurden. In beiden Studien lag die Dosis von Pegcetacoplan bei zweimal wöchentlich 1080 mg. Bei Bedarf konnte die Dosis von Pegcetacoplan auf 1080 mg alle 3 Tage angepasst werden.
  • +Die Wirksamkeit und Sicherheit von Pegcetacoplan bei Patienten mit PNH wurde in zwei offenen, randomisierten, kontrollierten Phase-3-Studien untersucht: in Studie APL2-302 an Patienten, die bereits mit einem Komplementinhibitor vorbehandelt waren, und in Studie APL2-308 an Patienten, die zuvor mit keinem Komplementinhibitor behandelt wurden. In beiden Studien lag die Dosis von Pegcetacoplan bei zweimal wöchentlich 1080 mg. Bei Bedarf konnte die Dosis von Pegcetacoplan auf 1080 mg alle 3 Tage angepasst werden.
  • -Parameter Statistik Pegcetacoplan (n=41) Eculizumab (n=39)
  • + Parameter Statistik Pegcetacoplan (n=41) Eculizumab (n=39)
  • -Pegcetacoplan war Eculizumab in Bezug auf den primären Endpunkt der Hämoglobinveränderung gegenüber dem Ausgangswert überlegen (p < 0,0001). Die korrigierte mediane Veränderung des Hb-Wertes gegenüber dem Ausgangswert betrug 2,4 g/dl in der mit Pegcetacoplan behandelten Gruppe gegenüber -1,5 g/dl in der Eculizumab-Gruppe, was einen korrigierten medianen Anstieg von 3,8 g/dl unter Pegcetacoplan im Vergleich zu Eculizumab in Woche 16 entspricht (Abbildung 1).
  • +Pegcetacoplan war Eculizumab in Bezug auf den primären Endpunkt der Hämoglobinveränderung gegenüber dem Ausgangswert überlegen (p < 0,0001). Die korrigierte mediane Veränderung des Hb-Wertes gegenüber dem Ausgangswert betrug 2,4 g/dl in der mit Pegcetacoplan behandelten Gruppe gegenüber -1,5 g/dl in der Eculizumab-Gruppe, was einen korrigierten medianen Anstieg von 3,8 g/dl unter Pegcetacoplan im Vergleich zu Eculizumab in Woche 16 entspricht (Abbildung 1).
  • -Bei der Studie APL2-308 handelte es sich um eine offene, randomisierte, kontrollierte Studie, an der Patienten mit PNH teilnahmen, die in den letzten 3 Monaten vor Studienbeginn nicht mit einem Komplementinhibitor behandelt worden waren und deren Hb-Wert unter der unteren Grenze des Normwerts (LLN) lag. Geeignete Patienten wurden im Verhältnis 2:1 randomisiert und erhielten entweder Pegcetacoplan oder eine supportive Behandlung (z. B. Transfusionen, Kortikosteroide, Supplementierung mit z. B. Eisen, Folsäure und Vitamin B12), die im Folgenden als Kontrollgruppe bezeichnet wird, während des gesamten 26wöchigen Behandlungszeitraums.
  • -Die Randomisierung wurde anhand der Anzahl der Transfusionen von PRBC innerhalb der letzten 12 Monate vor Tag -28 (< 4; ≥ 4) stratifiziert. Zu jedem Zeitpunkt während der Studie konnte ein Patient, der der Kontrollgruppe zugewiesen wurde und dessen Hb-Wert ≥ 2 g/dl unter dem Ausgangswert lag oder der ein PNH-assoziiertes thromboembolisches Ereignis hatte, gemäss Prüfplan für den Rest der Studie auf Pegcetacoplan umgestellt werden.
  • -Insgesamt wurden 53 Patienten randomisiert: 35 Patienten in die Pegcetacoplan-Gruppe und 18 Patienten in die Kontrollgruppe. Die demografischen Daten und die Krankheitsmerkmale beim Ausgangswertwaren im Allgemeinen zwischen den Behandlungsgruppen ausgewogen. Das Durchschnittsalter betrug 42,2 Jahre in der Pegcetacoplan-Gruppe und 49,1 Jahre in der Kontrollgruppe. Die durchschnittliche Anzahl von PRBC-Transfusionen in den 12 Monaten vor der Voruntersuchung betrug 3,9 in der Pegcetacoplan-Gruppe und 5,1 in der Kontrollgruppe. Fünf Patienten in jeder Gruppe (14,3 % in der Pegcetacoplan-Gruppe und 27,8 % in der Kontrollgruppe) wiesen eine aplastische Anämie in der Anamnese auf. Weitere Ausgangswerte waren: mittlerer Hb-Ausgangswert (Pegcetacoplan-Gruppe: 9,4 g/dl vs. Kontrollgruppe: 8,7 g/dl), ARC (Pegcetacoplan-Gruppe: 230,2 × 109/l vs. Kontrollgruppe: 180,3 × 109/l), LDH-Wert (Pegcetacoplan-Gruppe: 2 151,0 E/l vs. Kontrollgruppe: 1 945,9 E/l) und Thrombozytenzahl (Pegcetacoplan-Gruppe: 191,4 × 109/l vs. Kontrollgruppe: 125,5 × 109/l). 11 der 18 Patienten, die der Kontrollgruppe zugewiesen wurden, wechselten zu Pegcetacoplan, weil ihr Hb-Wert um ≥ 2 g/dl unter den Ausgangswert sank. Von den 53 randomisierten Patienten erhielten 52 (97,8 %) eine prophylaktische Antibiotikatherapie gemäss den örtlichen Verschreibungsleitlinien.
  • -Der primäre und die sekundären Wirksamkeitsendpunkte wurden in Woche 26 bewertet. Die beiden ko-primären Wirksamkeitsendpunkte waren die Stabilisierung des Hb-Werts, definiert als Vermeidung eines Abfalls der Hb-Konzentration > 1 g/dl gegenüber dem Ausgangswert ohne Transfusion, und die Veränderung der LDH-Konzentration gegenüber dem Ausgangswert.
  • -In der mit Pegcetacoplan behandelten Gruppe erreichten 30 von 35 Patienten (85,7 %) eine Stabilisierung des Hb-Werts gegenüber 0 Patienten in der Kontrollgruppe. Die bereinigte Differenz zwischen Pegcetacoplan und der Kontrollgruppe betrug 73,1 % (95 %-KI: 57,2 % bis 89,0 %; p < 0,0001).
  • -Die kleinste quadratische (LS) mittlere (SE) Veränderung der LDH-Konzentration gegenüber dem Ausgangswert in Woche 26 betrug -1 870 E/l in der mit Pegcetacoplan behandelten Gruppe gegenüber -400 E/l in der Kontrollgruppe (p < 0,0001). Die Differenz zwischen Pegcetacoplan und der Kontrollgruppe betrug -1 470 (95 %-KI: -2 113 bis -827). Die Behandlungsunterschiede zwischen der Pegcetacoplan-Gruppe und der Kontrollgruppe zeigten sich in Woche 2 und blieben bis Woche 26 bestehen (Abbildung 3). Die LDH-Konzentrationen in der Kontrollgruppe verblieben erhöht.
  • -Abbildung 3: Mittlere (±SE) LDH-Konzentration (E/l) im Zeitverlauf nach Behandlungsgruppe in der Studie APL2-308
  • +Bei der Studie APL2-308 handelte es sich um eine offene, randomisierte, kontrollierte Studie, an der Patienten mit PNH teilnahmen, die in den letzten 3 Monaten vor Studienbeginn nicht mit einem Komplementinhibitor behandelt worden waren und deren Hb-Wert unter der unteren Grenze des Normwerts (LLN) lag. Geeignete Patienten wurden im Verhältnis 2:1 randomisiert und erhielten entweder Pegcetacoplan oder eine supportive Behandlung (z. B. Transfusionen, Kortikosteroide, Supplementierung mit z. B. Eisen, Folsäure und Vitamin B12), die im Folgenden als Kontrollgruppe bezeichnet wird, während des gesamten 26wöchigen Behandlungszeitraums.
  • +Die Randomisierung wurde anhand der Anzahl der Transfusionen von PRBC innerhalb der letzten 12 Monate vor Tag -28 (< 4; ≥ 4) stratifiziert. Zu jedem Zeitpunkt während der Studie konnte ein Patient, der der Kontrollgruppe zugewiesen wurde und dessen Hb-Wert ≥ 2 g/dl unter dem Ausgangswert lag oder der ein PNH-assoziiertes thromboembolisches Ereignis hatte, gemäss Prüfplan für den Rest der Studie auf Pegcetacoplan umgestellt werden.
  • +Insgesamt wurden 53 Patienten randomisiert: 35 Patienten in die Pegcetacoplan-Gruppe und 18 Patienten in die Kontrollgruppe. Die demografischen Daten und die Krankheitsmerkmale beim Ausgangswertwaren im Allgemeinen zwischen den Behandlungsgruppen ausgewogen. Das Durchschnittsalter betrug 42,2 Jahre in der Pegcetacoplan-Gruppe und 49,1 Jahre in der Kontrollgruppe. Die durchschnittliche Anzahl von PRBC-Transfusionen in den 12 Monaten vor der Voruntersuchung betrug 3,9 in der Pegcetacoplan-Gruppe und 5,1 in der Kontrollgruppe. Fünf Patienten in jeder Gruppe (14,3 % in der Pegcetacoplan-Gruppe und 27,8 % in der Kontrollgruppe) wiesen eine aplastische Anämie in der Anamnese auf. Weitere Ausgangswerte waren: mittlerer Hb-Ausgangswert (Pegcetacoplan-Gruppe: 9,4 g/dl vs. Kontrollgruppe: 8,7 g/dl), ARC (Pegcetacoplan-Gruppe: 230,2 × 109/l vs. Kontrollgruppe: 180,3 × 109/l), LDH-Wert (Pegcetacoplan-Gruppe: 2 151,0 E/l vs. Kontrollgruppe: 1 945,9 E/l) und Thrombozytenzahl (Pegcetacoplan-Gruppe: 191,4 × 109/l vs. Kontrollgruppe: 125,5 × 109/l). 11 der 18 Patienten, die der Kontrollgruppe zugewiesen wurden, wechselten zu Pegcetacoplan, weil ihr Hb-Wert um ≥ 2 g/dl unter den Ausgangswert sank. Von den 53 randomisierten Patienten erhielten 52 (97,8 %) eine prophylaktische Antibiotikatherapie gemäss den örtlichen Verschreibungsleitlinien.
  • +Der primäre und die sekundären Wirksamkeitsendpunkte wurden in Woche 26 bewertet. Die beiden ko-primären Wirksamkeitsendpunkte waren die Stabilisierung des Hb-Werts, definiert als Vermeidung eines Abfalls der Hb-Konzentration > 1 g/dl gegenüber dem Ausgangswert ohne Transfusion, und die Veränderung der LDH-Konzentration gegenüber dem Ausgangswert.
  • +In der mit Pegcetacoplan behandelten Gruppe erreichten 30 von 35 Patienten (85,7 %) eine Stabilisierung des Hb-Werts gegenüber 0 Patienten in der Kontrollgruppe. Die bereinigte Differenz zwischen Pegcetacoplan und der Kontrollgruppe betrug 73,1 % (95 %-KI: 57,2 % bis 89,0 %; p < 0,0001).
  • +Die kleinste quadratische (LS) mittlere (SE) Veränderung der LDH-Konzentration gegenüber dem Ausgangswert in Woche 26 betrug -1 870 E/l in der mit Pegcetacoplan behandelten Gruppe gegenüber -400 E/l in der Kontrollgruppe (p < 0,0001). Die Differenz zwischen Pegcetacoplan und der Kontrollgruppe betrug -1 470 (95 %-KI: -2 113 bis -827). Die Behandlungsunterschiede zwischen der Pegcetacoplan-Gruppe und der Kontrollgruppe zeigten sich in Woche 2 und blieben bis Woche 26 bestehen (Abbildung 3). Die LDH-Konzentrationen in der Kontrollgruppe verblieben erhöht.
  • +Abbildung 3: Mittlere (±SE) LDH-Konzentration (E/l) im Zeitverlauf nach Behandlungsgruppe in der Studie APL2-308
  • - 
  • -Bei den ausgewählten wichtigen sekundären Wirksamkeitsendpunkten Hb-Ansprechen ohne Transfusion, Veränderung des Hb-Spiegels und Veränderung der ARC zeigte sich in der mit Pegcetacoplan behandelten Gruppe ein signifikanter Behandlungsunterschied gegenüber der Kontrollgruppe (Tabelle 4).
  • -Tabelle 4: Analyse wichtiger sekundärer Endpunkte in Studie APL2-308
  • -Parameter Pegcetacoplan (N = Kontrollgruppe (N = Differenz (95%-KI)
  • +Bei den ausgewählten wichtigen sekundären Wirksamkeitsendpunkten Hb-Ansprechen ohne Transfusion, Veränderung des Hb-Spiegels und Veränderung der ARC zeigte sich in der mit Pegcetacoplan behandelten Gruppe ein signifikanter Behandlungsunterschied gegenüber der Kontrollgruppe (Tabelle 4).
  • +Tabelle 4: Analyse wichtiger sekundärer Endpunkte in Studie APL2-308
  • + Parameter Pegcetacoplan (N = Kontrollgruppe (N = Differenz (95%-KI)
  • -a Das Hb-Ansprechen war definiert als Anstieg des Hämoglobins um ≥ 1 g/dl vom Ausgangswert bis Woche 26. ARC = Absolute Retikulozytenzahl, KI = Konfidenzintervall, LS = Kleinste Quadrate (least square), SE = Standardfehler (standard error)
  • - 
  • -
  • +a Das Hb-Ansprechen war definiert als Anstieg des Hämoglobins um ≥ 1 g/dl vom Ausgangswert bis Woche 26. ARC = Absolute Retikulozytenzahl, KI = Konfidenzintervall, LS = Kleinste Quadrate (least square), SE = Standardfehler (standard error)
  • -Die Dosis von Pegcetacoplan betrug 1 080 mg zweimal wöchentlich für Erwachsene oder Jugendliche mit einem Körpergewicht ≥ 50 kg oder gewichtsabhängig für Jugendliche mit einem Körpergewicht unter 50 kg.
  • +Die Dosis von Pegcetacoplan betrug 1 080 mg zweimal wöchentlich für Erwachsene oder Jugendliche mit einem Körpergewicht ≥ 50 kg oder gewichtsabhängig für Jugendliche mit einem Körpergewicht unter 50 kg.
  • -Die Studie APL2-C3G-310 war eine randomisierte, doppelblinde Studie mit einer placebokontrollierten Behandlungsphase von 26 Wochen, gefolgt von einer 26-wöchigen offenen Behandlungsphase (OLP). An dieser Studie nahmen Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren und Erwachsene mit C3G oder primärer IC-MPGN teil. Dabei wurden sowohl Patienten mit einer Erkrankung der nativen Niere als auch solche mit einem Krankheitsrezidiv nach Transplantation aufgenommen, die eine Proteinurie von ≥ 1 g/Tag und eine eGFR von ≥ 30 ml/min/1,73 m2 aufwiesen. Die Patienten erhielten mindestens 12 Wochen vor der Randomisierung eine stabile und optimierte Dosierung für die Behandlung von C3G/primärer IC-MPGN (z. B. RAS-Hemmer, Natrium-Glukose-Cotransporter-2-Hemmer [SGLT-2-Hemmer], Immunsuppressiva, systemische Kortikosteroide in einer Dosierung von maximal 20 mg/Tag Prednison-Äquivalent).
  • -Die in Frage kommenden Patienten wurden im Verhältnis 1:1 randomisiert und erhielten während der 26-wöchigen placebokontrollierten Behandlungsphase (RCP) zweimal wöchentlich Pegcetacoplan oder Placebo subkutan. Bei der Randomisierung wurden zwei Stratifizierungsfaktoren angewandt: Patienten mit einem Krankheitsrezidiv nach einer Transplantation im Vergleich zu Patienten mit einer Erkrankung der nativen Niere, und Patienten mit Nierenbiopsien zu Beginn der Studie (entweder während des Screenings oder innerhalb von 28 Wochen vor der Randomisierung) im Vergleich zu Patienten ohne Nierenbiopsien zu Beginn der Studie. Während des RCP wurden Änderungen an den Ausgangsbehandlungsschemata für C3G/primäre IC-MPGN auf ein Minimum beschränkt und nur dann vorgenommen, wenn dies für das Wohlbefinden des Patienten erforderlich war. Die Patienten, die die RCP abgeschlossen hatten, wechselten in die 26-wöchige offene Behandlungsphase (OLP), in der alle Teilnehmenden zweimal wöchentlich mit Pegcetacoplan behandelt wurden.
  • -Insgesamt wurden 124 Patienten randomisiert, davon erhielten 63 Pegcetacoplan und 61 Placebo. Die demografischen Daten und die Ausgangsmerkmale der Erkrankung waren zwischen den beiden Gruppen im Allgemeinen ausgewogen verteilt (siehe Tabelle 5). Insgesamt schlossen 118 Patienten die 26-wöchige RCP ab, und von diesen schlossen 114 Patienten die OLP-Behandlungsphase mit Pegcetacoplan ab (N = 59 Pegcetacoplan-zu-Pegcetacoplan; N = 55 Placebozu-Pegcetacoplan).
  • +Die Studie APL2-C3G-310 war eine randomisierte, doppelblinde Studie mit einer placebokontrollierten Behandlungsphase von 26 Wochen, gefolgt von einer 26-wöchigen offenen Behandlungsphase (OLP). An dieser Studie nahmen Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren und Erwachsene mit C3G oder primärer IC-MPGN teil. Dabei wurden sowohl Patienten mit einer Erkrankung der nativen Niere als auch solche mit einem Krankheitsrezidiv nach Transplantation aufgenommen, die eine Proteinurie von ≥ 1 g/Tag und eine eGFR von ≥ 30 ml/min/1,73 m2 aufwiesen. Die Patienten erhielten mindestens 12 Wochen vor der Randomisierung eine stabile und optimierte Dosierung für die Behandlung von C3G/primärer IC-MPGN (z. B. RAS-Hemmer, Natrium-Glukose-Cotransporter-2-Hemmer [SGLT-2-Hemmer], Immunsuppressiva, systemische Kortikosteroide in einer Dosierung von maximal 20 mg/Tag Prednison-Äquivalent).
  • +Die in Frage kommenden Patienten wurden im Verhältnis 1:1 randomisiert und erhielten während der 26-wöchigen placebokontrollierten Behandlungsphase (RCP) zweimal wöchentlich Pegcetacoplan oder Placebo subkutan. Bei der Randomisierung wurden zwei Stratifizierungsfaktoren angewandt: Patienten mit einem Krankheitsrezidiv nach einer Transplantation im Vergleich zu Patienten mit einer Erkrankung der nativen Niere, und Patienten mit Nierenbiopsien zu Beginn der Studie (entweder während des Screenings oder innerhalb von 28 Wochen vor der Randomisierung) im Vergleich zu Patienten ohne Nierenbiopsien zu Beginn der Studie. Während des RCP wurden Änderungen an den Ausgangsbehandlungsschemata für C3G/primäre IC-MPGN auf ein Minimum beschränkt und nur dann vorgenommen, wenn dies für das Wohlbefinden des Patienten erforderlich war. Die Patienten, die die RCP abgeschlossen hatten, wechselten in die 26-wöchige offene Behandlungsphase (OLP), in der alle Teilnehmenden zweimal wöchentlich mit Pegcetacoplan behandelt wurden.
  • +Insgesamt wurden 124 Patienten randomisiert, davon erhielten 63 Pegcetacoplan und 61 Placebo. Die demografischen Daten und die Ausgangsmerkmale der Erkrankung waren zwischen den beiden Gruppen im Allgemeinen ausgewogen verteilt (siehe Tabelle 5). Insgesamt schlossen 118 Patienten die 26-wöchige RCP ab, und von diesen schlossen 114 Patienten die OLP-Behandlungsphase mit Pegcetacoplan ab (N = 59 Pegcetacoplan-zu-Pegcetacoplan; N = 55 Placebozu-Pegcetacoplan).
  • -Parameter Statistik Pegcetacoplan (N = Placebo(N = 61)
  • + Parameter Statistik Pegcetacoplan (N = Placebo(N = 61)
  • -* innerhalb von 12 Wochen vor Studienbeginn.
  • -C3G = C3-Glomerulopathie, C3GN = C3-Glomerulonephritis, DDD = Dense Deposit Desease, IC MPGN = Immunkomplex-vermittelte membranoproliferative Glomerulonephritis, FMU = Morgenurin, uPCR = Urin-Protein-Kreatinin-Verhältnis, eGFR = Geschätzte glomeruläre Filtrationsrate, SA = Standardabweichung
  • - 
  • -
  • +* innerhalb von 12 Wochen vor Studienbeginn.
  • +C3G = C3-Glomerulopathie, C3GN = C3-Glomerulonephritis, DDD = Dense Deposit Desease, IC MPGN = Immunkomplex-vermittelte membranoproliferative Glomerulonephritis, FMU = Morgenurin, uPCR = Urin-Protein-Kreatinin-Verhältnis, eGFR = Geschätzte glomeruläre Filtrationsrate, SA = Standardabweichung
  • - 
  • - 
  • -KI = Konfidenz-Intervall, LS = Methode der kleinsten Quadrate (Least-Squares), FMU = Morgenurin, uPCR = Urin-Protein-Kreatinin-Verhältnis, MMRM = Gemischtes Modell der wiederholten Messung
  • - 
  • - 
  • -
  • +KI = Konfidenz-Intervall, LS = Methode der kleinsten Quadrate (Least-Squares), FMU = Morgenurin, uPCR = Urin-Protein-Kreatinin-Verhältnis, MMRM = Gemischtes Modell der wiederholten Messung
  • -Während der ersten 12 Wochen der Studie erhielten 10 Patienten Pegcetacoplan zusätzlich zur Standardtherapie (SOC), und 3 Patienten nur Standardtherapie. Alle Patienten erhielten Pegcetacoplan von Woche 13 bis Woche 52.
  • +Während der ersten 12 Wochen der Studie erhielten 10 Patienten Pegcetacoplan zusätzlich zur Standardtherapie (SOC), und 3 Patienten nur Standardtherapie. Alle Patienten erhielten Pegcetacoplan von Woche 13 bis Woche 52.
  • -Im Allgemeinen waren die Veränderungen und prozentualen Veränderungen der eGFR gegenüber dem Ausgangswert (sekundärer Endpunkt) gering. Die mittlere (SA) eGFR veränderte sich von 52,3 (12,11) ml/min/1,73 m2 bei Studienbeginn auf 57,3 (25,12) ml/min/1,73 m2 in Woche 52, und die mediane eGFR veränderte sich von 50,5 ml/min/1,73 m2 bei Studienbeginn auf 58,5 ml/min/1,73 m2 in Woche 52. Die meisten Patienten (9 von 13 Patienten [69,2 %]) in allen Gruppen erreichten bis Woche 52 eine Stabilisierung oder Verbesserung der eGFR.
  • +Im Allgemeinen waren die Veränderungen und prozentualen Veränderungen der eGFR gegenüber dem Ausgangswert (sekundärer Endpunkt) gering. Die mittlere (SA) eGFR veränderte sich von 52,3 (12,11) ml/min/1,73 m2 bei Studienbeginn auf 57,3 (25,12) ml/min/1,73 m2 in Woche 52, und die mediane eGFR veränderte sich von 50,5 ml/min/1,73 m2 bei Studienbeginn auf 58,5 ml/min/1,73 m2 in Woche 52. Die meisten Patienten (9 von 13 Patienten [69,2 %]) in allen Gruppen erreichten bis Woche 52 eine Stabilisierung oder Verbesserung der eGFR.
  • -Pegcetacoplan wird subkutan verabreicht und allmählich in den systemischen Kreislauf aufgenommen, wobei die mediane Tmax zwischen 108 und 144 Stunden (4,5 bis 6,0 Tage) liegt. Steady-State-Serumkonzentrationen wurden bei PNH-Patienten nach zweimal wöchentlicher Verabreichung von 1080 mg etwa 4 bis 6 Wochen nach der ersten Dosis erreicht. Bei Patienten, die mit einem Komplementinhibitor vorbehandelt waren (Studie APL2-302), lag das geometrische Mittel (%CV) der Steady-State-Serumkonzentrationen bei Patienten, die 16 Wochen lang behandelt wurden, zwischen 655 µg/ml (18,6 %) und 706 µg/ml (15,1 %). Bei Patienten, die zuvor keinen Komplementinhibitor erhielten (APL2-308), betrug in Woche 26 das geometrische Mittel (%VK) der Steady-State-Serumkonzentration 744 µg/ml (25,5 %) bei zweimal wöchentlicher Gabe. Es wurde keine formelle Studie zur absoluten Bioverfügbarkeit durchgeführt; in einer Querschnittsstudie zum Vergleich der Exposition nach Verabreichung von SC- und IV-Formulierungen an gesunde Freiwillige wurde die Bioverfügbarkeit auf 87 % geschätzt.
  • -Steady-State-Serumkonzentrationen wurden bei Patienten mit C3G oder primärer IC-MPGN nach zweimal wöchentlicher Verabreichung von 1080 mg etwa 4 bis 8 Wochen nach der ersten Dosis erreicht, und die therapeutischen Konzentrationen von Pegcetacoplan blieben bis Woche 52 erhalten. Bei Patienten der Studie APL2-C3G-310 lagen die mittleren Steady-State-Serumkonzentrationen (%CV) bis Woche 26 zwischen 715,8 (31,2 %) und 765,7 (23,2 %) μg/ml und blieben bis Woche 52 zwischen 670,1 (30,1 %) und 726,6 (30,5 %) μg/ml.
  • +Pegcetacoplan wird subkutan verabreicht und allmählich in den systemischen Kreislauf aufgenommen, wobei die mediane Tmax zwischen 108 und 144 Stunden (4,5 bis 6,0 Tage) liegt. Steady-State-Serumkonzentrationen wurden bei PNH-Patienten nach zweimal wöchentlicher Verabreichung von 1080 mg etwa 4 bis 6 Wochen nach der ersten Dosis erreicht. Bei Patienten, die mit einem Komplementinhibitor vorbehandelt waren (Studie APL2-302), lag das geometrische Mittel (%CV) der Steady-State-Serumkonzentrationen bei Patienten, die 16 Wochen lang behandelt wurden, zwischen 655 µg/ml (18,6 %) und 706 µg/ml (15,1 %). Bei Patienten, die zuvor keinen Komplementinhibitor erhielten (APL2-308), betrug in Woche 26 das geometrische Mittel (%VK) der Steady-State-Serumkonzentration 744 µg/ml (25,5 %) bei zweimal wöchentlicher Gabe. Es wurde keine formelle Studie zur absoluten Bioverfügbarkeit durchgeführt; in einer Querschnittsstudie zum Vergleich der Exposition nach Verabreichung von SC- und IV-Formulierungen an gesunde Freiwillige wurde die Bioverfügbarkeit auf 87 % geschätzt.
  • +Steady-State-Serumkonzentrationen wurden bei Patienten mit C3G oder primärer IC-MPGN nach zweimal wöchentlicher Verabreichung von 1080 mg etwa 4 bis 8 Wochen nach der ersten Dosis erreicht, und die therapeutischen Konzentrationen von Pegcetacoplan blieben bis Woche 52 erhalten. Bei Patienten der Studie APL2-C3G-310 lagen die mittleren Steady-State-Serumkonzentrationen (%CV) bis Woche 26 zwischen 715,8 (31,2 %) und 765,7 (23,2 %) μg/ml und blieben bis Woche 52 zwischen 670,1 (30,1 %) und 726,6 (30,5 %) μg/ml.
  • -Der Mittelwert (%CV) des zentralen Verteilungsvolumens von Pegcetacoplan beträgt bei erwachsenen Patienten mit C3G oder primärer IC-MPGN etwa 4,31 l (32,1 %).
  • +Der Mittelwert (%CV) des zentralen Verteilungsvolumens von Pegcetacoplan beträgt bei erwachsenen Patienten mit C3G oder primärer IC-MPGN etwa 4,31 l (32,1 %).
  • -Der geschätzte Mittelwert (CV%) der Clearance beträgt 0,012 l/Stunde (43 %) bei erwachsenen Patienten mit C3G oder primärer IC-MPGN. Die mediane terminale t1/2 beträgt 10,1 Tage bei erwachsenen Patienten mit C3G oder primärer IC-MPGN.
  • +Der geschätzte Mittelwert (CV%) der Clearance beträgt 0,012 l/Stunde (43 %) bei erwachsenen Patienten mit C3G oder primärer IC-MPGN. Die mediane terminale t1/2 beträgt 10,1 Tage bei erwachsenen Patienten mit C3G oder primärer IC-MPGN.
  • -Im Vergleich zu Referenzpatienten mit einem Körpergewicht von 70 kg wird die mittlere Steady-State-Konzentration bei Patienten mit einem Körpergewicht von 50 kg um etwa 20 % höher vorhergesagt. Bei PNH-Patienten mit einem Körpergewicht von 40 kg wird von einer um 45 % höheren mittleren Konzentration ausgegangen. Es liegen nur wenige Daten zum Sicherheitsprofil von Pegcetacoplan bei PNH-Patienten mit einem Körpergewicht unter 50 kg vor.
  • +Im Vergleich zu Referenzpatienten mit einem Körpergewicht von 70 kg wird die mittlere Steady-State-Konzentration bei Patienten mit einem Körpergewicht von 50 kg um etwa 20 % höher vorhergesagt. Bei PNH-Patienten mit einem Körpergewicht von 40 kg wird von einer um 45 % höheren mittleren Konzentration ausgegangen. Es liegen nur wenige Daten zum Sicherheitsprofil von Pegcetacoplan bei PNH-Patienten mit einem Körpergewicht unter 50 kg vor.
  • -Basierend auf der Populations-PK-Analyse hat das Körpergewicht bei jugendlichen Patienten (12–17 Jahre) einen Einfluss auf die Clearance und das Verteilungsvolumen. Das Dosierungsschema für Jugendliche mit C3G oder primärer IC-MPGN basiert auf dem Körpergewicht des Patienten. Siehe Dosierung/Anwendung. Die im Modell vorhergesagte Exposition für Jugendliche mit C3G oder primärer IC-MPGN entspricht der Referenzexposition bei Erwachsenen.
  • +Basierend auf der Populations-PK-Analyse hat das Körpergewicht bei jugendlichen Patienten (12–17 Jahre) einen Einfluss auf die Clearance und das Verteilungsvolumen. Das Dosierungsschema für Jugendliche mit C3G oder primärer IC-MPGN basiert auf dem Körpergewicht des Patienten. Siehe Dosierung/Anwendung. Die im Modell vorhergesagte Exposition für Jugendliche mit C3G oder primärer IC-MPGN entspricht der Referenzexposition bei Erwachsenen.
  • -Die Erhöhungen wurden als Pegcetacoplan-bedingt und nachteilig betrachtet. Aufgrund der erhöhten Inzidenz von Aborten und Totgeburten bei 28 mg/kg/Tag wurde der NOAEL in dieser Studie auf 7 mg/kg/Tag festgelegt.
  • +Die Erhöhungen wurden als Pegcetacoplan-bedingt und nachteilig betrachtet. Aufgrund der erhöhten Inzidenz von Aborten und Totgeburten bei 28 mg/kg/Tag wurde der NOAEL in dieser Studie auf 7 mg/kg/Tag festgelegt.
  • -1 Durchstechflasche  [A]
  • -8 Durchstechflaschen  [A]
  • +1 Durchstechflasche [A]
  • +8 Durchstechflaschen [A]
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