| 112 Änderungen an Fachinfo Omvoh 300 mg |
-Mirikizumab (aus Chinese Hamster Ovary [CHO] -Zellen hergestellter monoklonaler Antikörper)
- +Mirikizumab (aus Chinese Hamster Ovary [CHO] -Zellen hergestellter monoklonaler Antikörper)
-Omvoh 300 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
-Omvoh 100 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze
-Omvoh 100 mg Injektionslösung im Fertigpen
-Omvoh 200 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze
-Omvoh 200 mg Injektionslösung im Fertigpen
-Histidin, Histidinhydrochlorid-Monohydrat, Natriumchlorid, Mannitol, Polysorbat 80, Wasser für Injektionszwecke q.s. ad solutionem pro 1 ml.
-Gesamtnatriumgehalt: 1.15 mg/ml.
-Jede Durchstechflasche enthält 300 mg Mirikizumab in 15 ml (20 mg/ml)
-Omvoh 100 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze
-Jede Fertigspritze enthält 100 mg Mirikizumab in 1 ml (100 mg/ml)
-Omvoh 100 mg Injektionslösung im Fertigpen
-Jeder Fertigpen enthält 100 mg Mirikizumab in 1 ml (100 mg/ml)
-Omvoh 200 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze
-Jede Fertigspritze enthält 200 mg Mirikizumab in 2 ml (100 mg/ml)
-Omvoh 200 mg Injektionslösung im Fertigpen
-Jeder Fertigpen enthält 200 mg Mirikizumab in 2 ml (100 mg/ml)
- +Jede Durchstechflasche enthält 300 mg Mirikizumab in 15 ml (20 mg/ml)
-Das empfohlene Dosierungsschema für Mirikizumab besteht aus 2 Teilen:
- +Das empfohlene Dosierungsschema für Mirikizumab besteht aus 2 Teilen:
-Die Induktionsdosis mit Omvoh 300 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung ist 300 mg (1 Durchstechflasche) als intravenöse Infusion während mindestens 30 Minuten in Woche 0, 4 und 8.
- +Die Induktionsdosis mit Omvoh 300 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung ist 300 mg (1 Durchstechflasche) als intravenöse Infusion während mindestens 30 Minuten in Woche 0, 4 und 8.
-Die Erhaltungsdosis mit Omvoh 100 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze oder im Fertigpen ist 200 mg als subkutane Injektion alle 4 Wochen mit Beginn in Woche 12, nach Abschluss der Induktionsdosierung.
-Eine volle 200 mg Erhaltungsdosis besteht aus zwei Fertigspritzen zu 100 mg oder zwei Fertigpens zu 100 mg.
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- +Die Erhaltungsdosis mit Omvoh 100 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze oder im Fertigpen ist 200 mg als subkutane Injektion alle 4 Wochen mit Beginn in Woche 12, nach Abschluss der Induktionsdosierung.
-Die Patienten sollten nach der 12-wöchigen Induktionsdosierung beurteilt werden und bei angemessenem therapeutischem Ansprechen auf die Erhaltungsdosierung umgestellt werden. Wenn Patienten mit Induktionsdosis in Woche 12 kein angemessenes Ansprechen zeigen, ist eine Fortsetzung der Dosierung mit 300 mg Mirikizumab als intravenöse Infusion in Woche 12, 16 und 20 zu erwägen (verlängerte Therapieeinleitung). Wenn mit der zusätzlichen intravenösen Therapie ein therapeutischer Nutzen erzielt wird, können die Patienten ab Woche 24 mit einer subkutanen Erhaltungsdosis von Mirikizumab (200 mg) alle 4 Wochen beginnen.
- +Die Patienten sollten nach der 12-wöchigen Induktionsdosierung beurteilt werden und bei angemessenem therapeutischem Ansprechen auf die Erhaltungsdosierung umgestellt werden. Wenn Patienten mit Induktionsdosis in Woche 12 kein angemessenes Ansprechen zeigen, ist eine Fortsetzung der Dosierung mit 300 mg Mirikizumab als intravenöse Infusion in Woche 12, 16 und 20 zu erwägen (verlängerte Therapieeinleitung). Wenn mit der zusätzlichen intravenösen Therapie ein therapeutischer Nutzen erzielt wird, können die Patienten ab Woche 24 mit einer subkutanen Erhaltungsdosis von Mirikizumab (200 mg) alle 4 Wochen beginnen.
-Patienten mit Verlust des therapeutischen Ansprechens während der Erhaltungstherapie können 300 mg Mirikizumab als intravenöse Infusion alle 4 Wochen für insgesamt 3 Dosen erhalten. Wird mit dieser zusätzlichen intravenösen Therapie ein klinischer Nutzen erreicht, kann die Behandlung wieder mit Mirikizumab subkutan alle 4 Wochen fortgesetzt werden, falls nicht, ist die Therapie mit Mirikizumab abzubrechen.
- +Patienten mit Verlust des therapeutischen Ansprechens während der Erhaltungstherapie können 300 mg Mirikizumab als intravenöse Infusion alle 4 Wochen für insgesamt 3 Dosen erhalten. Wird mit dieser zusätzlichen intravenösen Therapie ein klinischer Nutzen erreicht, kann die Behandlung wieder mit Mirikizumab subkutan alle 4 Wochen fortgesetzt werden, falls nicht, ist die Therapie mit Mirikizumab abzubrechen.
-Das empfohlene Dosierungsschema für Mirikizumab besteht aus 2 Teilen:
- +Das empfohlene Dosierungsschema für Mirikizumab besteht aus 2 Teilen:
-Die Induktionsdosis mit Omvoh 300 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung ist 900 mg (3 Durchstechflaschen) als intravenöse Infusion während mindestens 90 Minuten in Woche 0, 4 und 8.
- +Die Induktionsdosis mit Omvoh 300 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung ist 900 mg (3 Durchstechflaschen) als intravenöse Infusion während mindestens 90 Minuten in Woche 0, 4 und 8.
-Die Erhaltungsdosis mit Omvoh Injektionslösung in einer Fertigspritze oder im Fertigpen ist 300 mg als subkutane Injektion alle 4 Wochen mit Beginn in Woche 12, nach Abschluss der Induktionsdosierung.
-Eine volle 300 mg Erhaltungsdosis besteht aus einer Fertigspritze bzw. einem Fertigpen zu 100 mg und einer Fertigspritze bzw. einem Fertigpen zu 200 mg. Die 100 mg Injektionslösung und die 200 mg Injektionslösung können in beliebiger Reihenfolge verabreicht werden.
-Die 200 mg Fertigspritze und der 200 mg Fertigpen sind ausschliesslich zur Behandlung von Morbus Crohn bestimmt.
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- +Die Erhaltungsdosis mit Omvoh Injektionslösung in einer Fertigspritze oder im Fertigpen ist 300 mg als subkutane Injektion alle 4 Wochen mit Beginn in Woche 12, nach Abschluss der Induktionsdosierung.
-Nach Schulung zur subkutanen Injektionstechnik können sich erwachsene Patienten Omvoh selbst injizieren. Weisen Sie die Patienten an, eine vergessene Anwendung baldmöglichst nachzuholen. Danach ist die Anwendung alle vier Wochen fortzusetzen.
- +Siehe Fachinformation zu Omvoh Injektionslösung in Fertigspritze / Fertigpen für weitere Informationen.
-Die Sicherheit und Wirksamkeit von Omvoh bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 2 bis unter 18 Jahren wurden nicht untersucht.
-Es gibt keine relevante Anwendung für Omvoh bei Kindern unter 2 Jahren in der Indikation Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn.
- +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Omvoh bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 2 bis unter 18 Jahren wurden nicht untersucht.
- +Es gibt keine relevante Anwendung für Omvoh bei Kindern unter 2 Jahren in der Indikation Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn.
-Omvoh 300 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung soll nur für intravenöse Dosen verwendet werden. Die Infusion soll bei Colitis ulcerosa über mindestens 30 Minuten und bei Morbus Crohn über mindestens 90 Minuten erfolgen. Für Hinweise zur Verdünnung des Arzneimittels vor der Anwendung siehe "Sonstige Hinweise / Hinweise für die Handhabung" .
-Omvoh 100 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze oder im Fertigpen soll nur für die subkutane Erhaltungsdosen verwendet werden. Zu den Injektionsstellen gehören die Bauchdecke, der Oberschenkel und die Rückseite des Oberarms. Weisen Sie die Patienten an, für jede Injektion eine andere Injektionsstelle auszuwählen. Zum Beispiel, wenn die erste Injektion in die Bauchdecke erfolgte, sollte die zweite Injektion - um die Dosis zu vervollständigen - in einen anderen Bereich des Bauchs gegeben werden.
-Im Fall einer vergessenen Dosis ist der Patient anzuweisen, diese so bald wie möglich zu injizieren. Die Anwendung danach alle 4 Wochen fortsetzen.
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- +Omvoh 300 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung soll nur für intravenöse Dosen verwendet werden. Die Infusion soll bei Colitis ulcerosa über mindestens 30 Minuten und bei Morbus Crohn über mindestens 90 Minuten erfolgen. Für Hinweise zur Verdünnung des Arzneimittels vor der Anwendung siehe "Sonstige Hinweise / Hinweise für die Handhabung" .
-In der placebokontrollierten Induktionsphase der klinischen Colitis-ulcerosa-Studien trat bei keinem Patienten unter Placebo eine maligne Tumorerkrankung (ohne Basalzellkarzinome und Plattenepithelkarzinome) auf, und die Inzidenzrate betrug 0.9 pro 100 Beobachtungsjahre bei mit Mirikizumab behandelten Patienten. Es wurden keine Fälle von Nicht-melanozytärem Hautkrebs (Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom), weder bei den mit Placebo noch bei den mit Mirikizumab behandelten Patienten, berichtet.
- +In der placebokontrollierten Induktionsphase der klinischen Colitis-ulcerosa-Studien trat bei keinem Patienten unter Placebo eine maligne Tumorerkrankung (ohne Basalzellkarzinome und Plattenepithelkarzinome) auf, und die Inzidenzrate betrug 0.9 pro 100 Beobachtungsjahre bei mit Mirikizumab behandelten Patienten. Es wurden keine Fälle von Nicht-melanozytärem Hautkrebs (Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom), weder bei den mit Placebo noch bei den mit Mirikizumab behandelten Patienten, berichtet.
-Omvoh 300 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
-Dieses Arzneimittel enthält 60 mg Natrium pro 300 mg Dosis bzw. 180 mg Natrium pro 900 mg Dosis, entsprechend 3 % bzw. 9% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
-Omvoh 100 mg und 200 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze / im Fertigpen
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 200 mg bzw. 300 mg Dosis, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
- +Dieses Arzneimittel enthält 60 mg Natrium pro 300 mg Dosis bzw. 180 mg Natrium pro 900 mg Dosis, entsprechend 3 % bzw. 9% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
-In den ersten 12 Wochen (Therapieeinleitung) wurden alle infusionsbedingten Überempfindlichkeitsreaktionen als nicht-schwerwiegend berichtet, 7 (0.4 %) bei mit Mirikizumab behandelten Patienten im Vergleich zu 2 (0.4 %) Patient in der Placebo-Gruppe.
- +In den ersten 12 Wochen (Therapieeinleitung) wurden alle infusionsbedingten Überempfindlichkeitsreaktionen als nicht-schwerwiegend berichtet, 7 (0.4 %) bei mit Mirikizumab behandelten Patienten im Vergleich zu 2 (0.4 %) Patient in der Placebo-Gruppe.
-Reaktionen an der Injektionsstelle wurden bei 10.8 % mit Mirikizumab behandelten Patienten berichtet im Vergleich zu 6.5 % der Patienten in der Placebo-Gruppe. Die häufigsten Ereignisse waren Schmerzen an der Injektionsstelle (3.5 % Mirikizumab; 6.5 % Placebo), Reaktionen an der Injektionsstelle (4.2 % Mirikizumab; 0 % Placebo) und Erythem an der Injektionsstelle (1.0 % Mirikizumab; 0 % Placebo). Diese Symptome wurden meist als nicht-schwerwiegend, leicht und vorübergehend berichtet.
-Die oben dargestellten Ergebnisse beruhen auf der Originalzusammensetzung von Omvoh. In einer randomisierten, zweiarmigen Doppelblindstudie im Paralleldesign mit Einzeldosierung mit 60 gesunden Patienten, in der 200 mg Mirikizumab (2 Injektionen von 100 mg/ml in einer Fertigspritze) der Originalzusammensetzung mit der überarbeiteten citratfreien Zusammensetzung verglichen wurden, wurden 1 Minute nach der Injektion statistisch signifikant geringere Schmerzen berichtet.
- +Reaktionen an der Injektionsstelle wurden bei 10.8 % mit Mirikizumab behandelten Patienten berichtet im Vergleich zu 6.5 % der Patienten in der Placebo-Gruppe. Die häufigsten Ereignisse waren Schmerzen an der Injektionsstelle ( 3.5 % Mirikizumab; 6.5 % Placebo), Reaktionen an der Injektionsstelle ( 4.2 % Mirikizumab; 0 % Placebo) und Erythem an der Injektionsstelle ( 1.0 % Mirikizumab; 0 % Placebo). Diese Symptome wurden meist als nicht-schwerwiegend, leicht und vorübergehend berichtet.
- +Die oben dargestellten Ergebnisse beruhen auf der Originalzusammensetzung von Omvoh. In einer randomisierten, zweiarmigen Doppelblindstudie im Paralleldesign mit Einzeldosierung mit 60 gesunden Patienten, in der 200 mg Mirikizumab (2 Injektionen von 100 mg/ml in einer Fertigspritze) der Originalzusammensetzung mit der überarbeiteten citratfreien Zusammensetzung verglichen wurden, wurden 1 Minute nach der Injektion statistisch signifikant geringere Schmerzen berichtet.
-In den ersten 12 Wochen wurden Anstiege der ALT bei 10 (0.6 %) mit Mirikizumab behandelten Patienten im Vergleich zu 1 (0.4 %) Patient in der Placebo-Gruppe berichtet. Anstiege der AST wurden von 7 (0.4 %) mit Mirikizumab behandelten Patienten im Vergleich zu 1 (0.2 %) Patient in der Placebo-Gruppe berichtet. Alle Ereignisse wurden als leicht bis mittelschwer und nicht schwerwiegend berichtet.
-In allen Phasen der Behandlung mit Mirikizumab im klinischen Studienprogramm bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn (einschliesslich der placebokontrollierten und offenen Einleitungs- und Erhaltungsphasen) wurden bei Patienten unter Mirikizumab Erhöhungen der ALT auf ≥3 x ULN (upper limit of normal) (2.3%), ≥5 x ULN (0.7 %) und ≥10 x ULN (0.1 %) sowie der AST auf ≥3 x ULN (2.2 %), ≥5 x ULN (0.8 %) und ≥10 x ULN (0.1 %) beobachtet (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Diese Erhöhungen traten mit und ohne begleitende Erhöhung des Gesamt-Bilirubins auf.
- +In den ersten 12 Wochen wurden Anstiege der ALT bei 10 (0.6 %) mit Mirikizumab behandelten Patienten im Vergleich zu 1 (0.4 %) Patient in der Placebo-Gruppe berichtet. Anstiege der AST wurden von 7 (0.4 %) mit Mirikizumab behandelten Patienten im Vergleich zu 1 (0.2 %) Patient in der Placebo-Gruppe berichtet. Alle Ereignisse wurden als leicht bis mittelschwer und nicht schwerwiegend berichtet.
- +In allen Phasen der Behandlung mit Mirikizumab im klinischen Studienprogramm bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn (einschliesslich der placebokontrollierten und offenen Einleitungs- und Erhaltungsphasen) wurden bei Patienten unter Mirikizumab Erhöhungen der ALT auf ≥3 x ULN (upper limit of normal) (2.3%), ≥5 x ULN (0.7 %) und ≥10 x ULN (0.1 %) sowie der AST auf ≥3 x ULN (2.2 %), ≥5 x ULN (0.8 %) und ≥10 x ULN (0.1 %) beobachtet (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Diese Erhöhungen traten mit und ohne begleitende Erhöhung des Gesamt-Bilirubins auf.
-In Colitis ulcerosa Studien entwickelten bis zu 23 % der mit Mirikizumab über 12 Monate behandelten Patienten Antikörper gegen den Wirkstoff meist mit positivem Test auf neutralisierende Aktivität und mit niedrigem Titer. Höhere Antikörpertiter bei etwa 2 % der mit Mirikizumab behandelten Patienten waren mit niedrigeren Mirikizumab-Serumkonzentrationen und reduziertem klinischen Ansprechen verbunden.
-In der Morbus-Crohn-Studie entwickelten 12.7 % der mit Mirikizumab über 12 Monate behandelten Patienten Antikörper gegen den Wirkstoff, von denen die meisten einen geringen Titer aufwiesen und positiv auf neutralisierende Aktivität getestet wurden.
- +In Colitis ulcerosa Studien entwickelten bis zu 23 % der mit Mirikizumab über 12 Monate behandelten Patienten Antikörper gegen den Wirkstoff meist mit positivem Test auf neutralisierende Aktivität und mit niedrigem Titer. Höhere Antikörpertiter bei etwa 2 % der mit Mirikizumab behandelten Patienten waren mit niedrigeren Mirikizumab-Serumkonzentrationen und reduziertem klinischen Ansprechen verbunden.
- +In der Morbus-Crohn-Studie entwickelten 12.7 % der mit Mirikizumab über 12 Monate behandelten Patienten Antikörper gegen den Wirkstoff, von denen die meisten einen geringen Titer aufwiesen und positiv auf neutralisierende Aktivität getestet wurden.
-In klinischen Studien wurde Mirikizumab in Dosierungen bis zu 2400 mg intravenös und bis zu 500 mg subkutan ohne dosislimitierende Toxizität verabreicht. Im Fall einer Überdosierung ist der Patient auf Anzeichen und Symptome von unerwünschten Wirkungen zu überwachen und unverzüglich eine angemessene symptomatische Behandlung einzuleiten.
- +In klinischen Studien wurde Mirikizumab in Dosierungen bis zu 2400 mg intravenös und bis zu 500 mg subkutan ohne dosislimitierende Toxizität verabreicht. Im Fall einer Überdosierung ist der Patient auf Anzeichen und Symptome von unerwünschten Wirkungen zu überwachen und unverzüglich eine angemessene symptomatische Behandlung einzuleiten.
-Mirikizumab ist ein humanisierter, monoklonaler, gegen Interleukin 23 (anti-IL-23) IgG4 Antikörper, der mit hoher Affinität und Spezifität an die p19 Untereinheit des humanen IL-23 Zytokins bindet und dessen Interaktion mit dem IL-23 Rezeptor hemmt. Eine Kreuzreaktivität mit anderen Mitgliedern der IL-12 Zytokin-Familie (diese sind IL-12, IL-27 und IL-35) wurde nicht beobachtet.
- +Mirikizumab ist ein humanisierter, monoklonaler, gegen Interleukin 23 (anti-IL-23) IgG4 Antikörper, der mit hoher Affinität und Spezifität an die p19 Untereinheit des humanen IL-23 Zytokins bindet und dessen Interaktion mit dem IL-23 Rezeptor hemmt. Eine Kreuzreaktivität mit anderen Mitgliedern der IL-12 Zytokin-Familie (diese sind IL-12, IL-27 und IL-35) wurde nicht beobachtet.
-In den Phase 3 Studien bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn wurden Biomarker der Entzündung gemessen. Während der Therapieeinleitung mit intravenöser Verabreichung alle 4 Wochen führte Mirikizumab bis Woche 12 zu einer signifikanten Reduktion der Konzentrationen von fäkalem Calprotectin und C-reaktivem Protein gegenüber dem Ausgangswert. Darüber hinaus war die subkutane Verabreichung von Mirikizumab alle 4 Wochen im Rahmen der Erhaltungstherapie mit anhaltend signifikant reduzierten Konzentrationen von fäkalem Calprotectin und Creaktivem Protein bis zu 52 Wochen verbunden.
- +In den Phase 3 Studien bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn wurden Biomarker der Entzündung gemessen. Während der Therapieeinleitung mit intravenöser Verabreichung alle 4 Wochen führte Mirikizumab bis Woche 12 zu einer signifikanten Reduktion der Konzentrationen von fäkalem Calprotectin und C-reaktivem Protein gegenüber dem Ausgangswert. Darüber hinaus war die subkutane Verabreichung von Mirikizumab alle 4 Wochen im Rahmen der Erhaltungstherapie mit anhaltend signifikant reduzierten Konzentrationen von fäkalem Calprotectin und Creaktivem Protein bis zu 52 Wochen verbunden.
-Die Wirksamkeit und Sicherheit von Mirikizumab wurde bei erwachsenen Patienten mit mittelschwerer bis schwerer aktiver Colitis ulcerosa in zwei randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten, multizentrischen Studien untersucht (LUCENT-1 und LUCENT-2). Bei den eingeschlossenen Patienten bestand die bestätigte Diagnose einer Colitis ulcerosa seit mindestens 3 Monaten, und es lag eine mittelschwere bis schwere aktive Erkrankung vor, definiert als ein modifizierter Mayo-Score von 4 bis 9, einschliesslich eines Mayo-Endoskopie-Subscore ≥2. Die Patienten mussten ein Versagen (definiert als Verlust des Ansprechens, unzureichendes Ansprechen oder Unverträglichkeit) gegenüber Kortikosteroiden oder Immunmodulatoren (6-Mercaptopurin, Azathioprin) oder mindestens einem Biologikum (einem TNFα Antagonist und/oder Vedolizumab) oder Tofacitinib aufweisen. Patienten, die auf 3 oder mehr Biologika nicht angesprochen hatten, waren von den Studien ausgeschlossen worden, ebenso Patienten, die vorgängig mit Ustekinumab oder Risankizumab behandelt worden sind.
-LUCENT-1 war eine intravenöse Induktionsstudie mit Behandlung über bis zu 12 Wochen, der eine subkutane, randomisierte Absetz-Erhaltungsstudie (LUCENT-2) über 40 Wochen folgte, entsprechend bis zu 52 Wochen Behandlung. Das mittlere Alter bei Studienbeginn betrug 42.5 Jahre, bei 53.2 % bestand eine schwere, aktive Erkrankung mit einem modifizierten Mayo-Score von 7 bis 9.
- +Die Wirksamkeit und Sicherheit von Mirikizumab wurde bei erwachsenen Patienten mit mittelschwerer bis schwerer aktiver Colitis ulcerosa in zwei randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten, multizentrischen Studien untersucht (LUCENT-1 und LUCENT-2). Bei den eingeschlossenen Patienten bestand die bestätigte Diagnose einer Colitis ulcerosa seit mindestens 3 Monaten, und es lag eine mittelschwere bis schwere aktive Erkrankung vor, definiert als ein modifizierter Mayo-Score von 4 bis 9, einschliesslich eines Mayo-Endoskopie-Subscore ≥2. Die Patienten mussten ein Versagen (definiert als Verlust des Ansprechens, unzureichendes Ansprechen oder Unverträglichkeit) gegenüber Kortikosteroiden oder Immunmodulatoren (6-Mercaptopurin, Azathioprin) oder mindestens einem Biologikum (einem TNFα Antagonist und/oder Vedolizumab) oder Tofacitinib aufweisen. Patienten, die auf 3 oder mehr Biologika nicht angesprochen hatten, waren von den Studien ausgeschlossen worden, ebenso Patienten, die vorgängig mit Ustekinumab oder Risankizumab behandelt worden sind.
- +LUCENT-1 war eine intravenöse Induktionsstudie mit Behandlung über bis zu 12 Wochen, der eine subkutane, randomisierte Absetz-Erhaltungsstudie (LUCENT-2) über 40 Wochen folgte, entsprechend bis zu 52 Wochen Behandlung. Das mittlere Alter bei Studienbeginn betrug 42.5 Jahre, bei 53.2 % bestand eine schwere, aktive Erkrankung mit einem modifizierten Mayo-Score von 7 bis 9.
-LUCENT-1 schloss 1162 Patienten in der primären Wirksamkeitspopulation ein. Die Patienten wurden im Behandlungsverteilungsverhältnis 3:1 auf eine Dosis 300 mg Mirikizumab als intravenöse Infusion oder Placebo jeweils in Woche 0, Woche 4 und Woche 8 randomisiert. Der primäre Endpunkt für die Induktionsstudie war der Anteil der Teilnehmer in klinischer Remission [modifizierter Mayo-Score (MMS) definiert als: Subscore für die Stuhlfrequenz (SF) = 0 oder 1 mit einer Abnahme ≥1 Punkt gegenüber dem Ausgangswert und einem Subscore für rektale Blutung (RB) = 0 und einem endoskopischen Subscore (ES) = 0 oder 1 (ausgenommen Friabilität)] in Woche 12.
-Die Patienten in diesen Studien konnten andere begleitende Therapien erhalten haben, hierzu gehörten Aminosalicylate, Immunmodulatoren (Azathioprin, 6-Mercaptopurin oder Methotrexat) und orale Kortikosteroide (tägliche Prednison-Dosis bis zu 20 mg oder äquivalent). Zu Beginn der Induktion erhielten 39.9 % der Patienten orale Kortikosteroide, 24.1 % Immunmodulatoren und 74.3 % Aminosalicylate.
-Bei 57.9 % der Patienten hatte eine konventionelle Therapie versagt, jedoch kein Biologikum oder Tofacitinib (57.1 % waren Biologika- und Tofacitinib-naiv). Bei 41.2 % der Patienten hatten Biologika oder Tofacitinib versagt. Bei 36.3 % der Patienten hatte zuvor mindestens 1 anti-TNF-Behandlung versagt. Bei 3.4 % der Patienten hatte Tofacitinib versagt. 23.5 % der Patienten wiesen ein unzureichendes Ansprechen auf ein Biologikum oder Tofacitinib auf.
-In Woche 12 der LUCENT-1 Studie befand sich in der mit Mirikizumab behandelten Gruppe ein signifikant grösserer Anteil der Patienten in klinischer Remission im Vergleich zu Placebo (Tabelle 1).
-Tabelle 1: Zusammenfassung der wesentlichen Wirksamkeitsendpunkte in der LUCENT-1 Studie (Woche 12)
- Placebo N=294 Mirikizumab IV N=868 Behandlungsunterschi
- +LUCENT-1 schloss 1162 Patienten in der primären Wirksamkeitspopulation ein. Die Patienten wurden im Behandlungsverteilungsverhältnis 3:1 auf eine Dosis 300 mg Mirikizumab als intravenöse Infusion oder Placebo jeweils in Woche 0, Woche 4 und Woche 8 randomisiert. Der primäre Endpunkt für die Induktionsstudie war der Anteil der Teilnehmer in klinischer Remission [modifizierter Mayo-Score (MMS) definiert als: Subscore für die Stuhlfrequenz (SF) = 0 oder 1 mit einer Abnahme ≥1 Punkt gegenüber dem Ausgangswert und einem Subscore für rektale Blutung (RB) = 0 und einem endoskopischen Subscore (ES) = 0 oder 1 (ausgenommen Friabilität)] in Woche 12.
- +Die Patienten in diesen Studien konnten andere begleitende Therapien erhalten haben, hierzu gehörten Aminosalicylate, Immunmodulatoren (Azathioprin, 6-Mercaptopurin oder Methotrexat) und orale Kortikosteroide (tägliche Prednison-Dosis bis zu 20 mg oder äquivalent). Zu Beginn der Induktion erhielten 39.9 % der Patienten orale Kortikosteroide, 24.1 % Immunmodulatoren und 74.3 % Aminosalicylate.
- +Bei 57.9 % der Patienten hatte eine konventionelle Therapie versagt, jedoch kein Biologikum oder Tofacitinib (57.1 % waren Biologika- und Tofacitinib-naiv). Bei 41.2 % der Patienten hatten Biologika oder Tofacitinib versagt. Bei 36.3 % der Patienten hatte zuvor mindestens 1 anti-TNF-Behandlung versagt. Bei 3.4 % der Patienten hatte Tofacitinib versagt. 23.5 % der Patienten wiesen ein unzureichendes Ansprechen auf ein Biologikum oder Tofacitinib auf.
- +In Woche 12 der LUCENT-1 Studie befand sich in der mit Mirikizumab behandelten Gruppe ein signifikant grösserer Anteil der Patienten in klinischer Remission im Vergleich zu Placebo (Tabelle 1).
- +Tabelle 1: Zusammenfassung der wesentlichen Wirksamkeitsendpunkte in der LUCENT-1 Studie (Woche 12)
- + Placebo N=294 Mirikizumab IV N=868 Behandlungsunterschi
-
-*1 Klinische Remission auf Basis des modifizierten Mayo-Score (MMS), definiert als: Stuhlfrequenz (SF) Subscore = 0 oder 1 mit Abnahme ≥1 Punkt gegenüber dem Ausgangswert und einem Subscore für rektale Blutung (RB)= 0 und einem endoskopischen Subscore (ES) = 0 oder 1 (ausgenommen Friabilität)
-*2 Klinisches Ansprechen auf Basis des MMS, definiert als: Eine Abnahme des MMS um ≥2 Punkte und eine Abnahme ≥30 % gegenüber dem Ausgangswert und eine Abnahme ≥1 Punkt im RB-Subscore gegenüber dem Ausgangswert oder ein RB-Score von 0 oder 1
-*3 Endoskopische Verbesserung, definiert als: ES = 0 oder 1 (ausgenommen Friabilität)
-*4 Symptomatische Remission ist definiert als: SF = 0 oder SF = 1 mit einer Abnahme ≥1 Punkt gegenüber dem Ausgangswert und RB = 0
- +*1 Klinische Remission auf Basis des modifizierten Mayo-Score (MMS), definiert als: Stuhlfrequenz (SF) Subscore = 0 oder 1 mit Abnahme ≥1 Punkt gegenüber dem Ausgangswert und einem Subscore für rektale Blutung (RB)= 0 und einem endoskopischen Subscore (ES) = 0 oder 1 (ausgenommen Friabilität)
- +*2 Klinisches Ansprechen auf Basis des MMS, definiert als: Eine Abnahme des MMS um ≥2 Punkte und eine Abnahme ≥30 % gegenüber dem Ausgangswert und eine Abnahme ≥1 Punkt im RB-Subscore gegenüber dem Ausgangswert oder ein RB-Score von 0 oder 1
- +*3 Endoskopische Verbesserung, definiert als: ES = 0 oder 1 (ausgenommen Friabilität)
- +*4 Symptomatische Remission ist definiert als: SF = 0 oder SF = 1 mit einer Abnahme ≥1 Punkt gegenüber dem Ausgangswert und RB = 0
-1.Histologische Verbesserung, definiert unter Anwendung des Geboes Bewertungssystems mit Neutrophileninfiltration bei < 5 % der Krypten, ohne Kryptendestruktion und ohne Erosion, Ulceration oder Granulationsgewebe.
-2.Endoskopische Verbesserung definiert als ES = 0 oder 1 (ausgenommen Friabiliät).
-a Weitere 5 Patienten unter Placebo und 15 Patienten unter Mirikizumab wiesen eine vorausgegangene Exposition auf, aber ohne Versagen von Biologikum oder JAK-Inhibitor.
- +1.Histologische Verbesserung, definiert unter Anwendung des Geboes Bewertungssystems mit Neutrophileninfiltration bei < 5 % der Krypten, ohne Kryptendestruktion und ohne Erosion, Ulceration oder Granulationsgewebe.
- +2.Endoskopische Verbesserung definiert als ES = 0 oder 1 (ausgenommen Friabiliät).
- +a Weitere 5 Patienten unter Placebo und 15 Patienten unter Mirikizumab wiesen eine vorausgegangene Exposition auf, aber ohne Versagen von Biologikum oder JAK-Inhibitor.
-c p < 0.001
- +c p < 0.001
-LUCENT-2 beurteilte 544 Patienten, die in der LUCENT-1 Studie in Woche 12 ein klinisches Ansprechen erreicht hatten. Die Patienten wurden re-randomisiert im Behandlungsverteilungsverhältnis 2:1 auf subkutane Erhaltungstherapie mit 200 mg Mirikizumab oder Placebo alle 4 Wochen über 40 Wochen (entsprechend 52 Wochen ab Beginn der Induktionsdosis). Für Patienten, die während der LUCENT-1 Studie Kortikosteroide erhalten hatten, wurde bei Eintritt in die LUCENT-2 Studie das Ausschleichen der Kortikosteroide gefordert. In Woche 40 befanden sich ein signifikant grösserer Anteil der mit Mirikizumab behandelten Patienten in klinischer Remission im Vergleich zur Placebo-Gruppe (siehe Tabelle 2).
-Tabelle 2: Zusammenfassung der wesentlichen Wirksamkeitsparameter in der LUCENT-2 Studie (Woche 40; 52 Wochen ab Beginn der Therapieeinleitung)
- Placebo N=179 Mirikizumab 200 mg Behandlungsunterschi
- SC N=365 ed und 95 % CI
- +LUCENT-2 beurteilte 544 Patienten, die in der LUCENT-1 Studie in Woche 12 ein klinisches Ansprechen erreicht hatten. Die Patienten wurden re-randomisiert im Behandlungsverteilungsverhältnis 2:1 auf subkutane Erhaltungstherapie mit 200 mg Mirikizumab oder Placebo alle 4 Wochen über 40 Wochen (entsprechend 52 Wochen ab Beginn der Induktionsdosis). Für Patienten, die während der LUCENT-1 Studie Kortikosteroide erhalten hatten, wurde bei Eintritt in die LUCENT-2 Studie das Ausschleichen der Kortikosteroide gefordert. In Woche 40 befanden sich ein signifikant grösserer Anteil der mit Mirikizumab behandelten Patienten in klinischer Remission im Vergleich zur Placebo-Gruppe (siehe Tabelle 2).
- +Tabelle 2: Zusammenfassung der wesentlichen Wirksamkeitsparameter in der LUCENT-2 Studie (Woche 40; 52 Wochen ab Beginn der Therapieeinleitung)
- + Placebo N=179 Mirikizumab 200 mg Behandlungs-untersch
- + SC N=365 ied und 95 % CI
-mukosale Verbesserun 27.6 %)c
-g*5
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- +mukosale Remission*5 27.6 %)c
-
-*2 Der Anteil der Patienten mit klinischer Remission in Woche 40 innerhalb der Patienten, die in Woche 12 in klinischer Remission waren, mit klinischer Remission definiert als: Stuhlfrequenz (SF) Subscore = 0 oder SF = 1 mit Abnahme um ≥1 Punkt gegenüber dem Ausgangswert bei Therapieeinleitung und einem Subscore für rektale Blutung (RB) = 0 und einem endoskopischen Subscore (ES) = 0 oder 1 (ausgenommen Friabilität)
-*3 Kortikosteroid-freie Remission ohne Operation, definiert als: Klinische Remission in Woche 40 und symptomatische Remission in Woche 28 ohne Kortikosteroid- Anwendung seit ≥12 Wochen vor Woche 40
-*4 Endoskopische Verbesserung definiert als: ES = 0 oder 1 (ausgenommen Friabilität)
- +*2 Der Anteil der Patienten mit klinischer Remission in Woche 40 innerhalb der Patienten, die in Woche 12 in klinischer Remission waren, mit klinischer Remission definiert als: Stuhlfrequenz (SF) Subscore = 0 oder SF = 1 mit Abnahme um ≥1 Punkt gegenüber dem Ausgangswert bei Therapieeinleitung und einem Subscore für rektale Blutung (RB) = 0 und einem endoskopischen Subscore (ES) = 0 oder 1 (ausgenommen Friabilität)
- +*3 Kortikosteroid-freie Remission ohne Operation, definiert als: Klinische Remission in Woche 40 und symptomatische Remission in Woche 28 ohne Kortikosteroid- Anwendung seit ≥12 Wochen vor Woche 40
- +*4 Endoskopische Verbesserung definiert als: ES = 0 oder 1 (ausgenommen Friabilität)
-2.Mayo-Endoskopie-Score 0 oder 1 (ausgenommen Friabilität)
-a Ein weiterer Patient unter Placebo und 8 Patienten unter Mirikizumab wiesen eine vorausgegangene Exposition auf, aber ohne Versagen von Biologikum oder JAK-Inhibitor.
- +2.Mayo-Endoskopie-Score 0 oder 1 (ausgenommen Friabilität)
- +a Ein weiterer Patient unter Placebo und 8 Patienten unter Mirikizumab wiesen eine vorausgegangene Exposition auf, aber ohne Versagen von Biologikum oder JAK-Inhibitor.
-c p < 0.001
- +c p < 0.001
-Der Effekt von Mirikizumab auf symptomatische, endoskopische und histologische Endpunkte wurde in der Induktionstherapie und in der Erhaltungstherapie beobachtet, beides bei Patienten mit Versagen auf konventionelle Therapie, jedoch nicht biologische oder JAK-Inhibitor-Therapie, sowie bei Patienten mit Versagen auf mindestens ein oder mehrere Biologika oder JAK-Inhibitoren. In Woche 12 erreichten 50.2 % der Patienten mit unzureichendem Ansprechen auf Biologika oder JAK-Inhibitor-Therapie mit Mirikizumab ein klinisches Ansprechen und 45.9 % der Patienten, die auf eine Mirikizumab Erhaltungstherapie re-randomisiert worden waren, befanden sich in Woche 40 in klinischer Remission.
- +Der Effekt von Mirikizumab auf symptomatische, endoskopische und histologische Endpunkte wurde in der Induktionstherapie und in der Erhaltungstherapie beobachtet, beides bei Patienten mit Versagen auf konventionelle Therapie, jedoch nicht biologische oder JAK-Inhibitor-Therapie, sowie bei Patienten mit Versagen auf mindestens ein oder mehrere Biologika oder JAK-Inhibitoren. In Woche 12 erreichten 50.2 % der Patienten mit unzureichendem Ansprechen auf Biologika oder JAK-Inhibitor-Therapie mit Mirikizumab ein klinisches Ansprechen und 45.9 % der Patienten, die auf eine Mirikizumab Erhaltungstherapie re-randomisiert worden waren, befanden sich in Woche 40 in klinischer Remission.
-In Woche 40 wies ein grösserer Anteil der Patienten in der Mirikizumab-Respondergruppe mit Re-randomisierung auf Mirikizumab (80 %) ein klinisches Ansprechen auf (definiert als eine Abnahme des MMS um ≥2 Punkte und eine Abnahme ≥30 % gegenüber dem Ausgangswert, und eine Abnahme ≥1 Punkt im RB-Subscore gegenüber dem Ausgangswert oder ein RB-Score von 0 oder 1) im Vergleich zur Mirikizumab-Respondergruppe mit Rerandomisierung auf Placebo (49 %).
-Mirikizumab-Responder in Woche 24 bei verlängerter Induktion (LUCENT-2)
-Mit Mirikizumab behandelte Patienten ohne Response in Woche 12 der LUCENT-1 Studie konnten im Rahmen der LUCENT-2 Studie eine verlängerte offene Induktionsdosierung erhalten (300 mg Mirikizumab IV in Woche 0, 4 und 8). Von diesen 272 Patienten erreichten 146 (53.7 %) ein klinisches Ansprechen in Woche 12 (24 Wochen nach der ersten Induktionsdosierung) bzw. 31 (11.4%) eine klinische Remission. 144 Patienten erhielten anschliessend die Erhaltungstherapie mit 200 mg Mirikizumab subkutan alle 4 Wochen; die Mehrzahl dieser Patienten (72.2 %) behielt das klinische Ansprechen bei und 36.1 % erreichten eine klinische Remission in Woche 40.
- +In Woche 40 wies ein grösserer Anteil der Patienten in der Mirikizumab-Respondergruppe mit Re-randomisierung auf Mirikizumab (80 %) ein klinisches Ansprechen auf (definiert als eine Abnahme des MMS um ≥2 Punkte und eine Abnahme ≥30 % gegenüber dem Ausgangswert, und eine Abnahme ≥1 Punkt im RB-Subscore gegenüber dem Ausgangswert oder ein RB-Score von 0 oder 1) im Vergleich zur Mirikizumab-Respondergruppe mit Rerandomisierung auf Placebo (49 %).
- +Mirikizumab-Responder in Woche 24 bei verlängerter Induktion (LUCENT-2)
- +Mit Mirikizumab behandelte Patienten ohne Response in Woche 12 der LUCENT-1 Studie konnten im Rahmen der LUCENT-2 Studie eine verlängerte offene Induktionsdosierung erhalten (300 mg Mirikizumab IV in Woche 0, 4 und 8). Von diesen 272 Patienten erreichten 146 (53.7 %) ein klinisches Ansprechen in Woche 12 (24 Wochen nach der ersten Induktionsdosierung) bzw. 31 (11.4%) eine klinische Remission. 144 Patienten erhielten anschliessend die Erhaltungstherapie mit 200 mg Mirikizumab subkutan alle 4 Wochen; die Mehrzahl dieser Patienten (72.2 %) behielt das klinische Ansprechen bei und 36.1 % erreichten eine klinische Remission in Woche 40.
-Patienten, die zwischen Woche 12 und 28 der LUCENT-2 Studie unter Erhaltungstherapie mit Mirikizumab symptomatisch und endoskopisch bestätigt das Ansprechen verloren (5.2 %, n=19), erhielten eine offene Mirikizumab Re-Induktion mit 300 mg Mirikizumab intravenös alle 4 Wochen über 3 Anwendungen (als Rescue-Dosierung bezeichnet). Von diesen Patienten erreichten 63.2 % (n=12) ein symptomatisches Ansprechen und 36.8 % (n=7) eine symptomatische Remission nach 12 Wochen mit Rescue-Dosierung.
- +Patienten, die zwischen Woche 12 und 28 der LUCENT-2 Studie unter Erhaltungstherapie mit Mirikizumab symptomatisch und endoskopisch bestätigt das Ansprechen verloren (5.2 %, n=19), erhielten eine offene Mirikizumab Re-Induktion mit 300 mg Mirikizumab intravenös alle 4 Wochen über 3 Anwendungen (als Rescue-Dosierung bezeichnet). Von diesen Patienten erreichten 63.2 % (n=12) ein symptomatisches Ansprechen und 36.8 % (n=7) eine symptomatische Remission nach 12 Wochen mit Rescue-Dosierung.
-Die Normalisierung des Aussehens der Mukosa in der Endoskopie war definiert als ein endoskopischer Mayo-Subscore von 0. In Woche 40 der LUCENT-2 erreichten 81/365 (22.2 %) der mit Mirikizumab behandelten Patienten eine endoskopische Normalisierung, und 24/179 (13.4 %) der Patienten in der Placebo-Gruppe (p=0.026, nicht auf Multiplizität kontrolliert).
- +Die Normalisierung des Aussehens der Mukosa in der Endoskopie war definiert als ein endoskopischer Mayo-Subscore von 0. In Woche 40 der LUCENT-2 erreichten 81/365 (22.2 %) der mit Mirikizumab behandelten Patienten eine endoskopische Normalisierung, und 24/179 (13.4 %) der Patienten in der Placebo-Gruppe (p=0.026, nicht auf Multiplizität kontrolliert).
-Die gesundheitsbezogene Lebensqualität wurde anhand der Fragebögen Inflammatory Bowel Disease Questionnaire (IBDQ) beurteilt. In Woche 12 der LUCENT-1 zeigten Patienten unter Mirikizumab signifikant grössere klinisch relevante Verbesserungen von IBDQ Gesamtscore (p≤0.001) im Vergleich zu Placebo. Ein IBDQ-Ansprechen war definiert als eine Verbesserung des IBDQ-Scores um mindestens 16 Punkte gegenüber dem Ausgangswert und eine IBDQ-Remission war definiert als ein Score von mindestens 170. In Woche 12 der LUCENT-1 erreichten 57.5 % der mit Mirikizumab behandelten Patienten eine IBDQ-Remission versus 39.8 % mit Placebo (p < 0.001) und 72.7 % der mit Mirikizumab behandelten Patienten erreichten ein IBDQ-Ansprechen versus 55.8 % mit Placebo. In Woche 40 der LUCENT-2 hatten 72.3 % der mit Mirikizumab behandelten Patienten die IBDQ-Remission beibehalten, versus 43.0 % unter Placebo, und 79.2 % der mit Mirikizumab behandelten Patienten hatten ein IBDQ-Ansprechen erreicht, versus 49.2 % unter Placebo.
- +Die gesundheitsbezogene Lebensqualität wurde anhand der Fragebögen Inflammatory Bowel Disease Questionnaire (IBDQ) beurteilt. In Woche 12 der LUCENT-1 zeigten Patienten unter Mirikizumab signifikant grössere klinisch relevante Verbesserungen von IBDQ Gesamtscore (p≤0.001) im Vergleich zu Placebo. Ein IBDQ-Ansprechen war definiert als eine Verbesserung des IBDQ-Scores um mindestens 16 Punkte gegenüber dem Ausgangswert und eine IBDQ-Remission war definiert als ein Score von mindestens 170. In Woche 12 der LUCENT-1 erreichten 57.5 % der mit Mirikizumab behandelten Patienten eine IBDQ-Remission versus 39.8 % mit Placebo (p < 0.001) und 72.7 % der mit Mirikizumab behandelten Patienten erreichten ein IBDQ-Ansprechen versus 55.8 % mit Placebo. In Woche 40 der LUCENT-2 hatten 72.3 % der mit Mirikizumab behandelten Patienten die IBDQ-Remission beibehalten, versus 43.0 % unter Placebo, und 79.2 % der mit Mirikizumab behandelten Patienten hatten ein IBDQ-Ansprechen erreicht, versus 49.2 % unter Placebo.
-Die Krankheitsaktivität zu Studienbeginn wurde durch (1) die ungewichtete tägliche durchschnittliche SF, (2) die ungewichteten täglichen durchschnittlichen BS (von 0 bis 3) und (3) den Simple Endoscopic Score for Crohn's Disease (SES-CD) (von 0 bis 56) bewertet. Als mittelschwerer bis schwerer aktiver Morbus Crohn wurde eine Erkrankung mit den Parametern SF ≥4 und/oder BS ≥2 und SES-CD ≥7 (zentral ausgelesen) bei Patienten mit Erkrankung des Ileums und des Kolons bzw. isolierter Erkrankung des Kolons oder ≥4 bei Patienten mit isolierter Erkrankung des Ileums definiert. Zu Studienbeginn hatten die Patienten eine mediane SF von 6, BS von 2 und SES-CD von 12. Das Durchschnittsalter der Patienten lag bei 36 Jahren (im Alter von 18 bis 76 Jahren); 45 % waren weiblich; 72 % wurden als Weisse, 25 % als Asiaten, 2 % als Schwarze und 1 % in einer anderen ethnischen Gruppe eingestuft. Die Patienten durften stabile Dosen von Kortikosteroiden, Immunmodulatoren (z.B. 6-Mercatopurin, Azathioprin oder Methotrexat) und/oder Aminosalicylaten einnehmen. Zu Studienbeginn erhielten 31 % der Patienten orale Kortikosteroide, 27 % erhielten Immunmodulatoren und 44 % Aminosalicylate.
- +Die Krankheitsaktivität zu Studienbeginn wurde durch (1) die ungewichtete tägliche durchschnittliche SF, (2) die ungewichteten täglichen durchschnittlichen BS (von 0 bis 3) und (3) den Simple Endoscopic Score for Crohn's Disease (SES-CD) (von 0 bis 56) bewertet. Als mittelschwerer bis schwerer aktiver Morbus Crohn wurde eine Erkrankung mit den Parametern SF ≥4 und/oder BS ≥2 und SES-CD ≥7 (zentral ausgelesen) bei Patienten mit Erkrankung des Ileums und des Kolons bzw. isolierter Erkrankung des Kolons oder ≥4 bei Patienten mit isolierter Erkrankung des Ileums definiert. Zu Studienbeginn hatten die Patienten eine mediane SF von 6, BS von 2 und SES-CD von 12. Das Durchschnittsalter der Patienten lag bei 36 Jahren (im Alter von 18 bis 76 Jahren); 45 % waren weiblich; 72 % wurden als Weisse, 25 % als Asiaten, 2 % als Schwarze und 1 % in einer anderen ethnischen Gruppe eingestuft. Die Patienten durften stabile Dosen von Kortikosteroiden, Immunmodulatoren (z.B. 6-Mercatopurin, Azathioprin oder Methotrexat) und/oder Aminosalicylaten einnehmen. Zu Studienbeginn erhielten 31 % der Patienten orale Kortikosteroide, 27 % erhielten Immunmodulatoren und 44 % Aminosalicylate.
- Placebo N=199 Mirikizumab 300 mg Behandlungs-untersch
- SCa N=579 ied zu Placebob
- + Placebo N=199 Mirikizumab 300 mg Behandlungsunterschi
- + SCa N=579 ed zu Placebob
-
-Abkürzungen: BS = Bauchschmerzen; CDAI = Crohn's Disease Activity Index; CI = confidence interval (Konfidenzintervall); PRO = 2 der Patienten berichteten über Elemente der CDAI (SF und BS); SES-CD = Simple Endoscopic Score for Crohn's Disease; SF = stool frequency (Stuhlfrequenz).
- +Abkürzungen: BS = Bauchschmerzen; CDAI = Crohn's Disease Activity Index; CI = confidence interval (Konfidenzintervall); PRO = 2 der Patienten berichteten über Elemente der CDAI (SF und BS); SES-CD = Simple Endoscopic Score for Crohn's Disease; SF = stool frequency (Stuhlfrequenz).
-Die Remission des impartiven Stuhldrangs wurde während VIVID-1 anhand einer numerischen Dringlichkeitsbewertungsskala (Numeric Rating Scale, NRS) von 0 bis 10 bewertet. Im Vergleich zu Placebo erreichte ein grösserer Anteil der Patienten mit einem durchschnittlichen NRS-Stuhldrang-Wochenwert von ≥3 zu Studienbeginn ein klinisches Ansprechen durch PRO in Woche 12 und einen durchschnittlichen NRS-Stuhldrang-Wochenwert von ≤2 in Woche 52 (33 % gegenüber 11 %).
- +Die Remission des imperativen Stuhldrangs wurde während VIVID-1 anhand einer numerischen Dringlichkeitsbewertungsskala (Numeric Rating Scale, NRS) von 0 bis 10 bewertet. Im Vergleich zu Placebo erreichte ein grösserer Anteil der Patienten mit einem durchschnittlichen NRS-Stuhldrang-Wochenwert von ≥3 zu Studienbeginn ein klinisches Ansprechen durch PRO in Woche 12 und einen durchschnittlichen NRS-Stuhldrang-Wochenwert von ≤2 in Woche 52 (33 % gegenüber 11 %).
- Placebo N=199 Mirikizumab 900 mg Behandlungs-untersch
- IVa N=579 ied zu Placebob
- + Placebo N=199 Mirikizumab 900 mg Behandlungsunterschi
- + IVa N=579 ed zu Placebob
-
-Abkürzungen: FACIT-fatigue = Functional Assessment of Chronic Illness Therapy – fatigue; LS Mean = Least Square Mean (adjustierter Mittelwert); SE = Standard Error; andere - siehe Tabelle 3 oben.
-a Woche 0, 4, 8
-b siehe Tabelle 3.
-c, d, e, g, j siehe Tabelle 3
-f p-value <0.005
-h Für die Veränderung der FACIT-Fatigue gegenüber dem Ausgangswert basierten die LS-Mittelwerte und der Behandlungsunterschied auf dem ANCOVA-Modell, das um die FACIT-Fatigue zu Studienbeginn und andere Kovariaten angepasst wurde. Zu Studienbeginn waren die mittleren FACIT-Fatigue Werte in allen Behandlungsgruppen ähnlich und lagen zwischen 32.3 und 31.5.
- +Abkürzungen: FACIT-fatigue = Functional Assessment of Chronic Illness Therapy – fatigue; LS Mean = Least Square Mean (adjustierter Mittelwert); SE = Standard Error; andere - siehe Tabelle 3 oben.
- +a Woche 0, 4, 8
- +b siehe Tabelle 3.
- +c, d, e, g, j siehe Tabelle 3
- +f p-value <0.005
- +h Für die Veränderung der FACIT-Fatigue gegenüber dem Ausgangswert basierten die LS-Mittelwerte und der Behandlungsunterschied auf dem ANCOVA-Modell, das um die FACIT-Fatigue zu Studienbeginn und andere Kovariaten angepasst wurde. Zu Studienbeginn waren die mittleren FACIT-Fatigue Werte in allen Behandlungsgruppen ähnlich und lagen zwischen 32.3 und 31.5.
-VIVID-1 enthielt einen aktiven Komparatorarm. In Woche 52 zeigte Mirikizumab eine Nichtunterlegenheit (vordefinierte Marge von -10 %) gegenüber Ustekinumab bei klinischer Remission durch CDAI (Mirikizumab 54 %; Ustekinumab 48 %). Die Überlegenheit gegenüber Ustekinumab beim endoskopischen Ansprechen in Woche 52 wurde nicht erreicht (Mirikizumab 48 %, Ustekinumab 46 %).
- +VIVID-1 enthielt einen aktiven Komparatorarm. In Woche 52 zeigte Mirikizumab eine Nichtunterlegenheit (vordefinierte Marge von -10 %) gegenüber Ustekinumab bei klinischer Remission durch CDAI (Mirikizumab 54 %; Ustekinumab 48 %). Die Überlegenheit gegenüber Ustekinumab beim endoskopischen Ansprechen in Woche 52 wurde nicht erreicht (Mirikizumab 48 %, Ustekinumab 46 %).
-Mirikizumab weist pharmakokinetischen Eigenschaften auf, die typisch für einen monoklonalen IgG4 Antikörper sind. Bei subkutaner Anwendung alle 4 Wochen zeigte sich keine scheinbare Akkumulation der Mirikizumab-Serumkonzentration über die Zeit.
-Colitis ulcerosa: Nach der Induktionsdosierung (300 mg alle 4 Wochen als intravenöse Infusion) betrugen die mittlere (Variationskoeffizient [CV %]) Cmax bzw. die Fläche unter der Kurve (area under the curve, AUC) bei Patienten mit Colitis ulcerosa 99.7 (22.7) µg/ml bzw. 538 (34.4) µg*Tag/ml. Nach der Erhaltungsdosierung (200 mg alle 4 Wochen als subkutane Injektion) betrugen die mittlere (CV %) Cmax bzw. AUC 10.1 (52.1) µg/ml bzw. 160 (57.6) µg*Tag/ml.
-Morbus Crohn: Nach der Induktionsdosierung (900 mg alle 4 Wochen als intravenöse Infusion) betrugen die mittlere (Variationskoeffizient [CV %]) Cmax bzw. die Fläche unter der Kurve (area under the curve, AUC) bei Patienten mit Morbus Crohn 332 (20.6) µg/ml bzw.1820 (38.1) µg*Tag/ml. Nach der Erhaltungsdosierung (300 mg alle 4 Wochen als subkutane Injektion) betrugen die mittlere (CV %) Cmax bzw. AUC 13.6 (48.1) µg/ml bzw. 220 (55.9) µg*Tag/ml.
- +Mirikizumab weist pharmakokinetischen Eigenschaften auf, die typisch für einen monoklonalen IgG4 Antikörper sind. Bei subkutaner Anwendung alle 4 Wochen zeigte sich keine scheinbare Akkumulation der Mirikizumab-Serumkonzentration über die Zeit.
- +Colitis ulcerosa: Nach der Induktionsdosierung (300 mg alle 4 Wochen als intravenöse Infusion) betrugen die mittlere (Variationskoeffizient [CV %]) Cmax bzw. die Fläche unter der Kurve (area under the curve, AUC) bei Patienten mit Colitis ulcerosa 99.7 (22.7) µg/ml bzw. 538 (34.4) µg*Tag/ml. Nach der Erhaltungsdosierung (200 mg alle 4 Wochen als subkutane Injektion) betrugen die mittlere (CV %) Cmax bzw. AUC 10.1 (52.1) µg/ml bzw. 160 (57.6) µg*Tag/ml.
- +Morbus Crohn: Nach der Induktionsdosierung (900 mg alle 4 Wochen als intravenöse Infusion) betrugen die mittlere (Variationskoeffizient [CV %]) Cmax bzw. die Fläche unter der Kurve (area under the curve, AUC) bei Patienten mit Morbus Crohn 332 (20.6) µg/ml bzw.1820 (38.1) µg*Tag/ml. Nach der Erhaltungsdosierung (300 mg alle 4 Wochen als subkutane Injektion) betrugen die mittlere (CV %) Cmax bzw. AUC 13.6 (48.1) µg/ml bzw. 220 (55.9) µg*Tag/ml.
-Nach subkutaner Gabe von Mirikizumab wurden die maximalen Serumkonzentrationen 3-7 Tage nach der Gabe erreicht, mit einer geometrischen mittleren (CV%) absoluten Bioverfügbarkeit von 44 % (34%) bei Colitis ulcerosa und 36.3% (31%) bei Morbus Crohn.
- +Nach subkutaner Gabe von Mirikizumab wurden die maximalen Serumkonzentrationen 3-7 Tage nach der Gabe erreicht, mit einer geometrischen mittleren (CV%) absoluten Bioverfügbarkeit von 44 % (34%) bei Colitis ulcerosa und 36.3% (31%) bei Morbus Crohn.
-Das geometrische mittlere Gesamtverteilungsvolumen betrug 4.83 l (21%) bei Patienten mit Colitis ulcerosa und 4.40 l (14%) bei Patienten mit Morbus Crohn.
- +Das geometrische mittlere Gesamtverteilungsvolumen betrug 4.83 l (21%) bei Patienten mit Colitis ulcerosa und 4.40 l (14%) bei Patienten mit Morbus Crohn.
-In der populationspharmakokinetischen Analyse betrug die geometrische mittlere (CV%) scheinbare Clearance 0.0229 l/h (34%) und die geometrische mittlere (CV%) Eliminationshalbwertszeit etwa 9.3 Tage (40%) bei Patienten mit Colitis ulcerosa. Die geometrische mittlere (CV%) scheinbare Clearance 0.0202 l/h (38%) und die geometrische mittlere (CV%) Eliminationshalbwertszeit betrug auch etwa 9.3 Tage (26%) bei Patienten mit Morbus Crohn.
- +In der populationspharmakokinetischen Analyse betrug die geometrische mittlere (CV%) scheinbare Clearance 0.0229 l/h (34%) und die geometrische mittlere (CV%) Eliminationshalbwertszeit etwa 9.3 Tage (40%) bei Patienten mit Colitis ulcerosa. Die geometrische mittlere (CV%) scheinbare Clearance 0.0202 l/h (38%) und die geometrische mittlere (CV%) Eliminationshalbwertszeit betrug auch etwa 9.3 Tage (26%) bei Patienten mit Morbus Crohn.
-Mirikizumab zeigte eine lineare Pharmakokinetik mit Dosis-proportionalem Anstieg der Exposition über den Dosierungsbereich von 5 bis 2400 mg als intravenöse Infusion oder über 120 bis 400 mg als subkutane Injektion bei Patienten mit Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn oder bei gesunden Probanden.
- +Mirikizumab zeigte eine lineare Pharmakokinetik mit Dosis-proportionalem Anstieg der Exposition über den Dosierungsbereich von 5 bis 2400 mg als intravenöse Infusion oder über 120 bis 400 mg als subkutane Injektion bei Patienten mit Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn oder bei gesunden Probanden.
-Bei Patienten mit Colitis ulcerosa hatten in populationspharmakokinetischen Auswertungen die Creatinin-Clearance (Bereich 36.2 bis 291 ml/min) oder das Gesamtbilirubin (Bereich 1.5 bis 29 µmol/l) keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Mirikizumab.
-Bei Patienten mit Morbus Crohn hatten in populationspharmakokinetischen Auswertungen die Creatinin-Clearance (Bereich 26.5 bis 269 ml/min) oder das Gesamtbilirubin (Bereich 1.5 bis 36 µmol/l) keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Mirikizumab.
- +Bei Patienten mit Colitis ulcerosa hatten in populationspharmakokinetischen Auswertungen die Creatinin-Clearance (Bereich 36.2 bis 291 ml/min) oder das Gesamtbilirubin (Bereich 1.5 bis 29 µmol/l) keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Mirikizumab.
- +Bei Patienten mit Morbus Crohn hatten in populationspharmakokinetischen Auswertungen die Creatinin-Clearance (Bereich 26.5 bis 269 ml/min) oder das Gesamtbilirubin (Bereich 1.5 bis 36 µmol/l) keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Mirikizumab.
-Durchstechflasche: da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf das Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden. Omvoh soll nur mit Natriumchlorid 0.9 % Injektionslösung oder Glucose 5 % Injektionslösung verdünnt werden. Omvoh soll nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln über den gleichen intravenösen Zugang verabreicht werden.
-Fertigspritze und Fertigpen: da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf das Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
-
- +Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf das Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden. Omvoh soll nur mit Natriumchlorid 0.9 % Injektionslösung oder Glucose 5 % Injektionslösung verdünnt werden. Omvoh soll nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln über den gleichen intravenösen Zugang verabreicht werden.
-Temporäre Lagerung der Fertigspritze und des Fertigpens:
-Omvoh Fertigspritze und Fertigpen können ungekühlt bis zu maximal 2 Wochen bei bis zu 30 °C gelagert werden. Wurde das Arzneimittel aus dem Kühlschrank genommen und bis 30°C aufbewahrt, muss es nach 14 Tagen oder nach Ablauf des auf dem Umkarton aufgedruckten Verfalldatums, je nachdem, was zuerst eintritt entsorgt werden, auch wenn es in den Kühlschrank zurückgelegt wird.
-Die Durchstechflasche, Fertigspritze und der Fertigpen sind zum einmaligen Gebrauch bestimmt.
-Die der Patienteninformation beigelegte Bedienungsanleitung der Fertigspritze bzw. des Fertigpens muss sorgfältig beachtet werden.
-Omvoh 300 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung: Verdünnung zur Vorbereitung der intravenösen Infusion und Anwendung
- +Die Durchstechflasche ist zum einmaligen Gebrauch bestimmt.
- +Verdünnung zur Vorbereitung der intravenösen Infusion und Anwendung
-4.Bereiten Sie den Infusionsbeutel für die Behandlung bei Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn gemäss der nachstehenden Anleitung vor. Bitte beachten Sie, dass für jede Indikation eigene Instruktionen und Volumen gelten.Colitis ulcerosa: Eine Durchstechflasche zu 15 ml (300 mg)Entnehmen Sie 15 ml aus der Mirikizumab Durchstechflasche (300 mg), verwenden Sie dazu eine Nadel in angemessener Grösse (empfohlen werden 18 bis 21 Gauge), und überführen Sie die Lösung in das Infusionsbehältnis. Mirikizumab zur Behandlung von Colitis ulcerosa darf nur in Infusionsbehältnissen (Grösse des Behältnisses im Bereich von 50-250 ml) verdünnt werden, die ENTWEDER Natriumchlorid 0.9 % ODER Glucose 5 % Injektionslösung enthalten.Morbus Crohn: Drei Durchstechflaschen zu 15 ml; Gesamtdosis = 45 ml (900 mg)Ziehen Sie zuerst 45 ml Verdünnungsmittel aus dem Infusionsbeutel und entsorgen Sie sie. Anschliessend entnehmen Sie 15 ml aus jeder der drei Mirikizumab Durchstechflaschen (900 mg) verwenden Sie dazu eine Spritze und eine Nadel in angemessener Grösse (empfohlen werden 18 bis 21 Gauge). Mirikizumab zur Behandlung von Morbus Crohn darf nur in Infusionsbehältnissen (Grösse des Behältnisses im Bereich von 100-250 ml) verdünnt werden, die ENTWEDER Natriumchlorid 0.9 % ODER Glucose 5 % Injektionslösung enthalten.Verdünnen Sie die Infusionslösung nicht mit anderen Lösungen, verabreichen Sie sie nicht zusammen mit anderen Elektrolyten oder Arzneimitteln.
- +4.Bereiten Sie den Infusionsbeutel für die Behandlung bei Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn gemäss der nachstehenden Anleitung vor. Bitte beachten Sie, dass für jede Indikation eigene Instruktionen und Volumen gelten.Colitis ulcerosa: Eine Durchstechflasche zu 15 ml (300 mg)Entnehmen Sie 15 ml aus der Mirikizumab Durchstechflasche (300 mg), verwenden Sie dazu eine Nadel in angemessener Grösse (empfohlen werden 18 bis 21 Gauge), und überführen Sie die Lösung in das Infusionsbehältnis. Mirikizumab zur Behandlung von Colitis ulcerosa darf nur in Infusionsbehältnissen (Grösse des Behältnisses im Bereich von 50-250 ml) verdünnt werden, die ENTWEDER Natriumchlorid 0.9 % ODER Glucose 5 % Injektionslösung enthalten.Morbus Crohn: Drei Durchstechflaschen zu 15 ml; Gesamtdosis = 45 ml (900 mg)Ziehen Sie zuerst 45 ml Verdünnungsmittel aus dem Infusionsbeutel und entsorgen Sie sie. Anschliessend entnehmen Sie 15 ml aus jeder der drei Mirikizumab Durchstechflaschen (900 mg) verwenden Sie dazu eine Spritze und eine Nadel in angemessener Grösse (empfohlen werden 18 bis 21 Gauge). Mirikizumab zur Behandlung von Morbus Crohn darf nur in Infusionsbehältnissen (Grösse des Behältnisses im Bereich von 100-250 ml) verdünnt werden, die ENTWEDER Natriumchlorid 0.9 % ODER Glucose 5 % Injektionslösung enthalten.Verdünnen Sie die Infusionslösung nicht mit anderen Lösungen, verabreichen Sie sie nicht zusammen mit anderen Elektrolyten oder Arzneimitteln.
-6.Verbinden Sie das vorbereitete Behältnis mit einem Besteck zur intravenösen Infusion und entlüften Sie es. Bei Colitis ulcerosa beträgt die Infusionsdauer mindestens 30 Minuten. Bei Morbus Crohn beträgt die Infusionsdauer mindestens 90 Minuten.
-7.Um nach der Infusion eine vollständige Gabe der Dosis sicherzustellen, soll das Infusionsbesteck mit Natriumchlorid 0.9 % oder Glucose 5 % Injektionslösung gespült werden. Die Spülflüssigkeit soll mit der gleichen Rate infundiert werden, die zuvor für die Gabe von Omvoh verwendet wurde. Die Zeit zum Spülen der Omvoh Lösung aus dem Infusionsbesteck wird zusätzlich zur Infusionsdauer von mindestens 30 Minuten (Colitis ulcerosa) oder 90 Minuten (Morbus Crohn) benötigt.
- +6.Verbinden Sie das vorbereitete Behältnis mit einem Besteck zur intravenösen Infusion und entlüften Sie es. Bei Colitis ulcerosa beträgt die Infusionsdauer mindestens 30 Minuten. Bei Morbus Crohn beträgt die Infusionsdauer mindestens 90 Minuten.
- +7.Um nach der Infusion eine vollständige Gabe der Dosis sicherzustellen, soll das Infusionsbesteck mit Natriumchlorid 0.9 % oder Glucose 5 % Injektionslösung gespült werden. Die Spülflüssigkeit soll mit der gleichen Rate infundiert werden, die zuvor für die Gabe von Omvoh verwendet wurde. Die Zeit zum Spülen der Omvoh Lösung aus dem Infusionsbesteck wird zusätzlich zur Infusionsdauer von mindestens 30 Minuten (Colitis ulcerosa) oder 90 Minuten (Morbus Crohn) benötigt.
-68950, 68951, 68952 (Swissmedic)
- +68950 (Swissmedic)
-Packungen zur Behandlung von Colitis ulcerosa (200 mg)
-Omvoh 100 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze: 2 Fertigspritzen zu 100 mg (B)
-Omvoh 100 mg Injektionslösung im Fertigpen: 2 Fertigpen zu 100 mg (B)
-Packungen zur Behandlung von Morbus Crohn (300 mg)
-Omvoh 100 mg / 200 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze: 1 Fertigspritze zu 100 mg + 1 Fertigspritze zu 200 mg (B)
-Omvoh 100 mg / 200 mg Injektionslösung im Fertigpen: 1 Fertigpen zu 100 mg + 1 Fertigpen zu 200 mg (B)
-April 2025
- +Februar 2026
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