| 134 Änderungen an Fachinfo TECENTRIQ subkutan 1875 mg/15ml |
-Tecentriq zur subkutanen Gabe enthält rekombinante humane Hyaluronidase (rHuPH20) in einer Konzentration von 2000 U/ml.
- +Tecentriq zur subkutanen Gabe enthält rekombinante humane Hyaluronidase (rHuPH20) in einer Konzentration von 2000 U/ml.
-15 ml Tecentriq s.c. Lösung über ungefähr 7 Minuten subkutan in den Oberschenkel injizieren. Es wird die Verwendung eines s.c. Infusionssets (z.B. mit Flügeln/Butterfly) empfohlen. Das im Infusionsschlauch verbleibende Totvolumen NICHT verabreichen.
-Die Injektionsstellen sollten nur zwischen dem linken und dem rechten Oberschenkel gewechselt werden. Neue Injektionen sollten mindestens 2,5 cm von der vorherigen Stelle entfernt in gesunde Haut und auf keinen Fall an Stellen verabreicht werden, an denen die Haut gerötet, verletzt, empfindlich oder verhärtet ist. Während der Behandlung mit Tecentriq s.c. sollten andere Medikamente zur subkutanen Verabreichung vorzugsweise an anderen Stellen injiziert werden.
- +15 ml Tecentriq s.c. Lösung über ungefähr 7 Minuten subkutan in den Oberschenkel injizieren. Es wird die Verwendung eines s.c. Infusionssets (z.B. mit Flügeln/Butterfly) empfohlen. Das im Infusionsschlauch verbleibende Totvolumen NICHT verabreichen.
- +Die Injektionsstellen sollten nur zwischen dem linken und dem rechten Oberschenkel gewechselt werden. Neue Injektionen sollten mindestens 2,5 cm von der vorherigen Stelle entfernt in gesunde Haut und auf keinen Fall an Stellen verabreicht werden, an denen die Haut gerötet, verletzt, empfindlich oder verhärtet ist. Während der Behandlung mit Tecentriq s.c. sollten andere Medikamente zur subkutanen Verabreichung vorzugsweise an anderen Stellen injiziert werden.
-Tabelle 1: Empfohlene Dosierung für die Tecentriq Monotherapie durch subkutane Injektion
-Indikation Empfohlene Dosierung und Schema Dauer der Behandlung (siehe
- +Tabelle 1: Empfohlene Dosierung für die Tecentriq Monotherapie durch subkutane Injektion
- + Indikation Empfohlene Dosierung und Schema Dauer der Behandlung (siehe
-
-Tabelle 2: Empfohlene Dosierung für die Tecentriq Kombinationstherapie subkutane Injektion
-Indikation Empfohlene Dosierung und Dauer der Behandlung (siehe
- +Tabelle 2: Empfohlene Dosierung für die Tecentriq Kombinationstherapie subkutane Injektion
- + Indikation Empfohlene Dosierung und Dauer der Behandlung (siehe
- verabreicht werden. Infusion werden alle 3 Toxizität
- + verabreicht werden. Infusion werden alle 3 Toxizität.
- Wochen während vier behandelbaren Toxizität
- + Wochen während vier behandelbaren Toxizität.
- Tecentriq als erstes verabreicht. -Lurbinectedin Toxizität
- + Tecentriq als erstes verabreicht. -Lurbinectedin Toxizität.
- Tecentriq vor der Infusion an den Tagen 1, 8 Toxizität
- + Tecentriq vor der Infusion an den Tagen 1, 8 Toxizität.
- einen 28-tägigen Behandlungs Toxizität
- + einen 28-tägigen Behandlungs Toxizität.
- verabreicht werden. Toxizität
- + verabreicht werden. Toxizität.
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-Tabelle 3: Empfehlung zur Anpassung der Dosis von Tecentriq
-Immunvermittelte Schweregrad Behandlungsanpassung
- +Tabelle 3: Empfehlung zur Anpassung der Dosis von Tecentriq
- + Immunvermittelte Schweregrad Behandlungsanpassung
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-Von 3'040 Patienten mit Urothelkarzinom, Lungenkrebs, dreifach negativem Brustkrebs, hepatozellulärem Karzinom und Melanom, die in klinischen Studien mit Tecentriq behandelt wurden, waren 43% 65 Jahre und älter und 12% 75 Jahre und älter. Ausgehend von einer populationspharmakokinetischen Analyse sind bei Patienten ≥65 Jahren keine Anpassungen der Tecentriq-Dosis erforderlich (siehe "Pharmakokinetik" ).
- +Von 3'040 Patienten mit Urothelkarzinom, Lungenkrebs, dreifach negativem Brustkrebs, hepatozellulärem Karzinom und Melanom, die in klinischen Studien mit Tecentriq behandelt wurden, waren 43% 65 Jahre und älter und 12% 75 Jahre und älter. Ausgehend von einer populationspharmakokinetischen Analyse sind bei Patienten ≥65 Jahren keine Anpassungen der Tecentriq-Dosis erforderlich (siehe "Pharmakokinetik" ).
-Tecentriq ist nicht für die Anwendung bei Patienten unter 18 Jahren zugelassen. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Tecentriq in dieser Population ist bisher nicht erwiesen. Tecentriq zeigte bei Kindern und Jugendlichen keinen klinischen Nutzen in einer klinischen Studie (siehe "Eigenschaften/Wirkungen: Klinische Wirksamkeit" ).
- +Tecentriq ist nicht für die Anwendung bei Patienten unter 18 Jahren zugelassen. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Tecentriq in dieser Population ist bisher nicht erwiesen. Tecentriq zeigte bei Kindern und Jugendlichen keinen klinischen Nutzen in einer klinischen Studie (siehe "Eigenschaften/Wirkungen: Klinische Wirksamkeit" ).
-In der Studie IMscin001 traten unerwünschte Infektionsereignisse vom Grad 5 häufiger bei Patienten auf, die Tecentriq subkutan erhielten, als bei Patienten, die Tecentriq intravenös erhielten (3,2% bzw. 1,6%).
- +In der Studie IMscin001 traten unerwünschte Infektionsereignisse vom Grad 5 häufiger bei Patienten auf, die Tecentriq subkutan erhielten, als bei Patienten, die Tecentriq intravenös erhielten (3,2% bzw. 1,6%).
- +Andere immunvermittelte unerwünschte Wirkungen
- +In klinischen Studien mit Tecentriq wurden die folgenden zusätzlichen klinisch signifikanten immunvermittelten unerwünschten Wirkungen beobachtet: Uveitis (siehe "Unerwünschte Wirkungen, Klinische Studien" ). Siehe Abschnitt "Dosierung/Anwendung" bezüglich der empfohlenen Dosisanpassungen.
- +
-Perikarderkrankungen, darunter Perikarditis, Perikarderguss und Herztamponade, einige mit tödlichem Ausgang, wurden in klinischen Studien mit Tecentriq beobachtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen: Klinische Studien und Post-Marketing-Daten" ). Die Patienten sollten hinsichtlich klinischer Anzeichen und Symptome von Perikarderkrankungen überwacht werden. Empfehlungen zur Dosisanpassungen sind im Abschnitt "Dosierung/Anwendung" enthalten.
- +Perikarderkrankungen, darunter Perikarditis, Perikarderguss und Herztamponade, einige mit tödlichem Ausgang, wurden in klinischen Studien mit Tecentriq beobachtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen: Klinische Studien und Post-Marketing-Daten" ). Die Patienten sollten hinsichtlich klinischer Anzeichen und Symptome von Perikarderkrankungen überwacht werden. Empfehlungen zur Dosisanpassungen sind im Abschnitt "Dosierung/Anwendung" enthalten.
-In der Studie IMscin001 traten unerwünschte kardiale Ereignisse vom Grad 5 häufiger bei Patienten auf, die Tecentriq subkutan erhielten, als bei Patienten, die Tecentriq intravenös erhielten (1,2% bzw. 0,8%).
- +In der Studie IMscin001 traten unerwünschte kardiale Ereignisse vom Grad 5 häufiger bei Patienten auf, die Tecentriq subkutan erhielten, als bei Patienten, die Tecentriq intravenös erhielten (1,2% bzw. 0,8%).
-Bei Patienten, die mit Bevacizumab behandelt werden, besteht ein erhöhtes Blutungsrisiko. Bei Patienten mit hepatozellulärem Karzinom (HCC) unter Behandlung mit Atezolizumab in Kombination mit Bevacizumab wurden Fälle schwerer gastrointestinaler Blutungen, einschliesslich tödlich verlaufender Ereignisse, berichtet. Bei Patienten mit HCC sollten vor Beginn der Behandlung mit einer Kombination aus Atezolizumab und Bevacizumab ein Screening auf Ösophagusvarizen und gegebenenfalls eine anschliessende Behandlung der klinischen Praxis entsprechend durchgeführt werden. Bevacizumab sollte bei Patienten mit Blutung vom Grad 3 oder 4 während der Kombinationsbehandlung dauerhaft abgesetzt werden. Es ist die Fachinformation für Bevacizumab zu beachten.
- +Bei Patienten, die mit Bevacizumab behandelt werden, besteht ein erhöhtes Blutungsrisiko. Bei Patienten mit hepatozellulärem Karzinom (HCC) unter Behandlung mit Atezolizumab in Kombination mit Bevacizumab wurden Fälle schwerer gastrointestinaler Blutungen, einschliesslich tödlich verlaufender Ereignisse, berichtet. Bei Patienten mit HCC sollten vor Beginn der Behandlung mit einer Kombination aus Atezolizumab und Bevacizumab ein Screening auf Ösophagusvarizen und gegebenenfalls eine anschliessende Behandlung der klinischen Praxis entsprechend durchgeführt werden. Bevacizumab sollte bei Patienten mit Blutung vom Grad 3 oder 4 während der Kombinationsbehandlung dauerhaft abgesetzt werden. Es ist die Fachinformation für Bevacizumab zu beachten.
-In einer randomisierten Studie mit Patientinnen mit metastasiertem TNBC wurde in der PD-L1-positiven Population bei Patientinnen, die mit Tecentriq i.v. plus Paclitaxel behandelt wurden, im Vergleich zu jenen, die mit Placebo und Paclitaxel behandelt wurden, ein erhöhtes Mortalitätsrisiko beobachtet. Das Gesamtüberleben in der Population mit PD-L1-Expression, in der die Mortalität 42% betrug, ergab eine HR von 1,11 (95-%-KI: 0,76; 1,64). Das mediane Überleben betrug 22,1 Monate (95-%-KI: 19,2; 30,5) bei Patientinnen, die Tecentriq in Kombination mit Paclitaxel erhielten, und 28,3 Monate (95-%-KI: 19,1; NE) bei Patientinnen, die ein Placebo mit Paclitaxel erhielten (siehe "Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten" und "Dosierung/Anwendung" ). Die häufigste Todesursache war eine Krankheitsprogression und zwischen den Armen wurde kein Ungleichgewicht der toxizitätsassoziierten Mortalität beobachtet.
- +In einer randomisierten Studie mit Patientinnen mit metastasiertem TNBC wurde in der PD-L1-positiven Population bei Patientinnen, die mit Tecentriq i.v. plus Paclitaxel behandelt wurden, im Vergleich zu jenen, die mit Placebo und Paclitaxel behandelt wurden, ein erhöhtes Mortalitätsrisiko beobachtet. Das Gesamtüberleben in der Population mit PD-L1-Expression, in der die Mortalität 42% betrug, ergab eine HR von 1,11 (95-%-KI: 0,76; 1,64). Das mediane Überleben betrug 22,1 Monate (95-%-KI: 19,2; 30,5) bei Patientinnen, die Tecentriq in Kombination mit Paclitaxel erhielten, und 28,3 Monate (95-%-KI: 19,1; NE) bei Patientinnen, die ein Placebo mit Paclitaxel erhielten (siehe "Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten" und "Dosierung/Anwendung" ). Die häufigste Todesursache war eine Krankheitsprogression und zwischen den Armen wurde kein Ungleichgewicht der toxizitätsassoziierten Mortalität beobachtet.
-Die in klinischen Studien im Zusammenhang mit der Anwendung von Tecentriq i.v. im Rahmen einer Kombinationstherapie (n=5438) festgestellten unerwünschten Wirkungen (UAW) sind ebenfalls in Tabelle 4 zusammengefasst. Die häufigsten unerwünschten Wirkungen (≥10%) waren Anämie (35,1%), Nausea (34,6%), Neutropenie (34,5%), Fatigue (31,9%), Hautausschlag (29,3%), Alopezie (28,5%), Diarrhoe (28,0%), Thrombozytopenie (24,3%), Verstopfung (24,1%), periphere Neuropathie (23,9%), verminderter Appetit (23,1%), Arthralgie (20,7%), Erbrechen (18,7%), Pyrexie (18,6%), Asthenie (18,4%), Hepatitis-abnormale Laborwerte (18,0%), Husten (17,5%), Dyspnoe (14,8%), muskuloskelettale Schmerzen (14,8%), Kopfschmerz (14,2%), Leukopenie (13,8%), Pruritus (13,6%), Hypothyreose (13,4%), Hypertonie (12,7%), Lungeninfektion (12,0%), erhöhter ALT-Wert (11,2%), Rückenschmerzen (11,1%), erhöhter AST-Wert (10,8%), peripheres Ödem (10,6%) und Nasopharyngitis (10,2%).
- +Die in klinischen Studien im Zusammenhang mit der Anwendung von Tecentriq i.v. im Rahmen einer Kombinationstherapie (n=5438) festgestellten unerwünschten Wirkungen (UAW) sind ebenfalls in Tabelle 4 zusammengefasst. Die häufigsten unerwünschten Wirkungen (≥10%) waren Anämie (35,1%), Nausea (34,6%), Neutropenie (34,5%), Fatigue (31,9%), Hautausschlag (29,3%), Alopezie (28,5%), Diarrhoe (28,0%), Thrombozytopenie (24,3%), Verstopfung (24,1%), periphere Neuropathie (23,9%), verminderter Appetit (23,1%), Arthralgie (20,7%), Erbrechen (18,7%), Pyrexie (18,6%), Asthenie (18,4%), Hepatitis-abnormale Laborwerte (18,0%), Husten (17,5%), Dyspnoe (14,8%), muskuloskelettale Schmerzen (14,8%), Kopfschmerz (14,2%), Leukopenie (13,8%), Pruritus (13,6%), Hypothyreose (13,4%), Hypertonie (12,7%), Lungeninfektion (12,0%), erhöhter ALT-Wert (11,2%), Rückenschmerzen (11,1%), erhöhter AST-Wert (10,8%), peripheres Ödem (10,6%) und Nasopharyngitis (10,2%).
-In der Studie GO43104 (IMforte) trat bei Patienten, die mit der Kombination aus Tecentriq + Lurbinectedin behandelt wurden, verglichen mit Patienten, die nur mit Tecentriq behandelt wurden, eine höhere Anzahl von unerwünschten Ereignissen (97,1% bzw. 81,7%), von unerwünschten Ereignissen mit Grad 3-4 (41,3% bzw. 24,6%), von unerwünschten Ereignissen mit Grad 5 (5,0% bzw. 2,5%), von schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen (34,3% bzw. 17,9%), von unerwünschten Ereignissen, die zu einem Abbruch der Behandlung führten (7,0% bzw. 4,2%) und von unerwünschten Ereignissen, die zu einer Dosisanpassung oder einem Behandlungsunterbruch führten, (41,3% bzw. 15,8%) auf. Folgende unerwünschte Ereignisse traten bei der Behandlung mit der Kombination aus Tecentriq + Lurbinectedin häufiger auf (Differenz > 10%): Übelkeit (37,6%), Erbrechen (14,9%), Fatigue (21,2%), Anämie (33,9%), Thrombozytopenie (12,8%), Neutropenie (12,4%), Thrombozytenzahl vermindert (15,3%), Neutrophilenzahl erniedrigt (13,2%) und verminderter Appetit (18,2%). Folgende unerwünschte Ereignisse mit Grad ≥3 traten bei der Behandlung mit der Kombination aus Tecentriq + Lurbinectedin häufiger auf (Differenz > 2%): Anämie (9,5%), Neutrophilenzahl erniedrigt (7,4%), Thrombozytenzahl vermindert (7,0%), Fatigue (3,7%), Neutropenie (5,0%), Thrombozytopenie (4,5%), Übelkeit (2,9%), ALT erhöht (2,5%) und Leukozytenzahl erniedrigt (2,1%). Folgende schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten bei der Behandlung mit der Kombination aus Tecentriq + Lurbinectedin häufiger auf (> 2%): Thrombozytenzahl vermindert (2,1%).
-Die Inzidenz von (Thrombo-)Phlebitis/Vaskulitis-Ereignissen jeglichen Grades betrug insgesamt 16,9% bei Patienten im Behandlungsarm mit der Kombination aus Tecentriq + Lurbinectedin (n=242) in der IMforte-Studie, im Vergleich zu 0,8% im Behandlungsarm mit Tecentriq in der IMforte-Studie (n=240), 2,9% im Tecentriq-Monotherapie-Pool (n=3178) und 5,8% im Lurbinectedin-Monotherapie-Pool (n=554). Die Mehrheit aller Ereignisse im Behandlungsarm mit der Kombination aus Tecentriq + Lurbinectedin standen im Zusammenhang mit dem Studienmedikament, insbesondere mit Lurbinectedin (9,5%), und erforderten eine Behandlung (11,2%). Die meisten Fälle im Behandlungsarm mit Tecentriq + Lurbinectedin betrafen Phlebitis und Thrombophlebitis (nicht weiter spezifiziert). Die Mehrzahl aller (Thrombo-)Phlebitis-/Vaskulitis-Ereignisse im Behandlungsarm mit der Kombination aus Tecentriq + Lurbinectedin waren Grad 1 bis 2 (15,7%), nicht schwerwiegend (15,3%) und die Mehrzahl waren bis zum Zeitpunkt des DCO (data cut-off) abgeklungen (56,1%). Die mediane Zeit bis zum Auftreten der Symptome betrug etwa 3 Monate und die mediane Zeit bis zur Rückbildung ab dem Auftreten betrug 79 Tage, wobei die Rückbildung bei den häufigsten Fällen von Phlebitis und Thrombophlebitis jedoch schneller erfolgte (etwa 1 bis 1,5 Monate).
- +In der Studie GO43104 (IMforte) trat bei Patienten, die mit der Kombination aus Tecentriq + Lurbinectedin behandelt wurden, verglichen mit Patienten, die nur mit Tecentriq behandelt wurden, eine höhere Anzahl von unerwünschten Ereignissen (97,1% bzw. 81,7%), von unerwünschten Ereignissen mit Grad 3-4 (41,3% bzw. 24,6%), von unerwünschten Ereignissen mit Grad 5 (5,0% bzw. 2,5%), von schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen (34,3% bzw. 17,9%), von unerwünschten Ereignissen, die zu einem Abbruch der Behandlung führten (7,0% bzw. 4,2%) und von unerwünschten Ereignissen, die zu einer Dosisanpassung oder einem Behandlungsunterbruch führten, (41,3% bzw. 15,8%) auf. Folgende unerwünschte Ereignisse traten bei der Behandlung mit der Kombination aus Tecentriq + Lurbinectedin häufiger auf (Differenz > 10%): Übelkeit (37,6%), Erbrechen (14,9%), Fatigue (21,2%), Anämie (33,9%), Thrombozytopenie (12,8%), Neutropenie (12,4%), Thrombozytenzahl vermindert (15,3%), Neutrophilenzahl erniedrigt (13,2%) und verminderter Appetit (18,2%). Folgende unerwünschte Ereignisse mit Grad ≥3 traten bei der Behandlung mit der Kombination aus Tecentriq + Lurbinectedin häufiger auf (Differenz > 2%): Anämie (9,5%), Neutrophilenzahl erniedrigt (7,4%), Thrombozytenzahl vermindert (7,0%), Fatigue (3,7%), Neutropenie (5,0%), Thrombozytopenie (4,5%), Übelkeit (2,9%), ALT erhöht (2,5%) und Leukozytenzahl erniedrigt (2,1%). Folgende schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten bei der Behandlung mit der Kombination aus Tecentriq + Lurbinectedin häufiger auf (> 2%): Thrombozytenzahl vermindert (2,1%).
- +Die Inzidenz von (Thrombo-)Phlebitis/Vaskulitis-Ereignissen jeglichen Grades betrug insgesamt 16,9% bei Patienten im Behandlungsarm mit der Kombination aus Tecentriq + Lurbinectedin (n=242) in der IMforte-Studie, im Vergleich zu 0,8% im Behandlungsarm mit Tecentriq in der IMforte-Studie (n=240), 2,9% im Tecentriq-Monotherapie-Pool (n=3178) und 5,8% im Lurbinectedin-Monotherapie-Pool (n=554). Die Mehrheit aller Ereignisse im Behandlungsarm mit der Kombination aus Tecentriq + Lurbinectedin standen im Zusammenhang mit dem Studienmedikament, insbesondere mit Lurbinectedin (9,5%), und erforderten eine Behandlung (11,2%). Die meisten Fälle im Behandlungsarm mit Tecentriq + Lurbinectedin betrafen Phlebitis und Thrombophlebitis (nicht weiter spezifiziert). Die Mehrzahl aller (Thrombo-)Phlebitis-/Vaskulitis-Ereignisse im Behandlungsarm mit der Kombination aus Tecentriq + Lurbinectedin waren Grad 1 bis 2 (15,7%), nicht schwerwiegend (15,3%) und die Mehrzahl waren bis zum Zeitpunkt des DCO (data cut-off) abgeklungen (56,1%). Die mediane Zeit bis zum Auftreten der Symptome betrug etwa 3 Monate und die mediane Zeit bis zur Rückbildung ab dem Auftreten betrug 79 Tage, wobei die Rückbildung bei den häufigsten Fällen von Phlebitis und Thrombophlebitis jedoch schneller erfolgte (etwa 1 bis 1,5 Monate).
-Tabelle 4: Zusammenfassung der Nebenwirkungen bei Patienten, die in klinischen Studien mit Tecentriq i.v. oder s.c. behandelt wurden
- Monotherapie mit Tecentriq Kombinationstherapie mit Tecentriq n=5438
- +Tabelle 4: Zusammenfassung der Nebenwirkungen bei Patienten, die in klinischen Studien mit Tecentriq i.v. oder s.c. behandelt wurden
- + Monotherapie mit Tecentriq Kombinationstherapie mit Tecentriq n=5438
- +Selten Cytomegalovirus-Infektion Cytomegalovirus-Infektion
- +
-Häufig Thrombozytopenie d Lymphopenie f
- +Häufig Thrombozytopenie d, Lymphopenie f
- + Neutropenie c
- +Selten Sarkoidose * Sarkoidose *
- +Augenerkrankungen
- +Gelegentlich Uveitis Uveitis t
- +
-Gelegentlich Perikarderkrankungen t, Perikarderkrankungent
- Myokarditis u
- +Gelegentlich Perikarderkrankungen u, Perikarderkrankungen u
- + Myokarditis v
-Sehr häufig Hypertonie v (alle Grade 12,7%, Grad 3-4 5,6%)
- +Sehr häufig Hypertonie w (alle Grade 12,7%, Grad 3-4 5,6%)
- Grade 15,1%, Grad 3-4 2,4%, Grad 5<0,1%), Nasopharyngitis w (alle Grade
- + Grade 15,1%, Grad 3-4 2,4%, Grad 5<0,1%), Nasopharyngitis x (alle Grade
-Häufig Hypoxie x, Nasopharyngitis w, Pneumonitis y, Dysphonie
- Pneumonitis y, verstopfte Nase
-Gelegentlich Hypoxie x
- +Häufig Hypoxie y, Nasopharyngitis x, Pneumonitis z, Dysphonie
- + Pneumonitis z, verstopfte Nase
- +Gelegentlich Hypoxie y
- Grad 3-4 0,7%), Diarrhoe z Diarrhoe z (alle Grade 28,0%, Grad 3-4 2,4%),
- (alle Grade 16,4%, Grad 3-4 Verstopfung (alle Grade 24,1%, Grad 3-4
- 1,0%), Erbrechen (alle Grade 0,5%), Erbrechen (alle Grade 18,7%, Grad 3-4
- 10,4%, Grad 3-4 0,6%) 1,4%)
-Häufig Bauchschmerzen, Kolitis aa, Stomatitis, Pankreatitis cc, trockener Mund
- + Grad 3-4 0,7%), Diarrhoe aa Diarrhoe aa (alle Grade 28,0%, Grad 3-4
- + (alle Grade 16,4%, Grad 3-4 2,4%), Verstopfung (alle Grade 24,1%, Grad
- + 1,0%), Erbrechen (alle Grade 3-4 0,5%), Erbrechen (alle Grade 18,7%, Grad
- + 10,4%, Grad 3-4 0,6%) 3-4 1,4%)
- +Häufig Bauchschmerzen, Kolitis bb, Stomatitis, Pankreatitis dd, trockener Mund
- Schmerzen bb, trockener Mund
-Gelegentlich Pankreatitis cc
- + Schmerzen cc, trockener Mund
- +Gelegentlich Pankreatitis dd
-Sehr häufig Hepatitis- abnormale Hepatitis-abnormale Laborwerte dd (Alle Grade
- Laborwerte dd (Alle Grade 18,0%, Grad 3-4 5,5%, Grad 5<0,1%), erhöhter
- +Sehr häufig Hepatitis- abnormale Hepatitis-abnormale Laborwerte ee (Alle Grade
- + Laborwerte ee (Alle Grade 18,0%, Grad 3-4 5,5%, Grad 5<0,1%), erhöhter
- AST-Wert, Hepatitis ee
- + AST-Wert, Hepatitis ff
-Sehr häufig Hautausschlag ff (alle Grade Hautausschlag ff (alle Grade 29,3%, Grad 3-4
- 18,0%, Grad 3-4 1,0%), 2,6%), Alopezie gg (alle Grade 28,5%, Grad
- +Sehr häufig Hautausschlag gg (alle Grade Hautausschlag gg (alle Grade 29,3%, Grad 3-4
- + 18,0%, Grad 3-4 1,0%), 2,6%), Alopezie hh (alle Grade 28,5%, Grad
-Häufig Trockene Haut hh
- +Häufig Trockene Haut ii
- epidermale Nekrolyse, ii, Psoriasisjj
- Stevens-Johnson-Syndrom) ii
- Psoriasis jj
- + epidermale Nekrolyse, jj, Psoriasis kk
- + Stevens-Johnson-Syndrom) jj,
- + Psoriasis kk
- Grad 3-4 0,8%), Rückenschmerze muskuloskelettale Schmerzen kk (alle Grade
- + Grad 3-4 0,8%), Rückenschmerze muskuloskelettale Schmerzen ll (alle Grade
-Häufig Muskuloskelettale Schmerzen kk
-Gelegentlich Myositis ll, mm
- +Häufig Muskuloskelettale Schmerzen Arthritis mm
- + ll, Arthritis mm
- +Gelegentlich Myositis nn, oo, Tenosynovitis Tenosynovitis pp
- + pp
-Häufig Kreatinin im Blut erhöht nn Proteinurie oo, Kreatinin im Blut erhöht nn
-Gelegentlich Nephritis pp Nephritis pp
- +Häufig Kreatinin im Blut erhöht qq Proteinurie rr, Kreatinin im Blut erhöht qq
- +Gelegentlich Nephritis ss Nephritis ss
- le qq
- + le tt
-
-a Umfasst Meldungen von Harnwegsinfektion, Zystitis, Pyelonephritis, Harnwegsinfektion mit Escherichia, bakterieller Harnwegsinfektion, Niereninfektion, akuter Pyelonephritis, Pilzinfektion der Harnwege, pseudomonaler Harnwegsinfektion, Harnwegsinfektion mit Enterokokken, chronischer Pyelonephritis, Harnwegsinfektion mit Staphylokokken, renalem Abzess, Pyelitis und Urethritis, Harnwegsinfekt durch Streptokokken
-b Umfasst Meldungen von Pneumonie, Bronchitis, Infektion der unteren Atemwege, infektbedingter Exazerbation einer chronischen obstruktiven Lungenerkrankung, infektiösem Pleuraerguss, atypischer Pneumonie, Lungenabszess, Pleurainfektion, postprozeduraler Pneumonie, Tracheobronchitis, parakanzeröser Pneumonie, Pyopneumothorax
-c Umfasst Meldungen von Neutropenie, verringerter Neutrophilenzahl, febriler Neutropenie, neutropenischer Sepsis, Agranulozytose und Granulozytopenie
-d Umfasst Meldungen von Immunthrombozytopenie, Thrombozytopenie und verringerter Thrombozytenzahl
-e Umfasst Meldungen von erniedrigter Zahl weisser Blutzellen und Leukopenie
-f Umfasst Meldungen von Lymphozytopenie und verringerter Lymphozytenzahl
-g Umfasst Meldungen von infusionsbedingter Reaktion, Zytokin-Freisetzungssyndrom; Hypersensitivität und Anaphylaxie (anaphylaktische Reaktion, anaphylaktischer Schock, anaphylaktoide Reaktion, anaphylaktoider Schock)
-h Umfasst Meldungen von Hypothyreose, erhöhten und verminderten Blutspiegeln des Thyreoidea-stimulierenden Hormons, Autoimmunthyreoiditis (Fälle von Autoimmunthyreoiditis wurden in Studien ausserhalb des zusammengefassten Datensatzes gemeldet), Kropf, Thyreoiditis, verminderten Blutspiegeln von freiem Thyroxin oder von Triiodthyronin, Schilddrüsenstörungen, erhöhtem Blutspiegel des freien Thyroxins oder von Gesamt-Thyroxin, vermindertem Blutspiegel des Gesamt-Triiodthyronins, erhöhtem Blutspiegel von freiem Triiodthyronin, anomalen Blutwerten des Thyroidea-stimulierenden Hormons, Euthyroid-Sick-Syndrom, Myxödemkoma, anomalem Schilddrüsenfunktionstest, verringertem Thyroxin, anomalem Triiodthyronin, Positivität auf Anti-Thyreoidea-Antikörper, stummer Thyreoiditis, chronischer Thyreoiditis, immunvermittelter Thyreoiditis, Myxödem, akuter Thyreoiditis, anomalem freiem Triiodthyronin, erhöhtem Triiodthyronin, autoimmunbedingter Hypothyreose, primärer Hypothyreose, hypothyreoter Struma, immunvermittelter Hypothyreose
-i Umfasst Meldungen von Hyperthyreose, Basedow-Krankheit, endokriner Ophthalmopathie, Exophthalmus und primärer Hyperthyreose
-j Umfasst Meldungen von Nebenniereninsuffizienz, Glukokortikoidmangel, primärer Nebenniereninsuffizienz, erniedrigtem Kortisol, akuter Nebennierenrindeninsuffizienz, abnormalem ACTH-Stimulationstest, Morbus Addison, Adrenalitis, Mangel an adrenocorticotropem Hormon (ACTH), abnormalen Blutwerten von Corticotropin, erhöhten Blutwerten von Corticotropin, sekundärer Nebennierenrindeninsuffizienz, erniedrigtem Corticotropin im Blut
-k Umfasst Meldungen von Diabetes mellitus, Diabetes mellitus Typ 1, diabetischer Ketoazidose und Ketoazidose
-l Umfasst Meldungen von Hypophysitis, Hypopituitarismus, gestörter Temperaturregulierung, sekundärer Insuffizienz der Nebennierenrinde
-m Umfasst Meldungen von Hypomagnesiämie und erniedrigtem Magnesium im Blut
-n Umfasst Meldungen von Hypokaliämie und erniedrigtem Kalium im Blut
-o Umfasst Meldungen von Hyponatriämie und erniedrigtem Natrium im Blut
- +a Umfasst Meldungen von Harnwegsinfektion, Zystitis, Pyelonephritis, Harnwegsinfektion mit Escherichia, bakterieller Harnwegsinfektion, Niereninfektion, akuter Pyelonephritis, Pilzinfektion der Harnwege, pseudomonaler Harnwegsinfektion, Harnwegsinfektion mit Enterokokken, chronischer Pyelonephritis, Harnwegsinfektion mit Staphylokokken, renalem Abzess, Pyelitis und Urethritis, Harnwegsinfekt durch Streptokokken
- +b Umfasst Meldungen von Pneumonie, Bronchitis, Infektion der unteren Atemwege, infektbedingter Exazerbation einer chronischen obstruktiven Lungenerkrankung, infektiösem Pleuraerguss, atypischer Pneumonie, Lungenabszess, Pleurainfektion, postprozeduraler Pneumonie, Tracheobronchitis, parakanzeröser Pneumonie, Pyopneumothorax
- +c Umfasst Meldungen von Neutropenie, verringerter Neutrophilenzahl, febriler Neutropenie, neutropenischer Sepsis, Agranulozytose und Granulozytopenie
- +d Umfasst Meldungen von Immunthrombozytopenie (berichtet in Studien ausserhalb des zusammengefassten Datensatzes), Thrombozytopenie und verringerter Thrombozytenzahl
- +e Umfasst Meldungen von erniedrigter Zahl weisser Blutzellen und Leukopenie
- +f Umfasst Meldungen von Lymphozytopenie und verringerter Lymphozytenzahl
- +g Umfasst Meldungen von infusionsbedingter Reaktion, Zytokin-Freisetzungssyndrom; Hypersensitivität und Anaphylaxie (anaphylaktische Reaktion, anaphylaktischer Schock, anaphylaktoide Reaktion, anaphylaktoider Schock)
- +h Umfasst Meldungen von Hypothyreose, erhöhten und verminderten Blutspiegeln des Thyreoidea-stimulierenden Hormons, Autoimmunthyreoiditis (Fälle von Autoimmunthyreoiditis wurden in Studien ausserhalb des zusammengefassten Datensatzes gemeldet), Kropf, Thyreoiditis, verminderten Blutspiegeln von freiem Thyroxin oder von Triiodthyronin, Schilddrüsenstörungen, erhöhtem Blutspiegel des freien Thyroxins oder von Gesamt-Thyroxin, vermindertem Blutspiegel des Gesamt-Triiodthyronins, erhöhtem Blutspiegel von freiem Triiodthyronin, anomalen Blutwerten des Thyroidea-stimulierenden Hormons, Euthyroid-Sick-Syndrom, Myxödemkoma, anomalem Schilddrüsenfunktionstest, verringertem Thyroxin, anomalem Triiodthyronin, Positivität auf Anti-Thyreoidea-Antikörper, stummer Thyreoiditis, chronischer Thyreoiditis, immunvermittelter Thyreoiditis, Myxödem, akuter Thyreoiditis, anomalem freiem Triiodthyronin, erhöhtem Triiodthyronin, autoimmunbedingter Hypothyreose, primärer Hypothyreose, hypothyreoter Struma, immunvermittelter Hypothyreose
- +i Umfasst Meldungen von Hyperthyreose, Basedow-Krankheit, endokriner Ophthalmopathie, Exophthalmus und primärer Hyperthyreose
- +j Umfasst Meldungen von Nebenniereninsuffizienz, Glukokortikoidmangel, primärer Nebenniereninsuffizienz, erniedrigtem Kortisol, akuter Nebennierenrindeninsuffizienz, abnormalem ACTH-Stimulationstest, Morbus Addison, Adrenalitis, Mangel an adrenocorticotropem Hormon (ACTH), abnormalen Blutwerten von Corticotropin, erhöhten Blutwerten von Corticotropin, sekundärer Nebennierenrindeninsuffizienz, erniedrigtem Corticotropin im Blut
- +k Umfasst Meldungen von Diabetes mellitus, Diabetes mellitus Typ 1, diabetischer Ketoazidose und Ketoazidose
- +l Umfasst Meldungen von Hypophysitis, Hypopituitarismus, gestörter Temperaturregulierung, sekundärer Insuffizienz der Nebennierenrinde
- +m Umfasst Meldungen von Hypomagnesiämie und erniedrigtem Magnesium im Blut
- +n Umfasst Meldungen von Hypokaliämie und erniedrigtem Kalium im Blut
- +o Umfasst Meldungen von Hyponatriämie und erniedrigtem Natrium im Blut
-q Umfasst Meldungen von Guillain-Barré-Syndrom, demyelinisierender Polyneuropathie, aufsteigender schlaffer Paralyse
-r Umfasst Meldungen von Enzephalitis, Meningitis, Photophobie, autoimmuner Enzephalitis. aseptischer Meningitis
-s Umfasst Meldungen von Myasthenia gravis
-t Umfasst Meldungen von Perikarditis, Perikarderguss, Herztamponade und Pericarditis constrictiva
-u Umfasst Meldungen von Myokarditis, autoimmunbedingte Myokarditis, immunvermittelte Myokarditis (Fälle von Myokarditis wurden in Studien ausserhalb des gepoolten Datensatzes berichtet)
-v Umfasst Meldungen von Hypertonie, erhöhtem Blutdruck, hypertensiver Krise, erhöhtem systolischem Blutdruck, diastolischer Hypertonie, unzureichend eingestelltem Blutdruck und hypertensiver Retinopathie, essentieller Hypertonie, hypertensiver Nephropathie, orthostatischer Hypertonie
-w Umfasst Meldungen von Nasopharyngitis, verstopfter Nase und Rhinorrhoe
-x Umfasst Meldungen von Hypoxie, erniedrigter Sauerstoffsättigung und erniedrigtem PO2
-y Umfasst Meldungen von Pneumonitis, Alveolitis, pulmonaler Toxizität, Lungeninfiltration, Bronchiolitis, interstitieller Lungenkrankheit, Bestrahlungspneumonitis, Lungentrübung, alveolärer Lungenkrankheit, eosinophiler Pneumonie, immunvermittelter Pneumonitis, Lungenfibrose, pulmonalen Strahlungsschäden, immunvermittelter Lungenerkrankung
-z Umfasst Meldungen von Diarrhoe, häufigem Stuhlgang, gastrointestinaler Hypermotilität, Stuhldrang
-aa Umfasst Meldungen von Kolitis, Diversionskolitis, autoimmuner Kolitis, ischämischer Kolitis, mikroskopischer Kolitis, Colitis ulcerosa, immunvermittelter Enterokolitis (Fälle von immunvermittelter Enterokolitis wurden in Studien ausserhalb des zusammengefassten Datensatzes gemeldet), eosinophiler Kolitis
-bb Umfasst Meldungen von oropharyngealen Schmerzen, oropharyngealen Beschwerden und Rachenreizung
-cc Umfasst Meldungen von Pankreatitis, autoimmuner Pankreatitis, akuter Pankreatitis, erhöhter Lipase, erhöhter Amylase, erhöhten Bauchspeicheldrüsenenzymen, abnormaler Amylase
-dd Umfasst Meldungen von erhöhten ALT-Werten, erhöhten AST-Werten, erhöhtem Bilirubin im Blut, erhöhter Gamma-Glutamyltransferase, Aszites, erhöhten Transaminasen, hepatischen Schmerzen, Hyperbilirubinämie, erhöhte Werte im Leberfunktionstest, erhöhte Leberenzyme, gestörte Leberfunktion, Hypertransaminasämie, erhöhten Blutwerten von unkonjugiertem Bilirubin, Hyperammonämie, erhöhtem Gallensäure-Gesamtspiegel, erhöhten Ammoniakwerten, kongestiver Hepatopathie, erhöhten Bilirubinwerten im Urin, erhöhten Blutwerten von konjugiertem Bilirubin, Hepatomegalie, abnormalen Leberenzymen, abnormalen Werten im Leberfunktionstest, anomalem Blut-Bilirubin
-ee Umfasst Meldungen von Aszites, Autoimmunhepatitis, Leberzellschädigung, Hepatitis, akuter Hepatitis, Hepatotoxizität, Lebererkrankung, arzneimittelinduzierter Leberschädigung, Leberversagen, hepatischer Steatose, hepatischer Läsion, Ösophagusvarizen-Hämorrhagie, Ösophagusvarizen, Hepatomegalie und toxischer Hepatitis, hepatischer Zytolyse, immunvermittelter Hepatitis, Leberschädigung, spontaner bakterieller Peritonitis
-ff Umfasst Meldungen von Hautausschlag, makulo-papulösem Hautausschlag, Erythem, juckendem Hautausschlag, akneartiger Dermatitis, Ekzem, Dermatitis, erythematösem Hautausschlag, Hautulzeration, papulösem Hautausschlag, Follikulitis, makulösem Hautausschlag, Hautabschuppung, Handdermatitis, infiziertem Ekzem, Skrotaldermatitis, nodulärem Hautausschlag, follikulärem Hautausschlag, morbilliformem Hautausschlag, pustulösem Hautausschlag, Furunkel, Akne, Arzneimittelexanthem, palmar-plantarem Erythrodysästhesie-Syndrom, seborrhoischer Dermatitis, allergischer Dermatitis, Erythem des Augenlids, Hauttoxizität, Hautausschlag am Augenlid, fixem Exanthem, papulosquamösem Hautausschlag, vesikulärem Hautausschlag, Hautblase, Lippenbläschen, Pemphigoid, Blutblase im Mund, Exanthem an der Gefässzugangstelle, immunvermittelte Dermatitis
-gg Umfasst Meldungen von Alopezie, Madarosis, Alopecia areata, Alopecia totalis und Hypotrichose
-hh Umfasst Meldungen über trockene Haut, Xerose
-ii Umfasst Meldungen von bullöser Dermatitis, exfoliativem Exanthem, Erythema multiforme, generalisierter exfoliativer Dermatitis, toxischem Exanthem, Stevens-Johnson-Syndrome (SJS), exfoliativer Dermatitis, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), toxischer epidermaler Nekrolyse (TEN) und kutaner Vaskulitis (es wurde über Fälle von SJS und DRESS in Studien ausserhalb des kombinierten Datensatzes berichtet)
-jj Umfasst Meldungen von psoriasiformer Dermatitis, Psoriasis guttata und Psoriasis
-kk Umfasst Meldungen von Schmerzen im Bewegungsapparat, Myalgie und Knochenschmerzen
-ll Umfasst Meldungen von Myositis, Rhabdomyolyse, Polymyalgia rheumatica, Dermatomyositis, Muskelabszess, Vorhandensein von Myoglobin im Urin, Myopathie, Polymyositis, Immune-mediated myositis
-mm Es liegen Berichte über tödliche Fälle in Studien ausserhalb des kombinierten Datensatzes vor
-nn Umfasst Meldungen von erhöhtem Kreatinin im Blut und Hyperkreatininämie
-oo Umfasst Meldungen von Proteinurie, Mikroalbuminurie, Vorhandensein von Proteinen im Urin, Hämoglobinurie, nephrotischem Syndrom, Urinanomalie und Albuminurie
-pp Umfasst Meldungen von Nephritis, paraneoplastischer Glomerulonephritis, chronischer Glomerulonephritis, Purpura Schönlein-Henoch-Nephritis, tubulo-interstitieller Nephritis, autoimmunbedingter Nephritis, allergischer Nephritis, Glomerulonephritis, nephrotischem Syndrom und mesangioproliferativer Glomerulonephritis
-qq Berichtet in Studien ausserhalb des zusammengefassten Datensatzes (bezogen auf subkutane Gabe). Die Häufigkeit basiert auf der Exposition gegenüber Tecentriq s.c. in der Studie IMscin001 (n=11/247; 4,5%) und in IMscin002 (n=18/175; 10,3%, die Patienten erhielten Tecentriq s.c. und Tecentriq i.v.) und umfasst Berichte über Reaktionen an der Injektionsstelle, Schmerzen an der Injektionsstelle, Erythem an der Injektionsstelle und Hautausschlag an der Injektionsstelle
- +q Umfasst Meldungen von Guillain-Barré-Syndrom, demyelinisierender Polyneuropathie, aufsteigender schlaffer Paralyse
- +r Umfasst Meldungen von Enzephalitis, Meningitis, Photophobie, autoimmuner Enzephalitis. aseptischer Meningitis
- +s Umfasst Meldungen von Myasthenia gravis
- +t Umfasst Meldungen von Uveitis und Iritis
- +u Umfasst Meldungen von Perikarditis, Perikarderguss, Herztamponade und Pericarditis constrictiva
- +v Umfasst Meldungen von Myokarditis, autoimmunbedingte Myokarditis, immunvermittelte Myokarditis (Fälle von Myokarditis wurden in Studien ausserhalb des gepoolten Datensatzes berichtet)
- +w Umfasst Meldungen von Hypertonie, erhöhtem Blutdruck, hypertensiver Krise, erhöhtem systolischem Blutdruck, diastolischer Hypertonie, unzureichend eingestelltem Blutdruck und hypertensiver Retinopathie, essentieller Hypertonie, hypertensiver Nephropathie, orthostatischer Hypertonie
- +x Umfasst Meldungen von Nasopharyngitis, verstopfter Nase und Rhinorrhoe
- +y Umfasst Meldungen von Hypoxie, erniedrigter Sauerstoffsättigung und erniedrigtem PO2
- +z Umfasst Meldungen von Pneumonitis, Alveolitis, pulmonaler Toxizität, Lungeninfiltration, Bronchiolitis, interstitieller Lungenkrankheit, Bestrahlungspneumonitis, Lungentrübung, alveolärer Lungenkrankheit, eosinophiler Pneumonie, immunvermittelter Pneumonitis, Lungenfibrose, pulmonalen Strahlungsschäden, immunvermittelter Lungenerkrankung
- +aa Umfasst Meldungen von Diarrhoe, häufigem Stuhlgang, gastrointestinaler Hypermotilität, Stuhldrang
- +bb Umfasst Meldungen von Kolitis, Diversionskolitis, autoimmuner Kolitis, ischämischer Kolitis, mikroskopischer Kolitis, Colitis ulcerosa, immunvermittelter Enterokolitis (Fälle von immunvermittelter Enterokolitis wurden in Studien ausserhalb des zusammengefassten Datensatzes gemeldet), eosinophiler Kolitis
- +cc Umfasst Meldungen von oropharyngealen Schmerzen, oropharyngealen Beschwerden und Rachenreizung
- +dd Umfasst Meldungen von Pankreatitis, autoimmuner Pankreatitis, akuter Pankreatitis, erhöhter Lipase, erhöhter Amylase, erhöhten Bauchspeicheldrüsenenzymen, abnormaler Amylase
- +ee Umfasst Meldungen von erhöhten ALT-Werten, erhöhten AST-Werten, erhöhtem Bilirubin im Blut, erhöhter Gamma-Glutamyltransferase, Aszites, erhöhten Transaminasen, hepatischen Schmerzen, Hyperbilirubinämie, erhöhte Werte im Leberfunktionstest, erhöhte Leberenzyme, gestörte Leberfunktion, Hypertransaminasämie, erhöhten Blutwerten von unkonjugiertem Bilirubin, Hyperammonämie, erhöhtem Gallensäure-Gesamtspiegel, erhöhten Ammoniakwerten, kongestiver Hepatopathie, erhöhten Bilirubinwerten im Urin, erhöhten Blutwerten von konjugiertem Bilirubin, Hepatomegalie, abnormalen Leberenzymen, abnormalen Werten im Leberfunktionstest, anomalem Blut-Bilirubin
- +ff Umfasst Meldungen von Aszites, Autoimmunhepatitis, Leberzellschädigung, Hepatitis, akuter Hepatitis, Hepatotoxizität, Lebererkrankung, arzneimittelinduzierter Leberschädigung, Leberversagen, hepatischer Steatose, hepatischer Läsion, Ösophagusvarizen-Hämorrhagie, Ösophagusvarizen, Hepatomegalie und toxischer Hepatitis, hepatischer Zytolyse, immunvermittelter Hepatitis, Leberschädigung, spontaner bakterieller Peritonitis
- +gg Umfasst Meldungen von Hautausschlag, makulo-papulösem Hautausschlag, Erythem, juckendem Hautausschlag, akneartiger Dermatitis, Ekzem, Dermatitis, erythematösem Hautausschlag, Hautulzeration, papulösem Hautausschlag, Follikulitis, makulösem Hautausschlag, Hautabschuppung, Handdermatitis, infiziertem Ekzem, Skrotaldermatitis, nodulärem Hautausschlag, follikulärem Hautausschlag, morbilliformem Hautausschlag, pustulösem Hautausschlag, Furunkel, Akne, Arzneimittelexanthem, palmar-plantarem Erythrodysästhesie-Syndrom, seborrhoischer Dermatitis, allergischer Dermatitis, Erythem des Augenlids, Hauttoxizität, Hautausschlag am Augenlid, fixem Exanthem, papulosquamösem Hautausschlag, vesikulärem Hautausschlag, Hautblase, Lippenbläschen, Pemphigoid, Blutblase im Mund, Exanthem an der Gefässzugangstelle, immunvermittelte Dermatitis
- +hh Umfasst Meldungen von Alopezie, Madarosis, Alopecia areata, Alopecia totalis und Hypotrichose
- +ii Umfasst Meldungen über trockene Haut, Xerose
- +jj Umfasst Meldungen von bullöser Dermatitis, exfoliativem Exanthem, Erythema multiforme, generalisierter exfoliativer Dermatitis, toxischem Exanthem, Stevens-Johnson-Syndrome (SJS), exfoliativer Dermatitis, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), toxischer epidermaler Nekrolyse (TEN) und kutaner Vaskulitis (es wurde über Fälle von SJS und DRESS in Studien ausserhalb des kombinierten Datensatzes berichtet)
- +kk Umfasst Meldungen von psoriasiformer Dermatitis, Psoriasis guttata und Psoriasis
- +ll Umfasst Meldungen von Schmerzen im Bewegungsapparat, Myalgie und Knochenschmerzen
- +mm Umfasst Meldungen von Gelenkschwellung, Osteoarthrose, spinale Osteoarthrose, Polyarthritis, rheumatoide Arthritis, Gelenkerguss, Spondylitis, autoimmune Arthritis, Arthropathie, immunvermittelte Arthritis und rheumatische Erkrankung
- +nn Umfasst Meldungen von Myositis, Rhabdomyolyse, Polymyalgia rheumatica, Dermatomyositis, Muskelabszess, Vorhandensein von Myoglobin im Urin, Myopathie, Polymyositis, Immune-mediated myositis
- +oo Es liegen Berichte über tödliche Fälle in Studien ausserhalb des kombinierten Datensatzes vor
- +pp Umfasst Meldungen von Tenosynovitis, Tendonitis, Sehnenschmerzen und Synovitis
- +qq Umfasst Meldungen von erhöhtem Kreatinin im Blut und Hyperkreatininämie
- +rr Umfasst Meldungen von Proteinurie, Mikroalbuminurie, Vorhandensein von Proteinen im Urin, Hämoglobinurie, nephrotischem Syndrom, Urinanomalie und Albuminurie
- +ss Umfasst Meldungen von Nephritis, paraneoplastischer Glomerulonephritis, chronischer Glomerulonephritis, Purpura Schönlein-Henoch-Nephritis, tubulo-interstitieller Nephritis, autoimmunbedingter Nephritis, allergischer Nephritis, Glomerulonephritis, nephrotischem Syndrom und mesangioproliferativer Glomerulonephritis
- +tt Berichtet in Studien ausserhalb des zusammengefassten Datensatzes (bezogen auf subkutane Gabe). Die Häufigkeit basiert auf der Exposition gegenüber Tecentriq s.c. in der Studie IMscin001 (n=11/247; 4,5%) und in IMscin002 (n=18/175; 10,3%, die Patienten erhielten Tecentriq s.c. und Tecentriq i.v.) und umfasst Berichte über Reaktionen an der Injektionsstelle, Schmerzen an der Injektionsstelle, Erythem an der Injektionsstelle und Hautausschlag an der Injektionsstelle
- +* Berichtet in Studien ausserhalb des zusammengefassten Datensatzes. Die Häufigkeit basiert auf der Exposition im gesamten Programm
- +
-Augenerkrankungen
-Gelegentlich: Uveitis a.
-a Gemeldet im Rahmen der Post-Marketing-Erfahrung ausserhalb des kombinierten Datensatzes. Die Häufigkeit basiert auf der programmübergreifenden Exposition.
- +a Gemeldet im Rahmen der Post-Marketing-Erfahrung ausserhalb des kombinierten Datensatzes. Die Häufigkeit basiert auf der programmübergreifenden Exposition.
-In klinischen Studien bei 5939 Patienten mit verschiedenen Arten von Krebs, die Tecentriq erhielten, traten bei 41,0% der Patienten Infektionen auf, darunter Infektionen vom Grad 3 (8,5%), Grad 4 (1,5%) und Grad 5 (1,2%). Harnwegsinfektionen und Pneumonie waren die häufigsten Infektionen vom Grad 3 oder höher und traten bei 2,4 resp. 2,6% der Patienten auf.
-In der Melanomstudie (CO39262) traten Infektionen bei Patienten, die Tecentriq i.v. in Kombination mit Cobimetinib und Vemurafenib erhielten, häufiger auf. Infektionen traten bei 60,4% (139/230) der Patienten auf; einschliesslich solcher vom Grad 3–4 bei 8,7% (20/230) und solcher vom Grad 5 bei 1,7% (4/230) der Patienten. Die häufigste Infektion war eine Harnwegsinfektion, die bei 7,8% (18/230) der Patienten auftrat.
- +In klinischen Studien bei 5939 Patienten mit verschiedenen Arten von Krebs, die Tecentriq erhielten, traten bei 41,0% der Patienten Infektionen auf, darunter Infektionen vom Grad 3 (8,5%), Grad 4 (1,5%) und Grad 5 (1,2%). Harnwegsinfektionen und Pneumonie waren die häufigsten Infektionen vom Grad 3 oder höher und traten bei 2,4 resp. 2,6% der Patienten auf.
- +In der Melanomstudie (CO39262) traten Infektionen bei Patienten, die Tecentriq i.v. in Kombination mit Cobimetinib und Vemurafenib erhielten, häufiger auf. Infektionen traten bei 60,4% (139/230) der Patienten auf; einschliesslich solcher vom Grad 3–4 bei 8,7% (20/230) und solcher vom Grad 5 bei 1,7% (4/230) der Patienten. Die häufigste Infektion war eine Harnwegsinfektion, die bei 7,8% (18/230) der Patienten auftrat.
-Hämophagozytische LymphohistiozytoseEine hämophagozytische Lymphohistiozytose (HLH) trat bei < 0,1% (2/5939) der Patienten unter Tecentriq-Monotherapie auf. Der Zeitraum bis zum Auftreten betrug 2,7 Monate (Bereich: 1,6 bis 3,8 Monate). Die Dauer betrug 1,1 Monate (Bereich: 0,9 bis 1,4 Monate). Bei 1 Patienten (< 0,1%) führte die HLH zum Absetzen von Tecentriq. Beide Patienten benötigten keine Kortikosteroide.
- +Hämophagozytische LymphohistiozytoseEine hämophagozytische Lymphohistiozytose (HLH) trat bei < 0,1% (2/5939) der Patienten unter Tecentriq-Monotherapie auf. Der Zeitraum bis zum Auftreten betrug 2,7 Monate (Bereich: 1,6 bis 3,8 Monate). Die Dauer betrug 1,1 Monate (Bereich: 0,9 bis 1,4 Monate). Bei 1 Patienten (< 0,1%) führte die HLH zum Absetzen von Tecentriq. Beide Patienten benötigten keine Kortikosteroide.
-In der Melanomstudie (CO39262) trat eine immunbedingte Hepatitis bei Patienten, die Tecentriq i.v. in Kombination mit Cobimetinib und Vemurafenib erhielten, häufiger auf. Eine immunbedingte Hepatitis trat bei 53,0% (122/230) der Patienten auf und war bei 22,2% (51/230) der Patienten vom Grad 3–4 und bei 0,9% (2/230) der Patienten vom Grad 5. Bei den meisten Ereignissen im Zusammenhang mit der immunbedingten Hepatitis, die bei Patienten unter Behandlung mit Tecentriq in Kombination mit Cobimetinib und Vemurafenib berichtet wurden, handelte es sich um abnormale Laborwerte (114 von 122 Patienten [93,4%]).
- +In der Melanomstudie (CO39262) trat eine immunbedingte Hepatitis bei Patienten, die Tecentriq i.v. in Kombination mit Cobimetinib und Vemurafenib erhielten, häufiger auf. Eine immunbedingte Hepatitis trat bei 53,0% (122/230) der Patienten auf und war bei 22,2% (51/230) der Patienten vom Grad 3–4 und bei 0,9% (2/230) der Patienten vom Grad 5. Bei den meisten Ereignissen im Zusammenhang mit der immunbedingten Hepatitis, die bei Patienten unter Behandlung mit Tecentriq in Kombination mit Cobimetinib und Vemurafenib berichtet wurden, handelte es sich um abnormale Laborwerte (114 von 122 Patienten [93,4%]).
-Diabetes mellitus trat bei 0,5% (30/5939) der Patienten auf, die Tecentriq als Monotherapie erhielten. Die mediane Zeit bis zum Auftreten betrug 5,5 Monate (Bereich: 0,1 bis 29,0 Monate). Die mediane Dauer betrug 4,9 Monate (Bereich 0,1 bis 62,0+ Monate; + kennzeichnet einen zensierten Wert). Bei 3 (<0,1%) Patienten hatte Diabetes mellitus einen Abbruch der Behandlung mit Tecentriq zur Folge und vier Patienten benötigten eine Behandlung mit Kortikosteroiden.
- +Diabetes mellitus trat bei 0,5% (30/5939) der Patienten auf, die Tecentriq als Monotherapie erhielten. Die mediane Zeit bis zum Auftreten betrug 5,5 Monate (Bereich: 0,1 bis 29,0 Monate). Die mediane Dauer betrug 4,9 Monate (Bereich 0,1 bis 62,0+ Monate; + kennzeichnet einen zensierten Wert). Bei 3 (<0,1%) Patienten hatte Diabetes mellitus einen Abbruch der Behandlung mit Tecentriq zur Folge und vier Patienten benötigten eine Behandlung mit Kortikosteroiden.
-Eine immunvermittelte Myelitis trat bei <0,1% (1/5939) der Patienten unter Tecentriq-Monotherapie auf. Der Zeitraum bis zum Auftreten betrug 0,8 Monate. Das Ereignis erforderte die Gabe von Kortikosteroiden, führte aber nicht zum Absetzen von Tecentriq.
- +Eine immunvermittelte Myelitis trat bei <0,1% (1/5939) der Patienten unter Tecentriq-Monotherapie auf. Der Zeitraum bis zum Auftreten betrug 0,8 Monate. Das Ereignis erforderte die Gabe von Kortikosteroiden, führte aber nicht zum Absetzen von Tecentriq.
-Perikarderkrankungen traten bei 0,8% (50/5939) der Patienten auf, die Tecentriq als Monotherapie erhielten. Die mediane Zeit bis zum Auftreten betrug 1,5 Monate (Bereich: 0,2 bis 17,5 Monate). Die mediane Dauer betrug 2,5 Monate (Bereich: 0 bis 51,5+ Monate; + kennzeichnet einen zensierten Wert). Bei 3 Patienten (<0,1%) führten Perikarderkrankungen zum Abbruch der Behandlung mit Tecentriq. Perikarderkrankungen, welche die Anwendung von Kortikosteroiden erforderten, traten bei 0,1% (7/5939) der Patienten auf.
- +Perikarderkrankungen traten bei 0,8% (50/5939) der Patienten auf, die Tecentriq als Monotherapie erhielten. Die mediane Zeit bis zum Auftreten betrug 1,5 Monate (Bereich: 0,2 bis 17,5 Monate). Die mediane Dauer betrug 2,5 Monate (Bereich: 0 bis 51,5+ Monate; + kennzeichnet einen zensierten Wert). Bei 3 Patienten (<0,1%) führten Perikarderkrankungen zum Abbruch der Behandlung mit Tecentriq. Perikarderkrankungen, welche die Anwendung von Kortikosteroiden erforderten, traten bei 0,1% (7/5939) der Patienten auf.
-Die Inzidenzen von unerwünschten Ereignissen (UEs) Grad 3–4 und schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen (SUEs) waren vor der Umstellung (Zyklen 1-3) von Tecentriq i.v. auf Tecentriq s.c. und von Tectentriq s.c. auf Tecentriq i.v. höher (<20%) als im Vergleich zu den Inzidenzen nach der Umstellung (Zyklen 4-6) (<10%). Die Inzidenz von UEs Grad 5 war vor der Umstellung von Tecentriq s.c. auf Tecentriq i.v. höher (3,5% gegenüber 0%). Die Inzidenz von UEs Grad 5 war vor und nach der Umstellung von Tecentriq i.v. auf Tecenriq s.c. vergleichbar (1,1% gegenüber 1,4%).
- +Die Inzidenzen von unerwünschten Ereignissen (UEs) Grad 3–4 und schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen (SUEs) waren vor der Umstellung (Zyklen 1-3) von Tecentriq i.v. auf Tecentriq s.c. und von Tectentriq s.c. auf Tecentriq i.v. höher (<20%) als im Vergleich zu den Inzidenzen nach der Umstellung (Zyklen 4-6) (<10%). Die Inzidenz von UEs Grad 5 war vor der Umstellung von Tecentriq s.c. auf Tecentriq i.v. höher (3,5% gegenüber 0%). Die Inzidenz von UEs Grad 5 war vor und nach der Umstellung von Tecentriq i.v. auf Tecentriq s.c. vergleichbar (1,1% gegenüber 1,4%).
-Wie bei allen therapeutischen Proteinen kann auch Tecentriq potentiell eine Immunantwort auslösen. In verschiedenen Phase-III-Studien mit Tecentriq i.v. entwickelten 17,9 - 38,5% der Patienten im Zusammenhang mit der Behandlung Antikörper gegen den Arzneistoff (Anti-Drug-Antikörper – ADA), 4,3% bis 19,9% der Patienten entwickelten neutralisierende Antikörper (NAb) (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , "Eigenschaften und Wirkungen" , "Pharmakokinetik" ). In der Studie IMscin001 betrug die Inzidenz von ADAs bei mit Tecentriq s.c. behandelten Patienten 19,5% und bei mit Tecentriq i.v. behandelten Patienten 13,9%.
-In gepoolten Datensätzen von Patienten, die Tecentriq i.v. als Monotherapie (n=3'460) beziehungsweise Tecentriq i.v. als Kombinationstherapie (n=2'527) und Tecentriq s.c. (n=221), erhalten haben, wurden für die ADA-positive Population im Vergleich zur ADA-negativen Population die folgenden Raten unerwünschter Ereignisse beobachtet: unerwünschte Ereignisse mit Grad 3–4: 46,2% bzw. 39,5%; schwerwiegende unerwünschte Ereignisse 39,6% bzw. 33,4%; unerwünschte Ereignisse, die zum Abbruch der Behandlung führten: 8,5% bzw. 7,8% (bei Monotherapie); unerwünschte Ereignisse mit Grad 3–4: 63,7% bzw. 58,0%, schwerwiegende unerwünschte Ereignisse: 44,3% bzw. 34,8%, unerwünschte Ereignisse, die zum Abbruch der Behandlung führten: 22,8% gegenüber 16,8% (bei Kombinationstherapien); unerwünschte Ereignisse mit Grad 3–4: 20,9% bzw. 21,3%, schwerwiegende unerwünschte Ereignisse: 18,6% bzw. 18,5%, unerwünschte Ereignisse, die zum Abbruch der Behandlung führten: 0% bzw. 1,7% (bei Behandlung mit Tecentriq s.c.).
- +Wie bei allen therapeutischen Proteinen kann auch Tecentriq potentiell eine Immunantwort auslösen. In verschiedenen Phase-III-Studien mit Tecentriq i.v. entwickelten 17,9 - 38,5% der Patienten im Zusammenhang mit der Behandlung Antikörper gegen den Arzneistoff (Anti-Drug-Antikörper – ADA), 4,3% bis 19,9% der Patienten entwickelten neutralisierende Antikörper (NAb) (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , "Eigenschaften und Wirkungen" , "Pharmakokinetik" ). In der Studie IMscin001 betrug die Inzidenz von ADAs bei mit Tecentriq s.c. behandelten Patienten 19,5% und bei mit Tecentriq i.v. behandelten Patienten 13,9%.
- +In gepoolten Datensätzen von Patienten, die Tecentriq i.v. als Monotherapie (n=3'460) beziehungsweise Tecentriq i.v. als Kombinationstherapie (n=2'527) und Tecentriq s.c. (n=221), erhalten haben, wurden für die ADA-positive Population im Vergleich zur ADA-negativen Population die folgenden Raten unerwünschter Ereignisse beobachtet: unerwünschte Ereignisse mit Grad 3–4: 46,2% bzw. 39,5%; schwerwiegende unerwünschte Ereignisse 39,6% bzw. 33,4%; unerwünschte Ereignisse, die zum Abbruch der Behandlung führten: 8,5% bzw. 7,8% (bei Monotherapie); unerwünschte Ereignisse mit Grad 3–4: 63,7% bzw. 58,0%, schwerwiegende unerwünschte Ereignisse: 44,3% bzw. 34,8%, unerwünschte Ereignisse, die zum Abbruch der Behandlung führten: 22,8% gegenüber 16,8% (bei Kombinationstherapien); unerwünschte Ereignisse mit Grad 3–4: 20,9% bzw. 21,3%, schwerwiegende unerwünschte Ereignisse: 18,6% bzw. 18,5%, unerwünschte Ereignisse, die zum Abbruch der Behandlung führten: 0% bzw. 1,7% (bei Behandlung mit Tecentriq s.c.).
-In Teil 2 (Phase III) wurden insgesamt 371 Patienten aufgenommen und randomisiert, um entweder 1875 mg Tecentriq s.c. q3w oder 1200 mg Tecentriq i.v. q3w zu erhalten. Eine Dosisreduktion war nicht zulässig.
-Patienten mit anamnestisch bekannter Autoimmunerkrankung, aktiven oder kortikosteroid-abhängigen Hirnmetastasen, Anwendung einer attenuierten Lebendvakzine in den 4 Wochen vor der Randomisierung, sowie Anwendung von systemischen immunstimulierenden Wirkstoffen in den 4 Wochen oder von systemischen immunsuppressiven Arzneimitteln in den 2 Wochen vor der Randomisierung, wurden von der Teilnahme an der Studie ausgeschlossen.
-Das mediane Alter der Intention-to-treat-Population betrug 64 Jahre (Bereich: 27 bis 85 Jahre), und 69% der Patienten waren männlich. Die meisten Patienten waren Weisse (67%). Ungefähr zwei Drittel der Patienten (65%) hatten eine nicht-plattenepitheliale Erkrankung, 5% hatten eine bekannte EGFR-Mutation, 2% hatten bekannte ALK-Translokationen, 40% waren PD-L1-positiv (TC ≥1% und/oder IC ≥1%), bei 16% lagen zur Baseline nichtaktive ZNS-Metastasen vor, 26% hatten einen ECOG PS von 0 und 74% einen ECOG PS von 1, und die meisten Patienten waren aktuell oder vorgängig Raucher (70%).
-Die Nichtunterlegenheit der Exposition gegenüber Atezolizumab in Tecentriq s.c. im Vergleich zu Atezolizumab i.v. wurde aufgezeigt (siehe "Pharmakokinetik" ). Die Ergebnisse einer post-hoc aktualisierten Wirksamkeitsanalyse mit einer medianen Überlebensdauer von 9,5 Monaten sind in Tabelle 5 zusammengefasst.
-Tabelle 5: Zusammenfassung der aktualisierten Wirksamkeitsanalysen (IMscin001)
-Wirksamkeitsendpunkt Tecentriq s.c. Tecentriq i.v.
- +In Teil 2 (Phase III) wurden insgesamt 371 Patienten aufgenommen und randomisiert, um entweder 1875 mg Tecentriq s.c. q3w oder 1200 mg Tecentriq i.v. q3w zu erhalten. Eine Dosisreduktion war nicht zulässig.
- +Patienten mit anamnestisch bekannter Autoimmunerkrankung, aktiven oder kortikosteroid-abhängigen Hirnmetastasen, Anwendung einer attenuierten Lebendvakzine in den 4 Wochen vor der Randomisierung, sowie Anwendung von systemischen immunstimulierenden Wirkstoffen in den 4 Wochen oder von systemischen immunsuppressiven Arzneimitteln in den 2 Wochen vor der Randomisierung, wurden von der Teilnahme an der Studie ausgeschlossen.
- +Das mediane Alter der Intention-to-treat-Population betrug 64 Jahre (Bereich: 27 bis 85 Jahre), und 69% der Patienten waren männlich. Die meisten Patienten waren Weisse (67%). Ungefähr zwei Drittel der Patienten (65%) hatten eine nicht-plattenepitheliale Erkrankung, 5% hatten eine bekannte EGFR-Mutation, 2% hatten bekannte ALK-Translokationen, 40% waren PD-L1-positiv (TC ≥1% und/oder IC ≥1%), bei 16% lagen zur Baseline nichtaktive ZNS-Metastasen vor, 26% hatten einen ECOG PS von 0 und 74% einen ECOG PS von 1, und die meisten Patienten waren aktuell oder vorgängig Raucher (70%).
- +Die Nichtunterlegenheit der Exposition gegenüber Atezolizumab in Tecentriq s.c. im Vergleich zu Atezolizumab i.v. wurde aufgezeigt (siehe "Pharmakokinetik" ). Die Ergebnisse einer post-hoc aktualisierten Wirksamkeitsanalyse mit einer medianen Überlebensdauer von 9,5 Monaten sind in Tabelle 5 zusammengefasst.
- +Tabelle 5: Zusammenfassung der aktualisierten Wirksamkeitsanalysen (IMscin001)
- + Wirksamkeitsendpunkt Tecentriq s.c. Tecentriq i.v.
-
-Graphik 1: Meta-Analyse OS (unadjustiert) ADA – Positive Patienten im Vergleich zur Kontrolle
- +Graphik 1: Meta-Analyse OS (unadjustiert) ADA – Positive Patienten im Vergleich zur Kontrolle
-Graphik 2: Meta-Analyse OS (unadjustiert) ADA – Negative Patienten im Vergleich zur Kontrolle
- +Graphik 2: Meta-Analyse OS (unadjustiert) ADA – Negative Patienten im Vergleich zur Kontrolle
-Das mediane OS betrug bei mit Tecentriq s.c. behandelten Patienten, die ADA-negativ waren (n=178), 12,6 Monate (95% KI:10,6, 16,5) und bei Patienten, die zu einem beliebigen Zeitpunkt ADA-positiv waren (n=43), 6,9 Monate (95% KI: 5,0, nicht abschätzbar).
- +Das mediane OS betrug bei mit Tecentriq s.c. behandelten Patienten, die ADA-negativ waren (n=178), 12,6 Monate (95% KI:10,6, 16,5) und bei Patienten, die zu einem beliebigen Zeitpunkt ADA-positiv waren (n=43), 6,9 Monate (95% KI: 5,0, nicht abschätzbar).
-Bei der Studie IMscin002 handelte es sich um eine randomisierte, multizentrische, offene Crossover-Studie bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) mit dem primären Ziel, die Patientenpräferenz für Tecentriq s.c. im Vergleich zu Tecentriq i.v. zu ermitteln. Die 179 randomisierten Patienten der Studie hatten entweder ein PD-L1-positives NSCLC im Frühstadium mit vorgängigem Abschluss einer adjuvanten Behandlung oder ein NSCLC im Stadium IV mit hoher PD-L1-Expression ohne vorgängige Chemotherapie. Nach der Randomisierung erhielten die Patienten 3 Zyklen Tecentriq s.c., gefolgt von 3 Zyklen Tecentriq i.v. (Arm A) oder 3 Zyklen Tecentriq i.v., gefolgt von 3 Zyklen Tecentriq s.c. (Arm B).
- +Bei der Studie IMscin002 handelte es sich um eine randomisierte, multizentrische, offene Crossover-Studie bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) mit dem primären Ziel, die Patientenpräferenz für Tecentriq s.c. im Vergleich zu Tecentriq i.v. zu ermitteln. Die 179 randomisierten Patienten der Studie hatten entweder ein PD-L1-positives NSCLC im Frühstadium mit vorgängigem Abschluss einer adjuvanten Behandlung oder ein NSCLC im Stadium IV mit hoher PD-L1-Expression ohne vorgängige Chemotherapie. Nach der Randomisierung erhielten die Patienten 3 Zyklen Tecentriq s.c., gefolgt von 3 Zyklen Tecentriq i.v. (Arm A) oder 3 Zyklen Tecentriq i.v., gefolgt von 3 Zyklen Tecentriq s.c. (Arm B).
-Der Wert für die gemessene CTal von Atezolizumab im Serum in Zyklus 1 (d.h. vor der Dosisgabe in Zyklus 2) deutete nicht auf eine Unterlegenheit von Atezolizumab in Tecentriq s.c. gegenüber intravenösem Atezolizumab hin, bei einem Quotienten der geometrischen Mittelwerte (GMR) von 1,05 (90%-KI: 0,88–1,24). Der GMR für den per Modell berechneten AUC-Wert von Tag 0 bis 21 in Zyklus 1 (AUC0-21T) betrug 0,87 (90%-KI: 0,83–0,92). Der Quotient des Mittelwerts der systemischen Akkumulation nach Gabe von 1875 mg Tecentriq s.c. q3w betrug 2,2. Die per Modell berechneten Werte von CTal und AUC für Tecentriq s.c. und intravenöses Atezolizumab im Steady-State waren vergleichbar (siehe Tabelle 6).
-Tabelle 6: Atezolizumab-Exposition im Steady-State (geometrischer Mittelwert mit 5tem bis 95tem Perzentil) nach subkutaner oder intravenöser Gabe von Atezolizumab
-Parameter Atezolizumab in Tecentriq s.c. Intravenöses Atezolizumab
- +Der Wert für die gemessene CTal von Atezolizumab im Serum in Zyklus 1 (d.h. vor der Dosisgabe in Zyklus 2) deutete nicht auf eine Unterlegenheit von Atezolizumab in Tecentriq s.c. gegenüber intravenösem Atezolizumab hin, bei einem Quotienten der geometrischen Mittelwerte (GMR) von 1,05 (90%-KI: 0,88–1,24). Der GMR für den per Modell berechneten AUC-Wert von Tag 0 bis 21 in Zyklus 1 (AUC0-21T) betrug 0,87 (90%-KI: 0,83–0,92). Der Quotient des Mittelwerts der systemischen Akkumulation nach Gabe von 1875 mg Tecentriq s.c. q3w betrug 2,2. Die per Modell berechneten Werte von CTal und AUC für Tecentriq s.c. und intravenöses Atezolizumab im Steady-State waren vergleichbar (siehe Tabelle 6).
- +Tabelle 6: Atezolizumab-Exposition im Steady-State (geometrischer Mittelwert mit 5tem bis 95tem Perzentil) nach subkutaner oder intravenöser Gabe von Atezolizumab
- + Parameter Atezolizumab in Tecentriq s.c. Intravenöses Atezolizumab
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-a Die per Modell berechnete Exposition basierte auf der populationspharmakokinetischen Analyse
- +a Die per Modell berechnete Exposition basierte auf der populationspharmakokinetischen Analyse
-Basierend auf einer populationspharmakokinetischen Analyse betrug die absolute Bioverfügbarkeit 72% und die Absorptionsrate erster Ordnung (Ka) 0,3 (1/Tag). Der geometrische Mittelwert der maximalen Serumkonzentration (Cmax) von Atezolizumab im Zyklus 1 betrug 189 µg/ml und die mediane Zeit bis zur maximalen Serumkonzentration (Tmax) betrug 4,5 Tage (Median; 2,2–9,0 Tage, Min.-Max.).
- +Basierend auf einer populationspharmakokinetischen Analyse betrug die absolute Bioverfügbarkeit 72% und die Absorptionsrate erster Ordnung (Ka) 0,3 (1/Tag). Der geometrische Mittelwert der maximalen Serumkonzentration (Cmax) von Atezolizumab im Zyklus 1 betrug 189 µg/ml und die mediane Zeit bis zur maximalen Serumkonzentration (Tmax) betrug 4,5 Tage (Median; 2,2–9,0 Tage, Min.-Max.).
-Es wurden keine spezifischen Studien mit Tecentriq bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen durchgeführt. Die populationspharmakokinetische Analyse ergab keine klinisch bedeutsamen Unterschiede hinsichtlich der Clearance von intravenös oder subkutan angewendetem Tecentriq bei Patienten mit leichter Leberfunktionsstörung (Bilirubin ≤ ULN und AST > ULN oder Bilirubin < 1,0 bis 1,5 × ULN und beliebiger AST-Wert) oder mittelschwerer Beeinträchtigung der Leberfunktion (Bilirubin > 1,5 bis 3x ULN und beliebiger AST-Wert) im Vergleich zu Patienten mit normaler Leberfunktion (Bilirubin und AST ≤ ULN). Nur einer der mit Tecentriq behandelten Patienten mit mässiger Leberinsuffizienz erhielt Tecentriq s.c.. Von Patienten mit schwerer (Bilirubin > 3,0x ULN, beliebiger AST-Wert) Leberfunktionsstörung sind keine Daten verfügbar. Leberfunktionsstörungen wurden entsprechend den Kriterien für Leberfunktionsstörungen des National Cancer Institute (NCI) definiert (siehe "Dosierung/Anwendung: Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
- +Es wurden keine spezifischen Studien mit Tecentriq bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen durchgeführt. Die populationspharmakokinetische Analyse ergab keine klinisch bedeutsamen Unterschiede hinsichtlich der Clearance von intravenös oder subkutan angewendetem Tecentriq bei Patienten mit leichter Leberfunktionsstörung (Bilirubin ≤ ULN und AST > ULN oder Bilirubin < 1,0 bis 1,5 × ULN und beliebiger AST-Wert) oder mittelschwerer Beeinträchtigung der Leberfunktion (Bilirubin > 1,5 bis 3x ULN und beliebiger AST-Wert) im Vergleich zu Patienten mit normaler Leberfunktion (Bilirubin und AST ≤ ULN). Nur einer der mit Tecentriq behandelten Patienten mit mässiger Leberinsuffizienz erhielt Tecentriq s.c.. Von Patienten mit schwerer (Bilirubin > 3,0x ULN, beliebiger AST-Wert) Leberfunktionsstörung sind keine Daten verfügbar. Leberfunktionsstörungen wurden entsprechend den Kriterien für Leberfunktionsstörungen des National Cancer Institute (NCI) definiert (siehe "Dosierung/Anwendung: Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
-Es wurden keine spezifischen Studien mit Tecentriq bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen durchgeführt. Bei Patienten, die Tecentriq entweder subkutan oder intravenös erhielten, ergab die populationspharmakokinetische Analyse bei Vorliegen einer leichten (eGFR 60 bis 89 ml/min/1,73 m2; n=111 mit Behandlung s.c. oder n=208 mit Behandlung i.v.) oder mittelschweren (eGFR 30 bis 59 ml/min/1,73 m2; n=32 mit Behandlung s.c. oder n=116 mit Behandlung i.v.) Nierenfunktionsstörung keine klinisch bedeutsamen Unterschiede hinsichtlich der Clearance im Vergleich zu Patienten mit normaler Nierenfunktion (eGFR grösser oder gleich 90 ml/min/1,73 m2; n=103 mit Behandlung s.c. oder n=140 mit Behandlung i.v.). Nur wenige, mit intravenösem Tecentriq behandelte Patienten hatten eine schwere Nierenfunktionsstörung (eGFR 15 bis 29 ml/min/1,73 m2; n=8) (siehe "Dosierung/Anwendung: Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
- +Es wurden keine spezifischen Studien mit Tecentriq bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen durchgeführt. Bei Patienten, die Tecentriq entweder subkutan oder intravenös erhielten, ergab die populationspharmakokinetische Analyse bei Vorliegen einer leichten (eGFR 60 bis 89 ml/min/1,73 m2; n=111 mit Behandlung s.c. oder n=208 mit Behandlung i.v.) oder mittelschweren (eGFR 30 bis 59 ml/min/1,73 m2; n=32 mit Behandlung s.c. oder n=116 mit Behandlung i.v.) Nierenfunktionsstörung keine klinisch bedeutsamen Unterschiede hinsichtlich der Clearance im Vergleich zu Patienten mit normaler Nierenfunktion (eGFR grösser oder gleich 90 ml/min/1,73 m2; n=103 mit Behandlung s.c. oder n=140 mit Behandlung i.v.). Nur wenige, mit intravenösem Tecentriq behandelte Patienten hatten eine schwere Nierenfunktionsstörung (eGFR 15 bis 29 ml/min/1,73 m2; n=8) (siehe "Dosierung/Anwendung: Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
-Es wurden keine spezifischen Studien mit Tecentriq bei älteren Patienten durchgeführt. Der Einfluss des Alters auf die Pharmakokinetik von Tecentriq wurde in einer populationspharmakokinetischen Analyse untersucht. Basierend auf Patienten im Altersbereich 21-89 Jahre (n=472) bei einem medianen Alter von 62 Jahren wurde das Alter nicht als eine signifikante Kovariate mit Einfluss auf die Pharmakokinetik von intravenös angewendetem Tecentriq identifiziert. Es wurden keine klinisch bedeutsamen Unterschiede hinsichtlich der Pharmakokinetik von subkutan oder intravenös angewendetem Tecentriq bei Patienten < 65 Jahre (n=138 mit Behandlung s.c. oder n=274 mit Behandlung i.v.), Patienten im Alter von 65−75 Jahre (n=89 mit Behandlung s.c. oder n=152 mit Behandlung i.v.) und Patienten > 75 Jahre (n=19 mit Behandlung s.c. oder n=46 mit Behandlung i.v.) beobachtet (siehe "Dosierung/Anwendung: Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
- +Es wurden keine spezifischen Studien mit Tecentriq bei älteren Patienten durchgeführt. Der Einfluss des Alters auf die Pharmakokinetik von Tecentriq wurde in einer populationspharmakokinetischen Analyse untersucht. Basierend auf Patienten im Altersbereich 21-89 Jahre (n=472) bei einem medianen Alter von 62 Jahren wurde das Alter nicht als eine signifikante Kovariate mit Einfluss auf die Pharmakokinetik von intravenös angewendetem Tecentriq identifiziert. Es wurden keine klinisch bedeutsamen Unterschiede hinsichtlich der Pharmakokinetik von subkutan oder intravenös angewendetem Tecentriq bei Patienten < 65 Jahre (n=138 mit Behandlung s.c. oder n=274 mit Behandlung i.v.), Patienten im Alter von 65−75 Jahre (n=89 mit Behandlung s.c. oder n=152 mit Behandlung i.v.) und Patienten > 75 Jahre (n=19 mit Behandlung s.c. oder n=46 mit Behandlung i.v.) beobachtet (siehe "Dosierung/Anwendung: Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
-Bei einem spezifischen Mausstamm wurden unter intravenös verabreichten Dosierungen ≥10 mg/kg geringfügige Neuropathien des Ischiasnervs beobachtet. Geringfügige bis leichte Multiorgan-Arteriitiden/Periarteriitiden traten bei Cynomolgus-Affen unter Dosierungen ≥15 mg/kg nach subkutaner Verabreichung und 50 mg/kg nach intravenöser Verabreichung auf. Bei weiblichen Affen wurden unter intravenös verabreichten Dosierungen von 50 mg/kg unregelmässige Sexualzyklen beobachtet. Bei Affen wurden verstärkte subkutane Entzündungen (leichte Reizungen) an der Injektionsstelle beobachtet.
- +Bei einem spezifischen Mausstamm wurden unter intravenös verabreichten Dosierungen ≥10 mg/kg geringfügige Neuropathien des Ischiasnervs beobachtet. Geringfügige bis leichte Multiorgan-Arteriitiden/Periarteriitiden traten bei Cynomolgus-Affen unter Dosierungen ≥15 mg/kg nach subkutaner Verabreichung und 50 mg/kg nach intravenöser Verabreichung auf. Bei weiblichen Affen wurden unter intravenös verabreichten Dosierungen von 50 mg/kg unregelmässige Sexualzyklen beobachtet. Bei Affen wurden verstärkte subkutane Entzündungen (leichte Reizungen) an der Injektionsstelle beobachtet.
-In einer Studie an Cynomolgus-Affen mit Exposition gegenüber Hämocyanin der Schlüsselloch-Napfschnecke (Keyhole Limpet Hemocyanin, KLH) als T-Zell-abhängiges Antigen wurde 50 mg Atezolizumab pro kg per i.v. Injektion für bis zu 26 Wochen gut vertragen. Bei Cynomolgus-Affen, die KLH verabreicht bekamen, traten keine unerwarteten oder neuartigen Toxizitäten auf. Die langfristige Verabreichung von Atezolizumab führte zu einer nicht-signifikanten Verringerung der primären IgM- und der primären und sekundären IgG-Antworten auf KLH. Wenngleich die toxikologische Bedeutung aufgrund der geringen Anzahl der in dieser Studie verwendeten Tiere und der hohen Variabilität unter den Tieren ungewiss ist, ist daraus zu schliessen, dass Atezolizumab möglicherweise primäre und sekundäre IgG-Antworten auf T-Zell-abhängige Antigene verringert.
- +In einer Studie an Cynomolgus-Affen mit Exposition gegenüber Hämocyanin der Schlüsselloch-Napfschnecke (Keyhole Limpet Hemocyanin, KLH) als T-Zell-abhängiges Antigen wurde 50 mg Atezolizumab pro kg per i.v. Injektion für bis zu 26 Wochen gut vertragen. Bei Cynomolgus-Affen, die KLH verabreicht bekamen, traten keine unerwarteten oder neuartigen Toxizitäten auf. Die langfristige Verabreichung von Atezolizumab führte zu einer nicht-signifikanten Verringerung der primären IgM- und der primären und sekundären IgG-Antworten auf KLH. Wenngleich die toxikologische Bedeutung aufgrund der geringen Anzahl der in dieser Studie verwendeten Tiere und der hohen Variabilität unter den Tieren ungewiss ist, ist daraus zu schliessen, dass Atezolizumab möglicherweise primäre und sekundäre IgG-Antworten auf T-Zell-abhängige Antigene verringert.
-Aus hygienischen Gründen sollte das Arzneimittel sofort verwendet werden, nachdem es von der Durchstechflasche in die Spritze überführt wurde, da es kein antimikrobielles Konservierungsmittel enthält. Wenn es nicht sofort verwendet wird, liegen die Dauer und die Bedingungen der Aufbewahrung vor der Anwendung in der Verantwortung des Benutzers und betragen normalerweise maximal 24 Stunden bei 2 °C bis 8 °C, es sei denn, die Zubereitung fand unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen statt.
-Die mit der Spritzenkappe versehene Spritze kann bei ≤30 °C bis zu 8 Stunden bei diffusem Tageslicht und im Kühlschrank (2 °C bis 8 °C) bis zu 30 Tage aufbewahrt werden.
- +Aus hygienischen Gründen sollte das Arzneimittel sofort verwendet werden, nachdem es von der Durchstechflasche in die Spritze überführt wurde, da es kein antimikrobielles Konservierungsmittel enthält. Wenn es nicht sofort verwendet wird, liegen die Dauer und die Bedingungen der Aufbewahrung vor der Anwendung in der Verantwortung des Benutzers und betragen normalerweise maximal 24 Stunden bei 2 °C bis 8 °C, es sei denn, die Zubereitung fand unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen statt.
- +Die mit der Spritzenkappe versehene Spritze kann bei ≤30 °C bis zu 8 Stunden bei diffusem Tageslicht und im Kühlschrank (2 °C bis 8 °C) bis zu 30 Tage aufbewahrt werden.
-Im Kühlschrank (2-8 °C) lagern.
- +Im Kühlschrank (2-8 °C) lagern.
-Den gesamten Inhalt der Durchstechflasche mit Tecentriq s.c.-Lösung mit einer Spritze und einer Transfernadel (18G wird empfohlen) aufziehen. Die Transfernadel entfernen und ein Infusionsset für die subkutane Gabe (z.B. mit Flügeln/Butterfly) mit einer Edelstahlkanüle der Grösse 23–25 G für die Injektion aufsetzen. Für die Gabe an den Patienten ein SC Infusionsset mit einem verbleibenden Totvolumen von MAXIMAL 0,5 ml verwenden. Den Schlauch für die subkutane Injektion mit der Arzneimittellösung füllen, um die Luft aus dem Infusionsschlauch zu entfernen, aber den Zulauf stoppen, bevor die Flüssigkeit die Kanüle erreicht hat. Darauf achten, dass die Spritze genau 15 ml Arzneimittellösung enthält, nachdem sie gefüllt und überschüssiges Volumen aus der Spritze abgegeben worden ist. Zur Vermeidung eines Verstopfens der Kanüle, die Dosisgabe unverzüglich durchführen. Die vorbereitete Spritze mit angebrachtem und bereits gefülltem Infusionsset NICHT aufbewahren.
- +Den gesamten Inhalt der Durchstechflasche mit Tecentriq s.c.-Lösung mit einer Spritze und einer Transfernadel (18G wird empfohlen) aufziehen. Die Transfernadel entfernen und ein Infusionsset für die subkutane Gabe (z.B. mit Flügeln/Butterfly) mit einer Edelstahlkanüle der Grösse 23–25 G für die Injektion aufsetzen. Für die Gabe an den Patienten ein SC Infusionsset mit einem verbleibenden Totvolumen von MAXIMAL 0,5 ml verwenden. Den Schlauch für die subkutane Injektion mit der Arzneimittellösung füllen, um die Luft aus dem Infusionsschlauch zu entfernen, aber den Zulauf stoppen, bevor die Flüssigkeit die Kanüle erreicht hat. Darauf achten, dass die Spritze genau 15 ml Arzneimittellösung enthält, nachdem sie gefüllt und überschüssiges Volumen aus der Spritze abgegeben worden ist. Zur Vermeidung eines Verstopfens der Kanüle, die Dosisgabe unverzüglich durchführen. Die vorbereitete Spritze mit angebrachtem und bereits gefülltem Infusionsset NICHT aufbewahren.
-Wenn die Dosis nicht sofort gegeben wird, den gesamten Inhalt der Tecentriq s.c.-Lösung aseptisch aus der Durchstechflasche in die Spritze aufziehen, um das Dosisvolumen (15 ml) plus das Füllvolumen des SC Infusionssets aufzunehmen. Die Transfernadel durch eine Spritzenverschlusskappe ersetzen. Zur Aufbewahrung der Spritze KEIN SC Infusionsset anschliessen.
- +Wenn die Dosis nicht sofort gegeben wird, den gesamten Inhalt der Tecentriq s.c.-Lösung aseptisch aus der Durchstechflasche in die Spritze aufziehen, um das Dosisvolumen (15 ml) plus das Füllvolumen des SC Infusionssets aufzunehmen. Die Transfernadel durch eine Spritzenverschlusskappe ersetzen. Zur Aufbewahrung der Spritze KEIN SC Infusionsset anschliessen.
-69262 (Swissmedic).
- +69262 (Swissmedic).
-Oktober 2025.
- +November 2025.
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