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Home - Fachinformation zu Xolair 75 mg/0.5 ml - Änderungen - 28.01.2026
108 Änderungen an Fachinfo Xolair 75 mg/0.5 ml
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Injektionslösung in einem Fertigpen zur subkutanen Anwendung:
  • +1 Fertigpen zu 0.5 ml enthält 75 mg Omalizumab (150 mg/ml).
  • +1 Fertigpen zu 1 ml enthält 150 mg Omalizumab (150 mg/ml).
  • +1 Fertigpen zu 2 ml enthält 300 mg Omalizumab (150 mg/ml).
  • -Die Xolair Fertigpen sind nicht für die Anwendung bei Patienten unter 12 Jahren bestimmt. Die Xolair 75 mg Fertigspritze und die Xolair 150 mg Fertigspritze oder das Xolair Pulver und Lösungsmittel für die Injektionslösung können bei Kindern im Alter von 6 bis 11 Jahren mit allergischem Asthma angewendet werden.
  • +Die Xolair Fertigpen sind nicht für die Anwendung bei Patienten unter 12 Jahren bestimmt. Die Xolair 75 mg Fertigspritze und die Xolair 150 mg Fertigspritze oder das Xolair Pulver und Lösungsmittel für die Injektionslösung können bei Kindern im Alter von 6 bis 11 Jahren mit allergischem Asthma angewendet werden.
  • -Für Patienten mit einem IgE-Wert unter 76 I.E./ml war ein Nutzen weniger wahrscheinlich (s. «Pharmakodynamik»). Verschreibende Ärzte sollten vor Beginn der Therapie sicherstellen, dass Patienten mit einem IgE-Wert unter 76 I.E./ml eine eindeutige in vitro Reaktivität (RAST) gegenüber einem ganzjährig auftretenden Allergen zeigen.
  • +Für Patienten mit einem IgE-Wert unter 76 I.E./ml war ein Nutzen weniger wahrscheinlich (s. "Pharmakodynamik" ). Verschreibende Ärzte sollten vor Beginn der Therapie sicherstellen, dass Patienten mit einem IgE-Wert unter 76 I.E./ml eine eindeutige in vitro Reaktivität (RAST) gegenüber einem ganzjährig auftretenden Allergen zeigen.
  • -Patienten, deren Basis-IgE-Spiegel oder Körpergewicht in Kilogramm ausserhalb der Grenzen der Dosierungstabellen liegen (≤20 oder >150 kg KG), sollten nicht mit Xolair behandelt werden.
  • - Tabelle 1: Umrechnung der Dosierung auf die Anzahl der Fertigpen, Anzahl der Injektionen und injiziertes Gesamtvolumen pro Verabreichung
  • -Dosis (mg) Anzahl der Fertigpen Anzahl der Injektionen Injiziertes Gesamtvolumen (ml)
  • -75 mga 150 mgb 300 mgc,*
  • -75 1 0 0 1 0.5
  • -150 0 1 0 1 1.0
  • -225 1 1 0 2 1.5
  • -300 0 0 1 1 2.0
  • -375 1 0 1 2 2.5
  • -450 0 1 1 2 3.0
  • -600 0 0 2 2 4.0
  • - a 0.5 ml = Maximalvolumen pro Fertigpen (Xolair 75 mg). b 1.0 ml = Maximalvolumen pro Fertigpen (Xolair 150 mg). c 2.0 ml = Maximalvolumen pro Fertigpen (Xolair 300 mg).
  • +Patienten, deren Basis-IgE-Spiegel oder Körpergewicht in Kilogramm ausserhalb der Grenzen der Dosierungstabellen liegen (≤20 oder >150 kg KG), sollten nicht mit Xolair behandelt werden.
  • + Tabelle 1: Umrechnun
  • + g der Dosierung auf
  • + die Anzahl der
  • + Fertigpen, Anzahl
  • + der Injektionen und
  • + injiziertes Gesamtvo
  • + lumen pro Verabreich
  • + ung
  • +Dosis (mg) Anzahl der Fertigpen Anzahl der Injektion InjiziertesGesamtvol
  • + en umen (ml)
  • +75 mga 150 mgb 300 mgc,*
  • +75 1 0 0 1 0.5
  • +150 0 1 0 1 1.0
  • +225 1 1 0 2 1.5
  • +300 0 0 1 1 2.0
  • +375 1 0 1 2 2.5
  • +450 0 1 1 2 3.0
  • +600 0 0 2 2 4.0
  • + a 0.5 ml = Maximalvo
  • + lumen pro Fertigpen
  • + (Xolair 75 mg).b
  • + 1.0 ml = Maximalvolu
  • + men pro Fertigpen
  • + (Xolair 150 mg).c
  • + 2.0 ml = Maximalvolu
  • + men pro Fertigpen
  • + (Xolair 300 mg).
  • + 
  • +
  • -In klinischen Studien zu allergischem Asthma wurde eine Reduktion der Asthma-Exazerbationen und der Anwendung einer Bedarfsmedikation sowie eine Verbesserung der Symptombewertung während der ersten 16 Behandlungswochen beobachtet. 16 Wochen nach Beginn der Therapie mit Xolair sollte bei den Patienten die Wirksamkeit der Behandlung durch den Arzt überprüft werden, bevor weitere Injektionen verabreicht werden. Die Entscheidung zur Weiterbehandlung mit Xolair sollte auf einer merklichen Verbesserung der allgemeinen Asthma-Kontrolle basieren (s. «Pharmakodynamik»).
  • +In klinischen Studien zu allergischem Asthma wurde eine Reduktion der Asthma-Exazerbationen und der Anwendung einer Bedarfsmedikation sowie eine Verbesserung der Symptombewertung während der ersten 16 Behandlungswochen beobachtet. 16 Wochen nach Beginn der Therapie mit Xolair sollte bei den Patienten die Wirksamkeit der Behandlung durch den Arzt überprüft werden, bevor weitere Injektionen verabreicht werden. Die Entscheidung zur Weiterbehandlung mit Xolair sollte auf einer merklichen Verbesserung der allgemeinen Asthma-Kontrolle basieren (s. "Pharmakodynamik" ).
  • -Die Gesamt-IgE-Spiegel sind während der Behandlung erhöht und bleiben bis zu einem Jahr nach Beendigung der Therapie erhöht. Daher kann eine erneute Messung der IgE-Spiegel während der Behandlung unter Xolair nicht zu einer erneuten Dosisfindung für Xolair verwendet werden. Die Dosisfindung nach Unterbrechung von weniger als 1 Jahr muss daher anhand der Serum-IgE-Spiegel erfolgen, welche bei der ursprünglichen Dosisfindung ermittelt wurden (s. «Eigenschaften/Wirkungen»). Gesamt-IgE-Spiegel sollten nur erneut zur Dosisfindung getestet werden, falls die Behandlung mit Xolair für ein Jahr oder länger unterbrochen wurde.
  • +Die Gesamt-IgE-Spiegel sind während der Behandlung erhöht und bleiben bis zu einem Jahr nach Beendigung der Therapie erhöht. Daher kann eine erneute Messung der IgE-Spiegel während der Behandlung unter Xolair nicht zu einer erneuten Dosisfindung für Xolair verwendet werden. Die Dosisfindung nach Unterbrechung von weniger als 1 Jahr muss daher anhand der Serum-IgE-Spiegel erfolgen, welche bei der ursprünglichen Dosisfindung ermittelt wurden (s. "Eigenschaften/Wirkungen" ). Gesamt-IgE-Spiegel sollten nur erneut zur Dosisfindung getestet werden, falls die Behandlung mit Xolair für ein Jahr oder länger unterbrochen wurde.
  • -Tabelle 2: VERABREICHUNG ALLE 4 WOCHEN Allergisches Asthma und Nasenpolypen. Xolair-Dosierung (mg pro Dosis) bei subkutaner Verabreichung alle 4 Wochen
  • - Körpergewicht (kg)
  • -IgE-Basiswert (I.E./ml) >20-25 >25-30 >30-40 >40-50 >50-60 >60-70 >70-80 >80-90 >90-125 >125-150
  • -≥30–100 75 75 75 150 150 150 150 150 300 300
  • ->100–200 150 150 150 300 300 300 300 300 450 600
  • ->200–300 150 150 225 300 300 450 450 450 600
  • ->300–400 225 225 300 450 450 450 600 600
  • ->400–500 225 300 450 450 600 600
  • ->500–600 300 300 450 600 600
  • ->600–700 300 450 600 VERABREICHUNG ALLE 2 WOCHEN SIEHE TABELLE 3
  • -
  • -Tabelle 3: VERABREICHUNG ALLE 2 WOCHEN. Allergisches Asthma und Nasenpolypen. Xolair-Dosierung (mg pro Dosis) bei subkutaner Verabreichung alle 2 Wochen
  • - Körpergewicht (kg)
  • -IgE-Basiswert (I.E./ml) >20-25 >25-30 >30-40 >40-50 >50-60 >60-70 >70-80 >80-90 >90-125 >125-150
  • -≥30–100 VERABREICHUNG ALLE 4 WOCHEN SIEHE TABELLE 2
  • ->100–200
  • ->200–300 375
  • ->300–400
  • ->400–500 375 375
  • ->500–600 375 –Ungenügende Daten für eine Dosierungsempfehlung
  • ->600–700 225 375
  • +Tabelle 2: VERABREIC
  • +HUNG ALLE 4 WOCHEN
  • +Allergisches Asthma
  • +und Nasenpolypen.
  • +Xolair-Dosierung
  • +(mg pro Dosis) bei
  • +subkutaner Verabreic
  • +hung alle 4 Wochen
  • + Körpergewicht (kg)
  • +IgE-Basiswert >20-25 >25-30 >30-40 >40-50 >50-60 >60-70 >70-80 >80-90 >90-125 >125-150
  • +(I.E./ml)
  • +≥30–100 75 75 75 150 150 150 150 150 300 300
  • +>100–200 150 150 150 300 300 300 300 300 450 600
  • +>200–300 150 150 225 300 300 450 450 450 600
  • +>300–400 225 225 300 450 450 450 600 600
  • +>400–500 225 300 450 450 600 600
  • +>500–600 300 300 450 600 600
  • +>600–700 300 450 600 VERABREICHUNG ALLE2
  • + WOCHENSIEHE TABELLE
  • + 3
  • +
  • + 
  • + 
  • +Tabelle 3: VERABREIC
  • +HUNG ALLE 2 WOCHEN.
  • +Allergisches Asthma
  • +und Nasenpolypen.
  • +Xolair-Dosierung
  • +(mg pro Dosis) bei
  • +subkutaner Verabreic
  • +hung alle 2 Wochen
  • + Körpergewicht (kg)
  • +IgE-Basiswert >20-25 >25-30 >30-40 >40-50 >50-60 >60-70 >70-80 >80-90 >90-125 >125-150
  • +(I.E./ml)
  • +≥30–100 VERABREICHUNG ALLE
  • + 4 WOCHEN SIEHE
  • + TABELLE 2
  • +>100–200
  • +>200–300 375
  • +>300–400
  • +>400–500 375 375
  • +>500–600 375 –Ungenügende Daten
  • + für eine Dosierungse
  • + mpfehlung
  • +>600–700 225 375
  • -Die empfohlene Maximaldosis beträgt 375 mg Omalizumab alle 2 Wochen.
  • + 
  • +Die empfohlene Maximaldosis beträgt 375 mg Omalizumab alle 2 Wochen.
  • -Es gibt keine Studien zur Auswirkung einer eingeschränkten Leber- oder Nierenfunktion auf die Pharmakokinetik von Xolair. Da die Clearance von Omalizumab bei klinischen Dosen durch das retikuloendotheliale System (RES) bestimmt wird, ist eine Veränderung durch eine Leber- oder Nierenfunktionsstörung unwahrscheinlich. Obgleich keine Dosisanpassung empfohlen wird, sollte Xolair bei diesen Patienten mit Vorsicht angewendet werden (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Es gibt keine Studien zur Auswirkung einer eingeschränkten Leber- oder Nierenfunktion auf die Pharmakokinetik von Xolair. Da die Clearance von Omalizumab bei klinischen Dosen durch das retikuloendotheliale System (RES) bestimmt wird, ist eine Veränderung durch eine Leber- oder Nierenfunktionsstörung unwahrscheinlich. Obgleich keine Dosisanpassung empfohlen wird, sollte Xolair bei diesen Patienten mit Vorsicht angewendet werden (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Bei allergischem Asthma wurde die Sicherheit und Wirksamkeit bei Patienten unter 6 Jahren nicht untersucht. Daher wird die Anwendung von Xolair bei diesen Patienten nicht empfohlen. Xolair Fertigpen ist nicht für die Anwendung bei Patienten unter 12 Jahren bestimmt (siehe «Übliche Dosierung Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren»).
  • +Bei allergischem Asthma wurde die Sicherheit und Wirksamkeit bei Patienten unter 6 Jahren nicht untersucht. Daher wird die Anwendung von Xolair bei diesen Patienten nicht empfohlen. Xolair Fertigpen ist nicht für die Anwendung bei Patienten unter 12 Jahren bestimmt (siehe "Übliche Dosierung Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren" ).
  • -Patienten mit keiner bekannten Anaphylaxie in der Vorgeschichte können sich ab der vierten Anwendung Xolair selbst injizieren oder von einer Betreuungsperson injizieren lassen, wenn ein Arzt oder eine Ärztin dies für angemessen hält (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Der Patient oder die Betreuungsperson muss in der korrekten Injektionstechnik und dem Erkennen von frühen Anzeichen und Symptomen schwerer allergischer Reaktionen geschult werden.
  • +Patienten mit keiner bekannten Anaphylaxie in der Vorgeschichte können sich ab der vierten Anwendung Xolair selbst injizieren oder von einer Betreuungsperson injizieren lassen, wenn ein Arzt oder eine Ärztin dies für angemessen hält (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Der Patient oder die Betreuungsperson muss in der korrekten Injektionstechnik und dem Erkennen von frühen Anzeichen und Symptomen schwerer allergischer Reaktionen geschult werden.
  • -Bei der Anwendung von Omalizumab können lokale oder systemische allergische Reaktionen einschliesslich lebensbedrohlicher Anaphylaxie und anaphylaktischem Schock auftreten. Diese können auch nach einer längeren Behandlungsdauer eintreten. Die meisten dieser Reaktionen traten innerhalb von 2 Stunden nach der ersten und den folgenden Injektionen von Xolair auf, aber manche ereigneten sich nach mehr als 2 Stunden und sogar nach mehr als 24 Stunden nach der Injektion. Die meisten anaphylaktischen Reaktionen traten bei den ersten 3 Anwendungen von Xolair auf. Daher müssen die ersten 3 Anwendungen durch medizinisches Fachpersonal oder unter dessen Aufsicht verabreicht werden. Eine Anaphylaxie in der Vorgeschichte, die nicht im Zusammenhang mit Omalizumab stand, kann einen Risikofaktor für das Auftreten einer Anaphylaxie nach Verabreichung von Xolair darstellen. Aus diesem Grund muss Xolair bei Patienten mit bekannter Anaphylaxie in der Vorgeschichte durch medizinisches Fachpersonal verabreicht werden. Daher sollten immer Arzneimittel für die Behandlung einer anaphylaktischen Reaktion zum sofortigen Einsatz nach der Verabreichung von Xolair vorhanden sein. Die Patienten müssen darüber informiert werden, dass solche Reaktionen möglich sind und sofortige medizinische Behandlung erforderlich ist, wenn allergische Reaktionen auftreten. Bei schweren Reaktionen sollte Xolair sofort abgesetzt werden (s. «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Bei der Anwendung von Omalizumab können lokale oder systemische allergische Reaktionen einschliesslich lebensbedrohlicher Anaphylaxie und anaphylaktischem Schock auftreten. Diese können auch nach einer längeren Behandlungsdauer eintreten. Die meisten dieser Reaktionen traten innerhalb von 2 Stunden nach der ersten und den folgenden Injektionen von Xolair auf, aber manche ereigneten sich nach mehr als 2 Stunden und sogar nach mehr als 24 Stunden nach der Injektion. Die meisten anaphylaktischen Reaktionen traten bei den ersten 3 Anwendungen von Xolair auf. Daher müssen die ersten 3 Anwendungen durch medizinisches Fachpersonal oder unter dessen Aufsicht verabreicht werden. Eine Anaphylaxie in der Vorgeschichte, die nicht im Zusammenhang mit Omalizumab stand, kann einen Risikofaktor für das Auftreten einer Anaphylaxie nach Verabreichung von Xolair darstellen. Aus diesem Grund muss Xolair bei Patienten mit bekannter Anaphylaxie in der Vorgeschichte durch medizinisches Fachpersonal verabreicht werden. Daher sollten immer Arzneimittel für die Behandlung einer anaphylaktischen Reaktion zum sofortigen Einsatz nach der Verabreichung von Xolair vorhanden sein. Die Patienten müssen darüber informiert werden, dass solche Reaktionen möglich sind und sofortige medizinische Behandlung erforderlich ist, wenn allergische Reaktionen auftreten. Bei schweren Reaktionen sollte Xolair sofort abgesetzt werden (s. "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -In kontrollierten klinischen Studien mit Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren und älter wurden bei mit Xolair behandelten Patienten cerebrovaskuläre Ereignisse einschliesslich vorübergehendem ischämischen Anfall und ischämischem Schlaganfall häufiger als in der Kontrollgruppe beobachtet (s. «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +In kontrollierten klinischen Studien mit Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren und älter wurden bei mit Xolair behandelten Patienten cerebrovaskuläre Ereignisse einschliesslich vorübergehendem ischämischen Anfall und ischämischem Schlaganfall häufiger als in der Kontrollgruppe beobachtet (s. "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Während erster klinischer Studien gab es ein numerisches Ungleichgewicht bezüglich Krebs bei der aktiven Behandlungs-Gruppe verglichen zur Kontroll-Gruppe. Die unterschiedlichen Tumortypen, die relativ kurze Behandlungsdauer und die individuellen klinischen Zustände lassen einen kausalen Zusammenhang unwahrscheinlich erscheinen. Die beobachtete Gesamtinzidenz an malignen Erkrankungen im klinischen Entwicklungsprogramm von Xolair war vergleichbar mit derjenigen, die für die Normalbevölkerung berichtet wird. Spätere Studien zeigen, dass das relative Risiko für das Auftreten von malignen Erkrankungen unter Xolair nicht erhöht ist. Die Gesamtdatenlage kann aber weiterhin die Möglichkeit eines leichten Ungleichgewichts nicht komplett ausschliessen (s. «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Während erster klinischer Studien gab es ein numerisches Ungleichgewicht bezüglich Krebs bei der aktiven Behandlungs-Gruppe verglichen zur Kontroll-Gruppe. Die unterschiedlichen Tumortypen, die relativ kurze Behandlungsdauer und die individuellen klinischen Zustände lassen einen kausalen Zusammenhang unwahrscheinlich erscheinen. Die beobachtete Gesamtinzidenz an malignen Erkrankungen im klinischen Entwicklungsprogramm von Xolair war vergleichbar mit derjenigen, die für die Normalbevölkerung berichtet wird. Spätere Studien zeigen, dass das relative Risiko für das Auftreten von malignen Erkrankungen unter Xolair nicht erhöht ist. Die Gesamtdatenlage kann aber weiterhin die Möglichkeit eines leichten Ungleichgewichts nicht komplett ausschliessen (s. "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -In klinischen Studien zu CSU wurde Xolair in Verbindung mit Antihistaminika (anti-H1, anti-H2) und Leukotrien-Rezeptorantagonisten (LTRA) angewendet. In den Phase III-Studien Q4881g und Q4882g erhielten alle Patienten H1-Antihistaminika zusätzlich zu Xolair oder Placebo. In der Phase III-Studie Q4883g erhielten alle Patienten ein oder mehrere H1-Antihistaminika und/oder H2-Antihistaminika und/oder LTRA zusätzlich zu Xolair oder Placebo. Es ergaben sich keine Hinweise darauf, dass durch die gleichzeitige Anwendung mit den genannten Arzneimitteln die Sicherheit von Omalizumab gegenüber dessen bekanntem Sicherheitsprofil bei allergischem Asthma verändert wurde. Zudem zeigte eine populationspharmakokinetische Analyse keinen relevanten Einfluss von H2-Antihistaminika und LTRA auf die Pharmakokinetik von Omalizumab (s. «Eigenschaften/Wirkungen»).
  • +In klinischen Studien zu CSU wurde Xolair in Verbindung mit Antihistaminika (anti-H1, anti-H2) und Leukotrien-Rezeptorantagonisten (LTRA) angewendet. In den Phase III-Studien Q4881g und Q4882g erhielten alle Patienten H1-Antihistaminika zusätzlich zu Xolair oder Placebo. In der Phase III-Studie Q4883g erhielten alle Patienten ein oder mehrere H1-Antihistaminika und/oder H2-Antihistaminika und/oder LTRA zusätzlich zu Xolair oder Placebo. Es ergaben sich keine Hinweise darauf, dass durch die gleichzeitige Anwendung mit den genannten Arzneimitteln die Sicherheit von Omalizumab gegenüber dessen bekanntem Sicherheitsprofil bei allergischem Asthma verändert wurde. Zudem zeigte eine populationspharmakokinetische Analyse keinen relevanten Einfluss von H2-Antihistaminika und LTRA auf die Pharmakokinetik von Omalizumab (s. "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • -Es gibt keine gut kontrollierten klinischen Studien zu Xolair bei schwangeren Frauen. Eine prospektive Schwangerschafts-Registerstudie (EXPECT) an 250 schwangeren Frauen mit Asthma, die mit Xolair behandelt wurden, hat gezeigt, dass die Prävalenz von relevanten kongenitalen Fehlbildungen zwischen Patientinnen, welche mit Xolair behandelt wurden (EXPECT) und Asthmapatientinnen (mittelschweres und schweres Asthma), die kein Xolair erhielten, vergleichbar war (8.1 % vs. 8.9 %). Der Anteil von Kindern mit Geburtsgewicht <2.5 kg war unter Xolair höher (13.7% vs 9.8%), was aber auch durch Unterschiede im Asthmaschweregrad bedingt gewesen sein könnte. Insgesamt kann auch anhand dieser Studie aufgrund von methodischen Einschränkungen einschliesslich eines nicht randomisierten Studiendesigns und möglicher Unterschiede zwischen der Registerpopulation und der Vergleichsgruppe (siehe «Klinische Wirksamkeit») das Risiko kongenitaler Fehlbildungen nicht definitiv beurteilt werden.
  • -Es ist bekannt, dass IgG-Moleküle die Plazentaschranke durchdringen. Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf eine Reproduktionstoxizität (siehe «präklinische Daten»).
  • +Es gibt keine gut kontrollierten klinischen Studien zu Xolair bei schwangeren Frauen. Eine prospektive Schwangerschafts-Registerstudie (EXPECT) an 250 schwangeren Frauen mit Asthma, die mit Xolair behandelt wurden, hat gezeigt, dass die Prävalenz von relevanten kongenitalen Fehlbildungen zwischen Patientinnen, welche mit Xolair behandelt wurden (EXPECT) und Asthmapatientinnen (mittelschweres und schweres Asthma), die kein Xolair erhielten, vergleichbar war (8.1 % vs. 8.9 %). Der Anteil von Kindern mit Geburtsgewicht <2.5 kg war unter Xolair höher (13.7% vs 9.8%), was aber auch durch Unterschiede im Asthmaschweregrad bedingt gewesen sein könnte. Insgesamt kann auch anhand dieser Studie aufgrund von methodischen Einschränkungen einschliesslich eines nicht randomisierten Studiendesigns und möglicher Unterschiede zwischen der Registerpopulation und der Vergleichsgruppe (siehe "Klinische Wirksamkeit" ) das Risiko kongenitaler Fehlbildungen nicht definitiv beurteilt werden.
  • +Es ist bekannt, dass IgG-Moleküle die Plazentaschranke durchdringen. Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf eine Reproduktionstoxizität (siehe "präklinische Daten" ).
  • -Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (SUE), die als «Infektionen und parasitäre Erkrankungen» kategorisiert wurden, wurden bei 11.4% (5/44) der nicht gestillten Säuglinge, bei 10,4% (16/154) der Säuglinge, die durch Stillen gegen über Xolair exponiert waren, und bei 12.5% (4/32) der Säuglinge, die ohne Xolair-Exposition gestillt wurden, beobachtet. Die Studie weist methodische Einschränkungen einschliesslich eines nicht randomisierten Studiendesigns auf.
  • +Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (SUE), die als "Infektionen und parasitäre Erkrankungen" kategorisiert wurden, wurden bei 11.4% (5/44) der nicht gestillten Säuglinge, bei 10,4% (16/154) der Säuglinge, die durch Stillen gegen über Xolair exponiert waren, und bei 12.5% (4/32) der Säuglinge, die ohne Xolair-Exposition gestillt wurden, beobachtet. Die Studie weist methodische Einschränkungen einschliesslich eines nicht randomisierten Studiendesigns auf.
  • -«Sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100, <1/10), «gelegentlich» (≥1/1'000, <1/100), «selten» (≥1/10'000, <1/1'000), «sehr selten» (<1/10'000).
  • +"Sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100, <1/10), "gelegentlich" (≥1/1'000, <1/100), "selten" (≥1/10'000, <1/1'000), "sehr selten" (<1/10'000).
  • -Unerwünschte Wirkungen (bezeichnet mit dem bevorzugten Begriff nach MedDRA) Omalizumab Nasenpolypenstudien 1 und 2 gepoolt Häufigkeits-kategorie
  • -Placebo N=130 Omalizumab N=135
  • +Unerwünschte Wirkungen(bezeichnet Omalizumab Nasenpoly Häufigkeits-kategori
  • +mit dem bevorzugten Begriff nach penstudien 1 und e
  • +MedDRA) 2gepoolt
  • +PlaceboN=130 OmalizumabN=135
  • -Kopfschmerzen 7 (5.4%) 11 (8.1%) Häufig
  • -Schwindelgefühl 1 (0.8%) 4 (3.0%) Häufig
  • -Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
  • -Arthralgie 2 (1.5%) 4 (3.0%) Häufig
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • -Abdominalschmerz 1 (0.8%) 4 (3.0%) Häufig
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • -Reaktionen an der Injektionsstelle (Reaktionen an der Injektionsstelle, injektionsbedingte Reaktion, Schmerzen an der Injektionsstelle) 2 (1.5%) 7 (5.2%) Häufig
  • +Kopfschmerzen 7 (5.4%) 11 (8.1%) Häufig
  • +Schwindelgefühl 1 (0.8%) 4 (3.0%) Häufig
  • +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs-
  • +und Knochenerkrankungen
  • +Arthralgie 2 (1.5%) 4 (3.0%) Häufig
  • +Erkrankungen des Gastrointestinalt
  • +rakts
  • +Abdominalschmerz 1 (0.8%) 4 (3.0%) Häufig
  • +Allgemeine Erkrankungen und
  • +Beschwerden am Verabreichungsort
  • +Reaktionen an der Injektionsstelle 2 (1.5%) 7 (5.2%) Häufig
  • + (Reaktionen an der Injektionsstel
  • +le, injektionsbedingte Reaktion,
  • +Schmerzen an der Injektionsstelle)
  • + 
  • -Die Sicherheit und Verträglichkeit von Omalizumab in den Dosierungen 75 mg, 150 mg und 300 mg alle 4 Wochen wurden bei 975 Patienten mit CSU untersucht, von denen 242 Placebo erhielten. 733 Patienten wurden bis zu 12 Wochen und 490 Patienten bis zu 24 Wochen lang mit Omalizumab behandelt. 175 bzw. 412 Patienten wurden bis zu 12 Wochen und 87 bzw. 333 Patienten bis zu 24 Wochen lang mit den empfohlenen Dosen von 150 mg bzw. 300 mg behandelt.
  • +Die Sicherheit und Verträglichkeit von Omalizumab in den Dosierungen 75 mg, 150 mg und 300 mg alle 4 Wochen wurden bei 975 Patienten mit CSU untersucht, von denen 242 Placebo erhielten. 733 Patienten wurden bis zu 12 Wochen und 490 Patienten bis zu 24 Wochen lang mit Omalizumab behandelt. 175 bzw. 412 Patienten wurden bis zu 12 Wochen und 87 bzw. 333 Patienten bis zu 24 Wochen lang mit den empfohlenen Dosen von 150 mg bzw. 300 mg behandelt.
  • -Tabelle 5: Tabellarische Zusammenfassung der unerwünschten Wirkungen von den gepoolten Phase-III-Studien mit der empfohlenen Dosis von 150 mg und 300 mg (Tag 1 bis Woche 12)
  • -Unterwünschte Wirkungen (MedDRA) Omalizumab Studien Q4881g, Q4882g und Q4883g gepoolt Häufigkeiten
  • -Placebo N=242 150 mg N=175 300 mg N=412
  • -Infektionen und parasitäre Erkrankungen
  • -Nasopharyngitis 17 (7.0%) 16 (9.1%) 27 (6.6%) Häufig
  • -Sinusitis 5 (2.1%) 2 (1.1%) 20 (4.9%) Häufig
  • -Virale Entzündung des oberen Atmungstraktes 0 4 (2.3%) 2 (0.5%) Häufig
  • -Erkrankungen des Nervensystems
  • -Kopfschmerzen 7 (2.9%) 21 (12.0%) 25 (6.1%) Sehr häufig
  • -Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
  • -Gelenkschmerzen 1 (0.4%) 5 (2.9%) 12 (2.9%) Häufig
  • +Tabelle 5: Tabellari
  • +sche Zusammenfassung
  • + der unerwünschten
  • +Wirkungen von den
  • +gepoolten Phase-III-
  • +Studien mit der
  • +empfohlenen Dosis
  • +von 150 mg und 300
  • +mg (Tag 1 bis Woche
  • +12)
  • +Unterwünschte Omalizumab Studien Häufigkeiten
  • +Wirkungen (MedDRA) Q4881g, Q4882g und
  • + Q4883g gepoolt
  • +PlaceboN=242 150 mgN=175 300 mgN=412
  • +Infektionen und
  • +parasitäre Erkrankun
  • +gen
  • +Nasopharyngitis 17 (7.0%) 16 (9.1%) 27 (6.6%) Häufig
  • +Sinusitis 5 (2.1%) 2 (1.1%) 20 (4.9%) Häufig
  • +Virale Entzündung 0 4 (2.3%) 2 (0.5%) Häufig
  • +des oberen Atmungstr
  • +aktes
  • +Erkrankungen des
  • +Nervensystems
  • +Kopfschmerzen 7 (2.9%) 21 (12.0%) 25 (6.1%) Sehr häufig
  • +Skelettmuskulatur-,
  • +Bindegewebs- und
  • +Knochenerkrankungen
  • +Gelenkschmerzen 1 (0.4%) 5 (2.9%) 12 (2.9%) Häufig
  • + 
  • +
  • -Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen: Myalgie (Placebo 0%, 150 mg 2.3%, 300 mg 0.9%), Gliederschmerzen (Placebo 0%, 150 mg 3.4%, 300 mg 0.9%), muskuloskelettale Schmerzen (Placebo 0%, 150 mg 2.3%, 300 mg 0.9%)
  • +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen: Myalgie (Placebo 0%, 150 mg 2.3%, 300 mg 0.9%), Gliederschmerzen (Placebo 0%, 150 mg 3.4%, 300 mg 0.9%), muskuloskelettale Schmerzen (Placebo 0%, 150 mg 2.3%, 300 mg 0.9%)
  • -In einer 48-wöchigen Studie erhielten 81 Patienten mit CSU alle 4 Wochen Omalizumab 300 mg (siehe Klinische Wirksamkeit – CSU). Das Sicherheitsprofil bei Langzeitanwendung war ähnlich dem Sicherheitsprofil, das in CSU-Studien über bis zu 24 Wochen beobachtet wurde.
  • +In einer 48-wöchigen Studie erhielten 81 Patienten mit CSU alle 4 Wochen Omalizumab 300 mg (siehe Klinische Wirksamkeit – CSU). Das Sicherheitsprofil bei Langzeitanwendung war ähnlich dem Sicherheitsprofil, das in CSU-Studien über bis zu 24 Wochen beobachtet wurde.
  • -Immunsystem: Anaphylaxie und anaphylaktoide Reaktionen wurden sowohl nach der ersten wie auch nach späteren Verabreichungen berichtet, (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Serumkrankheit (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Immunsystem: Anaphylaxie und anaphylaktoide Reaktionen wurden sowohl nach der ersten wie auch nach späteren Verabreichungen berichtet, (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Serumkrankheit (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -In klinischen Versuchen traten bei wenigen Patienten Thrombozytenzahlen unterhalb des unteren Normwertes auf. Keine dieser Veränderungen wurden mit Blutungen oder einer Abnahme von Hämoglobin assoziiert. Es gibt keine Anzeichen einer anhaltenden Abnahme der Thrombozytenzahl beim Menschen (Patienten älter als 6 Jahre), wie dies bei Primatenaffen beobachtet wurde (s. «Präklinische Daten»). Über Thrombozytopenie wurde nach Markteinführung berichtet.
  • +In klinischen Versuchen traten bei wenigen Patienten Thrombozytenzahlen unterhalb des unteren Normwertes auf. Keine dieser Veränderungen wurden mit Blutungen oder einer Abnahme von Hämoglobin assoziiert. Es gibt keine Anzeichen einer anhaltenden Abnahme der Thrombozytenzahl beim Menschen (Patienten älter als 6 Jahre), wie dies bei Primatenaffen beobachtet wurde (s. "Präklinische Daten" ). Über Thrombozytopenie wurde nach Markteinführung berichtet.
  • -Bei allergischen Patienten mit einer chronisch erhöhten Neigung zu Wurminfektionen zeigte eine Placebo-kontrollierte Studie einen leichten Anstieg der Infektionsrate unter Omalizumab. Der Verlauf und der Schweregrad der Infektion sowie das Ansprechen auf die Behandlung waren nicht beeinflusst (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Bei allergischen Patienten mit einer chronisch erhöhten Neigung zu Wurminfektionen zeigte eine Placebo-kontrollierte Studie einen leichten Anstieg der Infektionsrate unter Omalizumab. Der Verlauf und der Schweregrad der Infektion sowie das Ansprechen auf die Behandlung waren nicht beeinflusst (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -In Folgestudien war das relative Risiko für Malignitäten in der mit Xolair behandelten Gruppe nicht erhöht (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +In Folgestudien war das relative Risiko für Malignitäten in der mit Xolair behandelten Gruppe nicht erhöht (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Nach Applikation von Xolair stiegen die Gesamt-IgE-Werte im Serum aufgrund der Bildung von Xolair-IgE-Komplexen an (s. «Pharmakokinetik», «Dosierung/Anwendung»).
  • +Nach Applikation von Xolair stiegen die Gesamt-IgE-Werte im Serum aufgrund der Bildung von Xolair-IgE-Komplexen an (s. "Pharmakokinetik" , "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Durch die Behandlung mit Xolair kommt es zu einer verminderten Eosinophilenzahl im Blut und Gewebe sowie zu einem Rückgang der Entzündungsmediatoren. Zu diesen zählen auch Interleukine (IL-4, IL-5 und IL-13). In klinischen Studien wurden die freien IgE-Werte im Serum innerhalb 1 h nach der ersten Dosis dosisabhängig reduziert und zwischen den einzelnen Dosen behalten.
  • +Durch die Behandlung mit Xolair kommt es zu einer verminderten Eosinophilenzahl im Blut und Gewebe sowie zu einem Rückgang der Entzündungsmediatoren. Zu diesen zählen auch Interleukine (IL-4, IL-5 und IL-13). In klinischen Studien wurden die freien IgE-Werte im Serum innerhalb 1 h nach der ersten Dosis dosisabhängig reduziert und zwischen den einzelnen Dosen behalten.
  • -In klinischen Studien bei Patienten mit CSU bewirkte die Behandlung mit Omalizumab eine dosisabhängige Reduktion der Spiegel an freiem IgE und eine Zunahme der Gesamt-IgE-Werte im Serum, ähnlich den Beobachtungen bei Patienten mit allergischem Asthma. Die maximale Suppression des freien IgE wurde 3 Tage nach der ersten subkutanen Dosis beobachtet. Nach Mehrfachdosierung einmal alle 4 Wochen blieben die Spiegel an freiem IgE im Serum vor Dosisgabe zwischen den Wochen 12 und 24 der Behandlung stabil. Der Gesamt-IgE-Wert im Serum stieg nach der ersten Dosis infolge einer Bildung von Omalizumab-IgE-Komplexen, welche einer langsameren Eliminationsrate als freies IgE unterliegen. Nach Mehrfachdosierung von 75 mg bis 300 mg einmal alle 4 Wochen betrugen die mittleren Gesamt-IgE-Werte im Serum vor Dosisgabe in Woche 12 das Zwei- bis Dreifache der Werte vor Beginn der Behandlung und blieben zwischen Woche 12 und 24 der Behandlung stabil. Nach Beendigung der Behandlung mit Xolair, während einer 16-wöchigen behandlungsfreien Nachbeobachtungsphase, stiegen die Spiegel an freiem IgE während Gesamt-IgE-Werte abnahmen, beide in Richtung der Werte vor der Behandlung.
  • +In klinischen Studien bei Patienten mit CSU bewirkte die Behandlung mit Omalizumab eine dosisabhängige Reduktion der Spiegel an freiem IgE und eine Zunahme der Gesamt-IgE-Werte im Serum, ähnlich den Beobachtungen bei Patienten mit allergischem Asthma. Die maximale Suppression des freien IgE wurde 3 Tage nach der ersten subkutanen Dosis beobachtet. Nach Mehrfachdosierung einmal alle 4 Wochen blieben die Spiegel an freiem IgE im Serum vor Dosisgabe zwischen den Wochen 12 und 24 der Behandlung stabil. Der Gesamt-IgE-Wert im Serum stieg nach der ersten Dosis infolge einer Bildung von Omalizumab-IgE-Komplexen, welche einer langsameren Eliminationsrate als freies IgE unterliegen. Nach Mehrfachdosierung von 75 mg bis 300 mg einmal alle 4 Wochen betrugen die mittleren Gesamt-IgE-Werte im Serum vor Dosisgabe in Woche 12 das Zwei- bis Dreifache der Werte vor Beginn der Behandlung und blieben zwischen Woche 12 und 24 der Behandlung stabil. Nach Beendigung der Behandlung mit Xolair, während einer 16-wöchigen behandlungsfreien Nachbeobachtungsphase, stiegen die Spiegel an freiem IgE während Gesamt-IgE-Werte abnahmen, beide in Richtung der Werte vor der Behandlung.
  • -Wirksamkeit und Sicherheit von Xolair wurden in einer 28-wöchigen Placebo-kontrollierten pivotalen Studie (Studie 5) bei 419 Patienten mit schwerem allergischem Asthma im Alter zwischen 12 und 79 Jahren nachgewiesen, die eine eingeschränkte Lungenfunktion (angenommener Forced Expiratory Volume/1 second: FEV1 40-80%) aufwiesen und deren Symptomatik auf Behandlung mit >1'000 µg Beclomethason-Dipropionat (oder gleichwertig) und langwirkenden Beta2-Agonisten schlecht ansprach. Die zur Studie zugelassenen Patienten hatten im Verlauf des letzten Jahres mehrere Asthma-Exazerbationen erlitten, deren Behandlung eine systemische Gabe von Kortikosteroiden erforderte, wurden stationär im Spital behandelt oder hatten wegen schwerer Asthma-Exazerbation trotz kontinuierlicher Behandlung mit hochdosierten inhalierten Kortikosteroiden und langwirkenden Beta2-Agonisten eine Notfallbehandlung beansprucht. Xolair oder Placebo wurden subkutan als Zusatztherapie zu >1'000 µg Beclomethason-Dipropionat (oder gleichwertig) und langwirkenden Beta2-Agonisten verabreicht. Weiterhin erhielten die Patienten eine Dauertherapie von oralen Kortikosteroiden (22%), Theophyllin (27%) und Leukotrienantagonisten (35%). Während der Behandlungsphase wurde die begleitende Asthmatherapie nicht geändert.
  • +Wirksamkeit und Sicherheit von Xolair wurden in einer 28-wöchigen Placebo-kontrollierten pivotalen Studie (Studie 5) bei 419 Patienten mit schwerem allergischem Asthma im Alter zwischen 12 und 79 Jahren nachgewiesen, die eine eingeschränkte Lungenfunktion (angenommener Forced Expiratory Volume/1 second: FEV1 40-80%) aufwiesen und deren Symptomatik auf Behandlung mit >1'000 µg Beclomethason-Dipropionat (oder gleichwertig) und langwirkenden Beta2-Agonisten schlecht ansprach. Die zur Studie zugelassenen Patienten hatten im Verlauf des letzten Jahres mehrere Asthma-Exazerbationen erlitten, deren Behandlung eine systemische Gabe von Kortikosteroiden erforderte, wurden stationär im Spital behandelt oder hatten wegen schwerer Asthma-Exazerbation trotz kontinuierlicher Behandlung mit hochdosierten inhalierten Kortikosteroiden und langwirkenden Beta2-Agonisten eine Notfallbehandlung beansprucht. Xolair oder Placebo wurden subkutan als Zusatztherapie zu >1'000 µg Beclomethason-Dipropionat (oder gleichwertig) und langwirkenden Beta2-Agonisten verabreicht. Weiterhin erhielten die Patienten eine Dauertherapie von oralen Kortikosteroiden (22%), Theophyllin (27%) und Leukotrienantagonisten (35%). Während der Behandlungsphase wurde die begleitende Asthmatherapie nicht geändert.
  • -In einer Subgruppen-Analyse bei Patienten mit einem IgE-Wert von ≥76 I.E./ml vor der Behandlung war ein klinisch bedeutsamer Nutzen von Xolair wahrscheinlicher. Bei diesen Patienten der Studie 1 reduzierte Xolair die Anzahl der Asthma-Exazerbationen um 40% (p=0.002). Zusätzlich zeigten im Studienprogramm zu Xolair bei schwerem Asthma in der Population mit einem IgE-Gesamtwert ≥76 I.E./ml mehr Patienten ein klinisch relevantes Ansprechen (s. Tabelle 6).
  • -In vier weiteren grossen Placebo-kontrollierten unterstützenden Studien mit einer Dauer von 28 bis 52 Wochen mit 1'722 Erwachsenen und Jugendlichen (Studien 3, 4, 5, 6) wurden die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Xolair bei Patienten mit schwerem persistierenden Asthma untersucht. Die meisten Patienten waren ungenügend kontrolliert, erhielten jedoch weniger Begleitmedikation für Asthma als Patienten in Studie 1 oder 2. Die Studien 3–5 hatten Exazerbationen als primären Endpunkt, wogegen Studie 6 primär das Einsparen von inhalativen Kortikosteroiden ermittelte.
  • +In einer Subgruppen-Analyse bei Patienten mit einem IgE-Wert von ≥76 I.E./ml vor der Behandlung war ein klinisch bedeutsamer Nutzen von Xolair wahrscheinlicher. Bei diesen Patienten der Studie 1 reduzierte Xolair die Anzahl der Asthma-Exazerbationen um 40% (p=0.002). Zusätzlich zeigten im Studienprogramm zu Xolair bei schwerem Asthma in der Population mit einem IgE-Gesamtwert ≥76 I.E./ml mehr Patienten ein klinisch relevantes Ansprechen (s. Tabelle 6).
  • +In vier weiteren grossen Placebo-kontrollierten unterstützenden Studien mit einer Dauer von 28 bis 52 Wochen mit 1'722 Erwachsenen und Jugendlichen (Studien 3, 4, 5, 6) wurden die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Xolair bei Patienten mit schwerem persistierenden Asthma untersucht. Die meisten Patienten waren ungenügend kontrolliert, erhielten jedoch weniger Begleitmedikation für Asthma als Patienten in Studie 1 oder 2. Die Studien 3–5 hatten Exazerbationen als primären Endpunkt, wogegen Studie 6 primär das Einsparen von inhalativen Kortikosteroiden ermittelte.
  • - Gesamtpopulation der Studie
  • - Xolair N=209 Placebo N=210
  • -Asthma-Exazerbationen
  • -Häufigkeit pro 28 Wochen 0.74 0.92
  • -% Reduktion, p-Wert für Verhältnis der Häufigkeiten 19.4%, p = 0.153
  • -Schwere Asthma-Exazerbationen
  • -Häufigkeit pro 28 Wochen 0.24 0.48
  • -% Reduktion, p-Wert für Verhältnis der Häufigkeiten 50.1%, p = 0.002
  • -Notfallambulanzbesuche
  • -Häufigkeit pro 28 Wochen 0.24 0.43
  • -% Reduktion, p-Wert für Verhältnis der Häufigkeiten 43.9%, p = 0.038
  • -Ärztliche Gesamtbewertung
  • -% Responder* 60.5% 42.8%
  • -p-Wert** <0.001
  • -AQL***-Verbesserungen
  • -% Patienten mit einer Verbesserung ≥0.5 60.8% 47.8%
  • -p-Wert 0.008
  • -* merkliche Verbesserung oder vollständige Kontrolle ** p-Wert für die allgemeine Verteilung der Bewertung *** Asthma Quality of Life
  • -
  • -Kinder im Alter von 6 bis <12 Jahren
  • -Die grundlegenden Daten für die Sicherheit und Wirksamkeit von Xolair in der Altersgruppe von 6 bis <12 Jahren stammen aus einer randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten multizentrischen Studie (Studie 7).
  • -Studie 7 war eine Placebo-kontrollierte Studie mit einer spezifischen Subgruppe (N=235) von Patienten nach derzeitiger Indikation, die mit hoch dosierten inhalativen Kortikosteroiden (≥500 µg Fluticason-Äquivalent/Tag) und langwirksamen Beta-Agonisten behandelt wurden.
  • -Eine klinisch signifikante Exazerbation wurde definiert als eine vom Prüfarzt klinisch beurteilte Verschlechterung der Asthmasymptome, die eine Verdopplung der Ausgangsdosis des inhalativen Kortikosteroids für mindestens 3 Tage und/oder einer Notfallbehandlung mit systemischem (oral oder intravenös) Kortikosteroid für mindestens 3 Tage erforderte.
  • -Bei der spezifischen Subgruppe von Patienten, die hoch dosierte inhalative Kortikosteroide erhielten, zeigte die Omalizumab-Gruppe eine statistisch signifikant niedrigere Rate an Asthma-Exazerbationen als die Placebo-Gruppe. Nach 24 Wochen wurde bei der Betrachtung der Differenzen der Raten für die Omalizumab-Patienten eine um 34% (Verhältnis der Raten 0.662, p=0.047) geringere Rate im Verhältnis zu Placebo erzielt. Im zweiten doppelblinden, 28-wöchigen Behandlungszeitraum wurde bei der Betrachtung der Differenzen der Raten für die Omalizumab-Patienten eine um 63% (Verhältnis der Raten 0.37, p<0.001) geringere Rate im Verhältnis zu Placebo erzielt.
  • + Gesamtpopulation
  • + der Studie
  • + XolairN=209 PlaceboN=210
  • +Asthma-Exazerbationen
  • +Häufigkeit pro 28 Wochen 0.74 0.92
  • +% Reduktion, p-Wert für Verhältnis der Häufigkeiten 19.4%, p = 0.153
  • +Schwere Asthma-Exazerbationen
  • +Häufigkeit pro 28 Wochen 0.24 0.48
  • +% Reduktion, p-Wert für Verhältnis der Häufigkeiten 50.1%, p = 0.002
  • +Notfallambulanzbesuche
  • +Häufigkeit pro 28 Wochen 0.24 0.43
  • +% Reduktion, p-Wert für Verhältnis der Häufigkeiten 43.9%, p = 0.038
  • +Ärztliche Gesamtbewertung
  • +% Responder* 60.5% 42.8%
  • +p-Wert** <0.001
  • +AQL***-Verbesserungen
  • +% Patienten mit einer Verbesserung ≥0.5 60.8% 47.8%
  • +p-Wert 0.008
  • +* merkliche Verbesserung oder vollständige Kontrolle**
  • +p-Wert für die allgemeine Verteilung der Bewertung***
  • +Asthma Quality of Life
  • +
  • + 
  • +Kinder im Alter von 6 bis <12 Jahren
  • +Die grundlegenden Daten für die Sicherheit und Wirksamkeit von Xolair in der Altersgruppe von 6 bis <12 Jahren stammen aus einer randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten multizentrischen Studie (Studie 7).
  • +Studie 7 war eine Placebo-kontrollierte Studie mit einer spezifischen Subgruppe (N=235) von Patienten nach derzeitiger Indikation, die mit hoch dosierten inhalativen Kortikosteroiden (≥500 µg Fluticason-Äquivalent/Tag) und langwirksamen Beta-Agonisten behandelt wurden.
  • +Eine klinisch signifikante Exazerbation wurde definiert als eine vom Prüfarzt klinisch beurteilte Verschlechterung der Asthmasymptome, die eine Verdopplung der Ausgangsdosis des inhalativen Kortikosteroids für mindestens 3 Tage und/oder einer Notfallbehandlung mit systemischem (oral oder intravenös) Kortikosteroid für mindestens 3 Tage erforderte.
  • +Bei der spezifischen Subgruppe von Patienten, die hoch dosierte inhalative Kortikosteroide erhielten, zeigte die Omalizumab-Gruppe eine statistisch signifikant niedrigere Rate an Asthma-Exazerbationen als die Placebo-Gruppe. Nach 24 Wochen wurde bei der Betrachtung der Differenzen der Raten für die Omalizumab-Patienten eine um 34% (Verhältnis der Raten 0.662, p=0.047) geringere Rate im Verhältnis zu Placebo erzielt. Im zweiten doppelblinden, 28-wöchigen Behandlungszeitraum wurde bei der Betrachtung der Differenzen der Raten für die Omalizumab-Patienten eine um 63% (Verhältnis der Raten 0.37, p<0.001) geringere Rate im Verhältnis zu Placebo erzielt.
  • -Die Omalizumab-Gruppe zeigte am Ende der 52-wöchigen Behandlung eine grössere Abnahme des Gebrauchs von Beta-Agonisten als Notfallmedikation als die Placebo-Gruppe, auch wenn der Unterschied zwischen den Behandlungsgruppen nicht statistisch signifikant war. In der Gesamtauswertung der Wirksamkeit nach 52-wöchiger, doppelblinder Behandlung war in der Untergruppe der schwer erkrankten Patienten mit hoch dosierten inhalativen Kortikosteroiden und gleichzeitigen langwirksamen Beta-Agonisten der Anteil der Patienten mit «exzellentem» Behandlungserfolg bei der Omalizumab-Gruppe höher als bei der Placebo-Gruppe. Die Anteile der Patienten mit «moderatem» oder «schlechtem» Behandlungserfolg waren in der Omalizumab-Gruppe geringer als bei der Placebo-Gruppe. Die Unterschiede zwischen den Gruppen waren statistisch signifikant (p <0.001). Bei den subjektiven Patientenbewertungen ihrer Lebensqualität gab es keine Unterschiede zwischen der Omalizumab-Gruppe und der Placebo-Gruppe.
  • +Die Omalizumab-Gruppe zeigte am Ende der 52-wöchigen Behandlung eine grössere Abnahme des Gebrauchs von Beta-Agonisten als Notfallmedikation als die Placebo-Gruppe, auch wenn der Unterschied zwischen den Behandlungsgruppen nicht statistisch signifikant war. In der Gesamtauswertung der Wirksamkeit nach 52-wöchiger, doppelblinder Behandlung war in der Untergruppe der schwer erkrankten Patienten mit hoch dosierten inhalativen Kortikosteroiden und gleichzeitigen langwirksamen Beta-Agonisten der Anteil der Patienten mit "exzellentem" Behandlungserfolg bei der Omalizumab-Gruppe höher als bei der Placebo-Gruppe. Die Anteile der Patienten mit "moderatem" oder "schlechtem" Behandlungserfolg waren in der Omalizumab-Gruppe geringer als bei der Placebo-Gruppe. Die Unterschiede zwischen den Gruppen waren statistisch signifikant (p <0.001). Bei den subjektiven Patientenbewertungen ihrer Lebensqualität gab es keine Unterschiede zwischen der Omalizumab-Gruppe und der Placebo-Gruppe.
  • -Die Sicherheit und die Wirksamkeit von Xolair wurden in zwei randomisierten, multizentrischen, doppelblinden, placebokontrollierten klinischen Studien (Studie 1, N=138; Studie 2, N=127) an Patienten mit chronischer Rhinosinusitis und Nasenpolypen bewertet. Die Patienten erhielten Xolair oder Placebo subkutan alle 2 oder 4 Wochen, wobei die Dosierung und die Anwendungshäufigkeit den Angaben in den Tabellen 7 und 8 entsprachen (siehe «Dosierung/Anwendung»). Ausserdem erhielten alle Patienten während der gesamten Studie eine Hintergrundtherapie mit Mometason intranasal. Eine vorangegangene sinonasale Operation bzw. eine vorherige systemische Behandlung mit Kortikosteroiden waren für die Aufnahme in die Studien nicht erforderlich. Die Studienteilnehmer erhielten 24 Wochen lang Xolair oder Placebo und darauf folgte eine 4-wöchige behandlungsfreie Nachbeobachtungsphase. Die demografischen Angaben und die Baseline-Charakteristika einschliesslich der allergischen Komorbiditäten sind in Tabelle 7 dargestellt.
  • +Die Sicherheit und die Wirksamkeit von Xolair wurden in zwei randomisierten, multizentrischen, doppelblinden, placebokontrollierten klinischen Studien (Studie 1, N=138; Studie 2, N=127) an Patienten mit chronischer Rhinosinusitis und Nasenpolypen bewertet. Die Patienten erhielten Xolair oder Placebo subkutan alle 2 oder 4 Wochen, wobei die Dosierung und die Anwendungshäufigkeit den Angaben in den Tabellen 7 und 8 entsprachen (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Ausserdem erhielten alle Patienten während der gesamten Studie eine Hintergrundtherapie mit Mometason intranasal. Eine vorangegangene sinonasale Operation bzw. eine vorherige systemische Behandlung mit Kortikosteroiden waren für die Aufnahme in die Studien nicht erforderlich. Die Studienteilnehmer erhielten 24 Wochen lang Xolair oder Placebo und darauf folgte eine 4-wöchige behandlungsfreie Nachbeobachtungsphase. Die demografischen Angaben und die Baseline-Charakteristika einschliesslich der allergischen Komorbiditäten sind in Tabelle 7 dargestellt.
  • -Parameter Nasenpolypenstudie 1 N=138 Nasenpolypenstudie 2 N=127
  • -Mittleres Alter in Jahren (SD) 51.0 (13.2) 50.1 (11.9)
  • -% männlich 63.8 65.4
  • -Patienten mit Anwendung systemischer Kortikosteroide im Vorjahr (%) 18.8 26.0
  • -Mittlerer bilateraler endoskopischer NPS-Score* (SD), Spanne: 0-8 6.2 (1.0) 6.3 (0.9)
  • -Mittlerer Score für die Nasenkongestion (NC)* (SD), Spanne: 0-3 2.4 (0.6) 2.3 (0.7)
  • -Mittlerer Score für den Geruchssinn* (SD) Spanne: 0-3 2.7 (0.7) 2.7 (0.7)
  • -Mittlerer SNOT-22-Gesamtscore* (SD) Spanne: 0-110 60.1 (17.7) 59.5 (19.3)
  • -Mittlere Eosinophilenzahl im Blut (Zellen/µl) (SD) 346.1 (284.1) 334.6 (187.6)
  • -Mittleres Gesamt-IgE in IU/ml (SD) 160.9 (139.6) 190.2 (200.5)
  • -Asthma (%) 53.6 60.6
  • -Leicht (%) 37.8 32.5
  • -Mittelschwer (%) 58.1 58.4
  • -Schwer (%) 4.1 9.1
  • -Aspirin-exazerbierte Atemwegserkrankung (%) 19.6 35.4
  • -Allergische Rhinitis 43.5 42.5
  • +Parameter Nasenpolypenstudie Nasenpolypenstudie
  • + 1N=138 2N=127
  • +Mittleres Alter in Jahren (SD) 51.0 (13.2) 50.1 (11.9)
  • +% männlich 63.8 65.4
  • +Patienten mit Anwendung systemischer Kortikosteroide 18.8 26.0
  • +im Vorjahr (%)
  • +Mittlerer bilateraler endoskopischer NPS-Score* (SD), 6.2 (1.0) 6.3 (0.9)
  • +Spanne: 0-8
  • +Mittlerer Score für die Nasenkongestion (NC)* (SD), 2.4 (0.6) 2.3 (0.7)
  • +Spanne: 0-3
  • +Mittlerer Score für den Geruchssinn* (SD) Spanne: 0-3 2.7 (0.7) 2.7 (0.7)
  • +Mittlerer SNOT-22-Gesamtscore* (SD) Spanne: 0-110 60.1 (17.7) 59.5 (19.3)
  • +Mittlere Eosinophilenzahl im Blut (Zellen/µl) (SD) 346.1 (284.1) 334.6 (187.6)
  • +Mittleres Gesamt-IgE in IU/ml (SD) 160.9 (139.6) 190.2 (200.5)
  • +Asthma (%) 53.6 60.6
  • +Leicht (%) 37.8 32.5
  • +Mittelschwer (%) 58.1 58.4
  • +Schwer (%) 4.1 9.1
  • +Aspirin-exazerbierte Atemwegserkrankung (%) 19.6 35.4
  • +Allergische Rhinitis 43.5 42.5
  • + 
  • +
  • - Nasenpolypenstudie 1 Nasenpolypenstudie 2
  • - Placebo Xolair Placebo Xolair
  • -N 66 72 65 62
  • -Nasenpolypenscore
  • -Baseline Mittelwert 6.32 6.19 6.09 6.44
  • -LS-Mittelwert für die Veränderung gegenüber der Baseline bis Woche 24 0.06 -1.08 -0.31 -0.90
  • -Differenz der LS-Mittelwerte vs. Placebo -1.14 -0.59
  • -95% KI der Differenz -1.59, -0.69 -1.05, -0.12
  • -p-Wert <0.0001 0.0140
  • -Über 7 Tage gemittelter Wert des täglichen Scores für die Nasenkongestion
  • -Baseline Mittelwert 2.46 2.40 2.29 2.26
  • -LS-Mittelwert für die Veränderung gegenüber der Baseline bis Woche 24 -0.35 -0.89 -0.20 -0.70
  • -Differenz der LS-Mittelwerte vs. Placebo -0.55 -0.50
  • -95% KI für die Differenz -0.84, -0.25 -0.80, -0.19
  • -p-Wert 0.0004 0.0017
  • + Nasenpolypenstudie 1 Nasenpolypenstudie 2
  • + Placebo Xolair Placebo Xolair
  • +N 66 72 65 62
  • +Nasenpolypenscore
  • +Baseline Mittelwert 6.32 6.19 6.09 6.44
  • +LS-Mittelwert für 0.06 -1.08 -0.31 -0.90
  • +die Veränderung
  • +gegenüber der
  • +Baseline bis Woche
  • +24
  • +Differenz der -1.14 -0.59
  • +LS-Mittelwertevs.
  • +Placebo
  • +95% KI der Differenz -1.59, -0.69 -1.05, -0.12
  • +p-Wert <0.0001 0.0140
  • +Über 7 Tage gemittel
  • +ter Wert des täglich
  • +en Scores für die
  • +Nasenkongestion
  • +Baseline Mittelwert 2.46 2.40 2.29 2.26
  • +LS-Mittelwert für -0.35 -0.89 -0.20 -0.70
  • +die Veränderung
  • +gegenüber der
  • +Baseline bis Woche
  • +24
  • +Differenz der -0.55 -0.50
  • +LS-Mittelwertevs.
  • +Placebo
  • +95% KI für die -0.84, -0.25 -0.80, -0.19
  • +Differenz
  • +p-Wert 0.0004 0.0017
  • + 
  • +
  • -Abbildung 1 Mittlere Veränderung gegenüber der Baseline beim Score für die nasale Kongestion und dem Nasenpolypenscore nach Behandlungsgruppe in den Nasenpolypenstudien 1 und 2
  • +Abbildung 1 Mittlere Veränderung gegenüber der Baseline beim Score für die nasale Kongestion und dem Nasenpolypenscore nach Behandlungsgruppe in den Nasenpolypenstudien 1 und 2
  • -Tabelle 9 Endpunkte betreffend der Wirksamkeit
  • -Veränderung des wöchentlich erhobenen Itch Severity Scores (ISS, Bereich 0-21) in Woche 12 gegenüber Baseline Primärer Endpunkt in Studien Q4881g und Q4882g Sekundärer Endpunkt in der Sicherheitsstudie Q4883g
  • -Zeit bis zu einem MID a-Ansprechen (Verringerung um ≥5 Punkte gegenüber Baseline) des wöchentlich erhobenen ISS bis Woche 12 Sekundäre Endpunkte in allen drei Studien Q4881g, Q4882g und Q4883g
  • -Veränderung des über einen Zeitraum von 7 Tagen gemessenen Urtikaria-Aktivitäts-Scores (UAS7 b, Bereich 0-42) in Woche 12 gegenüber Baseline
  • -Anteil der Patienten mit einem über einen Zeitraum von 7 Tagen gemessenen Urtikaria-Aktivitäts-Score ≤6 (UAS7 b ≤6) in Woche 12
  • -Anteil der Patienten mit einem über einen Zeitraum von 7 Tagen gemessenen Urtikaria-Aktivitäts-Score = 0 (UAS7 b = 0) in Woche 12 c
  • -Veränderung des wöchentlich erhobenen Scores für die Anzahl der Quaddeln in Woche 12 gegenüber Baseline
  • -Veränderung des Gesamtscores des Dermatologischen Lebensqualitäts-Index (DLQI) in Woche 12 gegenüber Baseline
  • -Anteil der Patienten mit Angioödem-freien Tagen zwischen Woche 4 und Woche 12 d
  • -a MID: Geringster relevanter Unterschied (Minimally Important Difference) b UAS7: Zusammengesetzt aus dem Schweregrad des Juckreizes und der Anzahl der Quaddeln; Summe der an 7 aufeinanderfolgenden Tagen gemessenen Scores c Post-hoc-Analyse für Studie Q4882g d Der mittlere Anteil der Angioödem-freien Tage zwischen Woche 4 und Woche 12 wurde für die gesamte Studienpopulation einschliesslich der Patienten ohne Symptome eines Angioödems berechnet.
  • -
  • -Die 75 mg-Dosis erreichte in den Studien Q4881g und Q4882g weder konsistent den primären Wirksamkeitsendpunkt (Veränderung des wöchentlich erhobenen Itch Severity Scores (ISS) in Woche 12 gegenüber Baseline) noch mehrere sekundäre Endpunkte. Daher wurde diese Dosis als nicht wirksam erachtet und wird daher nicht weiter dargestellt.
  • -Der primäre Wirksamkeitsendpunkt, die Veränderung des wöchentlich erhobenen Itch Severity Scores in Woche 12 gegenüber Baseline, wurde in den Studien Q4881g und Q4882g sowohl mit der 150 mg-Dosis als auch mit der 300 mg-Dosis und in Studie Q4883g mit der 300 mg-Dosis erreicht (sekundärer Endpunkt; siehe Tabelle 10).
  • -Tabelle 10: Veränderung des wöchentlich erhobenen Itch Severity Scores in Woche 12 gegenüber Baseline, Studien Q4881g, Q4882g und Q4883g (mITT-Population*)
  • - Placebo Omalizumab 150 mg Omalizumab 300 mg
  • -Studie Q4881g
  • -N 80 80 81
  • -Mittelwert (SD) -3.63 (5.22) -6.66 (6.28) -9.40 (5.73)
  • -Difference in LS means vs. placebo1 - -2.95 -5.80
  • -95% CI for difference - −4.72,−1.18 −7.49,−4.10
  • -P-value vs. placebo2 - 0.0012 <0.0001
  • -Studie Q4882g
  • -N 79 82 79
  • -Mittelwert (SD) -5.14 (5.58) -8.14 (6.44) -9.77 (5.95)
  • -Difference in LS means vs. placebo1 - -3.04 -4.81
  • -95% CI for difference - −4.85,−1.24 −6.49,−3.13
  • -P-value vs. placebo2 - 0.0011 <0.0001
  • -Studie Q4883g
  • -N 83 - 252
  • -Mittelwert (SD) -4.01 (5.87) - -8.55 (6.01)
  • -Difference in LS means vs. placebo1 - - -4.52
  • -95% CI for difference - - −5.97, −3.08
  • -P-value vs. placebo2 - - <0.0001
  • -* Modifizierte Intent-to-Treat (mITT)-Population: umfasst alle randomisierten Patienten, die mindestens eine Dosis des Prüfmedikaments erhalten hatten Zur Kalkulation fehlender Daten wurde das BOCF (Baseline Observation Carried Forward)-Verfahren angewendet. 1 Der LS-Mittelwert wurde unter Anwendung eines ANCOVA-Modells berechnet. Stratifizierungsfaktoren waren der Ausgangswert des wöchentlich erhobenen Itch Severity Scores (< 13 vs. ≥13) und das Ausgangsgewicht (< 80 kg vs. ≥80 kg). 2 p-Werte entstammen dem ANCOVA t-Test.
  • -
  • -In Abbildung 2 ist der mittlere wöchentlich erhobene ISS im Zeitverlauf in Studie Q4881g dargestellt. Der mittlere wöchentlich erhobene Itch Severity Score nahm in beiden Behandlungsgruppen signifikant ab. Die maximale Wirkung wurde ungefähr in Woche 12 erreicht und blieb über die 24-wöchige Behandlungsphase bestehen. In den Studien Q4883g (300 mg über eine 24-wöchige Behandlungsphase) und Q4882g (150 mg oder 300 mg über eine 12-wöchige Behandlungsphase) waren die Resultate ähnlich wie in Studie Q4881g.
  • -In allen drei Studien (siehe Abbildung 2 für Studie Q4881g) stieg der mittlere wöchentlich erhobene Itch Severity Score für beide Dosierungen während der 16-wöchigen behandlungsfreien Phase allmählich an, parallel zum Wiederauftreten der Symptome. Am Ende der Nachbeobachtungsphase waren die Mittelwerte mit denen der Placebo-Gruppe vergleichbar, jedoch niedriger als die entsprechenden mittleren Ausgangswerte.
  • +Tabelle 9 Endpunkte betreffend
  • + der Wirksamkeit
  • +Veränderung des wöchentlich erhobenen Itch Severity Scores (ISS, Bereich Primärer Endpunkt
  • +0-21) in Woche 12 gegenüber Baseline in Studien Q4881g
  • + und Q4882gSekundärer
  • + Endpunkt in der
  • + Sicherheitsstudie
  • + Q4883g
  • +Zeit bis zu einem MID a-Ansprechen (Verringerung um ≥5 Punkte gegenüber Sekundäre Endpunkte
  • +Baseline) des wöchentlich erhobenen ISS bis Woche 12 in allen drei
  • + Studien Q4881g,
  • + Q4882g und Q4883g
  • +Veränderung des über einen Zeitraum von 7 Tagen gemessenen
  • +Urtikaria-Aktivitäts-Scores (UAS7 b, Bereich 0-42) in Woche 12 gegenüber
  • +Baseline
  • +Anteil der Patienten mit einem über einen Zeitraum von 7 Tagen gemessenen
  • +Urtikaria-Aktivitäts-Score ≤6 (UAS7 b ≤6) in Woche 12
  • +Anteil der Patienten mit einem über einen Zeitraum von 7 Tagen gemessenen
  • +Urtikaria-Aktivitäts-Score = 0 (UAS7 b = 0) in Woche 12 c
  • +Veränderung des wöchentlich erhobenen Scores für die Anzahl der Quaddeln in
  • +Woche 12 gegenüber Baseline
  • +Veränderung des Gesamtscores des Dermatologischen Lebensqualitäts-Index
  • +(DLQI) in Woche 12 gegenüber Baseline
  • +Anteil der Patienten mit Angioödem-freien Tagen zwischen Woche 4 und Woche 12
  • +d
  • +a MID: Geringster relevanter Unterschied (Minimally Important Difference)b
  • +UAS7: Zusammengesetzt aus dem Schweregrad des Juckreizes und der Anzahl der
  • +Quaddeln; Summe der an 7 aufeinanderfolgenden Tagen gemessenen Scoresc
  • +Post-hoc-Analyse für Studie Q4882gd Der mittlere Anteil der Angioödem-freien
  • +Tage zwischen Woche 4 und Woche 12 wurde für die gesamte Studienpopulation
  • +einschliesslich der Patienten ohne Symptome eines Angioödems berechnet.
  • +
  • + 
  • +Die 75 mg-Dosis erreichte in den Studien Q4881g und Q4882g weder konsistent den primären Wirksamkeitsendpunkt (Veränderung des wöchentlich erhobenen Itch Severity Scores (ISS) in Woche 12 gegenüber Baseline) noch mehrere sekundäre Endpunkte. Daher wurde diese Dosis als nicht wirksam erachtet und wird daher nicht weiter dargestellt.
  • +Der primäre Wirksamkeitsendpunkt, die Veränderung des wöchentlich erhobenen Itch Severity Scores in Woche 12 gegenüber Baseline, wurde in den Studien Q4881g und Q4882g sowohl mit der 150 mg-Dosis als auch mit der 300 mg-Dosis und in Studie Q4883g mit der 300 mg-Dosis erreicht (sekundärer Endpunkt; siehe Tabelle 10).
  • +Tabelle 10: Veränderung des
  • +wöchentlich erhobenen Itch
  • +Severity Scores in Woche 12
  • +gegenüber Baseline, Studien
  • +Q4881g, Q4882g und Q4883g
  • +(mITT-Population*)
  • + Placebo Omalizumab150 mg Omalizumab300 mg
  • +Studie Q4881g
  • +N 80 80 81
  • +Mittelwert (SD) -3.63 (5.22) -6.66 (6.28) -9.40 (5.73)
  • +Difference in LS means vs. - -2.95 -5.80
  • +placebo1
  • +95% CI for difference - −4.72,−1.18 −7.49,−4.10
  • +P-value vs. placebo2 - 0.0012 <0.0001
  • +Studie Q4882g
  • +N 79 82 79
  • +Mittelwert (SD) -5.14 (5.58) -8.14 (6.44) -9.77 (5.95)
  • +Difference in LS means vs. - -3.04 -4.81
  • +placebo1
  • +95% CI for difference - −4.85,−1.24 −6.49,−3.13
  • +P-value vs. placebo2 - 0.0011 <0.0001
  • +Studie Q4883g
  • +N 83 - 252
  • +Mittelwert (SD) -4.01 (5.87) - -8.55 (6.01)
  • +Difference in LS means vs. - - -4.52
  • +placebo1
  • +95% CI for difference - - −5.97, −3.08
  • +P-value vs. placebo2 - - <0.0001
  • +* Modifizierte Intent-to-Treat
  • +(mITT)-Population: umfasst alle
  • +randomisierten Patienten, die
  • +mindestens eine Dosis des
  • +Prüfmedikaments erhalten
  • +hattenZur Kalkulation fehlender
  • +Daten wurde das BOCF (Baseline
  • +Observation Carried Forward)-Verfa
  • +hren angewendet.1 Der
  • +LS-Mittelwert wurde unter
  • +Anwendung eines ANCOVA-Modells
  • +berechnet. Stratifizierungsfaktore
  • +n waren der Ausgangswert des
  • +wöchentlich erhobenen Itch
  • +Severity Scores (< 13 vs. ≥13)
  • +und das Ausgangsgewicht (< 80 kg
  • +vs. ≥80 kg).2 p-Werte entstammen
  • +dem ANCOVA t-Test.
  • +
  • + 
  • +In Abbildung 2 ist der mittlere wöchentlich erhobene ISS im Zeitverlauf in Studie Q4881g dargestellt. Der mittlere wöchentlich erhobene Itch Severity Score nahm in beiden Behandlungsgruppen signifikant ab. Die maximale Wirkung wurde ungefähr in Woche 12 erreicht und blieb über die 24-wöchige Behandlungsphase bestehen. In den Studien Q4883g (300 mg über eine 24-wöchige Behandlungsphase) und Q4882g (150 mg oder 300 mg über eine 12-wöchige Behandlungsphase) waren die Resultate ähnlich wie in Studie Q4881g.
  • +In allen drei Studien (siehe Abbildung 2 für Studie Q4881g) stieg der mittlere wöchentlich erhobene Itch Severity Score für beide Dosierungen während der 16-wöchigen behandlungsfreien Phase allmählich an, parallel zum Wiederauftreten der Symptome. Am Ende der Nachbeobachtungsphase waren die Mittelwerte mit denen der Placebo-Gruppe vergleichbar, jedoch niedriger als die entsprechenden mittleren Ausgangswerte.
  • -In den Studien Q4881g und Q4882g betrug die mediane Zeit bis zum Erreichen eines MID des wöchentlich erhobenen Itch Severity Scores von 5 Punkten bei Patienten in der Behandlungsgruppe mit 150 mg 2 Wochen (p=0.0301 in Studie Q4881g; p=0.0101 in Studie Q4882g) und bei Patienten in der Behandlungsgruppe mit 300 mg 1 Woche (p<0.0001), verglichen mit 4 Wochen bei Patienten in den Placebo-Gruppen. Vergleichbare Resultate wurden in Studie Q4883g mit einer medianen Zeit bis zum Erreichen eines MID von 2 Wochen in der Behandlungsgruppe mit 300 mg (p<0.0001) vs. 5 Wochen in der Placebo-Gruppe beobachtet.
  • +In den Studien Q4881g und Q4882g betrug die mediane Zeit bis zum Erreichen eines MID des wöchentlich erhobenen Itch Severity Scores von 5 Punkten bei Patienten in der Behandlungsgruppe mit 150 mg 2 Wochen (p=0.0301 in Studie Q4881g; p=0.0101 in Studie Q4882g) und bei Patienten in der Behandlungsgruppe mit 300 mg 1 Woche (p<0.0001), verglichen mit 4 Wochen bei Patienten in den Placebo-Gruppen. Vergleichbare Resultate wurden in Studie Q4883g mit einer medianen Zeit bis zum Erreichen eines MID von 2 Wochen in der Behandlungsgruppe mit 300 mg (p<0.0001) vs. 5 Wochen in der Placebo-Gruppe beobachtet.
  • -In den Phase-III-Studien wiesen die Behandlungsgruppen mit 150 mg und 300 mg Omalizumab im Vergleich zu Placebo einen statistisch signifikanten Unterschied der mittleren Veränderung des UAS7 in Woche 12 gegenüber Baseline auf (Abbildung 3 für Studie Q4881g). Statistische Signifikanz (p<0.0001) wurde in allen drei Studien in der Behandlungsgruppe mit 300 mg sowie in den Studien Q4881g (p=0.0008) und Q4882g (p=0.0001) in der Behandlungsgruppe mit 150 mg erreicht.
  • -In Abbildung 3 ist der mittlere UAS7 im Zeitverlauf in Studie Q4881g dargestellt, der in beiden Behandlungsgruppen eine signifikante Abnahme gegenüber Baseline bei einer maximalen Wirkung um Woche 12 herum aufwies. Die Stärke dieser Wirkung blieb über die 24-wöchige Behandlungsphase bestehen. In den Studien Q4882g (150 mg und 300 mg während einer 12-wöchigen Behandlungsphase) und Q4883g (300 mg während einer 24-wöchigen Behandlungsphase) waren die Resultate mit denen von Studie Q4881g vergleichbar.
  • -In allen drei Studien (siehe Abbildung 3 für Studie Q4881g) stieg der UAS7 in beiden Omalizumab-Behandlungsgruppen während der 16-wöchigen behandlungsfreien Nachbeobachtungsphase allmählich an, parallel zum Wiederauftreten der Symptome. Am Ende der Nachbeobachtungsphase waren die Mittelwerte mit denen der Placebo-Gruppe vergleichbar, jedoch niedriger als die entsprechenden Ausgangswerte.
  • +In den Phase-III-Studien wiesen die Behandlungsgruppen mit 150 mg und 300 mg Omalizumab im Vergleich zu Placebo einen statistisch signifikanten Unterschied der mittleren Veränderung des UAS7 in Woche 12 gegenüber Baseline auf (Abbildung 3 für Studie Q4881g). Statistische Signifikanz (p<0.0001) wurde in allen drei Studien in der Behandlungsgruppe mit 300 mg sowie in den Studien Q4881g (p=0.0008) und Q4882g (p=0.0001) in der Behandlungsgruppe mit 150 mg erreicht.
  • +In Abbildung 3 ist der mittlere UAS7 im Zeitverlauf in Studie Q4881g dargestellt, der in beiden Behandlungsgruppen eine signifikante Abnahme gegenüber Baseline bei einer maximalen Wirkung um Woche 12 herum aufwies. Die Stärke dieser Wirkung blieb über die 24-wöchige Behandlungsphase bestehen. In den Studien Q4882g (150 mg und 300 mg während einer 12-wöchigen Behandlungsphase) und Q4883g (300 mg während einer 24-wöchigen Behandlungsphase) waren die Resultate mit denen von Studie Q4881g vergleichbar.
  • +In allen drei Studien (siehe Abbildung 3 für Studie Q4881g) stieg der UAS7 in beiden Omalizumab-Behandlungsgruppen während der 16-wöchigen behandlungsfreien Nachbeobachtungsphase allmählich an, parallel zum Wiederauftreten der Symptome. Am Ende der Nachbeobachtungsphase waren die Mittelwerte mit denen der Placebo-Gruppe vergleichbar, jedoch niedriger als die entsprechenden Ausgangswerte.
  • -Der Anteil der Patienten mit einem UAS7 ≤6 in Woche 12 ist in Abbildung 4 dargestellt. Die Ansprechraten waren alle statistisch signifikant und lagen zwischen 52% und 66% (300 mg-Dosis; p<0.0001) bzw. zwischen 40% und 43% (150 mg-Dosis; p<0.001) im Vergleich zu 11-19% in der Placebo-Gruppe.
  • +Der Anteil der Patienten mit einem UAS7 ≤6 in Woche 12 ist in Abbildung 4 dargestellt. Die Ansprechraten waren alle statistisch signifikant und lagen zwischen 52% und 66% (300 mg-Dosis; p<0.0001) bzw. zwischen 40% und 43% (150 mg-Dosis; p<0.001) im Vergleich zu 11-19% in der Placebo-Gruppe.
  • -Der Anteil der Patienten mit einem vollständigen Ansprechen gemäss einem UAS7 = 0 in Woche 12 betrug 34-44% (300 mg-Dosis, statistisch signifikant, alle p<0.0001) bzw. 15-22% (150 mg-Dosis) im Vergleich zu 5-9% in der Placebo-Gruppe (Abbildung 5).
  • +Der Anteil der Patienten mit einem vollständigen Ansprechen gemäss einem UAS7 = 0 in Woche 12 betrug 34-44% (300 mg-Dosis, statistisch signifikant, alle p<0.0001) bzw. 15-22% (150 mg-Dosis) im Vergleich zu 5-9% in der Placebo-Gruppe (Abbildung 5).
  • -Die mittlere Veränderung des wöchentlich erhobenen Scores für die Anzahl der Quaddeln in Woche 12 gegenüber Baseline war in allen drei Phase-III-Studien in der Behandlungsgruppe mit 300 mg statistisch signifikant (p<0.001) und zeigte eine Verminderung der Anzahl der Quaddeln im Vergleich zu Placebo (-11.35 in Q4881g, -11.97 in Q4882g und -10.46 in Q4883g versus -4.37, -5.22 bzw. -4.49 in den entsprechenden Placebo-Gruppen). In der Behandlungsgruppe mit 150 mg betrug die mittlere Veränderung -7.78 (p=0.0017) in Q4881g und -9.75 (p<0.0001) in Q4882g.
  • +Die mittlere Veränderung des wöchentlich erhobenen Scores für die Anzahl der Quaddeln in Woche 12 gegenüber Baseline war in allen drei Phase-III-Studien in der Behandlungsgruppe mit 300 mg statistisch signifikant (p<0.001) und zeigte eine Verminderung der Anzahl der Quaddeln im Vergleich zu Placebo (-11.35 in Q4881g, -11.97 in Q4882g und -10.46 in Q4883g versus -4.37, -5.22 bzw. -4.49 in den entsprechenden Placebo-Gruppen). In der Behandlungsgruppe mit 150 mg betrug die mittlere Veränderung -7.78 (p=0.0017) in Q4881g und -9.75 (p<0.0001) in Q4882g.
  • -In allen drei Phase-III-Studien erreichten die Behandlungsgruppen mit 300 mg durchgängig den höchsten mittleren Anteil der Angioödem-freien Tage zwischen Woche 4 und 12 (91-96%). Die Zunahme des Anteils der Angioödem-freien Tage war im Vergleich zu Placebo statistisch signifikant (p<0.001) (Abb. 6). In der Behandlungsgruppe mit 150 mg betrug der mittlere Anteil der Angioödem-freien Tage über den gleichen Zeitraum 89.6% in Studie Q4881g und 91.6% in Studie Q4882g. Die entsprechenden Placebo-Werte der betreffenden Studien betrugen 88.2% bzw. 89.2%. In beiden Studien erreichten die Unterschiede zwischen der 150 mg-Dosis und Placebo keine statistische Signifikanz.
  • +In allen drei Phase-III-Studien erreichten die Behandlungsgruppen mit 300 mg durchgängig den höchsten mittleren Anteil der Angioödem-freien Tage zwischen Woche 4 und 12 (91-96%). Die Zunahme des Anteils der Angioödem-freien Tage war im Vergleich zu Placebo statistisch signifikant (p<0.001) (Abb. 6). In der Behandlungsgruppe mit 150 mg betrug der mittlere Anteil der Angioödem-freien Tage über den gleichen Zeitraum 89.6% in Studie Q4881g und 91.6% in Studie Q4882g. Die entsprechenden Placebo-Werte der betreffenden Studien betrugen 88.2% bzw. 89.2%. In beiden Studien erreichten die Unterschiede zwischen der 150 mg-Dosis und Placebo keine statistische Signifikanz.
  • -In allen drei Phase-III-Studien war die mittlere Veränderung des DLQI-Gesamtscores in Woche 12 gegenüber Baseline in der Behandlungsgruppe mit 300 mg statistisch signifikant (p<0.001) grösser als unter Placebo. Die Behandlungsgruppe mit 150 mg Omalizumab wies in Studie Q4882g einen statistisch signifikanten (p=0.022) Unterschied gegenüber Placebo auf (Abbildung 7).
  • +In allen drei Phase-III-Studien war die mittlere Veränderung des DLQI-Gesamtscores in Woche 12 gegenüber Baseline in der Behandlungsgruppe mit 300 mg statistisch signifikant (p<0.001) grösser als unter Placebo. Die Behandlungsgruppe mit 150 mg Omalizumab wies in Studie Q4882g einen statistisch signifikanten (p=0.022) Unterschied gegenüber Placebo auf (Abbildung 7).
  • -Tabelle 11: Wirksamkeitsergebnisse nach 24-wöchiger Behandlung, Studien Q4881g und Q4883g (mITT-Population*)
  • -Studienparameter Woche Placebo Omalizumab 150 mg Omalizumab 300 mg
  • -Änderung gegenüber Baseline des wöchentlichen Itch Severity Scores (BOCF), Mittelwert
  • -Studie Q4881g Woche 24 −5.41 −6.47 −9.84**
  • -Studie Q4883g Woche 24 −4.03 NA −8.60**
  • -Änderung gegenüber Baseline des UAS7 (BOCF), Mittelwert
  • -Studie Q4881g Woche 24 −11.73 −14.21 −22.11**
  • -Studie Q4883g Woche 24 −8.85 NA −19.15**
  • -Anteil der Patienten mit UAS7 ≤6, % Patienten
  • -Studie Q4881g Woche 24 25.0 36.3 61.7**
  • -Studie Q4883g Woche 24 16.9 NA 55.6**
  • -Anteil der Patienten mit UAS7 = 0, % Patienten
  • -Studie Q4881g Woche 24 12.5 20.0 48.1**
  • -Studie Q4883g Woche 24 3.6 NA 42.5**
  • -* Modifizierte Intent-to-Treat (mITT)-Population: umfasst alle randomisierten Patienten, die mindestens eine Dosis des Prüfmedikaments erhalten hatten. ** p-Wert ≤0.0001 im jeweiligen statistischen Test zwischen der Behandlung und Placebo NA: Nicht zutreffend (Not Applicable). BOCF: Baseline Observation Carried Forward.
  • -
  • -Wirksamkeit nach 48 Behandlungswochen
  • -In einer 48-wöchigen Studie nahmen 206 Patienten mit CSU, welche mit einer H1 Antihistaminika-Therapie nicht kontrolliert werden konnte, im Alter zwischen 12 und 75 Jahren an einer 24-wöchigen offenen Behandlungsphase mit Omalizumab 300 mg alle 4 Wochen als Zusatztherapie teil. Patienten, die auf die Behandlung in dieser offenen Phase ansprachen, erhielten anschliessend verblindet nach dem Zufallsprinzip Omalizumab 300 mg (81 Patienten) oder Placebo (53 Patienten) alle 4 Wochen für weitere 24 Wochen.
  • -Von den Patienten, die insgesamt 48 Wochen lang weiter mit Omalizumab behandelt wurden, zeigten 21 % eine klinische Verschlechterung (UAS7-Wert von 12 oder mehr für mindestens 2 aufeinanderfolgende Wochen nach der Randomisierung zwischen Woche 24 und 48), während dies bei 60,4 % der mit Placebo behandelten Patienten in Woche 48 der Fall war (Der Unterschied lag bei -39,4 %, p < 0,0001, 95%-KI: -54,5 %; -22,5 %).
  • +Tabelle 11: Wirksamk
  • +eitsergebnisse nach
  • +24-wöchiger Behandlu
  • +ng, Studien Q4881g
  • +und Q4883g (mITT-Pop
  • +ulation*)
  • +Studienparameter Woche Placebo Omalizumab150 mg Omalizumab300 mg
  • +Änderung gegenüber
  • +Baseline des wöchent
  • +lichen Itch Severity
  • + Scores (BOCF),
  • +Mittelwert
  • +Studie Q4881g Woche 24 −5.41 −6.47 −9.84**
  • +Studie Q4883g Woche 24 −4.03 NA −8.60**
  • +Änderung gegenüber
  • +Baseline des UAS7
  • +(BOCF), Mittelwert
  • +Studie Q4881g Woche 24 −11.73 −14.21 −22.11**
  • +Studie Q4883g Woche 24 −8.85 NA −19.15**
  • +Anteil der Patienten
  • + mit UAS7 ≤6, %
  • +Patienten
  • +Studie Q4881g Woche 24 25.0 36.3 61.7**
  • +Studie Q4883g Woche 24 16.9 NA 55.6**
  • +Anteil der Patienten
  • + mit UAS7 = 0, %
  • +Patienten
  • +Studie Q4881g Woche 24 12.5 20.0 48.1**
  • +Studie Q4883g Woche 24 3.6 NA 42.5**
  • +* Modifizierte
  • +Intent-to-Treat
  • +(mITT)-Population:
  • +umfasst alle randomi
  • +sierten Patienten,
  • +die mindestens eine
  • +Dosis des Prüfmedika
  • +ments erhalten
  • +hatten.** p-Wert
  • +≤0.0001 im jeweilige
  • +n statistischen
  • +Test zwischen der
  • +Behandlung und
  • +PlaceboNA: Nicht
  • +zutreffend (Not
  • +Applicable).BOCF:
  • +Baseline Observation
  • + Carried Forward.
  • +
  • + 
  • +Wirksamkeit nach 48 Behandlungswochen
  • +In einer 48-wöchigen Studie nahmen 206 Patienten mit CSU, welche mit einer H1 Antihistaminika-Therapie nicht kontrolliert werden konnte, im Alter zwischen 12 und 75 Jahren an einer 24-wöchigen offenen Behandlungsphase mit Omalizumab 300 mg alle 4 Wochen als Zusatztherapie teil. Patienten, die auf die Behandlung in dieser offenen Phase ansprachen, erhielten anschliessend verblindet nach dem Zufallsprinzip Omalizumab 300 mg (81 Patienten) oder Placebo (53 Patienten) alle 4 Wochen für weitere 24 Wochen.
  • +Von den Patienten, die insgesamt 48 Wochen lang weiter mit Omalizumab behandelt wurden, zeigten 21 % eine klinische Verschlechterung (UAS7-Wert  von 12 oder mehr für mindestens 2 aufeinanderfolgende Wochen nach der Randomisierung zwischen Woche 24 und 48), während dies bei 60,4 % der mit Placebo behandelten Patienten in Woche 48 der Fall war (Der Unterschied lag bei -39,4 %, p < 0,0001, 95%-KI: -54,5 %; -22,5 %).
  • -In vitro bildet Omalizumab mit IgE Komplexe mit begrenztem Molekulargewicht. Ausfallende Komplexe oder Komplexe mit einem Molekulargewicht von mehr als 1'000'000 Da konnten weder in vitro noch in vivo beobachtet werden. Das apparente Verteilungsvolumen bei Patienten nach subkutaner Verabreichung betrug 78±32 ml/kg.
  • +In vitro bildet Omalizumab mit IgE Komplexe mit begrenztem Molekulargewicht. Ausfallende Komplexe oder Komplexe mit einem Molekulargewicht von mehr als 1'000'000 Da konnten weder in vitro noch in vivo beobachtet werden. Das apparente Verteilungsvolumen bei Patienten nach subkutaner Verabreichung betrug 78±32 ml/kg.
  • -Die Clearance von Omalizumab schliesst sowohl IgG-Clearanceprozesse als auch Clearance durch spezifische Bindung und Komplexbildung mit dem Zielliganden, IgE, ein. Die Ausscheidung von IgG über die Leber beinhaltet den Abbau im retikuloendothelialen System (RES) und in Endothelialzellen. Intaktes IgG wird auch über die Galle ausgeschieden. Bei Asthmapatienten liegt die durchschnittliche Halbwertszeit für die Elimination von Omalizumab aus dem Serum bei 26 Tagen, wobei die durchschnittliche apparente Clearance 2.4±1.1 ml/kg/Tag beträgt.
  • +Die Clearance von Omalizumab schliesst sowohl IgG-Clearanceprozesse als auch Clearance durch spezifische Bindung und Komplexbildung mit dem Zielliganden, IgE, ein. Die Ausscheidung von IgG über die Leber beinhaltet den Abbau im retikuloendothelialen System (RES) und in Endothelialzellen. Intaktes IgG wird auch über die Galle ausgeschieden. Bei Asthmapatienten liegt die durchschnittliche Halbwertszeit für die Elimination von Omalizumab aus dem Serum bei 26 Tagen, wobei die durchschnittliche apparente Clearance 2.4±1.1 ml/kg/Tag beträgt.
  • -Bei Dosierungen über 0.5 mg/kg verläuft die Pharmakokinetik von Omalizumab linear.
  • +Bei Dosierungen über 0.5 mg/kg verläuft die Pharmakokinetik von Omalizumab linear.
  • -Bei Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion liegen keine pharmakokinetischen oder pharmakodynamischen Daten vor (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Bei Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion liegen keine pharmakokinetischen oder pharmakodynamischen Daten vor (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Es wurden Reproduktionsstudien mit Omalizumab bei Cynomolgusaffen durchgeführt. Subkutane Dosen von Omalizumab bis zu 75 mg/kg pro Woche (das ungefähr 17-fache Expositionsverhältnis gegenüber der MRHD über einen Zeitraum von 4 Wochen) während der Organogenese verabreicht, zeigten keine Toxizität bei den Muttertieren, Embryotoxizität oder Teratogenität. Ausserdem wurden bei einer Verabreichung während der Gestation, Geburt oder des Stillens keine nachteiligen Effekte auf das foetale oder neonatale Wachstum beobachtet.
  • -Die Exkretion von Omalizumab in die Milch wurde bei weiblichen Cynomolgusaffen untersucht, welche subkutane Dosen von 75 mg/kg/Woche verabreicht erhielten. Die Serum Omalizumabspiegel beim Neugeborenen nach in utero-Exposition und 28-tägigem Stillen lagen zwischen 11% und 94% des Serumspiegels der Mutter. Omalizumabspiegel in der Milch betrugen 0.15% der mütterlichen Serumkonzentration.
  • +Es wurden Reproduktionsstudien mit Omalizumab bei Cynomolgusaffen durchgeführt. Subkutane Dosen von Omalizumab bis zu 75 mg/kg pro Woche (das ungefähr 17-fache Expositionsverhältnis gegenüber der MRHD über einen Zeitraum von 4 Wochen) während der Organogenese verabreicht, zeigten keine Toxizität bei den Muttertieren, Embryotoxizität oder Teratogenität. Ausserdem wurden bei einer Verabreichung während der Gestation, Geburt oder des Stillens keine nachteiligen Effekte auf das foetale oder neonatale Wachstum beobachtet.
  • +Die Exkretion von Omalizumab in die Milch wurde bei weiblichen Cynomolgusaffen untersucht, welche subkutane Dosen von 75 mg/kg/Woche verabreicht erhielten. Die Serum Omalizumabspiegel beim Neugeborenen nach in utero-Exposition und 28-tägigem Stillen lagen zwischen 11% und 94% des Serumspiegels der Mutter. Omalizumabspiegel in der Milch betrugen 0.15% der mütterlichen Serumkonzentration.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
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