ch.oddb.org 
Deutsch | English | Français
Medikamente | Services | Zulassungsi.
Home - Fachinformation zu Rhinista - Änderungen - 18.07.2026
66 Änderungen an Fachinfo Rhinista
  • -Azelastini hydrochloridum, Fluticasoni propionas.
  • +Azelastini hydrochloridum, fluticasoni propionas.
  • -Dinatrii edetas, benzalconii chloridum 0.014 mg/Sprühstoss, glycerolum, cellulosum microcristallinum, carmellosum natricum, polysorbatum 80, alcohol phenylethylicus, aqua purificata.
  • +Dinatrii edetas, benzalconii chloridum 0,014 mg/Sprühstoss, glycerolum, cellulosum microcristallinum et carmellosum natricum, polysorbatum 80, alcohol phenylethylicus, aqua purificata.
  • -1 g Suspension enthält 1 mg Azelastinhydrochlorid und 0,365 mg Fluticasonpropionat.
  • -Ein Sprühstoss (0,14 g) enthält 0.137 mg Azelastinhydrochlorid und 0,05 mg Fluticasonpropionat.
  • -
  • +1 g Suspension enthält 1 mg Azelastinhydrochlorid und 0,365 mg Fluticasonpropionat.
  • +Ein Sprühstoss (0,14 g) enthält 0,137 mg Azelastinhydrochlorid und 0,05 mg Fluticasonpropionat
  • +Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
  • +Symptomatische Behandlung der saisonalen allergischen Rhinitis und Rhinokonjunktivitis sowie der mittelschweren bis schweren perennialen allergischen Rhinitis und Rhinokonjunktivitis.
  • +Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren
  • +
  • -FLUAZE LEMAN Nasenspray ist nur zur nasalen Verabreichung bestimmt.
  • -Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren
  • +Rhinista Nasenspray ist nur zur nasalen Verabreichung bestimmt.
  • +Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren
  • -Die Dauer der Behandlung mit FLUAZE LEMAN sollte der Dauer der Exposition gegenüber dem Allergen entsprechen. Die übliche Anwendungsdauer beträgt 2 Wochen bei der akuten allergischen Rhinitis und Rhinokonjunktivitis.
  • +Rhinista ist bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren zur Langzeitanwendung geeignet. Die Dauer der Behandlung mit Rhinista sollte der Dauer der Exposition gegenüber dem Allergen entsprechen. Die übliche Anwendungsdauer beträgt 2 Wochen bei der akuten allergischen Rhinitis und Rhinokonjunktivitis und 4 bis 8 Wochen bei der perennialen chronischen allergischen Rhinitis und Rhinokonjunktivitis.
  • +Bei Kindern im Alter von 6 bis 11 Jahren beträgt die übliche Anwendungsdauer 2 Wochen.
  • -Kinder unter 6 Jahren
  • -Die Anwendung von FLUAZE LEMAN Nasenspray bei Kindern unter 6 Jahren wird nicht empfohlen, da Sicherheit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe nicht untersucht wurden.
  • -Kinder und Jugendliche über 6 Jahren
  • +Kinder unter 6 Jahren
  • +Die Anwendung von Rhinista Nasenspray bei Kindern unter 6 Jahren wird nicht empfohlen, da Sicherheit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe nicht untersucht wurden.
  • +Kinder und Jugendliche über 6 Jahren
  • -Nieren- und Leberfunktionsstörungen
  • -Bei Patienten mit Nieren- oder leichter bis mittelschwerer Leberfunktionsstörung ist keine Dosisanpassung erforderlich. Für Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung liegen keine Daten vor.
  • +Nierenund Leberfunktionsstörungen
  • +Bei Patienten mit Nierenoder leichter bis mittelschwerer Leberfunktionsstörung ist keine Dosisanpassung erforderlich. Für Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung liegen keine Daten vor.
  • -Besteht Grund zu der Annahme, dass die Nebennierenfunktion eingeschränkt ist, muss die Umstellung des Patienten von einer systemischen Kortikosteroid-Therapie auf FLUAZE LEMAN Nasenspray mit Vorsicht erfolgen.
  • -Da FLUAZE LEMAN Nasenspray einem ausgeprägten First-Pass-Metabolismus unterliegt, ist die systemische Exposition von intranasalem Fluticasonpropionat bei Patienten mit einer schweren Lebererkrankung wahrscheinlich erhöht. Dies kann zu einem häufigeren Auftreten von systemischen unerwünschten Ereignissen führen. Bei der Behandlung dieser Patienten ist Vorsicht angezeigt.
  • -Bei Patienten, die an Tuberkulose oder unbehandelten Infektionen jeglicher Art leiden oder bei denen vor Kurzem ein chirurgischer Eingriff oder eine Verletzung im Nasen-Mund-Raum stattgefunden hat, sind der mögliche Nutzen und das mögliche Risiko der Behandlung mit FLUAZE LEMAN Nasenspray gegeneinander abzuwägen.
  • -Infektionen der Nasenwege sollten angemessen behandelt werden, stellen aber keine spezifische Kontraindikation zur Behandlung mit FLUAZE LEMAN Nasenspray dar.
  • -Dieses Arzneimittel enthält 0,1 mg Benzalkoniumchlorid pro 1 g Suspension, entsprechend 0.014 mg/Sprühstoss. Benzalkoniumchlorid kann eine Reizung oder Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen, insbesondere bei längerer Anwendung. Auch Hautreaktionen sind auf Benzalkoniumchlorid möglich.
  • +Besteht Grund zu der Annahme, dass die Nebennierenfunktion eingeschränkt ist, muss die Umstellung des Patienten von einer systemischen Kortikosteroid-Therapie auf Rhinista Nasenspray mit Vorsicht erfolgen.
  • +Da Rhinista Nasenspray einem ausgeprägten First-Pass-Metabolismus unterliegt, ist die systemische Exposition von intranasalem Fluticasonpropionat bei Patienten mit einer schweren Lebererkrankung wahrscheinlich erhöht. Dies kann zu einem häufigeren Auftreten von systemischen unerwünschten Ereignissen führen. Bei der Behandlung dieser Patienten ist Vorsicht angezeigt.
  • +Bei Patienten, die an Tuberkulose oder unbehandelten Infektionen jeglicher Art leiden oder bei denen vor Kurzem ein chirurgischer Eingriff oder eine Verletzung im Nasen-Mund-Raum stattgefunden hat, sind der mögliche Nutzen und das mögliche Risiko der Behandlung mit Rhinista Nasenspray gegeneinander abzuwägen.
  • +Infektionen der Nasenwege sollten angemessen behandelt werden, stellen aber keine spezifische Kontraindikation zur Behandlung mit Rhinista Nasenspray dar.
  • +Dieses Arzneimittel enthält 0,1 mg Benzalkoniumchlorid pro 1 g Suspension, entsprechend 0,014 mg/Sprühstoss. Benzalkoniumchlorid kann eine Reizung oder Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen, insbesondere bei längerer Anwendung. Auch Hautreaktionen sind auf Benzalkoniumchlorid möglich.
  • -Bei der Verabreichung von Fluticasonpropionat an Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die hoch potente Inhibitoren des Cytochrom-P450 3A4-Systems darstellen (z.B. Proteasehemmer wie Ritonavir), ist Vorsicht geboten. In einer Wechselwirkungsstudie mit intranasalem Fluticasonpropionat an gesunden Probanden führte die Gabe von 100 mg Ritonavir zweimal täglich zu einer vielhundertfachen Erhöhung der Plasmakonzentrationen von Fluticasonpropionat und in der Folge zu erheblich reduzierten Serumcortisolspiegeln. Nach der Markteinführung wurden bei Patienten, die gleichzeitig intranasales oder inhalatives Fluticasonpropionat und Ritonavir erhielten, klinisch signifikante Wechselwirkungen gemeldet, die zu systemischen Kortikosteroidwirkungen führten. Die gleichzeitige Behandlung mit CYP3A-Inhibitoren (z.B. Ritonavir, Cobicistat-haltige Produkte), kann zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Kortikosteroiden führen und erhöht voraussichtlich das Risiko von systemischen Kortikosteroid-Nebenwirkungen. Diese Kombinationen sind deshalb zu vermeiden, es sei denn, der Nutzen überwiegt das erhöhte Risiko systemischer Glukokortikoid-Nebenwirkungen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). In diesem Fall sollten die Patienten auf systemische Kortikosteroid-Nebenwirkungen überwacht werden.
  • -Andere Cytochrom-P450 3A4-Inhibitoren führen zu vernachlässigbaren (Erythromycin) bzw. leichten (Ketoconazol) Zunahmen der systemischen Exposition gegenüber Fluticasonpropionat ohne merkliche Abnahme der Serumcortisolspiegel. Dennoch sollte eine gleichzeitige Behandlung mit potenten Cytochrom P450 3A4 Hemmern (wie z.B. Ketoconazol) aufgrund eines möglichen Anstiegs der systemischen Belastung mit Fluticasonpropionat nur mit Vorsicht erfolgen.
  • +Bei der Verabreichung von Fluticasonpropionat an Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die hoch potente Inhibitoren des Cytochrom-P450 3A4-Systems darstellen (z.B. Proteasehemmer wie Ritonavir), ist Vorsicht geboten. In einer Wechselwirkungsstudie mit intranasalem Fluticasonpropionat an gesunden Probanden führte die Gabe von 100 mg Ritonavir zweimal täglich zu einer vielhundertfachen Erhöhung der Plasmakonzentrationen von Fluticasonpropionat und in der Folge zu erheblich reduzierten Serumcortisolspiegeln. Nach der Markteinführung wurden bei Patienten, die gleichzeitig intranasales oder inhalatives Fluticasonpropionat und Ritonavir erhielten, klinisch signifikante Wechselwirkungen gemeldet, die zu systemischen Kortikosteroidwirkungen führten. Die gleichzeitige Behandlung mit CYP3A-Inhibitoren (z.B. Ritonavir, Cobicistathaltige Produkte), kann zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Kortikosteroiden führen und erhöht voraussichtlich das Risiko von systemischen Kortikosteroid-Nebenwirkungen. Diese Kombinationen sind deshalb zu vermeiden, es sei denn, der Nutzen überwiegt das erhöhte Risiko systemischer Glukokortikoid-Nebenwirkungen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). In diesem Fall sollten die Patienten auf systemische Kortikosteroid-Nebenwirkungen überwacht werden.
  • +Andere Cytochrom-P450 3A4-Inhibitoren führen zu vernachlässigbaren (Erythromycin) bzw. leichten (Ketoconazol) Zunahmen der systemischen Exposition gegenüber Fluticasonpropionat ohne merkliche Abnahme der Serumcortisolspiegel. Dennoch sollte eine gleichzeitige Behandlung mit potenten Cytochrom P450 3A4 Hemmern (wie z.B. Ketoconazol) aufgrund eines möglichen Anstiegs der systemischen Belastung mit Fluticasonpropionat nur mit Vorsicht erfolgen.
  • -Es liegen keine bzw. nur begrenzte Daten zur Anwendung von Azelastinhydrochlorid und Fluticasonpropionat bei Schwangeren vor. FLUAZE LEMAN Nasenspray darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, dies ist klar notwendig (siehe "Präklinische Daten" ).
  • +Es liegen keine bzw. nur begrenzte Daten zur Anwendung von Azelastinhydrochlorid und Fluticasonpropionat bei Schwangeren vor. Rhinista Nasenspray darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, dies ist klar notwendig (siehe "Präklinische Daten" ).
  • - 
  • -FLUAZE LEMAN Nasenspray kann einen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen haben.
  • +Rhinista Nasenspray kann einen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen haben.
  • -Die unerwünschten Wirkungen sind im Folgenden nach Systemorganklasse und Häufigkeit aufgeführt. Die Häufigkeitsangaben sind wie folgt definiert:
  • -Sehr häufig (≥1/10), häufig (<1/10 bis ≥1/100), gelegentlich (<1/100 bis ≥1/1'000), selten (<1/1000 bis ≥1/10'000), sehr selten (<1/10'000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
  • +Die unerwünschten Wirkungen sind im Folgenden nach Systemorganklasse und Häufigkeit aufgeführt. Die Häufigkeitsangaben sind wie folgt definiert: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100 bis <1/10), gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100), selten (≥1/10'000 bis <1/1000), sehr selten (<1/10'000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
  • -Sehr selten: Überempfindlichkeit einschliesslich anaphylaktischer Reaktionen, Angioödem (Gesichts- oder Zungenödeme und Hautausschlag), Bronchospasmus.
  • +Sehr selten: Überempfindlichkeit einschliesslich anaphylaktischer Reaktionen, Angioödem (Gesichtsoder Zungenödeme und Hautausschlag), Bronchospasmus.
  • -Häufig: Kopfschmerzen, Dysgeusie (unangenehmer Geschmack), unangenehmer Geruch.
  • -Sehr selten: Schwindel, Somnolenz (Benommenheit, Schläfrigkeit).
  • +Häufig: Kopfschmerzen, Dysgeusie (unangenehmer Geschmack), unangenehmer Geruch.
  • +Sehr selten: Schwindel, Somnolenz (Benommenheit, Schläfrigkeit).
  • -Sehr selten: Glaukom, erhöhter Augeninnendruck, Katarakt.
  • -Nicht bekannt: Verschwommenes Sehen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Sehr selten: Glaukom, erhöhter Augeninnendruck, Katarakt.
  • +Nicht bekannt: verschwommenes Sehen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Gelegentlich: Epistaxis, nasale Beschwerden (Stechen, Juckreiz), Niesen, Nasentrockenheit, Husten, Halstrockenheit, Halsreizung.
  • -Sehr selten: Nasenseptumperforation**, Schleimhauterosion, Nasengeschwüre.
  • +Gelegentlich: Epistaxis, nasale Beschwerden (Stechen, Juckreiz), Niesen, Nasentrockenheit, Husten, Halstrockenheit, Halsreizung.
  • +Sehr selten: Nasenseptumperforation**, Schleimhauterosion, Nasengeschwüre.
  • -Selten: Mundtrockenheit.
  • -Sehr selten: Übelkeit.
  • +Selten: Mundtrockenheit.
  • +Sehr selten: Übelkeit.
  • -Sehr selten: Ausschlag, Juckreiz, Urtikaria.
  • +Sehr selten: Ausschlag, Juckreiz, Urtikaria.
  • -Sehr selten: Müdigkeit (Abgeschlagenheit, Erschöpfung), Kraftlosigkeit (siehe "Wirkungen auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen" ).
  • +Sehr selten: Müdigkeit (Abgeschlagenheit, Erschöpfung), Kraftlosigkeit (siehe "Wirkungen auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen" ).
  • +Pädiatrische Population
  • +Im Allgemeinen entsprachen die Nebenwirkungen bei pädiatrischen Patienten denen, die bei erwachsenen Patienten beobachtet wurden.
  • +
  • -Die intranasale Anwendung von zweimal täglich 2 Milligramm Fluticasonpropionat (das 10fache der empfohlenen Tagesdosis) über 7 Tage hatte bei gesunden Probanden keine Auswirkung auf die Hypothalamus-Hypophysenvorderlappen-Nebennierenrinden-Funktion.
  • -Eine Behandlung mit höheren als den empfohlenen Dosierungen über einen langen Zeitraum kann zu einer vorübergehenden Hemmung der Nebennierenfunktion führen. Bei diesen Patienten sollte die Behandlung mit FLUAZE LEMAN Nasenspray mit der niedrigsten Dosierung fortgesetzt werden, die zur Kontrolle der Symptome gerade noch ausreicht.
  • +Die intranasale Anwendung von zweimal täglich 2 Milligramm Fluticasonpropionat (das 10fache der empfohlenen Tagesdosis) über 7 Tage hatte bei gesunden Probanden keine Auswirkung auf die Hypothalamus-Hypophysenvorderlappen-Nebennierenrinden-Funktion.
  • +Eine Behandlung mit höheren als den empfohlenen Dosierungen über einen langen Zeitraum kann zu einer vorübergehenden Hemmung der Nebennierenfunktion führen. Bei diesen Patienten sollte die Behandlung mit Rhinista Nasenspray mit der niedrigsten Dosierung fortgesetzt werden, die zur Kontrolle der Symptome gerade noch ausreicht.
  • -FLUAZE LEMAN Nasenspray enthält Azelastinhydrochlorid und Fluticasonpropionat, die unterschiedliche Wirkmechanismen aufweisen.
  • +Rhinista Nasenspray enthält Azelastinhydrochlorid und Fluticasonpropionat, die unterschiedliche Wirkmechanismen aufweisen.
  • -Azelastin ist ein Phthalazinonderivat und als potente, lang wirksame antiallergische Substanz mit selektiver H1-antagonistischer, mastzellenstabilisierender und entzündungshemmender Wirkung klassifiziert. Daten aus (präklinischen) In-vivo- und in-vitro-Studien zeigen, dass Azelastin die Synthese bzw. Freisetzung von chemischen Mediatoren hemmt, die bekannterweise an den allergischen Reaktionen der frühen und späten Phase beteiligt sind, wie z.B. Leukotriene, Histamin, Thrombozyten-aktivierende Faktoren (platelet-activating factor, PAF) und Serotonin.
  • +Azelastin ist ein Phthalazinonderivat und als potente, lang wirksame antiallergische Substanz mit selektiver H1-antagonistischer, mastzellenstabilisierender und entzündungshemmender Wirkung klassifiziert. Daten aus (präklinischen) In-vivo- und in-vitro-Studien zeigen, dass Azelastin die Synthese bzw. Freisetzung von chemischen Mediatoren hemmt, die bekannterweise an den allergischen Reaktionen der frühen und späten Phase beteiligt sind, wie z.B. Leukotriene, Histamin, Thrombozyten-aktivierende Faktoren (platelet-activating factor, PAF) und Serotonin.
  • -Im Vergleich zu einem im Handel erhältlichen Fluticasonpropionat Nasenspray wurde mit Nasenspray mit Azelastinhydrochlorid und Fluticasonpropionat signifikant früher (3 Tage oder mehr) eine wesentliche Symptomverbesserung (50%ige Verminderung des Schweregrads nasaler Symptome) erreicht.
  • -Nach Allergenexposition mit Ambrosiapollen in einer Allergenkammer konnte innerhalb von 5 Minuten nach Anwendung von Nasenspray mit Azelastinhydrochlorid und Fluticasonpropionat eine signifikante Verminderung von Nasensymptomen (TNSS; primärer Studienendpunkt) im Vergleich zu Placebo nachgewiesen werden. Der Effekt von Nasenspray mit Azelastinhydrochlorid und Fluticasonpropionat war in der Nachbeobachtungszeit von 4 Stunden an jedem Messpunkt signifikant gegenüber Placebo überlegen.
  • +Im Vergleich zu einem im Handel erhältlichen Fluticasonpropionat Nasenspray wurde mit Nasenspray mit Azelastinhydrochlorid und Fluticasonpropionat signifikant früher (3 Tage oder mehr) eine wesentliche Symptomverbesserung (50%ige Verminderung des Schweregrads nasaler Symptome) erreicht.
  • +Nach Allergenexposition mit Ambrosiapollen in einer Allergenkammer konnte innerhalb von 5 Minuten nach Anwendung von Nasenspray mit Azelastinhydrochlorid und Fluticasonpropionat eine signifikante Verminderung von Nasensymptomen (TNSS; primärer Studienendpunkt) im Vergleich zu Placebo nachgewiesen werden. Der Effekt von Nasenspray mit Azelastinhydrochlorid und Fluticasonpropionat war in der Nachbeobachtungszeit von 4 Stunden an jedem Messpunkt signifikant gegenüber Placebo überlegen.
  • +Pädiatrische Population
  • +In einer klinischen Studie mit Kindern im Alter von 6 bis 11 Jahren mit saisonaler allergischer Rhinitis verbesserte die Nasenspray, die Azelastinhydrochlorid und Fluticasonpropionat enthält, den Gesamtscore der nasalen Symptome (bestehend aus Rhinorrhö, nasaler Verstopfung, Niesen und nasalem Juckreiz) im Vergleich zum Placebo.
  • +
  • -Nach intranasaler Gabe von Fluticasonpropionat (200 Mikrogramm/Tag) betrug die höchste im Steady-State gemessene Cmax 0,017 ng/ml. Die direkte Resorption in der Nase ist aufgrund der geringen Wasserlöslichkeit klein, der überwiegende Teil der Dosis wird geschluckt. Bei oraler Verabreichung beträgt die systemische Exposition aufgrund geringer Resorption und eines präsystemischen Metabolismus <1%. Die systemische Gesamtresorption, die aus der nasalen Resorption und der oralen Resorption der heruntergeschluckten Dosis resultiert, ist demzufolge in der Regel klein.
  • -Nach wiederholter nasaler Applikation einer täglichen Dosis von 0,56 mg Azelastinhydrochlorid (entsprechend einem Sprühstoss pro Nasenloch zweimal täglich) betrug die Steady-State-Maximalkonzentration von Azelastin im Plasma bei gesunden Freiwilligen etwa 0,27 ng/ml. Die Konzentrationen des aktiven Metaboliten N-Desmethylazelastin lagen nahe oder unterhalb der Quantifizierungsgrenze (0,12 ng/ml).
  • -Bei Patienten mit allergischer Rhinitis betrug die mittlere Plasmakonzentration von Azelastin im Steady-State nach Gabe einer täglichen Gesamtdosis von 0,56 mg Azelastinhydrochlorid (z.B. zwei Sprühstösse pro Nasenloch einmal täglich) zwei Stunden nach Verabreichung etwa 0,65 ng/ml. Eine Verdopplung der täglichen Gesamtdosis auf 1,12 mg Azelastinhydrochlorid (z.B. zwei Sprühstösse pro Nasenloch zweimal täglich) führt zu einer mittleren Plasmakonzentration von Azelastin im Steady-State von 1,09 ng/ml, was auf eine Dosisproportionalität innerhalb des Dosisbereichs hinweist.
  • +Nach intranasaler Gabe von Fluticasonpropionat (200 Mikrogramm/Tag) betrug die höchste im Steady-State gemessene Cmax 0,017 ng/ml. Die direkte Resorption in der Nase ist aufgrund der geringen Wasserlöslichkeit klein, der überwiegende Teil der Dosis wird geschluckt. Bei oraler Verabreichung beträgt die systemische Exposition aufgrund geringer Resorption und eines präsystemischen Metabolismus <1%. Die systemische Gesamtresorption, die aus der nasalen Resorption und der oralen Resorption der heruntergeschluckten Dosis resultiert, ist demzufolge in der Regel klein.
  • +Nach wiederholter nasaler Applikation einer täglichen Dosis von 0,56 mg Azelastinhydrochlorid (entsprechend einem Sprühstoss pro Nasenloch zweimal täglich) betrug die Steady-State-Maximalkonzentration von Azelastin im Plasma bei gesunden Freiwilligen etwa 0,27 ng/ml. Die Konzentrationen des aktiven Metaboliten N-Desmethylazelastin lagen nahe oder unterhalb der Quantifizierungsgrenze (0,12 ng/ml).
  • +Bei Patienten mit allergischer Rhinitis betrug die mittlere Plasmakonzentration von Azelastin im Steady-State nach Gabe einer täglichen Gesamtdosis von 0,56 mg Azelastinhydrochlorid (z.B. zwei Sprühstösse pro Nasenloch einmal täglich) zwei Stunden nach Verabreichung etwa 0,65 ng/ml. Eine Verdopplung der täglichen Gesamtdosis auf 1,12 mg Azelastinhydrochlorid (z.B. zwei Sprühstösse pro Nasenloch zweimal täglich) führt zu einer mittleren Plasmakonzentration von Azelastin im Steady-State von 1,09 ng/ml, was auf eine Dosisproportionalität innerhalb des Dosisbereichs hinweist.
  • -Fluticasonpropionat weist im Steady-State ein grosses Verteilungsvolumen auf (etwa 318 Liter). Die Plasmaproteinbindung beträgt 91%.
  • +Fluticasonpropionat weist im Steady-State ein grosses Verteilungsvolumen auf (etwa 318 Liter). Die Plasmaproteinbindung beträgt 91%.
  • -Die Eliminationsrate von intravenös verabreichtem Fluticasonpropionat ist im Dosisbereich von 250-1'000 μg linear und von einer hohen Plasmaclearance (CL = 1,1 l/min) gekennzeichnet. Die Maximalkonzentration im Plasma nimmt innerhalb von 3-4 Stunden um etwa 98% ab, und mit der terminalen Halbwertszeit von 7,8 Stunden waren nur geringe Plasmakonzentrationen verbunden. Die renale Clearance von Fluticasonpropionat ist vernachlässigbar (<0,2%) und beläuft sich für den Carboxylmetaboliten auf weniger als 5%. Die Elimination findet hauptsächlich durch die Ausscheidung von Fluticasonpropionat und seinen Metaboliten in die Galle statt.
  • -Die Plasmaeliminationshalbwertszeit nach einmaliger Gabe von Azelastin beträgt etwa 20-25 Stunden für Azelastin und rund 45 Stunden für den therapeutisch aktiven Metaboliten N-Desmethylazelastin. Die Ausscheidung findet hauptsächlich mit den Fäces statt. Die anhaltende Ausscheidung geringer Mengen der Dosis in den Fäces lässt darauf schliessen, dass ein gewisser enterohepatischer Kreislauf stattfindet.
  • +Die Eliminationsrate von intravenös verabreichtem Fluticasonpropionat ist im Dosisbereich von 250-1'000 μg linear und von einer hohen Plasmaclearance (CL = 1,1 l/min) gekennzeichnet. Die Maximalkonzentration im Plasma nimmt innerhalb von 3-4 Stunden um etwa 98% ab, und mit der terminalen Halbwertszeit von 7,8 Stunden waren nur geringe Plasmakonzentrationen verbunden. Die renale Clearance von Fluticasonpropionat ist vernachlässigbar (<0,2%) und beläuft sich für den Carboxylmetaboliten auf weniger als 5%. Die Elimination findet hauptsächlich durch die Ausscheidung von Fluticasonpropionat und seinen Metaboliten in die Galle statt.
  • +Die Plasmaeliminationshalbwertszeit nach einmaliger Gabe von Azelastin beträgt etwa 20-25 Stunden für Azelastin und rund 45 Stunden für den therapeutisch aktiven Metaboliten N-Desmethylazelastin. Die Ausscheidung findet hauptsächlich mit den Fäces statt. Die anhaltende Ausscheidung geringer Mengen der Dosis in den Fäces lässt darauf schliessen, dass ein gewisser enterohepatischer Kreislauf stattfindet.
  • -Azelastin zeigte in einer Reihe von in-vitro- und invivo-Tests kein genotoxisches Potential und bei Ratten und Mäusen keinerlei kanzerogenes Potential. Bei männlichen und weiblichen Ratten bewirkte Azelastin in oralen Dosen von über 3 mg/kg/Tag eine dosisabhängige Abnahme des Fertilitätsindex. In chronischen Toxizitätsstudien fanden sich jedoch keine substanzbedingten Veränderungen in den Reproduktionsorganen von Männchen und Weibchen. Embryotoxische und teratogene Effekte bei Ratten, Mäusen und Kaninchen traten nur bei für das Muttertier toxischen Dosen auf (z.B. wurden bei Ratten und Kaninchen bei einer Dosis von 68,6 mg/kg/Tag Skelettmissbildungen festgestellt).
  • +Azelastin zeigte in einer Reihe von in-vitro- und invivo-Tests kein genotoxisches Potential und bei Ratten und Mäusen keinerlei kanzerogenes Potential. Bei männlichen und weiblichen Ratten bewirkte Azelastin in oralen Dosen von über 3 mg/kg/Tag eine dosisabhängige Abnahme des Fertilitätsindex. In chronischen Toxizitätsstudien fanden sich jedoch keine substanzbedingten Veränderungen in den Reproduktionsorganen von Männchen und Weibchen. Embryotoxische und teratogene Effekte bei Ratten, Mäusen und Kaninchen traten nur bei für das Muttertier toxischen Dosen auf (z.B. wurden bei Ratten und Kaninchen bei einer Dosis von 68,6 mg/kg/Tag Skelettmissbildungen festgestellt).
  • -Studien zur Toxizität bei wiederholter intranasaler Verabreichung an Ratten über einen Zeitraum von bis zu 90 Tagen bzw. an Hunde während 14 Tagen ergaben mit der Fixkombination von Azelastinhydrochlorid und Fluticasonpropionat im Vergleich zu den Einzelkomponenten keine neuen unerwünschten Wirkungen.
  • +Studien zur Toxizität bei wiederholter intranasaler Verabreichung an Ratten über einen Zeitraum von bis zu 90 Tagen bzw. an Hunde während 14 Tagen ergaben mit der Fixkombination von Azelastinhydrochlorid und Fluticasonpropionat im Vergleich zu den Einzelkomponenten keine neuen unerwünschten Wirkungen.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen: 6 Monate bei Raumtemperatur (15-25°C).
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen:
  • +6 Monate bei Raumtemperatur (15-25 °C).
  • -Bei Raumtemperatur (15-25°C) und für Kinder unzugänglich aufbewahren.
  • +Bei Raumtemperatur (15-25 °C) und für Kinder unzugänglich aufbewahren.
  • -Fläschchen vor Gebrauch etwa 5 Sekunden lang schütteln und danach die Schutzkappe entfernen. FLUAZE LEMAN Nasenspray muss vor der ersten Anwendung durch fünfmaliges Herunterdrücken und Loslassen der Pumpe für den Gebrauch vorbereitet werden. Wurde der FLUAZE LEMAN Nasenspray während mehr als 7 Tagen nicht verwendet, ist er erneut für den Gebrauch vorzubereiten, indem die Pumpe so oft heruntergedrückt und losgelassen wird, bis ein feiner Sprühnebel austritt.
  • +Fläschchen vor Gebrauch etwa 5 Sekunden lang schütteln und danach die Schutzkappe entfernen. Rhinista Nasenspray muss vor der ersten Anwendung durch fünfmaliges Herunterdrücken und Loslassen der Pumpe für den Gebrauch vorbereitet werden. Wurde der Rhinista Nasenspray während mehr als 7 Tagen nicht verwendet, ist er erneut für den Gebrauch vorzubereiten, indem die Pumpe so oft heruntergedrückt und losgelassen wird, bis ein feiner Sprühnebel austritt.
  • -Leman SKL SA, Lancy
  • +Leman SKL SA, Lancy.
  • -Mai 2022
  • +November 2025.
2026 ©ywesee GmbH
Hilfe | Anmeldung | Kontakt | Home