| 56 Änderungen an Fachinfo Progestan 400 mg |
-Kapselinhalt: Raffiniertes Sonnenblumenöl, Sojalecithin (4 mg).
- +Kapselinhalt: Raffiniertes Sonnenblumenöl, Sojalecithin (4 mg).
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Eine Weichkapsel zur vaginalen Anwendung enthält 400 mg Progesteron (mikronisiert).
- +Gelbliche, längliche Weichkapsel zur vaginalen Anwendung (ca. 2,5 cm × 0,9 cm), die eine ölige, weissliche Suspension enthält.
-Behandlung einer drohenden Fehlgeburt (Abortus imminens, d. h. bei Blutungen im ersten Schwangerschaftstrimester) bei erwachsenen Frauen, die in der Vergangenheit bereits mindestens drei Fehlgeburten erlitten haben.
- +Behandlung einer drohenden Fehlgeburt (Abortus imminens, d. h. bei Blutungen im ersten Schwangerschaftstrimester) bei erwachsenen Frauen, die in der Vergangenheit bereits mindestens drei Fehlgeburten erlitten haben.
-Die empfohlene Dosierung beträgt 400 mg zweimal täglich (morgens und abends).
-Jede Kapsel Progestan 400 mg muss tief in die Vagina eingeführt werden.
-Die Behandlung sollte im ersten Schwangerschaftstrimester bei den ersten Anzeichen einer vaginalen Blutung (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen») begonnen und bis zur 16. Schwangerschaftswoche fortgesetzt werden.
- +Die empfohlene Dosierung beträgt 400 mg zweimal täglich (morgens und abends).
- +Jede Kapsel Progestan400 mgmuss tief in die Vagina eingeführt werden.
- +
- +Die Behandlung sollte im ersten Schwangerschaftstrimester bei den ersten Anzeichen einer vaginalen Blutung (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ) begonnen und bis zur 16. Schwangerschaftswoche fortgesetzt werden.
-Progestan 400 mg ist für die Anwendung in der pädiatrischen Population nicht zugelassen.
- +Progestan 400 mg ist für die Anwendung in der pädiatrischen Population nicht zugelassen.
-Die Anwendung von Progestan 400 mg ist bei älteren Personen nicht sinnvoll.
- +Die Anwendung von Progestan 400 mg ist bei älteren Personen nicht sinnvoll.
-Progestan 400 mg wurde bei Patientinnen mit eingeschränkter Leberfunktion nicht untersucht. Daher kann keine Dosierungsempfehlung gegeben werden. Bei Patientinnen mit schwerer Leberfunktionsstörung ist Progestan 400 mg kontraindiziert.
- +Progestan 400 mg wurde bei Patientinnen mit eingeschränkter Leberfunktion nicht untersucht. Daher kann keine Dosierungsempfehlung gegeben werden. Bei Patientinnen mit schwerer Leberfunktionsstörung ist Progestan 400 mg kontraindiziert.
-Progestan 400 mg wurde bei Patientinnen mit eingeschränkter Nierenfunktion nicht untersucht. Daher kann keine Dosierungsempfehlung gegeben werden.
- +Progestan 400 mg wurde bei Patientinnen mit eingeschränkter Nierenfunktion nicht untersucht. Daher kann keine Dosierungsempfehlung gegeben werden.
-·Verdacht auf, oder bestätigtes Karzinom der Brust oder der Geschlechtsorgane
-·gutartige oder bösartige Lebertumore (auch in der Anamnese)
-·schwere Leberinsuffizienz
-·Ikterus
-·arterielle oder venöse thromboembolische Erkrankungen
-·zerebrale Blutungen
-·Thrombophlebitis
-·verhaltener Abort
-·ektope Schwangerschaft
-·nicht abgeklärte Vaginalblutungen
-·Porphyrie
-·Erdnuss- oder Sojaallergie (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
-·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe
- +-Verdacht auf, oder bestätigtes Karzinom der Brust oder der Geschlechtsorgane
- +gutartige oder bösartige Lebertumore (auch in der Anamnese)
- +schwereLeberinsuffizienz
- +-Ikterus
- +arterielleodervenösethromboembolischeErkrankungen
- +zerebraleBlutungen
- +-Thrombophlebitis
- +verhaltenerAbort
- +ektopeSchwangerschaft
- +nichtabgeklärteVaginalblutungen
- +-Porphyrie
- +-Erdnuss- oder Sojaallergie (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
- +-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe
-Progestan 400 mg darf nur bei Gefahr einer Fehlgeburt im ersten Schwangerschaftstrimester bis zur 16. Woche und nur vaginal angewendet werden.
- +Progestan 400 mg darf nur bei Gefahr einer Fehlgeburt im ersten Schwangerschaftstrimester bis zur 16. Woche und nur vaginal angewendet werden.
-·Symptome eines venösen oder arteriellen thromboembolischen Ereignisses (z. B. tiefe Venenthrombose, Lungenembolie oder Apoplexie) bzw. entsprechender Verdacht; dazu gehören auch:
-oschmerzhafte oder geschwollene Gliedmassen
- +-Symptome eines venösen oder arteriellen thromboembolischen Ereignisses (z. B. tiefe Venenthrombose, Lungenembolie oder Apoplexie) bzw. entsprechender Verdacht; dazu gehören auch:
- +oschmerzhafteodergeschwolleneGliedmassen
-oplötzlicher partieller oder vollständiger Sehverlust
-oplötzliche Hörstörungen
-·abnorme Leberfunktionswerte oder Hepatomegalie
-·plötzlich auftretender Ikterus (einschliesslich cholestatischer Ikterus) oder generalisierter Pruritus
-·Verdacht auf Lebertumor
-·erstmaliges Auftreten einer schweren depressiven Erkrankung oder rezidivierende depressive Episode
-Die Patientin muss angewiesen werden, bei Symptomen eines thromboembolischen Ereignisses (z. B. geschwollenes und schmerzhaftes Bein, plötzliche Schmerzen in der Brust, Dyspnoe) unverzüglich einen Arzt aufzusuchen.
-Während der Behandlung mit Progesteron kann die Glucosetoleranz verändert sein, sodass häufigere Kontrollen erforderlich sind. Progesteron wurde mit einem Anstieg von Diabetes Typ 2 in Verbindung gebracht. Eine Anpassung der Diabetesbehandlung ist in der Regel nicht erforderlich. Bei Diabetikerinnen muss jedoch während der Anwendung von Progestan 400 mg der Blutzuckerspiegel sorgfältig überwacht werden.
- +oplötzlicherpartiellerodervollständigerSehverlust
- +oplötzlicheHörstörungen
- +abnormeLeberfunktionswerteoderHepatomegalie
- +plötzlich auftretender Ikterus (einschliesslich cholestatischer Ikterus) oder generalisierter Pruritus
- +-VerdachtaufLebertumor
- +erstmaliges Auftreten einer schweren depressiven Erkrankung oder rezidivierende depressive Episode
- +Die Patientin muss angewiesen werden, bei Symptomen eines thromboembolischen Ereignisses (z. B. geschwollenes und schmerzhaftes Bein, plötzliche Schmerzen in der Brust, Dyspnoe) unverzüglich einen Arzt aufzusuchen.
- +
- +Während der Behandlung mit Progesteron kann die Glucosetoleranz verändert sein, sodass häufigere Kontrollen erforderlich sind. Progesteron wurde mit einem Anstieg von Diabetes Typ 2 in Verbindung gebracht. Eine Anpassung der Diabetesbehandlung ist in der Regel nicht erforderlich. Bei Diabetikerinnen muss jedoch während der Anwendung von Progestan 400 mg der Blutzuckerspiegel sorgfältig überwacht werden.
-Progestan 400 mg enthält Sojalecithin und kann Überempfindlichkeitsreaktionen (Urtikaria und anaphylaktischer Schock bei überempfindlichen Patientinnen) hervorrufen. Da ein möglicher Zusammenhang zwischen einer Sojaallergie und einer Erdnussallergie besteht, dürfen Patientinnen mit einer Erdnussallergie Progestan 400 mg nicht anwenden (siehe «Kontraindikationen»).
- +Progestan 400 mg enthält Sojalecithin und kann Überempfindlichkeitsreaktionen (Urtikaria und anaphylaktischer Schock bei überempfindlichen Patientinnen) hervorrufen. Da ein möglicher Zusammenhang zwischen einer Sojaallergie und einer Erdnussallergie besteht, dürfen Patientinnen mit einer Erdnussallergie Progestan 400 mg nicht anwenden (siehe "Kontraindikationen" ).
-Es wurden keine Studien zur Erfassung von Interaktionen mit Progestan 400 mg durchgeführt. Die unten beschriebenen Interaktionen wurden bei Anwendung von Sexualsteroiden beobachtet.
- +Es wurden keine Studien zur Erfassung von Interaktionen mit Progestan 400 mg durchgeführt. Die unten beschriebenen Interaktionen wurden bei Anwendung von Sexualsteroiden beobachtet.
-Progesteron wird durch das Enzym Cytochrom P450 3A4 (CYP3A4) metabolisiert. Somit kann der Metabolismus durch Arzneimittel beeinflusst werden, die dieses Enzym induzieren oder hemmen.
- +Progesteron wird durch das Enzym Cytochrom P450 3A4 (CYP3A4) metabolisiert. Somit kann der Metabolismus durch Arzneimittel beeinflusst werden, die dieses Enzym induzieren oder hemmen.
-Enzyminduktoren: Arzneimittel, die CYP3A4 induzieren (z. B. Barbiturate, Bosentan, Carbamazepin, Felbamat, Oxcarbazepin, Phenytoin, Primidon, Rifabutin, Rifampicin, Ritonavir, Topiramat oder pflanzliche Präparate mit Johanniskraut (Hypericum perforatum)), können die Clearance von Progesteron erhöhen und somit dessen Wirksamkeit verringern.
-Enzymhemmer: CYP3A4-Hemmer (z. B. Itraconazol, Voriconazol, Clarithromycin, Erythromycin, HIV-Proteasehemmer oder Cobicistat) können den Metabolismus von Progesteron verlangsamen und somit die erwünschten und unerwünschten Wirkungen verstärken.
- +Enzyminduktoren: Arzneimittel, die CYP3A4 induzieren (z. B. Barbiturate, Bosentan, Carbamazepin, Felbamat, Oxcarbazepin, Phenytoin, Primidon, Rifabutin, Rifampicin, Ritonavir, Topiramat oder pflanzliche Präparate mit Johanniskraut (Hypericum perforatum)), können die Clearance von Progesteron erhöhen und somit dessen Wirksamkeit verringern.
- +Enzymhemmer: CYP3A4-Hemmer (z. B. Itraconazol, Voriconazol, Clarithromycin, Erythromycin, HIV-Proteasehemmer oder Cobicistat) können den Metabolismus von Progesteron verlangsamen und somit die erwünschten und unerwünschten Wirkungen verstärken.
-Progestan 400 mg kann die Wirkung von Bromocriptin beeinträchtigen.
- +Progestan 400 mg kann die Wirkung von Bromocriptin beeinträchtigen.
-Eine in den USA durchgeführte Fall-Kontroll-Studie mit 502 Neugeborenen mit mittelschwerer bis schwerer Hypospadie sowie 1‘286 gesunden männlichen Neugeborenen deutet auf ein 2- bis 4-fach erhöhtes Risiko einer Hypospadie Grad 2 und 3 bei Jungen hin, deren Mütter kurz vor der Schwangerschaft oder in den ersten vierzehn Schwangerschaftswochen Gestagene erhalten hatten (OR=3,7; 95%-KI: 2,3–6,0). Das Risiko war insbesondere bei solchen Schwangerschaften erhöht, bei denen Gestagene im Rahmen einer Unfruchtbarkeitsbehandlung oder in den ersten Schwangerschaftswochen zur Behandlung einer Lutealinsuffizienz angewendet worden waren.
- +Eine in den USA durchgeführte Fall-Kontroll-Studie mit 502 Neugeborenen mit mittelschwerer bis schwerer Hypospadie sowie 1‘286 gesunden männlichen Neugeborenen deutet auf ein 2- bis 4-fach erhöhtes Risiko einer Hypospadie Grad 2 und 3 bei Jungen hin, deren Mütter kurz vor der Schwangerschaft oder in den ersten vierzehn Schwangerschaftswochen Gestagene erhalten hatten (OR=3,7; 95%-KI: 2,3–6,0). Das Risiko war insbesondere bei solchen Schwangerschaften erhöht, bei denen Gestagene im Rahmen einer Unfruchtbarkeitsbehandlung oder in den ersten Schwangerschaftswochen zur Behandlung einer Lutealinsuffizienz angewendet worden waren.
-Progestan 400 mg ist in der Stillzeit nicht indiziert. Progesteron geht in nachweisbaren Mengen in die Muttermilch über. Die Auswirkungen auf den Säugling sind jedoch nicht bekannt.
- +Progestan 400 mg ist in der Stillzeit nicht indiziert. Progesteron geht in nachweisbaren Mengen in die Muttermilch über. Die Auswirkungen auf den Säugling sind jedoch nicht bekannt.
-Es wurde keine entsprechende Studie durchgeführt. Im Zusammenhang mit der Anwendung von Progestan 400 mg wurden jedoch unerwünschte Wirkungen berichtet, darunter vorübergehende Ermüdung und Schwindelgefühl, die die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen können.
- +Es wurde keine entsprechende Studie durchgeführt. Im Zusammenhang mit der Anwendung von Progestan 400 mg wurden jedoch unerwünschte Wirkungen berichtet, darunter vorübergehende Ermüdung und Schwindelgefühl, die die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen können.
-Bei bestimmungsgemässer Anwendung kann es innerhalb von 1 bis 3 Stunden nach der Anwendung des Arzneimittels zu vorübergehender Ermüdung oder Schwindelgefühl kommen.
-Die unerwünschten Wirkungen sind nach Systemorganklasse gemäss MedDRA-Klassifikation und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: sehr häufig (≥ 1/10); häufig (≥ 1/100, < 1/10); gelegentlich (≥ 1/1’000, < 1/100); selten (≥ 1/10’000, < 1/1’000); sehr selten (< 1/10’000); nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
- +Bei bestimmungsgemässer Anwendung kann es innerhalb von 1 bis 3 Stunden nach der Anwendung des Arzneimittels zu vorübergehender Ermüdung oder Schwindelgefühl kommen.
- +Die unerwünschten Wirkungen sind nach Systemorganklasse gemäss MedDRA-Klassifikation und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: sehr häufig (≥ 1/10); häufig (≥ 1/100, < 1/10); gelegentlich (≥ 1/1’000, < 1/100); selten (≥ 1/10’000, < 1/1’000); sehr selten (< 1/10’000); nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
-Die Wirksamkeit von Progestan 400 mg wurde im Rahmen einer multizentrischen, randomisierten, kontrollierten, doppelblinden Studie (PRISM) an n=4'153 Patientinnen mit vaginalen Blutungen in den ersten 12 Schwangerschaftswochen (Risiko einer frühen Fehlgeburt) untersucht. Patientinnen, deren Fetus keine Lebenszeichen aufwies, wurden aus der Studie ausgeschlossen.
-Die Studienteilnehmerinnen erhielten bis zur 16. Schwangerschaftswoche zweimal täglich 400 mg mikronisiertes Progesteron zur vaginalen Anwendung oder ein Placebo. Primäres Beurteilungskriterium war die Rate der Lebendgeburten nach mindestens 34 Schwangerschaftswochen.
-Die Ergebnisse zum primären Endpunkt verfehlten knapp die statistische Signifikanzgrenze. Die Rate der Lebendgeburten nach der 34. Schwangerschaftswoche betrug 75% unter Progesteron gegenüber 72% unter Placebo (p=0,08).
-Die Rate der Lebendgeburten wurde je nach Anzahl der vorangegangenen Fehlgeburten (0, 1–2, 3 und mehr) in einer im Prüfplan definierten Untergruppe untersucht. Vaginal verabreichtes Progesteron führte nur bei den 285 Patientinnen, die laut Anamnese mindestens 3 Fehlgeburten hatten, zu einem statistisch signifikanten Nutzen. In dieser Untergruppe betrug die Rate der Lebendgeburten unter Progesteron 71,5% und unter Placebo 57,4% (relative Rate 1,28; 95%-KI 1,08–1,51).
-Auch andere veröffentlichte Studien zeigen die Wirksamkeit von mikronisiertem Progesteron zur vaginalen Anwendung, das in einer Dosis von 800 mg pro Tag zur Behandlung einer drohenden Fehlgeburt (Abortus imminens) verabreicht wird.
- +Die Wirksamkeit von Progestan 400 mg wurde im Rahmen einer multizentrischen, randomisierten, kontrollierten, doppelblinden Studie (PRISM) an n=4'153 Patientinnen mit vaginalen Blutungen in den ersten 12 Schwangerschaftswochen (Risiko einer frühen Fehlgeburt) untersucht. Patientinnen, deren Fetus keine Lebenszeichen aufwies, wurden aus der Studie ausgeschlossen.
- +Die Studienteilnehmerinnen erhielten bis zur 16. Schwangerschaftswoche zweimal täglich 400 mg mikronisiertes Progesteron zur vaginalen Anwendung oder ein Placebo. Primäres Beurteilungskriteriumwar die Rate der Lebendgeburten nach mindestens 34 Schwangerschaftswochen.
- +Die Ergebnisse zum primären Endpunkt verfehlten knapp die statistische Signifikanzgrenze. Die Rate der Lebendgeburten nach der 34. Schwangerschaftswoche betrug 75% unter Progesteron gegenüber 72% unter Placebo (p=0,08).
- +Die Rate der Lebendgeburten wurde je nach Anzahl der vorangegangenen Fehlgeburten (0, 1–2, 3 und mehr) in einer im Prüfplan definierten Untergruppe untersucht. Vaginal verabreichtes Progesteron führte nur bei den 285 Patientinnen, die laut Anamnese mindestens 3 Fehlgeburten hatten, zu einem statistisch signifikanten Nutzen. In dieser Untergruppe betrug die Rate der Lebendgeburten unter Progesteron 71,5% und unter Placebo 57,4% (relative Rate 1,28; 95%-KI 1,08–1,51).
- +Auch andere veröffentlichte Studien zeigen die Wirksamkeit von mikronisiertem Progesteron zur vaginalen Anwendung, das in einer Dosis von 800 mg pro Tag zur Behandlung einer drohenden Fehlgeburt (Abortus imminens) verabreicht wird.
-Progestan 400 mg wirkt lokal in Vagina und Uterus. Die Wirksamkeit von vaginal verabreichtem Progesteron hängt von der Progesteron-Gesamtmenge ab, die sich im Endometrium anreichert, und nicht von der systemisch absorbierten Menge.
- +Progestan 400 mg wirkt lokal in Vagina und Uterus. Die Wirksamkeit von vaginal verabreichtem Progesteron hängt von der Progesteron-Gesamtmenge ab, die sich im Endometrium anreichert, und nicht von der systemisch absorbierten Menge.
-Progesteron wird primär in der Leber metabolisiert (durch Reduktion und Hydroxylierung). Die Metaboliten werden anschliessend glucuronidiert. Die wichtigsten Metaboliten sind Pregnandiol-3α- Glucuronid, 11-Desoxycorticosteron, 17-α-Hydroxyprogesteron und 5-α-Dihydroprogesteron, wobei letzteres eine schwache gestagene Wirkung aufweist.
- +Progesteron wird primär in der Leber metabolisiert (durch Reduktion und Hydroxylierung). Die Metaboliten werden anschliessend glucuronidiert. Die wichtigsten Metaboliten sind Pregnandiol-3α-Glucuronid, 11-Desoxycorticosteron, 17-α-Hydroxyprogesteron und 5-α-Dihydroprogesteron, wobei letzteres eine schwache gestagene Wirkung aufweist.
-95% des systemisch absorbierten Progesterons werden über den Urin in Form von glucuronidierten Metaboliten ausgeschieden. Die Eliminationshalbwertszeit liegt bei ungefähr 6 Stunden.
- +95% des systemisch absorbierten Progesterons werden über den Urin in Form von glucuronidierten Metaboliten ausgeschieden. Die Eliminationshalbwertszeit liegt bei ungefähr 6 Stunden.
-Sexualsteroide können die Ergebnisse bestimmter Labortests beeinflussen, z. B. biochemische Parameter der Leber, der Schilddrüse, der Nebennieren- und Nierenfunktion, Plasmaspiegel von Transportproteinen, Corticosteroid-Transportprotein und Lipid- oder Lipoprotein-Fraktionen, Parameter des Kohlenhydratstoffwechsels, der Blutgerinnung und der Fibrinolyse. Diese Veränderungen bewegen sich in der Regel innerhalb der Grenzen des Normbereichs.
- +Sexualsteroide können die Ergebnisse bestimmter Labortests beeinflussen, z. B. biochemische Parameter der Leber, der Schilddrüse, der Nebennieren- und Nierenfunktion, Plasmaspiegel von Transportproteinen, Corticosteroid-Transportprotein und Lipid- oder Lipoprotein-Fraktionen, Parameter des Kohlenhydratstoffwechsels, der Blutgerinnung und der Fibrinolyse. Diese Veränderungen bewegen sich in der Regel innerhalb der Grenzen des Normbereichs.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Flasche mit 15 Weichkapseln zur vaginalen Anwendung (B)
- +Flasche mit 15 Weichkapseln zur vaginalen Anwendung (B)
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