ch.oddb.org 
Deutsch | English | Français
Medikamente | Services | Zulassungsi.
Home - Fachinformation zu Blenrep 70 mg - Änderungen - 20.05.2026
110 Änderungen an Fachinfo Blenrep 70 mg
  • -Natriumcitrat-Dihydrat, Zitronensäure, Trehalose-Dihydrat, Dinatriumedetat (EDTA), Polysorbat 80 (0,2 mg/ml rekonstituierte Lösung).
  • -70 mg: Gesamtnatriumgehalt: 2,2 mg pro Durchstechflasche.
  • -100 mg: Gesamtnatriumgehalt: 3,15 mg pro Durchstechflasche.
  • +Natriumcitrat-Dihydrat, Zitronensäure, Trehalose-Dihydrat, Dinatriumedetat (EDTA), Polysorbat 80 (0,2 mg/ml rekonstituierte Lösung).
  • +70 mg: Gesamtnatriumgehalt: 2,2 mg pro Durchstechflasche.
  • +100 mg: Gesamtnatriumgehalt: 3,15 mg pro Durchstechflasche.
  • -Jede Durchstechflasche enthält 70 mg oder 100 mg Belantamab mafodotin (lyophilisiertes weisses bis gelbes Pulver).
  • -Nach der Rekonstitution enthält die Lösung 50 mg pro mL Belantamab mafodotin.
  • +Jede Durchstechflasche enthält 70 mg oder 100 mg Belantamab mafodotin (lyophilisiertes weisses bis gelbes Pulver).
  • +Nach der Rekonstitution enthält die Lösung 50 mg pro mL Belantamab mafodotin.
  • -Blenrep wird als intravenöse Infusion über ungefähr 30 Minuten verabreicht.
  • +Blenrep wird als intravenöse Infusion über ungefähr 30 Minuten verabreicht.
  • -Die empfohlene Anfangsdosierung von Blenrep in Kombination mit anderen Therapien ist in Tabelle 1 dargestellt.
  • -Tabelle 1. Empfohlene Anfangsdosierung in Kombination mit anderen Therapien
  • -Kombinationsregime Empfohlene Anfangsdosierunga
  • +Die empfohlene Anfangsdosierung von Blenrep in Kombination mit anderen Therapien ist in Tabelle 1 dargestellt.
  • +Tabelle 1. Empfohlene Anfangsdosierung in Kombination mit anderen Therapien
  • + Kombinationsregime Empfohlene Anfangsdosierunga
  • - 
  • -b Blenrep wird ab Zyklus 1 bis zum Ende der Behandlung verabreicht; Bortezomib und Dexamethason werden in den ersten 8 Zyklen angewendet.
  • +b Blenrep wird ab Zyklus 1 bis zum Ende der Behandlung verabreicht; Bortezomib und Dexamethason werden in den ersten 8 Zyklen angewendet.
  • -Die empfohlenen Dosisanpassungen sind in Tabelle 2 und Tabelle 3 (Dosisanpassungen wegen unerwünschter Wirkungen) aufgeführt.
  • +Die empfohlenen Dosisanpassungen sind in Tabelle 2 und Tabelle 3 (Dosisanpassungen wegen unerwünschter Wirkungen) aufgeführt.
  • -Der behandelnde Arzt sollte vor der Verabreichung die Ergebnisse der ophthalmologischen Untersuchung des Patienten überprüfen und die Dosis von Blenrep basierend auf dem höchsten Schweregrad des Befundes für das am schwersten betroffene Auge bestimmen, da möglicherweise nicht beide Augen im gleichen Masse betroffen sind (Tabelle 3). Während der ophthalmologischen Untersuchung sollte der Augenarzt Folgendes beurteilen:
  • +Der behandelnde Arzt sollte vor der Verabreichung die Ergebnisse der ophthalmologischen Untersuchung des Patienten überprüfen und die Dosis von Blenrep basierend auf dem höchsten Schweregrad des Befundes für das am schwersten betroffene Auge bestimmen, da möglicherweise nicht beide Augen im gleichen Masse betroffen sind (Tabelle 3). Während der ophthalmologischen Untersuchung sollte der Augenarzt Folgendes beurteilen:
  • -Tabelle 2. Dosisreduktionsschema für Blenrep
  • - Kombination mit Bortezomib und Dexamethasona (Zykluslänge = 3 Wochen)
  • +Tabelle 2. Dosisreduktionsschema für Blenrep
  • + Kombination mit Bortezomib und Dexamethasona (Zykluslänge = 3 Wochen)
  • - 
  • - Kombination mit Pomalidomid und Dexamethasona (Zykluslänge = 4 Wochen)
  • + Kombination mit Pomalidomid und Dexamethasona (Zykluslänge = 4 Wochen)
  • - 
  • -a In den klinischen Studien wurden verlängerte Dosierungsintervalle beobachtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Tabelle 3. Dosisanpassungen bei unerwünschten Wirkungen
  • -Unerwünschte Wirkung Schweregrada Empfohlene Dosisanpassungen
  • +a In den klinischen Studien wurden verlängerte Dosierungsintervalle beobachtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • +Tabelle 3. Dosisanpassungen bei unerwünschten Wirkungen
  • + Unerwünschte Wirkung Schweregrada Empfohlene Dosisanpassungen
  • - 
  • -BCVA = bestkorrigierter Visus.
  • -a Der Schweregrad von nichtokulären unerwünschten Wirkungen wurde auf Basis der Allgemeinen Terminologiekriterien für unerwünschte Ereignisse (Common Terminology Criteria for Adverse Events, CTCAE) des National Cancer Institute eingestuft.
  • -b Der Schweregrad von okulären unerwünschten Wirkungen wird durch das am schwersten betroffene Auge definiert, da beide Augen möglicherweise nicht im gleichen Masse betroffen sind.
  • -c Wenn vor der Verabreichung von Belantamab mafodotin mit Pomalidomid und Dexamethason in Zyklus 2 eine Toxizität festgestellt wird, erfolgt die Behandlung mit 1,9 mg/kg alle 4 Wochen.
  • -d Ein kornealer Defekt kann zu einem Hornhautulkus führen. Dieses sollte umgehend und wie klinisch indiziert von einem Augenarzt behandelt werden.
  • -e Bei Belantamab mafodotin mit Bortezomib und Dexamethason kann gegebenenfalls eine Rückkehr zur vorherigen Dosis erwogen werden, sobald sich die Thrombozytopenie auf Grad 2 oder besser verbessert hat.
  • +BCVA = bestkorrigierter Visus.
  • +a Der Schweregrad von nichtokulären unerwünschten Wirkungen wurde auf Basis der Allgemeinen Terminologiekriterien für unerwünschte Ereignisse (Common Terminology Criteria for Adverse Events, CTCAE) des National Cancer Institute eingestuft.
  • +b Der Schweregrad von okulären unerwünschten Wirkungen wird durch das am schwersten betroffene Auge definiert, da beide Augen möglicherweise nicht im gleichen Masse betroffen sind.
  • +c Wenn vor der Verabreichung von Belantamab mafodotin mit Pomalidomid und Dexamethason in Zyklus 2 eine Toxizität festgestellt wird, erfolgt die Behandlung mit 1,9 mg/kg alle 4 Wochen.
  • +d Ein kornealer Defekt kann zu einem Hornhautulkus führen. Dieses sollte umgehend und wie klinisch indiziert von einem Augenarzt behandelt werden.
  • +e Bei Belantamab mafodotin mit Bortezomib und Dexamethason kann gegebenenfalls eine Rückkehr zur vorherigen Dosis erwogen werden, sobald sich die Thrombozytopenie auf Grad 2 oder besser verbessert hat.
  • -Bei Patienten mit leicht eingeschränkter Leberfunktion (Gesamtbilirubin grösser ULN bis ≤1,5 × ULN und Aspartattransaminase [AST] beliebig oder Gesamtbilirubin ≤ULN mit AST >ULN) ist keine Dosisanpassung erforderlich. Zu Patienten mit mässig eingeschränkter Leberfunktion liegen limitierte Daten vor. Die Dosierung von Belantamab mafodotin in diesen Patienten sollte daher vorsichtig abgewogen werden (siehe "Pharmakokinetik" – Besondere Patientengruppen). Zu Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion liegen keine Daten für eine Dosisempfehlung vor.
  • +Bei Patienten mit leicht eingeschränkter Leberfunktion (Gesamtbilirubin grösser ULN bis ≤1,5 × ULN und Aspartattransaminase [AST] beliebig oder Gesamtbilirubin ≤ULN mit AST >ULN) ist keine Dosisanpassung erforderlich. Zu Patienten mit mässig eingeschränkter Leberfunktion liegen limitierte Daten vor. Die Dosierung von Belantamab mafodotin in diesen Patienten sollte daher vorsichtig abgewogen werden (siehe "Pharmakokinetik" – Besondere Patientengruppen). Zu Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion liegen keine Daten für eine Dosisempfehlung vor.
  • -Bei Patienten mit leicht, mässig oder stark eingeschränkter Nierenfunktion oder Nierenversagen (eGFR <30 ml/min) ist keine Dosisanpassung erforderlich (siehe "Pharmakokinetik" – Besondere Patientengruppen).
  • +Bei Patienten mit leicht, mässig oder stark eingeschränkter Nierenfunktion oder Nierenversagen (eGFR <30 ml/min) ist keine Dosisanpassung erforderlich (siehe "Pharmakokinetik" – Besondere Patientengruppen).
  • -Bei Patienten über 65 Jahre ist keine Dosisanpassung erforderlich (siehe "Pharmakokinetik" – Besondere Patientengruppen).
  • +Bei Patienten über 65 Jahre ist keine Dosisanpassung erforderlich (siehe "Pharmakokinetik" – Besondere Patientengruppen).
  • -Das grosse Blutbild sollte zu Beginn der Therapie erstellt und während der Behandlung wie klinisch indiziert überwacht werden. Patienten mit einer Thrombozytopenie des Grads 3 oder 4 sowie Patienten, die eine Begleittherapie mit Gerinnungshemmern erhalten, müssen eventuell engmaschiger überwacht werden und benötigen unter Umständen längere Verabreichungsintervalle oder geringere Dosen (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Entsprechend der üblichen medizinischen Praxis sollten unterstützende Therapien (z.B. Thrombozytentransfusionen) zur Anwendung kommen.
  • +Das grosse Blutbild sollte zu Beginn der Therapie erstellt und während der Behandlung wie klinisch indiziert überwacht werden. Patienten mit einer Thrombozytopenie des Grads 3 oder 4 sowie Patienten, die eine Begleittherapie mit Gerinnungshemmern erhalten, müssen eventuell engmaschiger überwacht werden und benötigen unter Umständen längere Verabreichungsintervalle oder geringere Dosen (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Entsprechend der üblichen medizinischen Praxis sollten unterstützende Therapien (z.B. Thrombozytentransfusionen) zur Anwendung kommen.
  • -Unter Blenrep wurden Reaktionen im Zusammenhang mit einer Infusion (infusion-related reactions, IRR) berichtet. Diese entsprachen in den meisten Fällen einem Grad 1 oder 2 und bildeten sich noch am selben Tag zurück (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Wenn während der Verabreichung eine IRR des Grads 2 oder höher auftritt, wird je nach Schweregrad der Symptome die Infusionsrate gesenkt oder die Infusion beendet. Eine geeignete medizinische Behandlung sollte eingeleitet und die Infusion, sofern der Zustand des Patienten stabil ist, bei einer niedrigeren Rate erneut aufgenommen werden. Wenn eine IRR Grad 2 oder Grad 3 auftritt, sollte bei allen nachfolgenden Infusionen eine Prämedikation erfolgen (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Bei einer Grad 4 IRR sollte Blenrep dauerhaft abgesetzt werden.
  • +Unter Blenrep wurden Reaktionen im Zusammenhang mit einer Infusion (infusion-related reactions, IRR) berichtet. Diese entsprachen in den meisten Fällen einem Grad 1 oder 2 und bildeten sich noch am selben Tag zurück (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Wenn während der Verabreichung eine IRR des Grads 2 oder höher auftritt, wird je nach Schweregrad der Symptome die Infusionsrate gesenkt oder die Infusion beendet. Eine geeignete medizinische Behandlung sollte eingeleitet und die Infusion, sofern der Zustand des Patienten stabil ist, bei einer niedrigeren Rate erneut aufgenommen werden. Wenn eine IRR Grad 2 oder Grad 3 auftritt, sollte bei allen nachfolgenden Infusionen eine Prämedikation erfolgen (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Bei einer Grad 4 IRR sollte Blenrep dauerhaft abgesetzt werden.
  • -Bei der Anwendung von Blenrep wurden Fälle von Pneumonitis beobachtet, darunter auch Fälle mit tödlichem Ausgang. Patienten mit neuen oder sich verschlimmernden unklaren pulmonalen Symptomen (z.B. Husten, Dyspnoe) sollten hinsichtlich einer Pneumonitis untersucht werden. Bei Verdacht auf eine Pneumonitis Grad 2 oder höher sollte Blenrep nicht angewendet werden. Bestätigt sich eine Pneumonitis Grad 2 oder höher, ist umgehend eine systemische Kortikosteroidbehandlung zu beginnen (z.B. ≥1 mg/kg/Tag Prednisolon oder eine gleichwertige Behandlung) und mindestens 14 Tage fortzusetzen, gefolgt von allmählichem Ausschleichen über mindestens 4 Wochen. Die Behandlung mit Blenrep sollte erst nach einer Nutzen-Risiko-Abwägung wieder aufgenommen werden. Bei Grad 3 oder 4 Pneumonitis sollte Blenrep dauerhaft abgesetzt werden.
  • +Bei der Anwendung von Blenrep wurden Fälle von Pneumonitis beobachtet, darunter auch Fälle mit tödlichem Ausgang. Patienten mit neuen oder sich verschlimmernden unklaren pulmonalen Symptomen (z.B. Husten, Dyspnoe) sollten hinsichtlich einer Pneumonitis untersucht werden. Bei Verdacht auf eine Pneumonitis Grad 2 oder höher sollte Blenrep nicht angewendet werden. Bestätigt sich eine Pneumonitis Grad 2 oder höher, ist umgehend eine systemische Kortikosteroidbehandlung zu beginnen (z.B. ≥1 mg/kg/Tag Prednisolon oder eine gleichwertige Behandlung) und mindestens 14 Tage fortzusetzen, gefolgt von allmählichem Ausschleichen über mindestens 4 Wochen. Die Behandlung mit Blenrep sollte erst nach einer Nutzen-Risiko-Abwägung wieder aufgenommen werden. Bei Grad 3 oder 4 Pneumonitis sollte Blenrep dauerhaft abgesetzt werden.
  • -Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Durchstechflasche, d.h. es ist nahezu natriumfrei.
  • +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Durchstechflasche, d.h. es ist nahezu natriumfrei.
  • -Vor Beginn der Behandlung mit Blenrep sollte bei Frauen im gebärfähigen Alter der Schwangerschaftsstatus überprüft werden. Gebärfähige Frauen sollten während der Behandlung mit Blenrep und über einen Zeitraum von 4 Monaten nach der letzten Dosis eine wirksame Verhütungsmethode anwenden.
  • -Männer mit Partnerinnen im gebärfähigen Alter sollten während der Behandlung mit Blenrep und über einen Zeitraum von 6 Monaten nach der letzten Dosis eine wirksame Verhütungsmethode anwenden.
  • +Vor Beginn der Behandlung mit Blenrep sollte bei Frauen im gebärfähigen Alter der Schwangerschaftsstatus überprüft werden. Gebärfähige Frauen sollten während der Behandlung mit Blenrep und über einen Zeitraum von 4 Monaten nach der letzten Dosis eine wirksame Verhütungsmethode anwenden.
  • +Männer mit Partnerinnen im gebärfähigen Alter sollten während der Behandlung mit Blenrep und über einen Zeitraum von 6 Monaten nach der letzten Dosis eine wirksame Verhütungsmethode anwenden.
  • -Es liegen keine Daten zur Anwendung von Blenrep bei Schwangeren vor. Aufgrund des Wirkmechanismus der zytotoxischen Komponente Monomethyl-Auristatin F (MMAF) kann Blenrep bei Verabreichung an Schwangere zu einer Schädigung des Embryos oder Fötus führen (siehe "Präklinische Daten" ). Es ist bekannt, dass humanes Immunglobulin G (IgG) die Plazenta passiert; daher kann Blenrep potenziell von der Mutter auf den sich entwickelnden Fötus übertragen werden.
  • +Es liegen keine Daten zur Anwendung von Blenrep bei Schwangeren vor. Aufgrund des Wirkmechanismus der zytotoxischen Komponente Monomethyl-Auristatin F (MMAF) kann Blenrep bei Verabreichung an Schwangere zu einer Schädigung des Embryos oder Fötus führen (siehe "Präklinische Daten" ). Es ist bekannt, dass humanes Immunglobulin G (IgG) die Plazenta passiert; daher kann Blenrep potenziell von der Mutter auf den sich entwickelnden Fötus übertragen werden.
  • -Ob Belantamab mafodotin in der Muttermilch ausgeschieden wird, ist nicht bekannt. Immunglobulin G (IgG) ist in kleinen Mengen in der Muttermilch vorhanden. Aufgrund des Wirkmechanismus von Belantamab mafodotin sowie der Tatsache, dass es sich um einen humanisierten monoklonalen IgG-Antikörper handelt, kann das Präparat bei gestillten Kindern schwerwiegende unerwünschte Wirkungen hervorrufen. Frauen sollte empfohlen werden, vor Beginn der Therapie mit Blenrep abzustillen und bis 3 Monate nach der letzten Dosis nicht zu stillen.
  • +Ob Belantamab mafodotin in der Muttermilch ausgeschieden wird, ist nicht bekannt. Immunglobulin G (IgG) ist in kleinen Mengen in der Muttermilch vorhanden. Aufgrund des Wirkmechanismus von Belantamab mafodotin sowie der Tatsache, dass es sich um einen humanisierten monoklonalen IgG-Antikörper handelt, kann das Präparat bei gestillten Kindern schwerwiegende unerwünschte Wirkungen hervorrufen. Frauen sollte empfohlen werden, vor Beginn der Therapie mit Blenrep abzustillen und bis 3 Monate nach der letzten Dosis nicht zu stillen.
  • -Tabelle 4 fasst die unerwünschten Arzneimittelwirkungen bei Patienten zusammen, welche die empfohlene Dosis von Belantamab mafodotin für alle Indikationen erhalten haben, während klinischen Studien in Patienten mit Kombinationstherapie oder aus Post-Marketing Erfahrung mit Belantamab mafodotin Monotherapie.
  • +Tabelle 4 fasst die unerwünschten Arzneimittelwirkungen bei Patienten zusammen, welche die empfohlene Dosis von Belantamab mafodotin für alle Indikationen erhalten haben, während klinischen Studien in Patienten mit Kombinationstherapie oder aus Post-Marketing Erfahrung mit Belantamab mafodotin Monotherapie.
  • -Tabelle 4. Berichtete unerwünschte Wirkungen bei Patienten mit multiplem Myelom unter Behandlung mit Belantamab mafodotin
  • -Systemorganklasse Unerwünschte Wirkungen
  • +Tabelle 4. Berichtete unerwünschte Wirkungen bei Patienten mit multiplem Myelom unter Behandlung mit Belantamab mafodotin
  • + Systemorganklasse Unerwünschte Wirkungen
  • - 
  • -a Auf Grundlage ophthalmologischer Untersuchungsergebnisse.
  • -b Umfasst infektiöse Keratitis und ulzerative Keratitis.
  • -c einschliesslich tödliche Fälle.
  • -d Anzeichen oder Symptome können abnormale Leberfunktionstests, portale Hypertension, Krampfadern und Aszites einschliessen.
  • -e Umfasst Albuminurie, Albumin im Urin nachweisbar, Albumin/Creatinin-Quotient im Urin erhöht und Mikroalbuminurie.
  • -f Beinhaltet Ereignisse, die als infusionsbedingt eingestuft wurden. Infusionsreaktionen können Fieber, Schüttelfrost, Diarrhoe, Übelkeit, Asthenie, Hypertonie, Lethargie und Tachykardie umfassen.
  • +a Auf Grundlage ophthalmologischer Untersuchungsergebnisse.
  • +b Umfasst infektiöse Keratitis und ulzerative Keratitis.
  • +c einschliesslich tödliche Fälle.
  • +d Anzeichen oder Symptome können abnormale Leberfunktionstests, portale Hypertension, Krampfadern und Aszites einschliessen.
  • +e Umfasst Albuminurie, Albumin im Urin nachweisbar, Albumin/Creatinin-Quotient im Urin erhöht und Mikroalbuminurie.
  • +f Beinhaltet Ereignisse, die als infusionsbedingt eingestuft wurden. Infusionsreaktionen können Fieber, Schüttelfrost, Diarrhoe, Übelkeit, Asthenie, Hypertonie, Lethargie und Tachykardie umfassen.
  • -Die Durchschnittsdosis pro Patient in DREAMM-7 war 2.2 mg/kg (Median 2.1 mg/kg). Dosisverzögerungen von Blenrep traten bei 88% der Patienten auf. Von diesen Patienten hatten 71% ≥3 Dosisverzögerungen mit einer mittleren Verzögerungsdauer von 7,7 Wochen (IQR 2,6, 12,6). Die Zeit zwischen den Dosen pro Patient nahm in jedem Zeitintervall zu, mit einem Durchschnitt von 4,8 Wochen (Median 3,6 Wochen; IQR 3, 6) in den ersten 6 Monaten, 6,8 Wochen (Median 4,7 Wochen; IQR 3, 8) im Zeitraum von 6 bis 12 Monaten und 10,9 Wochen (Median 9,5 Wochen; IQR 5, 15) im Zeitraum von mehr als 12 Monaten.
  • -Die Durchschnittsdosis pro Patient in DREAMM-8 war 2 mg/kg (Median 2 mg/kg). Dosisverzögerungen von Blenrep traten bei 93% der Patienten auf. Von diesen Patienten hatten 66% ≥3 Dosisverzögerungen mit einer mittleren Verzögerungsdauer von 7,6 Wochen (IQR 3,6, 11,7). Die Zeit zwischen den Dosen pro Patient nahm in jedem Zeitintervall zu, mit einem Durchschnitt von 5,3 Wochen (Median 4,1 Wochen; IQR 4, 5) in den ersten 6 Monaten, 11,9 Wochen (Median 11,8 Wochen; IQR 5, 16) im Zeitraum von 6 bis 12 Monaten und 14,2 Wochen (Median 14,1 Wochen; IQR 10, 18) im Zeitraum von mehr als 12 Monaten.
  • +Die Durchschnittsdosis pro Patient in DREAMM-7 war 2.2 mg/kg (Median 2.1 mg/kg). Dosisverzögerungen von Blenrep traten bei 88% der Patienten auf. Von diesen Patienten hatten 71% ≥3 Dosisverzögerungen mit einer mittleren Verzögerungsdauer von 7,7 Wochen (IQR 2,6, 12,6). Die Zeit zwischen den Dosen pro Patient nahm in jedem Zeitintervall zu, mit einem Durchschnitt von 4,8 Wochen (Median 3,6 Wochen; IQR 3, 6) in den ersten 6 Monaten, 6,8 Wochen (Median 4,7 Wochen; IQR 3, 8) im Zeitraum von 6 bis 12 Monaten und 10,9 Wochen (Median 9,5 Wochen; IQR 5, 15) im Zeitraum von mehr als 12 Monaten.
  • +Die Durchschnittsdosis pro Patient in DREAMM-8 war 2 mg/kg (Median 2 mg/kg). Dosisverzögerungen von Blenrep traten bei 93% der Patienten auf. Von diesen Patienten hatten 66% ≥3 Dosisverzögerungen mit einer mittleren Verzögerungsdauer von 7,6 Wochen (IQR 3,6, 11,7). Die Zeit zwischen den Dosen pro Patient nahm in jedem Zeitintervall zu, mit einem Durchschnitt von 5,3 Wochen (Median 4,1 Wochen; IQR 4, 5) in den ersten 6 Monaten, 11,9 Wochen (Median 11,8 Wochen; IQR 5, 16) im Zeitraum von 6 bis 12 Monaten und 14,2 Wochen (Median 14,1 Wochen; IQR 10, 18) im Zeitraum von mehr als 12 Monaten.
  • -In gepoolten Datensätzen von Belantamab mafodotin in Kombinationstherapien (n = 516) traten bei 83% der Patienten (n = 430/516) okuläre Nebenwirkungen auf. Die häufigsten okulären Nebenwirkungen waren verminderte Sehschärfe (90%; 59% Grad 3 und 4) und Befunde bei der Hornhautuntersuchung (89%; 71% Grad 3 und 4) basierend auf den ophthalmologischen Untersuchungsergebnissen, verschwommenes Sehen (62%; 17% Grad 3 und 4), trockene Augen (44%; 6% Grad 3 und 4), Fremdkörpergefühl in den Augen (40%; 3% Grad 3 und 4); Lichtempfindlichkeit (37%; 2% Grad 3 und 4); Augenreizung (35%; 4% Grad 3 und 4); und Augenschmerzen (27%; <1% Grad 3 und 4). Die mediane Zeit bis zum Auftreten des ersten Ereignisses betrug 30 Tage. Ereignisse der Grade 3 und 4 traten bei 42% (217/516) der Patienten auf, wobei verschwommenes Sehen am häufigsten war (17%). Okuläre Nebenwirkungen führten bei 79% der Patienten zu einer Verzögerung der Dosis. Es wurde ein schwerwiegendes okuläres unerwünschtes Ereignis gemeldet.
  • -Befunde bei der ophthalmologischen Untersuchung (Hornhautuntersuchungsbefunde oder BCVA-Änderungen) traten bei 91% (472/516) der Patienten auf. Die mediane Zeit bis zum Auftreten des ersten Ereignisses (Grad 2 oder schlimmer) betrug 43 Tage. Ereignisse der Grade 3 und 4 traten bei 394 Patienten auf. Befunde bei der ophthalmologischen Untersuchung (Hornhautuntersuchungsbefunde oder BCVA-Änderungen) führten bei 383 Patienten (74%) zu einer Verzögerung der Dosis.
  • -Eine beidseitige Verringerung der Sehschärfe auf 20/50 oder schlechter (Snellen) bei demselben Besuch trat bei 161 Patienten auf, die zu Beginn in mindestens einem Auge eine Sehschärfe von 20/25 oder besser hatten. Die mediane Zeit bis zum Auftreten des ersten Ereignisses betrug 85 Tage.
  • +In gepoolten Datensätzen von Belantamab mafodotin in Kombinationstherapien (n = 516) traten bei 83% der Patienten (n = 430/516) okuläre Nebenwirkungen auf. Die häufigsten okulären Nebenwirkungen waren verminderte Sehschärfe (90%; 59% Grad 3 und 4) und Befunde bei der Hornhautuntersuchung (89%; 71% Grad 3 und 4) basierend auf den ophthalmologischen Untersuchungsergebnissen, verschwommenes Sehen (62%; 17% Grad 3 und 4), trockene Augen (44%; 6% Grad 3 und 4), Fremdkörpergefühl in den Augen (40%; 3% Grad 3 und 4); Lichtempfindlichkeit (37%; 2% Grad 3 und 4); Augenreizung (35%; 4% Grad 3 und 4); und Augenschmerzen (27%; <1% Grad 3 und 4). Die mediane Zeit bis zum Auftreten des ersten Ereignisses betrug 30 Tage. Ereignisse der Grade 3 und 4 traten bei 42% (217/516) der Patienten auf, wobei verschwommenes Sehen am häufigsten war (17%). Okuläre Nebenwirkungen führten bei 79% der Patienten zu einer Verzögerung der Dosis. Es wurde ein schwerwiegendes okuläres unerwünschtes Ereignis gemeldet.
  • +Befunde bei der ophthalmologischen Untersuchung (Hornhautuntersuchungsbefunde oder BCVA-Änderungen) traten bei 91% (472/516) der Patienten auf. Die mediane Zeit bis zum Auftreten des ersten Ereignisses (Grad 2 oder schlimmer) betrug 43 Tage. Ereignisse der Grade 3 und 4 traten bei 394 Patienten auf. Befunde bei der ophthalmologischen Untersuchung (Hornhautuntersuchungsbefunde oder BCVA-Änderungen) führten bei 383 Patienten (74%) zu einer Verzögerung der Dosis.
  • +Eine beidseitige Verringerung der Sehschärfe auf 20/50 oder schlechter (Snellen) bei demselben Besuch trat bei 161 Patienten auf, die zu Beginn in mindestens einem Auge eine Sehschärfe von 20/25 oder besser hatten. Die mediane Zeit bis zum Auftreten des ersten Ereignisses betrug 85 Tage.
  • -In den gepoolten klinischen Studien in Kombinationstherapie belief sich die Inzidenz von Reaktionen im Zusammenhang mit einer Infusion (IRR) auf 6% (n = 32/516). Die meisten IRRs wurden als Ereignisse des Grads 1 (2%) und des Grads 2 (4%) berichtet. Grad 3 IRRs wurden in <1% beobachtet. 1 Patient beendete die Behandlung wegen IRR.
  • +In den gepoolten klinischen Studien in Kombinationstherapie belief sich die Inzidenz von Reaktionen im Zusammenhang mit einer Infusion (IRR) auf 6% (n = 32/516). Die meisten IRRs wurden als Ereignisse des Grads 1 (2%) und des Grads 2 (4%) berichtet. Grad 3 IRRs wurden in <1% beobachtet. 1 Patient beendete die Behandlung wegen IRR.
  • -In den gepoolten klinischen Studien in Kombinationstherapie traten bei 74% der Patienten (n = 382/516) thrombozytopenische Ereignisse (Thrombozytopenie und Thrombozytenzahl vermindert) auf, in 59% mit Grad 3 oder 4. Zu klinisch signifikanten Blutungen (≥Grad 2) kam es bei 5% der Patienten, die gleichzeitig niedrige Thrombozytenzahlen (Grad 3 bis 4) aufwiesen.
  • +In den gepoolten klinischen Studien in Kombinationstherapie traten bei 74% der Patienten (n = 382/516) thrombozytopenische Ereignisse (Thrombozytopenie und Thrombozytenzahl vermindert) auf, in 59% mit Grad 3 oder 4. Zu klinisch signifikanten Blutungen (≥Grad 2) kam es bei 5% der Patienten, die gleichzeitig niedrige Thrombozytenzahlen (Grad 3 bis 4) aufwiesen.
  • -In den gepoolten klinischen Studien in Kombinationstherapie wurde bei 18% der Patienten (n = 93/516) über Pneumonie berichtet, wobei 12% als Ereignisse des Grads ≥3 gemeldet wurden. 10 Patienten hatten eine Pneumonie mit tödlichem Ausgang.
  • +In den gepoolten klinischen Studien in Kombinationstherapie wurde bei 18% der Patienten (n = 93/516) über Pneumonie berichtet, wobei 12% als Ereignisse des Grads ≥3 gemeldet wurden. 10 Patienten hatten eine Pneumonie mit tödlichem Ausgang.
  • -Belantamab mafodotin ist ein an den zytotoxischen Wirkstoff Maleimidocaproyl-Monomethyl-Auristatin F (mcMMAF) konjugierter humanisierter monoklonaler IgG1-kappa-Antikörper. Belantamab mafodotin bindet an das BCMA auf der Zelloberfläche und wird zügig internalisiert. In der Tumorzelle wird der zytotoxische Wirkstoff (cys-mcMMAF) freigesetzt und zerstört das Mikrotubuli-Netzwerk. Dies führt zum Zellzyklus-Arrest und zur Apoptose. Der Antikörper verbessert die Rekrutierung und Aktivierung von Immuneffektorzellen, die Krebszellen mittels antikörperabhängiger zellulärer Zytotoxizität und Phagozytose zerstören. Die durch Belantamab mafodotin induzierte Apoptose geht mit der Freisetzung von immunogenen Zelltodmarkern einher, die zu einer adaptiven Immunantwort auf die Tumorzellen beitragen können.
  • +Belantamab mafodotin ist ein an den zytotoxischen Wirkstoff Maleimidocaproyl-Monomethyl-Auristatin F (mcMMAF) konjugierter humanisierter monoklonaler IgG1-kappa-Antikörper. Belantamab mafodotin bindet an das BCMA auf der Zelloberfläche und wird zügig internalisiert. In der Tumorzelle wird der zytotoxische Wirkstoff (cys-mcMMAF) freigesetzt und zerstört das Mikrotubuli-Netzwerk. Dies führt zum Zellzyklus-Arrest und zur Apoptose. Der Antikörper verbessert die Rekrutierung und Aktivierung von Immuneffektorzellen, die Krebszellen mittels antikörperabhängiger zellulärer Zytotoxizität und Phagozytose zerstören. Die durch Belantamab mafodotin induzierte Apoptose geht mit der Freisetzung von immunogenen Zelltodmarkern einher, die zu einer adaptiven Immunantwort auf die Tumorzellen beitragen können.
  • -Bei den BVd- und BPd-Kombinationstherapien ging eine höhere Belantamab mafodotin-Exposition in Zyklus 1 mit einer höheren Wahrscheinlichkeit des Ansprechens (z.B. sehr gute partielle Remission [VGPR+]) und einer höheren Inzidenz von bestimmten sicherheitsrelevanten unerwünschten Wirkungen einher (z.B. Befunde der Korneauntersuchung des Grads ≥2). Für den grössten Teil des Belantamab mafodotin-Expositionsbereichs in Zyklus 1 war die Wahrscheinlichkeit einer VGPR oder besser höher als die Wahrscheinlichkeit von okulären unerwünschten Wirkungen und BCVA-bezogenen Endpunkten.
  • +Bei den BVd- und BPd-Kombinationstherapien ging eine höhere Belantamab mafodotin-Exposition in Zyklus 1 mit einer höheren Wahrscheinlichkeit des Ansprechens (z.B. sehr gute partielle Remission [VGPR+]) und einer höheren Inzidenz von bestimmten sicherheitsrelevanten unerwünschten Wirkungen einher (z.B. Befunde der Korneauntersuchung des Grads ≥2). Für den grössten Teil des Belantamab mafodotin-Expositionsbereichs in Zyklus 1 war die Wahrscheinlichkeit einer VGPR oder besser höher als die Wahrscheinlichkeit von okulären unerwünschten Wirkungen und BCVA-bezogenen Endpunkten.
  • -Belantamab mafodotin oder cys-mcMMAF bewirkte bei Dosen von bis zu 3,4 mg/kg einmal alle 3 Wochen keine relevante QTc-Verlängerung (>10 ms).
  • +Belantamab mafodotin oder cys-mcMMAF bewirkte bei Dosen von bis zu 3,4 mg/kg einmal alle 3 Wochen keine relevante QTc-Verlängerung (>10 ms).
  • -Für die Teilnahme geeignet waren Patienten mit einer bestätigten MM-Diagnose gemäss den Kriterien der International Myeloma Working Group (IMWG), die zuvor mindestens 1 MM-Therapielinie erhalten hatten und bei denen während oder nach der zuletzt verabreichten Therapie eine Krankheitsprogression dokumentiert wurde.
  • +Für die Teilnahme geeignet waren Patienten mit einer bestätigten MM-Diagnose gemäss den Kriterien der International Myeloma Working Group (IMWG), die zuvor mindestens 1 MM-Therapielinie erhalten hatten und bei denen während oder nach der zuletzt verabreichten Therapie eine Krankheitsprogression dokumentiert wurde.
  • -Die Patienten wurden im Verhältnis 1:1 randomisiert. Im BVd-Arm (N=243) erhielten die Patienten Belantamab mafodotin 2,5 mg/kg als intravenöse (i.v.) Infusion alle 3 Wochen an Tag 1 jedes Zyklus, Bortezomib 1,3 mg/m2 (subkutan) an den Tagen 1, 4, 8 und 11 der Zyklen 1 bis 8 (21-tägige Zyklen) sowie Dexamethason 20 mg (i.v. oder oral) am Tag der Bortezomib-Gabe und am Tag danach. Im DVd-Arm (N=251) erhielten die Patienten Daratumumab 16 mg/kg (i.v.) in 21-tägigen Zyklen: wöchentlich in den Zyklen 1 bis 3 und alle 3 Wochen in den Zyklen 4 bis 8. Das Dexamethason- und das Bortezomib-Dosierungsschema war in beiden Armen in den ersten 8 Zyklen identisch. Die Behandlung wurde in beiden Armen bis zur Krankheitsprogression, bis zum Tod, bis zum Auftreten einer inakzeptablen Toxizität, bis zum Widerruf der Einwilligung oder bis zum Ende der Studie fortgesetzt.
  • -Insgesamt 494 Patienten wurden in der Studie DREAMM-7 im Hinblick auf die Wirksamkeit beurteilt. Die demographischen Daten und Ausgangsmerkmale waren in beiden Armen vergleichbar. Die Ausgangsmerkmale im BVd-Arm (N=243) waren: medianes Alter: 65 Jahre (35% im Alter von 65 bis 74 Jahren und 15% im Alter von 75 Jahren und älter); 53% Männer, 47% Frauen; 85% Weisse, 12% Asiaten, 3% Schwarze; R-ISS-Stadium beim Screening: I (42%), II (53%), III (4%); 28% Hochrisiko-Zytogenetik, 51% der Patienten erhielten eine vorherige Therapielinie und 49% der Patienten erhielten zwei oder mehr vorherige Therapielinien (mediane Anzahl von 1 vorherigen Therapielinie); 80% der Patienten erlitten mehr als 12 Monate nach Beginn der Erstlinienbehandlung einen Rückfall; 5% mit extramedullärer Erkrankung (EMD); und bei behandelten Patienten (n=242) ein Leistungsstatus der Eastern Cooperative Oncology Group (ECOG PS) von 0 (50%), 1 (46%) oder 2 (4%). Im BVd-Arm hatten 90% der Patienten zuvor eine Proteasom-Inhibitor-Therapie (Bortezomib, Carfilzomib, Ixazomib), 81% eine Therapie mit Immunmodulatoren (Lenalidomid, Thalidomid, Pomalidomid) und 1% eine Behandlung mit Daratumumab erhalten; 67% der Patienten hatten sich zuvor einer autologen Stammzelltransplantation (ASCT) unterzogen. 9% der Patienten waren refraktär gegenüber einer Proteasom-Inhibitor-Therapie und 39% gegenüber einer Immunmodulator-Therapie.
  • +Die Patienten wurden im Verhältnis 1:1 randomisiert. Im BVd-Arm (N=243) erhielten die Patienten Belantamab mafodotin 2,5 mg/kg als intravenöse (i.v.) Infusion alle 3 Wochen an Tag 1 jedes Zyklus, Bortezomib 1,3 mg/m2 (subkutan) an den Tagen 1, 4, 8 und 11 der Zyklen 1 bis 8 (21-tägige Zyklen) sowie Dexamethason 20 mg (i.v. oder oral) am Tag der Bortezomib-Gabe und am Tag danach. Im DVd-Arm (N=251) erhielten die Patienten Daratumumab 16 mg/kg (i.v.) in 21-tägigen Zyklen: wöchentlich in den Zyklen 1 bis 3 und alle 3 Wochen in den Zyklen 4 bis 8. Das Dexamethason- und das Bortezomib-Dosierungsschema war in beiden Armen in den ersten 8 Zyklen identisch. Die Behandlung wurde in beiden Armen bis zur Krankheitsprogression, bis zum Tod, bis zum Auftreten einer inakzeptablen Toxizität, bis zum Widerruf der Einwilligung oder bis zum Ende der Studie fortgesetzt.
  • +Insgesamt 494 Patienten wurden in der Studie DREAMM-7 im Hinblick auf die Wirksamkeit beurteilt. Die demographischen Daten und Ausgangsmerkmale waren in beiden Armen vergleichbar. Die Ausgangsmerkmale im BVd-Arm (N=243) waren: medianes Alter: 65 Jahre (35% im Alter von 65 bis 74 Jahren und 15% im Alter von 75 Jahren und älter); 53% Männer, 47% Frauen; 85% Weisse, 12% Asiaten, 3% Schwarze; R-ISS-Stadium beim Screening: I (42%), II (53%), III (4%); 28% Hochrisiko-Zytogenetik, 51% der Patienten erhielten eine vorherige Therapielinie und 49% der Patienten erhielten zwei oder mehr vorherige Therapielinien (mediane Anzahl von 1 vorherigen Therapielinie); 80% der Patienten erlitten mehr als 12 Monate nach Beginn der Erstlinienbehandlung einen Rückfall; 5% mit extramedullärer Erkrankung (EMD); und bei behandelten Patienten (n=242) ein Leistungsstatus der Eastern Cooperative Oncology Group (ECOG PS) von 0 (50%), 1 (46%) oder 2 (4%). Im BVd-Arm hatten 90% der Patienten zuvor eine Proteasom-Inhibitor-Therapie (Bortezomib, Carfilzomib, Ixazomib), 81% eine Therapie mit Immunmodulatoren (Lenalidomid, Thalidomid, Pomalidomid) und 1% eine Behandlung mit Daratumumab erhalten; 67% der Patienten hatten sich zuvor einer autologen Stammzelltransplantation (ASCT) unterzogen. 9% der Patienten waren refraktär gegenüber einer Proteasom-Inhibitor-Therapie und 39% gegenüber einer Immunmodulator-Therapie.
  • -Die Wirksamkeitsergebnisse zum Zeitpunkt der ersten Zwischenauswertung (IA1) (Stichtag der Datenerhebung: 2. Oktober 2023, mit Ausnahme der OS-Daten, die aus der Zwischenanalyse der zweiten Datenerhebung vom 7. Oktober 2024 präsentiert werden), sind in Tabelle 5 dargestellt.
  • -Tabelle 5. Wirksamkeitsergebnisse von Belantamab mafodotin in DREAMM-7
  • - Belantamab mafodotin plus Daratumumab plus Bortezomib
  • +Die Wirksamkeitsergebnisse zum Zeitpunkt der ersten Zwischenauswertung (IA1) (Stichtag der Datenerhebung: 2. Oktober 2023, mit Ausnahme der OS-Daten, die aus der Zwischenanalyse der zweiten Datenerhebung vom 7. Oktober 2024 präsentiert werden), sind in Tabelle 5 dargestellt.
  • +Tabelle 5. Wirksamkeitsergebnisse von Belantamab mafodotin in DREAMM-7
  • + Belantamab mafodotin plus Daratumumab plus Bortezomib
  • - 
  • -KI = Konfidenzintervall; n. e. = nicht erreicht.
  • -a Die Wirksamkeitsdaten basieren auf der Intent-to-Treat-(ITT-)Population
  • -b Ansprechen laut IRC gemäss IMWG-Kriterien.
  • -c Nach Brookmeyer-Crowley-Methode.
  • -d Basierend auf stratifiziertem Cox-Regressionsmodell.
  • -e Einseitiger p-Wert basierend auf stratifiziertem Log-Rank-Test.
  • -f Nach Kaplan-Meier-Methode.
  • +KI = Konfidenzintervall; n. e. = nicht erreicht.
  • +a Die Wirksamkeitsdaten basieren auf der Intent-to-Treat-(ITT-)Population
  • +b Ansprechen laut IRC gemäss IMWG-Kriterien.
  • +c Nach Brookmeyer-Crowley-Methode.
  • +d Basierend auf stratifiziertem Cox-Regressionsmodell.
  • +e Einseitiger p-Wert basierend auf stratifiziertem Log-Rank-Test.
  • +f Nach Kaplan-Meier-Methode.
  • -Für die Teilnahme geeignet waren Patienten mit einer bestätigten Diagnose eines multiplen Myeloms (MM) gemäss den IMWG-Kriterien, die zuvor mindestens 1 MM-Therapielinie einschliesslich Lenalidomid erhalten hatten und bei denen während oder nach der zuletzt verabreichten Therapie eine Krankheitsprogression dokumentiert wurde.
  • -Gemäss Protokoll durften nicht mehr als 50% der eingeschlossenen Patienten ≥2 vorgängige Therapielinien haben. Eingeschlossene Patienten mussten für eine vorherige ASCT als nicht geeignet erachtet worden sein, oder die ASCT musste mehr als 100 Tage vor der ersten Blenrep-Dosis erfolgt sein, um als geeignet zu gelten. Patienten, die zuvor mit Pomalidomid behandelt wurden oder eine Unverträglichkeit gegenüber Pomalidomid hatten, wurden ausgeschlossen. Weiterhin wurden Patienten ausgeschlossen, welche eine Intoleranz auf Bortezomib hatten oder refraktär auf Bortezomib waren, sowie Patienten mit einer vorgängigen Behandlung mit einer BCMA-gerichteten Therapie.
  • -Die Patienten wurden im Verhältnis 1:1 randomisiert und erhielten entweder BPd oder PVd. Die Randomisierung erfolgte stratifiziert nach Anzahl der vorangegangenen Therapielinien, vorangegangener Bortezomib-Exposition, vorangegangener Anti-CD38-Behandlung und ISS-Status (International Staging System). Patienten im BPd-Arm (N = 155) erhielten Belantamab mafodotin 2,5 mg/kg (i.v.) einmalig an Tag 1 von Zyklus 1 (28-tägiger Zyklus), gefolgt von Belantamab mafodotin 1,9 mg/kg (i.v.) alle 4 Wochen an Tag 1 von Zyklus 2 und nachfolgenden Zyklen (28-tägige Zyklen); Pomalidomid 4 mg (oral [p. o.]) an den Tagen 1 bis 21 sowie Dexamethason 40 mg (p. o.) an den Tagen 1, 8, 15 und 22 in allen Zyklen (28-tägige Zyklen). Patienten im PVd-Arm (N = 147) erhielten Pomalidomid 4 mg (p. o.) alle 3 Wochen an den Tagen 1 bis 14 in allen Zyklen (21-tägige Zyklen); Bortezomib 1,3 mg/m2 subkutan an den Tagen 1, 4, 8 und 11 in den Zyklen 1 bis 8 sowie an den Tagen 1 und 8 in Zyklus 9+ (21-tägige Zyklen). Dexamethason 20 mg (p. o.) wurde am Tag der Verabreichung von Bortezomib und am Tag danach eingenommen. Bei Patienten im Alter von 75 Jahren und älter wurde die Dosis von Dexamethason in beiden Armen um die Hälfte reduziert. Die Behandlung wurde in beiden Armen bis zum Auftreten einer Krankheitsprogression, inakzeptabler Toxizität, bis zum Widerruf der Einwilligung, Beginn einer anderen Krebstherapie, Ende der Studie oder bis zum Tod fortgesetzt.
  • -Insgesamt 302 Patienten mit MM wurden in der Studie DREAMM-8 im Hinblick auf die Wirksamkeit beurteilt. Die demographischen Daten und Ausgangsmerkmale waren in beiden Armen vergleichbar. Die Ausgangsmerkmale im BPd-Arm (n = 155) waren: medianes Alter: 67 Jahre (46% im Alter von 65 bis 74 Jahren und 12% im Alter von 75 Jahren und älter); 64% Männer, 36% Frauen; 86% Weisse, 13% Asiaten, <1% hawaiianische Ureinwohner oder andere Pazifikinsulaner, <1% Menschen gemischter ethnischer Zugehörigkeit; ISS-Stadium beim Screening: I (60%), II (25%), III (14%); 34% Hochrisiko-Zytogenetik, 53% der Patienten erhielten eine vorherige Therapielinie und 47% der Patienten erhielten zwei oder mehr vorherige Behandlungslinien (mediane Anzahl von 1 vorherigen Therapielinie); 86% der Patienten erlitten mehr als 12 Monate nach Beginn der Erstlinienbehandlung einen Rückfall; 13% mit EMD; und bei behandelten Patienten (n = 150) ein ECOG PS von 0 (53%), 1 (45%) oder 2 (3%). Im BPd-Arm hatten 100% der Patienten zuvor eine Immunmodulator-Therapie (Lenalidomid, Thalidomid), 90% eine Proteasom-Inhibitor-Therapie (Bortezomib, Carfilzomib, Ixazomib), 25% eine Anti-CD38-Therapie (Daratumumab, Isatuximab) und 64% eine ASCT erhalten. 82% der Patienten waren refraktär gegenüber einer Immunmodulator-Therapie, 26% gegenüber einer Proteasom-Inhibitor-Therapie und 23% gegenüber einer Anti-CD38-Therapie.
  • +Für die Teilnahme geeignet waren Patienten mit einer bestätigten Diagnose eines multiplen Myeloms (MM) gemäss den IMWG-Kriterien, die zuvor mindestens 1 MM-Therapielinie einschliesslich Lenalidomid erhalten hatten und bei denen während oder nach der zuletzt verabreichten Therapie eine Krankheitsprogression dokumentiert wurde.
  • +Gemäss Protokoll durften nicht mehr als 50% der eingeschlossenen Patienten ≥2 vorgängige Therapielinien haben. Eingeschlossene Patienten mussten für eine vorherige ASCT als nicht geeignet erachtet worden sein, oder die ASCT musste mehr als 100 Tage vor der ersten Blenrep-Dosis erfolgt sein, um als geeignet zu gelten. Patienten, die zuvor mit Pomalidomid behandelt wurden oder eine Unverträglichkeit gegenüber Pomalidomid hatten, wurden ausgeschlossen. Weiterhin wurden Patienten ausgeschlossen, welche eine Intoleranz auf Bortezomib hatten oder refraktär auf Bortezomib waren, sowie Patienten mit einer vorgängigen Behandlung mit einer BCMA-gerichteten Therapie.
  • +Die Patienten wurden im Verhältnis 1:1 randomisiert und erhielten entweder BPd oder PVd. Die Randomisierung erfolgte stratifiziert nach Anzahl der vorangegangenen Therapielinien, vorangegangener Bortezomib-Exposition, vorangegangener Anti-CD38-Behandlung und ISS-Status (International Staging System). Patienten im BPd-Arm (N = 155) erhielten Belantamab mafodotin 2,5 mg/kg (i.v.) einmalig an Tag 1 von Zyklus 1 (28-tägiger Zyklus), gefolgt von Belantamab mafodotin 1,9 mg/kg (i.v.) alle 4 Wochen an Tag 1 von Zyklus 2 und nachfolgenden Zyklen (28-tägige Zyklen); Pomalidomid 4 mg (oral [p. o.]) an den Tagen 1 bis 21 sowie Dexamethason 40 mg (p. o.) an den Tagen 1, 8, 15 und 22 in allen Zyklen (28-tägige Zyklen). Patienten im PVd-Arm (N = 147) erhielten Pomalidomid 4 mg (p. o.) alle 3 Wochen an den Tagen 1 bis 14 in allen Zyklen (21-tägige Zyklen); Bortezomib 1,3 mg/m2 subkutan an den Tagen 1, 4, 8 und 11 in den Zyklen 1 bis 8 sowie an den Tagen 1 und 8 in Zyklus 9+ (21-tägige Zyklen). Dexamethason 20 mg (p. o.) wurde am Tag der Verabreichung von Bortezomib und am Tag danach eingenommen. Bei Patienten im Alter von 75 Jahren und älter wurde die Dosis von Dexamethason in beiden Armen um die Hälfte reduziert. Die Behandlung wurde in beiden Armen bis zum Auftreten einer Krankheitsprogression, inakzeptabler Toxizität, bis zum Widerruf der Einwilligung, Beginn einer anderen Krebstherapie, Ende der Studie oder bis zum Tod fortgesetzt.
  • +Insgesamt 302 Patienten mit MM wurden in der Studie DREAMM-8 im Hinblick auf die Wirksamkeit beurteilt. Die demographischen Daten und Ausgangsmerkmale waren in beiden Armen vergleichbar. Die Ausgangsmerkmale im BPd-Arm (n = 155) waren: medianes Alter: 67 Jahre (46% im Alter von 65 bis 74 Jahren und 12% im Alter von 75 Jahren und älter); 64% Männer, 36% Frauen; 86% Weisse, 13% Asiaten, <1% hawaiianische Ureinwohner oder andere Pazifikinsulaner, <1% Menschen gemischter ethnischer Zugehörigkeit; ISS-Stadium beim Screening: I (60%), II (25%), III (14%); 34% Hochrisiko-Zytogenetik, 53% der Patienten erhielten eine vorherige Therapielinie und 47% der Patienten erhielten zwei oder mehr vorherige Behandlungslinien (mediane Anzahl von 1 vorherigen Therapielinie); 86% der Patienten erlitten mehr als 12 Monate nach Beginn der Erstlinienbehandlung einen Rückfall; 13% mit EMD; und bei behandelten Patienten (n = 150) ein ECOG PS von 0 (53%), 1 (45%) oder 2 (3%). Im BPd-Arm hatten 100% der Patienten zuvor eine Immunmodulator-Therapie (Lenalidomid, Thalidomid), 90% eine Proteasom-Inhibitor-Therapie (Bortezomib, Carfilzomib, Ixazomib), 25% eine Anti-CD38-Therapie (Daratumumab, Isatuximab) und 64% eine ASCT erhalten. 82% der Patienten waren refraktär gegenüber einer Immunmodulator-Therapie, 26% gegenüber einer Proteasom-Inhibitor-Therapie und 23% gegenüber einer Anti-CD38-Therapie.
  • -Die Wirksamkeitsergebnisse zum Zeitpunkt der ersten Zwischenauswertung (Stichtag der Datenerhebung: 29. Januar 2024) sind in Tabelle 6 dargestellt.
  • -Tabelle 6. Wirksamkeitsergebnisse von Belantamab mafodotin in DREAMM-8
  • - Belantamab mafodotin plus Pomalidomid plus Bortezomib
  • +Die Wirksamkeitsergebnisse zum Zeitpunkt der ersten Zwischenauswertung (Stichtag der Datenerhebung: 29. Januar 2024) sind in Tabelle 6 dargestellt.
  • +Tabelle 6. Wirksamkeitsergebnisse von Belantamab mafodotin in DREAMM-8
  • + Belantamab mafodotin plus Pomalidomid plus Bortezomib
  • - 
  • -KI = Konfidenzintervall; n. e. = nicht erreicht.
  • -a Die Wirksamkeitsdaten basieren auf der Intent-to-Treat-(ITT-)Population
  • -b Ansprechen laut IRC gemäss IMWG-Kriterien.
  • -c Nach Brookmeyer-Crowley-Methode.
  • -d Mediane Nachbeobachtung von 21,8 Monaten.
  • -e Zum Stichtag der Datenerhebung (29. Januar 2024).
  • -f Basierend auf stratifiziertem Cox-Regressionsmodell.
  • -g Einseitiger p-Wert basierend auf stratifiziertem Log-Rank-Test.
  • -h Nach Kaplan-Meier-Methode.
  • +KI = Konfidenzintervall; n. e. = nicht erreicht.
  • +a Die Wirksamkeitsdaten basieren auf der Intent-to-Treat-(ITT-)Population
  • +b Ansprechen laut IRC gemäss IMWG-Kriterien.
  • +c Nach Brookmeyer-Crowley-Methode.
  • +d Mediane Nachbeobachtung von 21,8 Monaten.
  • +e Zum Stichtag der Datenerhebung (29. Januar 2024).
  • +f Basierend auf stratifiziertem Cox-Regressionsmodell.
  • +g Einseitiger p-Wert basierend auf stratifiziertem Log-Rank-Test.
  • +h Nach Kaplan-Meier-Methode.
  • +In einer nachfolgenden Zwischenauswertung (Stichtag der Datenerhebung 7. Juli 2025) mit einer medianen Nachbeobachtung von 35,8 Monaten wurden insgesamt 64 bzw. 69 OS-Ereignisse im BPd- bzw. PVd-Arm gemeldet. Das mediane OS wurde im BPd-Arm nicht erreicht (95 % KI: 40,6, NR), während es im PVd-Arm 43,9 Monate betrug (95 % KI: 32,2, NR), mit einer Hazard-Ratio von 0,82 (95 % KI: 0,58, 1,15).
  • +
  • -Die höchste Konzentration von Belantamab mafodotin-ADC wurde bei Infusionsende oder kurz danach gemessen, während die Konzentration von cys-mcMMAF etwa 24 Stunden nach der Infusion den Höchstwert erreichte.
  • -In den Tabellen 7 und 8 werden die pharmakokinetischen Parameter von Belantamab mafodotin für 2,5-mg/kg-Dosen an Tag 1 von Zyklus 1 am Ende des ersten 3- bzw. 4-wöchigen Intervalls beschrieben.
  • -Tabelle 7. Pharmakokinetik von Belantamab mafodotin am Ende des ersten 3-wöchigen Intervallsa
  • - AUCb Cavg21 Cmax Ctau
  • +Die höchste Konzentration von Belantamab mafodotin-ADC wurde bei Infusionsende oder kurz danach gemessen, während die Konzentration von cys-mcMMAF etwa 24 Stunden nach der Infusion den Höchstwert erreichte.
  • +In den Tabellen 7 und 8 werden die pharmakokinetischen Parameter von Belantamab mafodotin für 2,5-mg/kg-Dosen an Tag 1 von Zyklus 1 am Ende des ersten 3- bzw. 4-wöchigen Intervalls beschrieben.
  • +Tabelle 7. Pharmakokinetik von Belantamab mafodotin am Ende des ersten 3-wöchigen Intervallsa
  • + AUCb Cavg21 Cmax Ctau
  • - 
  • -ADC = Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (antibody drug conjugate); AUC = Fläche unter der Kurve (area under the curve); Cavg21 = durchschnittliche Konzentration von Belantamab mafodotin über 21 Tage; Cmax = Höchstkonzentration im Plasma; Ctau = Konzentration am Ende des Dosierungsintervalls.
  • -a Präsentierte Daten sind geometrische Mittelwerte (%VK) auf Grundlage von populationspharmakokinetischen Modellen.
  • -b AUC für ADC entspricht AUC(0-21Tage), und AUC(0-7Tage) für cys-mcMMAF.
  • -Tabelle 8. Pharmakokinetik von Belantamab mafodotin am Ende des ersten 4-wöchigen Intervallsa
  • - AUCb Cavg28 Cmax Ctau
  • +ADC = Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (antibody drug conjugate); AUC = Fläche unter der Kurve (area under the curve); Cavg21 = durchschnittliche Konzentration von Belantamab mafodotin über 21 Tage; Cmax = Höchstkonzentration im Plasma; Ctau = Konzentration am Ende des Dosierungsintervalls.
  • +a Präsentierte Daten sind geometrische Mittelwerte (%VK) auf Grundlage von populationspharmakokinetischen Modellen.
  • +b AUC für ADC entspricht AUC(0-21Tage), und AUC(0-7Tage) für cys-mcMMAF.
  • +Tabelle 8. Pharmakokinetik von Belantamab mafodotin am Ende des ersten 4-wöchigen Intervallsa
  • + AUCb Cavg28 Cmax Ctau
  • - 
  • -ADC = Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (antibody drug conjugate); AUC = Fläche unter der Kurve (area under the curve); Cavg28 = durchschnittliche Konzentration von Belantamab mafodotin über 28 Tage; Cmax = Höchstkonzentration im Plasma; Ctau = Konzentration am Ende des Dosierungsintervalls.
  • -a Präsentierte Daten sind geometrische Mittelwerte (%VK) auf Grundlage von populationspharmakokinetischen Modellen.
  • -b AUC für ADC entspricht AUC(0-28Tage), und AUC(0-7Tage) für cys-mcMMAF.
  • +ADC = Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (antibody drug conjugate); AUC = Fläche unter der Kurve (area under the curve); Cavg28 = durchschnittliche Konzentration von Belantamab mafodotin über 28 Tage; Cmax = Höchstkonzentration im Plasma; Ctau = Konzentration am Ende des Dosierungsintervalls.
  • +a Präsentierte Daten sind geometrische Mittelwerte (%VK) auf Grundlage von populationspharmakokinetischen Modellen.
  • +b AUC für ADC entspricht AUC(0-28Tage), und AUC(0-7Tage) für cys-mcMMAF.
  • -In vitro zeigte cys-mcMMAF im menschlichen Plasma eine konzentrationsabhängige geringe Proteinbindung (70% ungebunden bei einer Konzentration von 5 ng/ml).
  • -Auf Grundlage der populationspharmakokinetischen Analyse belief sich der geometrische Mittelwert (geometrischer %VK) für das Distributionsvolumen von Belantamab mafodotin im Steady State auf 10,8 l (22%).
  • +In vitro zeigte cys-mcMMAF im menschlichen Plasma eine konzentrationsabhängige geringe Proteinbindung (70% ungebunden bei einer Konzentration von 5 ng/ml).
  • +Auf Grundlage der populationspharmakokinetischen Analyse belief sich der geometrische Mittelwert (geometrischer %VK) für das Distributionsvolumen von Belantamab mafodotin im Steady State auf 10,8 l (22%).
  • -Auf Grundlage der populationspharmakokinetischen Analyse betrug der geometrische Mittelwert (geometrischer %VK) der initialen systemischen CL von Belantamab mafodotin (ADC) 0,901 l/Tag (40%), und die Eliminationshalbwertszeit belief sich auf 13 Tage (26%). Nach der Behandlung lag die CL im Steady State bei 0,605 l/Tag (43%) bzw. etwa 33% unter der initialen systemischen CL mit einer Eliminationshalbwertszeit von 17 Tagen (31%).
  • -Die Fraktion von im Urin ausgeschiedenem cys-mcMMAF war nach der Dosis in Zyklus 1 unerheblich (etwa 18% der Dosis), und es gab keine Hinweise auf andere MMAF-bezogene Metaboliten.
  • +Auf Grundlage der populationspharmakokinetischen Analyse betrug der geometrische Mittelwert (geometrischer %VK) der initialen systemischen CL von Belantamab mafodotin (ADC) 0,901 l/Tag (40%), und die Eliminationshalbwertszeit belief sich auf 13 Tage (26%). Nach der Behandlung lag die CL im Steady State bei 0,605 l/Tag (43%) bzw. etwa 33% unter der initialen systemischen CL mit einer Eliminationshalbwertszeit von 17 Tagen (31%).
  • +Die Fraktion von im Urin ausgeschiedenem cys-mcMMAF war nach der Dosis in Zyklus 1 unerheblich (etwa 18% der Dosis), und es gab keine Hinweise auf andere MMAF-bezogene Metaboliten.
  • -Es wurden keine formalen Studien an Patienten mit Leberfunktionsstörungen durchgeführt. In populationspharmakokinetischen Analysen, die Patienten mit normaler Leberfunktion sowie mit leicht (Gesamtbilirubin grösser als ULN bis ≤1,5 × ULN und AST beliebig oder Gesamtbilirubin ≤ULN mit AST >ULN) oder mässig eingeschränkter Leberfunktion (Gesamtbilirubin grösser als 1,5 x ULN bis ≤3 × ULN und AST beliebig) einbezog, war die Leberfunktion (gemäss Klassifizierung der Organ Dysfunction Working Group des National Cancer Institute) keine signifikante Kovariate.
  • +Es wurden keine formalen Studien an Patienten mit Leberfunktionsstörungen durchgeführt. In populationspharmakokinetischen Analysen, die Patienten mit normaler Leberfunktion sowie mit leicht (Gesamtbilirubin grösser als ULN bis ≤1,5 × ULN und AST beliebig oder Gesamtbilirubin ≤ULN mit AST >ULN) oder mässig eingeschränkter Leberfunktion (Gesamtbilirubin grösser als 1,5 x ULN bis ≤3 × ULN und AST beliebig) einbezog, war die Leberfunktion (gemäss Klassifizierung der Organ Dysfunction Working Group des National Cancer Institute) keine signifikante Kovariate.
  • -Bei Patienten mit stark beeinträchtigter Nierenfunktion (eGFR: 15 bis 29 ml/min) war die Cmax von Belantamab mafodotin um 23% und die AUC(0-tau) um 16% vermindert im Vergleich zu Patienten mit normaler oder leicht eingeschränkter (eGFR ≥60 ml/min) Nierenfunktion. Die Cmax und AUC(0-168 h) von cys-mcMMAF war im Vergleich zu Patienten mit normaler oder leicht eingeschränkter Nierenfunktion um 56% bzw. 44% reduziert. In populationspharmakokinetischen Analysen, in die Patienten mit normaler oder mit leicht, mässig oder stark eingeschränkter Nierenfunktion oder Nierenversagen einbezogen wurden, stellte die Nierenfunktion (eGFR: 12 bis 150 ml/min) keine signifikante Kovariate dar.
  • +Bei Patienten mit stark beeinträchtigter Nierenfunktion (eGFR: 15 bis 29 ml/min) war die Cmax von Belantamab mafodotin um 23% und die AUC(0-tau) um 16% vermindert im Vergleich zu Patienten mit normaler oder leicht eingeschränkter (eGFR ≥60 ml/min) Nierenfunktion. Die Cmax und AUC(0-168 h) von cys-mcMMAF war im Vergleich zu Patienten mit normaler oder leicht eingeschränkter Nierenfunktion um 56% bzw. 44% reduziert. In populationspharmakokinetischen Analysen, in die Patienten mit normaler oder mit leicht, mässig oder stark eingeschränkter Nierenfunktion oder Nierenversagen einbezogen wurden, stellte die Nierenfunktion (eGFR: 12 bis 150 ml/min) keine signifikante Kovariate dar.
  • -Das Körpergewicht (37 bis 170 kg) hat sich in populationspharmakokinetischen Analysen als signifikante Kovariate herausgestellt, doch besass dieser Effekt angesichts des gewichtsproportionalen Dosierungsschemas keine klinische Relevanz.
  • +Das Körpergewicht (37 bis 170 kg) hat sich in populationspharmakokinetischen Analysen als signifikante Kovariate herausgestellt, doch besass dieser Effekt angesichts des gewichtsproportionalen Dosierungsschemas keine klinische Relevanz.
  • -In tierexperimentellen Studien an Ratten und Affen waren bei einer Exposition vom ≥1,1-Fachen der klinischen Dosis von 2,5 mg/kg die wichtigsten (und direkt mit Belantamab mafodotin zusammenhängenden) unerwünschten Wirkungen die folgenden: erhöhte Leberenzyme, in einigen Fällen assoziiert mit hepatozellulärer Nekrose (bei ≥10 mg/kg in Ratten und bei ≥3 mg/kg im Affen), sowie erhöhte Alveolar-Makrophagen in Zusammenhang mit eosinophilen Ablagerungen in der Lunge bei ≥3 mg/kg (nur bei der Ratte). Die meisten Befunde bei Tieren wiesen einen Zusammenhang mit dem zytotoxischen Arzneimittel-Konjugat auf, die in Hoden und Lunge beobachteten histopathologischen Veränderungen waren bei Ratten nicht reversibel.
  • +In tierexperimentellen Studien an Ratten und Affen waren bei einer Exposition vom ≥1,1-Fachen der klinischen Dosis von 2,5 mg/kg die wichtigsten (und direkt mit Belantamab mafodotin zusammenhängenden) unerwünschten Wirkungen die folgenden: erhöhte Leberenzyme, in einigen Fällen assoziiert mit hepatozellulärer Nekrose (bei ≥10 mg/kg in Ratten und bei ≥3 mg/kg im Affen), sowie erhöhte Alveolar-Makrophagen in Zusammenhang mit eosinophilen Ablagerungen in der Lunge bei ≥3 mg/kg (nur bei der Ratte). Die meisten Befunde bei Tieren wiesen einen Zusammenhang mit dem zytotoxischen Arzneimittel-Konjugat auf, die in Hoden und Lunge beobachteten histopathologischen Veränderungen waren bei Ratten nicht reversibel.
  • -Wirkungen auf die männlichen und weiblichen Fortpflanzungsorgane wurden bei Tieren in Dosen von ≥10 mg/kg beobachtet, was etwa der 4-fachen Exposition nach einer klinischen Dosis entspricht. In den Ovarien von Ratten wurden nach 3 im Abstand von je einer Woche verabreichten Dosen luteinisierte anovulatorische Follikel beobachtet. Unerwünschte Befunde bei männlichen Fortpflanzungsorganen von Ratten, die nach wiederholten Dosisgaben fortschritten, umfassten eine deutliche Degeneration/Atrophie der Hodenkanälchen, die sich im Allgemeinen nach Absetzen der Dosen nicht zurückbildete.
  • +Wirkungen auf die männlichen und weiblichen Fortpflanzungsorgane wurden bei Tieren in Dosen von ≥10 mg/kg beobachtet, was etwa der 4-fachen Exposition nach einer klinischen Dosis entspricht. In den Ovarien von Ratten wurden nach 3 im Abstand von je einer Woche verabreichten Dosen luteinisierte anovulatorische Follikel beobachtet. Unerwünschte Befunde bei männlichen Fortpflanzungsorganen von Ratten, die nach wiederholten Dosisgaben fortschritten, umfassten eine deutliche Degeneration/Atrophie der Hodenkanälchen, die sich im Allgemeinen nach Absetzen der Dosen nicht zurückbildete.
  • -Die rekonstituierte Lösung kann bei Raumtemperatur (20 °C bis 25 °C) oder im Kühlschrank (2 °C bis 8 °C) bis zu 4 Stunden aufbewahrt werden. Nicht einfrieren.
  • +Die rekonstituierte Lösung kann bei Raumtemperatur (20 °C bis 25 °C) oder im Kühlschrank (2 °C bis 8 °C) bis zu 4 Stunden aufbewahrt werden. Nicht einfrieren.
  • -Wenn die verdünnte Lösung nicht sofort verwendet wird, kann sie vor der Anwendung bis zu 24 Stunden im Kühlschrank (2 °C bis 8 °C) aufbewahrt werden. Nicht einfrieren. Gekühlt gelagerte verdünnte Lösung vor der Verabreichung Raumtemperatur annehmen lassen.
  • -Die verdünnte Infusionslösung kann bei Raumtemperatur (20 °C bis 25 °C) bis zu 6 Stunden (einschliesslich Infusionszeit) aufbewahrt werden.
  • +Wenn die verdünnte Lösung nicht sofort verwendet wird, kann sie vor der Anwendung bis zu 24 Stunden im Kühlschrank (2 °C bis 8 °C) aufbewahrt werden. Nicht einfrieren. Gekühlt gelagerte verdünnte Lösung vor der Verabreichung Raumtemperatur annehmen lassen.
  • +Die verdünnte Infusionslösung kann bei Raumtemperatur (20 °C bis 25 °C) bis zu 6 Stunden (einschliesslich Infusionszeit) aufbewahrt werden.
  • -1.Die Durchstechflasche(n) Blenrep aus dem Kühlschrank nehmen und etwa 10 Minuten warten, bis sie Raumtemperatur erreicht hat/haben.
  • -2.Den Inhalt jeder 70 mg-Durchstechflasche mit 1,4 ml Wasser für Injektionszwecke rekonstituieren, um eine Lösung mit einer Konzentration von 50 mg/ml herzustellen.
  • -Den Inhalt jeder 100 mg-Durchstechflasche mit 2 ml Wasser für Injektionszwecke rekonstituieren, um eine Lösung mit einer Konzentration von 50 mg/ml herzustellen.Die Durchstechflasche vorsichtig schwenken, damit sich das Produkt leichter auflösen kann. Nicht schütteln.
  • +1.Die Durchstechflasche(n) Blenrep aus dem Kühlschrank nehmen und etwa 10 Minuten warten, bis sie Raumtemperatur erreicht hat/haben.
  • +2.Den Inhalt jeder 70 mg-Durchstechflasche mit 1,4 ml Wasser für Injektionszwecke rekonstituieren, um eine Lösung mit einer Konzentration von 50 mg/ml herzustellen.
  • +Den Inhalt jeder 100 mg-Durchstechflasche mit 2 ml Wasser für Injektionszwecke rekonstituieren, um eine Lösung mit einer Konzentration von 50 mg/ml herzustellen.Die Durchstechflasche vorsichtig schwenken, damit sich das Produkt leichter auflösen kann. Nicht schütteln.
  • -2.Die benötigte Menge Blenrep einem Infusionsbeutel mit 250 ml 0,9%iger (9 mg/ml) Natriumchloridlösung für Injektionszwecke zugeben. Die verdünnte Lösung durch vorsichtiges Überkopfdrehen mischen. Die Endkonzentration der verdünnten Lösung sollte zwischen 0,2 mg/ml und 2 mg/ml liegen. NICHT SCHÜTTELN.
  • +2.Die benötigte Menge Blenrep einem Infusionsbeutel mit 250 ml 0,9%iger (9 mg/ml) Natriumchloridlösung für Injektionszwecke zugeben. Die verdünnte Lösung durch vorsichtiges Überkopfdrehen mischen. Die Endkonzentration der verdünnten Lösung sollte zwischen 0,2 mg/ml und 2 mg/ml liegen. NICHT SCHÜTTELN.
  • -1.Die verdünnte Lösung wird als intravenöse Infusion über ungefähr 30 Minuten mithilfe eines Infusionssets aus Polyvinylchlorid oder Polyolefin verabreicht.
  • +1.Die verdünnte Lösung wird als intravenöse Infusion über ungefähr 30 Minuten mithilfe eines Infusionssets aus Polyvinylchlorid oder Polyolefin verabreicht.
  • -Januar 2026
  • +April 2026
2026 ©ywesee GmbH
Hilfe | Anmeldung | Kontakt | Home