| 90 Änderungen an Fachinfo Dalingo 82.5 mg |
-Dalingo 82,5mg Pregabalin, Retardtabletten
-Dalingo165mg Pregabalin, Retardtabletten
-Dalingo330mg Pregabalin, Retardtabletten
- +Dalingo 82,5 mg Pregabalin, Retardtabletten
- +Dalingo 165 mg Pregabalin, Retardtabletten
- +Dalingo 330 mg Pregabalin, Retardtabletten
-Tablettenkern:Hypromellose, Hydroxypropylcellulose (E463), BasischesbutyliertesMethacrylat-Copolymer (E1205), Crospovidon (TypA), Magnesiumstearat (E470b), Siliciumdioxid, hochdisperses (E551)
- +Tablettenkern: Hypromellose, Hydroxypropylcellulose (E 463), Basisches butyliertes Methacrylat-Copolymer (E 1205), Crospovidon (Typ A), Magnesiumstearat (E 470b), Siliciumdioxid, hochdisperses (E 551)
-Dalingo 82,5mg
-Polyvinylalkohol (E1203), Titandioxid (E171), Macrogol3350 (E1521), Talkum (E553b)
-Dalingo 165mg
-Polyvinylalkohol (E1203), Titandioxid (E171), Macrogol 3350 (E1521), Talkum (E553b), Eisenoxidgelb (E172), Eisenoxidrot (E172)
-Dalingo 330mg
-Polyvinylalkohol (E1203), Titandioxid (E171), Macrogol3350 (E1521), Talkum (E553b), Eisenoxidrot (E172), Eisenoxidschwarz (E172)
- +Dalingo 82,5 mg
- +Polyvinylalkohol (E 1203), Titandioxid (E 171), Macrogol 3350 (E 1521), Talkum (E 553b)
- +Dalingo 165 mg
- +Polyvinylalkohol (E 1203), Titandioxid (E 171), Macrogol 3350 (E 1521), Talkum (E 553b), Eisenoxidgelb (E 172), Eisenoxidrot (E 172)
- +Dalingo 330 mg
- +Polyvinylalkohol (E 1203), Titandioxid (E 171), Macrogol 3350 (E 1521), Talkum (E 553b), Eisenoxidrot (E 172), Eisenoxidschwarz (E 172)
-Schellackglasur, Eisenoxidschwarz (E172)
- +Schellackglasur, Eisenoxidschwarz (E 172)
-Dalingo 82,5mg, Retardtabletten
-Weisse, ovaleTablette, auf einer Seite bedruckt mit "ALV379" in schwarzer Tinte.
-Dalingo 165mg, Retardtabletten
-Gelbe, ovaleTablette,auf einer Seite bedruckt mit "ALV380" in schwarzer Tinte.
-Dalingo330mg, Retardtabletten
-Rosafarbene, ovaleTablette, auf einer Seite bedruckt mit "ALV381" in schwarzer Tinte.
- +Dalingo 82,5 mg, Retardtabletten
- +Weisse, ovale Tablette, auf einer Seite bedruckt mit "ALV 379" in schwarzer Tinte.
- +Dalingo 165 mg, Retardtabletten
- +Gelbe, ovale Tablette, auf einer Seite bedruckt mit "ALV 380" in schwarzer Tinte.
- +Dalingo 330 mg, Retardtabletten
- +Rosafarbene, ovale Tablette, auf einer Seite bedruckt mit "ALV 381" in schwarzer Tinte.
-DalingoRetardtabletten werden angewendet für die Behandlung von peripheren und zentralen neuropathischen Schmerzen bei Erwachsenen.
- +Dalingo Retardtabletten werden angewendet für die Behandlung von peripheren und zentralen neuropathischen Schmerzen bei Erwachsenen.
-Der Dosisbereich beträgt 165 bis 660mg pro Tag zur einmal täglichen Anwendung direkt nach einer Abendmahlzeit.
- +Der Dosisbereich beträgt 165 bis 660 mg pro Tag zur einmal täglichen Anwendung direkt nach einer Abendmahlzeit.
-Die Behandlung mit Dalingo Retardtabletten zur Behandlung neuropathischer Schmerzen kann mit einer Tagesdosis von 165mg begonnen werden, die einmal täglich direkt nach einer Abendmahlzeit angewendet wird. Je nach Ansprechen und individueller Verträglichkeit kann die Dosis innerhalb von 1Woche auf 330mg pro Tag erhöht werden. Die empfohlene Höchstdosis von DalingoRetardtabletten beträgt 660mg einmal täglich direkt nach einer Abendmahlzeit.
- +Die Behandlung mit Dalingo Retardtabletten zur Behandlung neuropathischer Schmerzen kann mit einer Tagesdosis von 165 mg begonnen werden, die einmal täglich direkt nach einer Abendmahlzeit angewendet wird. Je nach Ansprechen und individueller Verträglichkeit kann die Dosis innerhalb von 1 Woche auf 330 mg pro Tag erhöht werden. Die empfohlene Höchstdosis von Dalingo Retardtabletten beträgt 660 mg einmal täglich direkt nach einer Abendmahlzeit.
-Tabelle1. Umstellung von Pregabalin mit sofortiger Wirkstofffreisetzung auf Dalingo Retardtabletten
- +Tabelle 1. Umstellung von Pregabalin mit sofortiger Wirkstofffreisetzung auf Dalingo Retardtabletten
-a 247,5mg=3x82,5mg Tabletten einmal täglich.
-b 495mg=3x165mg Tabletten einmal täglich.
-c 660mg=2x330mg Tabletten einmal täglich.
- +a 247,5 mg = 3 x 82,5 mg Tabletten einmal täglich.
- +b 495 mg = 3 x 165 mg Tabletten einmal täglich.
- +c 660 mg = 2 x 330 mg Tabletten einmal täglich.
-In Übereinstimmung mit der gängigen klinischen Praxis wird empfohlen, Pregabalin schrittweise über einen Zeitraum von mindestens 1Woche auszuschleichen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Unerwünschte Wirkungen" ), wenn dies erforderlich ist.
- +In Übereinstimmung mit der gängigen klinischen Praxis wird empfohlen, Pregabalin schrittweise über einen Zeitraum von mindestens 1 Woche auszuschleichen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Unerwünschte Wirkungen" ), wenn dies erforderlich ist.
-Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion ist keine Dosierungsanpassung erforderlich (siehe "Pharmakokinetik" ).
- +Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion ist keine Dosierungsanpassung erforderlich (siehe "Pharmakokinetik" ).
-Die Anwendung von Dalingo Retardtabletten wird bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance (CLcr) von weniger als30 ml/min oder bei Patienten, die sich einer Hämodialyse unterziehen, nicht empfohlen.
-In Anbetracht der dosisabhängigen unerwünschten Wirkungen, und weil Pregabalin hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden wird, ist bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion eine Dosisanpassung erforderlich. Pregabalin wird aus dem systemischen Kreislauf hauptsächlich unverändert über die Nieren ausgeschieden. Da die Pregabalin-Clearance direkt proportional zur Kreatinin-Clearance ist (siehe "Pharmakokinetische Eigenschaften" ), muss die Dosisreduzierung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion wie in Tabelle2 angegeben individuell an die nach der folgenden Formel berechneten Kreatinin-Clearance (CLcr) angepasst werden:
-CLcr (ml/min)=[1,23×[140– Alter(Jahre)]×Gewicht(kg)/Serumkreatinin(μmol/l)] (×0,85 bei weiblichen Patienten)
- +Die Anwendung von Dalingo Retardtabletten wird bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance (CLcr) von weniger als 30 ml/min oder bei Patienten, die sich einer Hämodialyse unterziehen, nicht empfohlen.
- +In Anbetracht der dosisabhängigen unerwünschten Wirkungen, und weil Pregabalin hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden wird, ist bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion eine Dosisanpassung erforderlich. Pregabalin wird aus dem systemischen Kreislauf hauptsächlich unverändert über die Nieren ausgeschieden. Da die Pregabalin-Clearance direkt proportional zur Kreatinin-Clearance ist (siehe "Pharmakokinetische Eigenschaften" ), muss die Dosisreduzierung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion wie in Tabelle 2 angegeben individuell an die nach der folgenden Formel berechneten Kreatinin-Clearance (CLcr) angepasst werden:
- +CLcr (ml/min) = [1,23 × [140 – Alter (Jahre)] × Gewicht (kg)/Serumkreatinin (μmol/l)] (× 0,85 bei weiblichen Patienten)
-Tabelle2. Dosisanpassung von Dalingo Retardtabletten auf Basis der Nierenfunktion
- +Tabelle 2. Dosisanpassung von Dalingo Retardtabletten auf Basis der Nierenfunktion
-a 495mg=3x165mg Tabletten einmal täglich
-b 660mg=2x330mg Tabletten einmal täglich
-c 247,5mg=3x82,5mg Tabletten einmal täglich
- +a 495 mg = 3 x 165 mg Tabletten einmal täglich
- +b 660 mg = 2 x 330 mg Tabletten einmal täglich
- +c 247,5 mg = 3 x 82,5 mg Tabletten einmal täglich
-DalingoRetardtablettensollten im Ganzen geschluckt, d.h. nicht geteilt, zerkleinert oder gekaut, werden. Die Tablette sollte nicht zerbrochen werden, da dies die Retard-Eigenschaften beeinträchtigen könnte (siehe "Pharmakokinetische Eigenschaften" ).
- +Dalingo Retardtabletten sollten im Ganzen geschluckt, d. h. nicht geteilt, zerkleinert oder gekaut, werden. Die Tablette sollte nicht zerbrochen werden, da dies die Retard-Eigenschaften beeinträchtigen könnte (siehe "Pharmakokinetische Eigenschaften" ).
-Nach der Markteinführung wurde über Überempfindlichkeitsreaktionen, einschliesslich Fällen von Angioödem, berichtet. Pregabalin sollte sofort abgesetzt werden, wenn Symptome eines Angioödems, wie z.B. Schwellungen im Gesicht, im Mundbereich oder in den oberen Atemwegen, auftreten.
- +Nach der Markteinführung wurde über Überempfindlichkeitsreaktionen, einschliesslich Fällen von Angioödem, berichtet. Pregabalin sollte sofort abgesetzt werden, wenn Symptome eines Angioödems, wie z. B. Schwellungen im Gesicht, im Mundbereich oder in den oberen Atemwegen, auftreten.
-Bei der Behandlung zentraler neuropathischer Schmerzen aufgrund einer Rückenmarksverletzung war die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen im Allgemeinen, von unerwünschten Wirkungen im zentralen Nervensystem und insbesondere von Schläfrigkeit erhöht. Dies könnte auf eine additive Wirkung von gleichzeitig angewendeten Medikamenten zurückzuführen sein (z.B. Arzneimittel gegen Spastizität), die für ein solches Leiden benötigt werden. Dies sollte bei der Verschreibung von Pregabalin unter solchen Gegebenheiten berücksichtigt werden.
- +Bei der Behandlung zentraler neuropathischer Schmerzen aufgrund einer Rückenmarksverletzung war die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen im Allgemeinen, von unerwünschten Wirkungen im zentralen Nervensystem und insbesondere von Schläfrigkeit erhöht. Dies könnte auf eine additive Wirkung von gleichzeitig angewendeten Medikamenten zurückzuführen sein (z. B. Arzneimittel gegen Spastizität), die für ein solches Leiden benötigt werden. Dies sollte bei der Verschreibung von Pregabalin unter solchen Gegebenheiten berücksichtigt werden.
-Nach der Markteinführung wurden Fälle von verringerter Funktion des unteren Gastrointestinaltrakts berichtet (z.B. Darmverschluss, paralytischer Ileus, Obstipation), wenn Pregabalin zusammen mit Arzneimitteln angewendet wurde, die Obstipation hervorrufen können, wie z.B. Opioid-Analgetika. Wenn Pregabalin und Opioide in Kombination angewendet werden, können Massnahmen zur Verhinderung von Obstipation in Betracht gezogen werden (insbesondere bei weiblichen und älteren Patienten).
- +Nach der Markteinführung wurden Fälle von verringerter Funktion des unteren Gastrointestinaltrakts berichtet (z. B. Darmverschluss, paralytischer Ileus, Obstipation), wenn Pregabalin zusammen mit Arzneimitteln angewendet wurde, die Obstipation hervorrufen können, wie z. B. Opioid-Analgetika. Wenn Pregabalin und Opioide in Kombination angewendet werden, können Massnahmen zur Verhinderung von Obstipation in Betracht gezogen werden (insbesondere bei weiblichen und älteren Patienten).
-Wenn Pregabalin gleichzeitig mit Opioiden verschrieben wird, ist wegen des Risikos einer ZNS-Depression Vorsicht geboten (siehe "Wechselwirkungen" ). In einer Fall-Kontroll-Studie bei Opioidanwendern bestand bei Patienten, die Pregabalin gleichzeitig mit einem Opioid einnahmen, im Vergleich zu solchen Patienten, die nur ein Opioid einnahmen, ein erhöhtes Risiko für opioidbedingten Tod (adjustierte Odds Ratio [aOR], 1,68 [95%-KI, 1,19–2,36]). Dieses erhöhte Risiko wurde bei niedrigen Pregabalin-Dosen beobachtet (≤300mg, aOR 1,52 [95%-KI, 1,04–2,22]), wobei bei hohen Pregabalin-Dosen tendenziell ein grösseres Risiko bestand (>300mg, aOR 2,51 [95%-KI 1,24–5,06]).
- +Wenn Pregabalin gleichzeitig mit Opioiden verschrieben wird, ist wegen des Risikos einer ZNS-Depression Vorsicht geboten (siehe "Wechselwirkungen" ). In einer Fall-Kontroll-Studie bei Opioidanwendern bestand bei Patienten, die Pregabalin gleichzeitig mit einem Opioid einnahmen, im Vergleich zu solchen Patienten, die nur ein Opioid einnahmen, ein erhöhtes Risiko für opioidbedingten Tod (adjustierte Odds Ratio [aOR], 1,68 [95 %-KI, 1,19–2,36]). Dieses erhöhte Risiko wurde bei niedrigen Pregabalin-Dosen beobachtet (≤ 300 mg, aOR 1,52 [95 %-KI, 1,04–2,22]), wobei bei hohen Pregabalin-Dosen tendenziell ein grösseres Risiko bestand (> 300 mg, aOR 2,51 [95 %-KI 1,24–5,06]).
-Patienten unter Behandlung mit Pregabalin sollten auf Anzeichen eines Fehlgebrauchs, eines Missbrauchs oder einer Abhängigkeit von Pregabalin, wie z.B. Toleranzentwicklung, Dosiserhöhung und wirkstoffsuchendes Verhalten ( "Drug-SeekingBehaviour" ), überwacht werden.
- +Patienten unter Behandlung mit Pregabalin sollten auf Anzeichen eines Fehlgebrauchs, eines Missbrauchs oder einer Abhängigkeit von Pregabalin, wie z. B. Toleranzentwicklung, Dosiserhöhung und wirkstoffsuchendes Verhalten ( "Drug-Seeking Behaviour" ), überwacht werden.
-Nach Absetzen der Kurz- und Langzeitbehandlung mit Pregabalin sind Entzugserscheinungen beobachtet worden. Es wurden folgende Symptome berichtet: Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Angstzustände, Diarrhoe, Grippesyndrom, Nervosität, Depression, Schmerzen, Krämpfe, Hyperhidrose und Schwindel. Das Auftreten von Entzugserscheinungen nach Absetzen von Pregabalin kann auf eine Arzneimittelabhängigkeit hinweisen (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Die Patienten sollten zu Beginn der Behandlung darüber informiert werden. Sollte Pregabalin abgesetzt werden, wird empfohlen, dies schrittweise über einen Zeitraum von mindestens 1Woche zu tun, unabhängig von der Indikation (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
- +Nach Absetzen der Kurz- und Langzeitbehandlung mit Pregabalin sind Entzugserscheinungen beobachtet worden. Es wurden folgende Symptome berichtet: Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Angstzustände, Diarrhoe, Grippesyndrom, Nervosität, Depression, Schmerzen, Krämpfe, Hyperhidrose und Schwindel. Das Auftreten von Entzugserscheinungen nach Absetzen von Pregabalin kann auf eine Arzneimittelabhängigkeit hinweisen (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Die Patienten sollten zu Beginn der Behandlung darüber informiert werden. Sollte Pregabalin abgesetzt werden, wird empfohlen, dies schrittweise über einen Zeitraum von mindestens 1 Woche zu tun, unabhängig von der Indikation (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Da Pregabalin überwiegend unverändert im Urin ausgeschieden wird, beim Menschen nur geringfügig verstoffwechselt wird (<2% einer Dosis werden im Urin als Metaboliten wiedergefunden), den Arzneimittelstoffwechsel invitro nicht hemmt und nicht an Plasmaproteine gebunden ist, ist es unwahrscheinlich, dass es pharmakokinetische Wechselwirkungen hervorruft oder solchen unterliegt.
- +Da Pregabalin überwiegend unverändert im Urin ausgeschieden wird, beim Menschen nur geringfügig verstoffwechselt wird (< 2 % einer Dosis werden im Urin als Metaboliten wiedergefunden), den Arzneimittelstoffwechsel in vitro nicht hemmt und nicht an Plasmaproteine gebunden ist, ist es unwahrscheinlich, dass es pharmakokinetische Wechselwirkungen hervorruft oder solchen unterliegt.
-Daten aus einer nordeuropäischen Beobachtungsstudie mit mehr als 2700Schwangerschaften mit Pregabalin-Exposition im ersten Trimenon zeigten eine höhere Prävalenz schwerer kongenitaler Fehlbildungen (majorcongenitalmalformations, MCM) in der pädiatrischen Population (Lebend- oder Totgeburten) mit Pregabalin-Exposition gegenüber der nicht exponierten Population (5,9% vs. 4,1%).
-Das Risiko für MCM war bei der pädiatrischen Population mit Pregabalin-Exposition im ersten Trimenon leicht erhöht im Vergleich zu der nicht exponierten Population (adjustiertes Prävalenzverhältnis und 95%-KI: 1,14 (0,96–1,35)) und im Vergleich zu der Population mit Lamotrigin-Exposition (1,29 (1,01–1,65)) oder Duloxetin-Exposition (1,39 (1,07–1,82)).
- +Daten aus einer nordeuropäischen Beobachtungsstudie mit mehr als 2 700 Schwangerschaften mit Pregabalin-Exposition im ersten Trimenon zeigten eine höhere Prävalenz schwerer kongenitaler Fehlbildungen (major congenital malformations, MCM) in der pädiatrischen Population (Lebend- oder Totgeburten) mit Pregabalin-Exposition gegenüber der nicht exponierten Population (5,9 % vs. 4,1 %).
- +Das Risiko für MCM war bei der pädiatrischen Population mit Pregabalin-Exposition im ersten Trimenon leicht erhöht im Vergleich zu der nicht exponierten Population (adjustiertes Prävalenzverhältnis und 95 %-KI: 1,14 (0,96–1,35)) und im Vergleich zu der Population mit Lamotrigin-Exposition (1,29 (1,01–1,65)) oder Duloxetin-Exposition (1,39 (1,07–1,82)).
-In einer klinischen Studie zur Bewertung der Wirkung von Pregabalin auf die Spermienmotilität nahmen gesunde männliche Probanden Pregabalin in einer Dosis von 600mg/Tag ein. Nach 3-monatiger Behandlung gab es keine Auswirkungen auf die Spermienmotilität.
- +In einer klinischen Studie zur Bewertung der Wirkung von Pregabalin auf die Spermienmotilität nahmen gesunde männliche Probanden Pregabalin in einer Dosis von 600 mg/Tag ein. Nach 3-monatiger Behandlung gab es keine Auswirkungen auf die Spermienmotilität.
-Im Rahmen des klinischen Pregabalin-Studienprogramms wurden über 8'900Patienten mit Pregabalin behandelt, von denen über 5600 an doppelblinden, placebokontrollierten Studien teilnahmen. Die am häufigsten berichteten unerwünschten Wirkungen von Pregabalin waren Schwindel und Schläfrigkeit. Der Schweregrad der unerwünschten Wirkungen war in der Regel leicht bis mässig. In allen kontrollierten Studien betrug die Absetzrate aufgrund von unerwünschten Wirkungen 12% bei Patienten, die Pregabalin erhielten, und 5% bei Patienten, die Placebo erhielten. Die häufigsten unerwünschten Wirkungen, die zum Abbruch der Behandlung mit Pregabalin führten, waren Schwindel und Schläfrigkeit.
- +Im Rahmen des klinischen Pregabalin-Studienprogramms wurden über 8'900 Patienten mit Pregabalin behandelt, von denen über 5600 an doppelblinden, placebokontrollierten Studien teilnahmen. Die am häufigsten berichteten unerwünschten Wirkungen von Pregabalin waren Schwindel und Schläfrigkeit. Der Schweregrad der unerwünschten Wirkungen war in der Regel leicht bis mässig. In allen kontrollierten Studien betrug die Absetzrate aufgrund von unerwünschten Wirkungen 12 % bei Patienten, die Pregabalin erhielten, und 5 % bei Patienten, die Placebo erhielten. Die häufigsten unerwünschten Wirkungen, die zum Abbruch der Behandlung mit Pregabalin führten, waren Schwindel und Schläfrigkeit.
-In Tabelle3 sind alle unerwünschten Wirkungen, die häufiger als bei Placebogabe und bei mehr als einem Patienten auftraten, nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet:
- +In Tabelle 3 sind alle unerwünschten Wirkungen, die häufiger als bei Placebogabe und bei mehr als einem Patienten auftraten, nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet:
-Tabelle3. Unerwünschte Arzneimittelwirkungen von Pregabalin
- +Tabelle 3. Unerwünschte Arzneimittelwirkungen von Pregabalin
-Nach Absetzen einer Kurz- und Langzeitbehandlung mit Pregabalin wurden bei einigen Patienten Entzugserscheinungen beobachtet. Es wurden folgende Symptome genannt: Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Angstzustände, Diarrhoe, Grippesyndrom, Konvulsionen, Nervosität, Depression, Schmerzen, Hyperhidrosis und Schwindel. Diese Symptome können auf eine Substanzabhängigkeit hinweisen. Die Patienten sollten zu Beginn der Behandlung darüber informiert werden. Beim Absetzen einer Langzeitbehandlung mit Pregabalin deuten die Daten darauf hin, dass das Auftreten und der Schweregrad von Entzugserscheinungen dosisabhängig sein können (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Nach Absetzen einer Kurz- und Langzeitbehandlung mit Pregabalin wurden bei einigen Patienten Entzugserscheinungen beobachtet. Es wurden folgende Symptome genannt: Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Angstzustände, Diarrhoe, Grippesyndrom, Konvulsionen, Nervosität, Depression, Schmerzen, Hyperhidrosis und Schwindel. Diese Symptome können auf eine Substanzabhängigkeit hinweisen. Die Patienten sollten zu Beginn der Behandlung darüber informiert werden. Beim Absetzen einer Langzeitbehandlung mit Pregabalin deuten die Daten darauf hin, dass das Auftreten und der Schweregrad von Entzugserscheinungen dosisabhängig sein können (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die Behandlung von Pregabalin-Überdosierungen sollte generelle unterstützende Massnahmen, einschliesslich bei Bedarf auch Hämodialyse, einschliessen (siehe "Dosierung/Anwendung Tabelle2).
- +Die Behandlung von Pregabalin-Überdosierungen sollte generelle unterstützende Massnahmen, einschliesslich bei Bedarf auch Hämodialyse, einschliessen (siehe "Dosierung/Anwendung Tabelle 2).
-Die Wirksamkeit und Sicherheit von Pregabalin Retard wurde in einer randomisierten, doppelblinden, multizentrischen, dreiarmigen Doppel-Dummy-Parallelstudie mit Mehrfachdosierung nachgewiesen, in der PregabalinRetardtabletten (Prüfpräparat) mit Placebo und dem Referenzarzneimittel PregabalinHartkapsel mit sofortiger Wirkstofffreisetzung bei 453erwachsenen Patienten mit diabetischer peripherer Neuropathie verglichen wurden. Es handelte sich um eine Studie mit 13-wöchiger Behandlungsdauer, bei der die Patienten mit einer Initialdosis von 165mg behandelt und anschliessend auf eine Höchstdosis von 660mg hochtitriert wurden. Der primäre Wirksamkeitsendpunkt war die Veränderung des mittleren wöchentlichen Schmerzwertes zwischen Baseline und Behandlungsende. Die Mittelwerte±SD der Veränderung des mittleren wöchentlichen Schmerzwertes zwischen Baseline und Behandlungsende in der Prüfpräparat-, Referenzpräparat- und Placebogruppe betrugen -3,43, -3,49 bzw. -3,04.
-Die beobachtete Verringerung des durchschnittlichen wöchentlichen Schmerzwertes war zwischen der mit PregabalinRetardtabletten behandelten Gruppe und der mit dem Referenzarzneimittel behandelten Gruppe vergleichbar. Sowohl für das Prüf- als auch für das Referenzpräparat wurde ein statistisch signifikanter Unterschied zu Placebo festgestellt.
-Der sekundäre Endpunkt, d.h. der Prozentsatz der Patienten mit einer 30%igen Verringerung des durchschnittlichen wöchentlichen Schmerzwertes in der Phase-III-Studie, betrug 87,07% (PregabalinRetardtabletten), 87,70% (Referenzarzneimittel) und 76,86% (Placebo). Dieser Unterschied erwies sich sowohl für das Prüf- als auch für das Referenzpräparat als statistisch signifikant gegenüber Placebo.
-Pregabalin wurde in 10kontrollierten klinischen Studien mit einer Dauer von bis zu 13Wochen mit zweimal täglicher Einnahme (BID) und mit einer Dauer von bis zu 8Wochen mit dreimal täglicher Einnahme (TID) untersucht. Insgesamt waren die Sicherheits- und Wirksamkeitsprofile bei BID- und bei TID-Anwendung ähnlich.
-In klinischen Studien mit einer Dauer von bis zu 12Wochen wurde sowohl bei peripheren als auch bei zentralen neuropathischen Schmerzen in Woche1 eine Schmerzlinderung festgestellt, die während des gesamten Behandlungszeitraums anhielt.
-In kontrollierten klinischen Studien bei peripheren neuropathischen Schmerzen wurde bei 35% der mit Pregabalin behandelten Patienten und bei 18% der Patienten, die ein Placebo erhielten, eine 50%ige Verbesserung des Schmerzwertes festgestellt. Bei Patienten, bei denen es nicht zu Schläfrigkeit kam, wurde eine solche Verbesserung bei 33% der mit Pregabalin behandelten Patienten und bei 18% der Patienten in der Placebogruppe beobachtet. Bei Patienten, bei denen es zu Schläfrigkeit kam, betrug die Responderrate unter Pregabalin 48% und unter Placebo 16%.
-In der kontrollierten klinischen Studie bei zentralen neuropathischen Schmerzen wurde bei 22% der mit Pregabalin behandelten Patienten und bei 7% der Patienten in der Placebogruppe eine 50%ige Verbesserung des Schmerzwertes erreicht.
- +Die Wirksamkeit und Sicherheit von Pregabalin Retard wurde in einer randomisierten, doppelblinden, multizentrischen, dreiarmigen Doppel-Dummy-Parallelstudie mit Mehrfachdosierung nachgewiesen, in der Pregabalin Retardtabletten (Prüfpräparat) mit Placebo und dem Referenzarzneimittel Pregabalin Hartkapsel mit sofortiger Wirkstofffreisetzung bei 453 erwachsenen Patienten mit diabetischer peripherer Neuropathie verglichen wurden. Es handelte sich um eine Studie mit 13-wöchiger Behandlungsdauer, bei der die Patienten mit einer Initialdosis von 165 mg behandelt und anschliessend auf eine Höchstdosis von 660 mg hochtitriert wurden. Der primäre Wirksamkeitsendpunkt war die Veränderung des mittleren wöchentlichen Schmerzwertes zwischen Baseline und Behandlungsende. Die Mittelwerte ± SD der Veränderung des mittleren wöchentlichen Schmerzwertes zwischen Baseline und Behandlungsende in der Prüfpräparat-, Referenzpräparat- und Placebogruppe betrugen -3,43, -3,49 bzw. -3,04.
- +Die beobachtete Verringerung des durchschnittlichen wöchentlichen Schmerzwertes war zwischen der mit Pregabalin Retardtabletten behandelten Gruppe und der mit dem Referenzarzneimittel behandelten Gruppe vergleichbar. Sowohl für das Prüf- als auch für das Referenzpräparat wurde ein statistisch signifikanter Unterschied zu Placebo festgestellt.
- +Der sekundäre Endpunkt, d. h. der Prozentsatz der Patienten mit einer 30%igen Verringerung des durchschnittlichen wöchentlichen Schmerzwertes in der Phase-III-Studie, betrug 87,07 % (Pregabalin Retardtabletten), 87,70 % (Referenzarzneimittel) und 76,86 % (Placebo). Dieser Unterschied erwies sich sowohl für das Prüf- als auch für das Referenzpräparat als statistisch signifikant gegenüber Placebo.
- +Pregabalin wurde in 10 kontrollierten klinischen Studien mit einer Dauer von bis zu 13 Wochen mit zweimal täglicher Einnahme (BID) und mit einer Dauer von bis zu 8 Wochen mit dreimal täglicher Einnahme (TID) untersucht. Insgesamt waren die Sicherheits- und Wirksamkeitsprofile bei BID- und bei TID-Anwendung ähnlich.
- +In klinischen Studien mit einer Dauer von bis zu 12 Wochen wurde sowohl bei peripheren als auch bei zentralen neuropathischen Schmerzen in Woche 1 eine Schmerzlinderung festgestellt, die während des gesamten Behandlungszeitraums anhielt.
- +In kontrollierten klinischen Studien bei peripheren neuropathischen Schmerzen wurde bei 35 % der mit Pregabalin behandelten Patienten und bei 18 % der Patienten, die ein Placebo erhielten, eine 50%ige Verbesserung des Schmerzwertes festgestellt. Bei Patienten, bei denen es nicht zu Schläfrigkeit kam, wurde eine solche Verbesserung bei 33 % der mit Pregabalin behandelten Patienten und bei 18 % der Patienten in der Placebogruppe beobachtet. Bei Patienten, bei denen es zu Schläfrigkeit kam, betrug die Responderrate unter Pregabalin 48 % und unter Placebo 16 %.
- +In der kontrollierten klinischen Studie bei zentralen neuropathischen Schmerzen wurde bei 22 % der mit Pregabalin behandelten Patienten und bei 7 % der Patienten in der Placebogruppe eine 50%ige Verbesserung des Schmerzwertes erreicht.
-Pregabalin Retard hat eine lineare Pharmakokinetik mit dosisproportionalem Anstieg der maximalen Plasmakonzentration (Cmax) und der Fläche unter der Plasmakonzentrations-Zeit-Kurve (AUC) von 82,5–660mg/Tag. Bei mehrmaliger Anwendung wird das Steady-State innerhalb von etwa 72–96Stunden erreicht.
-Pregabalin Retardtabletten mit Anwendung einmal täglich nach einer Abendmahlzeit haben eine äquivalente AUC und eine niedrigere Cmax bei Gegenüberstellung mit einer vergleichbaren Pregabalin-Dosis (Tabelle4). Die Variabilität der Cmax und AUC für PregabalinRetard ist kleiner oder gleich 25%.
- +Pregabalin Retard hat eine lineare Pharmakokinetik mit dosisproportionalem Anstieg der maximalen Plasmakonzentration (Cmax) und der Fläche unter der Plasmakonzentrations-Zeit-Kurve (AUC) von 82,5–660 mg/Tag. Bei mehrmaliger Anwendung wird das Steady-State innerhalb von etwa 72–96 Stunden erreicht.
- +Pregabalin Retardtabletten mit Anwendung einmal täglich nach einer Abendmahlzeit haben eine äquivalente AUC und eine niedrigere Cmax bei Gegenüberstellung mit einer vergleichbaren Pregabalin-Dosis (Tabelle 4). Die Variabilität der Cmax und AUC für Pregabalin Retard ist kleiner oder gleich 25 %.
-Tabelle 4. Steady-State-Pharmakokinetik fürPregabalin Retardtabletten 330mg einmal täglich und Pregabalin 150mg zweimal täglich
- +Tabelle 4. Steady-State-Pharmakokinetik für Pregabalin Retardtabletten 330 mg einmal täglich und Pregabalin 150 mg zweimal täglich
-AUCtau,ss=Fläche unter der Kurve während eines Dosierungsintervalls im Steady-State; BID=alle 12Stunden; Cmax,ss=Höchstkonzentration im Steady-State; N=Anzahl der Teilnehmenden; Tmax,ss=Zeit bis zur Höchstkonzentration.
- +AUCtau,ss = Fläche unter der Kurve während eines Dosierungsintervalls im Steady-State; BID = alle 12 Stunden; Cmax,ss = Höchstkonzentration im Steady-State; N = Anzahl der Teilnehmenden; Tmax,ss = Zeit bis zur Höchstkonzentration.
-Die Bioverfügbarkeit von Pregabalin Retardtabletten ist bei Einnahme auf nüchternen Magen reduziert. Die AUC ist bei Einnahme von Pregabalin auf nüchternen Magen etwa 30–50% niedriger als nach einer Abendmahlzeit.
-Wenn Pregabalin Retardtabletten nach einer Abendmahlzeit mit 800–1000Kalorien (50% Fett, 20% Protein, 30% Kohlenhydrate) eingenommen wird, sind mediane Höchstkonzentrationen im Plasma nach 8Stunden erreicht.
- +Die Bioverfügbarkeit von Pregabalin Retardtabletten ist bei Einnahme auf nüchternen Magen reduziert. Die AUC ist bei Einnahme von Pregabalin auf nüchternen Magen etwa 30–50 % niedriger als nach einer Abendmahlzeit.
- +Wenn Pregabalin Retardtabletten nach einer Abendmahlzeit mit 800–1 000 Kalorien (50 % Fett, 20 % Protein, 30 % Kohlenhydrate) eingenommen wird, sind mediane Höchstkonzentrationen im Plasma nach 8 Stunden erreicht.
-Präklinische Studien haben gezeigt, dass Pregabalin die Blut-Hirn-Schranke bei Mäusen, Ratten und Affen überwindet. Pregabalin geht bei Ratten in die Plazenta über und ist in der Milch von laktierenden Ratten nachweisbar. Beim Menschen beträgt das scheinbare Verteilungsvolumen von Pregabalin nach oraler Anwendung ca. 0,56Liter/kg. Pregabalin wird nicht an Plasmaproteine gebunden.
- +Präklinische Studien haben gezeigt, dass Pregabalin die Blut-Hirn-Schranke bei Mäusen, Ratten und Affen überwindet. Pregabalin geht bei Ratten in die Plazenta über und ist in der Milch von laktierenden Ratten nachweisbar. Beim Menschen beträgt das scheinbare Verteilungsvolumen von Pregabalin nach oraler Anwendung ca. 0,56 Liter/kg. Pregabalin wird nicht an Plasmaproteine gebunden.
-Pregabalin wird beim Menschen nur geringfügig verstoffwechselt. Nach Gabe einer Dosis von radioaktiv markiertem Pregabalin handelte es sich bei etwa 98% der im Urin wiedergefundenen Radioaktivität um unverändertes Pregabalin. Das N-methylierte Derivat von Pregabalin, der Hauptmetabolit von Pregabalin, der im Urin gefunden wurde, machte 0,9% der Dosis aus. In präklinischen Studien gab es keine Hinweise auf eine Racemisierung des S-Enantiomers von Pregabalin zum R-Enantiomer.
- +Pregabalin wird beim Menschen nur geringfügig verstoffwechselt. Nach Gabe einer Dosis von radioaktiv markiertem Pregabalin handelte es sich bei etwa 98 % der im Urin wiedergefundenen Radioaktivität um unverändertes Pregabalin. Das N-methylierte Derivat von Pregabalin, der Hauptmetabolit von Pregabalin, der im Urin gefunden wurde, machte 0,9 % der Dosis aus. In präklinischen Studien gab es keine Hinweise auf eine Racemisierung des S-Enantiomers von Pregabalin zum R-Enantiomer.
-Die mittlere Eliminationshalbwertszeit von Pregabalin beträgt bei Personen mit normaler Nierenfunktion 6,3Stunden. Die Plasma-Clearance und renale Clearance von Pregabalin sind direkt proportional zur Kreatinin-Clearance (siehe "Pharmakokinetische Eigenschaften" ,Nierenfunktionsstörungen).
-Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder bei Patienten, die sich einer Hämodialyse unterziehen, ist eine Anpassung der Pregabalin-Dosis notwendig (siehe "Dosierung/Anwendung" Tabelle1).
- +Die mittlere Eliminationshalbwertszeit von Pregabalin beträgt bei Personen mit normaler Nierenfunktion 6,3 Stunden. Die Plasma-Clearance und renale Clearance von Pregabalin sind direkt proportional zur Kreatinin-Clearance (siehe "Pharmakokinetische Eigenschaften" , Nierenfunktionsstörungen).
- +Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder bei Patienten, die sich einer Hämodialyse unterziehen, ist eine Anpassung der Pregabalin-Dosis notwendig (siehe "Dosierung/Anwendung" Tabelle 1).
-Im empfohlenen täglichen Dosisbereich ist die Pharmakokinetik von Pregabalin linear. Die interindividuelle pharmakokinetische Variabilität von Pregabalin ist gering (<20%). Die Pharmakokinetik nach Mehrfachanwendung lässt sich von den Einzeldosis-Daten ableiten. Es besteht deshalb keine Notwendigkeit für eine routinemässige Kontrolle der Pregabalin-Plasmaspiegel.
- +Im empfohlenen täglichen Dosisbereich ist die Pharmakokinetik von Pregabalin linear. Die interindividuelle pharmakokinetische Variabilität von Pregabalin ist gering (< 20 %). Die Pharmakokinetik nach Mehrfachanwendung lässt sich von den Einzeldosis-Daten ableiten. Es besteht deshalb keine Notwendigkeit für eine routinemässige Kontrolle der Pregabalin-Plasmaspiegel.
-Die Pregabalin-Clearance verhält sich zur Kreatinin-Clearance direkt proportional. Darüber hinaus kann Pregabalin effektiv hämodialysiert werden (nach einer 4-stündigen Hämodialyse reduzieren sich die Plasmakonzentrationen von Pregabalin um ca. 50%). Da die renale Elimination den hauptsächlichen Ausscheidungsweg darstellt, sind bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion eine Dosisreduktion und nach einer Hämodialyse eine Dosisergänzung notwendig (siehe "Dosierung/Anwendung Tabelle1).
- +Die Pregabalin-Clearance verhält sich zur Kreatinin-Clearance direkt proportional. Darüber hinaus kann Pregabalin effektiv hämodialysiert werden (nach einer 4-stündigen Hämodialyse reduzieren sich die Plasmakonzentrationen von Pregabalin um ca. 50 %). Da die renale Elimination den hauptsächlichen Ausscheidungsweg darstellt, sind bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion eine Dosisreduktion und nach einer Hämodialyse eine Dosisergänzung notwendig (siehe "Dosierung/Anwendung Tabelle 1).
-Die Clearance von Pregabalin nimmt mit zunehmendem Alter tendenziell ab. Diese Abnahme der Clearance von oral angewendetem Pregabalin entspricht der Abnahme der Kreatinin-Clearance mit zunehmendem Alter. Bei Patienten mit altersbedingter Einschränkung der Nierenfunktion kann eine Reduktion der Pregabalin-Dosis notwendig sein (siehe "Dosierung/Anwendung" , Tabelle1).
- +Die Clearance von Pregabalin nimmt mit zunehmendem Alter tendenziell ab. Diese Abnahme der Clearance von oral angewendetem Pregabalin entspricht der Abnahme der Kreatinin-Clearance mit zunehmendem Alter. Bei Patienten mit altersbedingter Einschränkung der Nierenfunktion kann eine Reduktion der Pregabalin-Dosis notwendig sein (siehe "Dosierung/Anwendung" , Tabelle 1).
-Die Pharmakokinetik von 150mg Pregabalin mit Anwendung alle 12Stunden (Tagesdosis 300mg) wurde bei 10stillenden Frauen untersucht, die sich mindestens 12Wochen nach der Entbindung befanden. Die Laktation hatte wenig bis keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Pregabalin. Pregabalin wurde in die Muttermilch abgegeben, wobei die durchschnittlichen Steady-State-Konzentrationen etwa 76% derjenigen im mütterlichen Plasma betrugen. Die geschätzte Säuglingsdosis aus der Muttermilch (unter der Annahme einer durchschnittlichen Milchaufnahme von 150ml/kg/Tag) von Frauen, die 300mg/Tag oder die Höchstdosis von 600mg/Tag erhalten, würde 0,31 bzw. 0,62mg/kg/Tag betragen. Diese geschätzten Dosen entsprechen etwa 7% der Tagesgesamtdosis der Mutter aufmg/kg-Basis.
- +Die Pharmakokinetik von 150 mg Pregabalin mit Anwendung alle 12 Stunden (Tagesdosis 300 mg) wurde bei 10 stillenden Frauen untersucht, die sich mindestens 12 Wochen nach der Entbindung befanden. Die Laktation hatte wenig bis keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Pregabalin. Pregabalin wurde in die Muttermilch abgegeben, wobei die durchschnittlichen Steady-State-Konzentrationen etwa 76 % derjenigen im mütterlichen Plasma betrugen. Die geschätzte Säuglingsdosis aus der Muttermilch (unter der Annahme einer durchschnittlichen Milchaufnahme von 150 ml/kg/Tag) von Frauen, die 300 mg/Tag oder die Höchstdosis von 600 mg/Tag erhalten, würde 0,31 bzw. 0,62 mg/kg/Tag betragen. Diese geschätzten Dosen entsprechen etwa 7 % der Tagesgesamtdosis der Mutter auf mg/kg-Basis.
-Mit Pregabalin wurden an Ratten und Mäusen Karzinogenitätsstudien über 2Jahre durchgeführt. Bei Expositionen, die dem 24-Fachen der beim Menschen empfohlenen klinischen Höchstdosis von 600mg/Tag entsprechen, wurden bei den Ratten keine Tumoren beobachtet. Bei Mäusen wurde bei Expositionen, die in etwa denen unter durchschnittlicher Dosierung beim Menschen entsprachen, keine erhöhte Tumorhäufigkeit beobachtet. Bei höheren Expositionen kam es jedoch zu einem häufigeren Auftreten von Hämangiosarkomen. Der nicht genotoxische Mechanismus der Tumorbildung bei Mäusen schliesst Veränderungen der Thrombozyten und, im Zusammenhang damit, eine endotheliale Zellproliferation ein. Diese Veränderungen der Thrombozyten wurden bei Ratten oder ausgehend von klinischen Daten bei Kurzzeitanwendung und in begrenztem Umfang bei Langzeitanwendung beim Menschen nicht beobachtet. Es gibt keine Hinweise auf ein derartiges Risiko für den Menschen.
- +Mit Pregabalin wurden an Ratten und Mäusen Karzinogenitätsstudien über 2 Jahre durchgeführt. Bei Expositionen, die dem 24-Fachen der beim Menschen empfohlenen klinischen Höchstdosis von 600 mg/Tag entsprechen, wurden bei den Ratten keine Tumoren beobachtet. Bei Mäusen wurde bei Expositionen, die in etwa denen unter durchschnittlicher Dosierung beim Menschen entsprachen, keine erhöhte Tumorhäufigkeit beobachtet. Bei höheren Expositionen kam es jedoch zu einem häufigeren Auftreten von Hämangiosarkomen. Der nicht genotoxische Mechanismus der Tumorbildung bei Mäusen schliesst Veränderungen der Thrombozyten und, im Zusammenhang damit, eine endotheliale Zellproliferation ein. Diese Veränderungen der Thrombozyten wurden bei Ratten oder ausgehend von klinischen Daten bei Kurzzeitanwendung und in begrenztem Umfang bei Langzeitanwendung beim Menschen nicht beobachtet. Es gibt keine Hinweise auf ein derartiges Risiko für den Menschen.
-Nicht über 30°C lagern.
- +Nicht über 30 °C lagern.
-Originalpackung mit 30 oder 90(3x30)Retardtabletten [B].
- +Originalpackung mit 30 oder 90 (3 x 30) Retardtabletten [B].
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