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Home - Fachinformation zu Apremilast Devatis 10 mg, 20 mg - Änderungen - 07.09.2026
34 Änderungen an Fachinfo Apremilast Devatis 10 mg, 20 mg
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  • + Tag 1 Tag 2 Tag 3 Tag 4 Tag 5 Ab Tag 6
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  • -Es liegen keine hinreichenden und gut kontrollierten Studien zur Anwendung von Apremilast bei Schwangeren vor. Apremilast ist während der Schwangerschaft kontraindiziert.
  • -Bei Apremilast Dosen, welche die zurzeit höchste für den Menschen empfohlene Dosis überschritten, wurden Effekte wie embryofötaler Verlust bei Mäusen und Affen, sowie verminderte Fötengewichte und verzögerte Ossifikation bei Mäusen beobachtet. Keine solchen Effekte wurden beobachtet, wenn die Exposition dem 1,3-Fachen der klinischen Exposition entsprach (siehe "Präklinische Daten" ).
  • +Apremilast ist während der Schwangerschaft kontraindiziert. Es liegen keine hinreichenden und gut kontrollierten Studien zur Anwendung von Apremilast bei Schwangeren vor.
  • +In einer Schwangerschafts-Registerstudie, die in den USA und Kanada von der Organization of Teratology Information Specialists (OTIS) durchgeführt wurde, wurde das Risiko grösserer kongenitaler Anomalien bei Lebendgeburten von Frauen mit psoriatischer Arthritis oder Psoriasis, die im ersten Trimester mit Apremilast behandelt wurden, untersucht. In der Studie wurden mit Apremilast behandelte Frauen (n=15, Apremilast-Exposition nur im 1. Trimester) mit schwangeren Frauen mit gleichen Erkrankungen, die Apremilast nicht ausgesetzt waren (n=106) verglichen. Es gab keine Lebendgeburten mit grösseren kongenitalen Anomalien bei der mit Apremilast behandelten Kohorte, und 3 Lebendgeburten hatten grössere kongenitale Anomalien in der erkrankten, nicht behandelten Kohorte. Es wurden keine Fehlgeburten in der mit Apremilast behandelten Kohorte berichtet und 3 Fehlgeburten in der erkrankten, nicht behandelten Kohorte. Eine Totgeburt wurde in der mit Apremilast behandelten Kohorte berichtet und keine Totgeburten in der erkrankten, nicht behandelten Kohorte. Diese Daten sind durch die geringe Stichprobengrösse der mit Apremilast behandelten Schwangerschaften begrenzt.
  • +Bei Schwangeren, die mit Apremilast behandelt wurden, wurde auch im Rahmen der Überwachung nach dem Inverkehrbringen über Fötaltod berichtet. Insgesamt sind die verfügbaren Humandaten begrenzt und können ein erhöhtes Risiko von Fötaltod aufgrund der Anwendung von Apremilast weder nachweisen noch ausschliessen.
  • +In Reproduktionsstudien an Tieren wurde bei Apremilast-Dosen, welche die zurzeit höchste für den Menschen empfohlene Dosis überschritten, Effekte wie embryofötaler Verlust bei Mäusen und Affen, sowie verminderte Fötengewichte und verzögerte Ossifikation bei Mäusen beobachtet. Keine solchen Effekte wurden beobachtet, wenn die Exposition dem 1,3-Fachen der klinischen Exposition entsprach (siehe "Präklinische Daten" ).
  • -Die Sicherheit von Apremilast wurde bei Patienten mit PsAund PSOR mit eingeschränkter Leberfunktion nicht untersucht.
  • +Die Sicherheit von Apremilast wurde bei Patienten mit PsA und PSOR mit eingeschränkter Leberfunktion nicht untersucht.
  • - PALACE 1 PALACE 2 PALACE 3
  • + PALACE 1 PALACE 2 PALACE 3
  • -Die in der mit Apremilast behandelten Gruppe beobachteten Ansprechraten waren bei Patienten mit bzw. ohne Begleittherapie mit DMARDs, einschliesslich MTX, vergleichbar (Tabelle 2). Bei den Zuvor ausschliesslich mit niedermolekularen DMARDs oder Biologika vortherapierten Patienten, die Apremilast erhielten, war das ACR20-Ansprechen bis Woche 16 im Vergleich zu den mit Placebo behandelten Patienten grösser (Tabelle 3).
  • +Die in der mit Apremilast behandelten Gruppe beobachteten Ansprechraten waren bei Patienten mit bzw. ohne Begleittherapie mit DMARDs, einschliesslich MTX, vergleichbar (Tabelle 2). Bei den zuvor ausschliesslich mit niedermolekularen DMARDs oder Biologika vortherapierten Patienten, die Apremilast erhielten, war das ACR20-Ansprechen bis Woche 16 im Vergleich zu den mit Placebo behandelten Patienten grösser (Tabelle 3).
  • - Placebo Apremilast 30 mg zweimal täglich
  • + Placebo Apremilast 30 mg zweimal täglich
  • -Subgruppe Studie Placebo Apremilast 30 mg
  • + Subgruppe Studie Placebo Apremilast 30 mg
  • - Placebo Apremilast30 mg zweimal täglich
  • -Na Änderung Na Änderung
  • + Placebo Apremilast 30 mg zweimal täglich
  • +Na Änderung Na Änderung
  • -Woche 16 168 -0,086 168 -0,244**
  • -Woche 24 168 -0,076 168 -0,258***
  • -Woche 52 N/Ab 132 -0,318
  • +Woche 16 168 -0,086 168 -0,244**
  • +Woche 24 168 -0,076 168 -0,258***
  • +Woche 52 N/Ab 132 -0,318
  • -Woche 16 159 -0,053 162 -0,193**
  • -Woche 24 159 -0,085 162 -0,206*
  • -Woche 52 N/Ab 117 -0,330
  • +Woche 16 159 -0,053 162 -0,193**
  • +Woche 24 159 -0,085 162 -0,206*
  • +Woche 52 N/Ab 117 -0,330
  • -Woche 16 169 -0,065 167 -0,192**
  • -Woche 24 169 -0,053 167 -0,192**
  • -Woche 52 N/Ab 127 -0,350
  • +Woche 16 169 -0,065 167 -0,192**
  • +Woche 24 169 -0,053 167 -0,192**
  • +Woche 52 N/Ab 127 -0,350
  • - ESTEEM 1 ESTEEM 2
  • + ESTEEM 1 ESTEEM 2
  • -Während der randomisierten Therapie-Absetzphase (Woche 32-52) in der Studie ESTEEM 1, blieb die mittlere prozentuale Besserung im PASI bei den Pateinten, welche in Woche 32 zu Apremilast rerandomisiert wurden, gegenüber Baseline stabil (81–88%). Annähernd 61% dieser Patienten hatten eine PASI-75-Antwort in Woche 52. Von den Patienten welche in Woche 32 zu Placebo rerandomisiert wurden hatten 11,7% eine PASI-75-Antwort in Woche 52. Patienten welche zu Placebo rerandomisiert wurden verloren die PASI-75-Antwort schneller als die Patienten welche zu Apremilast rerandomisiert wurden. Die mittlere Zeitdauer bis zum Verlust der PASI-75-Antwort war bei Patienten, welche zu Placebo bzw. zu Apremilast rerandomisiert wurden 5,1 bzw. 17,7 Wochen.
  • +Während der randomisierten Therapie-Absetzphase (Woche 32-52) in der Studie ESTEEM 1, blieb die mittlere prozentuale Besserung im PASI bei den Patienten, welche in Woche 32 zu Apremilast rerandomisiert wurden, gegenüber Baseline stabil (81–88%). Annähernd 61% dieser Patienten hatten eine PASI-75-Antwort in Woche 52. Von den Patienten welche in Woche 32 zu Placebo rerandomisiert wurden hatten 11,7% eine PASI-75-Antwort in Woche 52. Patienten welche zu Placebo rerandomisiert wurden verloren die PASI-75-Antwort schneller als die Patienten welche zu Apremilast rerandomisiert wurden. Die mittlere Zeitdauer bis zum Verlust der PASI-75-Antwort war bei Patienten, welche zu Placebo bzw. zu Apremilast rerandomisiert wurden 5,1 bzw. 17,7 Wochen.
  • -Tabelle 6: Klinisches Ansprechen in Woche 16 in der LIBERATE-Studie (mITT+; LOCF)
  • - Placebo Apremilast 30 mg Etanercept 50 mg
  • +Tabelle 6: Klinisches Ansprechen in Woche 16 in der LIBERATE-Studie (mITTa; LOCF)
  • + Placebo Apremilast 30 mg Etanercept 50 mg
  • -a mITT = modifiziertes Intent-to-Treat-Kollektiv.
  • +a mITT = modifiziertes Intentto-Treat-Kollektiv.
  • -Apremilast wird sowohl über CYP-vermittelte als auch über nicht-CYP-vermittelte Stoffwechselwege umfassend metabolisiert, und zwar unter anderem durch Oxidation, Hydrolyse und Konjugation. Dies lässt darauf schliessen, dass es bei Hemmung eines einzelnen Eliminationsweges wahrscheinlich zu keiner ausgeprägten Arzneimittelinteraktion kommt. Der oxidative Metabolismus von Apremilast wird primär von CYP3A4 getragen, wobei auch CYP1A2 und CYP2A6 geringfügige Beiträge leisten. Nach oraler Verabreichung ist Apremilast die Hauptkomponente im Blutkreislauf. Apremilast wird umfassend metabolisiert: Lediglich 3% resp. 4% der verabreichten Muttersubstanz werden im Urin bzw. den Fäzes wiedergefunden. Der zirkulierende Hauptmetabolit ist das Glucuronidkonjugat von O-demethyliertem Apremilast (M12, inaktiv).
  • +Apremilast wird sowohl über CYP-vermittelte als auch über nicht-CYP-vermittelte Stoffwechselwege umfassend metabolisiert, und zwar unter anderem durch Oxidation, Hydrolyse und Konjugation. Dies lässt darauf schliessen, dass es bei Hemmung eines einzelnen Eliminationsweges wahrscheinlich zu keiner ausgeprägten Arzneimittelinteraktion kommt. Der oxidative Metabolismus von Apremilast wird primär von CYP3A4 getragen, wobei auch CYP1A2 und CYP2A6 geringfügige Beiträge leisten. Nach oraler Verabreichung ist Apremilast die Hauptkomponente im Blutkreislauf. Apremilast wird umfassend metabolisiert: Lediglich 3% resp. 4% der verabreichten Muttersubstanz werden im Urin bzw. den Fäzes wiedergefunden. Der zirkulierende Hauptmetabolit ist das Glucuronidkonjugat von Odemethyliertem Apremilast (M12, inaktiv).
  • -August 2020.
  • +Februar 2026.
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