| 8 Änderungen an Fachinfo Apremilast Accord 10 mg, 20 mg |
-Es bestanden keine pharmakokinetische Arzneimittelinteraktionen zwischen Apremilast 30 mg zweimal täglich und Methotrexat sowohl bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (N=12), welche MTX als Einzeldosis von 10 mg, 12,5 mg, 15 mg, 17,5 mg und 20 mg erhielten als auch nicht bei Psoriasis-Arthritis Patienten (N=3), welche stabile orale MTX Dosen (zwischen 7,5 mg und 20 mg während mindestens 3 Monaten) erhielten.
- +Es bestanden keine pharmakokinetischen Arzneimittelinteraktionen zwischen Apremilast 30 mg zweimal täglich und Methotrexat sowohl bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (N=12), welche MTX als Einzeldosis von 10 mg, 12,5 mg, 15 mg, 17,5 mg und 20 mg erhielten als auch nicht bei Psoriasis-Arthritis Patienten (N=3), welche stabile orale MTX Dosen (zwischen 7,5 mg und 20 mg während mindestens 3 Monaten) erhielten.
-Es liegen keine hinreichenden und gut kontrollierten Studien zur Anwendung von Apremilast bei Schwangeren vor. Apremilast ist während der Schwangerschaft kontraindiziert.
-Bei Apremilast Dosen, welche die zurzeit höchste für den Menschen empfohlene Dosis überschritten, wurden Effekte wie embryofötaler Verlust bei Mäusen und Affen, sowie verminderte Fötengewichte und verzögerte Ossifikation bei Mäusen beobachtet. Keine solchen Effekte wurden beobachtet, wenn die Exposition dem 1,3-Fachen der klinischen Exposition entsprach (siehe "Präklinische Daten" ).
- +Apremilast ist während der Schwangerschaft kontraindiziert. Es liegen keine hinreichenden und gut kontrollierten Studien zur Anwendung von Apremilast bei Schwangeren vor.
- +In einer Schwangerschafts-Registerstudie, die in den USA und Kanada von der Organization of Teratology Information Specialists (OTIS) durchgeführt wurde, wurde das Risiko grösserer kongenitaler Anomalien bei Lebendgeburten von Frauen mit psoriatischer Arthritis oder Psoriasis, die im ersten Trimester mit Apremilast behandelt wurden, untersucht. In der Studie wurden mit Apremilast behandelte Frauen (n=15, Apremilast-Exposition nur im 1. Trimester) mit schwangeren Frauen mit gleichen Erkrankungen, die Apremilast nicht ausgesetzt waren (n=106) verglichen. Es gab keine Lebendgeburten mit grösseren kongenitalen Anomalien bei der mit Apremilast behandelten Kohorte, und 3 Lebendgeburten hatten grössere kongenitale Anomalien in der erkrankten, nicht behandelten Kohorte. Es wurden keine Fehlgeburten in der mit Apremilast behandelten Kohorte berichtet und 3 Fehlgeburten in der erkrankten, nicht behandelten Kohorte. Eine Totgeburt wurde in der mit Apremilast behandelten Kohorte berichtet und keine Totgeburten in der erkrankten, nicht behandelten Kohorte. Diese Daten sind durch die geringe Stichprobengrösse der mit Apremilast behandelten Schwangerschaften begrenzt.
- +Bei Schwangeren, die mit Apremilast behandelt wurden, wurde auch im Rahmen der Überwachung nach dem Inverkehrbringen über Fötaltod berichtet. Insgesamt sind die verfügbaren Humandaten begrenzt und können ein erhöhtes Risiko von Fötaltod aufgrund der Anwendung von Apremilast weder nachweisen noch ausschliessen.
- +In Reproduktionsstudien an Tieren wurden, bei Apremilast Dosen, welche die zurzeit höchste für den Menschen empfohlene Dosis überschritten, Effekte wie embryofötaler Verlust bei Mäusen und Affen, sowie verminderte Fötengewichte und verzögerte Ossifikation bei Mäusen beobachtet. Keine solchen Effekte wurden beobachtet, wenn die Exposition dem 1,3-Fachen der klinischen Exposition entsprach (siehe "Präklinische Daten" ).
-Apremilast wird sowohl über CYP-vermittelte als auch über nicht-CYP-vermittelte Stoffwechselwege umfassend metabolisiert, und zwar unter anderem durch Oxidation, Hydrolyse und Konjugation. Dies lässt darauf schliessen, dass es bei Hemmung eines einzelnen Eliminationsweges wahrscheinlich zu keiner ausgeprägten Arzneimittelinteraktion kommt. Der oxidative Metabolismus von Apremilast wird primär von CYP3A4 getragen, wobei auch CYP1A2 und CYP2A6 geringfügige Beiträge leisten. Nach oraler Verabreichung ist Apremilast die Hauptkomponente im Blutkreislauf. Apremilast wird umfassend metabolisiert: Lediglich 3% resp. 4% der verabreichten Muttersubstanz werden im Urin bzw. den Fäzes wiedergefunden. Der zirkulierende Hauptmetabolit ist das Glucuronidkonjugat von O-demethyliertem Apremilast (M12, inaktiv).
- +Apremilast wird sowohl über CYP-vermittelte als auch über nicht-CYP-vermittelte Stoffwechselwege umfassend metabolisiert, und zwar unter anderem durch Oxidation, Hydrolyse und Konjugation. Dies lässt darauf schliessen, dass es bei Hemmung eines einzelnen Eliminationsweges wahrscheinlich zu keiner ausgeprägten Arzneimittelinteraktion kommt. Der oxidative Metabolismus von Apremilast wird primär von CYP3A4 getragen, wobei auch CYP1A2 und CYP2A6 geringfügige Beiträge leisten. Nach oraler Verabreichung ist Apremilast die Hauptkomponente im Blutkreislauf. Apremilast wird umfassend metabolisiert: Lediglich 3% resp. 4% der verabreichten Muttersubstanz werden im Urin bzw. den Fäzes wiedergefunden. Der zirkulierende Hauptmetabolit ist das Glucuronidkonjugat von Odemethyliertem Apremilast (M12, inaktiv).
-August 2020
- +Februar 2026
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