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Home - Patienteninformation zu Ovestin - Änderungen - 30.01.2026
2 Änderungen an Patinfo Ovestin
  • -Clopidrax
  • -Was ist Clopidrax und wann wird es angewendet?
  • -Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
  • -Clopidogrel, der Wirkstoff in Clopidrax Filmtabletten, gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Thrombozytenaggregationshemmer bezeichnet werden. Blutplättchen (Thrombozyten) sind sehr kleine Blutzellen (kleiner als rote oder weisse Blutkörperchen), die sich während der Bildung eines Blutgerinnsels (Thrombus) zusammenklumpen. Thrombozytenaggregationshemmer verhindern dieses Zusammenklumpen und verringern auf diese Weise das Risiko einer Thrombose (Entstehung von Blutgerinnseln).
  • -Da Sie kürzlich einen Schlaganfall oder Herzinfarkt erlitten haben oder an einer peripheren Arterienverengung leiden, haben Sie ein erhöhtes Risiko für ein Wiederauftreten dieser Ereignisse.
  • -Um dieses Risiko zu reduzieren, haben Sie Clopidrax verschrieben bekommen.
  • -Clopidrax kann Ihnen ebenfalls verschrieben worden sein,
  • -falls Sie eine periphere arterielle Verschlusskrankheit der Beine haben.
  • -falls Sie starke Brustschmerzen hatten, eine sogenannte "instabile Angina pectoris" oder "einen "Myokardinfarkt" (Herzinfarkt). In diesem Fall kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen gleichzeitig Acetylsalicylsäure verschreiben (eine Substanz, die in vielen Arzneimitteln gegen Schmerzen und Fieber enthalten ist).
  • -falls Sie an einer unregelmässigen Herzfrequenz, dem sogenannten Vorhofflimmern, leiden und Sie nicht mit oralen Antikoagulanzien behandelt werden dürfen. In diesem Fall wird der Arzt bzw. die Ärztin Ihnen zusätzlich auch Acetylsalicylsäure verschreiben.
  • -Clopidrax wird ebenfalls zur Vorbeugung von Thrombosen nach Implantation von vaskulären Endoprothesen (Stent) in Kombination mit Acetylsalicylsäure angewendet.
  • -Clopidrax darf nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin eingenommen und nicht an andere Personen weitergegeben werden.
  • -Was sollte dazu beachtet werden?
  • -Gewisse Faktoren wie Bluthochdruck, erhöhtes Cholesterin, übermässiger Tabakkonsum oder Zuckerkrankheit (Diabetes) sind oftmals die Ursache arterieller Erkrankungen; es ist deshalb wichtig, dass Sie Ihre Lebensweise im Sinne einer Herabsetzung dieser Risikofaktoren verändern.
  • -Fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin um Rat.
  • -Wann darf Clopidrax nicht eingenommen werden?
  • -Clopidrax darf nicht angewendet werden, wenn Sie
  • -eine Überempfindlichkeit (Allergie) gegen dieses Arzneimittel aufweisen oder früher allergisch auf Ticlopidin oder Prasugrel reagiert haben;
  • -an einer Blutgerinnungsstörung leiden, aufgrund derer Sie ein erhöhtes Risiko für innere Blutungen haben (z.B. Blutungen im Gewebe, in Organen oder in Gelenken);
  • -an einer Krankheit leiden, aufgrund derer Sie ein erhöhtes Risiko für innere Blutungen haben (z.B. ein Magen- oder Darmgeschwür);
  • -eine erhöhte Blutungsneigung haben;
  • -an schwerer Leberinsuffizienz leiden.
  • -Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wurde die Wirksamkeit und Sicherheit der Anwendung von Clopidrax nicht untersucht.
  • -Falls Sie glauben, dass eine dieser Erkrankungen bei Ihnen vorliegen könnte, oder falls Sie diesbezüglich unsicher sind, suchen Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf, bevor Sie mit der Einnahme von Clopidrax Filmtabletten beginnen.
  • -Wann ist bei der Einnahme von Clopidrax Vorsicht geboten?
  • -Bevor Sie Clopidrax einnehmen, müssen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin darüber informieren, wenn Sie
  • -vor Kurzem eine ernste Verletzung hatten;
  • -sich vor Kurzem einer Operation (einschliesslich eines zahnärztlichen Eingriffes) unterzogen haben;
  • -an einer Blutgerinnungsstörung leiden, aufgrund derer Sie ein erhöhtes Risiko für innere Blutungen haben (z.B. Blutungen im Gewebe, in Organen oder in Gelenken);
  • -an einer Krankheit leiden, die Blutungen hervorrufen kann (z.B. ein Magengeschwür);
  • -sich in den nächsten zwei Wochen einer Operation (einschliesslich eines zahnärztlichen Eingriffes) unterziehen;
  • -an Nieren- oder Leberstörungen leiden;
  • -vor Kurzem einen Schlaganfall erlitten haben;
  • -vor Kurzem einen Herzinfarkt erlitten haben (Clopidrax darf nach einer Streptokinase-Therapie nicht angewendet werden);
  • -unzureichend kontrollierten oder nicht behandelten Bluthochdruck aufweisen;
  • -an erworbener Hämophilie leiden (Blutgerinnungsstörungen);
  • -bereits eine Allergie oder allergische Reaktion auf irgendein Arzneimittel hatten, das zur Behandlung Ihrer Erkrankung angewendet wurde.
  • -Clopidrax verändert die Gerinnungsfähigkeit des Blutes. Wenn Sie sich schneiden oder verletzen, kann die Blutung eventuell etwas länger als sonst andauern.
  • -Kleinere Schnitte und Verletzungen, die z.B. beim Rasieren auftreten können, sind in der Regel ohne Bedeutung. Wenn Sie trotzdem verunsichert sind oder eine ungewöhnliche Blutung feststellen, sollten Sie sich unverzüglich mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin in Verbindung setzen.
  • -Nach Implantation einer vaskulären Endoprothese (Stent) oder bei Patienten, die einen starken Brustschmerz hatten (instabile Angina pectoris oder Herzinfarkt), kann Clopidrax in Kombination mit Acetylsalicylsäure (75 mg–325 mg täglich) verschrieben werden. Diese Substanz ist in vielen Arzneimitteln gegen Schmerzen und Fieber enthalten. In solchen Fällen wird in der Regel zur langfristigen Kombination mit Clopidrax eine fixe Tagesdosis von 100 mg Acetylsalicylsäure empfohlen. In anderen Fällen muss die Verabreichung von Acetylsalicylsäure während einer längeren Zeitspanne mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin besprochen werden. Eine gelegentliche Verabreichung von Acetylsalicylsäure (nicht mehr als 1000 mg während 24 Stunden) sollte problemlos sein.
  • -Gewisse Arzneimittel, ob sie nun von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin verschrieben wurden oder frei verkäuflich sind, können die Wirkung dieses Arzneimittels beeinflussen, und umgekehrt kann dieses Arzneimittel die Wirkung von anderen Arzneimitteln beeinflussen und unerwünschte Wirkungen hervorrufen. Daher sollten Sie, bevor Sie – während einer Behandlung mit Clopidrax – irgendein anderes Arzneimittel einnehmen, Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin fragen.
  • -Die gleichzeitige Einnahme folgender Arzneimittel mit Clopidrax wird nicht empfohlen:
  • --Protonenpumpen-Inhibitor (z.B. Omeprazol) zur Behandlung von Magenschmerzen.
  • --Arzneimittel, die das Blutungsrisiko erhöhen können:
  • --Arzneimittel, die zur Blutgerinnungshemmung eingesetzt werden, wie Phenprocoumon (Marcoumar), Acenocoumarol (Sintrom), Heparin oder Warfarin.
  • --Nichtsteroidale Antirheumatika des Typs Aspirin/Acetylsalicylsäure (Arzneimittel zur Behandlung von schmerzhaften und/oder entzündlichen Zuständen von Muskeln und Gelenken), die nur auf ausdrückliche Verordnung und unter Kontrolle eines Arztes bzw. einer Ärztin verabreicht werden dürfen, falls Sie Clopidrax einnehmen.
  • --Kombination mit anderen thrombozytenaggregationshemmenden Behandlungen zur Vorbeugung von zerebrovaskulären thrombotischen Erkrankungen (Dreifachtherapie mit Clopidogrel/Aspirin/Dipyridamol).
  • --Rifampicin, ein Antibiotikum, das zur Behandlung schwerer Infektionen (bestimmte Bakterien, Tuberkulose, Lepra) verwendet wird.
  • --Antidepressiva (Fluvoxamin, Fluoxetin, Moclobemid, SSRI).
  • --Antimykotika (Voriconazol, Fluconazol).
  • --Antibiotika (Ciprofloxacin).
  • --Antiepileptika (Carbamazepin).
  • --Antidiabetika (Repaglinid).
  • --Krebstherapeutika (Paclitaxel).
  • --Arzneimittel gegen Hepatitis C (Dasabuvir).
  • --Opioide: Während der Behandlung mit Clopidogrel sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, bevor Ihnen ein Opioid (zur Behandlung starker Schmerzen) verschrieben wird.
  • --Statine (Rosuvastatin).
  • -Clopidrax enthält Laktose. Patienten mit seltenen hereditären Erkrankungen wie Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen. Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
  • -Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
  • -an anderen Krankheiten leiden,
  • --Allergien haben oder
  • -andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
  • -Darf Clopidrax während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
  • -Falls Sie schwanger sind oder stillen, müssen Sie dies Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mitteilen. Er bzw. sie wird entscheiden, ob Sie Clopidrax während der Schwangerschaft oder Stillzeit einnehmen dürfen.
  • -Falls Sie während der Einnahme von Clopidrax schwanger werden, teilen Sie dies Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin unverzüglich mit.
  • -Während der Behandlung mit Clopidrax dürfen Sie nicht stillen.
  • -Wie verwenden Sie Clopidrax?
  • -Die Filmtablette soll mit etwas Wasser – unzerkaut und ohne sie zu lutschen – während oder unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Es wird aber empfohlen, sie immer zum selben Zeitpunkt einzunehmen.
  • -Erwachsene
  • -- Prävention atherothrombotischer Ereignisse (Schlaganfall, Herzinfarkt):
  • -Falls vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verordnet, nehmen Sie 1 Filmtablette Clopidrax (75 mg) pro Tag. Starke Brustschmerzen (instabile Angina pectoris oder Herzinfarkt): Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann Ihnen am Anfang der Behandlung eine Ladedosis von 300 mg Clopidrax verschreiben. Für die Langzeitbehandlung wird 1 Filmtablette Clopidrax zu 75 mg täglich verabreicht (in Kombination mit 75 mg–325 mg Acetylsalicylsäure täglich).
  • -- Prävention von Thrombosen nach Implantation von vaskulärer Endoprothese (Stent):
  • -1x täglich 1 Filmtablette zu 75 mg Clopidrax, in Kombination mit Acetylsalicylsäure (in den klinischen Studien wurden 325 mg pro Tag verwendet). Im Falle einer Stentimplantation kann die Behandlung am ersten Tag eventuell mit einer Ladedosis von 300 mg Clopidrax begonnen werden.
  • -Bei Vorhofflimmern: 1x täglich 1 Filmtablette zu 75 mg Clopidrax in Kombination mit 100 mg Acetylsalicylsäure täglich.
  • -Kinder und Jugendliche
  • -Die Wirksamkeit und Sicherheit der Anwendung von Clopidrax bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wurde nicht untersucht.
  • -Bei Nieren- und Leberinsuffizienz
  • -Clopidrax ist bei diesen Erkrankungen mit Vorsicht anzuwenden.
  • -Ältere Personen
  • -Eine Dosisanpassung ist bei älteren Patienten nicht erforderlich.
  • -Behandlungsdauer
  • -Bei Clopidrax handelt es sich um eine Langzeitbehandlung. Daher müssen Sie Clopidrax so lange einnehmen, wie es Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin verordnet.
  • -Falls Sie eine Überdosis (übermässige Dosis) Clopidrax eingenommen haben, informieren Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder suchen Sie die Notaufnahme des nächstgelegenen Spitals auf. Die Einnahme einer grossen Anzahl von Filmtabletten könnte eine schwere Blutung auslösen, die eine notfallmässige Behandlung erfordert.
  • -Falls Sie die Einnahme von Clopidrax vergessen haben und dies innerhalb der nächsten zwölf Stunden nach dem üblichen Einnahmezeitpunkt merken, sollten Sie die Einnahme sofort nachholen und die nächste Filmtablette dann zur gewohnten Zeit einnehmen.
  • -Wenn Sie den üblichen Einnahmezeitpunkt um mehr als zwölf Stunden verpasst haben, nehmen Sie einfach die nächste Filmtablette zum vorgesehenen Einnahmezeitpunkt. Nehmen Sie nicht zwei Filmtabletten ein, um die vergessene Filmtablette nachzuholen.
  • -Sie können anhand des Kalenders auf der Rückseite der Durchdrückpackung überprüfen, an welchem Tag Sie die letzte Clopidrax Filmtablette eingenommen haben.
  • -Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
  • -Welche Nebenwirkungen kann Clopidrax haben?
  • -Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Clopidrax auftreten:
  • -Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)
  • -Blutungen, Verdauungsstörungen, Bauchschmerzen, Durchfälle, kleine Blutergüsse.
  • -Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)
  • -Magen- oder Darmgeschwüre und -blutungen, Nasenbluten, blaue Flecken (Ekchymosen), Blut im Urin, Augen-, Lungen-, Muskel-, Gelenk- und Hirnblutungen. Schwindelgefühl, Kribbeln in Händen und Füssen, Kopfschmerzen. Übelkeit, Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Blähungen, Verstopfung, Erbrechen. Leber- und Gallenstörungen. Juckreiz.
  • -Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)
  • -Schwindelanfälle, Vergrösserung des Brustvolumens beim Mann.
  • -Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Behandelten)
  • -Generalisierte allergische Reaktionen (Ödem des Gesichts, der Lippen und/oder der Zunge). Schwere hämatologische Vorfälle (Neutropenie: Verminderung der Anzahl einer Fraktion der weissen Blutkörperchen) können auftreten und schwere Infektionen verursachen, erworbene Hämophilie (Blutgerinnungsstörungen). Geschmacksstörungen oder -verlust. Verwirrtheit, Halluzinationen. Gefässentzündungen, niedriger Blutdruck. Atembeschwerden. Dickdarmentzündung (Kolitis), Bauchspeicheldrüsenentzündung, Mundschleimhautentzündung. Leberentzündung (Hepatitis). Hautausschlag, Ekzem, Abschuppung der Haut. Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen. Nierenerkrankung. Fieber.
  • -Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
  • -Manche Menschen können überempfindlich auf Clopidogrel reagieren, wodurch das Kounis-Syndrom (Herzerkrankung) auftreten kann.
  • -Anhaltende Symptome von Hypoglykämie (niedriger Blutzuckerspiegel).
  • -Beim Auftreten folgender Symptome sollten Sie die Therapie mit Clopidrax absetzen und sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin aufsuchen: Fieber, Halsentzündungen, Geschwüre im Mund oder Rachenbereich, verlängerte oder verstärkte Blutungen, Blutergüsse, Blutfleckenkrankheit (Purpura), Schwarzverfärbung des Stuhls.
  • -Wenn Sie Clopidogrel zusammen mit Acetylsalicylsäure (Aspirin) (Acetylsalicylsäure: Substanz, die in zahlreichen Arzneimitteln enthalten ist und die zur Linderung von Schmerzen und zur Fiebersenkung angewendet wird), nichtsteroidalen Entzündungshemmern, Heparin oder irgendeinem anderen Arzneimittel einnehmen, das eine Blutung infolge einer Verletzung, eines operativen Eingriffs oder jeglicher anderer Ursache auslösen bzw. verlängern könnte, müssen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin über jedes Auftreten einer Blutung unterrichten.
  • -Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
  • -Was ist ferner zu beachten?
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden. Sollten Sie Tabletten besitzen, deren Haltbarkeit abgelaufen ist, so bringen Sie diese bitte in Ihre Apotheke zurück.
  • -Lagerungshinweis
  • -Für Kinder unzugänglich, bei Raumtemperatur (15°C–25°C) und in der Originalverpackung aufbewahren.
  • -Weitere Hinweise
  • -Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
  • -Was ist in Clopidrax enthalten?
  • -1 Filmtablette zu 75 mg enthält:
  • -Wirkstoff: 75 mg Clopidogrel als Clopidogrelbesilat
  • -Hilfsstoffe: Mikrokristalline Cellulose, Mannitol, Hydroxypropylcellulose, Stearinsäure, Laktose-Monohydrat, Zitronensäuremonohydrat, Crospovidon, Talk, Hypromellose, Titandioxid, Triacetin, Macrogol, rotes Eisenoxid
  • -Wo erhalten Sie Clopidrax? Welche Packungen sind erhältlich?
  • -In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
  • -Clopidrax 75 mg: Packungen mit 28 und 84 Filmtabletten.
  • -Zulassungsnummer
  • -61340 (Swissmedic)
  • -Zulassungsinhaberin
  • -Drossapharm AG, Basel
  • -Diese Packungsbeilage wurde im September 2022 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
  • -Clopidrax
  • -Qu’est-ce que Clopidrax et quand doit-il être utilisé?
  • -Selon prescription du médecin.
  • -Le clopidogrel, principe actif des comprimés pelliculés Clopidrax, appartient à une classe de substances appelées antiagrégants plaquettaires. Les plaquettes sanguines (thrombocytes) sont de très petits éléments circulant dans le sang, de taille inférieure à celle des globules rouges et blancs, et qui s'agrègent lors de la formation d'un thrombus (caillot de sang). En empêchant cette agrégation, les antiagrégants plaquettaires réduisent le risque d'une thrombose (formation de caillots de sang).
  • -Ayant récemment subi une attaque cérébrale ou une crise cardiaque ou souffrant d'un rétrécissement du calibre des artères, vous avez un risque élevé de réapparition de ces événements.
  • -Afin de réduire ce risque, votre médecin vous a prescrit Clopidrax.
  • -Clopidrax a pu également vous être prescrit si
  • -vous souffrez d'artériopathie des membres inférieurs, ou
  • -vous avez eu une douleur thoracique grave connue sous le nom "d'angor instable" ou "infarctus du myocarde" (crise cardiaque). Dans ce cas votre médecin peut également vous prescrire de l'acide acétylsalicylique (une substance présente dans de nombreux médicaments, utilisée pour soulager la douleur et faire baisser la fièvre) ou
  • -vous souffrez d'une fréquence cardiaque irrégulière, maladie nommée fibrillation auriculaire et vous ne pouvez pas être traité par les médicaments appelés "anticoagulants oraux" . Dans ce cas, votre médecin vous prescrit également de l'acide acétylsalicylique.
  • -Clopidrax est également utilisé pour la prévention des thromboses après la pose d'endoprothèse vasculaire (stent), en association avec l'acide acétylsalicylique.
  • -Clopidrax ne doit être pris que sur prescription du médecin et ne doit pas être donné à une autre personne.
  • -De quoi faut-il tenir compte en dehors du traitement?
  • -Les maladies artérielles ayant pour origine certains facteurs (tels que l'hypertension artérielle, un taux élevé de cholestérol, le tabagisme, le diabète), il est important pour vous d'adapter votre mode de vie, afin de diminuer ces facteurs de risque.
  • -Demandez conseil à votre médecin.
  • -Quand Clopidrax ne doit-il pas être pris?
  • -Clopidrax ne doit pas être utilisé si vous
  • -présentez une hypersensibilité (allergie) à l'encontre de ce médicament ou des antécédents d'hypersensibilité à la substance ticlopidine ou à la substance prasugrel,
  • -avez des troubles de la coagulation du sang favorisant les hémorragies internes (par ex. saignements au sein d'un tissu, d'un organe ou d'une articulation),
  • -souffrez d'une maladie qui vous prédispose à un risque élevé d'hémorragies internes (par ex. un ulcère de l'estomac ou de l'intestin),
  • -présentez une tendance aux saignements,
  • -souffrez d'une insuffisance hépatique sévère.
  • -L'emploi sûr et l'efficacité du médicament n'ont pas été démontrés chez les enfants et les adolescents de moins de 18 ans.
  • -Si vous pensez être concerné/ée par l'une de ces maladies ou en cas de doute, veuillez consulter votre médecin avant de prendre les comprimés pelliculés Clopidrax.
  • -Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de Clopidrax?
  • -Avant de prendre Clopidrax, veuillez informer votre médecin si vous
  • -avez eu récemment une blessure grave,
  • -avez récemment subi une intervention chirurgicale (y compris dentaire),
  • -présentez des troubles de la coagulation favorisant les hémorragies internes (saignement au sein d'un tissu, d'un organe ou d'une articulation),
  • -êtes atteints d'une maladie qui peut provoquer un saignement (telle qu'un ulcère gastrique),
  • -allez subir une intervention chirurgicale (y compris dentaire) dans les 15 jours à venir,
  • -souffrez de troubles des reins ou du foie,
  • -avez subi récemment un accident vasculaire cérébral,
  • -avez subi récemment un infarctus du myocarde (Clopidrax ne doit pas être utilisé après traitement par la streptokinase).
  • -avez de l'hypertension mal contrôlée ou non traitée,
  • -souffrez d'hémophilie acquise (troubles de la coagulation sanguine).
  • --Si vous avez des antécédents d'allergie ou de réactions allergiques à tout médicament utilisé pour traiter votre maladie.
  • -Clopidrax influence le pouvoir de coagulation du sang. Si vous vous coupez ou vous blessez, l'arrêt du saignement pourrait demander un peu plus de temps que d'habitude.
  • -Des coupures ou blessures mineures (par ex. au cours du rasage), sont généralement sans importance. Toutefois, en cas de doute ou de saignement anormal, veuillez immédiatement informer votre médecin.
  • -Après la pose d'endoprothèse vasculaire (stent) ou chez les malades qui ont eu une douleur thoracique grave (angor instable ou crise cardiaque), Clopidrax peut être prescrit en association avec de l'acide acétylsalicylique (75 mg-325 mg par jour), une substance présente dans de nombreux médicaments utilisés pour soulager la douleur et faire baisser la fièvre. Dans ces cas, une dose journalière fixe de 100 mg d'acide acétylsalicylique est habituellement recommandée pour une association à long terme avec Clopidrax. Dans d'autres circonstances, l'utilisation de l'acide acétylsalicylique sur des périodes prolongées nécessite d'être discutée avec votre médecin. Une utilisation occasionnelle d'acide acétylsalicylique (pas plus de 1'000 mg sur une période de 24 heures) ne doit pas poser de problème.
  • -Certains médicaments, qu'ils aient été prescrits par votre médecin ou qu'il s'agisse de produits en vente libre, peuvent modifier l'efficacité de ce médicament ou inversement ce médicament peut modifier l'efficacité d'autres médicaments et provoquer des effets indésirables. C'est pourquoi, pendant le traitement par Clopidrax, demandez l'avis de votre médecin ou de votre pharmacien avant de prendre tout autre médicament.
  • -La prise des médicaments suivants n'est pas recommandée lors du traitement par Clopidrax:
  • --Inhibiteur de la pompe à protons (par ex. oméprazole) pour le traitement des maux d'estomac.
  • --Médicaments pouvant augmenter votre risque de saignement:
  • --Produits qui inhibent la coagulation du sang comme la phenprocoumone (Marcoumar), l'acénocoumarol (Sintrom), l'héparine ou la warfarine.
  • --Produits anti-inflammatoires non stéroïdiens type aspirine / acide acétylsalicylique (médicaments pour le traitement des états douloureux et/ou inflammatoires des muscles et des articulations) qui ne doivent être administrés que sur autorisation et contrôle de votre médecin si vous prenez Clopidrax.
  • --Combination avec d'autres traitements antiagrégants plaquettaires utilisés dans la prévention des maladies thrombotiques cérébrovasculaires (trithérapie clopidogrel/aspirine/ dipyridamole).
  • --Rifampicine, un antibiotique utilisé pour traiter des infections graves (certaines bactéries, la tuberculose, la lèpre).
  • --Antidépresseurs (fluvoxamine, fluoxétine, moclobémide, ISRS).
  • --Antimycosiques (voriconazole, fluconazole).
  • --Antibiotiques (ciprofloxacine).
  • --Antiépileptiques (carbamazépine).
  • --Antidiabétiques (répaglinide)
  • --Anticancéreux (paclitaxel)
  • --Traitements contre l'hépatite C (dasabuvir)
  • --Des opioïdes, si vous êtes traité(e) par du clopidogrel, informez votre médecin avant qu'un opioïde ne vous soit prescrit (utilisé pour traiter la douleur intense).
  • --Statines (rosuvastatine).
  • -Clopidrax contenant du lactose, les patients atteints de maladies héréditaires rares telles que: intolérance au galactose, déficit en lactase ou malabsorption du glucose ou du galactose ne doivent pas prendre ce médicament. Si votre médecin vous a informé(e) d'une intolérance à certains sucres, contactez-le avant de prendre ce médicament.
  • -Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien si
  • -vous souffrez d'une autre maladie,
  • -vous êtes allergique ou
  • -vous prenez déjà d'autres médicaments en usage interne ou externe (même en automédication!).
  • -Clopidrax peut-il être pris pendant la grossesse ou l’allaitement?
  • -Si vous êtes enceinte ou allaitez, il est nécessaire d'en informer votre médecin, car c'est lui qui décidera si vous devez prendre Clopidrax pendant la grossesse ou l'allaitement.
  • -Dans le cas d'une grossesse survenant pendant le traitement par Clopidrax, il vous faudrait consulter immédiatement votre médecin.
  • -Pendant le traitement par Clopidrax il ne faut pas allaiter.
  • -Comment utiliser Clopidrax?
  • -Avalez le comprimé pelliculé, sans le sucer ou le croquer, avec un peu d'eau. Le comprimé pelliculé peut être pris lors ou indépendamment du repas, mais on recommande de le prendre toujours à la même heure.
  • -Adultes
  • -- Prévention des accidents vasculaires ischémiques (attaque cérébrale, crise cardiaque):
  • -Sauf prescription contraire du médecin, prenez 1 comprimé pelliculé Clopidrax (75 mg) par jour. Douleurs thoraciques graves (angor instable ou crise cardiaque): votre médecin peut vous prescrire une dose de charge de 300 mg de Clopidrax en début de traitement suivi au long cours par une prise quotidienne de 1 comprimé pelliculé de Clopidrax à 75 mg (en association avec l'acide acétylsalicylique à la dose quotidienne de 75 mg-325 mg).
  • -- Prévention des thromboses après la pose d'endoprothèse vasculaire (stent):
  • -1 comprimé pelliculé à 75 mg de Clopidrax, 1 fois par jour en association avec de l'acide acétylsalicylique (325 mg par jour ont été utilisés lors des essais cliniques). En cas de pose d'un tuteur (stent), on peut éventuellement commencer le traitement en prescrivant une dose de charge le premier jour de 300 mg de Clopidrax.
  • -Chez les patients souffrant de fibrillation auriculaire: 1 comprimé pelliculé à 75 mg de Clopidrax, 1 fois par jour en association à l'acide acétylsalicylique à la dose quotidienne de 100 mg.
  • -Enfants et adolescents
  • -L'emploi sûr et l'efficacité du médicament n'ont pas été démontrés chez les enfants et les adolescents de moins de 18 ans.
  • -Insuffisants rénaux et hépatiques
  • -Clopidrax sera utilisé avec prudence chez ce type de malade.
  • -Personnes âgées
  • -Un ajustement de la dose n'est pas nécessaire chez le sujet âgé.
  • -Durée du traitement
  • -Clopidrax constitue un traitement à long terme. Donc, il vous faut prendre ce médicament aussi longtemps que votre médecin vous le prescrit.
  • -En cas de surdosage (dosage excessif du médicament), veuillez immédiatement consulter votre médecin ou le service des urgences de l'hôpital le plus proche. La prise d'un nombre excessif de comprimés pelliculés pourrait provoquer une hémorragie sévère nécessitant un traitement urgent.
  • -Si vous avez oublié de prendre votre comprimé pelliculé Clopidrax et si vous vous en apercevez dans les 12 heures suivant l'horaire prévu de la prise, prenez ce comprimé pelliculé immédiatement puis le comprimé pelliculé suivant à l'heure habituelle.
  • -Si vous vous apercevez du comprimé pelliculé oublié plus de 12 heures après l'horaire prévu de la prise, prenez simplement le comprimé pelliculé suivant à l'heure habituelle. Ne prenez pas 2 comprimés pelliculés afin de compenser la dose oubliée.
  • -A l'aide du calendrier imprimé au verso du blister, vous pouvez vérifier le jour de la dernière prise du médicament.
  • -Ne changez pas de votre propre chef le dosage prescrit. Adressez-vous à votre médecin ou à votre pharmacien si vous estimez que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte.
  • -Quels effets secondaires Clopidrax peut-il provoquer?
  • -La prise ou l'utilisation de Clopidrax peut provoquer les effets secondaires suivants:
  • -Fréquent (concerne 1 à 10 personnes sur 100)
  • -Saignements, dyspepsies, douleurs abdominales, diarrhées, hématomes cutanés peu étendus.
  • -Occasionnel (concerne 1 à 10 personnes sur 1000)
  • -Ulcères et saignements de l'estomac ou de l'intestin, saignements du nez, bleus (ecchymoses), sang dans les urines, saignements oculaires, pulmonaires, musculaires, articulaires et cérébraux. Etourdissements, picotements des mains et des pieds, céphalées. Nausées, gastrites, flatulences, constipation, vomissements. Troubles hépatiques et biliaires. Démangeaisons.
  • -Rare (concerne 1 à 10 personnes sur 10 000)
  • -Vertiges, augmentation du volume des seins chez l'homme.
  • -Très rare (concerne moins d'une personne sur 10 000)
  • -Réactions allergiques généralisées (œdème du visage, des lèvres et/ou de la langue). Des accidents hématologiques sévères (neutropénie: diminution du nombre d'une fraction des globules blancs) peuvent survenir et être responsables d'infections graves, hémophilie acquise (troubles de la coagulation sanguine). Troubles ou perte du goût. Confusion, hallucinations. Inflammation des vaisseaux, hypotension. Difficultés respiratoires. Colites, inflammation du pancréas, stomatites. Hépatite. Eruptions cutanées, eczéma, exfoliation cutanée. Douleurs articulaires, douleurs musculaires. Atteinte rénale. Fièvre.
  • -Fréquence inconnue (ne peut être estimée sur la base des données disponibles)
  • -Certaines personnes peuvent présenter une hypersensibilité au clopidogrel qui peut se manifester par le syndrome de Kounis (troubles cardiaques).
  • -Symptômes persistants d'hypoglycémie (taux faible de sucre dans le sang).
  • -Vous devez arrêter le traitement par Clopidrax et consulter immédiatement votre médecin en cas d'apparition des symptômes suivants: fièvre, inflammation de la gorge, ulcérations dans la bouche ou le pharynx, saignements importants ou prolongés, hématome, purpura, selles noires.
  • -Si vous prenez du clopidogrel avec de l'acide acétylsalicylique (aspirine) (substance présente dans de nombreux médicaments, utilisée pour soulager la douleur et faire baisser la fièvre), des anti-inflammatoires non stéroïdiens, de l'héparine ou tout autre médicament qui pourrait entraîner ou prolonger un saignement suite à un traumatisme, une intervention chirurgicale ou pour toute autre cause, vous devez prévenir votre médecin ou votre pharmacien de toute survenue de saignement.
  • -Si vous remarquez des effets secondaires, veuillez en informer votre médecin ou votre pharmacien. Ceci vaut en particulier pour les effets secondaires non mentionnés dans cette notice d'emballage.
  • -À quoi faut-il encore faire attention?
  • -Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention "EXP" sur le récipient. Si vous avez en votre possession des comprimés dont la date de péremption est échue, veuillez les rapporter à votre pharmacien.
  • -Remarques concernant le stockage
  • -À conserver hors de la portée des enfants, à température ambiante (15°C – 25°C) et dans l’emballage original.
  • -Remarques complémentaires
  • -Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin ou votre pharmacien, qui disposent d'une information détaillée destinée aux professionnels.
  • -Que contient Clopidrax?
  • -1 comprimé pelliculé à 75 mg contient:
  • -Principe actif: 75 mg clopidogrel sous forme clopidogrel besilate
  • -Excipients: cellulose microcristalline, mannitol, hydroxypropylcellulose, acide stéarique, lactose monohydraté, acide citrique monohydraté, crospovidone, talc, hypromellose, dioxyde de titane, triacétine, macrogol, oxyde de fer rouge
  • -Où obtenez-vous Clopidrax? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
  • -En pharmacie, sur ordonnance médicale.
  • -Clopidrax 75 mg: emballages de 28 et 84 comprimés pelliculés.
  • -Numéro d’autorisation
  • -61340 (Swissmedic)
  • -Titulaire de l’autorisation
  • -Drossapharm SA, Bâle
  • -Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en septembre 2022 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
  • +Was ist Ovestin und wann wird es angewendet?
  • +Ovestin ist eine Hormonersatztherapie (HRT). Ovestin Tabletten enthalten das Hormon Estriol (ein Östrogen), das mit dem natürlichen weiblichen Sexualhormon identisch ist. Ovestin wird bei postmenopausalen Frauen angewendet, die ihre letzte natürliche Periode vor mindestens 12 Monaten hatten. Ovestin wird bei Beschwerden nach den Wechseljahren oder nach operativer Entfernung der Eierstöcke angewendet.
  • +Während der Menopause verringert sich allmählich die Menge an Östrogen, die im weiblichen Körper produziert wird. Falls die Eierstöcke vor der Menopause chirurgisch entfernt werden (Ovariektomie), erfolgt die Abnahme der Östrogenproduktion sehr abrupt.
  • +In vielen Fällen führt die Abnahme der Östrogenproduktion zu bekannten Symptomen wie Hitzewallungen und Nachtschweiss. Der Östrogenmangel kann dazu führen, dass die Scheidenwand dünn und trocken wird. In der Folge kann der Geschlechtsverkehr schmerzhaft werden und Juckreiz und Infektionen in der Scheide können auftreten. Östrogenmangel kann auch zu Symptomen wie Harninkontinenz und wiederkehrenden Blasenentzündungen führen.
  • +Ovestin lindert diese Symptome nach der Menopause. Es kann mehrere Tage oder sogar Wochen dauern, bevor Sie eine Verbesserung bemerken. Ovestin wird Ihnen nur verschrieben werden, wenn Ihre Symptome Ihren Alltag schwerwiegend beeinträchtigen.
  • +Ovestin darf nur auf Verschreibung eines Arztes bzw. einer Ärztin verwendet werden, und der Verlauf der Behandlung muss vom Arzt bzw. von der Ärztin mit Hilfe geeigneter Untersuchungen überwacht werden.
  • +Wann darf Ovestin nicht eingenommen werden?
  • +Ovestin darf nicht eingenommen werden, falls einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft. Falls Sie in einem Punkt unsicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin bevor Sie Ovestin einnehmen.
  • +Ovestin darf nicht eingenommen werden, falls Sie:
  • +-Brustkrebs haben oder jemals hatten oder dies vermutet wird,
  • +einen hormonabhängigen Tumor haben, wie beispielsweise einen Tumor der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium), oder dies vermutet wird,
  • +eine ungewöhnliche Verdickung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie) haben, die nicht behandelt wird,
  • +ungeklärte Vaginalblutungen haben,
  • +ein Blutgerinnsel in einer Vene (Thrombose) haben oder jemals hatten, wie beispielsweise in den Beinen (tiefe Venenthrombose) oder in der Lunge (Lungenembolie),
  • +eine Blutgerinnungsstörung haben (wie Protein-C-, Protein-S- oder Antithrombin-Mangel),
  • +eine durch Blutgerinnsel in den Arterien verursachte Erkrankung haben oder kürzlich hatten, wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Angina pectoris,
  • +eine Lebererkrankung haben oder hatten und Ihre Leberfunktionswerte sich nicht normalisiert haben,
  • +eine 'Porphyrie' genannte, seltene Bluterkrankung haben, die innerhalb der Familie vererbt wird,
  • +allergisch (überempfindlich) auf Estriol oder einen der Inhaltsstoffe von Ovestin sind.
  • +Falls einer der oben erwähnten Punkte während der Einnahme von Ovestin erstmals auftritt, beenden Sie die Einnahme sofort und konsultieren Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin umgehend.
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