| 22 Änderungen an Patinfo Tardyferon |
-Tardyferon enthält sogenannte "Mucoproteose" als Hilfsstoff. Mucoproteose trägt zu einer gleichmässigen und langsamen Freisetzung des in Tardyferon enthaltenen Eisens bei, wodurch die Verträglichkeit verbessert wird. Durch die verzögerte Freisetzung wird auch die Aufnahme des Eisens im Darm günstig beeinflusst.
- +Tardyferon enthält Hilfsstoffe, die zu einer gleichmässigen und langsamen Freisetzung des in Tardyferon enthaltenen Eisens beitragen, wodurch die Verträglichkeit verbessert wird. Durch die verzögerte Freisetzung wird auch die Aufnahme des Eisens im Darm günstig beeinflusst.
-Die schleimhautreizende Wirkung von Eisenpräparaten in Magen und Darm kann durch die gleichzeitige Einnahme gewisser entzündungshemmender Arzneimittel, z.B. gegen rheumatische Erkrankungen, verstärkt werden. Deshalb sollte die Einnahme dieser Arzneimittel mindestens 3 bis 4 Stunden auseinander liegen.
- +Die schleimhautreizende Wirkung von Eisenpräparaten in Magen und Darm kann durch die gleichzeitige Einnahme gewisser entzündungshemmender Arzneimittel, z.B. gegen rheumatische Erkrankungen, verstärkt werden. Deshalb sollte die Einnahme dieser Arzneimittel mindestens 3 bis 4 Stunden auseinanderliegen.
-Aufgrund der Gefahr von entzündlich bedingten Schleimhautdefekten im Mund sowie Zahnverfärbungen dürfen die Depot-Dragées nicht gelutscht, zerkaut oder länger im Mund gelassen werden, sondern müssen mit einem Glas Wasser sofort als Ganzes geschluckt werden.
-Dieses Arzneimittel enthält Saccharose. Bitte nehmen Sie Tardyferon erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
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- +Aufgrund der Gefahr von entzündlich bedingten Schleimhautdefekten im Mund sowie Zahnverfärbungen dürfen die Retardtabletten nicht gelutscht, zerkaut oder länger im Mund gelassen werden, sondern müssen mit einem Glas Wasser sofort als Ganzes geschluckt werden.
-Darf Tardyferon während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen/angewendet werden?
- +Darf Tardyferon während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?
-Die Depot-Dragées werden vor den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit eingenommen und dürfen nicht gelutscht, zerkaut oder länger im Mund gelassen werden, sondern sollen sofort mit einem Glas Wasser als Ganzes geschluckt werden.
-• Bei leichter Blutarmut und verstecktem (latentem) Eisenmangel:
-Erwachsene: 1 x täglich 1 Depot-Dragée morgens
-Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren: 1 x täglich 1 Depot-Dragée morgens.
-• Bei schwerer Blutarmut:
-Erwachsene: 2 x täglich 1 Depot-Dragée morgens und abends
-Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren: täglich 1 Depot-Dragée morgens bis 2 Depot-Dragées täglich (je 1 Depot-Dragée morgens und abends), falls dies die Maximaldosis für Kinder und Jugendliche von 6 mg(Fe2+)/kg KG/d nicht überschreitet.
- +Die Retardtabletten werden vor den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit eingenommen und dürfen nicht gelutscht, zerkaut oder länger im Mund gelassen werden, sondern sollen sofort mit einem Glas Wasser als Ganzes geschluckt werden.
- +-Bei leichter Blutarmut und verstecktem (latentem) Eisenmangel:
- +Erwachsene: 1 x täglich 1 Retardtablette morgens
- +Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren: 1 x täglich 1 Retardtablette morgens.
- +-Bei schwerer Blutarmut:
- +Erwachsene: 2 x täglich 1 Retardtablette morgens und abends
- +Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren: täglich 1 Retardtablette morgens bis 2 Retardtabletten täglich (je 1 Retardtablette morgens und abends), falls dies die Maximaldosis für Kinder und Jugendliche von 6 mg (Fe2+)/kg KG/d nicht überschreitet.
-Obwohl das Arzneimittel Tardyferon nicht für Kinder unter 10 Jahren bestimmt ist, sei darauf hingewiesen, dass Kinder auf eine Überdosis Eisen erheblich empfindlicher als Erwachsene reagieren. Bei Kleinkindern kann eine Gesamtdosis von etwa 0,5 g Eisen (= 6 Dragées Tardyferon) bereits zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen.
- +Obwohl das Arzneimittel Tardyferon nicht für Kinder unter 10 Jahren bestimmt ist, sei darauf hingewiesen, dass Kinder auf eine Überdosis Eisen erheblich empfindlicher als Erwachsene reagieren. Bei Kleinkindern kann eine Gesamtdosis von etwa 0,5 g Eisen (= 6 Retardtabletten Tardyferon) bereits zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen.
-Da bereits die kleinste Packung mit 30 Depot-Dragées Tardyferon eine Gesamtdosis Eisen enthält, die auf einmal eingenommen vor allem bei Kleinkindern zu einer lebensbedrohlichen Vergiftung führen kann, muss dieses Arzneimittel unbedingt ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.
-Bei Raumtemperatur (15-25ºC) aufbewahren.
- +Da bereits die kleinste Packung mit 30 Retardtabletten Tardyferon eine Gesamtdosis Eisen enthält, die auf einmal eingenommen vor allem bei Kleinkindern zu einer lebensbedrohlichen Vergiftung führen kann, muss dieses Arzneimittel unbedingt ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.
- +Bei 15-30 ºC aufbewahren.
-1 Depot-Dragée enthält den Wirkstoff: 80 mg zweiwertiges Eisen in Form von Eisen(II)-sulfat, Hilfsstoffe: Mucoproteose, Saccharose, den Farbstoff Erythrosin (E 127) sowie andere Hilfsstoffe. Der Hilfsstoff Mucoproteose ist tierischer Herkunft.
- +1 Retardtablette enthält den Wirkstoff: 80 mg zweiwertiges Eisen in Form von Eisen(II)-sulfat.
- +Hilfsstoffe:
- +Tablettenkern: Maltodextrin, mikrokristalline Cellulose, Ammoniummethacrylat-Copolymer Typ B (Eudragit RS 30D) Ammoniummethacrylat-Copolymer Typ A (Eudragit RL 30D), Talkum, Triethylcitrat, Glyceroldibehenat (Ph.Eur.).
- +Tablettenüberzug: Sepifilm LP010 (Hypromellose, mikrokristalline Cellulose, Stearinsäure), Eisen(III)-oxid gelb (E 172), Eisen(III)-oxid rot (E 172), Titandioxid, Triethylcitrat.
-In Apotheken, ohne ärztliche Verschreibung.Packungen zu 30 und 100 Depot-Dragées.
- +In Apotheken, ohne ärztliche Verschreibung. Packungen zu 30 und 100 Retardtabletten.
-Diese Packungsbeilage wurde im August 2014 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
- +Diese Packungsbeilage wurde im August 2018 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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